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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Lesn%C3%A1rio_FC&amp;diff=22353</id>
		<title>Lesnário FC</title>
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		<updated>2015-05-22T15:24:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.38.61: /* Vereinsgeschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Lesnário Fútbol Club''' ist ein Fußballverein aus der [[Sagradien|mittelsagradischen]] Stadt [[Biniar]]. Die ''Verdes'' gehörten in den Zwanziger Jahren (mit vier nationalen Meisterschaften der legendären ''Super Lesnário'' um [[Iacinto Defilipis]]) sowie in den ersten beiden Nachkriegsjahrzehnten (mit Erfolgen der so genannten ''Magníficoes'' um [[Walter Serrano]], u.a. im Messepokal 1962) zu den erfolgreichsten Vereinsmannschaften Sagradiens. Bis heute hat der Verein mit insgesamt fünf nationalen Meisterschaften die fünftmeisten Liga-Erfolge in Sagradien vorzuweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gewinn des letzten nationalen Titels in der [[Copa Sagradia]] 1989 (u.a. mit [[Daniel Pessué]]) folgten seit den Neunziger Jahren mehrere Ab- und Aufstiege. Nachdem die erste Mannschaft 2012 ein drittes Mal in die [[Segona Liga]] abgestiegen war, kehrte sie in der Saison 2012/2013 unmittelbar in die [[Premera Liga]] zurück und spielt seitdem wieder erstklassig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinsgeschichte ===&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Il Super-Lesnário&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Im Jahr 1924 stand der LFC zum ersten Mal im Meisterschaftsfinale, das die Mannschaft jedoch gegen [[Racing Aleción]] verlor. Nichtsdestotrotz war die Niederlage der Auftakt für eine Erfolgsära der Grünen, die zwischen 1927 und 1930 viermal in Folge sagradischer Meister wurden und damit einen nationalen Rekord aufstellen, der erst 2001 von Rekordmeister [[Juvantêsa]] eingeholt werden konnte. Absoluter Star der Meistermannschaft war Nationalstürmer [[Iacinto Defilipis]], der bis heute Rekordtorschütze der [[Bordez]]er ist. Nach dessen Abgang 1931 und der Begründung der sagradischen [[Premera Liga]] als neuer Profiliga zerfiel das Team der Super-Lesnário allmählich. 1934 konnte der LFC erstmals die [[Copa Sagradia]] gewinnen, 1937 verpasste der Klub im Ligaduell gegen die [[Juvantêsa]] mit Defilipis nur knapp die fünfte Meisterschaft, weitere Erfolge blieben ohne Defilipis aber aus. Anstelle der „Verdes“ übernahmen die Juvantêsa, der [[FC Bosa]], der [[FC Duerez]] und schließlich der [[FC Semesta]] die nationale Dominanz und verwiesen den Serienmeister der Zwanziger Jahre auf die Plätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;quot;Ils Magníficoes&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg schien der Lesnário FC zunächst an frühere Erfolge anknüpfen zu können und wurde 1946 zum zweiten Mal sagradischer Pokalsieger. 1949 und 1953 erreichte die Mannschaft um Torwartlegende [[Walter Serrano]] Platz 3 in der Liga, 1957 wurden die Grünen mit Defilipis als Trainer Vizemeister, für die großen Erfolge fehlten aber meist die letzte Durchschlagskraft und die Konstanz in der Liga. Eine zweite Blütezeit erlebte der Lesnáro FC erst in den Sechziger Jahren, als das Team der „Magníficoes“ den Messepokal des Jahres 1962 gewinnen konnte, danach dreimal in Folge im Finale der [[Copa Sagradia]] stand und den Wettbewerb 1966 schließlich unter dem jungen Trainer [[Santiago Arrántxez]] gewinnen konnte. 1967 führte dieser die Mannschaft zur 5. Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Zum Meisterteam gehörten u.a. die Nationalspieler [[Rafael]], [[Guillamo Aguirre]] und [[Ánibal Viela]], Star der Mannschaft aber war der Paraguayer [[Alberto Fuente]]. Mit Fuente als Stürmer und unter der Leitung von Erfolgstrainer [[Francisco Chamot]] verpasste Lesnário im Jahr 1970 nur knapp eine erneute Meisterschaft und wurde Zweiter hinter dem [[FC Bosa]], 1973 mussten die Grünen erneut nur den Bosanern den Vortritt lassen, dieses Mal aber mit einem deutlichen Punkteabstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Siebziger und Achtziger Jahre ==== &lt;br /&gt;
Mitte der Siebziger Jahre erlebte der LFC einen personellen Umbruch. Die Stars der Magníficoes hatten den Verein verlassen oder ihre Karriere beendet, in der Saison 1976/1977 fand sich die Mannschaft plötzlich im Abstiegskampf wieder und wurde nur 13. in der Liga. Unter dem paraguayischen Trainer [[Luciano Botero]] wurde daraufhin eine neue Mannschaft um die späteren Nationalspieler [[Luis Joán Gomes]] und [[Fernando Vales]] aufgebaut, die 1979 Vierter und 1980 erneut hinter dem FC Bosa Vizemeister wurde. 1982 erreichte das Team unter Trainer [[Arcélio Iniagui]] das Halbfinale des UEFA-Pokals, 1985 standen die Bordezer im Endspiel der [[Copa Sagradia]]. In der Folge bauten Iniagui bzw. seit 1988 dessen früher Assistent [[Ticiano De la Costa]] als Nachfolger vermehrt junge Nachwuchstalente ins Team ein, dazu gehörten die U-21-Europameister von 1986 [[Emanuel Kappa]] und [[Santiago Nelozabal]] sowie die U-20-Weltmeister von 1987 [[Enrico Torc]] und [[Daniel Pessué]], der bald zum Superstar des Teams aufstieg. Das junge Team um Pessué erreichte in der Saison 1988/1989 seinen Zenit, gewann die [[Copa Sagradia]] und wurde Ligadritter, ehe die Grünen in der Saison 1989/1990 erst im Halbfinale des UEFA-Cups am späteren Sieger Juventus Turin scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krise, Abstieg und Rückkehr ====&lt;br /&gt;
Nach diesen Glanzzeiten gelang es dem LFC jedoch nicht, die Talente und Stars im Klub zu halten. Nacheinander verließen Pessué, Kappa, Torc, Nelozabal und Trainer De la Costa den Verein, der unter dem schottischen Trainer [[James Douglas]] in eine sportliche Krise rutschte und sich in den Folgespielzeiten jeweils nur im Mittelfeld der Liga wiederfand. 1993/1994 mussten die Grünen gar unter Trainer [[Selle Ebrulla]] gegen den Abstieg kämpfen, den Ebrullas Nachfolger [[Carles Vargas]] erst am letzten Spieltag verhindern konnte. Doch auch in der Folge spielten die Bordezer stets im unteren Tabellendrittel. Der Lesnário Fútbol Club war bis dahin eine der wenigen Mannschaften gewesen, die jede Spielzeit in der [[Premera Liga]] verbracht hatte, bis der Klub schließlich 1998 nach 72-jähriger Ligazugehörigkeit in die Segona Liga absteigen musste und dort vier Jahre lang blieb, ehe dem Wiederaufstieg der direkte Wiederabstieg folgte. Nach dem erneuten Aufsteig 2005 unter Cheftrainer [[Marcelo Corrente]] gehört der Klub seither wieder der Premera Liga an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Premera Liga 2005-2012 ====&lt;br /&gt;
Nach dem Wiederaufstieg 2005 konnte sich der LFC wieder in der [[Premera Liga]] etablieren und belegte im ersten Jahr Platz 9. Durch das Vordringen ins Finale der [[Copa Sagradia]] 2006, das die Grünen gegen den [[FC Semesta]] verloren, qualifizierte man sich sogar für den UEFA Cup. Unter Trainer [[Marcelo Corrente]] fand sich Lesnário in den beiden Folgespielzeiten jeweils im Mittelfeld der Liga wieder, ehe Corrente im Sommer 2008 durch [[José António Hernandes]] als Trainer ersetzt wurde. Die Ambitionen des Klubs auf einen Platz im vorderen Tabellendrittel und die Teilnahme an internationalen Wettbewerben wurden unter Hernandes enttäuscht, der mit seinem Team gegen Ende der Saison sogar gegen den Abstieg spielen musste. Mit Platz 14 sicherte der Trainer zwar den Klassenerhalt, wurde aber im Sommer durch den Argentinier [[Jaime Pellegrini]] ersetzt. Nach Platz 9 in der Saison 2009/2010 verließ Pellegrini die Mannschaft nach nur einem Jahr in Richtung [[Ligre North Sportivo]] und wurde durch [[Santiago Nelozabal]] ersetzt, unter dem sich das Team jedoch im Abstiegskampf wiederfand, sodass der in Ligre North inzwischen entlassene Pellegrini zum Ende der Saison 2010/2011 auf den Trainerstuhl zurückkehrte und den Klassenerhalt sicherte. Unter Pellegrini folgte jedoch eine erneut katastrophale Rückrunde, die den LFC erneut in Abstiegsgefahr brachte. Im März 2012 zog die Klubführung schließlich die erneute Reißleine und ersetzte Pellegrini durch [[Teófilo Dante]], der jedoch den dritten Abstieg aus der [[Premera Liga]] nicht verhindern konnte. Am Ende landete der Klub auf dem vorletzten Tabellenplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unmittelbarer Wiederaufstieg ====&lt;br /&gt;
In die neue Saison in der [[Segona Liga]] ging der LFC zunächst mit [[Teófilo Dante]] als Cheftrainer, trennte sich von ihm jedoch nach nur zwei Spieltagen und zwei Niederlagen. Unter einem neuem Trainer konnte sich die Mannschaft nach einer durchwachsenen Hinrunde schließlich stabilisieren und nach einem starken Spurt in der Rückrunde schließlich noch den dritten Platz in der Liga erreichen, der für den unmittelbaren Wiederaufstieg in die [[Premera Liga]] qualifiziert. Nach nur einem Jahr kehrte der Traditionsverein damit wieder in die Erstklassigkeit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge ===&lt;br /&gt;
* 5 Mal [[Premera Liga|Sagradische Meisterschaft]]: 1927, 1928, 1929, 1930, 1967&lt;br /&gt;
* 4 mal [[Copa Sagradia]]: 1934, 1946, 1966, 1989&lt;br /&gt;
* 1 mal Messepokal: 1962&lt;br /&gt;
* Aufstieg in die [[Premera Liga]] 2002, 2005, 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballverein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.38.61</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Racing_Aleci%C3%B3n&amp;diff=22352</id>
		<title>Racing Aleción</title>
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		<updated>2015-05-22T14:24:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.38.61: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Racing Club d'Aleción 1882''' ist ein Sportverein aus der [[sagradischen]] Hauptstadt [[Semesta]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1882 gegründete Verein ist besonders bekannt für seine Fußballabteilung, die insgesamt fünfmal die [[Sagradische Fußballmeisterschaft]] und einmal die [[Copa Sagradia]] gewinnen konnte. Das Profiteam trägt seine Heimspiele im Stadion [[Parc Sportivo d'Aleción]] aus, das 29.000 Zuschauer fasst. Aufgrund der traditionell schwarz-blau-gestreiften Trikots werden die Racing-Spieler auch als &amp;quot;Negrazûres&amp;quot; bezeichnet.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Frühe Erfolge als erster sagradischer Fußballmeister ====&lt;br /&gt;
Der Racing Club d'Aleción wurde 1882 im [[Semesta|Semestiner]] Stadtteil [[Aleción]] gegründet und rief bald eine Fußballabteilung ins Leben. Im Jahr 1900 stand der RCA im ersten offiziellen Finale um die sagradische Fußballmeisterschaft und wurde erster sagradischer Fußballmeister überhaupt. Im Folgejahr verteidigte die Mannschaft den Titel, den das Team erneut im Jahr 1903 gewinnen konnte. Damit war RCA auch der erste sagradische Rekordmeister und blieb es bis zur vierten Meisterschaft des [[Lesnário FC]] im Jahr 1930. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren nach der Meisterschaft 1903 gehörte Racing Aleción weiterhin zu den stärksten Klubs Sagradiens und kämpfte mit dem Lokalrivalen [[Acelandaro SC]] um die Vorherrschaft in der Hauptstadt. 1914 standen beide Teams im ersten rein Semestiner Finale um die Meisterschaft, das jedoch der ASC gewinnen konnte. Auch die Finalspiele 1917 und 1919 verloren die Schwarzblauen, die jedoch in den Jahren 1924 und 1925 ein viertes und ein fünftes Mal das Meisterschaftsfinale für sich entscheiden konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erste Jahrzehnte in der Premera Liga ====&lt;br /&gt;
1931 gehörte Racing Aleción neben [[CS Nacional|Nacional]] zu den Gründermannschaften der [[Premera Liga]], 1933 folgten mit [[Club Atlético Semestín|Atlético]] und 1935 mit [[Fortitudo]] weitere Semestiner Mannschaften, die aber an die Erfolge der Negrazûres nicht heranreichten. Der RCA wurde 1929,  1932 und 1936 jeweils Vizemeister und gewann 1935 zum einzigen Mal das Finale um die [[Copa Sagradia]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach der Gründung des [[FC Semesta]] aus mehreren lokalen Mannschaften musste Racing Aleción seine Ausnahmestellung in der Hauptstadt an die neue Mannschaft der &amp;quot;Füchse&amp;quot; abgeben. Seither galt der FCS als das erfolgreichere Team in der Hauptstadt, jedoch blieb der RCA lange Zeit das beliebtere Team in [[Semess]] selbst.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Nachkriegszeit ====&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg konnten die Schwarzblauen zunächst nicht mehr an die früheren Erfolge anknüpfen und landeten meist im Mittelfeld der Liga. Erst in der Saison 1955/1956 spielte der Klub wieder um die Meisterschaft mit und wurde Vizemeister hinter dem [[FC Duerez]] und leitete eine neue Ära als Spitzenmannschaft ein. In den Folgejahren plazierten sich die Hauptstädter meist im oberen Tabellendrittel und verpassten 1960 nur knapp die vierte Meisterschaft hinter dem [[FC Bosa]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Schwächephase Mitte der Sechziger Jahre gehörten die Schwarzblauen in den späten Sechziger Jahren wieder zu den besten Mannschaften der Liga. Der katastrophale Einbruch in der Saison 1971/1972 kam daher umso überraschender, als der RCA nach Platz 5 in der Vorsaison kein Bein auf die Erde brachte und am Ende abgeschlagen als Tabellenletzter absteigen musste. Bis dahin hatte der Klub ununterbrochen zum sagradischen Oberhaus gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Drittklassigkeit und Rückkehr in die Premera Liga ====&lt;br /&gt;
In dieses konnte der Verein über 30 Jahre nicht mehr zurückkehren. Stattdessen pendelten die Schwarzblauen in den Folgejahrzehnten regelmäßig zwischen zweiter und dritter Liga hin und her. Zuletzt stieg Racing Aleción in der Saison 1996/1997 in die Drittklassigkeit ab. Erst im Jahr 2001 gelang die abermalige Rückkehr in die [[Segona Liga]], wo sich der Verein in den Folgespielzeiten etablieren konnte. In der Saison 2004/2005 spielten die Negrazûres erstmals wieder um die Aufstieg in die [[Premera Liga]] mit, verpassten den entscheidenden Platz 3 aber am Ende knapp. Als Tabellenfünfter qualifizierten sich die Hauptstädter schließlich in der Saison 2005/2006 für die auf 20 Teams erweiterte [[Premera Liga]]. Erstmals seit 25 Jahren spielten die Schwarzblauen damit in der Spielzeit 2006/2007 wieder im sagradischen Oberhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erneute Abstiege ====&lt;br /&gt;
Nach dem Klassenerhalt 2007 stieg der Klub im zweiten Jahr jedoch wieder ab und spielte seit der Saison 2008/2009 wieder in der [[Segona Liga]]. In den folgenden beiden Zweitliga-Spielzeiten landete der Klub jeweils auf enttäuschenden Plätzen im Mittelfeld der Liga. Nach der katastrophal verlaufenen Saison 2010/2011 mussten die Schwarzblauen als Vorletzter der Zweitligatabelle schließlich sogar erneut den Weg in die Dritte Sagradische Liga antreten, aus der der Klub 2012 wieder zurückkehrte. Zuletzt landete der RCA in der Saison 2013/2014 auf dem neunten Tabellenplatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fußballverein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.38.61</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Merc%C3%A9_Serrat_Cabarell&amp;diff=22351</id>
		<title>Mercé Serrat Cabarell</title>
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		<updated>2015-05-22T13:52:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.38.61: /* Drogen- und Gesundheitspolitik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''María Mercé Serrat Cabarell''' (*1962 in [[Semess]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der sozialistischen [[ASUL]] und seit Dezember 2013 [[Ministerpräsident]]in des Landes. Sie war von 2002 bis 2003 sagradische [[Delegierte Ministerin|Ministerin]] für Internationale Entwicklung und danach bis 2006 [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]]. Seit März 2010 ist sie Generalsekretärin der [[ASUL|Sozialistischen Allianz (Asul)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Jugend ==&lt;br /&gt;
Serrat Cabarell wurde 1962 als jüngste Tochter des Architekten Joaquín Serrat Flores und dessen Frau María Cabarell Sántxez in Semess geboren. Ihre Eltern ließen sich früh scheiden, Serrat lebte anschließend bei ihrer Mutter, die aus beruflichen Gründen des öfteren umziehen musste. Erst kurz vor dem Abitur kehrte Mercé Serrat nach Semess zurück, wo sie anschließend an der [[Politikhochschule Semess-Noyar]] Verwaltungswissenschaften, Soziologie und Politikwissenschaft. Bereits als Jugendiche kam Mercé Serrat durch ihre politisch engagierte Mutter in Kontakt mit linken politischen Gruppierungen und Jugendorganisationen und war als Studentin in den frühen Achtziger Jahren für den sozialistischen Hochschulbund [[COSES]] engagiert. Sie beteiligte sich zudem an der Friedensbewegung in Sagradien und trat schließlich der [[ASUL|Sozialistischen Allianz]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium lehrte sie zunächst ein Jahr lang an der Verwaltungshochschule in Noyar und arbeitete danach als hauptamtliche Mitarbeiterin des sagradischen Gewerkschaftsbundes [[CSSL]]. Parallel dazu schrieb sie für verschiedene linke Zeitschriften wie den [[Avante!]] oder das [[Jornal Societá Moderna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn der politischen Karriere und Geschenk-Affäre 1996 ==&lt;br /&gt;
Über ihre Arbeit bei der Gewerkschaft und im [[COSES]] schloss Cabarell früh Kontakte mit der politischen Elite Sagradiens. Auf diesem Weg lernte sie auch die Sekretärin der [[Sozialistische Frauen|Sozialistischen Frauen]] [[María Benítez Saforcada]] kennen, die zu einer wesentlichen Förderin Serrats wurde. Auf Empfehlung Benítez Saforcadas hin wurde sie 1987 zur stellvertretenden Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]] in der [[Region Semestina]] gewählt, wo sie sich besonders für die Gleichstellung von Frauen in der öffentlichen Verwaltung einsetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes politisches Mandat erhielt Mercé Serrat bei den [[Europawahlen 1989]], bei denen sie für die [[ASUL]] ins Straßburger Parlament gewählt wurde. Dort war sie u.a. im Sozialausschuss vertreten. Seit ihrer Brüsseler und Straßburger Zeit bezeichnet sich Mercé Serrat als überzeugte Anhängerin der Europäischen Integration. In ihre Zeit im EU-Parlament fallen u.a. die wegweisenden Entscheidungen zur Norderweiterung der Union sowie zur Verabschiedung des Maastrichter Vertrags.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Parlamentswahl 1994]] wurde Serrat Cabarell]] von ASUL-Generalsekretär [[António Grande Illega]] zur Parteisprecherin und damit zum medialen Gesicht der Wahlkampagne der Sozialisten ernannt. Bei den [[Europawahlen 1994]] verzichtete Serrat Cabarell daher auf eine Wiederwahl ins Europäische Parlament und zog stattdessen erstmals für die sagradischen Sozialisten in die [[Abgeordnetenkammer]] in [[Semess]] ein. Kurz darauf ernannte Parteichef [[António Grande Illega]] die 35-jährige Serrat Cabarell zur Parteikoordinatorin der [[ASUL]].   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem machte jedoch ein politischer Skandal ein Ende, der den rasanten Aufstieg Serrats im Herbst 1996 einstweilen stoppte. Es kam zu Vorwürfen gegen Serrat, nach denen sie als Europaabgeordnete Geschenke von Wirtschaftsvertretern angenommen haben soll. Serrat musste einräumen, sich in einem Fall privat mit einem Vertreter der Wirtschaft getroffen und auch Geschenke angenommen zu haben, sie erklärte, dies zu bereuen und die Geschenke zudem unverzüglich zurückgegeben zu haben. Dennoch msuste sie ihren Posten als Parteikoordinatorin räumen. Auch ihr Abgeordnetenmandat gab sie daraufhin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere auf nationaler Ebene ==&lt;br /&gt;
=== Comeback und Zeit als Ministerin (1999-2006) ===&lt;br /&gt;
Nach ihrem einstweiligen Rückzug aus der aktiven Politik arbeitete Serrat für die Akademie der Sozialistischen Partei in [[Semess]] und kümmerte sich wieder verstärkt um die Arbeit in der sozialistischen Frauenorganisation, wo sie als Vorstandsmitglied half, eine Kampagne zugunsten der Gleichbezahlung von Männern und Frauen zu koordinieren. Ein politisches Comeback in der Sozialistischen Partei feierte Mercé Serrat schließlich auch innerhalb des Frauenverbandes, wo sie 1999 als Nachfolgerin der zur Ministerin ernannten [[Sellesi Renata Barxet]] zur Nationalen Sekretärin gewählt wurde und dadurch qua Amt ins nationale Exekutivkomitee der Sozialistischen Allianz aufstieg. Der Parteitag der Sozialisten im Jahr 2000 wählte Serrat zudem erstmals in Sekretariat der Partei, wo sie für Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik verantwortlich zeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der [[Bürgermeister von Semess|Semestiner Bürgermeister]] [[António Grande Illega|Grande Illega]] seine Kandidatur für das Präsidentenamt bekannt gegeben hatte, erklärte Serrat Cabarell öffentlich, sich um das Bürgermeisteramt bewerben zu wollen. Kurz vor der Abstimmung verzichtete sie jedoch überraschend zugunsten des favorisierten [[Miquel Javier León]]. Im Gegenzug schlug dieser sie für den Posten der Parteisekretärin er [[ASUL]] in der Hauptstadt vor, zu der sie anschließend gewählt wurde. Bei der Kommunalwahl 2000 zog Serrat Cabarell schließlich in den Stadtrat von [[Semess]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Parlamentswahl 2002]] holte Ministerpräsident [[Julio de la Costa]] die ausgewiesene Frauenpolitikerin in sein [[Kabinett De la Costa II|Kabinett]], wo sie zur [[Delegierte Ministerin|Ministerin ohne Geschäftsbereich]] und Beauftragten für Internationale Zusammenarbeit]] ernannt wurde. Im Dezember 2003 folgte sie [[Joana Dolores del Pinto]] als sagradische [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]] nach. In dieser Funktion setzte sie im Jahr 2004 eine umfangreiche Gesundheitsreform durch. 2003 wurde Serrat zur Parteisekretärin für Sozial- und Gesundheitspolitik gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 2006]] schied Serrat Cabarell aus ihrem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunalwahl 2008 ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 feierte Mercé Serrat ihr politisches Comeback. Gleichzeitig bewarb sie sich bei den [[Kommunalwahlen 2008]] um das Bürgermeisteramt der Stadt [[Arocí]] bei Semess sowie um das Amt der Präsidentin der [[Comunitá Urbana Semestina]] (COMUS). In beide Ämter wurde sie mit deutlichem Vorsprung vor ihren [[PPC|konservativen]] Gegenkandidaten gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generalsekretärin der ASUL ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zur Generalsekretärin 2010 ===&lt;br /&gt;
Serrat, durch ihre Siege bei den Kommunalwahlen deutlich gestärkt, kandidierte bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|vorgezogenen Kammerwahlen 2009]] erneut für ein Abgeordnetenmandat und wurde auf der Wahlkreisliste der Sozialisten in Semess als Parlamentsabgeordnete bestätigt. Die Sozialisten verloren die Kammerwahl jedoch deutlich gegen die regierenden Konservativen, woraufhin Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]] seinen Stuhl als Generalsekretär und Oppositionsführer räumen musste. Der Parteivorstand der Sozialisten legte daraufhin fest, dass der künftige Generalsekretär in einer Mitgliederbefragung ermittelt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf kündigte sie ihre Kandidatur um den Posten des ASUL-Generalsekretärs an. Neben ihr kandidierten ihr langjähriger Widersacher [[Miquel Javier León]], die Parteilinke [[Ana Zapato Ramírez]] sowie als Außenseiter der Wissenschaftler [[Joán Grâs Brianforte]] und der junge Linke [[Carles Santanier]]. Serrat wurde u.a. von der [[Sinistra Cristiana]] und einem Teil der [[Julio de la Costa|Julista]]s unterstützt, während León auf die Unterstützung der Parteirechten inklusive der [[Santiago Diaz de Velozo|Velozistas]] zählen konnte, die Serrat verhindern wollten. Zapato Ramírez konnte sich auf die gewerkschaftsnahe Linke verlassen. Brianforte trat als Außenseiter an und setzte sich v.a. für einen zentristischen Kurs ein, während der ebenfalls als Alternativkandidat eingeschätzte Santanier die Unterstützung der Alterglobalisierungsplattform in der Partei genoss und sich mit radikalen linken pazifistischen Positionen wie dem sofortigen Abzug aus Afghanistan oder die Einführung einer direkten Entwicklungshilfe-Steuer auf Güter aus Drittwelt-Staaten hervortat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Serrat und León im ersten Wahlgang noch mit 30 Prozent der Stimmen gleichauf gelegen hatten, gewann Mercé Serrat den zweiten Wahlgang mit 60 Prozent und wurde damit auf dem Parteitag der Sozialisten im März 2010 zur neuen Generalsekretärin der Sozialistischen Allianz gewählt. Sie ist die erste Frau im Amt des Parteichefs. Auf dem folgenden Nationalkonvent der Asul wurde sie in ihr neues Amt eingeführt und nominierte den bis dahin eher unbekannten Abgeordneten [[Joaquín Loubregat]] zum neuen Nationalen Koordinator sowie den ehemaligen [[Juventú Socialista|JUSO]]-Sekretär [[David Chabrol]] zum Parteisprecher. Chabrols Nominierung wurde als Zeichen für eine Öffnung gegenüber der Linken gewertet, da Chabrol zusammen mit dem Kommunisten [[Nícola Mersenburg-López]] und der [[Ils Verdes - Alternativa Ecologista|grünen]] Europaabgeordneten [[Mara Nil]] zum Sprecherkreis des rot-rot-grünen Netzwerks [[Iniciativa Progreso Solidário]] (IPS) gehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlerfolge in der Opposition (2010-2011) ===&lt;br /&gt;
Serrat Caval kündigte an, den eingeleiteten Diskussions- und Orientierungsprozess fortzusetzen und die Partizipation der Basis in die Parteientscheidungen insitutionell stärker verankern zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Juli abgehaltenen [[Regionalwahlen 2010]] in [[Sarmay]] und der [[Region Semestina]] führte die Linke eine Trendwende herbei und erreichte jeweils klar die Abwahl der amtierenden Rechtsregierungen. Auch bei den [[Regionalwahlen 2011]] in [[Escada]], [[Bretânia]] und [[Cuentez]] siegte die Linke und konnte jeweils ihre Stellung als Regierungspartei verteidigen. Auch bei den [[Senatswahlen 2012|Senats-]] und [[Kommunalwahlen 2012]] wurden die Sozialisten stärkste Partei, genauso wie bei den [[Regionalwahlen 2013]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ministerpräsidentschaft ==&lt;br /&gt;
=== Parlamentswahl 2013 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erfolgen der Linken bei den vorausgegangenen Wahlen wurde Mercé Serrat Cabarell auf dem Parteikongress der [[ASUL]] in [[Vesaey]] im Dezember 2012 ohne Gegenkandidaten zur Spitzenkandidatin der Partei für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2013|Parlamentswahlen im Herbst 2013]] gewählt. Ihre in der Vergangenheit als potenzielle Konkurrenten gehandelten Parteifreunde [[Lorenzo Dimas Ferrera]] und [[Miquel Javier León]] sprachen sich im Vorfeld wiederholt für Serrat Cabarell als Spitzenkandidatin aus und wurden schließlich als potenzielle Ministerkandidaten in einem möglichen Kabinett Serrat Cabarell in den Wahlkampf eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahlkampf wurde unter das Motto &amp;quot;Perspectivas per Sagradia&amp;quot; gestellt und ganz auf die populäre Kandidat Mercé Serrat Cabarell gestellt, deren Vorname mit den Schlagworten &amp;quot;Perspectivas&amp;quot; (Perspektiven), &amp;quot;Cânviu&amp;quot; (Wechsel), &amp;quot;Solidaritá&amp;quot; (Solidarität) und &amp;quot;Emplêu&amp;quot; (Beschäftigung) verknüpft wurden. Als Sprecher der Wahlkampagne fungierte Parteisprecher [[David Chabrol]], als Cheforganisator Parteikoordinator [[Joaquín Loubregat]]. Eine wichtige Rolle als Berater der Kandidatin nahm zudem [[Joán Mendieta Isalde]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor den Wahlen trat Serrat Cabarell für eine linke Mehrheit und die Bildung einer Koalitionsregierung mit den [[Verdes|sagradischen Grünen]] ein. Zur gemeinsamen Strategie des rot-grünen Oppositionsbündnisses gehörten u.a. gemeinsame Auftritte der beiden Spitzenkandidatinnen Serrat Cabarell und [[María Nabarro Laval]] in allen Phasen des Wahlkampfs sowie die Veröffentlichung eines gemeinsamen Eckprogramms für einen Regierungswechsel, das u.a. die Einführung von Euro-Bonds, einen Schuldenschnitt für Griechenland, die Einführung einer gesetzlich garantierten und fixierten Frauenquote für Führungspositionen in der Privatwirtschaft sowie eine solidarische Rentenreform vorsah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur linken [[SDU]], die mit Ex-Asul-Führungsmitglied [[Paulo Satyres]] als Spitzenkandidaten im Wahlkampf mit einem europakritischen und als linkspopulistisch kritisierten Kurs auffiel, hielt Serrat Cabarell Distanz, schloss aber eine Zusammenarbeit nach der Wahl im Rahmen einer linken Mehrheit ebenso wenig aus wie mit den linksliberalen [[Radicales|Radikalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl am 3. November 2013 wurde die [[ASUL]] unter Führung Serrat Cabarells mit 30,5 Prozent der Stimmen stärkste Kraft im Parlament. Gleichzeitig verlor die bisher regierende Mitte-Rechts-Allianz ihre Mehrheit an die parlamentarische Linke, sodass Premierminister [[Miquel Ánibal Luisanto|Luisanto]] seine Niederlage eingestand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kabinett Serrat Cabarell ===&lt;br /&gt;
Am Dienstag nach der Wahl erteilte Präsident [[Roberto Vidéas Braga]] der Wahlsiegerin Serrat Cabarell den Auftrag zur Regierungsbildung. Nach nur einem Gespräch einigten sich Sozialisten und Grüne auf eine gemeinsame Regierungsbildung und Verhandlungen mit der linksliberalen [[Radicales|Radikalen Partei]], die ebenfalls erfolgreich endeten. Nach Gesprächen mit Vertretern der [[SDU|Linksdemokraten]] sicherten diese der Regierung zudem zu, eine Mitte-Links-Regierung im Parlament zu tolerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach offiziellen Koalitionsverhandlungen zwischen [[ASUL]], [[Verdes]] und [[Radicales]] wurde Mercé Serrat Cabarell am 20. Dezember 2013 zum ersten weiblichen Ministerpräsidenten des Landes ernannt. Ihre Drei-Parteien-Koalition verfügt über 201 Mandate in der Abgeordnetenkammer, fünf weniger als für die absolute Mehrheit notwendig. Sie kann sich außerdem bei einigen zentralen Regierungsvorhaben wie der Einführung einer gesetzlichen Frauenquote, einer Mietpreis-Bremse und einer solidarischen Rentenreform auf die linke [[SDU]] stützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Kabinett Serrat Cabarell]] gehören erstmals ebenso viele weibliche wie männliche Minister an. Erste Stellvertreterin Serrat Cabarells und Außenministerin wurde [[María Nabarro Laval]] von den Grünen. Außerdem prägten die Medien schnell das Wort vom ''bunten Kabinett'', da gleich mehrere Posten in der Regierung mit Angehörigen gesellschaftlicher Minderheiten besetzt wurden, darunter das Innenministerium bzw. das Transportministerium mit den bekennend homosexuellen Ministern [[Miquel Javier León]] und [[Francisca Columes-Joego]], das neu geschaffene [[Integrationsministerium]] mit der arabisch-stämmigen Grünen [[Naima Benaissa]] und das [[Gesundheitsminister]]ium mit der afrikanisch-stämmigen [[Isabel Mariam Saoni]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Amtsperiode ===&lt;br /&gt;
==== Drogen- und Gesundheitspolitik ====&lt;br /&gt;
In den ersten zwölf Monaten der Legislaturperiode setzte die Mitte-Links-Regierung Serrat Cabarell mithilfe der [[SDU|Vereinigten Linken]] mehrere angekündigte Gesetzesvorhaben in die Tat um. Als eine der ersten Maßnahmen wurde noch mit Beginn des Jahres 2014 die Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums durchgesetzt. Demgemäß ist der Besitz kleinerer Mengen nicht mehr strafbar. Zudem wurden staatliche Beihilfen für den medizinisch verschriebenen Konsum der Droge und die Legalisierung nicht-kommerzieller Cannabis-Klubs beschlossen. Mit dem &amp;quot;Cannabis-Paket&amp;quot; wurde eine Langzeitforderung der sagradischen Grünen ins Werk gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sozial- und Arbeitsmarktpolitik ====&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Jahres 2014 traten darüber hinaus Entschärfungen bei Kontrollen innerhalb der Arbeitslosenunterstützung in Kraft, die darauf abzielen, Bevormundung und Kontrolle erwerbssuchender Menschen durch staatliche Bürokratien zu minimieren. Damit wurden, wie vor der Wahl angekündigt, Verschärfungen der [[Kabinett Luisanto III|Vorgängerregierung]] wieder rückgängig gemacht. Von Arbeitslosenverbänden wurden die als überfällig angesehenen Maßnahmen als richtiger Schritt gelobt, während die Mitte-Rechts-Opposition vor einem erhöhten Missbrauch innerhalb der Sozialsysteme warnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eines der größten Regierungsvorhaben verabschiedete die Koalition im Oktober 2014 eine umfassende Rentenreform, die die Einführung einer garantierten solidarischen Bürgerrente vorsieht, die als Mindestabsicherung im Alter dienen soll. Zugleich visiert die Regierung perspektivisch eine Flexibilisierung des Renteneintrittsalters an, das unterschiedlichen individuellen Faktoren wie Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Arbeitsjahren, Arbeitsbereitschaft und finanzieller Absicherung gerecht werden soll. Als eine der ersten Maßnahmen wurde die Wiederaufnahme staatlicher Altersteilzeitbeiprogramme beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gleichstellungspolitik ====&lt;br /&gt;
Im Mai 2014 stimmte die linke Parlamentsmehrheit für die Einführung einer Frauenquote in der Privatwirtschaft. Demnach soll bis 2019 mindestens ein Drittel der Aufsichtsrats- und Vorstandsposten in Aktiengesellschaften durch Frauen besetzt werden. Bei Nichteinhaltung der Quote werden finanzielle Einbußen für alle Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wirksam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erklärtes Ziel der Regierung ist es, für Frauen und Männer gleiche Chancen zur &amp;quot;solidarischen Selbstverwirklichung&amp;quot; in Beruf und Familie zu ermöglichen. Demnach sollen Arbeitnehmer gleich welchen Geschlechts erleichterten Zugang zu Teilzeitbeschäftigung erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Umwelt- und Energiepolitik ====&lt;br /&gt;
In der Umwelt- und Energiepolitik nahm die Regierung die von der [[Miquel Ánibal Luisanto|Regierung Luisanto]] verabschiedeten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke per Gesetz wieder zurück und beschloss, den energiepolitischen Umbau hin zu Erneuerbaren Energien voranzutreiben. Ein durch das [[Ministerium für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung|Umweltministerium]] in Auftrag gegebener Bericht legte dabei das ehrgeizige Ziel vor, bis Mitte des 21. Jahrhunderts komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. Die Regierung knüpft damit an Pläne des konservativen Umweltministes [[Denísio Álvarez]] an, die aber eine gleichzeitige Laufzeitverlängerung der Atommeiler zur Reduktion des CO2-Ausstoßes beinhaltet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Europapolitik ====&lt;br /&gt;
In der Europapolitik war die Mitte-Links-Allianz mit dem Ziel angetreten, die in der Eurorettungspolitik dominante Strategie einer &amp;quot;Austeritätspolitik&amp;quot;, wie sie der Vorgängerregierung Luisanto in Übereinstimmung u.a. mit Angela Merkel und Nicolas Sarkozy  vertreten worden war, durch eine stärker auf Wachstum und soziale Abfederung der Reformmaßnahmen geprägte Politik zu ersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Auseinandersetzung um den Kurs der im Januar 2015 ins Amt gekommenen griechischen Linksregierung Tsipras setzten sich Mercé Serrat und ihr Finanzminister [[Lorenzo Dimas]] für eine verstärkte Einbeziehung großer Vermögen in Griechenland und für engere europäische Zusammenarbeit bei der Ermittlung griechischer Steuersünder ein. Zudem wurde ein europäischer Hilfsfonds für Menschen ohne soziale Sicherung vorgeschlagen, der helfen sollte, das Problem Langzeitarbeitsloser ohne Anspruch auf nationale Sozialtransfers in Südeuropa in den Griff zu bekommen. Von Seite der Rechten wurde dies als Schritt in die europäische Transferunion kritisiert und zurückgewiesen, während Zuspruch von Seiten der Linken kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ämter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 2002-2003: [[Delegierte Ministerin]] für Internationale Entwicklung im [[Kabinett De la Costa II]]&lt;br /&gt;
* 2003-2006: [[Gesundheitsminister|Ministerin für Gesundheit und Konsum]] im [[Kabinett De la Costa II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]&lt;br /&gt;
* 2008-2012: Bürgermeisterin der Stadt [[Arocí]]&lt;br /&gt;
* 2008-2013: Präsidentin der [[Comunitá Urbana Semestina]]&lt;br /&gt;
* seit 2013: [[Ministerpräsident|Präsidentin des Ministerrats]] ([[Kabinett Serrat Cabarell]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarische Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1989-1994: Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* 1994-1996: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: Mitglied des Stadtrats von [[Semess]]&lt;br /&gt;
* seit 2002: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
* 2008: Miglied im Generalrat der [[Comunitá Urbana Semestina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1994-1995: Parteisprecherin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1995-1996: Parteikoordinatorin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
* 1999-2004: Kommunale Parteisekretärin der [[ASUL]] in [[Semess]] &lt;br /&gt;
* 1999-2003: Nationale Sekretärin der [[Mulleres Socialistas|Sozialistischen Frauen]]&lt;br /&gt;
* 2010-2012: Vizepräsidentin der Sozialistischen Internationale (SI)&lt;br /&gt;
* seit 2010: Generalsekretärin der [[ASUL]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Generalsekretär ASUL|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Ministerpräsident Sagradiens|Serrat Cabarell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheitsminister Sagradiens|Serrat Cabarell]]&lt;/div&gt;</summary>
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