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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Joaqu%C3%ADn_Loubregat&amp;diff=6312</id>
		<title>Joaquín Loubregat</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.44.27: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joaquín Loubregat Teixa''' (*1973 in [[Ollar de Barregat]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker und derzeit Nationaler Koordinator der sozialdemokratischen [[ASUL]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loubregat wurde 1973 im [[Comtàid-Perín|tulinesischen]] [[Ollar de Barregat]] geboren und machte dort sein Abitur. Anschließend studierte er in [[Tulis]] Politikwissenschaft, Jura und Wirtschaftswissenschaften. Bereits als Jugendlicher trat er in die ASUL ein und engagierte sich für die [[Juventú Socialista]] und die [[Estudiantes Socialistas]]. 1996 wurde Loubregat erstmals in den Stadtrat seiner Heimatstadt gewählt, seit 1999 war er dort Fraktionssprecher der Sozialisten, seit 2000 zudem Sekretär der ASUL im Bezirk Tulis-Land. Im Jahr 2002 zog er für die regierenden Sozialisten in die Abgeordnetenkammer ein, wo er 2006 zum medienpolitischen Sprecher seiner Fraktion gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Primaries um den Posten des Generalsekretärs der ASUL im Herbst 2008 unterstützte Loubregat die siegreiche Kandidatin [[Mercé Serrat]]. Anschließend nominierte die neue Parteichefin Serrat den bis dahin weithin unbekannten Loubregat überraschend für das Amt des Nationalen Koordinators der Partei. Er wurde mit einem Stimmenanteil von 72 Prozent gewählt und folgte in diesem Amt auf [[Lorenzo Manuel Delúsio]], der sich keiner Wiederwahl stellte. Zusammen mit Parteisprecher [[David Chabrol]] gehört Loubregat seither zu den engsten Mitarbeitern und Vertrauten Serrats in der ASUL-Parteizentrale in [[Semess]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.44.27</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Coalici%C3%B3n_Eco-Socialista&amp;diff=6311</id>
		<title>Coalición Eco-Socialista</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.44.27: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Rot-Grüne''' oder '''Öko-Sozialistische Koalition''' (sagr. '''Coalición Eco-Socialista''') werden in Sagradien Regierungsbündnisse der sozialistischen [[ASUL]] mit den sagradischen [[Verdes|Grünen]] bezeichnet, wie sie seit den Achtziger Jahren auf kommunaler und regionaler sowie 1998 bis 2006 auch auf nationaler Ebene bestanden. Diese wurden häufig von meist linken Parteien, z.B. den sagradischen [[PCS|Kommunisten]] toleriert, so auch der rot-grüne Ministerrat unter [[Julio De la Costa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte öko-sozialistischer Bündnisse in Sagradien ==&lt;br /&gt;
=== Erste rot-grüne Bündnisse auf kommunaler und regionaler Ebene ===&lt;br /&gt;
Die sagradische grün-alternative Bewegung entstand Ende der Siebziger Jahre und entsandt rasch bereits erste Vertreter über kommunale oder regionale grün-alternative Listen in die Parlamente. Erste Erfolge feierten grüne Listen bei den [[Regionalwahlen 1978]] in [[Escada-Bosanês]] sowie den [[Kommunalwahlen 1980]]. Seither stützten sich auf kommunaler Ebene auch erstmals sozialistische oder kommunistische Bürgermeister auf Unterstützung durch Grüne, ohne aber Grüne in die Stadtadministrationen aufzunehmen. Nach den Erfolgen bei den [[Kommunalwahlen 1984]], bei denen grün-alternative Kandidaten in zahlreichen Städten und Gemeinden in den Kommunalrat einzogen, übernahmen Grüne auch vermehrt kommunale Ämter. [[Julio De la Costa]] wurde in Tulis 1984 als erster Grüner Vizebürgermeister einer Großstadt. In [[Duerez]], [[Malesc]] und 1985 auch in [[Semess]] wurden nun mit großer Aufmerksamkeit formelle Stadtratskoalitionen aus Sozialisten und Grünen gebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem grüne Listen bereits [[Regionalwahlen 1981|1981]] in die Regionalparlamente von [[Alconía]] und der [[Region Semesce]] eingezogen waren, unterstützten Abgeordnete der 1984 gegründeten grünen Partei [[Verdes Celarcoes]] nach den erfolgreichen [[Regionalwahlen 1985]] erstmals sozialistische Minderheitsregierungen in den Regionen [[Alconía]] unter [[Nícola Zamorra]], [[Comtàid-Perín]] unter [[Lorenzo Lacostas]], [[Sarmay]] unter [[Miguel Valente]] und in [[Sesín]] unter [[Carles Espinosa]], doch erreichte lediglich die Regierung in Sarmay die volle Länge einer Legislatur von vier Jahren. Erst die Bereitschaft der Grünen, nach den [[Regionalwahlen 1989]] direkte Regierungsverantwortung auf regionaler Ebene zu übernehmen, ermöglichte stabile rot-grüne Regierungsbündnisse in [[Alconía]], [[Bordez]], [[Lojandía]] und der [[Region Semesce]], 1991 folgten [[Cuentez]] und [[Comtàid-Perín]] unter dem mittlerweile zu den Sozialisten gewechselten De la Costa, 1992 [[Sesín]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Rot-Grün als nationales Oppositionsbündnis und der Wahlsieg 1998 ===&lt;br /&gt;
Über landjährige Regierungserfahrungen in Kommunen und Regionen etablierte sich das rot-grüne Bündnis als mögliches Koalitionsbündnis und sogar präferierte Koalitionsmöglichkeit der Sozialisten, die bereits vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen 1994]] ein solches Bündnis anstrebten. In der Folge erhielt das ''öko-sozialistische Projekt'' einen Eigenwert und wurde zum linken Gegenpol zur neoliberalen Koalition aus [[PP-CSD]] und [[UDS]]. Nachdem die Sozialisten in den Achtziger Jahren nacheinander mit Konservativen und Liberalen regiert hatten, nahmen sie in der Opposition eine linke und post-materialistisch beeinflusste Wendung und traten zu den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] mit einem bereits auf eine rot-grüne Koalition ausgerichteten Programm des [[Novo Progresismo]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam erreichten Sozialisten und Grünen bei der Wahl 1998 eine relative Mehrheit gegenüber der regierenden Mitte-Rechts-Koalition und konnten mithilfe der Kommunisten gemeinsam die Regierung übernehmen. Die erste rot-grüne Regierungskoalition auf nationaler Ebene war damit gegründet, die vom ehemaligen Grünen De la Costa als Ministerpräsident und dem grünen bisherigen Bürgermeister von Duerez [[Carles Etxeberría]] als Außenminister und Vizepremier angeführt wurde und 2002 bestätigt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Öko-Sozialistische Koalition 1998-2006 ===&lt;br /&gt;
In acht Jahren setzte die rot-grüne Koalition zahlreiche weitreichende Reformen um. In der Innenpolitik wurde ein stark von linkslibertären Werten geprägter Kurs gesteuert. Die Asyl- und Einwanderungsgesetzgebung wurde im Sinne der &amp;quot;multikulturellen Nation&amp;quot; reformiert, die gesetzlich geregelte gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft (&amp;quot;Homo-Ehe&amp;quot;) eingeführt, ein weitreichendes Anti-Diskriminierungs-Gesetz erlassen. Eine umfangreiche Verwaltungsreform sollte Sagradien zum [[Estado Plural]] machen und dezentralisieren. In diesem Sinn wurden ein neues Autonomiestatus für [[Aziz]] erlassen, der Senat reformiert und die Regionen mit erweiterten Befugnissen ausgestattet. Wie von den Grünen seit Gründung angestrebt, wurde die Wehrpflicht ausgesetzt und schließlich ganz abgeschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sozial-, Wirtschafts- und Fiskalpolitik verfolgte die Koalition das Ziel einer ökologisch-sozialen Wirtschafts- und Steuerreform. Die Unternehmensteuern wurden gesenkt, gleichzeitig wurden aber neue Steuern wie die Klima-Abgabe eingeführt. Der Mindestlohn wurde allgemein restituiert, die Teilzeitarbeit ausgeweitet und die Arbeitslosigkeit unter anderem durch eine Vielzahl an staatlich finanzierten Weiterbildungsangeboten gesenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Außenpolitik kam es zu den größten Reibungspunkten der Regierungszusammenarbeit. Die sagradische Beteiligung am Kosovo-Krieg 1999 und am Afghanistan-Einsatz seit 2001 stießen in der Sozialistischen, vor allem aber in der Grünen Partei auf große Widerstände. Die geteilten Grünen stimmten schließlich nicht zu, sahen von einem Koalitionsbruch jedoch ab und unterstützten die Politik der Regierung damit faktisch. Eine sagradische Beteiligung am 2003 begonnenen Irak-Krieg der USA lehnten jedoch beide Koalitionspartner geschlossen ab. Obwohl die Grünen mehrheitlich, sowie der linke Parteiflügel der Sozialisten teilweise der EU in ihrer derzeitigen Form kritisch gegenüberstanden, verfolgte die Regierung De la Costa eine dezidiert pro-europäische Agenda und intensivierte die europäische Integration. Die Einführung des Euro, die Erweiterung der EU auf 27 und schließlich auf 29 Staaten sowie die Erarbeitung einer europäischen Verfassung wurden unter rot-grüner Ägide durchgeführt oder entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rot und Grün nach der Kammerwahl 2006 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|2008]] traten [[ASUL]] und [[Verdes]] erneut mit dem erklärten Ziel einer gemeinsamen Koalition an, konnten beidemale aber keine linke Koalitionsmehrheit erreichen und gehörten fortan gemeinsam der Opposition an. Das 2008 mit dem Ziel eines Sturzes der Mitte-Rechts-Koalition Luisanto angetretene Mitte-Links-Wahlbündnis [[Cerezo]] bestand neben Sozialisten und Grünen zudem aus Linksliberalen und Regionalparteien, wurde nach der Wahlniederlage aber wieder aufgelöst. Dennoch bestritten Sozialisten und Grüne alle Regionalwahlen mit dem erklärten Ziel einer gemeinsamen Regierungsbildung, gegebenenfalls unter Einschluss linksliberaler oder linkssozialistischer/kommunistischer Kräfte. Nach den Wahlerfolgen der Oppositionsparteien bei den [[Regionalwahlen 2009]] und [[Regionalwahlen 2010|2010]] sind Sozialisten und Grüne derzeit (''Stand: Januar 2011'') in 12 von 20 Regionen und damit in so vielen Regionen wie noch nie gemeinsam an Regionalregierungen beteiligt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.44.27</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Coalici%C3%B3n_Eco-Socialista&amp;diff=6310</id>
		<title>Coalición Eco-Socialista</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.44.27: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''Rot-Grüne''' oder '''Öko-Sozialistische Koalition''' (sagr. '''Coalición Eco-Socialista''') werden in Sagradien Regierungsbündnisse der sozialistischen [[ASUL]] mit den sagradischen [[Verdes|Grünen]] bezeichnet, wie sie seit den Achtziger Jahren auf kommunaler und regionaler sowie 1998 bis 2006 auch auf nationaler Ebene bestanden. Diese wurden häufig von meist linken Parteien, z.B. den sagradischen [[PCS|Kommunisten]] toleriert, so auch der rot-grüne Ministerrat unter [[Julio De la Costa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte öko-sozialistischer Bündnisse in Sagradien ==&lt;br /&gt;
=== Erste rot-grüne Bündnisse auf kommunaler und regionaler Ebene ===&lt;br /&gt;
Die sagradische grün-alternative Bewegung entstand Ende der Siebziger Jahre und entsandt rasch bereits erste Vertreter über kommunale oder regionale grün-alternative Listen in die Parlamente. Erste Erfolge feierten grüne Listen bei den [[Regionalwahlen 1978]] in [[Escada-Bosanês]] sowie den [[Kommunalwahlen 1980]]. Seither stützten sich auf kommunaler Ebene auch erstmals sozialistische oder kommunistische Bürgermeister auf Unterstützung durch Grüne, ohne aber Grüne in die Stadtadministrationen aufzunehmen. Nach den Erfolgen bei den [[Kommunalwahlen 1984]], bei denen grün-alternative Kandidaten in zahlreichen Städten und Gemeinden in den Kommunalrat einzogen, übernahmen Grüne auch vermehrt kommunale Ämter. [[Julio De la Costa]] wurde in Tulis 1984 als erster Grüner Vizebürgermeister einer Großstadt. In [[Duerez]], [[Malesc]] und 1985 auch in [[Semess]] wurden nun mit großer Aufmerksamkeit formelle Stadtratskoalitionen aus Sozialisten und Grünen gebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem grüne Listen bereits [[Regionalwahlen 1981|1981]] in die Regionalparlamente von [[Alconía]] und der [[Region Semesce]] eingezogen waren, unterstützten Abgeordnete der 1984 gegründeten grünen Partei [[Verdes Celarcoes]] nach den erfolgreichen [[Regionalwahlen 1985]] erstmals sozialistische Minderheitsregierungen in den Regionen [[Alconía]] unter [[Nícola Zamorra]], [[Comtàid-Perín]] unter [[Lorenzo Lacostas]], [[Sarmay]] unter [[Miguel Valente]] und in [[Sesín]] unter [[Carles Espinosa]], doch erreichte lediglich die Regierung in Sarmay die volle Länge einer Legislatur von vier Jahren. Erst die Bereitschaft der Grünen, nach den [[Regionalwahlen 1989]] direkte Regierungsverantwortung auf regionaler Ebene zu übernehmen, ermöglichte stabile rot-grüne Regierungsbündnisse in [[Alconía]], [[Bordez]], [[Lojandía]] und der [[Region Semesce]], 1991 folgten [[Cuentez]] und [[Perín-Tulinêsa]] unter dem mittlerweile zu den Sozialisten gewechselten De la Costa, 1992 [[Sesín]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Rot-Grün als nationales Oppositionsbündnis und der Wahlsieg 1998 ===&lt;br /&gt;
Über landjährige Regierungserfahrungen in Kommunen und Regionen etablierte sich das rot-grüne Bündnis als mögliches Koalitionsbündnis und sogar präferierte Koalitionsmöglichkeit der Sozialisten, die bereits vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen 1994]] ein solches Bündnis anstrebten. In der Folge erhielt das ''öko-sozialistische Projekt'' einen Eigenwert und wurde zum linken Gegenpol zur neoliberalen Koalition aus [[PP-CSD]] und [[UDS]]. Nachdem die Sozialisten in den Achtziger Jahren nacheinander mit Konservativen und Liberalen regiert hatten, nahmen sie in der Opposition eine linke und post-materialistisch beeinflusste Wendung und traten zu den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] mit einem bereits auf eine rot-grüne Koalition ausgerichteten Programm des [[Novo Progresismo]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam erreichten Sozialisten und Grünen bei der Wahl 1998 eine relative Mehrheit gegenüber der regierenden Mitte-Rechts-Koalition und konnten mithilfe der Kommunisten gemeinsam die Regierung übernehmen. Die erste rot-grüne Regierungskoalition auf nationaler Ebene war damit gegründet, die vom ehemaligen Grünen De la Costa als Ministerpräsident und dem grünen bisherigen Bürgermeister von Duerez [[Carles Etxeberría]] als Außenminister und Vizepremier angeführt wurde und 2002 bestätigt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Öko-Sozialistische Koalition 1998-2006 ===&lt;br /&gt;
In acht Jahren setzte die rot-grüne Koalition zahlreiche weitreichende Reformen um. In der Innenpolitik wurde ein stark von linkslibertären Werten geprägter Kurs gesteuert. Die Asyl- und Einwanderungsgesetzgebung wurde im Sinne der &amp;quot;multikulturellen Nation&amp;quot; reformiert, die gesetzlich geregelte gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft (&amp;quot;Homo-Ehe&amp;quot;) eingeführt, ein weitreichendes Anti-Diskriminierungs-Gesetz erlassen. Eine umfangreiche Verwaltungsreform sollte Sagradien zum [[Estado Plural]] machen und dezentralisieren. In diesem Sinn wurden ein neues Autonomiestatus für [[Aziz]] erlassen, der Senat reformiert und die Regionen mit erweiterten Befugnissen ausgestattet. Wie von den Grünen seit Gründung angestrebt, wurde die Wehrpflicht ausgesetzt und schließlich ganz abgeschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sozial-, Wirtschafts- und Fiskalpolitik verfolgte die Koalition das Ziel einer ökologisch-sozialen Wirtschafts- und Steuerreform. Die Unternehmensteuern wurden gesenkt, gleichzeitig wurden aber neue Steuern wie die Klima-Abgabe eingeführt. Der Mindestlohn wurde allgemein restituiert, die Teilzeitarbeit ausgeweitet und die Arbeitslosigkeit unter anderem durch eine Vielzahl an staatlich finanzierten Weiterbildungsangeboten gesenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Außenpolitik kam es zu den größten Reibungspunkten der Regierungszusammenarbeit. Die sagradische Beteiligung am Kosovo-Krieg 1999 und am Afghanistan-Einsatz seit 2001 stießen in der Sozialistischen, vor allem aber in der Grünen Partei auf große Widerstände. Die geteilten Grünen stimmten schließlich nicht zu, sahen von einem Koalitionsbruch jedoch ab und unterstützten die Politik der Regierung damit faktisch. Eine sagradische Beteiligung am 2003 begonnenen Irak-Krieg der USA lehnten jedoch beide Koalitionspartner geschlossen ab. Obwohl die Grünen mehrheitlich, sowie der linke Parteiflügel der Sozialisten teilweise der EU in ihrer derzeitigen Form kritisch gegenüberstanden, verfolgte die Regierung De la Costa eine dezidiert pro-europäische Agenda und intensivierte die europäische Integration. Die Einführung des Euro, die Erweiterung der EU auf 27 und schließlich auf 29 Staaten sowie die Erarbeitung einer europäischen Verfassung wurden unter rot-grüner Ägide durchgeführt oder entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rot und Grün nach der Kammerwahl 2006 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|2008]] traten [[ASUL]] und [[Verdes]] erneut mit dem erklärten Ziel einer gemeinsamen Koalition an, konnten beidemale aber keine linke Koalitionsmehrheit erreichen und gehörten fortan gemeinsam der Opposition an. Das 2008 mit dem Ziel eines Sturzes der Mitte-Rechts-Koalition Luisanto angetretene Mitte-Links-Wahlbündnis [[Cerezo]] bestand neben Sozialisten und Grünen zudem aus Linksliberalen und Regionalparteien, wurde nach der Wahlniederlage aber wieder aufgelöst. Dennoch bestritten Sozialisten und Grüne alle Regionalwahlen mit dem erklärten Ziel einer gemeinsamen Regierungsbildung, gegebenenfalls unter Einschluss linksliberaler oder linkssozialistischer/kommunistischer Kräfte. Nach den Wahlerfolgen der Oppositionsparteien bei den [[Regionalwahlen 2009]] und [[Regionalwahlen 2010|2010]] sind Sozialisten und Grüne derzeit (''Stand: Januar 2011'') in 12 von 20 Regionen und damit in so vielen Regionen wie noch nie gemeinsam an Regionalregierungen beteiligt&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Joán De la Pênia</title>
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		<updated>2011-08-09T14:05:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.44.27: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joán María De la Pênia''' (*12.6.1954 in Sagrera/Lojandía) in ein sagradischer Politiker der rechtspopulistischen [[PSP]], deren Parteivorsitzender er von 1993 bis 2007 war und deren bekannteste Führungsfigur er noch immer ist. Zwischen 2000 und 2008 war er gewählter Bürgermeister der Stadt [[Laquines]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stationen der politischen Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft, Beruf und politische Anfänge (bis 1992) ===&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Lojandía|Lojandiner]] De la Pênia studierte bis 1980 in [[Laquines]] und [[Artir]] Soziologie, Geschichte und Publizistik. Als Student war De la Pênia Mitglied des sozialistischen Studentenbundes [[COSES]], trat aber nach kurzer Zeit wieder aus der Organisation aus. Sein Bruch mit der politischen Linken führte aber nicht sofort zu einem neuen politischen Engagement. Stattdessen arbeitete De la Pênia als Journalist und Soziologe in verschiedenen Funktionen, ehe er sich seit 1988 in der Kommunalpolitik von Laquines engagierte. Hier gehörte er zu den Initiatoren der Bürgerbewegung [[Iniciativa per Laquines]] (IxL), die sich als klassische kommunale Protestbewegung gegen die hohe Kriminalität in der Industriestadt einsetzte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach Streitigkeiten mit dem Komitee der Initiative brach De la Pênia mit der Organisation und gründete 1990 den Stadtverband des neuen [[Partido Social Popular]], der sich bereits 1989 als nationale Partei organisiert hatte. Erster Vorsitzender war [[Luciano Marcês]], der in den Sechziger Jahren zur [[António Blanxard Rovira|blanxardistischen]] [[PFP]] gehört hatte. De la Pênia wurde Sekretär der jungen Partei, Chefredakteur des Parteiblatts [[la Nova Força]] und rechte Hand Marcês’, den er auf einem Kongress zur Zukunft der politischen Bürgerbewegungen in Sagradien kennen gelernt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich baute De la Pênia den Ortsverband der PSP in Laquines sowie den lojandinischen Regionalverband auf, dessen erster Vorsitzender er wurde. Erste politische Erfolge feierte De la Pênia mit seiner neuen Partei bei den [[Kommunalwahlen 1992]], bei denen er als Führer der lokalen PSP in den Stadtrat einziehen konnte und eine gewisse Popularität gewann. In der Folge entwickelte De la Pênia das Konzept der PSP als Anti-Parteien-Partei und „Bürgerbewegung “ (Movimiento Citadano), die sich vornehmlich gegen das politische Establishment, die Bevormundung durch den Parteienstaat und durch den drohenden europäischen Megastaat wehren müsse. De la Pênia erkannte, dass die sagradische Rechte vor allem mit einem Imageproblem kämpfe, inhaltlich dagegen weite Felder bedienen könne, wenn eine populistische und flexible Strategie an die Stelle einer traditionellen dogmatischen Rechtsstrategie treten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maastricht-Kampagne und Machtübernahme im PSP (1992-1994) ===&lt;br /&gt;
In den Folgemonaten half er wesentlich, eine gegen die EU gerichtete überparteiliche „Bürgerbewegung“ zu initiieren, in der die PSP eine Schlüsselstellung einnehmen sollte und so eine Führungsrolle über das Protestpotenzial der Republik gewinnen sollte.  &lt;br /&gt;
Sein Engagement für das [[Movimiento Citadano contro Maastricht]] (MCM) verschaffte De la Pênia landesweite Aufmerksamkeit. Für mehrere Monate war die Bürgerbewegung in allen Medien vertreten, De la Pênia trat hier als wesentlicher Organisator der Bewegung auf und stellte den Parteichef zunehmend in den Schatten, was das Verhältnis beider belastete. Dieser setzte bei den [[Regionalwahlen 1993]] eher auf eine traditionelle Strategie mit dem Ergebnis, dass die junge Partei in keiner Region den Sprung in den Regionalrat schaffte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der schmerzlichen Niederlage holte De la Pênia zur Machteroberung aus und wagte den Putsch gegen seinen einstigen politischen Ziehvater Marcês. Er mobilisierte seine Kontakte in den parteinahen Medien sowie in der Partei und initiierte eine Abwahlkampagne gegen Marcês, der weiterhin einen Rücktritt ablehnte. Gleichzeitig schrieben rechte Medien De la Pênia zum Hoffnungsträger einer „Derestra Democrática“ hoch und priesen ihn als zukünftigen Meinungsführer im rechten Lager an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auf dem Parteitag des PSP in [[Biniar]] im Dezember 1993 trat De la Pênia als Gegenkandidat Marcês’ um den Parteivorsitz an. De la Pênia versprach, die Partei von Grund auf zu sanieren und sie zu einer offenen Platform für die Bürger umzugestalten. Zukünftig sollte die PSP Teil und Sprachrohr der Gesellschaft und &amp;quot;Stimme der schweigenden Mehrheit&amp;quot; sein, die unter den Steuerlasten der Staatsbürokratie, den Pressionen der Europäischen Union, der Korruption des Parteienstaats, dem Verfall der sagradischen Kultur und der Bedrohung durch kriminelle Immigranten leide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia gewann die Wahl mit deutlicher Mehrheit und wurde als neuer Parteichef umjubelt. Die Partei war zu dieser Zeit finanziell angeschlagen und zerstritten. Zudem schien der Elan aus dem Vorjahr bereits verflogen und die Partei drohte, eine der vielen erfolglosen Rechtsparteien seit den Siebziger Jahren zu bleiben. De la Pênia versprach nun, die Partei von ihrem verstaubten Image als rückständige Radikalenvereinigung zu befreien und eine „rechte Politik für das 21. Jahrhundert“ zu formulieren. Er wollte sich nicht mit dem Einzug ins Parlament begnügen, sondern strebte einen Sturz des sagradischen Blocksystems an, in dem die alten Großen schon seit Jahrzehnten Politik gegen das Wohl des Landes und gegen die nationale Wählerschaft betrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia begann schnell, die Partei von Grund auf zu sanieren. Er verabschiedete sich von alten systemfeindlichen Parolen, wie sie einige Anhänger der Partei aus dem rechtsextremen Umfeld verwendeten, und stellte die PSP auf einen verfassungsmäßigen Boden. In einer wenig beachteten Rede erklärte er „die Wiedererrichtung der korrumpierten Demokratie“ zum Ziel. Damit wandelte er die PSP in der Selbststilisierung von der Anti-System-Partei zum Retter des angeblich von den „etablierten Parteien“ pervertierten demokratischen Systems. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênias Konzept bedeutete eine Absage an klassische (neo-)faschistischen Themen und Positionen und eine Hinwendung zu einer rechtspopulistischen Politik nach dem Vorbild der FPÖ in Österreich oder des Vlaams Blok in den Niederlanden. Auch Anleihen beim nordeuropäischen Steuer-Populismus der dortigen so genannten Fortschrifttsparteien sind zu finden, indem De la Pênia eine radikale Abschaltung der Steuererhöhungsspirale und eine Einstellung überflüssiger „Bürokratie-Subventionen“ versprach. Zudem lehnte sich De la Pênia an die Politik von Blanxard Rovira, der als „Sprecher des kleinen Mannes“ und „Verteidiger des Mittelstands“ umgedeutet wurde. De la Pênia wird daher auch gelegentlich als „Neo-Blanxardist“ bezeichnet, er selbst hat sich als Bewunderer Blanxards bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Pênia argumentierte, weder der linke noch der bürgerliche Teil des Establishments hätten in den vergangenen Jahren eine Politik für das Volk betrieben. Besonders die wachsende Arbeitslosigkeit, der europafreundliche Kurs der konservativen [[Kabinett Otero I|Regierung Otero]] und der emfpundene Reformstau eröffneten De la Pênia Zugang zu bürgerlichen Wählern. Auf der anderen Seite profitierte er mit seinem populistischen Kurs von Transformationsprozessen in der Linken und Krisen des [[PCS]] und drang in traditionelle Arbeitermilieus ein. Seine guten Kontakte zu bestimmten Teilen von Wirtschaft und Medien verstand er geschickt einzusetzen, um seiner Partei eine breitere gesellschaftliche Basis zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die äußere Rechte Sagradiens für ihre rückwärtsgewandte Nationalstaatspolitik bisher eher belächelt worden war, machte sich De la Pênia nun immer wieder Feinde durch reichlich umstrittene fremdenfeindliche Äußerungen und Kampagnen, wie z.B. der Flugblattkampagne „Sagradien gegen kriminelle Ausländer“ 1996, die mit rassistischen Bildsymbolen und einer „Schwarzer-Mann-Symbolik“ bebilderte und für die er sich mehrmals vor der Justiz verantworten musste. Für ähnliche als rassistisch kritisierte Äußerungen wurde er 1997 von einem Semesker Gericht zu einer Geldbuße verurteilt, allerdings nicht wegen Volksverhetzung, sondern wegen Verleumdung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Durchbruch und Wahl zum Bürgermeister von Laquines (1994-2000) ===&lt;br /&gt;
Das Wahljahr 1994 mit [[Europawahlen 1994|Europa-]], [[Senatswahlen 1994|Senats-]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen]] bestätigten den Kurs De la Pênias und brachten der Partei den Durchbruch. Sowohl nach Brüssel als auch nach Semess konnte die Partei nun Abgeordnete entsenden. Mit 3,9 Prozent der Stimmen zog erstmals seit 1974 wieder eine Partei rechts der [[PP-CSD]] in die Kammer ein. Die Erfolge wiederholten sich bei den [[Kommunalwahlen 1996]]. Landesweit konnte die rechte Protestpartei mehr als sieben Prozent der Stimmen auf sich vereinen. In De la Pênias Heimatstadt Laquines erreichte die ''Lista De la Pênia'' aus PSP und den Resten der &amp;quot;Iniciativa per Laquines“ mit einem fremdenfeindlichen und auf Law and Order setzenden Programm mehr als 15 Prozent der Stimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] musste sich De la Pênia abermals vor Gericht rechtfertigen, da man ihm vorwarf, Beziehungen zum Kriminalamt im politischen Wahlkampf ausgespielt zu haben. Der Prozess scheiterte an einem Verfahrensfehler. De la Pênia instrumentalisierte den Prozess im Wahlkampf und schilderte ihn als Versuch der etablierten Parteien, die neue „soziale Volksbewegung“ aus dem Parlament zu halten, um das eigene Machtkartell zu schützen. Der Prozess half sogar dabei, den spektakulären und von großem Medienecho begleiteten Wahlkampf des PSP noch wirksamer zu gestalten. Unter De la Pênias Führerschaft steigerte die PSP ihren Stimmenanteil auf 6,9 Prozent und etablierte sich auf diese Weise im Parlament, wo sich die Partei in Abgrenzung zu den bisher regierenden europafreundlichen bürgerlichen [[PP-CSD]] und [[UDS]] zum &amp;quot;parlamentarischen Arm des Volkes&amp;quot; erklärte und einen radikalen Oppositionskurs gegen die neue [[rot-grüne|Coalición Eco-Socialista]] Reformregierung unter [[Julio De la Costa]] und [[Carles Etxeberría]] fuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahlen 1999]] bestätigten den Erfolgstrend der Partei, die mit 7,6 Prozent der Stimmen das bis dahin beste Ergebnis der Parteigeschichte bei einer überregionalen Wahl feiern konnte und fortan sieben Abgeordnete nach Brüssel und Straßburg entsenden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2000|Kommunalwahlen des Jahres 2000]] trat De la Pênia in Laquines als Bürgermeisterkandidat einer Allianz rechtspopulistischer Parteien, der [[Alianza per Laquines]] an, der neben seiner eigenen PSP auch die &amp;quot;Iniciativa&amp;quot; sowie die „Unión Iusticialista“ des ehemaligen PP-CSD-Bürgermeisters [[Selle Marrel]] angehörten. Überraschend platzierte er sich im ersten Wahlgang mit knapp 28 Prozent der Stimmen auf Platz zwei hinter dem sozialistischen Amtsinhaber [[Martín Solosa]] (37 Prozent) und vor dem konservativen Herausforderer [[Gerardo Granis]] (24 Prozent). Im Zweiten Wahlgang gelang es De la Pênia, sämtliche Oppositionsstimmen zu ergattern und sich knapp gegen Solosa durchzusetzen. Er wurde damit zum ersten rechtspopulistischen Bürgermeister einer sagradischen Großstadt gewählt. Bei seiner von politischen Gegnern und vielen unabhängigen Beobachtern als fremdenfeindlich kritisierten Wahlkampagne war ihm besonders die hohe Ausländerkriminalität in der lojandinischen Metropole zugute gekommen, die auch konservative Wähler bewegten, sich für die Alternative „Law and Order“ und gegen das als gescheitert betrachtete und als multikulturalistisch kritisierte Konzept Solosas zu entscheiden. Anschuldigungen, De la Pênia solle sich die Unterstützung des populären &amp;quot;Law-and-Order&amp;quot;-Politikers Marrel erkauft haben, um diesen von einer erwarteten eigenen Kandidatur abzuhalten, konnten nicht belegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Annäherung an die Konservativen (2000-2006) ===&lt;br /&gt;
Nach diesem Erfolg war De la Pênia auf einem Höhepunkt seiner parteiinternen Macht angekommen, die er in den vergangenen Jahren völlig auf seine Person ausgerichtet hatte. In der Öffentlichkeit wurde der Erfolg der PSP allein als Verdienst De la Pênias betrachtet, die Partei so eng mit dessen Person und Image verknüpft, dass die Medien von der PSP als „Delapenistas“ sprachen. In der Folge säubert er die eigene Partei von verbliebenen einflussreichen Gegnern und besetzte die wichtigen Parteiposten mit seinen Gefolgsleuten. Gleichzeitig söhnte er sich mit Marcês wieder aus und brachte ihn auf seine Linie. Es gelang  De la Pênia, sich in der Öffentlichkeit zu etablieren und den Spagat zwischen erfolgreicher populistischer Provokation und nötiger Seriosität zu vollziehen, indem er mithilfe einiger Industriegrößen wichtige Kontakte zur bürgerlichen Elite des Landes knüpfte und sich als anpackender Stadtvater präsentierte. Er kürzte die Ausgaben für Integrationsprojekte in Laquines, erhöhte die Polizeipräsenz, ging hart gegen Kriminelle und Obdachlose vor und erhöhte im Gegenzug die öffentlichen Ausgaben für ansässige Arbeitslose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahren befand sich De la Pênia auf einem Höhepunkt medialer Aufmerksamkeit, die er geschickt für sein „Sozialpopulares Projekt“ nutzte. Nach großen Zugewinnen bei den [[Regionalwahlen 2001]] schaffte De la Pênia im September 2002 bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Parlamentswahl]] mit 9,2 Prozent der Stimmen einen deutlichen Stimmenzuwachs und machte die PSP zur drittstärksten Kraft im sagradischen Parlament vor den [[Verdes|Grünen]] und den [[UDS|Liberalen]]. Die Zuwächse der im Ausland als rechtsextrem wahrgenommenen Populisten bei gleichzeitiger Erdrutschniederlage der etablierten bürgerlichen Rechten wurde im Ausland als Zeichen für eine voranschreitende Polarisierung der politischen Landschaft in Sagradien wahrgenommen. Der klare Sieg der regierenden Mitte-Links-Allianz aber täuschte über das wachsende Potenzial der Rechten im Land hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurze Zeit nach der Wahl erklärten Vertraute De la Pênias angesichts der engen Mehrheitsverhältnisse in der Kammer erstmals, dass im Falle vorgezogener Neuwahlen auch eine Rechtsallianz mit den Konservativen für die PSP denkbar wäre, um die rot-grüne „Linksregierung“ zu stürzen. Die Vorschläge, von De la Pênia sofort wieder durch die Forderung eines radikalen Politikwechsels im Land relativiert, wurden von der PP-CSD verhalten aufgenommen, stießen aber auf Zustimmung in konservativen Parteikreisen. Seither war De la Pênia verstärkt darum bemüht, seiner Partei ein seriöseres Image zu verleihen. Mit der Inkorporierung kleiner rechtsökologischer und christlich-sozialer Gruppen schärfte De la Pênia 2003 das vermeintlich plurale und gemäßigte Bild der Partei in der Öffentlichkeit. De la Pênias Strategie der maximalen Abgrenzung von den bürgerlichen Parteien wich nun der Aussicht auf eine gemeinsame Regierung. Hintergrund war der beobachtete Machtwechsel innerhalb der krisengeschüttelten PP-CSD von den christdemokratisch und proeuropäisch gesinnten Zentristen hin zum konservativen Parteiflügel unter dem neuen Parteichef [[Miguel Ánibal Luisanto]], der eine Diskussion über ein zukünftiges Bündnis mit  den Rechten entfachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Provokation gegen Europa und die etablierten Parteien trat nach den Terror-Anschlägen vom 11. September 2001 stärker in den Hintergrund und der islamistische Terror und die innere Sicherheit wurden stärker in den Vordergrund der PSP-Kampagnen gestellt. Dabei zeigte sich De la Pênia als entschlossener Gegner des radikalen Islam und stilisierte sich zum Wahrer der christlich-abendländischen Tradition und des freiheitlichen Rechtsstaats. Europapolitisch wurde die Ablehnung der integrierten EU gelockert und durch das Ziel einer umfangreichen EU-Reform zugunsten der Souveränität der Mitgliedsstaaten ersetzt. Nachdem die PSP bis zuletzt gegen die Ost-Erweiterung der Europäischen Union gekämpft hatte, folgerte sie aus dem erfolgten Beitritt der osteuropäischen Staaten im Jahr 2004, eine erweiterte Union könne nur funktionieren, wenn die Einzelstaaten wieder mehr Kompetenzen erlangten und die unsichtbare Brüsseler Bürokratie an Einfluss verliere. Die Aufnahme weiterer Länder, vor allem der Türkei, wurde weiterhin abgelehnt. Außerdem müsse der sagradische Markt vor Billig-Arbeitskräften aus Osteuropa geschützt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nach dem 11. September auftretenden Konflikt um die Außenpolitik der Vereinigten Staaten stellte sich De la Pênia klar hinter die Amerikaner und erklärte seinerseits, den Krieg gegen den radikalen Islam und den Terrorismus an allen Fronten zu unterstützen. Auch die israelische Politik gegenüber den Palästinensern hieß De la Pênia gut und stellte sich demonstrativ hinter den jüdischen Staat. Besonders seine Israel-Reise des Jahres 2004 und sein klares Bekenntnis zum Existenzrecht des Staates Israel und zum gemeinsamen christlich-jüdischen Erbe sorgten für große Aufregung, nachdem De la Pênia zuvor immer wieder Verbindungen zu Holocaust-Leugnern und antisemitischen rechtsextremen Gruppen nachgesagt worden waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach deutlichen Gewinnen bei den [[Senatswahlen 2003]] und bei den [[Kommunalwahlen 2004|Kommunal-]] und [[Europawahlen 2004]], bei denen die Partei an die 10 Prozent-Marke heranreichte und erneut drittstärkste Kraft wurde, konnte sie auch bei den [[Regionalwahlen 2005]] und den [[Senatswahlen 2006]] noch einmal zulegen. Seit 2004 arbeitete die Partei punktuell mit den Konservativen zusammen und unterstützte in der Region [[Sesín]] eine bürgerliche Minderheitsregierung. Vor den [[Regionalwahlen 2005]] wurden erstmals auch formelle Regierungsbündnisse auf regionaler Ebene nicht ausgeschlossen. Schließlich gelangte die PSP in fünf Regionen in eine Schlüsselstellung als Mehrheitsbeschaffer der Konservativen und bildete Mitte-Rechts-Regierungen in [[Amoria]], [[Bordez]], [[Oller]], [[Comtàid-Perín]] und der [[Region Semesce]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teil der parlamentarischen Mehrheit 2006-2008 ===&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahl 2006]] wurde in der Öffentlichkeit rege die Mitte-Rechts-Alternative als Gegenmodell zu [[Coalición Eco-Socialista|Rot-Grün]] bzw. einer nicht ausgeschlossenen Rot-Grün-Rot-Variante unter Einschluss der äußeren Linken diskutiert. Führende konservative Politiker brachten dabei die Kooperation mit der PSP aktiv ins Spiel und sprachen davon, eine Regierungsbeteiligung der Kommunisten verhindern zu wollen. Zudem übernahmen vor dem Hintergrund der anhaltenden Wahlerfolge der Rechten auch PP-CSD und UDS teilweise Positionen De la Pênias und sprachen sich für einen harten Staat und eine konsequentere Politik in Verbrechensbekämpfung, Anti-Terror-Kampf sowie der illegalen Einwanderung aus. Linksliberale Beobachter bewerteten den Wahlkampf als „Sieg der Delapenisten bereits vor der Wahl“ und bezeichneten De la Pênia als „Agenda-Setter“ einer verunsicherten Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem harten Lagerwahlkampf zwischen der Linken und der Rechten und großer medialer Aufmerksamkeit für De la Pênias Partei, die als Zünglein an der Waage angesehen wurde, musste das Ergebnis von 8,9 Prozent regelrecht enttäuschen. De la Pênia ließ derartige Interpretationen aber gar nicht erst zu und feierte sich als Sieger über die Linke. Die Sozialpopulare Bewegung sei als dritte Kraft etabliert und habe den Wechsel herbeigeführt. Gemeinsam könnten die Kräfte der Mitte und der Rechten nun die überfällige Reformpolitik zum Wohle des Landes starten. Bereits in der Wahlnacht wurde klar, dass auch der konservative Wahlsieger Luisanto eine Minderheitsregierung der rechten Mitte unter Tolerierung durch De la Pênias Partei einer Großen Koalition vorziehen würde. Lediglich die zur Mehrheit benötigten [[UDS]] und [[CCD]] zeigten sich zögerlich, ließen sich bald aber auf die Linie Luisantos bringen, der unmittelbar Koalitionsverhandlungen mit der liberalen UDS und der christdemokratischen CCD sowie informelle Gespräche mit der PSP einleitete, die Ende November erfolgreich abgeschlossen wurden. In der Öffentlichkeit wurde von einem ''Pakt Luisanto-De la Pênia'' gesprochen, der die Republik nachhaltig verändern würde. Gegensätze zwischen einer mit einem weitgehend neoliberal ausgerichteten Programm in die Wahl gezogenen Volkspartei-UDS-Achse und einem eher sozial ausgerichteten Pol aus CCD und PSP einerseits, einer rechtskonservativ und populistisch auftretenden Rechten und den Liberalen andererseits gerieten vor der Möglichkeit des „Politikwechsels“, den die Partner der neuen ''Majoritá Cientroderestra'' versprachen, in den Hintergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwierigkeiten gab es lediglich bei der Vereidigung durch Präsident [[António Grande Illega]], der aus seiner Abneigung gegenüber der Allianz keinen Hehl machte und der Koalition ein Bekenntnis zu Demokratie, Bürgerrechten und Gleichberechtigung auch der ausländischen Mitbürger abrang. Die Bildung der Mitte-Rechts-Koalition unter indirekter Beteiligung der äußeren Rechten im Parlament führten zu heftigen Protesten und Demonstrationen von Linken in ganz Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mehrheitsbeschaffer der Regierung in einer taktischen Schlüsselposition setzte De la Pênia eine Verschärfung des Einwanderungs- und Ausländerrechts durch, das zu heftigen Kämpfen mit dem linken UDS-Flügel und Teilen von PP-CSD und CCD führten. Die vier Abweichler der UDS, die dem neuen Regelwerk ihre Zusage verweigerten, wurden von Fraktionschef [[Domênco Laravil]] harsch als „vier Evangelisten“ verspottet, eine Wendung, die schnell zum geflügelten Wort wurde und den „Evangelisten“ [[Javier Ibarra]] zur Retour-Kutsche verleitete, mit der Rechten als heimliches Mitglied der Regierung sei nicht viel „frohe Botschaft“ zu verkünden. Auch im Bereich der inneren Sicherheit zog die Regierung mit verschärften Sicherheitsgesetzen Kritik auf sich, die vor allem von Bürgerrechtlern und Datenschützern als Beginn des Überwachungsstaats verurteilt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitliche Probleme und parteiinterne Auseinandersetzungen (2007/2008) ===&lt;br /&gt;
Im Februar 2007 gab De la Pênia überraschend bekannt, sich für wenige Wochen von seinem Amt zurückziehen zu müssen, nachdem er einen Hörsturz erlitten hatte. Kurz danach erklärte er, auf dem nächsten Parteitag der PSP nicht mehr als Parteipräsident kandidieren zu wollen, stattdessen wolle er sich auf seine Aufgabe in der Kommunalpolitik konzentrieren, die seine ganze Energie verlange. Sein gesundheitlicher Zustand lasse die Doppelbelastung auf Dauer nicht zu, jedoch sei er durchaus auf dem Weg der Genesung und fähig, sein Amt als Bürgermeister weiter auszuführen. Vorangegangen waren Spekulationen um De la Pênias Zukunft und Auseinandersetzungen um das Vakuum, das De la Pênias vorübergehender Rückzug hinterließ. Neuer Vorsitzender wurde der [[Bordez|bordezische]] Regionalpolitiker [[Martín Lovegía]], der von De la Pênia vorgeschlagen wurde. Die Wahl des landesweit wenig bekannten Lovegía wurde als Indiz dafür gewertet, dass das Machtzentrum der Partei auch weiterhin bei De la Pênia liege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschenderweise ließ De la Pênia dem neuen Vorsitzenden Lovegia in der Folgezeit aber weitgehend freie Hand in der Führung der Partei. Dazu trugen auch mehrere Operationen im Herbst 2007 bei, der sich De la Pênia unterziehen musste. Zum neuen Machtzentrum entwickelte sich zunehmend die Fraktion unter Führung von [[Domênco Laravil]], der lange Zeit als Kronprinz De la Pênias gegolten hatte, dem seit der Entscheidung De la Pênias für Lovegía als Nachfolger im Parteiamt und aufgrund seiner angeblichen Nähe zu Regierungschef Luisanto aber ein zunehmendes Spannungsverhältnis zu seinem langjährigen Mentor nachgesagt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In De la Pênias Abwesenheit kam es im Winter 2007/2008 zu Gesprächen zwischen der Fraktionsführung um Laravil und den Konservativen über eine Änderung der europapolitischen Haltung der Partei. Obwohl unklar ist, ob De la Pênia nicht in die Gespräche eingeweiht war, stellte dieser sich bald gegen die Fraktionsführung. In einem Interview, mit dem er sich auf der politischen Bühne zurückmeldete, sprach er ein Machtwort gegen die Europapolitik der Regierung, die er als wenig populär und als Belastung für die Partei ansah. Eine Zustimmung zum Vertrag von Lissabon komme für ihn ohne Volksbefragung nicht in Frage. Sollte Luisanto weiterhin auf seiner Position beruhen, gefährde er ernsthaft den Erfolg des Mitte-Rechts-Projektes. Dies wurde als klare Drohung gesehen, der Regierung das Vertrauen zu entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interview schlug ein wie eine Bombe und provozierte Widerspruch in den eigenen Reihen. Parteichef Lovegía, der völlig übergangen worden war, sah sich bloßgestellt und relativierte die Worte De la Pênias, die in Reihen der Konservativen und Liberalen als Erpressung gewertet wurden. Besonders Laravil, der zuvor von vertrauensvollen und zuversichtlichen Verhandlungen mit den Konservativen gesprochen hatte und die Verhandlungen mit den Konservativen torpediert sah, widersprach De la Pênia und zeigte damit öffentlich den Bruch mit dem heimlichen Parteivorsitzenden an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser fürchtete eine Untergrabung seiner Autorität, sah den Widerspruch als Kriegsansage und mobilisierte seine Truppen zum Machtkampf mit Laravil und dem schwankenden Lovegía. Nach anhaltenden Diskussionen zwischen den Koalitionspartnern nutzte De la Pênia die Gelegenheit, um gegen die Regierung und seinen eigenen Nachfolger zu putschen, der sich als zu schwach erwies, um sich gegen Laravil durchzusetzen. Auf einem Sonderparteitag der PSP am 14. März 2008 in [[Noyar]] – damit vor heimischer Kulisse –, der von De la Pênias lojandinischem Heimatverband beantragt worden war, initiierte er einen Putsch gegen die Parteiführung um Lovegía und Laravil. Mit der ehemaligen Generalsekretärin [[Eleonora Sarabal]] präsentierte er eine Gegenkandidaten in der Wahl um den Parteivorsitz, die Lovegía schließlich knapp besiegen konnte. An Sarabals Treue gegenüber De la Pênia konnte kein Zweifel bestehen, zumal sie zu diesem Zeitpunkt mit De la Pênias Bruder verheiratet war. Neuer Generalsekretär der Partei wurde der bisherige Sekretär der Parteijugend, [[Eugênio Marxal]], der ebenfalls als Delapenist galt. Sarabal drohte mit der Unterstützung De la Pênias erneut einen Sturz der Regierung an und forderte eine Volksabstimmung über Lissabon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koalitionsbruch und Parteispaltung ===&lt;br /&gt;
Nachdem Luisanto einer Volksabstimmung trotz Unterstützung aus der eigenen Partei eine Absage erteilt hatte, beschloss die PSP, gegen den Vertrag von Lissabon zu stimmen, woraufhin Laravil die Fraktion verließ und der Regierung Luisanto auch weiterhin seine Unterstützung anbot. Diese verlor jedoch ihre Unterstützung in der Mitte. Nachdem Luisanto die Zustimmung zum Lissabon-Vertrag im Parlament durchgesetzt hatte, bat er Präsident Grande um Auflösung des Abgeordnetenhauses, woraufhin dieser [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Neuwahlen am 17. Juni 2008]] ansetzte. Bis dahin sollte die bestehende Regierung im Amt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faktisch bedeutete De la Pênias Coup ein Jahr nach dem Rückzug De la Pênias vom Parteivorsitz, dass dieser in der Partei nach wie vor die alles entscheidende Kraft war. Sein Gegenschlag auf dem Parteitag bedeutete, dass die Partei mit großer Mehrheit hinter seinem Kurs stand und die Koalition beenden wollte. Mithilfe der von ihm inthronisierten Parteichefin Sarabal hebelte er die kompromissbereiten Teile seiner Partei aus und zwang Laravil zum Austritt aus der Fraktion. Ihm folgten zwei weitere Abgeordnete, die ihren Austritt aus der PSP erklärten. In der Partei dagegen blieben die Parteiaustritte überschaubar, weil es De la Pênia gelang, die Gruppe um Laravil als Abspaltler und Opportunisten bloßzustellen, die die Ideale der Partei und den Wählerauftrag verraten hätten. Stattdessen kämpfe die PSP unter seiner und Sarabals Führung weiterhin als Partei des sagradischen Volkes für dessen Belange, auch und gerade in Fragen der Europäischen Union.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kammerwahl 2008 ===&lt;br /&gt;
De la Pênias radikaler Anti-EU-Kurs, der nun gefahren wurde, zeigte schnell Erfolge. Nachdem die Partei vor dem Koalitionsbruch in einem Umfragetief gesteckt hatte, konnte sie nun mit ihren Kernthemen und einem populistischen Konzept nach alter Gewohnheit wieder punkten und demoskopisch zulegen. Vor diesem Hintergrund kann De la Pênias Coup als Notbremse angesehen werden, die er zog, um das Image der Partei als Anti-EU-Partei zu wahren und die Partei als nationale Gegenkraft zur neoliberalen Achse PP-CSD-UDS zu positionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Chaos der letzten Wochen versuchte die PSP im Wahlkampf wieder Geschlossenheit zu demonstrieren. Auf dem Parteitag in [[Joanaz]] wurde der De-la-Pênia-Kurs nochmals von einer breiten Mehrheit der Partei abgesegnet. De la Pênia wurde abermals zum Spitzenkandidaten der Partei gewählt und damit als Parteiführer bestätigt. Im Wahlkampf war „Kojak“, wie De la Pênia aufgrund seiner Glatze auch genannt wird, wieder omnipräsent und machte keinen Hehl daraus, wieder der starke Mann in der Partei zu sein. Mit dem Slogan ''Unser Sagradien'' wiederholte er alte fremdenfeindliche Anklänge und machte besonders gegen die islamische Minderheit im Land mobil. Als Wahlziel nannte die PSP, durch ein starkes Ergebnis der Rechten eine Mehrheit für den Linksblock zu verhindern. Eine Neuauflage der Koalition mit den bisherigen Partnern wurde zwar nicht ausgeschlossen, jedoch wurden ein europapolitischer Kurswechsel sowie ein „sozialeres Profil“ als Voraussetzungen genannt. Der Populismus De la Pênias war wieder ganz oben. De la Pênia und Parteichefin Sarabal, die für das Konzept der „Sozialen Rechten“ steht, distanzierten sich von der „unsozialen“ Politik Luisantos, priesen aber eigene Verdienste im Bereich der öffentlichen Sicherheit und der Ausländerpolitik. De la Pênia präsentierte sich anwesend genug, um alte Anhänger zu mobilisieren, aber zurückhaltend genug, um den Skandal um seine Person im Hintergrund zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus der Fraktion der Rechten ausgeschiedene Domênco Laravil, einst Schützling und nun Erzfeind De la Pênias, erklärte im im April seinen Austritt aus der PSP, nachdem er der Partei lange Jahre als Generalsekretär, Gruppenvorsitzender und stellvertretender Parteivorsitzender gedient hatte. Der ehemalige Ziehsohn De la Pênias zog damit die Konsequenzen aus seiner endgültigen Entmachtung und kandidierte als Parteiloser auf der offenen Liste der Volkspartei, auf der auch die DS unter Laura Fabil kandidierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die populistische Propaganda der Delapenisten zeigte sich wieder einmal erfolgreich. Trotz der leicht zu durchschauenden Kehrtwende ging die Strategie vollends auf. Hatte die Partei im Frühjahr 2007 noch bei 10 Prozent in Umfragen, im Januar 2008 jedoch nur noch bei 7-8 Prozent gelegen, so erreichte die PSP nun bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahl im Juni]] mit knapp 11 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis der Parteigeschichte. Bei den gleichzeitig abgehaltenen Kommunalwahlen wurden die guten Ergebnisse bestätigt. Gleichzeitig verfehlte Premier Luisantos Volkspartei zusammen mit der UDS die absolute Mehrheit deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== De la Pênia als Fraktionsführer (seit 2008) ===&lt;br /&gt;
Nach den Wahlen kündigten Sarabal und De la Pênia an, für eine Neuauflage mit der Rechten große Hindernisse auszumachen, beide schlossen eine neue Zusammenarbeit aber nicht aus und zeigten sich zu Gesprächen bereit. Jedoch komme eine formelle Koalition unter Einschluss der Democrácia Social Fabils und mit einem Minister Laravil nicht in Frage. Das Tischtuch sei zerschnitten. Schließlich einigten sich De la Pênia und Luisanto auf eine von Medien als „Vesaeyer Modell“ bezeichnete Kontruktion, nach der die Delapenisten bereit waren, eine bürgerliche Minderheitsregierung aus PP-CSD und UDS zu tolerieren. Damit verzichteten De la Pênia und die Rechten auf eine formale Regierungsbeteiligung und mögliche Ministerämter, sicherten sich aber eine Schlüsselstellung als Mehrheitsbeschaffer der bürgerlichen Koalition und konnten weiterhin formell als Opposition auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Wahlen übernahm Joán De la Pênia die Führung der Kammergruppe seiner Partei. Damit erhielt die PSP auch organisatorisch eine Doppelspitze De la Pênia/Sarabal. Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Frühjahr 2009]] kandidierte De la Pênia wie bereits 1993 und 1997 als Spitzenkandidat der Rechten in seiner Heimatregion Lojandía. Hier holte die Partei mit rund 20 Prozent der Stimmen ein Rekordergebnis und konnte 21 Regionalratssitze erobern. Das Ziel einer Mitte-Rechts-Regierung in Laquines wurde jedoch aufgrund des schwachen PP-CSD-Ergebnisses verfehlt, sodass die politische Linke die Mehrheit gewinnen und einen Mitte-Links-Ausschuss bilden konnte. Unabhängige Medien sprachen von einem „Pyrrhussieg“ für De la Pênia, der sich mit Angriffen auf die regierende konservative Minderheitsregierung unter [[Francisca Del Ponte]] die eigene Möglichkeit zur Regierungspartizipation genommen habe und sich nur zulasten des potenziellen Koalitionspartners in der Region profiliert habe. De la Pênia dagegen feierte das Ergebnis als Teilsieg seiner Partei und als alleinige Niederlage der Konservativen, die nun endlich anfangen müssten, sich gegenüber der Stimmen des Volkes nicht taub zu stellen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Aufgehen der Democrâcia Social in der konservativen Volkspartei im Frühjahr 2009 bot De la Pênia allen „Kräften des Volkes“, die sich gegen das Aufgehen in der PP-CSD wandten, die Rückkehr in die PSP an. Seine Partei stehe ausdrücklich auch Mitgliedern der DS offen, die wieder in den Schoß der sozialpopularen Familie zurückkehren wollten. An Fabil und Laravil wollte De la Pênia das Angebot ausdrücklich nicht gerichtet wissen, welche die Spaltung der Partei zu verantworten hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 2000-2008: Bürgermeister der Stadt [[Laquines]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1992-2000: Stadtrat in Laquines&lt;br /&gt;
* 1997-2000: Regionalrat in Lojandía&lt;br /&gt;
* seit 1994: Mitglied der Abgeordnetenkammer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1991-1993: Vorsitzender des PSP-Stadtverbandes Laquines&lt;br /&gt;
* 1991-1993: Nationaler Parteisekretär der PSP&lt;br /&gt;
* 1992-1993: Vorsitzender des PSP-Regionalverbandes [[Lojandía]]&lt;br /&gt;
* 1993-2007: Parteivorsitzender der PSP&lt;br /&gt;
* seit 2008: Sprecher der PSP-Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.44.27</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ram%C3%B3n_Julio_De_la_Costa&amp;diff=6308</id>
		<title>Ramón Julio De la Costa</title>
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		<updated>2011-08-09T14:03:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.44.27: /* Privates */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ramón Julio De la Costa''' (*13.07.1952 in [[Sacâu de Barregat]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Er war von 1989 bis 1990 Umweltminister in der Regierung von [[Donado Ricardes]] und danach von 1991 bis 1994 Präsident der Region [[Comtàid-Perín]]. Zwischen 1998 und 2006 führte er als Ministerpräsident die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne Koalition]] in Sagradien an. Von 1999 bis 2005 sowie erneut für kurze Zeit im Jahr 2008 war er Generalsekretär seiner Partei. Seit den [[Europawahlen 2009]] sitzt er für die Sozialdemokratische Partei Europas (SPE) im Europaparlament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Beruf ===&lt;br /&gt;
Der aus Sacâu nahe [[Tulis]] stammende De la Costa begann nach dem Abitur ein Studium der Geschichts-, Literatur- und Politikwissenschaften, das er 1978 mit dem Magistertitel abschloss. Bereits seit 1975 gehörte De la Costa zu den Redakteuren des linkssozialistischen [[Jornal del Cânviu]] und engagierte sich während des Studiums in der Alternativen Linken. Nach Ende seines Studiums begann de la Costa eine akademische Karriere und war bis 1984 als Dozent für politische Geschichte an der [[Celusanto-Universität]] von Tulis beschäftigt. Dort promovierte er auch 1981 über die Geschichte der sagradischen Linken in der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der politischen Karriere ===&lt;br /&gt;
Nachdem er bereits 1972 mehrere Veranstaltungen des linksliberalen [[Partido Radical Socialista]] besucht hatte, kam De la Costa während seines Studiums in Kontakt mit mehreren linksradikalen Gruppen wie der [[Força Proletária]] und gehörte zum Umfeld der Neuen Sozialen Bewegungen. 1978 gründete er gemeinsam mit anderen die [[Estudiantes Verdes i Alternativas]] als grüne Hochschulgruppe in Tulis. Danach war er am Aufbau eines grün-alternativen Jugend-Netzwerks beteiligt und engagierte sich für unilaterale Abrüstung, die Abschaffung von Atomwaffen, den Ausstieg aus der Atomenergie und eine Ausweitung der Bürgerrechte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Costas eigentliche politische Karriere begann 1984, als er für die [[Lista Verde Alterativa (Tulis)|Grün-Alternative Liste]] (LVA) in den Stadtrat von Tulis gewählt wurde. Hier übernahm er schnell die Führung der grünen Gruppe und schmiedete die erste rot-grüne Koalition auf Kommunalebene in Sagradien. Er wurde stellvertretender Bürgermeister in der Stadtadministration unter Bürgermeister [[Joán Corell]] und mit dem Ressort ''Tourismus, Stadtplanung und Umwelt'' betraut. Als erster grüner Vizebürgermeister des Landes machte sich De la Costa schnell einen Namen, als er eine umfassende Stadtsanierung organisierte und Tulis zur ''„Grünen Kulturstadt“'' umgestalten wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechsel von den Grünen zur ASUL ===&lt;br /&gt;
Als Mitglied der LVA und der [[Ecología 77]] gehörte De la Costa 1986 zu den Gründern der Partei [[Verdes Celarcoes]]. Nachdem die tulinesischen Grünen im Jahr 1987 die Koalition mit den regierenden [[ASUL|Sozialisten]] in Tulis aufgekündigt hatte, trat De la Costa als entschiedener Anhänger der ökologisch-sozialistischen Zusammenarbeit aus der Grünen Fraktion aus und wirkte als Unabhängiger weiter. In der neuen Administration Corell wurde sein Ressort um den Bereich ''Wirtschaft'' erweitert und er blieb Stellvertreter des Bürgermeisters. Außerdem war er u.a. für die Koordination der ''Europäischen Kulturstadt Tulis'' zuständig. Wenig später trat er der ''Sozialistischen Allianz'' (ASUL) bei. Größere Bekanntheit in seiner neuen Partei erwarb sich der rhetorisch beflissene De la Costa auf dem Parteitag der Asul im Herbst 1987 mit einer ambitionierten und vielgelobten Rede, in der er Eckpunkte für eine linke Politik der Zukunft formulierte und darin die neue Parteiführung um Premierminister [[Donado Ricardes]] aufforderte, in der künftigen Politik Ökologie und Ökonomie zusammenzudenken. Wenige Monate später wählte ihn seine neue Partei in die Exekutive des [[Comtàid-Perín|comtaid-perinischen]] Regionalverbands. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umweltminister im Kabinett Ricardes === &lt;br /&gt;
Nach dem Wechsel des nationalen Umweltministers [[Francisco Montero]] ins Arbeitsministerium, berief Ministerpräsident Donado Ricardes den 37-jährigen Shootingstar De la Costa im Jahr 1989 zum neuen [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Minister für Umwelt und Naturschutz]]. Dahinter verbarg sich in Hinblick auf die bald anstehenden [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen]] die Strategie, einen Teil der wachsenden linksalternativen und ökosozialistischen Bewegung von den [[Verdes|Grünen]] weg und hin zur ASUL zu lotsen. Außerdem sah Ricardes in der neu aufkommenden rot-grünen Netzwerkbewegung, als deren Vertreter de la Costa galt, eine potenzielle Gefahr für seine Führung und versuchte sie in seine Politik zu integrieren. In seinem Ministeramt machte De la Costa schnell durch unorthodoxe Methoden auf sich aufmerksam und verärgerte mehr als einmal den bürgerlich-liberalen Koalitionspartner [[UDS]] sowie einige sozialistische Parteifreunde, u.a. mit seiner Kampagne für einen raschen Atomausstieg, den die Grünen forderten und der innerhalb der Sozialistischen Partei hoch umstritten war. In Zusammenarbeit mit Forschungsminister [[Carles Martínez Begueller]] initiierte De la Costa zudem ein Forschungsprogramm zum Ausbau regenerativer Energien, eines der ersten dieser Art in Europa. Zu dieser Zeit galt De la Costa als Vertreter der Neuen Linken innerhalb der Partei, legte jedoch bereits zu dieser Zeit sein Hauptaugenmerk auf eher postmaterialistische und linkslibertäre Ziele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der Parteikarriere in der ASUL ===&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] wurde De la Costa von der neuen sozialistischen Parteiführung um [[Luis José López]] in den Parteivorstand geholt, wo er eines der jüngsten Mitglieder war. Der Rücktritt Donado Ricardes' als Parteichef der Sozialisten und die zunächst wenig machtvolle Stellung seines Nachfolgers Luis José López hatte zu einer Stärkung der jungen Kräfte innerhalb der Partei geführt, die eine Zusammenarbeit mit den Grünen und ein Überdenken traditionalistischer Positionen forderten. De la Costa wurde zu dieser Zeit als zwar prominenter, aber mangels Abgeordnetenmandat weniger einflussreicher Vertreter der so genannten [[Guarda Jovén]] angesehen, als deren wichtigste Repräsentanten zu dieser Zeit der [[Bordez|bordezische]] Regionalsekretär [[Paulo Satyres]], sein [[Amoria|amorischer]] Kollege [[Mariano Larcón]] sowie der ehemalige [[JUSO]]-Sekretär [[António Delvequio]] galten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteikongress der Sozialisten in l’Artir im März 1991 bereits hatten die Jungen in der Partei Schlagzeilen mit einem engagierten Vorschlag für eine Aktualisierung des Parteiprogramms von 1977 gemacht, der stark von den Neuen sozialen Bewegungen geprägt war und auf eine ökologisch-postmaterialistische Erneuerung der Parteilinie abzielte. Die [[Proposiciones de l'Artir]], die auch unter der wesentlichen Mitwirkung De la Costas entstanden waren, öffentlich aber vor allem mit dem Gesicht Paulo Satyres’ verbunden wurden, wurden vom Parteiestablishment als Affront gegen die vergangenen vier Jahre und den Kurs der Regierung Ricardes aufgenommen und riefen heftige Kritik des rechten Flügels hervor. Die auf Ausgleich bedachte Parteiführung um Luis José López scheute eine direkte Konfrontation und deutete die „Proposiciones“ als Thesen dem Programmausschuss zu, der sie unter dem Einfluss [[António Grande Illega]]s jedoch Teile von ihnen in veränderter und abgeschwächter Form am letzten Tag zu Abstimmung einbrachte. Die „Proposiciones“ trafen den Geist der Zeit und wurden mit einer klaren Mehrheit angenommen und damit als Interpretationsthesen dem Semesker Parteiprogramm von 1977 vorangestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalpräsident in Comtàid-Perín ===&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Regionalwahlen 1991]] in der Region [[Comtàid-Perín]] kam es zu heftigen Auseinandersetzungen im Regionalverband der Sozialisten zwischen Anhängern der [[Große Koalition|Großen Koalition]], in der die tulinesischen Sozialisten seit 1987 unter Führung von [[Lorenzo Lacostas]] als Juniorpartner agierten, und den [[Coalición Eco-Socialista|Ökosozialisten]], die auf eine Zusammenarbeit mit den Grünen nach den Regionalwahlen drängten, um selbst die Regierung zu übernehmen. Lacostas galt damals als klarer Gegner von [[Coalición Eco-Socialista|Rot-Grün]] und geriet damit in immer deutlicheren Gegensatz zur nationalen Parteiführung, die sich auf regionaler Ebene einem Linksbündnis öffnen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Parteikongress der sagradischen Sozialisten in Artir im März 1991 die Abhaltung von Urwahlen zur Ermittlung der Spitzenkandidaten bei Regionalwahlen zugelassen hatte, nutzten die parteiinternen Gegner Lacostas’ die neue Möglichkeit und erzwangen die Abhaltung von Primares im April 1991. Bei den Primaries trat De la Costa als einer von zwei Gegenkandidaten Lacostas’ an und konnte sich knapp gegen den amtierenden Präsidenten der Region durchsetzen. Auf dem folgenden Regionalkonvent der perinisch-tulinesischen Sozialisten wurde er offiziell zum Spitzenkandidaten nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Jahren als Parteimitglied der Sozialisten hatte es De la Costa geschafft, sich innerhalb der Partei eine Basis aufzubauen, die ihn nun unter Duldung der Semesker Parteiführung zum Gegenspieler des traditionalistischen Lorenzo Lacostas in der Tulineser ASUL machte. Besonders [[Jorge Gaspacho]], Nationaler Koordinator der ASUL und selbst Mitglied der jungen Generation, spielte bei dieser Neuausrichtung eine Rolle. De la Costa führte daraufhin die Partei in einen ökosozialistischen Reformwahlkampf, der zu einem unerwarteten Sieg der Sozialisten in Comtàid-Perín über die [[PP-CSD]] führte, die ihrerseits wiederum einen parteiinternen Skandal zu verschmerzen hatte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der Folge wurde De la Costa zum Präsidenten eines neuen rot-grünen Regionalausschusses gewählt, den ersten dieser Art in Tulis. Die Wahl machte ihn über Nacht zum Shootingstar der sagradischen Sozialisten neben Paulo Satyres, der bereits im Vorjahr – freilich ohne den Vorteil eines Wahlsiegs – das Amt des Präsidenten in Bordez übernommen hatte. Im Dezember 1991 wurde De la Costa als Nachfolger Lacostas’ zum neuen Regionalsekretär der perinischen Sozialisten gewählt. Schnell machte er sich einen Namen als tatkräftiger Reformer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[ASUL-Parteispendenaffäre 1992|Parteispendenskandal]] der Sozialisten im Folgejahr hielt sich De la Costa mit Rücktrittsforderungen zurück, trat aber für eine rasche und uneingeschränkte Aufklärung ein und unterstützte nachdrücklich die Abhaltung einer Mitgliederbefragung über das neue Parteioberhaupt. Auf dem Parteitag der Sozialisten in Sollar wurde De la Costa erstmals in die Parteiexekutive gewählt, wo er die Zuständigkeit für Fragen der Umwelt- und Zukunftspolitik erhielt. Mit Satyres als Vizegeneralsekretär, Larcón als Sekretär für institutionelle Politik und [[Enrico Herzog]] als neuen Koordinator wurde das Exekutivkomitee der Partei nochmals verjüngt und die Jungen unmittelbar in die Parteiführung eingebunden. De la Costa trat in der Folge vermehrt in der nationalen Politik auf und wurde 1993 auch mit einem Ergebnis von 77 Prozent im Parteivorstand bestätigt, wo er fortan für Regional- und Entwicklungspolitik verantwortlich zeichnete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Politik in Semess ===&lt;br /&gt;
Generalsekretär António Grande berief De la Costa im Jahr 1994 als Experte für Umweltpolitik, Regionen und Entwicklung in sein Wahlkampfteam, wo der junge Regionalpolitiker im Falle eines Wahlsieges der Sozialisten als aussichtsreicher Ministerkandidat gehandelt wurde. Die Sozialisten verloren zwar die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Wahl]] gegen die regierenden [[PP-CSD|Christdemokraten]], doch wurde De la Costa erstmals in die Abgeordnetenkammer gewählt. Dort trat er bei der Wahl um den Vorsitz der sozialistischen Gruppe gegen den bisherigen parlamentarischen Geschäftsführer der Gruppe [[Jocelín Salas]] an. De la Costa gewann die Wahl knapp und wurde damit Oppositionsführer der Sozialisten im Unterhaus der Nationalversammlung, wodurch er faktisch ins engere Führungszirkel der ASUL aufstieg. Sein Amt in Tulis gab er wieder an Lorenzo Lacostas ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1996 gründete De la Costa zusammen mit dem [[Region Ostino|ostinischen]] Regionalpräsidenten [[Iano Norriez]] und Fraktionsgeschäftsführer [[Lorenzo Dimas Ferrera]] einen eigenen reformorientierten „Corrente“ mit dem Namen [[Julistas|Sinistra Progresista]], was als Antwort auf die lautstarken Forderungen der Parteilinken unter Paulo Satyres gewertet wurde. Die theoretische Grundlage hatte er bereits im Frühjahr 1996 in seinem Buch ''Sinistra es Progreso. La sinistra del 21 sêcolo'' gegeben, in dem er eine linke Politik für das 21. Jahrhundert formulierte, die besonders für bürgerliche Freiheiten, eine libertäre Gesellschaftspolitik und einen ökologischen und sozialen Wohlfahrtsstaat stehen solle. Damit unterschied sich De la Costa von den ausladenden Sozialstaatsforderungen der Linken um Satyres’, die dem materialistischen Grundcharakter der Alten Linken [[Andrés Colón]]s treu blieben und deren Staatsvorstellungen De la Costa als autoritär und deren Politikstil er als linkspopulistisch zurückwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spitzenkandidat 1998 ===&lt;br /&gt;
Nachdem wenig später ASUL-Generalsekretär Grande die Möglichkeit angedeutet hatte, eventuell auf die Spitzenkandidatur der Sozialisten bei der anstehenden [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl]] zu verzichten, kam es in der Sozialistischen Partei zu Diskussionen um die Spitzenkandidatur. Schnell brachte der innerhalb der Kammergruppe dominierende pragmatische und auf bürgerliche Reformen bedachte Flügel den populären De la Costa als möglichen Kandidaten ins Spiel, während der linke Flügel auf eine Kandidatur ihres Führers Paulo Satyres Blanco pochte. Dagegen hatte Grande noch immer den größten Rückhalt innerhalb der Partei sicher. Nach einem entscheidenden Gespräch zwischen den drei Hauptbetroffenen der Diskussionen im Januar 1997 erklärte Grande Illega seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur zugunsten eines jüngeren Kandidaten. Daraufhin kam es in der Partei zu einer Urabstimmung zwischen De la Costa und Paulo Satyres, in der sich De la Costa knapp durchsetzen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgemäß nominierte ihn der ASUL-Kongress im Mai 1997 in Tulis zum Spitzenkandidaten der Sozialisten für die anstehende Kammerwahl im Folgejahr. Auf dem Parteikongress trat der frisch gekürte Spitzenkandidat – noch dazu mit Heimrecht ausgestattet – als großer Star der Partei auf. Mit einer schwungvollen, rhetorisch glänzenden und vielgelobten Rede beschwor er den Politikwechsel im Land und setzte die Zeichen für einen spannenden Lagerwahlkampf. Die vom Parteivorstand eingebrachten und verabschiedeten [[Declaraciones pel Cânviu]] aktualisierten die [[Proposiciones de l'Artir|''Proposiciones'']] von l’Artir aus dem Jahr 1991 vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen und orientierten sich bereits stark an de la Costas Konzept der ''Sinistra Progresista''.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Generalsekretär Grande und unter Federführung seines Wahlkampfleiters Lorenzo Dimas Ferrera entwickelte De la Costa in der Folge aufbauend auf den Tulineser Deklarationen das Konzept des [[Novo Progresismo]], der an die Grundlagen der ''Sinistra Progresista'' anknüpfte. Besonderer Wert wurde auf sozial und ökologisch verträgliche Wirtschafts- und vor allem auf liberale Gesellschaftsreformen gelegt. Wichtige Teile des Konzepts wurden später vom spanischen Sozialistenführer Zapatero als ''Nueva Via'' aufgegriffen und brachten diesem 2004 einen Sieg ein. Das Projekt ''Progressive Linke'' knüpfte bewusst an die Gesellschaftsreformen der Linksregierung [[Joán Caval]]s in den Siebzigern an und verband es mit dem Verzicht auf Sozialisierungen und übermäßige Umverteilung, wie er bereits in früheren [[Coalición Viola|„violetten“ Koalitionen]] mit der bürgerlichen [[UDS]] praktiziert worden war. In wesentlichen Bereichen stellte es ein postmaterialistisches Programm dar und präsentierte die Sozialisten als Partei der Neuen Linken, indem es die Gleichberechtigung der Geschlechter, Minderheitenschutz vor allem für ethnische und sexuelle Gruppierungen, Ausweitung der Entwicklungshilfe und Unterstützung für sozial Schwache betonte. Damit zeigte es die ASUL als Gegenpol zur vermeintlich gestrigen Politik der Koalitionsparteien. Als Vater des Programms gilt neben De la Costa auch dessen damaliger Wahlkampfleiter Lorenzo Dimas Ferrera, der später EU-Kommissar und Wirtschaftsminister werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Ministerpräsidentschaft 1998-2002 ===&lt;br /&gt;
Nach seinem eindrucksvollen Wahlsieg bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen im September 1998]]. bei denen die Sozialisten mit 40 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis bei nationalen Wahlen seit Joán Cavals [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Wahlsieg 1970]] feiern konnten, wurde De la Costa von Präsident [[Santiago Montoya]] zum neuen Ministerpräsidenten und Nachfolger des Konservativen [[Josep Carles Otero]] ernannt. De la Costa bildete zusammen mit dem Vorzeigegrünen und [[Duerez]]er Bürgermeister [[Carles Etxeberría]] als [[Ministerium für Auswärtiges und Europa|Außenminister]] und Vizepremier den ersten [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] Ministerrat in Sagradien, der als Minderheitsregierung aber von der Unterstützung der [[PCS|kommunistisch]] geführten [[Pacto de la Sinistra|Linken]] im Parlament abhängig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] machte sich daran, die sagradische Gesellschaft zu modernisieren. Dabei wurden ihre Reformen wie das neue Asyl- und Einwanderungsgesetz, die Einführung der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft sowie die Annahme eines neuen Autonomiestatuts für [[Aziz]], das der Inselgruppe erweiterte Selbstverwaltungsrechte zugestand, von der parlamentarischen Rechten energisch bekämpft. Das neue Statut, das von der seit 1999 in [[Santiago d'Aziz|Santiago]] regierenden Koalition aus [[PSA|Sozialisten]], gemäßigten bürgerlichen [[FALS|Nationalisten]] und anderen Mitte-Links-Gruppierungen ausgehandelt worden war und 2001 in Kraft trat, war Teil einer umfassenden neuen ordnungspolitischen Strategie, mit der die rot-grüne Regierung angetreten war, und die als [[Estado Plural]] neue devolutionäre Modelle einzuführen suchte. In diesem Rahmen wurde auch mit der christdemokratischen Opposition eine Verfassungsreform ausgehandelt, die den [[Senat]] in eine „Kammer der Regionen“ verwandeln sollte und 57 Sitze für Delegierte der [[Regionalrat|Regionalräte]] und Autonomieparlamente reservierte. Weiter reformierte De la Costa das gesamte sagradische Regionalrecht und gestand den Regionen zusätzliche Autonomierechte zu. Auch die von der Regierung de la Costa bereits 1999 durchgesetzte Aussetzung der Wehrpflicht und ihre endgültige Abschaffung nach den Wahlen 2002 wurden von der parlamentarischen Rechten abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wirtschaftspolitik senkte die Regierung de la Costa die vergleichsweise hohen Unternehmenssteuern, erließ ein umfangreiches Bildungsangebot, weitete zudem die Teilzeitarbeit aus und konnte so die Langzeitarbeitslosigkeit deutlich senken. Der beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie und die Einführung einer Klima-Abgabe sollten das ökologische Profil der Wirtschaftspolitik stärken. Der unter der Vorgängerregierung in einigen Branchen ausgesetzte Mindestlohn wurde wieder eingeführt. Die von Teilen der Parteirechten geforderte umfangreiche Sozialstaatsreform blieb in De la Costas erster Amtsperiode jedoch aus. Damit verfolgte De la Costa kein Programm des Dritten Weges wie die britische New Labour oder die deutsche Sozialdemokratie seit Ende der Neunziger Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch beteiligte sich das sagradische Militär 1999 gegen den Widerstand großer Teile der eigenen Koalition und gegen die Ablehnung durch die Linke, jedoch mit Zustimmung der bürgerlichen Opposition am Kosovo-Krieg der NATO gegen Jugoslawien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl António Grandes zum Präsidenten der Republik im Frühjahr 1999 wurde De la Costa vom Parteitag der ASUL im Bosa zum neuen Generalsekretär der Sozialisten gewählt. Ohne Gegenkandidaten erhielt der 46-Jährige 87,8 Prozent der Delegiertenstimmen. Die in weiten Teile eher sozialliberal anmutende Politik De la Costas, seine klare pro-europäische Haltung sowie die Beteiligung Sagradiens am Kosovo-Krieg und anderen Auslandseinsätzen führte in der Folge zu heftigen Spannungen zwischen den dominierenden pragmatischen Reformkräften der Regierung und der Parteilinken, die 2000 im Rücktritt Paulo Satyres’ als Arbeitsminister, seinem Austritt aus der ASUL und der Gründung der konkurrierenden linksnationalen [[Partido Republicano Socialista|Republikanischen Sozialistischen Partei]] unter Führung Satyres’ gipfelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie vor ihm Joán Caval sammelte De la Costa eine Reihe junger Politiker um sich herum, die er zu seinem inneren Zirkel machte. Dazu gehörte zunächst in führender Position der Wirtschaftsfachmann [[Lorenzo Dimas Ferrera]], der seit 1994 an der Seite De la Costas in der Fraktion arbeitete und 1998 sein Kabinettschef wurde. 1999 schickte De la Costa seinen wichtigsten Vertrauten als EU-Kommissar nach Brüssel und holte ihn 2005 als Superminister für [[Ministerium für Wirtschaft und Finanzen|Wirtschaft und Finanzen]] in sein Kabinett zurück. Daneben holte de la Costa nach dem Sieg 1998 die bis dahin unbekannte [[Nina Álamo Gomes]] als Pressesprecherin in seine Regierung, 1999 folgte sie Dimas als Kabinettschefin nach, ehe sie im Jahr 2000 Nationale Koordinatorin der Sozialistischen Partei wurde. Zudem gehörten zum De la Costa-Kreis auch der langjährige Vertraute [[Santo Guerrero]] und der mehrmalige Minister [[Pietro Duce Rodríguez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Ministerpräsidentschaft 2002-2006 ===&lt;br /&gt;
Nach zwischenzeitlichen Umfragetiefs im Herbst 2000 und Frühjahr 2001 erreichte De la Costas Koalition nicht zuletzt nach heftigen inneren Auseinandersetzungen in der PP-CSD pünktlich zur Kammerwahl 2002 wieder beste Umfragewerte, sodass das Mitte-Links-Wahlbündnis aus Sozialisten und Grünen bei den Kammerwahlen 2002 trotz Verlusten auf Seiten der ASUL seine relative Mehrheit behaupten und die Koalition mithilfe der Linken fortsetzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteikongress der Sozialisten im Frühjahr 2003 in Duerez befand sich Julio de la Costa auf dem Höhepunkt seiner parteiinternen Macht. Das verabschiedete [[Manifesto de Duerez|Grundsatzprogramm von Duerez]], das erste vollständig neue Programm seit dem Semesker Programm 1977 und das dritte Parteiprogramm der ASUL seit [[Manifesto de Lemez|Lemez 1962]] verankerte den Kurs der Partei unter de la Costa unter dem Schlagwort des ''Progreso Social'' auch programmatisch und ideologisch und sollte die Partei fit für das kommende Jahrtausend machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 2003 von der amerikanischen Regierung unter George W. Bush eingeleitete Krieg gegen den irakischen Diktator Saddam Hussein wurde von De la Costa und seiner rot-grünen Koalition deutlich abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Reformelan der ersten vier Jahre der ökosozialistischen Regierung folgten in De la Costas zweiter Amtszeit zunehmend wirtschaftliche, strukturelle und vor allem finanzielle Probleme, die den Sozialisten sinkende Umfragewerte und Mitgliederzahlen sowie eine Reihe von Wahlniederlagen bei den [[Senatswahlen 2003]] sowie den [[Kommunalwahlen 2004|Kommunal-]] und [[Europawahlen 2004]] einbrachten. Parteiintern kam es immer stärker zu Gegensätzen zwischen den Linken und den rechten Reformern, die unterschiedliche Sozialstaatsvorstellungen vertraten. Zudem wuchs das staatliche Defizit stark an. Nicht nur die bürgerliche Opposition, sondern auch Vertreter des rechten Reformflügels forderten nun eine strengere Haushaltspolitik, öffentliche Einsparungen und die Streichung von Sozialhilfe-Geldern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im Spätsommer 2005 die Verwicklung von De la Costas Staatssekretär [[Francisco Carnival]] in illegale Immobiliengeschäfte bekannt geworden war ([[Carnival-Affäre]]), kam es in der Koalition zu einer ernsthaften Krise, die in einer vernichtenden Niederlage bei [[Regionalwahlen 2005|Regionalwahlen im August 2005]] gipfelte. Der Druck auf den seit Monaten in der Kritik stehenden De la Costa wuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem De la Costa bereits zuvor mehrmals angedeutet hatte, nicht länger als acht Jahre regieren zu wollen, erklärte er kurz nach den Regionalwahlen seinen Rücktritt vom Parteivorsitz der Sozialisten und seinen Verzicht auf die neuerliche Spitzenkandidatur für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]], blieb aber bis auf weiteres Ministerpräsident und kündigte eine umfassende Kabinettsumbildung, die zweite binnen 14 Monaten, an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger im Amt des Generalsekretärs der ASUL sowie Spitzenkandidat für die anstehenden Parlamentswahlen wurde [[Santiago Diaz de Velozo]], der sich in einer Urabstimmung gegen den Parteilinken [[Santiago Valarosa]] durchsetzen konnte. Diaz de Velozo, seit 2004 Handelsminister im [[Kabinett De la Costa III]], gehörte zum eher rechten Parteiflügel, der sich für Arbeitsmarktreformen und angesichts des steigenden Staatsdefizits für Haushaltseinsparungen aussprach. De la Costa kündigte für die Zeit nach 2006 seinen Rückzug aus der Politik an und bewarb sich nicht erneut um ein Abgeordnetenmandat. Nach der Niederlage der Sozialisten unter Spitzenkandidat Diaz de Velozo bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] schied De la Costa im November 2006 aus dem Amt. Nachfolger wurde der [[PP-CSD|Volkspartei]]-Vorsitzende [[Miguel Ánibal Luisanto]]. Mit einer Amtszeit von acht Jahren ist er nach [[Joán Caval]] der am zweitlängsten amtierende sozialistische Regierungschef Sagradiens und der sagradische Ministerpräsident mit der drittlängsten Amtszeit insgesamt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug aus der Politik und politisches Comeback ===&lt;br /&gt;
Nach der Wahl 2006 zog sich De la Costa zunächst für einige Zeit aus der aktiven Politik zurück und war auch im öffentlichen Leben kaum noch gesehen. Erst im Sommer 2007 feierte er ein Comeback, als er sich mit einem großen öffentlichen Aufruf in der Wochenzeitung [[Il Tiempo]] für eine Wiederaufnahme der Bemühungen um die Ratifikation einer EU-Verfassung aussprach und die EU-Politik der [[Viererkoalition|Mitte-Rechts-Regierung]] [[Kabinett Luisanto I|Luisanto]] erstmals heftig kritisierte. Kurz darauf erschien De la Costas lange erwartetes Buch unter dem Titel ''Europa. Continente con Futuro?'', in dem De la Costa nicht nur von einer Krise der EU sprach und stärkere Bemühungen um die europäische Integration forderte, sondern auch vor dem gesamt-euroäischen Phänomen der „internen Aushöhlung“ durch europaskeptische Regierungen in Polen, Tschechien und besonders auch in Sagradien warnte, wo seit 2006 die rechtspopulistische [[PSP]] des umstrittenen [[Joán De la Pênia]] mitregierte. Als Abrechnung mit seiner eigenen Partei oder dem politischen Gegner wollte De la Costa sein Buch aber nicht verstanden wissen, sondern als „rationale und ehrliche Einschätzung der politischen Konstellationen in Europa und der Welt des frühen 21. Jahrhunderts, gerade aus Sicht eines ehemaligen Handelnden“. Aufsehen erregten auch die Kaptitel über die Gefahren der Klimaveränderungen, die zwar in seinem Buch nicht den Hauptplatz einnehmen, aber in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Diskussion stark rezipiert wurden. Von Kritikern und unabhängigen Beobachtern wurden die ehrlichen und in der Tat auch selbstkritischen Ausführungen des ehemaligen Premierministers weitgehend gelobt, während der politische Gegner das Buch als „Keule gegen den Erfolg des Regierungsbündnisses“ (PP-Fraktionschef Ulieta) verurteilte. An den Kassen war De la Costas Werk ein Verkaufsschlager und stand wochenlang auf dem Ersten Platz der Bestsellerlisten. Auch der Feuilleton lobte das Werk und hob den anspruchsvollen Stil De la Costas hervor. In der Folge gab De la Costa eine Reihe von Fernsehinterviews, in denen er eine Rückkehr in die nationale Politik in absehbarer Zeit ausschloss und sich hinter seinen Nachfolger im Parteiamt Diaz de Velozo stellte, dessen Verhältnis zu De la Costa als angespannt gilt. Er warnte aber seine Partei davor, sich in selbstreferenziellen Gefechten aufzureiben, während die Rechte das freiheitliche Sagradien durch eine auf Angst und Ausgrenzung setzende Politik unterminiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 engagierte sich De la Costa zudem als Gastredner im Semesker Kommunalwahlkampf, wo er seinen Freund [[Pietro Duce Rodríguez]] im Rennen um die Wahl zum Bürgermeister der Stadt unterstützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kaukasuskonflikt des Jahres 2008 sprach sich De la Costa für eine differenziertere Analyse aus und warnte davor, in Denkmuster des Kalten Kriegs zurückzufallen. Der Westen könne internationale Politik nicht jahrelang gegen die Interessen Moskaus führen und sich dann wundern, dass Russland versucht, seine Interessensphäre zu schützen. Den Vorwurf der äußeren Linken, die von De la Costa als Regierungschef mitgetragene gewaltsame und völkerrechtswidrige Kosovo-Politik der NATO und der EU seien eine der Ursachen für das Vorgehen Russlands, wies De la Costa zurück und nannte dieses Argument einen Vorwand für die Durchsetzung eigener machtpolitischer Interessen, welche freilich auch Teile des westlichen Bündnisses im Kaukasus hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen im Sommer 2008]] kandidierte De la Costa nicht selbst für ein Mandat, unterstützte aber auf einer Reihe von Wahlkampfveranstaltungen den sozialistischen Spitzenkandidaten Diaz de Velozo, obwohl ihm immer wieder ein gespanntes Verhältnis zu dem kühlen Niederskanten nachgesagt wird. Im Mai 2008 wurde bekannt, dass De la Costa nicht Mitglied des Wahlkampfteams der Sozialisten sein würde, aber als außenpolitischer Berater des sozialistischen Spitzenkandidaten zur Verfügung stehe und eingebunden werde. Gerüchte, De la Costa werde nach den Wahlen als Außenminister zur Verfügung stehen, wurden aber von diesem dementiert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehreren Interviews und Wahlkampfveranstaltungen attackierte De la Costa seinen Amtsnachfolger und dessen Regierung heftig. [[Miguel Ánibal Luisanto]] habe in Sagradien einen von gewissen Schlüsselmedien abgesicherten Populismus etabliert, der sich fortschrittlich und liberal geriere, in Wirklichkeit aber lediglich wirtschaftsliberal, nationalistisch und reaktionär gesinnt sei. Der so genannte ''Luisantismo'', den der Premier nun als ''Popularismo'' verkaufe, sei damit nichts anderes, als eine politisch korrekte und mehrheitsfähige Variante des rechtspopulistischen ''Delapenismo'', der die sagradische Rechte seit Jahren unterminiert habe. Die Auseinandersetzung zwischen Luisantisten und Delapenisten seien Scheingefechte, die sich in dem Moment auflösen würden, in dem die beiden Parteien wieder zur gemeinsamen Machtübernahme  aufeinander angewiesen seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== kommissarischer Parteivorsitz 2008 ===&lt;br /&gt;
Nach der deutlichen Niederlage der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammer-]] und [[Kommunalwahlen 2008|Kommunalwahlen]] trat Parteichef Santiago Diaz de Velozo mit sofortiger Wirkung vom Parteiamt zurück. Damit ließ er die zerstrittene Partei führungslos. Nachdem das Exekutivkommitee der Partei und die erweiterte Nationaldirektion stundenlang getagt und unter Vorsitz des Velozo-Stellvertreters Valarosa um eine neue Führung gerungen hatten, wurde de la Costa hinzugezogen und kurzerhand zum neuen interimistischen Parteichef gekürt. Der Vorschlag kam angeblich von De la Costas Intimus Pietro Duce Rodríguez, der - nach seinem Sieg in Semess gestärkt - dem Machtstreben Valarosas vorbeugen wollte. De la Costa sollte bis November einen allgemeinen Diskussionsprozess in der Partei leiten und dann an einen in Urwahlen gefundenen Nachfolger übergeben. Nach einigem Überlegen stimmte De la Costa schließlich zu und übernahm kommissarisch das Amt, das er bereits zwischen 1999 und 2005 innegehabt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Wettbewerb um seine Nachfolge hielt er sich gänzlich heraus und gab auch für die ihm nahestehenden [[Julistas]] keine Wahlempfehlung ab, um als Interimsparteichef den Diskussionsprozess nicht zu belasten. Nach dem Sieg der Caval-Tochter [[Mercé Serrat]] bei den im November abgehaltenen Primaries wurde bekannt, dass De la Costa dieser zukünftig als strategischer Berater zur Vefügung stehen werde. Eine eigene Kandidatur für den Parteivorstand lehnte er aber ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere als Europaabgeordneter ===&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2009 wurde bekannt, dass de la Costa für die Sozialisten auf einem Spitzenplatz bei den [[Europawahlen 2009|Wahlen zum Europäischen Parlament im Sommer]] kandidieren würde. Schließlich trat De la Costa als Spitzenkandidat auf der Wahlliste der sagradischen Sozialisten an und wurde ins Straßburger Parlament gewählt. Damit feierte er endgültig seine Rückkehr auf der politischen Bühne. Im Wahlkampf hatte die Asul unter De la Costas Führung ein Konzept zur Überwindung der Wirtschaftskrise und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze durch die Förderung ökologisch verträglicher Industrien und  die Schaffung von Arbeitsplätzen in den regenerativen Energien, der Forschung, Kultur und dem Gesundheitswesen vorgestellt, das als [[Plan Social-Ecologista per l’Europa]] (kurz: PSE) bezeichnet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den für die SPE enttäuschenden Wahlen sprach De la Costa davon, die europäische Sozialdemokratie stecke in einer Krise, die seit den Neunziger Jahren anhalte. Alle Konzepte der gemäßigten Linken in Europa seien auf Dauer gescheitert, den allmählichen Niedergang der Sozialdemokraten in den Einzelländern zu verhindern. Die Sozialdemokraten Europas müssten daher gesamteuropäische Lösungen suchen und dürften vor Bündnissen mit anderen progressiven Bewegungen Europas wie den Grünen nicht zurückschrecken. Es brauche starke, aber dabei in jedem Fall demokratisch legitimierte europäische Institutionen. Das Zentrum der europäischen Politik müsse daher auf Dauer im Parlament zu suchen sein, das allein die unmittelbare demokratische Legitimation besitze. De la Costa sprach sich in diesem Zusammenhang auch dafür aus, die Wahl des Kommissionspräsidenten als echte Wahl zu verstehen, in der es Alternativen geben müsse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Europarlament wurde De la Costa sofort zum Präsidenten der Delegation der ASUL-Abgeordneten gewählt. Außerdem ist er Mitglied und stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten sowie Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie. Er gilt als möglicher Nachfolgekandidat für den deutschen Martin Schulz als Vorsitzender der S&amp;amp;D-Fraktion im Europaparlament, sollte dieser 2012 zum Präsidenten des Parlaments gewählt werden. Ende 2009 wurde De la Costa zudem als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für das Amt des Hohen Vertreters der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU genannt, wurde schließlich aber nicht berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2010 unterstützte De la Costa die Gründung der so genannten Spinelli-Gruppe, die einen gesellschaftlichen und akademischen Diskurs über eine weitere Föderalisierung der Europäischen Union voranzutreiben sucht. Weitere Unterstützer sind Guy Verhofstadt, Jacques Delors, Daniel Cohn-Bendit, Joschka Fischer, Mario Monti sowie auf sagradischer Seite der ehemalige sagradische Außenminister [[Hernán Ferrero Perón]], der wie De la Costa ebenfalls 2009 ins Europaparlament gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderes ==&lt;br /&gt;
De la Costa gilt als äußerst geistreicher und rhetorisch beflissener Redner. Besonderes internationales Ansehen konnte er sich neben seinen jüngsten Beiträgen zum Klimaschutz als Förderer der Europäischen Integration erwerben. Vor allem sein Engagement für die gescheiterte Europäische Verfassung trug ihm den Ruf eines überzeugten Europäers ein. De la Costa gilt als ausgesprochen polyglott. Neben Sagradisch, Englisch und Französisch spricht er auch diverse andere romanische Sprachen sowie ein wenig Mandarin. &lt;br /&gt;
Noch immer stellt De la Costas Corrente mit seinen zahlreichen Sympathisanten eine der wichtigsten Strömungen innerhalb der sozialistischen Asul dar. Zu den einflussreichsten „Julistas“ werden derzeit der Semesker Bürgermeister und ehemalige Minister [[Pietro Duce]], die [[Sur Pinia|südpinische]] Regionalsekretärin [[Ana Voçares]], die langjährige Koordinatorin der Asul und heutige [[Amoria|amorische]] Regionalsekretärin [[Nina Álamo Gomes]] sowie Ex-Finanzminister [[Lorenzo Dimas Ferrera]] gezählt. Der Corrente De la Costas steht für eine gesellschaftsliberale Ausrichtung, eine ökologisch-nachhaltige Energiepolitik ohne Atomstrom, eine pragmatische und dezidiert proeuropäische Außenpolitik sowie moderate Wirtschafts- und Sozialreformen. Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero bezeichnete sich selbst als „Julista“ und gilt als enger persönlicher Freund De la Costas. Bei den spanischen Parlamentswahlen 2008 stand De la Costa seinem Freund Zapatero als politischer Berater zur Seite und trat bei gemeinsamen Wahlveranstaltungen auf. Julio De la Costa ist Mitglied im Club of Madrid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Julio De la Costa war seit 1982 mit der Tulineser Journalistin ''Estrela Ferrera Els'' verheiratet. Mit ihr hat er zwei Töchter, ''Grâcia María'' (*1984) und ''Teresa Sónsoles'' (*1987). De la Costa und Ferrera Els leben seit 1995 getrennt und sind seit 1997 geschieden. Seit 2003 ist Julio De la Costa offiziell mit der 18 Jahre jüngeren sozialistischen Politikerin [[Ana Voçares]] liiert. Voçares war von 2001 bis 2002 als Staatssekretärin im Kulturministerium beschäftigt. Nach den Kammerwahlen im Jahr 2002 wurde sie für die Öffentlichkeit überraschend nicht mehr für ein Regierungsamt berücksichtigt. Erst wenige Monate später wurde die Beziehung zwischen De la Costa und Voçares bekannt. Voçares ist heute Sekretärin der ASUL in der Region [[Sur Pinia]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Costas Bruder ist der bekannte Tulineser Mathematikprofessor ''Joán Arcélio De la Costa''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De la Costa bezeichnet sich selbst als „skeptischen Agnostiker“ und war der erste Ministerpräsident des Landes, der den Amtseid ohne religiöse Beteuerung abgelegt hat, wofür er Kritik von Seiten der katholischen PP-CSD-Opposition einstecken musste. Seine beiden Töchter werden eigenen Angaben zufolge dennoch „liberal-katholisch, aber säkular“ erzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1984-1987: stellvertretender Bürgermeister von [[Tulis]] und Beigeordneter Stadtrat für Tourismus und Umwelt&lt;br /&gt;
* 1987-1989: stellvertretender Bürgermeister von [[Tulis]] und Beigeordneter Stadtrat für Handel, Tourismus und Umwelt&lt;br /&gt;
* 1989-1990: [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Minister für Umwelt und Naturschutz]] im [[Kabinett Ricardes II]]&lt;br /&gt;
* 1991-1994: Präsident der Region [[Comtàid-Perín]]  &lt;br /&gt;
* 1998-2006: [[Ministerpräsident (Sagradien)|Präsident des Ministerrats]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss des Europäischen Parlaments für auswärtige Angelegenheiten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1984-1992: Stadtrat in Tulis&lt;br /&gt;
* 1991-1994: [[Regionalrat]] in Comtàid-Perín&lt;br /&gt;
* 1994-2006: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1982-1985: Mitglied im Sprecherrat der [[Lista Verde Alternativa]] in Tulis&lt;br /&gt;
* 1991-1994: Regionalsekretär der [[ASUL]] in Comtàid-Perín&lt;br /&gt;
* 1994-1998: Sprecher der sozialistischen Gruppe in der Abgeordnetenkammer&lt;br /&gt;
* 1999-2005: Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 2008: kommissarischer Generalsekretär der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: Sprecher der sagradischen Delegation in der PASD-Fraktion im Europaparlement&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regierungschef Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Region Comtàid-Perín]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;/div&gt;</summary>
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