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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Partíu Social Popular</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.110.163: &lt;/p&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Soziale Volkspartei''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] '''Partíu Social Popular''', kurz '''PSP''') ist eine rechtspopulistische, nationalkonservative Partei in [[Sagradien]]. Bekannt wurde sie durch ihren umstrittenen langjährigen Vorsitzenden [[Joán De la Pênia]], der die Partei seit Mitte der Neunziger Jahre zu Wahlerfolgen führen konnte. Die PSP ist seit 1994 mit Vertretern in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] vertreten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Politische Führerin der Partei ist [[Marijol Catalán]], die im Oktober 2015 [[Joán De la Pênia]] als Sprecherin der [[PSP]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer und im Dezember 2015 [[Eleonora Sarabal]] im Parteivorsitz nachfolgte. Unter Catalán erreichte die PSP bei der [[Parlamentswahl 2017]] mit 16,4 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis in der Parteigeschichte. Bei der [[Parlamentswahl 2019|vorgezogenen Neuwahl 2019]] fiel die Partei auf 10,2 Prozent zurück, blieb aber drittstärkste Kraft im Parlament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Partei ==&lt;br /&gt;
=== Gründung und Startprobleme (1989-1992) ===&lt;br /&gt;
Die Wurzeln der Sozialen Volkspartei gehen auf die [[António Álvaro Blanxard Rovira|Blanxardistische]] Bewegung der Sechziger Jahre zurück. Die beiden Gründer der PSP, [[Lucién Riva-Marcês]] - als einfaches Mitglied - und [[León Franco]] - als Parlamentsabgeordneter - gehörten in ihren jungen Jahren beide der blanxardistischen [[MFP|Volksbruderschaftsbewegung]] (MFP) an. Diese konnte als kleinbürgerliche Protestpartei in den Sechziger Jahren große Erfolge feiern, schied nach dem Rückzug ihres Parteigründers aber 1970 aus dem Parlament und löste sich 1980 auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach versuchten zahlreiche Epigonenbewegungen, das Erbe der MFP als rechte Protestpartei anzutreten, darunter die offen neofaschistisch und fremdenfeindlich auftretende [[Soziale Volksunion]] (UPOS), der León Franco eine Zeit lang angehörte und die in den Achtziger Jahren einzelne Erfolge auf kommunaler und regionaler Ebene feiern konnte. Dagegen war Riva-Marcês bereits in den Siebziger Jahren aus der MFP aus- und der konservativen [[PPC|Volkspartei]] beigetreten, für die er einige Jahre im Stadtrat von [[Biniar]] saß, die ihn aber aufgrund fremdenfeindlicher Äußerungen im Jahr 1982 aus ihren Reihen ausschloss. Danach gründete er eine Firma, die ihm das Startkapital für eine eigene Parteigründung einbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franco, der gescheiterte Rechtsextremist, und Marcês, der ausgeschlossene Rechtskonservative, verbündeten sich schließlich und gründeten im Jahr 1989 gemeinsam den Partíu Social Popular als eine von vielen kleinen Parteien rechts der konservativen PPC, die das Ziel hatten, sich politisch zu etablieren. Die Partei verstand sich zu Beginn als konservative Erneuerungsbewegung und kann der radikalen Rechten zugerechnet werden. Ihre Mitglieder der ersten Stunde stammten hauptsächlich aus rechtskonservativen bis ultrarechten Milieus, die meisten Führungsmitglieder hatten vorher jedoch entweder dem rechten Flügel einer der bürgerlichen Parteien angehört oder aber sich nicht in der Politik betätigt. Lediglich die direkten Anhänger Francos können als offen rechtsextremistisch eingestuft werden, jedoch kam es bereits nach wenigen Monaten zum Bruch zwischen den beiden Parteigründern. Als sich Franco offensiv darum bemühte, Anhänger der verbotenen rechtsradikalen [[Frente de la Fraternitá Nova|Neuen Bruderschaftsfront]] (FFN) für die Partei zu gewinnen und die PSP als offen rechtsextreme und systemfeindliche Partei zu positionieren, wurde er von Marcês entmachtet und schließlich mit seinen Anhängern ausgeschlossen. Seitdem gerierte sich die Partei unter der Führung Marcês' als konservative Partei und versuchte sich - zumindest vordergründig - von extrem rechten Gruppen zu distanzieren. Aufgrund finanzieller Probleme nahm die junge Partei in den ersten Jahren ihres Bestehens an keiner Wahl auf überkommunaler Ebene teil. Einen ersten Achtungserfolg konnte die PSP bei den [[Kommunalwahlen 1992]] feiern, wo man in einigen Hochburgen wie [[Laquines]] ins Rathaus einziehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== De la Pênia, Maastricht-Kampagne und der Einzug in die Parlamente (1992-2000) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:DuranLleida1987.jpg|thumb|[[Joán de la Pênia]], 1992]]&lt;br /&gt;
Der Erfolg kam aber erst nach einem Führungswechsel innerhalb der Parteispitze. Nach anhaltenden Quereln und Affären um Parteigründer [[Lucién Riva-Marcês]] drängte im November 1992 mit [[Joán De la Pênia]] ein junger Politiker an die Spitze der Partei, der bereits zuvor als Generalsekretär erfolgreich die Kampagnen der Partei organisiert und ihr den Weg zu ersten Erfolgen geebnet hatte. Mit De la Pênia gab sich die Partei ein radikalpopulistisches Auftreten und verabschiedete sich von offen systemfeindlichen und rechtsextremen Positionen. Stattdessen suchte die Partei neue Themen in der Europa- und in der Einwanderungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der ersten großen Vorhaben De la Pênias war ein Bündnis mit dem früheren [[PPC]]-Abgeordneten und Minister [[Oscar Aguersuari]], mit dem die Partei gemeinsam eine Kampagne gegen den Maastrichter Vertrag initiierte. Mit dem &amp;quot;Kampf gegen Maastricht&amp;quot; etablierte sich die PSP als dezidierte Anti-EU-Partei und erhielt große mediale Aufmerksamkeit. Zudem machte die Partei mit öffentlichkeitswirksamen Propagandamaßnahmen gegen die zunehmende Einwanderung vor allem aus den Balkanstaaten auf sich aufmerksam. De la Pênia nutzte geschickt europaskeptische und xenophobe Tendenzen in der Bevölkerung und lenkte die Aufmerksamkeit der Partei weg von Fragen des politischen Systems hin zu sozialen und gesellschaftlichen Streitfragen wie Immigrations-, Arbeitsmarkt und Kulturpolitik. Außerdem wurde durch Kooperation mit kommunalen Bürgerrechtsbewegungen ein stabiles Netzwerk von Protestbewegungen gegen die etablierten Parteien aufgebaut, das den PSP-Vorsitzenden unterstützte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis dieser Politik schaffte die PSP mit De la Pênia als Zugpferd zunächst bei der [[Europawahl 1994]] und anschließend bei der [[Parlamentswahl 1994]] den Sprung ins Parlament. Der Erfolg der Rechtspopulisten veränderte die politische Landschaft Sagradiens nachhaltig. Die Opposition gegen den europafreundlichen und als reformfeindlich gebrandmarkten Kurs der bürgerlichen [[Kabinett Otero III|Regierung Otero]] sowie die Gegnerschaft zu den liberalen Gesellschaftsreformen der [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] machten es De la Pênia nun möglich, mit seiner rechtspopulistischen Strategie weitere Erfolge zu feiern. Es gelang dem Demagogen geschickt, Wähler am rechten Rand und in den unteren sozialen Schichten einzufangen, die sich von den etablierten Parteien der Linken und bürgerlichen Rechten enttäuscht fühlten. Dem Ergebnis von 3,9 Prozent der Stimmen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]] folgte eine Steigerung auf 5,9 Prozent [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]] und auf 8,2 Prozent [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|im Jahr 2002]] sowie weitere Erfolge bei Wahlen auf allen Ebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Griff nach kommunaler und nationaler Macht (2000-2006) ===&lt;br /&gt;
In einer zunehmend verängstigten Gesellschaft infolge der Anschläge des 11. September 2001 traf die antiislamische Propaganda des PSP auf offene Ohren. Der Wahlkampf 2002 stand erstmals ganz im Zeichen der anti-islamischen Mobilmachung, indem die PSP Verbindungen vom internationalen Terror zur in Sagradien lebenden muslimischen Minderheit zog und vor einer Radikalisierung der islamischen Minderheit und einer Unterwanderung der demokratischen Gesellschaft warnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der für die Partei erfolgreichen Wahl stiegen zudem die Schnittmengen mit der unter ihrem Parteichef [[Miquel Ánibal Luisanto]] nach rechts gerückten konservativen [[PPC]]. Während Luisantos Vorgänger als PPC-Parteichef [[Roberto Vidéas]] noch jede Zusammenarbeit mit den Rechten ausgeschlossen hatte, ließ Luisanto erkennen, dass er an einer Zusammenarbeit in begrenztem Rahmen bereit sei und vertrat in einwanderungs- und integrationspolitischen Fragen ebenfalls Hardliner-Positionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] wurden mehrere PSP-Politiker des rechten Flügels aufgrund von Verbindungen zu rechtsradikalen Vereinen aus der Partei ausgeschlossen, darunter der [[Ceundâlia|ceundalische]] Regionalratsabgeordnete [[Franco Mauro]], der in der Folge mit anderen Abweichlern und Kritikern De la Pênias das nationalistische [[Movimiento La Flama]] gründete, das sich später mit der [[Partíu Nacional|Nationalpartei]] zum [[Partíu Nacional La Flama]] vereinigte. Im Frühjahr 2003 ging zudem die vorher bei diversen Wahlen erfolglos operierende katholisch-konservative [[Unión Social-Cristiano]] (USC) in der Partei auf, wenig später folgte die konservativ-ökologische [[Alternativa Democrática Ecologista]] (ADE). Beide Kleinparteien festigten die Stellung der PSP im rechtskonservativen Spektrum. Den Vorwurf, de la Pênia habe seine antidemokratische und ausländerfeindliche Haltung nur in ein neues medienwirksames Gewand gekleidet, wies die Partei energisch zurück und betonte die Stellung des PSP als rechtsdemokratische Alternative zu den etablierten Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen neuen Höhenflug erlebte die PSP im Wahljahr 2004. Sowohl bei den Kommunalwahlen, als auch bei den gleichzeitig abgehaltenen [[Europawahlen 2004|Europawahlen]] konnten die Sozialpopularen zulegen und erreichten landesweit über zehn Prozent der Stimmen. Mithilfe bürgerlicher Kräfte gelang es Parteichef [[Joán De la Pênia]], an seinem Wohnort in [[Samartiega]] zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den [[Regionalwahl 2005]] öffnete sich die Partei endgültig den bürgerlichen Parteien und bot sich erstmals offen als Koalitionspartner von [[UDS|Liberalen]] und [[PPC|Konservativen]] an. In fünf Regionen kam die Partei in eine Schlüsselstellung als möglicher Mehrheitsbeschaffer der Konservativen und wurde an regionalen Regierungen beteiligt. Damit wurde die Partei salonfähig und auch auf nationaler Ebene nicht mehr länger isoliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenarbeit mit der ersten Regierung Luisanto (2006-2009) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PSP-Logo-2004.jpg|thumb|PSP-Logo 2004-2014]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahl 2006]], bei der die PSP erneut an Stimmenanteilen zulegte und mit 8,7% der Stimmen zur drittstärksten Kraft wurde, erneuerte die Partei ihr Gesprächsangebot an Wahlgewinner Luisanto und sprach sich für eine Abwahl der Sozialisten aus der Regierung aus. In der Folge fanden erstmals offizielle Gespräche zwischen Vertretern der Mitte-Rechts-Parteien [[PPC]] und [[UDS]] mit Vertretern der Sozialpopularen über eine mögliche gemeinsame Regierungsmehrheit zustande. Im Ergebnis stellten beide Seiten offiziell Übereinstimmungen und Unterschiede fest, PSP-Chef [[Joán De la Pênia]] betonte aber, dass seine Partei davon absehe, einem Regierungschef [[Miquel Ánibal Luisanto]] das Misstrauen auszusprechen, womit die Grundlage für den Einzug des Wahlsiegers Luisanto in den [[Palâciu Valier]] gelegt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PSP gehörte in der Folge wiederholt zur parlamentarischen Basis der Minderheitsregierung Luisanto, die sich auf wechselnde Mehrheiten stützte, sich in der Innenpolitik aber wiederholt an die PSP wandt. De la Pênia konnte so erheblichen Einfluss auf die Regierungsarbeit gewinnen. So konnte die PSP beispielsweise ein verschärftes Einwanderungsgesetz durchsetzen. Außerdem unterstützte die Partei die von der Regierung Luisanto verschärfte staatliche Überwachung unter dem Schlagwort der inneren Sicherheit. Dagegen kam es zu Gegensätzen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, in der die PSP den Kurs der Konservativen und Liberalen als zu marktliberal kritisierte und auf höhere Investitionen ins Sozialsystem drängte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre unklare Haltung zur Regierung Luisanto führte nun auch häufiger zu Streitigkeiten innerhalb der Partei und zwischen einer eher moderaten und kompromissbereiten und einer eher radikalpopulistisch auftretenden Strömung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug De la Pênias und &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Parteitag (2007-2008) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:LaurenceRossignol2.jpg|thumb|[[Eleonora Sarabal]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund gesundheitlicher Probleme zog sich De la Pênia auf dem Parteitag der Sozialpopularen im März 2007 überraschend vom Parteivorsitz zurück und übergab das höchste Parteiamt an seine enge Vertraute und Schwägerin [[Eleonora Sarabal]], die gemeinhin als Statthalterin De la Pênias angesehen wurde. Da sie aber nicht selbst Mitglied der Abgeordnetenkammer war, sollte sie de facto eine Doppelspitze mit dem Fraktionssprecher [[Domênco Laravil]] bilden, der nun in eine Schlüsselposition rückte. Indessen konnten sich aber neue Gesichter einen Namen machen und parteiintern an Einfluss gewinnen. Damit intern der sogenannte &amp;quot;Kompromissflügel&amp;quot; um Fraktionschef [[Domênco Laravil]] an Gewicht, der daran arbeitete, die Partei als verlässlichen Partner der Regierung zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2008]] feierte die PSP einen großen Erfolg und wurde klar drittstärkste Kraft im Land. Auch [[Joán De la Pênia]] wurde in [[Samartiega]] im Bürgermeisteramt bestätigt. Es gelang den Sozialpopularen aber nicht, diese Erfolge dauerhaft zu sichern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:AngelAcebes0.jpg|thumb|[[Domênco Laravil]]]]&lt;br /&gt;
Ein Streit zwischen den ''Populistas'' und dem Mitte-Rechts-Flügel der ''Neoliberales'' um die Europapolitik der Partei entwickelte sich schließlich zum Machtkampf innerhalb der PSP. Auslöser war das irische Referendum am 12. Juni 2008, bei dem der Vertrag von Lissabon von einer Mehrheit abgelehnt wurde. Im folgenden Wahlkampf zu den [[Kommunalwahlen 2008]] setzte die PSP auf eine Ablehnung des Vertrags und wurde mit diesem Rezept klar drittstärkste Kraft im Land. Dennoch kam es in der Folge zu Verhandlungen der Fraktionsführung um [[Domênco Laravil]] mit der Regierung Luisanto, in deren Folge Laravil eine mögliche Zustimmung zum Vertrag von Lissabon erwog. Völlig überraschend meldete sich nun der erkrankte De la Pênia nach Monaten wieder auf der politischen Bühne zurück und sprach im sogenannten &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Interview in der Zeitung [[Jornal de la Sera]] ein Machtwort gegen die Laravil-Linie. Erneut forderte er ein sagradisches Referendum und versprach eine Ablehnung des Vertrags durch seine Partei. Einen &amp;quot;Kniefall&amp;quot; vor der Regierung und den EU-Bürokraten könne und werde es nicht geben. Zugleich übte De la Pênia scharfe Kritik an der Fraktionsführung und forderte eine härtere Linie der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der PSP polarisierte das &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Interview zwischen Anhängern De la Pênias und Anhängern Laravils, der sich pikiert zeigte und von einer &amp;quot;Einzelmeinung des ehemaligen Vorsitzenden&amp;quot; sprach. Der damit offensichtliche Machtkampf führte auf dem Parteitag in Noyar eine Woche später zur offenen Konfrontation zwischen Laravil und De la Pênia, der selbst nicht auf dem Parteitag erschien, aber de facto durch seinen Vertrauten [[Fernando Castro]] vertreten wurde. In einer hitzigen Rede wiederholte Castro die Vorwürfe De la Pênias gegen Laravil und forderte diesen zum Rückzug auf. Nachdem der Parteitag eine Resolution gegen die Europapolitik der Regierung mit deutlicher Mehrheit angenommen hatte, erklärte Laravil noch am Abend des Parteitags seinen Rücktritt vom Amt des Fraktionsvorsitzenden und deutete darüber hinaus seinen Austritt aus der Partei an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage später trat Laravil mit zwei Vertrauten aus der Fraktion aus und verließ auch die Partei. Sein &amp;quot;[[Movimiento Democrâcia i Libertá]]&amp;quot; (D/L) konnte sich aber nicht behaupten und ging wenig später im konservativen [[PPC]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuwahlen und erneute Tolerierung (2009-2013) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:DuranLLeida2.jpg|thumb|[[Joán De la Pênia]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden Laravils kehrte [[Joán De la Pênia]] Anfang 2009 wieder gesundet in die aktive Politik zurück und kandidierte bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Frühjahr 2009]] als Spitzenkandidat der Rechten in seiner Heimatregion [[Lojandía]]. Hier holte die Partei mit rund 20 Prozent der Stimmen ein Rekordergebnis und konnte 21 Regionalratssitze erobern. Das Ziel einer Mitte-Rechts-Regierung in [[Laquines]] wurde jedoch aufgrund des schwachen [[PPC]]-Ergebnisses verfehlt, sodass die politische Linke die Mehrheit gewinnen und einen Mitte-Links-Ausschuss bilden konnte. Unabhängige Medien sprachen von einem „Pyrrhussieg“ für De la Pênia, der sich mit Angriffen auf die regierende konservative Minderheitsregierung in Laquines unter [[Francisca Mendes del Ponte]] die eigene Möglichkeit zur Regierungspartizipation genommen habe und sich nur zulasten des potenziellen Koalitionspartners in der Region profiliert habe. De la Pênia dagegen feierte das Ergebnis als erneuten Sieg seiner Partei und als alleinige Niederlage der Konservativen, die nun endlich anfangen müssten, sich gegenüber der Stimmen des Volkes nicht taub zu stellen. Sein Engagement wurde aber landesweit als erfolgreiches Comeback angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2009|Europawahlen im Sommer 2009]] erreichte die PSP mit einem erneut europakritischen Wahlkampf und Parteipräsidentin [[Eleonora Sarabal]] als Spitzenkandidatin 10,9 Prozent der Stimmen und verbesserte sich damit gegenüber 2004 um einen weiteren Prozentpunkt. Im Brüsseler und Straßburger Parlament saßen die Abgeordneten der Partei zukünftig nicht mehr in der aufgelösten nationalkonservativen UEN-Fraktion, sondern zusammen mit dänischen und italienischen Rechtspopulisten sowie britischen EU-Gegnern in der neuen europaskeptischen EFD-Gruppe. Mit neun bzw. seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon zehn EU-Parlamentariern stellte die PSP die zweitgrößte nationale Delegation in der Gruppe nach der britischen UK Independence Party.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2009 büßte die Mitte-Rechts-Allianz durch Austritte aus der Koalition und Gründung der oppositionellen [[UDC]] endgültig ihre Mehrheit ein. Dies führte schließlich zu vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Parlamentswahlen im Herbst 2009]]. Für die Wahlen kehrte De la Pênia endgültig in die Führung der Partei zurück und trat erneut als Spitzenkandidat an. Mit ihm an der Spitze gelang es der PSP, sich trotz der häufigen Kooperation mit der Regierung als oppositionelle Kraft darzustellen. Mit 10,2 Prozent der Stimmen erreichte die Partei ihr bis dato bestes Ergebnis bei einer Kammerwahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlage 2013 ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PSP-Plakat-2013.jpg|thumb|250px|Wahlplakat zur [[Parlamentswahl 2013]]]]&lt;br /&gt;
Nach mehr als fünf Jahren enger Zusammenarbeit mit der Mitte-Rechts-Regierung Luisanto geriet der PSP im Jahr vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] in ein anhaltendes Umfragetief. Auf dem dominierenden Feld der Europapolitik spielten die Rechtspopulisten kaum eine Rolle. Zwar versagten sie Präsident Luisanto mehrmals die Zustimmung oder enthielten sich bei wichtigen Abstimmungen, dieser erhielt aber punktuelle Unterstützung aus dem oppositionellen Mitte-Links-Lager, bei anderen Voten kam es zu politischen Deals zwischen Konservativen und Rechten, die bei der Wählerschaft der PSP umstritten waren. Vor allem aber überschattete das Thema Europa- und Fiskalpolitik über Monate hinweg die anderen politischen Themen und verdrängten vor allem die PSP-Themen Integration und Einwanderung aus dem politischen Fokus. Wenige Monate vor der Wahl versuchte die PSP daher nach Jahren europapolitischer Kompromisse, sich durch einen harten europapolitischen Kurs abzusetzen und die Regierung Luisanto so unter Druck zu setzen. Weder werde es mit der PSP neue Kredite für Griechenland geben, noch unterstütze die Partei weitere europäische Integrationsschritte hin zu einer Fiskalunion. Die Mitte-Rechts-Allianz war daher bereits vor der Wahl 2013 de facto zerbrochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als 2009, als ein ähnlicher Streit im Mitte-Rechts-Lager noch zu einem PSP-Sieg geführt hatte, machte sich die erneute Wende der PSP dieses Mal nicht den Wahlurnen bezahlt. Die Partei verlor bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] gegenüber 2009 fast zwei Prozentpunkte und landete mit nur noch 8,6 Prozent der Stimmen auf dem vierten Rang der Parteien, deutlich hinter den [[Verdes|sagradischen Grünen]]. Erstmals überhaupt hatte die Partei bei nationalen Wahlen im Vergleich zum vorherigen Wahlgang an Stimmen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiedererstarken und Führungswechsel ===&lt;br /&gt;
In Opposition zur Mitte-Links-Regierung von [[Mercé Serrat Cabarell]] gelang es der PSP im Jahr 2014, sich schnell von der Niederlage bei der Parlamentswahl zu erholen und wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Dabei profitierte die Partei zunächst vor allem von der europäischen Schuldenkrise, in der es vor allem um neue Darlehen für Griechenland, aber auch um die generelle Zukunft der Union ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Europawahl 2014|Europawahl am 25. Mai 2014]] verbesserte die Partei ihr [[Europawahl 2009|zweistelliges Ergebnis aus dem Jahr 2009]] noch einmal deutlich, wurde wieder drittstärkste Kraft und erreichte mit 17,0 Prozent der Stimmen ihr bestes Ergebnis bei einer überregionalen Wahl überhaupt. Die Abgeordneten der PSP im Europäischen Parlament wurden in die Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (ECR) aufgenommen, denen auch die britischen Konservativen, die polnische PiS sowie die Rechtspopulisten Dänemarks und Finnlands angehörten. In Sagradien galt der Fraktionswechsel von der EFD zur ECR als Prestigeerfolg für die Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Präsidentschaftswahl 2015]] trat Parteipräsidentin [[Eleonora Sarabal]] als Kandidatin der Sozialpopularen an. Mit 18,5 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang konnte sie das beste Ergebnis einer PSP-Kandidatin bei einer Präsidentschaftswahl feiern, verpasste aber den zweiten Wahlgang knapp. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2015 kündigten [[Joán De la Pênia]] und [[Eleonora Sarabal]] ihren baldigen Rückzug aus der Führung der Sozialpopularen an und präsentierten die bisherige Generalsekretärin der Partei [[Marijol Catalán]] als Wunschnachfolgerin. Als Grund nannte De la Pênia, einen Generationswechsel an der Spitze der Partei herbeiführen zu wollen. Dafür übergab er im Oktober 2015 sein Amt als Sprecher der [[PSP]]-Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an Catalán, die auf dem folgenden Parteitag in im Dezember 2015 schließlich zur neuen Parteivorsitzenden der PSP und zugleich zur Spitzenkandidatin der Partei für die [[Parlamentswahl 2017]] gewählt wurde. [[Joán De la Pênia]] wurde ins neu geschaffene Amt eines ''Ehrenpräsidenten'' der Partei gewählt, gab aber an, sich künftig nicht mehr um die operative Führung der Partei kümmern zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der neuen Parteichefin konnte die Partei ihren Wiederaufstieg fortsetzen. Nach dem islamistischen Terroranschlag von Paris im Januar 2015 profitierte die Partei von einer verbreiteten Furcht vor religiös motivierten Anschlägen auch in Sagradien und setzte vermehrt auf das Thema Islam. In der seit Sommer 2015 akuten europäischen Flüchtlingskrise kritisierte die Partei die [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierung Serrat Cabarell]] scharf für ihre vermeintlich zu liberale Haltung. Stattdessen forderte sie eine sofortige Ausweisung aller unrechtmäßig im Land befindlichen Asylbewerber, eine Schließung der Grenze zu Frankreich und eine strenge Überprüfung der Flüchtlinge auf islamistische Verbindungen sowie auf Krankheiten und Infektionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Regionalwahlen in [[Regionalwahl in Ceundâlia 2016|Ceundâlia]], [[Regionalwahl in Sesín 2016|Sesín]] und [[Regionalwahl in Tescano-Valoní 2016|Tescano-Valoní]] am 26. Juni 2016 erreichte die PSP einen durschlagenden Erfolg. Mit 25,3 Prozent der Stimmen bei der [[Regionalwahl in Ceundâlia 2016|Regionalwahl in Ceundâlia]] erreichten die Sozialpopularen das beste Ergebnis der Parteigeschichte und wurden erstmals stärkste Kraft auf regionaler Ebene. Sie bildeten daraufhin eine Mitte-Rechts-Koalition mit den [[PPC|Konservativen]], verzichteten aber auf das Amt des Regierungspräsidenten. Auch bei den zeitgleich abgehaltenen [[Kommunalwahlen 2016]] konnte die Partei ihr Ergebnis verbessern und sich deutlich als drittstärkste Kraft im Land behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlerfolg 2017 ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PSP-Plakat-2017.jpg|thumb|250px|Wahlplakat zur [[Parlamentswahl 2017]]]]&lt;br /&gt;
Nachdem die Partei im Jahr 2016 in Umfragen mehrmals auf 20 Prozent der Stimmen gekommen war, gingen die Umfragewerte im Jahr 2017 wieder leicht zurück. Dennoch gelang es der PSP mit ihrer Spitzenkandidatin [[Marijol Catalán]], bei der [[Parlamentswahl 2017|Parlamentswahl im November 2017]] mit 16,4 Prozent der Stimmen das bis dahin beste Ergebnis bei einer nationalen Wahl zu erzielen. Gegenüber der Wahl 2013 konnte die PSP damit ihr Stimmergebnis verdoppeln und mit einer Rekordzahl von 86 Abgeordneten in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge bot Parteichefin Marijol Catalán der [[PPC|konservativen PPC]] und den [[Liberale]]n eine gemeinsame Regierungskoalition an, die aber von den Liberalen abgelehnt wurde. Auch die Möglichkeit einer PPC/PSP-Minderheitsregierung wurde erwogen, fand aber keine Unterstützung unter den bürgerlichen Parteien der Mitte. Nach längeren Gesprächen mit der PPC unter [[Manuel Ramœs Iliega]] kündigte Catalán an, in der Opposition zu bleiben, gegenüber der [[Kabinett Ramœs Iliega|Minderheitsregierung]] von [[Manuel Ramœs Iliega]] aber eine &amp;quot;kritisch-konstruktive Haltung&amp;quot; einnehmen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
=== Innen- und Gesellschaftspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Soziale Volkspartei sieht sich laut Parteiprogramm als soziale, patriotische und konservative Partei der demokratischen Rechten und setzt sich insbesondere für die Familie, die Bewahrung der &amp;quot;sagradischen Identität&amp;quot; und den Kampf gegen Kriminalität und illegale Einwanderung, für eine „wirklich soziale“ Marktwirtschaft sowie die Erhaltung des Zentralstaates und damit der staatlichen Integrität des Landes ein. Sie wird von Gegnern und zahlreichen Wissenschaftlern als rechtspopulistisch eingestuft und weist zudem fremden- und islamfeindliche Tendenzen auf. Zudem ist sie die am stärksten europakritisch auftretende Partei in Sagradien. Ein wesentlicher Programmpunkt der Partei ist der Kampf gegen den politischen Islam und eine islamische Überfremdung Sagradiens. Gesellschaftspolitisch weist die Partei starke sozialkonservative Positionen auf. Obwohl sie sich als säkulare Partei versteht und in der Vergangenheit auch nicht vor Polemik gegenüber den katholisch orientierten Christdemokraten zurückschreckte, orientiert sich die Partei stark an konservativen religiösen Positionen und beschwört das christlich-abendländische Erbe Sagradiens. Wirtschaftspolitisch sieht sich die PSP als Befürworterin des Sozialstaats und lehnt neoliberale Positionen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrale Politikinhalte der PSP sind: &lt;br /&gt;
* Reduzierung der Einwanderung durch strengere Regeln&lt;br /&gt;
* Opposition gegen eine angeblich fortschreitende Islamisierung des Landes&lt;br /&gt;
* Verbot von Minaretten, der Burka und des öffentlich getragenen Kopftuchs&lt;br /&gt;
* für eine Assimilierung von Immigranten in die Mehrheitsgesellschaft&lt;br /&gt;
* strengere Strafen besonders für Sexual- und Gewaltstraftaten&lt;br /&gt;
* strengere Antiterrormaßnahmen&lt;br /&gt;
* Förderung lokaler Bürgerwehren zur Entlastung der Polizeikräfte&lt;br /&gt;
* gegen ein staatliche Förderung homo- und transsexueller Lebensentwürfe&lt;br /&gt;
* gegen Abtreibung, Sterbehilfe und embryonale Stammzellenforschung &lt;br /&gt;
* Stärkung der Familien durch Familiengelder und Steuerbegünstigungen&lt;br /&gt;
* Garantie der Rentengerechtigkeit &lt;br /&gt;
* Erhalt des Sozialstaats bei gleichzeitigen strengeren Kontrollen gegen seine Ausbeutung&lt;br /&gt;
* Lockerung des Rauchverbots&lt;br /&gt;
* Einstellung staatlicher Subventionen für erneuerbare Energien und Opposition gegen CO2-Steuern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außen- und Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Der PSP gilt seit ihrer Entstehung als eurokritische Partei und lehnte die Europäischen Verträge von Maastricht, Amsterdam und Nizza als Beschränkung der sagradischen Souveränität zugunsten eines zentralistischen und undemokratischen Brüsseler ''Superstaats'' ab. Auch die Aufgabe der nationalen Währung [[Denar]] durch die Einführung des Euro sowie die Erweiterung der EU durch Aufnahme süd- und osteuropäischer Staaten wurde von der PSP stark kritisiert. Eine EU-Mitgliedschaft der Türkei lehnt die PSP wegen der unterschiedlichen kulturellen Prägung ab. Im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung 2004 und 2007 wurde der Partei vorgeworfen, Ängste vor kriminellen Ausländern zu schüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit ihrer Zusammenarbeit mit der konservativ-liberalen [[Kabinett Luisanto I|Minderheitsregierung Luisanto]] kam es jedoch zu einer schrittweisen Annäherung an die Mainstream-Parteien und in diesem Zusammenhang zu parteiinternen Auseinandersetzungen um die Europapolitik. Zwar lehnte die PSP den Vertrag von Lissabon ab und stimmte im Parlament dagegen, trotzdem revidierte die Partei ihre Haltung zu Europa schrittweise und stützte die Regierung Luisanto trotz heftiger Kritik an ihrem europapolitischen Kurs, vor allem in der Eurokrise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Programm zur [[Europawahl 2014]] bekennen sich die Volkssozialen zur &amp;quot;Idee eines vereinten Europa&amp;quot;, lehnen aber das aktuelle Institutionengefüge der EU ab, da es den sagradischen Bürger zugunsten süd- und osteuropäischer Mitgliedsstaaten benachteilige und die &amp;quot;demokratischen Freiheiten des sagradischen Volkes&amp;quot; beschränke. Stattdessen strebt die PSP ein gemeinsames Europa als &amp;quot;freiwilligen Zusammenschluss souveräner Staaten&amp;quot; an. Die europäische Freizügigkeit will die Partei durch die Wiedererrichtung von Grenzkontrollen einschränken. Der Euro &amp;quot;in seiner heutigen Form&amp;quot; könne keine Zukunft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Außen- und Sicherheitspolitik strebt die PSP eine deutliche Aufstockung des Militärbudgets, umfangreichere Rüstungsinvestitionen und ein hartes Vorgehen gegen den globalen Terrorismus an. Die außenpolitischen Positionen der Partei sind aber wenig profiliert und von Veränderungen und Inkonsistenzen geprägt. Zwar unterstützt die Partei die NATO-Mitgliedschaft Sagradiens, kritisiert aber die NATO-Mitgliedschaft der Türkei. Auch setzt sich die Partei für ein freundschaftliches Verhältnis zu Russland ein und fordert die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Russland nach der Annexion der Krim im Jahr 2014. Die Anerkennung des Kosovo als unabhängigen Staat lehnte die Partei ab und unterstützte die territoriale Integrität Serbiens. In der Nahostpolitik sieht sich die PSP als Freund Israels und bezeichnet die palästinensischen Institutionen als Terrororganisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wähler der PSP ==&lt;br /&gt;
Zu den Wählern der PSP gehören heute neben nationalkonservativen Teilen des Bürgertums auch globalisierungs- und kapitalismuskritische Kreise und ehemalige Wähler der sagradischen [[PCS|Kommunisten]] und [[ASUL|Sozialisten]]. Ein beträchtlicher Teil der jüngsten Erfolge gehen auf die Stimmen von „Protestwählern“ zurück, die von De la Pênias populistischen Abgrenzungsstrategien gegenüber dem politischen Establishment angesprochen werden. Dies scheint der Partei sogar noch zu gelingen, nachdem sie 2006 direkte und seit 2008 indirekte Regierungsverantwortung übernommen hat und seit Jahren in diversen Regionen mitregiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wähleruntersuchungen zeigen, dass De la Pênia und seine Partei besonders hohe Zustimmungswerte bei den so genannten Modernisierungsverlierern erzielen, d.h. Arbeitslosen, Arbeitern, einfachen Angestellten und Beamten im einfachen Dienst, die eine eher niedrige formale Bildung und niedriges Einkommen aufweisen. Damit konkurriert die Rechte stark mit den Parteien der Linken, auch wenn die Rechten-Wähler in der kulturell-gesellschaftlichen Dimension im Gegensatz zu den Linken stehen und klar einen autoritär-konservativen Kurs verfolgen. In der politischen Diskussion wurde De la Pênia häufig mit dem in den Sechziger Jahren als Populist erfolgreichen [[António Blanxard Rovira]] verglichen und auch als „Neo-Blanxardist“ bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationale und internationale Verbindungen ==&lt;br /&gt;
Die Jugendorganisation des PSP, früher als [[Jovenes Accionistas]] (JA) bekannt, wurde Ende der Neunziger Jahre teilweise von Rechtsextremisten unterwandert und infolge dessen aus der Partei ausgeschlossen. Der 2000 gegründete neue Jugendverband [[Força Jovén]] ist direkt der Partei unterstellt. Traditionell einflussreich sind zudem die an Hochschulen tätigen [[Círculœs Accionistas de Estudiantes Sagradés]] (CADES). Als parteinahe Bildungseinrichtung besteht seit 2001 die [[Academía Social Popular]] (ASP). Der Partei steht der kleinere Gewerkschaftsbund [[Unión Nacional de Lavoradores]] (UNL) nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europäisches Parlament ===&lt;br /&gt;
In den Legislaturperioden 1999-2004 und 2004-2009 gehörten die Europaabgeordneten der PSP mehrheitlich der europaskeptischen Fraktion ''Union für ein Europa der Nationen'' (UEN) an, doch trat 2006 ein MEP der Partei der neu gegründeten ultrarechten ITS-Fraktion bei, ein weiterer Abgeordneter firmierte als fraktionslos. 2009 gehörte die PSP zusammen mit Lega Nord, der Dänischen Volkspartei und der britischen UKIP zu den Gründungsmitgliedern der europakritischen Fraktion EFD (''Europa der Freiheit und der Demokratie'') im Europaparlament. 2011 wurde die MELD als Europapartei begründet, deren Mitglied die PSP bis zur Auflösung der Europapartei im Jahr 2015 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Europawahl 2014]] lehnte der PSP entgegen den Wünschen der eigenen Jugendorganisation und trotz Sympathien aus den eigenen Reihen eine Teilnahme am geplanten europäischen Rechtsbündnis des französischen Front National und der niederländischen Partij voor de Vrijheid ab. Nach der Europawahl verließ der PSP überraschend die EFD-Fraktion und schloss sich der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformisten (ECR) der britischen Tories an, wo auch die rechtspopulistische &amp;quot;Dänische Volkspartei&amp;quot;, die &amp;quot;Alternative für Deutschland&amp;quot; und die Partei der &amp;quot;Wahren Finnen&amp;quot; Platz fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führungspersonen der PSP ==&lt;br /&gt;
==== Ehrenpräsident ====&lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteivorsitzende ====&lt;br /&gt;
* 1989-1992: [[Lucién Riva-Marcês]]&lt;br /&gt;
* 1992-2007: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
* 2007-2015: [[Eleonora Sarabal]] &lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteisekretäre &amp;lt;small&amp;gt;(1991-1992)&amp;lt;/small&amp;gt;, Generaldelegierte &amp;lt;small&amp;gt;(1992-1996)&amp;lt;/small&amp;gt; und Generalsekretäre &amp;lt;small&amp;gt;(seit 1996)&amp;lt;/small&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
* 1991-1992: [[Joán De la Pênia]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
* 1992-1996: [[Aliureto Torrent]] (Generaldelegierter)&lt;br /&gt;
* 1996-1997: [[Mário Belardo]] (Generalsekretär)&lt;br /&gt;
* 1997-2002: [[Domênco Laravil]]&lt;br /&gt;
* 2002-2007: [[Eleonora Sarabal]]&lt;br /&gt;
* 2007-2009: [[Andrea Cantena]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Eugênio Marxal]]&lt;br /&gt;
* 2013-2015: [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Franco Sabadera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer ====&lt;br /&gt;
* 1994-2004: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
* 2004-2008: [[Domênco Laravil]]&lt;br /&gt;
* 2008-2009: [[Fernando Castro]]&lt;br /&gt;
* 2009-2015: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die PSP bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Wahlen zur Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 0,8 %&lt;br /&gt;
| 0 / 511&lt;br /&gt;
| [[Lucién Riva-Marcês]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 3,9 %&lt;br /&gt;
| 21 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 5,9 %&lt;br /&gt;
| 30 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 8,2 %&lt;br /&gt;
| 42 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 8,7 %&lt;br /&gt;
| 45 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 10,6 %&lt;br /&gt;
| 57 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 8,6 %&lt;br /&gt;
| 47 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
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| [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2019|2019]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 10,2 %&lt;br /&gt;
| 54 / 511&lt;br /&gt;
| [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlen zum Europäischen Parlament ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
| Fraktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Movimiento per la Sagradia|MpS]]&lt;br /&gt;
| 6,5&lt;br /&gt;
| 4 / 64&lt;br /&gt;
| [[Oscar Aguersuari]] ([[Partíu Republicano de la Libertá|PRL]])&lt;br /&gt;
| EN / I-EN&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1999|1999]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 7,6 %&lt;br /&gt;
| 5 / 64&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| NI&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2004|2004]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 10,2 %&lt;br /&gt;
| 6 / 54&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]]&lt;br /&gt;
| UEN&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 10,9 %&lt;br /&gt;
| 6 / 54&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]]&lt;br /&gt;
| EFD&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2014|2014]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 17,0 %&lt;br /&gt;
| 10 / 54&lt;br /&gt;
| [[Julen Amoreta]]&lt;br /&gt;
| ECR&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2019|2019]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 13,7 %&lt;br /&gt;
| 8 / 54&lt;br /&gt;
| [[Julen Amoreta]]&lt;br /&gt;
| ID&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.110.163</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Part%C3%ADu_Social_Popular&amp;diff=50726</id>
		<title>Partíu Social Popular</title>
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		<updated>2019-12-06T22:24:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.110.163: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Partíu Social Popular'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! colspan=3 style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Marijol Catalán]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ehrenpräsident'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Joán de la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Generalsekretär'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Franco Sabadera]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1989&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Força Jovén]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[La Nova Força]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Academía Social Popular]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''International'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Identität und Demokratie &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| blau&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Soziale Volkspartei''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] '''Partíu Social Popular''', kurz '''PSP''') ist eine rechtspopulistische, nationalkonservative Partei in [[Sagradien]]. Bekannt wurde sie durch ihren umstrittenen langjährigen Vorsitzenden [[Joán De la Pênia]], der die Partei seit Mitte der Neunziger Jahre zu Wahlerfolgen führen konnte und von 2004 bis 2010 als Bürgermeister der [[Lojandía|lojandinischen]] Stadt [[Samartiega]] amtierte. Die PSP ist seit 1994 mit Vertretern in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] vertreten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Politische Führerin der Partei ist [[Marijol Catalán]], die im Oktober 2015 [[Joán De la Pênia]] als Sprecherin der [[PSP]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer und im Dezember 2015 [[Eleonora Sarabal]] im Parteivorsitz nachfolgte. Unter Catalán erreichte die PSP bei der [[Parlamentswahl 2017]] mit 16,4 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis in der Parteigeschichte. Bei der [[Parlamentswahl 2019|vorgezogenen Neuwahl 2019]] fiel die Partei auf 10,2 Prozent zurück, blieb aber drittstärkste Kraft im Parlament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Partei ==&lt;br /&gt;
=== Gründung und Startprobleme (1989-1992) ===&lt;br /&gt;
Die Wurzeln der Sozialen Volkspartei gehen auf die [[António Álvaro Blanxard Rovira|Blanxardistische]] Bewegung der Sechziger Jahre zurück. Die beiden Gründer der PSP, [[Lucién Riva-Marcês]] - als einfaches Mitglied - und [[León Franco]] - als Parlamentsabgeordneter - gehörten in ihren jungen Jahren beide der blanxardistischen [[MFP|Volksbruderschaftsbewegung]] (MFP) an. Diese konnte als kleinbürgerliche Protestpartei in den Sechziger Jahren große Erfolge feiern, schied nach dem Rückzug ihres Parteigründers aber 1970 aus dem Parlament und löste sich 1980 auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach versuchten zahlreiche Epigonenbewegungen, das Erbe der MFP als rechte Protestpartei anzutreten, darunter die offen neofaschistisch und fremdenfeindlich auftretende [[Soziale Volksunion]] (UPOS), der León Franco eine Zeit lang angehörte und die in den Achtziger Jahren einzelne Erfolge auf kommunaler und regionaler Ebene feiern konnte. Dagegen war Riva-Marcês bereits in den Siebziger Jahren aus der MFP aus- und der konservativen [[PPC|Volkspartei]] beigetreten, für die er einige Jahre im Stadtrat von [[Biniar]] saß, die ihn aber aufgrund fremdenfeindlicher Äußerungen im Jahr 1982 aus ihren Reihen ausschloss. Danach gründete er eine Firma, die ihm das Startkapital für eine eigene Parteigründung einbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franco, der gescheiterte Rechtsextremist, und Marcês, der ausgeschlossene Rechtskonservative, verbündeten sich schließlich und gründeten im Jahr 1989 gemeinsam den Partíu Social Popular als eine von vielen kleinen Parteien rechts der konservativen PPC, die das Ziel hatten, sich politisch zu etablieren. Die Partei verstand sich zu Beginn als konservative Erneuerungsbewegung und kann der radikalen Rechten zugerechnet werden. Ihre Mitglieder der ersten Stunde stammten hauptsächlich aus rechtskonservativen bis ultrarechten Milieus, die meisten Führungsmitglieder hatten vorher jedoch entweder dem rechten Flügel einer der bürgerlichen Parteien angehört oder aber sich nicht in der Politik betätigt. Lediglich die direkten Anhänger Francos können als offen rechtsextremistisch eingestuft werden, jedoch kam es bereits nach wenigen Monaten zum Bruch zwischen den beiden Parteigründern. Als sich Franco offensiv darum bemühte, Anhänger der verbotenen rechtsradikalen [[Frente de la Fraternitá Nova|Neuen Bruderschaftsfront]] (FFN) für die Partei zu gewinnen und die PSP als offen rechtsextreme und systemfeindliche Partei zu positionieren, wurde er von Marcês entmachtet und schließlich mit seinen Anhängern ausgeschlossen. Seitdem gerierte sich die Partei unter der Führung Marcês' als konservative Partei und versuchte sich - zumindest vordergründig - von extrem rechten Gruppen zu distanzieren. Aufgrund finanzieller Probleme nahm die junge Partei in den ersten Jahren ihres Bestehens an keiner Wahl auf überkommunaler Ebene teil. Einen ersten Achtungserfolg konnte die PSP bei den [[Kommunalwahlen 1992]] feiern, wo man in einigen Hochburgen wie [[Laquines]] ins Rathaus einziehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== De la Pênia, Maastricht-Kampagne und der Einzug in die Parlamente (1992-2000) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:DuranLleida1987.jpg|thumb|[[Joán de la Pênia]], 1992]]&lt;br /&gt;
Der Erfolg kam aber erst nach einem Führungswechsel innerhalb der Parteispitze. Nach anhaltenden Quereln und Affären um Parteigründer [[Lucién Riva-Marcês]] drängte im November 1992 mit [[Joán De la Pênia]] ein junger Politiker an die Spitze der Partei, der bereits zuvor als Generalsekretär erfolgreich die Kampagnen der Partei organisiert und ihr den Weg zu ersten Erfolgen geebnet hatte. Mit De la Pênia gab sich die Partei ein radikalpopulistisches Auftreten und verabschiedete sich von offen systemfeindlichen und rechtsextremen Positionen. Stattdessen suchte die Partei neue Themen in der Europa- und in der Einwanderungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der ersten großen Vorhaben De la Pênias war ein Bündnis mit dem früheren [[PPC]]-Abgeordneten und Minister [[Oscar Aguersuari]], mit dem die Partei gemeinsam eine Kampagne gegen den Maastrichter Vertrag initiierte. Mit dem &amp;quot;Kampf gegen Maastricht&amp;quot; etablierte sich die PSP als dezidierte Anti-EU-Partei und erhielt große mediale Aufmerksamkeit. Zudem machte die Partei mit öffentlichkeitswirksamen Propagandamaßnahmen gegen die zunehmende Einwanderung vor allem aus den Balkanstaaten auf sich aufmerksam. De la Pênia nutzte geschickt europaskeptische und xenophobe Tendenzen in der Bevölkerung und lenkte die Aufmerksamkeit der Partei weg von Fragen des politischen Systems hin zu sozialen und gesellschaftlichen Streitfragen wie Immigrations-, Arbeitsmarkt und Kulturpolitik. Außerdem wurde durch Kooperation mit kommunalen Bürgerrechtsbewegungen ein stabiles Netzwerk von Protestbewegungen gegen die etablierten Parteien aufgebaut, das den PSP-Vorsitzenden unterstützte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis dieser Politik schaffte die PSP mit De la Pênia als Zugpferd zunächst bei der [[Europawahl 1994]] und anschließend bei der [[Parlamentswahl 1994]] den Sprung ins Parlament. Der Erfolg der Rechtspopulisten veränderte die politische Landschaft Sagradiens nachhaltig. Die Opposition gegen den europafreundlichen und als reformfeindlich gebrandmarkten Kurs der bürgerlichen [[Kabinett Otero III|Regierung Otero]] sowie die Gegnerschaft zu den liberalen Gesellschaftsreformen der [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] machten es De la Pênia nun möglich, mit seiner rechtspopulistischen Strategie weitere Erfolge zu feiern. Es gelang dem Demagogen geschickt, Wähler am rechten Rand und in den unteren sozialen Schichten einzufangen, die sich von den etablierten Parteien der Linken und bürgerlichen Rechten enttäuscht fühlten. Dem Ergebnis von 3,9 Prozent der Stimmen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]] folgte eine Steigerung auf 5,9 Prozent [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]] und auf 8,2 Prozent [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|im Jahr 2002]] sowie weitere Erfolge bei Wahlen auf allen Ebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Griff nach kommunaler und nationaler Macht (2000-2006) ===&lt;br /&gt;
In einer zunehmend verängstigten Gesellschaft infolge der Anschläge des 11. September 2001 traf die antiislamische Propaganda des PSP auf offene Ohren. Der Wahlkampf 2002 stand erstmals ganz im Zeichen der anti-islamischen Mobilmachung, indem die PSP Verbindungen vom internationalen Terror zur in Sagradien lebenden muslimischen Minderheit zog und vor einer Radikalisierung der islamischen Minderheit und einer Unterwanderung der demokratischen Gesellschaft warnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der für die Partei erfolgreichen Wahl stiegen zudem die Schnittmengen mit der unter ihrem Parteichef [[Miquel Ánibal Luisanto]] nach rechts gerückten konservativen [[PPC]]. Während Luisantos Vorgänger als PPC-Parteichef [[Roberto Vidéas]] noch jede Zusammenarbeit mit den Rechten ausgeschlossen hatte, ließ Luisanto erkennen, dass er an einer Zusammenarbeit in begrenztem Rahmen bereit sei und vertrat in einwanderungs- und integrationspolitischen Fragen ebenfalls Hardliner-Positionen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] wurden mehrere PSP-Politiker des rechten Flügels aufgrund von Verbindungen zu rechtsradikalen Vereinen aus der Partei ausgeschlossen, darunter der [[Ceundâlia|ceundalische]] Regionalratsabgeordnete [[Franco Mauro]], der in der Folge mit anderen Abweichlern und Kritikern De la Pênias das nationalistische [[Movimiento La Flama]] gründete, das sich später mit der [[Partíu Nacional|Nationalpartei]] zum [[Partíu Nacional La Flama]] vereinigte. Im Frühjahr 2003 ging zudem die vorher bei diversen Wahlen erfolglos operierende katholisch-konservative [[Unión Social-Cristiano]] (USC) in der Partei auf, wenig später folgte die konservativ-ökologische [[Alternativa Democrática Ecologista]] (ADE). Beide Kleinparteien festigten die Stellung der PSP im rechtskonservativen Spektrum. Den Vorwurf, de la Pênia habe seine antidemokratische und ausländerfeindliche Haltung nur in ein neues medienwirksames Gewand gekleidet, wies die Partei energisch zurück und betonte die Stellung des PSP als rechtsdemokratische Alternative zu den etablierten Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen neuen Höhenflug erlebte die PSP im Wahljahr 2004. Sowohl bei den Kommunalwahlen, als auch bei den gleichzeitig abgehaltenen [[Europawahlen 2004|Europawahlen]] konnten die Sozialpopularen zulegen und erreichten landesweit über zehn Prozent der Stimmen. Mithilfe bürgerlicher Kräfte gelang es Parteichef [[Joán De la Pênia]], an seinem Wohnort in [[Samartiega]] zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den [[Regionalwahl 2005]] öffnete sich die Partei endgültig den bürgerlichen Parteien und bot sich erstmals offen als Koalitionspartner von [[UDS|Liberalen]] und [[PPC|Konservativen]] an. In fünf Regionen kam die Partei in eine Schlüsselstellung als möglicher Mehrheitsbeschaffer der Konservativen und wurde an regionalen Regierungen beteiligt. Damit wurde die Partei salonfähig und auch auf nationaler Ebene nicht mehr länger isoliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenarbeit mit der ersten Regierung Luisanto (2006-2009) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PSP-Logo-2004.jpg|thumb|PSP-Logo 2004-2014]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahl 2006]], bei der die PSP erneut an Stimmenanteilen zulegte und mit 8,7% der Stimmen zur drittstärksten Kraft wurde, erneuerte die Partei ihr Gesprächsangebot an Wahlgewinner Luisanto und sprach sich für eine Abwahl der Sozialisten aus der Regierung aus. In der Folge fanden erstmals offizielle Gespräche zwischen Vertretern der Mitte-Rechts-Parteien [[PPC]] und [[UDS]] mit Vertretern der Sozialpopularen über eine mögliche gemeinsame Regierungsmehrheit zustande. Im Ergebnis stellten beide Seiten offiziell Übereinstimmungen und Unterschiede fest, PSP-Chef [[Joán De la Pênia]] betonte aber, dass seine Partei davon absehe, einem Regierungschef [[Miquel Ánibal Luisanto]] das Misstrauen auszusprechen, womit die Grundlage für den Einzug des Wahlsiegers Luisanto in den [[Palâciu Valier]] gelegt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PSP gehörte in der Folge wiederholt zur parlamentarischen Basis der Minderheitsregierung Luisanto, die sich auf wechselnde Mehrheiten stützte, sich in der Innenpolitik aber wiederholt an die PSP wandt. De la Pênia konnte so erheblichen Einfluss auf die Regierungsarbeit gewinnen. So konnte die PSP beispielsweise ein verschärftes Einwanderungsgesetz durchsetzen. Außerdem unterstützte die Partei die von der Regierung Luisanto verschärfte staatliche Überwachung unter dem Schlagwort der inneren Sicherheit. Dagegen kam es zu Gegensätzen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, in der die PSP den Kurs der Konservativen und Liberalen als zu marktliberal kritisierte und auf höhere Investitionen ins Sozialsystem drängte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre unklare Haltung zur Regierung Luisanto führte nun auch häufiger zu Streitigkeiten innerhalb der Partei und zwischen einer eher moderaten und kompromissbereiten und einer eher radikalpopulistisch auftretenden Strömung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug De la Pênias und &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Parteitag (2007-2008) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:LaurenceRossignol2.jpg|thumb|[[Eleonora Sarabal]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund gesundheitlicher Probleme zog sich De la Pênia auf dem Parteitag der Sozialpopularen im März 2007 überraschend vom Parteivorsitz zurück und übergab das höchste Parteiamt an seine enge Vertraute und Schwägerin [[Eleonora Sarabal]], die gemeinhin als Statthalterin De la Pênias angesehen wurde. Da sie aber nicht selbst Mitglied der Abgeordnetenkammer war, sollte sie de facto eine Doppelspitze mit dem Fraktionssprecher [[Domênco Laravil]] bilden, der nun in eine Schlüsselposition rückte. Indessen konnten sich aber neue Gesichter einen Namen machen und parteiintern an Einfluss gewinnen. Damit intern der sogenannte &amp;quot;Kompromissflügel&amp;quot; um Fraktionschef [[Domênco Laravil]] an Gewicht, der daran arbeitete, die Partei als verlässlichen Partner der Regierung zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2008]] feierte die PSP einen großen Erfolg und wurde klar drittstärkste Kraft im Land. Auch [[Joán De la Pênia]] wurde in [[Samartiega]] im Bürgermeisteramt bestätigt. Es gelang den Sozialpopularen aber nicht, diese Erfolge dauerhaft zu sichern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:AngelAcebes0.jpg|thumb|[[Domênco Laravil]]]]&lt;br /&gt;
Ein Streit zwischen den ''Populistas'' und dem Mitte-Rechts-Flügel der ''Neoliberales'' um die Europapolitik der Partei entwickelte sich schließlich zum Machtkampf innerhalb der PSP. Auslöser war das irische Referendum am 12. Juni 2008, bei dem der Vertrag von Lissabon von einer Mehrheit abgelehnt wurde. Im folgenden Wahlkampf zu den [[Kommunalwahlen 2008]] setzte die PSP auf eine Ablehnung des Vertrags und wurde mit diesem Rezept klar drittstärkste Kraft im Land. Dennoch kam es in der Folge zu Verhandlungen der Fraktionsführung um [[Domênco Laravil]] mit der Regierung Luisanto, in deren Folge Laravil eine mögliche Zustimmung zum Vertrag von Lissabon erwog. Völlig überraschend meldete sich nun der erkrankte De la Pênia nach Monaten wieder auf der politischen Bühne zurück und sprach im sogenannten &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Interview in der Zeitung [[Jornal de la Sera]] ein Machtwort gegen die Laravil-Linie. Erneut forderte er ein sagradisches Referendum und versprach eine Ablehnung des Vertrags durch seine Partei. Einen &amp;quot;Kniefall&amp;quot; vor der Regierung und den EU-Bürokraten könne und werde es nicht geben. Zugleich übte De la Pênia scharfe Kritik an der Fraktionsführung und forderte eine härtere Linie der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der PSP polarisierte das &amp;quot;Kniefall&amp;quot;-Interview zwischen Anhängern De la Pênias und Anhängern Laravils, der sich pikiert zeigte und von einer &amp;quot;Einzelmeinung des ehemaligen Vorsitzenden&amp;quot; sprach. Der damit offensichtliche Machtkampf führte auf dem Parteitag in Noyar eine Woche später zur offenen Konfrontation zwischen Laravil und De la Pênia, der selbst nicht auf dem Parteitag erschien, aber de facto durch seinen Vertrauten [[Fernando Castro]] vertreten wurde. In einer hitzigen Rede wiederholte Castro die Vorwürfe De la Pênias gegen Laravil und forderte diesen zum Rückzug auf. Nachdem der Parteitag eine Resolution gegen die Europapolitik der Regierung mit deutlicher Mehrheit angenommen hatte, erklärte Laravil noch am Abend des Parteitags seinen Rücktritt vom Amt des Fraktionsvorsitzenden und deutete darüber hinaus seinen Austritt aus der Partei an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Tage später trat Laravil mit zwei Vertrauten aus der Fraktion aus und verließ auch die Partei. Sein &amp;quot;[[Movimiento Democrâcia i Libertá]]&amp;quot; (D/L) konnte sich aber nicht behaupten und ging wenig später im konservativen [[PPC]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuwahlen und erneute Tolerierung (2009-2013) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:DuranLLeida2.jpg|thumb|[[Joán De la Pênia]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden Laravils kehrte [[Joán De la Pênia]] Anfang 2009 wieder gesundet in die aktive Politik zurück und kandidierte bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Frühjahr 2009]] als Spitzenkandidat der Rechten in seiner Heimatregion [[Lojandía]]. Hier holte die Partei mit rund 20 Prozent der Stimmen ein Rekordergebnis und konnte 21 Regionalratssitze erobern. Das Ziel einer Mitte-Rechts-Regierung in [[Laquines]] wurde jedoch aufgrund des schwachen [[PPC]]-Ergebnisses verfehlt, sodass die politische Linke die Mehrheit gewinnen und einen Mitte-Links-Ausschuss bilden konnte. Unabhängige Medien sprachen von einem „Pyrrhussieg“ für De la Pênia, der sich mit Angriffen auf die regierende konservative Minderheitsregierung in Laquines unter [[Francisca Mendes del Ponte]] die eigene Möglichkeit zur Regierungspartizipation genommen habe und sich nur zulasten des potenziellen Koalitionspartners in der Region profiliert habe. De la Pênia dagegen feierte das Ergebnis als erneuten Sieg seiner Partei und als alleinige Niederlage der Konservativen, die nun endlich anfangen müssten, sich gegenüber der Stimmen des Volkes nicht taub zu stellen. Sein Engagement wurde aber landesweit als erfolgreiches Comeback angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2009|Europawahlen im Sommer 2009]] erreichte die PSP mit einem erneut europakritischen Wahlkampf und Parteipräsidentin [[Eleonora Sarabal]] als Spitzenkandidatin 10,9 Prozent der Stimmen und verbesserte sich damit gegenüber 2004 um einen weiteren Prozentpunkt. Im Brüsseler und Straßburger Parlament saßen die Abgeordneten der Partei zukünftig nicht mehr in der aufgelösten nationalkonservativen UEN-Fraktion, sondern zusammen mit dänischen und italienischen Rechtspopulisten sowie britischen EU-Gegnern in der neuen europaskeptischen EFD-Gruppe. Mit neun bzw. seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon zehn EU-Parlamentariern stellte die PSP die zweitgrößte nationale Delegation in der Gruppe nach der britischen UK Independence Party.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2009 büßte die Mitte-Rechts-Allianz durch Austritte aus der Koalition und Gründung der oppositionellen [[UDC]] endgültig ihre Mehrheit ein. Dies führte schließlich zu vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Parlamentswahlen im Herbst 2009]]. Für die Wahlen kehrte De la Pênia endgültig in die Führung der Partei zurück und trat erneut als Spitzenkandidat an. Mit ihm an der Spitze gelang es der PSP, sich trotz der häufigen Kooperation mit der Regierung als oppositionelle Kraft darzustellen. Mit 10,2 Prozent der Stimmen erreichte die Partei ihr bis dato bestes Ergebnis bei einer Kammerwahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlage 2013 ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PSP-Plakat-2013.jpg|thumb|250px|Wahlplakat zur [[Parlamentswahl 2013]]]]&lt;br /&gt;
Nach mehr als fünf Jahren enger Zusammenarbeit mit der Mitte-Rechts-Regierung Luisanto geriet der PSP im Jahr vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] in ein anhaltendes Umfragetief. Auf dem dominierenden Feld der Europapolitik spielten die Rechtspopulisten kaum eine Rolle. Zwar versagten sie Präsident Luisanto mehrmals die Zustimmung oder enthielten sich bei wichtigen Abstimmungen, dieser erhielt aber punktuelle Unterstützung aus dem oppositionellen Mitte-Links-Lager, bei anderen Voten kam es zu politischen Deals zwischen Konservativen und Rechten, die bei der Wählerschaft der PSP umstritten waren. Vor allem aber überschattete das Thema Europa- und Fiskalpolitik über Monate hinweg die anderen politischen Themen und verdrängten vor allem die PSP-Themen Integration und Einwanderung aus dem politischen Fokus. Wenige Monate vor der Wahl versuchte die PSP daher nach Jahren europapolitischer Kompromisse, sich durch einen harten europapolitischen Kurs abzusetzen und die Regierung Luisanto so unter Druck zu setzen. Weder werde es mit der PSP neue Kredite für Griechenland geben, noch unterstütze die Partei weitere europäische Integrationsschritte hin zu einer Fiskalunion. Die Mitte-Rechts-Allianz war daher bereits vor der Wahl 2013 de facto zerbrochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als 2009, als ein ähnlicher Streit im Mitte-Rechts-Lager noch zu einem PSP-Sieg geführt hatte, machte sich die erneute Wende der PSP dieses Mal nicht den Wahlurnen bezahlt. Die Partei verlor bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] gegenüber 2009 fast zwei Prozentpunkte und landete mit nur noch 8,6 Prozent der Stimmen auf dem vierten Rang der Parteien, deutlich hinter den [[Verdes|sagradischen Grünen]]. Erstmals überhaupt hatte die Partei bei nationalen Wahlen im Vergleich zum vorherigen Wahlgang an Stimmen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiedererstarken und Führungswechsel ===&lt;br /&gt;
In Opposition zur Mitte-Links-Regierung von [[Mercé Serrat Cabarell]] gelang es der PSP im Jahr 2014, sich schnell von der Niederlage bei der Parlamentswahl zu erholen und wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Dabei profitierte die Partei zunächst vor allem von der europäischen Schuldenkrise, in der es vor allem um neue Darlehen für Griechenland, aber auch um die generelle Zukunft der Union ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Europawahl 2014|Europawahl am 25. Mai 2014]] verbesserte die Partei ihr [[Europawahl 2009|zweistelliges Ergebnis aus dem Jahr 2009]] noch einmal deutlich, wurde wieder drittstärkste Kraft und erreichte mit 17,0 Prozent der Stimmen ihr bestes Ergebnis bei einer überregionalen Wahl überhaupt. Die Abgeordneten der PSP im Europäischen Parlament wurden in die Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (ECR) aufgenommen, denen auch die britischen Konservativen, die polnische PiS sowie die Rechtspopulisten Dänemarks und Finnlands angehörten. In Sagradien galt der Fraktionswechsel von der EFD zur ECR als Prestigeerfolg für die Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Präsidentschaftswahl 2015]] trat Parteipräsidentin [[Eleonora Sarabal]] als Kandidatin der Sozialpopularen an. Mit 18,5 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang konnte sie das beste Ergebnis einer PSP-Kandidatin bei einer Präsidentschaftswahl feiern, verpasste aber den zweiten Wahlgang knapp. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2015 kündigten [[Joán De la Pênia]] und [[Eleonora Sarabal]] ihren baldigen Rückzug aus der Führung der Sozialpopularen an und präsentierten die bisherige Generalsekretärin der Partei [[Marijol Catalán]] als Wunschnachfolgerin. Als Grund nannte De la Pênia, einen Generationswechsel an der Spitze der Partei herbeiführen zu wollen. Dafür übergab er im Oktober 2015 sein Amt als Sprecher der [[PSP]]-Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an Catalán, die auf dem folgenden Parteitag in im Dezember 2015 schließlich zur neuen Parteivorsitzenden der PSP und zugleich zur Spitzenkandidatin der Partei für die [[Parlamentswahl 2017]] gewählt wurde. [[Joán De la Pênia]] wurde ins neu geschaffene Amt eines ''Ehrenpräsidenten'' der Partei gewählt, gab aber an, sich künftig nicht mehr um die operative Führung der Partei kümmern zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der neuen Parteichefin konnte die Partei ihren Wiederaufstieg fortsetzen. Nach dem islamistischen Terroranschlag von Paris im Januar 2015 profitierte die Partei von einer verbreiteten Furcht vor religiös motivierten Anschlägen auch in Sagradien und setzte vermehrt auf das Thema Islam. In der seit Sommer 2015 akuten europäischen Flüchtlingskrise kritisierte die Partei die [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierung Serrat Cabarell]] scharf für ihre vermeintlich zu liberale Haltung. Stattdessen forderte sie eine sofortige Ausweisung aller unrechtmäßig im Land befindlichen Asylbewerber, eine Schließung der Grenze zu Frankreich und eine strenge Überprüfung der Flüchtlinge auf islamistische Verbindungen sowie auf Krankheiten und Infektionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Regionalwahlen in [[Regionalwahl in Ceundâlia 2016|Ceundâlia]], [[Regionalwahl in Sesín 2016|Sesín]] und [[Regionalwahl in Tescano-Valoní 2016|Tescano-Valoní]] am 26. Juni 2016 erreichte die PSP einen durschlagenden Erfolg. Mit 25,3 Prozent der Stimmen bei der [[Regionalwahl in Ceundâlia 2016|Regionalwahl in Ceundâlia]] erreichten die Sozialpopularen das beste Ergebnis der Parteigeschichte und wurden erstmals stärkste Kraft auf regionaler Ebene. Sie bildeten daraufhin eine Mitte-Rechts-Koalition mit den [[PPC|Konservativen]], verzichteten aber auf das Amt des Regierungspräsidenten. Auch bei den zeitgleich abgehaltenen [[Kommunalwahlen 2016]] konnte die Partei ihr Ergebnis verbessern und sich deutlich als drittstärkste Kraft im Land behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlerfolg 2017 ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PSP-Plakat-2017.jpg|thumb|250px|Wahlplakat zur [[Parlamentswahl 2017]]]]&lt;br /&gt;
Nachdem die Partei im Jahr 2016 in Umfragen mehrmals auf 20 Prozent der Stimmen gekommen war, gingen die Umfragewerte im Jahr 2017 wieder leicht zurück. Dennoch gelang es der PSP mit ihrer Spitzenkandidatin [[Marijol Catalán]], bei der [[Parlamentswahl 2017|Parlamentswahl im November 2017]] mit 16,4 Prozent der Stimmen das bis dahin beste Ergebnis bei einer nationalen Wahl zu erzielen. Gegenüber der Wahl 2013 konnte die PSP damit ihr Stimmergebnis verdoppeln und mit einer Rekordzahl von 86 Abgeordneten in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] einziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge bot Parteichefin Marijol Catalán der [[PPC|konservativen PPC]] und den [[Liberale]]n eine gemeinsame Regierungskoalition an, die aber von den Liberalen abgelehnt wurde. Auch die Möglichkeit einer PPC/PSP-Minderheitsregierung wurde erwogen, fand aber keine Unterstützung unter den bürgerlichen Parteien der Mitte. Nach längeren Gesprächen mit der PPC unter [[Manuel Ramœs Iliega]] kündigte Catalán an, in der Opposition zu bleiben, gegenüber der [[Kabinett Ramœs Iliega|Minderheitsregierung]] von [[Manuel Ramœs Iliega]] aber eine &amp;quot;kritisch-konstruktive Haltung&amp;quot; einnehmen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen ==&lt;br /&gt;
=== Innen- und Gesellschaftspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Soziale Volkspartei sieht sich laut Parteiprogramm als soziale, patriotische und konservative Partei der demokratischen Rechten und setzt sich insbesondere für die Familie, die Bewahrung der &amp;quot;sagradischen Identität&amp;quot; und den Kampf gegen Kriminalität und illegale Einwanderung, für eine „wirklich soziale“ Marktwirtschaft sowie die Erhaltung des Zentralstaates und damit der staatlichen Integrität des Landes ein. Sie wird von Gegnern und zahlreichen Wissenschaftlern als rechtspopulistisch eingestuft und weist zudem fremden- und islamfeindliche Tendenzen auf. Zudem ist sie die am stärksten europakritisch auftretende Partei in Sagradien. Ein wesentlicher Programmpunkt der Partei ist der Kampf gegen den politischen Islam und eine islamische Überfremdung Sagradiens. Gesellschaftspolitisch weist die Partei starke sozialkonservative Positionen auf. Obwohl sie sich als säkulare Partei versteht und in der Vergangenheit auch nicht vor Polemik gegenüber den katholisch orientierten Christdemokraten zurückschreckte, orientiert sich die Partei stark an konservativen religiösen Positionen und beschwört das christlich-abendländische Erbe Sagradiens. Wirtschaftspolitisch sieht sich die PSP als Befürworterin des Sozialstaats und lehnt neoliberale Positionen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrale Politikinhalte der PSP sind: &lt;br /&gt;
* Reduzierung der Einwanderung durch strengere Regeln&lt;br /&gt;
* Opposition gegen eine angeblich fortschreitende Islamisierung des Landes&lt;br /&gt;
* Verbot von Minaretten, der Burka und des öffentlich getragenen Kopftuchs&lt;br /&gt;
* für eine Assimilierung von Immigranten in die Mehrheitsgesellschaft&lt;br /&gt;
* strengere Strafen besonders für Sexual- und Gewaltstraftaten&lt;br /&gt;
* strengere Antiterrormaßnahmen&lt;br /&gt;
* Förderung lokaler Bürgerwehren zur Entlastung der Polizeikräfte&lt;br /&gt;
* gegen ein staatliche Förderung homo- und transsexueller Lebensentwürfe&lt;br /&gt;
* gegen Abtreibung, Sterbehilfe und embryonale Stammzellenforschung &lt;br /&gt;
* Stärkung der Familien durch Familiengelder und Steuerbegünstigungen&lt;br /&gt;
* Garantie der Rentengerechtigkeit &lt;br /&gt;
* Erhalt des Sozialstaats bei gleichzeitigen strengeren Kontrollen gegen seine Ausbeutung&lt;br /&gt;
* Lockerung des Rauchverbots&lt;br /&gt;
* Einstellung staatlicher Subventionen für erneuerbare Energien und Opposition gegen CO2-Steuern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außen- und Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Der PSP gilt seit ihrer Entstehung als eurokritische Partei und lehnte die Europäischen Verträge von Maastricht, Amsterdam und Nizza als Beschränkung der sagradischen Souveränität zugunsten eines zentralistischen und undemokratischen Brüsseler ''Superstaats'' ab. Auch die Aufgabe der nationalen Währung [[Denar]] durch die Einführung des Euro sowie die Erweiterung der EU durch Aufnahme süd- und osteuropäischer Staaten wurde von der PSP stark kritisiert. Eine EU-Mitgliedschaft der Türkei lehnt die PSP wegen der unterschiedlichen kulturellen Prägung ab. Im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung 2004 und 2007 wurde der Partei vorgeworfen, Ängste vor kriminellen Ausländern zu schüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit ihrer Zusammenarbeit mit der konservativ-liberalen [[Kabinett Luisanto I|Minderheitsregierung Luisanto]] kam es jedoch zu einer schrittweisen Annäherung an die Mainstream-Parteien und in diesem Zusammenhang zu parteiinternen Auseinandersetzungen um die Europapolitik. Zwar lehnte die PSP den Vertrag von Lissabon ab und stimmte im Parlament dagegen, trotzdem revidierte die Partei ihre Haltung zu Europa schrittweise und stützte die Regierung Luisanto trotz heftiger Kritik an ihrem europapolitischen Kurs, vor allem in der Eurokrise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Programm zur [[Europawahl 2014]] bekennen sich die Volkssozialen zur &amp;quot;Idee eines vereinten Europa&amp;quot;, lehnen aber das aktuelle Institutionengefüge der EU ab, da es den sagradischen Bürger zugunsten süd- und osteuropäischer Mitgliedsstaaten benachteilige und die &amp;quot;demokratischen Freiheiten des sagradischen Volkes&amp;quot; beschränke. Stattdessen strebt die PSP ein gemeinsames Europa als &amp;quot;freiwilligen Zusammenschluss souveräner Staaten&amp;quot; an. Die europäische Freizügigkeit will die Partei durch die Wiedererrichtung von Grenzkontrollen einschränken. Der Euro &amp;quot;in seiner heutigen Form&amp;quot; könne keine Zukunft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Außen- und Sicherheitspolitik strebt die PSP eine deutliche Aufstockung des Militärbudgets, umfangreichere Rüstungsinvestitionen und ein hartes Vorgehen gegen den globalen Terrorismus an. Die außenpolitischen Positionen der Partei sind aber wenig profiliert und von Veränderungen und Inkonsistenzen geprägt. Zwar unterstützt die Partei die NATO-Mitgliedschaft Sagradiens, kritisiert aber die NATO-Mitgliedschaft der Türkei. Auch setzt sich die Partei für ein freundschaftliches Verhältnis zu Russland ein und fordert die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Russland nach der Annexion der Krim im Jahr 2014. Die Anerkennung des Kosovo als unabhängigen Staat lehnte die Partei ab und unterstützte die territoriale Integrität Serbiens. In der Nahostpolitik sieht sich die PSP als Freund Israels und bezeichnet die palästinensischen Institutionen als Terrororganisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wähler der PSP ==&lt;br /&gt;
Zu den Wählern der PSP gehören heute neben nationalkonservativen Teilen des Bürgertums auch globalisierungs- und kapitalismuskritische Kreise und ehemalige Wähler der sagradischen [[PCS|Kommunisten]] und [[ASUL|Sozialisten]]. Ein beträchtlicher Teil der jüngsten Erfolge gehen auf die Stimmen von „Protestwählern“ zurück, die von De la Pênias populistischen Abgrenzungsstrategien gegenüber dem politischen Establishment angesprochen werden. Dies scheint der Partei sogar noch zu gelingen, nachdem sie 2006 direkte und seit 2008 indirekte Regierungsverantwortung übernommen hat und seit Jahren in diversen Regionen mitregiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wähleruntersuchungen zeigen, dass De la Pênia und seine Partei besonders hohe Zustimmungswerte bei den so genannten Modernisierungsverlierern erzielen, d.h. Arbeitslosen, Arbeitern, einfachen Angestellten und Beamten im einfachen Dienst, die eine eher niedrige formale Bildung und niedriges Einkommen aufweisen. Damit konkurriert die Rechte stark mit den Parteien der Linken, auch wenn die Rechten-Wähler in der kulturell-gesellschaftlichen Dimension im Gegensatz zu den Linken stehen und klar einen autoritär-konservativen Kurs verfolgen. In der politischen Diskussion wurde De la Pênia häufig mit dem in den Sechziger Jahren als Populist erfolgreichen [[António Blanxard Rovira]] verglichen und auch als „Neo-Blanxardist“ bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationale und internationale Verbindungen ==&lt;br /&gt;
Die Jugendorganisation des PSP, früher als [[Jovenes Accionistas]] (JA) bekannt, wurde Ende der Neunziger Jahre teilweise von Rechtsextremisten unterwandert und infolge dessen aus der Partei ausgeschlossen. Der 2000 gegründete neue Jugendverband [[Força Jovén]] ist direkt der Partei unterstellt. Traditionell einflussreich sind zudem die an Hochschulen tätigen [[Círculœs Accionistas de Estudiantes Sagradés]] (CADES). Als parteinahe Bildungseinrichtung besteht seit 2001 die [[Academía Social Popular]] (ASP). Der Partei steht der kleinere Gewerkschaftsbund [[Unión Nacional de Lavoradores]] (UNL) nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europäisches Parlament ===&lt;br /&gt;
In den Legislaturperioden 1999-2004 und 2004-2009 gehörten die Europaabgeordneten der PSP mehrheitlich der europaskeptischen Fraktion ''Union für ein Europa der Nationen'' (UEN) an, doch trat 2006 ein MEP der Partei der neu gegründeten ultrarechten ITS-Fraktion bei, ein weiterer Abgeordneter firmierte als fraktionslos. 2009 gehörte die PSP zusammen mit Lega Nord, der Dänischen Volkspartei und der britischen UKIP zu den Gründungsmitgliedern der europakritischen Fraktion EFD (''Europa der Freiheit und der Demokratie'') im Europaparlament. 2011 wurde die MELD als Europapartei begründet, deren Mitglied die PSP bis zur Auflösung der Europapartei im Jahr 2015 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Europawahl 2014]] lehnte der PSP entgegen den Wünschen der eigenen Jugendorganisation und trotz Sympathien aus den eigenen Reihen eine Teilnahme am geplanten europäischen Rechtsbündnis des französischen Front National und der niederländischen Partij voor de Vrijheid ab. Nach der Europawahl verließ der PSP überraschend die EFD-Fraktion und schloss sich der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformisten (ECR) der britischen Tories an, wo auch die rechtspopulistische &amp;quot;Dänische Volkspartei&amp;quot;, die &amp;quot;Alternative für Deutschland&amp;quot; und die Partei der &amp;quot;Wahren Finnen&amp;quot; Platz fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führungspersonen der PSP ==&lt;br /&gt;
==== Ehrenpräsident ====&lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteivorsitzende ====&lt;br /&gt;
* 1989-1992: [[Lucién Riva-Marcês]]&lt;br /&gt;
* 1992-2007: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
* 2007-2015: [[Eleonora Sarabal]] &lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteisekretäre &amp;lt;small&amp;gt;(1991-1992)&amp;lt;/small&amp;gt;, Generaldelegierte &amp;lt;small&amp;gt;(1992-1996)&amp;lt;/small&amp;gt; und Generalsekretäre &amp;lt;small&amp;gt;(seit 1996)&amp;lt;/small&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
* 1991-1992: [[Joán De la Pênia]] (Parteisekretär)&lt;br /&gt;
* 1992-1996: [[Aliureto Torrent]] (Generaldelegierter)&lt;br /&gt;
* 1996-1997: [[Mário Belardo]] (Generalsekretär)&lt;br /&gt;
* 1997-2002: [[Domênco Laravil]]&lt;br /&gt;
* 2002-2007: [[Eleonora Sarabal]]&lt;br /&gt;
* 2007-2009: [[Andrea Cantena]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Eugênio Marxal]]&lt;br /&gt;
* 2013-2015: [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Franco Sabadera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer ====&lt;br /&gt;
* 1994-2004: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
* 2004-2008: [[Domênco Laravil]]&lt;br /&gt;
* 2008-2009: [[Fernando Castro]]&lt;br /&gt;
* 2009-2015: [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
* seit 2015: [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die PSP bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Wahlen zur Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 0,8 %&lt;br /&gt;
| 0 / 511&lt;br /&gt;
| [[Lucién Riva-Marcês]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 3,9 %&lt;br /&gt;
| 21 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 5,9 %&lt;br /&gt;
| 30 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 8,2 %&lt;br /&gt;
| 42 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 8,7 %&lt;br /&gt;
| 45 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 10,6 %&lt;br /&gt;
| 57 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 8,6 %&lt;br /&gt;
| 47 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán De la Pênia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
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| 86 / 511&lt;br /&gt;
| [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2019|2019]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| PSP&lt;br /&gt;
| 10,2 %&lt;br /&gt;
| 54 / 511&lt;br /&gt;
| [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlen zum Europäischen Parlament ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
| Fraktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Movimiento per la Sagradia|MpS]]&lt;br /&gt;
| 6,5&lt;br /&gt;
| 4 / 64&lt;br /&gt;
| [[Oscar Aguersuari]] ([[Partíu Republicano de la Libertá|PRL]])&lt;br /&gt;
| EN / I-EN&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1999|1999]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 7,6 %&lt;br /&gt;
| 5 / 64&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| NI&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2004|2004]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 10,2 %&lt;br /&gt;
| 6 / 54&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]]&lt;br /&gt;
| UEN&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 10,9 %&lt;br /&gt;
| 6 / 54&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]]&lt;br /&gt;
| EFD&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2014|2014]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 17,0 %&lt;br /&gt;
| 10 / 54&lt;br /&gt;
| [[Julen Amoreta]]&lt;br /&gt;
| ECR&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2019|2019]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| PSP&lt;br /&gt;
| 13,7 %&lt;br /&gt;
| 8 / 54&lt;br /&gt;
| [[Julen Amoreta]]&lt;br /&gt;
| ID&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.110.163</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Regionalwahl_in_Cuentez_2019&amp;diff=50725</id>
		<title>Regionalwahl in Cuentez 2019</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Regionalwahl_in_Cuentez_2019&amp;diff=50725"/>
		<updated>2019-12-06T21:05:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.110.163: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
|'''Spitzenkandidat'''&lt;br /&gt;
! Kurzbez.&lt;br /&gt;
! Stimmanteil&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Wahl zum Rat von [[Cuentez]] am 26. Mai 2019&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] - [[Uniò dels Socialistes de Cüentiz]]  (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| [[Luis Couarís]]&lt;br /&gt;
| '''ASUL-USC''' &lt;br /&gt;
| 22,8 %&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFFF00&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cüentiz Así]] (Linke Regionalisten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''C'ASÍ'''&lt;br /&gt;
| 15,2 %&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #99CC00&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes]] - l'Alternativa per Cuentez (Grüne)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''V''' &lt;br /&gt;
| 6,3 %&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partidu d'Acciò Socialista de Cüentiz]] – [[Movimentu Socialista Cüentizal]] (Linke)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''PASC-MSC'''&lt;br /&gt;
| 5,8 %&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFEAEA&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Mitte-Links-Koalition'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''50,1 %'''&lt;br /&gt;
| '''28'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #95055E&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Nòu Cüentiz]] – [[Democràtiques per Cüentiz|Democràtiques]] (Regionale Zentristen)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''NÒU'''&lt;br /&gt;
| 19,0 %&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Unión del Pôblu de Cuentez]] - [[PPC]] (Christlich-Konservative)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''UPC-PPC'''&lt;br /&gt;
| 14,5 %&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Social Popular]] (Rechtspopulisten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''PSP'''&lt;br /&gt;
| 6,4 %&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Liberales – Unión Democrática de Sagradia]] (Liberale)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''LIB'''&lt;br /&gt;
| 4,8 %&lt;br /&gt;
| 3 &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''RAD'''&lt;br /&gt;
| 2,8 %&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Sonstige&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 2,4 %&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''55'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalwahl in Cuentez|2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalwahl in Sagradien|Cuentez 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalwahl in Sagradien 2019|Cuentez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.110.163</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Eva_Monet-Sabadera&amp;diff=50724</id>
		<title>Eva Monet-Sabadera</title>
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		<updated>2019-12-06T20:50:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.110.163: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:GonzalesSinde4.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Eva María Monet-Sabadera''' (*1976) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Publizistin und Politikerin. Sie ist seit 2017 Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] und seit Oktober 2018 Generalsekretärin der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Zuvor war sie seit 2012 Stadträtin von [[Semest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Sozialistische Primaries 2018|sozialistischen Primaries im September 2018]] galt Eva Monet als Außenseiterkandidatin, konnte sich aber überraschend gegen ihre landesweit bekannteren Mitbewerber [[Joaquín Loubregat]] und [[Cristina Areja]] durchsetzen. Sie gilt als Vertreterin des linken Parteiflügels und wurde bei ihrer Wahl durch die Graswurzelbewegung &amp;quot;refundâr&amp;quot; unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der vorgezogenen [[Parlamentswahl 2019]] führte sie die Sozialisten als Spitzenkandidatin an und konnte das Ergebnis gegenüber dem [[Parlamentswahl 2017|vorherigen Urnengang]] um einen Prozentpunkt verbessern, verpasste es aber, die regierenden [[PPC|Konservativen]] als stärkste Kraft abzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere ===&lt;br /&gt;
==== Berufliche Laufbahn ====&lt;br /&gt;
Monet-Sabadera studierte zunächst Gesellschaftswissenschaften und Philosophie und arbeitete anschließend in der Jugendarbeit sowie als Forschungsassistentin am gewerkschaftsnahen ''Institut für Gesellschaftsforschung'' in [[Semest]], wo sie auch promoviert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 arbeitete Monet als Redakteurin bei der linksgerichteten Zeitung [[Il Republicano]]. In der Folge veröffentlichte sie mehrere kapitalismuskritische Bücher und wurde Mitherausgeberin der sozialistischen Zeitschrift [[DemoS]] sowie Beiratsmitglied und Dozentin an der sozialistischen Akademie der [[Fundación Santiago Laval]] (FSL). Sie unternahm Reisen nach Israel und Palästina, nach Südamerika und nach Asien. Seit 2010 war sie Mitglied im Direktorium der FSL und stellvertretende Leiterin der Forschungsakademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politische Karriere ====&lt;br /&gt;
[[Bild:GonzalezSinde.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahl 2012]] wurde Eva Monet erstmals für die Sozialisten in den Stadtrat von [[Semest]] gewählt. Nach ihrer Wiederwahl im Jahr 2016 wurde sie zudem Beigeordnete Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2015 stieg sie zur stellvertretenden kommunalen Parteisekretärin der [[ASUL]] in [[Semest]] und damit zur Nummer 2 eines der einflussreichsten Verbände der Partei auf und organisierte erfolgreich eine parteiinterne Kampagne für die Einführung einer sozialen Garantie-Sicherung. In der Folge gab sie ihren beabsichtigten Wechsel in die nati0onale Politik und ihre Kandidatur bei der [[Parlamentswahl 2017]] bekannt. Seit Dezember 2017 gehört Monet-Sabadera der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an, wo sie Mitglied im Ausschuss für internationale Zusammenarbeit sowie im interfraktionellen Komitee &amp;quot;Linke Politik&amp;quot; ist. Ihr Amt in der Stadtregierung von Semest gab sie daraufhin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt von [[Mercé Serrat]] als Generalsekretärin der [[Asul]] im Februar 2018 gehörte Eva Monet zu den Kritikern der kommissarischen Parteiführung um [[Joaquín Loubregat]] und gab im Mai schließlich ihre Kandidatur für die [[Primârias Socialistas 2018|anstehenden Primaries im Herbst]] bekannt. Sie galt zunächst als Außenseiterin, erhielt aber Unterstützung von führenden Vertretern des linken Parteiflügels. Zudem gelang es ihr, die Unterstützung der Graswurzel-Kampagne ''refundâr'' zu erhalten, die sich für eine linke Neuausrichtung der Asul in der Opposition einsetzte. Als Mitbewerber für das Amt des Vizegeneralsekretärs präsentierte Monet den Gewerkschafter und Bürgermeister von [[Cornovel]] [[Esker Narbón]]. Ihre Gegenkandidaten waren Vizegeneralsekretär und Fraktionssprecher [[Joaquín Loubregat]] sowie die [[Alconía|alkonische]] Regionalpräsidentin [[Cristina Areja]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Monet bei den [[Primârias Socialistas 2018|Primaries im September]] im ersten Wahlgang überraschend auf Platz 1 gelegen hatte, konnte sie sich auch im zweiten Wahlgang gegen den favorisierten Loubregat durchsetzen und wurde damit zur neuen Generalsekretärin der Partei gewählt. Auf ihre Bitte hin wurde [[Esker Narbón]] vom Nationalkonvent der Partei zum Vizegeneralsekretär gewählt, erhielt aber ohne Gegenkandidaten ein schwaches Ergebnis von 60 Prozent. Loubregat blieb in Absprache mit Monet Fraktionssprecher in der Kammer. In der Folge kam es aber immer wieder zu Spannungen mit Loubregat und den Regionalfürsten um den weiteren Kurs der Partei. Während Monet ihre Versprechen eines schärfer profilierten Linkskurses umsetzen wollte, präferierten Loubregat und große Teile der regionalen Partei-Eliten einen kompromissbereiteren Kurs gegenüber der bürgerlichen Minderheitsregierung von [[Manuel Ramœs Iliega]], um den Einfluss der rechten [[PSP]] auf die Regierung einzudämmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Richtungskämpfe überschatteten auch den Wahlkampf zur [[Europawahl 2019]], die schließlich in einer Niederlage für die Partei resultierte. Danach eskalierten die Spannungen und es kam zu offenen Rücktrittsforderungen an Monet aus dem Lager um Loubregat. Der Machtkampf eskalierte schließlich im Oktober 2019 im Vorfeld der Parlamentsabstimmung über ein neues Haushaltsgesetz. Nachdem sich Fraktionssprecher [[Joaquín Loubregat]] vergeblich für einen Kompromiss mit der [[Kabinett Ramœs Iliega|bürgerlichen Minderheisregierung]] eingesetzt und sich zu Verhandlungen mit der Koalition getroffen hatte, schloss Monet jeden Kompromiss aus und drängte auf Neuwahlen. Joaquín Loubregat erklärte schließlich seinen Rücktritt, was als Punktsieg für Monet im Machtkampf mit der Parteirechten angesehen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den gescheiterten Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition kam es im [[Parlamentswahl 2019|zu vorgezogenen Neuwahlen zur Abgeordnetenkammer im Dezember]], bei denen Monet als Spitzenkandidatin ihrer Partei antrat. Entgegen der Erwartungen großer Teile der Medien und des rechten Parteiflügels gelang es Monet-Sabadera, einen schlagkräftigen Wahlkampf zu leiten und die Sozialisten pünktlich zur Neuwahl aus dem Umfragetief herauszuführen. Bei der Parlamentswahl erreichte die ASUL 23,4 Prozent der Stimmen und damit deutlich mehr als bei der [[Europawahl 2019|Europawahl im Mai]. Jedoch verpasste es die Partei, die regierende [[PPC]] als stärkste Kraft abzulösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politische Funktionen ====&lt;br /&gt;
===== Mandate =====&lt;br /&gt;
* seit 2012: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
===== Öffentliche Ämter =====&lt;br /&gt;
* 2016-2017: Beigeordnete Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik in [[Semest]]&lt;br /&gt;
===== Parteifunktionen =====&lt;br /&gt;
* 2015-2018: stellvertretende Parteisekretärin der [[ASUL]] [[Semest]]&lt;br /&gt;
* seit 2018: Generalsekretärin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Positionen ===&lt;br /&gt;
Eva Monet gehört dem linken Flügel in Partei und Fraktion an und ist seit 2015 Sprecherin des Wirtschaftsbeirats der [[Asul]]. Sie bezeichnet sich selbst als Anhängerin einer ''Alterglobalisation'' und als ''demokratische Sozialistin''. Sie streitet für die Einführung einer Tobin-Steuer und für den Aufbau eines unabhängigen öffentlichen Finanzsektors. Sie befürwortet eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes und eine höhere Vermögenssteuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auslandseinsätzen der Streitkräfte steht Monet skeptisch gegenüber, lehnt sie aber nicht grundsätzlich ab. Sie bezeichnet sich als ''glühende Pro-Europäerin'', kritisiert aber die aktuelle Politik der EU als &amp;quot;neoliberal&amp;quot; und fordert eine umfassende Reform und einen europäischen Umverteilungsmechanismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Eva Monet-Sabadera hat mit ihrem Lebenspartner zwei Töchter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Monet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Monet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.110.163</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Esker_Narb%C3%B3n&amp;diff=50723</id>
		<title>Esker Narbón</title>
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		<updated>2019-12-06T20:47:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.110.163: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:HenningHyllested.jpg|200px|thumb]]&lt;br /&gt;
'''Esker Germán Narbón''' (*1956) ist ein [[sagradischer]] Gewerkschafter und Politiker der sozialistischen [[ASUL]] und seit 2018 als Vizegeneralsekretär die Nummer 2 in seiner Partei auf Landesebene. Er war von 2006 bis 2013 und ist er erneut seit 2019 Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer. Von 2016 bis 2020 war er zudem Bürgermeister der Stadt [[Cornovel]], [[Artiral]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Narbón war bis 2005 Sekretär der Industriegewerkschaft [[UI-Metal]] und als solcher Leiter des strategischen Planungssekretariats der Organisation. Danach gehörte er bis 2013 der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an, wo er zuletzt als Sprecher seiner Fraktion für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik und als Sprecher der [[Sinistra Lavorador]] fungierte. In dieser Zeit erwarb er sich den Ruf eines geschickten Strippenziehers des linken Parteiflügels der ASUL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahl 2016]] wurde Narbón zum Bürgermeister von [[Cornovel]] gewählt. Von diesem Amt trat er nach der Rückkehr in die Abgeordnetenkammer zum 1. Januar 2020 zurück. Er ist zugleich Parteisekretär der ASUL in der Provinz [[Artiral]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Sozialistische Primaries 2018|Sozialistischen Primaries im September 2018]] unterstützte er die linke Kandidatin [[Eva Monet]] für das Amt der Generalsekretärin und bewarb sich um das Amt des Vizegeneralsekretärs. Nach dem Sieg Monets wurde er auf dem Parteitag der Sozialisten im Oktober 2018 zum neuen Vizegeneralsekretär gewählt. Er galt fortan als maßgeblicher Kontrahent von Fraktionssprecher [[Joaquín Loubregat]] im parteiinternen Richtungskampf: Während Loubregat eine kooperative Strategie gegenüber der regierenden Minderheitsregierung von [[Manuel Ramoes Iliega]] verfolgte, propagierte Narbón eine scharfe linke Oppositionspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Mandate =====&lt;br /&gt;
* 2006-2013: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2012-2016: Mitglied des Stadtrats von [[Artir]]&lt;br /&gt;
* 2016-2020: Mitglied des Stadtrats von [[Cornovel]]&lt;br /&gt;
* seit 2019: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Öffentliche Ämter =====&lt;br /&gt;
* 2005-2006: Staatssekretär im [[Ministerium für Beschäftigung und Ausbildung]]&lt;br /&gt;
* 2016-2020: Bürgermeister von [[Cornovel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Gewerkschafts- und Parteifunktionen =====&lt;br /&gt;
* 2000-2005: Leiter des strategischen Planungssekretariats der [[UI-Metal]]&lt;br /&gt;
* seit 2015: Parteisekretär der [[ASUL]] [[Artiral]]&lt;br /&gt;
* seit 2018: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 2019: Sekretär für programmatische Planung und Strategie der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradischer Politiker|Narbón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker der ASUL|Narbón]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.110.163</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Alian%C3%A7a_Socialista_d%27Unit%C3%A1_Lavorista&amp;diff=50722</id>
		<title>Aliança Socialista d'Unitá Lavorista</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Alian%C3%A7a_Socialista_d%27Unit%C3%A1_Lavorista&amp;diff=50722"/>
		<updated>2019-12-06T20:46:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.110.163: /* Vizegeneralsekretäre der ASUL */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Aliança Socialista d'Unitá Lavorista'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:ASUL-Logo1.jpg|160px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:GonzalezSinde87.jpg|280px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=3 ! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Generalsekretärin'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Eva Monet-Sabadera]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Vizegeneralsekretär'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Esker Narbón]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Präsident des Nationalkonvents'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Gil-Santián Rovira]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Parteikoordinator'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Luis Ijuren]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1887&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Juventú Socialista]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Studentenorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[COSES]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Frauenorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Mulleres Socialistas]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[l'Avante]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Think Tank'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Fundación Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Sozialdemokratie&amp;lt;br&amp;gt;Demokratischer Sozialismus&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''International'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Progressive Allianz &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Sozialistische Internationale (bis 2017)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Sozialdemokratische Partei Europas (SPE)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Progressive Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&amp;amp;D)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| rot&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Aliança Socialista d’Unitá Lavorista''' ('''ASUL''' oder '''Asul''', deutsch: ''Sozialistische Allianz der Arbeitereinheit'', gol. ''Eljanç Socialist d'Untait Leburist'', cuent. ''Aleança Socialista d'Untàid Laburista'', armorisch ''Emglev Sokialour an Unanenn Labour'') ist eine sozialdemokratische Partei in [[Sagradien]]. Die Sozialistische Allianz wurde 1947 als Nachfolgepartei der sagradischen [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS) gegründet und ist seitdem die dominierende Partei der sagradischen Linken. Sie stellte mehrere Premierminister und Staatspräsidenten und führte zuletzt bis Februar 2018 eine rot-[[Verdes|grün]]-[[Radicales|radikale]] [[Kabinett Serrat Cabarell|Minderheitsregierung]] unter [[Mercé Serrat Cabarell]] an. Seither ist sie in der Opposition. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt der Generalsekretärin der Partei bekleidet aktuell [[Eva Monet-Sabadera]], die sich beim [[Sozialistische Primaries 2018|Mitgliederentscheid im September 2018]] gegen ihre Gegenkandidaten durchsetzen konnte. Ihr Stellvertreter ist [[Esker Narbón]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der ASUL ==&lt;br /&gt;
=== Die sozialistischen Parteien in der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Sánchez.jpg|thumb|200px|[[León Sánchez]]]]&lt;br /&gt;
Wichtigster Träger sozialistischen bzw. sozialdemokratischen Gedankenguts in Sagradien war die 1887 gegründete [[PS|Sozialistische Partei]], die als marxistische Arbeiterpartei in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zur größten Partei der Linken aufstieg und bald Regierungsverantwortung übernahm. Im Streit zwischen revolutionären und reformorientierten Sozialisten kam es 1917 und 1919 sowie danach in den 1930er Jahren zu Spaltungen, aus denen schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] bzw. die [[Partíu Socialista Revolucionário|Revolutionären Sozialisten]] hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1935]] bildeten Sozialisten und Kommunisten im Kampf gegen die faschistische Rechte zusammen mit den linksbürgerlichen [[Partíu Radical|Radikalen]] die so genannte [[Volksfront]] und stellte in der Folge die Regierung sowie mit [[Santiago Laval]] bis zu dessen Ermordung im Februar 1938 erstmals den [[Präsident der Republik|Präsidenten der Sagradischen Republik]]. Nach der Wahlniederlage der Sozialisten gehörte diese zur Opposition gegenüber der [[Kabinett Sants-Igualde|Regierung Sants]] und ihrem Programm der [[Comunión Nacional]] und musste dafür Repressionen erdulden, ehe sie unter Regierungschef [[Sergio Rafael Dini]] in dessen Regierung der nationalen Verteidigung eintrat und sich aktiv im [[Resistença|sagradischen Widerstand]] gegen den Nationalsozialismus einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es 1944 zur Wiedervereinigung mit den Revolutionären Sozialisten und anderen linken Splittergruppen gekommen war, nannte sich die Partei wie ''Partíu Socialista Unitáriu'' (PSU) und nahm als solche an der [[Parlamentswahl 1945]] teil, bei der die Partei jedoch nur knapp den zweiten Platz hinter der neuen christdemokratischen Sammlungspartei [[Partíu Popular de Convergência|PPC]] errang. Zuvor war der erste Versuch gescheitert, zusammen mit Radikalen, Linkssozialisten und katholischen Linken eine breite Arbeiterpartei zu etablieren. Mit [[PPC|Christdemokraten]], [[PCS|Kommunisten]] und [[PRR|Radikalliberalen]] bildeten Sozialisten bis 1947 eine breite Konsensregierung, die so genannte [[Demokratische Koalition]], die unter anderem die Verabschiedung einer neuen parlamentarisch-demokratischen Verfassung sowie die Einführung umfangreicher Sozialleistungen und Verstaatlichungen durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der ASUL und Regierungsjahre (1947-1953) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ilpa.jpg|thumb|[[Santo de l'Ilpa]]]]&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1945]] wurde mit Nachdruck das Projekt einer Erweiterung der Partei durch bürgerliche und katholische Wähler verfolgt. Ein erster Schritt dazu war der Wechsel einer Gruppe radikaldemokratischer Abgeordneter vom [[Partíu Radical]] zur Sozialistischen Fraktion. Sie sammelten sich hinter dem früheren [[URS]]-Mitglied [[Santo de l'Ilpa]], der bereits 1944 zur PSU gestoßen war. Kurze Zeit später verließen auch sozialistisch inspirierte Linkskatholiken um [[Nino Cabal]] und [[Luciano Minorel]] und ihre Gruppe [[Movimiento Socialista Cristiano]] (MSC) die christdemokratische [[Volkspartei]] und näherten sich der Sozialistischen Partei an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zusammenarbeit der PSU mit Linksbürgerlichen, Linkskatholiken sowie vereinzelten KP-Dissidenten ging schließlich 1947 die ''Aliança Socialista d'Unitá Lavorista'' hervor, die auf einem gemeinsamen Parteitag in [[Vapaís]] im November 1947 ins Leben gerufen wurde. Zum ersten Generalsekretär wählten die Delegierten der neuen Partei den Vertreter des klassisch-sozialistischen Flügels [[Ricardo Moreno]], der sich knapp gegen den Vertreter des radikalen Flügels [[Santo de la Ilpa]] durchsetzen konnte. Ilpa wurde jedoch zum Vizegeneralsekretär berufen und nahm als Vertreter der Partei in der Regierung zudem eine Schlüsselstellung ein. Nur einen Monat nach dem Parteitag berief Präsident [[Sergio Rafael Dini]] [[Santo de la Ilpa]] zum sagradischen [[Ministerpräsident]]en einer Koalitionsregierung mit [[Volkspartei]] und [[Partíu Radical]], die unter Ilpa und seinem Nachfolger [[Paulo Manuel Luciaro]] bis 1953 amtierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch kam es in den Regierungsjahren immer wieder zu Spannungen zwischen dem orthodox-marxistischen Parteivorsitzenden Moreno und dem Regierungsflügel um Ilpa, der eine unideologische Politik vertrat und die Dominanz der Altsozialisten in der neuen Partei kritisierte. Vor allem die bürgerlichen Kräfte fühlten sich in der neuen Partei rasch als unerwünschte Minderheit und zogen sich teils aus den Führungsgremien zurück, teils wurden sie aus diesen hinausgedrängt. Als Moreno schließlich gegen den Willen Ilpas im Jahr 1953 den Koalitionsbruch durchgesetzt hatte, kam es schließlich zum Zerwürfnis. Ilpa stellte sich gegen den Parteichef, trat vom Parteivorsitz zurück und verblieb als Unabhängiger im [[Kabinett Luciaro IV|Kabinett]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koalitionsbruch und Oppositionsjahre (1953-1962) ===&lt;br /&gt;
In ihren Wurzeln bekannte sich die Partei zur Tradition des Marxismus und der Arbeiterbewegung, integrierte aber auch linkskatholische, humanistisch-bürgerliche und vor allem radikaldemokratische Strömungen. Schließlich öffnete sie sich in ihrem ersten Grundsatzprogramm, dem so genannten [[Manifesto de Lemez]] 1962 endgültig der politischen Mitte, definierte sich erstmals als „Partei aller demokratischen Linken“ und strebte die „Reforma Socialista“ an, wodurch das programmatische Fundament gelegt wurde, auf dem sich die Allianz in den Siebziger Jahren von der Arbeiter- zur linken Volkspartei wandeln sollte. Das Hauptaugenmerk wurde nicht auf Verstaatlichungen, sondern auf eine effektive staatliche Kontrolle des Marktes und eine zielgerichtete staatliche Einflussnahme auf die Kapitalwirtschaft gelegt, wodurch auch mittelständische Wähler angesprochen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Architekten des Lemezer Programms waren die führenden Köpfe des so genannten [[Mitternachtskartell]]s, die eine Strategie der stückweisen Machteroberung anstrebten. Der vorübergehenden Zusammenarbeit mit der rechten Mitte sollte spätestens 1966 der Machtgewinn folgen. Kern-Mitglieder des Mitternachtskartells waren [[Iacovo Del Pérez]], [[Carles Domínguez-Arrás]], [[Stefano Nacoma]] und [[Luciano Minorel]]. Der Kreis war eher machtpolitisch als ideologisch ausgerichtet und konstituierte sich nicht als Corrente, sondern als inoffizielles Netzwerk unterhalb bzw. nach 1960 innerhalb der Parteiführung. Als Gegengewicht zu dieser zunehmend als Parteielite empfundenen Gruppe bildete sich bald der sowohl aus ehemaligen PSD- als auch PS-Mitgliedern bestehende konservative, gewerkschaftsnahe und vorwiegend nicht-akademische „Sugares-Flügel“ unter Führung des späteren Arbeitsministers [[Rinaldo Sugares]], der ebenfalls auf eine Regierungsbeteiligung drängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Regierungsbeteiligungen und neuerliche Opposition (1962-1969) ===&lt;br /&gt;
Die Allianz-Partei, wie sie anfänglich noch genannt wurde, war 1962-1964 als Juniorpartner in einer [[Großen Koalition]] mit den Christdemokraten erstmals an der Regierung beteiligt und stellte mit Iacovo Del Pérez den stellvertretenden Ministerpräsidenten. Parteichef Santiago hatte auf ein Ministeramt verzichtet und blieb Führer im Parlament. Die Sozialisten sahen die Koalition v.a. als Möglichkeit des Machtgewinns, die Zusammenarbeit mit den Konservativen zeigte sich schwierig und scheiterte schließlich im Frühherbst 1963 endgültig. In vorgezogenen Neuwahlen steigerte sich die Asul mit Santiago als Spitzenkandidaten von knapp 31 auf 34 Prozent der Stimmen und ging erstmals als Sieger hervor, jedoch mussten zu einer Regierungsbildung Partner im bürgerlichen Lager gefunden werden. Schließlich wurde Santiago zum Ministerpräsidenten ernannt. Seiner Koalition gehörten neben der Asul auch die linksbürgerlichen [[Partíu Radical Democrático Socialista|Radikaldemokraten]] sowie die liberale [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] von [[Carles Méndez-León]] an. Nach wenigen Monaten der Regierungszuammenarbeit verstarb der 70-jährige Santiago überraschend an einem Herzinfarkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:JeanMonnet2.jpg|thumb|[[Iacovo Del Pérez]], 1965]]&lt;br /&gt;
Sein Stellvertreter Del Pérez wurde schnell zum neuen Generalsekretär der Asul gewählt und wenige Tage später auch zum Ministerpräsidenten ernannt. Neue Vizegeneralsekretäre der Asul wurden Carles Domínguez-Arrás und Stefano Nacoma, die als Führer der Partei in der Abgeordnetenkammer bzw. Parteisekretär für Fragen der Parteiorganisation Schlüsselstellungen im Parteiapparat übernahmen. Die neue Troika organisierte die Regierungszusammenarbeit mit den Liberalen und versuchte gleichzeitig, Kontakte zu den Kommunisten zu knüpfen, da die Koalition als brüchig eingeschätzt wurde. In der Tat kam es nach dem Koalitionsbruch im Winter 1966/1967 zu vorgezogenen Neuwahlen, aus denen aber trotz Stimmenzuwächsen für die Sozialisten auf nun 36,5 Prozent die Konservativen unter Ex-Premier [[Carles Angel Favale]] als knapper Sieger hervorgingen und eine neue bürgerliche Minderheitsregierung bildeten, die sich zunächst auf die Unterstützung durch die PRD stützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage Del Pérez’ und die folgende Zeit in der Opposition führten zu parteiinternen Streitigkeiten und zu einem Umorientierungsprozess. Das Mitternachtskartell, das den Weg der Kooperation mit den bürgerlichen Kräften geebnet hatte und seit 1964 die alles beherrschende Führungstroika Del Pérez-Nacoma-Domínguez bildete, zeigte sich aufgrund persönlicher Differenzen gelähmt. Während Del Pérez und Domínguez-Arrás an einem Kurs der linken Mitte festhalten wollten, strebte Nacoma nach neuen Mehrheiten und versuchte das Profil der Sozialisten als Linkspartei zu schärfen. Dies bedeutete für ihn keine Kurskorrektur auf dem Weg zur modernen Volkspartei, den Nacoma verfolgte, sondern der bessere Weg, wieder an die Macht zu gelangen. Del Pérez, noch immer Parteichef der ASUL, fürchtete um seinen Platz und argwöhnte Putschpläne Nacomas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Querelen in der Parteiführung provozierten die Kritik jüngerer Politiker in der Partei, die nun nach mehr Mitsprache verlangten und eine mutigere Politik anstrebten. Im Dunstkreis der aufbegehrenden Studenten konnte diese akademisch geschulte und in den Augen der Parteioberen „verbürgerlichten“ Jungen, bald große Teile der parteiinternen Reformer hinter sich bringen. Führender Expont dieser [[Guarda Jovén]] war der 47-jährige ehemalige [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeister]] [[Joán Caval]], der noch in der Endphase des Kabinetts Del Pérez zum Wirtschaftsminister ernannt worden war. Neben Caval gehörten auch [[Paulo Centavo]], [[Martín Solano]] sowie der [[Lojandía|lojandinische]] Regionalsekretär [[Francisco Fernandez]] zur so genannten Jungen Garde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval repräsentierte nicht nur die Jungen, sondern verstand es darüber hinaus sich als linker Reformer zu verkaufen. Nach seinem zweiten Wahlsieg in Semest 1964 war er in den Parteivorstand aufgestiegen und hatte 1968 das einflussreiche Amt des Parteisekretärs für Wirtschaftsfragen erobert. Sein Corrente ''Mâis Democrâcia – Mâis Solidaritá'' (meist nur als [[Corrente Cavalista]] bezeichnet) wurde zusehends stärker und Caval galt nach der Niederlage der Asul 1967 als Alternative zu den Alten Herren des Mitternachtskartells. Unterstützt wurde Caval vor allem von der Mehrheit der Regionalverbände der Partei, wo sich u.a. der [[Region Óstino|ostinensische]] Regionalsekretär [[Piero Cellar]] und der einflussreiche [[Escada|eskadische]] Parteiführer [[Nino Cabal]], ehemaliger Minister in mehreren Kabinetten, als Unterstützer Cavals präsentierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Stunde der Reformer schlug mit dem Ausbruch der 68er Unruhen gegen die Unterstützung der Regierung Favale durch die rechte [[Partíu de la Fraternitá Popular|PFP]]. In den Augen vieler Linker und erstrecht der jüngeren unter ihnen machte sich die bürgerliche Rechte durch ihr Paktieren mit den &amp;quot;Faschisten&amp;quot; koalitionsunwürdig und entpuppte sich als Steigbügelhalter der Antidemokraten. Binnen kürzester Zeit war die alte Strategie des Parteiestablishments, durch die Koalition mit den bürgerlichen Kräften „mitzuspielen“, diskreditiert. Nacomas strategische Einschätzung, eine Schärfung des Linksprofils sei angebracht, und die Befindlichkeiten der jüngeren Sozialisten deckten sich plötzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Caval in den Siebziger Jahren (1969-1979) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Berlinguer3.jpg|thumb|[[Joán Caval]] 1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kam es im Vorfeld der ersten [[Regionalwahlen 1969]] zum Pakt zwischen Cavals Junger Garde und der Alten Garde, die ihren Machtverlust fürchtete und zu Zugeständnissen bereit war, um einen Putsch gegen sich zu verhindern. Urheber des neuen innerparteilichen Bündnisses war [[Stefano Nacoma]], der sich nun persönlich für Caval einsetzte und seine Mitstreiter vor die Wahl stellte, den Generationswechsel mitzutragen oder aus der Führung auszuscheiden. [[Iacovo Del Pérez]] verzichtete auf eine neuerliche Kandidatur um das Generalsekretariat und Caval wurde als sein Nachfolger an die Spitze der Partei gewählt. Nacoma blieb Stellvertreter des Parteichefs, Del Pérez sollte bei den nächsten Präsidentschaftswahlen für das höchste Staatsamt kandidieren und blieb darüber hinaus Sprecher der Partei für Außen- und Sicherheitspolitik. Caval war nun Parteichef, doch hatte er das Amt durch den Pakt mit den alten Eliten statt durch offenen Kampf erobert, ein Faktum, das ihm Gegner und Anhänger als Makel nachtrugen, das bald aber unter dem kommenden Erfolg seiner Politik in den Hintergrund trat und schließlich ganz verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval ging sofort dazu über, die Partei als neue junge und vor allem linke Reformkraft zu präsentieren. Die Taktik war es u.a. die enttäuschten Studenten der 68er Bewegung an die Sozialisten zu binden. Bereits bei den ersten [[Regionalwahlen 1969]] konnte die Partei aus ihrem Stimmungstief heraustreten und einige Erfolge erzielen, dazu gehörten die Wahlsiege in den einwohnerstarken Regionen [[Region Semestina|Semestina]], [[Sarmay]], [[Comtàid-Perín]], [[Lojandía]] und [[Ostiniense]], wo nun Sozialisten als Regionalfürsten regierten. Nach dem Scheitern der [[Kabinett Favale I|Regierung Favale]] im Winter 1969/1970 schloss Caval jede Beteiligung an einer Übergangsregierung oder ein dauerhaftes Bündnis mit den bürgerlichen Kräften aus und strebte vorgezogene Neuwahlen an, die schließlich im Herbst 1970 abgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren in der Opposition erreichte die Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] unter ihrem charismatischen Führer Joán Caval ein Rekordergebnis von 40,3 Prozent der Stimmen. Die Sozialisten konnten in allen Lagern an Stimmen gewinnen und wurden in der Gruppe der Erstwähler mit großem Abstand stärkste Kraft. Besonders im Segment des aufstrebenden Neuen Mittelstands, also v.a. der Dienstleistungsangestellten, punktete Cavals „linke Reformpartei“. Caval bildete daraufhin eine sozialistische Minderheitsregierung, die von den [[Partíu Comunista Sagradês|Kommunisten]] toleriert wurde. Architekt des Paktes war wieder einmal der Chefstratege Stefano Nacoma, der nun als Forschungsminister ins neue Kabinett eintrat, 1972 aber auf das einflussreichere Amt des Vorsitzenden der sozialistischen Gruppe in der Abgeordnetenkammer wechselte, während Domínguez-Arrás stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft und Finanzen wurde. Del Pérez gehörte dem Kabinett Caval als Außenminister an. Das neue Kabinett leitete umfangreiche Reformen ein und modernisierte das Land von Grund auf. Schlüsselindustrien wie der Bergbau wurden verstaatlicht, im Gegenzug das Zivil- und Strafrecht liberalisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:PlakatAsul1974.jpg|thumb|Wahlplakat zur [[Parlamentswahl 1974]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Domínguez-Arrás’ 1974 und dem neuerlichen Wahlsieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Parlamentswahlen 1974]] ging auch der Einfluss Nacomas zurück. Del Pérez wurde 1975 zum neuen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt und hielt sich in dieser Funktion aus der Tagespolitik heraus, sodass Caval nach dem Erfolg von 1974 (mit 38 Prozent nur leichte Verluste) zum unumstrittenen Parteiführer aufgestiegen war, der durch seine Bemühungen um die globale Friedenssicherung auch international geachtet und bewundert wurde. Caval setzte seine Minderheitsregierung fort, doch gestaltete sich die Suche nach Mehrheiten zunehmend schwierig. Die Bildung einer [[ASUL|sozialistisch]]-[[PRD|radikalen]] Regierung änderte an dieser Situation nichts, sodass es [[Parlamentswahl 1976|im Dezember 1976 zu vorgezogenen Neuwahlen]] kam. Erneut konnten sich die Sozialisten unter Cavals Führung als stärkste Kraft behaupten und die Minderheitskoalition mit den Radikalen wurde fortgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Logo-Asul-hist.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vierten Regierung Caval kam es innerparteilich zu ersten Streitigkeiten um die Zugeständnisse an die Bürgerlichen in der Wirtschaftspolitik. Es kristallisierten sich bald zwei Flügel heraus, die gegensätzliche Positionen vertraten. Prominente Vertreter des eher rechten, in der Tradition der Sozialdemokraten de la Ilpas stehenden Flügels waren v.a. [[Finanzminister]] [[Francisco Montone]], [[Wirtschaftsminister]] [[Donado Ricardes]] oder [[Verkehrsminister]] [[Bernardo Véllez]], während der linke Flügel von [[Andrés Colón]] – bis 1976 [[Wirtschaftsminister]] und Kronprinz Cavals – angeführt wurde. Nach dem Rücktritt Colóns infolge einer Affäre im Frühjahr 1976, die als Bruch zwischen Colón und Caval angesehen wurde, und seiner Wahl zum Regionalsekretär der Partei in der [[Region Semestina]] hatte sich das Gewicht der Linken auf die Regionalverbände verlagert, während das Kabinett v.a. in seinen wirtschaftspolitischen Ressorts ein deutliches Übergewicht der Rechten aufwies, die zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem bürgerlichen Koalitionspartner auch in Wirtschaftsfragen bereit waren. Der Parteiführung um Caval und Nacoma fiel es zusehends schwerer, die beiden Flügel zusammenzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parteikongress des Jahres 1977 in [[Semest]] offenbarte das angespannte Koalitionsklima. Die ASUL, seit 1970 Regierungspartei und mittlerweile als „linke Volkspartei“ mit Wählern weit über das Arbeitermilieu hinaus, gab sich in der Hauptstadt ein neues Grundsatzprogramm als Nachfolger des [[Lemezer Programm]]s von 1962. Hatte Lemez noch dazu gedient, die Kluft zu den etablierten bürgerlichen Kräften zu minimieren, die Partei für bürgerliche Wählerschichten zu öffnen und gleichzeitig Koalitionen mit [[PPC]] und [[UDS]] möglich zu machen, so stand das [[Manifesto de Semesta]] vor dem Hintergrund einer lahmenden Koalition mit einer UDS, von der man sich als linke Kraft distanzieren wollte. Das wesentlich von Andrés Colón mitkonzipierte und unter der Beteiligung unabhängiger Experten formulierte Programm vollzog im Grunde die Reformpolitik der vergangenen Regierungsjahre ideologisch nach und bemühte sich um eine Verknüpfung der Werte Freiheit, Gleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft. Der demokratische Sozialismus und die weitere Demokratisierung von Staat und Gesellschaft sollten dieses Ziel verwirklichen. Dazu sollten die „vernünftige und sozial gerechte Kontrolle, Korrektur und – wo nötig – Mitlenkung der kapitalistischen Wirtschaftssysteme“ ausdrücklich möglich bleiben. Auch die konkreten Forderungen nach stärkeren Mitbestimmungsmöglichkeiten der Arbeitnehmer und schärferen wirtschaftlichen Kontrollinstrumenten im Sinne des Keynesianismus mussten den liberalen Koalitionspartner erschrecken, wurden aber auch in der eigenen Partei vom rechten Flügel mit Unbehagen gelesen. Dieser konnte weitergehende Formulierungen zu Verstaatlichungen aber verhindern. Erstmals fanden auch Anregungen aus den Neuen Sozialen Bewegungen Eingang ins Parteiprogramm. Die ökologische Frage wurde erstmals gestellt, auch wenn die Sozialisten sich noch für die Atomkraft als Möglichkeit des Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern aussprachen. Damit konnte die entstehende grün-alternative Bewegung in Sagradien nicht aufgehalten werden. Noch 1977 kam es im [[Alconía|alkonischen]] [[Bergüel]] zu heftigen Protesten gegen den Neubau eines Atomkraftwerks, der als Geburtsstunde der sagradischen Anti-Atomkraft-Bewegung angesehen werden kann, sowie zur Gründung des parteiähnlichen öko-politischen NGO [[Confederación Ecología 77]], aus der bald die [[Verdes|sagradische Grüne Partei]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verabschiedung des linken Parteiprogramms stand insgesamt in einem deutlichen Spannungsverhältnis zur Koalition mit der bürgerlichen [[PRD]], die um eine Zusammenarbeit mit der [[UDS]] bemüht war. Das sich im Laufe des Jahres 1978 deutlich verschlechternde Koalitionsklima, anhaltende Streitigkeiten zwischen den Koalitionären wie innerhalb der beiden Parteien führten schließlich über die Haushaltsfrage im Dezember 1978 zum Verlust der parlamentarischen Mehrheit. Indem die [[UDS]] den Haushalt scheitern ließ, zwang sie Caval, die Vertrauensfrage zu stellen, die er verlor. Im Herbst 1978 kam es daraufhin erneut zu [[Parlamentswahl 1978|vorgezogenen Parlamentswahlen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1978|vorgezogenen Neuwahlen im Herbst 1978]] endeten in einer Niederlage Cavals und seiner Sozialisten, die hinter der Volkspartei nur Zweite wurden. Alle Versuche Cavals, eine neue Mehrheit durch Zusammenarbeit mit der liberalen [[UDS]] zu bilden, scheiterten. Stattdessen einigte sich Cavals bisheriger Koalitionspartner, die [[Radikaldemokraten]] mit [[PPC]] und [[UDS]] auf ein gemeinsames Programm und erklärte seine Unterstützung für eine konservativ-liberale Minderheitsregierung. Der bisherige Oppositionsführer [[Sandro de la Nada]] wurde daraufhin zum neuen Ministerpräsidenten berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richtungsstreit der Achtziger Jahre (1979-1990) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Berlinguer2.jpg|thumb|[[Joán Caval]] 1981]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition zur [[Kabinett Nada I|konservativ-liberalen Minderheitsregierung]] weiteren sich die bestehenden Konflikte in der Partei zu einem anhaltenden Richtungsstreit zwischen den Modernisierern und den keynesianischen Traditionalisten aus. Mit [[Donado Ricardes]] und [[Andrés Colón]] verbanden sich die inhaltlichen Gegensätze mit zwei Personen, die als potenzielle Nachfolger [[Joán Caval]]s als Generalsekretär der Partei gehandelt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Stellung wurde schließlich im Frühjahr 1981 durch die [[Solano-Affäre]] erschüttert. Bereits im Herbst 1980 waren Gerüchte über die Verwicklung hoher Parteivertreter in illegale Machenschaften des insolventen Solano-Immobilienkonzerns laut geworden. Keine gute Figur machte dabei [[Joán Caval]] selbst, der als persönlicher Freund von [[Névito Solano]] galt und bald im Fadenkreuz der Ermittler stand. Zwar wurden die Ermittlungen gegen Caval bald eingestellt, doch nahm der ASUL-Chef dadurch erheblichen Schaden, zumal sein Büroleiter [[Dián Costa]] in Folge der Ermittlungen zurücktreten musste und vielen als Bauernopfer Cavals galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitte-Rechts-Regierung unter [[Sandro de la Nada]] kämpfte erfolglos gegen die anhaltende Wirtschaftskrise in Sagradien, die als Folge der zweiten Ölkrise begonnen hatte und sich in den Jahren 1980 und 1981 deutlich verschärfte. Mit wirtschaftlicher Stagnation, steigender Arbeitslosigkeit und einer hohen Inflation erinnerte sie stark an die Krise Mitte der Siebziger Jahre und zeigte strukturelle Probleme der sagradischen Wirtschaft auf. Die von der Regierung angewandten wirtschaftspolitischen Mittel, die zwischen alten keynesianischen Rezepten und einer rigiden Haushaltspolitik schwankten, konnten die Krise nicht in den Griff bekommen. Allerdings versprachen auch die Sozialisten Cavals keine dezidierte Alternative zur erfolglosen Regierungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer anhaltenden Regierungskrise im Frühjahr/Sommer 1981, in der Mitte-Rechts-Koalition zerbrach, die großen Parteien aber aufgrund eigener Probleme vor vorgezogenen Neuwahlen zurückschreckten, führten schließlich zu einem Pakt zwischen den verfeindeten politischen Lagern. Nach längeren Verhandlungen unter Vermittlung des Staatspräsidenten [[Iacovo Del Pérez]], der auf einen nationalen Krisenkonsens drängte, einigten sich [[Sandro de la Nada]] und [[Joán Caval]] als Führer der beiden großen Parteien des Landes auf eine gemeinsame Regierung der nationalen Solidarität unter Nadas Führung. Caval wurde Außenminister und mit [[Donado Ricardes]] besetzte der profilierteste Finanzpolitiker der Sozialisten das Amt des Finanzministers, während [[Andrés Colón]] das Arbeitsministerium übernahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung der Großen Koalition einigte sich auf ein umfangreiches Notmaßnahmenpaket mit Konjunkturmaßnahmen bei gleichzeitigen harten Einschnitten im Haushalt. Gleichzeitig erzielte der sozialistische Arbeitsminister [[Andrés Colón]] eine Einigung mit Arbeitnehmern und Gewerkschaften auf ein gemeinsames Lohnpaket, zog sich aber nach Auseinandersetzungen mit der Industrieseite und mit dem Koalitionspartner Ende 1981 aus der Regierung zurück. Die Große Koalition erreichte mittelfristig eine deutliche Besserung der wirtschaftlichen Daten, rieb sich aber schnell zwischen den widerstreitenden Konzepten des linken ASUL-Flügels unter [[Andrés Colón]] und dem wirtschaftsliberalen Flügel der Volkspartei unter [[Emilio Moya]] auf. Nach längeren Auseinandersetzungen um ein neuerliches wirtschaftliches Reformpaket im Sommer 1982, in deren Verlauf [[Joán Caval]] heftigen Widerstand aus den eigenen Reihen gegen die Koalitionspolitik aushalten musste, sprach sich die Parteiführung der ASUL schließlich für einen Austritt aus der Koalition aus, nachdem es zuvor zu einer gezielten Provokation der PPC-Fraktion unter [[Emilio Moya]] gekommen war. Nachdem die ASUL-Minister im Juli 1982 – wenige Monate vor Ende der regulären Legislaturperiode – die Regierung verlassen hatten, wurde die [[Parlamentswahl 1982]] auf Oktober vorgezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Wahlkampf ging als einer der schärfsten und angriffslustigsten in die sagradische Geschichte ein, obwohl beide Parteien kurz zuvor noch gemeinsam am Regierungstisch gesessen hatten. Am Ende konnte sich Moyas &amp;quot;Wendeprogramm&amp;quot; knapp gegen [[Joán Caval]]s defensiveres Programm der Verteidigung des Wohlfahrtsstaats durchsetzen. Die Sozialisten wurden erneut nur Zweiter hinter der Volkspartei, die dank des starken Ergebnisses der UDS künftig eine Mehrheitsregierung der rechten Mitte anführen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Suarez1.jpg|thumb|[[Andrés Colón]] 1986]]&lt;br /&gt;
Mit dem Unfalltod [[Joán Caval]]s im Dezember 1984 verlor die Partei nach 15 Jahren ihre prägende Gestalt und Leitfigur. Um seine Nachfolge entbrannte bald ein Machtkampf zwischen den verschiedenen Gruppierungen in der Partei. Unter der Führung des zunächst interimistisch amtierenden und auf dem Parteitag 1985 zum neuen Generalsekretär gewählten [[Andrés Colón]] gab sich die Asul für die [[Parlamentswahl 1986]] ein dezidiert linkes Wahlprogramm, musste gegen Ministerpräsident [[Emilio Moya]] aber eine deutliche Niederlage verschmerzen und fiel auf einem Wähleranteil von unter 30 Prozent zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage führte schließlich auf dem Parteikongress in Noyar 1987 zum offenen Schlagabtausch zwischen dem linken und dem rechten Parteiflügel, den [[Donado Ricardes]] in einer Kampfabstimmung gegen Colón für sich entscheiden konnte. Damit war die Partei nun wesentlich in den Händen der so genannten [[Ricardistas]]. Diese Gruppe um den als Wirtschaftsfachmann bekannt gewordenen Ricardes hatte sich in den späten Siebzigern formiert und danach zunehmend parteiintern an Einfluss gewonnen. Ziele der Ricardisten waren die endgültige Aussöhnung der Partei mit der Marktwirtschaft, der Verzicht auf Staatsunternehmen, die Bekämpfung der Inflation mittels einer rigiden Sparpolitik und die Etablierung einer marktorientierten ‚sozial-demokratischen’ und gesamteuropäisch eingebetteten Wirtschaftspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Parlamentswahl 1990]] führte Ricardes einen Wahlkampf, der auf die Eroberung der politischen Mitte abzielte. Sein relativ wirtschaftsfreundliches und den Bedürfnissen des Mittelstandes angepasstes Wahlprogramm wurde von Gegnern heftig kritisiert, die anmerkten, man könne es nicht von dem der bürgerlichen Rechten unterscheiden und es stelle keine Alternative zur neoliberalen Politik der Volkspartei/UDS-Koalition dar. Der Schwerpunkt des Wahlkampfs lag ganz auf den 'harten' Themen Wirtschaft, Arbeit und Sicherheit. Besonders die Vernachlässigung der neuen postmaterialistischen Linken als potenzielle Zielgruppe wurde vielfach kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Neunziger Jahre: Krise und Neuausrichtung in der Opposition (1990-1997) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Holkeri1a.jpg|thumb|[[Donado Ricardes]], 1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1990]] verpasste die ASUL ihr Ziel, wieder stärkste Kraft zu werden, nur knapp und es kam zu einem parlamentarischen Patt zwischen den beiden politischen Lagern. Ricardes gelang es in dieser Situation, die Radikaldemokraten als Zünglein an der Waage für eine gemeinsame Minderheitsregierung zu gewinnen. Er wurde zum ersten sozialistischen Ministerpräsidenten seit elf Jahren ernannt. Seine Regierung war allerdings auf wechselnde Mehrheiten angewiesen. Vor allem in wirtschaftspolitischen Fragen suchte er gegen den Willen von Teilen seiner Partei Unterstützung bei den oppositionellen Liberalen, aber auch die Kooperation mit den [[Grünen]] in Einzelfragen konnte er nicht mehr ausschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlerfolge der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] seit Mitte der Achtziger Jahre hatten zu anhaltenden parteiinternen Diskussionen um die Haltung der Sozialisten gegenüber der neuen Umweltbewegung geführt. Erste Experimente von Regierungsbündnissen hatten in den Achtziger Jahren zunächst auf kommunaler Ebene, später auch auf regionaler Ebene stattgefunden. Besonders eine Generation jüngerer sozialistischer Politiker wie [[Paulo Satyres]] oder [[Mariano Larcón]] vertrat das Konzept einer Annäherung an die Grünen, dazu gehörten auch eher der Mitte zugeneigte Politiker wie der Abgeordnete [[António Delvequio]], der sich die grüne Option aus strategischen Gründen offenhalten wollte. Dagegen galt Ricardes als Anhänger einer konservativen Energiepolitik und als Gegner rot-grüner Bündnisse. Er versuchte aber, die Wähler der Grünen Partei für die eigene Partei zurückzugewinnen. Symbol dieser Strategie war die Ernennung des ehemaligen Grünen [[Ramón Julio De la Costa]] zum Umweltminister. Jedoch blieb Ricardes’ Wirtschafts- und Umweltpolitik ingesamt konservativ und die Aspirationen De la Costas, einen Rückzug aus der Atomenergie nach dem Beispiel Italiens sowie eine Kürzung der Bergbausubventionen zu erreichen, scheiterten an der Haltung des rechten Parteiflügels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteikongress der Sozialisten in l’Artir im März 1991 bereits hatten die Jungen in der Partei Schlagzeilen mit einem engagierten Vorschlag für eine Aktualisierung des Parteiprogramms von 1977 gemacht, der stark von den Neuen sozialen Bewegungen geprägt war und auf eine ökologisch-postmaterialistische Erneuerung der Parteilinie abzielte. Vor allem in der Umwelt- und Energie-, aber auch in der Bürgerrechtspolitik sollten neue Ziele verfolgt werden. Der von [[Paulo Satyres]] eingebrachte Vorschlag, als dessen wesentlicher Autor der linke Soziologe [[Carles Nacesta]] angesehen werden kann, wurde vom Parteiestablishment und dem rechten Flügel als Affront und harte Abrechnung mit der Politik der vergangenen Regierungsjahren angesehen und teilweise scharf kritisiert. Gegen die Intention der Parteiführung, den Vorschlag durch Zuleitung an den Programmausschuss aus der Debatte zu nehmen, brachte der Ausschuss Teile des Vorschlags in abgemilderter Form unmittelbar wieder zur Abstimmung. Der Kompromisscharakter lag darin, dass der Wortlaut des Programms von 1977 nicht geändert, durch die neu formulierten Thesen lediglich neu „interpretiert“ werden sollte. Die revidierten „Proposiciones“ wurden daraufhin von einer deutlichen Mehrheit der Delegierten angenommen und dem [[Semestiner Programm]] vorangestellt. Obwohl sie ihr Ziel nicht ganz erreicht hatten, galt der Artirer Kongress 1991 als großer Sieg der Jungen in der Partei und als wichtiges Zeichen der Partei hin zu einer inhaltlichen und strategischen Reform.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1992 wurden Details eines Parteispendenskandals in der Zentrale der sozialistischen [[ASUL]] bekannt, der in die Zeit der Parteiführung [[Andrés Colón]] zurückreichte. Bald geriet aber auch die Parteiführung Ricardes unter Druck. Nach dem Rücktritt des Schatzmeisters [[Olivério Braga]] und Aufnahme von Ermittlungen gegen mehrere höhere Funktionäre der Partei, darunter den früheren Schatzmeister und amtierenden Minister [[Francisco Montero Vidal]], weitete sich der Skandal zur Staatsaffäre aus. Zugleich gelang es Ricardes auch immer weniger, Kompromisse zu schließen, die sowohl der linke Flügel der Sozialisten als auch die mitregierende [[PRD]] und die nominell oppositionelle [[UDS]] akzeptieren konnten. Eine [[Kabinett Ricardes II|Kabinettsumbildung]] im September 1992 schlug als Versuch fehl, der Regierung einen saubern Neustart zu verschaffen, da die öffentlichen Gerüchte um Verwicklungen Ricardes' und seines Stellvertreters [[Luis José López]] in die Parteispendenaffäre anhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer verlorenen Vertrauensabstimmung im Parlament Anfang Oktober 1992, bei der eine deutliche Mehrheit im Parlament, darunter auch Abgeordnete der eigenen Regierungskoalition, gegen die Regierung gestimmt hatte, reichte Ricardes nach zwei Jahren im Amt seine Demission als Regierungschef ein und trat zugleich vom Parteivorsitz der Sozialisten zurück. Mit ihm demissionierte die gesamte Parteiführung, während der [[PPC]]-Vorsitzende [[Josep Carles Otero]] die Regierungsführung übernahm und die Sozialisten nach nur zwei Jahren wieder in die Opposition schickte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Nachfolge Ricardes' als Generalsekretär wurde erstmals in der Geschichte der Partei eine Mitgliederbefragung durchgeführt. In den Primaries setzte sich der [[Bürgermeister von Semest]] [[António Grande Illega]] mit gegen den lojandinischen Regionalpräsidenten [[Paulo Satyres]], [[María Benítez Saforcada]] und [[Nestor Ortega]] durch und übernahm die Führung der angeschlagenen Partei. Auf einer Tagung des Nationalkonvents in [[Sollar]] wurde Grande Illega, der als Zentrist in der Partei jenseits der beiden Parteiflügel galt, offiziell als neuer Generalsekretär eingeführt. Der neue Parteivorstand war deutlich jünger als der letzte und der Frauenanteil mit 30 Prozent so hoch wie nie zuvor. Mit [[Julio de la Costa]], [[Paulo Satyres]], [[Mariano Larcón]] und dem neuen Nationalen Koordinator [[Enrico Herzog]] waren auch führende Vertreter der Junggardisten im neuen Exekutivkomitee vertreten. Satyres trat nach dem Rückzug Monteros aus der Parteiführung als neuer Führer der Parteilinken auf. Mit[[María Benítez Saforcada]] wurde erstmals eine Frau zur Vizegeneralsekretärin der Partei gewählt, während Larcón als Sekretär für institutionelle Reformen gemeinsam mit Herzog die Parteistrukturen reformieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Domingo20.jpg|thumb|[[António Grande Illega]] 1992]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Regionalwahlen 1993]] standen noch im Zeichen des Parteiskandals und endeten mit einer Niederlage für die Sozialisten. Trotz des Rückschlags trugen die fleißigen Reformversuche Grandes allmählich Früchte und das Vertrauen der Bürger in die Asul stieg wieder an, sodass die Sozialisten zuversichtlich in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen 1994]] gingen. Spitzenkandidat [[António Grande Illega]] präsentierte ein junges Spitzenteam mit De la Costa und Satyres auf Schlüsselpositionen als Experten für Umwelt- bzw. Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Als Finanzminister war [[Iano Norriez]], der Präsident der [[Region Óstino]], vorgesehen, der als Führer des rechten Parteiflügels auftrat. Außerdem ging Grande mit dem Ziel einer rot-grünen Regierungsmehrheit in die Wahlen, was angesichts der Wahlumfragen realistisch war und darüber hinaus vor allem bei jungen Wählern populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch endeten die [[Parlamentswahlen 1994|Kammerwahlen im Herbst 1994]] mit einer Niederlage für die Sozialisten, die zwar Boden auf die Konservativen gutmachen konnten, aber deutlich hinter dem PPC zurückblieben. Zwar zeigte das gute Abschneiden der Grünen sowie der Misserfolg der [[Partíu Comunista Sagradês|sagradischen Kommunisten]], dass die Strategie der neuen linken Mehrheit gerechtfertigt war und Aussicht auf Erfolg bei künftigen Wahlen versprach. Bei der Wahl zum Vorsitz der Parlamentsfraktion der Sozialisten setzte sich Julio De la Costa gegen [[Jocelín Salas]] durch. In der folgenden Legislaturperiode nutzte De la Costa seine neue Schlüsselstellung und drängte sich dank überragender Sympathiewerte als möglicher Kandidat der Sozialisten für das Amt des Premierministers auf, zumal es immer wieder Spekulationen um einen Verzicht Grande Illegas gegeben hatte. In der neuen Konkurrenz Satyres-De la Costa begann sich die Riege der Junggardisten aufzureiben. Beide bezogen nun im inneren Parteiwettbewerb unterschiedlich Stellung: Während sich Satyres zunehmend auf eine klassisch linke Wirtschaftspolitik konzentrierte und das Bündnis mit der gesellschaftspolitisch eher konservativen Parteilinken suchte, versuchte De la Costa sich als junger Reformer zu präsentieren, der die wirtschaftspolitische Spaltung der Partei zu überbrücken versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Niederlage bei den Parlamentswahlen konnte sich Parteichef Grande Illega zunächst im Amt halten. Auf harsche Kritik wurde zunächst verzichtet, um seine Wiederwahl zum [[Bürgermeister von Semest]] im Jahr 1996 nicht zu gefährden. Der erneute Rückschlag bei den [[Kommunalwahlen 1996]] jedoch führte zu immer heftigerer Kritik am Parteichef, vor allem von Seiten der Anhänger [[Paulo Satyres Blanco]]s, der sich als potenzieller Nachfolgekandidat ins Spiel brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Parteichef Grande Illega Ende des Jahres 1996 seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur 1998 bekannt gegeben hatte, kam es schließlich zum offenen Kampf um die Nachfolge an der Führungsspitze der Linksopposition. Trotz Zweifeln sprachen sich alle potenziellen Kandidaten für eine Urwahl um die Spitzenkandidatur aus. Satyres erklärte medienwirksam seine Kandidatur, während die Parteirechte vergeblich versuchte, ihren Liebling [[Iano Norriez]] zu einer Kandidatur zu bewegen. Nachdem er lange mit einer Kandidatur geflirtet hatte, verzichtete schließlich auch [[Miquel Chamot]], sodass sich die Anti-Satyres-Fraktion in der Partei auf den populären [[Julio De la Costa]] als Kandidaten einigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschend deutlich ging De la Costa mit 62 zu 38 Prozent der Stimmen der Parteimitglieder als Sieger aus den Primares hervor. Der zum zweiten Mal gescheiterte Satyres erklärte seinem Gegenkandidaten die Unterstützung und brachte sich nun als Nummer Zwei der Partei in Stellung. Im Vorfeld des Parteikongresses in Tulis im Mai 1997 kam es zum Deal der beiden Kandidaten mit dem noch amtierenden Grande Illega gegen den rechten Parteiflügel, der nun versuchte, die Niederlage des linken Satyres für einen Machterwerb in der Partei zu nutzen. Grande Illega, de la Costa und Satyres Blanco einigten sich auf einen Pakt: Der direktdemokratisch legitimierte De la Costa sollte als Premierministerkandidat und als Generalsekretär die Führung der Partei übernehmen, Satyres würde die Nummer Zwei und mit Anhängern in der Parteiführung kompensiert. Grande Illega dagegen erhielt das Zugriffsrecht auf die nächste Präsidentschaftskandidatur der Sozialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära De la Costa (1997-2006) === &lt;br /&gt;
[[Bild:Rutelli12.jpg|thumb|thumb|[[Julio De la Costa]] 1998]]&lt;br /&gt;
Der [[Tulineser Kongress 1997|Tulineser Parteikongress]] im Mai 1997, der den Lokalmathadoren De la Costa zum neuen Generalsekretär der Partei kürte, wurde mit viel Show und Pathos als „Wechselkongress“ inszeniert. Passend dazu konnte die Partei zugleich ihr 40-jährige Bestehen und das 110. Jubiläum der PS-Gründung 1887 feiern. De la Costa hielt eine flammende Rede und schwor gemeinsam mit Satyres die Partei auf einen hart und engagiert geführten Lagerwahlkampf ein. Der Kongress verabschiedete einen vom Parteivorstand konzipierten Katalog von so genannten [[Declaraciones pel Cânviu]], welche die Leitlinien für die kommenden Wahlkämpfe vorgeben sollten. Bereits die folgenden [[Senatswahlen 1997|Senatswahlen]] im Juli führten zu einem großen Sieg der ASUL, die zum drittenmal nach 1970-1976 und 1985-1988 stärkste Kraft im Senat wurde und die bürgerliche Mehrheit brechen konnte. Es gelang der Partei, über den Senat eine Blockadepolitik durchzusetzen, die es der bürgerlichen Koalition unmöglich machte, wichtige Reformgesetze wie die Steuerreform noch vor den Wahlen 1998 durchzusetzen. Doch bereits die Regionalwahlen im Herbst 1997 brachten der Linken einen Dämpfer, nachdem das erhoffte Ziel des großen Wahlsiegs in den dichtbesiedelten Schlüsselregionen wie [[Lojandía]] oder [[Bordez]] nicht erreicht werden konnte. Paulo Satyres' &amp;quot;Kronprinz&amp;quot; [[Julio Neves]] verlor in Bordez sogar die linke Mehrheit an die Rechte und zog damit in einem populistisch geführten Wahlkampf den Kürzeren gegen den medienwirksam in Szene gesetzten [[PPC]]-Kandidaten Luisanto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enttäuschung vom Herbst 1997, die eine Aufholjagd der Regierungskoalition in den Meinungsumfragen einleitete, führte zu einem Umdenken innerhalb der ASUL-Führung, die De la Costa nun weitgehend freie Hand bei der Wahlkampfplanung ließ und ihm gestattete, ein eigenes Wahlkampfteam zu nominieren. Für den Kammerwahlkampf 1998 konzipierte dieser zusammen mit seinem persönlichen Wahlkampfkoordinator [[Enrico Herzog]], seinem parlamentarischen Geschäftsführer [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sowie dem Nationalen Koordinator [[Santiago Valarosa]] das Programm des [[Novo Progresismo]], der einen modernen Wahlkampf mit einem auf eine moderne offene Gesellschaft orientierten Parteiprofil eröffnen sollte. Ideologische Grundlage bildete die Idee der ''Sinistra Progresista'', wie sie De la Costa bis 1996 entwickelt hatte und wie sie in den Tulineser Deklarationen bereits von der Partei in wesentlichen Punkten übernommen worden waren. In De la Costas Wahlkampfteam war neben Grande Illega als Experte für die Außen- und Sicherheitspolitik und Paulo Satyres als Experte für Wirtschafts- und Industriepolitik überraschenderweise auch Ex-Parteichef López als Schattenfinanzminister vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Costas moderner und offener Wahlkampf brachte den Sozialisten einen klaren Sieg bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] ein. Zusammen mit den linksökologischen [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] und mit parlamentarischer Unterstützung der neokommunistischen [[Unitá]]-Koalition bildete De la Costa ein neues Mitte-Links-Bündnis, die [[Coalición Ecosocialista]], an deren Spitze er zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurde. [[Paulo Satyres]] wurde [[Minister für Wirtschaft und Industrie]], der langjährige Gewerkschafter und Sozialpolitiker [[Victor Gomes Amarón]] [[Arbeitsminister]]. Der traditionelle rechte Parteiflügel war u.a. durch [[Daniel García Verón]] im [[Verteidigungsminister]]ium vertreten, während De la Costas Vertrauter [[Lorenzo Dimas Ferrera]] als [[Präsidentschaftsminister]] die Koordination der Regierungspolitik übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ministerpräsident in der ersten rot-grünen Regierung der Zweiten Republik setzte De la Costa zahlreiche Reformen durch wie die eingetragene Lebensgemeinschaft für Hetero- und Homosexuelle, eine Reform des Einwanderungsrechts oder den Ausstieg aus der Atomenergie. Außerdem erließ die Regierung ein neues Verwaltungsgesetz, das den Regionen und Überseegebieten noch mehr Selbstverwaltungsrechte einräumte (''Devolution''). Wirtschafts- und Sozialpolitisch setzte die Regierung De la Costa auf eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten, um dem sinkenden Arbeitsangebot entgegenzukommen, sowie auf eine Stärkung der Förderinstrumente in der Arbeitsmarktpolitik. Die unter der Vorgängerregierung aufgeweichte Mindestlohnreglements wurden wieder vereinheitlicht. Gegen die Jugendarbeitslosigkeit wurden öffentliche Anreizsysteme geschaffen wie die Einführung einer Ausbildungspauschale. Hinzu kam die Schaffung eines öffentlichen Arbeitssektors. Gleichzeitig sah De la Costa aber von traditionellen linken Sozialisierungsversprechen sowie von umfangreichen Steuererhöhungen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Programmatisch abgesichert wurde die Regierungspolitik der Sozialisten im neuen Duerezer Parteiprogramm von 2000, das unter dem Titel [[Progreso Social]] stand. Darin definierte sich die ASUL als „solidarische Partei aller Bürger“ und „Fortschrittliche Linke“. Politische Analysten sahen darin eine Festlegung von ähnlicher Tragweite wie im [[Manifesto de Lemez|Lemezer Programm]] von 1962 und dem Reformmanifest von [[Joán Caval]] vor den Kammerwahlen 1970.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er sich mit diesem Kurs deutlich vom britischen New-Labour-Modell absetzte, stieß de la Costas Politik einer linken Mitte (Cientrosinistra) auf Kritik aus den eigenen Reihen, vor allem vom traditionslinken Parteiflügel um [[Paulo Satyres]]. Die Differenzen zwischen De la Costa und Satyres basierten nicht nur auf persönlichen Gegensätzen der ehemals wichtigsten Protagonisten der ''Guarda Jovén'', sondern auch auf der Betonung gesellschaftsliberaler Fragen, welche die Gruppe um Satyres als falsche Akzentsetzung kritisierte. Nachdem De la Costa sich innerparteilich durchgesetzt hatte, kam es im Sommer 2000 zu einem neuerlichen Streit mit Satyres über die Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik, in deren Folge Satyres von allen Ämtern zurücktrat und in die innerparteiliche Opposition ging. .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:AsulPlakat2002.jpg|thumb|Wahlplakat zur [[Parlamentswahl 2002]]]]&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] führten zu einem neuerlichen Sieg der Sozialisten und sicherte der Partei weitere vier Regierungsjahre. Dennoch zeigten die folgenden Monate, dass die Ausnahmestellung der Julistas in der Partei und die Beliebtheitswerte der Regierung nicht aufrechtzuerhalten waren. Nach den Wahlen von 2002 musste sich die Regierung auf die Unterstützung der äußeren Linken im Parlament stützen und nicht selten mit diesen um harte Kompromisse ringen. Ein Reformstau zu Beginn der neuen Legislaturperiode führte bald zu einem kontinuierlichen Umfragetief, dem empfindliche Wahlniederlagen bei Kommunal-, Regional-, Senats- und Europawahlen folgten. De la Costa geriet parteiintern immer stärker unter Druck. Während der von [[Paulo Satyres]] und [[Santiago Valarosa]] geführte linke Flügel Korrekturen an der 2003 beschlossenen Arbeitsmarktreform forderte, gingen die Maßnahmen dem rechten Flügel der ''Modernisierer'' um [[Minister für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung|Wirtschaftsminister]] [[Santiago Diaz de Velozo]] nicht weit genug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Paulo Satyres]] verließ schließlich Ende 2003 die Partei und gründete eine neue linkssozialdemokratisch und EU-kritisch ausgerichtete Partei unter dem Namen &amp;quot;[[Partíu Republicano Socialista]]&amp;quot; (PRS). Die Neugründung schwächte zwar den linken Parteiflügel, führte aber noch zu keiner größeren Mitgliederabwanderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als größeres Projekt ergänzte die Regierung De la Costa in ihrer zweiten Legislaturperiode die registrierte Lebenspartnerschaft (&amp;quot;Comunión Registrada&amp;quot;) durch ein Gesetz zur vollständigen Öffnung der gesetzlichen Ehe auch für homosexuelle Paare. Das Gesetz wurde im Jahr 2005 verabschiedet und trat schließlich zum 1. Januar 2006 in Kraft. Damit führte Sagradien als viertes Land in Europa nach den Niederlanden (2001), Belgien (2003) und Spanien (2005) die gleichgeschlechtliche Ehe ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein parteiinterner Immobilienskandal um De la Costas Staatssekretär [[Francisco Carnival]] führte im Herbst 2005 zu einem neuerlichen Vertrauensverlust in die Regierung. Bei den [[Regionalwahlen 2005]] musste die ASUL empfindliche Niederlagen verschmerzen, darunter in einigen ihrer Stammregionen. In dieser Situation kündigte Parteichef De la Costa an, bei der kommenden Parlamentswahl im Jahr 2006 nicht mehr für das Amt des Premierministers zu kandidieren und zudem die Führung der Partei abzugeben. In den folgenden Primaries um das Amt des neuen Parteichefs und Spitzenkandidaten konnte sich schließlich Wirtschaftsminister [[Santiago Diaz de Velozo]] gegen Infrastrukturminister [[Santiago Valarosa]] durchsetzen. Beide gehörten zum gouvernementalen Parteiestablishment, wurden aber von unterschiedlichen Flügeln unterstützt: Diaz de Velozo vom liberalen Reformflügel, Valarosa von den linken Traditionalisten. Um die Einheit und Handlungsfähigkeit der Partei zu demonstrieren, wurde Valarosa zum Stellvertreter Velozos gekürt. Zudem übernahm er dessen Regierungsamt als Wirtschaftsminister. Diaz de Velozo dagegen konzentriere sich in der Folge darauf, die Partei außerhalb der Regierung auf den kommenden Wahlkampf vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl Velozos zum Parteichef der Sozialdemokraten verzichtete De la Costa auf eine weitere Amtszeit als Premierminister und ließ Diaz de Velozo in den Wahlkampf 2006 ziehen. Der erhoffte positive Velozo-Effekt war jedoch geringer als erhofft. Am Ende verloren die Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] mit knapp 30 Prozent der Stimmen klar gegen die politische Rechte und mussten wieder in die Opposition gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise und Wiedererstarken in der Opposition (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
Die Niederlage nach acht Jahren Regierung führte zu neuerlichen Machtkämpfen in der Partei zwischen den eher den Parteirechten zugerechneten Anhängern Velozos ([[Velozistas]]), den Reformisten der an De la Costas Politik festhaltenden [[Julistas]] sowie der Parteilinken unter Führung von Santiago Valarosa ([[Valarosistas]]). Ein kritischer Punkt war das Verhältnis zu der erstarkenden äußeren Linken unter Führung von Satyres und der Kommunisten, die man für eine Regierungsübernahme brauchte. Wahlerfolge im Jahr 2007 führten zu einer vorübergehenden Konsolidierung der Präsidentschaft Velozos, der aber unter kritischer Beobachtung der Parteilinken stand. Das begangene Doppeljubiläum von 60 Jahren ASUL und 120 Jahren PS wurde in verunsicherter Atmosphäre von einer Partei begangen, die in der Opposition ihre Rolle suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahlen 2009]] zeigten für die Sozialisten keinen Aufwärtstrend. Mit 24 Prozent lag die ASUL deutlich hinter den Konservativen mit 30 Prozent zurück. Hoffnung machten aber die [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Februar und im Herbst]], bei denen die Sozialisten zwar nur in vier Regionen stärkste Einzelpartei wurden, als führende Kraft der Linken aber in den wichtigen Regionen [[Lojandía]], [[Bordez]] und [[Comtàid-Perín]] den Machtwechsel hin zu einer Linksregierung einleiten konnten. In Bordez trat Parteivize [[Santiago Valarosa]] als Spitzenkandidat der Sozialisten an und konnte dank eines hervorragenden Ergebnisses der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] unter Führung von [[Paulo Satyres]] in dessen Fußstapfen als Regionalpräsident treten. In Lojandía gelang [[Francisco Helguerra]] die Ablösung der konservativen Regionalpräsidentin [[Francisca Mendes del Ponte]] und damit nach 16 Jahren konservativer Vorherrschaft der Machtwechsel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach dem Bruch der Koalition Luisanto vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Neuwahlen im November 2009]] trafen die zerstrittene Partei völlig unvorbereitet. Mit 23,4 Prozent der Stimmen musste die Partei das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte verschmerzen. Parteichef Diaz de Velozo, der längst Image-Probleme zu verschmerzen hatte und nun bereits die zweite Wahl verloren hatte, erklärte nach der Wahl zunächst, auch weiterhin in der Führung der Partei verbleiben zu wollen, ohne aber deutlich zu machen, ob er dies weiterhin im Amt des Generalsekretärs zu tun gedenke. Nach heftiger Kritik aus den eigenen Reihen, vornehmlich vom linken Parteiflügel, gab er schließlich schon nach zwei Tagen bekannt, das Amt des Generalsekretärs der Partei auf dem nächsten Parteitag zur Verfügung zu stellen, die Organisation des Parteitages und den Modus der Amtsübergabe solle als ''Secretário General delegâu'' sein Stellvertreter [[Santiago Valarosa]] übernehmen. Mit diesem Schachzug verhinderte Diaz de Velozo, eine eigene Kandidatur Valarosas, der jedoch eine Urwahl unter den Mitgliedern der Partei durchsetzte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Nachfolgerin Velozos wurde in [[Sozialistische Primaries 2010|Primaries]] schließlich im März 2010 [[Mercé Serrat]] gewählt, die als Vertreterin des Parteizentrums mit guten Kontakten zur Parteilinken auf die äußere Linke zugehen und gleichzeitig eine umfassende Parteireform durchsetzen wollte. Serrat setzte sich in den angesetzten Primaries gegen den ehemaligen [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeister]] [[Miquel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Orlén-Zapato]], den unabhängigen Politikwissenschaftler [[Joán Gras Brianforte]] und den linken Globalisierungsgegner [[Carles Santanier]] durch. Mit Serrat, Zapato und León standen sich zwei Frauen und ein bekennender Homosexueller als aussichtsreichste Kandidaten gegenüber. Neuer Koordinator der Partei wurde überraschend der junge Abgeordnete [[Joaquín Loubregat]], Ex-Ministerpräsident [[Julio De la Costa]] und Ex-Finanzminister [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sollten der Parteichefin zukünftig als unabhängige Berater zur Seite stehen, verzichteten aber auf eine formale Rolle in der Parteiführung. Dennoch wurde Dimas Ferrera in den kommenden Jahren der internationalen und europäischen Finanzkrise immer wieder als Finanzexperte der Partei prominent in Szene gesetzt und zugleich als potenzieller Premierministerkandidat gehandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Wahljahre 2010 und 2011 bestätigten schließlich den Aufwärtstrend der Partei. Bei den gleichzeitig abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010|Regionalwahlen]] in [[Sarmay]] und der vorgezogenen Wahl in der [[Region Semestina]] im Juni 2010 konnte sich Mitte-Links gegen die jeweils regierende Rechte durchsetzen und mit [[Jorge Ferrero Nadal]] sowie [[Ana Zapato]] jeweils den künftigen Regionalpräsidenten stellen. In den Regionen [[Bretânia]], [[Cuentez]] und [[Escada]] wurden die linken Regierungen jeweils im Amt bestätigt. Auch bei den [[Senatswahlen 2012]] besiegten die Sozialisten die regierende [[Volkspartei]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 2012 konnte die ASUL auch in Umfragen stetig zulegen, sodass die anhaltenden Gerüchte um eine alternative Spitzenkandidatur etwa des populären Finanzexperten [[Lorenzo Dimas Ferrera]] oder des [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeisters]] [[Piero Dulce Rodríguez]] bei den [[Parlamentswahlen 2013]] verstummten und  sich Parteichefin [[Mercé Serrat|Serrat Cabarell]] als natürliche Kandidatin für das Premierministeramt etablieren konnte. Diese konnte ihre Partei schließlich auf eine konfrontative Linie zur Regierung Luisanto einschwören. Der immer wieder als parteiinterner Kontrahent gehandelte [[Lorenzo Dimas Ferrera]] wurde geschickt als Experte für Europa- und Finanzpolitik eingebunden, um die Mitte-Rechts-Regierung an ihrer offenen Flanke der Haushalts- und Europapolitik zu treffen. In Abgrenzung zur europapolitisch gespaltenen [[Kabinett Luisanto III|Regierung Luisanto]] setzte sich die ASUL nun für einen umfassenden Schuldenschnitt für Griechenland, für weitere Finanzhilfen sowie für eine stärker wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik in den kriselnden EU-Staaten ein und geißelte in einem von Mercé Serrat und Lorenzo Dimas gemeinsam vorgestellten Positionspapier das &amp;quot;Austeritätsdiktat&amp;quot; der &amp;quot;konservativen drei&amp;quot; in der Euro-Zone, womit Nicolas Sarkozy, Angela Merkel und [[Ánibal Luisanto]] gemeint waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parlamentswahlkampf 2013 wurde schließlich ganz im Zeichen einer neuen Europa-, Finanz- und Sozialpolitik geführt und setzte auf eine Profilierung der ASUL als soziale UND wirtschaftlich vernünftige Linkspartei. Wiederum knüpfte die Partei an das erprobte Bündnis mit den [[Verdes|sagradischen Grünen]] an und koordinierte den Wahlkampf in wichtigen Stationen mit dem potenziellen Koalitionspartner, der stärker als die ASUL auf gesellschaftsliberale und ökologische Themen setzte, sozial- und wirtschaftspolitisch aber ähnlich aufgestellt war. Als Problem erwies sich erneut das Verhältnis zur äußeren Linken. Nachdem Mercé Serrat lange Zeit auf einen relativ entspannten und sachlichen Umgang mit der SDU gesetzt und selbst eine Koalition mit den Kommunisten nicht ausgeschlossen hatte, kam es im Wahlkampf zu harten Auseinandersetzungen mit SDU-Spitzenkandidat [[Paulo Satyres]], der dezidiert europakritische Töne anschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitte-Links-Regierung unter Mercé Serrat Cabarell (2013-2017) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre9a.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
In dem eng mit den sagradischen [[Grüne]]n koordinierten Wahlkampf gelang es den Sozialisten, die Themen der sozialen Gerechtigkeit und der Zukunft der Umweltpolitik neben das bestimmende Thema der Europa- und Finanzpolitik zu stellen und damit die Stärken des rot-grünen Oppositionsbündnisses zu profilieren. Bei der [[Parlamentswahl 2013|Bei der Kammerwahl am 10. November 2013]] ging die ASUL mit Zuwächsen an Stimmen und Sitzen erstmals seit 2002 wieder als stärkste Partei hervor und erhielt 28 Prozent der Stimmen. Die [[Grüne]]n erreichten zwar erstmals über neun Prozent der Stimmen und das linke Lager erhielt eine Mehrheit der Parlamentssitze in beiden Kammern, eine eigene Mehrheit für das Kernbündnis der linken Mitte wurde aber verfehlt, sodass Wahlgewinnerin [[Mercé Serrat Cabarell]] Verhandlungen mit den gestärkten [[Radicales|Radikalen]] und den [[SDU|Vereinten Linksdemokraten]] ankündigte. Letztere waren mit 6,9 Prozent der Stimmen gegenüber den hoch gesteckten Erwartungen mit einer herben Enttäuschung aus der Wahl hervorgegangen und entschieden sich nach internen Auseinandersetzungen schließlich für eine Zusammenarbeit mit einer Mitte-Links-Regierung unter Serrat Cabarell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mercé Serrat Cabarell]] bildete schließlich eine Mitte-Links-Regierung aus [[ASUL]], [[Verdes]] und [[Radicales]]. Die Regierungsparteien vereinbarten darüber hinaus mit der [[SDU]] eine Stärkung des Mindestlohns, die Einführung einer neuen Vermögensabgabe, eine Regulierung der Wohnungspreise, die Einführung einer gesetzlich fixierten Frauenquote in privaten Unternehmen sowie die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Der neuen [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierung von Mercé Serrat Cabarell]] gehörten mit den sozialistischen Wahlkämpfern [[Miquel Javier León]] als [[Innenminister]] und [[Lorenzo Dimas Ferrera]] als [[Finanzminister]] wie erwartet zwei Schwergewichte der Partei an. Vizeministerpräsidenten wurden die grüne [[Außenminister]]in [[María Nabarro Laval]] sowie der radikale [[Justizminister]] [[Javier Ibarra Rodríguez]]. Erstmals gehörten dem Kabinett ebenso viele weibliche wie männliche Minister an. Den einflussreichen Posten des [[Präsidentschaftsminister]]s übernahm erwartungsgemäß Serrat Cabarells Vertrauter [[Joán Mendieta Isalde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten zwölf Monaten der Legislaturperiode setzte die Mitte-Links-Regierung Serrat Cabarell mithilfe der [[SDU|Vereinigten Linken]] mehrere angekündigte Gesetzesvorhaben in die Tat um. Als eine der ersten Maßnahmen wurde noch mit Beginn des Jahres 2014 die Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums und die Legalisierung nicht-kommerzieller Cannabis-Klubs beschlossen. In der Sozialpolitik wurden Kontrollverschärfungen der Vorgängerregierung in der Arbeitslosenunterstützung zurückgenommen sowie eine umfassende Rentenreform beschlossen. Fortan sollte eine  garantierte Basisrente als Mindestabsicherung im Alter dienen. Im Gegenzug wurde eine  Flexibilisierung des Renteneintrittsalters anvisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Bestandteil des rot-grün-radikalen Regierungsprogramms war die Frauen- und Gleichstellungspolitik, die unter das Ziel der &amp;quot;solidarischen Selbstverwirklichung&amp;quot; in Beruf und Familie gestellt wurde. So wurde eine Frauenquote in der Privatwirtschaft von einem Drittel der Aufsichtsrats- und Vorstandsposten in Aktiengesellschaften ab 2019 beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umwelt- und Energiepolitik nahm die Regierung die von der [[Miquel Ánibal Luisanto|Regierung Luisanto]] verabschiedeten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke per Gesetz wieder zurück und gab das Ziel aus, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Europapolitik war die Mitte-Links-Allianz mit dem Ziel angetreten, die in der Eurorettungspolitik dominante Strategie einer &amp;quot;Austeritätspolitik&amp;quot; durch eine stärker auf Wachstum und soziale Abfederung der Reformmaßnahmen geprägte Politik zu ersetzen. Nach Meinung der meisten Beobachterinnen und Beobachtern wurde dieses Ziel jedoch verfehlt, da es der Regierung nicht gelang, sich auf europäischer Ebene gegen Länder wie Deutschland durchzusetzen. Der seit 2016 amtierende [[Finanzminister]] [[Germán Esplanat-Santiar]] unterstützte zudem den Reformkurs in Ländern wie Portugal, Spanien und Griechenland.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiges Thema der Regierungszeit war neben der Gleichstellungs- und der Europapolitik die europäische Flüchtlingskrise des Jahres 2015/2016. Darin spielte &lt;br /&gt;
Sagradien eine prominente Rolle und gehörte im europäischen Vergleich zu den Ländern, in denen im Vergleich zur Bevölkerungszahl die meisten Asylanträge gestellt wurden. Das entsprach dem Kurs einer &amp;quot;humanitären Flüchtlingspolitik&amp;quot;, der von den Regierungspartnern einvernehmlich ausgegeben wurde. Das Ziel der Regierung, eine europäische Kontingentlösung durchzusetzen, konnte aber nicht erreicht werden. Die Folge waren Konflikte innerhalb der Regierung zwischen dem liberalen Justizminister [[Javier Ibarra]] und Innenminister [[Miquel Javier León]], der versuchte, sich als starker Mann zu profilieren und einen strengeren Kurs und eine rigidere Durchsetzung von Abschiebungen anvisierte. Trotz Kritik aus den eigenen Reihen unterstützte die Regierung schließlich das EU-Abkommen mit der Türkei und sah sich im Dezember überdies gezwungen, die Kontrollen an der Grenze zu Frankreich zu intensivieren. Auch innerhalb der Asul war der Kurs in der Flüchtlingskrise hoch umstritten, wobei sich die Parteilinke um [[David Chabrol]] und [[Eva Monet]] gegen den Kurs von Innenminister León stellte. Die Konflikte überschatteten auch den Wahlkampf 2017, in dem es nur zu einem Formelkompromiss zwischen den Parteiflügeln kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls zu innerparteilichem Streit kam es in der Handelspolitik. So entbrannte im Herbt 2016 ein Streit um die beiden Freihandelsabkommen CETA und TTIP der EU mit Kanada bzw. den Vereinigten Staaten. Während die Parteilinke beide Abkommen wegen der vorgesehenen Schiedsverfahren zum Investorenschutz sowie aus Verbraucherschutz gründen ablehnte, sprach sich die Parteirechte für die Abkommen aus. Die Rechte konnte sich schließlich durchsetzen, nachdem sich auf einem Parteikonvent eine Mehrheit der Sozialisten für die Annahme von CETA ausgesprochen hatte. Dagegen erklärten führende Parteivertreter das TTIP-Abkommen mit den USA für &amp;quot;nahezu gescheitert&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zurück in die Opposition: Niederlage und Neuausrichtung (2017-2018) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PlakatAsul2017.jpg|thumb|300px|Plakat mit [[Mercé Serrat]] zur [[Parlamentswahl 2017]]]]&lt;br /&gt;
Die schwelenden parteiinternen Konflikte sowie die schlechten Umfragewerte für die Regierungsparteien überschatteten die Kampagne zur [[Parlamentswahl 2017|Parlamentswahl im November 2017]]. Als besonders problematisch erschien die Schwäche der bisherigen Regierungspartner [[Grüne]] und [[Radikale]], sodass eine Verteidigung der linken Mehrheit im Parlament als weitgehend aussichtslos galt. Zudem gelang es den Parteien der Rechten, allen voran der [[PSP]] sowie den europafeindlichen [[Progresistas]], dem Wahlkampf mit Themen der Flüchtlings- und Integrationspolitik sowie der Europapolitik ihren Stempel aufzudrücken. In diesen Themen wirkten die Sozialisten uneinig und konnten daher von der persönlichen Popularität ihrer Spitzenkandidatin [[Mercé Serrat]] deutlich weniger profitieren als noch im Jahr 2013. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 2017|Wahl]] musste die Linke schließlich eine deutliche Niederlage einstecken, wobei die Sozialisten sowohl Stimmen an die bürgerlichen Parteien und die populistische Rechte als auch die [[SDU|Vereinigte Linke]] mit ihrem populären Spitzenkandidaten [[Nícola Mersenburg]] verloren. Mit 22,4 Prozent der Stimmen landete die Asul beim schlechtesten Wahlergebnis der Parteigeschichte. In der Folge gelang es Serrat Cabarell nicht, die oppositionellen [[Liberales|Liberalen]] von einer Unterstützung ihrer Minderheitsregierung zu überzeugen. Auch Gespräche mit den Konservativen zur Bildung einer Regierungsallianz scheiterten. Nach monatelangen Verhandlungen wurde im Februar 2018 schließlich [[PPC]]-Chef [[Manuel Ramœs Iliega]] zum Regierungschef ernannt und die Sozialisten kehrten in die Opposition zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Reaktion auf die Ernennung Ramœs Iliegas trat [[Mercé Serrat]] im Februar 2018 mit sofortiger Wirkung vom Amt der Generalsekretärin zurück, um einen Neuaufbau der Partei in die Wege zu leiten. Kurze Zeit später erklärte auch ihr Stellvertreter [[Joaquín Loubregat]] seinen Verzicht, um bei den anstehenden [[Sozialistische Primaries 2018|Primaries um das Amt des Generalsekretärs]] selbst kandidieren zu können. In der Folge beauftragte das Exekutivkomitee der Partei ein kommissarisches Sekretariat unter der Führung des Präsidenten des Nationalkonvents [[Gil-Santián Rovira]] mit der Führung der Partei und der Organisation der Primaries.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machtkämpfe und Führungsstreit ===&lt;br /&gt;
Der Verlust der Regierungsverantwortung sowie der Rücktritt Serrats führten dazu, dass die innerparteilichen Konflikte vollends zum Ausbruch kamen. Gestritten wurde dabei nicht nur über die Bilanz der vier Jahre Regierung und die künftige Ausrichtung der Partei, sondern auch über das Verhältnis der Sozialisten zur [[Kabinett Ramœs Iliega|neuen konservativ-liberalen Minderheitsregierung]]. Während führende Vertreter der Partei für eine kooperative Haltung warben, um den Einfluss der [[PSP|Rechtspopulisten]] auf die neue Regierung zu minimieren, traten andere für einen dezidierten Oppositionskurs ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Sozialistische Primaries 2018|Primaries im September 2018]] trat Fraktionschef [[Joaquín Loubregat]] als deutlicher Favorit an. Er wurde von einem Großteil des Partei-Establishments und von einem Teil der Parteirechten unterstützt. Jedoch trat mit der [[Alconía|alkonischen]] Regionalpräsidentin [[Cristina Areja]] eine weitere Kandidatin der Parteirechten an, die von den [[Miquel Javier León|Leonistas]] unterstützt wurde. Als Außenseiterin galt zunächst die Parteilinke [[Eva Monet-Sabadera]], die jedoch nach dem überraschenden Verzicht von [[David Chabrol]] neuen Auftrieb bekam und zur Favoritin der Parteibasis avancierte. Mit dezidierter Kritik an der Regierungsbilanz und einer deutlich antikapitalistischen Rhetorik gelang es ihr, vor allem junge Unterstützerinnen und Unterstützer zu mobilisieren. Nachdem es Monet-Sabadera überraschend gelungen war, sich im ersten Wahlgang als Erstplatzierte durchzusetzen, gewann sie auch die Stichwahl gegen Joaquín Loubregat und wurde so überraschend zur neuen Parteichefin gewählt. Für das Amt der Nummer 2 in der Partei nominierte sie ihren langjährigen Vertrauten [[Esker Narbón]], bat jedoch Loubregat, auch weiterhin die sozialistische Fraktion in der Abgeordnetenkammer zu leiten, was dieser schließlich auch tat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch kam es in der Folge immer wieder zu Spannungen zwischen der neuen Parteispitze um Eva Monet, die sich um ein linkeres Profil bemühte, und der Fraktionsführung um Loubregat, der in der Abgeordnetenkammer einen kooperativen Kurs gegenüber der konservativ-liberalen Minderheitsregierung einschlug, um den Einfluss der rechtspopulistischen [[PSP]] zurückzudrängen. Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Europawahl 2019]] eskalierten die Spannungen und es kam zu offenen Rücktrittsforderungen an [[Eva Monet]] aus dem Lager um Loubregat. Der Machtkampf führte im Oktober 2019 schließlich zum Rücktritt Loubregats als Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer. Zuvor hatte Monet sich gegen Loubregat durchgesetzt und Verhandlungen mit der [[PPC]] über ein gemeinsames Haushaltsgesetz ausgeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2019 kam es schließlich zu [[Parlamentswahl 2019|vorgezogenen Neuwahlen zur Abgeordnetenkammer]], aus denen die Sozialisten erneut als zweitstärkste Kraft hervorgingen. Allerdings verbesserte sich das Ergebnis gegenüber der [[Parlamentswahl 2017|Wahl 2017]] um einen Prozentpunkt. Die Sozialisten blieben in der Folge in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Aussichten und Probleme ==&lt;br /&gt;
Wie fast alle progressiven Parteien Westeuropas leidet die Asul an dem wachsenden wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Riss, der durch die Wähler- und Mitgliedermilieus der linken Mitte geht. Im Zuge dieser Veränderungen hat die Asul Rückhalt vor allem in den einfachen Arbeitnehmermilieus verloren. Sie präsentiert sich zunehmend als linksliberale Partei der akademisierten unteren Mittelschichten. Durch diese Veränderungen ist ihre strategische Mehrheitsfähigkeit bedroht, zumal auf Seiten der Linken mit den Linksdemokraten der [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSS]] bzw. der Vereinigten Linken [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] eine radikalere linke Gegenkraft entstanden ist, die einen großen Teil des traditionellen sozialistischen Wählermilieus bindet. Außerdem bieten [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grüne]], [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales|Radikale]] und die bürgerliche [[Cientro Uníu|Zentrumsunion CU]] in der Mitte eine hohe Konkurrenz zur Asul dar. &lt;br /&gt;
Die Sozialisten sind zudem seit der zweiten Legislaturperiode von Ramón Julio de la Costa innerlich zerstritten. Besonders der Machtkampf zwischen Reformisten und Linken unter der Parteiführung des eher rechten Reformisten Diaz de Velozo nach 2005 drohte die Partei zu zerreiben. Nach den verlorenen Kammerwahlen 2009 hat eine neue, in der Mitte der Partei stehende Allianz der progressiven [[Julistas]] und der gemäßigt-linken [[Cavalistas]] die Macht übernommen, die eine neue auf die traditionelle linke Mitte abzielende Ausrichtung der Partei bei gleichzeitiger innerer Reform durchsetzen wollen. Ob es gelingt, dabei die radikaleren Parteilinken um Santiago Valarosa und Ana Orlén-Zapato und die weitgehend führungslos agierenden Parteirechten auf Linie zu bringen, ist derzeit noch unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmatische Positionen ==&lt;br /&gt;
In ihrem Parteiprogramm bekennt sich die Asul zu den sozialistischen Werten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und sozialen Fortschritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel und Vision der Asul ist der demokratische Sozialismus, d.h. die Asul strebt eine Gesellschaft an, in der alle Klassengegensätze überwunden sind und alle ohne Rücksicht auf Herkunft oder Ansehen ihr Leben frei und selbstbestimmt führen können. Mittel dazu ist eine sozialistische Reformpolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschafts- und Sozialpolitik ===&lt;br /&gt;
Das wirtschaftspolitische Leitmodell der Asul ist das der koordinierten öko-sozialistischen Marktwirtschaft. &lt;br /&gt;
Die Asul strebt die Vollbeschäftigung an und fordert ein faires Arbeitsverhältnis und Mitbestimmungsrecht von Arbeitnehmern in Unternehmen als Basis für eine soziale und demokratische wirtschaftliche Entwicklung. Das Steuersystem soll eine gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung erlauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sicht der Asul ist der Staat der wesentliche Träger einer aktiven Wirtschaftspolitik, Obwohl die Asul in den Achtziger Jahren selbst eine Privatisierungspolitik betrieben hat, steht sie dieser heute sehr skeptisch gegenüber und fordert sogar die Wiederverstaatlichung privatisierter Unternehmen, die dem öffentlichen Auftrag nicht nachkommen. &lt;br /&gt;
Die Asul steht für den Erhalt und Ausbau eines flächendeckenden Mindestlohns ein und fordert die Einführung einer Vermögenssteuer sowie einer Finanztransaktionssteuer. Ziel der Asul ist der Erhalt und Ausbau des sagradischen Sozialstaats, dessen Handlungsfähigkeit aber erhalten bleiben muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sozial gerechte Wirtschaftspolitik wird nur jene angesehen, die auch ökologisch vertretbar ist und die Zukunft der natürlichen Lebengrundlagen sichert. Daher tritt die Asul für einen allmählichen Ausstieg aus der fossilen Brennstoffnutzung  und einen Ausbau regenerativer Energieträger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht Bildung als soziales Grundrecht an und tritt für Chancengleichheit ein. Sie fordert die staatliche Garantie einer flächendeckenden und kostenlosen Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr an und ist gegen die Einführung von Studiengebühren. Der Ökonomisierung des Hochschulwesens steht sie kritisch gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht sich als soziale Bürgerrechtspartei an, die für eine offene partizipatorische Gesellschaft einsteht. &lt;br /&gt;
Im Programm der Asul spielen Fragen der gesellschaftlichen Gleichstellung etwa von Männern und Frauen und der Inklusion und Nicht-Diskriminierung ethnischer und anderer Minderheiten eine wichtige Rolle. Die Asul will den interkulturellen Dialog forcieren und tritt für die Integration von Zuwanderern in die Mehrheitsgesellschaft ein. Für deren Gelingen sind für die Asul Leistungen der Zuwanderer wie auch der Mehrheitsgesellschaft notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asul setzt sich gegen Terror, Folter und Todesstrafe ein. Außerdem befürwortet die Asul die gesellschaftliche, rechtliche und finanzielle Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare sowie die grundsätzliche Anerkennung alternativer Lebensmodelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außen- und Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul tritt für eine friedliche Außenpolitik im Rahmen der Völkerverständigung ein, lehnt militärische Einsätze als ultima ratio aus Gründen der Friedenssicherung und aus humanitären Gründen aber nicht ab. Die Globalisierung wird von der Asul als gleichermaßen mit Chancen und Risiken behafteter Prozess angesehen, der durch eine aktive demokratische Politik gestaltet und zum Wohl der Völker beeinflusst werden muss. Die Asul ist zudem bemüht, die Eurppäische Einigung zu erweitern und zu vertiefen. Sie tritt für eine europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie für eine weitere Demokratisierung der europäischen Institutionen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteistruktur und Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Die Sozialistische Allianz weist eine dezentrale Organisationsstruktur auf, in der die innerparteiliche Willensbildung von der lokalen zur nationalen Ebene erfolgt. Unterhalb der nationalen Ebene bestehen Parteiverbände in den Kommunen, auf Ebene der [[Mería]]s (''Parteisektion'' genannt), der [[Provinzen in Sagradien|Provinzen]] sowie der [[Regionen in Sagradien|Regionen]]. Lediglich in [[Aziz]] ist die ASUL nicht organisiert und wird dort von der regionalen Schwesterpartei [[PSA]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es innerhalb der Allianz zahlreiche Correntes, die verschiedene politische Ziele verfolgen und wiederum zu Faktionen oder größeren Strömungen zusammengefasst werden können. Führende Strömungen waren in jüngster Zeit die [[Julistas]] um Julio de la Costas Corrente ''Sinistra Progresista'', die [[Mercistas]] um Mercé Serrats ''Socialdemocrâcia'' sowie die [[Valarosistas]] um den Gewerkschaftsflügel [[Sinistra Lavorador]], der keinen Corrente, sondern eine Interessenvereinigung darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das höchste ständige Parteiorgan der Asul ist der Nationalkonvent (''Convente Nacional''), der in der Regel alle drei Jahre als erweiterter Kongress (''Congreso'') zusammentritt. Er allein bestimmt über Grundsatzprogramme und Satzungsänderungen. Er wählt zudem die etwa 60-köpfige ''Comisión Nacional'' der Partei, der u.a. die Sekretäre der Regionalverbände (''Federaciones Regionales'') und Vertreter der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften qua Amt angehören. Zwischen aufwendigen mehrtägigen Tagungen des Congreso tritt der Nationalkonvent mindestens einmal im Jahr als ''Convente'' zusammen und bestimmt über aktuelle politische Themen, Organisations- und Personalfragen. Der ''Präsident des Nationalkonvents'' sitzt den Sitzungen des Konvents sowie denen des Parteikongresses vor, sein Amt ist das höchste Ehrenamt in der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parteiexekutive wird vom ''Comité Executivo Nacional'' ausgeübt. Dieses besteht aus dem Generalsekretär und den anderen Mitgliedern des 13-köpfigen Sekretariats, dem Schatzmeister, dem Nationalen Koordinator sowie aus Vertretern der Jungsozialisten und der Sozialistischen Frauen und weiteren kooptierten Mitgliedern. Der Generalsekretär übt den Vorsitz im Exekutivkomitee aus und ist in der Regel Parteiführer der Asul. Die ihm zur Seite gestellten Stellvertreter bilden mit ihm das Führungsteam. Der vom Generalsekretär nominierte und vom Konvent gewählte Parteikoordinator (''Coordinador Nacional'') übt die wichtigste administrative Position in der Partei aus und organisiert die tägliche Parteiarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 wird der Generalsekretär bzw. der Premierministerkandidat der Partei regelmäßig in geschlossenen Vorwahlen ermittelt, in denen die zahlenden Parteimitglieder ihre Stimme für einen Kandidaten abgeben können. Bei der Wahl des neuen Generalsekretärs im März 2010 konnte zum erstenmal auch online abgestimmt werden. Lediglich bei der Wahl von Premierminister De la Costa zum neuen Parteichef im Jahr 1999 wurde mangels Gegenkandidaten auf eine Vorwahl verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorfeldorganisationen und parteinahe Organisationen ===&lt;br /&gt;
Die ASUL verfügt über zahlreiche Vorfeldorganisationen wie die Sozialistische Jugend ([[Juventú Socialista]], JUSO), den [[Confederación Sagradêsa de Estudiantes Socialistas|sozialistischen Studentenbund COSES]], die Sozialistischen Frauen ([[Mulleres Socialistas]]) oder die Santiago-Laval-Stiftung ([[Fundación Santiago Laval]], FSL). Die Sozialistische Jugend JUSO bestand bereits als Jugendverband des PS und trug bis 1962 den Namen Confederación Sagradesa de la Juventú Socialista (CSJS). Der Sozialistischen Partei traditionell nahestehend ist die [[Confederación Sagradêsa de Sindicadōes Lavoradores]] (CSSL), der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens. Als traditionelle parteinahe Zeitung besteht seit dem späten 19. Jahrhundert die Zeitung [[l’Avante]] (nach der Fusion mit dem ''Jornal Socialista'' offiziell ''&amp;quot;Avante&amp;quot; Jornal Socialista'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internationales ===&lt;br /&gt;
Die ASUL ist Mitglied in der Partei Europäischer Sozialisten (PES) und der Sozialistischen Internationale (SI). Im Mai 2013 war sie zudem Gründungsmitglied der Progressiven Allianz. Im Europaparlament gehören die Abgeordneten der Partei der PSE-Fraktion bzw. seit 2009 der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&amp;amp;D) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiströmungen ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Entsprechend ihrer Wurzeln zeichnete sich die ASUL von Beginn an durch ein Nebeneinander konkurrierender Strömungen und Parteiflügel aus. Wie schon im alten [[Partíu Socialista]] bestand die Hauptpolarisierung zwischen ''Marxistas'' und ''Reformistas''. Mit dem [[Manifesto de Lemez]] aus dem Jahr 1962 konnten die Reformer den Marxisten wichtige Zugeständnisse abringen, indem das Bündnis mit konservativen Kräften nicht mehr dezidiert ausgeschlossen wurde. Der Marxismus blieb zwar wesentliche Ideologie der Partei, wurde jedoch nicht mehr als unfehlbar verstanden. Neben diesen beiden Strömungen konnte sich auch eine dezidiert christlich-humanistisch orientierte katholische Linke behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren geriet die programmatische Auseinandersetzung gegenüber den persönlichen Machtkämpfen und der Regierungspolitik in den Hintergrund. Das dominante Triumvirat um [[Stefano Nacoma]], [[Carles Domínguez Arrás]] und [[Iacovo Del Pérez]] stand zuvorderst für eine pragmatische Machtpolitik, die auch ein Bündnis mit der liberalen [[UDS]] ermöglichte. Gegen das vom Triumvirat angeführte Parteiestablishment sammelte sich in der Folge eine Reihe junger Politiker um [[Joán Caval]], der seit seinem Bündnis mit Nacoma und seiner Wahl zum Generalsekretär 1969 die Vorherrschaft in der Partei übernahm. Für mehrere Jahre bildete der programmatisch linkskeynesianische, strategisch auf die Zusammenarbeit mit den [[PCS|Kommunisten]] ausgerichtete ''Cavalistas'' die dominante Gruppe in der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig wuchs im Gefolge der 68er Revolte und im Zuge der Neuen Sozialen Bewegungen eine neue radikale Linke in der Partei heran, die sich von der marxistischen Arbeiterlinken durch intellektuell-postmaterialistische Positionen und eine starke Mittelstandsorientierung abhob. Erster sichtbarer Ausdruck dieser Linkswende war das [[Manifesto de Semesta]] des Jahres 1977, das stärker linksideologische Positionen bezog als das Vorgängerprogramm. Der vom linken Flügel stammende Parteizentrist [[Joán Caval]] konnte die Flügel bis in die Achtziger Jahre hinein in einem Gleichgewicht halten, das jedoch teilweise bereits in der Großen Koalition 1979-1982, spätestens aber danach einem offenen Kampf der Flügel wich. Bereits seit 1976/77 deutete sich eine Auflösung der Cavalistas und ein Machtkampf zwischen den eher linken und den eher liberalen Sozialisten an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historischen Niederlage der Linken bei der Wahl 1982 folgte eine Dominanz der parteirechten Reformistas, die unter [[Donado Ricardes]] Partei und Regierung dominierten. Obwohl das Programm von 1977 formal gültig blieb, setzten die Ricardistas auf eine markt-konforme Reform- und Austeritätspolitik. Erst nach dessen Niederlage 1990 folgte ein Wiedererstarken der Parteilinken, die sich aber schon bald in eine orthodox-sozialistische Strömung um [[Paulo Satyres]] und eine kompromissbereitere libertär-sozialistische Gruppe um [[Julio De la Costa]] spalteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der persönlichen Gegnerschaft der beiden Protagonisten erreichten beide im Zusammenspiel 1998 einen historischen Wahlerfolg. Unter der Führung De la Costas dominierte die libertäre Strömung, die aber schon bald sowohl von der radikalen Linken, als auch von der reformorientierten Rechten unter Druck geriet. Spätestens nach dem Wahlsieg 2002 drängte die zweite Gruppe auf größere wirtschaftsliberale Reformen, um die Wettbewerbsfähigkeit der sagradischen Wirtschaft zu erhalten. Dem Rücktritt De la Costas folgten daher neue Flügelkämpfe, aus denen nach dem Scheitern des Parteirechten [[Santiago Diaz de Velozo]] 2009 vorerst die Linken in der Partei als Sieger hervorgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Strömungen ===&lt;br /&gt;
*'''[[Mercistas]]''': Anhänger [[Mercé Serrat]]s und ihres Corrente ''Socialdemocrâcia''. Die Mercistas stehen in der Tradition der [[Cavalistas]], [[Grandistas]] und Neo-Cavalistas. Sie werden zur gemäßigten Parteilinken gerechnet und stehen für eine klassische sozialdemokratische Umverteilungspolitik in Verbindung mit gesellschaftsliberalen Positionen. Parteistrategisch treten die Mercistas für eine enge Zusammenarbeit der Linksopposition und ein Bündnis aus ASUL und [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]] bei möglicher Kooperation mit der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] ein.&lt;br /&gt;
* '''[[Valarosistas]]''': Als Valarosistas werden die Anhänger des Parteilinken [[Santiago Valarosa]] bezeichnet. Die meisten davon stammen aus dem parteilinken Arbeitnehmerverband ''[[Sinistra Lavorador]]'', der in der Tradition von [[Andrés Colón]] und [[Paulo Satyres]] steht und deren politischer Führer Valarosa ist. Die traditionelle Parteilinke steht für umfangreiche wohlfahrtsstaatliche Absicherungen, eine enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und ein geschlossenes Auftreten der Linksparteien gegen 'Sozialabbau' und 'Neoliberalismus'. Aktuelle Führungsfigur der Linken neben Valarosa ist die frühere Arbeitsministerin [[Ana Orlén-Zapato]].&lt;br /&gt;
* '''[[Velozistas]]''': Gefolgsleute des früheren Parteichefs [[Santiago Diaz de Velozo]] und seines Corrente ''Reformas per l'Avenir''. Die Velozistas setzen sich für Gesellschafts- und Sozialreformen zur Modernisierung des sagradischen Wohlfahrtsstaats ein und sind von der Ideologie des Dritten Weges inspiriert. Damit werden sie dem rechten Parteiflügel zugeordnet und stehen in der Tradition der rechtssozialdemokratischen [[Ricardistas]]. Sie lehnen eine allzu enge Bindung an die Linke ab und bevorzugen stattdessen einen Weg der Eigenständigkeit und gegebenenfalls eine Zusammenarbeit mit den Parteien der Mitte. Nach dem Rückzug Diaz de Velozos aus der Politik im Jahr 2009 sind seine Gefolgsleute mehrheitlich im Lager der '''[[Leonistas]]''' aufgegangen, die unter der Führung des ehemaligen Semestiner Bürgermeisters [[Miquel Javier León]] einen ähnlichen Kurs vertreten.&lt;br /&gt;
* '''[[Julistas]]''': Anhänger des langjährigen Ministerpräsidenten und Parteivorsitzenden [[Ramón Julio De la Costa]] und seines Corrente ''Sinistra Progresista''. Die Julistas vertreten in der Tradition der Neuen Sozialen Bewegungen das Konzept des ''Novo Progresismo'' mit einer starken Betonung gesellschaftsliberaler, ökologischer und institutioneller Fragen. Wirtschaftspolitisch sind die Julistas gespalten zwischen Anhängern traditioneller linker Sozialstaatspolitik und einer reformorientierten, den Positionen der Parteireichten zuneigenden Minderheit. &lt;br /&gt;
* '''[[Sinistra Cristiana]]''': linkskatholischer und christlich-sozialistischer Flügel in der Tradition [[Nino Cabal]]s und [[Luciano Minorel]]s. &lt;br /&gt;
* '''[[Alternativa Socialista]]''': Anti- und Alterglobalisierungsplatform der Partei und Vertreter der radikalen, alternativen Linken in der Asul. Die Alternativa Socialista wird von [[Carles Santanier]] angeführt, der 2009 vergeblich für das Amt des Generalsekretärs kandidiert hatte.&lt;br /&gt;
* '''[[Eco-Socialistas]]''': linksökologischer und ökosozialistischer Parteiflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ASUL bei nationalen Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949|1949]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 27,5 %&lt;br /&gt;
| 141 / 511&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1953|1953]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 31,5 %&lt;br /&gt;
| 161 / 511&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|1954]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 29,4 %&lt;br /&gt;
| 152 / 511&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|1958]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 32,0 %&lt;br /&gt;
| 164 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|1962]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 33,9 %&lt;br /&gt;
| 184 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|1963]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,1 %&lt;br /&gt;
| 185 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|1967]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 33,0 %&lt;br /&gt;
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| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|1970]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 40,3 %&lt;br /&gt;
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| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|1974]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 37,9 %&lt;br /&gt;
| 201 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|1976]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 36,3 %&lt;br /&gt;
| 191 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1978|1978]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,9 %&lt;br /&gt;
| 186 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|1982]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| 32,9 %&lt;br /&gt;
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| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|1986]]&lt;br /&gt;
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| 29,2 %&lt;br /&gt;
| 154 / 511&lt;br /&gt;
| [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,4 %&lt;br /&gt;
| 184 / 511&lt;br /&gt;
| [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,0 %&lt;br /&gt;
| 184 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 37,9 %&lt;br /&gt;
| 197 / 511&lt;br /&gt;
| [[Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 37,2 %&lt;br /&gt;
| 195 / 511&lt;br /&gt;
| [[Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 29,8 %&lt;br /&gt;
| 155 / 511&lt;br /&gt;
| [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 23,4 %&lt;br /&gt;
| 126 / 511&lt;br /&gt;
| [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 28,0 %&lt;br /&gt;
| 153 / 511&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 22,4 %&lt;br /&gt;
| 118 / 511&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2019|2019]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 23,4 %&lt;br /&gt;
| 122 / 511&lt;br /&gt;
| [[Eva Monet-Sabadera]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlen zum Europäischen Parlament ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
| Fraktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1979|1979]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 31,8 %&lt;br /&gt;
| 21 / 60&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
| SOC&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1984|1984]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 32,1 %&lt;br /&gt;
| 21 / 60&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| SOC&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1989|1989]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,1 %&lt;br /&gt;
| 21 / 60&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| SOC&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 31,1 %&lt;br /&gt;
| 20 / 64&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| PSE&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1999|1999]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 36,5 %&lt;br /&gt;
| 25 / 64&lt;br /&gt;
| [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
| PSE&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2004|2004]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 25,2 %&lt;br /&gt;
| 14 / 54&lt;br /&gt;
| [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
| PSE&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 25,0 %&lt;br /&gt;
| 14 / 50 (15 / 54)&lt;br /&gt;
| [[Francisca Columes-Joell]]&lt;br /&gt;
| S&amp;amp;D&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2014|2014]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 20,1 %&lt;br /&gt;
| 11 / 54&lt;br /&gt;
| [[Nina Álamo Gomes]]&lt;br /&gt;
| S&amp;amp;D&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2019|2019]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 17,4 %&lt;br /&gt;
| 10 / 54 (10 / 54)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| S&amp;amp;D&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten und Funktionsträger in der ASUL ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Nino Cabal]], 1970-1975&lt;br /&gt;
* [[Iacovo Del Pérez]], 1975-1985&lt;br /&gt;
* [[António Grande Illega]], 2000-2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Santo de l'Ilpa]], 1946-1948&lt;br /&gt;
* [[António Santiago]], 1964 (†)&lt;br /&gt;
* [[Iacovo Del Pérez]], 1964-1967&lt;br /&gt;
* [[Joán Caval]], 1970-1979&lt;br /&gt;
* [[Donado Ricardes]], 1990-1992&lt;br /&gt;
* [[Ramón Julio De la Costa]], 1999-2006&lt;br /&gt;
* [[Mercé Serrat Cabarell]], 2013-2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| #&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:27%&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|von&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|bis&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| Info&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1947&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1954&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 1949|1949]], [[Parlamentswahl 1953|1953]], [[Parlamentswahl 1954|1954]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1954&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1964 &lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 1958|1958]], [[Parlamentswahl 1962|1962]], [[Parlamentswahl 1963|1963]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Ministerpräsident]] 1964 (†)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1969&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 1967|1967]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1964 kommissarisch; [[Ministerpräsident]] 1964-1967&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1969&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1984 &lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 1970|1970]], [[Parlamentswahl 1974|1974]], [[Parlamentswahl 1976|1976]], [[Parlamentswahl 1978|1978]], [[Parlamentswahl 1982|1982]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Ministerpräsident]] 1970-1979&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1984&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1987&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 1986|1986]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1984-1985 kommissarisch&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1987&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 1990|1990]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Ministerpräsident]] 1990-1992&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Luis José López]] &amp;lt;small&amp;gt;(interim)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;kommissarisch&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1997&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 1994|1994]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Verzicht auf Wiederwahl&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1997&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2005&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 1998|1998]], [[Parlamentswahl 2002|2002]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Ministerpräsident]] 1999-2006; Verzicht auf Wiederwahl&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Sozialistische Primaries 2005|2005]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2009&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 2006|2006]], [[Parlamentswahl 2009|2009]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Rücktritt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Santiago Valarosa]] &amp;lt;small&amp;gt;(interim)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2009&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2010&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;kommissarisch&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Sozialistische Primaries 2010|2010]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2018&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 2013|2013]], [[Parlamentswahl 2017|2017]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Rücktritt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Loubregat]] &amp;lt;small&amp;gt;(interim)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2018&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2018&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;kommissarisch&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Gil-Santián Rovira]] &amp;lt;small&amp;gt;(interim)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2018&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Sozialistische Primaries 2018|2018]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Präsident der Übergangskommission&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Eva Monet-Sabadera]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Sozialistische Primaries 2018|2018]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizegeneralsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
* 1947-1954: [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;1954-1960: ''unbesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1960-1964: [[Iacovo Del Pérez]] &lt;br /&gt;
* 1964-1982: [[Stefano Nacoma]] &lt;br /&gt;
* 1982-1985: [[Andrés Colón]] &lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;1985-1987: ''unbesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987-1992: [[Luis José López]] &lt;br /&gt;
* 1992-1997: [[María Benítez Saforcada]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000: [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
* 2005-2014: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
* 2014-2018: [[Joaquín Loubregat]] &amp;lt;small&amp;gt;(7-9/2018 ruhend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2018: [[Esker Narbón]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des Nationalkonvents der ASUL ===&lt;br /&gt;
* 1947-1960: [[Nino Cabal]]&lt;br /&gt;
* 1960-1969: [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
* 1969-1976: [[Márcio Álvarez]] (†)&lt;br /&gt;
* 1976-1980: [[José Arnaldo Garret]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1977 provisorisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1980-1982: [[Rinaldo Sugares]] &amp;lt;small&amp;gt;(provisorisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1982-1988: [[Stefano Nacoma]] (†)&lt;br /&gt;
* 1988-1991: [[Isabel Defernandis Carret]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: [[Joán Dehamonte]]&lt;br /&gt;
* 1995-2000: [[Joán Guiterres]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Flávio Osório Gimenès]]&lt;br /&gt;
* 2005-2010: [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Salvador Lafayet]]&lt;br /&gt;
* 2014-2017: [[Ana Gris-Betancourt]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: [[Gil-Santián Rovira]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteikoordinatoren ===&lt;br /&gt;
* 1954-1962: [[Carles Alberto Remón]] &amp;lt;small&amp;gt;(Organisationssekretär unter [[Antonio Santiago]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1969-1972: [[Andrés Colón]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Joán Caval]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1972-1977: [[Nícola Zamorra]]&lt;br /&gt;
* 1977-1979: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
* 1981-1985: [[Miquel Cambrís]]&lt;br /&gt;
* 1985-1987: [[Paulo Satyres Blanco]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Andrés Colón]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987-1990: [[Salvador Lafayet]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Donado Ricardes]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[Cornélio Vitez]]&lt;br /&gt;
* 1992-1995: [[Enrico Herzog]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[António Grande Illega]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1995-1996: [[Mercé Serrat Cabarell]] &lt;br /&gt;
* 1997-2000: [[Santiago Valarosa]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[António Grande Illega]] und [[Julio De la Costa]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Nina Álamo Gomes]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Julio De la Costa]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2005-2009: [[Lorenzo Manuel Delúsio]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Santiago Diaz de Velozo]])&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Joaquín Loubregat]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Mercé Serrat Cabarell]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014-2018: [[Mona Assouli]]&lt;br /&gt;
* seit 2018: [[Luis Ijuren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ParteisprecherInnen ===&lt;br /&gt;
* 1958-1964: [[Isabel Defernandis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1969-1970: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
* 1970-1972: [[David Cabarel]]&lt;br /&gt;
* 1972-1974: [[Carles Ferro Lima]]&lt;br /&gt;
* 1974-1977: [[Simón Lorenzo Celano]]&lt;br /&gt;
* 1994-1995: [[Mercé Serrat Cabarell]] &lt;br /&gt;
* 1995-1998: [[Ana Orlén-Zapato]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Joaquín Delavesc]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Cristina María Dacrós]]&lt;br /&gt;
* 2002-2005: [[Marián Helguerra]]&lt;br /&gt;
* 2005-2010: [[Mara Joana Coresol]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: [[David Chabrol]]&lt;br /&gt;
* 2012-2014: [[Mona Assouli]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Selle Olar Ibaregui]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1961-1964: [[Carles Domínguez-Arrás]] &amp;lt;small&amp;gt;(geschäftsführend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1964-1966: [[Piero Cellar]]&lt;br /&gt;
* 1966-1970: [[Carles Domínguez-Arrás]]&lt;br /&gt;
* 1970-1976: [[Piero Cellar]]&lt;br /&gt;
* 1977-1981: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
* 1981-1982: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* 1982-1986: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Francisco Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
* 1990-1998: [[Victor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
* 1998-1999: [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
* 1999-2006: [[Santiago Guadalí]]&lt;br /&gt;
* 1-11/2006: [[Victor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
* 2006-2014: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
* 2014-2019: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
* seit 2019: [[Cristina María Dacrós]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Sekretäre in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1958-1962: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* 1962-1972: [[Isabel Defernandis]]&lt;br /&gt;
* 1974-1979: [[Iano Norriez]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Miquel Cambrís]]&lt;br /&gt;
* 1982-1984: [[Damián Ornelo]]&lt;br /&gt;
* 1984-1986: [[Francisco Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Jorge Lombardo]]&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[António Delvequio]]&lt;br /&gt;
* 1992-1994: [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: [[Lorenzo Dimas Ferrera]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Dián Fernando Celu]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: [[Tomás Santangel]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Joán Mendieta Isalde]]&lt;br /&gt;
* 2013-2017: [[Cristina María Dacrós]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: [[Yoren Gallard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteikongresse der ASUL == &lt;br /&gt;
*11/1947	Congreso I Fondador in [[Vapaís]] – [[Declaración de Vapaís]] als provisorisches Programm, Wahl provisorischer Gremien&lt;br /&gt;
*1948	Congreso II Costitucional in [[Semest]] – Annahme einer Parteisatzung, Wahl regulärer Gremien&lt;br /&gt;
*1950	Congreso III in [[Artir]]&lt;br /&gt;
*1953	Congreso IV in [[Viça]]&lt;br /&gt;
*1954	Congreso V in [[Bosa]] – Wahl [[António Santiago]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1956	Congreso VI in [[Tulis]]&lt;br /&gt;
*1959	Congreso VII in [[Biniar]]&lt;br /&gt;
*1962	Congreso VIII in [[Lemez]] – 75 jähriges Jubiläum der PS-Gründung 1887 – reformorientiertes [[Manifesto de Lemez]] („Reforma Socialista“)&lt;br /&gt;
*1964	Congreso IX in [[Gerón]] &lt;br /&gt;
*1966	Congreso X in [[Duerez]]&lt;br /&gt;
*1969	Congreso XI in [[Ostino]] – Wahl [[Joán Caval]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1972	Congreso XII in [[Ligre North]] – 25-jähriges Parteijubiläum – Höhepunkt der Macht Joán Cavals&lt;br /&gt;
*1974	Congreso XIII in [[Laquines]]&lt;br /&gt;
*1977	Congreso XIV in [[Semest]] – linksreformistisches [[Manifesto de Semesta]]&lt;br /&gt;
*1979	Congreso XV in [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
*1982	Congreso XVI in [[Portofín]] – Wahl [[Andrés Colón]]s zum Premierminister-Kandidaten und Vizegeneralsekretär der Partei &lt;br /&gt;
*02/1985	Congreso XVII in [[Noyar]] &lt;br /&gt;
*02/1987	Congreso XVIII in [[Malesc]] – Jubiläum 100 Jahre  PS-Gründung 1887 - Wahl [[Donado Ricardes]]' zum Parteichef&lt;br /&gt;
*1989	Congreso XIX in [[Valier]]&lt;br /&gt;
*03/1991	Congreso XX in [[Artir]] – [[Proposiciones de l’Artir]], postmaterialistische Thesen zur (Neu-)Interpretation des Semestiner Programms, wesentlich von der [[Guarda Jovén]] mitformuliert&lt;br /&gt;
*1993	Congreso XXI in [[Cavalla]] – Aufarbeitung der [[ASUL-Parteispendenaffäre]]  &lt;br /&gt;
*1995	Congreso XXII in [[Diegue]] &lt;br /&gt;
*05/1997	Congreso XXIII in [[Tulis]] – 50-jähriges Parteijubiläum – [[Declaración pel Cânviu]], Aktualisierung der „Proposiciones“&lt;br /&gt;
*2000	Congreso XXIV in [[Duerez]] - neues Parteiprogramm [[Manifesto de Duerez]] &lt;br /&gt;
*03/2003 Congreso XXV in [[Ligre North]] &lt;br /&gt;
*10/2005	Congreso XXVI in [[Viça]] - Wahl [[Santiago Diaz de Velozo]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*2007	Congreso XXVII in [[Ostino]] – scharfe Auseinandersetzungen um den Kurs der Partei&lt;br /&gt;
*03/2010 Congreso XXVIII in [[Semest]] - Wahl [[Mercé Serrat]]s zur Generalsektetärin&lt;br /&gt;
*12/2012 Congreso XXIX in [[Vesaey]] - Nominierung [[Mercé Serrat]]s als Spitzenkandidatin für die [[Parlamentswahl 2013]]&lt;br /&gt;
*12/2014 Congreso XXX in [[Bosa]]&lt;br /&gt;
*1/2017 Congreso XXXI in [[Biniar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige programmatische Dokumente ==&lt;br /&gt;
* 1947 [[Declaración de Vapaís]]: Gründungsmanifest mit kurzer programmatischer Erklärung, beruht auf dem Konsens der Umgestaltung der Gesellschaft hin zum Demokratischen Sozialismus&lt;br /&gt;
* 1962 [[Manifesto de Lemez]] (&amp;quot;Reforma Socialista&amp;quot;): erstes vollständiges Parteiprogramm, marxistisch fundiert, aber reformistisch ausgerichtet, zielt wesentlich auf eine Beilegung des Konflikts zwischen Marxisten und Reformisten in der Partei&lt;br /&gt;
** 1970 &amp;quot;[[Mâis Democrâcia]] Social. Declaración pel Cânviu Socialista&amp;quot;: Wahlprogramm [[Joán Caval]]s für die [[Parlamentswahl 1970|&amp;quot;Schlüsselwahl&amp;quot; 1970]], kündigt eine gesellschaftsliberale und sozialistische Reformpolitik an&lt;br /&gt;
* 1977 [[Manifesto de Semesta]] (&amp;quot;La Trasformación Continua&amp;quot;): zweites vollständiges Parteiprogramm, von der Neuen Linken beeinflusst, berücksichtigt erstmals auch Umweltaspekte und strebt eine Emanzipation des Einzelnen in der solidarischen Gesellschaft an&lt;br /&gt;
** 1989 &amp;quot;Proposiciones per una Reforma Solidâria&amp;quot;: Wahlprogramm [[Donado Ricardes]]' für die [[Parlamentswahl 1986]], weicht in wesentlichen Punkten vom 1977er Manifest ab und propagiert eine wirtschaftsfreundlichere Politik und eine &amp;quot;Economía Mixta&amp;quot;&lt;br /&gt;
** 1991 &amp;quot;[[Proposiciones de l'Artir]]&amp;quot;: Ergänzung des Parteiprogramms von 1977, wesentlich postmaterialistisch beeinflusst, u.a. gegen Atomkraft, für Frieden und für die soziale Emanzipation&lt;br /&gt;
** 1997 &amp;quot;[[Declaración pel Cânviu]]&amp;quot;: Programmatische Grundlage der Wahlplattform 1998, Betonung gesellschaftsliberaler Positionen, propagiert eine neue Übereinkunft von Staat und Wirtschaft (&amp;quot;entesa económica&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* 2000 [[Manifesto de Duerez]] (&amp;quot;Progreso Social&amp;quot;): drittes vollständiges Parteiprogramm, vom &amp;quot;Progresismo&amp;quot;-Konzept [[Julio de la Costa]]s geleitet, propagiert die soziale Emanzipation durch Inklusion und eine bürgerliche Freiheit in Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.110.163</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Alian%C3%A7a_Socialista_d%27Unit%C3%A1_Lavorista&amp;diff=50721</id>
		<title>Aliança Socialista d'Unitá Lavorista</title>
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		<updated>2019-12-06T20:46:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.110.163: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Aliança Socialista d'Unitá Lavorista'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:ASUL-Logo1.jpg|160px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:GonzalezSinde87.jpg|280px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=3 ! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Generalsekretärin'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Eva Monet-Sabadera]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Vizegeneralsekretär'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Esker Narbón]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Präsident des Nationalkonvents'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Gil-Santián Rovira]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Parteikoordinator'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Luis Ijuren]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1887&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Juventú Socialista]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Studentenorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[COSES]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Frauenorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Mulleres Socialistas]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[l'Avante]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Think Tank'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Fundación Santiago Laval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Sozialdemokratie&amp;lt;br&amp;gt;Demokratischer Sozialismus&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Mitte-Links&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''International'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Progressive Allianz &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Sozialistische Internationale (bis 2017)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Sozialdemokratische Partei Europas (SPE)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Progressive Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&amp;amp;D)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| rot&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Aliança Socialista d’Unitá Lavorista''' ('''ASUL''' oder '''Asul''', deutsch: ''Sozialistische Allianz der Arbeitereinheit'', gol. ''Eljanç Socialist d'Untait Leburist'', cuent. ''Aleança Socialista d'Untàid Laburista'', armorisch ''Emglev Sokialour an Unanenn Labour'') ist eine sozialdemokratische Partei in [[Sagradien]]. Die Sozialistische Allianz wurde 1947 als Nachfolgepartei der sagradischen [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS) gegründet und ist seitdem die dominierende Partei der sagradischen Linken. Sie stellte mehrere Premierminister und Staatspräsidenten und führte zuletzt bis Februar 2018 eine rot-[[Verdes|grün]]-[[Radicales|radikale]] [[Kabinett Serrat Cabarell|Minderheitsregierung]] unter [[Mercé Serrat Cabarell]] an. Seither ist sie in der Opposition. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt der Generalsekretärin der Partei bekleidet aktuell [[Eva Monet-Sabadera]], die sich beim [[Sozialistische Primaries 2018|Mitgliederentscheid im September 2018]] gegen ihre Gegenkandidaten durchsetzen konnte. Ihr Stellvertreter ist [[Esker Narbón]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der ASUL ==&lt;br /&gt;
=== Die sozialistischen Parteien in der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Sánchez.jpg|thumb|200px|[[León Sánchez]]]]&lt;br /&gt;
Wichtigster Träger sozialistischen bzw. sozialdemokratischen Gedankenguts in Sagradien war die 1887 gegründete [[PS|Sozialistische Partei]], die als marxistische Arbeiterpartei in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zur größten Partei der Linken aufstieg und bald Regierungsverantwortung übernahm. Im Streit zwischen revolutionären und reformorientierten Sozialisten kam es 1917 und 1919 sowie danach in den 1930er Jahren zu Spaltungen, aus denen schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] bzw. die [[Partíu Socialista Revolucionário|Revolutionären Sozialisten]] hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1935]] bildeten Sozialisten und Kommunisten im Kampf gegen die faschistische Rechte zusammen mit den linksbürgerlichen [[Partíu Radical|Radikalen]] die so genannte [[Volksfront]] und stellte in der Folge die Regierung sowie mit [[Santiago Laval]] bis zu dessen Ermordung im Februar 1938 erstmals den [[Präsident der Republik|Präsidenten der Sagradischen Republik]]. Nach der Wahlniederlage der Sozialisten gehörte diese zur Opposition gegenüber der [[Kabinett Sants-Igualde|Regierung Sants]] und ihrem Programm der [[Comunión Nacional]] und musste dafür Repressionen erdulden, ehe sie unter Regierungschef [[Sergio Rafael Dini]] in dessen Regierung der nationalen Verteidigung eintrat und sich aktiv im [[Resistença|sagradischen Widerstand]] gegen den Nationalsozialismus einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es 1944 zur Wiedervereinigung mit den Revolutionären Sozialisten und anderen linken Splittergruppen gekommen war, nannte sich die Partei wie ''Partíu Socialista Unitáriu'' (PSU) und nahm als solche an der [[Parlamentswahl 1945]] teil, bei der die Partei jedoch nur knapp den zweiten Platz hinter der neuen christdemokratischen Sammlungspartei [[Partíu Popular de Convergência|PPC]] errang. Zuvor war der erste Versuch gescheitert, zusammen mit Radikalen, Linkssozialisten und katholischen Linken eine breite Arbeiterpartei zu etablieren. Mit [[PPC|Christdemokraten]], [[PCS|Kommunisten]] und [[PRR|Radikalliberalen]] bildeten Sozialisten bis 1947 eine breite Konsensregierung, die so genannte [[Demokratische Koalition]], die unter anderem die Verabschiedung einer neuen parlamentarisch-demokratischen Verfassung sowie die Einführung umfangreicher Sozialleistungen und Verstaatlichungen durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der ASUL und Regierungsjahre (1947-1953) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ilpa.jpg|thumb|[[Santo de l'Ilpa]]]]&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1945]] wurde mit Nachdruck das Projekt einer Erweiterung der Partei durch bürgerliche und katholische Wähler verfolgt. Ein erster Schritt dazu war der Wechsel einer Gruppe radikaldemokratischer Abgeordneter vom [[Partíu Radical]] zur Sozialistischen Fraktion. Sie sammelten sich hinter dem früheren [[URS]]-Mitglied [[Santo de l'Ilpa]], der bereits 1944 zur PSU gestoßen war. Kurze Zeit später verließen auch sozialistisch inspirierte Linkskatholiken um [[Nino Cabal]] und [[Luciano Minorel]] und ihre Gruppe [[Movimiento Socialista Cristiano]] (MSC) die christdemokratische [[Volkspartei]] und näherten sich der Sozialistischen Partei an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zusammenarbeit der PSU mit Linksbürgerlichen, Linkskatholiken sowie vereinzelten KP-Dissidenten ging schließlich 1947 die ''Aliança Socialista d'Unitá Lavorista'' hervor, die auf einem gemeinsamen Parteitag in [[Vapaís]] im November 1947 ins Leben gerufen wurde. Zum ersten Generalsekretär wählten die Delegierten der neuen Partei den Vertreter des klassisch-sozialistischen Flügels [[Ricardo Moreno]], der sich knapp gegen den Vertreter des radikalen Flügels [[Santo de la Ilpa]] durchsetzen konnte. Ilpa wurde jedoch zum Vizegeneralsekretär berufen und nahm als Vertreter der Partei in der Regierung zudem eine Schlüsselstellung ein. Nur einen Monat nach dem Parteitag berief Präsident [[Sergio Rafael Dini]] [[Santo de la Ilpa]] zum sagradischen [[Ministerpräsident]]en einer Koalitionsregierung mit [[Volkspartei]] und [[Partíu Radical]], die unter Ilpa und seinem Nachfolger [[Paulo Manuel Luciaro]] bis 1953 amtierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch kam es in den Regierungsjahren immer wieder zu Spannungen zwischen dem orthodox-marxistischen Parteivorsitzenden Moreno und dem Regierungsflügel um Ilpa, der eine unideologische Politik vertrat und die Dominanz der Altsozialisten in der neuen Partei kritisierte. Vor allem die bürgerlichen Kräfte fühlten sich in der neuen Partei rasch als unerwünschte Minderheit und zogen sich teils aus den Führungsgremien zurück, teils wurden sie aus diesen hinausgedrängt. Als Moreno schließlich gegen den Willen Ilpas im Jahr 1953 den Koalitionsbruch durchgesetzt hatte, kam es schließlich zum Zerwürfnis. Ilpa stellte sich gegen den Parteichef, trat vom Parteivorsitz zurück und verblieb als Unabhängiger im [[Kabinett Luciaro IV|Kabinett]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koalitionsbruch und Oppositionsjahre (1953-1962) ===&lt;br /&gt;
In ihren Wurzeln bekannte sich die Partei zur Tradition des Marxismus und der Arbeiterbewegung, integrierte aber auch linkskatholische, humanistisch-bürgerliche und vor allem radikaldemokratische Strömungen. Schließlich öffnete sie sich in ihrem ersten Grundsatzprogramm, dem so genannten [[Manifesto de Lemez]] 1962 endgültig der politischen Mitte, definierte sich erstmals als „Partei aller demokratischen Linken“ und strebte die „Reforma Socialista“ an, wodurch das programmatische Fundament gelegt wurde, auf dem sich die Allianz in den Siebziger Jahren von der Arbeiter- zur linken Volkspartei wandeln sollte. Das Hauptaugenmerk wurde nicht auf Verstaatlichungen, sondern auf eine effektive staatliche Kontrolle des Marktes und eine zielgerichtete staatliche Einflussnahme auf die Kapitalwirtschaft gelegt, wodurch auch mittelständische Wähler angesprochen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Architekten des Lemezer Programms waren die führenden Köpfe des so genannten [[Mitternachtskartell]]s, die eine Strategie der stückweisen Machteroberung anstrebten. Der vorübergehenden Zusammenarbeit mit der rechten Mitte sollte spätestens 1966 der Machtgewinn folgen. Kern-Mitglieder des Mitternachtskartells waren [[Iacovo Del Pérez]], [[Carles Domínguez-Arrás]], [[Stefano Nacoma]] und [[Luciano Minorel]]. Der Kreis war eher machtpolitisch als ideologisch ausgerichtet und konstituierte sich nicht als Corrente, sondern als inoffizielles Netzwerk unterhalb bzw. nach 1960 innerhalb der Parteiführung. Als Gegengewicht zu dieser zunehmend als Parteielite empfundenen Gruppe bildete sich bald der sowohl aus ehemaligen PSD- als auch PS-Mitgliedern bestehende konservative, gewerkschaftsnahe und vorwiegend nicht-akademische „Sugares-Flügel“ unter Führung des späteren Arbeitsministers [[Rinaldo Sugares]], der ebenfalls auf eine Regierungsbeteiligung drängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Regierungsbeteiligungen und neuerliche Opposition (1962-1969) ===&lt;br /&gt;
Die Allianz-Partei, wie sie anfänglich noch genannt wurde, war 1962-1964 als Juniorpartner in einer [[Großen Koalition]] mit den Christdemokraten erstmals an der Regierung beteiligt und stellte mit Iacovo Del Pérez den stellvertretenden Ministerpräsidenten. Parteichef Santiago hatte auf ein Ministeramt verzichtet und blieb Führer im Parlament. Die Sozialisten sahen die Koalition v.a. als Möglichkeit des Machtgewinns, die Zusammenarbeit mit den Konservativen zeigte sich schwierig und scheiterte schließlich im Frühherbst 1963 endgültig. In vorgezogenen Neuwahlen steigerte sich die Asul mit Santiago als Spitzenkandidaten von knapp 31 auf 34 Prozent der Stimmen und ging erstmals als Sieger hervor, jedoch mussten zu einer Regierungsbildung Partner im bürgerlichen Lager gefunden werden. Schließlich wurde Santiago zum Ministerpräsidenten ernannt. Seiner Koalition gehörten neben der Asul auch die linksbürgerlichen [[Partíu Radical Democrático Socialista|Radikaldemokraten]] sowie die liberale [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] von [[Carles Méndez-León]] an. Nach wenigen Monaten der Regierungszuammenarbeit verstarb der 70-jährige Santiago überraschend an einem Herzinfarkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:JeanMonnet2.jpg|thumb|[[Iacovo Del Pérez]], 1965]]&lt;br /&gt;
Sein Stellvertreter Del Pérez wurde schnell zum neuen Generalsekretär der Asul gewählt und wenige Tage später auch zum Ministerpräsidenten ernannt. Neue Vizegeneralsekretäre der Asul wurden Carles Domínguez-Arrás und Stefano Nacoma, die als Führer der Partei in der Abgeordnetenkammer bzw. Parteisekretär für Fragen der Parteiorganisation Schlüsselstellungen im Parteiapparat übernahmen. Die neue Troika organisierte die Regierungszusammenarbeit mit den Liberalen und versuchte gleichzeitig, Kontakte zu den Kommunisten zu knüpfen, da die Koalition als brüchig eingeschätzt wurde. In der Tat kam es nach dem Koalitionsbruch im Winter 1966/1967 zu vorgezogenen Neuwahlen, aus denen aber trotz Stimmenzuwächsen für die Sozialisten auf nun 36,5 Prozent die Konservativen unter Ex-Premier [[Carles Angel Favale]] als knapper Sieger hervorgingen und eine neue bürgerliche Minderheitsregierung bildeten, die sich zunächst auf die Unterstützung durch die PRD stützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage Del Pérez’ und die folgende Zeit in der Opposition führten zu parteiinternen Streitigkeiten und zu einem Umorientierungsprozess. Das Mitternachtskartell, das den Weg der Kooperation mit den bürgerlichen Kräften geebnet hatte und seit 1964 die alles beherrschende Führungstroika Del Pérez-Nacoma-Domínguez bildete, zeigte sich aufgrund persönlicher Differenzen gelähmt. Während Del Pérez und Domínguez-Arrás an einem Kurs der linken Mitte festhalten wollten, strebte Nacoma nach neuen Mehrheiten und versuchte das Profil der Sozialisten als Linkspartei zu schärfen. Dies bedeutete für ihn keine Kurskorrektur auf dem Weg zur modernen Volkspartei, den Nacoma verfolgte, sondern der bessere Weg, wieder an die Macht zu gelangen. Del Pérez, noch immer Parteichef der ASUL, fürchtete um seinen Platz und argwöhnte Putschpläne Nacomas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Querelen in der Parteiführung provozierten die Kritik jüngerer Politiker in der Partei, die nun nach mehr Mitsprache verlangten und eine mutigere Politik anstrebten. Im Dunstkreis der aufbegehrenden Studenten konnte diese akademisch geschulte und in den Augen der Parteioberen „verbürgerlichten“ Jungen, bald große Teile der parteiinternen Reformer hinter sich bringen. Führender Expont dieser [[Guarda Jovén]] war der 47-jährige ehemalige [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeister]] [[Joán Caval]], der noch in der Endphase des Kabinetts Del Pérez zum Wirtschaftsminister ernannt worden war. Neben Caval gehörten auch [[Paulo Centavo]], [[Martín Solano]] sowie der [[Lojandía|lojandinische]] Regionalsekretär [[Francisco Fernandez]] zur so genannten Jungen Garde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval repräsentierte nicht nur die Jungen, sondern verstand es darüber hinaus sich als linker Reformer zu verkaufen. Nach seinem zweiten Wahlsieg in Semest 1964 war er in den Parteivorstand aufgestiegen und hatte 1968 das einflussreiche Amt des Parteisekretärs für Wirtschaftsfragen erobert. Sein Corrente ''Mâis Democrâcia – Mâis Solidaritá'' (meist nur als [[Corrente Cavalista]] bezeichnet) wurde zusehends stärker und Caval galt nach der Niederlage der Asul 1967 als Alternative zu den Alten Herren des Mitternachtskartells. Unterstützt wurde Caval vor allem von der Mehrheit der Regionalverbände der Partei, wo sich u.a. der [[Region Óstino|ostinensische]] Regionalsekretär [[Piero Cellar]] und der einflussreiche [[Escada|eskadische]] Parteiführer [[Nino Cabal]], ehemaliger Minister in mehreren Kabinetten, als Unterstützer Cavals präsentierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Stunde der Reformer schlug mit dem Ausbruch der 68er Unruhen gegen die Unterstützung der Regierung Favale durch die rechte [[Partíu de la Fraternitá Popular|PFP]]. In den Augen vieler Linker und erstrecht der jüngeren unter ihnen machte sich die bürgerliche Rechte durch ihr Paktieren mit den &amp;quot;Faschisten&amp;quot; koalitionsunwürdig und entpuppte sich als Steigbügelhalter der Antidemokraten. Binnen kürzester Zeit war die alte Strategie des Parteiestablishments, durch die Koalition mit den bürgerlichen Kräften „mitzuspielen“, diskreditiert. Nacomas strategische Einschätzung, eine Schärfung des Linksprofils sei angebracht, und die Befindlichkeiten der jüngeren Sozialisten deckten sich plötzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Caval in den Siebziger Jahren (1969-1979) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Berlinguer3.jpg|thumb|[[Joán Caval]] 1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kam es im Vorfeld der ersten [[Regionalwahlen 1969]] zum Pakt zwischen Cavals Junger Garde und der Alten Garde, die ihren Machtverlust fürchtete und zu Zugeständnissen bereit war, um einen Putsch gegen sich zu verhindern. Urheber des neuen innerparteilichen Bündnisses war [[Stefano Nacoma]], der sich nun persönlich für Caval einsetzte und seine Mitstreiter vor die Wahl stellte, den Generationswechsel mitzutragen oder aus der Führung auszuscheiden. [[Iacovo Del Pérez]] verzichtete auf eine neuerliche Kandidatur um das Generalsekretariat und Caval wurde als sein Nachfolger an die Spitze der Partei gewählt. Nacoma blieb Stellvertreter des Parteichefs, Del Pérez sollte bei den nächsten Präsidentschaftswahlen für das höchste Staatsamt kandidieren und blieb darüber hinaus Sprecher der Partei für Außen- und Sicherheitspolitik. Caval war nun Parteichef, doch hatte er das Amt durch den Pakt mit den alten Eliten statt durch offenen Kampf erobert, ein Faktum, das ihm Gegner und Anhänger als Makel nachtrugen, das bald aber unter dem kommenden Erfolg seiner Politik in den Hintergrund trat und schließlich ganz verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval ging sofort dazu über, die Partei als neue junge und vor allem linke Reformkraft zu präsentieren. Die Taktik war es u.a. die enttäuschten Studenten der 68er Bewegung an die Sozialisten zu binden. Bereits bei den ersten [[Regionalwahlen 1969]] konnte die Partei aus ihrem Stimmungstief heraustreten und einige Erfolge erzielen, dazu gehörten die Wahlsiege in den einwohnerstarken Regionen [[Region Semestina|Semestina]], [[Sarmay]], [[Comtàid-Perín]], [[Lojandía]] und [[Ostiniense]], wo nun Sozialisten als Regionalfürsten regierten. Nach dem Scheitern der [[Kabinett Favale I|Regierung Favale]] im Winter 1969/1970 schloss Caval jede Beteiligung an einer Übergangsregierung oder ein dauerhaftes Bündnis mit den bürgerlichen Kräften aus und strebte vorgezogene Neuwahlen an, die schließlich im Herbst 1970 abgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren in der Opposition erreichte die Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] unter ihrem charismatischen Führer Joán Caval ein Rekordergebnis von 40,3 Prozent der Stimmen. Die Sozialisten konnten in allen Lagern an Stimmen gewinnen und wurden in der Gruppe der Erstwähler mit großem Abstand stärkste Kraft. Besonders im Segment des aufstrebenden Neuen Mittelstands, also v.a. der Dienstleistungsangestellten, punktete Cavals „linke Reformpartei“. Caval bildete daraufhin eine sozialistische Minderheitsregierung, die von den [[Partíu Comunista Sagradês|Kommunisten]] toleriert wurde. Architekt des Paktes war wieder einmal der Chefstratege Stefano Nacoma, der nun als Forschungsminister ins neue Kabinett eintrat, 1972 aber auf das einflussreichere Amt des Vorsitzenden der sozialistischen Gruppe in der Abgeordnetenkammer wechselte, während Domínguez-Arrás stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft und Finanzen wurde. Del Pérez gehörte dem Kabinett Caval als Außenminister an. Das neue Kabinett leitete umfangreiche Reformen ein und modernisierte das Land von Grund auf. Schlüsselindustrien wie der Bergbau wurden verstaatlicht, im Gegenzug das Zivil- und Strafrecht liberalisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:PlakatAsul1974.jpg|thumb|Wahlplakat zur [[Parlamentswahl 1974]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Domínguez-Arrás’ 1974 und dem neuerlichen Wahlsieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Parlamentswahlen 1974]] ging auch der Einfluss Nacomas zurück. Del Pérez wurde 1975 zum neuen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt und hielt sich in dieser Funktion aus der Tagespolitik heraus, sodass Caval nach dem Erfolg von 1974 (mit 38 Prozent nur leichte Verluste) zum unumstrittenen Parteiführer aufgestiegen war, der durch seine Bemühungen um die globale Friedenssicherung auch international geachtet und bewundert wurde. Caval setzte seine Minderheitsregierung fort, doch gestaltete sich die Suche nach Mehrheiten zunehmend schwierig. Die Bildung einer [[ASUL|sozialistisch]]-[[PRD|radikalen]] Regierung änderte an dieser Situation nichts, sodass es [[Parlamentswahl 1976|im Dezember 1976 zu vorgezogenen Neuwahlen]] kam. Erneut konnten sich die Sozialisten unter Cavals Führung als stärkste Kraft behaupten und die Minderheitskoalition mit den Radikalen wurde fortgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Logo-Asul-hist.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vierten Regierung Caval kam es innerparteilich zu ersten Streitigkeiten um die Zugeständnisse an die Bürgerlichen in der Wirtschaftspolitik. Es kristallisierten sich bald zwei Flügel heraus, die gegensätzliche Positionen vertraten. Prominente Vertreter des eher rechten, in der Tradition der Sozialdemokraten de la Ilpas stehenden Flügels waren v.a. [[Finanzminister]] [[Francisco Montone]], [[Wirtschaftsminister]] [[Donado Ricardes]] oder [[Verkehrsminister]] [[Bernardo Véllez]], während der linke Flügel von [[Andrés Colón]] – bis 1976 [[Wirtschaftsminister]] und Kronprinz Cavals – angeführt wurde. Nach dem Rücktritt Colóns infolge einer Affäre im Frühjahr 1976, die als Bruch zwischen Colón und Caval angesehen wurde, und seiner Wahl zum Regionalsekretär der Partei in der [[Region Semestina]] hatte sich das Gewicht der Linken auf die Regionalverbände verlagert, während das Kabinett v.a. in seinen wirtschaftspolitischen Ressorts ein deutliches Übergewicht der Rechten aufwies, die zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem bürgerlichen Koalitionspartner auch in Wirtschaftsfragen bereit waren. Der Parteiführung um Caval und Nacoma fiel es zusehends schwerer, die beiden Flügel zusammenzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parteikongress des Jahres 1977 in [[Semest]] offenbarte das angespannte Koalitionsklima. Die ASUL, seit 1970 Regierungspartei und mittlerweile als „linke Volkspartei“ mit Wählern weit über das Arbeitermilieu hinaus, gab sich in der Hauptstadt ein neues Grundsatzprogramm als Nachfolger des [[Lemezer Programm]]s von 1962. Hatte Lemez noch dazu gedient, die Kluft zu den etablierten bürgerlichen Kräften zu minimieren, die Partei für bürgerliche Wählerschichten zu öffnen und gleichzeitig Koalitionen mit [[PPC]] und [[UDS]] möglich zu machen, so stand das [[Manifesto de Semesta]] vor dem Hintergrund einer lahmenden Koalition mit einer UDS, von der man sich als linke Kraft distanzieren wollte. Das wesentlich von Andrés Colón mitkonzipierte und unter der Beteiligung unabhängiger Experten formulierte Programm vollzog im Grunde die Reformpolitik der vergangenen Regierungsjahre ideologisch nach und bemühte sich um eine Verknüpfung der Werte Freiheit, Gleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft. Der demokratische Sozialismus und die weitere Demokratisierung von Staat und Gesellschaft sollten dieses Ziel verwirklichen. Dazu sollten die „vernünftige und sozial gerechte Kontrolle, Korrektur und – wo nötig – Mitlenkung der kapitalistischen Wirtschaftssysteme“ ausdrücklich möglich bleiben. Auch die konkreten Forderungen nach stärkeren Mitbestimmungsmöglichkeiten der Arbeitnehmer und schärferen wirtschaftlichen Kontrollinstrumenten im Sinne des Keynesianismus mussten den liberalen Koalitionspartner erschrecken, wurden aber auch in der eigenen Partei vom rechten Flügel mit Unbehagen gelesen. Dieser konnte weitergehende Formulierungen zu Verstaatlichungen aber verhindern. Erstmals fanden auch Anregungen aus den Neuen Sozialen Bewegungen Eingang ins Parteiprogramm. Die ökologische Frage wurde erstmals gestellt, auch wenn die Sozialisten sich noch für die Atomkraft als Möglichkeit des Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern aussprachen. Damit konnte die entstehende grün-alternative Bewegung in Sagradien nicht aufgehalten werden. Noch 1977 kam es im [[Alconía|alkonischen]] [[Bergüel]] zu heftigen Protesten gegen den Neubau eines Atomkraftwerks, der als Geburtsstunde der sagradischen Anti-Atomkraft-Bewegung angesehen werden kann, sowie zur Gründung des parteiähnlichen öko-politischen NGO [[Confederación Ecología 77]], aus der bald die [[Verdes|sagradische Grüne Partei]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verabschiedung des linken Parteiprogramms stand insgesamt in einem deutlichen Spannungsverhältnis zur Koalition mit der bürgerlichen [[PRD]], die um eine Zusammenarbeit mit der [[UDS]] bemüht war. Das sich im Laufe des Jahres 1978 deutlich verschlechternde Koalitionsklima, anhaltende Streitigkeiten zwischen den Koalitionären wie innerhalb der beiden Parteien führten schließlich über die Haushaltsfrage im Dezember 1978 zum Verlust der parlamentarischen Mehrheit. Indem die [[UDS]] den Haushalt scheitern ließ, zwang sie Caval, die Vertrauensfrage zu stellen, die er verlor. Im Herbst 1978 kam es daraufhin erneut zu [[Parlamentswahl 1978|vorgezogenen Parlamentswahlen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1978|vorgezogenen Neuwahlen im Herbst 1978]] endeten in einer Niederlage Cavals und seiner Sozialisten, die hinter der Volkspartei nur Zweite wurden. Alle Versuche Cavals, eine neue Mehrheit durch Zusammenarbeit mit der liberalen [[UDS]] zu bilden, scheiterten. Stattdessen einigte sich Cavals bisheriger Koalitionspartner, die [[Radikaldemokraten]] mit [[PPC]] und [[UDS]] auf ein gemeinsames Programm und erklärte seine Unterstützung für eine konservativ-liberale Minderheitsregierung. Der bisherige Oppositionsführer [[Sandro de la Nada]] wurde daraufhin zum neuen Ministerpräsidenten berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richtungsstreit der Achtziger Jahre (1979-1990) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Berlinguer2.jpg|thumb|[[Joán Caval]] 1981]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition zur [[Kabinett Nada I|konservativ-liberalen Minderheitsregierung]] weiteren sich die bestehenden Konflikte in der Partei zu einem anhaltenden Richtungsstreit zwischen den Modernisierern und den keynesianischen Traditionalisten aus. Mit [[Donado Ricardes]] und [[Andrés Colón]] verbanden sich die inhaltlichen Gegensätze mit zwei Personen, die als potenzielle Nachfolger [[Joán Caval]]s als Generalsekretär der Partei gehandelt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Stellung wurde schließlich im Frühjahr 1981 durch die [[Solano-Affäre]] erschüttert. Bereits im Herbst 1980 waren Gerüchte über die Verwicklung hoher Parteivertreter in illegale Machenschaften des insolventen Solano-Immobilienkonzerns laut geworden. Keine gute Figur machte dabei [[Joán Caval]] selbst, der als persönlicher Freund von [[Névito Solano]] galt und bald im Fadenkreuz der Ermittler stand. Zwar wurden die Ermittlungen gegen Caval bald eingestellt, doch nahm der ASUL-Chef dadurch erheblichen Schaden, zumal sein Büroleiter [[Dián Costa]] in Folge der Ermittlungen zurücktreten musste und vielen als Bauernopfer Cavals galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitte-Rechts-Regierung unter [[Sandro de la Nada]] kämpfte erfolglos gegen die anhaltende Wirtschaftskrise in Sagradien, die als Folge der zweiten Ölkrise begonnen hatte und sich in den Jahren 1980 und 1981 deutlich verschärfte. Mit wirtschaftlicher Stagnation, steigender Arbeitslosigkeit und einer hohen Inflation erinnerte sie stark an die Krise Mitte der Siebziger Jahre und zeigte strukturelle Probleme der sagradischen Wirtschaft auf. Die von der Regierung angewandten wirtschaftspolitischen Mittel, die zwischen alten keynesianischen Rezepten und einer rigiden Haushaltspolitik schwankten, konnten die Krise nicht in den Griff bekommen. Allerdings versprachen auch die Sozialisten Cavals keine dezidierte Alternative zur erfolglosen Regierungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer anhaltenden Regierungskrise im Frühjahr/Sommer 1981, in der Mitte-Rechts-Koalition zerbrach, die großen Parteien aber aufgrund eigener Probleme vor vorgezogenen Neuwahlen zurückschreckten, führten schließlich zu einem Pakt zwischen den verfeindeten politischen Lagern. Nach längeren Verhandlungen unter Vermittlung des Staatspräsidenten [[Iacovo Del Pérez]], der auf einen nationalen Krisenkonsens drängte, einigten sich [[Sandro de la Nada]] und [[Joán Caval]] als Führer der beiden großen Parteien des Landes auf eine gemeinsame Regierung der nationalen Solidarität unter Nadas Führung. Caval wurde Außenminister und mit [[Donado Ricardes]] besetzte der profilierteste Finanzpolitiker der Sozialisten das Amt des Finanzministers, während [[Andrés Colón]] das Arbeitsministerium übernahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung der Großen Koalition einigte sich auf ein umfangreiches Notmaßnahmenpaket mit Konjunkturmaßnahmen bei gleichzeitigen harten Einschnitten im Haushalt. Gleichzeitig erzielte der sozialistische Arbeitsminister [[Andrés Colón]] eine Einigung mit Arbeitnehmern und Gewerkschaften auf ein gemeinsames Lohnpaket, zog sich aber nach Auseinandersetzungen mit der Industrieseite und mit dem Koalitionspartner Ende 1981 aus der Regierung zurück. Die Große Koalition erreichte mittelfristig eine deutliche Besserung der wirtschaftlichen Daten, rieb sich aber schnell zwischen den widerstreitenden Konzepten des linken ASUL-Flügels unter [[Andrés Colón]] und dem wirtschaftsliberalen Flügel der Volkspartei unter [[Emilio Moya]] auf. Nach längeren Auseinandersetzungen um ein neuerliches wirtschaftliches Reformpaket im Sommer 1982, in deren Verlauf [[Joán Caval]] heftigen Widerstand aus den eigenen Reihen gegen die Koalitionspolitik aushalten musste, sprach sich die Parteiführung der ASUL schließlich für einen Austritt aus der Koalition aus, nachdem es zuvor zu einer gezielten Provokation der PPC-Fraktion unter [[Emilio Moya]] gekommen war. Nachdem die ASUL-Minister im Juli 1982 – wenige Monate vor Ende der regulären Legislaturperiode – die Regierung verlassen hatten, wurde die [[Parlamentswahl 1982]] auf Oktober vorgezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Wahlkampf ging als einer der schärfsten und angriffslustigsten in die sagradische Geschichte ein, obwohl beide Parteien kurz zuvor noch gemeinsam am Regierungstisch gesessen hatten. Am Ende konnte sich Moyas &amp;quot;Wendeprogramm&amp;quot; knapp gegen [[Joán Caval]]s defensiveres Programm der Verteidigung des Wohlfahrtsstaats durchsetzen. Die Sozialisten wurden erneut nur Zweiter hinter der Volkspartei, die dank des starken Ergebnisses der UDS künftig eine Mehrheitsregierung der rechten Mitte anführen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Suarez1.jpg|thumb|[[Andrés Colón]] 1986]]&lt;br /&gt;
Mit dem Unfalltod [[Joán Caval]]s im Dezember 1984 verlor die Partei nach 15 Jahren ihre prägende Gestalt und Leitfigur. Um seine Nachfolge entbrannte bald ein Machtkampf zwischen den verschiedenen Gruppierungen in der Partei. Unter der Führung des zunächst interimistisch amtierenden und auf dem Parteitag 1985 zum neuen Generalsekretär gewählten [[Andrés Colón]] gab sich die Asul für die [[Parlamentswahl 1986]] ein dezidiert linkes Wahlprogramm, musste gegen Ministerpräsident [[Emilio Moya]] aber eine deutliche Niederlage verschmerzen und fiel auf einem Wähleranteil von unter 30 Prozent zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage führte schließlich auf dem Parteikongress in Noyar 1987 zum offenen Schlagabtausch zwischen dem linken und dem rechten Parteiflügel, den [[Donado Ricardes]] in einer Kampfabstimmung gegen Colón für sich entscheiden konnte. Damit war die Partei nun wesentlich in den Händen der so genannten [[Ricardistas]]. Diese Gruppe um den als Wirtschaftsfachmann bekannt gewordenen Ricardes hatte sich in den späten Siebzigern formiert und danach zunehmend parteiintern an Einfluss gewonnen. Ziele der Ricardisten waren die endgültige Aussöhnung der Partei mit der Marktwirtschaft, der Verzicht auf Staatsunternehmen, die Bekämpfung der Inflation mittels einer rigiden Sparpolitik und die Etablierung einer marktorientierten ‚sozial-demokratischen’ und gesamteuropäisch eingebetteten Wirtschaftspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Parlamentswahl 1990]] führte Ricardes einen Wahlkampf, der auf die Eroberung der politischen Mitte abzielte. Sein relativ wirtschaftsfreundliches und den Bedürfnissen des Mittelstandes angepasstes Wahlprogramm wurde von Gegnern heftig kritisiert, die anmerkten, man könne es nicht von dem der bürgerlichen Rechten unterscheiden und es stelle keine Alternative zur neoliberalen Politik der Volkspartei/UDS-Koalition dar. Der Schwerpunkt des Wahlkampfs lag ganz auf den 'harten' Themen Wirtschaft, Arbeit und Sicherheit. Besonders die Vernachlässigung der neuen postmaterialistischen Linken als potenzielle Zielgruppe wurde vielfach kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Neunziger Jahre: Krise und Neuausrichtung in der Opposition (1990-1997) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Holkeri1a.jpg|thumb|[[Donado Ricardes]], 1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1990]] verpasste die ASUL ihr Ziel, wieder stärkste Kraft zu werden, nur knapp und es kam zu einem parlamentarischen Patt zwischen den beiden politischen Lagern. Ricardes gelang es in dieser Situation, die Radikaldemokraten als Zünglein an der Waage für eine gemeinsame Minderheitsregierung zu gewinnen. Er wurde zum ersten sozialistischen Ministerpräsidenten seit elf Jahren ernannt. Seine Regierung war allerdings auf wechselnde Mehrheiten angewiesen. Vor allem in wirtschaftspolitischen Fragen suchte er gegen den Willen von Teilen seiner Partei Unterstützung bei den oppositionellen Liberalen, aber auch die Kooperation mit den [[Grünen]] in Einzelfragen konnte er nicht mehr ausschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlerfolge der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] seit Mitte der Achtziger Jahre hatten zu anhaltenden parteiinternen Diskussionen um die Haltung der Sozialisten gegenüber der neuen Umweltbewegung geführt. Erste Experimente von Regierungsbündnissen hatten in den Achtziger Jahren zunächst auf kommunaler Ebene, später auch auf regionaler Ebene stattgefunden. Besonders eine Generation jüngerer sozialistischer Politiker wie [[Paulo Satyres]] oder [[Mariano Larcón]] vertrat das Konzept einer Annäherung an die Grünen, dazu gehörten auch eher der Mitte zugeneigte Politiker wie der Abgeordnete [[António Delvequio]], der sich die grüne Option aus strategischen Gründen offenhalten wollte. Dagegen galt Ricardes als Anhänger einer konservativen Energiepolitik und als Gegner rot-grüner Bündnisse. Er versuchte aber, die Wähler der Grünen Partei für die eigene Partei zurückzugewinnen. Symbol dieser Strategie war die Ernennung des ehemaligen Grünen [[Ramón Julio De la Costa]] zum Umweltminister. Jedoch blieb Ricardes’ Wirtschafts- und Umweltpolitik ingesamt konservativ und die Aspirationen De la Costas, einen Rückzug aus der Atomenergie nach dem Beispiel Italiens sowie eine Kürzung der Bergbausubventionen zu erreichen, scheiterten an der Haltung des rechten Parteiflügels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteikongress der Sozialisten in l’Artir im März 1991 bereits hatten die Jungen in der Partei Schlagzeilen mit einem engagierten Vorschlag für eine Aktualisierung des Parteiprogramms von 1977 gemacht, der stark von den Neuen sozialen Bewegungen geprägt war und auf eine ökologisch-postmaterialistische Erneuerung der Parteilinie abzielte. Vor allem in der Umwelt- und Energie-, aber auch in der Bürgerrechtspolitik sollten neue Ziele verfolgt werden. Der von [[Paulo Satyres]] eingebrachte Vorschlag, als dessen wesentlicher Autor der linke Soziologe [[Carles Nacesta]] angesehen werden kann, wurde vom Parteiestablishment und dem rechten Flügel als Affront und harte Abrechnung mit der Politik der vergangenen Regierungsjahren angesehen und teilweise scharf kritisiert. Gegen die Intention der Parteiführung, den Vorschlag durch Zuleitung an den Programmausschuss aus der Debatte zu nehmen, brachte der Ausschuss Teile des Vorschlags in abgemilderter Form unmittelbar wieder zur Abstimmung. Der Kompromisscharakter lag darin, dass der Wortlaut des Programms von 1977 nicht geändert, durch die neu formulierten Thesen lediglich neu „interpretiert“ werden sollte. Die revidierten „Proposiciones“ wurden daraufhin von einer deutlichen Mehrheit der Delegierten angenommen und dem [[Semestiner Programm]] vorangestellt. Obwohl sie ihr Ziel nicht ganz erreicht hatten, galt der Artirer Kongress 1991 als großer Sieg der Jungen in der Partei und als wichtiges Zeichen der Partei hin zu einer inhaltlichen und strategischen Reform.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1992 wurden Details eines Parteispendenskandals in der Zentrale der sozialistischen [[ASUL]] bekannt, der in die Zeit der Parteiführung [[Andrés Colón]] zurückreichte. Bald geriet aber auch die Parteiführung Ricardes unter Druck. Nach dem Rücktritt des Schatzmeisters [[Olivério Braga]] und Aufnahme von Ermittlungen gegen mehrere höhere Funktionäre der Partei, darunter den früheren Schatzmeister und amtierenden Minister [[Francisco Montero Vidal]], weitete sich der Skandal zur Staatsaffäre aus. Zugleich gelang es Ricardes auch immer weniger, Kompromisse zu schließen, die sowohl der linke Flügel der Sozialisten als auch die mitregierende [[PRD]] und die nominell oppositionelle [[UDS]] akzeptieren konnten. Eine [[Kabinett Ricardes II|Kabinettsumbildung]] im September 1992 schlug als Versuch fehl, der Regierung einen saubern Neustart zu verschaffen, da die öffentlichen Gerüchte um Verwicklungen Ricardes' und seines Stellvertreters [[Luis José López]] in die Parteispendenaffäre anhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer verlorenen Vertrauensabstimmung im Parlament Anfang Oktober 1992, bei der eine deutliche Mehrheit im Parlament, darunter auch Abgeordnete der eigenen Regierungskoalition, gegen die Regierung gestimmt hatte, reichte Ricardes nach zwei Jahren im Amt seine Demission als Regierungschef ein und trat zugleich vom Parteivorsitz der Sozialisten zurück. Mit ihm demissionierte die gesamte Parteiführung, während der [[PPC]]-Vorsitzende [[Josep Carles Otero]] die Regierungsführung übernahm und die Sozialisten nach nur zwei Jahren wieder in die Opposition schickte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Nachfolge Ricardes' als Generalsekretär wurde erstmals in der Geschichte der Partei eine Mitgliederbefragung durchgeführt. In den Primaries setzte sich der [[Bürgermeister von Semest]] [[António Grande Illega]] mit gegen den lojandinischen Regionalpräsidenten [[Paulo Satyres]], [[María Benítez Saforcada]] und [[Nestor Ortega]] durch und übernahm die Führung der angeschlagenen Partei. Auf einer Tagung des Nationalkonvents in [[Sollar]] wurde Grande Illega, der als Zentrist in der Partei jenseits der beiden Parteiflügel galt, offiziell als neuer Generalsekretär eingeführt. Der neue Parteivorstand war deutlich jünger als der letzte und der Frauenanteil mit 30 Prozent so hoch wie nie zuvor. Mit [[Julio de la Costa]], [[Paulo Satyres]], [[Mariano Larcón]] und dem neuen Nationalen Koordinator [[Enrico Herzog]] waren auch führende Vertreter der Junggardisten im neuen Exekutivkomitee vertreten. Satyres trat nach dem Rückzug Monteros aus der Parteiführung als neuer Führer der Parteilinken auf. Mit[[María Benítez Saforcada]] wurde erstmals eine Frau zur Vizegeneralsekretärin der Partei gewählt, während Larcón als Sekretär für institutionelle Reformen gemeinsam mit Herzog die Parteistrukturen reformieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Domingo20.jpg|thumb|[[António Grande Illega]] 1992]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Regionalwahlen 1993]] standen noch im Zeichen des Parteiskandals und endeten mit einer Niederlage für die Sozialisten. Trotz des Rückschlags trugen die fleißigen Reformversuche Grandes allmählich Früchte und das Vertrauen der Bürger in die Asul stieg wieder an, sodass die Sozialisten zuversichtlich in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen 1994]] gingen. Spitzenkandidat [[António Grande Illega]] präsentierte ein junges Spitzenteam mit De la Costa und Satyres auf Schlüsselpositionen als Experten für Umwelt- bzw. Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Als Finanzminister war [[Iano Norriez]], der Präsident der [[Region Óstino]], vorgesehen, der als Führer des rechten Parteiflügels auftrat. Außerdem ging Grande mit dem Ziel einer rot-grünen Regierungsmehrheit in die Wahlen, was angesichts der Wahlumfragen realistisch war und darüber hinaus vor allem bei jungen Wählern populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch endeten die [[Parlamentswahlen 1994|Kammerwahlen im Herbst 1994]] mit einer Niederlage für die Sozialisten, die zwar Boden auf die Konservativen gutmachen konnten, aber deutlich hinter dem PPC zurückblieben. Zwar zeigte das gute Abschneiden der Grünen sowie der Misserfolg der [[Partíu Comunista Sagradês|sagradischen Kommunisten]], dass die Strategie der neuen linken Mehrheit gerechtfertigt war und Aussicht auf Erfolg bei künftigen Wahlen versprach. Bei der Wahl zum Vorsitz der Parlamentsfraktion der Sozialisten setzte sich Julio De la Costa gegen [[Jocelín Salas]] durch. In der folgenden Legislaturperiode nutzte De la Costa seine neue Schlüsselstellung und drängte sich dank überragender Sympathiewerte als möglicher Kandidat der Sozialisten für das Amt des Premierministers auf, zumal es immer wieder Spekulationen um einen Verzicht Grande Illegas gegeben hatte. In der neuen Konkurrenz Satyres-De la Costa begann sich die Riege der Junggardisten aufzureiben. Beide bezogen nun im inneren Parteiwettbewerb unterschiedlich Stellung: Während sich Satyres zunehmend auf eine klassisch linke Wirtschaftspolitik konzentrierte und das Bündnis mit der gesellschaftspolitisch eher konservativen Parteilinken suchte, versuchte De la Costa sich als junger Reformer zu präsentieren, der die wirtschaftspolitische Spaltung der Partei zu überbrücken versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Niederlage bei den Parlamentswahlen konnte sich Parteichef Grande Illega zunächst im Amt halten. Auf harsche Kritik wurde zunächst verzichtet, um seine Wiederwahl zum [[Bürgermeister von Semest]] im Jahr 1996 nicht zu gefährden. Der erneute Rückschlag bei den [[Kommunalwahlen 1996]] jedoch führte zu immer heftigerer Kritik am Parteichef, vor allem von Seiten der Anhänger [[Paulo Satyres Blanco]]s, der sich als potenzieller Nachfolgekandidat ins Spiel brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Parteichef Grande Illega Ende des Jahres 1996 seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur 1998 bekannt gegeben hatte, kam es schließlich zum offenen Kampf um die Nachfolge an der Führungsspitze der Linksopposition. Trotz Zweifeln sprachen sich alle potenziellen Kandidaten für eine Urwahl um die Spitzenkandidatur aus. Satyres erklärte medienwirksam seine Kandidatur, während die Parteirechte vergeblich versuchte, ihren Liebling [[Iano Norriez]] zu einer Kandidatur zu bewegen. Nachdem er lange mit einer Kandidatur geflirtet hatte, verzichtete schließlich auch [[Miquel Chamot]], sodass sich die Anti-Satyres-Fraktion in der Partei auf den populären [[Julio De la Costa]] als Kandidaten einigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschend deutlich ging De la Costa mit 62 zu 38 Prozent der Stimmen der Parteimitglieder als Sieger aus den Primares hervor. Der zum zweiten Mal gescheiterte Satyres erklärte seinem Gegenkandidaten die Unterstützung und brachte sich nun als Nummer Zwei der Partei in Stellung. Im Vorfeld des Parteikongresses in Tulis im Mai 1997 kam es zum Deal der beiden Kandidaten mit dem noch amtierenden Grande Illega gegen den rechten Parteiflügel, der nun versuchte, die Niederlage des linken Satyres für einen Machterwerb in der Partei zu nutzen. Grande Illega, de la Costa und Satyres Blanco einigten sich auf einen Pakt: Der direktdemokratisch legitimierte De la Costa sollte als Premierministerkandidat und als Generalsekretär die Führung der Partei übernehmen, Satyres würde die Nummer Zwei und mit Anhängern in der Parteiführung kompensiert. Grande Illega dagegen erhielt das Zugriffsrecht auf die nächste Präsidentschaftskandidatur der Sozialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära De la Costa (1997-2006) === &lt;br /&gt;
[[Bild:Rutelli12.jpg|thumb|thumb|[[Julio De la Costa]] 1998]]&lt;br /&gt;
Der [[Tulineser Kongress 1997|Tulineser Parteikongress]] im Mai 1997, der den Lokalmathadoren De la Costa zum neuen Generalsekretär der Partei kürte, wurde mit viel Show und Pathos als „Wechselkongress“ inszeniert. Passend dazu konnte die Partei zugleich ihr 40-jährige Bestehen und das 110. Jubiläum der PS-Gründung 1887 feiern. De la Costa hielt eine flammende Rede und schwor gemeinsam mit Satyres die Partei auf einen hart und engagiert geführten Lagerwahlkampf ein. Der Kongress verabschiedete einen vom Parteivorstand konzipierten Katalog von so genannten [[Declaraciones pel Cânviu]], welche die Leitlinien für die kommenden Wahlkämpfe vorgeben sollten. Bereits die folgenden [[Senatswahlen 1997|Senatswahlen]] im Juli führten zu einem großen Sieg der ASUL, die zum drittenmal nach 1970-1976 und 1985-1988 stärkste Kraft im Senat wurde und die bürgerliche Mehrheit brechen konnte. Es gelang der Partei, über den Senat eine Blockadepolitik durchzusetzen, die es der bürgerlichen Koalition unmöglich machte, wichtige Reformgesetze wie die Steuerreform noch vor den Wahlen 1998 durchzusetzen. Doch bereits die Regionalwahlen im Herbst 1997 brachten der Linken einen Dämpfer, nachdem das erhoffte Ziel des großen Wahlsiegs in den dichtbesiedelten Schlüsselregionen wie [[Lojandía]] oder [[Bordez]] nicht erreicht werden konnte. Paulo Satyres' &amp;quot;Kronprinz&amp;quot; [[Julio Neves]] verlor in Bordez sogar die linke Mehrheit an die Rechte und zog damit in einem populistisch geführten Wahlkampf den Kürzeren gegen den medienwirksam in Szene gesetzten [[PPC]]-Kandidaten Luisanto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enttäuschung vom Herbst 1997, die eine Aufholjagd der Regierungskoalition in den Meinungsumfragen einleitete, führte zu einem Umdenken innerhalb der ASUL-Führung, die De la Costa nun weitgehend freie Hand bei der Wahlkampfplanung ließ und ihm gestattete, ein eigenes Wahlkampfteam zu nominieren. Für den Kammerwahlkampf 1998 konzipierte dieser zusammen mit seinem persönlichen Wahlkampfkoordinator [[Enrico Herzog]], seinem parlamentarischen Geschäftsführer [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sowie dem Nationalen Koordinator [[Santiago Valarosa]] das Programm des [[Novo Progresismo]], der einen modernen Wahlkampf mit einem auf eine moderne offene Gesellschaft orientierten Parteiprofil eröffnen sollte. Ideologische Grundlage bildete die Idee der ''Sinistra Progresista'', wie sie De la Costa bis 1996 entwickelt hatte und wie sie in den Tulineser Deklarationen bereits von der Partei in wesentlichen Punkten übernommen worden waren. In De la Costas Wahlkampfteam war neben Grande Illega als Experte für die Außen- und Sicherheitspolitik und Paulo Satyres als Experte für Wirtschafts- und Industriepolitik überraschenderweise auch Ex-Parteichef López als Schattenfinanzminister vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Costas moderner und offener Wahlkampf brachte den Sozialisten einen klaren Sieg bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] ein. Zusammen mit den linksökologischen [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] und mit parlamentarischer Unterstützung der neokommunistischen [[Unitá]]-Koalition bildete De la Costa ein neues Mitte-Links-Bündnis, die [[Coalición Ecosocialista]], an deren Spitze er zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurde. [[Paulo Satyres]] wurde [[Minister für Wirtschaft und Industrie]], der langjährige Gewerkschafter und Sozialpolitiker [[Victor Gomes Amarón]] [[Arbeitsminister]]. Der traditionelle rechte Parteiflügel war u.a. durch [[Daniel García Verón]] im [[Verteidigungsminister]]ium vertreten, während De la Costas Vertrauter [[Lorenzo Dimas Ferrera]] als [[Präsidentschaftsminister]] die Koordination der Regierungspolitik übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ministerpräsident in der ersten rot-grünen Regierung der Zweiten Republik setzte De la Costa zahlreiche Reformen durch wie die eingetragene Lebensgemeinschaft für Hetero- und Homosexuelle, eine Reform des Einwanderungsrechts oder den Ausstieg aus der Atomenergie. Außerdem erließ die Regierung ein neues Verwaltungsgesetz, das den Regionen und Überseegebieten noch mehr Selbstverwaltungsrechte einräumte (''Devolution''). Wirtschafts- und Sozialpolitisch setzte die Regierung De la Costa auf eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten, um dem sinkenden Arbeitsangebot entgegenzukommen, sowie auf eine Stärkung der Förderinstrumente in der Arbeitsmarktpolitik. Die unter der Vorgängerregierung aufgeweichte Mindestlohnreglements wurden wieder vereinheitlicht. Gegen die Jugendarbeitslosigkeit wurden öffentliche Anreizsysteme geschaffen wie die Einführung einer Ausbildungspauschale. Hinzu kam die Schaffung eines öffentlichen Arbeitssektors. Gleichzeitig sah De la Costa aber von traditionellen linken Sozialisierungsversprechen sowie von umfangreichen Steuererhöhungen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Programmatisch abgesichert wurde die Regierungspolitik der Sozialisten im neuen Duerezer Parteiprogramm von 2000, das unter dem Titel [[Progreso Social]] stand. Darin definierte sich die ASUL als „solidarische Partei aller Bürger“ und „Fortschrittliche Linke“. Politische Analysten sahen darin eine Festlegung von ähnlicher Tragweite wie im [[Manifesto de Lemez|Lemezer Programm]] von 1962 und dem Reformmanifest von [[Joán Caval]] vor den Kammerwahlen 1970.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er sich mit diesem Kurs deutlich vom britischen New-Labour-Modell absetzte, stieß de la Costas Politik einer linken Mitte (Cientrosinistra) auf Kritik aus den eigenen Reihen, vor allem vom traditionslinken Parteiflügel um [[Paulo Satyres]]. Die Differenzen zwischen De la Costa und Satyres basierten nicht nur auf persönlichen Gegensätzen der ehemals wichtigsten Protagonisten der ''Guarda Jovén'', sondern auch auf der Betonung gesellschaftsliberaler Fragen, welche die Gruppe um Satyres als falsche Akzentsetzung kritisierte. Nachdem De la Costa sich innerparteilich durchgesetzt hatte, kam es im Sommer 2000 zu einem neuerlichen Streit mit Satyres über die Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik, in deren Folge Satyres von allen Ämtern zurücktrat und in die innerparteiliche Opposition ging. .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:AsulPlakat2002.jpg|thumb|Wahlplakat zur [[Parlamentswahl 2002]]]]&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] führten zu einem neuerlichen Sieg der Sozialisten und sicherte der Partei weitere vier Regierungsjahre. Dennoch zeigten die folgenden Monate, dass die Ausnahmestellung der Julistas in der Partei und die Beliebtheitswerte der Regierung nicht aufrechtzuerhalten waren. Nach den Wahlen von 2002 musste sich die Regierung auf die Unterstützung der äußeren Linken im Parlament stützen und nicht selten mit diesen um harte Kompromisse ringen. Ein Reformstau zu Beginn der neuen Legislaturperiode führte bald zu einem kontinuierlichen Umfragetief, dem empfindliche Wahlniederlagen bei Kommunal-, Regional-, Senats- und Europawahlen folgten. De la Costa geriet parteiintern immer stärker unter Druck. Während der von [[Paulo Satyres]] und [[Santiago Valarosa]] geführte linke Flügel Korrekturen an der 2003 beschlossenen Arbeitsmarktreform forderte, gingen die Maßnahmen dem rechten Flügel der ''Modernisierer'' um [[Minister für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung|Wirtschaftsminister]] [[Santiago Diaz de Velozo]] nicht weit genug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Paulo Satyres]] verließ schließlich Ende 2003 die Partei und gründete eine neue linkssozialdemokratisch und EU-kritisch ausgerichtete Partei unter dem Namen &amp;quot;[[Partíu Republicano Socialista]]&amp;quot; (PRS). Die Neugründung schwächte zwar den linken Parteiflügel, führte aber noch zu keiner größeren Mitgliederabwanderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als größeres Projekt ergänzte die Regierung De la Costa in ihrer zweiten Legislaturperiode die registrierte Lebenspartnerschaft (&amp;quot;Comunión Registrada&amp;quot;) durch ein Gesetz zur vollständigen Öffnung der gesetzlichen Ehe auch für homosexuelle Paare. Das Gesetz wurde im Jahr 2005 verabschiedet und trat schließlich zum 1. Januar 2006 in Kraft. Damit führte Sagradien als viertes Land in Europa nach den Niederlanden (2001), Belgien (2003) und Spanien (2005) die gleichgeschlechtliche Ehe ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein parteiinterner Immobilienskandal um De la Costas Staatssekretär [[Francisco Carnival]] führte im Herbst 2005 zu einem neuerlichen Vertrauensverlust in die Regierung. Bei den [[Regionalwahlen 2005]] musste die ASUL empfindliche Niederlagen verschmerzen, darunter in einigen ihrer Stammregionen. In dieser Situation kündigte Parteichef De la Costa an, bei der kommenden Parlamentswahl im Jahr 2006 nicht mehr für das Amt des Premierministers zu kandidieren und zudem die Führung der Partei abzugeben. In den folgenden Primaries um das Amt des neuen Parteichefs und Spitzenkandidaten konnte sich schließlich Wirtschaftsminister [[Santiago Diaz de Velozo]] gegen Infrastrukturminister [[Santiago Valarosa]] durchsetzen. Beide gehörten zum gouvernementalen Parteiestablishment, wurden aber von unterschiedlichen Flügeln unterstützt: Diaz de Velozo vom liberalen Reformflügel, Valarosa von den linken Traditionalisten. Um die Einheit und Handlungsfähigkeit der Partei zu demonstrieren, wurde Valarosa zum Stellvertreter Velozos gekürt. Zudem übernahm er dessen Regierungsamt als Wirtschaftsminister. Diaz de Velozo dagegen konzentriere sich in der Folge darauf, die Partei außerhalb der Regierung auf den kommenden Wahlkampf vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl Velozos zum Parteichef der Sozialdemokraten verzichtete De la Costa auf eine weitere Amtszeit als Premierminister und ließ Diaz de Velozo in den Wahlkampf 2006 ziehen. Der erhoffte positive Velozo-Effekt war jedoch geringer als erhofft. Am Ende verloren die Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] mit knapp 30 Prozent der Stimmen klar gegen die politische Rechte und mussten wieder in die Opposition gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise und Wiedererstarken in der Opposition (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
Die Niederlage nach acht Jahren Regierung führte zu neuerlichen Machtkämpfen in der Partei zwischen den eher den Parteirechten zugerechneten Anhängern Velozos ([[Velozistas]]), den Reformisten der an De la Costas Politik festhaltenden [[Julistas]] sowie der Parteilinken unter Führung von Santiago Valarosa ([[Valarosistas]]). Ein kritischer Punkt war das Verhältnis zu der erstarkenden äußeren Linken unter Führung von Satyres und der Kommunisten, die man für eine Regierungsübernahme brauchte. Wahlerfolge im Jahr 2007 führten zu einer vorübergehenden Konsolidierung der Präsidentschaft Velozos, der aber unter kritischer Beobachtung der Parteilinken stand. Das begangene Doppeljubiläum von 60 Jahren ASUL und 120 Jahren PS wurde in verunsicherter Atmosphäre von einer Partei begangen, die in der Opposition ihre Rolle suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahlen 2009]] zeigten für die Sozialisten keinen Aufwärtstrend. Mit 24 Prozent lag die ASUL deutlich hinter den Konservativen mit 30 Prozent zurück. Hoffnung machten aber die [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Februar und im Herbst]], bei denen die Sozialisten zwar nur in vier Regionen stärkste Einzelpartei wurden, als führende Kraft der Linken aber in den wichtigen Regionen [[Lojandía]], [[Bordez]] und [[Comtàid-Perín]] den Machtwechsel hin zu einer Linksregierung einleiten konnten. In Bordez trat Parteivize [[Santiago Valarosa]] als Spitzenkandidat der Sozialisten an und konnte dank eines hervorragenden Ergebnisses der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] unter Führung von [[Paulo Satyres]] in dessen Fußstapfen als Regionalpräsident treten. In Lojandía gelang [[Francisco Helguerra]] die Ablösung der konservativen Regionalpräsidentin [[Francisca Mendes del Ponte]] und damit nach 16 Jahren konservativer Vorherrschaft der Machtwechsel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach dem Bruch der Koalition Luisanto vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Neuwahlen im November 2009]] trafen die zerstrittene Partei völlig unvorbereitet. Mit 23,4 Prozent der Stimmen musste die Partei das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte verschmerzen. Parteichef Diaz de Velozo, der längst Image-Probleme zu verschmerzen hatte und nun bereits die zweite Wahl verloren hatte, erklärte nach der Wahl zunächst, auch weiterhin in der Führung der Partei verbleiben zu wollen, ohne aber deutlich zu machen, ob er dies weiterhin im Amt des Generalsekretärs zu tun gedenke. Nach heftiger Kritik aus den eigenen Reihen, vornehmlich vom linken Parteiflügel, gab er schließlich schon nach zwei Tagen bekannt, das Amt des Generalsekretärs der Partei auf dem nächsten Parteitag zur Verfügung zu stellen, die Organisation des Parteitages und den Modus der Amtsübergabe solle als ''Secretário General delegâu'' sein Stellvertreter [[Santiago Valarosa]] übernehmen. Mit diesem Schachzug verhinderte Diaz de Velozo, eine eigene Kandidatur Valarosas, der jedoch eine Urwahl unter den Mitgliedern der Partei durchsetzte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Nachfolgerin Velozos wurde in [[Sozialistische Primaries 2010|Primaries]] schließlich im März 2010 [[Mercé Serrat]] gewählt, die als Vertreterin des Parteizentrums mit guten Kontakten zur Parteilinken auf die äußere Linke zugehen und gleichzeitig eine umfassende Parteireform durchsetzen wollte. Serrat setzte sich in den angesetzten Primaries gegen den ehemaligen [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeister]] [[Miquel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Orlén-Zapato]], den unabhängigen Politikwissenschaftler [[Joán Gras Brianforte]] und den linken Globalisierungsgegner [[Carles Santanier]] durch. Mit Serrat, Zapato und León standen sich zwei Frauen und ein bekennender Homosexueller als aussichtsreichste Kandidaten gegenüber. Neuer Koordinator der Partei wurde überraschend der junge Abgeordnete [[Joaquín Loubregat]], Ex-Ministerpräsident [[Julio De la Costa]] und Ex-Finanzminister [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sollten der Parteichefin zukünftig als unabhängige Berater zur Seite stehen, verzichteten aber auf eine formale Rolle in der Parteiführung. Dennoch wurde Dimas Ferrera in den kommenden Jahren der internationalen und europäischen Finanzkrise immer wieder als Finanzexperte der Partei prominent in Szene gesetzt und zugleich als potenzieller Premierministerkandidat gehandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Wahljahre 2010 und 2011 bestätigten schließlich den Aufwärtstrend der Partei. Bei den gleichzeitig abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010|Regionalwahlen]] in [[Sarmay]] und der vorgezogenen Wahl in der [[Region Semestina]] im Juni 2010 konnte sich Mitte-Links gegen die jeweils regierende Rechte durchsetzen und mit [[Jorge Ferrero Nadal]] sowie [[Ana Zapato]] jeweils den künftigen Regionalpräsidenten stellen. In den Regionen [[Bretânia]], [[Cuentez]] und [[Escada]] wurden die linken Regierungen jeweils im Amt bestätigt. Auch bei den [[Senatswahlen 2012]] besiegten die Sozialisten die regierende [[Volkspartei]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 2012 konnte die ASUL auch in Umfragen stetig zulegen, sodass die anhaltenden Gerüchte um eine alternative Spitzenkandidatur etwa des populären Finanzexperten [[Lorenzo Dimas Ferrera]] oder des [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeisters]] [[Piero Dulce Rodríguez]] bei den [[Parlamentswahlen 2013]] verstummten und  sich Parteichefin [[Mercé Serrat|Serrat Cabarell]] als natürliche Kandidatin für das Premierministeramt etablieren konnte. Diese konnte ihre Partei schließlich auf eine konfrontative Linie zur Regierung Luisanto einschwören. Der immer wieder als parteiinterner Kontrahent gehandelte [[Lorenzo Dimas Ferrera]] wurde geschickt als Experte für Europa- und Finanzpolitik eingebunden, um die Mitte-Rechts-Regierung an ihrer offenen Flanke der Haushalts- und Europapolitik zu treffen. In Abgrenzung zur europapolitisch gespaltenen [[Kabinett Luisanto III|Regierung Luisanto]] setzte sich die ASUL nun für einen umfassenden Schuldenschnitt für Griechenland, für weitere Finanzhilfen sowie für eine stärker wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik in den kriselnden EU-Staaten ein und geißelte in einem von Mercé Serrat und Lorenzo Dimas gemeinsam vorgestellten Positionspapier das &amp;quot;Austeritätsdiktat&amp;quot; der &amp;quot;konservativen drei&amp;quot; in der Euro-Zone, womit Nicolas Sarkozy, Angela Merkel und [[Ánibal Luisanto]] gemeint waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parlamentswahlkampf 2013 wurde schließlich ganz im Zeichen einer neuen Europa-, Finanz- und Sozialpolitik geführt und setzte auf eine Profilierung der ASUL als soziale UND wirtschaftlich vernünftige Linkspartei. Wiederum knüpfte die Partei an das erprobte Bündnis mit den [[Verdes|sagradischen Grünen]] an und koordinierte den Wahlkampf in wichtigen Stationen mit dem potenziellen Koalitionspartner, der stärker als die ASUL auf gesellschaftsliberale und ökologische Themen setzte, sozial- und wirtschaftspolitisch aber ähnlich aufgestellt war. Als Problem erwies sich erneut das Verhältnis zur äußeren Linken. Nachdem Mercé Serrat lange Zeit auf einen relativ entspannten und sachlichen Umgang mit der SDU gesetzt und selbst eine Koalition mit den Kommunisten nicht ausgeschlossen hatte, kam es im Wahlkampf zu harten Auseinandersetzungen mit SDU-Spitzenkandidat [[Paulo Satyres]], der dezidiert europakritische Töne anschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitte-Links-Regierung unter Mercé Serrat Cabarell (2013-2017) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre9a.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
In dem eng mit den sagradischen [[Grüne]]n koordinierten Wahlkampf gelang es den Sozialisten, die Themen der sozialen Gerechtigkeit und der Zukunft der Umweltpolitik neben das bestimmende Thema der Europa- und Finanzpolitik zu stellen und damit die Stärken des rot-grünen Oppositionsbündnisses zu profilieren. Bei der [[Parlamentswahl 2013|Bei der Kammerwahl am 10. November 2013]] ging die ASUL mit Zuwächsen an Stimmen und Sitzen erstmals seit 2002 wieder als stärkste Partei hervor und erhielt 28 Prozent der Stimmen. Die [[Grüne]]n erreichten zwar erstmals über neun Prozent der Stimmen und das linke Lager erhielt eine Mehrheit der Parlamentssitze in beiden Kammern, eine eigene Mehrheit für das Kernbündnis der linken Mitte wurde aber verfehlt, sodass Wahlgewinnerin [[Mercé Serrat Cabarell]] Verhandlungen mit den gestärkten [[Radicales|Radikalen]] und den [[SDU|Vereinten Linksdemokraten]] ankündigte. Letztere waren mit 6,9 Prozent der Stimmen gegenüber den hoch gesteckten Erwartungen mit einer herben Enttäuschung aus der Wahl hervorgegangen und entschieden sich nach internen Auseinandersetzungen schließlich für eine Zusammenarbeit mit einer Mitte-Links-Regierung unter Serrat Cabarell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mercé Serrat Cabarell]] bildete schließlich eine Mitte-Links-Regierung aus [[ASUL]], [[Verdes]] und [[Radicales]]. Die Regierungsparteien vereinbarten darüber hinaus mit der [[SDU]] eine Stärkung des Mindestlohns, die Einführung einer neuen Vermögensabgabe, eine Regulierung der Wohnungspreise, die Einführung einer gesetzlich fixierten Frauenquote in privaten Unternehmen sowie die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Der neuen [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierung von Mercé Serrat Cabarell]] gehörten mit den sozialistischen Wahlkämpfern [[Miquel Javier León]] als [[Innenminister]] und [[Lorenzo Dimas Ferrera]] als [[Finanzminister]] wie erwartet zwei Schwergewichte der Partei an. Vizeministerpräsidenten wurden die grüne [[Außenminister]]in [[María Nabarro Laval]] sowie der radikale [[Justizminister]] [[Javier Ibarra Rodríguez]]. Erstmals gehörten dem Kabinett ebenso viele weibliche wie männliche Minister an. Den einflussreichen Posten des [[Präsidentschaftsminister]]s übernahm erwartungsgemäß Serrat Cabarells Vertrauter [[Joán Mendieta Isalde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten zwölf Monaten der Legislaturperiode setzte die Mitte-Links-Regierung Serrat Cabarell mithilfe der [[SDU|Vereinigten Linken]] mehrere angekündigte Gesetzesvorhaben in die Tat um. Als eine der ersten Maßnahmen wurde noch mit Beginn des Jahres 2014 die Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums und die Legalisierung nicht-kommerzieller Cannabis-Klubs beschlossen. In der Sozialpolitik wurden Kontrollverschärfungen der Vorgängerregierung in der Arbeitslosenunterstützung zurückgenommen sowie eine umfassende Rentenreform beschlossen. Fortan sollte eine  garantierte Basisrente als Mindestabsicherung im Alter dienen. Im Gegenzug wurde eine  Flexibilisierung des Renteneintrittsalters anvisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Bestandteil des rot-grün-radikalen Regierungsprogramms war die Frauen- und Gleichstellungspolitik, die unter das Ziel der &amp;quot;solidarischen Selbstverwirklichung&amp;quot; in Beruf und Familie gestellt wurde. So wurde eine Frauenquote in der Privatwirtschaft von einem Drittel der Aufsichtsrats- und Vorstandsposten in Aktiengesellschaften ab 2019 beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umwelt- und Energiepolitik nahm die Regierung die von der [[Miquel Ánibal Luisanto|Regierung Luisanto]] verabschiedeten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke per Gesetz wieder zurück und gab das Ziel aus, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Europapolitik war die Mitte-Links-Allianz mit dem Ziel angetreten, die in der Eurorettungspolitik dominante Strategie einer &amp;quot;Austeritätspolitik&amp;quot; durch eine stärker auf Wachstum und soziale Abfederung der Reformmaßnahmen geprägte Politik zu ersetzen. Nach Meinung der meisten Beobachterinnen und Beobachtern wurde dieses Ziel jedoch verfehlt, da es der Regierung nicht gelang, sich auf europäischer Ebene gegen Länder wie Deutschland durchzusetzen. Der seit 2016 amtierende [[Finanzminister]] [[Germán Esplanat-Santiar]] unterstützte zudem den Reformkurs in Ländern wie Portugal, Spanien und Griechenland.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiges Thema der Regierungszeit war neben der Gleichstellungs- und der Europapolitik die europäische Flüchtlingskrise des Jahres 2015/2016. Darin spielte &lt;br /&gt;
Sagradien eine prominente Rolle und gehörte im europäischen Vergleich zu den Ländern, in denen im Vergleich zur Bevölkerungszahl die meisten Asylanträge gestellt wurden. Das entsprach dem Kurs einer &amp;quot;humanitären Flüchtlingspolitik&amp;quot;, der von den Regierungspartnern einvernehmlich ausgegeben wurde. Das Ziel der Regierung, eine europäische Kontingentlösung durchzusetzen, konnte aber nicht erreicht werden. Die Folge waren Konflikte innerhalb der Regierung zwischen dem liberalen Justizminister [[Javier Ibarra]] und Innenminister [[Miquel Javier León]], der versuchte, sich als starker Mann zu profilieren und einen strengeren Kurs und eine rigidere Durchsetzung von Abschiebungen anvisierte. Trotz Kritik aus den eigenen Reihen unterstützte die Regierung schließlich das EU-Abkommen mit der Türkei und sah sich im Dezember überdies gezwungen, die Kontrollen an der Grenze zu Frankreich zu intensivieren. Auch innerhalb der Asul war der Kurs in der Flüchtlingskrise hoch umstritten, wobei sich die Parteilinke um [[David Chabrol]] und [[Eva Monet]] gegen den Kurs von Innenminister León stellte. Die Konflikte überschatteten auch den Wahlkampf 2017, in dem es nur zu einem Formelkompromiss zwischen den Parteiflügeln kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls zu innerparteilichem Streit kam es in der Handelspolitik. So entbrannte im Herbt 2016 ein Streit um die beiden Freihandelsabkommen CETA und TTIP der EU mit Kanada bzw. den Vereinigten Staaten. Während die Parteilinke beide Abkommen wegen der vorgesehenen Schiedsverfahren zum Investorenschutz sowie aus Verbraucherschutz gründen ablehnte, sprach sich die Parteirechte für die Abkommen aus. Die Rechte konnte sich schließlich durchsetzen, nachdem sich auf einem Parteikonvent eine Mehrheit der Sozialisten für die Annahme von CETA ausgesprochen hatte. Dagegen erklärten führende Parteivertreter das TTIP-Abkommen mit den USA für &amp;quot;nahezu gescheitert&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zurück in die Opposition: Niederlage und Neuausrichtung (2017-2018) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PlakatAsul2017.jpg|thumb|300px|Plakat mit [[Mercé Serrat]] zur [[Parlamentswahl 2017]]]]&lt;br /&gt;
Die schwelenden parteiinternen Konflikte sowie die schlechten Umfragewerte für die Regierungsparteien überschatteten die Kampagne zur [[Parlamentswahl 2017|Parlamentswahl im November 2017]]. Als besonders problematisch erschien die Schwäche der bisherigen Regierungspartner [[Grüne]] und [[Radikale]], sodass eine Verteidigung der linken Mehrheit im Parlament als weitgehend aussichtslos galt. Zudem gelang es den Parteien der Rechten, allen voran der [[PSP]] sowie den europafeindlichen [[Progresistas]], dem Wahlkampf mit Themen der Flüchtlings- und Integrationspolitik sowie der Europapolitik ihren Stempel aufzudrücken. In diesen Themen wirkten die Sozialisten uneinig und konnten daher von der persönlichen Popularität ihrer Spitzenkandidatin [[Mercé Serrat]] deutlich weniger profitieren als noch im Jahr 2013. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 2017|Wahl]] musste die Linke schließlich eine deutliche Niederlage einstecken, wobei die Sozialisten sowohl Stimmen an die bürgerlichen Parteien und die populistische Rechte als auch die [[SDU|Vereinigte Linke]] mit ihrem populären Spitzenkandidaten [[Nícola Mersenburg]] verloren. Mit 22,4 Prozent der Stimmen landete die Asul beim schlechtesten Wahlergebnis der Parteigeschichte. In der Folge gelang es Serrat Cabarell nicht, die oppositionellen [[Liberales|Liberalen]] von einer Unterstützung ihrer Minderheitsregierung zu überzeugen. Auch Gespräche mit den Konservativen zur Bildung einer Regierungsallianz scheiterten. Nach monatelangen Verhandlungen wurde im Februar 2018 schließlich [[PPC]]-Chef [[Manuel Ramœs Iliega]] zum Regierungschef ernannt und die Sozialisten kehrten in die Opposition zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Reaktion auf die Ernennung Ramœs Iliegas trat [[Mercé Serrat]] im Februar 2018 mit sofortiger Wirkung vom Amt der Generalsekretärin zurück, um einen Neuaufbau der Partei in die Wege zu leiten. Kurze Zeit später erklärte auch ihr Stellvertreter [[Joaquín Loubregat]] seinen Verzicht, um bei den anstehenden [[Sozialistische Primaries 2018|Primaries um das Amt des Generalsekretärs]] selbst kandidieren zu können. In der Folge beauftragte das Exekutivkomitee der Partei ein kommissarisches Sekretariat unter der Führung des Präsidenten des Nationalkonvents [[Gil-Santián Rovira]] mit der Führung der Partei und der Organisation der Primaries.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machtkämpfe und Führungsstreit ===&lt;br /&gt;
Der Verlust der Regierungsverantwortung sowie der Rücktritt Serrats führten dazu, dass die innerparteilichen Konflikte vollends zum Ausbruch kamen. Gestritten wurde dabei nicht nur über die Bilanz der vier Jahre Regierung und die künftige Ausrichtung der Partei, sondern auch über das Verhältnis der Sozialisten zur [[Kabinett Ramœs Iliega|neuen konservativ-liberalen Minderheitsregierung]]. Während führende Vertreter der Partei für eine kooperative Haltung warben, um den Einfluss der [[PSP|Rechtspopulisten]] auf die neue Regierung zu minimieren, traten andere für einen dezidierten Oppositionskurs ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Sozialistische Primaries 2018|Primaries im September 2018]] trat Fraktionschef [[Joaquín Loubregat]] als deutlicher Favorit an. Er wurde von einem Großteil des Partei-Establishments und von einem Teil der Parteirechten unterstützt. Jedoch trat mit der [[Alconía|alkonischen]] Regionalpräsidentin [[Cristina Areja]] eine weitere Kandidatin der Parteirechten an, die von den [[Miquel Javier León|Leonistas]] unterstützt wurde. Als Außenseiterin galt zunächst die Parteilinke [[Eva Monet-Sabadera]], die jedoch nach dem überraschenden Verzicht von [[David Chabrol]] neuen Auftrieb bekam und zur Favoritin der Parteibasis avancierte. Mit dezidierter Kritik an der Regierungsbilanz und einer deutlich antikapitalistischen Rhetorik gelang es ihr, vor allem junge Unterstützerinnen und Unterstützer zu mobilisieren. Nachdem es Monet-Sabadera überraschend gelungen war, sich im ersten Wahlgang als Erstplatzierte durchzusetzen, gewann sie auch die Stichwahl gegen Joaquín Loubregat und wurde so überraschend zur neuen Parteichefin gewählt. Für das Amt der Nummer 2 in der Partei nominierte sie ihren langjährigen Vertrauten [[Esker Narbón]], bat jedoch Loubregat, auch weiterhin die sozialistische Fraktion in der Abgeordnetenkammer zu leiten, was dieser schließlich auch tat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch kam es in der Folge immer wieder zu Spannungen zwischen der neuen Parteispitze um Eva Monet, die sich um ein linkeres Profil bemühte, und der Fraktionsführung um Loubregat, der in der Abgeordnetenkammer einen kooperativen Kurs gegenüber der konservativ-liberalen Minderheitsregierung einschlug, um den Einfluss der rechtspopulistischen [[PSP]] zurückzudrängen. Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Europawahl 2019]] eskalierten die Spannungen und es kam zu offenen Rücktrittsforderungen an [[Eva Monet]] aus dem Lager um Loubregat. Der Machtkampf führte im Oktober 2019 schließlich zum Rücktritt Loubregats als Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer. Zuvor hatte Monet sich gegen Loubregat durchgesetzt und Verhandlungen mit der [[PPC]] über ein gemeinsames Haushaltsgesetz ausgeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2019 kam es schließlich zu [[Parlamentswahl 2019|vorgezogenen Neuwahlen zur Abgeordnetenkammer]], aus denen die Sozialisten erneut als zweitstärkste Kraft hervorgingen. Allerdings verbesserte sich das Ergebnis gegenüber der [[Parlamentswahl 2017|Wahl 2017]] um einen Prozentpunkt. Die Sozialisten blieben in der Folge in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Aussichten und Probleme ==&lt;br /&gt;
Wie fast alle progressiven Parteien Westeuropas leidet die Asul an dem wachsenden wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Riss, der durch die Wähler- und Mitgliedermilieus der linken Mitte geht. Im Zuge dieser Veränderungen hat die Asul Rückhalt vor allem in den einfachen Arbeitnehmermilieus verloren. Sie präsentiert sich zunehmend als linksliberale Partei der akademisierten unteren Mittelschichten. Durch diese Veränderungen ist ihre strategische Mehrheitsfähigkeit bedroht, zumal auf Seiten der Linken mit den Linksdemokraten der [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSS]] bzw. der Vereinigten Linken [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] eine radikalere linke Gegenkraft entstanden ist, die einen großen Teil des traditionellen sozialistischen Wählermilieus bindet. Außerdem bieten [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grüne]], [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales|Radikale]] und die bürgerliche [[Cientro Uníu|Zentrumsunion CU]] in der Mitte eine hohe Konkurrenz zur Asul dar. &lt;br /&gt;
Die Sozialisten sind zudem seit der zweiten Legislaturperiode von Ramón Julio de la Costa innerlich zerstritten. Besonders der Machtkampf zwischen Reformisten und Linken unter der Parteiführung des eher rechten Reformisten Diaz de Velozo nach 2005 drohte die Partei zu zerreiben. Nach den verlorenen Kammerwahlen 2009 hat eine neue, in der Mitte der Partei stehende Allianz der progressiven [[Julistas]] und der gemäßigt-linken [[Cavalistas]] die Macht übernommen, die eine neue auf die traditionelle linke Mitte abzielende Ausrichtung der Partei bei gleichzeitiger innerer Reform durchsetzen wollen. Ob es gelingt, dabei die radikaleren Parteilinken um Santiago Valarosa und Ana Orlén-Zapato und die weitgehend führungslos agierenden Parteirechten auf Linie zu bringen, ist derzeit noch unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmatische Positionen ==&lt;br /&gt;
In ihrem Parteiprogramm bekennt sich die Asul zu den sozialistischen Werten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und sozialen Fortschritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel und Vision der Asul ist der demokratische Sozialismus, d.h. die Asul strebt eine Gesellschaft an, in der alle Klassengegensätze überwunden sind und alle ohne Rücksicht auf Herkunft oder Ansehen ihr Leben frei und selbstbestimmt führen können. Mittel dazu ist eine sozialistische Reformpolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschafts- und Sozialpolitik ===&lt;br /&gt;
Das wirtschaftspolitische Leitmodell der Asul ist das der koordinierten öko-sozialistischen Marktwirtschaft. &lt;br /&gt;
Die Asul strebt die Vollbeschäftigung an und fordert ein faires Arbeitsverhältnis und Mitbestimmungsrecht von Arbeitnehmern in Unternehmen als Basis für eine soziale und demokratische wirtschaftliche Entwicklung. Das Steuersystem soll eine gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung erlauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sicht der Asul ist der Staat der wesentliche Träger einer aktiven Wirtschaftspolitik, Obwohl die Asul in den Achtziger Jahren selbst eine Privatisierungspolitik betrieben hat, steht sie dieser heute sehr skeptisch gegenüber und fordert sogar die Wiederverstaatlichung privatisierter Unternehmen, die dem öffentlichen Auftrag nicht nachkommen. &lt;br /&gt;
Die Asul steht für den Erhalt und Ausbau eines flächendeckenden Mindestlohns ein und fordert die Einführung einer Vermögenssteuer sowie einer Finanztransaktionssteuer. Ziel der Asul ist der Erhalt und Ausbau des sagradischen Sozialstaats, dessen Handlungsfähigkeit aber erhalten bleiben muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sozial gerechte Wirtschaftspolitik wird nur jene angesehen, die auch ökologisch vertretbar ist und die Zukunft der natürlichen Lebengrundlagen sichert. Daher tritt die Asul für einen allmählichen Ausstieg aus der fossilen Brennstoffnutzung  und einen Ausbau regenerativer Energieträger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht Bildung als soziales Grundrecht an und tritt für Chancengleichheit ein. Sie fordert die staatliche Garantie einer flächendeckenden und kostenlosen Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr an und ist gegen die Einführung von Studiengebühren. Der Ökonomisierung des Hochschulwesens steht sie kritisch gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht sich als soziale Bürgerrechtspartei an, die für eine offene partizipatorische Gesellschaft einsteht. &lt;br /&gt;
Im Programm der Asul spielen Fragen der gesellschaftlichen Gleichstellung etwa von Männern und Frauen und der Inklusion und Nicht-Diskriminierung ethnischer und anderer Minderheiten eine wichtige Rolle. Die Asul will den interkulturellen Dialog forcieren und tritt für die Integration von Zuwanderern in die Mehrheitsgesellschaft ein. Für deren Gelingen sind für die Asul Leistungen der Zuwanderer wie auch der Mehrheitsgesellschaft notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asul setzt sich gegen Terror, Folter und Todesstrafe ein. Außerdem befürwortet die Asul die gesellschaftliche, rechtliche und finanzielle Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare sowie die grundsätzliche Anerkennung alternativer Lebensmodelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außen- und Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul tritt für eine friedliche Außenpolitik im Rahmen der Völkerverständigung ein, lehnt militärische Einsätze als ultima ratio aus Gründen der Friedenssicherung und aus humanitären Gründen aber nicht ab. Die Globalisierung wird von der Asul als gleichermaßen mit Chancen und Risiken behafteter Prozess angesehen, der durch eine aktive demokratische Politik gestaltet und zum Wohl der Völker beeinflusst werden muss. Die Asul ist zudem bemüht, die Eurppäische Einigung zu erweitern und zu vertiefen. Sie tritt für eine europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie für eine weitere Demokratisierung der europäischen Institutionen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteistruktur und Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Die Sozialistische Allianz weist eine dezentrale Organisationsstruktur auf, in der die innerparteiliche Willensbildung von der lokalen zur nationalen Ebene erfolgt. Unterhalb der nationalen Ebene bestehen Parteiverbände in den Kommunen, auf Ebene der [[Mería]]s (''Parteisektion'' genannt), der [[Provinzen in Sagradien|Provinzen]] sowie der [[Regionen in Sagradien|Regionen]]. Lediglich in [[Aziz]] ist die ASUL nicht organisiert und wird dort von der regionalen Schwesterpartei [[PSA]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es innerhalb der Allianz zahlreiche Correntes, die verschiedene politische Ziele verfolgen und wiederum zu Faktionen oder größeren Strömungen zusammengefasst werden können. Führende Strömungen waren in jüngster Zeit die [[Julistas]] um Julio de la Costas Corrente ''Sinistra Progresista'', die [[Mercistas]] um Mercé Serrats ''Socialdemocrâcia'' sowie die [[Valarosistas]] um den Gewerkschaftsflügel [[Sinistra Lavorador]], der keinen Corrente, sondern eine Interessenvereinigung darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das höchste ständige Parteiorgan der Asul ist der Nationalkonvent (''Convente Nacional''), der in der Regel alle drei Jahre als erweiterter Kongress (''Congreso'') zusammentritt. Er allein bestimmt über Grundsatzprogramme und Satzungsänderungen. Er wählt zudem die etwa 60-köpfige ''Comisión Nacional'' der Partei, der u.a. die Sekretäre der Regionalverbände (''Federaciones Regionales'') und Vertreter der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften qua Amt angehören. Zwischen aufwendigen mehrtägigen Tagungen des Congreso tritt der Nationalkonvent mindestens einmal im Jahr als ''Convente'' zusammen und bestimmt über aktuelle politische Themen, Organisations- und Personalfragen. Der ''Präsident des Nationalkonvents'' sitzt den Sitzungen des Konvents sowie denen des Parteikongresses vor, sein Amt ist das höchste Ehrenamt in der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parteiexekutive wird vom ''Comité Executivo Nacional'' ausgeübt. Dieses besteht aus dem Generalsekretär und den anderen Mitgliedern des 13-köpfigen Sekretariats, dem Schatzmeister, dem Nationalen Koordinator sowie aus Vertretern der Jungsozialisten und der Sozialistischen Frauen und weiteren kooptierten Mitgliedern. Der Generalsekretär übt den Vorsitz im Exekutivkomitee aus und ist in der Regel Parteiführer der Asul. Die ihm zur Seite gestellten Stellvertreter bilden mit ihm das Führungsteam. Der vom Generalsekretär nominierte und vom Konvent gewählte Parteikoordinator (''Coordinador Nacional'') übt die wichtigste administrative Position in der Partei aus und organisiert die tägliche Parteiarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 wird der Generalsekretär bzw. der Premierministerkandidat der Partei regelmäßig in geschlossenen Vorwahlen ermittelt, in denen die zahlenden Parteimitglieder ihre Stimme für einen Kandidaten abgeben können. Bei der Wahl des neuen Generalsekretärs im März 2010 konnte zum erstenmal auch online abgestimmt werden. Lediglich bei der Wahl von Premierminister De la Costa zum neuen Parteichef im Jahr 1999 wurde mangels Gegenkandidaten auf eine Vorwahl verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorfeldorganisationen und parteinahe Organisationen ===&lt;br /&gt;
Die ASUL verfügt über zahlreiche Vorfeldorganisationen wie die Sozialistische Jugend ([[Juventú Socialista]], JUSO), den [[Confederación Sagradêsa de Estudiantes Socialistas|sozialistischen Studentenbund COSES]], die Sozialistischen Frauen ([[Mulleres Socialistas]]) oder die Santiago-Laval-Stiftung ([[Fundación Santiago Laval]], FSL). Die Sozialistische Jugend JUSO bestand bereits als Jugendverband des PS und trug bis 1962 den Namen Confederación Sagradesa de la Juventú Socialista (CSJS). Der Sozialistischen Partei traditionell nahestehend ist die [[Confederación Sagradêsa de Sindicadōes Lavoradores]] (CSSL), der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens. Als traditionelle parteinahe Zeitung besteht seit dem späten 19. Jahrhundert die Zeitung [[l’Avante]] (nach der Fusion mit dem ''Jornal Socialista'' offiziell ''&amp;quot;Avante&amp;quot; Jornal Socialista'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internationales ===&lt;br /&gt;
Die ASUL ist Mitglied in der Partei Europäischer Sozialisten (PES) und der Sozialistischen Internationale (SI). Im Mai 2013 war sie zudem Gründungsmitglied der Progressiven Allianz. Im Europaparlament gehören die Abgeordneten der Partei der PSE-Fraktion bzw. seit 2009 der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&amp;amp;D) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiströmungen ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Entsprechend ihrer Wurzeln zeichnete sich die ASUL von Beginn an durch ein Nebeneinander konkurrierender Strömungen und Parteiflügel aus. Wie schon im alten [[Partíu Socialista]] bestand die Hauptpolarisierung zwischen ''Marxistas'' und ''Reformistas''. Mit dem [[Manifesto de Lemez]] aus dem Jahr 1962 konnten die Reformer den Marxisten wichtige Zugeständnisse abringen, indem das Bündnis mit konservativen Kräften nicht mehr dezidiert ausgeschlossen wurde. Der Marxismus blieb zwar wesentliche Ideologie der Partei, wurde jedoch nicht mehr als unfehlbar verstanden. Neben diesen beiden Strömungen konnte sich auch eine dezidiert christlich-humanistisch orientierte katholische Linke behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren geriet die programmatische Auseinandersetzung gegenüber den persönlichen Machtkämpfen und der Regierungspolitik in den Hintergrund. Das dominante Triumvirat um [[Stefano Nacoma]], [[Carles Domínguez Arrás]] und [[Iacovo Del Pérez]] stand zuvorderst für eine pragmatische Machtpolitik, die auch ein Bündnis mit der liberalen [[UDS]] ermöglichte. Gegen das vom Triumvirat angeführte Parteiestablishment sammelte sich in der Folge eine Reihe junger Politiker um [[Joán Caval]], der seit seinem Bündnis mit Nacoma und seiner Wahl zum Generalsekretär 1969 die Vorherrschaft in der Partei übernahm. Für mehrere Jahre bildete der programmatisch linkskeynesianische, strategisch auf die Zusammenarbeit mit den [[PCS|Kommunisten]] ausgerichtete ''Cavalistas'' die dominante Gruppe in der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig wuchs im Gefolge der 68er Revolte und im Zuge der Neuen Sozialen Bewegungen eine neue radikale Linke in der Partei heran, die sich von der marxistischen Arbeiterlinken durch intellektuell-postmaterialistische Positionen und eine starke Mittelstandsorientierung abhob. Erster sichtbarer Ausdruck dieser Linkswende war das [[Manifesto de Semesta]] des Jahres 1977, das stärker linksideologische Positionen bezog als das Vorgängerprogramm. Der vom linken Flügel stammende Parteizentrist [[Joán Caval]] konnte die Flügel bis in die Achtziger Jahre hinein in einem Gleichgewicht halten, das jedoch teilweise bereits in der Großen Koalition 1979-1982, spätestens aber danach einem offenen Kampf der Flügel wich. Bereits seit 1976/77 deutete sich eine Auflösung der Cavalistas und ein Machtkampf zwischen den eher linken und den eher liberalen Sozialisten an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historischen Niederlage der Linken bei der Wahl 1982 folgte eine Dominanz der parteirechten Reformistas, die unter [[Donado Ricardes]] Partei und Regierung dominierten. Obwohl das Programm von 1977 formal gültig blieb, setzten die Ricardistas auf eine markt-konforme Reform- und Austeritätspolitik. Erst nach dessen Niederlage 1990 folgte ein Wiedererstarken der Parteilinken, die sich aber schon bald in eine orthodox-sozialistische Strömung um [[Paulo Satyres]] und eine kompromissbereitere libertär-sozialistische Gruppe um [[Julio De la Costa]] spalteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der persönlichen Gegnerschaft der beiden Protagonisten erreichten beide im Zusammenspiel 1998 einen historischen Wahlerfolg. Unter der Führung De la Costas dominierte die libertäre Strömung, die aber schon bald sowohl von der radikalen Linken, als auch von der reformorientierten Rechten unter Druck geriet. Spätestens nach dem Wahlsieg 2002 drängte die zweite Gruppe auf größere wirtschaftsliberale Reformen, um die Wettbewerbsfähigkeit der sagradischen Wirtschaft zu erhalten. Dem Rücktritt De la Costas folgten daher neue Flügelkämpfe, aus denen nach dem Scheitern des Parteirechten [[Santiago Diaz de Velozo]] 2009 vorerst die Linken in der Partei als Sieger hervorgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Strömungen ===&lt;br /&gt;
*'''[[Mercistas]]''': Anhänger [[Mercé Serrat]]s und ihres Corrente ''Socialdemocrâcia''. Die Mercistas stehen in der Tradition der [[Cavalistas]], [[Grandistas]] und Neo-Cavalistas. Sie werden zur gemäßigten Parteilinken gerechnet und stehen für eine klassische sozialdemokratische Umverteilungspolitik in Verbindung mit gesellschaftsliberalen Positionen. Parteistrategisch treten die Mercistas für eine enge Zusammenarbeit der Linksopposition und ein Bündnis aus ASUL und [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]] bei möglicher Kooperation mit der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] ein.&lt;br /&gt;
* '''[[Valarosistas]]''': Als Valarosistas werden die Anhänger des Parteilinken [[Santiago Valarosa]] bezeichnet. Die meisten davon stammen aus dem parteilinken Arbeitnehmerverband ''[[Sinistra Lavorador]]'', der in der Tradition von [[Andrés Colón]] und [[Paulo Satyres]] steht und deren politischer Führer Valarosa ist. Die traditionelle Parteilinke steht für umfangreiche wohlfahrtsstaatliche Absicherungen, eine enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und ein geschlossenes Auftreten der Linksparteien gegen 'Sozialabbau' und 'Neoliberalismus'. Aktuelle Führungsfigur der Linken neben Valarosa ist die frühere Arbeitsministerin [[Ana Orlén-Zapato]].&lt;br /&gt;
* '''[[Velozistas]]''': Gefolgsleute des früheren Parteichefs [[Santiago Diaz de Velozo]] und seines Corrente ''Reformas per l'Avenir''. Die Velozistas setzen sich für Gesellschafts- und Sozialreformen zur Modernisierung des sagradischen Wohlfahrtsstaats ein und sind von der Ideologie des Dritten Weges inspiriert. Damit werden sie dem rechten Parteiflügel zugeordnet und stehen in der Tradition der rechtssozialdemokratischen [[Ricardistas]]. Sie lehnen eine allzu enge Bindung an die Linke ab und bevorzugen stattdessen einen Weg der Eigenständigkeit und gegebenenfalls eine Zusammenarbeit mit den Parteien der Mitte. Nach dem Rückzug Diaz de Velozos aus der Politik im Jahr 2009 sind seine Gefolgsleute mehrheitlich im Lager der '''[[Leonistas]]''' aufgegangen, die unter der Führung des ehemaligen Semestiner Bürgermeisters [[Miquel Javier León]] einen ähnlichen Kurs vertreten.&lt;br /&gt;
* '''[[Julistas]]''': Anhänger des langjährigen Ministerpräsidenten und Parteivorsitzenden [[Ramón Julio De la Costa]] und seines Corrente ''Sinistra Progresista''. Die Julistas vertreten in der Tradition der Neuen Sozialen Bewegungen das Konzept des ''Novo Progresismo'' mit einer starken Betonung gesellschaftsliberaler, ökologischer und institutioneller Fragen. Wirtschaftspolitisch sind die Julistas gespalten zwischen Anhängern traditioneller linker Sozialstaatspolitik und einer reformorientierten, den Positionen der Parteireichten zuneigenden Minderheit. &lt;br /&gt;
* '''[[Sinistra Cristiana]]''': linkskatholischer und christlich-sozialistischer Flügel in der Tradition [[Nino Cabal]]s und [[Luciano Minorel]]s. &lt;br /&gt;
* '''[[Alternativa Socialista]]''': Anti- und Alterglobalisierungsplatform der Partei und Vertreter der radikalen, alternativen Linken in der Asul. Die Alternativa Socialista wird von [[Carles Santanier]] angeführt, der 2009 vergeblich für das Amt des Generalsekretärs kandidiert hatte.&lt;br /&gt;
* '''[[Eco-Socialistas]]''': linksökologischer und ökosozialistischer Parteiflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ASUL bei nationalen Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949|1949]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 27,5 %&lt;br /&gt;
| 141 / 511&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1953|1953]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 31,5 %&lt;br /&gt;
| 161 / 511&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|1954]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 29,4 %&lt;br /&gt;
| 152 / 511&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|1958]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 32,0 %&lt;br /&gt;
| 164 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|1962]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 33,9 %&lt;br /&gt;
| 184 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|1963]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,1 %&lt;br /&gt;
| 185 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|1967]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 33,0 %&lt;br /&gt;
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| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|1970]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 40,3 %&lt;br /&gt;
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| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|1974]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 37,9 %&lt;br /&gt;
| 201 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|1976]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 36,3 %&lt;br /&gt;
| 191 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1978|1978]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,9 %&lt;br /&gt;
| 186 / 511&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|1982]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| 32,9 %&lt;br /&gt;
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| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|1986]]&lt;br /&gt;
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| 29,2 %&lt;br /&gt;
| 154 / 511&lt;br /&gt;
| [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,4 %&lt;br /&gt;
| 184 / 511&lt;br /&gt;
| [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,0 %&lt;br /&gt;
| 184 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 37,9 %&lt;br /&gt;
| 197 / 511&lt;br /&gt;
| [[Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 37,2 %&lt;br /&gt;
| 195 / 511&lt;br /&gt;
| [[Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 29,8 %&lt;br /&gt;
| 155 / 511&lt;br /&gt;
| [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 23,4 %&lt;br /&gt;
| 126 / 511&lt;br /&gt;
| [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 28,0 %&lt;br /&gt;
| 153 / 511&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 22,4 %&lt;br /&gt;
| 118 / 511&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2019|2019]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 23,4 %&lt;br /&gt;
| 122 / 511&lt;br /&gt;
| [[Eva Monet-Sabadera]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlen zum Europäischen Parlament ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
| Fraktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1979|1979]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 31,8 %&lt;br /&gt;
| 21 / 60&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
| SOC&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1984|1984]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 32,1 %&lt;br /&gt;
| 21 / 60&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| SOC&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1989|1989]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 34,1 %&lt;br /&gt;
| 21 / 60&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| SOC&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 31,1 %&lt;br /&gt;
| 20 / 64&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| PSE&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 1999|1999]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 36,5 %&lt;br /&gt;
| 25 / 64&lt;br /&gt;
| [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
| PSE&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2004|2004]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 25,2 %&lt;br /&gt;
| 14 / 54&lt;br /&gt;
| [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
| PSE&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 25,0 %&lt;br /&gt;
| 14 / 50 (15 / 54)&lt;br /&gt;
| [[Francisca Columes-Joell]]&lt;br /&gt;
| S&amp;amp;D&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2014|2014]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 20,1 %&lt;br /&gt;
| 11 / 54&lt;br /&gt;
| [[Nina Álamo Gomes]]&lt;br /&gt;
| S&amp;amp;D&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Europawahl 2019|2019]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| ASUL&lt;br /&gt;
| 17,4 %&lt;br /&gt;
| 10 / 54 (10 / 54)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| S&amp;amp;D&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten und Funktionsträger in der ASUL ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Nino Cabal]], 1970-1975&lt;br /&gt;
* [[Iacovo Del Pérez]], 1975-1985&lt;br /&gt;
* [[António Grande Illega]], 2000-2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Santo de l'Ilpa]], 1946-1948&lt;br /&gt;
* [[António Santiago]], 1964 (†)&lt;br /&gt;
* [[Iacovo Del Pérez]], 1964-1967&lt;br /&gt;
* [[Joán Caval]], 1970-1979&lt;br /&gt;
* [[Donado Ricardes]], 1990-1992&lt;br /&gt;
* [[Ramón Julio De la Costa]], 1999-2006&lt;br /&gt;
* [[Mercé Serrat Cabarell]], 2013-2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| #&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:27%&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|von&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|bis&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| Info&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1947&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1954&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 1949|1949]], [[Parlamentswahl 1953|1953]], [[Parlamentswahl 1954|1954]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1954&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1964 &lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 1958|1958]], [[Parlamentswahl 1962|1962]], [[Parlamentswahl 1963|1963]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Ministerpräsident]] 1964 (†)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1964&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1969&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 1967|1967]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1964 kommissarisch; [[Ministerpräsident]] 1964-1967&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Joán Caval]] (†)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1969&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1984 &lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 1970|1970]], [[Parlamentswahl 1974|1974]], [[Parlamentswahl 1976|1976]], [[Parlamentswahl 1978|1978]], [[Parlamentswahl 1982|1982]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Ministerpräsident]] 1970-1979&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1984&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1987&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 1986|1986]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;1984-1985 kommissarisch&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1987&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 1990|1990]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Ministerpräsident]] 1990-1992&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Luis José López]] &amp;lt;small&amp;gt;(interim)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;kommissarisch&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1992&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1997&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 1994|1994]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Verzicht auf Wiederwahl&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1997&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2005&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 1998|1998]], [[Parlamentswahl 2002|2002]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Ministerpräsident]] 1999-2006; Verzicht auf Wiederwahl&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Sozialistische Primaries 2005|2005]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2009&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 2006|2006]], [[Parlamentswahl 2009|2009]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Rücktritt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Santiago Valarosa]] &amp;lt;small&amp;gt;(interim)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 2009&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2010&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;kommissarisch&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Sozialistische Primaries 2010|2010]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2018&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Parlamentswahl 2013|2013]], [[Parlamentswahl 2017|2017]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Rücktritt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Loubregat]] &amp;lt;small&amp;gt;(interim)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2018&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2018&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;kommissarisch&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Gil-Santián Rovira]] &amp;lt;small&amp;gt;(interim)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2018&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Sozialistische Primaries 2018|2018]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Präsident der Übergangskommission&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Eva Monet-Sabadera]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Sozialistische Primaries 2018|2018]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizegeneralsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
* 1947-1954: [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;1954-1960: ''unbesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1960-1964: [[Iacovo Del Pérez]] &lt;br /&gt;
* 1964-1982: [[Stefano Nacoma]] &lt;br /&gt;
* 1982-1985: [[Andrés Colón]] &lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;1985-1987: ''unbesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987-1992: [[Luis José López]] &lt;br /&gt;
* 1992-1997: [[María Benítez Saforcada]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000: [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
* 2005-2014: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
* 2014-2018: [[Joaquín Loubregat]] &amp;lt;small&amp;gt;(3-6/2018 ruhend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2018: [[Esker Narbón]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des Nationalkonvents der ASUL ===&lt;br /&gt;
* 1947-1960: [[Nino Cabal]]&lt;br /&gt;
* 1960-1969: [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
* 1969-1976: [[Márcio Álvarez]] (†)&lt;br /&gt;
* 1976-1980: [[José Arnaldo Garret]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1977 provisorisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1980-1982: [[Rinaldo Sugares]] &amp;lt;small&amp;gt;(provisorisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1982-1988: [[Stefano Nacoma]] (†)&lt;br /&gt;
* 1988-1991: [[Isabel Defernandis Carret]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: [[Joán Dehamonte]]&lt;br /&gt;
* 1995-2000: [[Joán Guiterres]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Flávio Osório Gimenès]]&lt;br /&gt;
* 2005-2010: [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Salvador Lafayet]]&lt;br /&gt;
* 2014-2017: [[Ana Gris-Betancourt]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: [[Gil-Santián Rovira]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteikoordinatoren ===&lt;br /&gt;
* 1954-1962: [[Carles Alberto Remón]] &amp;lt;small&amp;gt;(Organisationssekretär unter [[Antonio Santiago]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1969-1972: [[Andrés Colón]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Joán Caval]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1972-1977: [[Nícola Zamorra]]&lt;br /&gt;
* 1977-1979: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
* 1981-1985: [[Miquel Cambrís]]&lt;br /&gt;
* 1985-1987: [[Paulo Satyres Blanco]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Andrés Colón]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987-1990: [[Salvador Lafayet]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Donado Ricardes]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[Cornélio Vitez]]&lt;br /&gt;
* 1992-1995: [[Enrico Herzog]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[António Grande Illega]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1995-1996: [[Mercé Serrat Cabarell]] &lt;br /&gt;
* 1997-2000: [[Santiago Valarosa]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[António Grande Illega]] und [[Julio De la Costa]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Nina Álamo Gomes]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Julio De la Costa]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2005-2009: [[Lorenzo Manuel Delúsio]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Santiago Diaz de Velozo]])&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Joaquín Loubregat]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Mercé Serrat Cabarell]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014-2018: [[Mona Assouli]]&lt;br /&gt;
* seit 2018: [[Luis Ijuren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ParteisprecherInnen ===&lt;br /&gt;
* 1958-1964: [[Isabel Defernandis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1969-1970: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
* 1970-1972: [[David Cabarel]]&lt;br /&gt;
* 1972-1974: [[Carles Ferro Lima]]&lt;br /&gt;
* 1974-1977: [[Simón Lorenzo Celano]]&lt;br /&gt;
* 1994-1995: [[Mercé Serrat Cabarell]] &lt;br /&gt;
* 1995-1998: [[Ana Orlén-Zapato]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Joaquín Delavesc]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Cristina María Dacrós]]&lt;br /&gt;
* 2002-2005: [[Marián Helguerra]]&lt;br /&gt;
* 2005-2010: [[Mara Joana Coresol]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: [[David Chabrol]]&lt;br /&gt;
* 2012-2014: [[Mona Assouli]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Selle Olar Ibaregui]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1961-1964: [[Carles Domínguez-Arrás]] &amp;lt;small&amp;gt;(geschäftsführend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1964-1966: [[Piero Cellar]]&lt;br /&gt;
* 1966-1970: [[Carles Domínguez-Arrás]]&lt;br /&gt;
* 1970-1976: [[Piero Cellar]]&lt;br /&gt;
* 1977-1981: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
* 1981-1982: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* 1982-1986: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Francisco Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
* 1990-1998: [[Victor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
* 1998-1999: [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
* 1999-2006: [[Santiago Guadalí]]&lt;br /&gt;
* 1-11/2006: [[Victor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
* 2006-2014: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
* 2014-2019: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
* seit 2019: [[Cristina María Dacrós]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Sekretäre in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1958-1962: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* 1962-1972: [[Isabel Defernandis]]&lt;br /&gt;
* 1974-1979: [[Iano Norriez]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Miquel Cambrís]]&lt;br /&gt;
* 1982-1984: [[Damián Ornelo]]&lt;br /&gt;
* 1984-1986: [[Francisco Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Jorge Lombardo]]&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[António Delvequio]]&lt;br /&gt;
* 1992-1994: [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: [[Lorenzo Dimas Ferrera]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Dián Fernando Celu]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: [[Tomás Santangel]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Joán Mendieta Isalde]]&lt;br /&gt;
* 2013-2017: [[Cristina María Dacrós]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: [[Yoren Gallard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteikongresse der ASUL == &lt;br /&gt;
*11/1947	Congreso I Fondador in [[Vapaís]] – [[Declaración de Vapaís]] als provisorisches Programm, Wahl provisorischer Gremien&lt;br /&gt;
*1948	Congreso II Costitucional in [[Semest]] – Annahme einer Parteisatzung, Wahl regulärer Gremien&lt;br /&gt;
*1950	Congreso III in [[Artir]]&lt;br /&gt;
*1953	Congreso IV in [[Viça]]&lt;br /&gt;
*1954	Congreso V in [[Bosa]] – Wahl [[António Santiago]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1956	Congreso VI in [[Tulis]]&lt;br /&gt;
*1959	Congreso VII in [[Biniar]]&lt;br /&gt;
*1962	Congreso VIII in [[Lemez]] – 75 jähriges Jubiläum der PS-Gründung 1887 – reformorientiertes [[Manifesto de Lemez]] („Reforma Socialista“)&lt;br /&gt;
*1964	Congreso IX in [[Gerón]] &lt;br /&gt;
*1966	Congreso X in [[Duerez]]&lt;br /&gt;
*1969	Congreso XI in [[Ostino]] – Wahl [[Joán Caval]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1972	Congreso XII in [[Ligre North]] – 25-jähriges Parteijubiläum – Höhepunkt der Macht Joán Cavals&lt;br /&gt;
*1974	Congreso XIII in [[Laquines]]&lt;br /&gt;
*1977	Congreso XIV in [[Semest]] – linksreformistisches [[Manifesto de Semesta]]&lt;br /&gt;
*1979	Congreso XV in [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
*1982	Congreso XVI in [[Portofín]] – Wahl [[Andrés Colón]]s zum Premierminister-Kandidaten und Vizegeneralsekretär der Partei &lt;br /&gt;
*02/1985	Congreso XVII in [[Noyar]] &lt;br /&gt;
*02/1987	Congreso XVIII in [[Malesc]] – Jubiläum 100 Jahre  PS-Gründung 1887 - Wahl [[Donado Ricardes]]' zum Parteichef&lt;br /&gt;
*1989	Congreso XIX in [[Valier]]&lt;br /&gt;
*03/1991	Congreso XX in [[Artir]] – [[Proposiciones de l’Artir]], postmaterialistische Thesen zur (Neu-)Interpretation des Semestiner Programms, wesentlich von der [[Guarda Jovén]] mitformuliert&lt;br /&gt;
*1993	Congreso XXI in [[Cavalla]] – Aufarbeitung der [[ASUL-Parteispendenaffäre]]  &lt;br /&gt;
*1995	Congreso XXII in [[Diegue]] &lt;br /&gt;
*05/1997	Congreso XXIII in [[Tulis]] – 50-jähriges Parteijubiläum – [[Declaración pel Cânviu]], Aktualisierung der „Proposiciones“&lt;br /&gt;
*2000	Congreso XXIV in [[Duerez]] - neues Parteiprogramm [[Manifesto de Duerez]] &lt;br /&gt;
*03/2003 Congreso XXV in [[Ligre North]] &lt;br /&gt;
*10/2005	Congreso XXVI in [[Viça]] - Wahl [[Santiago Diaz de Velozo]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*2007	Congreso XXVII in [[Ostino]] – scharfe Auseinandersetzungen um den Kurs der Partei&lt;br /&gt;
*03/2010 Congreso XXVIII in [[Semest]] - Wahl [[Mercé Serrat]]s zur Generalsektetärin&lt;br /&gt;
*12/2012 Congreso XXIX in [[Vesaey]] - Nominierung [[Mercé Serrat]]s als Spitzenkandidatin für die [[Parlamentswahl 2013]]&lt;br /&gt;
*12/2014 Congreso XXX in [[Bosa]]&lt;br /&gt;
*1/2017 Congreso XXXI in [[Biniar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige programmatische Dokumente ==&lt;br /&gt;
* 1947 [[Declaración de Vapaís]]: Gründungsmanifest mit kurzer programmatischer Erklärung, beruht auf dem Konsens der Umgestaltung der Gesellschaft hin zum Demokratischen Sozialismus&lt;br /&gt;
* 1962 [[Manifesto de Lemez]] (&amp;quot;Reforma Socialista&amp;quot;): erstes vollständiges Parteiprogramm, marxistisch fundiert, aber reformistisch ausgerichtet, zielt wesentlich auf eine Beilegung des Konflikts zwischen Marxisten und Reformisten in der Partei&lt;br /&gt;
** 1970 &amp;quot;[[Mâis Democrâcia]] Social. Declaración pel Cânviu Socialista&amp;quot;: Wahlprogramm [[Joán Caval]]s für die [[Parlamentswahl 1970|&amp;quot;Schlüsselwahl&amp;quot; 1970]], kündigt eine gesellschaftsliberale und sozialistische Reformpolitik an&lt;br /&gt;
* 1977 [[Manifesto de Semesta]] (&amp;quot;La Trasformación Continua&amp;quot;): zweites vollständiges Parteiprogramm, von der Neuen Linken beeinflusst, berücksichtigt erstmals auch Umweltaspekte und strebt eine Emanzipation des Einzelnen in der solidarischen Gesellschaft an&lt;br /&gt;
** 1989 &amp;quot;Proposiciones per una Reforma Solidâria&amp;quot;: Wahlprogramm [[Donado Ricardes]]' für die [[Parlamentswahl 1986]], weicht in wesentlichen Punkten vom 1977er Manifest ab und propagiert eine wirtschaftsfreundlichere Politik und eine &amp;quot;Economía Mixta&amp;quot;&lt;br /&gt;
** 1991 &amp;quot;[[Proposiciones de l'Artir]]&amp;quot;: Ergänzung des Parteiprogramms von 1977, wesentlich postmaterialistisch beeinflusst, u.a. gegen Atomkraft, für Frieden und für die soziale Emanzipation&lt;br /&gt;
** 1997 &amp;quot;[[Declaración pel Cânviu]]&amp;quot;: Programmatische Grundlage der Wahlplattform 1998, Betonung gesellschaftsliberaler Positionen, propagiert eine neue Übereinkunft von Staat und Wirtschaft (&amp;quot;entesa económica&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* 2000 [[Manifesto de Duerez]] (&amp;quot;Progreso Social&amp;quot;): drittes vollständiges Parteiprogramm, vom &amp;quot;Progresismo&amp;quot;-Konzept [[Julio de la Costa]]s geleitet, propagiert die soziale Emanzipation durch Inklusion und eine bürgerliche Freiheit in Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.110.163</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Joaqu%C3%ADn_Loubregat&amp;diff=50720</id>
		<title>Joaquín Loubregat</title>
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		<updated>2019-12-06T20:45:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.110.163: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Collboni4.jpg|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Joaquín Loubregat Teixa''' (*1972 in [[Ollar de Barregat]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker, der bis Oktober 2019 als Fraktionssprecher der sozialdemokratischen [[ASUL]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] amtierte. Als Vizegeneralsekretär seiner Partei fungierte er nach dem Rücktritt von [[Mercé Serrat Cabarell]] von Februar bis Juli 2018 als kommissarischer Parteichef, ehe er seine Kandidatur für die [[Sozialistische Primaries 2018|sozialistischen Primaries im September 2018]] erklärte, in denen er [[Eva Monet]] unterlag. Loubregat blieb aber Fraktionssprecher und war damit weiterhin in der Parteiführung vertreten. Nach einem monatelangen Machtkampf mit Eva Monet erklärte Loubregat im Oktober 2019 seinen Rücktritt vom Fraktionsamt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politische Anfänge ====&lt;br /&gt;
Loubregat wurde 1973 im [[Comtàid-Perín|tulinesischen]] [[Ollar de Barregat]] geboren und machte dort sein Abitur. Anschließend studierte er in [[Tulis]] Politikwissenschaft, Jura und Wirtschaftswissenschaften. Bereits als Jugendlicher trat er in die ASUL ein und engagierte sich für die [[Juventú Socialista]] und die [[Estudiantes Socialistas]]. 1996 wurde Loubregat erstmals in den Stadtrat seiner Heimatstadt gewählt, seit 1999 war er dort Fraktionssprecher der Sozialisten, seit 2000 zudem Sekretär der ASUL im Bezirk Tulis-Land. Im Jahr 2002 zog er für die regierenden Sozialisten in die [[Abgeordnetenkammer]] ein, wo er 2006 zum medienpolitischen Sprecher seiner Fraktion gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg in die Parteiführung ====&lt;br /&gt;
Bei den Primaries um den Posten des Generalsekretärs der ASUL im Frühjahr 2010 unterstützte Loubregat die siegreiche Kandidatin [[Mercé Serrat]]. Anschließend nominierte die neue Parteichefin Serrat den bis dahin weithin unbekannten Loubregat überraschend für das Amt des Parteikoordinators. Er wurde mit einem Stimmenanteil von 72 Prozent gewählt und folgte in diesem Amt auf [[Lorenzo Manuel Delúsio]], der sich keiner Wiederwahl stellte. Zusammen mit Parteisprecher [[David Chabrol]] gehört Loubregat seither zu den engsten Mitarbeitern und Vertrauten Serrats in der ASUL-Parteizentrale in [[Semest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Parlamentswahl 2013]] war Loubregat wesentlich für die Kampagne der Sozialisten verantwortlich, die mit dem Wahlsieg der Mitte-Links-Parteien und der Ernennung Serrat Cabarells zur Premierministerin endete. Loubregat wurde danach aber überraschend nicht ins [[Kabinett Serrat Cabarell|Kabinett der neuen Ministerpräsidentin]] berufen und blieb stattdessen in der Parteizentrale, um den Europawahlkampf 2014 zu organisieren. Wenig später wurde Loubregat als Nachfolger [[Santiago Valarosa]]s zum Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] gewählt. Als solcher vertrat er Mercé Serrat regelmäßig in ihrer Funktion als Parteichefin der Sozialisten. Seit 2014 amtierte Loubregat zudem als Sprecher der [[ASUL]]-Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] und galt damit als Nummer 2 in der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 2017]] und dem Rückzug [[Mercé Serrat Cabarell]]s aus der Parteiführung folgte ihr Loubregat im Februar 2018 als kommissarischer Generalsekretär nach. Im Juli erklärte Loubregat schließlich, seine Parteiämter ruhen zu lassen und als Kandidat bei den [[Primârias Socialistas 2018|sozialistischen Primaries im September 2018]] anzutreten. Obwohl Loubregat als klarer Favorit ins Rennen ging, musste seine Kampagne einige Rückschläge erleiden. Vor allem sein Eintreten für eine inoffizielle Zusammenarbeit mit der Mitte-Rechts-Regierung von [[Manuel Ramoes Iliega]] führte zu Kritik der Parteilinken und an der Basis. In der ersten Runde der Primaries erreichte Loubregat schließlich nur 34,3 Prozent der Stimmen und landete damit auf dem zweiten Platz. In der Stichwahl musste er sich mit 39,1 Prozent deutlich seiner Gegenkandidatin [[Eva Monet]] geschlagen geben, die vom linken Parteiflügel favorisiert wurde. Loubregat blieb aber Sprecher der Abgeordnetenfraktion und damit in einer machtpolitischen Schlüsselstellung, die ihn immer wieder in Gegensatz zur neuen Parteispitze brachte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es immer wieder zu Spannungen zwischen der neuen Parteispitze um Eva Monet, die sich um ein linkeres Profil bemühte, und der Fraktionsführung um Loubregat, der in der Abgeordnetenkammer einen kooperativen Kurs gegenüber der konservativ-liberalen Minderheitsregierung einschlug, um den Einfluss der rechtspopulistischen [[PSP]] zurückzudrängen. Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Europawahl 2019]] eskalierten die Spannungen und es kam zu offenen Rücktrittsforderungen an [[Eva Monet]] aus dem Lager um Loubregat. Der Machtkampf führte im Oktober 2019 schließlich zum Rücktritt Loubregats als Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer. Zuvor hatte Monet sich gegen Loubregat durchgesetzt und Verhandlungen mit der PPC über ein gemeinsames Haushaltsgesetz ausgeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mandate ====&lt;br /&gt;
* 1996-2002: Mitglied des Stadtrats von [[Ollar de Barregat]]&lt;br /&gt;
* seit 2002: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteifunktionen ====&lt;br /&gt;
* 1999-2002: Fraktionssprecher der [[ASUL]] im Stadtrat von [[Ollar de Barregat]]&lt;br /&gt;
* 2000-2010: Sekretär der [[ASUL]] [[Tulis]]-Land&lt;br /&gt;
* 2010-2014: Koordinationssekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 2014-2018: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 3/2018 ruhend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2-3/2018: kommissarischer Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 2014-2019: Fraktionssprecher der [[ASUL]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Loubregat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Loubregat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>178.4.110.163</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sozialistische_Primaries_2018&amp;diff=50719</id>
		<title>Sozialistische Primaries 2018</title>
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		<updated>2019-12-06T20:43:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;178.4.110.163: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Primarias2018.jpg|thumb|140px]]&lt;br /&gt;
Die '''Primârias Socialistas 2018''' fanden in zwei Runden im September 2018 statt und bestimmten über die Position des Generalsekretärs bzw. der Generalsekretärin der [[ASUL|sozialistischen Asul]]. Stimmberechtigt waren alle Mitglieder und registrierten Sympathisanten der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöst wurde der Urwahl-Prozess durch den Rücktritt der amtierenden Generalsekretärin [[Mercé Serrat Cabarell]] nach der [[Parlamentswahl 2017]] und der Ernennung des Konservativen [[Manuel Ramœs Iliega]] zum [[Ministerpräsident]]en im Februar 2018. Nach dem Scheitern ihrer Bemühungen um die Bildung einer neuen Regierung trat Serrat Cabarell im Februar 2018 von ihrem Amt zurück und leitete damit den Primary-Prozess ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Serrat Cabarells Rücktritt folgte ihr Stellvertreter [[Joaquín Loubregat]] als kommissarischer Parteichef nach. Dieser trat schließlich im Juli 2018 von dieser Funktion zurück und ließ sein Amt im Nationalsekretariat der Partei ruhen, nachdem er seine eigene Kandidatur bei den Primaries angekündigt hatte. Die Wahl wurde danach formell vom Präsidenten des Nationalkonvents der Partei [[Gil-Santián Rovira]] geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kandidaten ====&lt;br /&gt;
* [[Joaquín Loubregat]] (*1972), Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (seit 2002), Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] seit 2014 (seit März 2018 ruhend), Fraktionssprecher in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* [[Cristina Areja]] (*1962), Mitglied des Regionalrats von [[Alconía]], Präsidentin der Regionalregierung von [[Alconía]] (seit 2015), Sekretärin des [[ASUL]]-Regionalverbandes [[Alconía]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
* [[Eva Monet-Sabadera]] (*1969), Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (seit 2017), Sekretärin des [[ASUL]]-Stadtverbandes in [[Semest]] (seit 2015), Sprecherin der parteilinken [[Sinistra Lavorador]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ergebnis ====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1. Wahlg.&lt;br /&gt;
| 2. Wahlg.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
! colspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Eva Monet-Sabadera]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|39,2 %&lt;br /&gt;
! 60,9 %&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
! colspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Joaquín Loubregat]]'''&lt;br /&gt;
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