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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Armorien</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;169.155.254.199: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |[[Bild:Logo-Armoria.jpg|140px]]&lt;br /&gt;
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| colspan=2 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Flagge-Armoria.jpg|120px]] &amp;lt;br&amp;gt;Flagge&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Wappen-Armoria.jpg|70px]] &amp;lt;br&amp;gt;Wappen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtssprachen'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradisch]], [[Armorisch]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Hauptstadt'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Viça]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Provinzen'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 5 &amp;lt;small&amp;gt;([[Airar]], [[Alto-Ligre]], [[Cripón]], [[Keréc]], [[Viçano-Serra d'Armôria]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Fläche'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 34.583 km²&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Einwohnerzahl'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 2.602.958  &amp;lt;small&amp;gt;(Stand: Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Regierungschefin'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''Coseller-Presidente'' [[Ywán Guerwennéc]] &amp;lt;small&amp;gt;([[UNV]])&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 17m&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Karte-Amoria.jpg|250px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Armorien''' ([[sagradisch]] ''Armôria'', [[armorisch]] ''An Arvor'') ist eine [[Regionen Sagradiens|Region]] im Nordosten [[Sagradien]]s. Sie liegt am Oberlauf des [[Ligre]] und besteht aus den Provinzen [[Viçano-Serra d'Armôria]] (''Gwizhaen-Menezioù''), [[Cripón]] (''Kerpenn''), [[Airar]], [[Keréc]] (''Kereg'') und [[Alto-Ligre]] (''Ligr-Uhel''). Hauptstadt und ökonomisches Zentrum ist [[Viça]] (''Gwizh''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische Region Armorien deckt den westlichen Teil der armorikanischen Kulturregion ab, zu der auch die benachbarte französische Region Bretagne zählt. Ihren Namen hat die Region von der gallischen Bezeichnung ''Aremorica'', was so viel bedeutet wie „Land am Meer“. Zusammen mit Irland, Schottland, Wales, Cornwall, der Isle of Man, der Bretagne und den [[Avinen]] gehört Armorien zu den acht traditionellen Keltischen Nationen. Neben dem [[Sagradischen]] ist auch die keltische [[Armorische Sprache]] als regionale Amtssprache anerkennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographie ===&lt;br /&gt;
Die Region hat im Süden Anteil am [[Hochland von Cabeza]], an das sich nördlich die [[Serra d'Armôria]] (''Menezioù-an-Arvor'') anschließt. Im Norden der Region erstrecken sich das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] sowie die [[Cripón]]. Die Region grenzt im Westen an die sagradischen Regionen [[Ligre-Scantia]] und [[Alta-Scantia]], im Süden an [[Lojandía]] und [[Ceundâlia]] und im Osten an das französische Departement Finistère. Die Region hat im Norden Anteil am [[Keltisches Meer|Keltischen]] und im Südosten am [[Kantabrisches Meer|Kantabrischen Meer]], im Osten und Nordosten liegt sie an der Iroise (''Mor an Irwazh'') und an der [[Straße von Monastec]]. Die Nordostspitze der Region bilden das [[Cap Coruén]] (''C'hab Kerwenn'') und die Küste des [[Golf von Cripón]]. Die Südostspitze bildet das [[Cap Moher]] (''C'hab Moher'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kultur und Sprache ====&lt;br /&gt;
Armorien ist wie die benachbarte Bretagne in Frankreich traditionell stark von der Keltischen Kultur geprägt und wird als eine der keltischen Nationen angesehen. Im Osten und Nordosten der Region, in den Provinzen [[Keréc]] (''Kereg'') und [[Cripón]] (''Kerpenn'') wird noch heute mit dem [[Armorisch]]en (''Arvoreg'') eine inselkeltische Varietät gesprochen, die eng mit der Bretonischen Sprache verwandt ist und mit dieser ein Sprachkontinuum bildet. Das Armorische ist neben Sagradisch zweite regionale Amtssprache. Im Westen und Süden der Region wird die romanische Sprachvarietät des [[Armoroceundalisch]]en gesprochen, im äußersten Westen auch skantische Dialekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Städte Armoriens tragen neben ihren sagradischen Bezeichnungen keltische Namen, darunter [[Cavalla]] (''Kabalhez''), [[Fabena]] (''Fabeghan''), [[Monastec]] (''Monasteg''), [[Challón]] (''C'halheann''), [[Sant'Armel]] (''Sant-Armael''), [[Avén-al-Canal]] (''An-Ewenn'') sowie die Hauptstadt [[Viça]] (''Gwizh''). Der Name der Stadt [[Nouberez]] ist im Sagradischen und im Armorischen gleichlautend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wirtschaft ====&lt;br /&gt;
Armoria gehört zu den eher strukturschwachen Regionen Sagradiens und ist nach wie vor stark von der Landwirtschaft geprägt. Die Ausnahme stellt der Ballungsraum um die Stadt [[Viça]] dar, in dem auch Industrien angesiedelt sind. Wichtigster Wirtschaftszweig Armorias ist traditionell der Fischfang. Zudem besteht an der Nordküste ein zunehmender Sommertourismus, besonders in der [[Cripón]] mit der sogenannten [[Costa del Marbre]] (''Aod-an-Marbyr'', &amp;quot;Marmorküste&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Armôria eine der bedeutendsten Cidre-produzierenden Regionen Sagradiens. Neben armorischem Cidre (''Cidyr-an-Arvor'') wird auch Pommeau (''Pomêu d'Armôria'', ''Pomell-an-Arvor'') und der Apfelbranntwein [[Gwinardant]] (oder ''Lagout'') hergestellt, die armorische Variante des Lambig oder Calvados. In [[Airar]] wird zudem ein international bekannter Poiré produziert (''[[Peràu del Airar DOC]]''). Mit der [[Cervecería Sant'Armel]] ist eine der größten und international bekanntesten sagradischen Brauereien in Armorien beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geschichte ====&lt;br /&gt;
===== Antike =====&lt;br /&gt;
Die sagradische Landschaft Armorien geht auf den antiken Begriff ''Aremorica'' zurück, der ursprünglich die Küstengebiete Galliens und vor allem das Gebiete östlich der Seine, nördlich der Loire sowie westlich des armorischen Isthmus beschrieb, vor allem also die Gebiete der heutigen Normandie und [[Bretagne]] sowie den Osten des heutigen Armoria, der damals noch zum römischen Gallien gerechnet wurde. Danach wurde auch das Gebirge, in dem Gallien endet, als ''Mons Armoricus'' bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als Armorien bezeichnete Landschaft war bereits im Paläolithikum besiedelt, was vereinzelte Werkzeugfunde aus der Acheuléen-Kultur belegen. In der Bronzezeit war der armorische Raum wegen seiner Metallvorkommen ein wichtiger Handelsplatz, was man aus zahlreichen weiteren umfangreichen Hortfunden schließen kann. Die in der Eisenzeit einwandernden Kelten nannten das Gebiet Aremorica beziehungsweise Armorica („Land am Meer“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 2. Jahrhundert v. Chr. lebten auf im westlichen Teil des bretonischen Isthmus die keltischen Stämme der Veneter, Bereter, [[Haephier]], [[Vikier]], [[Salirer]] und der [[Ligrer]]. Der größte Teil der Gegend westlich und nördlich der heute als [[Serra d'Armoria]] bekannten Berge gehörte dann nach der Eroberung durch die Römer unter Augustus zur [[Sagradia Citerior]] bzw. [[Sagradia Geroniensis|Geroniensis]], seit Diokletian zur Provinz [[Ligria]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Frühmittelalter =====&lt;br /&gt;
In spätrömischer Zeit gehörten größere Teile Armoriens zum Herrschaftsgebiet der keltischen [[Ligri]], die im 4. Jahrhundert ein kurzlebiges Großreich im Norden des sagradischen Festlandes errichteten. Seit dem 5. Jahrhundert setzten etwa zwei Jahrhunderte lang in unregelmäßigen Abständen christianisierte Kelten aus Britannien (Britonen) an die Küsten Aremoricas über, während sich die Siedlungsgebiete der noch heidnischen Sachsen, Angeln und Jüten auf der britischen Insel ausweiteten. Die einwandernden „Inselkelten“ besiedelten Aremorica, brachten ihre Sprache mit und vermischten sich auch teilweise mit den einheimischen keltisch-ligrischen und sagroromanischen Bevölkerungsgruppen. Während sich im heute französischen Teil Aremoricas die Königreiche Domnonea, Cornouaille und Broërec bildeten, bestanden im heute sagradischen Teil das Königreich von [[Cripón]] (''Kerpenn'') an der Nordküste und [[Keréc]] (''Kereg'') im Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung Nordsagradiens durch die [[Skanten]] im 5. und 6. Jahrhundert errichteten diese im Westen der heutigen Region Armoria die so genannte [[Armorikanische Mark]] als Grenzregion zu dem Gebiet, das nun von den einwandernden inselkeltischen Briten seinen Namen Bretagne erhielt. Der ligrisch-armorische ''Dux'' [[Armahon]] errichtete um 700 ein Reich, das von [[Disiés]] bis nach Douarnenez reichte, unter seinen Nachfolgern aber wieder zerfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der armorische Heerführer [[Vidrion]] rief 839 den bretonischen Grafen Nominoë gegen den skantischen König [[Albreth der Kluge|Albreth den Klugen]] zu Hilfe und stellte sich unter dessen Herrschaft. Unter Nominoës Nachfolgern Erispoë und Salomon gehörten [[Cripón]] und [[Keréc]] zum bretonischen Königreich, das aber im frühen 10. Jahrhundert infolge von Thronfolgestreitigkeiten und wiederholte Vikinger-Einfälle zerfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Hochmittelalter =====&lt;br /&gt;
Um 919 überrannten die Loire-Normannen die Bretagne, vertrieben die bretonischen Herrscher und hielten das Gebiet etwa zwei Jahrzehnte lang besetzt. Ihr Versuch, sich weiter auf die Konsettenhalbinsel auszubreiten, wurde durch die Heere des Skantenkönigs [[Martin I.]] zurückgeschlagen. Dieser setzte 925 [[Armel von Menar]] als neuen Herzog von Armorien ein, der seinem Gebiet die Cripón und große Teile von Keréc eingliedern konnte. Martins Nachfolger [[Philipp I.]] musste mehrere keltische Rebellionen in Armorien niederschlagen, konnte die Herrschaft des skantisch-sagradischen Königreichs über die heutige Region Armorien aber konsolidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das armorische Herzogtum im Westen fortan zu Sagradien gehörte, bewahrte das östliche Gebiet des Herzogtums Bretagne in kriegerischen Auseinandersetzungen mit Normannen, Franzosen, Sagradiern und Engländern noch bis ins 15. Jahrhundert eine relative Selbständigkeit. 1125 verbündeten sich die sagradischen und englischen Könige [[Johann II.]] und Heinrich I. gegen den bretonischen Herzog Alain IV. und den französischen König Ludwig VI. Der folgende [[Bretagnefeldzüge Johanns II.|Krieg]] führte zur Eroberung und Sicherung wichtiger Städte wie [[Cavalla]], [[Cripón la Villa]] und [[Fabena]] durch sagradische Truppen und zur Eingliederung in das sagradische [[Herzogtum Armôria]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hochzeit des armorischen Herzogs [[Heinrich von Viça]] mit Königin [[Eleonore von Sagradien]] im Jahr 1265 führte Armorien ins Herz der sagradischen Machtkämpfe. Heinrich kämpfte bis zu seinem Tod 1269 um sein Recht zur Mitregentschaft und setzte damit ein Exempel für seinen Sohn [[Americ von Viça]], der v.a. unter König [[Julen von Tesqué]], seinem Halbbruder, mehrere Aufstände versuchte. Unter anderem verheiratete Americ seinen Sohn [[Artur von Viça]] mit [[Margaid von Bretagne]], einer Enkelin von [[Robert von Skanten]], und versuchte 1320 den Thron an sich zu reißen, was ihm aber misslang. Das Herzogtum Armorien wurde danach zerschlagen und auf mehrere Grafschaften aufgespalten. Zu den Profiteuren gehörte unter anderem Graf [[Loïc von Esqués]], der damit den Grundstein für die spätere Herrschaft des [[Haus Esqués|Hauses Esqués]] in Armorien begründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erbfolgekriege =====&lt;br /&gt;
Im Bretonischen Erbfolgekrieg von 1341 bis 1364 unterstützten Sagradien und England gemeinsam Jean de Montfort gegen den französischen Kandidaten Karl von Blois und konnten diesen schließlich durchsetzen. Die Montforts mussten im Gegenzug die Herrschaft Sagradiens über den Ostteil des bretonisch-armorischen Raums anerkennen. Versuche Franz' I. von Bretagne, 1420 in den [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg zwischen Sagradien und Mikolinien]] einzugreifen und von der Destabilisierung Sagradiens zu profitieren, schlugen fehl.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Versuch, Einfluss auf das gesamte armorisch-bretonische Gebiet zu erhalten, schloss der sagradische König [[Philipp VI.]] 1483 ein Bündnis mit dem bretonischen Herzog Franz II. gegen Frankreich und verlobte seinen Sohn und Thronfolger (den späteren [[Philipp VII.]]) mit Franz' Tochter Anne de Bretagne. Nach dem Tod Franz' II. 1488 kam es 1490 zur Hochzeit und kurz darauf zum Krieg mit dem französischen König Karl VIII., der eine Angliederung der Bretagne an Sagradien zu verhindern suchte. Karl konnte sich mithilfe von Papst Innozenz VIII. durchsetzen, heiratete Anne selbst und ließ die Ehe mit Philipp annullieren. Durch die Eheschließung Annes mit Karl VIII. und nach dessen Tod mit Ludwig XII. sowie die Hochzeit ihrer Tochter Claude mit Franz I. fiel das Herzogtum Bretagne schließlich an die französische Krone. Nach einem erneuten kurzen Krieg musste Sagradien die 1532 proklamierte Angliederung der Bretagne an Frankreich akzeptieren. In den folgenden Jahrhunderten entwickelten sich das westliche Armorien und die östliche Bretagne weiter auseinander und entwickelten zunehmend eigenständige Identitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Reformation und frühe Neuzeit =====&lt;br /&gt;
Bis in die frühe Neuzeit hinein behielten die armorischen Gebiete eigene Stände, eigene Traditionen und teils auch eine eigene Rechtsordnung. Im äußersten Norden und im Osten der Region blieb die keltische Sprache weit verbreitet, während im restlichen Armorien der romanische Dialekt des Armoro-Ceundalischen gesprochen wurde. Im 16. Jahrhundert kamen zudem religiöse Entwicklungen hinzu, die Armorien einerseits von der französischen Bretagne, andererseits vom Rest Sagradiens unterschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf [[Heinrich von Esqués]] wurde 1548 durch die sagradische Königin [[Johanna I.]] zum [[Herzog von Viça]] erhoben und heiratete kurze Zeit später ihre Schwägerin [[Madalena de Sántori]]. Er stieg damit zum wichtigsten Lehnsmann im armorischen Raum auf. Nachdem er 1560 zum protestantischen Glauben konvertiert war, wurde Armôria zum Zentrum des Calvinismus in Sagradien. Die neue Religion verbreitete sich vor allem in den romanisch-sprachigen Gebieten der Region, während sie in der keltischen Peripherie nur auf geringe Resonanz stieß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Vizanischer Krieg|Vizanischen Krieg]] erließ Königin [[Johanna I.]] 1567 in [[Viça]] ein weitreichendes [[Toleranzedikt von Viça|Toleranzedikt]], das den Calvinisten im Land Religionsfreiheit zusicherte. Auch aufgrund einer intensiven Gegenreformation kam es in der Folge aber zu keiner weiteren Ausdehnung des Protestantismus in Armôria, der noch heute einen Minderheitenstatus besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bürgerkrieg und Revolution =====&lt;br /&gt;
Mit dem Tod des Vizaner-Herzogs [[Ludwig Gabriel von Esqués]] im Jahr 1623 endete die Herrschaft des [[Haus Esqués|Hauses Esqués]] in Armorien. König [[Gabriel V.]] zog das Herzogtum für die Krone ein und benannte nur noch einen Deputierten als Vertreter des Königs in Armorien. Sein Nach-Nachfolger [[Gabriel VII.]] übergab das Herzogtum 1661 an seinen jüngeren Sohn [[Johann Philipp von Viça]] und 1698 per Testament an seinen Enkel [[Philipp Karl von Viça]].   &lt;br /&gt;
Im Pfälzischen Erbfolgekrieg versuchte Sagradien seine Gebiete in der Bretagne auszubreiten, erhielt im Separatfrieden von Nantes 1692 aber nur [[Avén]] und [[Challón]], die in der Folge zu Grenzebefestigungen ausgebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Spätphase des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] stand Armôria als Apanage des Prinzen und späteren Thronprätendenten [[Philipp Karl von Viça]] auf der Seite der königlichen Truppen und später auf der Seite der sogenannten [[Philippkarlisten]], die die Ständeherrschaft in [[Semest]] und die Prinzregentschaft [[Johann Franz von Cuentez]] ablehnten. Obwohl die Philippkarlisten 1722 vorentscheidend besiegt werden konnten, kam es in der Folge noch bis etwa 1730 zu erneuten Aufständen ihrer Anhänger in Armorien und in anderen Teilen Nordostsagradiens, die aber zusehends weniger wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch blieb Armorien auch in der Folgezeit ein Unruheherd. Infolge der Französischen Revolution von 1789 wurde in Armorien 1795 die sogenannte &amp;quot;Armorikanische Republik&amp;quot; ausgerufen, die 1802 von der Französischen Republik annektiert wurde. Auf diesem Gebiet wurden die vier Départements [[Lesker]] (Präfektur [[Cavalla|Cavaille]]), [[Côte du Cripon]] (Präfektur [[La Glória|La Gloire]]), [[Haut-Ligre]] (Präfektur [[Viça|Vice]]) und [[Kérec]] (Präfektur [[Fabena|Fabène]]) eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Moderne =====&lt;br /&gt;
Wirtschaftliche Bedeutung erhielt Armorien vor allem im 19. Jahrhundert durch den Bau des Bretagne-Kanals, der den Seeweg zwischen Kantabrischem Meer und Ärmelkanal öffnete. Um die Seefahrtsrechte auf dem Kanal kam es 1860 zu einem Konflikt mit Frankreich, den Kaiser Napoléon III. dazu zu nutzen suchte, neben einigen Kolonialbesitzungen auch das sagradische Armorien für Frankreich zu erobern. Nachdem England auf Seiten Sagradiens in den Krieg eingetreten war, siegten die sagradischen und britischen Truppen schließlich bei [[Challón]] entscheidend über die geschwächte Armee Napoleons III., der wenig später im [[Frieden von Cavalla]] auf alle territorialen Ansprüche westlich der Iroise verzichten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich in Armorien eine starke Nationalbewegung, die auf die Pflege der bedrohten armorischen Sprache und unter dem Schlagwort der ''Emrenerezh'' auf kulturelle und zunehmend auch auf politische Autonomie drängte. Im Zuge der Irischen Unabhängigkeit 1922 erhielt die Bewegung zusätzlichen Auftrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kam es zu einigen Spannungen in Armorien. Mit ihren wichtigen Flottenstützpunkten in Brest und Lorient nahm die französische Bretagne von Beginn an eine wichtige Rolle in der französischen Kriegsführung ein, wurde 1940 aber durch deutsche Truppen besetzt. Sagradien blieb dagegen bis 1941 neutral und führte danach als Teil der Alliierten Krieg gegen Deutschland. Bretonen und Armorer standen demnach auf unterschiedlichen Seiten. Armorien wurde in der Folge von schweren kriegerischen Auseinandersetzungen getroffen und wurde zeitweise auch von deutschen Truppen besetzt, die den Armoriern ebenso wie den Bretonen umfangreiche Autonomierechte versprachen. Nach der alliierten Landung in der Normandie im Juni 1944 landeten britische und französische Fallschirmtruppen auch in Armorien und verstärkten die Resistance. Im August 1944 war der Großteil Armoriens befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit erlebte Armorien einen wirtschaftlichen Aufschwung und stieg zu einer der bedeutendsten Agrar- und Tourismusregionen des Landes auf. Trotz der Selbstverwaltung wurde die Region seit den 1970er Jahren Ziel terroristischer Anschläge von Seiten der Bretonischen Revolutionären Armee (ARB, bret. ADB) auf nicht-menschliche Ziele, die sich 1971 im französischen Teil gegründet hatte und durch für einen eigenen großbretonischen Staat aus den sagradischen und französischen Gebieten kämpfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administration ====&lt;br /&gt;
Die Region Armorien besteht aus fünf Provinzen: &lt;br /&gt;
* [[Airar]] ''(Airar)'' mit der Hauptstadt [[Santa Luís]] ''(Sant-Loeiza)''&lt;br /&gt;
* [[Alto-Ligre]] (''Ligr-Uhel'') mit der Hauptstadt [[Sena]] ''(Sena)''&lt;br /&gt;
* [[Cripón]] ''(Kerpenn)'' mit der Hauptstadt [[Cripón-la-Villa]] (''Kerpenn'')&lt;br /&gt;
* [[Keréc]] ''(Kereg)'' mit der Hauptstadt [[Cavalla]] ''(Kabalhez)''&lt;br /&gt;
* [[Viçano-Serra d'Armôria]] ''(Gwizhaen-Menezioù)'' mit der Hauptstadt [[Viça]] ''(Gwizh)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politik ====&lt;br /&gt;
Die Region Armorien verfügt über einen Regionalrat (''Cosellu d'Armoria''; ''Consel-an-Arvor'', ) als Legislativorgan, das alle vier Jahre gewählt wird. Aus dem Regionalrat geht die Regionalregierung (''Cosellu de Governo''; ''Gwernamant-an-Arvor'') mit einem Regierungspräsidenten (''Presidente-Coseller''; ''Lawadh-an-Arvor'') an der Spitze hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Präsidenten der Regionalregierung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Bis&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.6%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.2%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:31%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:19%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Presidente-Coselleres&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1953&lt;br /&gt;
| 1960&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noël Fescarval]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1953|1953]], [[Regionalwahl in Armôria 1957|1957]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[MRL]], [[PRR]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1960&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Yoann Chabareil]] ([[PPC]]), 1. Mal&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1961|1961]], [[Regionalwahl in Armôria 1965|1965]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1976&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Filipe La Noë]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1969|1969]], [[Regionalwahl in Armôria 1973|1973]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[UDS]], [[PRD]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1976&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Franck Tardiéc]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Minderheitsausschuss&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Yoann Chabareil]] ([[PPC]]), 2. Mal&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1977|1977]], [[Regionalwahl in Armôria 1981|1981]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[PRD]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1985|1985]], [[Regionalwahl in Armôria 1989|1989]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Loïg de Porhán]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Chamot]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1993|1993]], [[Regionalwahl in Armôria 1997|1997]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Minderheitsausschuss&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[María Yolán Duhalde]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 2001|2001]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]; [[V]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;bis 2001 Minderheitsausschuss&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2013&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António d'Arrêu]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 2005|2005]], [[Regionalwahl in Armôria 2009|2009]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[PSP]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2013&lt;br /&gt;
| 2021&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Jeán Armanác]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 2013|2013]], [[Regionalwahl in Armôria 2017|2017]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[UNV]] &amp;lt;small&amp;gt;(2013-2017)&amp;lt;/small&amp;gt;; [[PPC]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 2017)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2021&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #FFFF00&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ywán Guerwennéc]] ([[UNV]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 2021|2021]], [[Regionalwahl in Armôria 2025|2025]]&lt;br /&gt;
| [[UNV]], [[ASUL]], [[V]], [[SDU]], ab 2025 [[Posible]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>169.155.254.199</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Region_Armorien&amp;diff=76069</id>
		<title>Region Armorien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Region_Armorien&amp;diff=76069"/>
		<updated>2026-07-24T21:06:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;169.155.254.199: Weiterleitung nach Armorien erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Armorien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>169.155.254.199</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Heinrich_von_Vi%C3%A7a&amp;diff=76068</id>
		<title>Heinrich von Viça</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Heinrich_von_Vi%C3%A7a&amp;diff=76068"/>
		<updated>2026-07-24T20:40:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;169.155.254.199: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Heinrich von Viça''' (sagr. ''Enrico de Viça'', arm. ''Herri Gwizaen''; *1230, †1269) war [[Graf von Viça]] und [[Herzog von Armorien]] aus dem Geschlecht der [[Haus Viça|Viçaner]] sowie als dritter Ehemann von [[Eleonore von Sagradien]] ''jure uxoris'' [[König von Sagradien]] (1265-1269). Als solcher wird er auch als '''Heinrich II.''' geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Leben ====&lt;br /&gt;
Heinrich von Viça wurde 1230 als Sohn des Grafen [[Hael von Viça]] geboren. Als Heinrich zehn Jahre alt war, starb sein Vater und der Junge erbte umfangreiche Ländereien im Norden Sagradiens. Unter [[Philipp IV. Hermes]] und [[Gabriel IV.]] gehörte Heinrich als [[Herzog von Armorien]] zu den mächtigsten Vasallen des sagradischen Königreichs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von [[Gabriel IV.]] 1264 unterstützte Heinrich dessen Schwester [[Eleonore von Sagradien]], die Königin und Regentin von Peruzien, die von ihren Anhängern im Adel als ''Herrin von Sagradien'' proklamiert wurde. Zusammen mit dem skantischen Herzog [[Johann der Blinde|Johann dem Blinden]] gelang es Heinrich, die von [[Jakob von Vesaey]] angeführte Gegenpartei zu besiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anerkennung Eleonores 1265 folgte die Hochzeit mit Heinrich von Viça, der damit zum ''Princeps Sagradiæ'' aufstieg. Seine vierjährige Ehe mit Eleonore war von seinem Streben geprägt, von den sagradischen Ständen als Regent mit vollen Thronrechten anerkannt zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe Heinrichs mit Eleonore ging 1267 ein Sohn namens [[Americ von Viça|Americ]] hervor, der die herzöglichen Territorien seines Vaters im Nordosten Sagradiens erbte. Heinrich starb 1269, woraufhin sein minderjähriger Stiefsohn [[Martin Felix]] zum König von Sagradien proklamiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>169.155.254.199</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Armorien&amp;diff=76067</id>
		<title>Armorien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Armorien&amp;diff=76067"/>
		<updated>2026-07-24T20:40:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;169.155.254.199: /* Administration */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |[[Bild:Logo-Armoria.jpg|140px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=2 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Flagge-Armoria.jpg|120px]] &amp;lt;br&amp;gt;Flagge&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Wappen-Armoria.jpg|70px]] &amp;lt;br&amp;gt;Wappen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtssprachen'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradisch]], [[Armorisch]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Hauptstadt'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Viça]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Provinzen'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 5 &amp;lt;small&amp;gt;([[Airar]], [[Alto-Ligre]], [[Cripón]], [[Keréc]], [[Viçano-Serra d'Armôria]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Fläche'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 34.583 km²&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Einwohnerzahl'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 2.602.958  &amp;lt;small&amp;gt;(Stand: Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Regierungschefin'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''Coseller-Presidente'' [[Ywán Guerwennéc]] &amp;lt;small&amp;gt;([[UNV]])&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 17m&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Karte-Amoria.jpg|250px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Armorien''' ([[sagradisch]] ''Armôria'', [[armorisch]] ''An Arvor'') ist eine [[Regionen Sagradiens|Region]] im Nordosten [[Sagradien]]s. Sie liegt am Oberlauf des [[Ligre]] und besteht aus den Provinzen [[Viçano-Serra d'Armôria]] (''Gwizhaen-Menezioù''), [[Cripón]] (''Kerpenn''), [[Airar]], [[Keréc]] (''Kereg'') und [[Alto-Ligre]] (''Ligr-Uhel''). Hauptstadt und ökonomisches Zentrum ist [[Viça]] (''Gwizha''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische Region Armorien deckt den westlichen Teil der armorikanischen Kulturregion ab, zu der auch die benachbarte französische Region Bretagne zählt. Ihren Namen hat die Region von der gallischen Bezeichnung ''Aremorica'', was so viel bedeutet wie „Land am Meer“. Zusammen mit Irland, Schottland, Wales, Cornwall, der Isle of Man, der Bretagne und den [[Avinen]] gehört Armorien zu den acht traditionellen Keltischen Nationen. Neben dem [[Sagradischen]] ist auch die keltische [[Armorische Sprache]] als regionale Amtssprache anerkennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographie ===&lt;br /&gt;
Die Region hat im Süden Anteil am [[Hochland von Cabeza]], an das sich nördlich die [[Serra d'Armôria]] (''Menezioù-an-Arvor'') anschließt. Im Norden der Region erstrecken sich das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] sowie die [[Cripón]]. Die Region grenzt im Westen an die sagradischen Regionen [[Ligre-Scantia]] und [[Alta-Scantia]], im Süden an [[Lojandía]] und [[Ceundâlia]] und im Osten an das französische Departement Finistère. Die Region hat im Norden Anteil am [[Keltisches Meer|Keltischen]] und im Südosten am [[Kantabrisches Meer|Kantabrischen Meer]], im Osten und Nordosten liegt sie an der Iroise (''Mor an Irwazh'') und an der [[Straße von Monastec]]. Die Nordostspitze der Region bilden das [[Cap Coruén]] (''C'hab Kerwenn'') und die Küste des [[Golf von Cripón]]. Die Südostspitze bildet das [[Cap Moher]] (''C'hab Moher'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kultur und Sprache ====&lt;br /&gt;
Armorien ist wie die benachbarte Bretagne in Frankreich traditionell stark von der Keltischen Kultur geprägt und wird als eine der keltischen Nationen angesehen. Im Osten und Nordosten der Region, in den Provinzen [[Keréc]] (''Kereg'') und [[Cripón]] (''Kerpenn'') wird noch heute mit dem [[Armorisch]]en (''Arvoreg'') eine inselkeltische Varietät gesprochen, die eng mit der Bretonischen Sprache verwandt ist und mit dieser ein Sprachkontinuum bildet. Das Armorische ist neben Sagradisch zweite regionale Amtssprache. Im Westen und Süden der Region wird die romanische Sprachvarietät des [[Armoroceundalisch]]en gesprochen, im äußersten Westen auch skantische Dialekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Städte Armoriens tragen neben ihren sagradischen Bezeichnungen keltische Namen, darunter [[Cavalla]] (''Kabalhez''), [[Fabena]] (''Fabeghan''), [[Monastec]] (''Monasteg''), [[Challón]] (''C'halheann''), [[Sant'Armel]] (''Sant-Armael''), [[Avén-al-Canal]] (''An-Ewenn'') sowie die Hauptstadt [[Viça]] (''Gwizh''). Der Name der Stadt [[Nouberez]] ist im Sagradischen und im Armorischen gleichlautend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wirtschaft ====&lt;br /&gt;
Armoria gehört zu den eher strukturschwachen Regionen Sagradiens und ist nach wie vor stark von der Landwirtschaft geprägt. Die Ausnahme stellt der Ballungsraum um die Stadt [[Viça]] dar, in dem auch Industrien angesiedelt sind. Wichtigster Wirtschaftszweig Armorias ist traditionell der Fischfang. Zudem besteht an der Nordküste ein zunehmender Sommertourismus, besonders in der [[Cripón]] mit der sogenannten [[Costa del Marbre]] (''Aod-an-Marbyr'', &amp;quot;Marmorküste&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Armôria eine der bedeutendsten Cidre-produzierenden Regionen Sagradiens. Neben armorischem Cidre (''Cidyr-an-Arvor'') wird auch Pommeau (''Pomêu d'Armôria'', ''Pomell-an-Arvor'') und der Apfelbranntwein [[Gwinardant]] (oder ''Lagout'') hergestellt, die armorische Variante des Lambig oder Calvados. In [[Airar]] wird zudem ein international bekannter Poiré produziert (''[[Peràu del Airar DOC]]''). Mit der [[Cervecería Sant'Armel]] ist eine der größten und international bekanntesten sagradischen Brauereien in Armorien beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geschichte ====&lt;br /&gt;
===== Antike =====&lt;br /&gt;
Die sagradische Landschaft Armorien geht auf den antiken Begriff ''Aremorica'' zurück, der ursprünglich die Küstengebiete Galliens und vor allem das Gebiete östlich der Seine, nördlich der Loire sowie westlich des armorischen Isthmus beschrieb, vor allem also die Gebiete der heutigen Normandie und [[Bretagne]] sowie den Osten des heutigen Armoria, der damals noch zum römischen Gallien gerechnet wurde. Danach wurde auch das Gebirge, in dem Gallien endet, als ''Mons Armoricus'' bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als Armorien bezeichnete Landschaft war bereits im Paläolithikum besiedelt, was vereinzelte Werkzeugfunde aus der Acheuléen-Kultur belegen. In der Bronzezeit war der armorische Raum wegen seiner Metallvorkommen ein wichtiger Handelsplatz, was man aus zahlreichen weiteren umfangreichen Hortfunden schließen kann. Die in der Eisenzeit einwandernden Kelten nannten das Gebiet Aremorica beziehungsweise Armorica („Land am Meer“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 2. Jahrhundert v. Chr. lebten auf im westlichen Teil des bretonischen Isthmus die keltischen Stämme der Veneter, Bereter, [[Haephier]], [[Vikier]], [[Salirer]] und der [[Ligrer]]. Der größte Teil der Gegend westlich und nördlich der heute als [[Serra d'Armoria]] bekannten Berge gehörte dann nach der Eroberung durch die Römer unter Augustus zur [[Sagradia Citerior]] bzw. [[Sagradia Geroniensis|Geroniensis]], seit Diokletian zur Provinz [[Ligria]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Frühmittelalter =====&lt;br /&gt;
In spätrömischer Zeit gehörten größere Teile Armoriens zum Herrschaftsgebiet der keltischen [[Ligri]], die im 4. Jahrhundert ein kurzlebiges Großreich im Norden des sagradischen Festlandes errichteten. Seit dem 5. Jahrhundert setzten etwa zwei Jahrhunderte lang in unregelmäßigen Abständen christianisierte Kelten aus Britannien (Britonen) an die Küsten Aremoricas über, während sich die Siedlungsgebiete der noch heidnischen Sachsen, Angeln und Jüten auf der britischen Insel ausweiteten. Die einwandernden „Inselkelten“ besiedelten Aremorica, brachten ihre Sprache mit und vermischten sich auch teilweise mit den einheimischen keltisch-ligrischen und sagroromanischen Bevölkerungsgruppen. Während sich im heute französischen Teil Aremoricas die Königreiche Domnonea, Cornouaille und Broërec bildeten, bestanden im heute sagradischen Teil das Königreich von [[Cripón]] (''Kerpenn'') an der Nordküste und [[Keréc]] (''Kereg'') im Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung Nordsagradiens durch die [[Skanten]] im 5. und 6. Jahrhundert errichteten diese im Westen der heutigen Region Armoria die so genannte [[Armorikanische Mark]] als Grenzregion zu dem Gebiet, das nun von den einwandernden inselkeltischen Briten seinen Namen Bretagne erhielt. Der ligrisch-armorische ''Dux'' [[Armahon]] errichtete um 700 ein Reich, das von [[Disiés]] bis nach Douarnenez reichte, unter seinen Nachfolgern aber wieder zerfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der armorische Heerführer [[Vidrion]] rief 839 den bretonischen Grafen Nominoë gegen den skantischen König [[Albreth der Kluge|Albreth den Klugen]] zu Hilfe und stellte sich unter dessen Herrschaft. Unter Nominoës Nachfolgern Erispoë und Salomon gehörten [[Cripón]] und [[Keréc]] zum bretonischen Königreich, das aber im frühen 10. Jahrhundert infolge von Thronfolgestreitigkeiten und wiederholte Vikinger-Einfälle zerfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Hochmittelalter =====&lt;br /&gt;
Um 919 überrannten die Loire-Normannen die Bretagne, vertrieben die bretonischen Herrscher und hielten das Gebiet etwa zwei Jahrzehnte lang besetzt. Ihr Versuch, sich weiter auf die Konsettenhalbinsel auszubreiten, wurde durch die Heere des Skantenkönigs [[Martin I.]] zurückgeschlagen. Dieser setzte 925 [[Armel von Menar]] als neuen Herzog von Armorien ein, der seinem Gebiet die Cripón und große Teile von Keréc eingliedern konnte. Martins Nachfolger [[Philipp I.]] musste mehrere keltische Rebellionen in Armorien niederschlagen, konnte die Herrschaft des skantisch-sagradischen Königreichs über die heutige Region Armorien aber konsolidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das armorische Herzogtum im Westen fortan zu Sagradien gehörte, bewahrte das östliche Gebiet des Herzogtums Bretagne in kriegerischen Auseinandersetzungen mit Normannen, Franzosen, Sagradiern und Engländern noch bis ins 15. Jahrhundert eine relative Selbständigkeit. 1125 verbündeten sich die sagradischen und englischen Könige [[Johann II.]] und Heinrich I. gegen den bretonischen Herzog Alain IV. und den französischen König Ludwig VI. Der folgende [[Bretagnefeldzüge Johanns II.|Krieg]] führte zur Eroberung und Sicherung wichtiger Städte wie [[Cavalla]], [[Cripón la Villa]] und [[Fabena]] durch sagradische Truppen und zur Eingliederung in das sagradische [[Herzogtum Armôria]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hochzeit des armorischen Herzogs [[Heinrich von Viça]] mit Königin [[Eleonore von Sagradien]] im Jahr 1265 führte Armorien ins Herz der sagradischen Machtkämpfe. Heinrich kämpfte bis zu seinem Tod 1269 um sein Recht zur Mitregentschaft und setzte damit ein Exempel für seinen Sohn [[Americ von Viça]], der v.a. unter König [[Julen von Tesqué]], seinem Halbbruder, mehrere Aufstände versuchte. Unter anderem verheiratete Americ seinen Sohn [[Artur von Viça]] mit [[Margaid von Bretagne]], einer Enkelin von [[Robert von Skanten]], und versuchte 1320 den Thron an sich zu reißen, was ihm aber misslang. Das Herzogtum Armorien wurde danach zerschlagen und auf mehrere Grafschaften aufgespalten. Zu den Profiteuren gehörte unter anderem Graf [[Loïc von Esqués]], der damit den Grundstein für die spätere Herrschaft des [[Haus Esqués|Hauses Esqués]] in Armorien begründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erbfolgekriege =====&lt;br /&gt;
Im Bretonischen Erbfolgekrieg von 1341 bis 1364 unterstützten Sagradien und England gemeinsam Jean de Montfort gegen den französischen Kandidaten Karl von Blois und konnten diesen schließlich durchsetzen. Die Montforts mussten im Gegenzug die Herrschaft Sagradiens über den Ostteil des bretonisch-armorischen Raums anerkennen. Versuche Franz' I. von Bretagne, 1420 in den [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg zwischen Sagradien und Mikolinien]] einzugreifen und von der Destabilisierung Sagradiens zu profitieren, schlugen fehl.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Versuch, Einfluss auf das gesamte armorisch-bretonische Gebiet zu erhalten, schloss der sagradische König [[Philipp VI.]] 1483 ein Bündnis mit dem bretonischen Herzog Franz II. gegen Frankreich und verlobte seinen Sohn und Thronfolger (den späteren [[Philipp VII.]]) mit Franz' Tochter Anne de Bretagne. Nach dem Tod Franz' II. 1488 kam es 1490 zur Hochzeit und kurz darauf zum Krieg mit dem französischen König Karl VIII., der eine Angliederung der Bretagne an Sagradien zu verhindern suchte. Karl konnte sich mithilfe von Papst Innozenz VIII. durchsetzen, heiratete Anne selbst und ließ die Ehe mit Philipp annullieren. Durch die Eheschließung Annes mit Karl VIII. und nach dessen Tod mit Ludwig XII. sowie die Hochzeit ihrer Tochter Claude mit Franz I. fiel das Herzogtum Bretagne schließlich an die französische Krone. Nach einem erneuten kurzen Krieg musste Sagradien die 1532 proklamierte Angliederung der Bretagne an Frankreich akzeptieren. In den folgenden Jahrhunderten entwickelten sich das westliche Armorien und die östliche Bretagne weiter auseinander und entwickelten zunehmend eigenständige Identitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Reformation und frühe Neuzeit =====&lt;br /&gt;
Bis in die frühe Neuzeit hinein behielten die armorischen Gebiete eigene Stände, eigene Traditionen und teils auch eine eigene Rechtsordnung. Im äußersten Norden und im Osten der Region blieb die keltische Sprache weit verbreitet, während im restlichen Armorien der romanische Dialekt des Armoro-Ceundalischen gesprochen wurde. Im 16. Jahrhundert kamen zudem religiöse Entwicklungen hinzu, die Armorien einerseits von der französischen Bretagne, andererseits vom Rest Sagradiens unterschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf [[Heinrich von Esqués]] wurde 1548 durch die sagradische Königin [[Johanna I.]] zum [[Herzog von Viça]] erhoben und heiratete kurze Zeit später ihre Schwägerin [[Madalena de Sántori]]. Er stieg damit zum wichtigsten Lehnsmann im armorischen Raum auf. Nachdem er 1560 zum protestantischen Glauben konvertiert war, wurde Armôria zum Zentrum des Calvinismus in Sagradien. Die neue Religion verbreitete sich vor allem in den romanisch-sprachigen Gebieten der Region, während sie in der keltischen Peripherie nur auf geringe Resonanz stieß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Vizanischer Krieg|Vizanischen Krieg]] erließ Königin [[Johanna I.]] 1567 in [[Viça]] ein weitreichendes [[Toleranzedikt von Viça|Toleranzedikt]], das den Calvinisten im Land Religionsfreiheit zusicherte. Auch aufgrund einer intensiven Gegenreformation kam es in der Folge aber zu keiner weiteren Ausdehnung des Protestantismus in Armôria, der noch heute einen Minderheitenstatus besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bürgerkrieg und Revolution =====&lt;br /&gt;
Mit dem Tod des Vizaner-Herzogs [[Ludwig Gabriel von Esqués]] im Jahr 1623 endete die Herrschaft des [[Haus Esqués|Hauses Esqués]] in Armorien. König [[Gabriel V.]] zog das Herzogtum für die Krone ein und benannte nur noch einen Deputierten als Vertreter des Königs in Armorien. Sein Nach-Nachfolger [[Gabriel VII.]] übergab das Herzogtum 1661 an seinen jüngeren Sohn [[Johann Philipp von Viça]] und 1698 per Testament an seinen Enkel [[Philipp Karl von Viça]].   &lt;br /&gt;
Im Pfälzischen Erbfolgekrieg versuchte Sagradien seine Gebiete in der Bretagne auszubreiten, erhielt im Separatfrieden von Nantes 1692 aber nur [[Avén]] und [[Challón]], die in der Folge zu Grenzebefestigungen ausgebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Spätphase des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] stand Armôria als Apanage des Prinzen und späteren Thronprätendenten [[Philipp Karl von Viça]] auf der Seite der königlichen Truppen und später auf der Seite der sogenannten [[Philippkarlisten]], die die Ständeherrschaft in [[Semest]] und die Prinzregentschaft [[Johann Franz von Cuentez]] ablehnten. Obwohl die Philippkarlisten 1722 vorentscheidend besiegt werden konnten, kam es in der Folge noch bis etwa 1730 zu erneuten Aufständen ihrer Anhänger in Armorien und in anderen Teilen Nordostsagradiens, die aber zusehends weniger wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch blieb Armorien auch in der Folgezeit ein Unruheherd. Infolge der Französischen Revolution von 1789 wurde in Armorien 1795 die sogenannte &amp;quot;Armorikanische Republik&amp;quot; ausgerufen, die 1802 von der Französischen Republik annektiert wurde. Auf diesem Gebiet wurden die vier Départements [[Lesker]] (Präfektur [[Cavalla|Cavaille]]), [[Côte du Cripon]] (Präfektur [[La Glória|La Gloire]]), [[Haut-Ligre]] (Präfektur [[Viça|Vice]]) und [[Kérec]] (Präfektur [[Fabena|Fabène]]) eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Moderne =====&lt;br /&gt;
Wirtschaftliche Bedeutung erhielt Armorien vor allem im 19. Jahrhundert durch den Bau des Bretagne-Kanals, der den Seeweg zwischen Kantabrischem Meer und Ärmelkanal öffnete. Um die Seefahrtsrechte auf dem Kanal kam es 1860 zu einem Konflikt mit Frankreich, den Kaiser Napoléon III. dazu zu nutzen suchte, neben einigen Kolonialbesitzungen auch das sagradische Armorien für Frankreich zu erobern. Nachdem England auf Seiten Sagradiens in den Krieg eingetreten war, siegten die sagradischen und britischen Truppen schließlich bei [[Challón]] entscheidend über die geschwächte Armee Napoleons III., der wenig später im [[Frieden von Cavalla]] auf alle territorialen Ansprüche westlich der Iroise verzichten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich in Armorien eine starke Nationalbewegung, die auf die Pflege der bedrohten armorischen Sprache und unter dem Schlagwort der ''Emrenerezh'' auf kulturelle und zunehmend auch auf politische Autonomie drängte. Im Zuge der Irischen Unabhängigkeit 1922 erhielt die Bewegung zusätzlichen Auftrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kam es zu einigen Spannungen in Armorien. Mit ihren wichtigen Flottenstützpunkten in Brest und Lorient nahm die französische Bretagne von Beginn an eine wichtige Rolle in der französischen Kriegsführung ein, wurde 1940 aber durch deutsche Truppen besetzt. Sagradien blieb dagegen bis 1941 neutral und führte danach als Teil der Alliierten Krieg gegen Deutschland. Bretonen und Armorer standen demnach auf unterschiedlichen Seiten. Armorien wurde in der Folge von schweren kriegerischen Auseinandersetzungen getroffen und wurde zeitweise auch von deutschen Truppen besetzt, die den Armoriern ebenso wie den Bretonen umfangreiche Autonomierechte versprachen. Nach der alliierten Landung in der Normandie im Juni 1944 landeten britische und französische Fallschirmtruppen auch in Armorien und verstärkten die Resistance. Im August 1944 war der Großteil Armoriens befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit erlebte Armorien einen wirtschaftlichen Aufschwung und stieg zu einer der bedeutendsten Agrar- und Tourismusregionen des Landes auf. Trotz der Selbstverwaltung wurde die Region seit den 1970er Jahren Ziel terroristischer Anschläge von Seiten der Bretonischen Revolutionären Armee (ARB, bret. ADB) auf nicht-menschliche Ziele, die sich 1971 im französischen Teil gegründet hatte und durch für einen eigenen großbretonischen Staat aus den sagradischen und französischen Gebieten kämpfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administration ====&lt;br /&gt;
Die Region Armorien besteht aus fünf Provinzen: &lt;br /&gt;
* [[Airar]] ''(Airar)'' mit der Hauptstadt [[Santa Luís]] ''(Sant-Loeiza)''&lt;br /&gt;
* [[Alto-Ligre]] (''Ligr-Uhel'') mit der Hauptstadt [[Sena]] ''(Sena)''&lt;br /&gt;
* [[Cripón]] ''(Kerpenn)'' mit der Hauptstadt [[Cripón-la-Villa]] (''Kerpenn'')&lt;br /&gt;
* [[Keréc]] ''(Kereg)'' mit der Hauptstadt [[Cavalla]] ''(Kabalhez)''&lt;br /&gt;
* [[Viçano-Serra d'Armôria]] ''(Gwizhaen-Menezioù)'' mit der Hauptstadt [[Viça]] ''(Gwizh)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politik ====&lt;br /&gt;
Die Region Armorien verfügt über einen Regionalrat (''Cosellu d'Armoria''; ''Consel-an-Arvor'', ) als Legislativorgan, das alle vier Jahre gewählt wird. Aus dem Regionalrat geht die Regionalregierung (''Cosellu de Governo''; ''Gwernamant-an-Arvor'') mit einem Regierungspräsidenten (''Presidente-Coseller''; ''Lawadh-an-Arvor'') an der Spitze hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Präsidenten der Regionalregierung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Bis&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.6%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.2%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:31%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:19%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Presidente-Coselleres&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1953&lt;br /&gt;
| 1960&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noël Fescarval]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1953|1953]], [[Regionalwahl in Armôria 1957|1957]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[MRL]], [[PRR]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1960&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Yoann Chabareil]] ([[PPC]]), 1. Mal&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1961|1961]], [[Regionalwahl in Armôria 1965|1965]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1976&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Filipe La Noë]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1969|1969]], [[Regionalwahl in Armôria 1973|1973]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[UDS]], [[PRD]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1976&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Franck Tardiéc]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Minderheitsausschuss&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Yoann Chabareil]] ([[PPC]]), 2. Mal&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1977|1977]], [[Regionalwahl in Armôria 1981|1981]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[PRD]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1985|1985]], [[Regionalwahl in Armôria 1989|1989]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Loïg de Porhán]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Chamot]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1993|1993]], [[Regionalwahl in Armôria 1997|1997]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Minderheitsausschuss&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[María Yolán Duhalde]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 2001|2001]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]; [[V]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;bis 2001 Minderheitsausschuss&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2013&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António d'Arrêu]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 2005|2005]], [[Regionalwahl in Armôria 2009|2009]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[PSP]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2013&lt;br /&gt;
| 2021&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Jeán Armanác]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 2013|2013]], [[Regionalwahl in Armôria 2017|2017]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[UNV]] &amp;lt;small&amp;gt;(2013-2017)&amp;lt;/small&amp;gt;; [[PPC]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 2017)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2021&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFFF00&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ywán Guerwennéc]] ([[UNV]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 2021|2021]], [[Regionalwahl in Armôria 2025|2025]]&lt;br /&gt;
| [[UNV]], [[ASUL]], [[V]], [[SDU]], ab 2025 [[Posible]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>169.155.254.199</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Armorien&amp;diff=76066</id>
		<title>Armorien</title>
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		<updated>2026-07-24T20:38:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;169.155.254.199: /* Kultur und Sprache */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |[[Bild:Logo-Armoria.jpg|140px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=2 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Flagge-Armoria.jpg|120px]] &amp;lt;br&amp;gt;Flagge&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Wappen-Armoria.jpg|70px]] &amp;lt;br&amp;gt;Wappen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Amtssprachen'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradisch]], [[Armorisch]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Hauptstadt'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Viça]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Provinzen'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 5 &amp;lt;small&amp;gt;([[Airar]], [[Alto-Ligre]], [[Cripón]], [[Keréc]], [[Viçano-Serra d'Armôria]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Fläche'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 34.583 km²&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Einwohnerzahl'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 2.602.958  &amp;lt;small&amp;gt;(Stand: Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Regierungschefin'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''Coseller-Presidente'' [[Ywán Guerwennéc]] &amp;lt;small&amp;gt;([[UNV]])&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 17m&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Karte-Amoria.jpg|250px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Armorien''' ([[sagradisch]] ''Armôria'', [[armorisch]] ''An Arvor'') ist eine [[Regionen Sagradiens|Region]] im Nordosten [[Sagradien]]s. Sie liegt am Oberlauf des [[Ligre]] und besteht aus den Provinzen [[Viçano-Serra d'Armôria]] (''Gwizhaen-Menezioù''), [[Cripón]] (''Kerpenn''), [[Airar]], [[Keréc]] (''Kereg'') und [[Alto-Ligre]] (''Ligr-Uhel''). Hauptstadt und ökonomisches Zentrum ist [[Viça]] (''Gwizha''). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sagradische Region Armorien deckt den westlichen Teil der armorikanischen Kulturregion ab, zu der auch die benachbarte französische Region Bretagne zählt. Ihren Namen hat die Region von der gallischen Bezeichnung ''Aremorica'', was so viel bedeutet wie „Land am Meer“. Zusammen mit Irland, Schottland, Wales, Cornwall, der Isle of Man, der Bretagne und den [[Avinen]] gehört Armorien zu den acht traditionellen Keltischen Nationen. Neben dem [[Sagradischen]] ist auch die keltische [[Armorische Sprache]] als regionale Amtssprache anerkennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographie ===&lt;br /&gt;
Die Region hat im Süden Anteil am [[Hochland von Cabeza]], an das sich nördlich die [[Serra d'Armôria]] (''Menezioù-an-Arvor'') anschließt. Im Norden der Region erstrecken sich das [[Nordsagradisches Tiefland|Nordsagradische Tiefland]] sowie die [[Cripón]]. Die Region grenzt im Westen an die sagradischen Regionen [[Ligre-Scantia]] und [[Alta-Scantia]], im Süden an [[Lojandía]] und [[Ceundâlia]] und im Osten an das französische Departement Finistère. Die Region hat im Norden Anteil am [[Keltisches Meer|Keltischen]] und im Südosten am [[Kantabrisches Meer|Kantabrischen Meer]], im Osten und Nordosten liegt sie an der Iroise (''Mor an Irwazh'') und an der [[Straße von Monastec]]. Die Nordostspitze der Region bilden das [[Cap Coruén]] (''C'hab Kerwenn'') und die Küste des [[Golf von Cripón]]. Die Südostspitze bildet das [[Cap Moher]] (''C'hab Moher'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kultur und Sprache ====&lt;br /&gt;
Armorien ist wie die benachbarte Bretagne in Frankreich traditionell stark von der Keltischen Kultur geprägt und wird als eine der keltischen Nationen angesehen. Im Osten und Nordosten der Region, in den Provinzen [[Keréc]] (''Kereg'') und [[Cripón]] (''Kerpenn'') wird noch heute mit dem [[Armorisch]]en (''Arvoreg'') eine inselkeltische Varietät gesprochen, die eng mit der Bretonischen Sprache verwandt ist und mit dieser ein Sprachkontinuum bildet. Das Armorische ist neben Sagradisch zweite regionale Amtssprache. Im Westen und Süden der Region wird die romanische Sprachvarietät des [[Armoroceundalisch]]en gesprochen, im äußersten Westen auch skantische Dialekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Städte Armoriens tragen neben ihren sagradischen Bezeichnungen keltische Namen, darunter [[Cavalla]] (''Kabalhez''), [[Fabena]] (''Fabeghan''), [[Monastec]] (''Monasteg''), [[Challón]] (''C'halheann''), [[Sant'Armel]] (''Sant-Armael''), [[Avén-al-Canal]] (''An-Ewenn'') sowie die Hauptstadt [[Viça]] (''Gwizh''). Der Name der Stadt [[Nouberez]] ist im Sagradischen und im Armorischen gleichlautend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wirtschaft ====&lt;br /&gt;
Armoria gehört zu den eher strukturschwachen Regionen Sagradiens und ist nach wie vor stark von der Landwirtschaft geprägt. Die Ausnahme stellt der Ballungsraum um die Stadt [[Viça]] dar, in dem auch Industrien angesiedelt sind. Wichtigster Wirtschaftszweig Armorias ist traditionell der Fischfang. Zudem besteht an der Nordküste ein zunehmender Sommertourismus, besonders in der [[Cripón]] mit der sogenannten [[Costa del Marbre]] (''Aod-an-Marbyr'', &amp;quot;Marmorküste&amp;quot;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Armôria eine der bedeutendsten Cidre-produzierenden Regionen Sagradiens. Neben armorischem Cidre (''Cidyr-an-Arvor'') wird auch Pommeau (''Pomêu d'Armôria'', ''Pomell-an-Arvor'') und der Apfelbranntwein [[Gwinardant]] (oder ''Lagout'') hergestellt, die armorische Variante des Lambig oder Calvados. In [[Airar]] wird zudem ein international bekannter Poiré produziert (''[[Peràu del Airar DOC]]''). Mit der [[Cervecería Sant'Armel]] ist eine der größten und international bekanntesten sagradischen Brauereien in Armorien beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geschichte ====&lt;br /&gt;
===== Antike =====&lt;br /&gt;
Die sagradische Landschaft Armorien geht auf den antiken Begriff ''Aremorica'' zurück, der ursprünglich die Küstengebiete Galliens und vor allem das Gebiete östlich der Seine, nördlich der Loire sowie westlich des armorischen Isthmus beschrieb, vor allem also die Gebiete der heutigen Normandie und [[Bretagne]] sowie den Osten des heutigen Armoria, der damals noch zum römischen Gallien gerechnet wurde. Danach wurde auch das Gebirge, in dem Gallien endet, als ''Mons Armoricus'' bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als Armorien bezeichnete Landschaft war bereits im Paläolithikum besiedelt, was vereinzelte Werkzeugfunde aus der Acheuléen-Kultur belegen. In der Bronzezeit war der armorische Raum wegen seiner Metallvorkommen ein wichtiger Handelsplatz, was man aus zahlreichen weiteren umfangreichen Hortfunden schließen kann. Die in der Eisenzeit einwandernden Kelten nannten das Gebiet Aremorica beziehungsweise Armorica („Land am Meer“). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 2. Jahrhundert v. Chr. lebten auf im westlichen Teil des bretonischen Isthmus die keltischen Stämme der Veneter, Bereter, [[Haephier]], [[Vikier]], [[Salirer]] und der [[Ligrer]]. Der größte Teil der Gegend westlich und nördlich der heute als [[Serra d'Armoria]] bekannten Berge gehörte dann nach der Eroberung durch die Römer unter Augustus zur [[Sagradia Citerior]] bzw. [[Sagradia Geroniensis|Geroniensis]], seit Diokletian zur Provinz [[Ligria]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Frühmittelalter =====&lt;br /&gt;
In spätrömischer Zeit gehörten größere Teile Armoriens zum Herrschaftsgebiet der keltischen [[Ligri]], die im 4. Jahrhundert ein kurzlebiges Großreich im Norden des sagradischen Festlandes errichteten. Seit dem 5. Jahrhundert setzten etwa zwei Jahrhunderte lang in unregelmäßigen Abständen christianisierte Kelten aus Britannien (Britonen) an die Küsten Aremoricas über, während sich die Siedlungsgebiete der noch heidnischen Sachsen, Angeln und Jüten auf der britischen Insel ausweiteten. Die einwandernden „Inselkelten“ besiedelten Aremorica, brachten ihre Sprache mit und vermischten sich auch teilweise mit den einheimischen keltisch-ligrischen und sagroromanischen Bevölkerungsgruppen. Während sich im heute französischen Teil Aremoricas die Königreiche Domnonea, Cornouaille und Broërec bildeten, bestanden im heute sagradischen Teil das Königreich von [[Cripón]] (''Kerpenn'') an der Nordküste und [[Keréc]] (''Kereg'') im Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung Nordsagradiens durch die [[Skanten]] im 5. und 6. Jahrhundert errichteten diese im Westen der heutigen Region Armoria die so genannte [[Armorikanische Mark]] als Grenzregion zu dem Gebiet, das nun von den einwandernden inselkeltischen Briten seinen Namen Bretagne erhielt. Der ligrisch-armorische ''Dux'' [[Armahon]] errichtete um 700 ein Reich, das von [[Disiés]] bis nach Douarnenez reichte, unter seinen Nachfolgern aber wieder zerfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der armorische Heerführer [[Vidrion]] rief 839 den bretonischen Grafen Nominoë gegen den skantischen König [[Albreth der Kluge|Albreth den Klugen]] zu Hilfe und stellte sich unter dessen Herrschaft. Unter Nominoës Nachfolgern Erispoë und Salomon gehörten [[Cripón]] und [[Keréc]] zum bretonischen Königreich, das aber im frühen 10. Jahrhundert infolge von Thronfolgestreitigkeiten und wiederholte Vikinger-Einfälle zerfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Hochmittelalter =====&lt;br /&gt;
Um 919 überrannten die Loire-Normannen die Bretagne, vertrieben die bretonischen Herrscher und hielten das Gebiet etwa zwei Jahrzehnte lang besetzt. Ihr Versuch, sich weiter auf die Konsettenhalbinsel auszubreiten, wurde durch die Heere des Skantenkönigs [[Martin I.]] zurückgeschlagen. Dieser setzte 925 [[Armel von Menar]] als neuen Herzog von Armorien ein, der seinem Gebiet die Cripón und große Teile von Keréc eingliedern konnte. Martins Nachfolger [[Philipp I.]] musste mehrere keltische Rebellionen in Armorien niederschlagen, konnte die Herrschaft des skantisch-sagradischen Königreichs über die heutige Region Armorien aber konsolidieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das armorische Herzogtum im Westen fortan zu Sagradien gehörte, bewahrte das östliche Gebiet des Herzogtums Bretagne in kriegerischen Auseinandersetzungen mit Normannen, Franzosen, Sagradiern und Engländern noch bis ins 15. Jahrhundert eine relative Selbständigkeit. 1125 verbündeten sich die sagradischen und englischen Könige [[Johann II.]] und Heinrich I. gegen den bretonischen Herzog Alain IV. und den französischen König Ludwig VI. Der folgende [[Bretagnefeldzüge Johanns II.|Krieg]] führte zur Eroberung und Sicherung wichtiger Städte wie [[Cavalla]], [[Cripón la Villa]] und [[Fabena]] durch sagradische Truppen und zur Eingliederung in das sagradische [[Herzogtum Armôria]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hochzeit des armorischen Herzogs [[Heinrich von Viça]] mit Königin [[Eleonore von Sagradien]] im Jahr 1265 führte Armorien ins Herz der sagradischen Machtkämpfe. Heinrich kämpfte bis zu seinem Tod 1269 um sein Recht zur Mitregentschaft und setzte damit ein Exempel für seinen Sohn [[Americ von Viça]], der v.a. unter König [[Julen von Tesqué]], seinem Halbbruder, mehrere Aufstände versuchte. Unter anderem verheiratete Americ seinen Sohn [[Artur von Viça]] mit [[Margaid von Bretagne]], einer Enkelin von [[Robert von Skanten]], und versuchte 1320 den Thron an sich zu reißen, was ihm aber misslang. Das Herzogtum Armorien wurde danach zerschlagen und auf mehrere Grafschaften aufgespalten. Zu den Profiteuren gehörte unter anderem Graf [[Loïc von Esqués]], der damit den Grundstein für die spätere Herrschaft des [[Haus Esqués|Hauses Esqués]] in Armorien begründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Erbfolgekriege =====&lt;br /&gt;
Im Bretonischen Erbfolgekrieg von 1341 bis 1364 unterstützten Sagradien und England gemeinsam Jean de Montfort gegen den französischen Kandidaten Karl von Blois und konnten diesen schließlich durchsetzen. Die Montforts mussten im Gegenzug die Herrschaft Sagradiens über den Ostteil des bretonisch-armorischen Raums anerkennen. Versuche Franz' I. von Bretagne, 1420 in den [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg zwischen Sagradien und Mikolinien]] einzugreifen und von der Destabilisierung Sagradiens zu profitieren, schlugen fehl.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Versuch, Einfluss auf das gesamte armorisch-bretonische Gebiet zu erhalten, schloss der sagradische König [[Philipp VI.]] 1483 ein Bündnis mit dem bretonischen Herzog Franz II. gegen Frankreich und verlobte seinen Sohn und Thronfolger (den späteren [[Philipp VII.]]) mit Franz' Tochter Anne de Bretagne. Nach dem Tod Franz' II. 1488 kam es 1490 zur Hochzeit und kurz darauf zum Krieg mit dem französischen König Karl VIII., der eine Angliederung der Bretagne an Sagradien zu verhindern suchte. Karl konnte sich mithilfe von Papst Innozenz VIII. durchsetzen, heiratete Anne selbst und ließ die Ehe mit Philipp annullieren. Durch die Eheschließung Annes mit Karl VIII. und nach dessen Tod mit Ludwig XII. sowie die Hochzeit ihrer Tochter Claude mit Franz I. fiel das Herzogtum Bretagne schließlich an die französische Krone. Nach einem erneuten kurzen Krieg musste Sagradien die 1532 proklamierte Angliederung der Bretagne an Frankreich akzeptieren. In den folgenden Jahrhunderten entwickelten sich das westliche Armorien und die östliche Bretagne weiter auseinander und entwickelten zunehmend eigenständige Identitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Reformation und frühe Neuzeit =====&lt;br /&gt;
Bis in die frühe Neuzeit hinein behielten die armorischen Gebiete eigene Stände, eigene Traditionen und teils auch eine eigene Rechtsordnung. Im äußersten Norden und im Osten der Region blieb die keltische Sprache weit verbreitet, während im restlichen Armorien der romanische Dialekt des Armoro-Ceundalischen gesprochen wurde. Im 16. Jahrhundert kamen zudem religiöse Entwicklungen hinzu, die Armorien einerseits von der französischen Bretagne, andererseits vom Rest Sagradiens unterschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf [[Heinrich von Esqués]] wurde 1548 durch die sagradische Königin [[Johanna I.]] zum [[Herzog von Viça]] erhoben und heiratete kurze Zeit später ihre Schwägerin [[Madalena de Sántori]]. Er stieg damit zum wichtigsten Lehnsmann im armorischen Raum auf. Nachdem er 1560 zum protestantischen Glauben konvertiert war, wurde Armôria zum Zentrum des Calvinismus in Sagradien. Die neue Religion verbreitete sich vor allem in den romanisch-sprachigen Gebieten der Region, während sie in der keltischen Peripherie nur auf geringe Resonanz stieß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Vizanischer Krieg|Vizanischen Krieg]] erließ Königin [[Johanna I.]] 1567 in [[Viça]] ein weitreichendes [[Toleranzedikt von Viça|Toleranzedikt]], das den Calvinisten im Land Religionsfreiheit zusicherte. Auch aufgrund einer intensiven Gegenreformation kam es in der Folge aber zu keiner weiteren Ausdehnung des Protestantismus in Armôria, der noch heute einen Minderheitenstatus besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bürgerkrieg und Revolution =====&lt;br /&gt;
Mit dem Tod des Vizaner-Herzogs [[Ludwig Gabriel von Esqués]] im Jahr 1623 endete die Herrschaft des [[Haus Esqués|Hauses Esqués]] in Armorien. König [[Gabriel V.]] zog das Herzogtum für die Krone ein und benannte nur noch einen Deputierten als Vertreter des Königs in Armorien. Sein Nach-Nachfolger [[Gabriel VII.]] übergab das Herzogtum 1661 an seinen jüngeren Sohn [[Johann Philipp von Viça]] und 1698 per Testament an seinen Enkel [[Philipp Karl von Viça]].   &lt;br /&gt;
Im Pfälzischen Erbfolgekrieg versuchte Sagradien seine Gebiete in der Bretagne auszubreiten, erhielt im Separatfrieden von Nantes 1692 aber nur [[Avén]] und [[Challón]], die in der Folge zu Grenzebefestigungen ausgebaut wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Spätphase des [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradischen Bürgerkriegs]] stand Armôria als Apanage des Prinzen und späteren Thronprätendenten [[Philipp Karl von Viça]] auf der Seite der königlichen Truppen und später auf der Seite der sogenannten [[Philippkarlisten]], die die Ständeherrschaft in [[Semest]] und die Prinzregentschaft [[Johann Franz von Cuentez]] ablehnten. Obwohl die Philippkarlisten 1722 vorentscheidend besiegt werden konnten, kam es in der Folge noch bis etwa 1730 zu erneuten Aufständen ihrer Anhänger in Armorien und in anderen Teilen Nordostsagradiens, die aber zusehends weniger wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch blieb Armorien auch in der Folgezeit ein Unruheherd. Infolge der Französischen Revolution von 1789 wurde in Armorien 1795 die sogenannte &amp;quot;Armorikanische Republik&amp;quot; ausgerufen, die 1802 von der Französischen Republik annektiert wurde. Auf diesem Gebiet wurden die vier Départements [[Lesker]] (Präfektur [[Cavalla|Cavaille]]), [[Côte du Cripon]] (Präfektur [[La Glória|La Gloire]]), [[Haut-Ligre]] (Präfektur [[Viça|Vice]]) und [[Kérec]] (Präfektur [[Fabena|Fabène]]) eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Moderne =====&lt;br /&gt;
Wirtschaftliche Bedeutung erhielt Armorien vor allem im 19. Jahrhundert durch den Bau des Bretagne-Kanals, der den Seeweg zwischen Kantabrischem Meer und Ärmelkanal öffnete. Um die Seefahrtsrechte auf dem Kanal kam es 1860 zu einem Konflikt mit Frankreich, den Kaiser Napoléon III. dazu zu nutzen suchte, neben einigen Kolonialbesitzungen auch das sagradische Armorien für Frankreich zu erobern. Nachdem England auf Seiten Sagradiens in den Krieg eingetreten war, siegten die sagradischen und britischen Truppen schließlich bei [[Challón]] entscheidend über die geschwächte Armee Napoleons III., der wenig später im [[Frieden von Cavalla]] auf alle territorialen Ansprüche westlich der Iroise verzichten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich in Armorien eine starke Nationalbewegung, die auf die Pflege der bedrohten armorischen Sprache und unter dem Schlagwort der ''Emrenerezh'' auf kulturelle und zunehmend auch auf politische Autonomie drängte. Im Zuge der Irischen Unabhängigkeit 1922 erhielt die Bewegung zusätzlichen Auftrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg kam es zu einigen Spannungen in Armorien. Mit ihren wichtigen Flottenstützpunkten in Brest und Lorient nahm die französische Bretagne von Beginn an eine wichtige Rolle in der französischen Kriegsführung ein, wurde 1940 aber durch deutsche Truppen besetzt. Sagradien blieb dagegen bis 1941 neutral und führte danach als Teil der Alliierten Krieg gegen Deutschland. Bretonen und Armorer standen demnach auf unterschiedlichen Seiten. Armorien wurde in der Folge von schweren kriegerischen Auseinandersetzungen getroffen und wurde zeitweise auch von deutschen Truppen besetzt, die den Armoriern ebenso wie den Bretonen umfangreiche Autonomierechte versprachen. Nach der alliierten Landung in der Normandie im Juni 1944 landeten britische und französische Fallschirmtruppen auch in Armorien und verstärkten die Resistance. Im August 1944 war der Großteil Armoriens befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit erlebte Armorien einen wirtschaftlichen Aufschwung und stieg zu einer der bedeutendsten Agrar- und Tourismusregionen des Landes auf. Trotz der Selbstverwaltung wurde die Region seit den 1970er Jahren Ziel terroristischer Anschläge von Seiten der Bretonischen Revolutionären Armee (ARB, bret. ADB) auf nicht-menschliche Ziele, die sich 1971 im französischen Teil gegründet hatte und durch für einen eigenen großbretonischen Staat aus den sagradischen und französischen Gebieten kämpfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Administration ====&lt;br /&gt;
Die Region Armorien besteht aus fünf Provinzen: &lt;br /&gt;
* [[Airar]] ''(Airar)'' mit der Hauptstadt [[Santa Luís]] ''(Sant-Loeiza)''&lt;br /&gt;
* [[Alto-Ligre]] (''Ligr-Uhel'') mit der Hauptstadt [[Sena]] ''(Sena)''&lt;br /&gt;
* [[Cripón]] ''(Kerpenn)'' mit der Hauptstadt [[Cripón-la-Villa]] (''Kerpenn'')&lt;br /&gt;
* [[Keréc]] ''(Kereg)'' mit der Hauptstadt [[Cavalla]] ''(Kabalhez)''&lt;br /&gt;
* [[Viçano-Serra d'Armôria]] ''(Gwizhaen-Menezioù)'' mit der Hauptstadt [[Viça]] ''(Gwizha)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politik ====&lt;br /&gt;
Die Region Armorien verfügt über einen Regionalrat (''Cosellu d'Armoria''; ''Consel-an-Arvor'', ) als Legislativorgan, das alle vier Jahre gewählt wird. Aus dem Regionalrat geht die Regionalregierung (''Cosellu de Governo''; ''Gwernamant-an-Arvor'') mit einem Regierungspräsidenten (''Presidente-Coseller''; ''Lawadh-an-Arvor'') an der Spitze hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Präsidenten der Regionalregierung =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:4.6%&amp;quot;|Bis&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.6%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.2%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:31%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:19%&amp;quot;|Wahlen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Koalition&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Presidente-Coselleres&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1953&lt;br /&gt;
| 1960&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Noël Fescarval]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1953|1953]], [[Regionalwahl in Armôria 1957|1957]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[MRL]], [[PRR]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1960&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Yoann Chabareil]] ([[PPC]]), 1. Mal&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1961|1961]], [[Regionalwahl in Armôria 1965|1965]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 1976&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Filipe La Noë]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1969|1969]], [[Regionalwahl in Armôria 1973|1973]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[UDS]], [[PRD]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1976&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Franck Tardiéc]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Minderheitsausschuss&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Yoann Chabareil]] ([[PPC]]), 2. Mal&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1977|1977]], [[Regionalwahl in Armôria 1981|1981]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[PRD]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Roberto Vidéas Braga]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1985|1985]], [[Regionalwahl in Armôria 1989|1989]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Loïg de Porhán]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1993&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Miquel Chamot]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 1993|1993]], [[Regionalwahl in Armôria 1997|1997]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Minderheitsausschuss&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[María Yolán Duhalde]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 2001|2001]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]]; [[V]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 2001)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;bis 2001 Minderheitsausschuss&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2013&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[António d'Arrêu]] ([[PPC]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 2005|2005]], [[Regionalwahl in Armôria 2009|2009]]&lt;br /&gt;
| [[PPC]], [[PSP]], [[UDS]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2013&lt;br /&gt;
| 2021&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Jeán Armanác]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 2013|2013]], [[Regionalwahl in Armôria 2017|2017]]&lt;br /&gt;
| [[ASUL]], [[V]], [[UNV]] &amp;lt;small&amp;gt;(2013-2017)&amp;lt;/small&amp;gt;; [[PPC]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 2017)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2021&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFFF00&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ywán Guerwennéc]] ([[UNV]])&lt;br /&gt;
| [[Regionalwahl in Armôria 2021|2021]], [[Regionalwahl in Armôria 2025|2025]]&lt;br /&gt;
| [[UNV]], [[ASUL]], [[V]], [[SDU]], ab 2025 [[Posible]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Region Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>169.155.254.199</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Vi%C3%A7a&amp;diff=76065</id>
		<title>Viça</title>
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		<updated>2026-07-24T20:38:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;169.155.254.199: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 17m&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Viça'''&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;''Gwizh''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Wappen-Viça.png|70px]]&lt;br /&gt;
| colspan=2 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Flagge-Viça.png|90px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Staat'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Region'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Armorien]] (Hauptstadt)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Provinz'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Viçano-Serra d'Armôria]] (Hauptstadt)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Fläche'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Einwohnerzahl'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 248.970  &amp;lt;small&amp;gt;(Stand: Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Bürgermeister'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Volksbezeichnung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Viçanœs&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Schutzpatron'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Lage'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bild:Karte-Viça.png|150px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Viça''' (armorisch ''Gwizh'', armoroceundalisch ''Viç'', französisch ''Vice'') ist die Hauptstadt der [[Sagradien|sagradischen]] Region [[Armorien]] und der Provinz [[Viçano-Serra d'Armôria]]. Mit einer Bevölkerungszahl von knapp 250.000 ist Viça die zehntgrößte Stadt Sagradiens und nach [[Gerón]] die zweitgrößte Stadt des sagradischen Nordens. In der Agglomeration leben etwa eine halbe Million Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Viça ist am Oberlauf des Flusses [[Avês]] am Fuß der [[Serra d'Armôria]] gelegen. Der ''Canal Viçano-Cripón'' verbindet die Stadt zudem mit dem Meer des Ärmelkanals. Die Stadt verfügt über einen Flughafen (''Viça-Monreal'') und ist an die Autobahnen 7 und 28 und an die Hochgeschwindigkeitsstrecke nach [[Lemez]] über [[Semest]] und [[Tulis]] angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benannt nach dem keltischen Stamm der ''Vikier'', war die Stadt in römischer Zeit als ''Augusta Viciorum'' bekannt. Im Frühmittelalter wurde Viça zum Sitz der armorikanischen Markgrafen und später der [[Herzog von Viça|Herzöge von Viça]]. 1567 wurde hier das [[Toleranzedikt von Viça]] erlassen, das den Calvinisten im Land Religionsfreiheit zusicherte. Bis in die frühe Neuzeit tagten in Viça die Stände Armoriens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind in Viça die politischen und administrativen Institutionen der [[Region Armorien]] angesiedelt, darunter der Regionalrat (''Cinliad-an-Arvor'') und die Regionalregierung (''Gwernamant-an-Arvor''). Viça ist zudem eine bedeutende Kulturstadt mit einer Oper, einem staatlichen Theater (''Teátro d'Armor''), dem ''Musêu d'Armôria'' und mehreren Kunstmuseen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>169.155.254.199</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=FC_Bosa&amp;diff=76064</id>
		<title>FC Bosa</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=FC_Bosa&amp;diff=76064"/>
		<updated>2026-07-24T15:28:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;169.155.254.199: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:140%&amp;quot;&amp;gt;FC Bosa&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Bild:FCBosa-Logo.jpg|120px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Voller Name'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Fútbol Club de Bosa &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ort'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bosa]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Spitzname'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''Rôiso-Blu''&amp;lt;br&amp;gt;''Escadœs''&amp;lt;br&amp;gt;''Zedanœs''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gegründet'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1900&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Vereinsfarben'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| rot-blau&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Stadion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Zeda Park]] (''Nôs-Ilies'')&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Kapazität'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 55.000&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Rekordspieler'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bild:Flagge-SG.jpg|18px]] [[Diego Cesar]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Rekordtorschütze'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bild:Flagge-SG.jpg|18px]] [[Sebastián Santesa]] (331 Ligatore)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Eigentümer'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
[[FC Bosa Group]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fundación Rôiso-Blú &lt;br /&gt;
* Fundación António Zeda &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Präsident'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bild:Flagge-SG.jpg|18px]] [[Rolando Nils-Coloma]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Sportl. Leiter'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bild:Flagge-SG.jpg|18px]] [[Luis Javier Pizzo]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Cheftrainer'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bild:Flagge-ESP.jpg|18px]] [[Joseba Gaztedi]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Spielklasse'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Premera Liga]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Trikot-FCBosa-2026-2027.png|200px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fútbol Club de Bosa''' ist ein Fußballverein aus der [[Sagradien|westsagradischen]] Stadt [[Bosa]]. Mit 21 nationalen Meisterschaften, 16 Finalsiegen in der [[Copa Sagradia]], dem jeweils zweimaligen Gewinn im Europapokal der Landesmeister bzw. der UEFA Champions League und im Europapokal der Pokalsieger gehört der FC Bosa zu den erfolgreichsten Fußballvereinen der Welt und ist gemeinsam mit dem Erzrivalen [[Tulisium]] der einzige Verein, der seit Gründung der sagradischen [[Premera Liga]] immer erstklassig spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstieg des Klubs seit den 1930er Jahren geschah unter der Schirmherrschaft des [[Bosa|bosanischen]] Industriellen [[António Zeda]], der sich als Chef des Automobilherstellers [[Zeda]], des größten Arbeitgebers der Stadt, als Sponsor und zeitweise auch als Präsident seines Lieblingsvereins betätigte. Seither betätigt sich die [[Zeda SA]] traditionell als Sponsor des Vereins und ist auch in der Vereinsführung vertreten. Zeitweise waren die Spieler des Klubs offiziell bei den Zeda-Werken angestellt und kamen so auf höhere Einnahmen, als offiziell zugelassen. Der Automobilhersteller besitzt auch die Namensrechte für das Stadion der &amp;quot;Rôiso-Blu&amp;quot; (ehemals &amp;quot;Estâdiu Francès Samartí&amp;quot;), das offiziell als [[Zeda Park]] firmiert. Das von Fans weiterhin nach dem Stadtteil &amp;quot;[[Nôs-Ilies]]&amp;quot; benannte Stadion bietet Platz für 55.000 Zuschauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Die Ära Santesa ====&lt;br /&gt;
In der unmittelbaren Nachkriegszeit konnte sich der FC Bosa unter der Führung des mikolinischen Cheftrainers [[Charl Mari-Francq]] wieder als Spitzenteam der [[Premera Liga]] etablieren. Auf die beiden Vizemeisterschaften 1947 und 1950 folgte der Titelerfolg 1952, den die Bosaner zwei Jahre später wiederholen konnten. Zudem standen die Rotblauen 1952 im Finale der Coupe Latine und gewannen 1953 die [[Copa Sagradia]]. Zum dominanten Spieler dieser Jahre wurde der junge Angreifer [[Sebastian Santesa]], der durch seine Tore in der [[Premera Liga|Liga]] und in der [[Sagradische Fußballnationalmannschaf|Nationalmannschaft]] zum Weltstar reifte und 1958 als erster Sagradier überhaupt den Ballon d'Or gewann. Seine 40 Ligatreffer in der Spielzeit 1955/56 stellen bis heute einen Rekord dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Sebastian Santesa]], [[Lorenzo Demartín]], [[Ruben Orso]] und [[Carles Barjuán]] stellte Bosa vier Spieler im Kader der [[Sagradische Fußballnationalmannschaf|sagradischen Auswahl]], die bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1958]] im eigenen Land das Finale gegen Brasilien erreichte. Nachdem Santesa in der Folge zu Real Madrid gewechselt war – im folgenden Sommer folgte ihm auch Carles Barjuán nach Spanien - verlor Bosa zeitweise den Anschluss an die Ligaspitze. Der Rückkehr Santesa 1961 folgte jedoch der erneute Liga-Gewinn in der Saison 1962/1963. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dominanz der frühen Siebziger Jahre ====&lt;br /&gt;
[[Bild:EC1973.jpg|thumb|250px|Aufstellungen im Europapokalfinale 1973, 1:0 gegen Ajax Amsterdam]]&lt;br /&gt;
Unter dem ungarischen Trainer [[Sándor Gyuményi]] und seinem sagradischen Nachfolger [[Santiago Arrántxez]] erlebte Bosa in der ersten Hälfte der 1970er Jahre eine ungekannte Phase der nationalen Dominanz und der internationalen Erfolge. Zwischen 1970 und 1976 gewann die Roiso-Blu drei nationale [[Sagradischer Fußballmeister|Meisterschaften]] (1970, 1972, 1973) und dreimal die [[Copa Sagradia]] (1970, 1972, 1975). Höhepunkte waren jedoch die ersten Erfolge auf europäischer Ebene. Nach dem erstmaligen Einzug ins Finale des Europapokals der Landesmeister im Jahr 1971 konnte das Team 1973 - als erste sagradische Mannschaft überhaupt - das Europapokalfinale für sich entscheiden. Im Jahr 1976 folgte zudem unter Trainer [[Sebastian Santesa]] der erste Finalerfolg im Europapokal der Pokalsieger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominante Spieler dieser Goldenen Ära des FC Bosa waren neben Altstar [[Francisco Simonés]] Rechtsaußen [[Luis Etxeberría]], [[Iván Andrés Munitis]] als Abwehrchef sowie Torhüter [[Jorge Illeste]], die gemeinsam 1976 mit dem [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|sagradischen Nationalteam]] Europameister wurden. Dazu kamen zeitweise internationale Starspieler wie der argentinische Goalgetter [[Marco Sapelli]] oder der schwedische Topstürmer [[Jonas Reberg]], der kurz nach seinem Wechsel von Bosa nach Barcelona zu Europas Fußballer des Jahres 1977 gewählt wurde. Der Brasilianer [[Amorim]] spielte als defensiver Spielmacher vor der Abwehr zudem eine ähnliche prägende Rolle wie Superstar [[Carles Notero]] beim Rivalen [[Tulisium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krise der späten Siebziger und neue Erfolge der Achtziger ====&lt;br /&gt;
[[Bild:CWC1985.png|thumb|250px|Aufstellungen im Finale des Pokalsieger-Wettbewerbs 1985, 3:1 gegen Everton]]&lt;br /&gt;
Nachdem Bosa die Meisterschaften 1975 und 1976 bereits an den [[FC Semesta]] verloren hatte, litt der Klub in den folgenden drei Jahren unter der nationalen Dominanz von [[Tulisium]], die den Rotblauen mit ihren Stars [[Carles Notero]] und [[Francis Decou]] sowie Erfolgstrainer [[Francisco Chamot]] sowohl national als auch international den Rang ablief. Während Tulisium dreimal in Folge die Meisterschaft gewann und sich 1979 und 1980 jeweils die europäische Krone aufsetzte, verlor Bosa Ende der Siebziger Jahre vorübergehend den Anschluss. Erst unter dem deutschen Trainer [[Karl-Heinz Lemberger]] kam mit den Meisterschaften 1980 und 1981 der Erfolg in der Liga zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Meistersaison 1980/1981 wurde [[Luis Etxeberría]] zum Cheftrainer befördert. Unter seiner Führung wurde ein neues Team aufgebaut. Nach dem Karriereeende von [[Iván Andrés Munitis]] wurde [[Javier Polino]] zum Abwehrchef befördert, während Mittelfeldspieler [[Nicolás Santiar]] die Kapitänsbinde übernahm. In einem kontroversen Wechsel konnte Bosa zudem Nationalspieler [[Ticiano De la Costa]] vom Erzrivalen [[Tulisium]] loseisen und dem Team damit einen absoluten Routinier und Führungsspieler hinzufügen. In der Offensive glänzte der talentierte Spielmacher [[Manuel Estrubal]] hinter einer Doppelspitze um Nationalstürmer [[Manuel Cardoso]] und den flexiblen [[Dani Ribera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Team konnte Bosa mit der [[Copa Sagradia]] 1984 wieder einen nationalen Titel feiern und stand 1985 erneut in einem europäischen Pokalendspiel. Im Finale des Pokalsiegerwettbewerb setzte sich Bosa gegen den portugiesischen Vertreter FC Porto durch und konnte damit den dritten Europapokalerfolg der Vereinsgeschichte feiern. Nachdem Etxeberría 1986 den Verein zudem zur Meisterschaft geführt hatte, verließ er den Verein. Als Nachfolger wurde der Däne [[Ole-Erik Simonsen]] verpflichtet, der zuvor den [[FC Tulisium]] trainiert hatte. Unter Simonsen konnten die Rotblauen den Titel 1987 verteidigen und wurden in der Saison 1987/88 Vizemeister. Nach einigen Rückschlägen in der Saison 1988/89 verließ Simonsen schließlich die Rotblauen und übernahm den SSC Neapel in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Licht und Schatten: Die frühen Neunziger Jahre ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Copa1991.png|thumb|250px|Aufstellungen im Finale der [[Copa Sagradia]] 1991, 5:6 i.E. gegen [[Tulisium]]]]&lt;br /&gt;
Nachfolger des Dänen Simonsen wurde im Sommer 1989 dessen bisheriger Assistent [[Ticiano De la Costa]], der nun zum Cheftrainer befördert wurde. Unter der Führung des früheren Bosa-Profis verlief die Spielzeit 1989/90 in der Liga enttäuschend. Zwar konnte Bosa 1990 die [[Copa Sagradia]] gewinnen, nach Niederlagen in der Liga wurde De la Costa aber im September 1990 entlassen. Nachfolger wurde der frühere [[FC Duerez|Duerezer]] Meistertrainer [[Simón González]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Uruguayer baute ein neues Team auf und führte die Rotblauen zurück in die Erfolgsspur. In der Defensive und im Mittelfeld setzte González auf eine Vielzahl fleißiger Arbeiter und eisenharter Verteidiger. Dazu zählten die Nationalspieler [[Marcelo Duarte]], [[Iacovo Pauletín]] und [[Emanuel Kappa]] in der Verteidigung sowie [[Luciano Solória]] und [[Paulo Sepácio]] als unermüdliche Flügelläufer. Im Angriff setzte González auf ein talentiertes Sturmduo bestehend aus Nationalstürmer [[Luis Olivera]] und dem  Brasilianer [[Admundo]]. Mit dieser Mannschaft holte González in der Saion 1990/1991 nach dreijähriger Dominanz von [[Tulisium]] die sagradische Meisterschaft zurück in die Eskada, musste nach einer enttäuschenden Saison 1991/1992 aber seinen Stuhl räumen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Selle Ebrulla]], dem bisherigen Trainer des B-Teams, und [[Martín Arretxu]] wurden nacheinander erneut zwei ehemalige Bosa-Profis mit der Führung der Mannschaft betraut, konnten aber wie schon De la Costa nicht überzeugen. Beide wurden nach einer Halbserie im Traineramt wieder entlassen. Zwar sicherte sich der im Sommer 1992 aus Gerón verpflichtete Topstürmer [[José Hernandes]] zum zweiten Mal infolge die Torjägerkrone, Bosa wurde in der Liga aber nur Vierter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfolge unter Ole-Erik Simonsen 1993-1997 ====&lt;br /&gt;
[[Bild:EC1997.jpg|thumb|250px|Aufstellungen im Championsleague-Finale 1997, 3:1 gegen Borussia Dortmund]]&lt;br /&gt;
Erst unter dem dänischen Erfolgsgaranten [[Ole Erik Simonsen]], Meistertrainer der Saison 1986/87, kehrte in Bosa die Titelfreude zurück. Simonsen übernahm das Team nach der Saison 1992/1993 und formte eine ambitionierte Mannschaft, die durch zahlreiche Stars geprägt wurde. Mit dem Brasilianer [[Zé Georgio]] vom [[AC Gerón]] sicherte sich Bosa im Sommer 1993 einen der prägenden Spielmacher der Liga, ehe es im Sommer 1994 gelang, mit [[Jean Repain]] einen absoluten Weltstar zu verpflichten. Mit dem Trio Zé Georgio-Repain-Hernandes verfügte Bosa über eine der gefährlichsten Offensivreihen Europas. Hinter dieser internationalen Topreihe setzte Simonsen auf einen kampfstarken Kern um die sagradischen Nationalspieler [[Cristiano Munquez]], [[Emanuel Kappa]], [[Stefano Detânia]] und [[Paulo Sepácio]]. Die Abwehrkette um Kappa, Munquez, Detânia, [[Santo Cardes]] und den österreichischen Libero [[Andreas Krolinger]] gehörte zu den erfahrensten und sichersten in ganz Europa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im ersten Jahr gewann Simonsen mit Bosa die [[Copa Sagradia]], verlor die Liga als Tabellenzweiter aber knapp gegen den Hauptstadtklub [[FC Semesta]]. Nach einer titellosen Saison 1994/1995 dominierte Bosa in der Spielzeit 1995/96 die Liga nach Belieben und gewann souverän die sagradische Meisterschaft. Mit [[José Hernandes]], [[Zé Georgio]], [[Jean Repain]], [[José Luis Acongardo]] und dem paraguayischen Neuzugang [[Juan Cozas]], der sich die Torjägerkrone sicherte, verfügte Bosa über eine unglaubliche Offensivstärke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgesaison 1996/97 erreichte Bosa erstmals seit 1982 wieder das Finale im Landesmeisterpokal, der nun den Namen Champions League trug. Im Finale gegen Juventus Turin zeigten Repain und Co. eine starke Leistung und siegten verdient mit 3:1. In der Liga wurde der amtierende Meister dagegen nur Dritter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jahre der Krise 1998-2003 ====&lt;br /&gt;
Nach dem Championsleague-Erfolg 1997 kündigte Simonsen seinen Abschied vom Traineramt der Bosaner an und übergab den Chefsessel an den Italiener Giuseppe Arrieri, kehrte aber 1998 für ein Jahr als Sportlicher Leiter zurück. Unter der Leitung Arrieris konnte die Mannschaft in der Saison 1997/1998 mit dem Sieg im Finale der [[Copa Sagradia]] noch einen weiteren Titel hinzufügen, in der [[Premera Liga]] gelang es aber immer seltener, die alten Stärken aufblitzen zu lassen. Am Ende der Saison belegte Bosa nur einen enttäuschenden vierten Tabellenplatz, 1999 wurde das Team Vizemeister, allerdings deutlich abgeschlagen hinter dem Rivalen [[Tulisium]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren nach dem Erfolg 1997 beendeten Altstars wie [[Cristiano Munquez]] und [[Emanuel Kappa]] ihre Karriere, [[Jean Repain]] verließ den Klub. Teure Verpflichtungen wie der Brasilianer [[Raoul]] und die beiden Stürmer [[Hugo Lima]] und [[Ivan Santov]] blieben hinter den Erwartungen zurück. Nachdem mit [[Luis Etxeberría]] für die Saison 1999/2000 ein alter Erfolgsgarant auf den Trainerposten der Blauroten zurückgekehrt war, gelang der zweite Sieg im Finale der [[Copa Sagradia]] binnen drei Jahren, in der Liga verpasste aber Etxeberría ebenso wie sein argentinischer Nachfolger [[António Huber]], der im Sommer 2000 vom [[FC Semesta]] verpflichtet worden war, die Meisterschaft hinter Seriensieger Tulisium. Als sich der Klub am Ende der Hinrunde 2001/2002 nur im unteren Mittelfeld der Liga wiederfand, wurde Huber schließlich nach anderthalb Jahren auf dem Cheftrainerposten entlassen. Nach einem kurzen Intermezzo unter der Leitung von [[Emanuel Kappa]], übernahm zur Rückrunde der Saison [[Ticiano De la Costa]] das Traineramt und sicherte zumindest die Teilnahme am internationalen Wettbewerb, beendete am Ende der Spielzeit aber sein Engagement wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfolgsjahre 2003-2008 ====&lt;br /&gt;
[[Bild:ECL2007.jpg|thumb|250px|Aufstellungen im Championsleague-Finale 2007, 1:2 gegen AC Mailand]]&lt;br /&gt;
Nachdem sich in den Vorgängerjahren mit [[Ole Erik Simonsen]] und [[Luis Olivera]] zwei ehemalige Spieler und Trainer des Vereins mit überschaubarem Erfolg als Manager versucht hatten, kehrte erst mit [[Nícolas Santiar]] als Sportdirektor neue Stabilität ein. Er holte für die Saison 2002/2003 Ole Erik Simonsen zurück auf die Trainerbank und baute um Mittelfeldregisseur [[Alêsi Javier]] und Altstar [[Enrico Torc]] ein neues Team auf. Nacheinander wurden mit [[Simão Alán]], [[David Rinchestro]] und [[Alberto Ferrera]] aktuelle Nationalspieler für die wackelige Abwehr verpflichtet. In der Offensive sollten der Brasilianer [[Vervalho]] und der Tscheche [[Pavel Levech]] für Torgefahr sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verpflichtung des früheren Nationalstürmers [[Selle Ebrulla]] als neuen Cheftrainer Anfang der Saison 2003/2004 kehrte schließlich auch der Erfolg nach Bosa zurück. Das neue Team um [[Alêsi Javier]], [[David Rinchestro]] und [[Alberto Ferrera]], zu dem talentierte Eigengewächse wie [[David Pedrosa]], [[Fernando Borrard]] und [[Gabri Arrántxez]] sowie internationale Stars wie der Brasilianer [[Leándro]] stießen, gewann nach der Vizemeisterschaft 2004 in der Saison 2004/2005 erstmals überhaupt das Double aus Pokal und Meisterschaft, wiederholte 2006 den Sieg in der Liga und erhielt für den zwanzigsten Meisterschaftserfolg als zweiter sagradischer Klub nach [[Tulisium]] einen zweiten Stern auf dem Trikot. In der Saison 2007 wurde Bosa in der Liga Zweiter hinter [[CA Semestín]] und erreichte zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte das Finale der UEFA Champions League. Zehn Jahre nach dem Triumph von 1997 verlor der Klub das Finale gegen den AC Mailand. Nach den beiden Niederlagen verließ Trainer [[Selle Ebrulla]] nach vier Jahren den Verein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer schwierigen Nachfolgersuche konnte der frühere [[Tulisium]]-Spieler [[Francisco Irruabi]] für eine hohe Millionen-Ablöse von [[UD Tulis]] losgeeist werden, das er zuvor aus der [[Segôna Liga]] in den UEFA-Cup geführt hatte. Unter Irruabi gewann das Team in der Saison 2007/2008 den sagradischen [[Ligapokal]] sowie zum dritten Mal in vier Jahren die Meisterschaft. Bei der anschließenden [[Fußball-Europameisterschaft 2008]] im eigenen Land gehörten gleich sechs Bosa-Spieler zum Kader der [[sagradischen Fußballnationalmannschaft]], die zum zweiten Mal nach 1976 den Europameistertitel gewinnen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umbruch und Double unter Emery Valdo ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Copa2012.jpg|thumb|250px|Aufstellungen im Finale der [[Copa Sagradia]] 2012, 3:1 n.V. gegen [[Tulisium]]]]&lt;br /&gt;
Nach der glücklichen [[EURO 2008]] verließen wichtige Stützpfeiler der Mannschaft wie [[David Pedrosa]] und [[Alberto Ferrera]] den Verein. In der Saison 2008/2009 konnte das im Umbruch befindliche Team nicht an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen und belegte am Saisonende – nach Irruabis Entlassung und der Rückkehr [[Luis Etxeberría]]s als Interimscoach – nur den vierten Platz in der Liga. Nach einigen Fehleinkäufen des Vorjahres verzichtete der überschuldete Klub im Sommer 2009 auf teure Verstärkungen und präsentierte mit dem Europameister-Trainer [[Eduardo Verrano]] vor allem einen neuen Coach, der am Ende der Spielzeit 2009/2010 aber keine Titel vorzeigen konnte und nach ständigen Querelen mit der Vereinsführung in beiderseitigem Einvernehmen von seinen Pflichten entbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei enttäuschenden Spielzeiten kam es in Verein und Mannschaft zu einer umfassenden Umstrukturierung. Neben Cheftrainer Verrano und einer ganzen Reihe von Spielern der Erfolgsjahre wie [[Jácek Karélski]], [[Fernando Defilipis]] und Kapitän [[David Rinchestro]] verließ nach neun Jahren auch Manager [[Nícolas Santiar]] den Verein, der nach einigen Erfolgen zuletzt für die Fehleinkäufe und die unglückliche Sparpolitik des Vereins verantwortlich gemacht wurde. Neuer Cheftrainer wurde der Brasilianer [[Emery Valdo]], der frühere Führungsspieler [[Alêsi Javier]] stieg als Sportdirektor ins Management auf und mit dem bisherigen [[FC Nonthí]]-Sportdirektor [[Roberto Bastiano]] wurde einer der erfahrensten und erfolgreichsten Manager der Liga als neuer Generalmanager des Klubs vorgestellt. Um den Portugiesen [[Luís Davide]], Nationalverteidiger [[Diego Cesar]], Eigengewächs [[Fernando Borrard]] und den neuen Kapitän [[Oscar Román Demartín]] wurde nun ein neues Team aufgebaut, mit dem der Klub am Ende der Spielzeit 2010/2011 nur knapp hinter Erzrivale [[Tulisium]] Zweiter in der Liga wurde. Im Sommer 2011 tätigte der Klub schließlich einen Schlüsseltransfer und verpflichtete den brasilianischen Stürmer [[Júlio Cabral]] vom Ligakonkurrenten [[Cuentra Fútbol|Cuentra]], der binnen kurzer Zeit zum neuen Star der Mannschaft wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Saison 2011/2012 konnte der FC Bosa nach 2005 den zweiten Doubleerfolg aus [[Premera Liga|Meisterschaft]] und [[Copa Sagradia|Pokalsieg]] feiern und die nationale Dominanz des Erzrivalen aus [[Tulis]] brechen. Aufgrund der vielen Brasilianer in der Mannschaft wurde das Team von den Fans auch als ''Bosa Brasil'' bezeichnet. Zu den Landsleuten von Trainer [[Emery Valdo]] im Kader gehörten Torwart [[Helder]], die Defensivspieler [[Celinho]], [[Nilmar]], [[Viveira]] und [[Nenê]] sowie in der Offensive [[Rafael]] und [[Júlio Cabral]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krise und Erfolgsära Bernardi ====&lt;br /&gt;
Nachdem Bosa in der Saison 2012/2013 die Verteidigung des Meistertitels verpasst hatte, trat Erfolgstrainer [[Emery Valdo]] zu Beginn der Saison 2013/2014 überraschend von seinem Amt zurück. Als Grund gab er private Gründe an. Als Nachfolger wurde der bisherige Trainer der 2. Mannschaft der Bosaner, der frühere serbische Profi [[Darko Sarivic]] präsentiert, der 1997 mit Bosa die Champions League gewonnen hatte. Unter Sarivic wurde der Klub zum zweiten Mal in Folge Dritter der Liga hinter den beiden Erzrivalen [[FC Semesta]] und [[Tulisium]], in der Champions League war allerdings bereits in der Vorrunde Schluss. Am Ende der Saison gaben Klub und Trainer an, die Zusammenarbeit nicht fortsetzen zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als neuen Cheftrainer präsentierte Bosa zur Saison 2014/2015 den Argentinier [[Cláudio Bernardi]], der zuvor bereits in der [[Premera Liga]] den [[AC Gerón]] und [[CA Semestín]] trainiert hatte. Der Defensivspezialist Bernardi stellte das System der Bosaner auf eine Dreier-Abwehrkette um und setzte auf ein ausgefeiltes Umschaltspiel. Mit dieser Neuausrichtung konnten die Bosaner nach Anlaufschwierigkeiten schließlich an alte Erfolge anschließen und gewannen die [[Copa Sagradia]] 2015 sowie die [[Premera Liga]] 2016 und 2017. Schlüsselspieler dieser Jahre waren neben Kapitän [[Diego Cesar]] und Superstar [[Júlio Cabral]] der junge [[Mikolinien|mikolinische]] Mittelfeldspieler [[Jeffrey Colombo]] sowie die Defensivspezialisten [[Gerardo Demonça]] und [[Loic Mariba]], der 2016 zu [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfolge führten jedoch zu Begehrlichkeiten der finanzkräftigen internationalen Konkurrenz. Mit [[Júlio Cabral]] wurde im Juli 2017 der Erfolgsgarant der vergangenen Jahre für die sagradische Rekordablösesumme von 92 Millionen Euro an Manchester United verkauft. Im darauffolgenden Winter wechselte Stürmer [[Jonás Ribas]] für 31 Millionen Euro in die chinesische Super League und wurde durch [[Fernando Borrard]] ersetzt, der für Anderthalbjahre zu den Rot-Blauen zurückkehrte. Auch Mittelfeldmotor [[Jeffrey Colombo]] äußerte während der ganzen Saison Wechselgedanken und brachte auf diesem Weg Unruhe ins Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kaderumbau unter Rubi Martini ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Sevilla-Bosa-2020.png|thumb|250px|Finale der UEFA Europa League 2020, Sevilla-Bosa 3:2]]&lt;br /&gt;
Nach einer enttäuschenden [[Premera Liga 2017/2018|Spielzeit 2017/2018]], in der Bosa nur Sechster in der Liga geworden war und damit die Qualifikation für die Champions League verpasste, trennte sich der Verein schließlich von Trainer Bernardi und Sportdirektor [[Alêsi Javier]]. Nachfolger als sportlicher Leiter wurde [[Erresi Alonso]], der zuvor erfolgreich bei [[Atlético de l'Artir]] gearbeitet hatte. Als neuer Cheftrainer wurde der Uruguayer [[Rubi Martini]] präsentiert, der zuvor den [[AC Gerón]] zurück in die Champions League geführt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Premera Liga 2018/2019|Saison 2018/2019]] wurde für Bosa zu einem Übergangsjahr. Mit [[Loic Mariba]] verlor der Klub einen seiner besten Spieler der vergangenen Jahre, konnte als Ersatz aber Nationalspieler [[Joaquín Nabarro]] von Real Madrid verpflichten. Zudem gelang es dem Klub nicht, den Vertrag mit Starspieler [[Jeffrey Colombo]] im zentralen Mittelfeld zu verlängern. Martini hielt am etablierten 3-5-2-System seines Vorgängers fest, setzte aber offensivere Akzente. Eine Schlüsselstellung im System nahmen die defensiven Ballverteiler [[Joaquín Nabarro]], [[Gerardo Demonça]] und [[Diego Cesar]] sowie die schnellen Flügelspieler [[Moussa Doussembé]] und [[Conakry Sibily]] ein. Probleme bereitete jedoch die mangelnde Torgefahr im Angriff, wo Neuzugang [[Wilfred Okunowo]] mit Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen hatte. Am Ende der Saison gelang es Bosa, das Minimalziel zu erreichen und sich nach einem Jahr Pause wieder für die Champions League zu qualifizieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sommerpause 2019 wurde der Umbruch im Team fortgeführt. Mittelfeldstar [[Jeffrey Colombo]] wurde an Juventus Turin verkauft und brachte eine Summe von 69 Millionen Euro ein, die zum Großteil in die Dienste des französischen Verteidigers [[Djibril Zomora]] vom [[FC Semesta]] reinvestiert wurde. Daneben verließen Routiniers wie [[Diego Ivan Cherepniev]], [[Filip Lusard]] und [[Fernando Borrard]] die Mannschaft, um Platz für Nachwuchskräfte zu machen. Mit [[Marián Ferate]] und [[Eusêbi Scifa]] sicherte sich Bosa zwei junge Nationalspieler mit Entwicklungspotenzial. Zudem sollte der schwedische Nachwuchsstar [[Lasse Nyam]] eine wichtigere Rolle einnehmen. Mit einer ausgeglicheneren Mannschaft und einem groß aufspielenden Sturmduo um [[Wilfred Okunowo]] und [[Luís Pires]] gelang es Bosa in der [[Premera Liga 2019/2020|Saison 2019/2020]] schließlich, sich deutlich zu verbessern und sich als Verfolger von Titelverteidiger [[Tulisium]] an der Tabellenspitze zu etablieren. Nach der pandemiebedingten Spielpause im Frühjahr verlor Bosa aber den Anschluss an den Tabellenführer und landete am Ende der Spielzeit mit 18 Punkten Rückstand auf Tulisium auf dem zweiten Platz. Nach dem vorzeitigen Ausscheiden aus der [[UEFA Champions League]] erreichte Bosa schließlich das Finale der [[Europa League]], verlor das Spiel aber mit 2:3 gegen den FC Sevilla.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umbrüche und 16. Pokalsieg unter Joseba Gaztedi ====&lt;br /&gt;
Nachdem der Kader im Sommer 2020 nur moderat verändert wurde, gelang es dem Team unter [[Rubi Martini]] nicht, an die positiven Trends der Vorsaison anzuknüpfen. Dazu kamen stetige Reibereien zwischen Klubführung und Trainer. Um den Einzug in die Championsleague kämpfend, trennte sich der Klub im März 2021 von seinem Übungsleiter, der bis Saisonende durch den bisherigen Assistenztrainer [[David Escasto]] ersetzt wurde. Die [[Premera Liga 2020/2021|Spielzeit 2020/2021]] schloss Bosa schließlich als Tabellenvierter ab.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Premera Liga 2021/2022|Saison 2021/2022]] verpflichteten die Eskader den [[Mesarque SC|Mesarquer]] Erfolgstrainer [[Mikel Yanoz]], der mit einigen Vorschusslorbeeren nach Bosa wechselte, aber nicht überzeugen konnte. Am Ende der Hinrunde lag Bosa nur im Mittelfeld der Liga und trennte sich vorzeitig von Yanoz, der durch den Spanier [[Joseba Gaztedi]] ersetzt wurde. Bosa hatte damit in einem Jahr vier unterschiedliche Cheftrainer erlebt. Unter Gaztedi stabilisierte sich das Team, schloss die Spielzeit auf Tabellenplatz 5 ab und erreichte das Finale der [[Copa Sagradia]], wo sich die Rotblauen gegen den [[FC Duerez]] durchsetzen konnten. In der Champions League erreichten die Bosaner das Achtelfinale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Querelen um die sportliche Führung trennte sich Bosa im Januar 2022 von seinem Sportdirektor [[Erresi Alonso]]. Geschäftsführer [[Roberto Bastiano|Bastiano]] übernahm die Verantwortung für das Sommertransferfenster 2022, kündigte seinerseits aber sein Ausscheiden zum Jahresenede an. Im September gab Bosa schließlich die Verpflichtung des langjährigen [[Mesarque SC|Mesarque]]-Direktors [[Luis Javier Pizzo]] bekannt, der als einer der erfolgreichsten Manager der Premera Liga galt. Zunächst als &amp;quot;Berater&amp;quot; vorgestellt, übernahm Pizzo im Dezember 2022 von Bastiano das Amt des Sportgeschäftsführers, das in ''Managing Director of Football Operations'' umbenannt wurde. Bastiano blieb dem Verein zwei weitere Jahre lang als einfaches Vorstandsmitglied erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem spanischen Trainer [[Joseba Gaztedi]] spielte Bosa in der [[Premera Liga 2022/2023|Saison 2022/23]] überraschend lange um die Meisterschaft mit und ließ den Erzrivalen [[Tulisium]] deutlich hinter sich, musste sich nach 38 Spieltagen aber dem [[FC Semesta]] geschlagen geben. Es folgte ein größerer Kader-Umbau, da mit [[Abdul Challed]] (zu Bayern), [[Djibril Zomora]] (zu Al-Nassr), [[Joaquín Nabarro]] (zu [[FC Duerez|Duerez]]) und [[Luís Pires]] (zu Al-Hilal) gleich vier Leistungsträger der Vorjahre verließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mit Asamakó zurück an die Spitze ====&lt;br /&gt;
Nachdem Bosa die Saison 2023/24 nur auf einem enttäuschenden sechsten Tabellenplatz hatte abschließen können, trennte sich der Klub zum Saisonende von Trainer Gaztedi und verpflichtete als Nachfolger [[Moriz Asamakó]], der zuvor den [[SC Mesarque]] trainiert hatte. Auch Langzeit-Kapitän und Klubikone [[Diego Cesar]] beendete nach 15 Jahren bei den Rotblauen seine Karriere als Rekordspieler und Rekordkapitän des Vereins. Nachfolger in der Innenverteidigung wurde der Nachwuchsnationalspieler [[Paul Lukenda]], den Asamakó aus Mesarque mitbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Asamakó stellte der Klub wieder auf ein System mit Dreierabwehrkette um, in der [[Abdel Amasséko]] die Position des zentralen Verteidigers übernahm, mit dem neuen Kapitän [[Marián Ferate]] als Sechser und dem Franzosen [[Jehan Adoulou]] als Kreativspieler davor. Mit diesem Team verbesserte sich Bosa deutlich und wurde in der [[Premera Liga 2024/2025]] Zweiter. Im Sommer 2025 verpflichtete der Klub mit [[Peres Ayang]] den Torschützenkönig der Vorsaison, der sich aufgrund von Verletzungsproblemen und Formschwächen aber nicht gegen Routinier [[Wilfred Okunowo]] behaupten konnte. Als Verstärkungen entpuppten sich dagegen der Ungar [[Sándor László]] und der Mikolinier [[Issam Aït Ellaoui]]. Mit starken Leistungen wurde Bosa in der [[Premera Liga 2025/2026]] erstmals seit 2017 wieder sagradischer Meister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge ===&lt;br /&gt;
==== International ====&lt;br /&gt;
* 2 mal Europapokal der Landesmeister/Champions League: 1973, 1997 (Zweiter 1971, 2007)&lt;br /&gt;
* 2 mal Europapokal der Pokalsieger: 1976, 1985&lt;br /&gt;
* 2 mal Finalteilnahme im UEFA-Cup/Europa League: 2000, 2020&lt;br /&gt;
* 1 mal Finalteilnahme in der Coupe Latine: 1952&lt;br /&gt;
* 2 mal Europäischer Super-Cup: 1976, 1985&lt;br /&gt;
* 1 mal Weltpokal: 1997&lt;br /&gt;
==== National ====&lt;br /&gt;
* 22 mal [[Premera Liga|Sagradische Meisterschaft]]: 1933, 1935, 1952, 1954, 1963, 1966, 1970, 1972, 1973, 1980, 1981, 1986, 1987, 1991, 1996, 2005, 2006, 2008, 2012, 2016, 2017, 2026&lt;br /&gt;
* 16 mal [[Copa Sagradia]]: 1927, 1928, 1940, 1953, 1956, 1970, 1972, 1975, 1984, 1994, 1998, 2000, 2005, 2012, 2015, 2022&lt;br /&gt;
* 3 mal Nationales Double: 1970, 2005, 2012&lt;br /&gt;
* 9 mal [[Sagradischer Supercup]]: 1986, 1987, 1991, 1996, 2005, 2006, 2012, 2015, 2016&lt;br /&gt;
* 1 mal [[Sagradischer Ligapokal]]: 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trikots ===&lt;br /&gt;
Der FC Bosa läuft traditionell in roten Trikots mit blauen Armen, blauen Hosen und blauen Stutzen auf. Die Auswärtstrikots sind häufig in gelb gehalten.&lt;br /&gt;
[[Bild:Trikot-FCBosa.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rivalitäten ===&lt;br /&gt;
Der FC Bosa steht in einer historischen Rivalität mit den beiden anderen Klubs der &amp;quot;Trêis Grandes&amp;quot;, dem [[Tulisium Football Club]] und dem [[FC Semesta]], um den Status der Nummer 1 im Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Duell der Bosaner mit Tulisium, in Sagradien als &amp;quot;[[Clásico del Oêste]]&amp;quot; bekannt, wird von Fans und Öffentlichkeit als wichtigstes Kräftemessen im Jahreskalender angesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partien der &amp;quot;Blau-Roten&amp;quot; gegen die &amp;quot;Rot-Weißen&amp;quot; von [[Desportivo de Bosa]] werden als &amp;quot;Derbi Bosanês&amp;quot; bezeichnet, fanden aber nur in der Saison 1962/63 sowie zwischen 2002 und 2008 als Erstligaduell statt, da die Rot-Weißen meist unterklassig spielten. Wichtiger ist traditionell das &amp;quot;Derbi del Mêdi-Oêste&amp;quot; gegen den [[FC Resales]] aus dem wenige Kilometer weiter östlich gelegenen [[Resales]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Der Fútbol Club de Bosa besteht aus einem eingetragenen Verein nach sagradischem Assoziationsrecht und einer ausgegliederten Aktiengesellschaft. Der Verein organisiert den Jugend- und Amateursport, ist aber nicht mehr an den Profisportaktivitäten beteiligt. Die ''Fútbol Club de Bosa SAD'' ist als Sport-Aktiengesellschaft organisiert und ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der ''FC Bosa Group SA'', die wiederum zwei Eigentümer hat. 50 Prozent der Anteile gehören der [[Fundación Rôiso-Blú]], einer gemeinnützigen Stiftung, deren Ziel darin besteht, die sportlichen und sozialen Aktivitäten des Vereins zu finanzieren. Die restlichen 50 Prozent an der FC Bosa Group hält die [[Fundación António Zeda]], die von der Familie Zeda kontrolliert wird und eng mit der [[Zeda Group]] verbunden ist. Deren Verwaltungsratspräsident [[Luis Eskerro de Fondón i Zeda]] gehört auch dem Verwaltungsrat des FC Bosa an. Verein und Aktiengesellschaft sind damit personell und juristisch voneinander getrennt, kooperieren aber miteinander. Die FC Bosa Group besteht aus der FC Bosa SAD, der [[Zeda Park]]-Stadiongesellschaft sowie weiteren Tochterunternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen ===&lt;br /&gt;
==== Führung ====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Amt&lt;br /&gt;
| Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| Nationalität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | '''Management'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Verwaltungsrat&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Präsident&lt;br /&gt;
| [[Rolando Nils-Coloma]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Verwaltungsrat&lt;br /&gt;
| [[Luis Eskerro de Fondón i Zeda]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Verwaltungsrat&lt;br /&gt;
| [[David Rinchestro]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Verwaltungsrat&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Magiris]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Verwaltungsrat&lt;br /&gt;
| [[María Lucente]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Verwaltungsrat&lt;br /&gt;
| [[Lara Cordill]]&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Verwaltungsrat &lt;br /&gt;
| [[Roberto Bastiano]] &amp;lt;small&amp;gt;(1/23-1/25)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#EDEDED&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Exekutivkomitee&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Generalmanager Business &amp;amp; Finanzen&lt;br /&gt;
| [[Charl Briancort]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Mikolinien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Generalmanager Sport &amp;lt;small&amp;gt;(2010–2022)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Managing Director of Football Operations &amp;lt;small&amp;gt;(seit Dez. 2022)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Roberto Bastiano]] &amp;lt;small&amp;gt;(2010–2022)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Luis Javier Pizzo]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit Dez. 2022)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Marketingdirektorin&lt;br /&gt;
| [[Élena Mariaviz]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | '''Sportliche Leitung'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Generalmanager Sport &amp;lt;small&amp;gt;(2010–2022)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Managing Director of Football Operations &amp;lt;small&amp;gt;(seit Dez. 2022)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Roberto Bastiano]] &amp;lt;small&amp;gt;(2010–2022)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Luis Javier Pizzo]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit Dez. 2022)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Technischer Direktor&lt;br /&gt;
| [[Erresi Alonso]] &amp;lt;small&amp;gt;(2018–2022)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sportlicher Leiter Jugendfußball&lt;br /&gt;
| [[David Escasto]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit Jan. 2022)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Cheftrainer ====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:22%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:12%&amp;quot;|Nationalität&lt;br /&gt;
| Erfolge&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1948&lt;br /&gt;
| Jun 1955&lt;br /&gt;
| [[Charl Mari-Francq]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-MIC.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1952, 1954; [[Copa Sagradia]] 1953&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1955&lt;br /&gt;
| Jun 1961&lt;br /&gt;
| [[Bernardo Javier Toledo]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-ARG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1956&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1961&lt;br /&gt;
| Jun 1962&lt;br /&gt;
| [[Istvan Grósz]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-HUN.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1962&lt;br /&gt;
| Mai 1964&lt;br /&gt;
| [[Grâcio Nélez]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1963&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mai 1964&lt;br /&gt;
| Mai 1965&lt;br /&gt;
| [[Santiago Arrántxez]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mai 1965&lt;br /&gt;
| Nov 1966&lt;br /&gt;
| [[Sándor Gyuményi]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-HUN.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1966&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Nov 1966&lt;br /&gt;
| Jan 1968&lt;br /&gt;
| [[Bernardo Javier Toledo]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-ARG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 1968&lt;br /&gt;
| Nov 1968&lt;br /&gt;
| [[Sebastián Santesa]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Nov 1968&lt;br /&gt;
| Mai 1969&lt;br /&gt;
| [[José María Delponte]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mai 1969&lt;br /&gt;
| Jun 1971&lt;br /&gt;
| [[Sándor Gyuményi]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-HUN.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1970&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jun 1971&lt;br /&gt;
| Aug 1973&lt;br /&gt;
| [[Santiago Arrántxez]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1972, 1973; [[Europapokal]] 1973; [[Copa Sagradia]] 1972&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Aug 1973&lt;br /&gt;
| Jan 1974&lt;br /&gt;
| [[Sebastián Santesa]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 1974&lt;br /&gt;
| Jun 1975&lt;br /&gt;
| [[Santiago Arrántxez]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1975&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jun 1975&lt;br /&gt;
| Feb 1977&lt;br /&gt;
| [[Sebastián Santesa]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Europapokal]] der Pokalsieger 1976&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Feb 1977&lt;br /&gt;
| Jul 1977&lt;br /&gt;
| [[Boris Azkić]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-JUG-alt.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1977&lt;br /&gt;
| Feb 1978&lt;br /&gt;
| [[Luca Martínez]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Feb 1978&lt;br /&gt;
| Mai 1978&lt;br /&gt;
| [[David Coello]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mai 1978&lt;br /&gt;
| Jan 1979&lt;br /&gt;
| [[Gyula Kovács]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-HUN.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 1979&lt;br /&gt;
| Apr 1979&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Olivera]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mai 1979&lt;br /&gt;
| Okt 1981&lt;br /&gt;
| [[Karl-Heinz Lemberger]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-GER.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1980, 1981&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Okt 1981&lt;br /&gt;
| Jun 1986&lt;br /&gt;
| [[Luis Etxeberría]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1984; [[Europapokal]] der Pokalsieger 1985; [[Premera Liga]] 1986&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1986&lt;br /&gt;
| Jun 1989&lt;br /&gt;
| [[Ole-Erik Simonsen]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-DEN.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1987&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jun 1989&lt;br /&gt;
| Sep 1990&lt;br /&gt;
| [[Ticiano De la Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1990&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sep 1990&lt;br /&gt;
| Jun 1992&lt;br /&gt;
| [[Simón González]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-URU.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 1991&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jun 1992&lt;br /&gt;
| Dez 1992&lt;br /&gt;
| [[Selle Ebrulla]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 1993&lt;br /&gt;
| Jun 1993&lt;br /&gt;
| [[Martín Arretxu]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1993&lt;br /&gt;
| Jun 1997&lt;br /&gt;
| [[Ole-Erik Simonsen]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-DEN.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1994; [[Premera Liga]] 1996; [[Europapokal|Championsleague 1997]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1997&lt;br /&gt;
| Jun 1999&lt;br /&gt;
| [[Giuseppe Arrieri]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-ITA.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 1998&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 1999&lt;br /&gt;
| Jun 2000&lt;br /&gt;
| [[Luis Etxeberría]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 2000&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 2000&lt;br /&gt;
| Dez 2001&lt;br /&gt;
| [[António Huber]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-ARG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Dez 2001&lt;br /&gt;
| Jan 2002&lt;br /&gt;
| [[Emanuel Kappa]], ''interim''&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jan 2002&lt;br /&gt;
| Jun 2002&lt;br /&gt;
| [[Ticiano De la Costa]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 2002&lt;br /&gt;
| Jun 2003&lt;br /&gt;
| [[Ole-Erik Simonsen]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-DEN.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 2003&lt;br /&gt;
| Jun 2007&lt;br /&gt;
| [[Selle Ebrulla]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 2005, 2006; [[Copa Sagradia]] 2005&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 2007&lt;br /&gt;
| Mär 2009&lt;br /&gt;
| [[Francisco Irruabi]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 2008&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mär 2009&lt;br /&gt;
| Apr 2009&lt;br /&gt;
| [[Martín Arretxu]], ''interim''&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Apr 2009&lt;br /&gt;
| Jun 2009&lt;br /&gt;
| [[Luis Etxeberría]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 2009&lt;br /&gt;
| Jun 2010&lt;br /&gt;
| [[Eduardo Verrano]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 2010&lt;br /&gt;
| Sep 2013&lt;br /&gt;
| [[Emery Valdo]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-BRA.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 2012; [[Copa Sagradia]] 2012&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Sep 2013&lt;br /&gt;
| Jun 2014&lt;br /&gt;
| [[Darko Sarivić]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SER.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 2014&lt;br /&gt;
| Jun 2018&lt;br /&gt;
| [[Claudio Bernardi]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-ARG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 2015; [[Premera Liga]] 2016, 2017&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 2018&lt;br /&gt;
| Mär 2021&lt;br /&gt;
| [[Rubi Martini|Ruperto &amp;quot;Rubi&amp;quot; Martini]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-URU.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Mär 2021&lt;br /&gt;
| Jun 2021&lt;br /&gt;
| [[David Escasto]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jul 2021&lt;br /&gt;
| Dez 2021&lt;br /&gt;
| [[Mikel Yanoz]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SAG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Dez 2021&lt;br /&gt;
| Jun 2024&lt;br /&gt;
| [[Joseba Gaztedi]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-ESP.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Copa Sagradia]] 2022&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| Jun 2024&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Moriz Asamakó]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-OGU.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Premera Liga]] 2026 &lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mannschaftskapitäne ====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| Amtsinhaber&lt;br /&gt;
| Nation&lt;br /&gt;
| Jahre im Team&lt;br /&gt;
| Stellvertreter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1961&lt;br /&gt;
| 1966&lt;br /&gt;
| [[Sebastian Santesa]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| 1947-1957; 1961-1966&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1966&lt;br /&gt;
| 1971&lt;br /&gt;
| [[Carles Barjuán]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| 1954-1959; 1965-1971&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1971&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
| [[Francisco Simonés]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| 1969-1973&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1973&lt;br /&gt;
| 1982&lt;br /&gt;
| [[Iván Andrés Munitis]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| 1965-1982&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1982&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| [[Nicolás Santiar]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| 1978-1990&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1990&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| [[Iacovo Pauletín]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| 1987-1994&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| [[Emanuel Kappa]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| 1990-2000&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Cristiano Munquez]], [[Juliano Copoán]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| [[Enrico Torc]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| 1/97-2005&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Santo Cardes]], [[David Escasto]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| [[David Escasto]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| 1992-1/09&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[David Rinchestro]], [[Alberto Ferrera]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| [[David Rinchestro]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| 2004-2010&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Alêsi Javier]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| 2012&lt;br /&gt;
| [[Román Oscar Demartín]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-ARG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| 2006-2012&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Hélder]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2012&lt;br /&gt;
| 2024&lt;br /&gt;
| [[Diego Cesar]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| 2009-2024&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Loic Mariba]], [[Gerardo Demonça]], [[Joaquín Nabarro]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 2024&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| [[Marián Ferate]]&lt;br /&gt;
| [[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| seit 2019&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Abdel Amasséko]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Finalspiele ===&lt;br /&gt;
==== Finale der [[Copa Sagradia]] 1956 &amp;lt;small&amp;gt;(4:2-Sieg gegen [[AC Gerón]])&amp;lt;/small&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|No.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Pos.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Nat.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:32%&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:32%&amp;quot;|Eingewechselt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| GK&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Xosé Cavaller]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| RB&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Oscar Milján]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| LB&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Javier Mirandés]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| RH&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Demartín]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| CH&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Carles Barjuán]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| LH&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Osual Soustre]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| OR&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Ruben Orso]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| IR&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Carles Emilisti]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| CF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Sebastian Santesa]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| IL&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Iban Lorente]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| OL&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-PAR.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Esmith Yorega]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Finale im Europapokal der Landesmeister 1973 &amp;lt;small&amp;gt;(1:0-Sieg gegen Ajax Amsterdam)&amp;lt;/small&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|No.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Pos.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Nat.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:32%&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:32%&amp;quot;|Eingewechselt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| GK&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Jorge Illeste]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| DF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ferrer]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| DF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Claudio Ibareki]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| DF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Santi Lopeta]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| SW&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Ivan Andrés Munitis]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| MF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-BRA.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Amorim]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| MF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Paulo Ivan Nasco]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| MF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Mariano Lima]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| FW&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-ARG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Marco Sapelli]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| FW&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Luis Etxeberría]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| FW&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Francisco Simonés]] (C)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Finale im Europapokal der Pokalsieger 1976 &amp;lt;small&amp;gt;(4:2-Sieg gegen West Ham United)&amp;lt;/small&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|No.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Pos.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Nat.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:32%&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:32%&amp;quot;|Eingewechselt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| GK&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Jorge Illeste]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| DF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ferrer]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| DF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Claudio Ibareki]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| DF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Santi Lopeta]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| SW&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Ivan Andrés Munitis]] (C)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| MF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-BRA.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Amorim]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| MF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Leonardo Silva]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| MF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Paulo Ivan Nasco]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| FW&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Selle Ebrulla]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| FW&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Luis Etxeberría]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| FW&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SWE.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Jonas Reberg]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Finale im Europapokal der Pokalsieger 1985 &amp;lt;small&amp;gt;(3:1-Sieg gegen Everton)&amp;lt;/small&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|No.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Pos.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Nat.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:32%&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:32%&amp;quot;|Eingewechselt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| GK&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Joán Capel]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| DF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Estefán Gardo]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| DF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Joán Fernandez]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| DF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Martín Ánibal Arretxu]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| SW&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Javier Polino]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| MF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Nícolas Santiar]] (C)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| MF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Ticiano de la Costa]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| MF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Manuel Estrubal]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| MF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[José Alcarón]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| FW&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Luca Cardoso]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| FW&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Dani Ribera]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Champions League Finale 1997 &amp;lt;small&amp;gt;(3:1-Sieg gegen Borussia Dortmund)&amp;lt;/small&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|No.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Pos.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Nat.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:32%&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:32%&amp;quot;|Eingewechselt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| GK&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Christian Niró]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| SW&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-AUT.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Andreas Krolinger]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| CB&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Cristiano Munquez]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 26&lt;br /&gt;
| CB&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Juliano Copoán]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| RWB&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Emanuel Kappa]] (C)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| LWB&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-JUG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Darko Sarivić]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| CM&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Manuel Cuélez]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| CM&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Enrico Vini]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| AM&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Daniel Sélio]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Paulo Sepácio]] ([[SAG]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| ST&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Enrico Torc]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| CF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-PAR.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Juan Cozas]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[José Luis Acongardo]] (COL)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Champions League Finale 2007 &amp;lt;small&amp;gt;(1:2-Niederlage gegen AC Milan)&amp;lt;/small&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|No.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Pos.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Nat.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:32%&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:32%&amp;quot;|Eingewechselt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| GK&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Joán Montoa]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| RB&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-NED.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Philip Arting]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| CB&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Alberto Ferrera]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| CB&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-ARG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Oscar Román Demartín]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| LB&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[David Rinchestro]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| CM&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-CZE.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Jacek Karélski]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| CM&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-BRA.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Gilberto Gil]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Pètre Domenéc]] ([[MIC]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| CM&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Alêsi Javier]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Claudio Piro]] ([[SAG]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| RW&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[David Pedrosa]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| LW&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-ARG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Fernando Defilipis]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| ST&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-BRA.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Leándro]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Pevel Levech]] (CZE)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Europa League Finale 2020 &amp;lt;small&amp;gt;(2:3-Niederlage gegen Sevilla)&amp;lt;/small&amp;gt; ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|No.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Pos.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|Nat.&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:32%&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:9%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:32%&amp;quot;|Eingewechselt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| GK&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-MIC.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Abdul Challed]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| CB&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-COL.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Fabricio Gosling]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| CB&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Diego Cesar]] (C)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| CB&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-FRA.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Djibril Zomora]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| RM&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-MLI.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Moussa Doussembé]] &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| CM&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-CHL.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Juan Ibáñez]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Lasse Nyam]] ([[SWE]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| CM&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Nabarro]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| CM&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-SG.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Gerardo Demonça]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Héctor Godolfín]] (URU)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| LM&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-GUI.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Conakry Sibily]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| RF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-BRA.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Luís Pires]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Eusêbi]] ([[SG]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| LF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Flagge-MIC.jpg|20px]]&lt;br /&gt;
| [[Wilfred Okunowo]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Lucas Giménez]] (ARG)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballverein|Bosa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballverein in Sagradien|Bosa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>169.155.254.199</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Racing_Servette&amp;diff=76047</id>
		<title>Racing Servette</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Racing_Servette&amp;diff=76047"/>
		<updated>2026-07-24T15:01:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;169.155.254.199: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:150%&amp;quot;&amp;gt;Racing Football&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Bild:Logo-RacingFootball.jpg|170px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Voller Name'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Racing Football Club&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ort'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''Racing''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Stadion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Kapazität'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Eigentümer'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Chasab SportInvest Group]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Präsident'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Mohamed El-Qadri]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Cheftrainer'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Ghilane Bezaoui]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Spielklasse'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Nationalliga A]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Trikot-Racing-2026-2027.png|200px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Racing Football Club''' (ehemals ''Racing Club Voluntas'', ''Racing Club de Servette'' und ''Servette Racing''), im deutschen Sprachraum meist '''Racing Servette''' genannt, ist ein Fußballverein aus der [[mikolinischen]] Hauptstadt [[Servette]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein befindet sich im Besitz einer Investorengruppe aus dem Emirat [[Chasab]]. Dank der finanziellen Untersützung aus Chasab gelang es dem Klub in den letzten Jahren, sich als Spitzenverein zu etablieren. Mit acht Meisterschaften und fünf Pokalsiegen seit der Saison 2013/2014 gehörte Racing zu den erfolgreichsten europäischen Fußballklubs der jüngeren Vergangenheit. Insgesamt gewann der Verein in seiner Geschichte zehnmal die [[Nationalliga A]] sowie sechsmal die [[Copa Reial]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geschichte ====&lt;br /&gt;
===== Gründung und frühere Erfolge =====&lt;br /&gt;
Racing Servette wurde 1950 durch Fusion der beiden Vorstadtvereine [[Racing Olivés]] und [[Sport Moreirense]] mit dem Hauptstadtverein [[Voluntas Football Club]] gegründet. Nachdem der Verein in den ersten Jahren den Namen ''Racing Club Voluntas'' getragen hatte, firmierte der Verein seit 1955 unter dem Namen ''Racing Club de Servette''. In diesen Jahren spielte Racing meist unterklassig in der dritten oder zweiten mikolinischen Liga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Blütephase erlebte der Hauptstadtverein nach der Übernahme durch eine in [[Servette]] anssässige Investorengruppe um den Unternehmer [[Mário Esclavi]]. Unter Esclavis Führung stieg Racing im Jahr 1971 in die [[Nationalliga A]] auf und gewann die mikolinische Meisterschaft in den Spielzeiten 1973/74 sowie 1975/76. Prägende Persönlichkeiten dieser Ära neben Esclavi waren Trainer [[Francisco Chamot]] sowie Nationalspieler [[Luvis Mari Gerart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg in der [[Copa Reial]] 1982 folgte in den 1980er und 1990er Jahren eine turbulente Phase für den Verein, der nach dem Verkauf durch Esclavi im Jahr 1984 häufige Wechsel in der Führungsetage sowie in der sportlichen Führung verkraften musste. In dieser Zeit stieg der Klub mehrmals in aus der [[Nationalliga A]] ab und erhielt den Ruf eines Fahrstuhlvereins. In Servette war Racing zu dieser Zeit meist zur vierte Kraft hinter [[Servettense]], [[Club National]] und [[RAC]]. Dazu kamen finanzielle Schwierigkeiten, die zu mehreren Umstrukturierungen und Namenswechseln führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ära CSIG =====&lt;br /&gt;
[[Bild:CopaReialFinale-2018.png|thumb|250px|Endspiel um die [[Copa Reial]] 2018, Racing-[[Servettense]] 3:1]]&lt;br /&gt;
Der Wiederaufstieg an die Spitze des mikolinischen Fußballs gelang erst nach der Übernahme des Zweitligisten durch die arabische [[Chasab SportInvest Group]] (CSIG) im Jahr 2009. Mithilfe finanzieller Unterstützung durch die Investorengruppe gelang Racing in der Saison 2010/2011 der Wiederaufstieg in die [[Nationalliga A]], wo sich der Klub in der ersten Saison direkt als Tabellenfünfter im oberen Drittel etablieren konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem langjährigen [[FC Bosa|Bosa]]-Manager [[Nicolás Santiar]] konnte Racing im Jahr 2011 einen neuen Generaldirektor Sport vorstellen, der dem Klub eine Strategie und ein sportliches Profil gab und den Grundstein für weitere Erfolge legte: Nach Platz 3 in der Saison 2012/2013 folgte 2014 unter dem argentinischen Trainer [[Claudio Bernardi]] der erste Meistertitel seit 38 Jahren. Sein Nachfolger [[Janos Hrubika]] konnte 2015 das Double aus Meisterschaft und Pokal gewinnen. Den Stamm der Mannschaft bildeten erfahrene mikolinische Nationalspieler wie [[Cristian Ferrer]], [[Martin Le Cel]] und [[Francis Escüet]] sowie die Brasilianer [[Hilton]], [[Josué]], [[Luís Pires]], [[Donaldo]], [[Luiz Diego]], [[Guilherme Santos]] und [[Hugues]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt nur Geld auszugeben, sah das Konzept von Sportdirektor [[Nicolás Santiar]] auch vor, Stars und Leistungsträger gewinnbringend nach [[Sagradien]] weiterzuverkaufen. Dazu gehörten u.a. die Millionentransfers von [[Jeffrey Colombo]] (2015), [[Luís Pires]] (2017), [[Wilfred Okunowo]] (2018) sowie [[Youcef Ismaila]] (2022) zu Santiars früheren Klub [[FC Bosa]] sowie von [[Rolando]] (2016) zu [[Tulisium]] und [[Thibaut Lekeurs]] (2020) zum [[AC Gerón]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem Racing die Meisterschaft 2016 an den Lokalrivalen [[Servettense]] verloren hatte, gewann das Team unter Trainer [[Xosé Sant-Estrell]] 2017 und 2018 zwei nationale Doubles infolge. Nach einer schwierigen Hinrunde 2018/2019 und Differenzen in der Klubführung trat Sant-Estrell im Dezember 2018 von seinem Amt als Cheftrainer zurück. Als Nachfolger verpflichtete Racing den Argentinier [[Claudio Bernardi]], der nach viereinhalb Jahren zum Klub zurückkehrte. Unter Bernardis Führung gewann Racing erneut zwei Meisterschaften und erreichte das Finale der [[UEFA Europa League]] 2022, das der Klub aber gegen Eintracht Frankfurt verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge ===&lt;br /&gt;
==== International ====&lt;br /&gt;
* Finale der [[UEFA Europa League]] 2022&lt;br /&gt;
==== National ====&lt;br /&gt;
* [[Nationalliga A|Mikolinische Meisterschaft]] 1974, 1976, 2014, 2015, 2017, 2018, 2020, 2023, 2024, 2025&lt;br /&gt;
* [[Copa Reial|Mikolinischer Pokal]] 1982, 2015, 2017, 2018, 2020, 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballverein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballverein in Mikolinien]]&lt;/div&gt;</summary>
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