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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Luca Bremante</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.43.107: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Luca Inácio Bremante''' (*1942 in [[San Piero de Ceundâlia]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker. Bis 2007 gehörte er zu den Führungspolitikern der liberalen [[UDS]]. Als solcher bekleidete er mehrere Ministerämter, darunter die des sagradischen [[Wirtschaftsminister]]s und [[Vizeministerpräsident|stellvertretenden Ministerpräsidenten]] (1992-1994).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Streit um die Politik seiner Partei verließ er die UDS im Jahr 2008 und gründete mit dem [[Fôro Liberal]] seine eigene politische Plattform mit rechtsliberaler Ausrichtung. Als Kandidat der Mitte-Rechts-Mehrheit wurde er auf Vorschlag der konservativen [[Volkspartei]] 2009 in den sagradischen [[Senat]] gewählt, dem er bis 2015 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Parteikarriere ===&lt;br /&gt;
Luca Inácio Bremante wurde im [[Ceundâlia|ceundalischen]] [[San Piero de Ceundâlia|San Piero]] geboren und ging dort auch zur Schule. Nach dem Abitur studierte er Mathematik und Physik und schlug den Lehrerberuf ein. Bereits als Student trat Bremante in die liberale [[UDS]] ein. Nachdem er sich längere Zeit in der Kommunalpolitik seiner Heimatstadt engagiert hatte, wurde Bremante 1969 zum Vorsitzenden der [[Unión Democrática Jovén|Jungen Demokratischen Union]], dem Jugendverband der [[UDS]] gewählt, wo er sich einen Namen als engagierter Vertreter eines Liberalismus in allen Bereichen machte. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Parlamentswahl 1974]] wurde Bremante erstmals für die UDS in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Hier gehörte er zu den jüngsten Abgeordneten und fiel durch energische Reden bei den Parteioberen auf. Im Jahr 1978 ernannte Parteipräsident [[Lorenzo Estrubal]] mit Luca Bremante erstmals einen Parteisekretär, der die operativen Aufgaben in der Parteiführung übernehmen sollte. Seither wurde der Parteisekretär Bremante als enger Vertrauter Lorenzo Estrubals angesehen. In dieser Funktion leitete Bremante wesentlich die erfolgreiche Kampagne für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982]], die mit der Rückkehr der Partei in die Regierungsverantwortung endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere als Minister ===&lt;br /&gt;
Im [[Kabinett Moya I]] erhielt der 40-jährige Bremante sein erstes Ministeramt als Leiter des [[Ministerium für den Öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation|Ministeriums für den Öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation]], das er auch nach einer [[Kabinett Moya II|Kabinettsumbildung im Jahr 1984]] behielt. In dieser Zeit wurde er als größte Nachwuchshoffnung der Liberalen gehandelt und stieg nach und nach in die Führung der Partei auf. Nach der [[Parlamentswahl 1986]] wechselte Bremante an die Spitze des Außenhandelsministeriums und wurde [[Minister für Außenhandel und wirtschaftliche Entwicklung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rückzug des langjährigen Parteivorsitzenden [[Lorenzo Estrubal]] aus der Parteiführung stieg Bremante 1989 als Stellvertretender Parteivorsitzender neben dem neuen Parteichef [[Angel Ribero]] endgültig in die Führungsspitze der Demokratischen Union auf. Zuvor war Bremante als &amp;quot;Kronprinz&amp;quot; Estrubals immer wieder selbst als möglicher Nachfolger des Parteipatriarchen gehandelt worden, musste sich aber Vorwürfe der Vorteilsnahme im Amt erwehren, weswegen sogar ein Untersuchungsausschuss eingerichtet gegen ihn worden war. Die Wahl als Parteichef fiel daher letztlich nicht auf den umstrittenen Bremante, sondern auf den erfahreneren Angel Ribero. Nach dem Rücktritt Angel Riberos im Frühjahr 1992 verzichtete Bremante zunächst auf den Parteivorsitz, wurde aber schließlich in der neugebildeten [[Kabinett Otero I|Mitte-Rechts-Regierung]] unter [[Carles Otero]] [[Vizeministerpräsident]] sowie [[Minister für Wirtschaft und Industrie]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreditaffäre und Rückzug in die Zweite Reihe ===&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] wurde Bremante von der UDS zum Spitzenkandidaten seiner Partei bestimmt, geriet aber im August unter Druck, nachdem bekannt geworden war, dass sich Bremante von einem Lobbyisten zinsfrei Geld in sechsstelliger Höhe geliehen hatte. Nach internem Drängen aus den eigenen Reihen verzichtete Bremante schließlich faktisch auf die Spitzenkandidatur und kündigte an, nach der Wahl auf ein Ministeramt im [[Kabinett Otero III]] zu verzichten. Kurz darauf legte er auch sein Amt als [[Wirtschaftsminister]] nieder. Nachfolger wurde nach der Wahl [[Miquel Ánibal Luisanto]], Stellvertretender Ministerpräsident wurde sein Parteifreund [[Victor António Anghés]], der 1995 auch zum Parteivorsitzenden der UDS gewählt wurde. Sein Mandat in der Abgeordnetenkammer behielt Bremante jedoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines politisches Comeback feierte Bremante 1995 mit seiner Wahl zum Vorsitzenden des UDS-Verbandes in der Region [[Ceundâlia]], wenig später wurde er als Stellvertretender Parteivorsitzender der UDS wiedergewählt. Bei der [[Regionalwahl 1996]] führte er die UDS in Ceundâlia als Spitzenkandidat an, gab sein Mandat aber nach der Wahl wieder zurück, um 1998 erneut für die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] zu kandidieren. Nach der Niederlage der konservativ-liberalen Rechten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Parlamentswahl im Herbst 1998]] gehörte er zu den führenden Politikern der UDS in der Opposition und wurde Fraktionssprecher. In der Krise der Liberalen im Jahr 2000/2001, die schließlich im Sturz [[Victor António Anghés]]' vom Parteivorsitz gipfelte, konnte sich Bremante als möglicher Kandidat des Wirtschaftsflügels der Partei für die Nachfolge des angeschlagenen Parteivorsitzenden profilieren, wurde aber 2001 durch Parteisekretär [[Luca Orrieva]] ausmanövriert, der durch Anghés selbst als Nachfolger nominiert wurde. Bremante verzichtete auf eine Kampfkandidatur und wurde vom neuen Parteivorsitzenden Orrieva als Anwärter auf das einflussreiche Amt des Wirtschaftsministers und als Teil eines Doppelgespanns präsentiert, in dem Orrieva für die gesellschaftspolitische, Bremante für die wirtschaftspolitische Kompetenz stehen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Doppellösung verfing bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] jedoch nicht, inhaltliche Differenzen und persönliche Animositäten zwischen Orrieva und Bremante verhinderten ein geschlossenes Auftreten. Nach der erneuten Niederlage der Mitte-Rechts-Opposition übernahm Bremante die Führung der liberalen Fraktion in der Abgeordnetenkammer, Orrieva blieb aber als Parteichef darauf bedacht, seinen Stellvertreter klein zu halten. In der Folge näherte sich Orrieva deutlich dem Wirtschaftsflügel der Partei an und trat in der Partei zunehmend souveräner auf, während es Bremante nicht vermochte, die Vorbehalte gegen seine Position auf dem eher linken Parteiflügel auszuräumen. Indem Orrieva danach im wesentlichen die strategischen und programmatischen Ziele Bremantes übernahm - deutliche Betonung der wirtschaftspolitischen Kompetenz und Offenhalten eines Bündnisses mit der Rechten –, konnte er Bremante zunehmend an den Rand drängen. Deutliches Zeichen dafür war die Präsentation des UDS-Kampagnenteams für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]], bei der Bremante keine Sonderrolle zukam und er neben [[Luca Orrieva]], [[Hernán Ferrero Perón]], [[Benita Hubner]] und [[Irina Morantes]] nur eines von fünf Team-Mitgliedern war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiaustritt ===&lt;br /&gt;
Zum endgültigen Bruch mit Orrieva kam es schließlich nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]], bei der die Mitte-Rechts-Parteien einen Sieg davongetragen hatten. Obwohl die UDS zunächst auf ein wirtschaftspolitisches Ressort gedrängt hatte, verzichtete Orrieva schließlich auf ein solches und opferte den designierten Minister Bremante damit, der auf dem Posten des Fraktionssprechers verblieb. In der Folge übte Bremante zunehmend öffentlich Kritik am Vorsitzenden und versuchte, wichtige Entscheidungen der Regierung zu blockieren. Nachdem sich Orrieva und Bremante 2007 in einer Vorstandssitzung der Partei gänzlich überworfen hatten, drängte Orrieva schließlich auf die Ablösung Bremantes, der schließlich seinen Rückritt von allen Ämtern bekannt gab.  In der Folge verließ der zunehmend an den Rand gedrängte Bremante die Partei und gab im Dezember 2007 die Gründung einer eigenen &amp;quot;liberalen politischen Bewegung&amp;quot;, die schließlich den Namen &amp;quot;[[Fôro Liberal]]&amp;quot; erhielt. Eine Teilnahme an der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] scheiterte jedoch, sodass der Politiker nach 34 Jahren aus dem sagradischen Parlament ausschied. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Deal mit Ministerpräsident und [[Volkspartei]]-Chef [[Miquel Ánibal Luisanto]] wurde Bremante bei den [[Senatswahlen 2009]] als gemeinsamer Kandidat der Volkspartei und des liberalen Forums in den [[Senat|Sagradischen Senat]] gewählt. Wenig später wurde er als Vertreter der Mitte-Rechts-Mehrheit durch Unterstützung der Konservativen zum Präsidenten des Haushaltsausschusses gewählt. Der Volkspartei gehört Bremante nicht an, sein &amp;quot;Liberales Forum&amp;quot; trat bei den [[Regionalwahlen 2009]] und [[Regionalwahlen 2010|2010]] aber mehrheitlich in Listengemeinschaft mit der UDS an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1982-1986: [[Minister für den Öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation]] im [[Kabinett Moya I]] und [[Kabinett Moya II|II]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Minister für Außenhandel und wirtschaftliche Entwicklung]] im [[Kabinett Moya III]]&lt;br /&gt;
* 1992-1994: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] und [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Otero I]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: Präsident des Haushaltsausschusses im sagradischen [[Senat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1974-2008: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1996-1997: Regionalrat in [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
* 2009–2015: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1978-1982: Parteisekretär der [[UDS]]&lt;br /&gt;
* 1989-2007: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[UDS]]&lt;br /&gt;
* 1995-2002: Parteivorsitzender der [[UDS]] [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
* 1998-2007: Fraktionssprecher der [[UDS]] in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2008: Gründer des konservativ-liberalen [[Fôro Liberal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Bremante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der UDS|Bremante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Bremante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenhandelsminister Sagradiens|Bremante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Bremante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident des sagradischen Senats|Bremante]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.43.107</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Luca_Bremante&amp;diff=33477</id>
		<title>Luca Bremante</title>
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		<updated>2017-01-09T18:20:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.43.107: /* Mandate */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Luca Inácio Bremante''' (*1942 in [[San Piero de Ceundâlia]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker. Bis 2007 gehörte er zu den Führungspolitikern der liberalen [[UDS]]. Als solcher bekleidete er mehrere Ministerämter, darunter die des sagradischen [[Wirtschaftsminister]]s und [[Vizeministerpräsident|stellvertretenden Ministerpräsidenten]] (1992-1994).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Streit um die Politik seiner Partei verließ er die UDS im Jahr 2008 und gründete mit dem [[Fôro Liberal]] seine eigene politische Plattform mit rechtsliberaler Ausrichtung. Als Kandidat der Mitte-Rechts-Mehrheit wurde er auf Vorschlag der konservativen [[Volkspartei]] 2009 in den sagradischen [[Senat]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und frühe Parteikarriere ===&lt;br /&gt;
Luca Inácio Bremante wurde im [[Ceundâlia|ceundalischen]] [[San Piero de Ceundâlia|San Piero]] geboren und ging dort auch zur Schule. Nach dem Abitur studierte er Mathematik und Physik und schlug den Lehrerberuf ein. Bereits als Student trat Bremante in die liberale [[UDS]] ein. Nachdem er sich längere Zeit in der Kommunalpolitik seiner Heimatstadt engagiert hatte, wurde Bremante 1969 zum Vorsitzenden der [[Unión Democrática Jovén|Jungen Demokratischen Union]], dem Jugendverband der [[UDS]] gewählt, wo er sich einen Namen als engagierter Vertreter eines Liberalismus in allen Bereichen machte. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Parlamentswahl 1974]] wurde Bremante erstmals für die UDS in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Hier gehörte er zu den jüngsten Abgeordneten und fiel durch energische Reden bei den Parteioberen auf. Im Jahr 1978 ernannte Parteipräsident [[Lorenzo Estrubal]] mit Luca Bremante erstmals einen Parteisekretär, der die operativen Aufgaben in der Parteiführung übernehmen sollte. Seither wurde der Parteisekretär Bremante als enger Vertrauter Lorenzo Estrubals angesehen. In dieser Funktion leitete Bremante wesentlich die erfolgreiche Kampagne für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982]], die mit der Rückkehr der Partei in die Regierungsverantwortung endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere als Minister ===&lt;br /&gt;
Im [[Kabinett Moya I]] erhielt der 40-jährige Bremante sein erstes Ministeramt als Leiter des [[Ministerium für den Öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation|Ministeriums für den Öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation]], das er auch nach einer [[Kabinett Moya II|Kabinettsumbildung im Jahr 1984]] behielt. In dieser Zeit wurde er als größte Nachwuchshoffnung der Liberalen gehandelt und stieg nach und nach in die Führung der Partei auf. Nach der [[Parlamentswahl 1986]] wechselte Bremante an die Spitze des Außenhandelsministeriums und wurde [[Minister für Außenhandel und wirtschaftliche Entwicklung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rückzug des langjährigen Parteivorsitzenden [[Lorenzo Estrubal]] aus der Parteiführung stieg Bremante 1989 als Stellvertretender Parteivorsitzender neben dem neuen Parteichef [[Angel Ribero]] endgültig in die Führungsspitze der Demokratischen Union auf. Zuvor war Bremante als &amp;quot;Kronprinz&amp;quot; Estrubals immer wieder selbst als möglicher Nachfolger des Parteipatriarchen gehandelt worden, musste sich aber Vorwürfe der Vorteilsnahme im Amt erwehren, weswegen sogar ein Untersuchungsausschuss eingerichtet gegen ihn worden war. Die Wahl als Parteichef fiel daher letztlich nicht auf den umstrittenen Bremante, sondern auf den erfahreneren Angel Ribero. Nach dem Rücktritt Angel Riberos im Frühjahr 1992 verzichtete Bremante zunächst auf den Parteivorsitz, wurde aber schließlich in der neugebildeten [[Kabinett Otero I|Mitte-Rechts-Regierung]] unter [[Carles Otero]] [[Vizeministerpräsident]] sowie [[Minister für Wirtschaft und Industrie]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreditaffäre und Rückzug in die Zweite Reihe ===&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] wurde Bremante von der UDS zum Spitzenkandidaten seiner Partei bestimmt, geriet aber im August unter Druck, nachdem bekannt geworden war, dass sich Bremante von einem Lobbyisten zinsfrei Geld in sechsstelliger Höhe geliehen hatte. Nach internem Drängen aus den eigenen Reihen verzichtete Bremante schließlich faktisch auf die Spitzenkandidatur und kündigte an, nach der Wahl auf ein Ministeramt im [[Kabinett Otero III]] zu verzichten. Kurz darauf legte er auch sein Amt als [[Wirtschaftsminister]] nieder. Nachfolger wurde nach der Wahl [[Miquel Ánibal Luisanto]], Stellvertretender Ministerpräsident wurde sein Parteifreund [[Victor António Anghés]], der 1995 auch zum Parteivorsitzenden der UDS gewählt wurde. Sein Mandat in der Abgeordnetenkammer behielt Bremante jedoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines politisches Comeback feierte Bremante 1995 mit seiner Wahl zum Vorsitzenden des UDS-Verbandes in der Region [[Ceundâlia]], wenig später wurde er als Stellvertretender Parteivorsitzender der UDS wiedergewählt. Bei der [[Regionalwahl 1996]] führte er die UDS in Ceundâlia als Spitzenkandidat an, gab sein Mandat aber nach der Wahl wieder zurück, um 1998 erneut für die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] zu kandidieren. Nach der Niederlage der konservativ-liberalen Rechten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Parlamentswahl im Herbst 1998]] gehörte er zu den führenden Politikern der UDS in der Opposition und wurde Fraktionssprecher. In der Krise der Liberalen im Jahr 2000/2001, die schließlich im Sturz [[Victor António Anghés]]' vom Parteivorsitz gipfelte, konnte sich Bremante als möglicher Kandidat des Wirtschaftsflügels der Partei für die Nachfolge des angeschlagenen Parteivorsitzenden profilieren, wurde aber 2001 durch Parteisekretär [[Luca Orrieva]] ausmanövriert, der durch Anghés selbst als Nachfolger nominiert wurde. Bremante verzichtete auf eine Kampfkandidatur und wurde vom neuen Parteivorsitzenden Orrieva als Anwärter auf das einflussreiche Amt des Wirtschaftsministers und als Teil eines Doppelgespanns präsentiert, in dem Orrieva für die gesellschaftspolitische, Bremante für die wirtschaftspolitische Kompetenz stehen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Doppellösung verfing bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] jedoch nicht, inhaltliche Differenzen und persönliche Animositäten zwischen Orrieva und Bremante verhinderten ein geschlossenes Auftreten. Nach der erneuten Niederlage der Mitte-Rechts-Opposition übernahm Bremante die Führung der liberalen Fraktion in der Abgeordnetenkammer, Orrieva blieb aber als Parteichef darauf bedacht, seinen Stellvertreter klein zu halten. In der Folge näherte sich Orrieva deutlich dem Wirtschaftsflügel der Partei an und trat in der Partei zunehmend souveräner auf, während es Bremante nicht vermochte, die Vorbehalte gegen seine Position auf dem eher linken Parteiflügel auszuräumen. Indem Orrieva danach im wesentlichen die strategischen und programmatischen Ziele Bremantes übernahm - deutliche Betonung der wirtschaftspolitischen Kompetenz und Offenhalten eines Bündnisses mit der Rechten –, konnte er Bremante zunehmend an den Rand drängen. Deutliches Zeichen dafür war die Präsentation des UDS-Kampagnenteams für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]], bei der Bremante keine Sonderrolle zukam und er neben [[Luca Orrieva]], [[Hernán Ferrero Perón]], [[Benita Hubner]] und [[Irina Morantes]] nur eines von fünf Team-Mitgliedern war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiaustritt ===&lt;br /&gt;
Zum endgültigen Bruch mit Orrieva kam es schließlich nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]], bei der die Mitte-Rechts-Parteien einen Sieg davongetragen hatten. Obwohl die UDS zunächst auf ein wirtschaftspolitisches Ressort gedrängt hatte, verzichtete Orrieva schließlich auf ein solches und opferte den designierten Minister Bremante damit, der auf dem Posten des Fraktionssprechers verblieb. In der Folge übte Bremante zunehmend öffentlich Kritik am Vorsitzenden und versuchte, wichtige Entscheidungen der Regierung zu blockieren. Nachdem sich Orrieva und Bremante 2007 in einer Vorstandssitzung der Partei gänzlich überworfen hatten, drängte Orrieva schließlich auf die Ablösung Bremantes, der schließlich seinen Rückritt von allen Ämtern bekannt gab.  In der Folge verließ der zunehmend an den Rand gedrängte Bremante die Partei und gab im Dezember 2007 die Gründung einer eigenen &amp;quot;liberalen politischen Bewegung&amp;quot;, die schließlich den Namen &amp;quot;[[Fôro Liberal]]&amp;quot; erhielt. Eine Teilnahme an der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] scheiterte jedoch, sodass der Politiker nach 34 Jahren aus dem sagradischen Parlament ausschied. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Deal mit Ministerpräsident und [[Volkspartei]]-Chef [[Miquel Ánibal Luisanto]] wurde Bremante bei den [[Senatswahlen 2009]] als gemeinsamer Kandidat der Volkspartei und des liberalen Forums in den [[Senat|Sagradischen Senat]] gewählt. Wenig später wurde er als Vertreter der Mitte-Rechts-Mehrheit durch Unterstützung der Konservativen zum Präsidenten des Haushaltsausschusses gewählt. Der Volkspartei gehört Bremante nicht an, sein &amp;quot;Liberales Forum&amp;quot; trat bei den [[Regionalwahlen 2009]] und [[Regionalwahlen 2010|2010]] aber mehrheitlich in Listengemeinschaft mit der UDS an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1982-1986: [[Minister für den Öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation]] im [[Kabinett Moya I]] und [[Kabinett Moya II|II]]&lt;br /&gt;
* 1986-1990: [[Minister für Außenhandel und wirtschaftliche Entwicklung]] im [[Kabinett Moya III]]&lt;br /&gt;
* 1992-1994: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] und [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Otero I]]&lt;br /&gt;
* seit 2009: Präsident des Haushaltsausschusses im sagradischen [[Senat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1974-2008: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1996-1997: Regionalrat in [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
* 2009–2015: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1978-1982: Parteisekretär der [[UDS]]&lt;br /&gt;
* 1989-2007: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[UDS]]&lt;br /&gt;
* 1995-2002: Parteivorsitzender der [[UDS]] [[Ceundâlia]]&lt;br /&gt;
* 1998-2007: Fraktionssprecher der [[UDS]] in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2008: Gründer des konservativ-liberalen [[Fôro Liberal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Bremante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der UDS|Bremante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Bremante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenhandelsminister Sagradiens|Bremante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Bremante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident des sagradischen Senats|Bremante]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.43.107</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Carles_Favale&amp;diff=33476</id>
		<title>Carles Favale</title>
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		<updated>2017-01-09T18:03:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.43.107: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:DAlema1.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Carles Angel María Favale''' (*1902 in [[Navil]]/[[Amôria]]; †1986) war ein konservativer [[Sagradien|sagradischer]] Politiker. Er war zweimal [[Ministerpräsident]] der [[Sagradische Republik|Sagradischen Republik]], das erste Mal nach dem Rücktritt von [[Paulo Luciaro]] 1959 bis zur [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Parlamentswahl 1962]], das zweite Mal nach dem Sieg der [[PPC]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|Parlamentswahl 1967]] bis zu seinem Rücktritt im Januar 1970. Daneben war er in verschiedenen Positionen Minister, u.a. [[Innenminister]] (1950-1955), zweimal [[Finanzminister]] (1955-1959, 1962-1964) und geschäftsführender [[Außenminister]] (1962 und 1968). Von 1964 bis 1972 war er zudem Parteivorsitzender der christdemokratischen [[PPC|Volkspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine konservative Haltung und Politik wurde er zum Feindbild der Studentenbewegung der späten Sechziger Jahre und ist bis heute umstritten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Leben und berufliche Karriere ===&lt;br /&gt;
Carles Angel Favale wurde im Jahr 1902 in der [[Amôria|amorischen]] Kleinstadt [[Navil]] in der [[Cripón]] geboren und besuchte dort ein katholisches Gymnasium. Nach dem Abitur studierte er zunächst Philosophie und katholische Theologie, seit 1922 Rechtswissenschaften in [[Viça]] und später in [[Semest]]. Während seines Studiums gehörte Favale mehreren katholischen Studentenvereinigungen an. Nach seiner Dissertation ließ er sich zunächst als Rechtsanwalt in seiner Heimatstadt nieder, wo er als Vertreter der konservativ-katholischen [[Volksunion]] bald in den Stadtrat gewählt wurde. Daneben engagierte er sich ehrenamtlich für die katholische Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 wurde er im Alter von nur 30 Jahren stellvertretender Bürgermeister, 1934 dann hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Navil. Kraft seines Amtes gehörte Favale 1940 als Kommunalvertreter mehrere Monate lang dem neu gegründeten [[Staatsrat]] an und war Mitglied im ''Zentralausschuss für die [[Comunión Nacional]]''. Kurz danach trat der Jurist in den Staatsdienst ein und wurde unter Premierminister [[Manuel Álamo Igualde]] Beamter im Kirchenministerium. Dort stieg er bis 1943 bis zum Abteilungsleiter auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zum Minister ===&lt;br /&gt;
Seit 1943 engagierte sich Favale für das Zentralkomitee der sagradischen Katholiken in [[Semest]]. Von 1945 bis 1948 bekleidete er das Amt des hauptamtlichen Geschäftsführers der Organisation. Zugleich wurde er 1945 Mitglied der christdemokratischen [[Volkspartei]]. Im [[Kabinett Luciaro II]] wurde der administrativ erfahrene Parteilose im Frühjahr 1949 zum Staatssekretär im [[Justizministerium]] ernannt. Im [[Kabinett Luciaro III]] wurde Favale im Herbst 1950 zum [[Innenminister]] berufen. Nach seiner Wahl in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Parlamentswahl 1954]] ernannte ihn Ministerpräsident [[Paulo Luciaro]] zum [[Finanzminister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Fünfziger Jahren stieg Favale zu einem der profiliertesten Politiker der regierenden Mitte-Rechts-Koalition auf. Er galt als überzeugter Anhänger der transatlantischen Allianz und der Westbindung seines Landes und fiel durch einen besonders scharfen Antikommunismus auf. So bezeichnete er sich selbst als Anhänger des amerikanischen Kommunistenverfolgers McCarthy und bezeichnete die Allianz der sagradischen [[PS|Sozialisten]] mit der [[PCS|Kommunistischen Partei]] als &amp;quot;Putschistische Verschwörung gegen die freiheitliche Ordnung&amp;quot; und die Parteien der Linken als &amp;quot;Feind im Inneren&amp;quot;. Als Innenminister setzte sich Favale u.a. für eine Ausweitung der Zugriffsrechte der Staatsorgane ein. In seinem Amt als Finanzminister vertrat er weitgehend marktwirtschaftliche Positionen und gehörte zu den prägenden Persönlichkeiten der so genannten &amp;quot;liberalen Wende&amp;quot; in der sagradischen Wirtschaftspolitik der Fünfziger Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als langjähriger Minister und Führungsmitglied der PPC, unter anderem als Mitglied im Exekutivkomitee der Partei, wurde Favale schon früh als potenzieller Nachfolgekandidat [[Paulo Luciaro]]s als Ministerpräsident gehandelt. Durch seine konservative Werthaltung, seine patriotische Gesinnung und seine dezidiert antimarxistische Ausrichtung konnte er sich großes Vertrauen im rechten Parteiflügel erarbeiten. Dennoch kam es bald zu Spannungen zwischen Luciaro und Favale, der vor der Unterzeichnung der Römischen Verträge Bedenken wegen eines möglichen Souveränitätsverzichts angemeldet hatte. Luciaro bezichtigte Favale deswegen einer nationalistischen Gesinnung und misstraute seinem von den Medien zum Kronprinzen ausgerufenen Minister zunehmend. Spätestens die Wahl des Kolonialministers [[Martín Nêu Regríguez]], zuvor Staatsssekretär Favales im [[Innenministerium]], zum Sekretär des Exekutivkomitees der Partei im Jahr 1959 ließen Favale als Favorit für die Nachfolge Luciaros erscheinen, der jedoch kurz darauf aktiv auf eine Verhinderung Favales als Nachfolger hinarbeitete und seinen Kabinettschef [[Dián Jocéntilo Sánchez]] protegierte. Die öffentliche Forderung Nêu Regríguez' an seinen Vorgesetzten Luciaro, rechtzeitig vor den nächsten Parlamentswahlen Platz für einen Nachfolger zu machen, veranlassten Luciaro schließlich im Mai 1959 zum Rücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Ministerpräsidentschaft und Niederlage 1962 ===&lt;br /&gt;
In der parteiinternen Auswahl trat Favale als Nachfolgekandidat Luciaros gegen den von diesem unterstützten [[Dián Jocéntilo Sánchez]] an und konnte sich knapp durchsetzen. Von seiner Partei als Nachfolger vorgeschlagen, ernannte Präsident [[Fernando De la Roya]] Favale Ende Mai 1959 zum [[Ministerpräsident]]en. Luciaro war so lange im Amt geblieben, wie es seine Ankündigung, im Januar zurückzutreten, überhaupt nur zuließ. Seine Ministerpräsidentschaft verlief jedoch von Beginn an schwierig. Zu ständigen Reibereien mit dem liberalen Koalitionspartner, der sich zunehmend emanzipierte und von der konservativen Politik Favales distanzierte, kamen Streitigkeiten innerhalb der Parteiführung, wo Favale seinen Anspruch auf die Parteiführung nicht durchsetzen konnte. An seiner Stelle wurde 1961 der frühere Außenminister [[Carles María Ortega]] zum Parteivorsitzenden gewählt. Besonders die Berufung von Nêu Regríguez zum Kabinettschef erwies sich bald als taktischer Fehler, da nach dem internen Parteiproporz nun mit [[Carles Toquero]] ein Politiker zum Exekutivsekretär der Partei gewählt wurde, der nicht zu den Anhängern Favales zählte und eher den liberalen Parteiflügel abdeckte. Hinzu kamen öffentliche Skandale und umstrittene Entscheidungen wie der Versuch Favales, größeren Einfluss auf die Nationalbank zu nehmen, und die verhinderte Vertragsverlängerung des Chefredakteurs des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, die als Eingriff in die Medienfreiheit kritisiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar führte Favale seine Partei als Spitzenkandidat in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962]], musste dort aber empfindliche Verluste hinnehmen. Favale verlor seine bisherige parlamentarische Mehrheit und versuchte, eine Vielparteienkoalition ohne Beteiligung der Sozialisten zu bilden, was aber an den Vorbehalten der linksbürgerlichen [[PRD|Radikaldemokraten]] gegen einen Eintritt in eine Regierung unter Favales Führung scheiterte. Als sich die Bildung einer Großen Koalition mit den Sozialisten abzeichnete, für die u.a. Parteichef Ortega eintrat, musste Favale schließlich auf seinen Führungsanspruch verzichten, da die Sozialisten einen Wechsel an der Regierungsspitze zur Bedingung einer Zusammenarbeit gemacht hatten. Im [[Kabinett Costa|neuen Kabinett der Großen Koalition]] unter seinem Parteifreund [[Martín Ánibal Costa]] wurde Favale erneut zum [[Finanzminister]] berufen. Als solcher sollte er ein marktwirtschaftliches Gegengewicht zum sozialistischen Wirtschaftsminister [[Ricardo Moreno]] bilden. Beide gerieten schließlich mehrmals heftig aneinander und entwickelten eine Dauerfehde, die das von Beginn an angespannte Koalitionsklima zusätzlich belastete und im Jahr 1963 auch zum Scheitern der Koalition beitrug. Die nötig gewordenen Neuwahlen brachten der [[PPC]] unter dem blass wirkenden Spitzenkandidaten Costa eine verhehrende Niederlage ein. Die Partei fiel von 37 auf 31 Prozent ab und wurde damit nur zweitstärkste Kraft hinter der ASUL. Auch gelang es Costa nicht, den Eintritt der liberalen Parteien in eine sozialistisch geführte Koalitionsregierung zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oppositionsführer ===&lt;br /&gt;
Das Desaster der anderthalb Jahre Großer Koalition bedeutete für Favale eine zweite Chance, die Führung seiner Partei zu übernehmen. Die für die Wahlniederlage verantwortlich gemachte Parteichef Ortega zog sich in der Folge aus der Parteiführung zurück und kandidierte für das Präsidentenamt, Favale wurde 1964 in einer Kampfabstimmung gegen den Wahlverlierer [[Martín Ánibal Costa]] mit großer Mehrheit zum Parteivorsitzenden der [[PPC]] gewählt. In seiner Zeit als Partei- und Oppositionsführer machte sich Favale an eine umfassende Reform der Führungsstruktur der Partei, die die Effizienz erhöhen und seine eigene Macht sichern sollte. Das Wahlamt des Exekutivsekretärs wurde durch den neu geschaffenen Posten eines vom Vorsitzenden nominierten Generalsekretärs ersetzt, erster Amtsinhaber wurde auf Vorschlag Favales [[Joán Aliureto Perón]]. Zudem wurden die zahlreichen Fachausschüsse der Partei auf höchster Ebene abgeschafft und das Exekutivkomitee als alleiniger Entscheidungsträger an der Spitze gestärkt. Favale wurde damit zum unumstrittenen Oppositionsführer gegen die amtierende Mitte-Links-Koalition unter [[Iacovo Del Pérez]], der er eine sozialistische Wirtschaftspolitik und mangelnde finanzpolitische Vernunft vorhielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Favales Führung nahm die PPC eine eindeutig wertkonservative und marktorientierte Ausrichtung ein. Sowohl der zentristisch-liberale als auch der christlich-soziale Flügel gerieten in die Minderheit und verloren deutlich an Einfluss. Europapolitisch wurde der Integrationskurs Luciaros zwar fortgesetzt, die Emphase seines Vorgängers für die europäische Aussöhnung brachte der stärker national gesinnt Favale jedoch nicht mit. Stattdessen war er um ein enges Verhältnis zu den USA bemüht. Nach dem Austritt der UDS-Minister aus dem Kabinett Del Pérez im Januar 1967 brachte Favale ein Misstrauensvotum ein, das den mit einer Minderheitsregierung weiter amtierenden Ministerpräsidenten stürzte und schließlich Neuwahlen erzwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Ministerpräsidentschaft ===&lt;br /&gt;
Fünf Jahre nach seiner Wahlniederlage 1962 trat Favale bei der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967]] erneut als Spitzenkandidat der PPC (seit 1965 ''Volkspartei'' PPC) an. Die Partei konnte sich schließlich als stärkste Kraft gegen die Sozialisten durchsetzen. Favale bildete daraufhin eine konservativ-liberale Minderheitsregierung mit der [[UDS]], die zunächst von der linksliberalen [[PRD|Radikaldemokratischen Partei]] unterstützt wurde. Als Gegenleistung ließ Favale sein Vorhaben einer Wahlrechtsänderung zulasten der kleinen Parteien fallen. Favale wurde Mitte Mai 1967 zum zweiten Mal nach 1960 als sagradischer Ministerpräsidenten vereidigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Favales zweite Regierung war als Minderheitsregierung von Beginn an großen Schwierigkeiten ausgesetzt. Die von Finanzminister [[Alfonso María Guivares]] angetriebene und von der UDS befürwortete große Steuerreform stieß ebenso auf Widerstand bei der PRD wie die angedachte liberale Wirtschaftspolitik, die überdies auch beim Sozialflügel der PPC umstritten war. Dennoch schafften es die Koalitionspartner im Frühjahr 1968 eine Mehrheit für ihre Steuergesetzgebung zu finden. Als Problem erwies sich im März 1968 jedoch die geplante Verschärfung der Sicherheitsgesetze, mit der die Regierung die Polizei mit größeren Eingriffsrechten ausstatten wollte. Obwohl die PRD die Gesetze ablehnte, glaubte die Regierung eine parlamentarische Mehrheit zu finden. Da dies offenkundig nur mithilfe der Rechtsaußenopposition der nationalistisch-populistischen [[MFP|Volksbruderschaft]] [[António Álvaro Blanxard]]s möglich war, kam es zum Eklat. Die Radikaldemokraten erklärten vor der Abstimmung über die Gesetze, die Regierung nicht weiter tolerieren zu wollen, woraufhin die Sozialisten ein Misstrauensvotum einbrachten. Noch in der folgenden Nacht kam es in [[Novil]] zu Gesprächen zwischen Regierungsbeamten und MFP-Chef [[António Álvaro Blanxard Rovira]]. Die „[[Nacht von Novil]]“ brachte ein einmaliges Bündnis in der Geschichte der Dritten Republik zustande. Zum erstenmal sollten Konservative und Rechtsextreme im parlamentarischen System intentional zusammenarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blanxard Rechte stützten die bestehende Regierung Favale sowohl bei der Abstimmung über das neue Sicherheitsgesetz als auch beim Misstrauensvotum und verhinderten damit einen Sturz Favales. Was Favale in der berüchtigten „Nacht von Novil“ der MFP im Gegenzug vesprach, ist bis heute ungeklärt, wahrscheinlich sind jedoch Änderungen am Parteiengesetz zugunsten der MFP. Favales Allianz mit Blanxard erregte einen Sturm der Entrüstung bei der Linken und auch innerhalb der PPC und der UDS für Unmutsäußerungen. Sozialisten und Kommunisten warfen der Regierung einen außerparlamentarischen Coup vor, um ein verfassungswidriges Gesetz durchzusetzen, und forderten von Präsident Ortega die Entlassung der Regierung, was dieser zurückwies. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Nacht wurde Favale – ohnehin kein Liebling der Studenten – zum Feindbild der jungen Generation. Studenten und Gewerkschafter gingen – von den zeitgleichen Protesten in Paris angeheizt – auf die Straßen, um gegen das vermeintliche Rechtsbündnis zu demonstrieren. Im Mai eskalierte die Lage und es kam zu Straßenschlachten mit der Polizei. Favale drohte mit der Verhängung des Ausnahmezustands, was die Lage nochmals anfachte (siehe [[Märzkrise 1968]]). Gegen-Demonstrationen konservativer und rechtsgerichteter Studenten gegen die Wortführer erinnerten bald an die Straßenschlachten zwischen Rechten und Linken am Ende der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]]. Favale aber ließ sich von seinem Kurs nicht abbringen. Das harte Durchgreifen der Polizei gegen Demonstranten brachte zwar bald ein Abebben der Demonstrationen mit sich, konnte diese aber nicht ganz eindämmen. Neben Favale selbst wurde auch sein Innenminister [[Santiago Quixón]] zur Unperson der Demonstranten. Die Regierung Favale war bei ihren Gegnern so unpopulär wie noch nie, hatte sich bei Konservativen und Rechten aber für ihren klaren Kurs Respekt verdient. Das Land galt als tief gespalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1968 geriet Innenminister Quixón immer stärker in die Kritik und wurde zum Fall für einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der ihm Fehlverhalten vorwarf. Um eine Entlassung Quixóns und eine Gesetzesänderung zu erreichen, die die angespannte Lage beruhigen sollte, verließen die Minister der liberalen [[UDS]] im Juli 1968 die Regierung. Den Wiedereintritt in eine neue Koalition machten sie von einer parlamentarischen Mehrheit ohne Beteiligung der Blanxardisten abhängig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Favale zeigte sich in der Folge kompromissbereit, entließ Innenminister Quixón und signalisierte einen Kurswechsel. Statt der Konfrontation suchte Favale nun verstärkt den Dialog mit den Studenten, erneuerte die Koalition mit der UDS und leitete Verhandlungen mit der PRD ein, die sich schließlich im September wieder in die parlamentarische Mehrheit einbinden ließ und ein zeitlich befristetes Kooperationsabkommen unterzeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sturz und Rückzug ===&lt;br /&gt;
Ende 1969 schienen die letzten Gemeinsamkeiten der bürgerlichen Parteien aufgebraucht. Neuerliche Vorwürfe gegen Favale tauchten auf, die ihm zur Last legten, eine Untersuchung der Vorfälle bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen Polizisten und linken Demonstranten im Sommer 1968 vorsätzlich behindert zu haben. Die Tatsache, dass einer der beschuldigten Polizisten Mitglied der Blanxardistenbewegung war, verstärkte den Eindruck der Zusammenarbeit Favales mit der populistischen Rechten und deren paramilitärischen Einheiten. Nachdem die PRD öffentlich den Rücktritt Favales gefordert und die Linke erneut ein Misstrauensvotum gegen Favale eingebracht hatte, zog dieser schließlich im November 1969 die Notbremse und demissionierte. Geschäftsführend blieb er bis Januar 1970 im Amt und übergab das Amt des Regierungschefs schließlich offiziell an seinen bisherigen Stellvertreter [[Carles Méndez-León]] von der [[UDS]], der zum Ministerpräsidenten einer [[Kabinett Méndez-León|bürgerlichen Mehrheitsregierung]] aus [[PPC]], [[UDS]] und [[PRD]] ernannt wurde. Favale gehörte dem neuen Kabinett bis zu dessen Sturz im Sommer 1970 formell als [[Vizeministerpräsident]] an, führte jedoch kein eigenes Ressort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970]] führte er seine Partei erneut als Spitzenkandidat an und suchte den Urnengang zur Entscheidung zwischen einer freiheitlich-demokratischen und einer sozialistischen Entwicklung des Landes zu inszenieren. Den Oppositionskandidaten für die Regierungsspitze [[Joán Caval]] bezeichnete er als &amp;quot;Handlanger Moskaus&amp;quot; und &amp;quot;Verbündeten der anarchistischen Randalierer&amp;quot;, was ihm große Kritik auch aus den eigenen Reihen einbrachte. Favales Volkspartei verlor die Wahl  deutlich gegen die oppositionellen [[ASUL|Sozialisten]] schließlich deutlich. Joán Caval bildete eine sozialistische Minderheitsregierung unter Tolerierung der [[PCS|Kommunistischen Partei]]. Favale erklärte der neuen Regierung einen &amp;quot;Kampf mit allen demokratischen Mitteln&amp;quot; an und fungierte zunächst als Oppositionsführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Wahlniederlage nachhaltig geschwächt und mit seinem radikalen Konfrontationskurs zur Linksregierung Caval umstritten, trat Favale im Frühjahr 1972 schließlich vom Parteivorsitz der Volkspartei zurück. Zu seinem Nachfolger wurde [[Márcio Ellévez Perón]] gewählt. Favale blieb jedoch Parlamentsabgeordneter und wurde bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordntenkammer 1974]] wiedergewählt. Bei der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|Parlamentswahl 1976]] verzichtete er auf eine Wiederwahl. Eine Ernennung zum Senator auf Lebenszeit lehnte Präsident [[Iacovo Del Pérez]] bis zum Ende seiner eigenen Amtszeit 1982 ab, sein Nachfolger [[Alfonso María Guivares]] berief Favale schließlich im Jahr 1983 zum Senator. Der bereits erkrankte Favale gab sein Mandat jedoch Anfang 1984 wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1932-1940: Stellvertretender und (seit 1934) Bürgermeister der Stadt [[Navil]]&lt;br /&gt;
* 1940-1943: Referent und (seit 1942) Abteilungsleiter im sagradischen [[Kirchenministerium]]&lt;br /&gt;
* 1949-1950: Staatssekretär im [[Justizministerium]] ([[Kabinett Luciaro II]])&lt;br /&gt;
* 1950-1955: [[Innenminister]] im [[Kabinett Luciaro III]] und [[Kabinett Luciaro IV|IV]]&lt;br /&gt;
* 1955-1959: [[Finanzminister]] im [[Kabinett Luciaro V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] und [[Kabinett Luciaro VII|VII]]&lt;br /&gt;
* 1959-1962: [[Ministerpräsident]] im [[Kabinett Favale I]]&lt;br /&gt;
* 10-12/1962: geschäftsführender [[Außenminister]] im [[Kabinett Favale I]]&lt;br /&gt;
* 1962-1964: [[Finanzminister]] im [[Kabinett Costa]]&lt;br /&gt;
* 1967-1970: [[Ministerpräsident]] im [[Kabinett Favale II]] und [[Kabinett Favale III|III]]&lt;br /&gt;
* 7-8/1968: geschäftsführender [[Außenminister]] im [[Kabinett Favale II]]&lt;br /&gt;
* 1-11/1970: [[Vizeministerpräsident]] ohne Geschäftsbereich im [[Kabinett Méndez-León]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1940: Mitglied des sagradischen [[Staatsrat]]s&lt;br /&gt;
* 1954-1976: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 1983-1984: ernannter [[Senat]]or auf Lebenszeit (Mandat zurückgegeben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftliche und Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1945-1948: Geschäftsführender Sekretär des Zentralkomitees der sagradischen Katholiken&lt;br /&gt;
* 1964-1971: Parteivorsitzender der [[PPC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Favale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC|Favale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Favale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|Favale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Innenminister Sagradiens|Favale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Finanzminister Sagradiens|Favale]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.43.107</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Miquel_Javier_Le%C3%B3n&amp;diff=33475</id>
		<title>Miquel Javier León</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.43.107: /* Innenminister (seit 2013) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:JulioCobos.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Miquel Javier León''' (*1952 in Maputo/Mosambik) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Journalist und Politiker der sozialdemokratischen [[ASUL]] und früherer [[Bürgermeister von Semest|Bürgermeister]] der sagradischen Hauptstadt [[Semest]] (2000-2012). Seit Dezember 2013 ist er sagradischer [[Minister für Inneres und Öffentliche Verwaltung]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit als Journalist und Beginn der politischen Karriere ===&lt;br /&gt;
Der in Mosambik als Sohn eines sagradischen Lehrers geborene Miquel Javier León kam als Kind nach Sagradien und wuchs in [[Semest]] auf, wo er auch die Universität besuchte und nach Abschluss seines Wirtschafts- und Philosophiestudiums zum Journalisten ausgebildet wurde. Nachdem er mehrere Jahre lang für die Semestiner Zeitung [[Jornal de Semesta]] und als freier Journalist für die linkskritische [[Il Republicano]] geschrieben hatte, wechselte er 1984 in die Politik und wurde bei den [[Kommunalwahlen 1984]] erstmals in den Stadtrat von Semest gewählt. Noch im selben Jahr begann er eine Tätigkeit als Sekretär in der Kulturbehörde der Stadt [[Semest]]. Nach dem Wechsel im Rathaus und der Wahl des Konservativen [[Gustavo Galler]] zum Bürgermeister er Stadt im Januar 1988 wurde León im Zuge einer konservativen Neuausrichtung der Kulturpolitik beurlaubt. Er widmete sich in der Folge wiederum seiner journalistischen Karriere und wurde stellvertretender Chefredakteur der linken Wochenzeitschrift [[tácit]], In seinen nur anderthalb Jahren bei der Zeitschrift gelang es ihm, das kriselnde Blatt neu aufzustellen und mit einem dezidiert gesellschaftspolitischen Profil zu profilieren. Ende 1990 übernahm er schließlich den lukrativen Posten des Chefredakteurs beim altehrwürdigen ASUL-Parteiblatt [[Avante]]. Als solcher erhielt León entscheidenden Einfluss auf die programmatische Profilbildung der Partei in der Folgezeit und konnte auch seine eigene politische Karriere wieder in Angriff nehmen. In der Folge arbeitete er auch vermehrt als Redenschreiber u.a. für den 1991 gewählten Semestiner Bürgermeister [[António Grande Illega]] und den Semestiner Regionalpräsidenten [[Flávio Osório Jimenez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg in der Semestiner Stadtverwaltung ===&lt;br /&gt;
Nachdem er 1994 von Bürgermeister [[António Grande Illega]] zum Generalsekretär der Semestiner Stadtverwaltung ernannt worden war, wirkte er als Chefadministrator im Rathaus in einer politischen Schlüsselrolle und stieg auf Wunsch seines politischen Förderers António Grande Illega 1996 zu dessen Stellvertreter als Bürgermeister der Stadt auf. Im selben Jahr kandidierte Miquel Javier León für das Amt des Sekretärs des ASUL-Stadtverbands Semest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Grande Illega seine Kandidatur für das Amt des [[Präsident der Republik|sagradischen Staatspräsidenten]] im Jahr 1999 bekannt gegeben hatte, schlug er seinen Stellvertreter León als Nachfolger vor. Seine potenzielle Konkurrentin [[Mercé Serrat Cabarell]] hatte zuvor auf eine Kampfabstimmung gegen León verzichtet, nachdem sie bereits ihre Kandidatur angekündigt hatte. Im Januar 2000 wurde Léon schließlich zum Bürgermeister der Hauptstadt gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den folgenden [[Semestiner Bürgermeisterwahlen 2000]] setzte sich Miquel Javier León gegen seinen konservativen Gegenkandidaten, den ehemaligen Regionalpräsidenten [[António Vallerón Leticí]], durch und wurde durch das Wahlvolk als [[Bürgermeister von Semest]] bestätigt. Zuvor hatte sich León öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt, was ihm in der Großstadt Semest eher Sympathien als Abneigung entgegenbrachte. León war damit der erste bekennend homosexuelle Bürgermeister der Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister von Semest (2000-2012) ===&lt;br /&gt;
Als Bürgermeister versuchte León das Image der Stadt zu verbessern und Semest zu einer europäischen Metropole ersten Ranges zu formen. Dabei konnte er sich große Sympathien erwerben, wurde aber auch von früheren linken Mitstreitern dafür kritisiert, zunehmend konservativ und bürgerlich aufzutreten. Bei der [[Semestiner Bürgermeisterwahl 2004]] siegte León klar gegen seinen landesweit bekannten konservativen Gegenkandidaten, den Ex-Minister und stellvertretenden Parteivorsitzenden [[Oscar Rolando Huerón]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Anschlägen auf europäische Großstädte profilierte sich León entgegen seines vorherigen Images als Hardliner und Vertreter einer entschlossenen Anti-Terror-Politik, was ihm Kritik in der eigenen Klientel einbrachte. Bei einer Wahlkampfveranstaltung anlässlich der [[Regionalwahlen 2005]] wurde der bekennende Homosexuelle Miquel Javier León im Spätsommer 2005 von einem schwulenfeindlich motivierten ultrakonservativen Attentäter niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Nachdem er mehrere Wochen im Krankenhaus gelegen hatte, kehrte León wiedergenesen in sein Amt zurück und gab 2006 entgegen anders lautenden Gerüchten bekannt, auch für eine dritte Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Bei der folgenden [[Semestiner Bürgermeisterwahl 2008|Bürgermeisterwahl 2008]] setzte er sich gegen den [[Volkspartei]]-Kandidaten [[David Elabal]] durch und wurde für weitere vier Jahre im Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Ambitionen ===&lt;br /&gt;
Nachdem er nationale Ambitionen zuvor stets von sich gewiesen hatte, änderte León infolge der Niederlage seiner Partei bei der [[Parlamentswahl 2009]] seine Meinung und kündigte seine Kandidatur für das Amt des Parteiführer der Sozialisten im Rahmen der angekündigten Primaries an. Dabei trat er als Kandidat der eher Konservativen in der Partei, die zuvor mehrheitlich hinter Diaz de Velozo gestanden hatten, u.a. gegen die ehemaligen Ministerinnen [[Mercé Serrat Cabarell]] und [[Ana Zapato Ramírez]] an und erreichte in der ersten Runde die meisten Stimmen. In der Stichwahl gegen Mercé Serrat konnte er sich jedoch nicht durchsetzen. Dennoch wurde er unter der neuen Generalsekretärin Mercé Serrat Cabarell als Mitglied des Parteisekretariats in die neue Führung der Sozialisten eingebunden. Wenig später vermied er es, Medienberichte zu bestätigen oder zu dementieren, wonach er 2012 keine Wiederwahl als Bürgermeister anstrebe. Erst ein halbes Jahr später kündigte León seinen Verzicht auf eine vierte Amtszeit im Semestiner Rathaus an. Zum Nachfolger im Amt des [[Bürgermeister von Semest|Bürgermeisters von Semest]] wurde bei den [[Kommunalwahlen 2012]] der frühere Innenminister [[Piero Dulce Rodríguez]] gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenminister (seit 2013) ===&lt;br /&gt;
Nachdem er sich zunächst mehrere Monate lang aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, kündigte León Ende 2012 an, bei der kommenden [[Parlamentswahl 2013|Parlamentswahl im Herbst 2013]] um einen Sitz in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] zu kandidieren. Im Wahlkampfteam von Parteichefin [[Mercé Serrat Cabarell]] war er für Innen- und Bürgerrechtspolitik zuständig. Nach dem Sieg der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 2013]] wurde Miquel Javier León im [[Kabinett Serrat Cabarell|Kabinett]] von [[Mercé Serrat Cabarell]] schließlich zum [[Innenminister|Minister des Inneren und für öffentliche Verwaltung]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Amt des Innenministers bestätigte León seinen Ruf als Hardliner und als &amp;quot;roter Polizeichef&amp;quot; und setzte sich für die schärfere Sicherheitsgesetze und weitgehendere Kompetenzen der Polizei in Fragen der Terrorismusbekämpfung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1984-1988: Sekretär in der Kulturbehörde der Stadt [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 1994-2000: Generalsekretär der Stadtverwaltung von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 1996-2000: Stellvertretender Bürgermeister der Stadt [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 2000-2012: [[Bürgermeister von Semest]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Minister des Inneren und für öffentliche Verwaltung]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1984-1994: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1996-1999: Parteisekretär der [[ASUL]] in der Stadt Semest&lt;br /&gt;
* 2009/2010: Kandidatur für das Amt des Generalsekretärs der ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|León]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|León]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semest|León]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Innenminister Sagradiens|León]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.43.107</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.43.107: /* Innenminister (seit 2013) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:JulioCobos.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Miquel Javier León''' (*1952 in Maputo/Mosambik) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Journalist und Politiker der sozialdemokratischen [[ASUL]] und früherer [[Bürgermeister von Semest|Bürgermeister]] der sagradischen Hauptstadt [[Semest]] (2000-2012). Seit Dezember 2013 ist er sagradischer [[Minister für Inneres und Öffentliche Verwaltung]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit als Journalist und Beginn der politischen Karriere ===&lt;br /&gt;
Der in Mosambik als Sohn eines sagradischen Lehrers geborene Miquel Javier León kam als Kind nach Sagradien und wuchs in [[Semest]] auf, wo er auch die Universität besuchte und nach Abschluss seines Wirtschafts- und Philosophiestudiums zum Journalisten ausgebildet wurde. Nachdem er mehrere Jahre lang für die Semestiner Zeitung [[Jornal de Semesta]] und als freier Journalist für die linkskritische [[Il Republicano]] geschrieben hatte, wechselte er 1984 in die Politik und wurde bei den [[Kommunalwahlen 1984]] erstmals in den Stadtrat von Semest gewählt. Noch im selben Jahr begann er eine Tätigkeit als Sekretär in der Kulturbehörde der Stadt [[Semest]]. Nach dem Wechsel im Rathaus und der Wahl des Konservativen [[Gustavo Galler]] zum Bürgermeister er Stadt im Januar 1988 wurde León im Zuge einer konservativen Neuausrichtung der Kulturpolitik beurlaubt. Er widmete sich in der Folge wiederum seiner journalistischen Karriere und wurde stellvertretender Chefredakteur der linken Wochenzeitschrift [[tácit]], In seinen nur anderthalb Jahren bei der Zeitschrift gelang es ihm, das kriselnde Blatt neu aufzustellen und mit einem dezidiert gesellschaftspolitischen Profil zu profilieren. Ende 1990 übernahm er schließlich den lukrativen Posten des Chefredakteurs beim altehrwürdigen ASUL-Parteiblatt [[Avante]]. Als solcher erhielt León entscheidenden Einfluss auf die programmatische Profilbildung der Partei in der Folgezeit und konnte auch seine eigene politische Karriere wieder in Angriff nehmen. In der Folge arbeitete er auch vermehrt als Redenschreiber u.a. für den 1991 gewählten Semestiner Bürgermeister [[António Grande Illega]] und den Semestiner Regionalpräsidenten [[Flávio Osório Jimenez]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg in der Semestiner Stadtverwaltung ===&lt;br /&gt;
Nachdem er 1994 von Bürgermeister [[António Grande Illega]] zum Generalsekretär der Semestiner Stadtverwaltung ernannt worden war, wirkte er als Chefadministrator im Rathaus in einer politischen Schlüsselrolle und stieg auf Wunsch seines politischen Förderers António Grande Illega 1996 zu dessen Stellvertreter als Bürgermeister der Stadt auf. Im selben Jahr kandidierte Miquel Javier León für das Amt des Sekretärs des ASUL-Stadtverbands Semest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Grande Illega seine Kandidatur für das Amt des [[Präsident der Republik|sagradischen Staatspräsidenten]] im Jahr 1999 bekannt gegeben hatte, schlug er seinen Stellvertreter León als Nachfolger vor. Seine potenzielle Konkurrentin [[Mercé Serrat Cabarell]] hatte zuvor auf eine Kampfabstimmung gegen León verzichtet, nachdem sie bereits ihre Kandidatur angekündigt hatte. Im Januar 2000 wurde Léon schließlich zum Bürgermeister der Hauptstadt gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den folgenden [[Semestiner Bürgermeisterwahlen 2000]] setzte sich Miquel Javier León gegen seinen konservativen Gegenkandidaten, den ehemaligen Regionalpräsidenten [[António Vallerón Leticí]], durch und wurde durch das Wahlvolk als [[Bürgermeister von Semest]] bestätigt. Zuvor hatte sich León öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt, was ihm in der Großstadt Semest eher Sympathien als Abneigung entgegenbrachte. León war damit der erste bekennend homosexuelle Bürgermeister der Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister von Semest (2000-2012) ===&lt;br /&gt;
Als Bürgermeister versuchte León das Image der Stadt zu verbessern und Semest zu einer europäischen Metropole ersten Ranges zu formen. Dabei konnte er sich große Sympathien erwerben, wurde aber auch von früheren linken Mitstreitern dafür kritisiert, zunehmend konservativ und bürgerlich aufzutreten. Bei der [[Semestiner Bürgermeisterwahl 2004]] siegte León klar gegen seinen landesweit bekannten konservativen Gegenkandidaten, den Ex-Minister und stellvertretenden Parteivorsitzenden [[Oscar Rolando Huerón]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Anschlägen auf europäische Großstädte profilierte sich León entgegen seines vorherigen Images als Hardliner und Vertreter einer entschlossenen Anti-Terror-Politik, was ihm Kritik in der eigenen Klientel einbrachte. Bei einer Wahlkampfveranstaltung anlässlich der [[Regionalwahlen 2005]] wurde der bekennende Homosexuelle Miquel Javier León im Spätsommer 2005 von einem schwulenfeindlich motivierten ultrakonservativen Attentäter niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Nachdem er mehrere Wochen im Krankenhaus gelegen hatte, kehrte León wiedergenesen in sein Amt zurück und gab 2006 entgegen anders lautenden Gerüchten bekannt, auch für eine dritte Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Bei der folgenden [[Semestiner Bürgermeisterwahl 2008|Bürgermeisterwahl 2008]] setzte er sich gegen den [[Volkspartei]]-Kandidaten [[David Elabal]] durch und wurde für weitere vier Jahre im Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Ambitionen ===&lt;br /&gt;
Nachdem er nationale Ambitionen zuvor stets von sich gewiesen hatte, änderte León infolge der Niederlage seiner Partei bei der [[Parlamentswahl 2009]] seine Meinung und kündigte seine Kandidatur für das Amt des Parteiführer der Sozialisten im Rahmen der angekündigten Primaries an. Dabei trat er als Kandidat der eher Konservativen in der Partei, die zuvor mehrheitlich hinter Diaz de Velozo gestanden hatten, u.a. gegen die ehemaligen Ministerinnen [[Mercé Serrat Cabarell]] und [[Ana Zapato Ramírez]] an und erreichte in der ersten Runde die meisten Stimmen. In der Stichwahl gegen Mercé Serrat konnte er sich jedoch nicht durchsetzen. Dennoch wurde er unter der neuen Generalsekretärin Mercé Serrat Cabarell als Mitglied des Parteisekretariats in die neue Führung der Sozialisten eingebunden. Wenig später vermied er es, Medienberichte zu bestätigen oder zu dementieren, wonach er 2012 keine Wiederwahl als Bürgermeister anstrebe. Erst ein halbes Jahr später kündigte León seinen Verzicht auf eine vierte Amtszeit im Semestiner Rathaus an. Zum Nachfolger im Amt des [[Bürgermeister von Semest|Bürgermeisters von Semest]] wurde bei den [[Kommunalwahlen 2012]] der frühere Innenminister [[Piero Dulce Rodríguez]] gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenminister (seit 2013) ===&lt;br /&gt;
Nachdem er sich zunächst mehrere Monate lang aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, kündigte León Ende 2012 an, bei der kommenden [[Parlamentswahl 2013|Parlamentswahl im Herbst 2013]] um einen Sitz in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] zu kandidieren. Im Wahlkampfteam von Parteichefin [[Mercé Serrat Cabarell]] war er für Innen- und Bürgerrechtspolitik zuständig. Nach dem Sieg der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 2013]] wurde Miquel Javier León im [[Kabinett Serrat Cabarell|Kabinett]] von [[Mercé Serrat Cabarell]] schließlich zum [[Innenminister|Minister des Inneren und für öffentliche Verwaltung]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Amt des Innenministers erwarb sich León den Ruf eines &amp;quot;roten Polizeichefs&amp;quot;, der sich für die schärfere Sicherheitsgesetze und weitgehendere Kompetenzen der Polizei in Fragen der Terrorismusbekämpfung einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1984-1988: Sekretär in der Kulturbehörde der Stadt [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 1994-2000: Generalsekretär der Stadtverwaltung von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 1996-2000: Stellvertretender Bürgermeister der Stadt [[Semest]]&lt;br /&gt;
* 2000-2012: [[Bürgermeister von Semest]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Minister des Inneren und für öffentliche Verwaltung]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1984-1994: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1996-1999: Parteisekretär der [[ASUL]] in der Stadt Semest&lt;br /&gt;
* 2009/2010: Kandidatur für das Amt des Generalsekretärs der ASUL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|León]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|León]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister von Semest|León]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Innenminister Sagradiens|León]]&lt;/div&gt;</summary>
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