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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Eva Monet-Sabadera</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: /* Politische Karriere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:GonzalezSinde.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Eva María Monet-Sabadera''' (*1970) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Publizistin und Politikerin ([[ASUL]]). Sie ist seit Juni 2018 Generalsekretärin der sagradischen [[ASUL]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere ===&lt;br /&gt;
==== Berufliche Laufbahn ====&lt;br /&gt;
Monet-Sabadera studierte zunächst Gesellschaftswissenschaften und Philosophie und arbeitete anschließend in der Jugendarbeit sowie als Forschungsassistentin am gewerkschaftsnahen ''Institut für Gesellschaftsforschung'' in [[Semest]], wo sie promoviert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 arbeitete Monet als stellvertrende Pressesprecherin im [[Ministerium für Internationalen Handel und wirtschaftliche Entwicklung]] und seit 2002 als Wirtschaftsredakteurin bei der linksgerichteten Zeitung [[Il Republicano]]. In der Folge veröffentlichte sie mehrere kapitalismuskritische Bücher und wurde Mitherausgeberin der sozialistischen Zeitschrift [[DemoS]] sowie Beiratsmitglied und Dozentin an der sozialistischen Akademie der [[Fundación Santiago Laval]]. Sie unternahm Reisen nach Israel und Palästina, nach Südamerika und nach Asien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politische Karriere ====&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahl 2008]] wurde Monet erstmals für die Sozialisten in den Stadtrat von [[Semest]] gewählt. Nach ihrer Wiederwahl im Jahr 2012 wurde sie zudem Beigeordnete Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2015 stieg sie zur kommunalen Parteisekretärin der [[ASUL]] in [[Semest]] und damit zur Vorsitzenden eines der einflussreichsten Verbände der Partei auf und organisierte erfolgreich eine parteiinterne Kampagne für die Einführung einer sozialen Garantie-Sicherung. In der Folge gab sie ihren beabsichtigten Wechsel in die nationale Politik und ihre Kandidatur bei der [[Parlamentswahl 2017]] bekannt. Seit Dezember 2017 gehört Monet-Sabadera der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an, wo sie Mitglied im Ausschuss für internationale Zusammenarbeit ist. Ihr Amt in der Stadtregierung von Semest gab sie daraufhin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt von [[Mercé Serrat]] als Generalsekretärin der [[Asul]] im Februar 2018 gab Eva Monet ihre Kandidatur bekannt. Sie galt zunächst als Außenseiterin, erhielt aber Unterstützung von führenden Vertretern des linken Parteiflügels. Zudem gelang es ihr, die Unterstützung der Graswurzel-Kampagne ''refundâr'' zu erhalten, die sich für eine linke Neuausrichtung der Asul in der Opposition einsetzte. Als Mitbewerber für das Amt des Vizegeneralsekretärs präsentierte Monet den Gewerkschafter und Bürgermeister von [[Cornovel]] [[Esker Narbón]]. Ihre Gegenkandidaten waren Vizegeneralsektetär und Fraktionssprecher [[Joaquín Loubregat]] sowie die [[Alconía|alkonische]] Regionalpräsidentin [[Cristina Areja]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Monet bei den [[Primârias Socialistas 2018|Primaries im Juni]] im ersten Wahlgang überraschend auf Platz 1 gelegen hatte, konnte sie sich auch im zweiten Wahlgang gegen den favorisierten Loubregat durchsetzen und wurde damit zur neuen Generalsekretärin der Partei gewählt. Auf ihre Bitte hin wurde [[Esker Narbón]] vom Nationalkonvent der Partei zum Vizegeneralsekretär gewählt, erhielt aber ohne Gegenkandidaten ein schwaches Ergebnis von 60 Prozent. Loubregat blieb in Absprache mit Monet Fraktionssprecher in der Kammer. In der Folge kam es aber immer wieder zu Spannungen mit Loubregat und den Regionalfürsten um den weiteren Kurs der Partei. Während Monet ihre Versprechen eines schärfer profilierten Linkskurses umsetzen wollte, präferierten Loubregat und große Teile der regionalen Partei-Eliten einen kompromissbereiteren Kurs gegenüber der bürgerlichen Minderheitsregierung von [[Manuel Ramœs Iliega]], um den Einfluss der rechten [[PSP]] auf die Regierung einzudämmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politische Funktionen ====&lt;br /&gt;
===== Mandate =====&lt;br /&gt;
* seit 2008: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
===== Öffentliche Ämter =====&lt;br /&gt;
* 2012-2017: Beigeordnete Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik in [[Semest]]&lt;br /&gt;
===== Parteifunktionen =====&lt;br /&gt;
* seit 2015: Kommunale Parteisekretärin der [[ASUL]] [[Semest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Positionen ===&lt;br /&gt;
Eva Monet gehört dem linken Flügel in Partei und Fraktion an und ist seit 2015 Sprecherin des Wirtschaftsbeirats der [[Asul]]. Sie bezeichnet sich selbst als Anhängerin einer ''Alterglobalisation'' und als ''demokratische Sozialistin''. Sie streitet für die Einführung einer Tobin-Steuer und für den Aufbau eines unabhängigen öffentlichen Finanzsektors. Sie befürwortet eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes und eine höhere Vermögenssteuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auslandseinsätzen der Streitkräfte steht Monet skeptisch gegenüber, lehnt sie aber nicht grundsätzlich ab. Sie bezeichnet sich als ''glühende Pro-Europäerin'', kritisiert aber die aktuelle Politik der EU als &amp;quot;neoliberal&amp;quot; und fordert eine umfassende Reform und einen europäischen Umverteilungsmechanismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Monet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Monet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.99.36</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:GonzalezSinde.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Eva María Monet-Sabadera''' (*1970) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Publizistin und Politikerin ([[ASUL]]). Sie ist seit Juni 2018 Generalsekretärin der sagradischen [[ASUL]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere ===&lt;br /&gt;
==== Berufliche Laufbahn ====&lt;br /&gt;
Monet-Sabadera studierte zunächst Gesellschaftswissenschaften und Philosophie und arbeitete anschließend in der Jugendarbeit sowie als Forschungsassistentin am gewerkschaftsnahen ''Institut für Gesellschaftsforschung'' in [[Semest]], wo sie promoviert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 arbeitete Monet als stellvertrende Pressesprecherin im [[Ministerium für Internationalen Handel und wirtschaftliche Entwicklung]] und seit 2002 als Wirtschaftsredakteurin bei der linksgerichteten Zeitung [[Il Republicano]]. In der Folge veröffentlichte sie mehrere kapitalismuskritische Bücher und wurde Mitherausgeberin der sozialistischen Zeitschrift [[DemoS]] sowie Beiratsmitglied und Dozentin an der sozialistischen Akademie der [[Fundación Santiago Laval]]. Sie unternahm Reisen nach Israel und Palästina, nach Südamerika und nach Asien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politische Karriere ====&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahl 2008]] wurde Monet erstmals für die Sozialisten in den Stadtrat von [[Semest]] gewählt. Nach ihrer Wiederwahl im Jahr 2012 wurde sie zudem Beigeordnete Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2015 stieg sie zur kommunalen Parteisekretärin der [[ASUL]] in [[Semest]] und damit zur Vorsitzenden eines der einflussreichsten Verbände der Partei auf und organisierte erfolgreich eine parteiinterne Kampagne für die Einführung einer sozialen Garantie-Sicherung. In der Folge gab sie ihren beabsichtigten Wechsel in die nationale Politik und ihre Kandidatur bei der [[Parlamentswahl 2017]] bekannt. Seit Dezember 2017 gehört Monet-Sabadera der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an, wo sie Mitglied im Ausschuss für internationale Zusammenarbeit ist. Ihr Amt in der Stadtregierung von Semest gab sie daraufhin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt von [[Mercé Serrat]] als Generalsekretärin der [[Asul]] im Februar 2018 gab Eva Monet ihre Kandidatur bekannt. Sie galt zunächst als Außenseiterin, erhielt aber Unterstützung von führenden Vertretern des linken Parteiflügels. Zudem gelang es ihr, die Unterstützung der Graswurzel-Kampagne ''refundâr'' zu erhalten, die sich für eine linke Neuausrichtung der Asul in der Opposition einsetzte. Als Mitbewerber für das Amt des Vizegeneralsekretärs präsentierte Monet den Gewerkschafter und Bürgermeister von [[Cornovel]] [[Esker Narbón]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politische Funktionen ====&lt;br /&gt;
===== Mandate =====&lt;br /&gt;
* seit 2008: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
===== Öffentliche Ämter =====&lt;br /&gt;
* 2012-2017: Beigeordnete Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik in [[Semest]]&lt;br /&gt;
===== Parteifunktionen =====&lt;br /&gt;
* seit 2015: Kommunale Parteisekretärin der [[ASUL]] [[Semest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Positionen ===&lt;br /&gt;
Eva Monet gehört dem linken Flügel in Partei und Fraktion an und ist seit 2015 Sprecherin des Wirtschaftsbeirats der [[Asul]]. Sie bezeichnet sich selbst als Anhängerin einer ''Alterglobalisation'' und als ''demokratische Sozialistin''. Sie streitet für die Einführung einer Tobin-Steuer und für den Aufbau eines unabhängigen öffentlichen Finanzsektors. Sie befürwortet eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes und eine höhere Vermögenssteuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auslandseinsätzen der Streitkräfte steht Monet skeptisch gegenüber, lehnt sie aber nicht grundsätzlich ab. Sie bezeichnet sich als ''glühende Pro-Europäerin'', kritisiert aber die aktuelle Politik der EU als &amp;quot;neoliberal&amp;quot; und fordert eine umfassende Reform und einen europäischen Umverteilungsmechanismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Monet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Monet]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:GonzalezSinde.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Eva María Monet-Sabadera''' (*1970) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Publizistin und Politikerin ([[ASUL]]). Sie ist seit September 2018 Generalsekretärin der sagradischen [[ASUL]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere ===&lt;br /&gt;
==== Berufliche Laufbahn ====&lt;br /&gt;
Monet-Sabadera studierte zunächst Gesellschaftswissenschaften und Philosophie und arbeitete anschließend in der Jugendarbeit sowie als Forschungsassistentin am gewerkschaftsnahen ''Institut für Gesellschaftsforschung'' in [[Semest]], wo sie promoviert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 arbeitete Monet als stellvertrende Pressesprecherin im [[Ministerium für Internationalen Handel und wirtschaftliche Entwicklung]] und seit 2002 als Wirtschaftsredakteurin bei der linksgerichteten Zeitung [[Il Republicano]]. In der Folge veröffentlichte sie mehrere kapitalismuskritische Bücher und wurde Mitherausgeberin der sozialistischen Zeitschrift [[DemoS]] sowie Beiratsmitglied und Dozentin an der sozialistischen Akademie der [[Fundación Santiago Laval]]. Sie unternahm Reisen nach Israel und Palästina, nach Südamerika und nach Asien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politische Karriere ====&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahl 2008]] wurde Monet erstmals für die Sozialisten in den Stadtrat von [[Semest]] gewählt. Nach ihrer Wiederwahl im Jahr 2012 wurde sie zudem Beigeordnete Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2015 stieg sie zur kommunalen Parteisekretärin der [[ASUL]] in [[Semest]] und damit zur Vorsitzenden eines der einflussreichsten Verbände der Partei auf und organisierte erfolgreich eine parteiinterne Kampagne für die Einführung einer sozialen Garantie-Sicherung. In der Folge gab sie ihren beabsichtigten Wechsel in die nationale Politik und ihre Kandidatur bei der [[Parlamentswahl 2017]] bekannt. Seit Dezember 2017 gehört Monet-Sabadera der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] an, wo sie Mitglied im Ausschuss für internationale Zusammenarbeit ist. Ihr Amt in der Stadtregierung von Semest gab sie daraufhin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt von [[Mercé Serrat]] als Generalsekretärin der [[Asul]] im Februar 2018 gab Eva Monet ihre Kandidatur bekannt. Sie galt zunächst als Außenseiterin, erhielt aber Unterstützung von führenden Vertretern des linken Parteiflügels. Zudem gelang es ihr, die Unterstützung der Graswurzel-Kampagne ''refundâr'' zu erhalten, die sich für eine linke Neuausrichtung der Asul in der Opposition einsetzte. Als Mitbewerber für das Amt des Vizegeneralsekretärs präsentierte Monet den Gewerkschafter und Bürgermeister von [[Cornovel]] [[Esker Narbón]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politische Funktionen ====&lt;br /&gt;
===== Mandate =====&lt;br /&gt;
* seit 2008: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
===== Öffentliche Ämter =====&lt;br /&gt;
* 2012-2017: Beigeordnete Stadträtin für Sozial- und Wohnungspolitik in [[Semest]]&lt;br /&gt;
===== Parteifunktionen =====&lt;br /&gt;
* seit 2015: Kommunale Parteisekretärin der [[ASUL]] [[Semest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Positionen ===&lt;br /&gt;
Eva Monet gehört dem linken Flügel in Partei und Fraktion an und ist seit 2015 Sprecherin des Wirtschaftsbeirats der [[Asul]]. Sie bezeichnet sich selbst als Anhängerin einer ''Alterglobalisation'' und als ''demokratische Sozialistin''. Sie streitet für die Einführung einer Tobin-Steuer und für den Aufbau eines unabhängigen öffentlichen Finanzsektors. Sie befürwortet eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes und eine höhere Vermögenssteuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auslandseinsätzen der Streitkräfte steht Monet skeptisch gegenüber, lehnt sie aber nicht grundsätzlich ab. Sie bezeichnet sich als ''glühende Pro-Europäerin'', kritisiert aber die aktuelle Politik der EU als &amp;quot;neoliberal&amp;quot; und fordert eine umfassende Reform und einen europäischen Umverteilungsmechanismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Monet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Monet]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Sozialistische Primaries 2018</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: /* Ergebnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Primarias2018.jpg|thumb|140px]]&lt;br /&gt;
Die '''Primârias Socialistas 2018''' fanden in zwei Runden im Juni 2018 statt und bestimmten über die Position des Generalsekretärs bzw. der Generalsekretärin der [[ASUL|sozialistischen Asul]]. Stimmberechtigt waren alle Mitglieder und registrierten Sympathisanten der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöst wurde der Urwahl-Prozess durch den Rücktritt der amtierenden Generalsekretärin [[Mercé Serrat Cabarell]] nach der [[Parlamentswahl 2017]] und der Ernennung des Konservativen [[Manuel Ramœs Iliega]] zum [[Ministerpräsident]]en im Februar 2018. Nach dem Scheitern ihrer Bemühungen um die Bildung einer neuen Regierung trat Serrat Cabarell im Februar 2018 von ihrem Amt zurück und leitete damit den Primary-Prozess ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Serrat Cabarells Rücktritt folgte ihr Stellvertreter [[Joaquín Loubregat]] als kommissarischer Parteichef nach. Dieser trat aber schon Anfang März 2018 von dieser Funktion zurück und ließ sein Amt im Nationalsekretariat der Partei ruhen, nachdem er seine eigene Kandidatur bei den Primaries angekündigt hatte. Die Wahl wurde danach formell vom Präsidenten des Nationalkonvents der Partei [[Gil-Santián Rovira]] geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kandidaten ====&lt;br /&gt;
* [[Joaquín Loubregat]] (*1972), Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (seit 2002), Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] seit 2014 (seit März 2018 ruhend), Fraktionssprecher in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* [[Cristina Areja]] (*1962), Mitglied des Regionalrats von [[Alconía]], Präsidentin der Regionalregierung von [[Alconía]] (seit 2015), Sekretärin des [[ASUL]]-Regionalverbandes [[Alconía]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
* [[Eva Monet-Sabadera]] (*1969), Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (seit 2017), Sekretärin des [[ASUL]]-Stadtverbandes in [[Semest]] (seit 2015), Sprecherin der parteilinken [[Sinistra Lavorador]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ergebnis ====&lt;br /&gt;
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| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Sozialistische Primaries]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: /* Ergebnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Primarias2018.jpg|thumb|140px]]&lt;br /&gt;
Die '''Primârias Socialistas 2018''' fanden in zwei Runden im Juni 2018 statt und bestimmten über die Position des Generalsekretärs bzw. der Generalsekretärin der [[ASUL|sozialistischen Asul]]. Stimmberechtigt waren alle Mitglieder und registrierten Sympathisanten der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöst wurde der Urwahl-Prozess durch den Rücktritt der amtierenden Generalsekretärin [[Mercé Serrat Cabarell]] nach der [[Parlamentswahl 2017]] und der Ernennung des Konservativen [[Manuel Ramœs Iliega]] zum [[Ministerpräsident]]en im Februar 2018. Nach dem Scheitern ihrer Bemühungen um die Bildung einer neuen Regierung trat Serrat Cabarell im Februar 2018 von ihrem Amt zurück und leitete damit den Primary-Prozess ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Serrat Cabarells Rücktritt folgte ihr Stellvertreter [[Joaquín Loubregat]] als kommissarischer Parteichef nach. Dieser trat aber schon Anfang März 2018 von dieser Funktion zurück und ließ sein Amt im Nationalsekretariat der Partei ruhen, nachdem er seine eigene Kandidatur bei den Primaries angekündigt hatte. Die Wahl wurde danach formell vom Präsidenten des Nationalkonvents der Partei [[Gil-Santián Rovira]] geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kandidaten ====&lt;br /&gt;
* [[Joaquín Loubregat]] (*1972), Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (seit 2002), Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] seit 2014 (seit März 2018 ruhend), Fraktionssprecher in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* [[Cristina Areja]] (*1962), Mitglied des Regionalrats von [[Alconía]], Präsidentin der Regionalregierung von [[Alconía]] (seit 2015), Sekretärin des [[ASUL]]-Regionalverbandes [[Alconía]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
* [[Eva Monet-Sabadera]] (*1969), Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (seit 2017), Sekretärin des [[ASUL]]-Stadtverbandes in [[Semest]] (seit 2015), Sprecherin der parteilinken [[Sinistra Lavorador]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ergebnis ====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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| '''[[Joaquín Loubregat]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! '''34,3 %'''&lt;br /&gt;
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| '''[[Cristina Areja]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! '''28,5 %'''&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sozialistische Primaries]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Sozialistische Primaries 2018</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: /* Ergebnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Primarias2018.jpg|thumb|140px]]&lt;br /&gt;
Die '''Primârias Socialistas 2018''' fanden in zwei Runden im Juni 2018 statt und bestimmten über die Position des Generalsekretärs bzw. der Generalsekretärin der [[ASUL|sozialistischen Asul]]. Stimmberechtigt waren alle Mitglieder und registrierten Sympathisanten der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöst wurde der Urwahl-Prozess durch den Rücktritt der amtierenden Generalsekretärin [[Mercé Serrat Cabarell]] nach der [[Parlamentswahl 2017]] und der Ernennung des Konservativen [[Manuel Ramœs Iliega]] zum [[Ministerpräsident]]en im Februar 2018. Nach dem Scheitern ihrer Bemühungen um die Bildung einer neuen Regierung trat Serrat Cabarell im Februar 2018 von ihrem Amt zurück und leitete damit den Primary-Prozess ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Serrat Cabarells Rücktritt folgte ihr Stellvertreter [[Joaquín Loubregat]] als kommissarischer Parteichef nach. Dieser trat aber schon Anfang März 2018 von dieser Funktion zurück und ließ sein Amt im Nationalsekretariat der Partei ruhen, nachdem er seine eigene Kandidatur bei den Primaries angekündigt hatte. Die Wahl wurde danach formell vom Präsidenten des Nationalkonvents der Partei [[Gil-Santián Rovira]] geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kandidaten ====&lt;br /&gt;
* [[Joaquín Loubregat]] (*1972), Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (seit 2002), Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] seit 2014 (seit März 2018 ruhend), Fraktionssprecher in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* [[Cristina Areja]] (*1962), Mitglied des Regionalrats von [[Alconía]], Präsidentin der Regionalregierung von [[Alconía]] (seit 2015), Sekretärin des [[ASUL]]-Regionalverbandes [[Alconía]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
* [[Eva Monet-Sabadera]] (*1969), Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (seit 2017), Sekretärin des [[ASUL]]-Stadtverbandes in [[Semest]] (seit 2015), Sprecherin der parteilinken [[Sinistra Lavorador]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ergebnis ====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1. Wahlg.&lt;br /&gt;
| 2. Wahlg.&lt;br /&gt;
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| '''[[Eva Monet-Sabadera]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! '''40,2 %'''&lt;br /&gt;
! '''53,9 %'''&lt;br /&gt;
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! colspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Joaquín Loubregat]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! '''35,3 %'''&lt;br /&gt;
! '''46,1 %'''&lt;br /&gt;
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| '''[[Cristina Areja]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! '''24,5 %'''&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sozialistische Primaries]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: /* Ergebnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Primarias2018.jpg|thumb|140px]]&lt;br /&gt;
Die '''Primârias Socialistas 2018''' fanden in zwei Runden im Juni 2018 statt und bestimmten über die Position des Generalsekretärs bzw. der Generalsekretärin der [[ASUL|sozialistischen Asul]]. Stimmberechtigt waren alle Mitglieder und registrierten Sympathisanten der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöst wurde der Urwahl-Prozess durch den Rücktritt der amtierenden Generalsekretärin [[Mercé Serrat Cabarell]] nach der [[Parlamentswahl 2017]] und der Ernennung des Konservativen [[Manuel Ramœs Iliega]] zum [[Ministerpräsident]]en im Februar 2018. Nach dem Scheitern ihrer Bemühungen um die Bildung einer neuen Regierung trat Serrat Cabarell im Februar 2018 von ihrem Amt zurück und leitete damit den Primary-Prozess ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Serrat Cabarells Rücktritt folgte ihr Stellvertreter [[Joaquín Loubregat]] als kommissarischer Parteichef nach. Dieser trat aber schon Anfang März 2018 von dieser Funktion zurück und ließ sein Amt im Nationalsekretariat der Partei ruhen, nachdem er seine eigene Kandidatur bei den Primaries angekündigt hatte. Die Wahl wurde danach formell vom Präsidenten des Nationalkonvents der Partei [[Gil-Santián Rovira]] geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kandidaten ====&lt;br /&gt;
* [[Joaquín Loubregat]] (*1972), Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (seit 2002), Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] seit 2014 (seit März 2018 ruhend), Fraktionssprecher in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* [[Cristina Areja]] (*1962), Mitglied des Regionalrats von [[Alconía]], Präsidentin der Regionalregierung von [[Alconía]] (seit 2015), Sekretärin des [[ASUL]]-Regionalverbandes [[Alconía]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
* [[Eva Monet-Sabadera]] (*1969), Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (seit 2017), Sekretärin des [[ASUL]]-Stadtverbandes in [[Semest]] (seit 2015), Sprecherin der parteilinken [[Sinistra Lavorador]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ergebnis ====&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1. Wahlg.&lt;br /&gt;
| 2. Wahlg.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| '''[[Eva Monet-Sabadera]]'''&lt;br /&gt;
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! '''35,3 %'''&lt;br /&gt;
! '''53,5 %'''&lt;br /&gt;
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| '''[[Cristina Areja]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sozialistische Primaries]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Primarias2018.jpg|thumb|140px]]&lt;br /&gt;
Die '''Primârias Socialistas 2018''' fanden in zwei Runden im Juni 2018 statt und bestimmten über die Position des Generalsekretärs bzw. der Generalsekretärin der [[ASUL|sozialistischen Asul]]. Stimmberechtigt waren alle Mitglieder und registrierten Sympathisanten der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöst wurde der Urwahl-Prozess durch den Rücktritt der amtierenden Generalsekretärin [[Mercé Serrat Cabarell]] nach der [[Parlamentswahl 2017]] und der Ernennung des Konservativen [[Manuel Ramœs Iliega]] zum [[Ministerpräsident]]en im Februar 2018. Nach dem Scheitern ihrer Bemühungen um die Bildung einer neuen Regierung trat Serrat Cabarell im Februar 2018 von ihrem Amt zurück und leitete damit den Primary-Prozess ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Serrat Cabarells Rücktritt folgte ihr Stellvertreter [[Joaquín Loubregat]] als kommissarischer Parteichef nach. Dieser trat aber schon Anfang März 2018 von dieser Funktion zurück und ließ sein Amt im Nationalsekretariat der Partei ruhen, nachdem er seine eigene Kandidatur bei den Primaries angekündigt hatte. Die Wahl wurde danach formell vom Präsidenten des Nationalkonvents der Partei [[Gil-Santián Rovira]] geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kandidaten ====&lt;br /&gt;
* [[Joaquín Loubregat]] (*1972), Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (seit 2002), Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] seit 2014 (seit März 2018 ruhend), Fraktionssprecher in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* [[Cristina Areja]] (*1962), Mitglied des Regionalrats von [[Alconía]], Präsidentin der Regionalregierung von [[Alconía]] (seit 2015), Sekretärin des [[ASUL]]-Regionalverbandes [[Alconía]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
* [[Eva Monet-Sabadera]] (*1969), Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (seit 2017), Sekretärin des [[ASUL]]-Stadtverbandes in [[Semest]] (seit 2015), Sprecherin der parteilinken [[Sinistra Lavorador]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ergebnis ====&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+'''Wahlergebnis der Präsidentschaftswahl am 7. und 21. Februar 2010'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Bewerber (Partei)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| 1. Wahlg.&lt;br /&gt;
| 2. Wahlg.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| '''[[Eva Monet-Sabadera]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! '''40,2 %'''&lt;br /&gt;
! '''53,5 %'''&lt;br /&gt;
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| '''[[Joaquín Loubregat]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! '''35,3 %'''&lt;br /&gt;
! '''53,5 %'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
! colspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| '''[[Cristina Areja]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
! '''24,5 %'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sozialistische Primaries]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Primarias2018.jpg|thumb|140px]]&lt;br /&gt;
Die '''Primârias Socialistas 2018''' fanden in zwei Runden im Juni 2018 statt und bestimmten über die Position des Generalsekretärs bzw. der Generalsekretärin der [[ASUL|sozialistischen Asul]]. Stimmberechtigt waren alle Mitglieder und registrierten Sympathisanten der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgelöst wurde der Urwahl-Prozess durch den Rücktritt der amtierenden Generalsekretärin [[Mercé Serrat Cabarell]] nach der [[Parlamentswahl 2017]] und der Ernennung des Konservativen [[Manuel Ramœs Iliega]] zum [[Ministerpräsident]]en im Februar 2018. Nach dem Scheitern ihrer Bemühungen um die Bildung einer neuen Regierung trat Serrat Cabarell im Februar 2018 von ihrem Amt zurück und leitete damit den Primary-Prozess ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Serrat Cabarells Rücktritt folgte ihr Stellvertreter [[Joaquín Loubregat]] als kommissarischer Parteichef nach. Dieser trat aber schon Anfang März 2018 von dieser Funktion zurück und ließ sein Amt im Nationalsekretariat der Partei ruhen, nachdem er seine eigene Kandidatur bei den Primaries angekündigt hatte. Die Wahl wurde danach formell vom Präsidenten des Nationalkonvents der Partei [[Gil-Santián Rovira]] geleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kandidaten ====&lt;br /&gt;
* [[Joaquín Loubregat]] (*1972), Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (seit 2002), Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] seit 2014 (seit März 2018 ruhend), Fraktionssprecher in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* [[Cristina Areja]] (*1962), Mitglied des Regionalrats von [[Alconía]], Präsidentin der Regionalregierung von [[Alconía]] (seit 2015), Sekretärin des [[ASUL]]-Regionalverbandes [[Alconía]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
* [[Eva Monet-Sabadera]] (*1969), Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (seit 2017), Sekretärin des [[ASUL]]-Stadtverbandes in [[Semest]] (seit 2015), Sprecherin der parteilinken [[Sinistra Lavorador]] (seit 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sozialistische Primaries]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.99.36</name></author>
		
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		<title>Joaquín Loubregat</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Collboni4.jpg|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Joaquín Loubregat Teixa''' (*1972 in [[Ollar de Barregat]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker und derzeit Fraktionssprecher der sozialdemokratischen [[ASUL]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Als Vizegeneralsekretär seiner Partei fungierte er nach dem Rücktritt von [[Mercé Serrat Cabarell]] im Februar 2018 als kommissarischer Parteichef, ließ diese Funktion aber kurze Zeit später ruhen und erklärte seine Kandidatur für die [[Sozialistische Primaries 2018|sozialistischen Primaries im Juni 2018]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politische Anfänge ====&lt;br /&gt;
Loubregat wurde 1973 im [[Comtàid-Perín|tulinesischen]] [[Ollar de Barregat]] geboren und machte dort sein Abitur. Anschließend studierte er in [[Tulis]] Politikwissenschaft, Jura und Wirtschaftswissenschaften. Bereits als Jugendlicher trat er in die ASUL ein und engagierte sich für die [[Juventú Socialista]] und die [[Estudiantes Socialistas]]. 1996 wurde Loubregat erstmals in den Stadtrat seiner Heimatstadt gewählt, seit 1999 war er dort Fraktionssprecher der Sozialisten, seit 2000 zudem Sekretär der ASUL im Bezirk Tulis-Land. Im Jahr 2002 zog er für die regierenden Sozialisten in die [[Abgeordnetenkammer]] ein, wo er 2006 zum medienpolitischen Sprecher seiner Fraktion gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg in die Parteiführung ====&lt;br /&gt;
Bei den Primaries um den Posten des Generalsekretärs der ASUL im Frühjahr 2010 unterstützte Loubregat die siegreiche Kandidatin [[Mercé Serrat]]. Anschließend nominierte die neue Parteichefin Serrat den bis dahin weithin unbekannten Loubregat überraschend für das Amt des Parteikoordinators. Er wurde mit einem Stimmenanteil von 72 Prozent gewählt und folgte in diesem Amt auf [[Lorenzo Manuel Delúsio]], der sich keiner Wiederwahl stellte. Zusammen mit Parteisprecher [[David Chabrol]] gehört Loubregat seither zu den engsten Mitarbeitern und Vertrauten Serrats in der ASUL-Parteizentrale in [[Semest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Parlamentswahl 2013]] war Loubregat wesentlich für die Kampagne der Sozialisten verantwortlich, die mit dem Wahlsieg der Mitte-Links-Parteien und der Ernennung Serrat Cabarells zur Premierministerin endete. Loubregat wurde danach aber überraschend nicht ins [[Kabinett Serrat Cabarell|Kabinett der neuen Ministerpräsidentin]] berufen und blieb stattdessen in der Parteizentrale, um den Europawahlkampf 2014 zu organisieren. Wenig später wurde Loubregat als Nachfolger [[Santiago Valarosa]]s zum Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] gewählt. Als solcher vertrat er Mercé Serrat regelmäßig in ihrer Funktion als Parteichefin der Sozialisten. Seit 2014 amtierte Loubregat zudem als Sprecher der [[ASUL]]-Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] und galt damit als Nummer 2 in der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 2017]] und dem Rückzug [[Mercé Serrat Cabarell]]s aus der Parteiführung folgte ihr Loubregat im Februar 2018 als kommissarischer Generalsekretär nach. Schon im März erklärte Loubregat aber, seine Parteiämter ruhen zu lassen und als Kandidat bei den [[Primârias Socialistas 2018|sozialistischen Primaries im Juni 2018]] anzutreten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mandate ====&lt;br /&gt;
* 1996-2002: Mitglied des Stadtrats von [[Ollar de Barregat]]&lt;br /&gt;
* seit 2002: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteifunktionen ====&lt;br /&gt;
* 1999-2002: Fraktionssprecher der [[ASUL]] im Stadtrat von [[Ollar de Barregat]]&lt;br /&gt;
* 2000-2010: Sekretär der [[ASUL]] [[Tulis]]-Land&lt;br /&gt;
* 2010-2014: Koordinationssekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: Fraktionssprecher der [[ASUL]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 3/2018 ruhend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2-3/2018: kommissarischer Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Loubregat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Loubregat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.99.36</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Joaqu%C3%ADn_Loubregat&amp;diff=44268</id>
		<title>Joaquín Loubregat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Joaqu%C3%ADn_Loubregat&amp;diff=44268"/>
		<updated>2018-10-08T16:08:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Collboni4.jpg|270px|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Joaquín Loubregat Teixa''' (*1972 in [[Ollar de Barregat]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker und derzeit Fraktionssprecher der sozialdemokratischen [[ASUL]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Als Vizegeneralsekretär seiner Partei fungierte er nach dem Rücktritt von [[Mercé Serrat Cabarell]] im Februar 2018 als kommissarischer Parteichef, ließ diese Funktion aber kurze Zeit später ruhen und erklärte seine Kandidatur für die [[Sozialistische Primaries 2018|sozialistischen Primaries im Mai 2018]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Politische Anfänge ====&lt;br /&gt;
Loubregat wurde 1973 im [[Comtàid-Perín|tulinesischen]] [[Ollar de Barregat]] geboren und machte dort sein Abitur. Anschließend studierte er in [[Tulis]] Politikwissenschaft, Jura und Wirtschaftswissenschaften. Bereits als Jugendlicher trat er in die ASUL ein und engagierte sich für die [[Juventú Socialista]] und die [[Estudiantes Socialistas]]. 1996 wurde Loubregat erstmals in den Stadtrat seiner Heimatstadt gewählt, seit 1999 war er dort Fraktionssprecher der Sozialisten, seit 2000 zudem Sekretär der ASUL im Bezirk Tulis-Land. Im Jahr 2002 zog er für die regierenden Sozialisten in die [[Abgeordnetenkammer]] ein, wo er 2006 zum medienpolitischen Sprecher seiner Fraktion gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg in die Parteiführung ====&lt;br /&gt;
Bei den Primaries um den Posten des Generalsekretärs der ASUL im Frühjahr 2010 unterstützte Loubregat die siegreiche Kandidatin [[Mercé Serrat]]. Anschließend nominierte die neue Parteichefin Serrat den bis dahin weithin unbekannten Loubregat überraschend für das Amt des Parteikoordinators. Er wurde mit einem Stimmenanteil von 72 Prozent gewählt und folgte in diesem Amt auf [[Lorenzo Manuel Delúsio]], der sich keiner Wiederwahl stellte. Zusammen mit Parteisprecher [[David Chabrol]] gehört Loubregat seither zu den engsten Mitarbeitern und Vertrauten Serrats in der ASUL-Parteizentrale in [[Semest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Parlamentswahl 2013]] war Loubregat wesentlich für die Kampagne der Sozialisten verantwortlich, die mit dem Wahlsieg der Mitte-Links-Parteien und der Ernennung Serrat Cabarells zur Premierministerin endete. Loubregat wurde danach aber überraschend nicht ins [[Kabinett Serrat Cabarell|Kabinett der neuen Ministerpräsidentin]] berufen und blieb stattdessen in der Parteizentrale, um den Europawahlkampf 2014 zu organisieren. Wenig später wurde Loubregat als Nachfolger [[Santiago Valarosa]]s zum Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] gewählt. Als solcher vertrat er Mercé Serrat regelmäßig in ihrer Funktion als Parteichefin der Sozialisten. Seit 2014 amtierte Loubregat zudem als Sprecher der [[ASUL]]-Fraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] und galt damit als Nummer 2 in der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 2017]] und dem Rückzug [[Mercé Serrat Cabarell]]s aus der Parteiführung folgte ihr Loubregat im Februar 2018 als kommissarischer Generalsekretär nach. Schon im März erklärte Loubregat aber, seine Parteiämter ruhen zu lassen und als Kandidat bei den [[Primârias Socialistas 2018|sozialistischen Primaries im Juni 2018]] anzutreten.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mandate ====&lt;br /&gt;
* 1996-2002: Mitglied des Stadtrats von [[Ollar de Barregat]]&lt;br /&gt;
* seit 2002: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteifunktionen ====&lt;br /&gt;
* 1999-2002: Fraktionssprecher der [[ASUL]] im Stadtrat von [[Ollar de Barregat]]&lt;br /&gt;
* 2000-2010: Sekretär der [[ASUL]] [[Tulis]]-Land&lt;br /&gt;
* 2010-2014: Koordinationssekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: Fraktionssprecher der [[ASUL]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 3/2018 ruhend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2-3/2018: kommissarischer Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Loubregat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Loubregat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.99.36</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Alian%C3%A7a_Socialista_d%27Unit%C3%A1_Lavorista&amp;diff=44267</id>
		<title>Aliança Socialista d'Unitá Lavorista</title>
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		<updated>2018-10-08T16:08:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| rot&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Aliança Socialista d’Unitá Lavorista''' ('''ASUL''' oder '''Asul''', deutsch: ''Sozialistische Allianz der Arbeitereinheit'', gol. ''Eljanç Socialist d'Untait Leburist'', cuent. ''Aleança Socialista d'Untàid Laburista'', bretonisch ''Emglev Sokialour an Unanenn Labour'') ist eine sozialdemokratische Partei in [[Sagradien]]. Die Sozialistische Allianz wurde 1947 als Nachfolgepartei der sagradischen [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS) gegründet und ist seitdem die dominierende Partei der sagradischen Linken. Sie stellte mehrere Premierminister und Staatspräsidenten und führte zuletzt bis Februar 2018 eine rot-[[Verdes|grün]]-[[Radicales|radikale]] [[Kabinett Serrat Cabarell|Minderheitsregierung]] unter [[Mercé Serrat Cabarell]] an. Seither ist sie in der Opposition. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amt des Generalsekretärs der Partei ist zur Zeit vakant und wird kommissarisch durch [[Gil-Santián Rovira]] als Präsident des Nationalkonvents der Partei ausgefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der ASUL ==&lt;br /&gt;
=== Die sozialistischen Parteien in der Zweiten Republik ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Sánchez.jpg|thumb|200px|[[León Sánchez]]]]&lt;br /&gt;
Wichtigster Träger sozialistischen bzw. sozialdemokratischen Gedankenguts in Sagradien war die 1887 gegründete [[PS|Sozialistische Partei]], die als marxistische Arbeiterpartei in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zur größten Partei der Linken aufstieg und bald Regierungsverantwortung übernahm. Im Streit zwischen revolutionären und reformorientierten Sozialisten kam es 1917 und 1919 sowie danach in den 1930er Jahren zu Spaltungen, aus denen schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] bzw. die [[Partíu Socialista Revolucionário|Revolutionären Sozialisten]] hervorgingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1935]] bildeten Sozialisten und Kommunisten im Kampf gegen die faschistische Rechte zusammen mit den linksbürgerlichen [[Partíu Radical|Radikalen]] die so genannte [[Volksfront]] und stellte in der Folge die Regierung sowie mit [[Santiago Laval]] bis zu dessen Ermordung im Februar 1938 erstmals den [[Präsident der Republik|Präsidenten der Sagradischen Republik]]. Nach der Wahlniederlage der Sozialisten gehörte diese zur Opposition gegenüber der [[Kabinett Sants-Igualde|Regierung Sants]] und ihrem Programm der [[Comunión Nacional]] und musste dafür Repressionen erdulden, ehe sie unter Regierungschef [[Sergio Rafael Dini]] in dessen Regierung der nationalen Verteidigung eintrat und sich aktiv im [[Resistença|sagradischen Widerstand]] gegen den Nationalsozialismus einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es 1944 zur Wiedervereinigung mit den Revolutionären Sozialisten und anderen linken Splittergruppen gekommen war, nannte sich die Partei wie ''Partíu Socialista Unitáriu'' (PSU) und nahm als solche an der [[Parlamentswahl 1945]] teil, bei der die Partei jedoch nur knapp den zweiten Platz hinter der neuen christdemokratischen Sammlungspartei [[Partíu Popular de Convergência|PPC]] errang. Zuvor war der erste Versuch gescheitert, zusammen mit Radikalen, Linkssozialisten und katholischen Linken eine breite Arbeiterpartei zu etablieren. Mit [[PPC|Christdemokraten]], [[PCS|Kommunisten]] und [[PRR|Radikalliberalen]] bildeten Sozialisten bis 1947 eine breite Konsensregierung, die so genannte [[Demokratische Koalition]], die unter anderem die Verabschiedung einer neuen parlamentarisch-demokratischen Verfassung sowie die Einführung umfangreicher Sozialleistungen und Verstaatlichungen durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der ASUL und Regierungsjahre (1947-1953) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ilpa.jpg|thumb|[[Santo de l'Ilpa]]]]&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 1945]] wurde mit Nachdruck das Projekt einer Erweiterung der Partei durch bürgerliche und katholische Wähler verfolgt. Ein erster Schritt dazu war der Wechsel einer Gruppe radikaldemokratischer Abgeordneter vom [[Partíu Radical]] zur Sozialistischen Fraktion. Sie sammelten sich hinter dem früheren [[URS]]-Mitglied [[Santo de l'Ilpa]], der bereits 1944 zur PSU gestoßen war. Kurze Zeit später verließen auch sozialistisch inspirierte Linkskatholiken um [[Nino Cabal]] und [[Luciano Minorel]] und ihre Gruppe [[Movimiento Socialista Cristiano]] (MSC) die christdemokratische [[Volkspartei]] und näherten sich der Sozialistischen Partei an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zusammenarbeit der PSU mit Linksbürgerlichen, Linkskatholiken sowie vereinzelten KP-Dissidenten ging schließlich 1947 die ''Aliança Socialista d'Unitá Lavorista'' hervor, die auf einem gemeinsamen Parteitag in [[Vapaís]] im November 1947 ins Leben gerufen wurde. Zum ersten Generalsekretär wählten die Delegierten der neuen Partei den Vertreter des klassisch-sozialistischen Flügels [[Ricardo Moreno]], der sich knapp gegen den Vertreter des radikalen Flügels [[Santo de la Ilpa]] durchsetzen konnte. Ilpa wurde jedoch zum Vizegeneralsekretär berufen und nahm als Vertreter der Partei in der Regierung zudem eine Schlüsselstellung ein. Nur einen Monat nach dem Parteitag berief Präsident [[Sergio Rafael Dini]] [[Santo de la Ilpa]] zum sagradischen [[Ministerpräsident]]en einer Koalitionsregierung mit [[Volkspartei]] und [[Partíu Radical]], die unter Ilpa und seinem Nachfolger [[Paulo Manuel Luciaro]] bis 1953 amtierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch kam es in den Regierungsjahren immer wieder zu Spannungen zwischen dem orthodox-marxistischen Parteivorsitzenden Moreno und dem Regierungsflügel um Ilpa, der eine unideologische Politik vertrat und die Dominanz der Altsozialisten in der neuen Partei kritisierte. Vor allem die bürgerlichen Kräfte fühlten sich in der neuen Partei rasch als unerwünschte Minderheit und zogen sich teils aus den Führungsgremien zurück, teils wurden sie aus diesen hinausgedrängt. Als Moreno schließlich gegen den Willen Ilpas im Jahr 1953 den Koalitionsbruch durchgesetzt hatte, kam es schließlich zum Zerwürfnis. Ilpa stellte sich gegen den Parteichef, trat vom Parteivorsitz zurück und verblieb als Unabhängiger im [[Kabinett Luciaro IV|Kabinett]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koalitionsbruch und Oppositionsjahre (1953-1962) ===&lt;br /&gt;
In ihren Wurzeln bekannte sich die Partei zur Tradition des Marxismus und der Arbeiterbewegung, integrierte aber auch linkskatholische, humanistisch-bürgerliche und vor allem radikaldemokratische Strömungen. Schließlich öffnete sie sich in ihrem ersten Grundsatzprogramm, dem so genannten [[Manifesto de Lemez]] 1962 endgültig der politischen Mitte, definierte sich erstmals als „Partei aller demokratischen Linken“ und strebte die „Reforma Socialista“ an, wodurch das programmatische Fundament gelegt wurde, auf dem sich die Allianz in den Siebziger Jahren von der Arbeiter- zur linken Volkspartei wandeln sollte. Das Hauptaugenmerk wurde nicht auf Verstaatlichungen, sondern auf eine effektive staatliche Kontrolle des Marktes und eine zielgerichtete staatliche Einflussnahme auf die Kapitalwirtschaft gelegt, wodurch auch mittelständische Wähler angesprochen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Architekten des Lemezer Programms waren die führenden Köpfe des so genannten [[Mitternachtskartell]]s, die eine Strategie der stückweisen Machteroberung anstrebten. Der vorübergehenden Zusammenarbeit mit der rechten Mitte sollte spätestens 1966 der Machtgewinn folgen. Kern-Mitglieder des Mitternachtskartells waren [[Iacovo Del Pérez]], [[Carles Domínguez-Arrás]], [[Stefano Nacoma]] und [[Luciano Minorel]]. Der Kreis war eher machtpolitisch als ideologisch ausgerichtet und konstituierte sich nicht als Corrente, sondern als inoffizielles Netzwerk unterhalb bzw. nach 1960 innerhalb der Parteiführung. Als Gegengewicht zu dieser zunehmend als Parteielite empfundenen Gruppe bildete sich bald der sowohl aus ehemaligen PSD- als auch PS-Mitgliedern bestehende konservative, gewerkschaftsnahe und vorwiegend nicht-akademische „Sugares-Flügel“ unter Führung des späteren Arbeitsministers [[Rinaldo Sugares]], der ebenfalls auf eine Regierungsbeteiligung drängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Regierungsbeteiligungen und neuerliche Opposition (1962-1969) ===&lt;br /&gt;
Die Allianz-Partei, wie sie anfänglich noch genannt wurde, war 1962-1964 als Juniorpartner in einer [[Großen Koalition]] mit den Christdemokraten erstmals an der Regierung beteiligt und stellte mit Iacovo Del Pérez den stellvertretenden Ministerpräsidenten. Parteichef Santiago hatte auf ein Ministeramt verzichtet und blieb Führer im Parlament. Die Sozialisten sahen die Koalition v.a. als Möglichkeit des Machtgewinns, die Zusammenarbeit mit den Konservativen zeigte sich schwierig und scheiterte schließlich im Frühherbst 1963 endgültig. In vorgezogenen Neuwahlen steigerte sich die Asul mit Santiago als Spitzenkandidaten von knapp 31 auf 34 Prozent der Stimmen und ging erstmals als Sieger hervor, jedoch mussten zu einer Regierungsbildung Partner im bürgerlichen Lager gefunden werden. Schließlich wurde Santiago zum Ministerpräsidenten ernannt. Seiner Koalition gehörten neben der Asul auch die linksbürgerlichen [[Partíu Radical Democrático Socialista|Radikaldemokraten]] sowie die liberale [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] von [[Carles Méndez-León]] an. Nach wenigen Monaten der Regierungszuammenarbeit verstarb der 70-jährige Santiago überraschend an einem Herzinfarkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:JeanMonnet2.jpg|thumb|[[Iacovo Del Pérez]], 1965]]&lt;br /&gt;
Sein Stellvertreter Del Pérez wurde schnell zum neuen Generalsekretär der Asul gewählt und wenige Tage später auch zum Ministerpräsidenten ernannt. Neue Vizegeneralsekretäre der Asul wurden Carles Domínguez-Arrás und Stefano Nacoma, die als Führer der Partei in der Abgeordnetenkammer bzw. Parteisekretär für Fragen der Parteiorganisation Schlüsselstellungen im Parteiapparat übernahmen. Die neue Troika organisierte die Regierungszusammenarbeit mit den Liberalen und versuchte gleichzeitig, Kontakte zu den Kommunisten zu knüpfen, da die Koalition als brüchig eingeschätzt wurde. In der Tat kam es nach dem Koalitionsbruch im Winter 1966/1967 zu vorgezogenen Neuwahlen, aus denen aber trotz Stimmenzuwächsen für die Sozialisten auf nun 36,5 Prozent die Konservativen unter Ex-Premier [[Carles Angel Favale]] als knapper Sieger hervorgingen und eine neue bürgerliche Minderheitsregierung bildeten, die sich zunächst auf die Unterstützung durch die PRD stützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage Del Pérez’ und die folgende Zeit in der Opposition führten zu parteiinternen Streitigkeiten und zu einem Umorientierungsprozess. Das Mitternachtskartell, das den Weg der Kooperation mit den bürgerlichen Kräften geebnet hatte und seit 1964 die alles beherrschende Führungstroika Del Pérez-Nacoma-Domínguez bildete, zeigte sich aufgrund persönlicher Differenzen gelähmt. Während Del Pérez und Domínguez-Arrás an einem Kurs der linken Mitte festhalten wollten, strebte Nacoma nach neuen Mehrheiten und versuchte das Profil der Sozialisten als Linkspartei zu schärfen. Dies bedeutete für ihn keine Kurskorrektur auf dem Weg zur modernen Volkspartei, den Nacoma verfolgte, sondern der bessere Weg, wieder an die Macht zu gelangen. Del Pérez, noch immer Parteichef der ASUL, fürchtete um seinen Platz und argwöhnte Putschpläne Nacomas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Querelen in der Parteiführung provozierten die Kritik jüngerer Politiker in der Partei, die nun nach mehr Mitsprache verlangten und eine mutigere Politik anstrebten. Im Dunstkreis der aufbegehrenden Studenten konnte diese akademisch geschulte und in den Augen der Parteioberen „verbürgerlichten“ Jungen, bald große Teile der parteiinternen Reformer hinter sich bringen. Führender Expont dieser [[Guarda Jovén]] war der 47-jährige ehemalige [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeister]] [[Joán Caval]], der noch in der Endphase des Kabinetts Del Pérez zum Wirtschaftsminister ernannt worden war. Neben Caval gehörten auch [[Paulo Centavo]], [[Martín Solano]] sowie der [[Lojandía|lojandinische]] Regionalsekretär [[Francisco Fernandez]] zur so genannten Jungen Garde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval repräsentierte nicht nur die Jungen, sondern verstand es darüber hinaus sich als linker Reformer zu verkaufen. Nach seinem zweiten Wahlsieg in Semest 1964 war er in den Parteivorstand aufgestiegen und hatte 1968 das einflussreiche Amt des Parteisekretärs für Wirtschaftsfragen erobert. Sein Corrente ''Mâis Democrâcia – Mâis Solidaritá'' (meist nur als [[Corrente Cavalista]] bezeichnet) wurde zusehends stärker und Caval galt nach der Niederlage der Asul 1967 als Alternative zu den Alten Herren des Mitternachtskartells. Unterstützt wurde Caval vor allem von der Mehrheit der Regionalverbände der Partei, wo sich u.a. der [[Region Óstino|ostinensische]] Regionalsekretär [[Piero Cellar]] und der einflussreiche [[Escada|eskadische]] Parteiführer [[Nino Cabal]], ehemaliger Minister in mehreren Kabinetten, als Unterstützer Cavals präsentierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Stunde der Reformer schlug mit dem Ausbruch der 68er Unruhen gegen die Unterstützung der Regierung Favale durch die rechte [[Partíu de la Fraternitá Popular|PFP]]. In den Augen vieler Linker und erstrecht der jüngeren unter ihnen machte sich die bürgerliche Rechte durch ihr Paktieren mit den &amp;quot;Faschisten&amp;quot; koalitionsunwürdig und entpuppte sich als Steigbügelhalter der Antidemokraten. Binnen kürzester Zeit war die alte Strategie des Parteiestablishments, durch die Koalition mit den bürgerlichen Kräften „mitzuspielen“, diskreditiert. Nacomas strategische Einschätzung, eine Schärfung des Linksprofils sei angebracht, und die Befindlichkeiten der jüngeren Sozialisten deckten sich plötzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Caval in den Siebziger Jahren (1969-1979) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Berlinguer3.jpg|thumb|[[Joán Caval]] 1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kam es im Vorfeld der ersten [[Regionalwahlen 1969]] zum Pakt zwischen Cavals Junger Garde und der Alten Garde, die ihren Machtverlust fürchtete und zu Zugeständnissen bereit war, um einen Putsch gegen sich zu verhindern. Urheber des neuen innerparteilichen Bündnisses war [[Stefano Nacoma]], der sich nun persönlich für Caval einsetzte und seine Mitstreiter vor die Wahl stellte, den Generationswechsel mitzutragen oder aus der Führung auszuscheiden. [[Iacovo Del Pérez]] verzichtete auf eine neuerliche Kandidatur um das Generalsekretariat und Caval wurde als sein Nachfolger an die Spitze der Partei gewählt. Nacoma blieb Stellvertreter des Parteichefs, Del Pérez sollte bei den nächsten Präsidentschaftswahlen für das höchste Staatsamt kandidieren und blieb darüber hinaus Sprecher der Partei für Außen- und Sicherheitspolitik. Caval war nun Parteichef, doch hatte er das Amt durch den Pakt mit den alten Eliten statt durch offenen Kampf erobert, ein Faktum, das ihm Gegner und Anhänger als Makel nachtrugen, das bald aber unter dem kommenden Erfolg seiner Politik in den Hintergrund trat und schließlich ganz verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval ging sofort dazu über, die Partei als neue junge und vor allem linke Reformkraft zu präsentieren. Die Taktik war es u.a. die enttäuschten Studenten der 68er Bewegung an die Sozialisten zu binden. Bereits bei den ersten [[Regionalwahlen 1969]] konnte die Partei aus ihrem Stimmungstief heraustreten und einige Erfolge erzielen, dazu gehörten die Wahlsiege in den einwohnerstarken Regionen [[Region Semestina|Semestina]], [[Sarmay]], [[Comtàid-Perín]], [[Lojandía]] und [[Ostiniense]], wo nun Sozialisten als Regionalfürsten regierten. Nach dem Scheitern der [[Kabinett Favale I|Regierung Favale]] im Winter 1969/1970 schloss Caval jede Beteiligung an einer Übergangsregierung oder ein dauerhaftes Bündnis mit den bürgerlichen Kräften aus und strebte vorgezogene Neuwahlen an, die schließlich im Herbst 1970 abgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren in der Opposition erreichte die Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] unter ihrem charismatischen Führer Joán Caval ein Rekordergebnis von 40,3 Prozent der Stimmen. Die Sozialisten konnten in allen Lagern an Stimmen gewinnen und wurden in der Gruppe der Erstwähler mit großem Abstand stärkste Kraft. Besonders im Segment des aufstrebenden Neuen Mittelstands, also v.a. der Dienstleistungsangestellten, punktete Cavals „linke Reformpartei“. Caval bildete daraufhin eine sozialistische Minderheitsregierung, die von den [[Partíu Comunista Sagradês|Kommunisten]] toleriert wurde. Architekt des Paktes war wieder einmal der Chefstratege Stefano Nacoma, der nun als Forschungsminister ins neue Kabinett eintrat, 1972 aber auf das einflussreichere Amt des Vorsitzenden der sozialistischen Gruppe in der Abgeordnetenkammer wechselte, während Domínguez-Arrás stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft und Finanzen wurde. Del Pérez gehörte dem Kabinett Caval als Außenminister an. Das neue Kabinett leitete umfangreiche Reformen ein und modernisierte das Land von Grund auf. Schlüsselindustrien wie der Bergbau wurden verstaatlicht, im Gegenzug das Zivil- und Strafrecht liberalisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:PlakatAsul1974.jpg|thumb|Wahlplakat zur [[Parlamentswahl 1974]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Domínguez-Arrás’ 1974 und dem neuerlichen Wahlsieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Parlamentswahlen 1974]] ging auch der Einfluss Nacomas zurück. Del Pérez wurde 1975 zum neuen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt und hielt sich in dieser Funktion aus der Tagespolitik heraus, sodass Caval nach dem Erfolg von 1974 (mit 38 Prozent nur leichte Verluste) zum unumstrittenen Parteiführer aufgestiegen war, der durch seine Bemühungen um die globale Friedenssicherung auch international geachtet und bewundert wurde. Caval setzte seine Minderheitsregierung fort, doch gestaltete sich die Suche nach Mehrheiten zunehmend schwierig. Die Bildung einer [[ASUL|sozialistisch]]-[[PRD|radikalen]] Regierung änderte an dieser Situation nichts, sodass es [[Parlamentswahl 1976|im Dezember 1976 zu vorgezogenen Neuwahlen]] kam. Erneut konnten sich die Sozialisten unter Cavals Führung als stärkste Kraft behaupten und die Minderheitskoalition mit den Radikalen wurde fortgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Logo-Asul-hist.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vierten Regierung Caval kam es innerparteilich zu ersten Streitigkeiten um die Zugeständnisse an die Bürgerlichen in der Wirtschaftspolitik. Es kristallisierten sich bald zwei Flügel heraus, die gegensätzliche Positionen vertraten. Prominente Vertreter des eher rechten, in der Tradition der Sozialdemokraten de la Ilpas stehenden Flügels waren v.a. [[Finanzminister]] [[Francisco Montone]], [[Wirtschaftsminister]] [[Donado Ricardes]] oder [[Verkehrsminister]] [[Bernardo Véllez]], während der linke Flügel von [[Andrés Colón]] – bis 1976 [[Wirtschaftsminister]] und Kronprinz Cavals – angeführt wurde. Nach dem Rücktritt Colóns infolge einer Affäre im Frühjahr 1976, die als Bruch zwischen Colón und Caval angesehen wurde, und seiner Wahl zum Regionalsekretär der Partei in der [[Region Semestina]] hatte sich das Gewicht der Linken auf die Regionalverbände verlagert, während das Kabinett v.a. in seinen wirtschaftspolitischen Ressorts ein deutliches Übergewicht der Rechten aufwies, die zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem bürgerlichen Koalitionspartner auch in Wirtschaftsfragen bereit waren. Der Parteiführung um Caval und Nacoma fiel es zusehends schwerer, die beiden Flügel zusammenzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parteikongress des Jahres 1977 in [[Semest]] offenbarte das angespannte Koalitionsklima. Die ASUL, seit 1970 Regierungspartei und mittlerweile als „linke Volkspartei“ mit Wählern weit über das Arbeitermilieu hinaus, gab sich in der Hauptstadt ein neues Grundsatzprogramm als Nachfolger des [[Lemezer Programm]]s von 1962. Hatte Lemez noch dazu gedient, die Kluft zu den etablierten bürgerlichen Kräften zu minimieren, die Partei für bürgerliche Wählerschichten zu öffnen und gleichzeitig Koalitionen mit [[PPC]] und [[UDS]] möglich zu machen, so stand das [[Manifesto de Semesta]] vor dem Hintergrund einer lahmenden Koalition mit einer UDS, von der man sich als linke Kraft distanzieren wollte. Das wesentlich von Andrés Colón mitkonzipierte und unter der Beteiligung unabhängiger Experten formulierte Programm vollzog im Grunde die Reformpolitik der vergangenen Regierungsjahre ideologisch nach und bemühte sich um eine Verknüpfung der Werte Freiheit, Gleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft. Der demokratische Sozialismus und die weitere Demokratisierung von Staat und Gesellschaft sollten dieses Ziel verwirklichen. Dazu sollten die „vernünftige und sozial gerechte Kontrolle, Korrektur und – wo nötig – Mitlenkung der kapitalistischen Wirtschaftssysteme“ ausdrücklich möglich bleiben. Auch die konkreten Forderungen nach stärkeren Mitbestimmungsmöglichkeiten der Arbeitnehmer und schärferen wirtschaftlichen Kontrollinstrumenten im Sinne des Keynesianismus mussten den liberalen Koalitionspartner erschrecken, wurden aber auch in der eigenen Partei vom rechten Flügel mit Unbehagen gelesen. Dieser konnte weitergehende Formulierungen zu Verstaatlichungen aber verhindern. Erstmals fanden auch Anregungen aus den Neuen Sozialen Bewegungen Eingang ins Parteiprogramm. Die ökologische Frage wurde erstmals gestellt, auch wenn die Sozialisten sich noch für die Atomkraft als Möglichkeit des Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern aussprachen. Damit konnte die entstehende grün-alternative Bewegung in Sagradien nicht aufgehalten werden. Noch 1977 kam es im [[Alconía|alkonischen]] [[Bergüel]] zu heftigen Protesten gegen den Neubau eines Atomkraftwerks, der als Geburtsstunde der sagradischen Anti-Atomkraft-Bewegung angesehen werden kann, sowie zur Gründung des parteiähnlichen öko-politischen NGO [[Confederación Ecología 77]], aus der bald die [[Verdes|sagradische Grüne Partei]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verabschiedung des linken Parteiprogramms stand insgesamt in einem deutlichen Spannungsverhältnis zur Koalition mit der bürgerlichen [[PRD]], die um eine Zusammenarbeit mit der [[UDS]] bemüht war. Das sich im Laufe des Jahres 1978 deutlich verschlechternde Koalitionsklima, anhaltende Streitigkeiten zwischen den Koalitionären wie innerhalb der beiden Parteien führten schließlich über die Haushaltsfrage im Dezember 1978 zum Verlust der parlamentarischen Mehrheit. Indem die [[UDS]] den Haushalt scheitern ließ, zwang sie Caval, die Vertrauensfrage zu stellen, die er verlor. Im Herbst 1978 kam es daraufhin erneut zu [[Parlamentswahl 1978|vorgezogenen Parlamentswahlen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erneut [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1978|vorgezogenen Neuwahlen im Herbst 1978]] endeten in einer Niederlage Cavals und seiner Sozialisten, die hinter der Volkspartei nur Zweite wurden. Alle Versuche Cavals, eine neue Mehrheit durch Zusammenarbeit mit der liberalen [[UDS]] zu bilden, scheiterten. Stattdessen einigte sich Cavals bisheriger Koalitionspartner, die [[Radikaldemokraten]] mit [[PPC]] und [[UDS]] auf ein gemeinsames Programm und erklärte seine Unterstützung für eine konservativ-liberale Minderheitsregierung. Der bisherige Oppositionsführer [[Sandro de la Nada]] wurde daraufhin zum neuen Ministerpräsidenten berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richtungsstreit der Achtziger Jahre (1979-1990) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Berlinguer2.jpg|thumb|[[Joán Caval]] 1981]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition zur [[Kabinett Nada I|konservativ-liberalen Minderheitsregierung]] weiteren sich die bestehenden Konflikte in der Partei zu einem anhaltenden Richtungsstreit zwischen den Modernisierern und den keynesianischen Traditionalisten aus. Mit [[Donado Ricardes]] und [[Andrés Colón]] verbanden sich die inhaltlichen Gegensätze mit zwei Personen, die als potenzielle Nachfolger [[Joán Caval]]s als Generalsekretär der Partei gehandelt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Stellung wurde schließlich im Frühjahr 1981 durch die [[Solano-Affäre]] erschüttert. Bereits im Herbst 1980 waren Gerüchte über die Verwicklung hoher Parteivertreter in illegale Machenschaften des insolventen Solano-Immobilienkonzerns laut geworden. Keine gute Figur machte dabei [[Joán Caval]] selbst, der als persönlicher Freund von [[Névito Solano]] galt und bald im Fadenkreuz der Ermittler stand. Zwar wurden die Ermittlungen gegen Caval bald eingestellt, doch nahm der ASUL-Chef dadurch erheblichen Schaden, zumal sein Büroleiter [[Dián Costa]] in Folge der Ermittlungen zurücktreten musste und vielen als Bauernopfer Cavals galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitte-Rechts-Regierung unter [[Sandro de la Nada]] kämpfte erfolglos gegen die anhaltende Wirtschaftskrise in Sagradien, die als Folge der zweiten Ölkrise begonnen hatte und sich in den Jahren 1980 und 1981 deutlich verschärfte. Mit wirtschaftlicher Stagnation, steigender Arbeitslosigkeit und einer hohen Inflation erinnerte sie stark an die Krise Mitte der Siebziger Jahre und zeigte strukturelle Probleme der sagradischen Wirtschaft auf. Die von der Regierung angewandten wirtschaftspolitischen Mittel, die zwischen alten keynesianischen Rezepten und einer rigiden Haushaltspolitik schwankten, konnten die Krise nicht in den Griff bekommen. Allerdings versprachen auch die Sozialisten Cavals keine dezidierte Alternative zur erfolglosen Regierungspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer anhaltenden Regierungskrise im Frühjahr/Sommer 1981, in der Mitte-Rechts-Koalition zerbrach, die großen Parteien aber aufgrund eigener Probleme vor vorgezogenen Neuwahlen zurückschreckten, führten schließlich zu einem Pakt zwischen den verfeindeten politischen Lagern. Nach längeren Verhandlungen unter Vermittlung des Staatspräsidenten [[Iacovo Del Pérez]], der auf einen nationalen Krisenkonsens drängte, einigten sich [[Sandro de la Nada]] und [[Joán Caval]] als Führer der beiden großen Parteien des Landes auf eine gemeinsame Regierung der nationalen Solidarität unter Nadas Führung. Caval wurde Außenminister und mit [[Donado Ricardes]] besetzte der profilierteste Finanzpolitiker der Sozialisten das Amt des Finanzministers, während [[Andrés Colón]] das Arbeitsministerium übernahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung der Großen Koalition einigte sich auf ein umfangreiches Notmaßnahmenpaket mit Konjunkturmaßnahmen bei gleichzeitigen harten Einschnitten im Haushalt. Gleichzeitig erzielte der sozialistische Arbeitsminister [[Andrés Colón]] eine Einigung mit Arbeitnehmern und Gewerkschaften auf ein gemeinsames Lohnpaket, zog sich aber nach Auseinandersetzungen mit der Industrieseite und mit dem Koalitionspartner Ende 1981 aus der Regierung zurück. Die Große Koalition erreichte mittelfristig eine deutliche Besserung der wirtschaftlichen Daten, rieb sich aber schnell zwischen den widerstreitenden Konzepten des linken ASUL-Flügels unter [[Andrés Colón]] und dem wirtschaftsliberalen Flügel der Volkspartei unter [[Emilio Moya]] auf. Nach längeren Auseinandersetzungen um ein neuerliches wirtschaftliches Reformpaket im Sommer 1982, in deren Verlauf [[Joán Caval]] heftigen Widerstand aus den eigenen Reihen gegen die Koalitionspolitik aushalten musste, sprach sich die Parteiführung der ASUL schließlich für einen Austritt aus der Koalition aus, nachdem es zuvor zu einer gezielten Provokation der PPC-Fraktion unter [[Emilio Moya]] gekommen war. Nachdem die ASUL-Minister im Juli 1982 – wenige Monate vor Ende der regulären Legislaturperiode – die Regierung verlassen hatten, wurde die [[Parlamentswahl 1982]] auf Oktober vorgezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Wahlkampf ging als einer der schärfsten und angriffslustigsten in die sagradische Geschichte ein, obwohl beide Parteien kurz zuvor noch gemeinsam am Regierungstisch gesessen hatten. Am Ende konnte sich Moyas &amp;quot;Wendeprogramm&amp;quot; knapp gegen [[Joán Caval]]s defensiveres Programm der Verteidigung des Wohlfahrtsstaats durchsetzen. Die Sozialisten wurden erneut nur Zweiter hinter der Volkspartei, die dank des starken Ergebnisses der UDS künftig eine Mehrheitsregierung der rechten Mitte anführen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Suarez1.jpg|thumb|[[Andrés Colón]] 1986]]&lt;br /&gt;
Mit dem Unfalltod [[Joán Caval]]s im Dezember 1984 verlor die Partei nach 15 Jahren ihre prägende Gestalt und Leitfigur. Um seine Nachfolge entbrannte bald ein Machtkampf zwischen den verschiedenen Gruppierungen in der Partei. Unter der Führung des zunächst interimistisch amtierenden und auf dem Parteitag 1985 zum neuen Generalsekretär gewählten [[Andrés Colón]] gab sich die Asul für die [[Parlamentswahl 1986]] ein dezidiert linkes Wahlprogramm, musste gegen Ministerpräsident [[Emilio Moya]] aber eine deutliche Niederlage verschmerzen und fiel auf einem Wähleranteil von unter 30 Prozent zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage führte schließlich auf dem Parteikongress in Noyar 1987 zum offenen Schlagabtausch zwischen dem linken und dem rechten Parteiflügel, den [[Donado Ricardes]] in einer Kampfabstimmung gegen Colón für sich entscheiden konnte. Damit war die Partei nun wesentlich in den Händen der so genannten [[Ricardistas]]. Diese Gruppe um den als Wirtschaftsfachmann bekannt gewordenen Ricardes hatte sich in den späten Siebzigern formiert und danach zunehmend parteiintern an Einfluss gewonnen. Ziele der Ricardisten waren die endgültige Aussöhnung der Partei mit der Marktwirtschaft, der Verzicht auf Staatsunternehmen, die Bekämpfung der Inflation mittels einer rigiden Sparpolitik und die Etablierung einer marktorientierten ‚sozial-demokratischen’ und gesamteuropäisch eingebetteten Wirtschaftspolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Parlamentswahl 1990]] führte Ricardes einen Wahlkampf, der auf die Eroberung der politischen Mitte abzielte. Sein relativ wirtschaftsfreundliches und den Bedürfnissen des Mittelstandes angepasstes Wahlprogramm wurde von Gegnern heftig kritisiert, die anmerkten, man könne es nicht von dem der bürgerlichen Rechten unterscheiden und es stelle keine Alternative zur neoliberalen Politik der Volkspartei/UDS-Koalition dar. Der Schwerpunkt des Wahlkampfs lag ganz auf den 'harten' Themen Wirtschaft, Arbeit und Sicherheit. Besonders die Vernachlässigung der neuen postmaterialistischen Linken als potenzielle Zielgruppe wurde vielfach kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Neunziger Jahre: Krise und Neuausrichtung in der Opposition (1990-1997) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Holkeri1a.jpg|thumb|[[Donado Ricardes]], 1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 1990]] verpasste die ASUL ihr Ziel, wieder stärkste Kraft zu werden, nur knapp und es kam zu einem parlamentarischen Patt zwischen den beiden politischen Lagern. Ricardes gelang es in dieser Situation, die Radikaldemokraten als Zünglein an der Waage für eine gemeinsame Minderheitsregierung zu gewinnen. Er wurde zum ersten sozialistischen Ministerpräsidenten seit elf Jahren ernannt. Seine Regierung war allerdings auf wechselnde Mehrheiten angewiesen. Vor allem in wirtschaftspolitischen Fragen suchte er gegen den Willen von Teilen seiner Partei Unterstützung bei den oppositionellen Liberalen, aber auch die Kooperation mit den [[Grünen]] in Einzelfragen konnte er nicht mehr ausschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlerfolge der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] seit Mitte der Achtziger Jahre hatten zu anhaltenden parteiinternen Diskussionen um die Haltung der Sozialisten gegenüber der neuen Umweltbewegung geführt. Erste Experimente von Regierungsbündnissen hatten in den Achtziger Jahren zunächst auf kommunaler Ebene, später auch auf regionaler Ebene stattgefunden. Besonders eine Generation jüngerer sozialistischer Politiker wie [[Paulo Satyres]] oder [[Mariano Larcón]] vertrat das Konzept einer Annäherung an die Grünen, dazu gehörten auch eher der Mitte zugeneigte Politiker wie der Abgeordnete [[António Delvequio]], der sich die grüne Option aus strategischen Gründen offenhalten wollte. Dagegen galt Ricardes als Anhänger einer konservativen Energiepolitik und als Gegner rot-grüner Bündnisse. Er versuchte aber, die Wähler der Grünen Partei für die eigene Partei zurückzugewinnen. Symbol dieser Strategie war die Ernennung des ehemaligen Grünen [[Ramón Julio De la Costa]] zum Umweltminister. Jedoch blieb Ricardes’ Wirtschafts- und Umweltpolitik ingesamt konservativ und die Aspirationen De la Costas, einen Rückzug aus der Atomenergie nach dem Beispiel Italiens sowie eine Kürzung der Bergbausubventionen zu erreichen, scheiterten an der Haltung des rechten Parteiflügels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteikongress der Sozialisten in l’Artir im März 1991 bereits hatten die Jungen in der Partei Schlagzeilen mit einem engagierten Vorschlag für eine Aktualisierung des Parteiprogramms von 1977 gemacht, der stark von den Neuen sozialen Bewegungen geprägt war und auf eine ökologisch-postmaterialistische Erneuerung der Parteilinie abzielte. Vor allem in der Umwelt- und Energie-, aber auch in der Bürgerrechtspolitik sollten neue Ziele verfolgt werden. Der von [[Paulo Satyres]] eingebrachte Vorschlag, als dessen wesentlicher Autor der linke Soziologe [[Carles Nacesta]] angesehen werden kann, wurde vom Parteiestablishment und dem rechten Flügel als Affront und harte Abrechnung mit der Politik der vergangenen Regierungsjahren angesehen und teilweise scharf kritisiert. Gegen die Intention der Parteiführung, den Vorschlag durch Zuleitung an den Programmausschuss aus der Debatte zu nehmen, brachte der Ausschuss Teile des Vorschlags in abgemilderter Form unmittelbar wieder zur Abstimmung. Der Kompromisscharakter lag darin, dass der Wortlaut des Programms von 1977 nicht geändert, durch die neu formulierten Thesen lediglich neu „interpretiert“ werden sollte. Die revidierten „Proposiciones“ wurden daraufhin von einer deutlichen Mehrheit der Delegierten angenommen und dem [[Semestiner Programm]] vorangestellt. Obwohl sie ihr Ziel nicht ganz erreicht hatten, galt der Artirer Kongress 1991 als großer Sieg der Jungen in der Partei und als wichtiges Zeichen der Partei hin zu einer inhaltlichen und strategischen Reform.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1992 wurden Details eines Parteispendenskandals in der Zentrale der sozialistischen [[ASUL]] bekannt, der in die Zeit der Parteiführung [[Andrés Colón]] zurückreichte. Bald geriet aber auch die Parteiführung Ricardes unter Druck. Nach dem Rücktritt des Schatzmeisters [[Olivério Braga]] und Aufnahme von Ermittlungen gegen mehrere höhere Funktionäre der Partei, darunter den früheren Schatzmeister und amtierenden Minister [[Francisco Montero Vidal]], weitete sich der Skandal zur Staatsaffäre aus. Zugleich gelang es Ricardes auch immer weniger, Kompromisse zu schließen, die sowohl der linke Flügel der Sozialisten als auch die mitregierende [[PRD]] und die nominell oppositionelle [[UDS]] akzeptieren konnten. Eine [[Kabinett Ricardes II|Kabinettsumbildung]] im September 1992 schlug als Versuch fehl, der Regierung einen saubern Neustart zu verschaffen, da die öffentlichen Gerüchte um Verwicklungen Ricardes' und seines Stellvertreters [[Luis José López]] in die Parteispendenaffäre anhielten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer verlorenen Vertrauensabstimmung im Parlament Anfang Oktober 1992, bei der eine deutliche Mehrheit im Parlament, darunter auch Abgeordnete der eigenen Regierungskoalition, gegen die Regierung gestimmt hatte, reichte Ricardes nach zwei Jahren im Amt seine Demission als Regierungschef ein und trat zugleich vom Parteivorsitz der Sozialisten zurück. Mit ihm demissionierte die gesamte Parteiführung, während der [[PPC]]-Vorsitzende [[Josep Carles Otero]] die Regierungsführung übernahm und die Sozialisten nach nur zwei Jahren wieder in die Opposition schickte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Nachfolge Ricardes' als Generalsekretär wurde erstmals in der Geschichte der Partei eine Mitgliederbefragung durchgeführt. In den Primaries setzte sich der [[Bürgermeister von Semest]] [[António Grande Illega]] mit gegen den lojandinischen Regionalpräsidenten [[Paulo Satyres]], [[María Benítez Saforcada]] und [[Nestor Ortega]] durch und übernahm die Führung der angeschlagenen Partei. Auf einer Tagung des Nationalkonvents in [[Sollar]] wurde Grande Illega, der als Zentrist in der Partei jenseits der beiden Parteiflügel galt, offiziell als neuer Generalsekretär eingeführt. Der neue Parteivorstand war deutlich jünger als der letzte und der Frauenanteil mit 30 Prozent so hoch wie nie zuvor. Mit [[Julio de la Costa]], [[Paulo Satyres]], [[Mariano Larcón]] und dem neuen Nationalen Koordinator [[Enrico Herzog]] waren auch führende Vertreter der Junggardisten im neuen Exekutivkomitee vertreten. Satyres trat nach dem Rückzug Monteros aus der Parteiführung als neuer Führer der Parteilinken auf. Mit[[María Benítez Saforcada]] wurde erstmals eine Frau zur Vizegeneralsekretärin der Partei gewählt, während Larcón als Sekretär für institutionelle Reformen gemeinsam mit Herzog die Parteistrukturen reformieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Domingo20.jpg|thumb|[[António Grande Illega]] 1992]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Regionalwahlen 1993]] standen noch im Zeichen des Parteiskandals und endeten mit einer Niederlage für die Sozialisten. Trotz des Rückschlags trugen die fleißigen Reformversuche Grandes allmählich Früchte und das Vertrauen der Bürger in die Asul stieg wieder an, sodass die Sozialisten zuversichtlich in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen 1994]] gingen. Spitzenkandidat [[António Grande Illega]] präsentierte ein junges Spitzenteam mit De la Costa und Satyres auf Schlüsselpositionen als Experten für Umwelt- bzw. Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Als Finanzminister war [[Iano Norriez]], der Präsident der [[Region Óstino]], vorgesehen, der als Führer des rechten Parteiflügels auftrat. Außerdem ging Grande mit dem Ziel einer rot-grünen Regierungsmehrheit in die Wahlen, was angesichts der Wahlumfragen realistisch war und darüber hinaus vor allem bei jungen Wählern populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch endeten die [[Parlamentswahlen 1994|Kammerwahlen im Herbst 1994]] mit einer Niederlage für die Sozialisten, die zwar Boden auf die Konservativen gutmachen konnten, aber deutlich hinter dem PPC zurückblieben. Zwar zeigte das gute Abschneiden der Grünen sowie der Misserfolg der [[Partíu Comunista Sagradês|sagradischen Kommunisten]], dass die Strategie der neuen linken Mehrheit gerechtfertigt war und Aussicht auf Erfolg bei künftigen Wahlen versprach. Bei der Wahl zum Vorsitz der Parlamentsfraktion der Sozialisten setzte sich Julio De la Costa gegen [[Jocelín Salas]] durch. In der folgenden Legislaturperiode nutzte De la Costa seine neue Schlüsselstellung und drängte sich dank überragender Sympathiewerte als möglicher Kandidat der Sozialisten für das Amt des Premierministers auf, zumal es immer wieder Spekulationen um einen Verzicht Grande Illegas gegeben hatte. In der neuen Konkurrenz Satyres-De la Costa begann sich die Riege der Junggardisten aufzureiben. Beide bezogen nun im inneren Parteiwettbewerb unterschiedlich Stellung: Während sich Satyres zunehmend auf eine klassisch linke Wirtschaftspolitik konzentrierte und das Bündnis mit der gesellschaftspolitisch eher konservativen Parteilinken suchte, versuchte De la Costa sich als junger Reformer zu präsentieren, der die wirtschaftspolitische Spaltung der Partei zu überbrücken versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Niederlage bei den Parlamentswahlen konnte sich Parteichef Grande Illega zunächst im Amt halten. Auf harsche Kritik wurde zunächst verzichtet, um seine Wiederwahl zum [[Bürgermeister von Semest]] im Jahr 1996 nicht zu gefährden. Der erneute Rückschlag bei den [[Kommunalwahlen 1996]] jedoch führte zu immer heftigerer Kritik am Parteichef, vor allem von Seiten der Anhänger [[Paulo Satyres Blanco]]s, der sich als potenzieller Nachfolgekandidat ins Spiel brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Parteichef Grande Illega Ende des Jahres 1996 seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur 1998 bekannt gegeben hatte, kam es schließlich zum offenen Kampf um die Nachfolge an der Führungsspitze der Linksopposition. Trotz Zweifeln sprachen sich alle potenziellen Kandidaten für eine Urwahl um die Spitzenkandidatur aus. Satyres erklärte medienwirksam seine Kandidatur, während die Parteirechte vergeblich versuchte, ihren Liebling [[Iano Norriez]] zu einer Kandidatur zu bewegen. Nachdem er lange mit einer Kandidatur geflirtet hatte, verzichtete schließlich auch [[Miquel Chamot]], sodass sich die Anti-Satyres-Fraktion in der Partei auf den populären [[Julio De la Costa]] als Kandidaten einigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschend deutlich ging De la Costa mit 62 zu 38 Prozent der Stimmen der Parteimitglieder als Sieger aus den Primares hervor. Der zum zweiten Mal gescheiterte Satyres erklärte seinem Gegenkandidaten die Unterstützung und brachte sich nun als Nummer Zwei der Partei in Stellung. Im Vorfeld des Parteikongresses in Tulis im Mai 1997 kam es zum Deal der beiden Kandidaten mit dem noch amtierenden Grande Illega gegen den rechten Parteiflügel, der nun versuchte, die Niederlage des linken Satyres für einen Machterwerb in der Partei zu nutzen. Grande Illega, de la Costa und Satyres Blanco einigten sich auf einen Pakt: Der direktdemokratisch legitimierte De la Costa sollte als Premierministerkandidat und als Generalsekretär die Führung der Partei übernehmen, Satyres würde die Nummer Zwei und mit Anhängern in der Parteiführung kompensiert. Grande Illega dagegen erhielt das Zugriffsrecht auf die nächste Präsidentschaftskandidatur der Sozialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära De la Costa (1997-2006) === &lt;br /&gt;
[[Bild:Rutelli12.jpg|thumb|thumb|[[Julio De la Costa]] 1998]]&lt;br /&gt;
Der [[Tulineser Kongress 1997|Tulineser Parteikongress]] im Mai 1997, der den Lokalmathadoren De la Costa zum neuen Generalsekretär der Partei kürte, wurde mit viel Show und Pathos als „Wechselkongress“ inszeniert. Passend dazu konnte die Partei zugleich ihr 40-jährige Bestehen und das 110. Jubiläum der PS-Gründung 1887 feiern. De la Costa hielt eine flammende Rede und schwor gemeinsam mit Satyres die Partei auf einen hart und engagiert geführten Lagerwahlkampf ein. Der Kongress verabschiedete einen vom Parteivorstand konzipierten Katalog von so genannten [[Declaraciones pel Cânviu]], welche die Leitlinien für die kommenden Wahlkämpfe vorgeben sollten. Bereits die folgenden [[Senatswahlen 1997|Senatswahlen]] im Juli führten zu einem großen Sieg der ASUL, die zum drittenmal nach 1970-1976 und 1985-1988 stärkste Kraft im Senat wurde und die bürgerliche Mehrheit brechen konnte. Es gelang der Partei, über den Senat eine Blockadepolitik durchzusetzen, die es der bürgerlichen Koalition unmöglich machte, wichtige Reformgesetze wie die Steuerreform noch vor den Wahlen 1998 durchzusetzen. Doch bereits die Regionalwahlen im Herbst 1997 brachten der Linken einen Dämpfer, nachdem das erhoffte Ziel des großen Wahlsiegs in den dichtbesiedelten Schlüsselregionen wie [[Lojandía]] oder [[Bordez]] nicht erreicht werden konnte. Paulo Satyres' &amp;quot;Kronprinz&amp;quot; [[Julio Neves]] verlor in Bordez sogar die linke Mehrheit an die Rechte und zog damit in einem populistisch geführten Wahlkampf den Kürzeren gegen den medienwirksam in Szene gesetzten [[PPC]]-Kandidaten Luisanto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enttäuschung vom Herbst 1997, die eine Aufholjagd der Regierungskoalition in den Meinungsumfragen einleitete, führte zu einem Umdenken innerhalb der ASUL-Führung, die De la Costa nun weitgehend freie Hand bei der Wahlkampfplanung ließ und ihm gestattete, ein eigenes Wahlkampfteam zu nominieren. Für den Kammerwahlkampf 1998 konzipierte dieser zusammen mit seinem persönlichen Wahlkampfkoordinator [[Enrico Herzog]], seinem parlamentarischen Geschäftsführer [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sowie dem Nationalen Koordinator [[Santiago Valarosa]] das Programm des [[Novo Progresismo]], der einen modernen Wahlkampf mit einem auf eine moderne offene Gesellschaft orientierten Parteiprofil eröffnen sollte. Ideologische Grundlage bildete die Idee der ''Sinistra Progresista'', wie sie De la Costa bis 1996 entwickelt hatte und wie sie in den Tulineser Deklarationen bereits von der Partei in wesentlichen Punkten übernommen worden waren. In De la Costas Wahlkampfteam war neben Grande Illega als Experte für die Außen- und Sicherheitspolitik und Paulo Satyres als Experte für Wirtschafts- und Industriepolitik überraschenderweise auch Ex-Parteichef López als Schattenfinanzminister vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Costas moderner und offener Wahlkampf brachte den Sozialisten einen klaren Sieg bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] ein. Zusammen mit den linksökologischen [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] und mit parlamentarischer Unterstützung der neokommunistischen [[Unitá]]-Koalition bildete De la Costa ein neues Mitte-Links-Bündnis, die [[Coalición Ecosocialista]], an deren Spitze er zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurde. [[Paulo Satyres]] wurde [[Minister für Wirtschaft und Industrie]], der langjährige Gewerkschafter und Sozialpolitiker [[Victor Gomes Amarón]] [[Arbeitsminister]]. Der traditionelle rechte Parteiflügel war u.a. durch [[Daniel García Verón]] im [[Verteidigungsminister]]ium vertreten, während De la Costas Vertrauter [[Lorenzo Dimas Ferrera]] als [[Präsidentschaftsminister]] die Koordination der Regierungspolitik übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ministerpräsident in der ersten rot-grünen Regierung der Zweiten Republik setzte De la Costa zahlreiche Reformen durch wie die eingetragene Lebensgemeinschaft für Hetero- und Homosexuelle, eine Reform des Einwanderungsrechts oder den Ausstieg aus der Atomenergie. Außerdem erließ die Regierung ein neues Verwaltungsgesetz, das den Regionen und Überseegebieten noch mehr Selbstverwaltungsrechte einräumte (''Devolution''). Wirtschafts- und Sozialpolitisch setzte die Regierung De la Costa auf eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten, um dem sinkenden Arbeitsangebot entgegenzukommen, sowie auf eine Stärkung der Förderinstrumente in der Arbeitsmarktpolitik. Die unter der Vorgängerregierung aufgeweichte Mindestlohnreglements wurden wieder vereinheitlicht. Gegen die Jugendarbeitslosigkeit wurden öffentliche Anreizsysteme geschaffen wie die Einführung einer Ausbildungspauschale. Hinzu kam die Schaffung eines öffentlichen Arbeitssektors. Gleichzeitig sah De la Costa aber von traditionellen linken Sozialisierungsversprechen sowie von umfangreichen Steuererhöhungen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Programmatisch abgesichert wurde die Regierungspolitik der Sozialisten im neuen Duerezer Parteiprogramm von 2000, das unter dem Titel [[Progreso Social]] stand. Darin definierte sich die ASUL als „solidarische Partei aller Bürger“ und „Fortschrittliche Linke“. Politische Analysten sahen darin eine Festlegung von ähnlicher Tragweite wie im [[Manifesto de Lemez|Lemezer Programm]] von 1962 und dem Reformmanifest von [[Joán Caval]] vor den Kammerwahlen 1970.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er sich mit diesem Kurs deutlich vom britischen New-Labour-Modell absetzte, stieß de la Costas Politik einer linken Mitte (Cientrosinistra) auf Kritik aus den eigenen Reihen, vor allem vom traditionslinken Parteiflügel um [[Paulo Satyres]]. Die Differenzen zwischen De la Costa und Satyres basierten nicht nur auf persönlichen Gegensätzen der ehemals wichtigsten Protagonisten der ''Guarda Jovén'', sondern auch auf der Betonung gesellschaftsliberaler Fragen, welche die Gruppe um Satyres als falsche Akzentsetzung kritisierte. Nachdem De la Costa sich innerparteilich durchgesetzt hatte, kam es im Sommer 2000 zu einem neuerlichen Streit mit Satyres über die Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik, in deren Folge Satyres von allen Ämtern zurücktrat und in die innerparteiliche Opposition ging. .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:AsulPlakat2002.jpg|thumb|Wahlplakat zur [[Parlamentswahl 2002]]]]&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] führten zu einem neuerlichen Sieg der Sozialisten und sicherte der Partei weitere vier Regierungsjahre. Dennoch zeigten die folgenden Monate, dass die Ausnahmestellung der Julistas in der Partei und die Beliebtheitswerte der Regierung nicht aufrechtzuerhalten waren. Nach den Wahlen von 2002 musste sich die Regierung auf die Unterstützung der äußeren Linken im Parlament stützen und nicht selten mit diesen um harte Kompromisse ringen. Ein Reformstau zu Beginn der neuen Legislaturperiode führte bald zu einem kontinuierlichen Umfragetief, dem empfindliche Wahlniederlagen bei Kommunal-, Regional-, Senats- und Europawahlen folgten. De la Costa geriet parteiintern immer stärker unter Druck. Während der von [[Paulo Satyres]] und [[Santiago Valarosa]] geführte linke Flügel Korrekturen an der 2003 beschlossenen Arbeitsmarktreform forderte, gingen die Maßnahmen dem rechten Flügel der ''Modernisierer'' um [[Minister für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung|Wirtschaftsminister]] [[Santiago Diaz de Velozo]] nicht weit genug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Paulo Satyres]] verließ schließlich Ende 2003 die Partei und gründete eine neue linkssozialdemokratisch und EU-kritisch ausgerichtete Partei unter dem Namen &amp;quot;[[Partíu Republicano Socialista]]&amp;quot; (PRS). Die Neugründung schwächte zwar den linken Parteiflügel, führte aber noch zu keiner größeren Mitgliederabwanderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als größeres Projekt ergänzte die Regierung De la Costa in ihrer zweiten Legislaturperiode die registrierte Lebenspartnerschaft (&amp;quot;Comunión Registrada&amp;quot;) durch ein Gesetz zur vollständigen Öffnung der gesetzlichen Ehe auch für homosexuelle Paare. Das Gesetz wurde im Jahr 2005 verabschiedet und trat schließlich zum 1. Januar 2006 in Kraft. Damit führte Sagradien als viertes Land in Europa nach den Niederlanden (2001), Belgien (2003) und Spanien (2005) die gleichgeschlechtliche Ehe ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein parteiinterner Immobilienskandal um De la Costas Staatssekretär [[Francisco Carnival]] führte im Herbst 2005 zu einem neuerlichen Vertrauensverlust in die Regierung. Bei den [[Regionalwahlen 2005]] musste die ASUL empfindliche Niederlagen verschmerzen, darunter in einigen ihrer Stammregionen. In dieser Situation kündigte Parteichef De la Costa an, bei der kommenden Parlamentswahl im Jahr 2006 nicht mehr für das Amt des Premierministers zu kandidieren und zudem die Führung der Partei abzugeben. In den folgenden Primaries um das Amt des neuen Parteichefs und Spitzenkandidaten konnte sich schließlich Wirtschaftsminister [[Santiago Diaz de Velozo]] gegen Infrastrukturminister [[Santiago Valarosa]] durchsetzen. Beide gehörten zum gouvernementalen Parteiestablishment, wurden aber von unterschiedlichen Flügeln unterstützt: Diaz de Velozo vom liberalen Reformflügel, Valarosa von den linken Traditionalisten. Um die Einheit und Handlungsfähigkeit der Partei zu demonstrieren, wurde Valarosa zum Stellvertreter Velozos gekürt. Zudem übernahm er dessen Regierungsamt als Wirtschaftsminister. Diaz de Velozo dagegen konzentriere sich in der Folge darauf, die Partei außerhalb der Regierung auf den kommenden Wahlkampf vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl Velozos zum Parteichef der Sozialdemokraten verzichtete De la Costa auf eine weitere Amtszeit als Premierminister und ließ Diaz de Velozo in den Wahlkampf 2006 ziehen. Der erhoffte positive Velozo-Effekt war jedoch geringer als erhofft. Am Ende verloren die Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] mit knapp 30 Prozent der Stimmen klar gegen die politische Rechte und mussten wieder in die Opposition gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise und Wiedererstarken in der Opposition (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
Die Niederlage nach acht Jahren Regierung führte zu neuerlichen Machtkämpfen in der Partei zwischen den eher den Parteirechten zugerechneten Anhängern Velozos ([[Velozistas]]), den Reformisten der an De la Costas Politik festhaltenden [[Julistas]] sowie der Parteilinken unter Führung von Santiago Valarosa ([[Valarosistas]]). Ein kritischer Punkt war das Verhältnis zu der erstarkenden äußeren Linken unter Führung von Satyres und der Kommunisten, die man für eine Regierungsübernahme brauchte. Wahlerfolge im Jahr 2007 führten zu einer vorübergehenden Konsolidierung der Präsidentschaft Velozos, der aber unter kritischer Beobachtung der Parteilinken stand. Das begangene Doppeljubiläum von 60 Jahren ASUL und 120 Jahren PS wurde in verunsicherter Atmosphäre von einer Partei begangen, die in der Opposition ihre Rolle suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahlen 2009]] zeigten für die Sozialisten keinen Aufwärtstrend. Mit 24 Prozent lag die ASUL deutlich hinter den Konservativen mit 30 Prozent zurück. Hoffnung machten aber die [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Februar und im Herbst]], bei denen die Sozialisten zwar nur in vier Regionen stärkste Einzelpartei wurden, als führende Kraft der Linken aber in den wichtigen Regionen [[Lojandía]], [[Bordez]] und [[Comtàid-Perín]] den Machtwechsel hin zu einer Linksregierung einleiten konnten. In Bordez trat Parteivize [[Santiago Valarosa]] als Spitzenkandidat der Sozialisten an und konnte dank eines hervorragenden Ergebnisses der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] unter Führung von [[Paulo Satyres]] in dessen Fußstapfen als Regionalpräsident treten. In Lojandía gelang [[Francisco Helguerra]] die Ablösung der konservativen Regionalpräsidentin [[Francisca Mendes del Ponte]] und damit nach 16 Jahren konservativer Vorherrschaft der Machtwechsel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach dem Bruch der Koalition Luisanto vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Neuwahlen im November 2009]] trafen die zerstrittene Partei völlig unvorbereitet. Mit weniger als 25 Prozent der Stimmen musste die Partei das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte verschmerzen. Parteichef Diaz de Velozo, der längst Image-Probleme zu verschmerzen hatte und nun bereits die zweite Wahl verloren hatte, erklärte nach der Wahl zunächst, auch weiterhin in der Führung der Partei verbleiben zu wollen, ohne aber deutlich zu machen, ob er dies weiterhin im Amt des Generalsekretärs zu tun gedenke. Nach heftiger Kritik aus den eigenen Reihen, vornehmlich vom linken Parteiflügel, gab er schließlich schon nach zwei Tagen bekannt, das Amt des Generalsekretärs der Partei auf dem nächsten Parteitag zur Verfügung zu stellen, die Organisation des Parteitages und den Modus der Amtsübergabe solle als ''Secretário General delegâu'' sein Stellvertreter [[Santiago Valarosa]] übernehmen. Mit diesem Schachzug verhinderte Diaz de Velozo, eine eigene Kandidatur Valarosas, der jedoch eine Urwahl unter den Mitgliedern der Partei durchsetzte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Nachfolgerin Velozos wurde in [[Sozialistische Primaries 2010|Primaries]] schließlich im März 2010 [[Mercé Serrat]] gewählt, die als Vertreterin des Parteizentrums mit guten Kontakten zur Parteilinken auf die äußere Linke zugehen und gleichzeitig eine umfassende Parteireform durchsetzen wollte. Serrat setzte sich in den angesetzten Primaries gegen den ehemaligen [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeister]] [[Miquel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]], den unabhängigen Politikwissenschaftler [[Joán Gras Brianforte]] und den linken Globalisierungsgegner [[Carles Santanier]] durch. Mit Serrat, Zapato und León standen sich zwei Frauen und ein bekennender Homosexueller als aussichtsreichste Kandidaten gegenüber. Neuer Koordinator der Partei wurde überraschend der junge Abgeordnete [[Joaquín Loubregat]], Ex-Ministerpräsident [[Julio De la Costa]] und Ex-Finanzminister [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sollten der Parteichefin zukünftig als unabhängige Berater zur Seite stehen, verzichteten aber auf eine formale Rolle in der Parteiführung. Dennoch wurde Dimas Ferrera in den kommenden Jahren der internationalen und europäischen Finanzkrise immer wieder als Finanzexperte der Partei prominent in Szene gesetzt und zugleich als potenzieller Premierministerkandidat gehandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Wahljahre 2010 und 2011 bestätigten schließlich den Aufwärtstrend der Partei. Bei den gleichzeitig abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010|Regionalwahlen]] in [[Sarmay]] und der vorgezogenen Wahl in der [[Region Semestina]] im Juni 2010 konnte sich Mitte-Links gegen die jeweils regierende Rechte durchsetzen und mit [[Jorge Ferrero Nadal]] sowie [[Ana Zapato]] jeweils den künftigen Regionalpräsidenten stellen. In den Regionen [[Bretânia]], [[Cuentez]] und [[Escada]] wurden die linken Regierungen jeweils im Amt bestätigt. Auch bei den [[Senatswahlen 2012]] besiegten die Sozialisten die regierende [[Volkspartei]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 2012 konnte die ASUL auch in Umfragen stetig zulegen, sodass die anhaltenden Gerüchte um eine alternative Spitzenkandidatur etwa des populären Finanzexperten [[Lorenzo Dimas Ferrera]] oder des [[Bürgermeister von Semest|Semestiner Bürgermeisters]] [[Piero Dulce Rodríguez]] bei den [[Parlamentswahlen 2013]] verstummten und  sich Parteichefin [[Mercé Serrat|Serrat Cabarell]] als natürliche Kandidatin für das Premierministeramt etablieren konnte. Diese konnte ihre Partei schließlich auf eine konfrontative Linie zur Regierung Luisanto einschwören. Der immer wieder als parteiinterner Kontrahent gehandelte [[Lorenzo Dimas Ferrera]] wurde geschickt als Experte für Europa- und Finanzpolitik eingebunden, um die Mitte-Rechts-Regierung an ihrer offenen Flanke der Haushalts- und Europapolitik zu treffen. In Abgrenzung zur europapolitisch gespaltenen [[Kabinett Luisanto III|Regierung Luisanto]] setzte sich die ASUL nun für einen umfassenden Schuldenschnitt für Griechenland, für weitere Finanzhilfen sowie für eine stärker wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik in den kriselnden EU-Staaten ein und geißelte in einem von Mercé Serrat und Lorenzo Dimas gemeinsam vorgestellten Positionspapier das &amp;quot;Austeritätsdiktat&amp;quot; der &amp;quot;konservativen drei&amp;quot; in der Euro-Zone, womit Nicolas Sarkozy, Angela Merkel und [[Ánibal Luisanto]] gemeint waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parlamentswahlkampf 2013 wurde schließlich ganz im Zeichen einer neuen Europa-, Finanz- und Sozialpolitik geführt und setzte auf eine Profilierung der ASUL als soziale UND wirtschaftlich vernünftige Linkspartei. Wiederum knüpfte die Partei an das erprobte Bündnis mit den [[Verdes|sagradischen Grünen]] an und koordinierte den Wahlkampf in wichtigen Stationen mit dem potenziellen Koalitionspartner, der stärker als die ASUL auf gesellschaftsliberale und ökologische Themen setzte, sozial- und wirtschaftspolitisch aber ähnlich aufgestellt war. Als Problem erwies sich erneut das Verhältnis zur äußeren Linken. Nachdem Mercé Serrat lange Zeit auf einen relativ entspannten und sachlichen Umgang mit der SDU gesetzt und selbst eine Koalition mit den Kommunisten nicht ausgeschlossen hatte, kam es im Wahlkampf zu harten Auseinandersetzungen mit SDU-Spitzenkandidat [[Paulo Satyres]], der dezidiert europakritische Töne anschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitte-Links-Regierung unter Mercé Serrat Cabarell (2013-2017) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:LenaEndre9a.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
In dem eng mit den sagradischen [[Grüne]]n koordinierten Wahlkampf gelang es den Sozialisten, die Themen der sozialen Gerechtigkeit und der Zukunft der Umweltpolitik neben das bestimmende Thema der Europa- und Finanzpolitik zu stellen und damit die Stärken des rot-grünen Oppositionsbündnisses zu profilieren. Bei der [[Parlamentswahl 2013|Bei der Kammerwahl am 3. November 2013]] ging die ASUL mit Zuwächsen an Stimmen und Sitzen erstmals seit 2002 wieder als stärkste Partei hervor und erhielt 30,5 Prozent der Stimmen. Die [[Grüne]]n erreichten zwar erstmals über neun Prozent der Stimmen und das linke Lager erhielt eine Mehrheit der Parlamentssitze in beiden Kammern, eine eigene Mehrheit für das Kernbündnis der linken Mitte wurde aber verfehlt, sodass Wahlgewinnerin [[Mercé Serrat Cabarell]] Verhandlungen mit den gestärkten [[Radicales|Radikalen]] und den [[SDU|Vereinten Linksdemokraten]] ankündigte. Letztere waren mit 6,9 Prozent der Stimmen gegenüber den hoch gesteckten Erwartungen mit einer herben Enttäuschung aus der Wahl hervorgegangen und entschieden sich nach internen Auseinandersetzungen schließlich für eine Zusammenarbeit mit einer Mitte-Links-Regierung unter Serrat Cabarell. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mercé Serrat Cabarell]] bildete schließlich eine Mitte-Links-Regierung aus [[ASUL]], [[Verdes]] und [[Radicales]]. Die Regierungsparteien vereinbarten darüber hinaus mit der [[SDU]] eine Stärkung des Mindestlohns, die Einführung einer neuen Vermögensabgabe, eine Regulierung der Wohnungspreise, die Einführung einer gesetzlich fixierten Frauenquote in privaten Unternehmen sowie die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Der neuen [[Kabinett Serrat Cabarell|Regierung von Mercé Serrat Cabarell]] gehörten mit den sozialistischen Wahlkämpfern [[Miquel Javier León]] als [[Innenminister]] und [[Lorenzo Dimas Ferrera]] als [[Finanzminister]] wie erwartet zwei Schwergewichte der Partei an. Vizeministerpräsidenten wurden die grüne [[Außenminister]]in [[María Nabarro Laval]] sowie der radikale [[Justizminister]] [[Javier Ibarra Rodríguez]]. Erstmals gehörten dem Kabinett ebenso viele weibliche wie männliche Minister an. Den einflussreichen Posten des [[Präsidentschaftsminister]]s übernahm erwartungsgemäß Serrat Cabarells Vertrauter [[Joán Mendieta Isalde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten zwölf Monaten der Legislaturperiode setzte die Mitte-Links-Regierung Serrat Cabarell mithilfe der [[SDU|Vereinigten Linken]] mehrere angekündigte Gesetzesvorhaben in die Tat um. Als eine der ersten Maßnahmen wurde noch mit Beginn des Jahres 2014 die Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums und die Legalisierung nicht-kommerzieller Cannabis-Klubs beschlossen. In der Sozialpolitik wurden Kontrollverschärfungen der Vorgängerregierung in der Arbeitslosenunterstützung zurückgenommen sowie eine umfassende Rentenreform beschlossen. Fortan sollte eine  garantierte Basisrente als Mindestabsicherung im Alter dienen. Im Gegenzug wurde eine  Flexibilisierung des Renteneintrittsalters anvisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Bestandteil des rot-grün-radikalen Regierungsprogramms war die Frauen- und Gleichstellungspolitik, die unter das Ziel der &amp;quot;solidarischen Selbstverwirklichung&amp;quot; in Beruf und Familie gestellt wurde. So wurde eine Frauenquote in der Privatwirtschaft von einem Drittel der Aufsichtsrats- und Vorstandsposten in Aktiengesellschaften ab 2019 beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umwelt- und Energiepolitik nahm die Regierung die von der [[Miquel Ánibal Luisanto|Regierung Luisanto]] verabschiedeten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke per Gesetz wieder zurück und gab das Ziel aus, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Europapolitik war die Mitte-Links-Allianz mit dem Ziel angetreten, die in der Eurorettungspolitik dominante Strategie einer &amp;quot;Austeritätspolitik&amp;quot; durch eine stärker auf Wachstum und soziale Abfederung der Reformmaßnahmen geprägte Politik zu ersetzen. Nach Meinung der meisten Beobachterinnen und Beobachtern wurde dieses Ziel jedoch verfehlt, da es der Regierung nicht gelang, sich auf europäischer Ebene gegen Länder wie Deutschland durchzusetzen. Der seit 2016 amtierende [[Finanzminister]] [[Germán Esplanat-Santiar]] unterstützte zudem den Reformkurs in Ländern wie Portugal, Spanien und Griechenland.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiges Thema der Regierungszeit war neben der Gleichstellungs- und der Europapolitik die europäische Flüchtlingskrise des Jahres 2015/2016. Darin spielte &lt;br /&gt;
Sagradien eine prominente Rolle und gehörte im europäischen Vergleich zu den Ländern, in denen im Vergleich zur Bevölkerungszahl die meisten Asylanträge gestellt wurden. Das entsprach dem Kurs einer &amp;quot;humanitären Flüchtlingspolitik&amp;quot;, der von den Regierungspartnern einvernehmlich ausgegeben wurde. Das Ziel der Regierung, eine europäische Kontingentlösung durchzusetzen, konnte aber nicht erreicht werden. Die Folge waren Konflikte innerhalb der Regierung zwischen dem liberalen Justizminister [[Javier Ibarra]] und Innenminister [[Miquel Javier León]], der versuchte, sich als starker Mann zu profilieren und einen strengeren Kurs und eine rigidere Durchsetzung von Abschiebungen anvisierte. Trotz Kritik aus den eigenen Reihen unterstützte die Regierung schließlich das EU-Abkommen mit der Türkei und sah sich im Dezember überdies gezwungen, die Kontrollen an der Grenze zu Frankreich zu intensivieren. Auch innerhalb der Asul war der Kurs in der Flüchtlingskrise hoch umstritten, wobei sich die Parteilinke um [[David Chabrol]] und [[Eva Monet]] gegen den Kurs von Innenminister León stellte. Die Konflikte überschatteten auch den Wahlkampf 2017, in dem es nur zu einem Formelkompromiss zwischen den Parteiflügeln kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls zu innerparteilichem Streit kam es in der Handelspolitik. So entbrannte im Herbt 2016 ein Streit um die beiden Freihandelsabkommen CETA und TTIP der EU mit Kanada bzw. den Vereinigten Staaten. Während die Parteilinke beide Abkommen wegen der vorgesehenen Schiedsverfahren zum Investorenschutz sowie aus Verbraucherschutz gründen ablehnte, sprach sich die Parteirechte für die Abkommen aus. Die Rechte konnte sich schließlich durchsetzen, nachdem sich auf einem Parteikonvent eine Mehrheit der Sozialisten für die Annahme von CETA ausgesprochen hatte. Dagegen erklärten führende Parteivertreter das TTIP-Abkommen mit den USA für &amp;quot;nahezu gescheitert&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zurück in die Opposition (seit 2018) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:PlakatAsul2017.jpg|thumb|300px|Plakat mit [[Mercé Serrat]] zur [[Parlamentswahl 2017]]]]&lt;br /&gt;
Die schwelenden parteiinternen Konflikte sowie die schlechten Umfragewerte für die Regierungsparteien überschatteten die Kampagne zur [[Parlamentswahl 2017|Parlamentswahl im November 2017]]. Als besonders problematisch erschien die Schwäche der bisherigen Regierungspartner [[Grüne]] und [[Radikale]], sodass eine Verteidigung der linken Mehrheit im Parlament als weitgehend aussichtslos galt. Zudem gelang es den Parteien der Rechten, allen voran der [[PSP]] sowie der neuen [[Progresistas]], dem Wahlkampf mit Themen der Flüchtlings- und Integrationspolitik sowie der Europapolitik ihren Stempel aufzudrücken. In diesen Themen wirkten die Sozialisten uneinig und konnten daher von der persönlichen Popularität ihrer Spitzenkandidatin [[Mercé Serrat]] deutlich weniger profitieren als noch im Jahr 2013. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl 2017|Wahl]] musste die Linke schließlich eine deutliche Niederlage einstecken, wobei die Sozialisten sowohl Stimmen an die bürgerlichen Parteien und die populistische Rechte als auch die [[SDU|Vereinigte Linke]] mit ihrem populären Spitzenkandidaten [[Nícola Mersenburg]] verloren. Am Ende stand ein Patt im Parlament zwischen den Parteien der Mitte-Links-Allianz und der bürgerlichen Rechten. In der Folge gelang es Serrat Cabarell nicht, die oppositionellen [[Liberales|Liberalen]] von einer Unterstützung ihrer Minderheitsregierung zu überzeugen. Auch Gespräche mit den Konservativen zur Bildung einer Regierungsallianz scheiterten. Nach monatelangen Verhandlungen wurde im Februar 2018 schließlich [[PPC]]-Chef [[Manuel Ramœs Iliega]] zum Regierungschef ernannt und die Sozialisten kehrten in die Opposition zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Reaktion auf die Ernennung Ramœs Iliegas trat [[Mercé Serrat]] im Februar 2018 mit sofortiger Wirkung vom Amt der Generalsekretärin zurück, um einen Neuaufbau der Partei in die Wege zu leiten. Kurze Zeit später erklärte auch ihr Stellvertreter [[Joaquín Loubregat]] seinen Verzicht, um bei den anstehenden [[Sozialistische Primaries 2018|Primaries um das Amt des Generalsekretärs]] selbst kandidieren zu können. In der Folge beauftragte das Exekutivkomitee der Partei ein kommissarisches Sekretariat unter der Führung des Präsidenten des Nationalkonvents [[Gil-Santián Rovira]] mit der Führung der Partei und der Organisation der Primaries. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlust der Regierungsverantwortung sowie der Rücktritt Serrats führten dazu, dass die innerparteilichen Konflikte vollends zum Ausbruch kamen. Gestritten wurde dabei nicht nur über die Bilanz der vier Jahre Regierung und die künftige Ausrichtung der Partei, sondern auch über das Verhältnis der Sozialisten zur [[Kabintt Ramœs Iliega|neuen konservativ-liberalen Minderheitsregierung]]. Während führende Vertreter der Partei für eine kooperative Haltung warben, um den Einfluss der [[PSP|Rechtspopulisten]] auf die neue Regierung zu minimieren, traten andere für einen dezidierten Oppositionskurs ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Sozialistische Primaries 2018|Primaries im Juni 2018]] trat Fraktionschef [[Joaquín Loubregat]] als deutlicher Favorit an. Er wurde von einem Großteil des Partei-Establishments und von einem Teil der Parteirechten unterstützt. Jedoch trat mit der [[Alconía|alkonischen]] Regionalpräsidentin [[Cristina Areja]] eine weitere Kandidatin der Parteirechten an, die von den [[Miquel Javier León|Leonistas]] unterstützt wurde. Als Außenseiterin galt zunächst die Parteilinke [[Eva Monet-Sabadera]], die jedoch nach dem überraschenden Verzicht von [[David Chabrol]] neuen Auftrieb bekam und zur Favoritin der Parteibasis avancierte. Mit dezidierter Kritik an der Regierungsbilanz und einer deutlich antikapitalistischen Rhetorik gelang es ihr, vor allem junge Unterstützerinnen und Unterstützer zu mobilisieren. Nachdem es Monet-Sabadera überraschend gelungen war, sich im ersten Wahlgang als Erstplatzierte durchzusetzen, gewann sie auch die Stichwahl gegen Joaquín Loubregat und wurde so überraschend zur neuen Parteichefin gewählt. Für das Amt der Nummer 2 in der Partei nominierte sie ihren langjährigen Vertrauten [[Esker Narbón]], bat jedoch Loubregat, auch weiterhin die sozialistische Fraktion in der Abgeordnetenkammer zu leiten, was dieser schließlich auch tat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch kam es in der Folge immer wieder zu Spannungen zwischen der neuen Parteispitze um Eva Monet, die sich um ein linkeres Profil bemühte, und der Fraktionsführung um Loubregat, der in der Abgeordnetenkammer einen kooperativen Kurs gegenüber der konservativ-liberalen Minderheitsregierung einschlug, um den Einfluss der rechtspopulistischen [[PSP]] zurückzudrängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Aussichten und Probleme ==&lt;br /&gt;
Wie fast alle progressiven Parteien Westeuropas leidet die Asul an dem wachsenden wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Riss, der durch die Wähler- und Mitgliedermilieus der linken Mitte geht. Im Zuge dieser Veränderungen hat die Asul Rückhalt vor allem in den einfachen Arbeitnehmermilieus verloren. Sie präsentiert sich zunehmend als linksliberale Partei der akademisierten unteren Mittelschichten. Durch diese Veränderungen ist ihre strategische Mehrheitsfähigkeit bedroht, zumal auf Seiten der Linken mit den Linksdemokraten der [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSS]] bzw. der Vereinigten Linken [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] eine radikalere linke Gegenkraft entstanden ist, die einen großen Teil des traditionellen sozialistischen Wählermilieus bindet. Außerdem bieten [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grüne]], [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales|Radikale]] und die bürgerliche [[Cientro Uníu|Zentrumsunion CU]] in der Mitte eine hohe Konkurrenz zur Asul dar. &lt;br /&gt;
Die Sozialisten sind zudem seit der zweiten Legislaturperiode von Ramón Julio de la Costa innerlich zerstritten. Besonders der Machtkampf zwischen Reformisten und Linken unter der Parteiführung des eher rechten Reformisten Diaz de Velozo nach 2005 drohte die Partei zu zerreiben. Nach den verlorenen Kammerwahlen 2009 hat eine neue, in der Mitte der Partei stehende Allianz der progressiven [[Julistas]] und der gemäßigt-linken [[Cavalistas]] die Macht übernommen, die eine neue auf die traditionelle linke Mitte abzielende Ausrichtung der Partei bei gleichzeitiger innerer Reform durchsetzen wollen. Ob es gelingt, dabei die radikaleren Parteilinken um Santiago Valarosa und Ana Zapato Ramírez und die weitgehend führungslos agierenden Parteirechten auf Linie zu bringen, ist derzeit noch unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmatische Positionen ==&lt;br /&gt;
In ihrem Parteiprogramm bekennt sich die Asul zu den sozialistischen Werten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und sozialen Fortschritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel und Vision der Asul ist der demokratische Sozialismus, d.h. die Asul strebt eine Gesellschaft an, in der alle Klassengegensätze überwunden sind und alle ohne Rücksicht auf Herkunft oder Ansehen ihr Leben frei und selbstbestimmt führen können. Mittel dazu ist eine sozialistische Reformpolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschafts- und Sozialpolitik ===&lt;br /&gt;
Das wirtschaftspolitische Leitmodell der Asul ist das der koordinierten öko-sozialistischen Marktwirtschaft. &lt;br /&gt;
Die Asul strebt die Vollbeschäftigung an und fordert ein faires Arbeitsverhältnis und Mitbestimmungsrecht von Arbeitnehmern in Unternehmen als Basis für eine soziale und demokratische wirtschaftliche Entwicklung. Das Steuersystem soll eine gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung erlauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sicht der Asul ist der Staat der wesentliche Träger einer aktiven Wirtschaftspolitik, Obwohl die Asul in den Achtziger Jahren selbst eine Privatisierungspolitik betrieben hat, steht sie dieser heute sehr skeptisch gegenüber und fordert sogar die Wiederverstaatlichung privatisierter Unternehmen, die dem öffentlichen Auftrag nicht nachkommen. &lt;br /&gt;
Die Asul steht für den Erhalt und Ausbau eines flächendeckenden Mindestlohns ein und fordert die Einführung einer Vermögenssteuer sowie einer Finanztransaktionssteuer. Ziel der Asul ist der Erhalt und Ausbau des sagradischen Sozialstaats, dessen Handlungsfähigkeit aber erhalten bleiben muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sozial gerechte Wirtschaftspolitik wird nur jene angesehen, die auch ökologisch vertretbar ist und die Zukunft der natürlichen Lebengrundlagen sichert. Daher tritt die Asul für einen allmählichen Ausstieg aus der fossilen Brennstoffnutzung  und einen Ausbau regenerativer Energieträger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht Bildung als soziales Grundrecht an und tritt für Chancengleichheit ein. Sie fordert die staatliche Garantie einer flächendeckenden und kostenlosen Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr an und ist gegen die Einführung von Studiengebühren. Der Ökonomisierung des Hochschulwesens steht sie kritisch gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht sich als soziale Bürgerrechtspartei an, die für eine offene partizipatorische Gesellschaft einsteht. &lt;br /&gt;
Im Programm der Asul spielen Fragen der gesellschaftlichen Gleichstellung etwa von Männern und Frauen und der Inklusion und Nicht-Diskriminierung ethnischer und anderer Minderheiten eine wichtige Rolle. Die Asul will den interkulturellen Dialog forcieren und tritt für die Integration von Zuwanderern in die Mehrheitsgesellschaft ein. Für deren Gelingen sind für die Asul Leistungen der Zuwanderer wie auch der Mehrheitsgesellschaft notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asul setzt sich gegen Terror, Folter und Todesstrafe ein. Außerdem befürwortet die Asul die gesellschaftliche, rechtliche und finanzielle Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare sowie die grundsätzliche Anerkennung alternativer Lebensmodelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außen- und Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul tritt für eine friedliche Außenpolitik im Rahmen der Völkerverständigung ein, lehnt militärische Einsätze als ultima ratio aus Gründen der Friedenssicherung und aus humanitären Gründen aber nicht ab. Die Globalisierung wird von der Asul als gleichermaßen mit Chancen und Risiken behafteter Prozess angesehen, der durch eine aktive demokratische Politik gestaltet und zum Wohl der Völker beeinflusst werden muss. Die Asul ist zudem bemüht, die Eurppäische Einigung zu erweitern und zu vertiefen. Sie tritt für eine europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie für eine weitere Demokratisierung der europäischen Institutionen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteistruktur und Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Die Sozialistische Allianz weist eine dezentrale Organisationsstruktur auf, in der die innerparteiliche Willensbildung von der lokalen zur nationalen Ebene erfolgt. Unterhalb der nationalen Ebene bestehen Parteiverbände in den Kommunen, auf Ebene der [[Mería]]s (''Parteisektion'' genannt), der [[Provinzen in Sagradien|Provinzen]] sowie der [[Regionen in Sagradien|Regionen]]. Lediglich in [[Aziz]] ist die ASUL nicht organisiert und wird dort von der regionalen Schwesterpartei [[PSA]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es innerhalb der Allianz zahlreiche Correntes, die verschiedene politische Ziele verfolgen und wiederum zu Faktionen oder größeren Strömungen zusammengefasst werden können. Führende Strömungen waren in jüngster Zeit die [[Julistas]] um Julio de la Costas Corrente ''Sinistra Progresista'', die [[Mercistas]] um Mercé Serrats ''Socialdemocrâcia'' sowie die [[Valarosistas]] um den Gewerkschaftsflügel [[Sinistra Lavorador]], der keinen Corrente, sondern eine Interessenvereinigung darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das höchste ständige Parteiorgan der Asul ist der Nationalkonvent (''Convente Nacional''), der in der Regel alle drei Jahre als erweiterter Kongress (''Congreso'') zusammentritt. Er allein bestimmt über Grundsatzprogramme und Satzungsänderungen. Er wählt zudem die etwa 60-köpfige ''Comisión Nacional'' der Partei, der u.a. die Sekretäre der Regionalverbände (''Federaciones Regionales'') und Vertreter der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften qua Amt angehören. Zwischen aufwendigen mehrtägigen Tagungen des Congreso tritt der Nationalkonvent mindestens einmal im Jahr als ''Convente'' zusammen und bestimmt über aktuelle politische Themen, Organisations- und Personalfragen. Der ''Präsident des Nationalkonvents'' sitzt den Sitzungen des Konvents sowie denen des Parteikongresses vor, sein Amt ist das höchste Ehrenamt in der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parteiexekutive wird vom ''Comité Executivo Nacional'' ausgeübt. Dieses besteht aus dem Generalsekretär und den anderen Mitgliedern des 13-köpfigen Sekretariats, dem Schatzmeister, dem Nationalen Koordinator sowie aus Vertretern der Jungsozialisten und der Sozialistischen Frauen und weiteren kooptierten Mitgliedern. Der Generalsekretär übt den Vorsitz im Exekutivkomitee aus und ist in der Regel Parteiführer der Asul. Die ihm zur Seite gestellten Stellvertreter bilden mit ihm das Führungsteam. Der vom Generalsekretär nominierte und vom Konvent gewählte Parteikoordinator (''Coordinador Nacional'') übt die wichtigste administrative Position in der Partei aus und organisiert die tägliche Parteiarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 wird der Generalsekretär bzw. der Premierministerkandidat der Partei regelmäßig in geschlossenen Vorwahlen ermittelt, in denen die zahlenden Parteimitglieder ihre Stimme für einen Kandidaten abgeben können. Bei der Wahl des neuen Generalsekretärs im März 2010 konnte zum erstenmal auch online abgestimmt werden. Lediglich bei der Wahl von Premierminister De la Costa zum neuen Parteichef im Jahr 1999 wurde mangels Gegenkandidaten auf eine Vorwahl verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorfeldorganisationen und parteinahe Organisationen ===&lt;br /&gt;
Die ASUL verfügt über zahlreiche Vorfeldorganisationen wie die Sozialistische Jugend ([[Juventú Socialista]], JUSO), den [[Confederación Sagradêsa de Estudiantes Socialistas|sozialistischen Studentenbund COSES]], die Sozialistischen Frauen ([[Mulleres Socialistas]]) oder die Santiago-Laval-Stiftung ([[Fundación Santiago Laval]], FSL). Die Sozialistische Jugend JUSO bestand bereits als Jugendverband des PS und trug bis 1962 den Namen Confederación Sagradesa de la Juventú Socialista (CSJS). Der Sozialistischen Partei traditionell nahestehend ist die [[Confederación Sagradêsa de Sindicadōes Lavoradores]] (CSSL), der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens. Als traditionelle parteinahe Zeitung besteht seit dem späten 19. Jahrhundert die Zeitung [[l’Avante]] (nach der Fusion mit dem ''Jornal Socialista'' offiziell ''&amp;quot;Avante&amp;quot; Jornal Socialista'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internationales ===&lt;br /&gt;
Die ASUL ist Mitglied in der Partei Europäischer Sozialisten (PES) und der Sozialistischen Internationale (SI). Im Mai 2013 war sie zudem Gründungsmitglied der Progressiven Allianz. Im Europaparlament gehören die Abgeordneten der Partei der PSE-Fraktion bzw. seit 2009 der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&amp;amp;D) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiströmungen ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Entsprechend ihrer Wurzeln zeichnete sich die ASUL von Beginn an durch ein Nebeneinander konkurrierender Strömungen und Parteiflügel aus. Wie schon im alten [[Partíu Socialista]] bestand die Hauptpolarisierung zwischen ''Marxistas'' und ''Reformistas''. Mit dem [[Manifesto de Lemez]] aus dem Jahr 1962 konnten die Reformer den Marxisten wichtige Zugeständnisse abringen, indem das Bündnis mit konservativen Kräften nicht mehr dezidiert ausgeschlossen wurde. Der Marxismus blieb zwar wesentliche Ideologie der Partei, wurde jedoch nicht mehr als unfehlbar verstanden. Neben diesen beiden Strömungen konnte sich auch eine dezidiert christlich-humanistisch orientierte katholische Linke behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren geriet die programmatische Auseinandersetzung gegenüber den persönlichen Machtkämpfen und der Regierungspolitik in den Hintergrund. Das dominante Triumvirat um [[Stefano Nacoma]], [[Carles Domínguez Arrás]] und [[Iacovo Del Pérez]] stand zuvorderst für eine pragmatische Machtpolitik, die auch ein Bündnis mit der liberalen [[UDS]] ermöglichte. Gegen das vom Triumvirat angeführte Parteiestablishment sammelte sich in der Folge eine Reihe junger Politiker um [[Joán Caval]], der seit seinem Bündnis mit Nacoma und seiner Wahl zum Generalsekretär 1969 die Vorherrschaft in der Partei übernahm. Für mehrere Jahre bildete der programmatisch linkskeynesianische, strategisch auf die Zusammenarbeit mit den [[PCS|Kommunisten]] ausgerichtete ''Cavalistas'' die dominante Gruppe in der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig wuchs im Gefolge der 68er Revolte und im Zuge der Neuen Sozialen Bewegungen eine neue radikale Linke in der Partei heran, die sich von der marxistischen Arbeiterlinken durch intellektuell-postmaterialistische Positionen und eine starke Mittelstandsorientierung abhob. Erster sichtbarer Ausdruck dieser Linkswende war das [[Manifesto de Semesta]] des Jahres 1977, das stärker linksideologische Positionen bezog als das Vorgängerprogramm. Der vom linken Flügel stammende Parteizentrist [[Joán Caval]] konnte die Flügel bis in die Achtziger Jahre hinein in einem Gleichgewicht halten, das jedoch teilweise bereits in der Großen Koalition 1979-1982, spätestens aber danach einem offenen Kampf der Flügel wich. Bereits seit 1976/77 deutete sich eine Auflösung der Cavalistas und ein Machtkampf zwischen den eher linken und den eher liberalen Sozialisten an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historischen Niederlage der Linken bei der Wahl 1982 folgte eine Dominanz der parteirechten Reformistas, die unter [[Donado Ricardes]] Partei und Regierung dominierten. Obwohl das Programm von 1977 formal gültig blieb, setzten die Ricardistas auf eine markt-konforme Reform- und Austeritätspolitik. Erst nach dessen Niederlage 1990 folgte ein Wiedererstarken der Parteilinken, die sich aber schon bald in eine orthodox-sozialistische Strömung um [[Paulo Satyres]] und eine kompromissbereitere libertär-sozialistische Gruppe um [[Julio De la Costa]] spalteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der persönlichen Gegnerschaft der beiden Protagonisten erreichten beide im Zusammenspiel 1998 einen historischen Wahlerfolg. Unter der Führung De la Costas dominierte die libertäre Strömung, die aber schon bald sowohl von der radikalen Linken, als auch von der reformorientierten Rechten unter Druck geriet. Spätestens nach dem Wahlsieg 2002 drängte die zweite Gruppe auf größere wirtschaftsliberale Reformen, um die Wettbewerbsfähigkeit der sagradischen Wirtschaft zu erhalten. Dem Rücktritt De la Costas folgten daher neue Flügelkämpfe, aus denen nach dem Scheitern des Parteirechten [[Santiago Diaz de Velozo]] 2009 vorerst die Linken in der Partei als Sieger hervorgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Strömungen ===&lt;br /&gt;
*'''[[Mercistas]]''': Anhänger [[Mercé Serrat]]s und ihres Corrente ''Socialdemocrâcia''. Die Mercistas stehen in der Tradition der [[Cavalistas]], [[Grandistas]] und Neo-Cavalistas. Sie werden zur gemäßigten Parteilinken gerechnet und stehen für eine klassische sozialdemokratische Umverteilungspolitik in Verbindung mit gesellschaftsliberalen Positionen. Parteistrategisch treten die Mercistas für eine enge Zusammenarbeit der Linksopposition und ein Bündnis aus ASUL und [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]] bei möglicher Kooperation mit der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] ein.&lt;br /&gt;
* '''[[Valarosistas]]''': Als Valarosistas werden die Anhänger des Parteilinken [[Santiago Valarosa]] bezeichnet. Die meisten davon stammen aus dem parteilinken Arbeitnehmerverband ''[[Sinistra Lavorador]]'', der in der Tradition von [[Andrés Colón]] und [[Paulo Satyres]] steht und deren politischer Führer Valarosa ist. Die traditionelle Parteilinke steht für umfangreiche wohlfahrtsstaatliche Absicherungen, eine enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und ein geschlossenes Auftreten der Linksparteien gegen 'Sozialabbau' und 'Neoliberalismus'. Aktuelle Führungsfigur der Linken neben Valarosa ist die frühere Arbeitsministerin [[Ana Zapato Ramírez]].&lt;br /&gt;
* '''[[Velozistas]]''': Gefolgsleute des früheren Parteichefs [[Santiago Diaz de Velozo]] und seines Corrente ''Reformas per l'Avenir''. Die Velozistas setzen sich für Gesellschafts- und Sozialreformen zur Modernisierung des sagradischen Wohlfahrtsstaats ein und sind von der Ideologie des Dritten Weges inspiriert. Damit werden sie dem rechten Parteiflügel zugeordnet und stehen in der Tradition der rechtssozialdemokratischen [[Ricardistas]]. Sie lehnen eine allzu enge Bindung an die Linke ab und bevorzugen stattdessen einen Weg der Eigenständigkeit und gegebenenfalls eine Zusammenarbeit mit den Parteien der Mitte. Nach dem Rückzug Diaz de Velozos aus der Politik im Jahr 2009 sind seine Gefolgsleute mehrheitlich im Lager der '''[[Leonistas]]''' aufgegangen, die unter der Führung des ehemaligen Semestiner Bürgermeisters [[Miquel Javier León]] einen ähnlichen Kurs vertreten.&lt;br /&gt;
* '''[[Julistas]]''': Anhänger des langjährigen Ministerpräsidenten und Parteivorsitzenden [[Ramón Julio De la Costa]] und seines Corrente ''Sinistra Progresista''. Die Julistas vertreten in der Tradition der Neuen Sozialen Bewegungen das Konzept des ''Novo Progresismo'' mit einer starken Betonung gesellschaftsliberaler, ökologischer und institutioneller Fragen. Wirtschaftspolitisch sind die Julistas gespalten zwischen Anhängern traditioneller linker Sozialstaatspolitik und einer reformorientierten, den Positionen der Parteireichten zuneigenden Minderheit. &lt;br /&gt;
* '''[[Sinistra Cristiana]]''': linkskatholischer und christlich-sozialistischer Flügel in der Tradition [[Nino Cabal]]s und [[Luciano Minorel]]s. &lt;br /&gt;
* '''[[Alternativa Socialista]]''': Anti- und Alterglobalisierungsplatform der Partei und Vertreter der radikalen, alternativen Linken in der Asul. Die Alternativa Socialista wird von [[Carles Santanier]] angeführt, der 2009 vergeblich für das Amt des Generalsekretärs kandidiert hatte.&lt;br /&gt;
* '''[[Eco-Socialistas]]''': linksökologischer und ökosozialistischer Parteiflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ASUL bei nationalen Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1949|1949]]&lt;br /&gt;
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| [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|1963]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|1967]]&lt;br /&gt;
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| [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|1970]]&lt;br /&gt;
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| [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|1974]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|1976]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1978|1978]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|1982]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
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| [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
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| [[Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
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| 132 / 511&lt;br /&gt;
| [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
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| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| ASUL&lt;br /&gt;
| 24,9 %&lt;br /&gt;
| 131 / 511&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten und Funktionsträger in der ASUL ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatspräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Nino Cabal]], 1970-1975&lt;br /&gt;
* [[Iacovo Del Pérez]], 1975-1985&lt;br /&gt;
* [[António Grande Illega]], 2000-2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsidenten ===&lt;br /&gt;
* [[Santo de l'Ilpa]], 1946-1948&lt;br /&gt;
* [[António Santiago]], 1964 (†)&lt;br /&gt;
* [[Iacovo Del Pérez]], 1964-1967&lt;br /&gt;
* [[Joán Caval]], 1970-1979&lt;br /&gt;
* [[Donado Ricardes]], 1990-1992&lt;br /&gt;
* [[Ramón Julio De la Costa]], 1999-2006&lt;br /&gt;
* [[Mercé Serrat Cabarell]], 2013-2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1947-1954: [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
*1954-1964: [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
*1964-1969: [[Iacovo Del Pérez]] &amp;lt;small&amp;gt;(1964 komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1969-1984: [[Joán Caval]] (†)&lt;br /&gt;
*1985-1987: [[Andrés Colón]] &amp;lt;small&amp;gt;(1984-1985 komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1987-1992: [[Donado Ricardes]] &amp;lt;small&amp;gt;(1992 [[Luis José López]] komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1992-1997: [[António Grande Illega]] &lt;br /&gt;
*1997-2005: [[Julio De la Costa]] &lt;br /&gt;
*2005-2009: [[Santiago Diaz de Velozo]] &amp;lt;small&amp;gt;(2009-10 [[Santiago Valarosa]] komm.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*2010-2018: [[Mercé Serrat Cabarell]] &amp;lt;small&amp;gt;(2-3/2018 [[Joaquín Loubregat]], 3-9/2018 kommiss. Führung)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*seit 2018: [[Eva Monet-Sabadera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizegeneralsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
* 1947-1954: [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;1954-1960: ''unbesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1960-1964: [[Iacovo Del Pérez]] &lt;br /&gt;
* 1964-1982: [[Stefano Nacoma]] &lt;br /&gt;
* 1982-1985: [[Andrés Colón]] &lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;1985-1987: ''unbesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987-1992: [[Luis José López]] &lt;br /&gt;
* 1992-1997: [[María Benítez Saforcada]]&lt;br /&gt;
* 1997-2000: [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
* 2005-2014: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
* 2014-2018: [[Joaquín Loubregat]] &amp;lt;small&amp;gt;(3-9/2018 ruhend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2018: [[Esker Narbón]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des Nationalkonvents der ASUL ===&lt;br /&gt;
* 1947-1960: [[Nino Cabal]]&lt;br /&gt;
* 1960-1969: [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
* 1969-1976: [[Márcio Álvarez]] (†)&lt;br /&gt;
* 1976-1980: [[José Arnaldo Garret]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1977 provisorisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1980-1982: [[Rinaldo Sugares]] &amp;lt;small&amp;gt;(provisorisch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1982-1988: [[Stefano Nacoma]] (†)&lt;br /&gt;
* 1988-1991: [[Isabel Defernandis Carret]]&lt;br /&gt;
* 1991-1995: [[Joán Dehamonte]]&lt;br /&gt;
* 1995-2000: [[Joán Guiterres]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Flávio Osório Gimenès]]&lt;br /&gt;
* 2005-2010: [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Salvador Lafayet]]&lt;br /&gt;
* 2014-2017: [[Ana Gris-Betancourt]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: [[Gil-Santián Rovira]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteikoordinatoren ===&lt;br /&gt;
* 1954-1962: [[Carles Alberto Remón]] &amp;lt;small&amp;gt;(Organisationssekretär unter [[Antonio Santiago]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1969-1972: [[Andrés Colón]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Joán Caval]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1972-1977: [[Nícola Zamorra]]&lt;br /&gt;
* 1977-1979: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
* 1979-1981: [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
* 1981-1985: [[Miquel Cambrís]]&lt;br /&gt;
* 1985-1987: [[Paulo Satyres Blanco]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Andrés Colón]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987-1990: [[Salvador Lafayet]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Donado Ricardes]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[Cornélio Vitez]]&lt;br /&gt;
* 1992-1995: [[Enrico Herzog]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[António Grande Illega]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1995-1996: [[Mercé Serrat Cabarell]] &lt;br /&gt;
* 1997-2000: [[Santiago Valarosa]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[António Grande Illega]] und [[Julio De la Costa]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Nina Álamo Gomes]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Julio De la Costa]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2005-2009: [[Lorenzo Manuel Delúsio]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Santiago Diaz de Velozo]])&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Joaquín Loubregat]] &amp;lt;small&amp;gt;(unter [[Mercé Serrat Cabarell]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014-2018: [[Mona Assouli]]&lt;br /&gt;
* seit 2018: [[Luis Ijuren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ParteisprecherInnen ===&lt;br /&gt;
* 1958-1964: [[Isabel Defernandis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1969-1970: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
* 1970-1972: [[David Cabarel]]&lt;br /&gt;
* 1972-1974: [[Carles Ferro Lima]]&lt;br /&gt;
* 1974-1977: [[Simón Lorenzo Celano]]&lt;br /&gt;
* 1994-1995: [[Mercé Serrat Cabarell]] &lt;br /&gt;
* 1995-1998: [[Ana Zapato Ramírez]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Joaquín Delavesc]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[Cristina María Dacrós]]&lt;br /&gt;
* 2002-2005: [[Marián Helguerra]]&lt;br /&gt;
* 2005-2010: [[Mara Joana Coresol]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: [[David Chabrol]]&lt;br /&gt;
* 2012-2014: [[Mona Assouli]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Selle Olar Ibaregui]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1961-1964: [[Carles Domínguez-Arrás]] &amp;lt;small&amp;gt;(geschäftsführend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1966-1970: [[Carles Domínguez-Arrás]]&lt;br /&gt;
* 1970-1976: [[Piero Cellar]]&lt;br /&gt;
* 1977-1981: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
* 1981-1982: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* 1982-1986: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Francisco Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
* 1990-1998: [[Victor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
* 1998-1999: [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
* 1999-2006: [[Santiago Guadalí]]&lt;br /&gt;
* 1-11/2006: [[Victor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
* 2006-2014: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Sekretäre in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1958-1962: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
* 1962-1972: [[Isabel Defernandis]]&lt;br /&gt;
* 1974-1979: [[Iano Norriez]]&lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Miquel Cambrís]]&lt;br /&gt;
* 1982-1984: [[Damián Ornelo]]&lt;br /&gt;
* 1984-1986: [[Francisco Montero Vidal]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Jorge Lombardo]]&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[António Delvequio]]&lt;br /&gt;
* 1992-1994: [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
* 1994-1998: [[Lorenzo Dimas Ferrera]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
* 2000-2005: [[Dián Fernando Celu]]&lt;br /&gt;
* 2005-2009: [[Tomás Santangel]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Joán Mendieta Isalde]]&lt;br /&gt;
* 2013-2017: [[Cristina María Dacrós]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteikongresse der ASUL == &lt;br /&gt;
*11/1947	Congreso I Fondador in [[Vapaís]] – [[Declaración de Vapaís]] als provisorisches Programm, Wahl provisorischer Gremien&lt;br /&gt;
*1948	Congreso II Costitucional in [[Semest]] – Annahme einer Parteisatzung, Wahl regulärer Gremien&lt;br /&gt;
*1950	Congreso III in [[Artir]]&lt;br /&gt;
*1953	Congreso IV in [[Viça]]&lt;br /&gt;
*1954	Congreso V in [[Bosa]] – Wahl [[António Santiago]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1956	Congreso VI in [[Tulis]]&lt;br /&gt;
*1959	Congreso VII in [[Biniar]]&lt;br /&gt;
*1962	Congreso VIII in [[Lemez]] – 75 jähriges Jubiläum der PS-Gründung 1887 – reformorientiertes [[Manifesto de Lemez]] („Reforma Socialista“)&lt;br /&gt;
*1964	Congreso IX in [[Gerón]] &lt;br /&gt;
*1966	Congreso X in [[Duerez]]&lt;br /&gt;
*1969	Congreso XI in [[Ostino]] – Wahl [[Joán Caval]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1972	Congreso XII in [[Ligre North]] – 25-jähriges Parteijubiläum – Höhepunkt der Macht Joán Cavals&lt;br /&gt;
*1974	Congreso XIII in [[Laquines]]&lt;br /&gt;
*1977	Congreso XIV in [[Semest]] – linksreformistisches [[Manifesto de Semesta]]&lt;br /&gt;
*1979	Congreso XV in [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
*1982	Congreso XVI in [[Portofín]] – Wahl [[Andrés Colón]]s zum Premierminister-Kandidaten und Vizegeneralsekretär der Partei &lt;br /&gt;
*02/1985	Congreso XVII in [[Noyar]] &lt;br /&gt;
*02/1987	Congreso XVIII in [[Malesc]] – Jubiläum 100 Jahre  PS-Gründung 1887 - Wahl [[Donado Ricardes]]' zum Parteichef&lt;br /&gt;
*1989	Congreso XIX in [[Valier]]&lt;br /&gt;
*03/1991	Congreso XX in [[Artir]] – [[Proposiciones de l’Artir]], postmaterialistische Thesen zur (Neu-)Interpretation des Semestiner Programms, wesentlich von der [[Guarda Jovén]] mitformuliert&lt;br /&gt;
*1993	Congreso XXI in [[Cavalla]] – Aufarbeitung der [[ASUL-Parteispendenaffäre]]  &lt;br /&gt;
*1995	Congreso XXII in [[Diegue]] &lt;br /&gt;
*05/1997	Congreso XXIII in [[Tulis]] – 50-jähriges Parteijubiläum – [[Declaración pel Cânviu]], Aktualisierung der „Proposiciones“&lt;br /&gt;
*2000	Congreso XXIV in [[Duerez]] - neues Parteiprogramm [[Manifesto de Duerez]] &lt;br /&gt;
*03/2003 Congreso XXV in [[Ligre North]] &lt;br /&gt;
*10/2005	Congreso XXVI in [[Viça]] - Wahl [[Santiago Diaz de Velozo]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*2007	Congreso XXVII in [[Ostino]] – scharfe Auseinandersetzungen um den Kurs der Partei&lt;br /&gt;
*03/2010 Congreso XXVIII in [[Semest]] - Wahl [[Mercé Serrat]]s zur Generalsektetärin&lt;br /&gt;
*12/2012 Congreso XXIX in [[Vesaey]] - Nominierung [[Mercé Serrat]]s als Spitzenkandidatin für die [[Parlamentswahl 2013]]&lt;br /&gt;
*12/2014 Congreso XXX in [[Bosa]]&lt;br /&gt;
*1/2017 Congreso XXXI in [[Biniar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige programmatische Dokumente ==&lt;br /&gt;
* 1947 [[Declaración de Vapaís]]: Gründungsmanifest mit kurzer programmatischer Erklärung, beruht auf dem Konsens der Umgestaltung der Gesellschaft hin zum Demokratischen Sozialismus&lt;br /&gt;
* 1962 [[Manifesto de Lemez]] (&amp;quot;Reforma Socialista&amp;quot;): erstes vollständiges Parteiprogramm, marxistisch fundiert, aber reformistisch ausgerichtet, zielt wesentlich auf eine Beilegung des Konflikts zwischen Marxisten und Reformisten in der Partei&lt;br /&gt;
** 1970 &amp;quot;[[Mâis Democrâcia]] Social. Declaración pel Cânviu Socialista&amp;quot;: Wahlprogramm [[Joán Caval]]s für die [[Parlamentswahl 1970|&amp;quot;Schlüsselwahl&amp;quot; 1970]], kündigt eine gesellschaftsliberale und sozialistische Reformpolitik an&lt;br /&gt;
* 1977 [[Manifesto de Semesta]] (&amp;quot;La Trasformación Continua&amp;quot;): zweites vollständiges Parteiprogramm, von der Neuen Linken beeinflusst, berücksichtigt erstmals auch Umweltaspekte und strebt eine Emanzipation des Einzelnen in der solidarischen Gesellschaft an&lt;br /&gt;
** 1989 &amp;quot;Proposiciones per una Reforma Solidâria&amp;quot;: Wahlprogramm [[Donado Ricardes]]' für die [[Parlamentswahl 1986]], weicht in wesentlichen Punkten vom 1977er Manifest ab und propagiert eine wirtschaftsfreundlichere Politik und eine &amp;quot;Economía Mixta&amp;quot;&lt;br /&gt;
** 1991 &amp;quot;[[Proposiciones de l'Artir]]&amp;quot;: Ergänzung des Parteiprogramms von 1977, wesentlich postmaterialistisch beeinflusst, u.a. gegen Atomkraft, für Frieden und für die soziale Emanzipation&lt;br /&gt;
** 1997 &amp;quot;[[Declaración pel Cânviu]]&amp;quot;: Programmatische Grundlage der Wahlplattform 1998, Betonung gesellschaftsliberaler Positionen, propagiert eine neue Übereinkunft von Staat und Wirtschaft (&amp;quot;entesa económica&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* 2000 [[Manifesto de Duerez]] (&amp;quot;Progreso Social&amp;quot;): drittes vollständiges Parteiprogramm, vom &amp;quot;Progresismo&amp;quot;-Konzept [[Julio de la Costa]]s geleitet, propagiert die soziale Emanzipation durch Inklusion und eine bürgerliche Freiheit in Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.99.36</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Oscar_Huer%C3%B3n&amp;diff=44266</id>
		<title>Oscar Huerón</title>
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		<updated>2018-10-08T15:58:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:XavierTrias2014a.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oscar Rolando Huerón''' (*1946 in [[Semest]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der konservativen [[Volkspartei]] (PPC). Er bekleidete in seiner Karriere mehrere Ministerämter in der sagradischen Regierung, darunter das des [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Umwelt-]] (1986-1990), [[Ministerium der Verteidigung|Verteidigungs-]] (1992-1999) und [[Wirtschaftsministerium|Wirtschaftsminister]]s (2006-2009). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der vorgezogenen [[Parlamentswahl 2009]] kehrte Huerón ein zweites Mal in das Amt des sagradischen [[Verteidigungsminister]]s zurück, demissionierte aber im Juli 2011. Damit übernahm er die politische Verantwortung für einen fehlgeleiteten Einsatz in Afghanistan, bei dem zahlreiche afghanische Zivilisten ums Leben gekommen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Dezember 2017 bekleidet Huerón das Amt des Präsidenten der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Zuvor war er zwei Jahre lang deren Erster Vizepräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Beginn der Karriere und erste Ministerämter ===&lt;br /&gt;
Der in [[Semest]] geborene Huerón studierte Jura und trat nach seinem Abschluss in den Staatsdienst ein, wo er als Beamter in der Justizverwaltung Karriere machte. 1979 wurde Huerón erstmals für die konservative [[PPC]] in die Abgeordnetenkammer gewählt, wo er sich schnell einen Namen als junges vielversprechendes Talent machte. Nach dem Sieg der Konservativen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Parlamentswahlen 1982]] wurde Huerón als Staatssekretär ins [[Ministerium für Wirtschaft und Finanzen|Wirtschaftsministerium]] berufen. Hier war Huerón unter anderem für die Atompolitik verantwortlich. Nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl gründete Ministerpräsident Moya ein eigenes [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Umweltministerium]], an dessen Spitze Huerón in seinem ersten Ministeramt trat. Dieses Amt übte er bis zum Regierungswechsel infolge der  [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1990]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition wurde Huerón vom neuen Partivorsitzenden [[Josep Carles Otero]] als Generalsekretär seiner Partei vorgeschlagen. Im [[Kabinett Otero I|Kabinett Otero]] wurde Huerón 1992 [[Verteidigungsminister]] und konnte sich dabei als Außenpolitiker positionieren. Bei den Wahlkämpfen 1994 und 1998 war er daher auch für Außen- und Sicherheitspolitik seiner Partei verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oppositionszeit 1998-2006 ===&lt;br /&gt;
In der Zeit als Verteidigungsminister wurde Huerón als einer der engsten Vertrauten von Josep Otero auch als potenzieller Nachfolgekandidat gehandelt. Nach dem Rücktritt Oteros als Parteichef der PPC infolge der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Wahlniederlage 1998]] verzichtete er aber auf eine Kandidatur und unterstützte [[Roberto Vidéas]], der zum neuen Vorsitzenden der PPC gewählt wurde. Huerón wurde einer der Stellvertreter und zudem stellvertretender Vorsitzender der PPC-Fraktion in der Abgeordnetenkammer, zuständig für die Außen- und Sicherheitspolitik. Auch im Wahlkampf zu den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] gehörte Huerón als Schattenaußenminister zum Wahlkampfteam. Zudem gehörte er von 2002/2003 als Vertreter der Opposition dem Europäischen Konvent an, der eine europäische Verfassung ausarbeiten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der enttäuschenden Niederlage der Volkspartei und dem folgenden Rücktritt Vidéas’ als Parteivorsitzender kündigte Huerón seine eigene Kandidatur an. Er galt als Kandidat des christdemokratisch, wertkonservativ und europafreundlich geprägten Parteiflügels, dem auch Otero und Vidéas angehört hatten und der die Partei in den Neunziger Jahren dominiert hatte. Konkurrenten waren der vom linken Parteiflügel favorisierte Ex-Sozialminister [[Umberto Salas]] sowie der wirtschaftsliberale und als „Neokonservativer“ bezeichnete [[Bordez|Bordezische]] Regionalpräsident [[Miquel Ánibal Luisanto]], der die Wahlen schließlich für sich entscheiden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2004 rief Huerón heftige Kritik der Linken hervor, als er den von der Linken angestrebten EU-Beitritt der Türkei mit dem Hinweis zurückwies, Europa dürfe seine klare christliche und abendländische Prägung sowie die Errungenschaften der europäischen Aufklärung nicht aufgeben. Die schlagartige Aufnahme von 70 Millionen Muslimen müsse diese Prägung allerdings zwangsläufig in Frage stellen. Vertreter von [[Asul]], [[Verdes|Grünen]] und der äußeren Linken kritisierten dies als xenophob und islamfeindlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Semestiner Kommunalwahl 2004]] kandidierte Huerón als Spitzenkandidat der Konservativen, verlor aber deutlich gegen die Sozialisten unter Amtsinhaber [[Miquel Javier León]]. Danach zog sich Huerón aus der Parteiführung zurück, nachdem es zuvor mehrmals zu Auseinandersetzungen mit Parteichef Luisanto gekommen war. Huerón galt zu dieser Zeit als Kritiker des Kurses Luisantos, eine verstärkte Zusammenarbeit mit der äußeren Rechten [[Joán de la Pênia]]s anzustreben. Huerón gilt als Befürworter des Krieges der USA gegen den Irak. Den Kurs der [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa II|Regierung De la Costa]] lehnte er ab und nannte ihn „antiamerikanisch, und dazu auch noch falsch“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Minister im Kabinett Luisanto und Rücktritt ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] wurde Huerón überraschend ins Wahlkampfteam von Ánibal Luisanto berufen, wo er als Experte für Europafragen und Außenpolitik zuständig war. Seine Einbindung wurde vor allem als Entgegenkommen gegenüber dem Europaflügel der Partei verstanden. Nach dem Sieg der Rechten bei den Parlamentswahlen wurde Huerón im [[Kabinett Luisanto I]] [[Minister für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie]]. Nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Kammerwahlen 2009]] fiel das [[Wirtschaftsministerium]] an die liberale [[UDS]]. Huerón übernahm daraufhin ein zweites Mal das Amt des [[Verteidigungsminister]]s im [[Kabinett Luisanto III]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine zweite Amtszeit als Verteidigungsminister fiel im Sommer 2011 ein Unglück in Afghanistan bei dem durch Verschulden des sagradischen Militärs zahlreiche afghanische Zivilisten ums Leben gekommen waren. Huerón übernahm daraufhin im Juli 2011 die politische Verantwortung und reichte seinen Rücktritt als Minister ein. Für seine Demission wurde ihm aus den eigenen Reihen, aber auch von der Opposition Respekt gezollt. Wenig später übernahm Huerón den Vorsitz im Europaausschuss der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* seit 1979: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2004: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1982-1986: Staatssekretär im [[Wirtschaftsministerium]]&lt;br /&gt;
* 1986-1987: [[Umweltminister]] im [[Kabinett Moya I]]&lt;br /&gt;
* 1990-1992: [[Minister für Regionen, Kommunen und Tourismus]] im [[Kabinett Otero I]]&lt;br /&gt;
* 1992-1998: [[Verteidigungsminister|Minister der Verteidigung]] in den Kabinetten [[Kabinett Otero I|Otero I]], [[Kabinett Otero II|Otero II]] und [[Kabinett Otero III|Otero III]]&lt;br /&gt;
* 2006-2009: [[Wirtschaftsminister|Minister für Unternehmen, Industrie, Handel und Technologie]] in den Kabinetten [[Kabinett Luisanto I|Luisanto I]] und [[Kabinett Luisanto II|Luisanto II]]&lt;br /&gt;
* 2009-2011: [[Verteidigungsminister|Minister der Verteidigung]] im [[Kabinett Luisanto III]]&lt;br /&gt;
* 2012-2015: Vorsitzender im Ausschuss für Europapolitik der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2015-2017: Erster Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: Präsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1991-1992: Generalsekretär der [[PPC]]&lt;br /&gt;
* 1998-2004: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[PPC]]&lt;br /&gt;
* 1998-2006: Stellvertretender Sprecher der [[PPC]]-Fraktion in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 2004: Kandidat der [[PPC]] für das Amt des Bürgermeisters der Stadt [[Semest]] bei der [[Kommunalwahl 2004]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Huerón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Huerón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Huerón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Verteidigungsminister Sagradiens|Huerón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens|Huerón]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Huerón]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.99.36</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sagradische_Abgeordnetenkammer&amp;diff=44265</id>
		<title>Sagradische Abgeordnetenkammer</title>
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		<updated>2018-10-08T15:57:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Camara-Logo.jpg|220px]]&lt;br /&gt;
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| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Camara-Plenarsaal.jpg|250px]]&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Typ'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Unterhaus &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Parlament'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Sagradische Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Führung'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Präsident'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Oscar Rolando Huerón]], [[PPC]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit Dezember 2017)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Vizepräsidenten'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
* [[Cristina María Dacrós]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* [[Ana Oreja]], [[PSP]]&lt;br /&gt;
* [[Antónia Mas]], [[SDU]]&lt;br /&gt;
* [[Benita Hubner]], [[LIB]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Mehrheitsführer'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Joaquín Loubregat]], [[ASUL]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Minderheitsführer'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Manuel Ramœs Iliega]], [[PPC]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Wahl''' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Wahlsystem'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Verhältniswahl &amp;lt;small&amp;gt;(3-Prozent-Hürde)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''letzte Wahl'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Parlamentswahl 2013|3. November 2013]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Struktur''' &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Mitglieder'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 511&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Amtssitz'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:PalaciuMontevil.jpg|250px]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Palâciu Montevil]], [[Semest]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Câmara de Deputadœs''', die [[Sagradien|sagradische]] Abgeordnetenkammer, ist das Unterhaus und im Vergleich zum [[Senat]] die wichtigere der beiden Kammern der sagradischen [[Nationalversammlung]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammensetzung und Wahlmodus ===&lt;br /&gt;
Die Abgeordnetenkammer der sagradischen Nationalversammlung besteht aus 511 Mitgliedern, die für eine Amtsperiode von 4 Jahren nach dem Verhältniswahlrecht in Mehrpersonenwahlkreisen gewählt werden. 412 Abgeordnete werden in 57 Mehrpersonenwahlkreisen gewählt. Zu den 55 [[Provinz (Sagradien)|Provinzen]] des Landes, die in der Regel einen Wahlkreis darstellen, kommen ein Wahlkreis für die in den [[Überseegebiet]]en lebenden Sagradier sowie ein Wahlkreis für Sagradier im Ausland. Die 412 Wahlkreissitze werden je nach Zahl der Wahlberechtigten auf die 57 Wahlkreise verteilt. Kleinster Wahlkreis ist der [[Wahlkreis Val d’Ambrís-Guillard]], der als einziger nicht der Provinzgrenze entspricht, sondern neben der [[Autonome Region Val d'Ambrís|Provinz Val d’Ambrís]] den Westteil der Provinz [[Escada Martitím]] umfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl kommt eine lose gebundene Liste zur Anwendung, auf der die Wähler eine Präferenzstimme für einen Einzelkandidaten der gewählten Liste abgeben können. Zusätzlich werden 99 Sitze kompensatorisch auf nationaler Ebene verteilt, um eine proportionale Mandatsverteilung zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Mandatszuweisung wird zunächst geprüft, welche Parteien auf nationaler Ebene die 3 %-Sperrklausel überwunden haben. Nur solche Parteien werden danach berücksichtigt. Anschließend werden in den Mehrpersonenwahlkreisen die Direktmandate an die Parteien verteilt. Dazu wird nach der Hare/Niemeyer-Methode vefahren. Die 99 Kompensationssitze werden unter Anrechnung der schon zugeteilten Direktmandate nach der Hare/Niemeyer-Methode an die Parteien verteilt, die die Sperrklausel überwunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 55 Provinzwahlkreise (Ausnahme: Val d’Ambrís-Guillard umfasst die Mería Guillard)&lt;br /&gt;
* 1 Wahlkreis für die Überseegebiete&lt;br /&gt;
* 1 Wahlkreis für Auslandssagradier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= 57 Mehrpersonenwahlkreise = 412 Sitze&lt;br /&gt;
+ 99 Sitze nach nationaler Kompensationsliste&lt;br /&gt;
= 511 Sitze gesamt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidium und Gruppen 2017-2021 ===&lt;br /&gt;
==== Präsidium ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Amt&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Amtsinhaber/in&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Präsidium 2017-2021&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Präsident&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Oscar Rolando Huerón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| Dez 2017&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Erste Vizepräsidentin&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Cristina María Dacrós]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| Dez 2017&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Zweite Vizepräsidentin&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ana Oreja]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSP]]&lt;br /&gt;
| Dez 2017&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dritte Vizepräsidentin&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Antónia Mas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[SDU]]&lt;br /&gt;
| Dez 2017&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Vierte Vizepräsidentin&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Benita Hubner]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[LIB]]&lt;br /&gt;
| Dez 2017&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=3 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Beisitzer&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[José María Delcôr]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[V]]&lt;br /&gt;
| Dez 2017&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Dián Clemente]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[RAD]]&lt;br /&gt;
| Dez 2017&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0C8048&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Óliver Cascal]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PRG]]&lt;br /&gt;
| Dez 2017&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gruppen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Gruppe&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|''Portavôce''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|''Líder''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Gruppen 2018-2021&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC)&lt;br /&gt;
| [[Daniel Montxerent]]&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL)&lt;br /&gt;
| [[Joaquín Loubregat]] &lt;br /&gt;
| ''vakant''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Partíu Social Popular]] (PSP)&lt;br /&gt;
| colspan=2| [[Marijol Catalán]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Liberales - UDS]] (LIB)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Iniciativa Plural]] (V)&lt;br /&gt;
| [[Jouana Keskel]] &lt;br /&gt;
| [[Marta Begum]] &amp;amp; [[Estefán Lister-Bloem]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (RAD)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidium und Gruppen 2013-2017 ===&lt;br /&gt;
==== Präsidium ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Amt&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Amtsinhaber/in&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:8%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Präsidium 2013-2017&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Präsident&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Victor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[ASUL]]&lt;br /&gt;
| Dez 2013&lt;br /&gt;
| Dez 2017&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Erste Vizepräsidentin&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Daniela Rosenthal-Valdés]] &lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| Dez 2013&lt;br /&gt;
| Mär 2015&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Oscar Rolando Huerón]]&lt;br /&gt;
| Mär 2015&lt;br /&gt;
| Dez 2017&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Zweite Vizepräsidentin&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Jouana Keskel]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[V]]&lt;br /&gt;
| Dez 2013&lt;br /&gt;
| Dez 2017&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Dritte Vizepräsidentin&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ana Oreja]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[PSP]]&lt;br /&gt;
| Dez 2013&lt;br /&gt;
| Dez 2017&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Vierte Vizepräsidentin&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Antónia Mas]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[SDU]]&lt;br /&gt;
| Dez 2013&lt;br /&gt;
| Dez 2017&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|rowspan=2 align=&amp;quot;center&amp;quot;|Beisitzer&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[RAD]]&lt;br /&gt;
| Dez 2013&lt;br /&gt;
| Dez 2017&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[UDS]]&lt;br /&gt;
| Dez 2013&lt;br /&gt;
| Dez 2017&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gruppen ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Gruppe&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|''Portavôce''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|''Líder''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Gruppen 2013-2017&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (ASUL)&lt;br /&gt;
| [[Joán Sebastian Valler]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis Jun 2014)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Joaquín Loubregat]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit Jun 2014)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC)&lt;br /&gt;
| colspan=2 | [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ils Verdes - Iniciativa Plural]] (V)&lt;br /&gt;
| [[Francisca Abelardo Gimenès]] &lt;br /&gt;
| [[María Nabarro|M. Nabarro]] &amp;amp; [[Domênco Leal|D. Leal]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 2014)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Sofía Odell|S. Odell]] &amp;amp; [[Mariano Rubial|M. Rubial]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 2014)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|&lt;br /&gt;
| rowspan=2| [[Partíu Social Popular]] (PSP)&lt;br /&gt;
| [[Joán de la Pênia]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Eleonora Sarabal]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=2| [[Marijol Catalán]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU)&lt;br /&gt;
| [[Paulo Satyres Blanco]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis Feb 2014)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Arrantxa Bigoudet]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit Feb 2014)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ''vakant'' &amp;lt;small&amp;gt;(bis 2014)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Nícola Mersenburg-López]] &amp;lt;small&amp;gt;(seit 2014)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ils Radicales]] (RAD)&lt;br /&gt;
| [[Catarina Eguelnoff]]&lt;br /&gt;
| [[Javier Ibarra Rodríguez]] &amp;lt;small&amp;gt;(inoffiziell)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Unión Democrática de Sagradia]] (UDS)&lt;br /&gt;
| [[José Luis Deán]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Abdurahim Kader]]&amp;lt;small&amp;gt;(seit 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten der Abgeordnetenkammer in der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|algin=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:7%&amp;quot;|Leg. (Wahl)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6.5%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6.5%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:27%&amp;quot;|Präsident&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:0.5%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:27%&amp;quot;|1. Stellvertreter&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:25%&amp;quot;|Stellvertreter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Präsidenten der Abgeordnetenkammer der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[1. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|I]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1949|1949]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Aug 1949&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Jul 1953&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Amentino Xavier-Castrell]] ([[PPC]], 1949-1953)&lt;br /&gt;
| rowspan=3 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=3|[[Joán Carles Ferrer]] ([[PSU]]/[[ASUL]], 1949-1954)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=4 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=4| [[Fernando Nacesta]] ([[PPC]], 1953-1960)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[2. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|II]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1953|1953]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Jul 1953&lt;br /&gt;
| Sep 1954&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[3. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|III]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1954|1954]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sep 1954&lt;br /&gt;
| Sep 1958&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Santiago Román Guiterres]] ([[PS]], 1954-1958)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[4. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IV]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1958|1958]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Sep 1958&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Sep 1962&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Ricardo Moreno]] ([[ASUL]], 1958-1962)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Paulo Manuel Luciaro]] ([[PPC]], 1960-1962)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[5. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|V]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1962|1962]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sep 1962&lt;br /&gt;
| Jan 1964&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Roberto Helguerra]] ([[PPC]], 1962-1964)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Santiago Moreno]] ([[ASUL]], 1962-1964)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Méndez-León]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[6. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VI]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1963|1963]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Jan 1964&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Apr 1967&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Ricardo Moreno]] ([[ASUL]], 1964-1967)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Carles María Ortega]] ([[PPC]], 1964-1965)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Farino Aliurétez]] ([[PPC]], 1965-1967)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[7. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1967|1967]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Apr 1967&lt;br /&gt;
| Sep 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Farino Aliurétez]] ([[PPC]], 1967-1970)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[David Fernando Galindo]] ([[ASUL]], 1967-1970)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[8. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|VIII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1970|1970]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sep 1970&lt;br /&gt;
| Sep 1974&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[David Fernando Galindo]] ([[ASUL]], 1970-1976)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Farino Aliurétez]] ([[PPC]], 1970-1974)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Méndez-León]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[9. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|IX]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1974|1974]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Sep 1974&lt;br /&gt;
| Dez 1976&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Luciano González]] (1974-1977)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Lionel Vega]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[10. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|X]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1976|1976]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2| Dez 1976&lt;br /&gt;
| rowspan=2| Dez 1978&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Isabel Defernandis Carret]] ([[ASUL]], 1976-1978)&lt;br /&gt;
| rowspan=2|&amp;lt;small&amp;gt;[[Lionel Vega]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Márcio Ellévez Perón]] ([[PPC]], 1977-1978)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[11. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XI]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1978|1978]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dez 1978&lt;br /&gt;
| Nov 1982&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| |[[Márcio Ellévez Perón]] ([[PPC]], 1978-1982)&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2| [[Isabel Defernandis Carret]] ([[ASUL]], 1978-1984)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Lionel Vega]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[12. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1982|1982]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Nov 1982&lt;br /&gt;
| rowspan=2|Nov 1986&lt;br /&gt;
! rowspan=3 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=3|[[Marcelo Iudeta]] ([[PPC]], 1982-1990)&lt;br /&gt;
| rowspan=2| &amp;lt;small&amp;gt;[[Carles Domínguez-Corell]] ([[UDS]], bis 1985), [[Alberto Ròs-Estrell]] ([[PRD]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Stefano Nacoma]] ([[ASUL]], 1984-1986)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[13. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1986|1986]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nov 1986&lt;br /&gt;
| Nov 1990&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[María Benítez Saforcada]] ([[ASUL]], 1986-1990)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[14. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIV]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1990|1990]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nov 1990&lt;br /&gt;
| Nov 1994&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Francisca Calbán]] ([[PPC]], 1990-1998)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Andrés Colón]] ([[ASUL]], 1990-1994)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Victor António Anghés]] ([[UDS]], bis 1992), [[María Isabel Costa]] ([[UDS]], seit 1992), [[Lorenzo Beregas]] ([[PCS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[15. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XV]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1994|1994]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nov 1994&lt;br /&gt;
| Dez 1998&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Luis José López]] ([[ASUL]], 1994-1998)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[María Isabel Costa]] ([[UDS]]), [[Nora Luseto]] ([[V]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[16. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVI]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 1998|1998]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dez 1998&lt;br /&gt;
| Nov 2002&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Francisco Montero Vidal]] ([[ASUL]], 1998-2006)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Romano Estrubal Seturo]] ([[PPC]], 1998-2002)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Domênca Juanitas]] ([[Verdes|V]]), [[Aliureto Torrent]] ([[PSP]]), [[Simoneta Algrande]] ([[PCS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[17. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 2002|2002]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nov 2002&lt;br /&gt;
| Nov 2006&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Francisco Valderrano]] ([[PPC]], 2002-2006)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Aliureto Torrent]] ([[PSP]]), [[Domênca Juanitas]] ([[Verdes|V]]), [[Marcelina Hernandes Follar]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[18. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XVIII]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 2006|2006]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Nov 2006&lt;br /&gt;
| Dez 2009&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2|[[Daniela Rosenthal-Valdés]] ([[PPC]], 2006-2013)&lt;br /&gt;
| rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| rowspan=2| [[Victor Gomes Amarón]] ([[ASUL]], 2006-2013)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Aliureto Torrent]] ([[PSP]]), [[Luca Cardoso]] ([[SDU]]), [[Marcelina Hernandes Follar]] ([[UDS]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[19. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XIX]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 2009|2009]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dez 2009&lt;br /&gt;
| Dez 2013&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Aliureto Torrent]] ([[PSP]]), [[António Fiali]] ([[SDU]]), [[Domênca Juanitas]] ([[Verdes|V]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2| [[20. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XX]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 2013|2013]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2| Dez 2013&lt;br /&gt;
| rowspan=2| Dez 2017&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2| [[Victor Gomes Amarón]] ([[ASUL]], 2013-2017)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Daniela Rosenthal-Valdés]] ([[PPC]], 2013-2015)&lt;br /&gt;
| rowspan=2| &amp;lt;small&amp;gt;[[Jouana Keskel]] ([[Verdes|V]]), [[Ana Oreja]] ([[PSP]]), [[Antónia Mas]] ([[SDU]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Oscar Huerón]] ([[PPC]], 2015-2017)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| rowspan=2| [[21. Legislaturperiode der sagradischen Abgeordnetenkammer in der Dritten Republik|XXI]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Parlamentswahl 2017|2017]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=2| Dez 2017&lt;br /&gt;
| rowspan=2|&lt;br /&gt;
! rowspan=2 style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| [[Oscar Huerón]] ([[PPC]], seit 2017)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| rowspan=2| [[Cristina María Dacrós]] ([[ASUL]], seit 2017)&lt;br /&gt;
| rowspan=2| &amp;lt;small&amp;gt;[[Ana Oreja]] ([[PSP]]), [[Antónia Mas]] ([[SDU]]), [[Benita Hubner]] ([[LIB]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Parlament]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Verfassungsorgan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.99.36</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liberales&amp;diff=44264</id>
		<title>Liberales</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Liberales – UDS'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Liberales-Logo1.jpg|160px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:MarteThorkildsen.jpg|220px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=3 style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Parteivorsitzende'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Beatrice Iniagui]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Generalsekretär'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''vakant''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Fraktionssprecher'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Ruis Montanier]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Stellvertretende Parteivorsitzende'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1961&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Jovenes Liberales]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Il Citadano]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Think Tank'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Fundación Aliureto Fernandez]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Ausrichtung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Liberalismus&amp;lt;br&amp;gt;Wirtschaftsliberalismus&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Mitte-Rechts&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''International'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Liberale Internationale&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| hellblau&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Liberales''' (formell ''Liberales - Unión Democrática de Sagradia'') sind eine politische Partei in [[Sagradien]]. Seit ihrer Gründung im Jahr 1961 bis zur Umbenennung im Oktober 2016 trug die Partei den Namen '''Unión Democrática de Sagradia''' (kurz '''UDS''', deutsch ''Demokratische Union Sagradiens'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UDS ging 1961 aus dem Wahlbündnis ''Demokratische Union'' hervor, das vom wirtschaftsliberalen [[Movimiento Republicano de la Libertá]] (MRL), dem nationalliberalen [[Partíu Nacional Democrático]] (PND) sowie dem sozialliberalen [[Partíu Republicano Radical]] (PRR) gebildet wurde. Die 1958 an der Demokratischen Union beteiligte [[Partíu Republicano (20. Jahrhundert)|Republikanische Partei]] (PR) ging nicht in der UDS auf und verließ die gemeinsame Fraktion Ende 1960. Bereits zuvor war die kleine [[Coalición Democrática del Progreso]] (CDP) von [[Lorenzo Estrubal]] der Fraktion beigetreten und ging schließlich ebenfalls in der UDS auf, in der zu Beginn gleichermaßen liberalkonservative, nationalliberale sowie laizistisch-republikanische bzw. sozialliberale Strömungen vertreten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle ihre Vorgängerparteien konnte die UDS lange als Honoratiorenpartei charakterisiert werden. Trotz Versuchen, das zu ändern, verfügt die UDS bis heute nur über schwache Parteistrukturen. Die Union verstand sich von Beginn an in Abgrenzung zur christdemokratischen [[PPC]] sowie zu den [[ASUL|Sozialisten]] als Partei der laizistischen Mitte. Wirtschaftspolitisch nahm sie eine Mitte-Rechts-Position ein und engagierte sich für die Etablierung einer weitgehend freien Marktwirtschaft. Außenpolitisch stand die Demokratische Union von Beginn an für eine westintegrative, europafreundliche Linie, besonders nach der Majorisierung und schließlich dem Ausscheiden des radikalen nationalistischen Flügels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2006 bis 2013 war die UDS Teil der sagradischen Regierungskoalition unter [[Miquel Ánibal Luisanto]] und bildete zusammen mit der christdemokratischen [[Volkspartei]] eine konservativ-liberale [[Kabinett Luisanto III|Minderheitsregierung]]. Aktuelle Parteivorsitzende ist seit 2013 die Abgeordnete [[Beatrice Iniagui]], die in diesem Amt den langjährigen Vorsitzenden und früheren [[Wirtschaftsminister]] [[Luca Orrieva]] ablöste. Unter Iniaguis Führung beschloss die UDS auf ihrem Parteitag im Oktober 2016 offiziell ihr Rebranding als ''Liberales'' (mit dem Kürzel ''LIB''). Seit Februar 2018 bilden die Liberalen erneut eine [[Kabinett Ramœs Iliega|Minderheitsregierung]] mit dem [[PPC]] unter [[Manuel Ramœs Iliega]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der UDS ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung in der Demokratischen Union ===&lt;br /&gt;
Den Entstehung der UDS ist im Zusammenhang der Konzentrationsprozesse in der politischen Landschaft Sagradiens zu sehen. Zusammen kam dabei einerseits die Schwäche der liberalen Parteien Sagradiens in der Nachkriegszeit gegenüber den dominierenden [[PPC]] und [[ASUL]], andererseits die zunehmende Distanzierung der Radikalen von den Parteien der sogenannten [[Coalición Democrática]] und die Annäherung an die liberalkonservative Rechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Konsequenz traten die Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Kammerwahlen 1954]] als „Demokratische Union“ an und vereinigten damit Teile der laizistisch-linksliberalen auf den kleineren Mittelstand ausgerichteten Tradition des sagradischen Radikalismus (den „Radicales“) mit der eher rechtsliberalen großbürgerlichen Tradition der republikanischen „Liberales“. Die Union sah sich damit als nicht-konfessionelle, laizistische Alternative im bürgerlichen Lager. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zerfall der [[Zentrumskoalition]] aus [[PPC|Konservativen]] und [[ASUL|Sozialisten]] traten die Unionsparteien 1955 als Koalitionspartner einer [[Bürgerblock|bürgerlichen Koalition]] an die Seite der PPC. UDR-Chef [[Luciano Vélez]] wurde Innenminister und Vizeministerpräsident, doch bereits im gleichen Jahr folgte ihm sein Parteikollege [[Carles Méndez-León]], der als wesentlicher Architekt des Parteienbündnisses galt. Zu dieser Zeit zeichnete sich die Union mehrheitlich durch ein dezidiert marktwirtschaftliches, sozial reaktionäres Programm aus, das hauptsächlich die Interessen des Alten Mittelstands vertrat. Seit Ende der Fünfziger Jahre und mit zunehmender Erstarrung der PPC als konservativer Kraft sah sich die UD jedoch zunehmend als Reformfaktor und entwickelte unter dem Einfluss der radikalen Elemente erste Ansätze eines bürgerrechtsliberalen Verständnisses. Dennoch dominierten zu jeder Zeit die konservativ-bürgerlichen Kräfte im Bündnis und später in der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteigründung und Oppositionszeit (1961-1963) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Houssay2.jpg|thumb|[[Carles Méndez-León]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Erfolgen bei den [[Wahl zu sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Kammerwahlen 1954]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkamemr 1958|1958]], bei der das liberale Bündnis knapp 9 bzw. 10 Prozent der Stimmen auf sich vereinte und damit vierte Kraft im Parlament wurde, kam es 1961 zur Parteivereinigung. Ziel war die Bündelung der Kräfte auch in organisatorischer Hinsicht. In der neuen Partei gingen die aus der radikal-liberalen Tradition stammende PRR, die eher wirtschaftsliberal-großbürgerliche MRL, die national-liberal gesinnte PND sowie die weithin als Ein-Mann-Partei aufgestellte CDP von Lorenzo Estrubal auf. Der Aufbau von stärker organisierten Parteistrukturen und die Erweiterung der Mitgliederbasis, wesentliches Ziel der Parteigründung, schlugen aber weitgehend fehl. Die UDS blieb ebenso wie ihre Quellparteien eine Honoratiorenpartei. Erster Vorsitzender der UDS wurde [[Carles Méndez-León]], der innerhalb der zunächst kollektiv geführten Union bereits seit dem Wahlerfolg 1958 zunehmend die Führungsrolle eingenommen hatte und als mit Abstand profiliertester und strategisch wie rhetorisch begabtester Politiker der ersten Riege wahrgenommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Kammerwahlen 1962]] brachten der UDS einen ersten Dämpfer. Sie fiel auf weniger als 9 Prozent der Wählerstimmen zurück und hatte ihre Funktion als Mehrheitsbeschaffer und liberale Kontrollinstanz innerhalb einer bürgerlichen Koalition angesichts des schwachen Ergebnisses der PPC verloren. Nach der Bildung der [[Große Koalition|Großen Koalition]] aus PPC und ASUL im Jahr 1962 und dem Gang in die Opposition brachte Parteichef Méndez-León die UDS zunehmend auf einen Kurs der Mitte und versuchte die Partei als liberale Kraft zwischen den beiden großen Weltanschauungsparteien zu etablieren. Die enge Anlehnung an die PPC sollte korrigiert und das Image der Partei als Reformkraft gestärkt werden. Europapolitisch setzte sich ein klar integrationsfreundlicher Kurs durch, wirtschaftspolitisch entwickelte die Partei den Leitspruch vom „Liberalismus mit Herz und Verstand“, der grundsätzlich die Sozialgesetzgebung des Landes akzeptierte und sich vom Konzept der Marktwirtschaft in Reinform verabschiedete. Dies sollte vor allem Wähler der neu entstehenden Mittelschichten anziehen, die die schrumpfende Wählerbasis der Partei im Alten Mittelstand ergänzen sollten. Das neue Konzept erhielt bei den vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|Neuwahlen 1963]] deutlichen Zuspruch der Bevölkerung, die der Partei 12 Prozent der Stimmen gab. Jedoch stammten die Stimmen weniger aus dem linken oder linksliberalen Lager als vielmehr von enttäuschten PPC-Wählern, die der Partei das Bündnis mit den Sozialisten übelgenommen und sich in Scharen von dieser abgewendet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierungsbeteiligungen mit Sozialisten und Christdemokraten (1964-1970) ===&lt;br /&gt;
Dennoch dominierte nun für eine kurze Zeit der progressive Flügel der Partei, der sich durch den Wahlerfolg gestärkt und bestätigt fühlte. Unter dem Einfluss der progressiv-liberalen Vordenker [[Lionel Vega]] und [[António Morales]] wurden nun bürgerrechtsliberale Konzepte vorangetrieben und eine vorsichtige Annäherung an die gemäßigte Linke betrieben, die 1964 in der Bildung einer Mitte-Links-Koalition unter Führung der Sozialisten gipfelte. Es folgten heftige innerparteiliche Diskussionen über die Teilnahme an der Regierung [[Kabinett Santiago]]/[[Kabinett Del Pérez I]], welche die Parteiführung vor allem aus taktischen und strategischen Gründen betrieb, nicht zuletzt um das eigene Profil als eigenständige Kraft gegenüber den einflussreicheren Christdemokraten zu wahren und gleichzeitig als „bürgerliches Korrektiv“ gegenüber den linken Koalitionspartnern zu fungieren. Unter Führung von [[Marcio Montone]] verließ ein großer Teil der Konservativen die Partei und bildete zunächst die [[Federación de Democráticœs per la Libertá]] (FDL), die wenig später im PPC aufgingen. Das Klima innerhalb der von beiden Seiten als Vernunftehe und Zwischenstation betrachteten Mitte-Links-Koalition verschlechterte sich seit 1966 im Zuge einer sich verschlechterten Wirtschaftslage zunehmend und die parteiinternen Gegner der Koalition wurden gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach heftigen parteiinternen Auseinandersetzungen und einem Fast-Putsch von Außenhandelsminister [[Miquel Micú]], dem Anführer des verbliebenen konservativen Flügels in der UDS, gegen die Parteiführung Carles Méndez-León kündigte die UDS 1967 das Mitte-Links-Bündnis wieder auf und führte [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|vorgezogene Neuwahlen]] herbei, die für die Partei zu einer deutlichen Niederlage führte. Die Partei verlor ein Viertel ihrer Wähler und ging gegenüber dem potenziellen konservativen Koalitionspartner geschwächt hervor. Wieder reichte es nicht für eine rein bürgerliche Mitte-Rechts-Koalition, obwohl der nun als Volkspartei auftretende PPC klar stärkste Kraft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch trat die UDS in eine bürgerliche Minderheitsregierung mit dem PPC ein, die sich parlamentarisch auf die Stimmen der linksliberalen [[PRD]] stützen sollte. Zwar blieb Méndez-León Parteichef und Vizepremierminister, doch nahm Micú nun als Vorsitzender der UDS-Parlamentsfraktion und Minister ohne Geschäftsbereich eine Schlüsselstellung in der Partei ein, die damit wieder deutlich als rechtsliberale Partei wahrgenommen werden konnte. Nach Skandalen in der PPC und Imageverlusten in Zusammenhang mit den Studentenunruhen des Jahres 1968 kam es innerhalb der Partei erneut zu ernsthaften Auseinandersetzungen um den küntftigen Kurs. Besonders die kurzzeitlige Zusammenarbeit der Minderheitsregierung mit dem rechten [[MFP]], die der Regierung 1968 das Überleben gesichert hatte, führte zu Verstimmungen bei der nachwievor kleinen Basis und zu Richtungsstreit in der Führung. Daran konnte auch nichts ändern, dass die UDS mit Carles Méndez-León 1970 in einer neuen ''Koalition der Mitte'' erstmals den Regierungschef stellte und in einer Schlüsselposition gelandet war. Das als Übergangsregierung konzipierte Kabinett Méndez-León blieb ein Übergangsphänomen und scheiterte nach wenigen Monaten. Bei [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|vorgezogenen Neuwahlen im Herbst 1970]] wurden PPC und UDS gleichermaßen abgestraft. Mit 7,3 Prozent der Stimmen schnitt die UDS so schlecht ab wie noch nie zuvor. Zugleich wurde sie nun mit dem Sieg der Linken gemeinsam mit der PPC in die Opposition verbannt und verlor damit ihre Rolle als „pivotal party“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwölf Jahre in der Opposition (1970-1982) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:MauriceSchumann1.jpg|thumb|[[Lorenzo Estrubal]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die widerstreitenden Parteiflügel um Lionel Vega und António Morales auf der Linken und Miquel Micú auf der Rechten setzte sich schließlich der neue Parteichef [[Lorenzo Estrubal]] durch, der wie sein Vorgänger Carles Méndez-León auf einen Kurs der Äquidistanz gegenüber Sozialisten und Konservativen setzte und die UDS als liberale Partei der bürgerlichen Mitte etablieren wollte. In der gemeinsamen Opposition mit dem orientierungslosen PPC lief diese Strategie freilich zunächst ins Leere, da es galt, die Linksregierung Caval gemeinsam zu kritisieren. Von einer geschlossenen Opposition konnte keine Rede sein. Die Gesellschaftsreformen der sozialistischen Minderheitsregierung Caval wurden bei deutlicher Ablehnung durch die PPC von der UDS gespalten aufgenommen und in Teilen unterstützt, die Sozial- und Wirtschaftspolitik der Linken dagegen gemeinsam mit den Konservativen heftig bekämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Kammerwahlen 1974]] trat die UDS schließlich als „Opposition der Vernunft“ auf und trat für den „marktwirtschaftlichen Wechsel“ ein. Ziele waren ein zweistelliges Ergebnis für die Liberalen und die Ablösung der linken Mehrheit durche eine neue bürgerliche Koalition. Zwar konnten sich die Liberalen gegenüber dem schwachen Ergebnis von 1970 auf mehr als acht Prozent der Stimmen verbessern, doch verfehlten sie die Zweistelligkeit klar und auch der erhoffte Machtwechsel blieb aus. Die Sozialisten konnten ihre Minderheitsregierung fortsetzen, die UDS blieb in der Opposition, erklärten sich aber in der Folge bereit, die Regierung in einzelnen Punkten zu unterstützen. Da es zwischen Sozialisten und Kommunisten aber zum Bruch kam und vor allem der rechte Parteiflügel der ASUL auf eine stabile Mehrheit drängte, nahm Joán Caval 1979 schließlich Verhandlungen mit Estrubal zur Bildung einer sozialistisch-liberalen Koalition auf, die aber scheiterten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogene Neuwahl der Kammer im April 1979]] gingen die Unionsdemokraten mit dem erklärten Ziel einer bürgerlichen Mehrheit. Sie versuchten im Wahlkampf, sich als bürgerliches Korrektiv der letzten Jahre zu präsentieren. Der Spagat zwischen Anpreisung der mageren Ergebnisse und Verteufelung des bisherigen Koalitionspartners misslang weitgehend. Mit 8,5 Prozent der Stimmen ging die UDS deutlich geschwächt aus den Wahlen hervor und verfehlte die erhoffte Mehrheit für eine Koalition mit der Volkspartei. Der politische Flirt mit den Sozialisten war von einem Großteil der liberalen Wähler als Bruch am Versprechen der „marktwirtschaftlichen Wende“ gewertet worden, die inhaltlich reformierte PPC unter [[Sandro De la Nada]] auch für liberal gesinnte Wähler zur Alternative geworden. Da die Konservativen diesesmal aber stärker abschnitten als die Sozialisten, wurde eine Große Koalition gebildet.  Damit war die UDS erneut in die Opposition gedrängt und zunächst weitgehend orientierungslos. Parteichef Estrubal konnte sich hauptsächlich aus Mangel an mehrheitsfähigen Alternativkandidaten um den Parteivorsitz im Amt halten, jedoch schien vielen Beobachtern eine Ablösung noch vor den Folgewahlen 1982 wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angeschlagene Estrubal rettete sich mit einer Flucht nach vorne. Obwohl eine Absage an das Konzept des „Liberalismus mit Herz und Verstand“ formal nicht erfolgte, nahm die Partei unter dem gestiegenen Einfluss der Wirtschaftsliberalen eine klare neoliberale Wende. Nun stand der Hinwendung zu Reagonomics und Thatcherismus in wirtschaftspolitischen Belangen nichts mehr im Wege. Die von der PPC in der Großen Koalition abverlangte Kompromissbereitschaft in sozial- und wirtschaftspolitischen Fragen sollte sich nun in spiegelbildlicher Weise zu den Jahren 1975-1978 zugunsten der UDS auszahlen. Die Stärkung der Wirtschaftsliberalen auch in der konservativen Volkspartei, welche die Große Koalition belastete und schließlich mit zum vorzeitigen Scheitern im Jahr 1982 führte, stärkte die Aussicht auf eine konservativ-liberale Koalition der Marktwirtschaft und eine rechte Wende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierungsbeteiligungen in den &amp;quot;Liberalen Achtzigern&amp;quot; (1982-1992) === &lt;br /&gt;
[[Bild:UDS-Logo-1980.jpg|thumb|UDS-Logo 1967-1987]]&lt;br /&gt;
Die Wende hin zum &amp;quot;liberalen Jahrzehnt&amp;quot; wurde schließlich mit dem Sieg der Bürgerlichen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Parlamentswahl 1982]] verwirklicht. Mit ihrem neoliberal ausgerichteten Spitzenkandidaten [[Emilio Moya]] wurde die Konservativen deutlich stärkste Kraft, die nicht minder wirtschaftsliberal aufgestellten Unionsdemokraten konnten mit 11,5 Prozent sogar ein sehr gutes zweistelliges Ergebnis feiern, das die innerparteiliche Stellung von Parteichef Lorenzo Estrubal nachhaltig stärken konnte. Dabei hatte die UDS vor allem bei infolge der Großen Koalition enttäuschten Wählern der großen Parteien gepunktet, vor allem bei sozialliberal geprägten ASUL-Wählern, die vom dezidiert linken Spitzenkandidaten der Sozialisten [[Andrés Colón]] jedoch von einer Wahl der ASUL abgehalten wurden. Dank des Erfolgs kehrten die Unionsdemokraten wieder in die Regierung zurück, zum ersten Mal seit 1970 zusammen mit der Volkspartei.&lt;br /&gt;
Das ehrgeizige Reformprogramm der neuen PPC/UDS-Koalition trug in wesentlichen Fragen die Handschrift der sich mehr denn je als wirtschaftsliberale Partei verstehenden UDS. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Guivares-Affäre]], welche den Koalitionspartner schwer traf und die Koalition belastete, erlebte die UDS 1984/85 einen zwischenzeitlichen Höhenflug in Umfragen und Nebenwahlen, der vor allem zulasten des schwer angeschlagenen PPC ging. Für wenige Monate schien es, als könne die UDS sogar ihr lang ersehntes Ziel erreichen, die Konservativen als stärkste Kraft des Mitte-Rechts-Lagers abzulösen.  Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1984]], bei denen die PPC auf einen eigenen Kandidaten verzichtet hatte, kam der UDS-Kandidat [[Carles Domínguez]] in die Stichwahl, die er gegen den Sozialisten [[Felipe López]] verlor. Auch bei den [[Europawahlen 1984]] schnitt die Partei mit über 15 Prozent stark ab, doch bereits bei den folgenden [[Regionalwahlen 1985]] war der Höhenflug weitgehend beendet und die PPC hatte sich einigermaßen stabilisiert. Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordentenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] bestätigten im Grund das Ergebnis von 1982, verzeichneten für die UDS aber noch einmal eine Steigerung auf 12 Prozent der Stimmen. Angesichts des schlechten Ergebnisses des PPC war die Mehrheit der Regierung aber verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konsequenz musste erneut heißen: Entweder die [[Große Koalition]] unter Ausschluss der UDS oder aber eine erneute Zusammenarbeit mit den Sozialisten in einer Neuauflage der zuletzt gescheiterten [[Coalición Viola|Lila Koalition]], für die nun aber die Sterne deutlich besser standen. Die Sozialisten hatten sich mit ihrem Spitzenkandidaten [[Donado Ricardes]] ein deutlich auf die politische Mitte zugeschnittenes Programm verordnet, das auf Sozialisierung gänzlich verzichtete und die Wirtschaftsreformen der Regierung Moya in ihren Substanzen nicht angreifen wollte. Dies sowie die Aussicht auf den Machterhalt erleichterten den Bürgerlichen vom UDS erneut den Gang in die Mitte-Links-Koalition, die auch deutlich harmonischer verlief als die beiden Vorgängermodelle. Estrubal blieb Außenminister, daneben stellte die UDS den Finanz- bzw. seit 1988 den Wirtschaftsminister sowie durchgängig den Minister für Außenhandel, wodurch sich die Partei den nötigen Einfluss auf die Wirtschaftspolitik sichern konnte. Die Reformen der Vorgängerregierung wurden auch im Wesentlichen, wenn auch gebremst, weitergeführt. Anders als 1967 und 1978 musste die Partei diesesmal auch keine Erdrutschniederlage hinnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verluste fielen moderat aus, mit 9,4 Prozent der Stimmen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] hatte sich die UDS stabilisiert und ihre Rolle als „pivotal party“ nochmals gerettet. Da die Konservativen aber deutlich besser abschnitten als die ASUL und die Mehrheit der Mitte-Links-Koalition damit verloren war, kehrte die UDS wieder in die bürgerliche Koalition an der Seite der PPC zurück. Die moderate sozialliberale Koalition sollte also Zwischenstufe bleiben, die UDS zwischen 1982 und 1990 trotz Regierungswechseln das Kontinuität verleihende Element der Regierung darstellen. Die als Zeitalter des Neoliberalismus innerhalb der sagradischen Politik geprägten Achtziger und frühen Neunziger sahen die UDS daher nach der Krise der späten Siebziger Jahre in einer ungekannten Machtstellung, in der Lorenzo Estrubal zum unumstrittenen Parteipatriarchen aufgestiegen war, der auch nach seinem Rücktritt vom höchsten Parteiamt 1989 unter seinem Nachfolger [[Angel Ribero]] der heimliche Parteichef blieb. Als Außenminister prägte Estrubal vor allem die Außenpolitik dieser Jahre, welche die Intensivierung der europäischen Integration mit der Unterzeichnung des Schengener Abkommens 1985 und des Vertrags von Maastricht 1992 verzeichneten. Nicht ohne Grund konnte sich die UDS bei den [[Europawahlen 1989]] und [[Europawahlen 1994|1994]] als „Europapartei“ bewerben, hatte sie die vertiefte Integration Sagradiens doch entscheidend mit voran gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierungspolitik in der Nach-Estrubal-Ära (1992-1998) ===&lt;br /&gt;
Dennoch sollte sich die Rolle der UDS im sagradischen Parteiensystem in den Neunziger Jahren entscheidend verändern. Dem wegen einer privaten Affäre erzwungenen Rückritt von Parteichef und Wirtschaftsminister [[Angel Ribero]], den zugleich [[Lorenzo Estrubal]] zum Rückzug aus dem Ministeramt nutzte, folgte eine anhaltende Krise der UDS. Das Duo [[Luca Bremante]] und [[Mário Bahamonte]] an der Spitze der Partei startete zwar stark, geriet aber zunehmend in Schwierigkeiten. Nachdem die Partei für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] erstmals nicht den Parteichef Bahamonte, sondern den Wirtschaftsminister [[Luca Bremante]] zum Spitzenkandidaten gewählt hatte, musste dieser aufgrund einer privaten Affäre mitten im Wahlkampf auf seine Ämter in Regierung und Partei verzichten. Die Wahlen endeten jedoch trotz leichter Verluste für die [[UDS]] mit einer Bestätigung der bürgerlichen Regierungsmehrheit. Besonders die Bestrebungen der [[Grüne]]n, sanfte Drogen zu legalisieren und eine Ökosteuer einzuführen sowie deren gespaltene Haltung zum transatlantischen Bündnis und zu den europäischen Institutionen halfen der UDS noch einmal, Wähler im bürgerlichen Lager zu halten. Mit 8,9 Prozent hielten sich die Verluste gegenüber 1990 im Rahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Veltroni1.jpg|thumb|200px|[[Victor António Anghés]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die errettete Regierungsbeteiligung wusste die UDS aber nicht mit Inhalten auszufüllen. Die versprochenen Reformkonzepte konzentrierten sich erneut verstärkt auf Steuersenkungen, die gegen die anhaltende Arbeitslosigkeit aber wirkungslos blieben. Was die bürgerlichen Freiheiten anbelangt, verblieb die UDS auf die Bewahrung des Erreichten festgelegt, ohne die Interessen ihrer Klientel in den neuen Mittelschichten adäquat abzubilden. Der überraschende Wahlerfolg des Rechtspopulisten [[Joán De la Pênia]] und seiner [[PSP|Sozialen Volkspartei]] PSP bei den Kammerwahlen 1994 verunsicherte die UDS-Führung, die das Ergebnis so interpretierte, dass die Bürger nicht für liberale Gesellschaftsreformen bereit waren und sich um ihre innere Sicherheit sorgten. Mahner, die UDS müssten ein bürgerlich-liberales Gegenstück zu den Populisten darstellen und sich stärker für liberale Inhalte engagieren, blieben in der Minderheit und weitgehend ungehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts schlechter Ergebnisse bei den [[Senatswahlen 1997|Senats-]] und [[Regionalwahlen 1997]] nahmen die innerparteiliche Diskussion und die Orientierungslosigkeit zu. Die von Teilen der Partei zeitweise eingeschlagenen europakritischen Töne, die der aufstrebenden rechtspopulistischen PSP das Wasser abtragen sollten, brachen völlig mit dem zuvor etablierten pro-europäischen Image der Partei und verwirrten treue UDS-Wähler vollends. Derartige Eskapaden, die wenig dazu geeignet waren, das eigene Wählermilieu zu erreichen, wurden schließlich durch den seit 1995 amtierenden Parteichef [[Victor António Anghés]], wenn auch zu spät, zurückgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gang in die Opposition (1998-2001) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:UDS-Logo-2000.jpg|thumb|UDS-Logo 1998-2007]]&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] brachten der UDS das Unvermeidliche. Die Partei verlor fast die Hälfte ihrer Wähler und fiel von 8,9 auf 4,2 Prozent der Stimmen zurück, musste damit das schlechteste Ergebnis ihrer Parteigeschichte verkraften und fiel vom sonnigen Platz als dritten Kraft in der sagradischen politischen Landschaft auf den fünften Platz hinter Grüne und Rechtspopulisten zurück. Nach 16 Jahren ununterbrochener liberaler Mitregierung und davon zwölf an der Seite der PPC wurde die Partei kaum noch als eigenständige liberale Partei, stattdessen eher als Anhängsel der Konservativen, wahrgenommen. Die Reduzierung ihrer Politikinhalte auf wirtschafts- und sozialpolitische Fragen und die konservative Wähleransprache waren gegenüber einer inhaltlich und strategisch erneuerten progressiven Alternative seitens der rot-grünen Allianz zu wenig. Besonders im Wählersegment der besser Gebildeten, jahrzehntelang Teil der unionsdemokratischen Kernwählerschaft, verlor die UDS zwischen den Achtziger und späten Neunziger Jahren großen Zuspruch an die postmaterialistisch ausgerichteten Grünen und 1998 nochmals an die als progressive Mitte-Links-Partei auftretenden Sozialisten. Über Jahrzehnte hinweg war die UDS von Wählern ja nach Koalition und politischer wie personeller Ausrichtung auf dem Links-Rechts-Schema mal stärker in der Mitte, mal eher leicht zur Rechten des PPC bzw. gleichauf mit der PPC verortet worden, in den gesamten Neunziger Jahren war sie dagegen auf der Links-Rechts-Skala nicht mehr wirklich von der PPC unterscheidbar geworden und auch in der libertär-konservativen Konfliktdimension wurde sie nur noch bedingt als liberale Partei wahrgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UDS brauchte lange, um sich in der Opposition zu erholen. Die [[Europawahlen 1999]] endeten mit einem Ergebnis von 3,5 Prozent und drei Abgeordneten in einem Desaster. Auch bei den [[Kommunalwahlen 2000|Kommunal-]] und [[Senatswahlen 2000|Senatswahlen des Jahres 2000]] schnitten die Unionsdemokraten enttäuschend ab. Die Partei schaffte es sichtlich nicht, sich in der ungewohnten Oppositionsrolle zurechtzufinden. Die seriöse, aber zahme Politik der Parteiführung unter António Anghés kontrastierte vor allem mit dem lauten schillernden Auftreten der Rechtspopulisten Joán De la Pênias, von dem sich die UDS bewusst absetzen wollte. Die Hinwendung zu klassisch linksiberalen Themen wie dem Schutz der Bürgerrechte, wie sie die Rechtsexpertin der Partei [[Benita Hubner]] zunehmend forderte, konnte gegenüber den energischen Reformen der Regierung De la Costa wenig Eindruck machen und stieß zudem in der von konservativen Technokraten geführten Parteispitze auf wenig Gegenliebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Rücken des deutlich angeschlagenen Parteivorsitzenden Anghés begannen alsbald die Diadochenkämpfe unter seinen potenziellen Nachfolgern, die aber allesamt den Sturz nicht wagten. Als aussichtsreichste Kandidaten positionierten sich bald [[Luca Bremante]], ehemaliger Wirtschaftsminister und Vizepremier und durch persönliche Affären vorbelastet, dazu aber wirtschaftsnah und einstiger Kronprinz Lorenzo Estrubals, auf der anderen Seite der seit 1998 als Generalsekretär amtierende [[Luca Orrieva]], deutlich jünger als Bremante und Anhänger einer Gruppe namens „Força Cívica“, die bemüht war, die UDS unter Verzicht auf das wirtschaftspolitisch geprägte Schlagwort des Liberalismus als „bürgerliche Kraft“ und damit als in der Mitte der sagradischen Zivilgesellschaft stehende Bewegung darzustellen. Die Partei sollte vom Image der „Wirtschafts- und Honoratiorenpartei“ zu einem der „Gesellschaftspartei“ transformiert werden, wobei Orrieva das Idealbild einer „Gesellschaft der Chancen und Freiheiten“ vorschwebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orrievas Neuausrichtung richtete sich zuvorderst auf den politischen Stil und die Selbstdarstellung der Partei, die durch eine direktere Ansprache und ein jugendlicheres dynamischeres Auftreten gesprägt sein sollte. Inhaltlich verblieb die Partei auch unter seiner Ägide als Generalsekretär dem alten konservativen Liberalismus weithin verhaftet. Bremantes Ziel war dagegen die Schärfung der Partei als radikale neoliberale Kraft mit einem kompromisslosen staatsminimalistischen Programm und einer bisweilen populistischen Ansprache. Als Vizefraktionschef und wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Partei wollte der als Wahrer der Interessen des Mittelstands auftretende Bremante die unter ihrem Parteichef [[Roberto Vidéas]] gemäßigt-zentristisch auftretende PPC ausmanövrieren und wirtschafts- wie sozialpolitisch überholen. Der Reformstau in den sagradischen Sozialsystemen wurde bald zu seinem Hauptangriffsziel. Verbündete gewann er im Wirtschaftsflügel des PPC, der immer stärker gegen die moderate Herangehensweise seines Parteichefs Vidéas aufbegehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Ära Orrieva in der Opposition (2001-2006) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Anders-Samuelsen1.jpg|thumb|[[Luca Orrieva]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorentscheidung über die im Raum stehende Nachfolgefrage von Anghés, dem seit Herbst 2000 kaum noch Chancen auf einen Verbleib als Parteichef eingeräumt wurden, sollten schließlich die [[Regionalwahlen 2001]] bringen, die ersten, bei denen Orrieva die Kampagne der UDS auch als Wahlkampfleiter gestaltete, und die der UDS einen unerwarteten, aber lange herbeigesehnten Hoffnungsschimmer gaben. In den alten Hochburgen der Partei in [[Liez-Corar]] und [[Sur-Pinial]] erhielt die Partei zweistellige Ergebnisse und schaffte in den meisten Regionen sicher den Einzug in den Regionalrat. Das Ziel der Regierungsübernahme in den bislang von der Linken regierten Regionen wurde dagegen verfehlt, was auf das überzeugende Ergebnis der ASUL und das schwache Abschneiden des PPC zurückgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der Wahl wurde Luca Orrieva, der nun als Erster das Heft ergriff und sich zum Machtwechsel bereit erklärte, zum neuen Parteivorsitzenden der UDS gewählt, der ausmanövrierte Bremante musste sich mit dem Stellvertreterposten begnügen, doch war er parteiintern zu stark, um nicht auch weiterhin eine wichtige Rolle in der UDS zu spielen. Orrieva versuchte ihn daher in die Parteiführung einzubinden. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] wollten beide zusammenarbeiten und ein zugkräftiges Doppelgespann bilden. Doch selbst den Befürwortern dieser Konsenslösung musste bewusst werden, dass die unterschiedlichen Perspektiven, die Orrieva und Bremante für die Partei zeichneten, eine enge Zusammenarbeit äußerst schwierig, wenn nicht unmöglich machten. Das Wahlprogramm 2002 vereinte damit auch einige Kompromisslösungen und blieb insgesamt vage und inkonstistent. Die von jüngeren Parteimitgliedern erhoffte Hinwendung zu bürgerrechtsliberalen Themen und die Wiederbelebung des „Liberalismus mit Herz und Verstand“ blieb weitgehend aus oder kam über Ansätze in einem Gewirr von Formellösungen nicht hinaus. Der von Orrievas ursprünglichem Konzept noch hinüber gerettete Wahlslogan „la força cívica“ rieb sich mit einem Programm, das wenig dazu passte und es nicht schaffte, tatsächlich alle Bereiche des bürgerlichen Lebens zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konsequenz, die dem Programm der Partei fehlte, äußerte der Wähler gegenüber der Partei selbst. Bei den Kammerwahlen im Herbst 2002 verlor die Partei gegenüber 1998 nochmals und landete erstmals knapp unter vier Prozent der Stimmen. Da auch die Konservativen deutlich an Stimmen verloren, konnte nur von einer vernichtenden Niederlage der bürgerlichen Rechten gesprochen werden. Wahlsieger waren neben den Parteien der Linken abermals die Rechtspopulisten De la Pênias, die sich auf 9,2 Prozent der Stimmen steigern und zur dritten Kraft im Parlament aufsteigen konnten. Spätestens seit diesem Moment konnte auch die UDS die Erfolge der Rechten nicht mehr länger ignorieren. Die Strategie der Eigenständigkeit, die Orrieva angestrebt hatte, lief ebenso ins Leere, da die Wähler sich mit der Bilanz der ersten Regierung De la Costa mehrheitlich zufrieden zeigten, bei der Wahl der UDS aber nicht wirklich wussten, was zu erwarten war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage führte zu einem Überdenken der gesamten Strategie der UDS. Bremante predigte mehr denn je die Rechtsallianz im festen bürgerlichen Bündnis mit der PPC, notfalls auch unter Zuhilfenahme der Rechten. Auch der neue PPC-Chef [[Miquel Ánibal Luisanto]] lud die Demokraten zu einer festen geeinten Opposition ein. Die [[Senatswahlen 2003]] wurden bereits in engen Absprachen mit der Volkspartei bestritten, sodass in einigen Wahlkreisen gemeinsame Kandidaten vorgeschlagen wurden. Die UDS begab sich damit endgültig in die Abhängigkeit von der ihrerseits durch Spaltungen selbst geschwächte PPC, glaubte aber nur auf diesem Weg, das eigene politische Leben sichern und die Abwärtsspirale aufhalten zu können. Wie die Konservativen unter Luisanto, so schlugen nun auch die Demokraten eine harte Konfrontationsstrategie mit der rot-grünen Regierung ein. Erst jetzt gelang es Orrieva auch, seine Partei auf sich selbst auszurichten und den Einfluss Bremantes zurückzudrängen. Dieser war nun zwar Fraktionschef, wurde durch neuerliche private Affären aber zunächst aus der ersten Reihe ferngehalten. Orrievas neue Strategie ging dahin, die feste Partnerschaft mit dem PPC einerseits, die Eigenprofilierung als bürgerliche Reformpartei andererseits unter dem Schlagwort der „konkurrenten Zusammenarbeit“ (''cooperación concurrente'') zu bringen. Innerhalb der rechten Opposition sollte die UDS die progressive Kraft sein, die das Land am schnellsten nach vorne bringt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei den [[Präsidentschaftswahlen 2004]] erreichte der UDS-Bewerber Anghés im ersten Wahlgang zehn Prozent der Stimmen und konnte sich damit parteiintern rehabilitieren. Es gelang der UDS nun auch besser, Akzente in der Bildungspolitik zu setzen, wo der „Gleichmacherei der Linken“ der Wettbewerb der Besten für ein besseres Lernen entgegengesetzt wurde. Angesichts des allgemein empfundenen Aufschwungs, der sich auch in Umfragen wiederspiegelte, blieb das Ergebnis der UDS bei den [[Europawahlen 2004]] deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die Partei verlor sogar nochmals leicht an Stimmenanteilen und konnte erneut nur drei Abgeordnete nach Straßburg und Brüssel entsenden. Günstiger verliefen die gleichzeitig abgehaltenen [[Regionalwahlen 2004|Regionalwahlen in Sesín und Ceundalia]], die der UDS in beiden Regionen die Regierungsteilnahme sicherten. Die Tolerierung der Mitte-Rechts-Regierung in [[Sesín]] durch die Rechtspopulisten war zwar parteiintern umstritten, wurde von Orrieva aber bewusst in Kauf genommen und für unbedenklich erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den [[Regionalwahlen 2005]] öffnete sich die UDS auf Druck der bürgerlichen Partner hin erstmals offen einer Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen PSP. Die Wahlen brachten der vereinigten Rechten einen großen Sieg ein. Im Spätherbst 2005 regierte die UDS wieder in acht Regionen mit. Die Wahlen wurden von der gesamten Rechten zur Richtungswahl für 2006 erklärt. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen]] trat die UDS schließlich wieder als fester Partner an der Seite der Konservativen mit dem erklärten Ziel an, Ánibal Luisanto zum neuen Premierminister zu machen. Mit dem Schlagwort des „Wechsels mit Vernunft“ verkaufte sich die UDS als rationale und effiziente Reformpartei, die sich für Bürokratieabbau, ein klares und faires Steuersystem, umfassende Reformen im Gesundheits- und im Bildungswesen und Anreiz schaffende Arbeitsmarktreformen einsetzte. Wirtschaftspolitisch setzte die Partei auf einen dezidiert liberalen Kurs und auf eine Fortsetzung der früheren Privatisierungspolitik. Mit einem betont nüchternen und leicht unterkühlten Stil sollte ein Gegengewicht zum Pathos Ánibal Luisantos geschaffen werden, der den großen Wandel versprach. An die Stelle eines Doppelgespanns Orrieva-Bremante rückte nun ein Team von vier bis fünf Fachpolitikern: [[Benita Hubner]] für die Innenpolitik und Bürgerrechte, der Außenexperte [[Hernán Ferrero Perón]] für internationale Angelegenheiten und Sicherheitspolitik, [[Irina Morantes]] für die Bereiche Arbeitsmarkt, Soziales und Gesundheit sowie Bremante für die Wirtschafts- und Steuerpolitik. Orrieva selbst zeichnete für die Bereiche Bildung, Zukunftstechnologien und Umwelt verantwortlich und wurde deutlich als Star und Chef des Quintetts präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zurück in der Regierung (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:UDS-Logo.jpg|thumb|200px|Parteilogo 2007-2016]]&lt;br /&gt;
Auch wenn die UDS nachwievor von alten Wahlergebnissen jenseits der 8 Prozent weit entfernt war, zahlte sich die politische Wechselstimmung für die deutlich bescheidener auftretenden Liberalen aus, die sich auf 5,7 Prozent der Stimmen verbessern konnten und damit die beiden vordersten Wahlziele: stabile parlamentarische Vertretung und Regierungsbeteiligung in einer Koalition des Wechsels verwirklichen konnten. Nachdem die Partei bereits vor den Wahlen keinen Hehl daraus gemacht hatte, im Notfall auch mit den Rechten gehen zu wollen, konnte die Beteiligung an einer von der rechtspopulistischen PSP tolerierten Minderheitsregierung relativ reibungslos durchgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hernán Ferrero Perón – als „Mr. Europe“ der sagradischen Liberalen und deutlicher Kritiker der Rechtspopulisten bekannt – sollte als neuer Außenminister die Kontinuität in der Außenpolitik der UDS und Sagradiens garantieren. Ferrero Perón trat damit in die Fußstapfen der ehemaligen Chefdiplomaten Carles Méndez-León, Lorenzo Estrubal und Victor António Anghés, die über einen Zeitraum von insgesamt 25 Jahre hinweg sagradische Außenpolitik im Zeichen des UDS-Logos geprägt hatten. Orrieva wurde in der Regierung Luisanto zum selbst ernannten „Innovationsminister“ für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie zum zweiten Vizepremier berufen, Benita Hubner sollte als neue Justizministerin das bürgerrechtsliberale Image schärfen und zugleich ein liberales Gegengewicht zum selbst nicht am Kabinettstisch vertretenen Bündnispartner De la Pênia bilden, eine Konstellation, die Konfliktpotenzial barg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit der ersten Regierung Luisanto sollte die UDS nochmals an den Rande ihrer Existenz bringen. Hatte die konservative PPC unter Ánibal Luisanto seit 2002 als Garantiemacht der UDS gewirkt und diese auf diesem Weg weitestgehend vereinnahmt, so zeigte sich Luisanto nun als Bedrohung für das Bestehen der Demokratischen Union. Zunächst einmal ging die Regierung Luisanto daran, die seit Jahren von der UDS betriebene neoliberale Umgestaltung der sagradischen Wirtschaft zu forcieren. In der Medienpolitik gelang es der Partei zudem, die weitreichenden Pläne der Konservativen im Bündnis mit Präsident [[António Grande Illega]] zurückzuweisen und schließlich scheitern zu lassen. Doch in der sonstigen Bürgerrechtspolitik zog die kleine UDS den Kürzeren und erwies sich als wenig durchsetzungsstark, manche sagten auch: willensschwach. Die Sicherheitsgesetze und die verschärften Einwanderungsgesetze der Regierung trugen deutlich die Handschrift der Konservativen und der Rechtspopulisten, der liberale Pol der Regierung – in Wirtschaftsfragen dominant – wurde in Fragen der Bürgerrechte deutlich majorisiert. Teile der UDS wollten dies nicht mitmachen und wurden zu einer Keimzelle für die neue Parteigründung der zentristischen [[UDC]]. Vier der zwanzig demokratischen Kammerabgeordneten traten bereits im Frühjahr 2007 aus Protest gegen die Ausländergesetze der neuen Regierungskoalition aus der Fraktion aus und kündigten der Regierung ihre Unterstützung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Regierungkoalition Luisanto bis Sommer 2009 schrittweise ihre parlamentarische Mehrheit verlor, blieb die UDS-Führung geschlossen an der Seite des PPC. Vor den vorgezogenen Kammerwahlen 2009 erneuerte Ánibal Luisantos sein bereits 2006 geäußertes Angebot zur Aufstellung einer gemeinsamen Wahlliste der verbliebenen Regierungskräfte. Die UDS-Führung lehnte den Vorschlag ab und bestand auf eine eigenständige Kandidatur. Lediglich eine kleine Gruppe vom rechten UDS-Flügel um Luca Bremante folgte gegen den Willen der Parteiführung und schloss sich Luisanto an. Bremante, der bereits 2007 vor allem aus Trotz gegen seine Nichtnominierung im Kabinett Luisanto seine Ämter niedergelegt hatte, verließ mit seinem [[Fôro Liberal|Liberalen Forum]] die Partei und überließ damit Orrieva das Feld. Mit dem Schlagwort der „voce cívica“ knüpfte die UDS erneut an Orrievas Konzept der Bürgerpartei an und präsentierte sich zugleich mit einer stärker linksliberalen Akzentsetzung (Bildung, Bürgerrechte, Europa) in unmittelbarer Konkurrenz zur UDC und den neuen Radikalen, im Wahlprogramm war diese Akzentsetzung jedoch nicht vorherrschend. Stattdessen zeigte sich die UDS wieder als liberale Partei im klassischen Sinn und stand fest zum Bündnis mit der erweiterten PPC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|vorgezogenen Neuwahlen im November 2009]] ging die UDS unter Orrieva mit 4,8 Prozent der Stimmen geschwächt hervor, konnte das befürchtete Scheitern an der Dreiprozenthürde aber verhindern. Luisantos Volkspartei kam auf 35,6 Prozent, womit die bürgerliche Rumpfkoalition eine eigene Mehrheit verpasste, gegenüber dem linken Oppositionslager aber gestärkt hervorging. Luisanto lud die UDS zur Fortsetzung der gemeinsamen Koalition ein. Parlamentarisch war die neue Minderheitsregierung aus PPC und UDS nach wie vor von De la Pênias Rechtspopulisten abhängig. Die UDS hatte damit sowohl ihre organisatorische Eigenständigkeit als auch ihre Regierungsbeteiligung gewahrt, doch blieb die UDS gegenüber der PPC schwach und ihre politischen Aussichten düster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neuen Regierung übernahm [[Luca Orrieva]] das [[Wirtschaftsministerium]], [[Benita Hubner]] blieb [[Justizminister]]in. Das Außenministerium musste an die Konservativen abgegeben werden, im Gegenzug wurde der bisherige Amtsinhaber [[Hernán Ferrero Perón]] als neuer sagradischer Vertreter in der EU-Kommission vorgeschlagen. Dort übernahm er im Januar 2010 die Zuständigkeit für die Innenpolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein wurde von der UDS erwartet, sich innerhalb der neuen Koalition stärker als bisher als bürgerrechtsliberale Kraft zu präsentieren und zugleich mit Orrievas neuer Aufgabe wirtschaftspolitische Akzente zu setzen, zumal auch der parteilose Finanzminister Cordill als den Liberalen nahestehend angesehen wurde. Andererseits war das Gewicht der UDS gegenüber der Volkspartei so gering geworden, dass viele UDS-Politiker eine schleichende Übernahme der UDS durch die Volkspartei befürchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2013 und Gang in die Opposition ===&lt;br /&gt;
Derweil brachten sich in der nationalen Partei die Gegner Luca Orrievas in Stellung, die eine Ablösung des Vizepremiers im obersten Parteiamt vorbereiteten. Die fehlenden Alternativen zum medienwirksamen Orrieva sollten nun gefunden werden. Im Frühjahr 2010 formierte sich mit der [[Iniciativa Liberal]] (IL) ein parteiinternes Gegenbündnis, das auf ein radikal-liberales Programm setzte und heftig die Abhängigkeit der UDS von Luisantos Konservativen kritisierten. Bei den beiden [[Regionalwahlen 2010|Regionalwahlen des Jahres 2010]] in der [[Region Semestina]] und in [[Sarmay]] trat die UDS als eigenständige Kraft an und konnte sich stabilisieren, verfehlte in beiden Regionen aber aufgrund des schlechten PPC-Ergebnisses die Regierungsbeteiligung. Nachdem sich die UDS zwischenzeitig wieder stabilisiert hatte, mehrten sich seit 2011 im Zuge der europäischen Schulden- und Währungskrise innerparteiliche Auseinandersetzungen um die geeignete Politik in der Euro-Frage. Zunehmend zeigte auch Orrieva in dieser Frage Nerven und tat sich schwer, die milliardenschweren Transferzahlungen an Griechenland und andere Entscheidungen der Regierungskoalition in der eigenen Partei durchzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteitag der Liberalen im Frühjahr 2011 kam es schließlich zum offenen Putsch der radikal-liberalen Opposition gegen die Parteiführung Orrieva. Als Anführer der Opposition trat der Journalist [[Marcelo Venizelos]] auf, der die Regierungspolitik heftig kritisierte: Er forderte eine &amp;quot;neue Wachstumspolitik&amp;quot;, sprach sich für ein neuartiges Steuersystem nach Vorbild der &amp;quot;Flat-Tax&amp;quot; aus und übte vor allem Kritik an der Euro-Politik der Regierung. Von Orrievas Umfeld wurde ihm daher Populismus und Europa-Feindlichkeit vorgeworfen. Venizelos' Versuch, einen europakritischen Antrag gegen den Willen der Parteiführung durchzusetzen, scheiterte schließlich aber knapp, woraufhin der Putsch als gescheitert angesehen wurde. Im Falle einer Niederlage seines Gegenantrags hatte Orrieva seinen Rückzug aus der Parteispitze angekündigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser Probleme kam Orrievas Ankündigung schließlich überraschend, bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] auf die Spitzenkandidatur seiner Partei zu verzichten und auch vom Parteivorsitz zurückzutreten. Stattdessen schlug er die medienwirksame Parteisekretärin [[Beatrice Iniagui]] für diese Position vor, die als parteiinterner Gegnerin der Gruppe um Venizelos angesehen wird. Auf dem Wahlparteitag der UDS im Mai 2013 wurde Iniagui schließlich ohne Gegenkandidaten zur neuen Parteivorsitzenden und Spitzenkandidatin der UDS gewählt. Neuer Parteisekretär wurde der ägyptisch-stämmige Abgeordnete [[Abdurahim Kader]]. Nach ihrer Wahl erklärte Iniagui, in einer künftigen Regierung als Vizepräsidentin das eigene Profil der Partei stärker betonen zu wollen. Ein mögliches Ministeramt ließ sie aber offen, ebenso die Frage, ob Luca Orrieva weiterhin zur Regierungsmannschaft gehören werde. Den Wahlkampf führte die Partei unter dem Motto &amp;quot;Ideen für ein liberales Sagradien&amp;quot;. In europapolitischen Fragen setzte sich die Partei für einen Kurs der Konsolidierung und für eine Verantwortung der Staaten für ihre eigene Wirtschafts- und Finanzpolitik ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Parlamentswahl 2013]] endete für die UDS schließlich zwiespältig. Zwar konnte sich die Partei unter Iniaguis und Orrievas gemeinsamer Führung auf 5,4 Prozent der Stimmen verbessern, die gemeinsame Mehrheit der Mitte-Rechts-Parteien ging jedoch verloren. Unmittelbar nach der Wahl erklärte Parteirebell [[Marcelo Venizelos]] seinen Austritt aus der UDS und gründete die neue radikal-libertäre Partei [[LIBER]] (''Liberal, Eurorealista, Reformista''), der sich aber nur ein kleiner Teil der UDS anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Die UDS ist seit ihrer Gründung eine liberale Partei und gehört als Gründungsmitglied der Europäischen Liberalen Partei sowie der Liberalen Internationale an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrer Gründung in den 1950er Jahren war die ''Demokratische Union'' der Versuch, die wirtschaftsliberalen, nationalliberalen und sozialliberalen Strömungen in Sagradien in einer Partei zu vereinen. Unmittelbar nach Gründung des Wahlbündnisses spaltete sich aber bereits eine linksliberale Minderheit von der [[PRR|Radikalen Partei]] ab und bildete die Partei der [[PRD|Radikaldemokraten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrer Gründung verfolgte die UDS einen stark wirtschaftsliberalen Kurs und trat für eine freie Marktwirtschaft, einen starken Mittelstand und freies Unternehmertum ein. Sie befürwortete die NATO-Mitgliedschaft des Landes und die Partizipation des Landes in der Europäischen Union. Seither gehört die Partei zu den europafreundlichsten Parteien des Landes. Unter der langjährigen Führung von [[Luca Orrieva]] (2001-2013) unterstützten die Unionsdemokraten den sogenannten &amp;quot;Krieg gegen den Terror&amp;quot;, die NATO-Einsätze in Kosovo und Afghanistan und die amerikanische Invasion im Irak 2003. Die Partei befürwortete zudem den Europäischen Verfassungsvertrag und den Beitritt der Türkei zur Europäischen Union. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wirtschafts- und Sozialpolitik trat die UDS in den 1990er und 2000er Jahren für einen Abbau staatlicher Regulierung und für freien Handel sowie für eine Reform des Wohlfahrtsstaats ein. Zudem legte die Partei großen Wert auf Bildungspolitik und setzte sich für eine Reallokation staatlicher Mittel in die Bildung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unionsdemokraten befürworteten die Einführung einer staatlich geförderten Lebensgemeinschaft für Homosexuelle ein. Die Partei setzt sich für Gleichberechtigung von Frauen ein, lehnt aber staatliche Quotierungen ab. Die Partei ist dafür, wissenschaftliche Stammzellforschung zu ermöglichen. Eine Legalisierung illegaler Drogen lehnt die Partei aber aus unterschiedlichen Gründen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wählerschaft ==&lt;br /&gt;
Die Liberalen haben ihre Kernwählerschaft traditionell im Mittelstand, im Handwerk und unter Unternehmern und Besserverdienenden. Die Partei wird zudem überproportional von Wählerinnen und Wählern ohne kirchliche Bindung und mit säkularer Ausrichtung sowie von christlichen Minderheiten gewählt, schneidet aber bei gläubigen Katholiken und Muslimen unterdurchschnittlich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die Jugendorganisation der UDS heißt [[Jovenes Democráticoes|Junge Demokratische Union]] (UDJ), tritt seit 2009 aber nur noch als ''Jovenes Democráticoes'' auf. Die Jungdemokraten arbeiten eng mit mit dem Studentenverband [[Unión de Estudiantes Democráticoes, Republicanoes i Liberales]] (UEDRL) zusammen. Die [[Fundación Aliureto Fernandez]] ist eine der UDS nahestehende politische Stiftung. Die UDS-Abgeordneten im europäischen Parlament gehören der ALDE-Gruppe an, die UDS ist zudem Mitglied der Liberalen Internationale sowie der ELDR, zu deren Gründungsmitgliedern die Partei im Jahr 1976 gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führungspersonen ==&lt;br /&gt;
=== Parteivorsitzende der UDS ===&lt;br /&gt;
* 1961-1970: [[Carles Méndez-León]]&lt;br /&gt;
* 1970-1989: [[Lorenzo Estrubal]]&lt;br /&gt;
* 1989-1992: [[Angel Ribero]]&lt;br /&gt;
* 1992-1995: [[Mário González Bahamonte]]&lt;br /&gt;
* 1995-2001: [[Victor António Anghés]]&lt;br /&gt;
* 2001-2013: [[Luca Orrieva]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Beatrice Iniagui]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteisekretäre der UDS ===&lt;br /&gt;
* 1978-1982: [[Luca Bremante]]&lt;br /&gt;
* 1982-1983: [[Daniel Argente]]&lt;br /&gt;
* 1983-1986: [[Angel Ribero]]&lt;br /&gt;
* 1987-1992: [[Rodrigo Gonzales]]&lt;br /&gt;
* 1992-1996: [[Hernán Ferrero Perón]]&lt;br /&gt;
* 1996-1998: [[Alexandro Caravel]]&lt;br /&gt;
* 1998-2001: [[Luca Orrieva]]&lt;br /&gt;
* 2001-2006: [[Irina Morantes]]&lt;br /&gt;
* 2006-2009: [[Martín Merrivo]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Beatrice Iniagui]]&lt;br /&gt;
* 2013-2015: [[Abdurahim Kader]]&lt;br /&gt;
* 2015-2018: [[Ruis Montanier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionssprecher der UD/UDS in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1954-1955: [[Carles Méndez-León]]&lt;br /&gt;
* 1955-1962: [[Stefano Grâu Deixú]]&lt;br /&gt;
* 1962-1964: [[António Miquel Verón]]&lt;br /&gt;
* 1964-1967: [[Lorenzo Estrubal]]&lt;br /&gt;
* 1967-1975: [[Gustavo Toller]]&lt;br /&gt;
* 1975-1977: [[Carles Domínguez-Corell]]&lt;br /&gt;
* 1977-1978: [[Bernardo Debelún]]&lt;br /&gt;
* 1978-1982: [[Carles Domínguez-Corell]]&lt;br /&gt;
* 1982-1995: [[Mário González Bahamonte]]&lt;br /&gt;
* 1995-1998: [[Angel Ribero]]&lt;br /&gt;
* 1998-2007: [[Luca Bremante]]&lt;br /&gt;
* 2007-2015: [[José Luis Deán]]&lt;br /&gt;
* 2015-2018: [[Abdurahim Kader]]&lt;br /&gt;
* seit 2018: [[Ruis Montanier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Sekretäre der UD/UDS-Fraktion in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1954-1955: [[Stefano Grâu Deixú]]&lt;br /&gt;
* 1970-1982: [[Mário González Bahamonte]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Rodrigo Gonzales]]&lt;br /&gt;
* 2002-2007: [[José Luis Deán]]&lt;br /&gt;
* 2011-2013: [[Alexandro Caravel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Demokratische Union bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|1954]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UD&lt;br /&gt;
| 11,9 %&lt;br /&gt;
| 61 / 511&lt;br /&gt;
| kein Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|1958]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UD&lt;br /&gt;
| 9,7 %&lt;br /&gt;
| 50 / 511&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|1962]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 9,4 %&lt;br /&gt;
| 51 / 511&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|1963]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|1970]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|1974]]&lt;br /&gt;
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| [[Angel Ribero]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
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| ''[[Luca Bremante]] (nach politischer Affäre verzichtet)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
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| UDS&lt;br /&gt;
| 3,7 %&lt;br /&gt;
| 19 / 511&lt;br /&gt;
| [[Victor António Anghés]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 4,5 %&lt;br /&gt;
| 23 / 511&lt;br /&gt;
| [[Luca Orrieva]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
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| [[Luca Orrieva]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
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| UDS&lt;br /&gt;
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| [[Luca Orrieva]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
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| UDS&lt;br /&gt;
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| [[Beatrice Iniagui]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| LIB&lt;br /&gt;
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| [[Beatrice Iniagui]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.99.36</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Kabinett_Ram%C5%93s_Iliega_I&amp;diff=44263</id>
		<title>Kabinett Ramœs Iliega I</title>
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		<updated>2018-10-08T15:55:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: /* Zusammensetzung 2018-2021 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zusammensetzung 2018-2021 ==&lt;br /&gt;
'''Kabinett Ramœs Iliega''' ([[PPC]], [[Liberales|LIB]]), seit Februar 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40%&amp;quot;|Ressort&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:28%&amp;quot;|Minister/in&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:26%&amp;quot;|Staatssekretär/in&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;6&amp;quot; | Regierung Manuel Ramœs Iliega&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ministerpräsident|Präsident des Ministerrats]] &lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1973)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Regierungsspr.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Vizeministerpräsident|Vizepräsidentin des Ministerrats]] und&amp;lt;br&amp;gt;[[Wirtschaftsminister|Ministerin für Unternehmen, Energie und Innovation]]&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1977)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Vizeministerpräsident|Vizepräsidentin des Ministerrats]] und&amp;lt;br&amp;gt;[[Finanzminister|Ministerin für Finanzen und Wirtschaft]] &lt;br /&gt;
| [[Francisca Mendes del Ponte]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1960)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[PPC]]&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Außenminister|Minister für Auswärtige und Europäische Beziehungen]] &lt;br /&gt;
| [[Fernando Montalbán]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1964)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[PPC]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Verteidigungsminister|Minister der Verteidigung]]&lt;br /&gt;
| [[Luis de Cevenós]] &amp;lt;small&amp;gt;(*)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[PPC]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Innenminister|Minister für Inneres und Öffentliche Verwaltung]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Delegierter Minister]] für Migration und Asyl &lt;br /&gt;
| [[Clemente Arzano]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1965)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[PPC]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Ana Iriarte Blanco]] ([[PPC]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Justizminister|Minister der Justiz]] &lt;br /&gt;
| [[Alexandro Caravel]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1957)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[Liberales|LIB]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #999999&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Arbeitsminister|Minister für Beschäfigung und Rente]] &lt;br /&gt;
| [[José María Santzabal]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1958)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|&amp;lt;small&amp;gt;parteilos&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Joán Sellar]] ([[PPC]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Ministerin für soziale Solidarität, Jugend, Gleichstellung und Gesundheit]] &lt;br /&gt;
| [[Sellesi Cambres Madriaga]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1970)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[PPC]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Umweltminister|Ministerin für Umwelt, Ernährung und ländlichen Raum]]&lt;br /&gt;
| [[Francisca Durro Martínez]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1957)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[PPC]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Verkehrsminister|Ministerin für Infrastruktur und Digitalisierung]]&lt;br /&gt;
| [[Isabel Carrasco-Miral]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1967)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[PPC]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Erziehungsminister|Minister für Erziehung und Wissenschaft]] &lt;br /&gt;
| [[Abdurahim Kader]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1976)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[Liberales|LIB]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Wohnungsministerium|Minister für Wohnen und Stadtentwicklung]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Delegierter Minister]] für Integration und Zusammenleben&lt;br /&gt;
| [[Koray Günol]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1978)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[PPC]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Kulturminister|Minister für Kultur, Medien und Sport]] &lt;br /&gt;
| [[Irina Morantes]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1964)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[Liberales|LIB]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Präsidentschaftsminister|Ministerin der Präsidentschaft]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Delegierte Ministerin]] für administrative Modernisierung&lt;br /&gt;
| [[Mónica Ballesteres]] &amp;lt;small&amp;gt;(*1975)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style|[[PPC]]&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabinette der Dritten Republik|Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagradische Regierungen|Ramœs Iliega]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.99.36</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Beatrice_Iniagui&amp;diff=44262</id>
		<title>Beatrice Iniagui</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Beatrice_Iniagui&amp;diff=44262"/>
		<updated>2018-10-08T15:51:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: /* Wahl zur Parteivorsitzenden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:MarteThorkildsen.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beatrice Marián Iniagui''' (*1977 in [[Artir]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin. Sie ist seit 2013 Parteivorsitzende der [[Liberales|Liberalen]] und war zuvor Generalsekretärin ihrer Partei. Seit Februar 2018 ist sie [[Stellvertretende Ministerpräsidentin]] und [[Ministerin für Unternehmen, Energie und Innovation]] im [[Kabinett Ramœs Iliega]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
==== Herkunft und politische Anfänge ====&lt;br /&gt;
Iniagui stammt aus Artir, wuchs jedoch in [[Duerez]] und [[Semest]] auf, ehe sie in Semest Kommunikations- und Politikwissenschaften studierte. Nach dem Studium arbeitete sie in Semest in einer mittelständischen Marketingagentur. Bereits als Studentin engagierte sie sich für den liberalen Hochschulverband [[UEDRL]], trat der [[UDS]] bei und engagierte sich in der Kommunalpolitik. Bei den [[Kommunalwahlen 2004]] wurde sie für die UDS in den Semestiner Stadtrat gewählt. Bei den [[Kommunalwahlen 2008]] erhielt Iniagui das zweitbeste Stimmenergebnis der Liberalen und zog erneut in den Stadtrat ein. Im Frühjahr 2007 übernahm sie den Fraktionsvorsitz ihrer Partei im Stadtrat und wurde 2008 Vorsitzende des UDS-Stadtverbandes sowie Vorstandsmitglied der UDS in der [[Region Semestina]]. Von 2003 bis 2006 amtierte Iniagui zudem als stellvertretende nationale Sprecherin der [[UDS-Jugend]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erste politische Erfolge und Aufstieg zur Generalsekretärin ====&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2008]] trat die erst 31-jährige Iniagui als Spitzenkandidatin der UDS an und erhielt die weitaus meisten Direktstimmen ihrer Liste. Gleichzeitig wurde sie im wohlhabenden Stadtteil [[Bernabêu]] zur Bürgermeisterin (''Suprefeita'') gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2008 veröffentlichte Iniagui zusammen mit drei weiteren jungen Abgeordneten und Politikern der UDS ein Positionspapier, in dem sie eine stärkere Profilierung der Partei als eigenständige liberale Kraft forderten und sich energisch gegen die innenpolitischen Positionen der rechtspopulistischen Partei [[PSP]] wandten, die die Regierung Luisanto im Abgeordnetenhaus stützt. Mit dem Papier sorgte Iniagui innerhalb der Partei landesweit für Aufsehen, da die Forderungen als Kritik am bisherigen Kurs der Partei in der Mitte-Rechts-Regierung verstanden wurden. Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009]] stellte UDS-Parteichef [[Luca Orrieva]] die in der nationalen Öffentlichkeit bis dahin kaum bekannte 31-Jährige als neue Generalsekretärin der Partei vor. Sie folgte [[Martín Merrivo]] nach, der als Staatssekretär ins [[Wirtschaftsministerium]] wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Semestiner Regionalwahl 2010|vorgezogenen Wahl zum Semestiner Regionalrat 2010]] kandidierte Beatrice Iniagui als Spitzenkandidatin der UDS. Sie folgte Damián Grôiso, der nach 20 Jahren an der Spitze der Regionalpartei auf eine neuerliche Kandidatur verzichtet hatte. Obwohl die UDS ihre fünf Sitze im Regionalparlament verteidigen konnte, verloren die Parteien der Rechten die Mehrheit in der Abgeordnetenkammer an die Linke. Iniagui wurde wenig später als Nachfolgerin Damián Grôisos zur Vorsitzenden des UDS-Regionalverbands Semestina gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iniagui galt bald als Vertraute von Justizministerin [[Benita Hubner]], die den bürgerrechtsliberalen Flügel der UDS anführt, verfügte aber auch über sehr gute Beziehungen zum klassisch liberalen Flügel der Partei sowie zu Parteichef Orrieva. Sie wurde daher immer wieder als mögliche Nachfolgerin Luca Orrievas im Parteivorsitz der UDS gehandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wahl zur Parteivorsitzenden ====&lt;br /&gt;
Infolge anhaltender Personal- und Führungsdebatten sowie magerer Umfrageergebnisse für die Mitte-Rechts-Koalition und die UDS wurde Beatrice Iniagui Anfang 2013 von Parteichef [[Luca Orrieva]] als Spitzenkandidatin der Liberalen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|Parlamentswahl im Herbst 2013]] und designierten Nachfolgerin als Parteivositzende nominiert. Auf dem Parteitag der UDS im Mai 2013 wurde Iniagui schließlich mit großer Mehrheit zur Parteivorsitzenden gewählt. Zum Parteisekretär nominierte sie den Abgeordneten [[Abdurahim Kader]], der zugleich als ihr wichtigster Konkurrent um die Führung der Partei galt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den folgenden Wahlkampf führte die Partei unter dem Slogan &amp;quot;Ideen für ein liberales Sagradien&amp;quot;. Unter Iniagui erreichte die Partei bei den Wahlen 5,4 Prozent der Stimmen und damit etwas mehr als bei der [[Parlamentswahl 2009]]. Iniagui wurde erstmals Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Iniaguis Führung erhielt die UDS im Jahr 2016 ein umfangreiches Rebranding. Nach 55 Jahren änderte die Partei erstmals ihren offiziellen Namen und tritt seither als [[Liberales - UDS]] auf. Der neue Name soll den eingeleiteten Kurs einer Profilierung als liberale Kraft der Mitte fortführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Iniagui als Spitzenkandidatin feierten die Liberalen bei der [[Parlamentswahl 2017|Parlamentswahl am 5. November 2017]] einen Erfolg und wurden mit einem Stimmenanteil von 9 Prozent der Stimmen wieder fünftstärkste Kraft. In der Folge kehrten die Liberalen in die Regierung zurück und bildeten eine [[Kabinett Ramœs Iliega|Minderheitsregierung]] mit der [[PPC|Volkspartei]] unter Führung von [[Manuel Ramœs Iliega]]. Als Chefin des kleineren Partners wurde Beatrice Iniagui Vizepräsidentin des Ministerrats sowie Ministerin des neu zugeschnittenen [[Wirtschaftsministerium]]s, das um die Agenden für Energiepolitik und wirtschaftliche Zukunftsplanung erweitert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Ämter ====&lt;br /&gt;
* 2008-2012: Bezirksbürgermeisterin von [[Semest]]-[[Bernabêu]]&lt;br /&gt;
* seit 2018: [[Wirtschaftsminister|Ministerin für Unternehmen, Energie und Innovation]] sowie [[Vizepräsidentin des Ministerrats]] im [[Kabinett Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mandate ====&lt;br /&gt;
* 2000-2012: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 2010-2013: Mitglied des [[Regionalrat]]s der [[Region Semestina-Capital]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Parteifunktionen ====&lt;br /&gt;
* 2003-2006: stellvertretende nationale Sprecherin der [[Jovenes Democráticoes]]&lt;br /&gt;
* 2007-2010: Fraktionssprecherin der [[UDS]] im Stadtrat von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 2008-2011: Vorsitzende des [[UDS]]-Stadtverbands [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: Parteisekretärin der [[UDS]]&lt;br /&gt;
* 2011-2013: Vorsitzende des [[UDS]]-Regionalverbands [[Semestina]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: Parteivorsitzende der [[UDS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Iniagui]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der UDS|Iniagui]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.99.36</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sinistra_Democr%C3%A1tica_Unida&amp;diff=44261</id>
		<title>Sinistra Democrática Unida</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sinistra_Democr%C3%A1tica_Unida&amp;diff=44261"/>
		<updated>2018-10-08T15:50:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Sinistra Democrática Unida'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:SDU-Logo1.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! colspan=3 style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Politischer Sprecher'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Koordinatoren'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Lina Abrami]]&amp;lt;br&amp;gt;[[María Coloma-Frei]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Fraktionssprecherin'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Cristina Bosch]] &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 2006 &amp;lt;small&amp;gt;(als Wahlbündnis)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;2010 &amp;lt;small&amp;gt;(als Partei)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Vorgänger'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Unitá de la Sinistra]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Verbundene Parteien'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
* [[PCS]] &lt;br /&gt;
* [[DSS]] &amp;lt;small&amp;gt;(bis 2013)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[l'Alternativa]] &lt;br /&gt;
* [[PASC]] &lt;br /&gt;
* [[PCdA]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Die '''Sinistra Democrática Unida''' (kurz '''SDU''', deutsch ''Vereinigte Demokratische Linke'') ist eine sozialistische Partei in [[Sagradien]]. Sie ging aus dem 2006 gegründeten gleichnamigen Wahlbündnis der [[Partíu Cojunto de Sinistra|Vereinigten Linkspartei]] (PCS), den [[Democráticœs de la Sinistra Sagradêsa|Sagradischen Linksdemokraten]] (DSS) und weiteren Parteien der politischen Linken hervor. Die 2010 als Partei formierte SDU bezeichnet sich selbst als &amp;quot;sozialistische und antikapitalistische Sammlungsbewegung der demokratischen Linken&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SDU geht auf das postkommunistische Wahlbündnis [[Unitá de la Sinistra]] zurück, das 1990 als reformorientierte Plattform der Kommunisten und einiger linksalternativer und ökosozialistischer Gruppierungen gegründet wurde. Nach einigen Richtungskämpfen setzte sich der Reformkurs unter [[António Fiali]] durch, der das Bündnis seit 1991 anführte. Unter ihm unterstützte die Unitá 1998-2006 eine [[ASUL|rot]]-[[Verdes|grüne]] [[Kabinett De la Costa I|Minderheitsregierung]] unter [[Julio De la Costa]], was 2004 zum Bruch des Unitá-Bündnisses führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Opposition zum Kurs der Regierung gründete sich 2006 die linkssozialistische Partei der [[DSS|Sagradischen Linksdemokraten]], die bei der [[Parlamentswahl 2006]] schließlich erfolgreich in einem Wahlbündnis ''Sinistra Democrática Unida'' mit den Unitá-Parteien antrat. Aus der gemeinsamen Parlamentsgruppe ging schließlich nach dem erneuten Wahlerfolg von 9 % bei der [[Parlamentswahl 2009]] eine permanente Parteienkonföderation hervor, die 2010 offiziell als Partei registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze der SDU steht seit 2010 eine sechsköpfige Kollektivführung, die so genannte ''Junta Coordinativa''. Seit 2014 füllt zudem [[Nícola Mersenburg-López]] die Rolle eines Politischen Sprechers der SDU aus. Unter seiner Führung konnte die Partei bei der [[Parlamentswahl 2017]] das bisher beste nationale Ergebnis von 10,8 Prozent der Stimmen einfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Die SDU versteht sich als linkes Reformbündnis und als antikapitalistische Alternative zu den ''liberalen'' und ''konservativen'' Parteien Sagradiens. Sie umfasst (links)sozialistische, reform- und eurokommunistische, antikapitalistisch-&amp;quot;movimentalistische&amp;quot;, alterglobalistische und trotzkistische sowie ökosozialistische Strömungen. In europapolitischen Fragen nimmt die SDU eine integrationsskeptische Haltung ein und kritisiert die EU als neoliberales und undemokratisches Elitenprojekt. Dem stellt sie die eigene Konzeption eines ”Europa der solidarischen Völker&amp;quot; gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Die SDU besteht aus mehreren Mitgliedsparteien sowie aus Einzelmitgliedern ohne weitere Parteizugehörigkeit. Mitgliedsparteien sind (Stand November 2010): &lt;br /&gt;
* [[Partíu Cojunto de Sinistra]] (PCS), ehemals Partíu Comunista Sagradês, postkommunistische Partei mit linkssozialistischer Ausrichtung. Generalsekretär war bis 2010 [[Oscar Ricardo Escova]], auf ihn folgte [[Antónia Mas]].&lt;br /&gt;
* [[Democráticœs de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), linkssozialistische Partei, 2006 entstanden aus [[PSS]] und [[PRS]]. Politische Führer der Linksdemokraten waren der ehemalige [[Grüne]]n-Politiker [[Luca Cardoso]] und die Ex-[[ASUL]]-Minister [[Paulo Satyres]] und [[Joán Docién Delavesc]].&lt;br /&gt;
* [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa Solidâria]] (MAIS), linke antikapitalistische Partei, durch Abspaltung aus dem trotzkistischen [[Movimiento Socialista Revolucionário]] (MSR) entstanden, das bis 2010 selbst zum Bündnis gehörte. Gründer und Führungsfigur ist Ex-MSR-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
* [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), ökosozialistische Partei&lt;br /&gt;
* [[Partíu d’Acción Socialista de Cuentez]] (PASC), linksautonomistische Regionalpartei in [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
* [[Partíu Comunista d’Aziz]] (PCdA), kommunistische Partei, Schwesterpartei der [[PCS]] in [[Aziz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorläufer und Geschichte der SDU ==&lt;br /&gt;
=== Unitá de la Sinistra ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Unita-Logo.jpg|thumb|170px]]&lt;br /&gt;
Nach der Wende in Osteuropa und dem Untergang des kommunistischen Machtblocks trat die [[KPS|Sagradische Kommunistische Partei]] unter einem neuen Namen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] als Führungskraft in einem reformorientierten linken Wahlbündnis namens [[Unitá de la Sinistra]] (Unitá-PCS) an, dem neben der PCS auch die linkssozialistische [[PSS]] und die linksalternative [[Democrâcia Crítica]] angehörten. Dieses Wahlbündnis unter Führung der Postkommunisten und mit [[António Fiali]] als Frontmann wurde in wechselnden Konstellationen auch bei den Folgewahlen wiederholt und sicherte den kleinen Linksparteien als Bündnispartner der traditionsreichen KPS die parlamentarische Vertretung. Wesentliche Inhalte waren eine Distanzierung von der realen Politik in den kommunistischen Staaten Osteuropas, eine Anerkennung der parlamentarischen Demokratie, der weitgehende Verzicht auf Klassenkampfparolen sowie die Aufnahme ökologischer und feministischer Inhalte ins Wahlprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Unitá seit 1998 eine rot-grüne Minderheitsregierung toleriert hatte, kam es im Jahr 2004 über den von der Regierung vorgelegten Haushaltsplan zum Bruch der Unitá-Fraktion, aus der mehrere Mitglieder ausschieden und sich mit linken Dissidenten aus [[ASUL]] und [[Verdes]] verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Democráticoes de la Sinistra und Vereinigte Linke ===&lt;br /&gt;
Als Ausdruck der Neuorientierung bildeten die Vereinigte Linkspartei und einige andere Linksparteien bei den [[Regionalwahlen 2005]] ein neues Wahlbündnis namens [[Democráticœs de la Sinistra|Democráticœs de la Sinistra Sagradêsa]], das jedoch nicht in allen Regionen in gleicher Konstellation antrat. Von der PCS zunächst nur als lockeres Wahlbündnis angestrebt, drängten die anderen Parteien unter Führung von [[Paulo Satyres]] und [[Luca Cardoso]] auf die Bildung einer gemeinsamen integrierten Linkspartei, die schließlich im Mai 2006 ohne Beteiligung der PCS aus der Taufe gehoben wurde und u.a. linke Sozialdemokraten wie [[Joán Docién Delavesc]] umfasste, die den Kurs der [[ASUL]] unter [[Santiago Diaz de Velozo]] ablehnten. Mit der Gründung der DSS als Partei war das Unitá-Bündnis de facto hinfällig, da der Großteil der Bündnispartner der PCS der neuen Formation angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SDU-Logo.jpg|thumb|200px|Logo 2006-2017]]&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund suchten die Postkommunisten vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] das Bündnis mit den DSS zu erneuern und die Unitá auf eine neue Geschäftsgrundlage zu stellen. Nach schwierigen Verhandlungen einigten sich PCS und DSS schließlich mit auf eine gemeinsame Wahlallianz ''Sinistra Democrática Unida'', die mit [[António Fiali]] als Spitzenkandidaten 6,4 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Nach der Wahl bildeten beide Parteien eine gemeinsame Parlamentsfraktion, die sich schließlich den Namen ''Grupo de la Sinistra Democrática Unida'' gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinistra Democrática Unida ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Stroebele.jpg|thumb|200px|[[António Fiali]], Spitzenkandidat 2006 und 2009]]&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg bei der Parlamentswahl warb [[António Fiali]], Sprecher der Linksfraktion in der Abgeordnetenkammer, intensiv um eine organisatorische Verfestigung des Bündnisses. Anstelle einer Sammlungspartei sollte nun ein permanentes Parteienbündnis installiert werden, das dauerhafter sein sollte als die bisherigen Wahlbündnisse. Im Herbst 2006 wurde ein ''Forum der demokratischen Linken'' als Diskussionsplattform gegründet, an dem nicht nur Parteikommunisten und Linksdemokraten, sondern auch Trotzkisten, Ökosozialisten und andere linke Gruppen teilnahmen. Das von der Mitte-Rechts-Regierung [[Miquel Ánibal Luisanto]] geplante Reformgesetz sowie die eher unklare Haltung der unter ihrem Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] stärker auf die Mitte zielenden ASUL führte zu einem Politikvakuum, das die Linke gerne bedienen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2009]] traten die Parteien der Vereinigten Demokratischen Linken erneut gemeinsam mit PCS-Chef [[Oscar Ricardo Escova]] und Ex-ASUL-Minister und DSS-Mitglied [[Joán Docién Delavesc]] als Spitzenkandidaten an. Die SDU konnte entgegen ihren Erwartungen aber in keinem hohen Maße von der Wirtschaftskrise profitieren und entsendet mit 5,7 Prozent künftig vier Abgeordnete nach Brüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in zwölf von zwanzig sagradischen Regionen schnitt die SDU, die in allen Regionen mit gemeinsamen Listen antrat, mit landesweit durchschnittlich 7,9 Prozent der Stimmen sehr stark ab und erreichte in sechs Regionen eine unmittelbare Beteiligung an den Regionalregierungen. Besonders erfolgreich schnitt die SDU in der Region [[Bordez]] ab, wo die Linke unter der Führung von Paulo Satyres 19 Prozent der Stimmen hinter sich sammelte. Satyres war von 1990 bis 1997, damals noch als Mitglied der ASUL, selbst Präsident der Regionalregierung gewesen. Ein ebenfalls sehr gutes Ergebnis holte Spitzenkandidat [[Nícola Mersenburg-López]] für die SDU in Lojandía, wo die Linke 12 Prozent der Stimmen auf sich vereinte und künftig mit 13 Regionalräten vertreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolg bei Wahlen seit 2009 ===&lt;br /&gt;
Nach Bekanntgabe von Neuwahlen für den Herbst 2009 beschleunigte sich der von Fiali eingeleitete Einigungsprozess der Linken. PCS und DSS vereinbarten für die Kammerwahlen die Gründung eines neuen Wahlbündnisses unter dem Namen der bisherigen Parlamentsfraktion ''Sinistra Democrática Unida'' (SDU), dem sich binnen weniger Wochen mehrere Linksparteien anschlossen. Dazu gehörte auch erneut der trotzkistische MSR unter der Führung von [[David Santesa]]. Außerdem traten auf der SDU-Liste auch unabhängige linke Aktivisten der Antiglobalisierungs-, Frauen- und Umweltbewegung an, die bisher teilweise dem linken Flügel der Sozialisten und der Grünen nahegestanden hatten oder gar nicht parteipolitisch gebunden waren. Im Wahlkampf trat die vereinigte Linke mit einem klaren und bisweilen populistischen Programm des linken Protests gegen die &amp;quot;unsoziale Raub-Politik&amp;quot; der Mitte-Rechts-Regierung Luisanto an und präsentierte sich als einzig glaubhafte Linkspartei in Abgrenzung zur gemäßigten Mitte-Links-Allianz [[Cerezo]] aus Sozialisten, Grünen und Linksliberalen. Unterstützt wurde das Linksbündnis nicht nur von der kommunistischen, sondern auch von großen Teilen der sozialdemokratischen Gewerkschaftsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende erreichte die SDU bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Kammerwahl im Juni 2009]] 9 Prozent der Stimmen und wurde vor den Grünen viertstärkste Kraft im Parlament. Spitzenkandidat António Fiali wurde zu einem der Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer gewählt und gab damit die Führung der Kammerfraktion ab. Neuer Fraktionssprecher wurde [[Cornélio Breix]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2010]] in der [[Region Semestina]] sowie in [[Sarmay]] schnitt die SDU mit 5,5 bzw. 7 Prozent der Stimmen eher enttäuschend ab. Besonders in der Semestina hatte sich die Linke unter der Spitzenkandidatin [[Antónia Mas]], seit Frühjahr 2010 Generalsekretärin der Postkommunisten, ein besseres Ergebnis erhofft. Hier war jedoch mit der antikapitalistischen [[FACEM]] eine Konkurrenzliste im linken Lager angetreten, die der SDU Stimmen kostete. Dennoch gehört die SDU in beiden Regionen als Teil einer breiten Linkskoalition aus Sozialisten, Grünen und Linken künftig der Regionalregierung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organisationsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Wahlbündnissen der späten Neunziger und frühen 2000er Jahren ist die SDU stärker als dauerhaftes Parteienbündnis organisiert und verfügt auch in Nicht-Wahlzeiten über gemeinsame Institutionen sowie über die Möglichkeit einer individuellen Mitgliedschaft ohne Zugehörigkeit zu einer der Mitgliedsparteien. Seit Herbst 2008 hat die SDU ein ständiges nationales Sekretariat mit Sitz in [[Semest]]. Außerdem wurden seitdem in fast allen sagradischen Regionen regionale Sekretariate eingerichtet. Gleichzeitig wurde von den beteiligten Parteien eine gemeinsame Kommission eingesetzt, dei als Koordinationsgremium dient. Als nationale Koordinatoren fungieren die postkommunistische Senatorin [[Laura Abenar]] und der DSS-Abgeordnete [[Carles Orezal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gemeinsamer Kongress der SDU, der einem Parteitag gleichkommt, fand im Sommer 2010 in Semest statt. Dabei wurde eine ''Junta Coordinativa'' als Leitungsgremium gewählt, dem neben den Parteichefs Antónia Mas (PCS), Paulo Satyres (DSS) und David Santesa (MAIS) sowie den parlamentarischen Sprechern weitere Persönlichkeiten der beteiligten Parteien und Organisationen angehören. Als Koordinatoren wurden Abenar und Orezal bestätigt. [[António Fiali]] (PCS) und [[Luca Cardoso]] (DSS) gehören dem Leitungsgremium ehrenhalber an. Als inoffizielle 'Leader' der SDU wurden von der Parteitagsregie die beiden Parteichefs [[Antónia Mas]] und [[Paulo Satyres]] in Szene gesetzt, während Fraktionschef Breix eine eher organisatorische Rolle zukommen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ihren kommunistischen und sozialistischen Parteikern hinaus arbeitet die SDU auch eng mit außerparlamentarischen Gruppen und linken Bürgerbewegungen zusammen und sieht sich als moderne antikapitalistische, solidarische und ökosozialistische Alternative zu den Parteien der linken und rechten Mitte sowie der politischen Rechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach parteiinternen Widerständen innerhalb des trotzkistischen MSR gegenüber einer geplanten Öffnung der SDU gegenüber den sagradischen Sozialisten und der Intensivierung der Zusammenarbeit verließ das MSR im Januar 2010 de facto das Bündnis und berief seine Vertreter aus den Gremien ab. David Santesa verließ daraufhin mit seinen Anhängern die Partei und gründete im Februar das [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS), das die Mitgliedschaft des MSR in der SDU übernimmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalwahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2013]] konnte sich die SDU als Regierungspartei in acht Regionen behaupten. In der Region [[Oller]] überholten die Linksdemokraten innerhalb des linken Blocks die [[ASUL|Sozialisten]] und wurden zweitstärkste Kraft nach der [[PPC]]. Mit [[Laura Irruain]] wurde anschließend erstmals überhaupt eine Vertreterin der Vereinten Linken zur Präsidentin einer sagradischen Regionalregierung gewählt. Sie bildete eine linke Koalitionsregierung mit [[ASUL|Sozialisten]] und [[Verdes|Grünen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2013 ===&lt;br /&gt;
[[Bild:AlainJuppé.jpg|thumb|200px|[[Paulo Satyres]], Spitzenkandidat 2013]]&lt;br /&gt;
Auf ihrem zweiten Kongress im Juli 2012 wählte die SDU mit großer Mehrheit den [[DSS]]-Sekretär [[Paulo Satyres]] zum Spitzenkandidaten für die [[Parlamentswahl 2013]]. Auf dieses Vorgehen hatten sich im Vorfeld bereits die Spitzen der Mitgliedsparteien geeinigt. Der Antrag der Parteispitzen, der u.a. die Kandidatur Satyres' vorsah, wurde daraufhin in einer Mitgliederbefragung der PCS abgesegnet und schließlich vom SDU-Kongress bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Satyres' Führung schlug die Partei bei der [[Parlamentswahl 2013]] einen betont kritischen Kurs ein, der vor scharfen Attacken gegen die aktuelle Krisenpolitik innerhalb der Europäischen Union nicht zurückschreckte und Satyres den Vorwurf einbrachte, mit Politik nur mit Populismus und Ängsten zu betreiben und dabei eine heimliche Allianz mit dem Rechtspopulisten [[Joán De la Pênia]] zu schmieden. Dabei wurde die Äußerung Satyres' in einer Fernsehdebatte, Sympathie dafür zu haben, wenn die deutsche Kanzlerin Angela Merkel mit Hitler verglichen werde, auch im Ausland negativ aufgenommen und von Politikern der Mitte-Links- und Mitte-Rechts-Parteien scharf kritisiert. Auch innerhalb der SDU und vor allem der PCS traf Satyres' Politikstil und seine Wahlkampfstrategie auf Kritik, zumal sie eine mögliche Zusammenarbeit mit der Mitte-Links-Koalition unter [[Mercé Serrat Cabarell]] nach der Wahl unterminiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die SDU mit ihrem linksradikalen Kurs in Umfragen lange Zeit als dritt- oder viertstärkste Kraft mit Prozentanteilen um 10 Prozent gesehen wurde, konnte sie die hohen Erwartungen bei der [[Parlamentswahl 2013]] schließlich nicht erfüllen und kam nur auf letztlich enttäuschende 6,9 Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Führungsstreit und Rückzug Satyres' ===&lt;br /&gt;
Trotz dieses Ergebnisses beanspruchte Satyres unmittelbar danach die Führung der Parlamentsfraktion, um seine eigene Macht im Linksbündnis abzusichern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten blieb in der Folge das Verhältnis zur Mitte-Links-Regierung unter [[Mercé Serrat Cabarell]]. Nachdem Satyres der neuen Ministepräsidentin zugesagt hatte, der neuen Regierung &amp;quot;in kritischer Distanz, aber konstruktiver Offenheit&amp;quot; gegenüberzustehen, bestritt er öffentlich mehrmals, es habe einen Deal mit Serrat Cabarell gegeben und die Partei sei Teil der Regierungsmehrheit. Dagegen hatte Mersenburg-López mehrmals öffentlich dafür geworben, die Partei als alternatives Mitglied der Regierungsmehrheit zu positionieren, um so größeren Einfluss auf das Handeln der Regierung zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach anhaltenden Querelen und Kritik an seiner Führung zog Fraktionssprecher Satyres die Konsequenz und erklärte, auf dem kommenden [[SDU]]-Kongress im Februar 2014 kein Spitzenamt anzustreben. Gleichzeitig trat er mit sofortiger Wirkung von der Führung der SDU-Fraktion zurück und gab auch sein Abgeordnetenmandat ebenso wie sein Amt als DSS-Sekretär zurück. Die Nachfolge als Fraktionssprecherin übernahm zunächst kommissarisch die bisherige Stellvertreterin [[Arrantxa Bigoudet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Kongress 2014 und Wahl eines Politischen Sprechers ===&lt;br /&gt;
Im Februar 2014, fand schließlich der dritte gemeinsame Kongress der SDU statt, auf dem erstmals die Position eines Politischen Sprechers besetzt werden sollte, der als Kopf und öffentliches Gesicht der sechsköpfigen Kollektivführung fungieren soll. Nach dem Verzicht Satyres', gegen dessen Kandidatur zuvor zahlreiche Kampagnen jüngerer SDU-Mitglieder initiiert worden waren, erklärte seine Vertraute [[Sellesi Miniambres]] ihre Teilnahme an der Wahl. Gleichzeitig erklärte nach einigem Zögern auch PCS-Vizesekretär [[Nícola Mersenburg-López]] seine Kandidatur. Während von Mersenburg-López eine ambitionierte Führungsrolle erwartet werden konnte, galt Miniambres vielen als Stellvertreterin Satyres' in der Parteiführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich kam es zu einer Kampfkandidatur um den Posten des Politischen Sprechers zwischen der von Satyres und seinen Anhängern favorisierten [[Sellesi Miniambres]] und [[Nícola Mersenburg-López]], die letzterer mit knapp 70 Prozent der Delegiertenstimmen sehr deutlich für sich entscheiden konnte. [[Cornélio Breix]] blieb als dritter Bewerber letztlich vollständig chancenlos. Mit Mersenburg-López verfügt die SDU erstmals über einen nominellen Parteiführer, nachdem seine Vorgänger [[António Fiali]] und [[Paulo Satyres Blanco]] außerhalb der Wahlkampagnen und der Parlamentsfraktion keine nominelle Führungsrolle ausgefüllt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngste Wahlerfolge ===&lt;br /&gt;
Unter der Führung des charismatischen Mersenburg-López stieg die Partei in Umfragen landesweit zur viertstärksten Kraft hinter [[ASUL]], [[PPC]] und [[PSP]] auf und konnte sich als kritischer Verhandlungspartner der rot-grün-radikalen Minderheitsregierung von [[Mercé Serrat Cabarell]] profilieren. Die Partei unterstützte die Regierung unter anderem bei der Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums, bei der Einführung von Frauenquoten in der Privatwirtschaft und beim energiepolitischen Umbau zugunsten erneuerbarer Energien. Dagegen kritisierte die Partei den Kurs der Regierung in der Europapolitik, der als Einknicken gegenüber Deutschland angesehen wurde. Stattdessen setzte sich die SDU für ein solidarisches Europa als Transferunion und für einen Schuldenschnitt für das angeschlagene Griechenland ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SDU2017.jpg|thumb|200px|Plakat zur [[Parlamentswahl 2017]]]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Europawahl 2014]] profilierte sich die SDU weiter als scharfe Kritikerin der Austeritätspolitik in der Eurozone und trat für den griechischen Linken Alexis Tsipras als Kommissionspräsidenten ein. Bei der Wahl erreichte die SDU mit der jungen [[Lina Abrami]] als Spitzenkandidatin einen Stimmenanteil von 9,8 Prozent und verbesserte sich damit gegenüber der [[Europawahl 2009|Wahl 2009]] um 3,6 Prozentunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die SDU besitzt ein Verbindungsbüro zur kommunistisch dominierten Gewerkschaft [[CGL]] und profitiert von den traditionell engen Beziehungen der [[KPS]] zu der Arbeitnehmervertretung. Durch die DSS bestehen aber auch Kontakte zur traditionell sozialistisch orientierten Gewerkschaft [[CSSL]], die mehrheitlich der [[ASUL]] nahesteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jugend- und Studentenorganisationen der SDU fungieren v.a. die kommunistische [[Jovenes Comunistas Sagradés]] (JCS) und die [[Liga Comunista de Estudiantes]] (LCE) sowie die linksdemokratische [[Jovenes de la Sinistra]] (JOSI), die den beiden größten Mitgliedsparteien [[PCS]] und [[DSS]] nahestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programm ==&lt;br /&gt;
Die Vereinigte Demokratische Linke versteht sich als breite und pluralistische linke Sammlungsbewegung. Sie setzt sich für eine sozial gerechte, egalitäre und ökologische Gesellschaft im Sinne des demokratischen Sozialismus ein. Dafür hält sie eine schrittweise Überwindung der kapitalistischen Ordnung auf einem demokratischen Weg für notwendig. In der kurzen Frist steht für sie der Kampf gegen den Neoliberalismus und für den Erhalt des sagradischen Wohlfahrtsstaat im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftspolitisch befürwortet die Partei die Einführung einer Tobin-Steuer und strikter Kontrollen des Finanzsektors. Freihandelsabkommen wie TTIP oder CETA lehnt sie ab. Sie lehnt weitere Privatisierungen des öffentlichen Sektors ab und strebt den Aufbau eines öffentlichen Bankensektors an, der staatlich geschützte Kredite vergibt. In der Sozialpolitik kämpft das Bündnis gegen soziale Ungleichheit und Armut und für einen Ausbau des Wohlfahrtsstaats. Die Linke setzt sich für die Einführung eines staatlich garantierten Mindesteinkommens für Arbeitslose und Geringerverdiener ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesellschaftspolitisch vertritt die SDU libertäre Positionen. Sie befürwortet die vollständige Gleichstellung homo- und transsexueller Lebensgemeinschaften mit heterosexuellen Gemeinschaften inklusive des vollständigen Adoptionsrechts ein. Sie versteht sich zudem als feministische Partei und kämpft gegen jegliche Art der Diskriminierung und für gesellschaftliche Diversität. Das bestehende sagradische Einwanderungsrecht lehnt sie als rassistisch und inhuman ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Außen- und Sicherheitspolitik profiliert sich die Linke als Friedens- und Antikriegspartei. Sie spricht sich für ein Verbot von Waffenexporten und gegen Militäreinsätze als Mittel der Interessenpolitik aus. Daher lehnt sie Auslandseinsätze der sagradischen Streitkräfte wie im Kosovo oder in Afghanistan ab. Die Teilnahme an humanitären Militäreinsätzen ist dagegen innerparteilich umstritten. Zudem tritt die Linke für eine Auflösung der NATO in ihrer heutigen Form und für eine Stärkung und umfassende Reform der Vereinten Nationen ein. Sie fordert zudem eine Verdopplung der Entwicklungshilfe und einen Stopp der Ausbeutung der Entwicklungsstaaten durch die Industrienationen. Im Hinblick auf die Europäische Union fordert die Linke eine umfassende Demokratisierung der Europäischen Union und eine Überprüfung ihrer Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
==== Politische Sprecher ====&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Koordinatoren der SDU ====&lt;br /&gt;
* 2010-2014: [[Laura Abenar]] und [[Carles Orezal]]&lt;br /&gt;
* seit 2014: [[Lina Abrami]] und [[María Coloma-Frei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vertreter der SDU im Präsidium der [[Abgeordnetenkammer]] ====&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Antónia Mas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der Linksfraktion in der Abgeordnetenkammer ====&lt;br /&gt;
* 1998-2009: [[António Fiali]] &lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Cornélio Breix]]&lt;br /&gt;
* 2013-2014: [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
* 2014-2017: [[Arrantxa Bigoudet]]&lt;br /&gt;
* seit 2017: [[Cristina Bosch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der Linksfraktion im Senat ====&lt;br /&gt;
* seit 2009: [[Mário Bernardis]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprecher der SDU-Delegation im Europaparlament ====&lt;br /&gt;
* seit 2009: [[Joán Docién Delavesc]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolg bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Liste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[PCS]]–[[Unitá de la Sinistra|Unitá]]&lt;br /&gt;
| 5,6 %&lt;br /&gt;
| 30 / 511&lt;br /&gt;
| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
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| [[António Fiali]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
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| [[SDU]]&lt;br /&gt;
| 6,9 %&lt;br /&gt;
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| [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
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| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
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| [[SDU]]&lt;br /&gt;
| 10,8 %&lt;br /&gt;
| 56 / 511&lt;br /&gt;
| [[Nícola Mersenburg-López]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Wahlbündnis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.99.36</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Liberales</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: /* Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:120%&amp;quot;&amp;gt;'''Liberales – UDS'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Generalsekretär'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Fraktionssprecher'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| ''vakant''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Stellvertretende Parteivorsitzende'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| &lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Gründung'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 1961&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Jugendorganisation'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Jovenes Liberales]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Zeitung'''&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Liberale Internationale&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Europapartei'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''EP-Fraktion'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE)&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Farbe'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| hellblau&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Liberales''' (formell ''Liberales - Unión Democrática de Sagradia'') sind eine politische Partei in [[Sagradien]]. Seit ihrer Gründung im Jahr 1961 bis zur Umbenennung im Oktober 2016 trug die Partei den Namen '''Unión Democrática de Sagradia''' (kurz '''UDS''', deutsch ''Demokratische Union Sagradiens'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UDS ging 1961 aus dem Wahlbündnis ''Demokratische Union'' hervor, das vom wirtschaftsliberalen [[Movimiento Republicano de la Libertá]] (MRL), dem nationalliberalen [[Partíu Nacional Democrático]] (PND) sowie dem sozialliberalen [[Partíu Republicano Radical]] (PRR) gebildet wurde. Die 1958 an der Demokratischen Union beteiligte [[Partíu Republicano (20. Jahrhundert)|Republikanische Partei]] (PR) ging nicht in der UDS auf und verließ die gemeinsame Fraktion Ende 1960. Bereits zuvor war die kleine [[Coalición Democrática del Progreso]] (CDP) von [[Lorenzo Estrubal]] der Fraktion beigetreten und ging schließlich ebenfalls in der UDS auf, in der zu Beginn gleichermaßen liberalkonservative, nationalliberale sowie laizistisch-republikanische bzw. sozialliberale Strömungen vertreten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle ihre Vorgängerparteien konnte die UDS lange als Honoratiorenpartei charakterisiert werden. Trotz Versuchen, das zu ändern, verfügt die UDS bis heute nur über schwache Parteistrukturen. Die Union verstand sich von Beginn an in Abgrenzung zur christdemokratischen [[PPC]] sowie zu den [[ASUL|Sozialisten]] als Partei der laizistischen Mitte. Wirtschaftspolitisch nahm sie eine Mitte-Rechts-Position ein und engagierte sich für die Etablierung einer weitgehend freien Marktwirtschaft. Außenpolitisch stand die Demokratische Union von Beginn an für eine westintegrative, europafreundliche Linie, besonders nach der Majorisierung und schließlich dem Ausscheiden des radikalen nationalistischen Flügels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2006 bis 2013 war die UDS Teil der sagradischen Regierungskoalition unter [[Miquel Ánibal Luisanto]] und bildete zusammen mit der christdemokratischen [[Volkspartei]] eine konservativ-liberale [[Kabinett Luisanto III|Minderheitsregierung]]. Aktuelle Parteivorsitzende ist seit 2013 die Abgeordnete [[Beatrice Iniagui]], die in diesem Amt den langjährigen Vorsitzenden und früheren [[Wirtschaftsminister]] [[Luca Orrieva]] ablöste. Unter Iniaguis Führung beschloss die UDS auf ihrem Parteitag im Oktober 2016 offiziell ihr Rebranding als ''Liberales'' (mit dem Kürzel ''LIB''). Seit Februar 2018 bilden die Liberalen erneut eine [[Kabinett Ramœs Iliega|Minderheitsregierung]] mit dem [[PPC]] unter [[Manuel Ramœs Iliega]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der UDS ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung in der Demokratischen Union ===&lt;br /&gt;
Den Entstehung der UDS ist im Zusammenhang der Konzentrationsprozesse in der politischen Landschaft Sagradiens zu sehen. Zusammen kam dabei einerseits die Schwäche der liberalen Parteien Sagradiens in der Nachkriegszeit gegenüber den dominierenden [[PPC]] und [[ASUL]], andererseits die zunehmende Distanzierung der Radikalen von den Parteien der sogenannten [[Coalición Democrática]] und die Annäherung an die liberalkonservative Rechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Konsequenz traten die Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Kammerwahlen 1954]] als „Demokratische Union“ an und vereinigten damit Teile der laizistisch-linksliberalen auf den kleineren Mittelstand ausgerichteten Tradition des sagradischen Radikalismus (den „Radicales“) mit der eher rechtsliberalen großbürgerlichen Tradition der republikanischen „Liberales“. Die Union sah sich damit als nicht-konfessionelle, laizistische Alternative im bürgerlichen Lager. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zerfall der [[Zentrumskoalition]] aus [[PPC|Konservativen]] und [[ASUL|Sozialisten]] traten die Unionsparteien 1955 als Koalitionspartner einer [[Bürgerblock|bürgerlichen Koalition]] an die Seite der PPC. UDR-Chef [[Luciano Vélez]] wurde Innenminister und Vizeministerpräsident, doch bereits im gleichen Jahr folgte ihm sein Parteikollege [[Carles Méndez-León]], der als wesentlicher Architekt des Parteienbündnisses galt. Zu dieser Zeit zeichnete sich die Union mehrheitlich durch ein dezidiert marktwirtschaftliches, sozial reaktionäres Programm aus, das hauptsächlich die Interessen des Alten Mittelstands vertrat. Seit Ende der Fünfziger Jahre und mit zunehmender Erstarrung der PPC als konservativer Kraft sah sich die UD jedoch zunehmend als Reformfaktor und entwickelte unter dem Einfluss der radikalen Elemente erste Ansätze eines bürgerrechtsliberalen Verständnisses. Dennoch dominierten zu jeder Zeit die konservativ-bürgerlichen Kräfte im Bündnis und später in der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteigründung und Oppositionszeit (1961-1963) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Houssay2.jpg|thumb|[[Carles Méndez-León]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Erfolgen bei den [[Wahl zu sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Kammerwahlen 1954]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkamemr 1958|1958]], bei der das liberale Bündnis knapp 9 bzw. 10 Prozent der Stimmen auf sich vereinte und damit vierte Kraft im Parlament wurde, kam es 1961 zur Parteivereinigung. Ziel war die Bündelung der Kräfte auch in organisatorischer Hinsicht. In der neuen Partei gingen die aus der radikal-liberalen Tradition stammende PRR, die eher wirtschaftsliberal-großbürgerliche MRL, die national-liberal gesinnte PND sowie die weithin als Ein-Mann-Partei aufgestellte CDP von Lorenzo Estrubal auf. Der Aufbau von stärker organisierten Parteistrukturen und die Erweiterung der Mitgliederbasis, wesentliches Ziel der Parteigründung, schlugen aber weitgehend fehl. Die UDS blieb ebenso wie ihre Quellparteien eine Honoratiorenpartei. Erster Vorsitzender der UDS wurde [[Carles Méndez-León]], der innerhalb der zunächst kollektiv geführten Union bereits seit dem Wahlerfolg 1958 zunehmend die Führungsrolle eingenommen hatte und als mit Abstand profiliertester und strategisch wie rhetorisch begabtester Politiker der ersten Riege wahrgenommen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Kammerwahlen 1962]] brachten der UDS einen ersten Dämpfer. Sie fiel auf weniger als 9 Prozent der Wählerstimmen zurück und hatte ihre Funktion als Mehrheitsbeschaffer und liberale Kontrollinstanz innerhalb einer bürgerlichen Koalition angesichts des schwachen Ergebnisses der PPC verloren. Nach der Bildung der [[Große Koalition|Großen Koalition]] aus PPC und ASUL im Jahr 1962 und dem Gang in die Opposition brachte Parteichef Méndez-León die UDS zunehmend auf einen Kurs der Mitte und versuchte die Partei als liberale Kraft zwischen den beiden großen Weltanschauungsparteien zu etablieren. Die enge Anlehnung an die PPC sollte korrigiert und das Image der Partei als Reformkraft gestärkt werden. Europapolitisch setzte sich ein klar integrationsfreundlicher Kurs durch, wirtschaftspolitisch entwickelte die Partei den Leitspruch vom „Liberalismus mit Herz und Verstand“, der grundsätzlich die Sozialgesetzgebung des Landes akzeptierte und sich vom Konzept der Marktwirtschaft in Reinform verabschiedete. Dies sollte vor allem Wähler der neu entstehenden Mittelschichten anziehen, die die schrumpfende Wählerbasis der Partei im Alten Mittelstand ergänzen sollten. Das neue Konzept erhielt bei den vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|Neuwahlen 1963]] deutlichen Zuspruch der Bevölkerung, die der Partei 12 Prozent der Stimmen gab. Jedoch stammten die Stimmen weniger aus dem linken oder linksliberalen Lager als vielmehr von enttäuschten PPC-Wählern, die der Partei das Bündnis mit den Sozialisten übelgenommen und sich in Scharen von dieser abgewendet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierungsbeteiligungen mit Sozialisten und Christdemokraten (1964-1970) ===&lt;br /&gt;
Dennoch dominierte nun für eine kurze Zeit der progressive Flügel der Partei, der sich durch den Wahlerfolg gestärkt und bestätigt fühlte. Unter dem Einfluss der progressiv-liberalen Vordenker [[Lionel Vega]] und [[António Morales]] wurden nun bürgerrechtsliberale Konzepte vorangetrieben und eine vorsichtige Annäherung an die gemäßigte Linke betrieben, die 1964 in der Bildung einer Mitte-Links-Koalition unter Führung der Sozialisten gipfelte. Es folgten heftige innerparteiliche Diskussionen über die Teilnahme an der Regierung [[Kabinett Santiago]]/[[Kabinett Del Pérez I]], welche die Parteiführung vor allem aus taktischen und strategischen Gründen betrieb, nicht zuletzt um das eigene Profil als eigenständige Kraft gegenüber den einflussreicheren Christdemokraten zu wahren und gleichzeitig als „bürgerliches Korrektiv“ gegenüber den linken Koalitionspartnern zu fungieren. Unter Führung von [[Marcio Montone]] verließ ein großer Teil der Konservativen die Partei und bildete zunächst die [[Federación de Democráticœs per la Libertá]] (FDL), die wenig später im PPC aufgingen. Das Klima innerhalb der von beiden Seiten als Vernunftehe und Zwischenstation betrachteten Mitte-Links-Koalition verschlechterte sich seit 1966 im Zuge einer sich verschlechterten Wirtschaftslage zunehmend und die parteiinternen Gegner der Koalition wurden gestärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach heftigen parteiinternen Auseinandersetzungen und einem Fast-Putsch von Außenhandelsminister [[Miquel Micú]], dem Anführer des verbliebenen konservativen Flügels in der UDS, gegen die Parteiführung Carles Méndez-León kündigte die UDS 1967 das Mitte-Links-Bündnis wieder auf und führte [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|vorgezogene Neuwahlen]] herbei, die für die Partei zu einer deutlichen Niederlage führte. Die Partei verlor ein Viertel ihrer Wähler und ging gegenüber dem potenziellen konservativen Koalitionspartner geschwächt hervor. Wieder reichte es nicht für eine rein bürgerliche Mitte-Rechts-Koalition, obwohl der nun als Volkspartei auftretende PPC klar stärkste Kraft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch trat die UDS in eine bürgerliche Minderheitsregierung mit dem PPC ein, die sich parlamentarisch auf die Stimmen der linksliberalen [[PRD]] stützen sollte. Zwar blieb Méndez-León Parteichef und Vizepremierminister, doch nahm Micú nun als Vorsitzender der UDS-Parlamentsfraktion und Minister ohne Geschäftsbereich eine Schlüsselstellung in der Partei ein, die damit wieder deutlich als rechtsliberale Partei wahrgenommen werden konnte. Nach Skandalen in der PPC und Imageverlusten in Zusammenhang mit den Studentenunruhen des Jahres 1968 kam es innerhalb der Partei erneut zu ernsthaften Auseinandersetzungen um den küntftigen Kurs. Besonders die kurzzeitlige Zusammenarbeit der Minderheitsregierung mit dem rechten [[MFP]], die der Regierung 1968 das Überleben gesichert hatte, führte zu Verstimmungen bei der nachwievor kleinen Basis und zu Richtungsstreit in der Führung. Daran konnte auch nichts ändern, dass die UDS mit Carles Méndez-León 1970 in einer neuen ''Koalition der Mitte'' erstmals den Regierungschef stellte und in einer Schlüsselposition gelandet war. Das als Übergangsregierung konzipierte Kabinett Méndez-León blieb ein Übergangsphänomen und scheiterte nach wenigen Monaten. Bei [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|vorgezogenen Neuwahlen im Herbst 1970]] wurden PPC und UDS gleichermaßen abgestraft. Mit 7,3 Prozent der Stimmen schnitt die UDS so schlecht ab wie noch nie zuvor. Zugleich wurde sie nun mit dem Sieg der Linken gemeinsam mit der PPC in die Opposition verbannt und verlor damit ihre Rolle als „pivotal party“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwölf Jahre in der Opposition (1970-1982) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:MauriceSchumann1.jpg|thumb|[[Lorenzo Estrubal]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die widerstreitenden Parteiflügel um Lionel Vega und António Morales auf der Linken und Miquel Micú auf der Rechten setzte sich schließlich der neue Parteichef [[Lorenzo Estrubal]] durch, der wie sein Vorgänger Carles Méndez-León auf einen Kurs der Äquidistanz gegenüber Sozialisten und Konservativen setzte und die UDS als liberale Partei der bürgerlichen Mitte etablieren wollte. In der gemeinsamen Opposition mit dem orientierungslosen PPC lief diese Strategie freilich zunächst ins Leere, da es galt, die Linksregierung Caval gemeinsam zu kritisieren. Von einer geschlossenen Opposition konnte keine Rede sein. Die Gesellschaftsreformen der sozialistischen Minderheitsregierung Caval wurden bei deutlicher Ablehnung durch die PPC von der UDS gespalten aufgenommen und in Teilen unterstützt, die Sozial- und Wirtschaftspolitik der Linken dagegen gemeinsam mit den Konservativen heftig bekämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Kammerwahlen 1974]] trat die UDS schließlich als „Opposition der Vernunft“ auf und trat für den „marktwirtschaftlichen Wechsel“ ein. Ziele waren ein zweistelliges Ergebnis für die Liberalen und die Ablösung der linken Mehrheit durche eine neue bürgerliche Koalition. Zwar konnten sich die Liberalen gegenüber dem schwachen Ergebnis von 1970 auf mehr als acht Prozent der Stimmen verbessern, doch verfehlten sie die Zweistelligkeit klar und auch der erhoffte Machtwechsel blieb aus. Die Sozialisten konnten ihre Minderheitsregierung fortsetzen, die UDS blieb in der Opposition, erklärten sich aber in der Folge bereit, die Regierung in einzelnen Punkten zu unterstützen. Da es zwischen Sozialisten und Kommunisten aber zum Bruch kam und vor allem der rechte Parteiflügel der ASUL auf eine stabile Mehrheit drängte, nahm Joán Caval 1979 schließlich Verhandlungen mit Estrubal zur Bildung einer sozialistisch-liberalen Koalition auf, die aber scheiterten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|vorgezogene Neuwahl der Kammer im April 1979]] gingen die Unionsdemokraten mit dem erklärten Ziel einer bürgerlichen Mehrheit. Sie versuchten im Wahlkampf, sich als bürgerliches Korrektiv der letzten Jahre zu präsentieren. Der Spagat zwischen Anpreisung der mageren Ergebnisse und Verteufelung des bisherigen Koalitionspartners misslang weitgehend. Mit 8,5 Prozent der Stimmen ging die UDS deutlich geschwächt aus den Wahlen hervor und verfehlte die erhoffte Mehrheit für eine Koalition mit der Volkspartei. Der politische Flirt mit den Sozialisten war von einem Großteil der liberalen Wähler als Bruch am Versprechen der „marktwirtschaftlichen Wende“ gewertet worden, die inhaltlich reformierte PPC unter [[Sandro De la Nada]] auch für liberal gesinnte Wähler zur Alternative geworden. Da die Konservativen diesesmal aber stärker abschnitten als die Sozialisten, wurde eine Große Koalition gebildet.  Damit war die UDS erneut in die Opposition gedrängt und zunächst weitgehend orientierungslos. Parteichef Estrubal konnte sich hauptsächlich aus Mangel an mehrheitsfähigen Alternativkandidaten um den Parteivorsitz im Amt halten, jedoch schien vielen Beobachtern eine Ablösung noch vor den Folgewahlen 1982 wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angeschlagene Estrubal rettete sich mit einer Flucht nach vorne. Obwohl eine Absage an das Konzept des „Liberalismus mit Herz und Verstand“ formal nicht erfolgte, nahm die Partei unter dem gestiegenen Einfluss der Wirtschaftsliberalen eine klare neoliberale Wende. Nun stand der Hinwendung zu Reagonomics und Thatcherismus in wirtschaftspolitischen Belangen nichts mehr im Wege. Die von der PPC in der Großen Koalition abverlangte Kompromissbereitschaft in sozial- und wirtschaftspolitischen Fragen sollte sich nun in spiegelbildlicher Weise zu den Jahren 1975-1978 zugunsten der UDS auszahlen. Die Stärkung der Wirtschaftsliberalen auch in der konservativen Volkspartei, welche die Große Koalition belastete und schließlich mit zum vorzeitigen Scheitern im Jahr 1982 führte, stärkte die Aussicht auf eine konservativ-liberale Koalition der Marktwirtschaft und eine rechte Wende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierungsbeteiligungen in den &amp;quot;Liberalen Achtzigern&amp;quot; (1982-1992) === &lt;br /&gt;
[[Bild:UDS-Logo-1980.jpg|thumb|UDS-Logo 1967-1987]]&lt;br /&gt;
Die Wende hin zum &amp;quot;liberalen Jahrzehnt&amp;quot; wurde schließlich mit dem Sieg der Bürgerlichen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Parlamentswahl 1982]] verwirklicht. Mit ihrem neoliberal ausgerichteten Spitzenkandidaten [[Emilio Moya]] wurde die Konservativen deutlich stärkste Kraft, die nicht minder wirtschaftsliberal aufgestellten Unionsdemokraten konnten mit 11,5 Prozent sogar ein sehr gutes zweistelliges Ergebnis feiern, das die innerparteiliche Stellung von Parteichef Lorenzo Estrubal nachhaltig stärken konnte. Dabei hatte die UDS vor allem bei infolge der Großen Koalition enttäuschten Wählern der großen Parteien gepunktet, vor allem bei sozialliberal geprägten ASUL-Wählern, die vom dezidiert linken Spitzenkandidaten der Sozialisten [[Andrés Colón]] jedoch von einer Wahl der ASUL abgehalten wurden. Dank des Erfolgs kehrten die Unionsdemokraten wieder in die Regierung zurück, zum ersten Mal seit 1970 zusammen mit der Volkspartei.&lt;br /&gt;
Das ehrgeizige Reformprogramm der neuen PPC/UDS-Koalition trug in wesentlichen Fragen die Handschrift der sich mehr denn je als wirtschaftsliberale Partei verstehenden UDS. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Guivares-Affäre]], welche den Koalitionspartner schwer traf und die Koalition belastete, erlebte die UDS 1984/85 einen zwischenzeitlichen Höhenflug in Umfragen und Nebenwahlen, der vor allem zulasten des schwer angeschlagenen PPC ging. Für wenige Monate schien es, als könne die UDS sogar ihr lang ersehntes Ziel erreichen, die Konservativen als stärkste Kraft des Mitte-Rechts-Lagers abzulösen.  Bei den [[Präsidentschaftswahlen 1984]], bei denen die PPC auf einen eigenen Kandidaten verzichtet hatte, kam der UDS-Kandidat [[Carles Domínguez]] in die Stichwahl, die er gegen den Sozialisten [[Felipe López]] verlor. Auch bei den [[Europawahlen 1984]] schnitt die Partei mit über 15 Prozent stark ab, doch bereits bei den folgenden [[Regionalwahlen 1985]] war der Höhenflug weitgehend beendet und die PPC hatte sich einigermaßen stabilisiert. Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordentenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] bestätigten im Grund das Ergebnis von 1982, verzeichneten für die UDS aber noch einmal eine Steigerung auf 12 Prozent der Stimmen. Angesichts des schlechten Ergebnisses des PPC war die Mehrheit der Regierung aber verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konsequenz musste erneut heißen: Entweder die [[Große Koalition]] unter Ausschluss der UDS oder aber eine erneute Zusammenarbeit mit den Sozialisten in einer Neuauflage der zuletzt gescheiterten [[Coalición Viola|Lila Koalition]], für die nun aber die Sterne deutlich besser standen. Die Sozialisten hatten sich mit ihrem Spitzenkandidaten [[Donado Ricardes]] ein deutlich auf die politische Mitte zugeschnittenes Programm verordnet, das auf Sozialisierung gänzlich verzichtete und die Wirtschaftsreformen der Regierung Moya in ihren Substanzen nicht angreifen wollte. Dies sowie die Aussicht auf den Machterhalt erleichterten den Bürgerlichen vom UDS erneut den Gang in die Mitte-Links-Koalition, die auch deutlich harmonischer verlief als die beiden Vorgängermodelle. Estrubal blieb Außenminister, daneben stellte die UDS den Finanz- bzw. seit 1988 den Wirtschaftsminister sowie durchgängig den Minister für Außenhandel, wodurch sich die Partei den nötigen Einfluss auf die Wirtschaftspolitik sichern konnte. Die Reformen der Vorgängerregierung wurden auch im Wesentlichen, wenn auch gebremst, weitergeführt. Anders als 1967 und 1978 musste die Partei diesesmal auch keine Erdrutschniederlage hinnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verluste fielen moderat aus, mit 9,4 Prozent der Stimmen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] hatte sich die UDS stabilisiert und ihre Rolle als „pivotal party“ nochmals gerettet. Da die Konservativen aber deutlich besser abschnitten als die ASUL und die Mehrheit der Mitte-Links-Koalition damit verloren war, kehrte die UDS wieder in die bürgerliche Koalition an der Seite der PPC zurück. Die moderate sozialliberale Koalition sollte also Zwischenstufe bleiben, die UDS zwischen 1982 und 1990 trotz Regierungswechseln das Kontinuität verleihende Element der Regierung darstellen. Die als Zeitalter des Neoliberalismus innerhalb der sagradischen Politik geprägten Achtziger und frühen Neunziger sahen die UDS daher nach der Krise der späten Siebziger Jahre in einer ungekannten Machtstellung, in der Lorenzo Estrubal zum unumstrittenen Parteipatriarchen aufgestiegen war, der auch nach seinem Rücktritt vom höchsten Parteiamt 1989 unter seinem Nachfolger [[Angel Ribero]] der heimliche Parteichef blieb. Als Außenminister prägte Estrubal vor allem die Außenpolitik dieser Jahre, welche die Intensivierung der europäischen Integration mit der Unterzeichnung des Schengener Abkommens 1985 und des Vertrags von Maastricht 1992 verzeichneten. Nicht ohne Grund konnte sich die UDS bei den [[Europawahlen 1989]] und [[Europawahlen 1994|1994]] als „Europapartei“ bewerben, hatte sie die vertiefte Integration Sagradiens doch entscheidend mit voran gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierungspolitik in der Nach-Estrubal-Ära (1992-1998) ===&lt;br /&gt;
Dennoch sollte sich die Rolle der UDS im sagradischen Parteiensystem in den Neunziger Jahren entscheidend verändern. Dem wegen einer privaten Affäre erzwungenen Rückritt von Parteichef und Wirtschaftsminister [[Angel Ribero]], den zugleich [[Lorenzo Estrubal]] zum Rückzug aus dem Ministeramt nutzte, folgte eine anhaltende Krise der UDS. Das Duo [[Luca Bremante]] und [[Mário Bahamonte]] an der Spitze der Partei startete zwar stark, geriet aber zunehmend in Schwierigkeiten. Nachdem die Partei für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] erstmals nicht den Parteichef Bahamonte, sondern den Wirtschaftsminister [[Luca Bremante]] zum Spitzenkandidaten gewählt hatte, musste dieser aufgrund einer privaten Affäre mitten im Wahlkampf auf seine Ämter in Regierung und Partei verzichten. Die Wahlen endeten jedoch trotz leichter Verluste für die [[UDS]] mit einer Bestätigung der bürgerlichen Regierungsmehrheit. Besonders die Bestrebungen der [[Grüne]]n, sanfte Drogen zu legalisieren und eine Ökosteuer einzuführen sowie deren gespaltene Haltung zum transatlantischen Bündnis und zu den europäischen Institutionen halfen der UDS noch einmal, Wähler im bürgerlichen Lager zu halten. Mit 8,9 Prozent hielten sich die Verluste gegenüber 1990 im Rahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Veltroni1.jpg|thumb|200px|[[Victor António Anghés]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die errettete Regierungsbeteiligung wusste die UDS aber nicht mit Inhalten auszufüllen. Die versprochenen Reformkonzepte konzentrierten sich erneut verstärkt auf Steuersenkungen, die gegen die anhaltende Arbeitslosigkeit aber wirkungslos blieben. Was die bürgerlichen Freiheiten anbelangt, verblieb die UDS auf die Bewahrung des Erreichten festgelegt, ohne die Interessen ihrer Klientel in den neuen Mittelschichten adäquat abzubilden. Der überraschende Wahlerfolg des Rechtspopulisten [[Joán De la Pênia]] und seiner [[PSP|Sozialen Volkspartei]] PSP bei den Kammerwahlen 1994 verunsicherte die UDS-Führung, die das Ergebnis so interpretierte, dass die Bürger nicht für liberale Gesellschaftsreformen bereit waren und sich um ihre innere Sicherheit sorgten. Mahner, die UDS müssten ein bürgerlich-liberales Gegenstück zu den Populisten darstellen und sich stärker für liberale Inhalte engagieren, blieben in der Minderheit und weitgehend ungehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts schlechter Ergebnisse bei den [[Senatswahlen 1997|Senats-]] und [[Regionalwahlen 1997]] nahmen die innerparteiliche Diskussion und die Orientierungslosigkeit zu. Die von Teilen der Partei zeitweise eingeschlagenen europakritischen Töne, die der aufstrebenden rechtspopulistischen PSP das Wasser abtragen sollten, brachen völlig mit dem zuvor etablierten pro-europäischen Image der Partei und verwirrten treue UDS-Wähler vollends. Derartige Eskapaden, die wenig dazu geeignet waren, das eigene Wählermilieu zu erreichen, wurden schließlich durch den seit 1995 amtierenden Parteichef [[Victor António Anghés]], wenn auch zu spät, zurückgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gang in die Opposition (1998-2001) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:UDS-Logo-2000.jpg|thumb|UDS-Logo 1998-2007]]&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] brachten der UDS das Unvermeidliche. Die Partei verlor fast die Hälfte ihrer Wähler und fiel von 8,9 auf 4,2 Prozent der Stimmen zurück, musste damit das schlechteste Ergebnis ihrer Parteigeschichte verkraften und fiel vom sonnigen Platz als dritten Kraft in der sagradischen politischen Landschaft auf den fünften Platz hinter Grüne und Rechtspopulisten zurück. Nach 16 Jahren ununterbrochener liberaler Mitregierung und davon zwölf an der Seite der PPC wurde die Partei kaum noch als eigenständige liberale Partei, stattdessen eher als Anhängsel der Konservativen, wahrgenommen. Die Reduzierung ihrer Politikinhalte auf wirtschafts- und sozialpolitische Fragen und die konservative Wähleransprache waren gegenüber einer inhaltlich und strategisch erneuerten progressiven Alternative seitens der rot-grünen Allianz zu wenig. Besonders im Wählersegment der besser Gebildeten, jahrzehntelang Teil der unionsdemokratischen Kernwählerschaft, verlor die UDS zwischen den Achtziger und späten Neunziger Jahren großen Zuspruch an die postmaterialistisch ausgerichteten Grünen und 1998 nochmals an die als progressive Mitte-Links-Partei auftretenden Sozialisten. Über Jahrzehnte hinweg war die UDS von Wählern ja nach Koalition und politischer wie personeller Ausrichtung auf dem Links-Rechts-Schema mal stärker in der Mitte, mal eher leicht zur Rechten des PPC bzw. gleichauf mit der PPC verortet worden, in den gesamten Neunziger Jahren war sie dagegen auf der Links-Rechts-Skala nicht mehr wirklich von der PPC unterscheidbar geworden und auch in der libertär-konservativen Konfliktdimension wurde sie nur noch bedingt als liberale Partei wahrgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die UDS brauchte lange, um sich in der Opposition zu erholen. Die [[Europawahlen 1999]] endeten mit einem Ergebnis von 3,5 Prozent und drei Abgeordneten in einem Desaster. Auch bei den [[Kommunalwahlen 2000|Kommunal-]] und [[Senatswahlen 2000|Senatswahlen des Jahres 2000]] schnitten die Unionsdemokraten enttäuschend ab. Die Partei schaffte es sichtlich nicht, sich in der ungewohnten Oppositionsrolle zurechtzufinden. Die seriöse, aber zahme Politik der Parteiführung unter António Anghés kontrastierte vor allem mit dem lauten schillernden Auftreten der Rechtspopulisten Joán De la Pênias, von dem sich die UDS bewusst absetzen wollte. Die Hinwendung zu klassisch linksiberalen Themen wie dem Schutz der Bürgerrechte, wie sie die Rechtsexpertin der Partei [[Benita Hubner]] zunehmend forderte, konnte gegenüber den energischen Reformen der Regierung De la Costa wenig Eindruck machen und stieß zudem in der von konservativen Technokraten geführten Parteispitze auf wenig Gegenliebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Rücken des deutlich angeschlagenen Parteivorsitzenden Anghés begannen alsbald die Diadochenkämpfe unter seinen potenziellen Nachfolgern, die aber allesamt den Sturz nicht wagten. Als aussichtsreichste Kandidaten positionierten sich bald [[Luca Bremante]], ehemaliger Wirtschaftsminister und Vizepremier und durch persönliche Affären vorbelastet, dazu aber wirtschaftsnah und einstiger Kronprinz Lorenzo Estrubals, auf der anderen Seite der seit 1998 als Generalsekretär amtierende [[Luca Orrieva]], deutlich jünger als Bremante und Anhänger einer Gruppe namens „Força Cívica“, die bemüht war, die UDS unter Verzicht auf das wirtschaftspolitisch geprägte Schlagwort des Liberalismus als „bürgerliche Kraft“ und damit als in der Mitte der sagradischen Zivilgesellschaft stehende Bewegung darzustellen. Die Partei sollte vom Image der „Wirtschafts- und Honoratiorenpartei“ zu einem der „Gesellschaftspartei“ transformiert werden, wobei Orrieva das Idealbild einer „Gesellschaft der Chancen und Freiheiten“ vorschwebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orrievas Neuausrichtung richtete sich zuvorderst auf den politischen Stil und die Selbstdarstellung der Partei, die durch eine direktere Ansprache und ein jugendlicheres dynamischeres Auftreten gesprägt sein sollte. Inhaltlich verblieb die Partei auch unter seiner Ägide als Generalsekretär dem alten konservativen Liberalismus weithin verhaftet. Bremantes Ziel war dagegen die Schärfung der Partei als radikale neoliberale Kraft mit einem kompromisslosen staatsminimalistischen Programm und einer bisweilen populistischen Ansprache. Als Vizefraktionschef und wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Partei wollte der als Wahrer der Interessen des Mittelstands auftretende Bremante die unter ihrem Parteichef [[Roberto Vidéas]] gemäßigt-zentristisch auftretende PPC ausmanövrieren und wirtschafts- wie sozialpolitisch überholen. Der Reformstau in den sagradischen Sozialsystemen wurde bald zu seinem Hauptangriffsziel. Verbündete gewann er im Wirtschaftsflügel des PPC, der immer stärker gegen die moderate Herangehensweise seines Parteichefs Vidéas aufbegehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Ära Orrieva in der Opposition (2001-2006) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Anders-Samuelsen1.jpg|thumb|[[Luca Orrieva]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorentscheidung über die im Raum stehende Nachfolgefrage von Anghés, dem seit Herbst 2000 kaum noch Chancen auf einen Verbleib als Parteichef eingeräumt wurden, sollten schließlich die [[Regionalwahlen 2001]] bringen, die ersten, bei denen Orrieva die Kampagne der UDS auch als Wahlkampfleiter gestaltete, und die der UDS einen unerwarteten, aber lange herbeigesehnten Hoffnungsschimmer gaben. In den alten Hochburgen der Partei in [[Liez-Corar]] und [[Sur-Pinial]] erhielt die Partei zweistellige Ergebnisse und schaffte in den meisten Regionen sicher den Einzug in den Regionalrat. Das Ziel der Regierungsübernahme in den bislang von der Linken regierten Regionen wurde dagegen verfehlt, was auf das überzeugende Ergebnis der ASUL und das schwache Abschneiden des PPC zurückgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der Wahl wurde Luca Orrieva, der nun als Erster das Heft ergriff und sich zum Machtwechsel bereit erklärte, zum neuen Parteivorsitzenden der UDS gewählt, der ausmanövrierte Bremante musste sich mit dem Stellvertreterposten begnügen, doch war er parteiintern zu stark, um nicht auch weiterhin eine wichtige Rolle in der UDS zu spielen. Orrieva versuchte ihn daher in die Parteiführung einzubinden. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] wollten beide zusammenarbeiten und ein zugkräftiges Doppelgespann bilden. Doch selbst den Befürwortern dieser Konsenslösung musste bewusst werden, dass die unterschiedlichen Perspektiven, die Orrieva und Bremante für die Partei zeichneten, eine enge Zusammenarbeit äußerst schwierig, wenn nicht unmöglich machten. Das Wahlprogramm 2002 vereinte damit auch einige Kompromisslösungen und blieb insgesamt vage und inkonstistent. Die von jüngeren Parteimitgliedern erhoffte Hinwendung zu bürgerrechtsliberalen Themen und die Wiederbelebung des „Liberalismus mit Herz und Verstand“ blieb weitgehend aus oder kam über Ansätze in einem Gewirr von Formellösungen nicht hinaus. Der von Orrievas ursprünglichem Konzept noch hinüber gerettete Wahlslogan „la força cívica“ rieb sich mit einem Programm, das wenig dazu passte und es nicht schaffte, tatsächlich alle Bereiche des bürgerlichen Lebens zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konsequenz, die dem Programm der Partei fehlte, äußerte der Wähler gegenüber der Partei selbst. Bei den Kammerwahlen im Herbst 2002 verlor die Partei gegenüber 1998 nochmals und landete erstmals knapp unter vier Prozent der Stimmen. Da auch die Konservativen deutlich an Stimmen verloren, konnte nur von einer vernichtenden Niederlage der bürgerlichen Rechten gesprochen werden. Wahlsieger waren neben den Parteien der Linken abermals die Rechtspopulisten De la Pênias, die sich auf 9,2 Prozent der Stimmen steigern und zur dritten Kraft im Parlament aufsteigen konnten. Spätestens seit diesem Moment konnte auch die UDS die Erfolge der Rechten nicht mehr länger ignorieren. Die Strategie der Eigenständigkeit, die Orrieva angestrebt hatte, lief ebenso ins Leere, da die Wähler sich mit der Bilanz der ersten Regierung De la Costa mehrheitlich zufrieden zeigten, bei der Wahl der UDS aber nicht wirklich wussten, was zu erwarten war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage führte zu einem Überdenken der gesamten Strategie der UDS. Bremante predigte mehr denn je die Rechtsallianz im festen bürgerlichen Bündnis mit der PPC, notfalls auch unter Zuhilfenahme der Rechten. Auch der neue PPC-Chef [[Miquel Ánibal Luisanto]] lud die Demokraten zu einer festen geeinten Opposition ein. Die [[Senatswahlen 2003]] wurden bereits in engen Absprachen mit der Volkspartei bestritten, sodass in einigen Wahlkreisen gemeinsame Kandidaten vorgeschlagen wurden. Die UDS begab sich damit endgültig in die Abhängigkeit von der ihrerseits durch Spaltungen selbst geschwächte PPC, glaubte aber nur auf diesem Weg, das eigene politische Leben sichern und die Abwärtsspirale aufhalten zu können. Wie die Konservativen unter Luisanto, so schlugen nun auch die Demokraten eine harte Konfrontationsstrategie mit der rot-grünen Regierung ein. Erst jetzt gelang es Orrieva auch, seine Partei auf sich selbst auszurichten und den Einfluss Bremantes zurückzudrängen. Dieser war nun zwar Fraktionschef, wurde durch neuerliche private Affären aber zunächst aus der ersten Reihe ferngehalten. Orrievas neue Strategie ging dahin, die feste Partnerschaft mit dem PPC einerseits, die Eigenprofilierung als bürgerliche Reformpartei andererseits unter dem Schlagwort der „konkurrenten Zusammenarbeit“ (''cooperación concurrente'') zu bringen. Innerhalb der rechten Opposition sollte die UDS die progressive Kraft sein, die das Land am schnellsten nach vorne bringt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei den [[Präsidentschaftswahlen 2004]] erreichte der UDS-Bewerber Anghés im ersten Wahlgang zehn Prozent der Stimmen und konnte sich damit parteiintern rehabilitieren. Es gelang der UDS nun auch besser, Akzente in der Bildungspolitik zu setzen, wo der „Gleichmacherei der Linken“ der Wettbewerb der Besten für ein besseres Lernen entgegengesetzt wurde. Angesichts des allgemein empfundenen Aufschwungs, der sich auch in Umfragen wiederspiegelte, blieb das Ergebnis der UDS bei den [[Europawahlen 2004]] deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die Partei verlor sogar nochmals leicht an Stimmenanteilen und konnte erneut nur drei Abgeordnete nach Straßburg und Brüssel entsenden. Günstiger verliefen die gleichzeitig abgehaltenen [[Regionalwahlen 2004|Regionalwahlen in Sesín und Ceundalia]], die der UDS in beiden Regionen die Regierungsteilnahme sicherten. Die Tolerierung der Mitte-Rechts-Regierung in [[Sesín]] durch die Rechtspopulisten war zwar parteiintern umstritten, wurde von Orrieva aber bewusst in Kauf genommen und für unbedenklich erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den [[Regionalwahlen 2005]] öffnete sich die UDS auf Druck der bürgerlichen Partner hin erstmals offen einer Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen PSP. Die Wahlen brachten der vereinigten Rechten einen großen Sieg ein. Im Spätherbst 2005 regierte die UDS wieder in acht Regionen mit. Die Wahlen wurden von der gesamten Rechten zur Richtungswahl für 2006 erklärt. Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen]] trat die UDS schließlich wieder als fester Partner an der Seite der Konservativen mit dem erklärten Ziel an, Ánibal Luisanto zum neuen Premierminister zu machen. Mit dem Schlagwort des „Wechsels mit Vernunft“ verkaufte sich die UDS als rationale und effiziente Reformpartei, die sich für Bürokratieabbau, ein klares und faires Steuersystem, umfassende Reformen im Gesundheits- und im Bildungswesen und Anreiz schaffende Arbeitsmarktreformen einsetzte. Wirtschaftspolitisch setzte die Partei auf einen dezidiert liberalen Kurs und auf eine Fortsetzung der früheren Privatisierungspolitik. Mit einem betont nüchternen und leicht unterkühlten Stil sollte ein Gegengewicht zum Pathos Ánibal Luisantos geschaffen werden, der den großen Wandel versprach. An die Stelle eines Doppelgespanns Orrieva-Bremante rückte nun ein Team von vier bis fünf Fachpolitikern: [[Benita Hubner]] für die Innenpolitik und Bürgerrechte, der Außenexperte [[Hernán Ferrero Perón]] für internationale Angelegenheiten und Sicherheitspolitik, [[Irina Morantes]] für die Bereiche Arbeitsmarkt, Soziales und Gesundheit sowie Bremante für die Wirtschafts- und Steuerpolitik. Orrieva selbst zeichnete für die Bereiche Bildung, Zukunftstechnologien und Umwelt verantwortlich und wurde deutlich als Star und Chef des Quintetts präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zurück in der Regierung (2006-2013) ===&lt;br /&gt;
[[Bild:UDS-Logo.jpg|thumb|200px|Parteilogo 2007-2016]]&lt;br /&gt;
Auch wenn die UDS nachwievor von alten Wahlergebnissen jenseits der 8 Prozent weit entfernt war, zahlte sich die politische Wechselstimmung für die deutlich bescheidener auftretenden Liberalen aus, die sich auf 5,7 Prozent der Stimmen verbessern konnten und damit die beiden vordersten Wahlziele: stabile parlamentarische Vertretung und Regierungsbeteiligung in einer Koalition des Wechsels verwirklichen konnten. Nachdem die Partei bereits vor den Wahlen keinen Hehl daraus gemacht hatte, im Notfall auch mit den Rechten gehen zu wollen, konnte die Beteiligung an einer von der rechtspopulistischen PSP tolerierten Minderheitsregierung relativ reibungslos durchgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hernán Ferrero Perón – als „Mr. Europe“ der sagradischen Liberalen und deutlicher Kritiker der Rechtspopulisten bekannt – sollte als neuer Außenminister die Kontinuität in der Außenpolitik der UDS und Sagradiens garantieren. Ferrero Perón trat damit in die Fußstapfen der ehemaligen Chefdiplomaten Carles Méndez-León, Lorenzo Estrubal und Victor António Anghés, die über einen Zeitraum von insgesamt 25 Jahre hinweg sagradische Außenpolitik im Zeichen des UDS-Logos geprägt hatten. Orrieva wurde in der Regierung Luisanto zum selbst ernannten „Innovationsminister“ für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie zum zweiten Vizepremier berufen, Benita Hubner sollte als neue Justizministerin das bürgerrechtsliberale Image schärfen und zugleich ein liberales Gegengewicht zum selbst nicht am Kabinettstisch vertretenen Bündnispartner De la Pênia bilden, eine Konstellation, die Konfliktpotenzial barg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit der ersten Regierung Luisanto sollte die UDS nochmals an den Rande ihrer Existenz bringen. Hatte die konservative PPC unter Ánibal Luisanto seit 2002 als Garantiemacht der UDS gewirkt und diese auf diesem Weg weitestgehend vereinnahmt, so zeigte sich Luisanto nun als Bedrohung für das Bestehen der Demokratischen Union. Zunächst einmal ging die Regierung Luisanto daran, die seit Jahren von der UDS betriebene neoliberale Umgestaltung der sagradischen Wirtschaft zu forcieren. In der Medienpolitik gelang es der Partei zudem, die weitreichenden Pläne der Konservativen im Bündnis mit Präsident [[António Grande Illega]] zurückzuweisen und schließlich scheitern zu lassen. Doch in der sonstigen Bürgerrechtspolitik zog die kleine UDS den Kürzeren und erwies sich als wenig durchsetzungsstark, manche sagten auch: willensschwach. Die Sicherheitsgesetze und die verschärften Einwanderungsgesetze der Regierung trugen deutlich die Handschrift der Konservativen und der Rechtspopulisten, der liberale Pol der Regierung – in Wirtschaftsfragen dominant – wurde in Fragen der Bürgerrechte deutlich majorisiert. Teile der UDS wollten dies nicht mitmachen und wurden zu einer Keimzelle für die neue Parteigründung der zentristischen [[UDC]]. Vier der zwanzig demokratischen Kammerabgeordneten traten bereits im Frühjahr 2007 aus Protest gegen die Ausländergesetze der neuen Regierungskoalition aus der Fraktion aus und kündigten der Regierung ihre Unterstützung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Regierungkoalition Luisanto bis Sommer 2009 schrittweise ihre parlamentarische Mehrheit verlor, blieb die UDS-Führung geschlossen an der Seite des PPC. Vor den vorgezogenen Kammerwahlen 2009 erneuerte Ánibal Luisantos sein bereits 2006 geäußertes Angebot zur Aufstellung einer gemeinsamen Wahlliste der verbliebenen Regierungskräfte. Die UDS-Führung lehnte den Vorschlag ab und bestand auf eine eigenständige Kandidatur. Lediglich eine kleine Gruppe vom rechten UDS-Flügel um Luca Bremante folgte gegen den Willen der Parteiführung und schloss sich Luisanto an. Bremante, der bereits 2007 vor allem aus Trotz gegen seine Nichtnominierung im Kabinett Luisanto seine Ämter niedergelegt hatte, verließ mit seinem [[Fôro Liberal|Liberalen Forum]] die Partei und überließ damit Orrieva das Feld. Mit dem Schlagwort der „voce cívica“ knüpfte die UDS erneut an Orrievas Konzept der Bürgerpartei an und präsentierte sich zugleich mit einer stärker linksliberalen Akzentsetzung (Bildung, Bürgerrechte, Europa) in unmittelbarer Konkurrenz zur UDC und den neuen Radikalen, im Wahlprogramm war diese Akzentsetzung jedoch nicht vorherrschend. Stattdessen zeigte sich die UDS wieder als liberale Partei im klassischen Sinn und stand fest zum Bündnis mit der erweiterten PPC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|vorgezogenen Neuwahlen im November 2009]] ging die UDS unter Orrieva mit 4,8 Prozent der Stimmen geschwächt hervor, konnte das befürchtete Scheitern an der Dreiprozenthürde aber verhindern. Luisantos Volkspartei kam auf 35,6 Prozent, womit die bürgerliche Rumpfkoalition eine eigene Mehrheit verpasste, gegenüber dem linken Oppositionslager aber gestärkt hervorging. Luisanto lud die UDS zur Fortsetzung der gemeinsamen Koalition ein. Parlamentarisch war die neue Minderheitsregierung aus PPC und UDS nach wie vor von De la Pênias Rechtspopulisten abhängig. Die UDS hatte damit sowohl ihre organisatorische Eigenständigkeit als auch ihre Regierungsbeteiligung gewahrt, doch blieb die UDS gegenüber der PPC schwach und ihre politischen Aussichten düster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der neuen Regierung übernahm [[Luca Orrieva]] das [[Wirtschaftsministerium]], [[Benita Hubner]] blieb [[Justizminister]]in. Das Außenministerium musste an die Konservativen abgegeben werden, im Gegenzug wurde der bisherige Amtsinhaber [[Hernán Ferrero Perón]] als neuer sagradischer Vertreter in der EU-Kommission vorgeschlagen. Dort übernahm er im Januar 2010 die Zuständigkeit für die Innenpolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein wurde von der UDS erwartet, sich innerhalb der neuen Koalition stärker als bisher als bürgerrechtsliberale Kraft zu präsentieren und zugleich mit Orrievas neuer Aufgabe wirtschaftspolitische Akzente zu setzen, zumal auch der parteilose Finanzminister Cordill als den Liberalen nahestehend angesehen wurde. Andererseits war das Gewicht der UDS gegenüber der Volkspartei so gering geworden, dass viele UDS-Politiker eine schleichende Übernahme der UDS durch die Volkspartei befürchteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2013 und Gang in die Opposition ===&lt;br /&gt;
Derweil brachten sich in der nationalen Partei die Gegner Luca Orrievas in Stellung, die eine Ablösung des Vizepremiers im obersten Parteiamt vorbereiteten. Die fehlenden Alternativen zum medienwirksamen Orrieva sollten nun gefunden werden. Im Frühjahr 2010 formierte sich mit der [[Iniciativa Liberal]] (IL) ein parteiinternes Gegenbündnis, das auf ein radikal-liberales Programm setzte und heftig die Abhängigkeit der UDS von Luisantos Konservativen kritisierten. Bei den beiden [[Regionalwahlen 2010|Regionalwahlen des Jahres 2010]] in der [[Region Semestina]] und in [[Sarmay]] trat die UDS als eigenständige Kraft an und konnte sich stabilisieren, verfehlte in beiden Regionen aber aufgrund des schlechten PPC-Ergebnisses die Regierungsbeteiligung. Nachdem sich die UDS zwischenzeitig wieder stabilisiert hatte, mehrten sich seit 2011 im Zuge der europäischen Schulden- und Währungskrise innerparteiliche Auseinandersetzungen um die geeignete Politik in der Euro-Frage. Zunehmend zeigte auch Orrieva in dieser Frage Nerven und tat sich schwer, die milliardenschweren Transferzahlungen an Griechenland und andere Entscheidungen der Regierungskoalition in der eigenen Partei durchzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteitag der Liberalen im Frühjahr 2011 kam es schließlich zum offenen Putsch der radikal-liberalen Opposition gegen die Parteiführung Orrieva. Als Anführer der Opposition trat der Journalist [[Marcelo Venizelos]] auf, der die Regierungspolitik heftig kritisierte: Er forderte eine &amp;quot;neue Wachstumspolitik&amp;quot;, sprach sich für ein neuartiges Steuersystem nach Vorbild der &amp;quot;Flat-Tax&amp;quot; aus und übte vor allem Kritik an der Euro-Politik der Regierung. Von Orrievas Umfeld wurde ihm daher Populismus und Europa-Feindlichkeit vorgeworfen. Venizelos' Versuch, einen europakritischen Antrag gegen den Willen der Parteiführung durchzusetzen, scheiterte schließlich aber knapp, woraufhin der Putsch als gescheitert angesehen wurde. Im Falle einer Niederlage seines Gegenantrags hatte Orrieva seinen Rückzug aus der Parteispitze angekündigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser Probleme kam Orrievas Ankündigung schließlich überraschend, bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013]] auf die Spitzenkandidatur seiner Partei zu verzichten und auch vom Parteivorsitz zurückzutreten. Stattdessen schlug er die medienwirksame Parteisekretärin [[Beatrice Iniagui]] für diese Position vor, die als parteiinterner Gegnerin der Gruppe um Venizelos angesehen wird. Auf dem Wahlparteitag der UDS im Mai 2013 wurde Iniagui schließlich ohne Gegenkandidaten zur neuen Parteivorsitzenden und Spitzenkandidatin der UDS gewählt. Neuer Parteisekretär wurde der ägyptisch-stämmige Abgeordnete [[Abdurahim Kader]]. Nach ihrer Wahl erklärte Iniagui, in einer künftigen Regierung als Vizepräsidentin das eigene Profil der Partei stärker betonen zu wollen. Ein mögliches Ministeramt ließ sie aber offen, ebenso die Frage, ob Luca Orrieva weiterhin zur Regierungsmannschaft gehören werde. Den Wahlkampf führte die Partei unter dem Motto &amp;quot;Ideen für ein liberales Sagradien&amp;quot;. In europapolitischen Fragen setzte sich die Partei für einen Kurs der Konsolidierung und für eine Verantwortung der Staaten für ihre eigene Wirtschafts- und Finanzpolitik ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Parlamentswahl 2013]] endete für die UDS schließlich zwiespältig. Zwar konnte sich die Partei unter Iniaguis und Orrievas gemeinsamer Führung auf 5,4 Prozent der Stimmen verbessern, die gemeinsame Mehrheit der Mitte-Rechts-Parteien ging jedoch verloren. Unmittelbar nach der Wahl erklärte Parteirebell [[Marcelo Venizelos]] seinen Austritt aus der UDS und gründete die neue radikal-libertäre Partei [[LIBER]] (''Liberal, Eurorealista, Reformista''), der sich aber nur ein kleiner Teil der UDS anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Die UDS ist seit ihrer Gründung eine liberale Partei und gehört als Gründungsmitglied der Europäischen Liberalen Partei sowie der Liberalen Internationale an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrer Gründung in den 1950er Jahren war die ''Demokratische Union'' der Versuch, die wirtschaftsliberalen, nationalliberalen und sozialliberalen Strömungen in Sagradien in einer Partei zu vereinen. Unmittelbar nach Gründung des Wahlbündnisses spaltete sich aber bereits eine linksliberale Minderheit von der [[PRR|Radikalen Partei]] ab und bildete die Partei der [[PRD|Radikaldemokraten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrer Gründung verfolgte die UDS einen stark wirtschaftsliberalen Kurs und trat für eine freie Marktwirtschaft, einen starken Mittelstand und freies Unternehmertum ein. Sie befürwortete die NATO-Mitgliedschaft des Landes und die Partizipation des Landes in der Europäischen Union. Seither gehört die Partei zu den europafreundlichsten Parteien des Landes. Unter der langjährigen Führung von [[Luca Orrieva]] (2001-2013) unterstützten die Unionsdemokraten den sogenannten &amp;quot;Krieg gegen den Terror&amp;quot;, die NATO-Einsätze in Kosovo und Afghanistan und die amerikanische Invasion im Irak 2003. Die Partei befürwortete zudem den Europäischen Verfassungsvertrag und den Beitritt der Türkei zur Europäischen Union. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wirtschafts- und Sozialpolitik trat die UDS in den 1990er und 2000er Jahren für einen Abbau staatlicher Regulierung und für freien Handel sowie für eine Reform des Wohlfahrtsstaats ein. Zudem legte die Partei großen Wert auf Bildungspolitik und setzte sich für eine Reallokation staatlicher Mittel in die Bildung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unionsdemokraten befürworteten die Einführung einer staatlich geförderten Lebensgemeinschaft für Homosexuelle ein. Die Partei setzt sich für Gleichberechtigung von Frauen ein, lehnt aber staatliche Quotierungen ab. Die Partei ist dafür, wissenschaftliche Stammzellforschung zu ermöglichen. Eine Legalisierung illegaler Drogen lehnt die Partei aber aus unterschiedlichen Gründen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wählerschaft ==&lt;br /&gt;
Die Liberalen haben ihre Kernwählerschaft traditionell im Mittelstand, im Handwerk und unter Unternehmern und Besserverdienenden. Die Partei wird zudem überproportional von Wählerinnen und Wählern ohne kirchliche Bindung und mit säkularer Ausrichtung sowie von christlichen Minderheiten gewählt, schneidet aber bei gläubigen Katholiken und Muslimen unterdurchschnittlich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die Jugendorganisation der UDS heißt [[Jovenes Democráticoes|Junge Demokratische Union]] (UDJ), tritt seit 2009 aber nur noch als ''Jovenes Democráticoes'' auf. Die Jungdemokraten arbeiten eng mit mit dem Studentenverband [[Unión de Estudiantes Democráticoes, Republicanoes i Liberales]] (UEDRL) zusammen. Die [[Fundación Aliureto Fernandez]] ist eine der UDS nahestehende politische Stiftung. Die UDS-Abgeordneten im europäischen Parlament gehören der ALDE-Gruppe an, die UDS ist zudem Mitglied der Liberalen Internationale sowie der ELDR, zu deren Gründungsmitgliedern die Partei im Jahr 1976 gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führungspersonen ==&lt;br /&gt;
=== Parteivorsitzende der UDS ===&lt;br /&gt;
* 1961-1970: [[Carles Méndez-León]]&lt;br /&gt;
* 1970-1989: [[Lorenzo Estrubal]]&lt;br /&gt;
* 1989-1992: [[Angel Ribero]]&lt;br /&gt;
* 1992-1995: [[Mário González Bahamonte]]&lt;br /&gt;
* 1995-2001: [[Victor António Anghés]]&lt;br /&gt;
* 2001-2013: [[Luca Orrieva]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Beatrice Iniagui]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteisekretäre der UDS ===&lt;br /&gt;
* 1978-1982: [[Luca Bremante]]&lt;br /&gt;
* 1982-1983: [[Daniel Argente]]&lt;br /&gt;
* 1983-1986: [[Angel Ribero]]&lt;br /&gt;
* 1987-1992: [[Rodrigo Gonzales]]&lt;br /&gt;
* 1992-1996: [[Hernán Ferrero Perón]]&lt;br /&gt;
* 1996-1998: [[Alexandro Caravel]]&lt;br /&gt;
* 1998-2001: [[Luca Orrieva]]&lt;br /&gt;
* 2001-2006: [[Irina Morantes]]&lt;br /&gt;
* 2006-2009: [[Martín Merrivo]]&lt;br /&gt;
* 2009-2013: [[Beatrice Iniagui]]&lt;br /&gt;
* 2013-2015: [[Abdurahim Kader]]&lt;br /&gt;
* 2015-2018: [[Ruis Montanier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionssprecher der UD/UDS in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1954-1955: [[Carles Méndez-León]]&lt;br /&gt;
* 1955-1962: [[Stefano Grâu Deixú]]&lt;br /&gt;
* 1962-1964: [[António Miquel Verón]]&lt;br /&gt;
* 1964-1967: [[Lorenzo Estrubal]]&lt;br /&gt;
* 1967-1975: [[Gustavo Toller]]&lt;br /&gt;
* 1975-1977: [[Carles Domínguez-Corell]]&lt;br /&gt;
* 1977-1978: [[Bernardo Debelún]]&lt;br /&gt;
* 1978-1982: [[Carles Domínguez-Corell]]&lt;br /&gt;
* 1982-1995: [[Mário González Bahamonte]]&lt;br /&gt;
* 1995-1998: [[Angel Ribero]]&lt;br /&gt;
* 1998-2007: [[Luca Bremante]]&lt;br /&gt;
* 2007-2015: [[José Luis Deán]]&lt;br /&gt;
* 2015-2018: [[Abdurahim Kader]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Sekretäre der UD/UDS-Fraktion in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
* 1954-1955: [[Stefano Grâu Deixú]]&lt;br /&gt;
* 1970-1982: [[Mário González Bahamonte]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002: [[Rodrigo Gonzales]]&lt;br /&gt;
* 2002-2007: [[José Luis Deán]]&lt;br /&gt;
* 2011-2013: [[Alexandro Caravel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Demokratische Union bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse bei nationalen Parlamentswahlen ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wahljahr&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Wahlliste&lt;br /&gt;
| Stimmanteil&lt;br /&gt;
| Sitze / gesamt&lt;br /&gt;
| Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|1954]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UD&lt;br /&gt;
| 11,9 %&lt;br /&gt;
| 61 / 511&lt;br /&gt;
| kein Spitzenkandidat&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|1958]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UD&lt;br /&gt;
| 9,7 %&lt;br /&gt;
| 50 / 511&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|1962]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 9,4 %&lt;br /&gt;
| 51 / 511&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|1963]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 10,2 %&lt;br /&gt;
| 55 / 511&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|1967]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 9,5 %&lt;br /&gt;
| 50 / 511&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|1970]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 7,3 %&lt;br /&gt;
| 40 / 511&lt;br /&gt;
| [[Carles Méndez-León]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|1974]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 8,3 %&lt;br /&gt;
| 45 / 511&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Estrubal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|1976]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 10,1 %&lt;br /&gt;
| 54 / 511&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Estrubal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1978|1978]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 8,5 %&lt;br /&gt;
| 45 / 511&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Estrubal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|1982]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 12,8 %&lt;br /&gt;
| 70 / 511&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Estrubal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|1986]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 10,5 %&lt;br /&gt;
| 56 / 511&lt;br /&gt;
| [[Lorenzo Estrubal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 8,9 %&lt;br /&gt;
| 47 / 511&lt;br /&gt;
| [[Angel Ribero]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 8,9 %&lt;br /&gt;
| 49 / 511&lt;br /&gt;
| ''[[Luca Bremante]] (nach politischer Affäre verzichtet)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 3,7 %&lt;br /&gt;
| 19 / 511&lt;br /&gt;
| [[Victor António Anghés]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 4,5 %&lt;br /&gt;
| 23 / 511&lt;br /&gt;
| [[Luca Orrieva]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 6,4 %&lt;br /&gt;
| 33 / 511&lt;br /&gt;
| [[Luca Orrieva]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|2009]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 4,8 %&lt;br /&gt;
| 25 / 511&lt;br /&gt;
| [[Luca Orrieva]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|2013]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| UDS&lt;br /&gt;
| 5,2 %&lt;br /&gt;
| 28 / 511&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017|2017]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| LIB&lt;br /&gt;
| 9,0 %&lt;br /&gt;
| 46 / 511&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.99.36</name></author>
		
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		<title>Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2017</title>
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		<updated>2018-10-08T15:47:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot; &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;small&amp;gt;koll. Führung&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:JonOssoff0.jpg|70px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Nícola Mersenburg-López|Mersenburg]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:NKM0.jpg|70px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Sofía Odell Iribarne|Odell]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:LenaEndre0.jpg|70px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Mercé Serrat Cabarell|Serrat]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Peillon0.jpg|70px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Javier Ibarra Rodríguez|Ibarra]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Thorkildsen0.jpg|70px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Beatrice Iniagui|Iniagui]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:BartDeWever0.jpg|70px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Manuel Ramœs Iliega|Ramœs]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:EnricoCosta0.jpg|70px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Marcelo Venizelos|Venizelos]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Mucha0.jpg|70px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Marijol Catalán|Catalán]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #E54C00&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; | &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #66B200&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #9900CC&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #044B3B&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[FACEM]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[SDU]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[V]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[ASUL]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[RAD]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Liberales|LIB]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[PPC]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Progresistas|P]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[PSP]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;| sonstige&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlergebnis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:0.8%&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|'''Partei'''&lt;br /&gt;
|'''Spitzenkandidat'''&lt;br /&gt;
! Kurzbez.&lt;br /&gt;
! Stimmant.&lt;br /&gt;
! Mandate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Wahl zur [[Sagradische Abgeordnetenkammer|sagradischen Abgeordnetenkammer]] am 5. November 2017&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #18395A&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Popular de Convergência]] (Konservative)&lt;br /&gt;
| [[Manuel Ramœs Iliega]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''PPC'''&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|24,7 %&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|130&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #185A9C&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Partíu Social Popular]] (Rechtspopulisten)&lt;br /&gt;
| [[Marijol Catalán]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''PSP'''&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|15,6 %&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|82&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #1e90ff&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Liberales – Unión Democrática de Sagradia]] (Liberale)&lt;br /&gt;
| [[Beatrice Iniagui]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''LIB'''&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|9,0 %&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|46&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #0C8048&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Ils Progresistas]] (Rechtsliberale Euroskeptiker)&lt;br /&gt;
| [[Marcelo Venizelos]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''PRG'''&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|3,9 %&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|20&lt;br /&gt;
|-bgcolor=D9F3FF&lt;br /&gt;
| colspan=2|&lt;br /&gt;
| colspan=3| '''Mitte-Rechts''' &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''53,2 %'''&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''278'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ee1122&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #EEEEEE&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| [[Aliança Socialista d'Unitá Lavorista]] (Sozialdemokraten)&lt;br /&gt;
| [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''ASUL''' &lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|24,9 %&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|131&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #ab0000&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| [[Sinistra Democrática Unida]] (Demokratische Sozialisten)&lt;br /&gt;
| [[Nícola Mersenburg]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''SDU'''&lt;br /&gt;
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| [[Ils Verdes|Ils Verdes - Iniciativa Plural]] (Grüne)&lt;br /&gt;
| [[Sofía Odell Iribarne]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''VERDES'''  &lt;br /&gt;
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| [[Ils Radicales]] (Sozialliberale)&lt;br /&gt;
| [[Javier Ibarra Rodríguez]]&lt;br /&gt;
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| [[Fâcem – Frente Anticapitalista]] (Antikapitalisten)&lt;br /&gt;
| kollektive Führung&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''FACEM'''&lt;br /&gt;
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| [[Partíu Pirata]] (Piraten)&lt;br /&gt;
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| [[Partíu de Valores - ils Cristianœs]] (Konservative)&lt;br /&gt;
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| [[Natura i Derestro Animal]] (Tierrechtspartei)&lt;br /&gt;
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| [[Iniciativa Electoral de Seniores]] (Seniorenpartei)&lt;br /&gt;
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| [[Cientro Uníu]] (Zentristen)&lt;br /&gt;
| [[Adriana Moleste]]&lt;br /&gt;
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| [[Acción Sagradêsa]] (Rechtsextreme)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''ACCION'''&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| [[Partíu Comunista de Sagradia]] (Kommunisten)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''PCOS'''&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| Sonstige&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| '''Total'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot;|'''511'''&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer|Abgeordnetenkammer 2017]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.99.36</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Lo%C3%AFc_Mariba&amp;diff=44258</id>
		<title>Loïc Mariba</title>
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		<updated>2018-10-08T14:48:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.99.36: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;lt;span style=&amp;quot;font-size:150%&amp;quot;&amp;gt;Loïc Mariba&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;[[Bild:FranckEtoundi1.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Spielerinformationen'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Voller Name'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Loïc Jérémy Mariba&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Geburtstag'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| 23.05.1989&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Geburtsort'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Fosa]], [[Ligre-Scantia]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| '''Position'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Defensives Mittelfeld&lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Vereine in der Jugend'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| –2002&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[ESP Tesqué]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 2002–2005&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 2005–2007&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| → [[Vierna FC]] &amp;lt;small&amp;gt;(Leihe)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 2018–&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Paris Saint-Germain &lt;br /&gt;
|-bgcolor=DDDDDD&lt;br /&gt;
| colspan=3 style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| '''Nationalmannschaft'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;| 2011–&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 10em&amp;quot; | [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 2em&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Loïc Jérémy Mariba''' (*1989 in [[Fosa]], [[Ligre Scantia]]) ist ein [[sagradischer]] Fußballspieler kongolesischer Herkunft. Er spielt als defensiver Mittelfeldspieler oder Verteidiger für den französischen Klub Paris Saint-Germain FC sowie für die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft]]. Zuvor gehörte er neun Jahre lang dem [[FC Bosa]] an, mit dem er dreimal die [[Premera Liga]] sowie zweimal die [[Copa Sagradia]] gewann. Mit der &amp;quot;Azûr&amp;quot; wurde er zudem bei der [[Euro 2012]] in Polen und der Ukraine Vize-Europameister. Im Jahr 2016 wurde Mariba zu [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere ===&lt;br /&gt;
==== im Verein ====&lt;br /&gt;
Der im [[Ligre Scantia|niederskantischen]] [[Fosa]] geborene Mariba, Sohn von Einwanderern aus der Demokratischen Republik Kongo, begann das Fußballspielen bei in der Jugend von [[ESP Tesqué]], ehe er über Zwischenstation beim [[AC Valoní]] in die Jugend des [[SC Martinez]] kam. Dort debütierte er 2007 im Alter von 18 Jahren in der [[Premera Liga]] und wurde schnell Stammspieler im defensiven Mittelfeld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2009 wechselte Mariba schließlich für eine Ablöse von 9 Millionen Euro zum amtierenden sagradischen Meister [[FC Bosa]], wo er sich aber aufgrund von Verletzungen zunächst nicht durchsetzen konnte. Erst nach einer einjährigen Leihe zum [[Vierna Football Club]] in der Saison 2010/2011 stieg Mariba auch in Bosa zum Stammspieler im defensiven Mittelfeld auf. In der Saison 2011/2012 gehörte er zu den Leistungsträgern des Teams, das das Double aus [[Premera Liga|Meisterschaft]] und [[Copa Sagradia|Pokalerfolg]] feiern konnte. Es folgten mit Bosa ein weiterer Sieg im Finale der [[Copa Sagradia]] (2015) sowie die [[Premera Liga|Meisterschaft]] der Jahre 2016 und 2017. In den drei Meisterspielzeiten 2011/2012, 2015/2016 sowie 2016/2017 wurde er jeweils ins [[Premera Liga]]-Team des Jahres gewählt. Seit der Saison 2016/2017 war er zudem Vizekapitän beim FC Bosa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Mariba bereits seit längerer Zeit von mehreren europäischen Topklubs umworben worden war, erklärte er im Sommer 2018, einen Wechsel ins Ausland in Betracht zu ziehen. Nachdem es zu Gerüchten um mögliche Engagements bei Manchester City und beim AC Mailand gekommen war, entschied sich Mariba schließlich zu einem Transfer zum französischen Serienmeister Paris Saint-Germain. Dort sollte er Thiago Motta im zentralen defensiven Mittelfeld ablösen. In Paris konnte sich Mariba schnell einleben und gehörte schon nach wenigen Spieltagen zu den Stützen des Teams. Damit festigte Mariba seinen Ruf als einer der besten defensiven Mittelfeldspieler der Welt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Im Nationalteam ====&lt;br /&gt;
Der in Sagradien geborene und aufgewachsene Mariba durchlief die sagradischen Jugendteams und schlug Einladungen zur Nationalmannschaft der DR Kongo aus. Mit der sagradischen U-21-Mannschaft feierte bei der [[U-21-Fußball-Europameisterschaft 2011]] den Finalsieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unmittelbaren Anschluss an das Turnier debütierte er am 10. August 2011 für die [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|sagradische A-Nationalmannschaft]] und nahm mit dieser schließlich auch an der [[EURO 2012]] teil, bei der Sagradien als Titelverteidiger das Finale erreichte und Vize-Europameister wurde. Bei dem Turnier erhielt Mariba zwei Einsätze als Einwechselspieler. Wenige Wochen später gehörte er zudem zum sagradischen Team, das bei den [[Fußball bei den Olympischen Sommerspielen 2012|Olympischen Spielen 2012]] in London die Bronze-Medaille gewann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem dritten Platz beim [[Confederations Cup 2013]] nahm Mariba mit Sagradien an der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2014]] in Brasilien teil, bei der die &amp;quot;Azûr&amp;quot; aber bereits nach der Vorrunde ausschied. Nachdem er im ersten Gruppenspiel gegen Kolumbien in der Startformation gestanden hatte, kam er anschließend im zweiten Gruppenspiel zu einem Einsatz als Einwechselspieler, wurde im finalen dritten Spiel aber nicht berücksichtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der WM in Brasilien gehörte Mariba auch unter Trainer [[Francisco Irruabi]] zum Stamm des Teams und bestritt bei der [[EURO 2016]] schließlich jedes Spiel von Beginn an. Nachdem Sagradien aber seine Gruppe gewonnen hatte, scheiterte die &amp;quot;Azûr&amp;quot; im Achtelfinale an Erzrivale [[Mikolinische Fußballnationalmannschaft|Mikolinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stationen ====&lt;br /&gt;
===== Jugend =====&lt;br /&gt;
* Bis 2002: [[ESP Tesqué]]&lt;br /&gt;
* 2002-2005: [[AC Valoní]]&lt;br /&gt;
* 2005-2007: [[SC Martinez]]&lt;br /&gt;
===== Profis =====&lt;br /&gt;
* 2007-1/09: [[SC Martinez]]&lt;br /&gt;
* seit 1/09: [[FC Bosa]]&lt;br /&gt;
* → 2010-2011: [[Vierna Football Club]] &amp;lt;small&amp;gt;(ausgeliehen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfolge ====&lt;br /&gt;
===== Mit Bosa =====&lt;br /&gt;
* [[Premera Liga]] 2012, 2016, 2017&lt;br /&gt;
* [[Copa Sagradia]] 2012, 2015&lt;br /&gt;
===== Mit dem Nationalteam =====&lt;br /&gt;
* A-Länderspiele für [[Sagradische Fußballnationalmannschaft|Sagradien]] (seit 2011)&lt;br /&gt;
* Teilnahme an der [[Fußball-Europameisterschaft 2012]] (Vize-Europameister) und [[Fußball-Europameisterschaft 2016|2016]]&lt;br /&gt;
* Teilnahme an der [[Fußball-Weltmeisterschaft 2014]] und [[Fußball-Weltmeisterschaft 2018|2018]]&lt;br /&gt;
* Dritter beim [[Confederations Cup 2013]]&lt;br /&gt;
* Bronze bei den [[Fußball bei den Olympischen Sommerspielen 2012|Olympischen Spielen 2012]]&lt;br /&gt;
* [[U-21-Fußball-Europameisterschaft 2011|U-21-Europameister 2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Persönliche Auszeichnungen =====&lt;br /&gt;
* [[Sagradiens Fußballer des Jahres]] 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballspieler|Mariba]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Fußballspieler|Mariba]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisch-Kongolesischer Fußballspieler|Mariba]]&lt;/div&gt;</summary>
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