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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Francisco Montero Vidal</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.42.95: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Francisco Montero Vidal''' (*1939 in [[Bosa]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] [[ASUL|sozialistischer]] Politiker, ehemaliger Minister und früherer Präsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Seit 2007 ist er Vorsitzender der [[Fundación Santiago Laval]] (FSL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Escada|Eskader]] Montero studierte Rechtswissenschaften und begann eine Laufbahn als Anwalt. Bereits als Student engagierte er sich für linke politische Gruppen und betätigte sich anschließend als junger Anwalt bei der Verteidigung &amp;quot;politisch Verfolgter&amp;quot;, d.h. wegen illegaler Demonstrationen und Gewalt gegen die Staatsmacht angeklagter Studenten und Angehörige der so genannten &amp;quot;Achtundsechziger&amp;quot; Generation, der sich Montero selbst zuschrieb. Er gehörte in dieser Zeit zu einem linkssozialistischen Anwaltskollektiv und rechnete sich zum linken Parteiflügel der [[ASUL|sagradischen Sozialisten]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Siebziger Jahren begann Monteros eigentliche politische Karriere. Seit 1972 Vorstandsmitglied des ASUL-Verbandes in [[Semess]], wurde er 1974 erstmals in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Als Schützling des damaligen Linkenführers der ASUL, [[Andrés Colón]], wurde der relativ unerfahrene Jurist von diesem 1975 überraschend zum Staatssekretär im sagradischen [[Wirtschaftsministerium]] berufen. Nach dessen Ausscheiden aus dem Amt 1976 wechselte Montero 1977 als Staatssekretär beim [[Ministerpräsident]]en in die Schaltstation der Regierung, 1979 wurde er schließlich in der [[Kabinett Caval V|fünften Regierung]] [[Joán Caval]]s zum [[Außenhandelsminister]] berufen. Diesen Posten behielt Montero auch in der [[Kabinett Nada|Regierung der Großen Koalition]] unter [[Santo De la Nada]] bis 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Achtziger Jahren gehörte Montero schließlich als Mitglied des Parteivorstands zu den profiliertesten Politikern der Sozialisten und war 1982 und 1986 als Ministerkandidat der ASUL vorgesehen. Nach dem Sieg der ASUL bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Parlamentswahl 1986]] wurde er unter dem Parteirechten [[Donado Ricardes]] jedoch &amp;quot;nur&amp;quot; [[Umweltminister]], was zu diesem Zeitpunkt als Ministerium der zweiten Reihe galt. Erst 1989 wechselte er im Rahmen einer Kabinettsumbildung an die Spitze des einflussreicheren [[Arbeitsministerium]]s.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten und dem Rücktritt Donado Ricardes' 1990 bewarb sich Montero um das Amt des Generalsekretärs der Sozialisten, verlor in einer Kampfabstimmung aber gegen den vom Parteiestablishment favorisierten [[Luis José López]]. Bis 1992 begleitete er das Amt des Schatzmeisters der ASUL und geriet so im Spendenskandal der ASUL 1992 unter heftigen öffentlichen Druck, der schließlich zu seinem Rücktritt führte. Erst nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] kehrte Montero als Präsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] ins Rampenlicht zurück. Nach acht Jahren im Amt und nach 32 Jahren im Parlament verzichtete er 2006 auf eine neuerliche Kandidatur. Seit 2007 ist Montero Vorsitzender der parteinahen [[Fundación Santiago Laval]] (FSL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1975-1977: Staatssekretär im sagradischen [[Wirtschaftsministerium]]&lt;br /&gt;
* 1977-1979: Staatssekretär beim [[Ministerpräsident]]en &lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Minister für Außenhandel und wirtschaftliche Entwicklung]] im [[Kabinett Caval V]] und [[Kabinett Nada I|Nada I]]&lt;br /&gt;
* 1986-1989: [[Umweltminister]] im [[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
* 1989-1990: [[Arbeitsminister]] im [[Kabinett Ricardes II]]&lt;br /&gt;
* 1998-2006: Präsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1974-2006: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1990-1992: Schatzmeister der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* seit 2007: Vorsitzender der [[Fundación Santiago Laval]] (FSL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenhandelsminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der FSL]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.42.95</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.42.95: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Francisco Montero Vidal''' (*1939 in [[Bosa]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] [[ASUL|sozialistischer]] Politiker, ehemaliger Minister und früherer Präsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Seit 2007 ist er Vorsitzender der [[Fundación Santiago Laval]] (FSL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtige [[Escada|Eskader]] Montero studierte Rechtswissenschaften und begann eine Laufbahn als Anwalt. Bereits als Student engagierte er sich für linke politische Gruppen und betätigte sich anschließend als junger Anwalt bei der Verteidigung &amp;quot;politisch Verfolgter&amp;quot;, d.h. wegen illegaler Demonstrationen und Gewalt gegen die Staatsmacht angeklagter Studenten und Angehörige der so genannten &amp;quot;Achtundsechziger&amp;quot; Generation, der sich Montero selbst zuschrieb. Er gehörte in dieser Zeit zu einem linkssozialistischen Anwaltskollektiv und rechnete sich zum linken Parteiflügel der [[ASUL|sagradischen Sozialisten]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Siebziger Jahren begann Monteros eigentliche politische Karriere. Seit 1972 Vorstandsmitglied des ASUL-Verbandes in [[Semess]], wurde er 1974 erstmals in die [[sagradische Abgeordnetenkammer]] gewählt. Als Schützling des damaligen Linkenführers der ASUL, [[Andrés Colón]], wurde der relativ unerfahrene Jurist von diesem 1975 überraschend zum Staatssekretär im sagradischen [[Wirtschaftsministerium]] berufen. Nach dem &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1975-1977: Staatssekretär im sagradischen [[Wirtschaftsministerium]]&lt;br /&gt;
* 1977-1979: Staatssekretär beim [[Ministerpräsident]]en &lt;br /&gt;
* 1979-1982: [[Minister für Außenhandel und wirtschaftliche Entwicklung]] im [[Kabinett Caval V]] und [[Kabinett Nada I|Nada I]]&lt;br /&gt;
* 1986-1989: [[Umweltminister]] im [[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]&lt;br /&gt;
* 1989-1990: [[Arbeitsminister]] im [[Kabinett Ricardes II]]&lt;br /&gt;
* 1998-2006: Präsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1974-2006: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteiämter ===&lt;br /&gt;
* 1990-1992: Schatzmeister der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* seit 2007: Vorsitzender der [[Fundación Santiago Laval]] (FSL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Außenhandelsminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Arbeitsminister Sagradiens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Präsident der FSL]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Beatrice Iniagui</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.42.95: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Beatrice Marián Iniagui''' (*1977 in [[Artir]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der liberalen [[UDS]]. Sie ist seit 2008 Generalsekretärin ihrer Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iniagui stammt aus Artir, wuchs jedoch in [[Duerez]] und [[Semess]] auf, ehe sie in Semess Kommunikations- und Politikwissenschaften studierte. Nach dem Studium arbeitete sie in Semess in einer mittelständischen Marketingagentur. Bereits als Studentin engagierte sie sich für den liberalen Hochschulverband [[UEDRL]], trat der [[UDS]] bei und engagierte sich in der Kommunalpolitik. Bei den [[Kommunalwahlen 2000]] wurde sie für die UDS in den Semestiner Stadtrat gewählt. Bei den Semestiner [[Kommunalwahlen 2004]] erhielt Iniagui das zweitbeste Stimmenergebnis der Liberalen und zog erneut in den Stadtrat ein. Danach übernahm sie im Frühjahr 2005 den Fraktionsvorsitz ihrer Partei im Stadtrat und wurde 2007 Vorsitzende des UDS-Stadtverbandes sowie Vorstandsmitglied der UDS in der [[Region Semestina]]. Von 2003 bis 2006 amtierte Iniagui zudem als stellvertretende nationale Sprecherin der [[UDS-Jugend]].&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2008]] trat die erst 31-jährige Iniagui als Spitzenkandidatin der UDS an und erhielt die weitaus meisten Direktstimmen ihrer Liste. Gleichzeitig wurde sie im wohlhabenden Stadtteil [[Bernabêu]] zur Bürgermeisterin (''Suprefeita'') gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2008 veröffentlichte Iniagui zusammen mit drei weiteren jungen Abgeordneten und Politikern der UDS ein Positionspapier, in dem sie eine stärkere Profilierung der Partei als eigenständige liberale Kraft forderten und sich energisch gegen die innenpolitischen Positionen der rechtspopulistischen Partei [[PSP]] wandten, die die Regierung Luisanto im Abgeordnetenhaus stützt. Mit dem Papier sorgte Iniagui innerhalb der Partei landesweit für Aufsehen, da die Forderungen als Kritik am bisherigen Kurs der Partei in der Mitte-Rechts-Regierung verstanden wurden. Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] stellte UDS-Parteichef [[Luca Orrieva]] die in der nationalen Öffentlichkeit bis dahin kaum bekannte 31-Jährige als neue Generalsekretärin der Partei vor. Sie folgte [[Martín Merrivo]] nach, der als Staatssekretär ins Wirtschafts- und Finanzministerium wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Regionalwahlen 2010|vorgezogenen Wahl zum Semestiner Regionalrat 2010]] kandidierte Beatrice Iniagui als Spitzenkandidatin der UDS. Sie folgte Damián Grôiso, der nach 20 Jahren an der Spitze der Regionalpartei auf eine neuerliche Kandidatur verzichtet hatte. Obwohl die UDS ihre fünf Sitze im Regionalparlament verteidigen konnte, verloren die Parteien der Rechten die Mehrheit in der Abgeordnetenkammer an die Linke. Iniagui wurde wenig später als Nachfolgerin Damián Grôisos zur Vorsitzenden des UDS-Regionalverbands Semestina gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iniagui gilt als Vertraute von Justizministerin [[Benita Hubner]], die den bürgerrechtsliberalen Flügel der UDS anführt, verfügt aber auch über sehr gute Beziehungen zum klassisch liberalen Flügel der Partei sowie zu Parteichef Orrieva. Sie wird immer wieder als mögliche Nachfolgerin Luca Orrievas im Parteivorsitz der UDS gehandelt. Sie gilt zudem als Sympathisantin der im Frühjahr 2010 gegründeten [[Iniciativa Liberal]], wenngleich sie diesen parteiinternen radikal-liberalen Zusammenschluss nicht offiziell unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge anhaltender Personal- und Führungsdebatten sowie magerer Umfrageergebnisse für die Mitte-Rechts-Koalition und die UDS wurde Beatrice Iniagui Anfang 2012 von Parteichef [[Luca Orrieva]] als Spitzenkandidatin der Liberalen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012|Parlamentswahl im Juni 2012]] nominiert und anschließend von der Partei als solche bestätigt. Den folgenden Wahlkampf führte sie unter dem Slogan &amp;quot;Ideen für ein liberales Sagradien&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mitglied der UDS]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.42.95</name></author>
		
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		<title>Beatrice Iniagui</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.42.95: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Beatrice Marián Iniagui''' (*1977 in [[Artir]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der liberalen [[UDS]]. Sie ist seit 2008 Generalsekretärin ihrer Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iniagui stammt aus Artir, wuchs jedoch in [[Duerez]] und [[Semess]] auf, ehe sie in Semess Kommunikations- und Politikwissenschaften studierte. Nach dem Studium arbeitete sie in Semess in einer mittelständischen Marketingagentur. Bereits als Studentin engagierte sie sich für den liberalen Hochschulverband [[UEDRL]], trat der [[UDS]] bei und engagierte sich in der Kommunalpolitik. Bei den [[Kommunalwahlen 2000]] wurde sie für die UDS in den Semestiner Stadtrat gewählt. Bei den Semestiner [[Kommunalwahlen 2004]] erhielt Iniagui das zweitbeste Stimmenergebnis der Liberalen und zog erneut in den Stadtrat ein. Danach übernahm sie im Frühjahr 2005 den Fraktionsvorsitz ihrer Partei im Stadtrat und wurde 2007 Vorsitzende des UDS-Stadtverbandes sowie Vorstandsmitglied der UDS in der [[Region Semestina]]. Von 2003 bis 2006 amtierte Iniagui zudem als stellvertretende nationale Sprecherin der [[UDS-Jugend]].&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen 2008]] trat die erst 31-jährige Iniagui als Spitzenkandidatin der UDS an und erhielt die weitaus meisten Direktstimmen ihrer Liste. Gleichzeitig wurde sie im wohlhabenden Stadtteil [[Bernabêu]] zur Bürgermeisterin (''Suprefeita'') gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2008 veröffentlichte Iniagui zusammen mit drei weiteren jungen Abgeordneten und Politikern der UDS ein Positionspapier, in dem sie eine stärkere Profilierung der Partei als eigenständige liberale Kraft forderten und sich energisch gegen die innenpolitischen Positionen der rechtspopulistischen Partei [[PSP]] wandten, die die Regierung Luisanto im Abgeordnetenhaus stützt. Mit dem Papier sorgte Iniagui innerhalb der Partei landesweit für Aufsehen, da die Forderungen als Kritik am bisherigen Kurs der Partei in der Mitte-Rechts-Regierung verstanden wurden. Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] stellte UDS-Parteichef [[Luca Orrieva]] die in der nationalen Öffentlichkeit bis dahin kaum bekannte 31-Jährige als neue Generalsekretärin der Partei vor. Sie folgte [[Martín Merrivo]] nach, der als Staatssekretär ins Wirtschafts- und Finanzministerium wechselte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Regionalwahlen 2010|vorgezogenen Wahl zum Semestiner Regionalrat 2010]] kandidierte Beatrice Iniagui als Spitzenkandidatin der UDS. Sie folgte Damián Grôiso, der nach 20 Jahren an der Spitze der Regionalpartei auf eine neuerliche Kandidatur verzichtet hatte. Obwohl die UDS ihre fünf Sitze im Regionalparlament verteidigen konnte, verloren die Parteien der Rechten die Mehrheit in der Abgeordnetenkammer an die Linke. Iniagui wurde wenig später als Nachfolgerin Damián Grôisos zur Vorsitzenden des UDS-Regionalverbands Semestina gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iniagui gilt als Vertraute von Justizministerin [[Benita Hubner]], die den bürgerrechtsliberalen Flügel der UDS anführt, verfügt aber auch über sehr gute Beziehungen zum klassisch liberalen Flügel der Partei sowie zu Parteichef Orrieva. Sie wird immer wieder als mögliche Nachfolgerin Luca Orrievas im Parteivorsitz der UDS gehandelt. Sie gilt zudem als Sympathisantin der im Frühjahr 2010 gegründeten [[Iniciativa Liberal]], wenngleich sie diesen parteiinternen radikal-liberalen Zusammenschluss nicht offiziell unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge anhaltender Personal- und Führungsdebatten sowie magerer Umfrageergebnisse für die Mitte-Rechts-Koalition und die UDS wurde Beatrice Iniagui Anfang 2012 von Parteichef [[Luca Orrieva]] als Spitzenkandidatin der Liberalen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012|Parlamentswahl im Juni 2012]] nominiert und anschließend von der Partei als solche bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Mitglied der UDS]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.42.95</name></author>
		
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		<title>António Fiali</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.42.95: /* Vizepräsident der Abgeordnetenkammer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''António Fiali Cerres''' (*1939 in Buenos Aires) ist ein argentinisch-[[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschafter und Politiker der [[PCS|Sagradischen Kommunistischen Partei]] (PCS). Er bekleidete von 1990 bis 1993 das Amt des Ersten Sekretärs der Partei und führte sie bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Parlamentswahlen 1990]],[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]], [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]], [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|2008]] als Spitzenkandidat an. Seit 2008 ist Fiali als Vertreter des Linksbündnisses [[SDU]] Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Gewerkschaftslaufbahn ===&lt;br /&gt;
Geboren wurde Fiali 1939 in Buenos Aires als Sohn eines italienisch-stämmigen Argentiniers und einer Sagradierin. Mit neun Jahren kam der bis dahin in Südamerika aufgewachsene Fiali nach Sagradien, wo er alleine mit seinen beiden Brüdern von seiner geschiedenen Mutter erzogen wurde. Nach seinem Schulabschluss absolvierte er seinen Militärdienst bei der Luftwaffe und machte eine Ausbildung zum Maschinenbauer, ehe er sein Abitur nachholte und mit einem Stipendium der kommunistischen Gewerkschaft [[CGL]] ausgestattet, Politikwissenschaft, Philosophie und Recht studierte. Nach seinem Jura-Examen arbeitete Fiali als Anwalt und parallel dazu für die Gewerkschaft CGL, in der er in den Achtziger Jahren in die Führung aufstieg, bis er 1984 auf den Posten des Stellvertreters des Ersten nationalen Sekretärs der Gewerkschaft gewählt wurde, womit er den zweithöchsten Posten in der CGL bekleidete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg ins Politbüro der Kommunistischen Partei ===&lt;br /&gt;
Bereits in seiner Zeit beim Militär trat Fiali dem [[Partido Comunista Sagradês]] (PCS) bei und gehörte dort in den Siebziger Jahren zu den Kritikern der eurokommunistischen Öffnung unter [[Dián Aliureto Chabonet]]. Später allerdings söhnte er sich mit diesem aus und gehörte spätestens seit den frühen Achtziger Jahren zu den Reformern in der Partei. Er sprach sich gegen einen Rückfall in die Abhängigkeit Moskaus aus und trat für ein Bündnis der Partei mit den neuen sozialen Bewegungen ein, die er auch von den Eurokommunisten vernachlässigt sah. Vom Aufkommen der [[Verdes Celarcoes|Regenbogen-Grünen]] in den Achtziger Jahren sah er sich in seinem Kurs bestätigt und gehörte in der PCS zur parteiinternen Opposition gegen die Abschottungstendenzen unter Parteisekretär [[Lorenzo Beregas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal trat Fiali auf dem Parteikongress der Kommunisten in [[Noyar]] im März 1989 ins Rampenlicht, als er als einer der Anführer einer parteiinternen Erneuerungsbewegung eine umfangreiche Parteireform verlangte. Fiali brachte seinen Antragskatalog zwar nicht durch, erreichte aber einen Kompromiss mit der Parteiführung um Beregas und wurde erstmals ins Politbüro der Partei gewählt. Dort erhielt er als Parteikoordinator und Wahlkampfbeauftragter entscheidende operative Befugnisse, die es ihm erlaubten, seine Macht in der Partei schlagartig auszubauen. De facto bildete er damit zusammen mit dem zentristischen Beregas eine Art Doppelspitze, in der Fiali zunehmend den Ton angab. In der Folge schmiedete er eine Allianz mit dem unorthodoxen radikal-kommunistischen Flügel aus einzelnen Trotzkisten, Maoisten und anderen Dissidenten gegen die zentristisch-orthodoxe Allianz, die in der Parteiführung dominierte. Gleichzeitig suchte er Kontakt zu anderen kommunistischen und nicht-kommunistischen Linksparteien mit dem Ziel eines Wahlbündnisses für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretär der KPS (1990-1993) ===&lt;br /&gt;
Vor dem Parteitag der Kommunisten in [[Gerón]] im Februar 1990 stellte eine Reihe von Fiali-Vertrauten öffentlich weitreichende Forderungen zur Umsetzung des reformkommunistischen Katalos. Auf dem Parteikongress erklärte Beregas schließlich, der seinen Einfluss in der Partei schwinden sah, seinen Rücktritt vom Parteitamt. In einer Kampfabstimmung gegen den vom orthodoxen Flügel favorisierten [[Marcelo Carregas]] wurde Fiali zum neuen Generalsekretär der Partei gewählt. Eine orthodoxe Minderheit um Carregas-Treue verließ daraufhin die Partei und gründete den [[Partido Comunista d'Unificación Proletária]] (PCUP) in Konkurrenz zur ihrer Meinung nach sozialdemokratisierten PCS. Die Partei gab sich zwar kein neues Programm, verabschiedete aber eine Wahlplattform, die sich deutlich von den traditionellen Positionen der Partei wie auch von eurokommunistischen Tendenzen der Siebziger Jahre unterschied und von der kommunistischen Tradition in Osteuropa deutlich Abstand nahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] trat die PCS als Führungskraft im neuen Linksbündnis [[Unitá de la Sinistra]] (Unitá-PCS) an, das Fiali zuvor geschmiedet hatte. Dem gehörten neben der PCS die Reste der linksalternativen [[Democrâcia Crítica]], die in [[Aziz]] aus dem [[Partido Comunista d'Aziz]] abgespaltene rot-grüne [[Sinistra Democrática Alternativa]] (SDA), der [[Cuentez|cuentezische]] [[Partido d'Acción Socialista de Cuentez]] (PASC) sowie der linkssozialistische [[Partido Socialista Sagradês]] (PSS) an. Bei der Wahl erhielt das Unitá-Bündnis unter der Führung Fialis 5,6 Prozent der Stimmen. Fiali wurde danach Fraktionssprecher der gemeinsamen Linksaußengruppe in der Kammer und blieb gleichzeitig Generalsekretär der KPS, vereinte damit die höchsten Ämter in der Partei und im Wahlbündnis.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren versuchte Fiali, eine umfangreiche Parteireform durchzusetzen. Ziel der Reform war es, die Partei umfassend neu zu strukturieren, zu pluralisieren und die letzten Elemente des demokratischen Zentralismus im Parteiapparat zu beseitigen. An die Stelle des Zentralkomitees sollte ein nationales Exekutivkomitee treten und das Politbüro ganz abgeschafft werden. Programmatisch sollte die KPS mit der strikten Auslegung des Leninismus brechen und die Partei für andere kommunistische und sozialistische Denkansätze öffnen. Die bereits in der eurokommunistischen Phase initiierte Aussöhnung mit dem Parlamentarismus sollte intensiviert werden und die Partei auf eine parlamentarische und eine außerparlamentarische Säule gestellt werden, dies im Bündnis mit neuen sozialen Bewegungen und neuen linken Strömungen, etwa der Ökologie- oder der Frauenbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit als Generalsekretär musste Fiali jedoch immer wieder Rücksichten auf die noch immer starken Traditionalisten in der Partei nehmen, Kompromisse schließen und bei seinem ambitionierten Programm Abstriche vornehmen. Mit den erzielten Ergebnissen zeigte er sich jedoch zunehmend unzufrieden. Auch die Dominanz der KPS im linken Wahlbündnis führte nun verstärkt zu Problemen mit den Bündnispartnern, die auf ihre Unabhängigkeit pochten. Eine von Fiali angestrebte Umbenennung der Partei in ''Partido de la Sinistra'' scheiterte am Votum der Parteimehrheit, ebenso wie sein Vorschlag, das Unitá-Bündnis mit stärkeren föderalen Strukturen auszustatten, um es schließlich zu einer vereinigten Linkspartei um- und auszubauen. Nachdem Fialis Leitantrag auf dem Parteitag der KPS in [[Biniar]] im September 1993 knapp durchgefallen war, erklärte er völlig überraschend seinen Rücktritt als Generalsekretär und sein Ausscheiden aus der Parteiführung. Zum Nachfolger wählten die Delegierten den als Kompromisslösung gedachten Parteizentristen [[Oscar Ricardo Escova]]. Fiali zog sich aus der Parteiführung zurück und verzichtete auch auf die Spitzenkandidatur des Unitá-Bündnisses bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politischer Rückzug und Comeback als Spitzenkandidat 1998 ===&lt;br /&gt;
Nachdem die kommunistisch geführte [[Unitá de la Sinistra|Unitá]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] einen Rückschlag erlitten hatte und sich nach weiteren Niederlagen schließlich im Sommer/Herbst 1996 in einer existenzbedrohenden Krise befunden hatte, schwenkte der bis dahin auf Ausgleich zwischen Orthodoxen und Reformern bedachte Parteichef [[Oscar Ricardo Escova]] zunehmend auf die Linie Fialis um und versuchte, die von diesem initiierte und dann abgebrochene Parteireform doch noch zu einem Erfolg zu führen, um die Partei vor dem völligen Verlust jeglichen Einflusses zu bewahren. Fiali, der trotz seines Rückzugs kaum etwas an seinem parteiinternen Einfluss v.a. auf die Reformer in der Partei verloren hatte, unterstützte Escova schließlich bei dem Vorhaben und kehrte in die Programmkommission zurück, die schließlich beim Parteitag der Kommunisten in [[Ligre North]] 1997 ein neues Parteiprogramm einbrachte, das von den Delegierten mit überraschend großer Mehrheit angenommen wurde. Darin wurden neben den klassischen Themen der Partei nun auch Fragen der Emanzipation, der Friedenserhaltung und des Umweltschutzes angesprochen, die zwar zuvor bereits in der Wahlplattform der Unitá aufgetaucht, von der KP selbst aber in ihrem Programm keine Rolle gespielt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteitag war Fiali auch mit einer kämpferischen Rede zugunsten des neuen Programms aufgetreten, was allgemein als Rückkehr in die Parteimitte verstanden worden war. In der Folge kam es immer wieder zu Spekulationen über eine Rückkehr des populären und einflussreichen Fiali an die Spitze der Partei. Schließlich präsentierte Parteichef Escova im Frühjahr 1998 Fiali als Spitzenkandidaten der Unitá für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Parlamentswahlen im Herbst]]. Der zurückgekehrte Fiali führte das im [[Pacto de l'Unitá de la Sinistra]] erneuerte Wahlbündnis deutlich unabhängig von der Partei und mit der offen eingeräumten Möglichkeit, nach der Wahl eine Mitte-Links-Regierung zu unterstützen, um die Regierung des Konservativen [[Josep Carles Otero]] zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionschef der Linken (1998-2008) ===&lt;br /&gt;
Unter Fialis Führung kam die Unitá bei der Wahl auf einen Stimmenanteil von 4,8 Prozent, was ein leichtes Plus gegenüber 1994 bedeutete, Wahlsieger wurde die vom [[ASUL|Sozialisten]] [[Julio De la Costa]] angeführte rot-grüne Mitte-Links-Allianz, die jedoch auf die Bildung einer Regierung auf die Unterstützung Fialis und der Kommunisten angewiesen war. Fiali setzte sich schließlich gegen Widerstände in der eigenen Partei und im Linksbündnis durch und einigte sich mit De la Costa auf die Tolerierung einer rot-grünen Minderheitsregierung durch die äußere Linke. In den folgenden acht Jahren war De la Costas Koalitionsregierung aus der sozialdemokratischen [[ASUL]] und den sagradischen [[Grünen]] vom Wohlwollen und der indirekten Unterstützung durch die Kommunistische Partei und deren linke Bündnispartner angewiesen. Als Fraktionschef der Unitá-Fraktion in der Abgeordnetenkammer war Fiali nun der starke Mann der Linken und der Garant für die Verlässlichkeit der Links-Allianz. Trotz heftigen Erschütterungen, etwa um die Teilnahme Sagradiens am Kosovokrieg 1999 oder am Afghanistankrieg 2001, hielt die Mehrheit auch nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]], nach der es zur gleichen parlamentarischen Konstellation wie bereits 1998 gekommen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unitá ging mit einem Stimmenanteil von nur 3,6 Prozent jedoch deutlich geschwächt aus der Wahl hervor und auch Fiali war nicht mehr unumstritten, da er mit seiner kooperativen Strategie für die Niederlage verantwortlich gemacht wurde. In dieser Zeit konnte er jedoch auf die Hilfe durch KPS-Chef Escova bauen, der Fialis Kurs unterstützte. Zwar wurde die Tolerierung fortgesetzt, das Unitá-Bündnis erlebte jedoch immer größere Erosionserscheinungen, zumal in der regierenden ASUL einflussreiche Kräfte für einen stärker neoliberal geprägten &amp;quot;Reformkurs&amp;quot; eintrat. Der Rückzug mehrerer nicht-parteikommunistischer Abgeordneter aus der gemeinsamen Kammergruppe bedeutete schließlich im Jahr 2004 das Ende des von Fiali wesentlich geprägten Linksbündnisses. In der Folge mehrten sich die Fragen, in denen die Linke bewusst gegen die Linie der Regierung De la Costa abstimmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Mitte-Reformers [[Santiago Diaz de Velozo]] zum neuen Parteichef der ASUL im Herbst 2005 und der Austritt einer Reihe von linkssozialistischen Mitgliedern der ASUL aus der Partei ermöglichte es der KPS, ein neues Bündnis mit linken ASUL-Dissidenten gegen die zunehmend als neoliberal bezeichnete Politik der rot-grünen Regierung zu schließen. Anlässlich der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] bildete Fiali gemeinsam mit [[Paulo Satyres]] und [[Luca Cardoso]], den Führungsfiguren der neuen linkssozialistischen und im Dissens zur ASUL gegründeten Linkspartei [[DSS]], ein neues kommunistisch-linkes Wahlbündnis, das mit Fiali und Satyres als Spitzenkandidaten und einer radikal-populistischen Anti-ASUL-Kampagne 5,2 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Die aus dieser Kooperation erwachsende neue vereinigte Linke [[Sinistra Democrática Unida]] wurde wesentlich von Fiali mitgeprägt, der darin eine Verwirklichung seines Versuchs der frühen Neunziger Jahre sah, eine neue integrierte linkssozialistische Reformalternative mit einer parteiähnlichen Struktur zu etablieren, die aus dem Schatten der alten KPS heraustreten könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizepräsident der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
Nachdem die SDU in einem breiteren Bündnis aus [[PCS]], [[DSS]] und anderen linken Gruppen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] mit 7,2 Prozent der Stimmen zur viertstärksten Kraft im Land aufgestiegen war, verzichtete Fiali - im Wahlkampf noch Spitzenkandat - auf die erneute Wahl zum Fraktionssprecher und bewarb sich für die SDU um einen Posten als Vizepräsident der [[Abgeordnetenkammer]]. Nach seiner erfolgreichen Wahl wurde [[Nícola Mersenburg-López]], der wiederholt als Kronprinz Fialis bezeichnet wurde, zu seinem Nachfolger an der Spitze der Fraktion gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der KPS]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.42.95</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ant%C3%B3nio_Fiali&amp;diff=10570</id>
		<title>António Fiali</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ant%C3%B3nio_Fiali&amp;diff=10570"/>
		<updated>2012-08-24T12:43:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.42.95: /* Fraktionschef der Linken (1998-2008) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''António Fiali Cerres''' (*1939 in Buenos Aires) ist ein argentinisch-[[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschafter und Politiker der [[PCS|Sagradischen Kommunistischen Partei]] (PCS). Er bekleidete von 1990 bis 1993 das Amt des Ersten Sekretärs der Partei und führte sie bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Parlamentswahlen 1990]],[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]], [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]], [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|2008]] als Spitzenkandidat an. Seit 2008 ist Fiali als Vertreter des Linksbündnisses [[SDU]] Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Gewerkschaftslaufbahn ===&lt;br /&gt;
Geboren wurde Fiali 1939 in Buenos Aires als Sohn eines italienisch-stämmigen Argentiniers und einer Sagradierin. Mit neun Jahren kam der bis dahin in Südamerika aufgewachsene Fiali nach Sagradien, wo er alleine mit seinen beiden Brüdern von seiner geschiedenen Mutter erzogen wurde. Nach seinem Schulabschluss absolvierte er seinen Militärdienst bei der Luftwaffe und machte eine Ausbildung zum Maschinenbauer, ehe er sein Abitur nachholte und mit einem Stipendium der kommunistischen Gewerkschaft [[CGL]] ausgestattet, Politikwissenschaft, Philosophie und Recht studierte. Nach seinem Jura-Examen arbeitete Fiali als Anwalt und parallel dazu für die Gewerkschaft CGL, in der er in den Achtziger Jahren in die Führung aufstieg, bis er 1984 auf den Posten des Stellvertreters des Ersten nationalen Sekretärs der Gewerkschaft gewählt wurde, womit er den zweithöchsten Posten in der CGL bekleidete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg ins Politbüro der Kommunistischen Partei ===&lt;br /&gt;
Bereits in seiner Zeit beim Militär trat Fiali dem [[Partido Comunista Sagradês]] (PCS) bei und gehörte dort in den Siebziger Jahren zu den Kritikern der eurokommunistischen Öffnung unter [[Dián Aliureto Chabonet]]. Später allerdings söhnte er sich mit diesem aus und gehörte spätestens seit den frühen Achtziger Jahren zu den Reformern in der Partei. Er sprach sich gegen einen Rückfall in die Abhängigkeit Moskaus aus und trat für ein Bündnis der Partei mit den neuen sozialen Bewegungen ein, die er auch von den Eurokommunisten vernachlässigt sah. Vom Aufkommen der [[Verdes Celarcoes|Regenbogen-Grünen]] in den Achtziger Jahren sah er sich in seinem Kurs bestätigt und gehörte in der PCS zur parteiinternen Opposition gegen die Abschottungstendenzen unter Parteisekretär [[Lorenzo Beregas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal trat Fiali auf dem Parteikongress der Kommunisten in [[Noyar]] im März 1989 ins Rampenlicht, als er als einer der Anführer einer parteiinternen Erneuerungsbewegung eine umfangreiche Parteireform verlangte. Fiali brachte seinen Antragskatalog zwar nicht durch, erreichte aber einen Kompromiss mit der Parteiführung um Beregas und wurde erstmals ins Politbüro der Partei gewählt. Dort erhielt er als Parteikoordinator und Wahlkampfbeauftragter entscheidende operative Befugnisse, die es ihm erlaubten, seine Macht in der Partei schlagartig auszubauen. De facto bildete er damit zusammen mit dem zentristischen Beregas eine Art Doppelspitze, in der Fiali zunehmend den Ton angab. In der Folge schmiedete er eine Allianz mit dem unorthodoxen radikal-kommunistischen Flügel aus einzelnen Trotzkisten, Maoisten und anderen Dissidenten gegen die zentristisch-orthodoxe Allianz, die in der Parteiführung dominierte. Gleichzeitig suchte er Kontakt zu anderen kommunistischen und nicht-kommunistischen Linksparteien mit dem Ziel eines Wahlbündnisses für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretär der KPS (1990-1993) ===&lt;br /&gt;
Vor dem Parteitag der Kommunisten in [[Gerón]] im Februar 1990 stellte eine Reihe von Fiali-Vertrauten öffentlich weitreichende Forderungen zur Umsetzung des reformkommunistischen Katalos. Auf dem Parteikongress erklärte Beregas schließlich, der seinen Einfluss in der Partei schwinden sah, seinen Rücktritt vom Parteitamt. In einer Kampfabstimmung gegen den vom orthodoxen Flügel favorisierten [[Marcelo Carregas]] wurde Fiali zum neuen Generalsekretär der Partei gewählt. Eine orthodoxe Minderheit um Carregas-Treue verließ daraufhin die Partei und gründete den [[Partido Comunista d'Unificación Proletária]] (PCUP) in Konkurrenz zur ihrer Meinung nach sozialdemokratisierten PCS. Die Partei gab sich zwar kein neues Programm, verabschiedete aber eine Wahlplattform, die sich deutlich von den traditionellen Positionen der Partei wie auch von eurokommunistischen Tendenzen der Siebziger Jahre unterschied und von der kommunistischen Tradition in Osteuropa deutlich Abstand nahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] trat die PCS als Führungskraft im neuen Linksbündnis [[Unitá de la Sinistra]] (Unitá-PCS) an, das Fiali zuvor geschmiedet hatte. Dem gehörten neben der PCS die Reste der linksalternativen [[Democrâcia Crítica]], die in [[Aziz]] aus dem [[Partido Comunista d'Aziz]] abgespaltene rot-grüne [[Sinistra Democrática Alternativa]] (SDA), der [[Cuentez|cuentezische]] [[Partido d'Acción Socialista de Cuentez]] (PASC) sowie der linkssozialistische [[Partido Socialista Sagradês]] (PSS) an. Bei der Wahl erhielt das Unitá-Bündnis unter der Führung Fialis 5,6 Prozent der Stimmen. Fiali wurde danach Fraktionssprecher der gemeinsamen Linksaußengruppe in der Kammer und blieb gleichzeitig Generalsekretär der KPS, vereinte damit die höchsten Ämter in der Partei und im Wahlbündnis.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren versuchte Fiali, eine umfangreiche Parteireform durchzusetzen. Ziel der Reform war es, die Partei umfassend neu zu strukturieren, zu pluralisieren und die letzten Elemente des demokratischen Zentralismus im Parteiapparat zu beseitigen. An die Stelle des Zentralkomitees sollte ein nationales Exekutivkomitee treten und das Politbüro ganz abgeschafft werden. Programmatisch sollte die KPS mit der strikten Auslegung des Leninismus brechen und die Partei für andere kommunistische und sozialistische Denkansätze öffnen. Die bereits in der eurokommunistischen Phase initiierte Aussöhnung mit dem Parlamentarismus sollte intensiviert werden und die Partei auf eine parlamentarische und eine außerparlamentarische Säule gestellt werden, dies im Bündnis mit neuen sozialen Bewegungen und neuen linken Strömungen, etwa der Ökologie- oder der Frauenbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit als Generalsekretär musste Fiali jedoch immer wieder Rücksichten auf die noch immer starken Traditionalisten in der Partei nehmen, Kompromisse schließen und bei seinem ambitionierten Programm Abstriche vornehmen. Mit den erzielten Ergebnissen zeigte er sich jedoch zunehmend unzufrieden. Auch die Dominanz der KPS im linken Wahlbündnis führte nun verstärkt zu Problemen mit den Bündnispartnern, die auf ihre Unabhängigkeit pochten. Eine von Fiali angestrebte Umbenennung der Partei in ''Partido de la Sinistra'' scheiterte am Votum der Parteimehrheit, ebenso wie sein Vorschlag, das Unitá-Bündnis mit stärkeren föderalen Strukturen auszustatten, um es schließlich zu einer vereinigten Linkspartei um- und auszubauen. Nachdem Fialis Leitantrag auf dem Parteitag der KPS in [[Biniar]] im September 1993 knapp durchgefallen war, erklärte er völlig überraschend seinen Rücktritt als Generalsekretär und sein Ausscheiden aus der Parteiführung. Zum Nachfolger wählten die Delegierten den als Kompromisslösung gedachten Parteizentristen [[Oscar Ricardo Escova]]. Fiali zog sich aus der Parteiführung zurück und verzichtete auch auf die Spitzenkandidatur des Unitá-Bündnisses bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politischer Rückzug und Comeback als Spitzenkandidat 1998 ===&lt;br /&gt;
Nachdem die kommunistisch geführte [[Unitá de la Sinistra|Unitá]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] einen Rückschlag erlitten hatte und sich nach weiteren Niederlagen schließlich im Sommer/Herbst 1996 in einer existenzbedrohenden Krise befunden hatte, schwenkte der bis dahin auf Ausgleich zwischen Orthodoxen und Reformern bedachte Parteichef [[Oscar Ricardo Escova]] zunehmend auf die Linie Fialis um und versuchte, die von diesem initiierte und dann abgebrochene Parteireform doch noch zu einem Erfolg zu führen, um die Partei vor dem völligen Verlust jeglichen Einflusses zu bewahren. Fiali, der trotz seines Rückzugs kaum etwas an seinem parteiinternen Einfluss v.a. auf die Reformer in der Partei verloren hatte, unterstützte Escova schließlich bei dem Vorhaben und kehrte in die Programmkommission zurück, die schließlich beim Parteitag der Kommunisten in [[Ligre North]] 1997 ein neues Parteiprogramm einbrachte, das von den Delegierten mit überraschend großer Mehrheit angenommen wurde. Darin wurden neben den klassischen Themen der Partei nun auch Fragen der Emanzipation, der Friedenserhaltung und des Umweltschutzes angesprochen, die zwar zuvor bereits in der Wahlplattform der Unitá aufgetaucht, von der KP selbst aber in ihrem Programm keine Rolle gespielt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteitag war Fiali auch mit einer kämpferischen Rede zugunsten des neuen Programms aufgetreten, was allgemein als Rückkehr in die Parteimitte verstanden worden war. In der Folge kam es immer wieder zu Spekulationen über eine Rückkehr des populären und einflussreichen Fiali an die Spitze der Partei. Schließlich präsentierte Parteichef Escova im Frühjahr 1998 Fiali als Spitzenkandidaten der Unitá für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Parlamentswahlen im Herbst]]. Der zurückgekehrte Fiali führte das im [[Pacto de l'Unitá de la Sinistra]] erneuerte Wahlbündnis deutlich unabhängig von der Partei und mit der offen eingeräumten Möglichkeit, nach der Wahl eine Mitte-Links-Regierung zu unterstützen, um die Regierung des Konservativen [[Josep Carles Otero]] zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionschef der Linken (1998-2008) ===&lt;br /&gt;
Unter Fialis Führung kam die Unitá bei der Wahl auf einen Stimmenanteil von 4,8 Prozent, was ein leichtes Plus gegenüber 1994 bedeutete, Wahlsieger wurde die vom [[ASUL|Sozialisten]] [[Julio De la Costa]] angeführte rot-grüne Mitte-Links-Allianz, die jedoch auf die Bildung einer Regierung auf die Unterstützung Fialis und der Kommunisten angewiesen war. Fiali setzte sich schließlich gegen Widerstände in der eigenen Partei und im Linksbündnis durch und einigte sich mit De la Costa auf die Tolerierung einer rot-grünen Minderheitsregierung durch die äußere Linke. In den folgenden acht Jahren war De la Costas Koalitionsregierung aus der sozialdemokratischen [[ASUL]] und den sagradischen [[Grünen]] vom Wohlwollen und der indirekten Unterstützung durch die Kommunistische Partei und deren linke Bündnispartner angewiesen. Als Fraktionschef der Unitá-Fraktion in der Abgeordnetenkammer war Fiali nun der starke Mann der Linken und der Garant für die Verlässlichkeit der Links-Allianz. Trotz heftigen Erschütterungen, etwa um die Teilnahme Sagradiens am Kosovokrieg 1999 oder am Afghanistankrieg 2001, hielt die Mehrheit auch nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]], nach der es zur gleichen parlamentarischen Konstellation wie bereits 1998 gekommen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unitá ging mit einem Stimmenanteil von nur 3,6 Prozent jedoch deutlich geschwächt aus der Wahl hervor und auch Fiali war nicht mehr unumstritten, da er mit seiner kooperativen Strategie für die Niederlage verantwortlich gemacht wurde. In dieser Zeit konnte er jedoch auf die Hilfe durch KPS-Chef Escova bauen, der Fialis Kurs unterstützte. Zwar wurde die Tolerierung fortgesetzt, das Unitá-Bündnis erlebte jedoch immer größere Erosionserscheinungen, zumal in der regierenden ASUL einflussreiche Kräfte für einen stärker neoliberal geprägten &amp;quot;Reformkurs&amp;quot; eintrat. Der Rückzug mehrerer nicht-parteikommunistischer Abgeordneter aus der gemeinsamen Kammergruppe bedeutete schließlich im Jahr 2004 das Ende des von Fiali wesentlich geprägten Linksbündnisses. In der Folge mehrten sich die Fragen, in denen die Linke bewusst gegen die Linie der Regierung De la Costa abstimmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Mitte-Reformers [[Santiago Diaz de Velozo]] zum neuen Parteichef der ASUL im Herbst 2005 und der Austritt einer Reihe von linkssozialistischen Mitgliedern der ASUL aus der Partei ermöglichte es der KPS, ein neues Bündnis mit linken ASUL-Dissidenten gegen die zunehmend als neoliberal bezeichnete Politik der rot-grünen Regierung zu schließen. Anlässlich der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] bildete Fiali gemeinsam mit [[Paulo Satyres]] und [[Luca Cardoso]], den Führungsfiguren der neuen linkssozialistischen und im Dissens zur ASUL gegründeten Linkspartei [[DSS]], ein neues kommunistisch-linkes Wahlbündnis, das mit Fiali und Satyres als Spitzenkandidaten und einer radikal-populistischen Anti-ASUL-Kampagne 5,2 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Die aus dieser Kooperation erwachsende neue vereinigte Linke [[Sinistra Democrática Unida]] wurde wesentlich von Fiali mitgeprägt, der darin eine Verwirklichung seines Versuchs der frühen Neunziger Jahre sah, eine neue integrierte linkssozialistische Reformalternative mit einer parteiähnlichen Struktur zu etablieren, die aus dem Schatten der alten KPS heraustreten könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizepräsident der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
Nachdem die SDU in einem breiteren Bündnis aus [[PCS]], [[DSS]] und anderen linken Gruppen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] mit 7,2 Prozent der Stimmen zur viertstärksten Kraft im Land aufgestiegen war, verzichtete Fiali - im Wahlkampf noch Spitzenkandat - auf die erneute Wahl zum Fraktionssprecher und bewarb sich für die SDU um einen Posten als Vizepräsident der [[Abgeordnetenkammer]]. Nach seiner erfolgreichen Wahl wurde [[Nícola Mersenburg-López]], der hie und da als Kronprinz Fialis bezeichnet wurde, zu seinem Nachfolger an der Spitze der Fraktion gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der KPS]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.42.95</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=M%C3%A1ximo_Ulieta&amp;diff=10569</id>
		<title>Máximo Ulieta</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.42.95: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Máximo Daniel Ulieta''' (*1950 in [[Duerez]], †Februar 2012 in [[Semess]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der christlich-konservativen [[PPC|Volkspartei (PPC)]]. In den Neunziger Jahren bekleidete er im [[Kabinett Otero III|dritten Kabinett Otero]] das Amt des [[Umweltminister|Ministers für Umwelt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jurist aus [[Alconía]] arbeitete vor seiner aktiven Politikerkarriere als Beamter bei der Europäischen Kommission, ehe er von [[Josep Carles Otero]] 1990 zum Staatssekretär beim [[Ministerpräsident]]en gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 führte er die alkonische Volkspartei als Spitzenkandidat in die [[Regionalwahlen 1993|Regionalwahl]], konnte jedoch keinen Sieg feiern. 1994 wurde er als [[Umweltminister]] ins [[Kabinett Otero III]] berufen. 1998 bis 2002 Generalsekretär des [[PPC]] unter Parteichef [[Roberto Vidéas Braga]], wurde er 2002 zum Fraktionssprecher seiner Partei in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Diese Funktion übte er insgesamt zehn Jahre bis zu seinem frühen Tod im Februar 2012 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* bis 1990 Beamter in der Generaldirektion der Europäischen Kommission für Beschäftigung und Arbeitsbeziehungen&lt;br /&gt;
* 1990-1992 Staatssekretär beim [[Ministerpräsident]]en&lt;br /&gt;
* 1994-1998 [[Umweltminister]] im [[Kabinett Otero III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1993-1994 [[Regionalrat]] in [[Alconía]]&lt;br /&gt;
* 1994-2012 Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1991-1995 Parteivorsitzender der [[PPC]] in [[Alconía]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002 Generalsekretär des [[PPC]]&lt;br /&gt;
* 2002-2012 Fraktionssprecher der [[PPC]] in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.42.95</name></author>
		
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		<title>Máximo Ulieta</title>
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		<updated>2012-08-24T12:39:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.42.95: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Máximo Daniel Ulieta''' (*1950 in [[Duerez]], †Februar 2012 in [[Semess]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der christlich-konservativen [[PPC|Volkspartei (PPC)]]. In den Neunziger Jahren bekleidete er im [[Kabinett Otero III|dritten Kabinett Otero]] das Amt des [[Umweltminister|Ministers für Umwelt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jurist aus [[Alconía]] arbeitete vor seiner aktiven Politikerkarriere als Beamter bei der Europäischen Kommission, ehe er von Ministerpräsident [[Josep Carles Otero]] 1990 zum Staatssekretär beim [[Ministerpräsident]]en gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 führte er die alkonische Volkspartei als Spitzenkandidat in die [[Regionalwahlen 1993|Regionalwahl]], konnte jedoch keinen Sieg feiern. 1994 wurde er als [[Umweltminister]] ins [[Kabinett Otero III]] berufen. 1998 bis 2002 Generalsekretär des [[PPC]] unter Parteichef [[Roberto Vidéas Braga]], wurde er 2002 zum Fraktionssprecher seiner Partei in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Diese Funktion übte er insgesamt zehn Jahre bis zu seinem frühen Tod im Februar 2012 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* bis 1990 Beamter in der Generaldirektion der Europäischen Kommission für Beschäftigung und Arbeitsbeziehungen&lt;br /&gt;
* 1990-1992 Staatssekretär beim [[Ministerpräsident]]en&lt;br /&gt;
* 1994-1998 [[Umweltminister]] im [[Kabinett Otero III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1993-1994 [[Regionalrat]] in [[Alconía]]&lt;br /&gt;
* 1994-2012 Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1991-1995 Parteivorsitzender der [[PPC]] in [[Alconía]]&lt;br /&gt;
* 1998-2002 Generalsekretär des [[PPC]]&lt;br /&gt;
* 2002-2012 Fraktionssprecher der [[PPC]] in der [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker PPC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.42.95</name></author>
		
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		<title>Aliança Socialista d'Unitá Lavorista</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Alian%C3%A7a_Socialista_d%27Unit%C3%A1_Lavorista&amp;diff=10567"/>
		<updated>2012-08-24T12:25:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.42.95: /* Aktuelles Exekutivkomitee der Partei */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Aliança Socialista d’Unitá Lavorista''' ('''ASUL''' oder '''Asul''', deutsch: ''Sozialistische Allianz der Arbeitereinheit'', gol. ''Eljanç Socialist d'Untait Leburist'', cuent. ''Aleança Socialista d'Untàid Laburista'') ist eine sozialdemokratische Partei in [[Sagradien]]. Die Sozialistische Allianz wurde 1957 als Nachfolgepartei der sagradischen [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS) gegründet und ist seitdem die dominierende Partei der sagradischen Linken. Sie stellte mehrere Premierminister und Staatspräsidenten. Seit 2006 befindet sich die Partei in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der ASUL ==&lt;br /&gt;
=== Die sozialistischen Parteien vor 1957 ===&lt;br /&gt;
Wichtigster Träger sozialistischen bzw. sozialdemokratischen Gedankenguts in Sagradien war die 1887 gegründete [[PS|Sozialistische Partei]], die als marxistische Arbeiterpartei in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zur größten Partei der Linken aufstieg und bald Regierungsverantwortung übernahm. Im Streit zwischen revolutionären und reformorientierten Sozialisten kam es 1917 und 1919 zu Spaltungen, aus denen schließlich die [[Sagradische Kommunistische Partei]] hervorging. 1935 bildeten Sozialisten und Kommunisten im Kampf gegen die faschistisch beeinflusste Rechte zusammen mit den linksbürgerlichen [[Partido Radical|Radikalen]] die so genannte [[Volksfront]] und stellte in der Folge die Regierung, die 1938 durch den [[Februarputsch]] gestürzt wurde. Dem Verbot der Sozialistischen Partei folgte die Fortführung der Kampfgemeinschaft mit den Kommunisten im [[Resistença|sagradischen Widerstand]], an dem sich zahlreiche linke Gruppierungen beteiligten. Aus den verschiedenen linken Widerstandsgruppen wie dem [[Partido Socialista de la Libertá Proletária]] (PSLP) [[Santo De la Ilpa]]s und der im Exil fortgeführten Alt-PS um [[Ricardo Moreno]] entstand 1944 die wiedergegründete ''Vereinigte Sozialistische Partei'', die jedoch im Streit um die Orientierung im Kalten Krieg 1947 in zwei Flügel zerfiel. Die von Moreno geführte PS ging in die gemeinsame Opposition mit den Kommunisten und bildete eine linke Aktionsgemeinschaft gegen Kapitalismus und NATO-Gründung, der von De la Ilpa geführte [[Partido Socialista Democrático]] (PSD) schloss sich den Koalitionen des [[Zentrumsblock]]s, der von den [[PPC|Christdemokraten]] [[Paulo Luciaro]]s geführt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge wurde die Krise der Sozialistischen Partei offenbar. Die Partei war zu einer von hauptamtlichen Parteifunktionären gesteuerten Kaderpartei geworden, die nicht in der Lage war, auf politische Wandlungen flexibel zu reagieren. Der ausgebaute Parteiapparat - stets als Vorteil gegenüber den Konkurrenten angesehen - war längst zum Hindernis einer im Sinne der Anpassung an die neue Republik notwendigen Erneuerung geworden. Dass die Partei noch immer alten Volksfrontstrategien nachhing, lag auch darin, dass ihre Entscheidungsträger noch immer aus der Vorkriegsgeneration stammten und wenig bereit waren, ihre innerparteiliche Macht mit jüngeren Nachwuchskräften zu teilen. Die PSD dagegen litt ganz im Gegenteil an einer organisatorischen Schwäche. Sie war wesentlich ein inhomogenes Konglomerat diverser antikommunistischer und sozialliberer Gruppen, die sich teils als Sozialisten, teils jedoch als Zentristen ansahen und sich hinter ihrem Parteiführer Santo de la Ilpa sammelten. Anders als in der oppositionellen Sozialistischen Partei dominierten in der PSD Fraktion und Regierungsmannschaft klar gegenüber der Parteiorganisation. Die internen Schwächen beider Parteien sollten sich rasch auch auf elektoraler Ebene zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]] erlebte die nicht-kommunistische Linke schließlich einen beispiellosen Einbruch. Sozialisten und Sozialdemokraten kamen zusammen auf keine 22 Prozent der Stimmen, die Sozialisten fielen mit 14 Prozent sogar hinter die Kommunisten zurück. Der [[Partido Radical]] hatte sich bereits 1949 in zwei Flügel gespalten, von denen die in der linksbürgerlichen [[UCR]] gesammelte Mitte-Links-Gruppe sogar bei nur 1,5 Prozent der Stimmen landete und danach in mehrere Splittergruppen zerfiel. Nachdem die linke Front bereits kurz nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1950|verlorenen Kammerwahl 1950]], der Zentrumsblock schließlich 1954/55 zerfallen war, kam es seit 1953/54 zu einer Wiederannäherung der zunehmend marginalisierten nicht-kommunistischen Linken, die seit dem Jahreswechsel 1954/55 zudem in gemeinsamer Opposition zur bürgerlichen Regierung [[Kabinett Favale VI|Favale VI]] stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung und Oppositionsjahre (1957-1962) ===&lt;br /&gt;
Nachdem es infolge der Wahl 1954 sowohl in PS als auch in PSD zu Führungswechseln gekommen war, aus denen [[António Santiago]] (PS) und [[Márcio Álvarez]] (PSD) als Parteisekretäre hervorgingen, arbeiteten die beiden Parteien seit 1955/56 offen auf eine Wiedervereinigung hin. Ziel war die Gründung einer vereinten schlagkräftigen Mitte-Links-Partei als Alternative zur 1952 aus dem [[PPC]] hervorgegangenen konservativen [[PPC]], die mit 42 Prozent der Stimmen die politische Landschaft dominierte. Am Parteibildungprozess beteiligten sich bald auch andere Mitte-Links-Gruppierungen wie das linkszentristische [[Cientro Democrático Humanista]] des Friedensnobelpreisträgers [[Fernando De la Rúa]], ein linker Restteil der bürgerlichen [[Unión Cívica Radical]] (UCR), das linkskatholische [[Movimiento Socialista Cristiano]] (MSC) von [[Nino Cabal]] sowie der marxistische [[Frente Proletário]] (FP). Diese vereinbarten 1957 die Einleitung eines Parteibildungsprozesses und die gemeinsame Kandidatur bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordetenkammer 1958]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gründungsparteitag der Allianz im Jahr 1957 in [[Vapaís]] bei [[Semess]] wurde zunächst ein geschäftsführender Ausschuss (''Comité Coordinativo'') gebildet, an dessen Spitze Santiago und Álvarez zu gleichberechtigen Sekretären gewählt wurden. Die neue Partei bestand zu dieser Zeit zwar bereits auf dem Papier, die alten waren aber noch nicht aufgelöst und arbeiteten vorerst weiter, sodass die Allianz zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als ein Parteien- und Wahlbündnis war - jedoch mit der erklärten Absicht, in den kommenden Jahren zur echten Partei zusammenzuwachsen. Hierfür wurde eine konstituierende Versammlung gewählt, die im Folgenden Parteistatuten sowie ein Parteiprogramm ausarbeiten sollte. Die Teilparteien bestanden teilweise noch bis 1960 weiter und integrierten ihre Strukturen im Laufe der drei Jahre in die ASUL. Für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|Kammerwahlen 1958]] wurde ein „Gemeinsames Programm der Allianz“ verabschiedet und eine eigene Liste gebildet. Die ASUL erreichte bei den Wahlen einen Stimmanteil von 28,6 Prozent und wurde damit auf Anhieb zweitstärkste Kraft hinter den Christdemokraten. Beim Semestiner Parteitag 1960 wurde eine neue Parteistruktur verabschiedet, die anstelle der Konstituierenden Versammlung einen Nationalkonvent mit eigenem Präsidenten und anstelle des Koordinationskomitees eine Nationaldirektion als Parteivorstand stellte. António Santiago wurde nun alleiniger Generalsekretär, [[Iacovo Del Pérez]] sein Stellvertreter, [[Ricardo Moreno]] Präsident des Nationalkonvents. Gegenüber den Vorgängerparteien zeichnete sich die neue Partei durch eine größere organisatorische Effektivität und eine deutliche Reduzierung bürokratischer Entscheidungswege aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihren Wurzeln bekannte sich die Partei zur Tradition des Marxismus und der Arbeiterbewegung, integrierte aber auch linkskatholische, humanistisch-bürgerliche und vor allem radikaldemokratische Strömungen. Schließlich öffnete sie sich in ihrem ersten Grundsatzprogramm, dem so genannten [[Manifesto de Lemez]] 1962 endgültig der politischen Mitte, definierte sich erstmals als „Partei aller demokratischen Linken“ und strebte die „Reforma Socialista“ an, wodurch das programmatische Fundament gelegt wurde, auf dem sich die Allianz in den Siebziger Jahren von der Arbeiter- zur linken Volkspartei wandeln sollte. Das Hauptaugenmerk wurde nicht auf Verstaatlichungen, sondern auf eine effektive staatliche Kontrolle des Marktes und eine zielgerichtete staatliche Einflussnahme auf die Kapitalwirtschaft gelegt, wodurch auch mittelständische Wähler angesprochen werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Architekten des Lemezer Programms waren die führenden Köpfe des so genannten [[Mitternachtskartell]]s, die eine Strategie der stückweisen Machteroberung anstrebten. Der vorübergehenden Zusammenarbeit mit der rechten Mitte sollte spätestens 1966 der Machtgewinn folgen. Kern-Mitglieder des Mitternachtskartells waren [[Iacovo Del Pérez]], [[Carles Domínguez-Arrás]], [[Stefano Nacoma]] und [[Luciano Minorel]]. Der Kreis war eher machtpolitisch als ideologisch ausgerichtet und konstituierte sich nicht als Corrente, sondern als inoffizielles Netzwerk unterhalb bzw. nach 1960 innerhalb der Parteiführung. Als Gegengewicht zu dieser zunehmend als Parteielite empfundenen Gruppe bildete sich bald der sowohl aus ehemaligen PSD- als auch PS-Mitgliedern bestehende konservative, gewerkschaftsnahe und vorwiegend nicht-akademische „Sugares-Flügel“ unter Führung des späteren Arbeitsministers [[Rinaldo Sugares]], der ebenfalls auf eine Regierungsbeteiligung drängte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Regierungsbeteiligungen und neuerliche Opposition (1962-1969) ===&lt;br /&gt;
Die Allianz-Partei, wie sie anfänglich noch genannt wurde, war 1962-1964 als Juniorpartner in einer [[Großen Koalition]] mit den Christdemokraten erstmals an der Regierung beteiligt und stellte mit Iacovo Del Pérez den stellvertretenden Ministerpräsidenten. Parteichef Santiago hatte auf ein Ministeramt verzichtet und blieb Führer im Parlament. Die Sozialisten sahen die Koalition v.a. als Möglichkeit des Machtgewinns, die Zusammenarbeit mit den Konservativen zeigte sich schwierig und scheiterte schließlich im Frühherbst 1963 endgültig. In vorgezogenen Neuwahlen steigerte sich die Asul mit Santiago als Spitzenkandidaten von knapp 31 auf 34 Prozent der Stimmen und ging erstmals als Sieger hervor, jedoch mussten zu einer Regierungsbildung Partner im bürgerlichen Lager gefunden werden. Schließlich wurde Santiago zum Ministerpräsidenten ernannt. Seiner Koalition gehörten neben der Asul auch die linksbürgerlichen [[Partido Radical Democrático Socialista|Radikaldemokraten]] (PRS) sowie die liberale [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] von [[Carles Méndez]] an. Nach wenigen Monaten der Regierungszuammenarbeit verstarb der 70-jährige Santiago überraschend an einem Herzinfarkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Stellvertreter Del Pérez wurde schnell zum neuen Generalsekretär der Asul gewählt und wenige Tage später auch zum Ministerpräsidenten ernannt. Neue Vizegeneralsekretäre der Asul wurden Carles Domínguez-Arrás und Stefano Nacoma, die als Führer der Partei in der Abgeordnetenkammer bzw. Parteisekretär für Fragen der Parteiorganisation Schlüsselstellungen im Parteiapparat übernahmen. Die neue Troika organisierte die Regierungszusammenarbeit mit den Liberalen und versuchte gleichzeitig, Kontakte zu den Kommunisten zu knüpfen, da die Koalition als brüchig eingeschätzt wurde. In der Tat kam es nach dem Koalitionsbruch im Winter 1966/1967 zu vorgezogenen Neuwahlen, aus denen aber trotz Stimmenzuwächsen für die Sozialisten auf nun 36,5 Prozent die Konservativen unter Ex-Premier [[Carles Angel Favale]] als knapper Sieger hervorgingen und eine neue bürgerliche Minderheitsregierung bildeten, die sich zunächst auf die Unterstützung durch die PRD stützte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage Del Pérez’ und die folgende Zeit in der Opposition führten zu parteiinternen Streitigkeiten und zu einem Umorientierungsprozess. Das Mitternachtskartell, das den Weg der Kooperation mit den bürgerlichen Kräften geebnet hatte und seit 1964 die alles beherrschende Führungstroika Del Pérez-Nacoma-Domínguez bildete, zeigte sich aufgrund persönlicher Differenzen gelähmt. Während Del Pérez und Domínguez-Arrás an einem Kurs der linken Mitte festhalten wollten, strebte Nacoma nach neuen Mehrheiten und versuchte das Profil der Sozialisten als Linkspartei zu schärfen. Dies bedeutete für ihn keine Kurskorrektur auf dem Weg zur modernen Volkspartei, den Nacoma verfolgte, sondern der bessere Weg, wieder an die Macht zu gelangen. Del Pérez, noch immer Parteichef der ASUL, fürchtete um seinen Platz und argwöhnte Putschpläne Nacomas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Querelen in der Parteiführung provozierten die Kritik jüngerer Politiker in der Partei, die nun nach mehr Mitsprache verlangten und eine mutigere Politik anstrebten. Im Dunstkreis der aufbegehrenden Studenten konnte diese akademisch geschulte und in den Augen der Parteioberen „verbürgerlichten“ Jungen, bald große Teile der parteiinternen Reformer hinter sich bringen. Führender Exponten dieser [[Guarda Jovén]] war der 47-jährige ehemalige Semestiner Bürgermeister [[Joán Caval]], der noch in der Endphase des Kabinetts Del Pérez zum Wirtschaftsminister ernannt worden war. Neben Caval gehörten auch [[Paulo Centavo]], [[Martín Solano]] sowie der [[Lojandía|lojandinische]] Regionalsekretär [[Francisco Fernandez]] zur so genannten Jungen Garde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval repräsentierte nicht nur die Jungen, sondern verstand es darüber hinaus sich als linker Reformer zu verkaufen. Nach seinem zweiten Wahlsieg in Semess 1964 war er in den Parteivorstand aufgestiegen und hatte 1968 das einflussreiche Amt des Parteisekretärs für Wirtschaftsfragen erobert. Sein Corrente ''Mâis Democrâcia – Mâis Solidaritá'' (meist nur als [[Corrente Cavalista]] bezeichnet) wurde zusehends stärker und Caval galt nach der Niederlage der Asul 1967 als Alternative zu den Alten Herren des Mitternachtskartells. Unterstützt wurde Caval vor allem von der Mehrheit der Regionalverbände der Partei, wo sich u.a. der [[Region Óstino|ostinensische]] Regionalsekretär [[Pietro Cellar]] und der einflussreiche [[Escada|eskadische]] Parteiführer [[Nino Cabal]], ehemaliger Minister in mehreren Kabinetten, als Unterstützer Cavals präsentierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Stunde der Reformer schlug mit dem Ausbruch der 68er Unruhen gegen die Unterstützung der Regierung Favale durch die rechte [[Partido de la Fraternitá Popular|PFP]]. In den Augen vieler Linker und erstrecht der jüngeren unter ihnen machte sich die bürgerliche Rechte durch ihr Paktieren mit den &amp;quot;Faschisten&amp;quot; koalitionsunwürdig und entpuppte sich als Steigbügelhalter der Antidemokraten. Binnen kürzester Zeit war die alte Strategie des Parteiestablishments, durch die Koalition mit den bürgerlichen Kräften „mitzuspielen“, diskreditiert. Nacomas strategische Einschätzung, eine Schärfung des Linksprofils sei angebracht, und die Befindlichkeiten der jüngeren Sozialisten deckten sich plötzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära Caval in den Siebziger Jahren (1969-1979) ===&lt;br /&gt;
Schließlich kam es im Vorfeld der ersten [[Regionalwahlen 1969]] zum Pakt zwischen Cavals Junger Garde und der Alten Garde, die ihren Machtverlust fürchtete und zu Zugeständnissen bereit war, um einen Putsch gegen sich zu verhindern. Urheber des neuen innerparteilichen Bündnisses war Stefano Nacoma, der sich nun persönlich für Caval einsetzte und seine Mitstreiter vor die Wahl stellte, den Generationswechsel mitzutragen oder aus der Führung auszuscheiden. Del Pérez verzichtete auf eine neuerliche Kandidatur um das Generalsekretariat und Caval wurde als sein Nachfolger an die Spitze der Partei gewählt. Nacoma blieb Stellvertreter des Parteichefs, Del Pérez sollte bei den nächsten Präsidentschaftswahlen für das höchste Staatsamt kandidieren und blieb darüber hinaus Sprecher der Partei für Außen- und Sicherheitspolitik. Caval war nun Parteichef, doch hatte er das Amt durch den Pakt mit den alten Eliten statt durch offenen Kampf erobert, ein Faktum, das ihm Gegner und Anhänger als Makel nachtrugen, das bald aber unter dem kommenden Erfolg seiner Politik in den Hintergrund trat und schließlich ganz verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caval ging sofort dazu über, die Partei als neue junge und vor allem linke Reformkraft zu präsentieren. Die Taktik war es u.a. die enttäuschten Studenten der 68er Bewegung an die Sozialisten zu binden. Bereits bei den ersten [[Regionalwahlen 1969]] konnte die Partei aus ihrem Stimmungstief heraustreten und einige Erfolge erzielen, dazu gehörten die Wahlsiege in den einwohnerstarken Regionen [[Region Semetina|Semestina]], [[Sarmay]], [[Perín-Tulinesa]], [[Lojandía]] und [[Region Óstino|Óstino]], wo nun Sozialisten als Regionalfürsten regierten. Nach dem Scheitern der [[Regierung Favale]] im Winter 1969/1970 schloss Caval jede Beteiligung an einer Übergangsregierung oder ein dauerhaftes Bündnis mit den bürgerlichen Kräften aus und strebte vorgezogene Neuwahlen an, die schließlich im Herbst 1970 abgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren in der Opposition erreichte die Partei bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] unter ihrem charismatischen Führer Joán Caval ein Rekordergebnis von 40,9 Prozent der Stimmen. Die Sozialisten konnten in allen Lagern an Stimmen gewinnen und wurden in der Gruppe der Erstwähler mit großem Abstand stärkste Kraft. Besonders im Segment des aufstrebenden Neuen Mittelstands, also v.a. der Dienstleistungsangestellten, punktete Cavals „linke Reformpartei“. Caval bildete daraufhin eine sozialistische Minderheitsregierung, die von den [[Partido Comunista Sagradês|Kommunisten]] toleriert wurde. Architekt des Paktes war wieder einmal der Chefstratege Stefano Nacoma, der nun als Forschungsminister ins neue Kabinett eintrat, 1972 aber auf das einflussreichere Amt des Vorsitzenden der sozialistischen Gruppe in der Abgeordnetenkammer wechselte, während Domínguez-Arrás stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft und Finanzen wurde. Del Pérez gehörte dem Kabinett Caval als Außenminister an. Das neue Kabinett leitete umfangreiche Reformen ein und modernisierte das Land von Grund auf. Schlüsselindustrien wie der Bergbau wurden verstaatlicht, im Gegenzug das Zivil- und Strafrecht liberalisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Domínguez-Arrás’ 1974 und dem neuerlichen Wahlsieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|Parlamentswahlen 1974]] ging auch der Einfluss Nacomas zurück. Del Pérez war bereits 1972 zum neuen [[Präsident der Republik|Präsidenten der Republik]] gewählt worden und hielt sich in dieser Funktion aus der Tagespolitik heraus, sodass Caval nach dem Erfolg von 1974 (mit 38 Prozent nur leichte Verluste) zum unumstrittenen Parteiführer aufgestiegen war, der durch seine Bemühungen um die globale Friedenssicherung auch international geachtet und bewundert wurde. Caval setzte seine Minderheitsregierung fort, doch gestaltete sich die Zusammenarbeit mit den Kommunisten zunehmend schwierig. Unüberbrückbare Gegensätze in der Innen- und Außenpolitik führten daher im Sommer 1976 zu einer Regierungskrise, welche die Reformära Cavals beendete. Der erneute Sieg der Linken hatte die radikale Rechte im Land, aber auch große Teile des konservativen Establishments aufgewühlt. Nach dem Ausscheiden der führungslos gewordenen PFP aus dem Parlament konzentrierten Rechtsextremisten ihre Arbeit wieder auf den außerparlamentarischen Kampf und versuchten den &amp;quot;Nationalen Kampf&amp;quot; gegen die &amp;quot;neue Volksfront&amp;quot; zu radikalisieren. Gleichzeitig wuchs auch der Terror der linksextremistischen [[Grupo Sêglu Rôiso]] (GSR). Im Zuge der von der Regierung Caval eingeleiteten Gegenmaßnahmen kam es schließlich zu einem Ende der Allianz mit den Kommunisten. Im September 1976 bat Caval, Präsident Del Pérez um die Auflösung der Abgeordnetenkammer, da er keine Mehrheit mehr hinter sich wusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|vorgezogenen Neuwahlen im Dezember 1976]], bei denen die ASUL relativ konstant blieb und erneut stärkste Kraft wurde, kam es zu langwierigen Verhandlungen mit der [[Unión Democrática de Sagradia|UDS]] um die Bildung einer formellen Mitte-Links-Koalition, die schließlich im Frühjahr 1977 ihre Arbeit aufnehmen konnte. Kernstücke der neuen Zusammenarbeit waren der Abschluss der Reformen im Bildungsbereich und im Strafrecht bei gleichzeitigem Ende der Sozialisierungspolitik. Schließlich erwies sich vor allem die Sozial- und Wirtschaftspolitik als kritischer Punkt der Koalition, die auch im Jahr 1978 bereits zu zunehmenden Entfremdungserscheinungen zwischen den Koalitionspartnern führten. In der Regierung Caval kam es darüber hinaus auch innerparteilich zu ersten Streitigkeiten um die Zugeständnisse an die Bürgerlichen in der Wirtschaftspolitik. Es kristallisierten sich bald zwei Flügel heraus, die gegensätzliche Positionen vertraten. Prominente Vertreter des eher rechten, in der Tradition der Sozialdemokraten de la Ilpas stehenden Flügels waren v.a. Finanzminister [[Francisco Montone]], Wirtschaftsminister [[Donado Ricardes]] oder Verkehrsminister [[Bernardo Véllez]], während der linke Flügel von [[Andrés Colón]] – bis 1976 Justizminister und Kronprinz Cavals – angeführt wurde. Nach der Entlassung Colóns infolge eines Justizskandals im Frühjahr 1976, die als Bruch zwischen Colón und Caval angesehen wurde, und seiner Wahl zum Regionalsekretär der Partei in der Region Semestina hatte sich das Gewicht der Linken auf die Regionalverbände verlagert, während das Kabinett v.a. in seinen wirtschaftspolitischen Ressorts ein deutliches Übergewicht der Rechten aufwies, die zu einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem bürgerlichen Koalitionspartner auch in Wirtschaftsfragen bereit waren. Der Parteiführung um Caval und Nacoma fiel es zusehends schwerer, die beiden Flügel zusammenzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parteikongress des Jahres 1977 in Semess offenbarte das angespannte Koalitionsklima. Die ASUL, seit 1970 Regierungspartei und mittlerweile als „linke Volkspartei“ mit Wählern weit über das Arbeitermilieu hinaus, gab sich in der Hauptstadt ein neues Grundsatzprogramm als Nachfolger des Lemezer Programms von 1962. Hatte Lemez noch dazu gedient, die Kluft zu den etablierten bürgerlichen Kräften zu minimieren, die Partei für bürgerliche Wählerschichten zu öffnen und gleichzeitig Koalitionen mit PPC und UDS möglich zu machen, so stand das [[Manifesto de Semesta]] vor dem Hintergrund einer lahmenden Koalition mit einer UDS, von der man sich als linke Kraft distanzieren wollte. Das wesentlich von Andrés Colón mitkonzipierte und unter der Beteiligung unabhängiger Experten formulierte Programm vollzog im Grunde die Reformpolitik der vergangenen Regierungsjahre ideologisch nach und bemühte sich um eine Verknüpfung der Werte Freiheit, Gleichheit und Solidarität mit dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft. Der demokratische Sozialismus und die weitere Demokratisierung von Staat und Gesellschaft sollten dieses Ziel verwirklichen. Dazu sollten die „vernünftige und sozial gerechte Kontrolle, Korrektur und – wo nötig – Mitlenkung der kapitalistischen Wirtschaftssysteme“ ausdrücklich möglich bleiben. Auch die konkreten Forderungen nach stärkeren Mitbestimmungsmöglichkeiten der Arbeitnehmer und schärferen wirtschaftlichen Kontrollinstrumenten im Sinne des Keynesianismus mussten den liberalen Koalitionspartner erschrecken, wurden aber auch in der eigenen Partei vom rechten Flügel mit Unbehagen gelesen. Dieser konnte weitergehende Formulierungen zu Verstaatlichungen aber verhindern. Erstmals fanden auch Anregungen aus den Neuen Sozialen Bewegungen Eingang ins Parteiprogramm. Die ökologische Frage wurde erstmals gestellt, auch wenn die Sozialisten sich noch für die Atomkraft als Möglichkeit des Ausstiegs aus den fossilen Energieträgern aussprachen. Damit konnte die entstehende grün-alternative Bewegung in Sagradien nicht aufgehalten werden. Noch 1977 kam es im [[Alconía|alkonischen]] [[Bergüel]] zu heftigen Protesten gegen den Neubau eines Atomkraftwerks, der als Geburtsstunde der sagradischen Anti-Atomkraft-Bewegung angesehen werden kann, sowie zur Gründung des parteiähnlichen öko-politischen NGO [[Confederación Ecología 77]], aus der bald die [[Verdes|sagradische Grüne Partei]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verabschiedung des linken Parteiprogramms stand insgesamt in einem deutlichen Spannungsverhältnis zur Koalition mit der bürgerlichen UDS, die von einem Großteil der ASUL nur als Übergangskoalition angesehen wurde. Das sich im Laufe des Jahres 1978 deutlich verschlechternde Koalitionsklima, anhaltende Streitigkeiten zwischen den Koalitionären wie innerhalb der beiden Parteien führten schließlich über die Haushaltsfrage im Dezember 1978 zum Ende der sozialistisch-bürgerlichen Koalition. Auf Druck des konservativen Flügels hin kündigte UDS-Chef [[Lorenzo Estrubal]] die Koalition auf und zwang Caval damit im Januar 1979, die Vertrauensfrage zu stellen, die er verlor. Erneut kam es zu Neuwahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richtungsstreit der Achtziger Jahre (1979-1990) ===&lt;br /&gt;
Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|Neuwahlen im April 1979]] ging die Asul mit 35 Prozent der Stimmen als Verlierer hervor, während die von [[Santo De la Nada]] angeführten Konservativen auf 37,6 Prozent zulegen konnten und stärkste Partei wurden. Für eine Koalition aus PPC und UDS reichte es aber dennoch nicht. Es kam zur Bildung einer neuen Großen Koalition aus PPC und ASUL, in der die Sozialisten als Juniorpartner vertreten waren. Caval, dem die Wahlniederlage nun auch parteiintern angelastet wurde, verzichtete auf ein Ministeramt, blieb aber Parteichef, während Nacoma weiterhin als Führer der Parlamentsfraktion die Zusammenarbeit in der Koalition organisierte. Neuer starker Mann der Asul in der Regierung und Vizepremier wurde Finanzminister Montone, der die Bildung der Großen Koalition forciert hatte, aber auch Andrés Colón trat als Arbeitsminister ins Kabinett des Konservativen Santo de la Nada ein. Mit dem überzeugten Marktwirtschaftler und Neokonservativen [[Alfonso María Guivares]] als Wirtschaftsminister mussten sich beide arrangieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie diese Konstellation für Streitigkeiten im Kabinett prädestiniert war, hielten auch die Spannungen in der Partei weiter an. Montones „Regierungsflügel“, dem Colón ausdrücklich nicht zugerechnet wurde, geriet dabei selbst in immer stärkeren Gegensatz zu Cavals Parteiführung, während Caval und Colón sich wieder annäherten. Die parteiinterne Konfliktlinie verlief damit quer durch das Kabinett und wurde vor allem in der Frage der Außen- und Sicherheitspolitik offensichtlich. Höhepunkt dieser Spannungen war Cavals Ablehnung des NATO-Doppelbeschlusses, den Montone nachhaltig unterstützte. Die Haltung Montones führte 1981 zum Rücktritt Colóns, der nun außerhalb des Kabinetts die innerparteiliche Opposition organisierte. Die [[Solano-Affäre]] des Jahres 1981 verschlimmerte die Krise und führte zu einer Niederlage der Sozialisten bei den [[Regionalwahlen 1981]]. Als problematisch für die Regierungsarbeit erwies sich auch die Wirtschaftspolitik, in der die neoliberalen Politikansätze der [[Partido Popular - Cientro Social i Democrático|Volkspartei]] und vor allem ihres zunehmend dominierenden Wirtschaftsflügels um Guivares und Fraktionschef [[Santo Moya]] mit den von ihnen als gescheitert deklarierten keynesianischen Konzepten der Asul kollidierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Streit um die Wirtschaftspolitik reichte bis in die Sozialistische Partei hinein. Auf der einen Seite entwickelte sich als Gegenströmung zu den überzeugten Keynesianern und den lange Zeit mit ihnen rivalisierenden, aber in die Minderheit gedrängten sozialistischen Dogmatikern eine neue pragmatische Strömung, die als ausgesprochen wirtschaftsnah und zentristisch wahrgenommen wurde und als deren herausragender Exponent Ex-Wirtschaftsminister [[Donado Ricardes]] angesehen wurde. Dagegen wuchs aber – vor allem aus den Jugendorganisationen und aus den Neuen Sozialen Bewegungen kommend – die Zahl derer, die die traditionelle wachstumsorientierte und auf die Atomenergie setzende Politik der Parteiführung kritisch sahen und damit an die neu entstehende Umweltbewegung anknüpfen wollten. Die Dominanz der klassischen Sozialdemokraten in der Partei blockierte diese neue postmateriell und linkslibertär gesinnte Gruppe aber von Beginn an und trieb sie damit zu einem Großteil aus der Partei und in die Hände der neu enstandenen [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen Partei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das endgültige Scheitern der Regierung de la Nada im Jahr 1982 und die Einberufung vorgezogener Neuwahlen markierten den Sieg der traditionellen Linken in der Partei. Caval verzichtete ebenso wie Montone auf die Spitzenkandidatur für die Asul, die schließlich Andrés Colón übernahm. Der Wahlkampf 1982 wurde von Colón und Koordinator [[Iano Norriez]] als echter Lagerwahlkampf organisiert, der dadurch verstärkt wurde, dass für die Konservativen nicht der eher zentristische Santo de la Nada, sondern der von Colón als Neokonservativer charakterisierte Santo Moya als Premierkandidat antrat. Die Kandidatur Colóns sollte einen Generationswechsel anzeigen. Der 70-jährige Nacoma trat von seinem Amt als Parteivize zurück und kündigte zudem an, in der neuen Legislaturperiode auch nicht mehr für das Amt an der Fraktionsspitze zur Verfügung zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colóns Strategie des Lagerwahlkampfs führte zu einer vernichtenden Niederlage für die Asul bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Kammerwahlen]], die erstmals seit 1958 wieder unter die 30-Prozent-Marke abrutschte und mitansehen musste, wie der Volkspartei-Kandidat Moya eine [[bürgerliche Koalition]] mit der UDS bildete, die sich den konservativen Wertewandel und den Wechsel zu einer modernen Wachstumspolitik auf die Fahnen schrieb. Zum ersten Mal seit 12 Jahren mussten die Sozialisten wieder in die Opposition gehen und Mitte-Rechts regierte wieder das Land. In dieser Situation lehnte Caval einen Rücktritt ab. Angesichts der zerstrittenen Parteiflügel glaubte er, die Partei sonst in ein Chaos ohne Führung entlassen zu müssen. Den dringend notwendigen Reformprozess, den die Regierungsbeteiligung verhindert hatte, wollte er nun als Moderator und Integrationsfigur selbst initiieren und mitgestalten. Nach und nach vollzog sich nun ein Generationenwechsel an der Parteispitze. Parteivize Nacoma hatte sich bereits 1982 vom Fraktionsvorsitz sowie aus dem zweithöchsten Parteiamt zurückgezogen. Caval gab daraufhin die Kandidatur eines neuen &amp;quot;Quadrumvirats&amp;quot; bekannt, das gemeinsam den stellvertretenden Parteivorsitz übernehmen sollte, bestehens aus [[Andrés Colón]], dem [[Sarmay|sarmayischen]] Regionalpräsident [[Luis José López]], dem [[Semess|Semestiner]] Bürgermeister [[Flávio Osório Jimenez]] sowie als Vertreter des rechten Parteiflügels Ex-Wirtschaftsminister [[Donado Ricardes]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel Cavals war es, die verschiedenen Flügel und Strömungen der Partei zu integrieren. Gleichzeitig gab Caval bekannt, zwar weiterhin als Parteichef zu fungieren, die Spitzenkandidatur 1986 aber einem anderen zu überlassen. Es kam daraufhin zu einer Kampfabstimmung zwischen Colón und Ricardes um die Spitzenkandidatur, bei der sich überraschend Donado Ricardes durchsetzen konnte. Damit erhielten die eher rechten Sozialdemokraten erstmals seit Jahren die Oberhand gegenüber der Parteilinken, die allmählich auch ihre Unterstützung in den Regionalverbänden einbüßte. Damit einher ging ein Strategiewechsel, der die Partei, die bisher als linke Reformkraft aufgetreten war, zunehmend als Partei der Mitte darstellen sollte, um auch Wähler aus dem bürgerlichen Milieu anzulocken. Die Mehrheit der Partei glaubte nun, angesichts der Erfolge der Konservativen und Liberalen überall in Europa mit einer sanften Annäherung an deren Politikkonzepte reagieren zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der für den PPC verheerenden [[Guivares-Affäre]] 1984 und dem Einbruch der Konservativen bei Meinungsumfragen, konnte die Asul wieder Boden gutmachen und bei den [[Regionalwahlen 1985]] deutlich zulegen. Mit einem wirtschaftspolitisch gemäßigten Programm, einer auf die Eroberung der politischen Mitte ausgerichteten Strategie und einer Listengemeinschaft mit den linksbürgerlichen [[Partido Radical Socialista|Radikalsozialisten]] gewann Ricardes schließlich die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] gegen Ministerpräsident Moya und bildete – wie vor der Wahl bereits in Aussicht gestellt – eine neue [[violette Koalition]] mit [[Lorenzo Estrubal]]s UDS. Während Colón auf ein Ministeramt verzichtete, wurde Luis José López zum neuen Vorsitzenden der Parlamentsfraktion gewählt. Mit [[Bernardo Véllez]] als Wirtschaftsminister setzte die neue Regierung im Wesentlichen die Wirtschaftsreformen der Konservativen fort, was zu heftigen Auseinandersetzungen mit Colóns linkem Parteiflügel führte, der durch [[Francisco Montero]] als Umweltminister und seit 1988 durch [[José Docién Delavesc]] als Verkehrsminister im Kabinett repräsentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Affäre um Joán Cavals Sohn [[Fernando Caval]] führte 1987 zum Verzicht Cavals auf eine neuerliche Kandidatur um den Parteivorsitz. Neuer Generalsekretär wurde auf dem Parteikongress der ASUL in Malesc im Februar 1987 der [[Semestiner Bürgermeister]] Flávio Jimenez, dem man am ehesten zutraute, die Parteiflügel zusammenzuführen. Jimenez verlor aber im Herbst 1987 seine Mehrheit im Stadtrat und wurde von seinem Amt als Bürgermeister der Hauptstadt abgewählt, woraufhin er auch das Parteiamt wieder abgab, sodass nun Ricardes selbst zum Generalsekretär der Asul gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war die Partei nun wesentlich in den Händen der so genannten [[Ricardistas]]. Diese Gruppe um den als Wirtschaftsfachmann bekannt gewordenen Ricardes hatte sich in den späten Siebzigern formiert und danach zunehmend parteiintern an Einfluss gewonnen. Ziele der Ricardisten waren die endgültige Aussöhnung der Partei mit der Marktwirtschaft, der Verzicht auf Staatsunternehmen, die Bekämpfung der Inflation mittels einer rigiden Sparpolitik und die Etablierung einer marktorientierten ‚sozial-demokratischen’ und gesamteuropäisch eingebetteten Wirtschaftspolitik. Dies bedeutete in der faktischen Regierungsarbeit mit dem liberalen Koalitionspartner im wesentlichen die Fortführung der Liberalisierungspolitik der konservativ-liberalen Vorgängerregierung, jedoch wurden die von der Regierung Moya initiierten Einschnitte in das Sozialsystem teilweise rückgängig gemacht oder erst gar nicht zum Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahlerfolge der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|sagradischen Grünen]] seit Mitte der Achtziger Jahre führten zu neuen parteiinternen Diskussionen um die Haltung der Sozialisten gegenüber der neuen Umweltbewegung. Erste Experimente von Regierungsbündnissen fanden zunächst auf kommunaler Ebene statt, seit 1985 gab es auch auf regionaler Ebene Zusammenarbeit in Form von Tolerierungen sozialistischer Minderheitskabinette. Jedoch galt Parteichef Ricardes als Gegner derartiger Bündnisse und schloss sie auf nationaler Ebene für die Zeit nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] aus. Stattdessen versuchte er die Wähler der Grünen Partei für die eigene Partei zurückzugewinnen. Symbol dieser Strategie war die Ernennung des ehemaligen Grünen [[Ramón Julio De la Costa]] zum Umweltminister im Jahr 1989. Jedoch blieb Ricardes’ Wirtschafts- und Umweltpolitik ingesamt konservativ und die Aspirationen De la Costas, einen Rückzug aus der Atomenergie nach dem Beispiel Italiens sowie eine Kürzung der Bergbausubventionen zu erreichen, scheiterten an der ablehnenden Einstellung Ricardes’ und des seit 1988 amtierenden liberalen Wirtschaftsministers [[Ángel Ribero]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Neunziger Jahre: Krise und Neuausrichtung in der Opposition (1990-1998) ===&lt;br /&gt;
Ricardes’ Ziel einer Fortführung der Violetten Koalition wurde bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahlen 1990]] deutlich verfehlt. Die Sozialisten fielen mit 35,4 Prozent der Stimmen deutlich hinter die Konservativen zurück, die mit dem gemäßigt-zentristischen [[Josep Otero]] als Spitzenkandidaten antraten und eine neue bürgerliche Koalition mit der UDS bildeten. Ricardes zog die Konsequenzen aus der als Debakel empfundenen Niederlage und trat von der Parteispitze zurück. Nachfolger wurde [[Luis José López]], der sich gegen den vom linken Flügel ins Rennen geschickten Francisco Montero durchsetzen konnte. Letzterer übernahm nach den Wahlen von Colón die Führung der Parteilinken, während Colón sich aus der aktiven Politik zurückzog und Chef der parteinahen [[Fundación Santiago Laval|Santiago-Laval-Stiftung]] wurde. Neuer nationaler Koordinator wurde der junge [[Jorge Gaspacho]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage der Sozialisten führte zu einer Reformdiskussion innerhalb der Partei, die von einer neuen Generation junger aufstrebender Politiker angeheizt wurde. Die Jungen in der Partei, politisch mehrheitlich in den Siebziger und frühen Achtziger Jahren sozialisiert und teilweise den neuen sozialen Bewegungen nahestehend, forderten eine Demokratisierung der Parteiinstitutionen, eine pragmatische Neuausrichtung in Zusammenarbeit mit den anderen Linksparteien, eine Verjüngung der Parteistrukturen und eine programmatische Umorientierung hin zu einem sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft. Prominente Exponenten dieser neuen [[Guarda Jovén]] waren neben Julio De la Costa, der 1991 die Führung des [[Comtàid-Perín|comtaid-perinischen]] Regionalverbands übernahm, der ehemalige [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[António Delvequio]], der [[Amoria|amorische]] Regionalsekretär [[Mariano Larcón]] sowie vor allem der 1990 zum Präsidenten der Region [[Bordez]] gewählte [[Paulo Satyres]], der zu dieser Zeit als größtes rhetorisches Talent der Partei galt. Was diese Politiker außer ihrem Alter trotz aller ideologischen Unterschiede vereinte, war die Forderung nach einer neuen Umweltpolitik und nach einer neuen strategischen Zusammenarbeit mit den Grünen in einer starken linken Opposition. Während die Reformer ihren Einfluss vor allem über die Regionalverbände vergrößerten, blieb die Parteiführung mit Ausnahme des Amtes des nationalen Koordinators zunächst in der Hand des alten Establishments. Auf den Posten des Vizegeneralsekretärs der Partei, der nach dem Rückzug Colóns 1990 zunächst vakant geblieben war, wurde 1991 neben Francisco Montero der ehemalige Finanz- und Verteidigungsminister [[António Grande Illega]] gewählt, der als Vertreter des gemäßigt-linken Parteiflügels der (Neo-)Cavalistas galt und kurz zuvor zum Bürgermeister von Semess gewählt worden war. Beide stammten ähnlich wie López aus der Generation der Mitte-50-Jährigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Jungen bereits 1989 vergeblich versucht hatten, Akzente in der Partei zu setzen, schlug ihre Stunde auf dem Parteikongress der Sozialisten in Artir im März 1991. Mit ambitionierten, postmaterialistisch und ökologisch inspirierten [[Proposiciones de l'Artir|Proposiciones]] versuchten sie das Parteiprogramm von 1977 in entscheidenden Punkten zu revidieren. Vor allem in der Umwelt- und Energie-, aber auch in der Bürgerrechtspolitik sollten neue Ziele verfolgt werden. Der von Paulo Satyres eingebrachte Vorschlag, als dessen wesentlicher Autor der linke Soziologe [[Carles Nacesta]] angesehen werden kann, wurde vom Parteiestablishment und dem rechten Flügel als Affront und harte Abrechnung mit der Politik der vergangenen Regierungsjahren angesehen und teilweise scharf kritisiert. Gegen die Intention der Parteiführung, den Vorschlag durch Zuleitung an den Programmausschuss aus der Debatte zu nehmen, brachte der Ausschuss Teile des Vorschlags in abgemilderter Form unmittelbar wieder zur Abstimmung. Der Kompromisscharakter lag darin, dass der Wortlaut des Programms von 1977 nicht geändert, durch die neu formulierten Thesen lediglich neu „interpretiert“ werden sollte. Die revidierten „Proposiciones“ wurden daraufhin von einer deutlichen Mehrheit der Delegierten angenommen und dem Semestiner Programm vorangestellt. Obwohl sie ihr Ziel nicht ganz erreicht hatten, galt der Artirer Kongress 1991 als großer Sieg der Jungen in der Partei und als wichtiges Zeichen der Partei hin zu einer inhaltlichen und strategischen Reform. Organisatorisch konnte diese freilich nicht implementiert werden. Zwar wurden ''Primaries'' zur Bestimmung des Generalsekretärs der Partei grundsätzlich möglich gemacht, sie sollten aber gegenüber dem Nationalkonvent der Partei nur als Vorschlag gelten und nicht verbindlich sein. Außerdem sollten nur zahlende Parteimitglieder über ein Wahlrecht verfügen und die Stimmen nach einem Schlüssel auf die Parteiverbände angerechnet werden, der wiederum dem Establishment Vorteile gewährte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die neue Parteiführung um Luis José López zeigte sich nicht gewillt, weitergehende Zugeständnisse zu machen, da man plebiszitäre Elemente als eigenen Machtverlust fürchtete und den konservativen Parteiflügel nicht verschrecken wollte. Während die neue Parteiführung um Luis José López damit also nur wenige Reformen durchsetzen konnte und als schwach eingeschätzt wurde, holte die Partei 1992 ein [[Asul-Spendenskandal 1992|Spendenskandal]] ein, der der Allianz schwer zusetzte. In der Parteipräsidentschaft Ricardes’, aber wohl schon davor unter Caval, hatte es mehrere Parteispenden in Millionenhöhe gegeben, die nicht ordentlich verrechnet worden waren. Die Parteiführung López bemühte sich zunächst, die Vorwürfe abzuschmettern und die Krise auszusitzen, als López aber öffentlich zugeben musste, bereits als Vizegeneralsekretär von den Spenden gewusst zu haben, trat das komplette Exekutivkomitee der Partei geschlossen zurück. Die Jungen in der Partei forderten rasche Aufklärung und Paulo Satyres konfrontierte die Alte Garde mit schweren Vorwürfen. Auch der traditionelle linke Parteiflügel war involviert, nachdem auch Untersuchungen gegen Francisco Montero eingeleitet worden waren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kündigte Satyres an, selbst für das Amt des Generalsekretärs der Partei kandidieren zu wollen. Die Jungen setzten durch, dass gemäß dem Kongressbeschluss von 1991 erstmals in der Parteigeschichte Primaries zur Wahl des Parteichefs durchgeführt werden sollen, bei denen alle zahlenden Parteimitglieder wahlberechtigt waren. Neben Satyres kandidierten auch die ehemalige Ministerin [[María Benítez Saforcada]], die sich für einen größeren Einfluss der Frauen in der Partei stark machte, sowie der auch vom bisherigen Führungszirkel unterstützte [[António Grande Illega]] um das höchste Parteiamt. Als einziger Kandidat des eher rechten Parteiflügels wurde der landesweit eher unbekannte [[Sesín|sesinische]] Regionalsekretär [[Nestor Ortega]] aufgestellt, der aber chancenlos blieb. Die Urwahl endete mit einem Sieg Grandes, der mit 42 Prozent knapp vor Satyres mit 39 Prozent der Stimmen lag. Benítez kam auf 11 und Ortega auf 8 Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Tagung des Nationalkonvents in Sollar wurde Grande Illega offiziell als neuer Generalsekretär eingeführt. Der neue Parteivorstand war deutlich jünger als der letzte und der Frauenanteil mit 30 Prozent so hoch wie nie zuvor. Mit Julio de la Costa, Satyres, Larcón und dem neuen Nationalen Koordinator [[Enrico Herzog]] waren auch führende Vertreter der Junggardisten im neuen Exekutivkomitee vertreten. Satyres trat nach dem Rückzug Monteros aus der Parteiführung als neuer Führer der Parteilinken auf und wurde gemeinsam mit María Benítez zum Vizegeneralsekretär der Partei gewählt, während Larcón als Sekretär für institutionelle Reformen gemeinsam mit Herzog die Parteistrukturen reformieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Regionalwahlen 1993]] standen noch im Zeichen des Parteiskandals und endeten mit einer Niederlage für die Sozialisten. Trotz des Rückschlags trugen die fleißigen Reformversuche Grandes allmählich Früchte und das Vertrauen der Bürger in die Asul stieg wieder an, sodass die Sozialisten zuversichtlich in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahlen 1994]] gingen. Spitzenkandidat Grande Illega präsentierte ein junges Spitzenteam mit De la Costa und Satyres auf Schlüsselpositionen als Experten für Umwelt- bzw. Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Als Finanzminister war [[Iano Norriez]], der Präsident der [[Region Óstino]], vorgesehen. Außerdem ging Grande mit dem Ziel einer rot-grünen Regierungsmehrheit in die Wahlen, was angesichts der Wahlumfragen realistisch war und darüber hinaus vor allem bei jungen Wählern populär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch endeten die Kammerwahlen im Herbst 1994 mit einer Niederlage für die Sozialisten, die zwar Boden auf die Konservativen gutmachen konnten, aber deutlich hinter dem PPC zurückblieb. Zwar zeigte das gute Abschneiden der diesesmal alleine angetretenen Grünen sowie der Misserfolg der [[Partido Comunista Sagradês|sagradischen Kommunisten]], dass die Strategie der neuen linken Mehrheit gerechtfertigt war und Aussicht auf Erfolg bei künftigen Wahlen versprach. Bei der Wahl zum Vorsitz der Parlamentsfraktion der Sozialisten setzte sich Julio De la Costa gegen [[Jocelín Salas]] durch. In der folgenden Legislaturperiode nutzte De la Costa seine neue Schlüsselstellung und drängte sich dank überragender Sympathiewerte als natürlicher Kandidat der Sozialisten für das Amt des Premierministers auf, zumal es immer wieder Spekulationen um einen Verzicht Grande Illegas gegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Grande im Januar 1997 erklärt hatte, für die Spitzenkandidatur nicht zur Verfügung zu stehen, aber weiterhin Parteichef bleiben zu wollen, kam es zu einer Urwahl zwischen De la Costa und Satyres, aus der De la Costa mit einem deutlichen Vorsprung von 62 zu 38 Prozent als Sieger hervorging. Der Tulineser Parteikongress im Mai 1997, der den Lokalmathadoren De la Costa auch offiziell als Spitzenkandidat nominierte, wurde mit viel Show und Pathos als „Wechselkongress“ inszeniert. Passend dazu konnte die Partei zugleich ihr 40-jährige Bestehen und das 110. Jubiläum der PS-Gründung 1887 feiern. De la Costa hielt eine flammende Rede und schwor gemeinsam mit Parteichef Grande die Partei auf einen hart und engagiert geführten Lagerwahlkampf ein. Der Kongress verabschiedete einen vom Parteivorstand konzipierten Katalog von so genannten [[Declaraciones pel Cânviu]], welche die Leitlinien für die kommenden Wahlkämpfe vorgeben sollten. Bereits die folgenden [[Senatswahlen 1997|Senatswahlen]] im Juli führten zu einem großen Sieg der ASUL, die zum drittenmal nach 1970-1976 und 1985-1988 stärkste Kraft im Senat wurde und die bürgerliche Mehrheit brechen konnte. Parteichef Grande gelang es danach, über den Senat eine Blockadepolitik durchzusetzen, die es der bürgerlichen Koalition unmöglich machte, wichtige Reformgesetze wie die Steuerreform noch vor den Wahlen 1998 durchzusetzen. Doch bereits die Regionalwahlen im Herbst 1997 brachten der Partei einen Dämpfer, nachdem das erhoffte Ziel des großen Wahlsiegs in den dichtbesiedelten Schlüsselregionen wie [[Lojandía]] oder [[Bordez]] nicht erreicht werden konnte. Paulo Satyres verlor in Bordez sogar seine Mehrheit an die Rechte und zog damit in einem populistisch geführten Wahlkampf den Kürzeren gegen den medienwirksam in Szene gesetzten PPC-Kandidaten Luisanto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enttäuschung vom Herbst 1997, die eine Aufholjagd der Regierungskoalition in den Meinungsumfragen einleitete, führte zu einem Umdenken innerhalb der ASUL-Führung, die De la Costa nun weitgehend freie Hand bei der Wahlkampfplanung ließ und ihm gestattete, ein eigenes Wahlkampfteam zu nominieren. Für den Kammerwahlkampf 1998 konzipierte dieser zusammen mit seinem persönlichen Wahlkampfkoordinator [[Enrico Herzog]], seinem parlamentarischen Geschäftsführer [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sowie Parteichef Grande Illega und dem Nationalen Koordinator [[Santiago Valarosa]] das Programm des [[Novo Progresismo]], der einen modernen Wahlkampf nach dem Vorbild Tony Blairs und mit einem auf eine moderne offene Gesellschaft orientierten Parteiprofil eröffnen sollte. Ideologische Grundlage bildete die Idee der ''Sinistra Progresista'', wie sie De la Costa bis 1996 entwickelt hatte und wie sie in den Tulineser Deklarationen bereits von der Partei in wesentlichen Punkten übernommen worden waren. In De la Costas Wahlkampfteam war neben Grande Illega als Experte für die Außen- und Sicherheitspolitik und Paulo Satyres als Experte für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik überraschenderweise auch Ex-Parteichef López als Experte für Wirtschafts- und Finanzpolitik vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ära De la Costa (1998-2006) === &lt;br /&gt;
De la Costas moderner und offener Wahlkampf brachte den Sozialisten einen klaren Sieg bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] ein. Zusammen mit den vom populären Duerezer Bürgermeister [[Carles Etxeberría]] angeführten [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]] bildete De la Costa ein neues Mitte-Links-Bündnis, die [[Coalición Ecosocialista]], an deren Spitze er zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurde. Satyres wurde Arbeitsminister und der ehemalige Gewerkschaftler [[Vítor Gomes Amarón]] Innenminister. Der traditionelle rechte Parteiflügel war durch [[Miguel Chamot]] im Wirtschaftsministerium vertreten, während De la Costas Vertrauter Lorenzo Dimas Ferrera die Koordination der Regierungspolitik übernahm.&lt;br /&gt;
Als Ministerpräsident in der ersten rot-grünen Regierung der Zweiten Republik setzte De la Costa zahlreiche Reformen durch wie die eingetragene Lebensgemeinschaft für Homosexuelle oder den Ausstieg aus der Atomenergie. Außerdem erließ die Regierung ein neues Verwaltungsgesetz, das den Regionen und Überseegebieten noch mehr Selbstverwaltungsrechte einräumte. Jedoch brachte sein neuer Kurs der linken Mitte (Cientrosinistra) auch Rückschläge und bittere Pillen für die ASUL mit sich wie die Beteiligung an Kosovo- und Afghanistankrieg, die zu heftigen Streitigkeiten mit dem linken Parteiflügel um Satyres und dem grünen Koalitionspartner führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Differenzen zwischen De la Costa und Satyres basierten nicht nur auf persönlichen Gegensätzen der ehemals wichtigsten Protagonisten der ''Guarda Jovén'', sondern auch auf der Betonung gesellschaftsliberaler Fragen, welche die Gruppe um Satyres als falsche Akzentsetzung kritisierte. Nachdem De la Costa sich innerparteilich durchgesetzt hatte, kam es im Sommer 2000 zu einem neuerlichen Streit mit Satyres über die Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik, in deren Folge Satyres von allen Ämtern zurücktrat und die Gründung einer neuen Linkspartei ankündigte. Die Gründung des neuen linkssozialdemokratisch und EU-kritisch ausgerichteten [[Partido Republicano Socialista]] (PRS) durch Satyres führte aber nicht zu einer größeren Mitgliederabwanderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen 2002]] führten zu einem neuerlichen Sieg der Sozialisten mit einem Ergebnis von 38,9 Prozent und sicherte der Partei weitere vier Regierungsjahre. Nach der Wahl standen die „Julistas“ auf ihrem parteiinternen Machtzenit. Das im Jahr 2001 verabschiedete [[Manifesto de Duerez|Duerezer Programm]] hatte deren Positionen vom [[Novo Progresismo]] in wesentlichen Punkten zum offiziellen Parteistandpunkt gemacht. Darin definierte sich die ASUL als „Partei der Bürger“ und „Fortschrittliche Linke“. Politische Analysten sahen darin eine Festlegung von ähnlicher Tragweite wie im [[Manifesto de Lemez|Lemezer Programm]] von 1962 und dem Reformmanifest von Joán Caval vor den Kammerwahlen 1970. Das Wahlergebnis zeigte nun, dass auch der Wähler die seit den Neunziger Jahren begonnene Neuausrichtung der Sozialisten begrüßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch zeigten die folgenden Monate, dass die Ausnahmestellung der Julistas in der Partei und die Beliebtheitswerte der Regierung nicht aufrechtzuerhalten waren. Nach den Wahlen von 2002 musste sich die Regierung auf die Unterstützung der äußeren Linken im Parlament stützen und nicht selten mit diesen um harte Kompromisse ringen. Ein Reformstau zu Beginn der neuen Legislaturperiode führte bald zu einem kontinuierlichen Umfragetief, dem empfindliche Wahlniederlagen bei Kommunal-, Regional-, Senats- und Europawahlen folgten. De la Costa geriet parteiintern immer stärker unter Druck. Besonders der nun von [[Santiago Valarosa]] geführte linke Flügel forderte Änderungen an der 2003 beschlossenen Arbeitsmarktreform, die als unsozial empfunden wurde. Auf der anderen Seite wuchs die Anhängerschaft des 2000 zum Vizegeneralsekretär und 2004 zum Handelsminister ernannten [[Santiago Diaz de Velozo]], der in der Partei zunehmend als Reformmotor auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein parteiinterner Immobilienskandal um De la Costas Staatssekretär [[Francisco Carnival]] führte im Herbst 2005 zu einer empfindlichen Niederlage der ASUL bei den Regionalwahlen, woraufhin De la Costa von der Parteispitze zurücktrat. Neuer Generalsekretär wurde Diaz de Velozo, der sich gegen Santiago Valarosa durchsetzen konnte. Diaz de Velozo gilt als Vertreter des Reformflügels und konnte auch auf die Unterstützung der Parteirechten zählen. Valarosa wurde zum Stellvertreter Velozos gewählt. Die Wahl Velozos führte zu einer Welle von Parteiaustritten linksgerichteter Sozialisten, die zuvor Valarosa unterstützt hatten und nun der neuen Linkspartei [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSS]] von Paulo Satyres und [[António Fiali Cerres]] beitraten. Obwohl von Satyres öffentlich umworben, lehnte Valarosa einen Beitritt zur DSS ab. Nach der Wahl Velozos zum Parteichef der Sozialdemokraten verzichtete De la Costa auf eine weitere Amtszeit als Premierminister und ließ Diaz de Velozo in den Wahlkampf 2006 ziehen. Der erhoffte positive Velozo-Effekt war jedoch geringer als erhofft. Am Ende verloren die Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] die Wahlen mit 32,5 Prozent klar gegen die politische Rechte und mussten wieder in die Opposition gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erneut in der Opposition (seit 2006) ===&lt;br /&gt;
Die Niederlage nach acht Jahren Regierung führte zu neuerlichen Machtkämpfen in der Partei zwischen den eher den Parteirechten zugerechneten Anhängern Velozos ([[Velozistas]]), den Reformisten der an De la Costas Politik festhaltenden [[Julistas]] sowie der Parteilinken unter Führung von Santiago Valarosa ([[Valarosistas]]). Ein kritischer Punkt war das Verhältnis zu der erstarkenden äußeren Linken unter Führung von Satyres und der Kommunisten, die man für eine Regierungsübernahme brauchte. Wahlerfolge im Jahr 2007 führten zu einer vorübergehenden Konsolidierung der Präsidentschaft Velozos, der jedoch in der Folge in heftigen Gegensatz zur Nationalen Koordinatorin [[Mercé Serrat]] geriet, die schließlich ihr Amt aufgeben musste und in der Folge zur parteiinternen Opposition wechselte. Das begangene Doppeljubiläum von 50 Jahren ASUL und 120 Jahren PS wurde in verunsicherter Atmosphäre von einer Partei begangen, die in der Opposition ihre Rolle suchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach dem Bruch der Koalition Luisanto im Frühjahr 2008 vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Neuwahlen im Sommer 2008]] trafen die zerstrittene Partei völlig unvorbereitet. Mit 26 Prozent der Stimmen musste die Partei das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte verschmerzen. Mit Ausnahme der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954|Wahl 1954]] war das sozialdemokratische Lager seit den Dreißiger Jahren nicht mehr so schwach. Parteichef Diaz de Velozo, der längst Image-Probleme zu verschmerzen hatte und nun bereits die zweite Wahl verloren hatte, erklärte nach der Wahl zunächst, auch weiterhin in der Führung der Partei verbleiben zu wollen, ohne aber deutlich zu machen, ob er dies weiterhin im Amt des Generalsekretärs zu tun gedenke. Nach heftiger Kritik aus den eigenen Reihen, vornehmlich vom linken Parteiflügel, gab er schließlich schon nach zwei Tagen bekannt, das Amt des Generalsekretärs der Partei auf dem nächsten Parteitag zur Verfügung zu stellen, die Organisation des Parteitages und den Modus der Amtsübergabe solle als ''Secretário General delegâu'' sein Stellvertreter [[Santiago Valarosa]] übernehmen. Mit diesem Schachzug verhinderte Diaz de Velozo, eine eigene Kandidatur Valarosas, der jedoch eine Urwahl unter den Mitgliedern der Partei durchsetzte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Nachfolgerin Velozos wurde schließlich Mercé Serrat gewählt, die als Vertreterin des Parteizentrums mit guten Kontakten zur Parteilinken auf die äußere Linke zugehen und gleichzeitig eine umfassende Parteireform durchsetzen wollte. Serrat setzte sich in den angesetzten Primaries gegen den ehemaligen Semestiner Bürgermeister [[Miguel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]], den unabhängigen Politikwissenschaftler [[Joán Gras Brianforte]] und den linken Globalisierungsgegner [[Carles Santanier]] durch. Mit Serrat, Zapato und León standen sich zwei Frauen und ein bekennender Homosexueller als aussichtsreichste Kandidaten gegenüber. Neuer Koordinator wurde der junge Abgeordnete [[Joaquín Loubregat]], Ex-Ministerpräsident [[Julio De la Costa]] und Ex-Minister [[Lorenzo Dimas Ferrera]] sollten der Parteichefin zukünftig als Berater zur Seite stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europawahlen 2009]] zeigten für die Sozialisten keinen Aufwärtstrend. Mit 24 Prozent lag die ASUL deutlich hinter den Konservativen mit 30 Prozent zurück. Hoffnung machten aber die [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Februar und im Herbst]], bei denen die Sozialisten zwar nur in vier Regionen stärkste Einzelpartei wurden, als führende Kraft der Linken aber in den wichtigen Regionen [[Lojandía]], [[Bordez]] und [[Comtàid-Perín]] den Machtwechsel hin zu einer Linksregierung einleiten konnten. In Bordez trat Parteivize Santiago Valarosa als Spitzenkandidat der Sozialisten an und konnte dank eines hervorragenden Ergebnisses der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] unter Führung von Paulo Satyres in dessen Fußstapfen als Regionalpräsident treten. In Lojandía gelang [[Francisco Helguerra]] die Ablösung der konservativen Regionalpräsidentin [[Francisca del Ponte]] und damit nach 16 Jahren konservativer Vorherrschaft der Machtwechsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Aussichten und Probleme ==&lt;br /&gt;
Wie fast alle progressiven Parteien Westeuropas leidet die Asul an dem wachsenden wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Riss, der durch die Wähler- und Mitgliedermilieus der linken Mitte geht. Im Zuge dieser Veränderungen hat die Asul Rückhalt vor allem in den einfachen Arbeitnehmermilieus verloren. Sie präsentiert sich zunehmend als linksliberale Partei der akademisierten unteren Mittelschichten. Durch diese Veränderungen ist ihre strategische Mehrheitsfähigkeit bedroht, zumal auf Seiten der Linken mit den Linksdemokraten der [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|DSS]] bzw. der Vereinigten Linken [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] eine radikalere linke Gegenkraft entstanden ist, die einen großen Teil des traditionellen sozialistischen Wählermilieus bindet. Außerdem bieten [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grüne]], [[Democrâcia i Libertá - Ils Radicales|Radikale]] und die bürgerliche [[Cientro Uníu|Zentrumsunion CU]] in der Mitte eine hohe Konkurrenz zur Asul dar. &lt;br /&gt;
Die Sozialisten sind zudem seit der zweiten Legislaturperiode von Ramón Julio de la Costa innerlich zerstritten. Besonders der Machtkampf zwischen Reformisten und Linken unter der Parteiführung des eher rechten Reformisten Diaz de Velozo nach 2005 drohte die Partei zu zerreiben. Nach den verlorenen Kammerwahlen 2008 hat eine neue, in der Mitte der Partei stehende Allianz der progressiven [[Julistas]] und der gemäßigt-linken [[Cavalistas]] die Macht übernommen, die eine neue auf die traditionelle linke Mitte abzielende Ausrichtung der Partei bei gleichzeitiger innerer Reform durchsetzen wollen. Ob es gelingt, dabei die radikaleren Parteilinken um Santiago Valarosa und Ana Zapato Ramírez und die weitgehend führungslos agierenden Parteirechten auf Linie zu bringen, ist derzeit noch unklar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmatische Positionen ==&lt;br /&gt;
In ihrem Parteiprogramm bekennt sich die Asul zu den sozialistischen Werten Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und sozialen Fortschritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel und Vision der Asul ist der demokratische Sozialismus, d.h. die Asul strebt eine Gesellschaft an, in der alle Klassengegensätze überwunden sind und alle ohne Rücksicht auf Herkunft oder Ansehen ihr Leben frei und selbstbestimmt führen können. Mittel dazu ist eine sozialistische Reformpolitik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschafts- und Sozialpolitik ===&lt;br /&gt;
Das wirtschaftspolitische Leitmodell der Asul ist das der koordinierten öko-sozialistischen Marktwirtschaft. &lt;br /&gt;
Die Asul strebt die Vollbeschäftigung an und fordert ein faires Arbeitsverhältnis und Mitbestimmungsrecht von Arbeitnehmern in Unternehmen als Basis für eine soziale und demokratische wirtschaftliche Entwicklung. Das Steuersystem soll eine gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung erlauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sicht der Asul ist der Staat der wesentliche Träger einer aktiven Wirtschaftspolitik, Obwohl die Asul in den Achtziger Jahren selbst eine Privatisierungspolitik betrieben hat, steht sie dieser heute sehr skeptisch gegenüber und fordert sogar die Wiederverstaatlichung privatisierter Unternehmen, die dem öffentlichen Auftrag nicht nachkommen. &lt;br /&gt;
Die Asul steht für den Erhalt und Ausbau eines flächendeckenden Mindestlohns ein und fordert die Einführung einer Vermögenssteuer sowie einer Finanztransaktionssteuer. Ziel der Asul ist der Erhalt und Ausbau des sagradischen Sozialstaats, dessen Handlungsfähigkeit aber erhalten bleiben muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sozial gerechte Wirtschaftspolitik wird nur jene angesehen, die auch ökologisch vertretbar ist und die Zukunft der natürlichen Lebengrundlagen sichert. Daher tritt die Asul für einen allmählichen Ausstieg aus der fossilen Brennstoffnutzung  und einen Ausbau regenerativer Energieträger ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht Bildung als soziales Grundrecht an und tritt für Chancengleichheit ein. Sie fordert eine kostenlose Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr an und ist gegen die Einführung von Studiengebühren. Der Ökonomisierung des Hochschulwesens steht sie kritisch gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftspolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul sieht sich als soziale Bürgerrechtspartei an, die für eine offene partizipatorische Gesellschaft einsteht. &lt;br /&gt;
Im Programm der Asul spielen Fragen der gesellschaftlichen Gleichstellung etwa von Männern und Frauen und der Tolerierung und Nicht-Diskriminierung ethnischer und anderer Minderheiten eine wichtige Rolle. Die Asul will den interkulturellen Dialog forcieren und tritt für die Integration von Zuwanderern in die Mehrheitsgesellschaft ein. Für deren Gelingen sind für die Asul Leistungen der Zuwanderer wie auch der Mehrheitsgesellschaft notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asul setzt sich gegen Terror, Folter und Todesstrafe ein. Außerdem befürwortet die Asul die gesellschaftliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare sowie die grundsätzliche Anerkennung alternativer Lebensmodelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außen- und Europapolitik ===&lt;br /&gt;
Die Asul tritt für eine friedliche Außenpolitik im Rahmen der Völkerverständigung ein, lehnt militärische Einsätze als ultima ratio aus Gründen der Friedenssicherung und aus humanitären Gründen aber nicht ab. Die Globalisierung wird von der Asul als gleichermaßen mit Chancen und Risiken behafteter Prozess angesehen, der durch eine aktive demokratische Politik gestaltet und zum Wohl der Völker beeinflusst werden muss. Die Asul ist zudem bemüht, die Eurppäische Einigung zu erweitern und zu vertiefen. Sie tritt für eine europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie für eine weitere Demokratisierung der europäischen Institutionen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteistruktur und Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die Sozialistische Allianz weist eine dezentrale Organisationsstruktur auf, in der die innerparteiliche Willensbildung von der lokalen zur nationalen Ebene erfolgt. Unterhalb der nationalen Ebene bestehen Parteiverbände in den Kommunen, auf Ebene der [[Mería]]s (''Parteisektion'' genannt), der [[Provinzen in Sagradien|Provinzen]] sowie der [[Regionen in Sagradien|Regionen]]. Lediglich in [[Aziz]] ist die ASUL nicht organisiert und wird dort von der regionalen Schwesterpartei [[PSA]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das höchste ständige Parteiorgan der Asul ist der Nationalkonvent (''Convente Nacional''), der in der Regel alle drei Jahre als erweiterter Kongress (''Congreso'') zusammentritt. Er allein bestimmt über Grundsatzprogramme und Satzungsänderungen. Er wählt zudem die etwa 60-köpfige ''Comisión Nacional'' der Partei, der u.a. die Sekretäre der Regionalverbände (''Federaciones Regionales'') und Vertreter der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften qua Amt angehören. Zwischen aufwendigen mehrtägigen Tagungen des Congreso tritt der Nationalkonvent mindestens einmal im Jahr als ''Convente'' zusammen und bestimmt über aktuelle politische Themen, Organisations- und Personalfragen. Der ''Präsident des Nationalkonvents'' sitzt den Sitzungen des Konvents sowie denen des Parteikongresses vor, sein Amt ist das höchste Ehrenamt in der Partei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parteiexekutive wird vom ''Comité Executivo Nacional'' ausgeübt. Dieses besteht aus dem Generalsekretär und den anderen Mitgliedern des 13-köpfigen Sekretariats, dem Schatzmeister, dem Nationalen Koordinator sowie aus Vertretern der Jungsozialisten und der Sozialistischen Frauen und weiteren kooptierten Mitgliedern. Der Generalsekretär übt den Vorsitz im Exekutivkomitee aus und ist in der Regel Parteiführer der Asul. Die ihm zur Seite gestellten Stellvertreter bilden mit ihm das Führungsteam. Der vom Generalsekretär nominierte und vom Konvent gewählte Parteikoordinator (''Coordinador Nacional'') übt die wichtigste administrative Position in der Partei aus und organisiert die tägliche Parteiarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 wird der Generalsekretär bzw. der Premierministerkandidat der Partei regelmäßig in geschlossenen Vorwahlen ermittelt, in denen die zahlenden Parteimitglieder ihre Stimme für einen Kandidaten abgeben können. Bei der Wahl des neuen Generalsekretärs im November 2008 konnte zum erstenmal auch online abgestimmt werden. Lediglich bei der Wahl von Premierminister De la Costa zum neuen Parteichef im Jahr 1999 wurde mangels Gegenkandidaten auf eine Vorwahl verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASUL verfügt über zahlreiche Vorfeldorganisationen wie die Sozialistische Jugend ([[Juventú Socialista]], JUSO), den [[Confederación Sagradêsa de Estudiantes Socialistas|sozialistischen Studentenbund COSES]], die Sozialistischen Frauen ([[Mulleres Socialistas]]) oder die Santiago-Laval-Stiftung ([[Fundación Santiago Laval]], FSL). Die Sozialistische Jugend JUSO bestand bereits als Jugendverband des PS und trug bis 1962 den Namen Confederación Sagradesa de la Juventú Socialista (CSJS). Die ASUL ist Mitglied in der Partei Europäischer Sozialisten (PES) und der Sozialistischen Internationale (SI). Im Europaparlament gehören die Abgeordneten der Partei der PSE-Fraktion an, seit 2009 der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&amp;amp;D). Der Sozialistischen Partei traditionell nahestehend ist die [[Confederación Sagradêsa de Sindicatōes Lavoradores]] (CSSL), der größte Gewerkschaftsbund Sagradiens. Als traditionelle parteinahe Zeitung besteht seit dem späten 19. Jahrhundert die Zeitung [[l’Avante]] (nach der Fusion mit dem ''Jornal Socialista'' offiziell ''&amp;quot;Avante&amp;quot; Jornal Socialista'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASUL ist im Gegensatz zu den meisten anderen sagradischen Parteien dezentral aufgebaut und besteht aus regionalen Tochterparteien wie dem ''Partido Socialista de Scantia'' (PSdSc) in Ligre-Scantia und Alto Scantia, der ''USC'' in Cuentez und dem ''PSB'' in Bordez. Der Azizische [[Partido Socialista d'Aziz]] (PSA) ist keine Tochterpartei, kandidiert aber anstelle der ASUL in Aziz und ist mit der ASUL auf nationaler Ebene assoziiert. Sie entsendet Delegationen zu Parteitagen der Asul und gehört in Kammer, Senat und Europaparlament zur ASUL-Gruppe. Außerdem gibt es innerhalb der Allianz zahlreiche Correntes, die verschiedene politische Ziele verfolgen und wiederum zu Faktionen oder größeren Strömungen zusammengefasst werden können. Führende Strömungen sind derzeit die [[Julistas]] um Julio de la Costas Corrente ''Sinistra Progresista'', die [[Mercistas]] um Mercé Serrats ''Socialdemocrâcia'' sowie die [[Valarosistas]] um den Gewerkschaftsflügel [[Sinistra Lavorador]], der keinen Corrente, sondern eine Interessenvereinigung darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiströmungen ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Entsprechend ihrer Wurzeln zeichnete sich die ASUL von Beginn an durch ein Nebeneinander konkurrierender Strömungen und Parteiflügel aus. Wie schon im alten [[Partido Socialista]] bestand die Hauptpolarisierung zwischen ''Marxistas'' und ''Reformistas'', wobei erstere Gruppe ihren Weg in die Partei vor allem über die Rumpf-PS sowie den [[Frente Proletário]], letztere teilweise aus dem PS, teilweise aus dem [[Partido Socialista Democrático]] (PSD) fand. Mit dem [[Manifesto de Lemez]] aus dem Jahr 1962 setzten sich zunächst die Reformistas durch, die eine Öffnung der Partei für das Bündnis mit den bürgerlichen Kräften erreichten. Der Marxismus blieb zwar wesentliche Ideologie der Partei, wurde jedoch nicht mehr als unfehlbar verstanden. Neben diesen beiden Strömungen konnte sich auch eine dezidiert christlich-humanistisch orientierte katholische Linke behaupten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Siebziger Jahren wuchs im Gefolge der 68er Revolte und im Zuge der Neuen Sozialen Bewegungen eine neue radikale Linke in der Partei heran, die sich von der marxistischen Arbeiterlinken durch intellektuell-postmaterialistische Positionen und eine starke Mittelstandsorientierung abhob, mit dieser aber bald ein anti-reformistisches Bündnis einging. Erster sichtbarer Ausdruck dieser Linkswende war das [[Manifesto de Semesta]] des Jahres 1977, das stärker linksideologische Positionen bezog als das Vorgängerprogramm. Der vom linken Flügel stammende Parteizentrist [[Joán Caval]] konnte die Flügel bis in die Achtziger Jahre hinein in einem Gleichgewicht halten, das jedoch teilweise bereits in der Großen Koalition 1979-1982, spätestens aber danach einem offenen Kampf der Flügel wich. Der historischen Niederlage der Linken bei der Wahl 1982 folgte eine Dominanz der parteirechten Reformistas, die unter [[Donado Ricardes]] Partei und Regierung dominierten. Erst nach dessen Niederlage 1990 folgte ein Wiedererstarken der Parteilinken, die sich aber schon bald in eine orthodox-sozialistische Strömung um [[Paulo Satyres]] und eine kompromissbereitere libertär-sozialistische Gruppe um [[Julio De la Costa]] spalteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der persönlichen Gegnerschaft der beiden Protagonisten erreichten beide im Zusammenspiel 1998 einen historischen Wahlerfolg. Unter der Führung De la Costas dominierte die libertäre Strömung, die aber schon bald sowohl von der radikalen Linken, als auch von der reformorientierten Rechten unter Druck geriet. Spätestens nach dem Wahlsieg 2002 drängte die zweite Gruppe auf größere wirtschaftsliberale Reformen, um die Wettbewerbsfähigkeit der sagradischen Wirtschaft zu erhalten. Dem Rücktritt De la Costas folgten daher neue Flügelkämpfe, aus denen nach dem Scheitern des Parteirechten [[Santiago Diaz de Velozo]] 2008 vorerst die Linken in der Partei als Sieger hervorgingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Strömungen ===&lt;br /&gt;
*'''[[Mercistas]]''': Anhänger [[Mercé Serrat]]s und ihres Corrente ''Socialdemocrâcia''. Die Mercistas stehen in der Tradition der [[Cavalistas]], [[Grandistas]] und Neo-Cavalistas. Sie werden zur gemäßigten Parteilinken gerechnet und stehen für eine klassische sozialdemokratische Verteilungspolitik in Verbindung mit gesellschaftsliberalen Positionen. Parteistrategisch treten die Mercistas für eine enge Zusammenarbeit der Linksopposition und ein Bündnis aus ASUL und [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|Grünen]] bei möglicher Kooperation mit der [[Sinistra Democrática Unida|SDU]] ein.&lt;br /&gt;
* '''[[Valarosistas]]''': Als Valarosistas werden die Anhänger des Parteilinken [[Santiago Valarosa]] bezeichnet. Die meisten davon stammen aus dem parteilinken Arbeitnehmerverband ''[[Sinistra Lavorador]]'', der in der Tradition von [[Andrés Colón]] und [[Paulo Satyres]] steht und deren politischer Führer Valarosa ist. Die traditionelle Parteilinke steht für umfangreiche wohlfahrtsstaatliche Absicherungen, eine enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und ein geschlossenes Auftreten der Linksparteien gegen 'Sozialabbau' und 'Neoliberalismus'. Aktuelle Führungsfigur der Linken neben Valarosa ist die frühere Arbeitsministerin [[Ana Zapato Ramírez]].&lt;br /&gt;
* '''[[Velozistas]]''': Gefolgsleute des früheren Parteichefs [[Santiago Diaz de Velozo]] und seines Corrente ''Reformas per l'Avenir''. Die Velozistas setzen sich für Gesellschafts- und Sozialreformen zur Modernisierung des sagradischen Wohlfahrtsstaats ein und sind von der Ideologie des Dritten Weges inspiriert. Damit werden sie dem rechten Parteiflügel zugeordnet und stehen in der Tradition der rechtssozialdemokratischen [[Ricardistas]]. Sie lehnen eine allzu enge Bindung an die Linke ab und bevorzugen stattdessen einen Weg der Eigenständigkeit und gegebenenfalls eine Zusammenarbeit mit den Parteien der Mitte. Nach dem Rückzug Diaz de Velozos aus der Politik im Jahr 2008 sind seine Gefolgsleute mehrheitlich im Lager der '''[[Leonistas]]''' aufgegangen, die unter der Führung des ehemaligen Semestiner Bürgermeisters [[Miguel Javier León]] einen ähnlichen Kurs vertreten.&lt;br /&gt;
* '''[[Julistas]]''': Anhänger des langjährigen Ministerpräsidenten und Parteivorsitzenden [[Ramón Julio De la Costa]] und seines Corrente ''Sinistra Progresista''. Die Julistas vertreten in der Tradition der Neuen Sozialen Bewegungen das Konzept des ''Novo Progresismo'' mit einer starken Betonung gesellschaftsliberaler, ökologischer und institutioneller Fragen. Wirtschaftspolitisch sind die Julistas gespalten zwischen Anhängern traditioneller linker Sozialstaatspolitik und einer reformorientierten, den Positionen der Parteireichten zuneigenden Minderheit. &lt;br /&gt;
* '''[[Sinistra Cristiana]]''': linkskatholischer und christlich-sozialistischer Flügel in der Tradition [[Nino Cabal]]s und [[Luciano Minorel]]s. &lt;br /&gt;
* '''[[Alternativa Socialista]]''': Anti- und Alterglobalisierungsplatform der Partei und Vertreter der radikalen, alternativen Linken in der Asul. Die Alternativa Socialista wird von [[Carles Santanier]] angeführt, der 2008 vergeblich für das Amt des Generalsekretärs kandidiert hatte.&lt;br /&gt;
* '''[[Eco-Socialistas]]''': linksökologischer und ökosozialistischer Parteiflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten und Funktionsträger in der ASUL ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1957-1960: ''[[António Santiago]] und [[Marcio Álvarez]] (gleichberechtige Parteisekretäre)''&lt;br /&gt;
*1960-1964: [[António Santiago]] (†)&lt;br /&gt;
*1964-1969: [[Iacovo Del Pérez]] (1964 komm.)&lt;br /&gt;
*1969-1985: [[Joán Caval]], (''1984-1985 vertreten durch [[Andrés Colón]] als Secretário-General delegâu'')&lt;br /&gt;
*1985-1987: [[Flávio Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
*1987-1990: [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
*1990-1992: [[Luis José López]] &lt;br /&gt;
*1992-1999: [[António Grande Illega]] (1992 komm.)&lt;br /&gt;
*1999-2005: [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*2005-2008: [[Santiago Diaz de Velozo]] (''Jun-Nov 2008 vertreten durch [[Santiago Valarosa]] als Secretário General delegâu'')&lt;br /&gt;
*seit 2008: [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizegeneralsekretäre der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1960-1964: [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
*1964-1982: [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
*1982-1989: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
*1989-1990: [[Luis José López]]&lt;br /&gt;
*1991-1992: [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
*1992-1997: [[María Benítez Saforcada]]&lt;br /&gt;
*1997-2000: [[Paulo Satyres Blanco]]&lt;br /&gt;
*2000-2005: [[Sellesi Renata Barxet]]&lt;br /&gt;
*seit 2005: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spitzenkandidaten der ASUL bei Wahlen zur Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1958|1958]]: [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|1962]]: [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|1963]]: [[António Santiago]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1967|1967]]: [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|1970]]: [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974|1974]]: [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976|1976]]: [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|1979]]: [[Joán Caval]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|1982]]: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|1986]]: [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|1990]]: [[Donado Ricardes]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|1994]]: [[António Grande Illega]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]]: [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]]: [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]]: [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|2008]]: [[Santiago Diaz de Velozo]]&lt;br /&gt;
*[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012|2012]]: [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsidenten des ASUL-Nationalkonvents ===&lt;br /&gt;
*1957-1960: [[Nino Cabal]], [[Fernando De la Rúa]] und [[Ricardo Moreno]] (''Convente Costituente'')&lt;br /&gt;
*1960-1967: [[Ricardo Moreno]]&lt;br /&gt;
*1967-1970: [[Nino Cabal]]&lt;br /&gt;
*1970-1976: [[Márcio Álvarez]]&lt;br /&gt;
*1976-1980: [[José Arnaldo Garret]]		&lt;br /&gt;
*1980-1982: [[Rinaldo Sugares]]		&lt;br /&gt;
*1982-1990: [[Marcelo Bérgamo]]		&lt;br /&gt;
*1990-1991: [[Joán Caval]]			&lt;br /&gt;
*1991-1994: [[Joán Dehamonte]]		&lt;br /&gt;
*1994-2001: [[Joán Guiterres]] 			&lt;br /&gt;
*2001-2005: [[Flávio Osório Jimenez]]&lt;br /&gt;
*seit 2005: [[Salvador Lafayet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationale Koordinatoren der ASUL ===&lt;br /&gt;
*1969-1972: [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
*1972-1977: [[Nícola Zamorra]]&lt;br /&gt;
*1977-1978: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
*1978-1979: [[Simón Lorenzo Celano]]&lt;br /&gt;
*1979: [[David Luis Aragón]]&lt;br /&gt;
*1979-1982: [[Iano Norriez]]&lt;br /&gt;
*1982-1983: [[Miguel Cambrís]]&lt;br /&gt;
*1983-1986: [[Salvador Lafayet]]&lt;br /&gt;
*1986-1987: [[Cláudio Ferrera]]&lt;br /&gt;
*1987-1990: [[Cornélio Vitez]]&lt;br /&gt;
*1990-1992: [[Jorge Gaspacho]]&lt;br /&gt;
*1992-1997: [[Enrico Herzog]]&lt;br /&gt;
*1997-1998: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
*1998-2000: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
*2000-2005: [[Nina Álamo Gomes]]&lt;br /&gt;
*2005-2007: [[Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
*2007-2008: [[Lorenzo Manuel Delúsio]]&lt;br /&gt;
*seit 2008: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprecher der ASUL-Gruppe in der Abgeordnetenkammer ===&lt;br /&gt;
*1958-1961:  [[Marcelo Bérgamo]] (geschäftsführend)&lt;br /&gt;
*1961-1964:  [[Carles Domínguez-Arrás]] (geschäftsführend)&lt;br /&gt;
*1964-1966:  [[Piero Cavallo]]&lt;br /&gt;
*1966-1970:  [[Carles Domínguez-Arrás]]&lt;br /&gt;
*1970-1972:  [[Pietro Cellar]]&lt;br /&gt;
*1972-1982:  [[Stefano Nacoma]]&lt;br /&gt;
*1982-1986:  [[Andrés Colón]]&lt;br /&gt;
*1986-1990:  [[Luis José López]]&lt;br /&gt;
*1990-1994:  [[Vítor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
*1994-1998:  [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*1998-1999:  [[Jocelín Salas]]&lt;br /&gt;
*1999-2005:  [[Santiago Carles Guadalí]]&lt;br /&gt;
*2005-2006:  [[Vítor Gomes Amarón]]&lt;br /&gt;
*seit 2006:  [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte historische Zusammenschlüsse und Machtkartelle in der ASUL ===&lt;br /&gt;
*[[Mitternachtskartell]] (Cartel de la Minôite, 50er und 60er): [[Carles Domínguez-Arrás]], [[Stefano Nacoma]], [[Luciano Minorel]], [[Iacovo Del Pérez]]&lt;br /&gt;
*Junge Garde ([[Guarda Jovén]], 60er): [[Joán Caval]], [[Paulo Centavo]], [[Martín Solano]], [[Francisco Fernandez]]&lt;br /&gt;
*Junge Garde (Guarda Jovén, 80er/90er):	[[Paulo Satyres]], [[Julio de la Costa]], [[Mariano Larcón]], [[António Delvequio]], [[Enrico Herzog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelles Exekutivkomitee der Partei ===&lt;br /&gt;
Comité Executivo Nacional (Stand 2008-2010):&lt;br /&gt;
*Generalsekretärin: [[María Mercé Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
*Vizegeneralsekretär, Sekretär für Wirtschaft und Arbeit: [[Santiago Valarosa]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Reformen und Innovationen: [[Pietro María Dulce Rodríguez]]&lt;br /&gt;
*Sekretärin für Gleichberechtigung und zivile Programme: [[Luísa Ibarretxe]]&lt;br /&gt;
*Sekretärin für Sozialpolitik: [[Ana Zapato Ramírez]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für institutionelle Politik: [[Jorge Gaspacho]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Umwelt und ländliche Entwicklung: [[José Delgado]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Kultur und Medien: [[Enrico Ánibal Cardoso]]&lt;br /&gt;
*Sekretärin für internationale und europäische Politik: [[Francisca Joego]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für öffentliche Aufgaben und Innenpolitik: [[Miguel Javier León]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für öffentliche Sicherheit: [[Francisco Helguerra]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Erziehung und Wissenschaft: [[Ana Leonor Voçares]]&lt;br /&gt;
*Sekretär für Regionen, Provinzen und Kommunen: [[José Manuel Ajudo Espadal]]&lt;br /&gt;
*Schatzmeister und Sekretär für Haushalts- und Finanzpolitik: [[Joán Mendieta Isalde]]&lt;br /&gt;
*Nationaler Koordinator: [[Joaquín Loubregat]]&lt;br /&gt;
*Sprecher der ASUL-Delegation im europäischen Parlament: [[Ramón Julio De la Costa]]&lt;br /&gt;
*Sprecher der ASUL-Gruppe in der Abgeordnetenkammer: [[Joán Sebastian Valler]]&lt;br /&gt;
*Sprecher der sozialistischen Gruppe im Senat: [[Alfonso López Aguirre]]&lt;br /&gt;
*Repräsentantin der [[Juventú Socialista|Sozialistischen Jugend]]: [[Joana Setubal]] (Nationale Sekretärin)&lt;br /&gt;
*Repräsentantin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]]: [[Antónia Fernandes]] &lt;br /&gt;
*Parteisprecher: [[David Chabrol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteikongresse der ASUL == &lt;br /&gt;
*1957	Congreso I Fondador in [[Vapaís]] – [[Declaración de Vapaís]] als provisorisches Programm, Wahl provisorischer Gremien&lt;br /&gt;
*1960	Congreso II Costitucional in [[Semess]] – Annahme einer Parteisatzung, Wahl regulärer Gremien&lt;br /&gt;
*1962	Congreso III in [[Lemez]] – reformorientiertes [[Manifesto de Lemez]] („Reforma Socialista“)&lt;br /&gt;
*1964	Congreso IV in [[Gerón]] &lt;br /&gt;
*1966	Congreso V in [[Biniar]]&lt;br /&gt;
*1969	Congreso VI in [[Ostino]] – Wahl [[Joán Caval]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*1972	Congreso VII in [[Ligre North]] – Höhepunkt der Macht Joán Cavals&lt;br /&gt;
*1974	Congreso VIII in [[Tulis]]&lt;br /&gt;
*1977	Congreso IX in [[Semess]] – 20-jähriges Parteijubiläum, linksreformistisches [[Manifesto de Semesta]]&lt;br /&gt;
*1979	Congreso X in [[Nalcaz]]&lt;br /&gt;
*1982	Congreso XI in [[Bosa]] – 25-jähriges Parteijubiläum, Wahl [[Andrés Colón]]' zum Premierminister-Kandidaten und Vizegeneralsekretär der Partei &lt;br /&gt;
*5/1985	Congreso XII in [[Noyar]] – Wahl [[Donado Ricardes]]' zum Spitzenkandidaten, [[Flávio Osório Jimenez]] löst nach 15 Jahren Joán Caval als Parteichef ab,&lt;br /&gt;
*2/1987	Congreso XIII in [[Malesc]] – Jubiläum 100 Jahre PS-Gründung 1887&lt;br /&gt;
*1989	Congreso XIV in [[Valier]]&lt;br /&gt;
*3/1991	Congreso XV in [[Artir]] – [[Proposiciones de l’Artir]], postmaterialistische Thesen zur (Neu-)Interpretation des Semestiner Programms, wesentlich von der [[Guarda Jovén]] mitformuliert, faktische Abrechnung mit dem Kurs Donado Ricardes’&lt;br /&gt;
*1993	Congreso XVI in [[Cavalla]] – Aufarbeitung der [[ASUL-Parteispendenaffäre]]  &lt;br /&gt;
*1995	Congreso XVII in [[Laquines]] &lt;br /&gt;
*5/1997	Congreso XVIII in [[Tulis]] – [[Declaración pel Cânviu]], Aktualisierung der „Proposiciones“, Vorbereitung des [[Novo Progresismo]] als Grundlage eines neuen Programms und als Wahlplatform&lt;br /&gt;
*2000	Congreso XIX in [[Ligre North]]&lt;br /&gt;
*3/2003 Congreso XX in [[Duerez]] – progressives [[Manifesto de Duerez]] („Progreso Social“)&lt;br /&gt;
*2005	Congreso XXI in [[Viça]] - Wahl [[Santiago Diaz de Velozo]]s zum Generalsekretär&lt;br /&gt;
*2007	Congreso XXII in [[Ostino]] – 50-jähriges Parteijubiläum, scharfe Auseinandersetzungen um den Kurs der Partei&lt;br /&gt;
*11/2008 Congreso XXIII in [[Semess]] - Wahl [[Mercé Serrat]]s zur Generalsektetärin&lt;br /&gt;
*12/2011 Congreso XXIV in [[Vesaey]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.42.95</name></author>
		
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