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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sinistra_Democr%C3%A1tica_Unida&amp;diff=12145</id>
		<title>Sinistra Democrática Unida</title>
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		<updated>2013-01-14T12:15:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.38.52: /* Persönlichkeiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Sinistra Democrática Unida''' (kurz '''SDU''', deutsch ''Vereinigte Demokratische Linke'') ist ein linkes Wahl- und Parteienbündnis in [[Sagradien]] bestehend aus der [[Partido Comunista Sagradês|Sagradischen Kommunistischen Partei]] (PCS), den [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|Sagradischen Linksdemokraten]] (DSS) und weiteren Parteien der politischen Linken.&lt;br /&gt;
Die SDU wurde vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahlen 2008]] als Wahlbündnis gegründet und nach dem Wahlerfolg von 7,2% der Stimmen in eine permanente Parteienkonföderation umgewandelt. Sie steht in der Nachfolge des reformkommunistischen Wahlbündnisses [[Unitá de la Sinistra]] (Unitá-PCS), das von 1990 bis 2004 bestanden hatte. Unmittelbarer Vorläufer der SDU bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] war die Wahlallianz ''Lista de la Sinistra'' aus PCS und DSS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Die SDU versteht sich als linkes Reformbündnis und als antikapitalistische Alternative zu den ''liberalen'' und ''konservativen'' Parteien Sagradiens. Sie umfasst (links)sozialistische, reform- und eurokommunistische, antikapitalistisch-&amp;quot;movimentalistische&amp;quot;, alterglobalistische und trotzkistische sowie ökosozialistische Strömungen. In europapolitischen Fragen nimmt die SDU eine integrationsskeptische Haltung ein und kritisiert die EU als neoliberales und undemokratisches Elitenprojekt. Dem stellt sie die eigene Konzeption eines ”Europa der solidarischen Völker&amp;quot; gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Die SDU besteht aus mehreren Mitgliedsparteien sowie aus Einzelmitgliedern ohne weitere Parteizugehörigkeit. Mitgliedsparteien sind (Stand November 2010): &lt;br /&gt;
* [[Partido Comunista Sagradês]] (PCS), kommunistische Partei mit reformistischer Ausrichtung. Generalsekretär war bis 2010 [[Oscar Ricardo Escova]], auf ihn folgte [[Antónia Mas]].&lt;br /&gt;
* [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), linkssozialistische Partei, 2006 entstanden aus [[PSAP]], [[PSS]] und [[PRS]]. Politische Führer der Linksdemokraten sind PSAP-Politiker [[Luca Cardoso]] und Ex-[[ASUL]]-Minister [[Paulo Satyres]].&lt;br /&gt;
* [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS), linke antikapitalistische Partei, durch Abspaltung aus dem trotzkistischen [[Movimiento Socialista Revolucionário]] (MSR) entstanden, das bis 2010 selbst zum Bündnis gehörte. Gründer und Führungsfigur ist Ex-MSR-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
* [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), ökosozialistische Partei&lt;br /&gt;
* [[Partido d’Acción Socialista de Cuentez]] (PASC), linksautonomistische Regionalpartei in [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
* [[Partido Comunista d’Aziz]] (PCdA), kommunistische Partei, Schwesterpartei der [[PCS]] in [[Aziz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorläufer ==&lt;br /&gt;
=== Unitá de la Sinistra ===&lt;br /&gt;
Nach der Wende in Osteuropa und dem Untergang des kommunistischen Machtblocks trat die [[KPS|Sagradische Kommunistische Partei]] unter ihrem neuen Parteisekretär [[António Fiali]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] als Teil eines reformorientierten linken Wahlbündnisses namens [[Unitá de la Sinistra]] (Unitá-PCS) an, dem neben der KPS auch die linkssozialistische [[PSS]] und die linksalternative [[Democrâcia Crítica]] angehört hatten. Dieses Wahlbündnis unter Führung der Kommunisten wurde in wechselnden Konstellationen auch bei den Folgewahlen wiederholt und sicherte den kleinen Linksparteien als Bündnispartner der traditionsreichen KPS die parlamentarische Vertretung. Zwar kam es immer wieder zu Machtkämpfen und Streitereien im Bündnis, doch setzte sich seit 1998 weitgehend die Linie [[António Fiali]]s durch, der auf eine reformkommunistische und linksalternative Linie setzte. Von 1998 an tolerierte das kommunistische Linksbündnis eine rot-grüne Minderheitsregierung unter [[Julio De la Costa]], was zu inneren Spannungen führte, die schließlich 2004 im endgültigen Zerfall des Bündnisses resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Democráticoes de la Sinistra und Liste de la Sinistra ===&lt;br /&gt;
Als Ersatz für das zerfallene Bündnis bildeten die Kommunistische Partei und einige andere Linksparteien bei den [[Regionalwahlen 2005]] ein neues Wahlbündnis namens [[Democráticoes de la Sinistra|Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]], das jedoch nicht in allen Regionen in gleicher Konstellation antrat. Von der KP zunächst nur als lockeres Wahlbündnis angestrebt, drängten die anderen Parteien unter Führung von [[Paulo Satyres]] und PSAP-Chef [[Luca Cardoso]] auf die Bildung einer gemeinsamen integrierten Linkspartei, die schließlich im Mai 2006 ohne Beteiligung der Kommunisten aus der Taufe gehoben wurde und u.a. linke Sozialdemokraten wie [[Joán Docién Delavesc]] umfasste, die den Kurs der [[ASUL]] unter [[Santiago Diaz de Velozo]] ablehnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] traten DSS und KPS schließlich mit einer gemeinsamen Liste in der Wahlallianz ''Lista de la Sinistra'' an, die mit António Fiali als Spitzenkandidaten 5,2 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Nach der Wahl bildeten beide Parteien eine gemeinsame Parlamentsfraktion und bemühte sich um eine Fortsetzung der gemeinsamen Allianz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der SDU ==&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg bei der Parlamentswahl warb [[António Fiali]], Sprecher der Linksfraktion in der Abgeordnetenkammer, intensiv um eine organisatorische Verfestigung des Bündnisses. Anstelle einer Sammlungspartei sollte nun ein permanentes Parteienbündnis installiert werden, das dauerhafter sein sollte als die bisherigen Wahlbündnisse. Im Herbst 2006 wurde ein ''Forum der demokratischen Linken'' als Diskussionsplattform gegründet, an dem nicht nur Parteikommunisten und Linksdemokraten, sondern auch Trotzkisten, Ökosozialisten und andere linke Gruppen teilnahmen. Das von der Mitte-Rechts-Regierung [[Miguel Ánibal Luisanto]] geplante Reformgesetz sowie die eher unklare Haltung der unter ihrem Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] stärker auf die Mitte zielenden ASUL führte zu einem Politikvakuum, das die Linke gerne bedienen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem überraschenden Bruch der Regierung Luisanto im Frühjahr 2008 und der Ausrufung von Neuwahlen für den Sommer, beschleunigte sich der von Fiali eingeleitete Einigungsprozess der Linken. PCS und DSS vereinbarten für die Kammerwahlen die Gründung eines neuen Wahlbündnisses unter dem Namen ''Sinistra Democrática Unida'' (SDU), dem sich binnen weniger Wochen mehrere Linksparteien anschlossen. Dazu gehörte auch erneut der trotzkistische MSR unter der Führung von [[David Santesa]]. Außerdem traten auf der SDU-Liste auch unabhängige linke Aktivisten der Antiglobalisierungs-, Frauen- und Umweltbewegung an, die bisher teilweise dem linken Flügel der Sozialisten und der Grünen nahegestanden hatten oder gar nicht parteipolitisch gebunden waren. Im Wahlkampf trat die vereinigte Linke mit einem klaren und bisweilen populistischen Programm des linken Protests gegen die &amp;quot;unsoziale Raub-Politik&amp;quot; der Mitte-Rechts-Regierung Luisanto an und präsentierte sich als einzig glaubhafte Linkspartei in Abgrenzung zur gemäßigten Mitte-Links-Allianz [[Cerezo]] aus Sozialisten, Grünen und Linksliberalen. Unterstützt wurde das Linksbündnis nicht nur von der kommunistischen, sondern auch von großen Teilen der sozialdemokratischen Gewerkschaftsbewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolg bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
Am Ende erreichte die SDU bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahl im Juni 2008]] 7,2 Prozent der Stimmen und wurde vor den Grünen viertstärkste Kraft im Parlament. Spitzenkandidat António Fiali wurde zu einem der Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer gewählt und gab damit die Führung der Kammerfraktion ab. Neuer Fraktionssprecher wurde der junge Kommunist [[Nícola Mersenburg-López]], der als einer der Hoffnungsträger seiner Partei gilt und für einen antikapitalistischen Kurs und eine enge Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen sozialen Bewegungen steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2009]] trat die Vereinigte Demokratische Linke mit KP-Chef [[Oscar Ricardo Escova]] und Ex-ASUL-Minister und DSS-Mitglied [[Joán Docién Delavesc]] als Spitzenkandidaten an. Die SDU konnte entgegen ihren Erwartungen aber in keinem hohen Maße von der Wirtschaftskrise profitieren und entsendet mit 5,7 Prozent künftig vier Abgeordnete nach Brüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in zwölf von zwanzig sagradischen Regionen schnitt die SDU, die in allen Regionen mit gemeinsamen Listen antrat, mit landesweit durchschnittlich 7,9 Prozent der Stimmen sehr stark ab und erreichte in sechs Regionen eine unmittelbare Beteiligung an den Regionalregierungen. Besonders erfolgreich schnitt die SDU in der Region [[Bordez]] ab, wo die Linke unter der Führung von Paulo Satyres 19 Prozent der Stimmen hinter sich sammelte. Satyres war von 1990 bis 1997, damals noch als Mitglied der ASUL, selbst Präsident der Regionalregierung gewesen. Ein ebenfalls sehr gutes Ergebnis holte Spitzenkandidat [[Nícola Mersenburg-López]] für die SDU in Lojandía, wo die Linke 12 Prozent der Stimmen auf sich vereinte und künftig mit 13 Regionalräten vertreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2010]] in der [[Region Semestina]] sowie in [[Sarmay]] schnitt die SDU mit 5,5 bzw. 7 Prozent der Stimmen eher enttäuschend ab. Besonders in der Semestina hatte sich die Linke unter der Spitzenkandidatin [[Antónia Mas]], seit Frühjahr 2010 Generalsekretärin der Kommunisten, ein besseres Ergebnis erhofft. Hier war jedoch mit der antikapitalistischen [[FACEM]] eine Konkurrenzliste im linken Lager angetreten, die der SDU Stimmen kostete. Dennoch gehört die SDU in beiden Regionen als Teil einer breiten Linkskoalition aus Sozialisten, Grünen und Linken künftig der Regionalregierung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Wahlbündnissen der späten Neunziger und frühen 2000er Jahren ist die SDU stärker als dauerhaftes Parteienbündnis organisiert und verfügt auch in Nicht-Wahlzeiten über gemeinsame Institutionen sowie über die Möglichkeit einer individuellen Mitgliedschaft ohne Zugehörigkeit zu einer der Mitgliedsparteien. Seit Herbst 2008 hat die SDU ein ständiges nationales Sekretariat mit Sitz in [[Semess]]. Außerdem wurden seitdem in fast allen sagradischen Regionen regionale Sekretariate eingerichtet. Gleichzeitig wurde von den beteiligten Parteien eine gemeinsame Kommission eingesetzt, dei als Koordinationsgremium dient. Als nationale Koordinatoren fungieren die kommunistische Senatorin [[Laura Abenar]] und der DSS-Abgeordnete [[Carles Orezal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gemeinsamer Kongress der SDU, der einem Parteitag gleichkommt, fand im Sommer 2010 in Semess statt. Dabei wurde eine ''Junta Coordinativa'' als Leitungsgremium gewählt, dem neben den Parteichefs Antónia Mas (PCS), Paulo Satyres (DSS) und David Santesa (MAIS) sowie den parlamentarischen Sprechern weitere Persönlichkeiten der beteiligten Parteien und Organisationen angehören. Als Koordinatoren wurden Abenar und Orezal bestätigt. [[António Fiali]] (PCS) und [[Luca Cardoso]] (DSS) gehören dem Leitungsgremium ehrenhalber an. Als inoffizielle 'Leader' der SDU wurden von der Parteitagsregie die beiden Parteichefs [[Antónia Mas]] und [[Paulo Satyres]] in Szene gesetzt, wobei jedoch auch Fraktionschef [[Nícola Mersenburg-López]] eine wichtige Rolle innerhalb des Bündnisses zukommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ihren kommunistischen und sozialistischen Parteikern hinaus arbeitet die SDU auch eng mit außerparlamentarischen Gruppen und linken Bürgerbewegungen zusammen und sieht sich als moderne antikapitalistische, solidarische und ökosozialistische Alternative zu den Parteien der linken und rechten Mitte sowie der politischen Rechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach parteiinternen Widerständen innerhalb des trotzkistischen MSR gegenüber einer geplanten Öffnung der SDU gegenüber den sagradischen Sozialisten und der Intensivierung der Zusammenarbeit verließ das MSR im Januar 2010 de facto das Bündnis und berief seine Vertreter aus den Gremien ab. David Santesa verließ daraufhin mit seinen Anhängern die Partei und gründete im Februar das [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS), das die Mitgliedschaft des MSR in der SDU übernimmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parlamentswahl 2012 ==&lt;br /&gt;
Auf ihrem zweiten Kongress im Juli 2011 wählte die SDU mit großer Mehrheit den [[DSS]]-Sekretär [[Paulo Satyres]] zum Spitzenkandidaten für die [[Parlamentswahl 2012]]. Auf dieses Vorgehen hatten sich im Vorfeld bereits die Spitzen der Mitgliedsparteien geeinigt. Der Antrag der Parteispitzen, der u.a. die Kandidatur Satyres' vorsah, wurde daraufhin in einer Mitgliederbefragung der PCS abgesegnet und schließlich vom SDU-Kongress bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die SDU besitzt ein Verbindungsbüro zur kommunistisch dominierten Gewerkschaft [[CGL]] und profitiert von den traditionell engen Beziehungen der [[KPS]] zu der Arbeitnehmervertretung. Durch die DSS bestehen aber auch Kontakte zur traditionell sozialistisch orientierten Gewerkschaft [[CSSL]], die mehrheitlich der [[ASUL]] nahesteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jugend- und Studentenorganisationen der SDU fungieren v.a. die kommunistische [[Jovenes Comunistas Sagradés]] (JCS) und die [[Liga Comunista de Estudiantes]] (LCE) sowie die linksdemokratische [[Jovenes de la Sinistra]] (JOSI), die den beiden größten Mitgliedsparteien [[PCS]] und [[DSS]] nahestehen. Im Herbst 2011 kam es zur Gründung der [[Sinistra Democrática Jovén]] (SDJ) als eigenständigen Jugendverband der SDU, der die bestehenden Jugendorganisationen aber nicht ablösen, sondern ergänzen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Inoffizielle 'Leader' der SDU: [[Paulo Satyres]] (DSS-Sekretär), [[Antónia Mas]] (PCS-Sekretärin)&lt;br /&gt;
* Koordinatoren: [[Laura Abenar]] (PCS) (seit 2008), [[Carles Orezal]] (DSS) (seit 2008)&lt;br /&gt;
* Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer: [[Nícola Mersenburg-López]] (PCS) (seit 2008)&lt;br /&gt;
* Fraktionssprecher im Senat: [[Mário Bernardis]] (PCS)&lt;br /&gt;
* Sprecher der SDU-Delegation im Europaparlament: [[Joán Docién Delavesc]] (DSS) (seit 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolg bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahl 1990]]: 5,6 Prozent, 24 Sitze ('''Unitá/[[PCS]]''', Spitzenkandidat: [[António Fiali]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahl 1994]]: 4,2 Prozent, 18 Sitze ('''Unitá/[[PCS]]''', Spitzenkandidat: [[Oscar Ricardo Escova]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl 1998]]: 5,6 Prozent, 23 Sitze ('''Unitá''', Spitzenkandidat: [[António Fiali]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahl 2002]]: 3,6 Prozent, 15 Sitze ('''Unitá''', Spitzenkandidat: [[António Fiali]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahl 2006]]: 5,2 Prozent, 22 Sitze ('''[[PCS]]/[[DSS]]''', Spitzenkandidat: [[António Fiali]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahl 2008]]: 7,5 Prozent, 32 Sitze ('''SDU''', Spitzenkandidat: [[António Fiali]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012|Kammerwahl 2012]]: 6,9 Prozent, 30 Sitze ('''SDU''', Spitzenkandidat: [[Paulo Satyres Blanco]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.38.52</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Paulo_Satyres_Blanco&amp;diff=12141</id>
		<title>Paulo Satyres Blanco</title>
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		<updated>2013-01-14T12:08:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.38.52: /* Spitzenkandidatur der SDU 2012 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Paulo Gustavo Satyres Blanco''' (*10.10.1947 in Algier/Algerien) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] linkssozialistischer Politiker. Er war von 1990 bis 1997 Präsident der [[Region Bordez]] und 1998 bis 2000 [[Wirtschaftsminister|Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett De la Costa I|ersten Kabinett De la Costa]]. Von 1997 bis 2000 amtierte er als Vizegeneralsekretär der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Nach seinem Austritt aus der Asul gründete er 2000 die linkssozialistische [[PRS]], er er bis 2006 vorstand. Seitdem ist er Sekretär der [[DSS]] und einer der Führungspolitiker der vereinigten linken [[SDU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und frühe Parteikarriere in der ASUL ===&lt;br /&gt;
Der Sohn des Diplomaten [[Oscar Satyres Blanco]] (u.a. sagradischer Botschafter in Algier, Paris und London), wurde im damals noch französischen Algerien geboren und wuchs in Paris und London auf, bevor er sich entschloss, in Paris und Moskau Soziologie und Jura zu studieren. Bereits in seinem Studium kam er mit linksradikalen Gruppen in Verbindung, beteiligte sich 1968 an Studentenprotesten in Paris und gewann 1969 ein Stipendium der linken [[Academía Carles Iudeta|Iudeta-Akademie]] für ein Studium in der russischen Hauptstadt. Bereits während des Studiums arbeitete Satyres in der Führung der sozialistischen Studentenvereinigung [[COSES]] mit und baute den Auslandsverband in Moskau auf. Nach dem Sieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] folgte der Beitritt zur ASUL, nach Aussage Satyres' aufgrund seiner Bewunderung für das linke Projekt des damaligen Sozialistenführers [[Joán Caval]]. Nach seinem Studienabschluss arbeitete Satyres als Rechtsanwalt und war als junger Jurist auch an der Verteidigung einiger linker Terroristen des [[Grupo Sêglu Rôiso]] beteiligt, was ihm landesweite Aufmerksamkeit bescherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 veröffentlichte Satyres Blanco sein erstes Buch „Das Kapital und der demokratische Weg zum Gesellschaftssozialismus“ beim linken „[[Roses-Verlag]]&amp;quot;, dem Hausverlag der Sozialistischen Partei. Im gleichen Jahr wurde er zum Vizesekretär der [[Juventú Socialista|Jungsozialisten]] gewählt und engagierte sich in der Gewerkschaft [[CSSL]]. 1978 stieg Satyres zum Nationalen Sekretär der Sozialistischen Jugend auf. Im Folgejahr wurde er erstmals für die Asul in die [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Bereits zu dieser Zeit galt er als Anhänger des Führers der Parteilinken, [[Andrés Colón]], der die ASUL 1982 auch als Spitzenkandidat in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Kammerwahlen]] führte. Satyres gehörte damals zum engeren Mitarbeiterstab Andrés Colóns. Nach der Wahlniederlage versuchte er, in der Führung der Kammergruppe der Sozialisten Fuß zu fassen, verlor aber die Kampfabstimmung um das Amt des parlamentarischen Geschäftsführers der ASUL-Gruppe gegen [[Damián Ornelo]]. Nach dem Rücktritt Ornelos im Jahr 1984 verzichtete Satyres auf eine neuerliche Kandidatur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere in der Region Bordez ===&lt;br /&gt;
Stattdessen wechselte Satyres im Jahr 1985 in die Regionalpolitik. Auf Vorschlag Colóns hin holte ihn der [[Bordez|bordezische]] Regionalsekretär [[Simón Asprilla]] als Wahlkampfleiter in sein Kampagnenteam und machte ihn im Anschluss an die Wahlen zum Generalsekretär der [[Regionaljunta]]. Gleichzeitig wurde er auch auf der sozialistischen Liste in den [[Regionalrat]] gewählt. In der Zeit in Bordez emanzipierte sich Satyres von seinem Mentor Colón und präsentierte einige moderne Grundsatzpapiere, die den Weg der Asul hin zu einer modernen ökologischen Linkspartei öffnen sollten. Damit erarbeitete sich Satyres den Ruf eines linken Reformers und wurde bald als herausragender Exponent der neuen [[Guarda Jovén|Jungen Garde]] in der Partei angesehen, zu denen bald auch [[Julio De la Costa]] oder [[Mariano Larcón]] gerechnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Satyres stieg 1987 in den Vorstand der bordezischen Sozialisten auf und organisierte erfolgreich den [[Regionalwahlen 1989|Regionalwahlkampf 1989]], in dessen Folge er sich energisch für die Bildung einer Mitte-Links-Koalition mit den [[Verdes|Grünen]] einsetzte. Die neue Koalition wurde schließlich maßgeblich von Satyres ausgehandelt, der in der Folge an die Spitze der regionalen Sozialbehörde wechselte. Wenig später wurde Satyres erstmals in den Vorstand des sozialistischen Nationalverbands gewählt. Nach einer politischen Affäre Asprillas und dessen Rücktritt im Frühjahr 1990 wählte die [[rot-grüne Koalition]] in [[Biniar]] mithilfe der tolerierenden [[PCS|Kommunisten]] Satyres zum neuen Präsidenten der Regionaljunta, wodurch Satyres endgültig zu einem der nationalen Hoffnungsträger der Sozialisten avancierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg in die engere Parteiführung und Primaries 1992 ===&lt;br /&gt;
Nach der verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Parlamentswahl 1990]] und dem Rücktritt von [[Donado Ricardes]] als Parteiführer, unterstützte Satyres den Parteilinken [[Francisco Montero]] bei der Wahl des neuen ASUL-Generalsekretärs, der aber dem von der bisherigen Parteiführung favorisierten [[Luis José López]] den Vortritt lassen musste. Satyres wurde als Sekretär für Außenhandel und Entwicklungspolitik erstmals ins Exekutivkomitee des Parteivorstands gewählt und übernahm wenig später auch die Führung des bordezischen Regionalverbands. Er gründete zudem seinen eigenen Corrente unter dem Namen „[[Corrente Satyrista|Reforma Socialista]]“. Die Stunde Satyres' schlug schließlich auf dem Artirer Parteitag der ASUL im März 1991. Satyres brachte einen Vorschlag, die so genannten &amp;quot;[[Proposiciones de l'Artir]]&amp;quot; in die Debatte ein, die mit ambitionierten postmaterialistisch und ökologisch inspirierten Thesen das alte [[Manifesto de Semesta 1977|Parteiprogramm von 1977]] in entscheidenden Punkten revidieren sollte, was das alte Parteiestablishment und der bis dahin dominierende Zentrumsflügel der Partei als Affront verstanden. Wesentliche Inspirationsquelle des Papiers und einer der Co-Autoren Satyres' war der linke Soziologe [[Carles Nacesta]]. Gegen den Willen der Parteiführung wurde das Papier schließlich verabschiedet und dem Semestiner Parteiprogramm von 1977 vorangestellt. Satyres galt schlagartig als Shootingstar der Parteilinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des [[ASUL-Parteispendenaffäre 1992|Parteispendenskandals in der ASUL]] und dem Rücktritt López’ vom höchsten Parteiamt, bezog Satyres – ermutigt von seiner neuen Machtstellung – öffentlich Stellung und forderte eine rücksichtslose Aufklärung der Verfehlungen. Zusammen mit den anderen Jungen im Vorstand wie Julio De la Costa setzte er durch, dass es zum ersten Mal in der Parteigeschichte zu einer Mitgliederbefragung über den neuen Generalsekretär der Partei kommen sollte. In den Primaries trat Satyres schließlich gegen [[António Grande Illega]], [[María Benítez]] und [[Nestor Ortega]] an, verlor die Abstimmung gegen Grande Illega aber mit 39 zu 42 Prozent der Stimmen. Auf dem folgenden Parteitag der Sozialisten in Sollar wurde Grande Illega schließlich offiziell neuer Parteiführer, Mitkandidatin María Benítez wurde zur Stellvertreterin Grandes gewählt, Satyres blieb jedoch Mitglied der Parteiführung. Zudem übernahm er nach dem Rückzug Colóns aus der Parteipolitik 1991 und der Verwicklung Francisco Monteros in die Parteiaffäre 1992 die inoffizielle Führung der Parteilinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die Parteiführung 1993-1997 ===&lt;br /&gt;
Satyres' Sieg bei den [[Regionalwahlen 1993]] stärkte seine parteiinterne Stellung nochmals. Zu dieser Zeit galt er als unumstrittene, wenn auch inoffizielle Nummer Zwei in der Partei und arbeitete mit an der Profilierung der ASUL als linke Alternative zur regierenden Volkspartei, was eine Abkehr vom vormaligen Mitte-Kurs eines Donado Ricardes bedeutete. Ziel war die Bildung einer linken Regierung, gegebenenfalls in Koalition mit den sagradischen Grünen. Satyres’ rot-grüne Koalition in der Industrieregion Bordez, die seit 1993 über eine eigene parlamentarische Mehrheit verfügte, galt dafür als Vorbild für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Sozialisten und Grünen. Im Wahlkampf für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] fungierte Satyres als Experte für Wirtschafts- und Arbeitsmarktfragen im Team von Spitzenkandidat Grande Illega und wurde als sicherer Ministerkandidat gehandelt. Die Sozialisten verloren jedoch die Wahl und verblieben in der Opposition. In der Folge wurden Satyres vermehrt Ambitionen auf eine Ablösung Grandes noch vor den kommenden Wahlen nachgesagt, die er nur vorsichtig dementierte. Als Konkurrent brachte sich nun zunehmend ausgerechnet sein alter Mitstreiter Julio De la Costa in Stellung, der für einen weniger radikalen Linkskurs stand und den Parteirechten als eher vermittelbar galt. Zudem waren Satyres’ europakritische Positionen in der Partei umstritten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grande Illega im Frühjahr 1997 seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur erklärte, meldeten erwartungsgemäß Satyres und De la Costa als einzige ihre Kandidatur bei den in der Folge stattfindenden Primaries an. Während Satyres nicht nur von einem Teil des traditionalistisch-linken Parteiflügels favorisiert wurde, sammelten neben der Parteirechten, die De la Costa als &amp;quot;kleineres Übel&amp;quot; ansahen, auch die Mehrheit der zentristischen Mittelfraktion um Grande Illega hinter De la Costa, der sich schließlich gegen Satyres durchsetzen konnte. Der von Satyres hart geführte parteiinterne Wahlkampf wurde von vielen alten Weggefährten kritisiert, die eine Beschädigung des Siegers De la Costa befürchteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;quot;Trost&amp;quot; wurde der unterlegene Paulo Satyres auf dem folgenden Parteikongress der Sozialisten als Nachfolger von [[María Benítez Saforcada]] zum Vizegeneralsekretär der Partei gewählt. Zuvor hatte er sich mit De la Costa auf eine neue Mehrheitslinie geeinigt, die die Vorherrschaft der Parteirechten verhindern sollte. Zusammen mit dem neuen Generalsekretär und Premierkandidaten De la Costa suchte er nun die Rolle einer mächtigen Nummer Zwei in einer ''Doppelspitze'' auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Herbst 1997 stattfindenden [[Regionalwahlen 1997|Regionalwahlen]] stellte sich Paulo Satyres nicht mehr der Wiederwahl, unterstützte aber seinen Vertrauten und &amp;quot;Kronprinzen&amp;quot; [[Enrico Neves]]. In einem extrem polarisierenden und von Kritikern als populistisch bezeichneten Wahlkampf, in dem Neves' Gegenkandidat in Bordez, Ex-Wirtschaftsminister [[Miguel Ánibal Luisanto]] besonders das integrationspolitische Programm der ASUL kritisierte, geriet Satyres immer wieder in die politische Schusslinie. Eine politische Affäre um seinen Generalsekretär [[Simón Carrer]] brachte ihn in den Verdacht, öffentliche Gelder für den Wahlkampf zu benutzen. Schließlich drehte Luisanto die politische Stimmung spektakulär gegen die regierenden Sozialisten und gewann die Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministeramt und Rücktritt 2000 ===&lt;br /&gt;
Im sozialistischen Spitzenteam für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] war Satyres als Experte für Wirtschafts- und Industriepolitik vertreten und suchte sich als klare Nummer Zwei der Partei und als Wortführer einer traditionell sozialistischen Wirtschaftspolitik zu profilieren. Nach dem deutlichen Wahlsieg der Sozialisten im September 1998 gegen die amtierende liberalkonservative Koalition bekleidete Satyres im [[Kabinett De la Costa I|ersten Kabinett De la Costa]] den Posten des [[Wirtschaftsminister|Wirtschafts- und Industrieministers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regierung kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Regierungschef De la Costa und seinem ambitionierten Wirtschaftsminister. Die Differenzen zwischen De la Costa und Satyres basierten nicht nur auf persönlichen Gegensätzen und Animositäten, sondern auch auf der Betonung gesellschaftsliberaler Fragen durch De la Costa, welches die Gruppe um Satyres als falsche Akzentsetzung kritisierte. Hinzu kamen außen- und europapolitische Gegensätze. Die Euro-Einführung 1999 kommentierte Satyres abfällig und die Reformen der Regierung zum Staatsbürgerschaftsrecht und der Zuerkennung größerer Autonomie für die Regionen lehnte er ab. Als klar wurde, dass sich Satyres mut seinen Vorstellungen einer traditionellen Industriepolitik nicht würde durchsetzen können und dafür auch nicht die Unterstützung De la Costas hatte, erklärte Satyres im Juli 2000 seinen Rücktritt von allen Ämtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung des PRS ===&lt;br /&gt;
Wenige Wochen später verließ Satyres auch die sozialistische Kammergruppe und die Partei und kündigte die Gründung einer eigenen &amp;quot;sozialistisch-republikanischen Partei&amp;quot; an. Ihm folgten einige Getreue vom linken und europakritischen Parteiflügel der ASUL, die seit 1997 zunehmend marginalisiert worden waren, darunter aber nur drei Abgeordnete der ASUL. Im Dezember 2001 gründete sich auf einem Kongress in [[Biniar]] der [[Partido Republicano Socialista]] (PRS), der Satyres zum Parteivorsitzenden (Presidente del Partido) wählte. Im Gründungsmanifest bezeichnete sich der PRS als &amp;quot;sozialistische demokratische Bürgerpartei der republikanischen Linken&amp;quot;. Neben klassich linkssozialdemokratischen Positionen zum Wohlfahrtsstaat und zum demokratischen Sozialismus sowie pazifistischen und globalisierungskritischen Ansichten bezog der PRS zudem dezidiert europaskeptische Positionen und kritisierte die Europäische Union als neoliberal geprägten antidemokratischen Superstaat, der auf einen Wirtschaftszentralismus ausgerichtet sei. Politische Gegner und Beobachter bezeichneten die PRS als links-populistische Formation mit souveränistischen wie kommunistischen Anleihen. In Satyres' Heimatregion Bordez trat eine ganze Reihe linksgerichteter Kommunalabgeordneter zum PRS über, im dortigen Regionalrat konstituierte sich eine dreimannstarke PRS-Fraktion aus den Reihen der ASUL. Die sozialistischen Bürgermeister der Städte [[Iero]], [[Francisco Helardo]], und [[Korcalla]], [[Mário Arçano]], traten der PRS im Frühjahr 2002 bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er die nächsten Monate nutzte, um die Parteiorganisation seiner PRS aufzubauen, zog die PRS bei den [[Regionalwahlen 2001]] in die Regionalräte von [[Bordez]] und der [[Region Semestina]] ein. Als Spitzenkandidat in Bordez kehrte Satyres damit ins regionale Parlament zurück, wo er bis 1997 als regionaler Regierungschef amtiert hatte. Von diesem Erfolg ermutigt, nahm die PRS mit einer eigenen Liste unter Führung Satyres' an der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] teil, verpasste mit 1,3 Prozent der Stimmen aber den Einzug in die Abgeordnetenkammer, womit Satyres aus dem nationalen Parlament ausschied. Bei der [[Senatswahl 2003]] kandidierte Satyres in Bordez als Direktkandidat, verfehlte aber einen Einzug ins Oberhaus des sagradischen Parlaments. Bei den [[Europawahlen 2004]] trat Satyres als Spitzenkandidat einer eigenen Wahlliste der ''Republicanoes per l'Europa Alternativa'' an. Auf der Liste kandidierten neben Satyres und anderen PRS-Mitgliedern auch Parteilose, Radikale und Ökosozialisten der [[Alternativa Rôiso-Verde]]. Die Nominierung des als früherer [[PSP]]-Anhänger bekannten Europaskeptikers [[Maurício Cabarell]] führte zu öffentlichem Aufsehen und Verwirrung. Linke warfen Satyres daraufhin rechten Populismus vor. Als Cabarell sich zu allem Überdruss auch noch scharf anti-israelisch äußerte, musste sich Satyres schließlich von Cabarell distanzieren, woraufhin dieser auf eine Kandidatur verzichtete. Dennoch schnitt die Liste Satyres' enttäuschend ab und verfehlte mit einem Stimmenanteil von 1,2 Prozent den Einzug ins Parlament deutlich. Bei den zeitgleich abgehaltenen [[Kommunalwahlen 2004]] konnte die Partei lediglich in [[Bordez]] Erfolge erzielen, schnitt im gesamten Land aber schwach ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comeback als Sekretär der Linksdemokraten ===&lt;br /&gt;
Die Niederlagen 2002 und 2004 führten schließlich zu einer Strategieänderung, in deren Zusammenhang Satyres sich wieder den anderen Linksparteien annäherte und sich anlässlich der [[Regionalwahlen 2005]] am Bündnis der [[DSS|Sagradischen Linksdemokraten]] beteiligte, das von [[PSAP]]-Chef [[Luca Cardoso]] initiiert worden war und in einigen Regionen auch die [[KPS]] umfasste. Als Spitzenkandidat in Bordez zog Satyres erneut in den Regionalrat ein. Als sich die [[DSS]] im Mai 2006 unter wesentlicher Fürsprache Fialis als Partei konstituierte, löste Satyres seinen letztlich kaum noch erfolgreichen PRS auf und wurde zum ersten Parteisekretär der [[DSS]] gewählt. Als solcher gehörte er zusammen mit Parteipräsident [[Luca Cardoso]] zur unmittelbaren Führung der neuen Partei, die bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] im Bündnis mit der [[PCS|Kommunistischen Partei]] unter Führung von [[António Fiali]] in die Kammer einzog. Als Nummer Zwei der gemeinsamen [[Lista de la Sinistra]] hinter Fiali kehrte auch Satyres bei der Wahl wieder in die Abgeordnetenkammer zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen 2008]] erneuerten DSS und PCS ihre Zusammenarbeit und gründeten das Parteienbündnis [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU). Anders als die Linken Listen 1998 und 2002 soll die SDU dauerhaft eingerichtet werden und mit einem sechsköpfigen Koordinationsausschuss ein ständiges Führungsorgan haben, dem Paulo Satyres als DSS-Vertreter angehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] kandidierte Paulo Satyres erneut, diesmal als Spitzenkandidat der SDU, in der [[Region Bordez]]. Mit einem Stimmenanteil von 19 Prozent der Stimmen holte Satyres das beste Ergebnis der äußeren Linken bei einer Regionalwahl seit über zwanzig Jahren und das mit Abstand stärkste Ergebnis der SDU landesweit. Er trug damit wesentlich zum Sieg der Linksparteien gegen die Rechte bei, welche die Wahl des linken Sozialisten [[Santiago Valarosa]] zum Präsidenten der Region ermöglichte. Auf ein Amt in der neuen Regionaljunta verzichtete Satyres jedoch. Seine Position im Linksbündnis [[SDU]] galt nach diesem Erfolg und der Wahl [[António Fiali]]s ins eher repräsentative Amt eines Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer als deutlich gestärkt. Als Parteisekretär der [[DSS]] bildete er fortan gemeinsam mit der 2010 zur Parteisekretärin der [[KPS]] gewählten [[Antónia Mas]] ein inoffizielles Führungsduo der Linken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spitzenkandidat der SDU 2012 ===&lt;br /&gt;
Nachdem PCS-Sekretärin [[Antónia Mas]] im Frühjahr 2011 angedeutet hatte, nicht auf die Spitzenkandidatur der Linken bei der [[Parlamentswahl 2012]] zu bestehen, einigten sich die Führungsspitzen der PCS und der DSS auf eine gemeinsame Kandidatur unter Führung von Satyres. Auf dem Kongress der SDU in [[Ostino]] im Juli 2011 wurde Satyres schließlich mit deutlicher Mehrheit zum Spitzenkandidaten der linken Gemeinschaftsliste gewählt, Antónia Mas wurde auf Platz Zwei, [[Nícola Mersenburg-López]] auf Platz 3 der Liste gewählt. Mit Satyres als Führungspersönlichkeit verfolgte die SDU einen klaren Linkskurs mit heftiger Kritik an der neoliberalen Politik der vergangenen Jahrzehnte und einigen linkspopulistischen Akzenten, v.a. gegen die Europäische Union, die antisoziale Politik von EU und IWF sowie für eine Millionärssteuer und eine Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 70 Prozent. Gleichzeitig kündigten führende Politiker des Bündnisses aber an, unter bestimmten Umständen eine mögliche Mitte-Links-Regierung unter [[ASUL]]-Kandidatin [[Mercé Serrat Cabarell]] unterstützen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Wahlergebnis von 6,9 Prozent wurde die SDU bei der [[Parlamentswahl 2012]] schließlich viertstärkste Kraft gleichauf mit der rechtspopulistischen [[PSP]]. Angesichts der Verluste gegenüber 2008 und der höheren Ansprüche wurde dieses Resultat als relative Niederlage Satyres Blancos gewertet, der in seinem Anspruch auf die unumstrittene Führung des Linksbündnisses damit deutlich zurückgeworfen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1985-1989: Generalsekretär der Regionalregierung von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1989-1990: Beigeordneter Rat für Soziales, Gesundheit und Frauen der [[Region Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1990-1997: Präsident der [[Bordez|Junta Regional de Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett De la Costa I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1979-1986: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
* 1985-1998: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Bordez]] (ASUL)&lt;br /&gt;
* 1998-2002: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (ASUL, seit 2000 fraktionslos)&lt;br /&gt;
* seit 2001: Regionalrat in [[Bordez]] ([[PRS]], 2005-2009 [[DSS]], seit 2009 [[SDU]])&lt;br /&gt;
* seit 2006: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] ([[Lista de la Sinistra]]/[[SDU]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1974-1978: Vizesekretär der [[Juventú Socialista]] (JUSO)&lt;br /&gt;
* 1978-1981: Nationaler Sekretär der JUSO&lt;br /&gt;
* 1991-1998: Regionalsekretär der ASUL Bordez&lt;br /&gt;
* 1992 Kandidat für das Amt des ASUL-Generalsekretärs&lt;br /&gt;
* 1997-2000: Vizegeneralsekretär der ASUL&lt;br /&gt;
* 1997 Kandidat für die ASUL-Spitzenkandidatur bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl 1998]]&lt;br /&gt;
* 2000-2006: Präsident des [[Partido Republicano Socialista]] (PRS)&lt;br /&gt;
* Seit 2006: Parteisekretär der [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS)&lt;br /&gt;
* Seit 2009: Mitglied der ''Junta Coordinativa'' der [[SDU]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident von Bordez|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der SDU|Satyres]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.38.52</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Paulo_Satyres_Blanco&amp;diff=12140</id>
		<title>Paulo Satyres Blanco</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Paulo_Satyres_Blanco&amp;diff=12140"/>
		<updated>2013-01-14T12:08:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.38.52: /* Spitzenkandidatur 2012 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Paulo Gustavo Satyres Blanco''' (*10.10.1947 in Algier/Algerien) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] linkssozialistischer Politiker. Er war von 1990 bis 1997 Präsident der [[Region Bordez]] und 1998 bis 2000 [[Wirtschaftsminister|Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett De la Costa I|ersten Kabinett De la Costa]]. Von 1997 bis 2000 amtierte er als Vizegeneralsekretär der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Nach seinem Austritt aus der Asul gründete er 2000 die linkssozialistische [[PRS]], er er bis 2006 vorstand. Seitdem ist er Sekretär der [[DSS]] und einer der Führungspolitiker der vereinigten linken [[SDU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und frühe Parteikarriere in der ASUL ===&lt;br /&gt;
Der Sohn des Diplomaten [[Oscar Satyres Blanco]] (u.a. sagradischer Botschafter in Algier, Paris und London), wurde im damals noch französischen Algerien geboren und wuchs in Paris und London auf, bevor er sich entschloss, in Paris und Moskau Soziologie und Jura zu studieren. Bereits in seinem Studium kam er mit linksradikalen Gruppen in Verbindung, beteiligte sich 1968 an Studentenprotesten in Paris und gewann 1969 ein Stipendium der linken [[Academía Carles Iudeta|Iudeta-Akademie]] für ein Studium in der russischen Hauptstadt. Bereits während des Studiums arbeitete Satyres in der Führung der sozialistischen Studentenvereinigung [[COSES]] mit und baute den Auslandsverband in Moskau auf. Nach dem Sieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] folgte der Beitritt zur ASUL, nach Aussage Satyres' aufgrund seiner Bewunderung für das linke Projekt des damaligen Sozialistenführers [[Joán Caval]]. Nach seinem Studienabschluss arbeitete Satyres als Rechtsanwalt und war als junger Jurist auch an der Verteidigung einiger linker Terroristen des [[Grupo Sêglu Rôiso]] beteiligt, was ihm landesweite Aufmerksamkeit bescherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 veröffentlichte Satyres Blanco sein erstes Buch „Das Kapital und der demokratische Weg zum Gesellschaftssozialismus“ beim linken „[[Roses-Verlag]]&amp;quot;, dem Hausverlag der Sozialistischen Partei. Im gleichen Jahr wurde er zum Vizesekretär der [[Juventú Socialista|Jungsozialisten]] gewählt und engagierte sich in der Gewerkschaft [[CSSL]]. 1978 stieg Satyres zum Nationalen Sekretär der Sozialistischen Jugend auf. Im Folgejahr wurde er erstmals für die Asul in die [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Bereits zu dieser Zeit galt er als Anhänger des Führers der Parteilinken, [[Andrés Colón]], der die ASUL 1982 auch als Spitzenkandidat in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Kammerwahlen]] führte. Satyres gehörte damals zum engeren Mitarbeiterstab Andrés Colóns. Nach der Wahlniederlage versuchte er, in der Führung der Kammergruppe der Sozialisten Fuß zu fassen, verlor aber die Kampfabstimmung um das Amt des parlamentarischen Geschäftsführers der ASUL-Gruppe gegen [[Damián Ornelo]]. Nach dem Rücktritt Ornelos im Jahr 1984 verzichtete Satyres auf eine neuerliche Kandidatur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere in der Region Bordez ===&lt;br /&gt;
Stattdessen wechselte Satyres im Jahr 1985 in die Regionalpolitik. Auf Vorschlag Colóns hin holte ihn der [[Bordez|bordezische]] Regionalsekretär [[Simón Asprilla]] als Wahlkampfleiter in sein Kampagnenteam und machte ihn im Anschluss an die Wahlen zum Generalsekretär der [[Regionaljunta]]. Gleichzeitig wurde er auch auf der sozialistischen Liste in den [[Regionalrat]] gewählt. In der Zeit in Bordez emanzipierte sich Satyres von seinem Mentor Colón und präsentierte einige moderne Grundsatzpapiere, die den Weg der Asul hin zu einer modernen ökologischen Linkspartei öffnen sollten. Damit erarbeitete sich Satyres den Ruf eines linken Reformers und wurde bald als herausragender Exponent der neuen [[Guarda Jovén|Jungen Garde]] in der Partei angesehen, zu denen bald auch [[Julio De la Costa]] oder [[Mariano Larcón]] gerechnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Satyres stieg 1987 in den Vorstand der bordezischen Sozialisten auf und organisierte erfolgreich den [[Regionalwahlen 1989|Regionalwahlkampf 1989]], in dessen Folge er sich energisch für die Bildung einer Mitte-Links-Koalition mit den [[Verdes|Grünen]] einsetzte. Die neue Koalition wurde schließlich maßgeblich von Satyres ausgehandelt, der in der Folge an die Spitze der regionalen Sozialbehörde wechselte. Wenig später wurde Satyres erstmals in den Vorstand des sozialistischen Nationalverbands gewählt. Nach einer politischen Affäre Asprillas und dessen Rücktritt im Frühjahr 1990 wählte die [[rot-grüne Koalition]] in [[Biniar]] mithilfe der tolerierenden [[PCS|Kommunisten]] Satyres zum neuen Präsidenten der Regionaljunta, wodurch Satyres endgültig zu einem der nationalen Hoffnungsträger der Sozialisten avancierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg in die engere Parteiführung und Primaries 1992 ===&lt;br /&gt;
Nach der verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Parlamentswahl 1990]] und dem Rücktritt von [[Donado Ricardes]] als Parteiführer, unterstützte Satyres den Parteilinken [[Francisco Montero]] bei der Wahl des neuen ASUL-Generalsekretärs, der aber dem von der bisherigen Parteiführung favorisierten [[Luis José López]] den Vortritt lassen musste. Satyres wurde als Sekretär für Außenhandel und Entwicklungspolitik erstmals ins Exekutivkomitee des Parteivorstands gewählt und übernahm wenig später auch die Führung des bordezischen Regionalverbands. Er gründete zudem seinen eigenen Corrente unter dem Namen „[[Corrente Satyrista|Reforma Socialista]]“. Die Stunde Satyres' schlug schließlich auf dem Artirer Parteitag der ASUL im März 1991. Satyres brachte einen Vorschlag, die so genannten &amp;quot;[[Proposiciones de l'Artir]]&amp;quot; in die Debatte ein, die mit ambitionierten postmaterialistisch und ökologisch inspirierten Thesen das alte [[Manifesto de Semesta 1977|Parteiprogramm von 1977]] in entscheidenden Punkten revidieren sollte, was das alte Parteiestablishment und der bis dahin dominierende Zentrumsflügel der Partei als Affront verstanden. Wesentliche Inspirationsquelle des Papiers und einer der Co-Autoren Satyres' war der linke Soziologe [[Carles Nacesta]]. Gegen den Willen der Parteiführung wurde das Papier schließlich verabschiedet und dem Semestiner Parteiprogramm von 1977 vorangestellt. Satyres galt schlagartig als Shootingstar der Parteilinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des [[ASUL-Parteispendenaffäre 1992|Parteispendenskandals in der ASUL]] und dem Rücktritt López’ vom höchsten Parteiamt, bezog Satyres – ermutigt von seiner neuen Machtstellung – öffentlich Stellung und forderte eine rücksichtslose Aufklärung der Verfehlungen. Zusammen mit den anderen Jungen im Vorstand wie Julio De la Costa setzte er durch, dass es zum ersten Mal in der Parteigeschichte zu einer Mitgliederbefragung über den neuen Generalsekretär der Partei kommen sollte. In den Primaries trat Satyres schließlich gegen [[António Grande Illega]], [[María Benítez]] und [[Nestor Ortega]] an, verlor die Abstimmung gegen Grande Illega aber mit 39 zu 42 Prozent der Stimmen. Auf dem folgenden Parteitag der Sozialisten in Sollar wurde Grande Illega schließlich offiziell neuer Parteiführer, Mitkandidatin María Benítez wurde zur Stellvertreterin Grandes gewählt, Satyres blieb jedoch Mitglied der Parteiführung. Zudem übernahm er nach dem Rückzug Colóns aus der Parteipolitik 1991 und der Verwicklung Francisco Monteros in die Parteiaffäre 1992 die inoffizielle Führung der Parteilinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die Parteiführung 1993-1997 ===&lt;br /&gt;
Satyres' Sieg bei den [[Regionalwahlen 1993]] stärkte seine parteiinterne Stellung nochmals. Zu dieser Zeit galt er als unumstrittene, wenn auch inoffizielle Nummer Zwei in der Partei und arbeitete mit an der Profilierung der ASUL als linke Alternative zur regierenden Volkspartei, was eine Abkehr vom vormaligen Mitte-Kurs eines Donado Ricardes bedeutete. Ziel war die Bildung einer linken Regierung, gegebenenfalls in Koalition mit den sagradischen Grünen. Satyres’ rot-grüne Koalition in der Industrieregion Bordez, die seit 1993 über eine eigene parlamentarische Mehrheit verfügte, galt dafür als Vorbild für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Sozialisten und Grünen. Im Wahlkampf für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] fungierte Satyres als Experte für Wirtschafts- und Arbeitsmarktfragen im Team von Spitzenkandidat Grande Illega und wurde als sicherer Ministerkandidat gehandelt. Die Sozialisten verloren jedoch die Wahl und verblieben in der Opposition. In der Folge wurden Satyres vermehrt Ambitionen auf eine Ablösung Grandes noch vor den kommenden Wahlen nachgesagt, die er nur vorsichtig dementierte. Als Konkurrent brachte sich nun zunehmend ausgerechnet sein alter Mitstreiter Julio De la Costa in Stellung, der für einen weniger radikalen Linkskurs stand und den Parteirechten als eher vermittelbar galt. Zudem waren Satyres’ europakritische Positionen in der Partei umstritten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grande Illega im Frühjahr 1997 seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur erklärte, meldeten erwartungsgemäß Satyres und De la Costa als einzige ihre Kandidatur bei den in der Folge stattfindenden Primaries an. Während Satyres nicht nur von einem Teil des traditionalistisch-linken Parteiflügels favorisiert wurde, sammelten neben der Parteirechten, die De la Costa als &amp;quot;kleineres Übel&amp;quot; ansahen, auch die Mehrheit der zentristischen Mittelfraktion um Grande Illega hinter De la Costa, der sich schließlich gegen Satyres durchsetzen konnte. Der von Satyres hart geführte parteiinterne Wahlkampf wurde von vielen alten Weggefährten kritisiert, die eine Beschädigung des Siegers De la Costa befürchteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;quot;Trost&amp;quot; wurde der unterlegene Paulo Satyres auf dem folgenden Parteikongress der Sozialisten als Nachfolger von [[María Benítez Saforcada]] zum Vizegeneralsekretär der Partei gewählt. Zuvor hatte er sich mit De la Costa auf eine neue Mehrheitslinie geeinigt, die die Vorherrschaft der Parteirechten verhindern sollte. Zusammen mit dem neuen Generalsekretär und Premierkandidaten De la Costa suchte er nun die Rolle einer mächtigen Nummer Zwei in einer ''Doppelspitze'' auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Herbst 1997 stattfindenden [[Regionalwahlen 1997|Regionalwahlen]] stellte sich Paulo Satyres nicht mehr der Wiederwahl, unterstützte aber seinen Vertrauten und &amp;quot;Kronprinzen&amp;quot; [[Enrico Neves]]. In einem extrem polarisierenden und von Kritikern als populistisch bezeichneten Wahlkampf, in dem Neves' Gegenkandidat in Bordez, Ex-Wirtschaftsminister [[Miguel Ánibal Luisanto]] besonders das integrationspolitische Programm der ASUL kritisierte, geriet Satyres immer wieder in die politische Schusslinie. Eine politische Affäre um seinen Generalsekretär [[Simón Carrer]] brachte ihn in den Verdacht, öffentliche Gelder für den Wahlkampf zu benutzen. Schließlich drehte Luisanto die politische Stimmung spektakulär gegen die regierenden Sozialisten und gewann die Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministeramt und Rücktritt 2000 ===&lt;br /&gt;
Im sozialistischen Spitzenteam für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] war Satyres als Experte für Wirtschafts- und Industriepolitik vertreten und suchte sich als klare Nummer Zwei der Partei und als Wortführer einer traditionell sozialistischen Wirtschaftspolitik zu profilieren. Nach dem deutlichen Wahlsieg der Sozialisten im September 1998 gegen die amtierende liberalkonservative Koalition bekleidete Satyres im [[Kabinett De la Costa I|ersten Kabinett De la Costa]] den Posten des [[Wirtschaftsminister|Wirtschafts- und Industrieministers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regierung kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Regierungschef De la Costa und seinem ambitionierten Wirtschaftsminister. Die Differenzen zwischen De la Costa und Satyres basierten nicht nur auf persönlichen Gegensätzen und Animositäten, sondern auch auf der Betonung gesellschaftsliberaler Fragen durch De la Costa, welches die Gruppe um Satyres als falsche Akzentsetzung kritisierte. Hinzu kamen außen- und europapolitische Gegensätze. Die Euro-Einführung 1999 kommentierte Satyres abfällig und die Reformen der Regierung zum Staatsbürgerschaftsrecht und der Zuerkennung größerer Autonomie für die Regionen lehnte er ab. Als klar wurde, dass sich Satyres mut seinen Vorstellungen einer traditionellen Industriepolitik nicht würde durchsetzen können und dafür auch nicht die Unterstützung De la Costas hatte, erklärte Satyres im Juli 2000 seinen Rücktritt von allen Ämtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung des PRS ===&lt;br /&gt;
Wenige Wochen später verließ Satyres auch die sozialistische Kammergruppe und die Partei und kündigte die Gründung einer eigenen &amp;quot;sozialistisch-republikanischen Partei&amp;quot; an. Ihm folgten einige Getreue vom linken und europakritischen Parteiflügel der ASUL, die seit 1997 zunehmend marginalisiert worden waren, darunter aber nur drei Abgeordnete der ASUL. Im Dezember 2001 gründete sich auf einem Kongress in [[Biniar]] der [[Partido Republicano Socialista]] (PRS), der Satyres zum Parteivorsitzenden (Presidente del Partido) wählte. Im Gründungsmanifest bezeichnete sich der PRS als &amp;quot;sozialistische demokratische Bürgerpartei der republikanischen Linken&amp;quot;. Neben klassich linkssozialdemokratischen Positionen zum Wohlfahrtsstaat und zum demokratischen Sozialismus sowie pazifistischen und globalisierungskritischen Ansichten bezog der PRS zudem dezidiert europaskeptische Positionen und kritisierte die Europäische Union als neoliberal geprägten antidemokratischen Superstaat, der auf einen Wirtschaftszentralismus ausgerichtet sei. Politische Gegner und Beobachter bezeichneten die PRS als links-populistische Formation mit souveränistischen wie kommunistischen Anleihen. In Satyres' Heimatregion Bordez trat eine ganze Reihe linksgerichteter Kommunalabgeordneter zum PRS über, im dortigen Regionalrat konstituierte sich eine dreimannstarke PRS-Fraktion aus den Reihen der ASUL. Die sozialistischen Bürgermeister der Städte [[Iero]], [[Francisco Helardo]], und [[Korcalla]], [[Mário Arçano]], traten der PRS im Frühjahr 2002 bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er die nächsten Monate nutzte, um die Parteiorganisation seiner PRS aufzubauen, zog die PRS bei den [[Regionalwahlen 2001]] in die Regionalräte von [[Bordez]] und der [[Region Semestina]] ein. Als Spitzenkandidat in Bordez kehrte Satyres damit ins regionale Parlament zurück, wo er bis 1997 als regionaler Regierungschef amtiert hatte. Von diesem Erfolg ermutigt, nahm die PRS mit einer eigenen Liste unter Führung Satyres' an der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] teil, verpasste mit 1,3 Prozent der Stimmen aber den Einzug in die Abgeordnetenkammer, womit Satyres aus dem nationalen Parlament ausschied. Bei der [[Senatswahl 2003]] kandidierte Satyres in Bordez als Direktkandidat, verfehlte aber einen Einzug ins Oberhaus des sagradischen Parlaments. Bei den [[Europawahlen 2004]] trat Satyres als Spitzenkandidat einer eigenen Wahlliste der ''Republicanoes per l'Europa Alternativa'' an. Auf der Liste kandidierten neben Satyres und anderen PRS-Mitgliedern auch Parteilose, Radikale und Ökosozialisten der [[Alternativa Rôiso-Verde]]. Die Nominierung des als früherer [[PSP]]-Anhänger bekannten Europaskeptikers [[Maurício Cabarell]] führte zu öffentlichem Aufsehen und Verwirrung. Linke warfen Satyres daraufhin rechten Populismus vor. Als Cabarell sich zu allem Überdruss auch noch scharf anti-israelisch äußerte, musste sich Satyres schließlich von Cabarell distanzieren, woraufhin dieser auf eine Kandidatur verzichtete. Dennoch schnitt die Liste Satyres' enttäuschend ab und verfehlte mit einem Stimmenanteil von 1,2 Prozent den Einzug ins Parlament deutlich. Bei den zeitgleich abgehaltenen [[Kommunalwahlen 2004]] konnte die Partei lediglich in [[Bordez]] Erfolge erzielen, schnitt im gesamten Land aber schwach ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comeback als Sekretär der Linksdemokraten ===&lt;br /&gt;
Die Niederlagen 2002 und 2004 führten schließlich zu einer Strategieänderung, in deren Zusammenhang Satyres sich wieder den anderen Linksparteien annäherte und sich anlässlich der [[Regionalwahlen 2005]] am Bündnis der [[DSS|Sagradischen Linksdemokraten]] beteiligte, das von [[PSAP]]-Chef [[Luca Cardoso]] initiiert worden war und in einigen Regionen auch die [[KPS]] umfasste. Als Spitzenkandidat in Bordez zog Satyres erneut in den Regionalrat ein. Als sich die [[DSS]] im Mai 2006 unter wesentlicher Fürsprache Fialis als Partei konstituierte, löste Satyres seinen letztlich kaum noch erfolgreichen PRS auf und wurde zum ersten Parteisekretär der [[DSS]] gewählt. Als solcher gehörte er zusammen mit Parteipräsident [[Luca Cardoso]] zur unmittelbaren Führung der neuen Partei, die bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] im Bündnis mit der [[PCS|Kommunistischen Partei]] unter Führung von [[António Fiali]] in die Kammer einzog. Als Nummer Zwei der gemeinsamen [[Lista de la Sinistra]] hinter Fiali kehrte auch Satyres bei der Wahl wieder in die Abgeordnetenkammer zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen 2008]] erneuerten DSS und PCS ihre Zusammenarbeit und gründeten das Parteienbündnis [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU). Anders als die Linken Listen 1998 und 2002 soll die SDU dauerhaft eingerichtet werden und mit einem sechsköpfigen Koordinationsausschuss ein ständiges Führungsorgan haben, dem Paulo Satyres als DSS-Vertreter angehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] kandidierte Paulo Satyres erneut, diesmal als Spitzenkandidat der SDU, in der [[Region Bordez]]. Mit einem Stimmenanteil von 19 Prozent der Stimmen holte Satyres das beste Ergebnis der äußeren Linken bei einer Regionalwahl seit über zwanzig Jahren und das mit Abstand stärkste Ergebnis der SDU landesweit. Er trug damit wesentlich zum Sieg der Linksparteien gegen die Rechte bei, welche die Wahl des linken Sozialisten [[Santiago Valarosa]] zum Präsidenten der Region ermöglichte. Auf ein Amt in der neuen Regionaljunta verzichtete Satyres jedoch. Seine Position im Linksbündnis [[SDU]] galt nach diesem Erfolg und der Wahl [[António Fiali]]s ins eher repräsentative Amt eines Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer als deutlich gestärkt. Als Parteisekretär der [[DSS]] bildete er fortan gemeinsam mit der 2010 zur Parteisekretärin der [[KPS]] gewählten [[Antónia Mas]] ein inoffizielles Führungsduo der Linken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spitzenkandidatur der SDU 2012 ===&lt;br /&gt;
Nachdem PCS-Sekretärin [[Antónia Mas]] im Frühjahr 2011 angedeutet hatte, nicht auf die Spitzenkandidatur der Linken bei der [[Parlamentswahl 2012]] zu bestehen, einigten sich die Führungsspitzen der PCS und der DSS auf eine gemeinsame Kandidatur unter Führung von Satyres. Auf dem Kongress der SDU in [[Ostino]] im Juli 2011 wurde Satyres schließlich mit deutlicher Mehrheit zum Spitzenkandidaten der linken Gemeinschaftsliste gewählt, Antónia Mas wurde auf Platz Zwei, [[Nícola Mersenburg-López]] auf Platz 3 der Liste gewählt. Mit Satyres als Führungspersönlichkeit verfolgte die SDU einen klaren Linkskurs mit heftiger Kritik an der neoliberalen Politik der vergangenen Jahrzehnte und einigen linkspopulistischen Akzenten, v.a. gegen die Europäische Union, die antisoziale Politik von EU und IWF sowie für eine Millionärssteuer und eine Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 70 Prozent. Gleichzeitig kündigten führende Politiker des Bündnisses aber an, unter bestimmten Umständen eine mögliche Mitte-Links-Regierung unter [[ASUL]]-Kandidatin [[Mercé Serrat Cabarell]] unterstützen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Wahlergebnis von 6,9 Prozent wurde die SDU bei der [[Parlamentswahl 2012]] schließlich viertstärkste Kraft gleichauf mit der rechtspopulistischen [[PSP]]. Angesichts der Verluste gegenüber 2008 und der höheren Ansprüche wurde dieses Resultat als relative Niederlage Satyres Blancos gewertet, der in seinem Anspruch auf die unumstrittene Führung des Linksbündnisses damit deutlich zurückgeworfen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1985-1989: Generalsekretär der Regionalregierung von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1989-1990: Beigeordneter Rat für Soziales, Gesundheit und Frauen der [[Region Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1990-1997: Präsident der [[Bordez|Junta Regional de Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett De la Costa I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1979-1986: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
* 1985-1998: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Bordez]] (ASUL)&lt;br /&gt;
* 1998-2002: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (ASUL, seit 2000 fraktionslos)&lt;br /&gt;
* seit 2001: Regionalrat in [[Bordez]] ([[PRS]], 2005-2009 [[DSS]], seit 2009 [[SDU]])&lt;br /&gt;
* seit 2006: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] ([[Lista de la Sinistra]]/[[SDU]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1974-1978: Vizesekretär der [[Juventú Socialista]] (JUSO)&lt;br /&gt;
* 1978-1981: Nationaler Sekretär der JUSO&lt;br /&gt;
* 1991-1998: Regionalsekretär der ASUL Bordez&lt;br /&gt;
* 1992 Kandidat für das Amt des ASUL-Generalsekretärs&lt;br /&gt;
* 1997-2000: Vizegeneralsekretär der ASUL&lt;br /&gt;
* 1997 Kandidat für die ASUL-Spitzenkandidatur bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl 1998]]&lt;br /&gt;
* 2000-2006: Präsident des [[Partido Republicano Socialista]] (PRS)&lt;br /&gt;
* Seit 2006: Parteisekretär der [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS)&lt;br /&gt;
* Seit 2009: Mitglied der ''Junta Coordinativa'' der [[SDU]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident von Bordez|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der SDU|Satyres]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.38.52</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Paulo_Satyres_Blanco&amp;diff=12139</id>
		<title>Paulo Satyres Blanco</title>
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		<updated>2013-01-14T12:02:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.38.52: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Paulo Gustavo Satyres Blanco''' (*10.10.1947 in Algier/Algerien) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] linkssozialistischer Politiker. Er war von 1990 bis 1997 Präsident der [[Region Bordez]] und 1998 bis 2000 [[Wirtschaftsminister|Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett De la Costa I|ersten Kabinett De la Costa]]. Von 1997 bis 2000 amtierte er als Vizegeneralsekretär der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Nach seinem Austritt aus der Asul gründete er 2000 die linkssozialistische [[PRS]], er er bis 2006 vorstand. Seitdem ist er Sekretär der [[DSS]] und einer der Führungspolitiker der vereinigten linken [[SDU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und frühe Parteikarriere in der ASUL ===&lt;br /&gt;
Der Sohn des Diplomaten [[Oscar Satyres Blanco]] (u.a. sagradischer Botschafter in Algier, Paris und London), wurde im damals noch französischen Algerien geboren und wuchs in Paris und London auf, bevor er sich entschloss, in Paris und Moskau Soziologie und Jura zu studieren. Bereits in seinem Studium kam er mit linksradikalen Gruppen in Verbindung, beteiligte sich 1968 an Studentenprotesten in Paris und gewann 1969 ein Stipendium der linken [[Academía Carles Iudeta|Iudeta-Akademie]] für ein Studium in der russischen Hauptstadt. Bereits während des Studiums arbeitete Satyres in der Führung der sozialistischen Studentenvereinigung [[COSES]] mit und baute den Auslandsverband in Moskau auf. Nach dem Sieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] folgte der Beitritt zur ASUL, nach Aussage Satyres' aufgrund seiner Bewunderung für das linke Projekt des damaligen Sozialistenführers [[Joán Caval]]. Nach seinem Studienabschluss arbeitete Satyres als Rechtsanwalt und war als junger Jurist auch an der Verteidigung einiger linker Terroristen des [[Grupo Sêglu Rôiso]] beteiligt, was ihm landesweite Aufmerksamkeit bescherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 veröffentlichte Satyres Blanco sein erstes Buch „Das Kapital und der demokratische Weg zum Gesellschaftssozialismus“ beim linken „[[Roses-Verlag]]&amp;quot;, dem Hausverlag der Sozialistischen Partei. Im gleichen Jahr wurde er zum Vizesekretär der [[Juventú Socialista|Jungsozialisten]] gewählt und engagierte sich in der Gewerkschaft [[CSSL]]. 1978 stieg Satyres zum Nationalen Sekretär der Sozialistischen Jugend auf. Im Folgejahr wurde er erstmals für die Asul in die [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Bereits zu dieser Zeit galt er als Anhänger des Führers der Parteilinken, [[Andrés Colón]], der die ASUL 1982 auch als Spitzenkandidat in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Kammerwahlen]] führte. Satyres gehörte damals zum engeren Mitarbeiterstab Andrés Colóns. Nach der Wahlniederlage versuchte er, in der Führung der Kammergruppe der Sozialisten Fuß zu fassen, verlor aber die Kampfabstimmung um das Amt des parlamentarischen Geschäftsführers der ASUL-Gruppe gegen [[Damián Ornelo]]. Nach dem Rücktritt Ornelos im Jahr 1984 verzichtete Satyres auf eine neuerliche Kandidatur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere in der Region Bordez ===&lt;br /&gt;
Stattdessen wechselte Satyres im Jahr 1985 in die Regionalpolitik. Auf Vorschlag Colóns hin holte ihn der [[Bordez|bordezische]] Regionalsekretär [[Simón Asprilla]] als Wahlkampfleiter in sein Kampagnenteam und machte ihn im Anschluss an die Wahlen zum Generalsekretär der [[Regionaljunta]]. Gleichzeitig wurde er auch auf der sozialistischen Liste in den [[Regionalrat]] gewählt. In der Zeit in Bordez emanzipierte sich Satyres von seinem Mentor Colón und präsentierte einige moderne Grundsatzpapiere, die den Weg der Asul hin zu einer modernen ökologischen Linkspartei öffnen sollten. Damit erarbeitete sich Satyres den Ruf eines linken Reformers und wurde bald als herausragender Exponent der neuen [[Guarda Jovén|Jungen Garde]] in der Partei angesehen, zu denen bald auch [[Julio De la Costa]] oder [[Mariano Larcón]] gerechnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Satyres stieg 1987 in den Vorstand der bordezischen Sozialisten auf und organisierte erfolgreich den [[Regionalwahlen 1989|Regionalwahlkampf 1989]], in dessen Folge er sich energisch für die Bildung einer Mitte-Links-Koalition mit den [[Verdes|Grünen]] einsetzte. Die neue Koalition wurde schließlich maßgeblich von Satyres ausgehandelt, der in der Folge an die Spitze der regionalen Sozialbehörde wechselte. Wenig später wurde Satyres erstmals in den Vorstand des sozialistischen Nationalverbands gewählt. Nach einer politischen Affäre Asprillas und dessen Rücktritt im Frühjahr 1990 wählte die [[rot-grüne Koalition]] in [[Biniar]] mithilfe der tolerierenden [[PCS|Kommunisten]] Satyres zum neuen Präsidenten der Regionaljunta, wodurch Satyres endgültig zu einem der nationalen Hoffnungsträger der Sozialisten avancierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg in die engere Parteiführung und Primaries 1992 ===&lt;br /&gt;
Nach der verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Parlamentswahl 1990]] und dem Rücktritt von [[Donado Ricardes]] als Parteiführer, unterstützte Satyres den Parteilinken [[Francisco Montero]] bei der Wahl des neuen ASUL-Generalsekretärs, der aber dem von der bisherigen Parteiführung favorisierten [[Luis José López]] den Vortritt lassen musste. Satyres wurde als Sekretär für Außenhandel und Entwicklungspolitik erstmals ins Exekutivkomitee des Parteivorstands gewählt und übernahm wenig später auch die Führung des bordezischen Regionalverbands. Er gründete zudem seinen eigenen Corrente unter dem Namen „[[Corrente Satyrista|Reforma Socialista]]“. Die Stunde Satyres' schlug schließlich auf dem Artirer Parteitag der ASUL im März 1991. Satyres brachte einen Vorschlag, die so genannten &amp;quot;[[Proposiciones de l'Artir]]&amp;quot; in die Debatte ein, die mit ambitionierten postmaterialistisch und ökologisch inspirierten Thesen das alte [[Manifesto de Semesta 1977|Parteiprogramm von 1977]] in entscheidenden Punkten revidieren sollte, was das alte Parteiestablishment und der bis dahin dominierende Zentrumsflügel der Partei als Affront verstanden. Wesentliche Inspirationsquelle des Papiers und einer der Co-Autoren Satyres' war der linke Soziologe [[Carles Nacesta]]. Gegen den Willen der Parteiführung wurde das Papier schließlich verabschiedet und dem Semestiner Parteiprogramm von 1977 vorangestellt. Satyres galt schlagartig als Shootingstar der Parteilinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des [[ASUL-Parteispendenaffäre 1992|Parteispendenskandals in der ASUL]] und dem Rücktritt López’ vom höchsten Parteiamt, bezog Satyres – ermutigt von seiner neuen Machtstellung – öffentlich Stellung und forderte eine rücksichtslose Aufklärung der Verfehlungen. Zusammen mit den anderen Jungen im Vorstand wie Julio De la Costa setzte er durch, dass es zum ersten Mal in der Parteigeschichte zu einer Mitgliederbefragung über den neuen Generalsekretär der Partei kommen sollte. In den Primaries trat Satyres schließlich gegen [[António Grande Illega]], [[María Benítez]] und [[Nestor Ortega]] an, verlor die Abstimmung gegen Grande Illega aber mit 39 zu 42 Prozent der Stimmen. Auf dem folgenden Parteitag der Sozialisten in Sollar wurde Grande Illega schließlich offiziell neuer Parteiführer, Mitkandidatin María Benítez wurde zur Stellvertreterin Grandes gewählt, Satyres blieb jedoch Mitglied der Parteiführung. Zudem übernahm er nach dem Rückzug Colóns aus der Parteipolitik 1991 und der Verwicklung Francisco Monteros in die Parteiaffäre 1992 die inoffizielle Führung der Parteilinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die Parteiführung 1993-1997 ===&lt;br /&gt;
Satyres' Sieg bei den [[Regionalwahlen 1993]] stärkte seine parteiinterne Stellung nochmals. Zu dieser Zeit galt er als unumstrittene, wenn auch inoffizielle Nummer Zwei in der Partei und arbeitete mit an der Profilierung der ASUL als linke Alternative zur regierenden Volkspartei, was eine Abkehr vom vormaligen Mitte-Kurs eines Donado Ricardes bedeutete. Ziel war die Bildung einer linken Regierung, gegebenenfalls in Koalition mit den sagradischen Grünen. Satyres’ rot-grüne Koalition in der Industrieregion Bordez, die seit 1993 über eine eigene parlamentarische Mehrheit verfügte, galt dafür als Vorbild für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Sozialisten und Grünen. Im Wahlkampf für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] fungierte Satyres als Experte für Wirtschafts- und Arbeitsmarktfragen im Team von Spitzenkandidat Grande Illega und wurde als sicherer Ministerkandidat gehandelt. Die Sozialisten verloren jedoch die Wahl und verblieben in der Opposition. In der Folge wurden Satyres vermehrt Ambitionen auf eine Ablösung Grandes noch vor den kommenden Wahlen nachgesagt, die er nur vorsichtig dementierte. Als Konkurrent brachte sich nun zunehmend ausgerechnet sein alter Mitstreiter Julio De la Costa in Stellung, der für einen weniger radikalen Linkskurs stand und den Parteirechten als eher vermittelbar galt. Zudem waren Satyres’ europakritische Positionen in der Partei umstritten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grande Illega im Frühjahr 1997 seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur erklärte, meldeten erwartungsgemäß Satyres und De la Costa als einzige ihre Kandidatur bei den in der Folge stattfindenden Primaries an. Während Satyres nicht nur von einem Teil des traditionalistisch-linken Parteiflügels favorisiert wurde, sammelten neben der Parteirechten, die De la Costa als &amp;quot;kleineres Übel&amp;quot; ansahen, auch die Mehrheit der zentristischen Mittelfraktion um Grande Illega hinter De la Costa, der sich schließlich gegen Satyres durchsetzen konnte. Der von Satyres hart geführte parteiinterne Wahlkampf wurde von vielen alten Weggefährten kritisiert, die eine Beschädigung des Siegers De la Costa befürchteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;quot;Trost&amp;quot; wurde der unterlegene Paulo Satyres auf dem folgenden Parteikongress der Sozialisten als Nachfolger von [[María Benítez Saforcada]] zum Vizegeneralsekretär der Partei gewählt. Zuvor hatte er sich mit De la Costa auf eine neue Mehrheitslinie geeinigt, die die Vorherrschaft der Parteirechten verhindern sollte. Zusammen mit dem neuen Generalsekretär und Premierkandidaten De la Costa suchte er nun die Rolle einer mächtigen Nummer Zwei in einer ''Doppelspitze'' auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Herbst 1997 stattfindenden [[Regionalwahlen 1997|Regionalwahlen]] stellte sich Paulo Satyres nicht mehr der Wiederwahl, unterstützte aber seinen Vertrauten und &amp;quot;Kronprinzen&amp;quot; [[Enrico Neves]]. In einem extrem polarisierenden und von Kritikern als populistisch bezeichneten Wahlkampf, in dem Neves' Gegenkandidat in Bordez, Ex-Wirtschaftsminister [[Miguel Ánibal Luisanto]] besonders das integrationspolitische Programm der ASUL kritisierte, geriet Satyres immer wieder in die politische Schusslinie. Eine politische Affäre um seinen Generalsekretär [[Simón Carrer]] brachte ihn in den Verdacht, öffentliche Gelder für den Wahlkampf zu benutzen. Schließlich drehte Luisanto die politische Stimmung spektakulär gegen die regierenden Sozialisten und gewann die Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministeramt und Rücktritt 2000 ===&lt;br /&gt;
Im sozialistischen Spitzenteam für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] war Satyres als Experte für Wirtschafts- und Industriepolitik vertreten und suchte sich als klare Nummer Zwei der Partei und als Wortführer einer traditionell sozialistischen Wirtschaftspolitik zu profilieren. Nach dem deutlichen Wahlsieg der Sozialisten im September 1998 gegen die amtierende liberalkonservative Koalition bekleidete Satyres im [[Kabinett De la Costa I|ersten Kabinett De la Costa]] den Posten des [[Wirtschaftsminister|Wirtschafts- und Industrieministers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regierung kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Regierungschef De la Costa und seinem ambitionierten Wirtschaftsminister. Die Differenzen zwischen De la Costa und Satyres basierten nicht nur auf persönlichen Gegensätzen und Animositäten, sondern auch auf der Betonung gesellschaftsliberaler Fragen durch De la Costa, welches die Gruppe um Satyres als falsche Akzentsetzung kritisierte. Hinzu kamen außen- und europapolitische Gegensätze. Die Euro-Einführung 1999 kommentierte Satyres abfällig und die Reformen der Regierung zum Staatsbürgerschaftsrecht und der Zuerkennung größerer Autonomie für die Regionen lehnte er ab. Als klar wurde, dass sich Satyres mut seinen Vorstellungen einer traditionellen Industriepolitik nicht würde durchsetzen können und dafür auch nicht die Unterstützung De la Costas hatte, erklärte Satyres im Juli 2000 seinen Rücktritt von allen Ämtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung des PRS ===&lt;br /&gt;
Wenige Wochen später verließ Satyres auch die sozialistische Kammergruppe und die Partei und kündigte die Gründung einer eigenen &amp;quot;sozialistisch-republikanischen Partei&amp;quot; an. Ihm folgten einige Getreue vom linken und europakritischen Parteiflügel der ASUL, die seit 1997 zunehmend marginalisiert worden waren, darunter aber nur drei Abgeordnete der ASUL. Im Dezember 2001 gründete sich auf einem Kongress in [[Biniar]] der [[Partido Republicano Socialista]] (PRS), der Satyres zum Parteivorsitzenden (Presidente del Partido) wählte. Im Gründungsmanifest bezeichnete sich der PRS als &amp;quot;sozialistische demokratische Bürgerpartei der republikanischen Linken&amp;quot;. Neben klassich linkssozialdemokratischen Positionen zum Wohlfahrtsstaat und zum demokratischen Sozialismus sowie pazifistischen und globalisierungskritischen Ansichten bezog der PRS zudem dezidiert europaskeptische Positionen und kritisierte die Europäische Union als neoliberal geprägten antidemokratischen Superstaat, der auf einen Wirtschaftszentralismus ausgerichtet sei. Politische Gegner und Beobachter bezeichneten die PRS als links-populistische Formation mit souveränistischen wie kommunistischen Anleihen. In Satyres' Heimatregion Bordez trat eine ganze Reihe linksgerichteter Kommunalabgeordneter zum PRS über, im dortigen Regionalrat konstituierte sich eine dreimannstarke PRS-Fraktion aus den Reihen der ASUL. Die sozialistischen Bürgermeister der Städte [[Iero]], [[Francisco Helardo]], und [[Korcalla]], [[Mário Arçano]], traten der PRS im Frühjahr 2002 bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er die nächsten Monate nutzte, um die Parteiorganisation seiner PRS aufzubauen, zog die PRS bei den [[Regionalwahlen 2001]] in die Regionalräte von [[Bordez]] und der [[Region Semestina]] ein. Als Spitzenkandidat in Bordez kehrte Satyres damit ins regionale Parlament zurück, wo er bis 1997 als regionaler Regierungschef amtiert hatte. Von diesem Erfolg ermutigt, nahm die PRS mit einer eigenen Liste unter Führung Satyres' an der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] teil, verpasste mit 1,3 Prozent der Stimmen aber den Einzug in die Abgeordnetenkammer, womit Satyres aus dem nationalen Parlament ausschied. Bei der [[Senatswahl 2003]] kandidierte Satyres in Bordez als Direktkandidat, verfehlte aber einen Einzug ins Oberhaus des sagradischen Parlaments. Bei den [[Europawahlen 2004]] trat Satyres als Spitzenkandidat einer eigenen Wahlliste der ''Republicanoes per l'Europa Alternativa'' an. Auf der Liste kandidierten neben Satyres und anderen PRS-Mitgliedern auch Parteilose, Radikale und Ökosozialisten der [[Alternativa Rôiso-Verde]]. Die Nominierung des als früherer [[PSP]]-Anhänger bekannten Europaskeptikers [[Maurício Cabarell]] führte zu öffentlichem Aufsehen und Verwirrung. Linke warfen Satyres daraufhin rechten Populismus vor. Als Cabarell sich zu allem Überdruss auch noch scharf anti-israelisch äußerte, musste sich Satyres schließlich von Cabarell distanzieren, woraufhin dieser auf eine Kandidatur verzichtete. Dennoch schnitt die Liste Satyres' enttäuschend ab und verfehlte mit einem Stimmenanteil von 1,2 Prozent den Einzug ins Parlament deutlich. Bei den zeitgleich abgehaltenen [[Kommunalwahlen 2004]] konnte die Partei lediglich in [[Bordez]] Erfolge erzielen, schnitt im gesamten Land aber schwach ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comeback als Sekretär der Linksdemokraten ===&lt;br /&gt;
Die Niederlagen 2002 und 2004 führten schließlich zu einer Strategieänderung, in deren Zusammenhang Satyres sich wieder den anderen Linksparteien annäherte und sich anlässlich der [[Regionalwahlen 2005]] am Bündnis der [[DSS|Sagradischen Linksdemokraten]] beteiligte, das von [[PSAP]]-Chef [[Luca Cardoso]] initiiert worden war und in einigen Regionen auch die [[KPS]] umfasste. Als Spitzenkandidat in Bordez zog Satyres erneut in den Regionalrat ein. Als sich die [[DSS]] im Mai 2006 unter wesentlicher Fürsprache Fialis als Partei konstituierte, löste Satyres seinen letztlich kaum noch erfolgreichen PRS auf und wurde zum ersten Parteisekretär der [[DSS]] gewählt. Als solcher gehörte er zusammen mit Parteipräsident [[Luca Cardoso]] zur unmittelbaren Führung der neuen Partei, die bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] im Bündnis mit der [[PCS|Kommunistischen Partei]] unter Führung von [[António Fiali]] in die Kammer einzog. Als Nummer Zwei der gemeinsamen [[Lista de la Sinistra]] hinter Fiali kehrte auch Satyres bei der Wahl wieder in die Abgeordnetenkammer zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen 2008]] erneuerten DSS und PCS ihre Zusammenarbeit und gründeten das Parteienbündnis [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU). Anders als die Linken Listen 1998 und 2002 soll die SDU dauerhaft eingerichtet werden und mit einem sechsköpfigen Koordinationsausschuss ein ständiges Führungsorgan haben, dem Paulo Satyres als DSS-Vertreter angehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] kandidierte Paulo Satyres erneut, diesmal als Spitzenkandidat der SDU, in der [[Region Bordez]]. Mit einem Stimmenanteil von 19 Prozent der Stimmen holte Satyres das beste Ergebnis der äußeren Linken bei einer Regionalwahl seit über zwanzig Jahren und das mit Abstand stärkste Ergebnis der SDU landesweit. Er trug damit wesentlich zum Sieg der Linksparteien gegen die Rechte bei, welche die Wahl des linken Sozialisten [[Santiago Valarosa]] zum Präsidenten der Region ermöglichte. Auf ein Amt in der neuen Regionaljunta verzichtete Satyres jedoch. Seine Position im Linksbündnis [[SDU]] galt nach diesem Erfolg und der Wahl [[António Fiali]]s ins eher repräsentative Amt eines Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer als deutlich gestärkt. Als Parteisekretär der [[DSS]] bildete er fortan gemeinsam mit der 2010 zur Parteisekretärin der [[KPS]] gewählten [[Antónia Mas]] ein inoffizielles Führungsduo der Linken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spitzenkandidatur 2012 ===&lt;br /&gt;
Nachdem PCS-Sekretärin [[Antónia Mas]] im Frühjahr 2011 angedeutet hatte, nicht auf die Spitzenkandidatur der Linken bei der [[Parlamentswahl 2012]] zu bestehen, einigten sich die Führungsspitzen der PCS und der DSS auf eine gemeinsame Kandidatur unter Führung von Satyres. Auf dem Kongress der SDU in [[Ostino]] im Juli 2011 wurde Satyres schließlich mit deutlicher Mehrheit zum Spitzenkandidaten der linken Gemeinschaftsliste gewählt, Antónia Mas wurde auf Platz Zwei, [[Nícola Mersenburg-López]] auf Platz 3 der Liste gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1985-1989: Generalsekretär der Regionalregierung von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1989-1990: Beigeordneter Rat für Soziales, Gesundheit und Frauen der [[Region Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1990-1997: Präsident der [[Bordez|Junta Regional de Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett De la Costa I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1979-1986: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
* 1985-1998: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Bordez]] (ASUL)&lt;br /&gt;
* 1998-2002: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (ASUL, seit 2000 fraktionslos)&lt;br /&gt;
* seit 2001: Regionalrat in [[Bordez]] ([[PRS]], 2005-2009 [[DSS]], seit 2009 [[SDU]])&lt;br /&gt;
* seit 2006: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] ([[Lista de la Sinistra]]/[[SDU]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1974-1978: Vizesekretär der [[Juventú Socialista]] (JUSO)&lt;br /&gt;
* 1978-1981: Nationaler Sekretär der JUSO&lt;br /&gt;
* 1991-1998: Regionalsekretär der ASUL Bordez&lt;br /&gt;
* 1992 Kandidat für das Amt des ASUL-Generalsekretärs&lt;br /&gt;
* 1997-2000: Vizegeneralsekretär der ASUL&lt;br /&gt;
* 1997 Kandidat für die ASUL-Spitzenkandidatur bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl 1998]]&lt;br /&gt;
* 2000-2006: Präsident des [[Partido Republicano Socialista]] (PRS)&lt;br /&gt;
* Seit 2006: Parteisekretär der [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS)&lt;br /&gt;
* Seit 2009: Mitglied der ''Junta Coordinativa'' der [[SDU]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident von Bordez|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der SDU|Satyres]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Paulo Satyres Blanco</title>
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		<updated>2013-01-14T12:01:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.38.52: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Paulo Gustavo Satyres Blanco''' (*10.10.1947 in Algier/Algerien) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] linkssozialistischer Politiker. Er war von 1990 bis 1997 Präsident der [[Region Bordez]] und 1998 bis 2000 [[Wirtschaftsminister|Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett De la Costa I|ersten Kabinett De la Costa]]. Von 1997 bis 2000 amtierte er als Vizegeneralsekretär der sozialdemokratischen [[ASUL]]. Nach seinem Austritt aus der Asul gründete er 2000 die linkssozialistische [[PRS]], er er bis 2006 vorstand. Seitdem ist er Sekretär der [[DSS]] und einer der Führungspolitiker der linken [[SDU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und frühe Parteikarriere in der ASUL ===&lt;br /&gt;
Der Sohn des Diplomaten [[Oscar Satyres Blanco]] (u.a. sagradischer Botschafter in Algier, Paris und London), wurde im damals noch französischen Algerien geboren und wuchs in Paris und London auf, bevor er sich entschloss, in Paris und Moskau Soziologie und Jura zu studieren. Bereits in seinem Studium kam er mit linksradikalen Gruppen in Verbindung, beteiligte sich 1968 an Studentenprotesten in Paris und gewann 1969 ein Stipendium der linken [[Academía Carles Iudeta|Iudeta-Akademie]] für ein Studium in der russischen Hauptstadt. Bereits während des Studiums arbeitete Satyres in der Führung der sozialistischen Studentenvereinigung [[COSES]] mit und baute den Auslandsverband in Moskau auf. Nach dem Sieg der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970|Kammerwahlen 1970]] folgte der Beitritt zur ASUL, nach Aussage Satyres' aufgrund seiner Bewunderung für das linke Projekt des damaligen Sozialistenführers [[Joán Caval]]. Nach seinem Studienabschluss arbeitete Satyres als Rechtsanwalt und war als junger Jurist auch an der Verteidigung einiger linker Terroristen des [[Grupo Sêglu Rôiso]] beteiligt, was ihm landesweite Aufmerksamkeit bescherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 veröffentlichte Satyres Blanco sein erstes Buch „Das Kapital und der demokratische Weg zum Gesellschaftssozialismus“ beim linken „[[Roses-Verlag]]&amp;quot;, dem Hausverlag der Sozialistischen Partei. Im gleichen Jahr wurde er zum Vizesekretär der [[Juventú Socialista|Jungsozialisten]] gewählt und engagierte sich in der Gewerkschaft [[CSSL]]. 1978 stieg Satyres zum Nationalen Sekretär der Sozialistischen Jugend auf. Im Folgejahr wurde er erstmals für die Asul in die [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Bereits zu dieser Zeit galt er als Anhänger des Führers der Parteilinken, [[Andrés Colón]], der die ASUL 1982 auch als Spitzenkandidat in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Kammerwahlen]] führte. Satyres gehörte damals zum engeren Mitarbeiterstab Andrés Colóns. Nach der Wahlniederlage versuchte er, in der Führung der Kammergruppe der Sozialisten Fuß zu fassen, verlor aber die Kampfabstimmung um das Amt des parlamentarischen Geschäftsführers der ASUL-Gruppe gegen [[Damián Ornelo]]. Nach dem Rücktritt Ornelos im Jahr 1984 verzichtete Satyres auf eine neuerliche Kandidatur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere in der Region Bordez ===&lt;br /&gt;
Stattdessen wechselte Satyres im Jahr 1985 in die Regionalpolitik. Auf Vorschlag Colóns hin holte ihn der [[Bordez|bordezische]] Regionalsekretär [[Simón Asprilla]] als Wahlkampfleiter in sein Kampagnenteam und machte ihn im Anschluss an die Wahlen zum Generalsekretär der [[Regionaljunta]]. Gleichzeitig wurde er auch auf der sozialistischen Liste in den [[Regionalrat]] gewählt. In der Zeit in Bordez emanzipierte sich Satyres von seinem Mentor Colón und präsentierte einige moderne Grundsatzpapiere, die den Weg der Asul hin zu einer modernen ökologischen Linkspartei öffnen sollten. Damit erarbeitete sich Satyres den Ruf eines linken Reformers und wurde bald als herausragender Exponent der neuen [[Guarda Jovén|Jungen Garde]] in der Partei angesehen, zu denen bald auch [[Julio De la Costa]] oder [[Mariano Larcón]] gerechnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Satyres stieg 1987 in den Vorstand der bordezischen Sozialisten auf und organisierte erfolgreich den [[Regionalwahlen 1989|Regionalwahlkampf 1989]], in dessen Folge er sich energisch für die Bildung einer Mitte-Links-Koalition mit den [[Verdes|Grünen]] einsetzte. Die neue Koalition wurde schließlich maßgeblich von Satyres ausgehandelt, der in der Folge an die Spitze der regionalen Sozialbehörde wechselte. Wenig später wurde Satyres erstmals in den Vorstand des sozialistischen Nationalverbands gewählt. Nach einer politischen Affäre Asprillas und dessen Rücktritt im Frühjahr 1990 wählte die [[rot-grüne Koalition]] in [[Biniar]] mithilfe der tolerierenden [[PCS|Kommunisten]] Satyres zum neuen Präsidenten der Regionaljunta, wodurch Satyres endgültig zu einem der nationalen Hoffnungsträger der Sozialisten avancierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg in die engere Parteiführung und Primaries 1992 ===&lt;br /&gt;
Nach der verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Parlamentswahl 1990]] und dem Rücktritt von [[Donado Ricardes]] als Parteiführer, unterstützte Satyres den Parteilinken [[Francisco Montero]] bei der Wahl des neuen ASUL-Generalsekretärs, der aber dem von der bisherigen Parteiführung favorisierten [[Luis José López]] den Vortritt lassen musste. Satyres wurde als Sekretär für Außenhandel und Entwicklungspolitik erstmals ins Exekutivkomitee des Parteivorstands gewählt und übernahm wenig später auch die Führung des bordezischen Regionalverbands. Er gründete zudem seinen eigenen Corrente unter dem Namen „[[Corrente Satyrista|Reforma Socialista]]“. Die Stunde Satyres' schlug schließlich auf dem Artirer Parteitag der ASUL im März 1991. Satyres brachte einen Vorschlag, die so genannten &amp;quot;[[Proposiciones de l'Artir]]&amp;quot; in die Debatte ein, die mit ambitionierten postmaterialistisch und ökologisch inspirierten Thesen das alte [[Manifesto de Semesta 1977|Parteiprogramm von 1977]] in entscheidenden Punkten revidieren sollte, was das alte Parteiestablishment und der bis dahin dominierende Zentrumsflügel der Partei als Affront verstanden. Wesentliche Inspirationsquelle des Papiers und einer der Co-Autoren Satyres' war der linke Soziologe [[Carles Nacesta]]. Gegen den Willen der Parteiführung wurde das Papier schließlich verabschiedet und dem Semestiner Parteiprogramm von 1977 vorangestellt. Satyres galt schlagartig als Shootingstar der Parteilinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des [[ASUL-Parteispendenaffäre 1992|Parteispendenskandals in der ASUL]] und dem Rücktritt López’ vom höchsten Parteiamt, bezog Satyres – ermutigt von seiner neuen Machtstellung – öffentlich Stellung und forderte eine rücksichtslose Aufklärung der Verfehlungen. Zusammen mit den anderen Jungen im Vorstand wie Julio De la Costa setzte er durch, dass es zum ersten Mal in der Parteigeschichte zu einer Mitgliederbefragung über den neuen Generalsekretär der Partei kommen sollte. In den Primaries trat Satyres schließlich gegen [[António Grande Illega]], [[María Benítez]] und [[Nestor Ortega]] an, verlor die Abstimmung gegen Grande Illega aber mit 39 zu 42 Prozent der Stimmen. Auf dem folgenden Parteitag der Sozialisten in Sollar wurde Grande Illega schließlich offiziell neuer Parteiführer, Mitkandidatin María Benítez wurde zur Stellvertreterin Grandes gewählt, Satyres blieb jedoch Mitglied der Parteiführung. Zudem übernahm er nach dem Rückzug Colóns aus der Parteipolitik 1991 und der Verwicklung Francisco Monteros in die Parteiaffäre 1992 die inoffizielle Führung der Parteilinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die Parteiführung 1993-1997 ===&lt;br /&gt;
Satyres' Sieg bei den [[Regionalwahlen 1993]] stärkte seine parteiinterne Stellung nochmals. Zu dieser Zeit galt er als unumstrittene, wenn auch inoffizielle Nummer Zwei in der Partei und arbeitete mit an der Profilierung der ASUL als linke Alternative zur regierenden Volkspartei, was eine Abkehr vom vormaligen Mitte-Kurs eines Donado Ricardes bedeutete. Ziel war die Bildung einer linken Regierung, gegebenenfalls in Koalition mit den sagradischen Grünen. Satyres’ rot-grüne Koalition in der Industrieregion Bordez, die seit 1993 über eine eigene parlamentarische Mehrheit verfügte, galt dafür als Vorbild für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Sozialisten und Grünen. Im Wahlkampf für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] fungierte Satyres als Experte für Wirtschafts- und Arbeitsmarktfragen im Team von Spitzenkandidat Grande Illega und wurde als sicherer Ministerkandidat gehandelt. Die Sozialisten verloren jedoch die Wahl und verblieben in der Opposition. In der Folge wurden Satyres vermehrt Ambitionen auf eine Ablösung Grandes noch vor den kommenden Wahlen nachgesagt, die er nur vorsichtig dementierte. Als Konkurrent brachte sich nun zunehmend ausgerechnet sein alter Mitstreiter Julio De la Costa in Stellung, der für einen weniger radikalen Linkskurs stand und den Parteirechten als eher vermittelbar galt. Zudem waren Satyres’ europakritische Positionen in der Partei umstritten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grande Illega im Frühjahr 1997 seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur erklärte, meldeten erwartungsgemäß Satyres und De la Costa als einzige ihre Kandidatur bei den in der Folge stattfindenden Primaries an. Während Satyres nicht nur von einem Teil des traditionalistisch-linken Parteiflügels favorisiert wurde, sammelten neben der Parteirechten, die De la Costa als &amp;quot;kleineres Übel&amp;quot; ansahen, auch die Mehrheit der zentristischen Mittelfraktion um Grande Illega hinter De la Costa, der sich schließlich gegen Satyres durchsetzen konnte. Der von Satyres hart geführte parteiinterne Wahlkampf wurde von vielen alten Weggefährten kritisiert, die eine Beschädigung des Siegers De la Costa befürchteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;quot;Trost&amp;quot; wurde der unterlegene Paulo Satyres auf dem folgenden Parteikongress der Sozialisten als Nachfolger von [[María Benítez Saforcada]] zum Vizegeneralsekretär der Partei gewählt. Zuvor hatte er sich mit De la Costa auf eine neue Mehrheitslinie geeinigt, die die Vorherrschaft der Parteirechten verhindern sollte. Zusammen mit dem neuen Generalsekretär und Premierkandidaten De la Costa suchte er nun die Rolle einer mächtigen Nummer Zwei in einer ''Doppelspitze'' auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den im Herbst 1997 stattfindenden [[Regionalwahlen 1997|Regionalwahlen]] stellte sich Paulo Satyres nicht mehr der Wiederwahl, unterstützte aber seinen Vertrauten und &amp;quot;Kronprinzen&amp;quot; [[Enrico Neves]]. In einem extrem polarisierenden und von Kritikern als populistisch bezeichneten Wahlkampf, in dem Neves' Gegenkandidat in Bordez, Ex-Wirtschaftsminister [[Miguel Ánibal Luisanto]] besonders das integrationspolitische Programm der ASUL kritisierte, geriet Satyres immer wieder in die politische Schusslinie. Eine politische Affäre um seinen Generalsekretär [[Simón Carrer]] brachte ihn in den Verdacht, öffentliche Gelder für den Wahlkampf zu benutzen. Schließlich drehte Luisanto die politische Stimmung spektakulär gegen die regierenden Sozialisten und gewann die Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministeramt und Rücktritt 2000 ===&lt;br /&gt;
Im sozialistischen Spitzenteam für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] war Satyres als Experte für Wirtschafts- und Industriepolitik vertreten und suchte sich als klare Nummer Zwei der Partei und als Wortführer einer traditionell sozialistischen Wirtschaftspolitik zu profilieren. Nach dem deutlichen Wahlsieg der Sozialisten im September 1998 gegen die amtierende liberalkonservative Koalition bekleidete Satyres im [[Kabinett De la Costa I|ersten Kabinett De la Costa]] den Posten des [[Wirtschaftsminister|Wirtschafts- und Industrieministers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regierung kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Regierungschef De la Costa und seinem ambitionierten Wirtschaftsminister. Die Differenzen zwischen De la Costa und Satyres basierten nicht nur auf persönlichen Gegensätzen und Animositäten, sondern auch auf der Betonung gesellschaftsliberaler Fragen durch De la Costa, welches die Gruppe um Satyres als falsche Akzentsetzung kritisierte. Hinzu kamen außen- und europapolitische Gegensätze. Die Euro-Einführung 1999 kommentierte Satyres abfällig und die Reformen der Regierung zum Staatsbürgerschaftsrecht und der Zuerkennung größerer Autonomie für die Regionen lehnte er ab. Als klar wurde, dass sich Satyres mut seinen Vorstellungen einer traditionellen Industriepolitik nicht würde durchsetzen können und dafür auch nicht die Unterstützung De la Costas hatte, erklärte Satyres im Juli 2000 seinen Rücktritt von allen Ämtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung des PRS ===&lt;br /&gt;
Wenige Wochen später verließ Satyres auch die sozialistische Kammergruppe und die Partei und kündigte die Gründung einer eigenen &amp;quot;sozialistisch-republikanischen Partei&amp;quot; an. Ihm folgten einige Getreue vom linken und europakritischen Parteiflügel der ASUL, die seit 1997 zunehmend marginalisiert worden waren, darunter aber nur drei Abgeordnete der ASUL. Im Dezember 2001 gründete sich auf einem Kongress in [[Biniar]] der [[Partido Republicano Socialista]] (PRS), der Satyres zum Parteivorsitzenden (Presidente del Partido) wählte. Im Gründungsmanifest bezeichnete sich der PRS als &amp;quot;sozialistische demokratische Bürgerpartei der republikanischen Linken&amp;quot;. Neben klassich linkssozialdemokratischen Positionen zum Wohlfahrtsstaat und zum demokratischen Sozialismus sowie pazifistischen und globalisierungskritischen Ansichten bezog der PRS zudem dezidiert europaskeptische Positionen und kritisierte die Europäische Union als neoliberal geprägten antidemokratischen Superstaat, der auf einen Wirtschaftszentralismus ausgerichtet sei. Politische Gegner und Beobachter bezeichneten die PRS als links-populistische Formation mit souveränistischen wie kommunistischen Anleihen. In Satyres' Heimatregion Bordez trat eine ganze Reihe linksgerichteter Kommunalabgeordneter zum PRS über, im dortigen Regionalrat konstituierte sich eine dreimannstarke PRS-Fraktion aus den Reihen der ASUL. Die sozialistischen Bürgermeister der Städte [[Iero]], [[Francisco Helardo]], und [[Korcalla]], [[Mário Arçano]], traten der PRS im Frühjahr 2002 bei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er die nächsten Monate nutzte, um die Parteiorganisation seiner PRS aufzubauen, zog die PRS bei den [[Regionalwahlen 2001]] in die Regionalräte von [[Bordez]] und der [[Region Semestina]] ein. Als Spitzenkandidat in Bordez kehrte Satyres damit ins regionale Parlament zurück, wo er bis 1997 als regionaler Regierungschef amtiert hatte. Von diesem Erfolg ermutigt, nahm die PRS mit einer eigenen Liste unter Führung Satyres' an der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] teil, verpasste mit 1,3 Prozent der Stimmen aber den Einzug in die Abgeordnetenkammer, womit Satyres aus dem nationalen Parlament ausschied. Bei der [[Senatswahl 2003]] kandidierte Satyres in Bordez als Direktkandidat, verfehlte aber einen Einzug ins Oberhaus des sagradischen Parlaments. Bei den [[Europawahlen 2004]] trat Satyres als Spitzenkandidat einer eigenen Wahlliste der ''Republicanoes per l'Europa Alternativa'' an. Auf der Liste kandidierten neben Satyres und anderen PRS-Mitgliedern auch Parteilose, Radikale und Ökosozialisten der [[Alternativa Rôiso-Verde]]. Die Nominierung des als früherer [[PSP]]-Anhänger bekannten Europaskeptikers [[Maurício Cabarell]] führte zu öffentlichem Aufsehen und Verwirrung. Linke warfen Satyres daraufhin rechten Populismus vor. Als Cabarell sich zu allem Überdruss auch noch scharf anti-israelisch äußerte, musste sich Satyres schließlich von Cabarell distanzieren, woraufhin dieser auf eine Kandidatur verzichtete. Dennoch schnitt die Liste Satyres' enttäuschend ab und verfehlte mit einem Stimmenanteil von 1,2 Prozent den Einzug ins Parlament deutlich. Bei den zeitgleich abgehaltenen [[Kommunalwahlen 2004]] konnte die Partei lediglich in [[Bordez]] Erfolge erzielen, schnitt im gesamten Land aber schwach ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Comeback als Sekretär der Linksdemokraten ===&lt;br /&gt;
Die Niederlagen 2002 und 2004 führten schließlich zu einer Strategieänderung, in deren Zusammenhang Satyres sich wieder den anderen Linksparteien annäherte und sich anlässlich der [[Regionalwahlen 2005]] am Bündnis der [[DSS|Sagradischen Linksdemokraten]] beteiligte, das von [[PSAP]]-Chef [[Luca Cardoso]] initiiert worden war und in einigen Regionen auch die [[KPS]] umfasste. Als Spitzenkandidat in Bordez zog Satyres erneut in den Regionalrat ein. Als sich die [[DSS]] im Mai 2006 unter wesentlicher Fürsprache Fialis als Partei konstituierte, löste Satyres seinen letztlich kaum noch erfolgreichen PRS auf und wurde zum ersten Parteisekretär der [[DSS]] gewählt. Als solcher gehörte er zusammen mit Parteipräsident [[Luca Cardoso]] zur unmittelbaren Führung der neuen Partei, die bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] im Bündnis mit der [[PCS|Kommunistischen Partei]] unter Führung von [[António Fiali]] in die Kammer einzog. Als Nummer Zwei der gemeinsamen [[Lista de la Sinistra]] hinter Fiali kehrte auch Satyres bei der Wahl wieder in die Abgeordnetenkammer zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|vorgezogenen Kammerwahlen 2008]] erneuerten DSS und PCS ihre Zusammenarbeit und gründeten das Parteienbündnis [[Sinistra Democrática Unida]] (SDU). Anders als die Linken Listen 1998 und 2002 soll die SDU dauerhaft eingerichtet werden und mit einem sechsköpfigen Koordinationsausschuss ein ständiges Führungsorgan haben, dem Paulo Satyres als DSS-Vertreter angehört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] kandidierte Paulo Satyres erneut, diesmal als Spitzenkandidat der SDU, in der [[Region Bordez]]. Mit einem Stimmenanteil von 19 Prozent der Stimmen holte Satyres das beste Ergebnis der äußeren Linken bei einer Regionalwahl seit über zwanzig Jahren und das mit Abstand stärkste Ergebnis der SDU landesweit. Er trug damit wesentlich zum Sieg der Linksparteien gegen die Rechte bei, welche die Wahl des linken Sozialisten [[Santiago Valarosa]] zum Präsidenten der Region ermöglichte. Auf ein Amt in der neuen Regionaljunta verzichtete Satyres jedoch. Seine Position im Linksbündnis [[SDU]] galt nach diesem Erfolg und der Wahl [[António Fiali]]s ins eher repräsentative Amt eines Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer als deutlich gestärkt. Als Parteisekretär der [[DSS]] bildete er fortan gemeinsam mit der 2010 zur Parteisekretärin der [[KPS]] gewählten [[Antónia Mas]] ein inoffizielles Führungsduo der Linken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spitzenkandidatur 2012 ===&lt;br /&gt;
Nachdem PCS-Sekretärin [[Antónia Mas]] im Frühjahr 2011 angedeutet hatte, nicht auf die Spitzenkandidatur der Linken bei der [[Parlamentswahl 2012]] zu bestehen, einigten sich die Führungsspitzen der PCS und der DSS auf eine gemeinsame Kandidatur unter Führung von Satyres. Auf dem Kongress der SDU in [[Ostino]] im Juli 2011 wurde Satyres schließlich mit deutlicher Mehrheit zum Spitzenkandidaten der linken Gemeinschaftsliste gewählt, Antónia Mas wurde auf Platz Zwei, [[Nícola Mersenburg-López]] auf Platz 3 der Liste gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Funktionen ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
* 1985-1989: Generalsekretär der Regionalregierung von [[Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1989-1990: Beigeordneter Rat für Soziales, Gesundheit und Frauen der [[Region Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1990-1997: Präsident der [[Bordez|Junta Regional de Bordez]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett De la Costa I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mandate ===&lt;br /&gt;
* 1979-1986: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] ([[ASUL]])&lt;br /&gt;
* 1985-1998: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Bordez]] (ASUL)&lt;br /&gt;
* 1998-2002: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] (ASUL, seit 2000 fraktionslos)&lt;br /&gt;
* seit 2001: Regionalrat in [[Bordez]] ([[PRS]], 2005-2009 [[DSS]], seit 2009 [[SDU]])&lt;br /&gt;
* seit 2006: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] ([[Lista de la Sinistra]]/[[SDU]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteifunktionen ===&lt;br /&gt;
* 1974-1978: Vizesekretär der [[Juventú Socialista]] (JUSO)&lt;br /&gt;
* 1978-1981: Nationaler Sekretär der JUSO&lt;br /&gt;
* 1991-1998: Regionalsekretär der ASUL Bordez&lt;br /&gt;
* 1992 Kandidat für das Amt des ASUL-Generalsekretärs&lt;br /&gt;
* 1997-2000: Vizegeneralsekretär der ASUL&lt;br /&gt;
* 1997 Kandidat für die ASUL-Spitzenkandidatur bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl 1998]]&lt;br /&gt;
* 2000-2006: Präsident des [[Partido Republicano Socialista]] (PRS)&lt;br /&gt;
* Seit 2006: Parteisekretär der [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS)&lt;br /&gt;
* Seit 2009: Mitglied der ''Junta Coordinativa'' der [[SDU]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der ASUL|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regionalpräsident von Bordez|Satyres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der SDU|Satyres]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.38.52</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Ant%C3%B3nio_Fiali&amp;diff=12137</id>
		<title>António Fiali</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.38.52: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''António Fiali Cerres''' (*1939 in Buenos Aires) ist ein argentinisch-[[Sagradien|sagradischer]] Gewerkschafter und Politiker der [[PCS|Sagradischen Kommunistischen Partei]] (PCS). Er bekleidete von 1990 bis 1993 das Amt des Ersten Sekretärs der Partei und führte sie bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Parlamentswahlen 1990]],[[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|1998]], [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|2002]], [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|2006]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|2008]] als Spitzenkandidat an. Von 2008 bis 2012 war Fiali als Vertreter des Linksbündnisses [[SDU]] Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Gewerkschaftslaufbahn ===&lt;br /&gt;
Geboren wurde Fiali 1939 in Buenos Aires als Sohn eines italienisch-stämmigen Argentiniers und einer Sagradierin. Mit neun Jahren kam der bis dahin in Südamerika aufgewachsene Fiali nach Sagradien, wo er alleine mit seinen beiden Brüdern von seiner geschiedenen Mutter erzogen wurde. Nach seinem Schulabschluss absolvierte er seinen Militärdienst bei der Luftwaffe und machte eine Ausbildung zum Maschinenbauer, ehe er sein Abitur nachholte und mit einem Stipendium der kommunistischen Gewerkschaft [[CGL]] ausgestattet, Politikwissenschaft, Philosophie und Recht studierte. Nach seinem Jura-Examen arbeitete Fiali als Anwalt und parallel dazu für die Gewerkschaft CGL, in der er in den Achtziger Jahren in die Führung aufstieg, bis er 1984 auf den Posten des Stellvertreters des Ersten nationalen Sekretärs der Gewerkschaft gewählt wurde, womit er den zweithöchsten Posten in der CGL bekleidete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg ins Politbüro der Kommunistischen Partei ===&lt;br /&gt;
Bereits in seiner Zeit beim Militär trat Fiali dem [[Partido Comunista Sagradês]] (PCS) bei und gehörte dort in den Siebziger Jahren zu den Kritikern der eurokommunistischen Öffnung unter [[Dián Aliureto Chabonet]]. Später allerdings söhnte er sich mit diesem aus und gehörte spätestens seit den frühen Achtziger Jahren zu den Reformern in der Partei. Er sprach sich gegen einen Rückfall in die Abhängigkeit Moskaus aus und trat für ein Bündnis der Partei mit den neuen sozialen Bewegungen ein, die er auch von den Eurokommunisten vernachlässigt sah. Vom Aufkommen der [[Verdes Celarcoes|Regenbogen-Grünen]] in den Achtziger Jahren sah er sich in seinem Kurs bestätigt und gehörte in der PCS zur parteiinternen Opposition gegen die Abschottungstendenzen unter Parteisekretär [[Lorenzo Beregas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal trat Fiali auf dem Parteikongress der Kommunisten in [[Noyar]] im März 1989 ins Rampenlicht, als er als einer der Anführer einer parteiinternen Erneuerungsbewegung eine umfangreiche Parteireform verlangte. Fiali brachte seinen Antragskatalog zwar nicht durch, erreichte aber einen Kompromiss mit der Parteiführung um Beregas und wurde erstmals ins Politbüro der Partei gewählt. Dort erhielt er als Parteikoordinator und Wahlkampfbeauftragter entscheidende operative Befugnisse, die es ihm erlaubten, seine Macht in der Partei schlagartig auszubauen. De facto bildete er damit zusammen mit dem zentristischen Beregas eine Art Doppelspitze, in der Fiali zunehmend den Ton angab. In der Folge schmiedete er eine Allianz mit dem unorthodoxen radikal-kommunistischen Flügel aus einzelnen Trotzkisten, Maoisten und anderen Dissidenten gegen die zentristisch-orthodoxe Allianz, die in der Parteiführung dominierte. Gleichzeitig suchte er Kontakt zu anderen kommunistischen und nicht-kommunistischen Linksparteien mit dem Ziel eines Wahlbündnisses für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generalsekretär der KPS (1990-1993) ===&lt;br /&gt;
Vor dem Parteitag der Kommunisten in [[Gerón]] im Februar 1990 stellte eine Reihe von Fiali-Vertrauten öffentlich weitreichende Forderungen zur Umsetzung des reformkommunistischen Katalos. Auf dem Parteikongress erklärte Beregas schließlich, der seinen Einfluss in der Partei schwinden sah, seinen Rücktritt vom Parteitamt. In einer Kampfabstimmung gegen den vom orthodoxen Flügel favorisierten [[Marcelo Carregas]] wurde Fiali zum neuen Generalsekretär der Partei gewählt. Eine orthodoxe Minderheit um Carregas-Treue verließ daraufhin die Partei und gründete den [[Partido Comunista d'Unificación Proletária]] (PCUP) in Konkurrenz zur ihrer Meinung nach sozialdemokratisierten PCS. Die Partei gab sich zwar kein neues Programm, verabschiedete aber eine Wahlplattform, die sich deutlich von den traditionellen Positionen der Partei wie auch von eurokommunistischen Tendenzen der Siebziger Jahre unterschied und von der kommunistischen Tradition in Osteuropa deutlich Abstand nahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] trat die PCS als Führungskraft im neuen Linksbündnis [[Unitá de la Sinistra]] (Unitá-PCS) an, das Fiali zuvor geschmiedet hatte. Dem gehörten neben der PCS die Reste der linksalternativen [[Democrâcia Crítica]], die in [[Aziz]] aus dem [[Partido Comunista d'Aziz]] abgespaltene rot-grüne [[Sinistra Democrática Alternativa]] (SDA), der [[Cuentez|cuentezische]] [[Partido d'Acción Socialista de Cuentez]] (PASC) sowie der linkssozialistische [[Partido Socialista Sagradês]] (PSS) an. Bei der Wahl erhielt das Unitá-Bündnis unter der Führung Fialis 5,6 Prozent der Stimmen. Fiali wurde danach Fraktionssprecher der gemeinsamen Linksaußengruppe in der Kammer und blieb gleichzeitig Generalsekretär der KPS, vereinte damit die höchsten Ämter in der Partei und im Wahlbündnis.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren versuchte Fiali, eine umfangreiche Parteireform durchzusetzen. Ziel der Reform war es, die Partei umfassend neu zu strukturieren, zu pluralisieren und die letzten Elemente des demokratischen Zentralismus im Parteiapparat zu beseitigen. An die Stelle des Zentralkomitees sollte ein nationales Exekutivkomitee treten und das Politbüro ganz abgeschafft werden. Programmatisch sollte die KPS mit der strikten Auslegung des Leninismus brechen und die Partei für andere kommunistische und sozialistische Denkansätze öffnen. Die bereits in der eurokommunistischen Phase initiierte Aussöhnung mit dem Parlamentarismus sollte intensiviert werden und die Partei auf eine parlamentarische und eine außerparlamentarische Säule gestellt werden, dies im Bündnis mit neuen sozialen Bewegungen und neuen linken Strömungen, etwa der Ökologie- oder der Frauenbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit als Generalsekretär musste Fiali jedoch immer wieder Rücksichten auf die noch immer starken Traditionalisten in der Partei nehmen, Kompromisse schließen und bei seinem ambitionierten Programm Abstriche vornehmen. Mit den erzielten Ergebnissen zeigte er sich jedoch zunehmend unzufrieden. Auch die Dominanz der KPS im linken Wahlbündnis führte nun verstärkt zu Problemen mit den Bündnispartnern, die auf ihre Unabhängigkeit pochten. Eine von Fiali angestrebte Umbenennung der Partei in ''Partido de la Sinistra'' scheiterte am Votum der Parteimehrheit, ebenso wie sein Vorschlag, das Unitá-Bündnis mit stärkeren föderalen Strukturen auszustatten, um es schließlich zu einer vereinigten Linkspartei um- und auszubauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politischer Rückzug und Comeback als Spitzenkandidat 1998 ===&lt;br /&gt;
Nachdem Fialis Leitantrag auf dem Parteitag der KPS in [[Biniar]] im September 1993 knapp durchgefallen war, erklärte er völlig überraschend seinen Rücktritt als Generalsekretär und sein Ausscheiden aus der Parteiführung. Zum Nachfolger wählten die Delegierten den als Kompromisslösung gedachten Parteizentristen [[Oscar Ricardo Escova]]. Fiali zog sich aus der Parteiführung zurück und verzichtete auch auf die Spitzenkandidatur des Unitá-Bündnisses bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Fiali erlitt die kommunistisch geführte [[Unitá de la Sinistra|Unitá]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] einen Rückschlag und befand sich nach weiteren Niederlagen schließlich im Sommer/Herbst 1996 in einer existenzbedrohenden Krise befunden hatte, schwenkte der bis dahin auf Ausgleich zwischen Orthodoxen und Reformern bedachte Parteichef [[Oscar Ricardo Escova]] zunehmend auf die Linie Fialis ein und versuchte, die von diesem initiierte und dann abgebrochene Parteireform doch noch zu einem Erfolg zu führen, um die Partei vor dem völligen Verlust jeglichen Einflusses zu bewahren. Fiali, der trotz seines Rückzugs kaum etwas an seinem parteiinternen Einfluss v.a. auf die Reformer in der Partei verloren hatte, unterstützte Escova schließlich bei dem Vorhaben und kehrte in die Programmkommission zurück, die schließlich beim Parteitag der Kommunisten in [[Ligre North]] 1997 ein neues Parteiprogramm einbrachte, das von den Delegierten mit überraschend großer Mehrheit angenommen wurde. Darin wurden neben den klassischen Themen der Partei nun auch Fragen der Emanzipation, der Friedenserhaltung und des Umweltschutzes angesprochen, die zwar zuvor bereits in der Wahlplattform der Unitá aufgetaucht, von der KP selbst aber in ihrem Programm keine Rolle gespielt hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Parteitag war Fiali auch mit einer kämpferischen Rede zugunsten des neuen Programms aufgetreten, was allgemein als Rückkehr in die Parteimitte verstanden worden war. In der Folge kam es immer wieder zu Spekulationen über eine Rückkehr des populären und einflussreichen Fiali an die Spitze der Partei. Schließlich präsentierte Parteichef Escova im Frühjahr 1998 Fiali als Spitzenkandidaten der Unitá für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Parlamentswahlen im Herbst]]. Der zurückgekehrte Fiali führte das im [[Pacto de l'Unitá de la Sinistra]] erneuerte Wahlbündnis deutlich unabhängig von der Partei und mit der offen eingeräumten Möglichkeit, nach der Wahl eine Mitte-Links-Regierung zu unterstützen, um die Regierung des Konservativen [[Josep Carles Otero]] zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fraktionschef der Linken (1998-2008) ===&lt;br /&gt;
Unter der Führung von António Fiali, nach wie vor einer der populärsten Politiker des Landes, kam die Unitá bei der Wahl auf einen Stimmenanteil von 4,8 Prozent, was ein leichtes Plus gegenüber 1994 bedeutete, Wahlsieger wurde die vom [[ASUL|Sozialisten]] [[Julio De la Costa]] angeführte rot-grüne Mitte-Links-Allianz, die jedoch auf die Bildung einer Regierung auf die Unterstützung Fialis und der Kommunisten angewiesen war. Fiali setzte sich schließlich gegen Widerstände in der eigenen Partei und im Linksbündnis durch und einigte sich mit De la Costa auf die Tolerierung einer rot-grünen Minderheitsregierung durch die äußere Linke. In den folgenden acht Jahren war De la Costas Koalitionsregierung aus der sozialdemokratischen [[ASUL]] und den sagradischen [[Grünen]] vom Wohlwollen und der indirekten Unterstützung durch die Kommunistische Partei und deren linke Bündnispartner angewiesen. Als Fraktionschef der Unitá-Fraktion in der Abgeordnetenkammer war Fiali nun der starke Mann der Linken und der Garant für die Verlässlichkeit der Links-Allianz. Trotz heftigen Erschütterungen, etwa um die Teilnahme Sagradiens am Kosovokrieg 1999 oder am Afghanistankrieg 2001, hielt die Mehrheit auch nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]], nach der es zur gleichen parlamentarischen Konstellation wie bereits 1998 gekommen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unitá ging mit einem Stimmenanteil von nur 3,6 Prozent jedoch deutlich geschwächt aus der Wahl hervor und auch Fiali war nicht mehr unumstritten, da er mit seiner kooperativen Strategie für die Niederlage verantwortlich gemacht wurde. In dieser Zeit konnte er jedoch auf die Hilfe durch KPS-Chef Escova bauen, der Fialis Kurs unterstützte. Zwar wurde die Tolerierung fortgesetzt, das Unitá-Bündnis erlebte jedoch immer größere Erosionserscheinungen, zumal in der regierenden ASUL einflussreiche Kräfte für einen stärker neoliberal geprägten &amp;quot;Reformkurs&amp;quot; eintrat. Der Rückzug mehrerer nicht-parteikommunistischer Abgeordneter aus der gemeinsamen Kammergruppe bedeutete schließlich im Jahr 2004 das Ende des von Fiali wesentlich geprägten Linksbündnisses. In der Folge mehrten sich die Fragen, in denen die Linke bewusst gegen die Linie der Regierung De la Costa abstimmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Mitte-Reformers [[Santiago Diaz de Velozo]] zum neuen Parteichef der [[ASUL]] im Herbst 2005 und der Austritt einer Reihe von linkssozialistischen Mitgliedern der ASUL aus der Partei ermöglichte es der KPS, ein neues Bündnis mit linken ASUL-Dissidenten gegen die zunehmend als neoliberal bezeichnete Politik der rot-grünen Regierung zu schließen. Anlässlich der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] bildete Fiali gemeinsam mit [[Paulo Satyres]] und [[Luca Cardoso]], den Führungsfiguren der neuen linkssozialistischen und im Dissens zur ASUL gegründeten Linkspartei [[DSS]], ein neues kommunistisch-linkes Wahlbündnis, das mit Fiali als Spitzenkandidaten, Satyres als bekanntem Führungspolitiker und einer radikal-populistischen Anti-ASUL-Kampagne 5,2 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Die aus dieser Kooperation erwachsende neue vereinigte Linke [[Sinistra Democrática Unida]] wurde wesentlich von Fiali mitgeprägt, der darin eine Verwirklichung seines Versuchs der frühen Neunziger Jahre sah, eine neue integrierte linkssozialistische Reformalternative mit einer parteiähnlichen Struktur zu etablieren, die aus dem Schatten der alten KPS heraustreten könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vizepräsident der Abgeordnetenkammer (2008-2012) ===&lt;br /&gt;
Nachdem die SDU in einem breiteren Bündnis aus [[PCS]], [[DSS]] und anderen linken Gruppen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] mit 7,2 Prozent der Stimmen zur viertstärksten Kraft im Land aufgestiegen war, verzichtete Fiali - im Wahlkampf noch Spitzenkandat - auf die erneute Wahl zum Fraktionssprecher und bewarb sich für die SDU um einen Posten als Vizepräsident der [[Abgeordnetenkammer]]. Nach seiner erfolgreichen Wahl wurde [[Nícola Mersenburg-López]], der wiederholt als Kronprinz Fialis bezeichnet wurde, zu seinem Nachfolger an der Spitze der Fraktion gewählt. Damit begann für Fiali ein Abschied auf Raten aus der aktiven Politik und aus der Führung der Linken, die im Jahr 2010 mit dem offiziellen Verzicht Fialis auf eine neuerliche Spitzenkandidatur bei der nächsten Parlamentswahl endgültig wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vier Jahren im Parlamentspräsidium erklärte Fiali Anfang 2012 seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur zur [[Abgeordnetenkammer]]. Nach Ablauf der Wahlperiode 2008-2012 schied er schließlich aus dem Parlament aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Fiali]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Politiker der KPS|Fiali]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.38.52</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Sinistra_Democr%C3%A1tica_Unida&amp;diff=12136</id>
		<title>Sinistra Democrática Unida</title>
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		<updated>2013-01-14T11:30:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.38.52: /* Organisationsentwicklung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die '''Sinistra Democrática Unida''' (kurz '''SDU''', deutsch ''Vereinigte Demokratische Linke'') ist ein linkes Wahl- und Parteienbündnis in [[Sagradien]] bestehend aus der [[Partido Comunista Sagradês|Sagradischen Kommunistischen Partei]] (PCS), den [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa|Sagradischen Linksdemokraten]] (DSS) und weiteren Parteien der politischen Linken.&lt;br /&gt;
Die SDU wurde vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahlen 2008]] als Wahlbündnis gegründet und nach dem Wahlerfolg von 7,2% der Stimmen in eine permanente Parteienkonföderation umgewandelt. Sie steht in der Nachfolge des reformkommunistischen Wahlbündnisses [[Unitá de la Sinistra]] (Unitá-PCS), das von 1990 bis 2004 bestanden hatte. Unmittelbarer Vorläufer der SDU bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] war die Wahlallianz ''Lista de la Sinistra'' aus PCS und DSS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Die SDU versteht sich als linkes Reformbündnis und als antikapitalistische Alternative zu den ''liberalen'' und ''konservativen'' Parteien Sagradiens. Sie umfasst (links)sozialistische, reform- und eurokommunistische, antikapitalistisch-&amp;quot;movimentalistische&amp;quot;, alterglobalistische und trotzkistische sowie ökosozialistische Strömungen. In europapolitischen Fragen nimmt die SDU eine integrationsskeptische Haltung ein und kritisiert die EU als neoliberales und undemokratisches Elitenprojekt. Dem stellt sie die eigene Konzeption eines ”Europa der solidarischen Völker&amp;quot; gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Die SDU besteht aus mehreren Mitgliedsparteien sowie aus Einzelmitgliedern ohne weitere Parteizugehörigkeit. Mitgliedsparteien sind (Stand November 2010): &lt;br /&gt;
* [[Partido Comunista Sagradês]] (PCS), kommunistische Partei mit reformistischer Ausrichtung. Generalsekretär war bis 2010 [[Oscar Ricardo Escova]], auf ihn folgte [[Antónia Mas]].&lt;br /&gt;
* [[Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]] (DSS), linkssozialistische Partei, 2006 entstanden aus [[PSAP]], [[PSS]] und [[PRS]]. Politische Führer der Linksdemokraten sind PSAP-Politiker [[Luca Cardoso]] und Ex-[[ASUL]]-Minister [[Paulo Satyres]].&lt;br /&gt;
* [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS), linke antikapitalistische Partei, durch Abspaltung aus dem trotzkistischen [[Movimiento Socialista Revolucionário]] (MSR) entstanden, das bis 2010 selbst zum Bündnis gehörte. Gründer und Führungsfigur ist Ex-MSR-Sprecher [[David Santesa]].&lt;br /&gt;
* [[Alternativa Rôiso-Verde]] (ARV), ökosozialistische Partei&lt;br /&gt;
* [[Partido d’Acción Socialista de Cuentez]] (PASC), linksautonomistische Regionalpartei in [[Cuentez]]&lt;br /&gt;
* [[Partido Comunista d’Aziz]] (PCdA), kommunistische Partei, Schwesterpartei der [[PCS]] in [[Aziz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorläufer ==&lt;br /&gt;
=== Unitá de la Sinistra ===&lt;br /&gt;
Nach der Wende in Osteuropa und dem Untergang des kommunistischen Machtblocks trat die [[KPS|Sagradische Kommunistische Partei]] unter ihrem neuen Parteisekretär [[António Fiali]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]] als Teil eines reformorientierten linken Wahlbündnisses namens [[Unitá de la Sinistra]] (Unitá-PCS) an, dem neben der KPS auch die linkssozialistische [[PSS]] und die linksalternative [[Democrâcia Crítica]] angehört hatten. Dieses Wahlbündnis unter Führung der Kommunisten wurde in wechselnden Konstellationen auch bei den Folgewahlen wiederholt und sicherte den kleinen Linksparteien als Bündnispartner der traditionsreichen KPS die parlamentarische Vertretung. Zwar kam es immer wieder zu Machtkämpfen und Streitereien im Bündnis, doch setzte sich seit 1998 weitgehend die Linie [[António Fiali]]s durch, der auf eine reformkommunistische und linksalternative Linie setzte. Von 1998 an tolerierte das kommunistische Linksbündnis eine rot-grüne Minderheitsregierung unter [[Julio De la Costa]], was zu inneren Spannungen führte, die schließlich 2004 im endgültigen Zerfall des Bündnisses resultierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Democráticoes de la Sinistra und Liste de la Sinistra ===&lt;br /&gt;
Als Ersatz für das zerfallene Bündnis bildeten die Kommunistische Partei und einige andere Linksparteien bei den [[Regionalwahlen 2005]] ein neues Wahlbündnis namens [[Democráticoes de la Sinistra|Democráticoes de la Sinistra Sagradêsa]], das jedoch nicht in allen Regionen in gleicher Konstellation antrat. Von der KP zunächst nur als lockeres Wahlbündnis angestrebt, drängten die anderen Parteien unter Führung von [[Paulo Satyres]] und PSAP-Chef [[Luca Cardoso]] auf die Bildung einer gemeinsamen integrierten Linkspartei, die schließlich im Mai 2006 ohne Beteiligung der Kommunisten aus der Taufe gehoben wurde und u.a. linke Sozialdemokraten wie [[Joán Docién Delavesc]] umfasste, die den Kurs der [[ASUL]] unter [[Santiago Diaz de Velozo]] ablehnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006]] traten DSS und KPS schließlich mit einer gemeinsamen Liste in der Wahlallianz ''Lista de la Sinistra'' an, die mit António Fiali als Spitzenkandidaten 5,2 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Nach der Wahl bildeten beide Parteien eine gemeinsame Parlamentsfraktion und bemühte sich um eine Fortsetzung der gemeinsamen Allianz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der SDU ==&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg bei der Parlamentswahl warb [[António Fiali]], Sprecher der Linksfraktion in der Abgeordnetenkammer, intensiv um eine organisatorische Verfestigung des Bündnisses. Anstelle einer Sammlungspartei sollte nun ein permanentes Parteienbündnis installiert werden, das dauerhafter sein sollte als die bisherigen Wahlbündnisse. Im Herbst 2006 wurde ein ''Forum der demokratischen Linken'' als Diskussionsplattform gegründet, an dem nicht nur Parteikommunisten und Linksdemokraten, sondern auch Trotzkisten, Ökosozialisten und andere linke Gruppen teilnahmen. Das von der Mitte-Rechts-Regierung [[Miguel Ánibal Luisanto]] geplante Reformgesetz sowie die eher unklare Haltung der unter ihrem Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] stärker auf die Mitte zielenden ASUL führte zu einem Politikvakuum, das die Linke gerne bedienen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem überraschenden Bruch der Regierung Luisanto im Frühjahr 2008 und der Ausrufung von Neuwahlen für den Sommer, beschleunigte sich der von Fiali eingeleitete Einigungsprozess der Linken. PCS und DSS vereinbarten für die Kammerwahlen die Gründung eines neuen Wahlbündnisses unter dem Namen ''Sinistra Democrática Unida'' (SDU), dem sich binnen weniger Wochen mehrere Linksparteien anschlossen. Dazu gehörte auch erneut der trotzkistische MSR unter der Führung von [[David Santesa]]. Außerdem traten auf der SDU-Liste auch unabhängige linke Aktivisten der Antiglobalisierungs-, Frauen- und Umweltbewegung an, die bisher teilweise dem linken Flügel der Sozialisten und der Grünen nahegestanden hatten oder gar nicht parteipolitisch gebunden waren. Im Wahlkampf trat die vereinigte Linke mit einem klaren und bisweilen populistischen Programm des linken Protests gegen die &amp;quot;unsoziale Raub-Politik&amp;quot; der Mitte-Rechts-Regierung Luisanto an und präsentierte sich als einzig glaubhafte Linkspartei in Abgrenzung zur gemäßigten Mitte-Links-Allianz [[Cerezo]] aus Sozialisten, Grünen und Linksliberalen. Unterstützt wurde das Linksbündnis nicht nur von der kommunistischen, sondern auch von großen Teilen der sozialdemokratischen Gewerkschaftsbewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolg bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
Am Ende erreichte die SDU bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahl im Juni 2008]] 7,2 Prozent der Stimmen und wurde vor den Grünen viertstärkste Kraft im Parlament. Spitzenkandidat António Fiali wurde zu einem der Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer gewählt und gab damit die Führung der Kammerfraktion ab. Neuer Fraktionssprecher wurde der junge Kommunist [[Nícola Mersenburg-López]], der als einer der Hoffnungsträger seiner Partei gilt und für einen antikapitalistischen Kurs und eine enge Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen sozialen Bewegungen steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahlen 2009]] trat die Vereinigte Demokratische Linke mit KP-Chef [[Oscar Ricardo Escova]] und Ex-ASUL-Minister und DSS-Mitglied [[Joán Docién Delavesc]] als Spitzenkandidaten an. Die SDU konnte entgegen ihren Erwartungen aber in keinem hohen Maße von der Wirtschaftskrise profitieren und entsendet mit 5,7 Prozent künftig vier Abgeordnete nach Brüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] in zwölf von zwanzig sagradischen Regionen schnitt die SDU, die in allen Regionen mit gemeinsamen Listen antrat, mit landesweit durchschnittlich 7,9 Prozent der Stimmen sehr stark ab und erreichte in sechs Regionen eine unmittelbare Beteiligung an den Regionalregierungen. Besonders erfolgreich schnitt die SDU in der Region [[Bordez]] ab, wo die Linke unter der Führung von Paulo Satyres 19 Prozent der Stimmen hinter sich sammelte. Satyres war von 1990 bis 1997, damals noch als Mitglied der ASUL, selbst Präsident der Regionalregierung gewesen. Ein ebenfalls sehr gutes Ergebnis holte Spitzenkandidat [[Nícola Mersenburg-López]] für die SDU in Lojandía, wo die Linke 12 Prozent der Stimmen auf sich vereinte und künftig mit 13 Regionalräten vertreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Regionalwahlen 2010]] in der [[Region Semestina]] sowie in [[Sarmay]] schnitt die SDU mit 5,5 bzw. 7 Prozent der Stimmen eher enttäuschend ab. Besonders in der Semestina hatte sich die Linke unter der Spitzenkandidatin [[Antónia Mas]], seit Frühjahr 2010 Generalsekretärin der Kommunisten, ein besseres Ergebnis erhofft. Hier war jedoch mit der antikapitalistischen [[FACEM]] eine Konkurrenzliste im linken Lager angetreten, die der SDU Stimmen kostete. Dennoch gehört die SDU in beiden Regionen als Teil einer breiten Linkskoalition aus Sozialisten, Grünen und Linken künftig der Regionalregierung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Wahlbündnissen der späten Neunziger und frühen 2000er Jahren ist die SDU stärker als dauerhaftes Parteienbündnis organisiert und verfügt auch in Nicht-Wahlzeiten über gemeinsame Institutionen sowie über die Möglichkeit einer individuellen Mitgliedschaft ohne Zugehörigkeit zu einer der Mitgliedsparteien. Seit Herbst 2008 hat die SDU ein ständiges nationales Sekretariat mit Sitz in [[Semess]]. Außerdem wurden seitdem in fast allen sagradischen Regionen regionale Sekretariate eingerichtet. Gleichzeitig wurde von den beteiligten Parteien eine gemeinsame Kommission eingesetzt, dei als Koordinationsgremium dient. Als nationale Koordinatoren fungieren die kommunistische Senatorin [[Laura Abenar]] und der DSS-Abgeordnete [[Carles Orezal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gemeinsamer Kongress der SDU, der einem Parteitag gleichkommt, fand im Sommer 2010 in Semess statt. Dabei wurde eine ''Junta Coordinativa'' als Leitungsgremium gewählt, dem neben den Parteichefs Antónia Mas (PCS), Paulo Satyres (DSS) und David Santesa (MAIS) sowie den parlamentarischen Sprechern weitere Persönlichkeiten der beteiligten Parteien und Organisationen angehören. Als Koordinatoren wurden Abenar und Orezal bestätigt. [[António Fiali]] (PCS) und [[Luca Cardoso]] (DSS) gehören dem Leitungsgremium ehrenhalber an. Als inoffizielle 'Leader' der SDU wurden von der Parteitagsregie die beiden Parteichefs [[Antónia Mas]] und [[Paulo Satyres]] in Szene gesetzt, wobei jedoch auch Fraktionschef [[Nícola Mersenburg-López]] eine wichtige Rolle innerhalb des Bündnisses zukommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ihren kommunistischen und sozialistischen Parteikern hinaus arbeitet die SDU auch eng mit außerparlamentarischen Gruppen und linken Bürgerbewegungen zusammen und sieht sich als moderne antikapitalistische, solidarische und ökosozialistische Alternative zu den Parteien der linken und rechten Mitte sowie der politischen Rechten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach parteiinternen Widerständen innerhalb des trotzkistischen MSR gegenüber einer geplanten Öffnung der SDU gegenüber den sagradischen Sozialisten und der Intensivierung der Zusammenarbeit verließ das MSR im Januar 2010 de facto das Bündnis und berief seine Vertreter aus den Gremien ab. David Santesa verließ daraufhin mit seinen Anhängern die Partei und gründete im Februar das [[Movimiento Anticapitalista Iniciativa per la Sinistra]] (MAIS), das die Mitgliedschaft des MSR in der SDU übernimmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parlamentswahl 2012 ==&lt;br /&gt;
Auf ihrem zweiten Kongress im Juli 2011 wählte die SDU mit großer Mehrheit den [[DSS]]-Sekretär [[Paulo Satyres]] zum Spitzenkandidaten für die [[Parlamentswahl 2012]]. Auf dieses Vorgehen hatten sich im Vorfeld bereits die Spitzen der Mitgliedsparteien geeinigt. Der Antrag der Parteispitzen, der u.a. die Kandidatur Satyres' vorsah, wurde daraufhin in einer Mitgliederbefragung der PCS abgesegnet und schließlich vom SDU-Kongress bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die SDU besitzt ein Verbindungsbüro zur kommunistisch dominierten Gewerkschaft [[CGL]] und profitiert von den traditionell engen Beziehungen der [[KPS]] zu der Arbeitnehmervertretung. Durch die DSS bestehen aber auch Kontakte zur traditionell sozialistisch orientierten Gewerkschaft [[CSSL]], die mehrheitlich der [[ASUL]] nahesteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jugend- und Studentenorganisationen der SDU fungieren v.a. die kommunistische [[Jovenes Comunistas Sagradés]] (JCS) und die [[Liga Comunista de Estudiantes]] (LCE) sowie die linksdemokratische [[Jovenes de la Sinistra]] (JOSI), die den beiden größten Mitgliedsparteien [[PCS]] und [[DSS]] nahestehen. Im Herbst 2011 kam es zur Gründung der [[Sinistra Democrática Jovén]] (SDJ) als eigenständigen Jugendverband der SDU, der die bestehenden Jugendorganisationen aber nicht ablösen, sondern ergänzen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Inoffizielle 'Leader' der SDU: [[Paulo Satyres]] (DSS), [[Antónia Mas]] (PCS)&lt;br /&gt;
* Koordinatoren: [[Laura Abenar]] (PCS) (seit 2008), [[Carles Orezal]] (DSS) (seit 2008)&lt;br /&gt;
* Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer: [[Nícola Mersenburg-López]] (PCS) (seit 2008)&lt;br /&gt;
* Fraktionssprecher im Senat: [[Mário Bernardis]] (PCS)&lt;br /&gt;
* Sprecher der SDU-Delegation im Europaparlament: [[Joán Docién Delavesc]] (DSS) (seit 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolg bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahl 1990]]: 5,6 Prozent, 24 Sitze ('''Unitá/[[PCS]]''', Spitzenkandidat: [[António Fiali]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahl 1994]]: 4,2 Prozent, 18 Sitze ('''Unitá/[[PCS]]''', Spitzenkandidat: [[Oscar Ricardo Escova]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl 1998]]: 5,6 Prozent, 23 Sitze ('''Unitá''', Spitzenkandidat: [[António Fiali]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahl 2002]]: 3,6 Prozent, 15 Sitze ('''Unitá''', Spitzenkandidat: [[António Fiali]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahl 2006]]: 5,2 Prozent, 22 Sitze ('''[[PCS]]/[[DSS]]''', Spitzenkandidat: [[António Fiali]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahl 2008]]: 7,5 Prozent, 32 Sitze ('''SDU''', Spitzenkandidat: [[António Fiali]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012|Kammerwahl 2012]]: 6,9 Prozent, 30 Sitze ('''SDU''', Spitzenkandidat: [[Paulo Satyres Blanco]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.38.52</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Les_Verdes&amp;diff=12135</id>
		<title>Les Verdes</title>
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		<updated>2013-01-14T10:49:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.38.52: /* Erste Regierungsbeteiligung 1998-2006 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ils Verdes – Alternativa Ecologista''' (deutsch ''Die Grünen - Ökologische Alternative'', kurz '''Verdes''') ist eine grüne Partei in Sagradien. Gegründet wurde die Partei 1989 unter dem Namen ''Ils Verdes'', ihren vollständigen heutigen Namen erhielt sie 1994. Ihre Wurzeln hat die sagradische Grüne Partei jedoch in der sagradischen Umwelt- und Antiatomkraftbewegung der Siebziger Jahre, im Wahlbündnis [[Ecología 77]] sowie in den beiden grünen Vorläuferparteien [[Verdes Celarcoes]] (''Regenbogen-Grüne'') und [[Democrâcia Ecologista]] (''Ökologische Demokratie''). Die Grünen regierten von 1998 bis 2006 in Koalition mit den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]], seither sind sie in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Wurzeln ==&lt;br /&gt;
=== Ecología 77 ===&lt;br /&gt;
Die Grüne Bewegung in Sagradien hat ihre Ursprünge in den Bürgerrechts- und Friedensbewegungen der Siebziger Jahre und integrierte von Beginn an sowohl extreme linke, als auch dezidiert bürgerliche Weltanschauungen. Wichtige Strömungen, die im grünen Lager ihre Heimat fanden, waren alternative linksradikale und ökosozialistische Gruppen aus dem kommunistischen und sozialistischen Lager, eher linksliberal und linksbürgerlich gesinnte ehemalige Radikale sowie eher zentristisch oder konservativ ausgerichtete Umweltschützer. &lt;br /&gt;
Der organisatorische Ursprung der sagradischen Grünen liegt in der Gründung des Verbandes [[Confederación Ecología 77]] (ECO77), eines in Form einer NGO gegründeten Dachverbandes sagradischer Umweltschutzgruppen und Anti-Atomkraft-Bewegungen, der sich im Herbst 1977 bildete und als Koordinationsverband der entstehenden Bewegung in Sagradien operierte. Auslöser der Organisationsbildung waren die Proteste gegen den Bau des Atomkraftwerks im [[Alconía|niederalkonischen]] [[Bergüel]], die im Sommer 1977 stattfanden.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Ihren ersten großen politischen Erfolg konnte die grüne Bewegung in Sagradien bei den [[Regionalwahl 1978 in Escada-Bosanês|eskadischen Regionalwahlen 1978]] feiern, bei denen die grüne [[Lutte Ecologist – Lista Verde]] von [[David Osqar Letard]] ins Regionalparlament einziehen konnte. Bei den [[Europawahlen 1979|Europa-]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|Kammerwahlen des Jahres 1979]] konnten die grünen Listen jedoch keine durchschlagenden Erfolge feiern. Erst bei den folgenden [[Kommunalwahlen 1980]] reüssierten grüne Listen in einigen Großstädten und gehörten seither zum gewohnten Parteieninventar in den Rathäusern, in gesamtsagradischer Sicht kann von einem Durchbruch für die Grünen aber noch keine Rede sein, zumal die dezentrale Organisationsstruktur und das Vorherrschen linksalternativer Mitglieder im Sprecherkreis der Eco77 bald Widerspruch in der Ökologie-Bewegung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der Democrâcia Ecologista 1980 ===&lt;br /&gt;
Gegen die organisatorische Zerstreuung der Partei gründete eine Gruppe Grüner um [[António Gacher]], [[Carles Vergil]] und [[Antónia Marker]] im Jahr 1980 die Partei [[Democrâcia Ecologista]] (DE), die sich als erste gesamtsagradische Partei der Umweltbewegung organisierte und eng an den Umweltschutzverein [[Liga Ambientalista]] anlehnte. Der Partei gelang es jedoch nicht, die zahlreichen grün-alternativen Organisationen des Landes zu vereinen, zumal sich der Sprecherkreis der Eco77 gegen die Parteigründung wandte. Ingesamt entwickelte sich in der Folge ein Gegensatz zwischen der DE, die stärkeres Gewicht auf die ökologischen und Umweltschutzthemen setzte und als Single-Issue-Partei gezählt werden kann, und der Ecología 77, die als Dachverband von Umweltbewegungen und Bürgerrechtsbewegungen auch linkslibertäre und ökosozialistische Ziele vertrat und einen gesamtgesellschaftlichen Umbruch anstrebte. Während sich die DE als weder linke, noch rechte Umweltpartei verstand, dominierten in der Eco77 die Kräfte, die sich als dezidiert linke Bewegung ansahen, dazu zählten auch kommunistische Organisationen wie die [[Democrâcia Crítica]] oder der [[Grupo Comunista Scantês]]. Jedoch kam es auch nach Gründung der DE 1980 immer wieder zu gemeinsamen Aktionen und Wahlbündnissen sowie vereinzelt auch zur Mitwirkung von DE-Mitgliedern in den Gremien der Eco77.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Tendenzwende innerhalb der [[Partido Comunista Sagradês|sagradischen Kommunistischen Partei]] Anfang der Achtziger Jahre, welche das Ende der eurokommunistischen Erfolgsphase innerhalb des PCS markierte, strömten zahlreiche ehemalige Kommunisten in die Grün-Alternative Bewegung, vornehmlich in die Ecología 77. Dazu kamen frühere [[ASUL|Sozialisten]], welche die Beteiligung ihrer Partei an der [[Große Koalition|Großen Koalition]] 1979-1982 ablehnten, sowie Mitglieder des [[Partido Socialista Sagradês|PSS]] und kleinerer linker Splittergruppen, aber auch ökologisch orientierte Vertreter des liberalen und konservativen Bürgertums. Große Aufmerksamkeit erhielten die grün-alternativen Gruppen im Zusammenhang mit der Debatte um den NATO-Doppelbeschluss und ihr Engagement für Frieden und Abrüstung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kammerwahlen 1981 schaffte die ''Alternativ-Linke Liste'' in [[Alconía]] den Einzug in den Regionalrat. Seither galt die Region als Vorposten grüner Erfolge. Auch in der [[Region Semestina]] waren seither Grüne vertreten. Der Erfolg in der [[Eskada]] wurde 1982 wiederholt, bei den [[Kommunalwahlen 1984]] schafften grüne Listen in [[Duerez]], [[Tulis]] und [[Semess]] beeindruckende Ergebnisse. Der damalige tulinesische Grünen-Stadtrat [[Ramón Julio de la Costa]] wurde 1984 erster grüner Beigeordneter und Vizebürgermeister einer sagradischen Großstadt, noch im Herbst 1984 folgten weitere rot-grüne Stadtratskoalitionen in [[Duerez]] und [[Malesc]], 1985 auch in [[Semess]] unter der Führung von [[Flávio Osório Jimenez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verdes Celarcoes (1984-1989) ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Kammerwahlen 1982]] trat die ECO77 mit der ''Grünen Liste Regenbogen'' (''Lista Verde „il Celarco“'') an, die 2 Prozent der stimmen auf sich vereinen konnte. Aus dieser Zusammenarbeit ging 1984 die Partei [[Verdes Celarcoes]] hervor, an deren Gründung auch Mitglieder linksradikaler und reformkommunistischer Gruppen beteiligt waren. Bei den [[Europawahlen 1984]] bildeten die Regenbogen-Grünen eine ''Grün-Alternative Liste'' (LVA) mit der [[Democrâcia Crítica]] und erreichten mit 3,2 Prozent den direkten Einzug ins Parlament, damit den ersten großen Erfolg einer sagradischen grünen Liste bei einer landesweiten Wahl, während die Democrâcia Ecologista erfolglos blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Regionalwahlen 1985]] kam es in den meisten Regionen zu einem Bündnis zwischen Regenbogen-Grünen und Democrâcia Ecologista und zur Bildung eines Wahlbündnisses. Die Wahlen brachten einen großen Erfolg und den Einzug in mehrere Regionalparlamente. Da die Mehrheit der Grünen zu dieser Zeit unmittelbare Beteiligungen an Regionalregierungen ablehnte, auf direkte politische Einflussnahme aber nicht verzichten wollte, kam es nach Vorbild der Kommunisten zum Modell sozialistischer Minderheitsregierungen auf regionaler Ebene, die sich auf die Unterstützung der Grünen stützen konnten. Unter der Führung von [[Nícola Zamorra]] wurde dieses Modell 1985 als erstes in [[Alconía]] verwirklicht, wenige Wochen folgten [[Lorenzo Lacostas]] in [[Perín-Tulinesa]], [[Miguel Valente]] in [[Sarmay]] und [[Carles Espinosa]] in [[Sesín]]. Mit Ausnahme von Sarmay überlebte keines dieser Modelle die vollen vier Jahre, meist führten sie zur Bildung von [[Großen Koalitionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Streit zwischen Ökosozialisten, Linksalternativen und reformorientierten Grünen in der Partei der Regenbogengrünen führte zu parteiinternen Spannungen, während die [[Democrâcia Ecologista]] sich um ein Bündnis mit den sagradischen Radikalen bemühte und dadurch in Widerspruch mit den linkssozialistisch orientierten VERCEL-Mitgliedern geriet. Vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] scheiterten daher die Verhandlungen um eine Neuauflage des Bündnisses. Schließlich traten beide Parteien getrennt voneinander an. Die Regenbogen-Grünen unter Führung von [[Isabel Maier Serrán]] kandidierten erneut im Bündnis mit der [[Democrâcia Crítica]], die Democrâcia Ecologista unter Führung von Carles Vergil stellte eine eigene Liste auf. Die Spaltung schwächte die grüne Bewegung. Dennoch gelang es den Regenbogen-Grünen nun, mit 3,6 Prozent der Stimmen erstmals in die Abgeordnetenkammer einzuziehen, während Vergils DE nur ein Prozent der Stimmen erhielt und damit einen Einzug ins Parlament verpasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Verdes ==&lt;br /&gt;
=== Gründung der &amp;quot;Verdes&amp;quot; 1989 ===&lt;br /&gt;
Das Scheitern der DE bei den Kammerwahlen 1986 trotz der erhöhten Sensibilisierung der Bevölkerung für Umweltthemen durch die Katastrophe von Tschernobyl sowie das reihenweise Scheitern der rot-grünen Kooperationsmodelle in den beiden Folgejahren führte die grüne Bewegung in eine ernste Krise und zu einem Umdenken. Ein realpolitisch-pragmatischer Kurs setzte sich innerhalb der nun im Parlament vertretenen Regenbogen-Grünen durch, der die radikalen Ökosozialisten in die Defensive drängte und sich für eine aktive politische Beeinflussung einsetzte. Die Regenbogen-Grünen trennten sich in der Folge von ihren linksextremen Partnern und näherten sich der linken Mitte an, während die Democrâcia Ecologista ein Stück weit auf die linken Grünen zuging. Nachdem beide Parteien bei den [[Senatswahl 1988|Senats-]] und [[Kommunalwahlen 1988]] erfolgreich kooperiert hatten, kam es im Januar 1989 zur Gründung der Partei ''Ils Verdes'' aus der Fusion der ''Verdes Celarcoes'' mit einem Teil der ''Democrâcia Crítica'' und der ''Democrâcia Ecologista''. Parteisprecher wurden gleichberechtigt [[Isabel Maier Serrán]] und [[Carles Vergil]]. Ein Teil der DE ging den Weg nicht mit und gründete später den konservativ-ökologischen [[Partido Democrático Ecologista]] (PDE), Mitglieder vom linksfundamentalistischen Flügel der Regenbogen-Grünen fanden wenig später den Weg in die linksalternative [[PSAP]], die aus dem fundamentalistischen Flügel der [[Democrâcia Crítica]] hervorgegangen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahl 1989|Europa-]] und [[Regionalwahlen 1989]] kam es zu einer Neuformulierung grüner Wahlziele und zum offenen Anstreben direkter grüner Regierungsbeteiligungen in den Regionen. Außerdem wurde eine zentrale Wahlkampforganisation eingeführt, welche die Kampagnen der Partei koordinieren sollte. Die neue Strategie führte zu offensichtlichen Erfolgen. Bei den Europawahlen im Sommer 1989 wiederholten die Grünen ihren Erfolg von 1984 und steigerten sich auf 4,5 Prozent der Stimmen. Bei den Regionalwahlen wenige Monate später wurde der positive Trend bestätigt. In fast allen sagradischen Regionalparlamenten saßen nach den Wahlen grüne Abgeordnete, in [[Alconía]], [[Bordez]], [[Lojandía]] und der [[Region Semestina]] wurden die Grünen erstmals direkt an Regierungskoalitionen mit den Sozialisten beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Oppositionsjahre 1990-1998 ===&lt;br /&gt;
Im [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahljahr 1990]] etablierte sich die neue Partei auf der nationalen Ebene. Mit einem Wähleranteil von 5,2 Prozent zog zum zweiten Mal in Folge eine grüne Formation in die Abgeordnetenkammer ein. Mit dem Erfolg verlagerte sich das Machtzentrum in der Partei zunehmend von den regionalen Parteiorganisationen und dem Parteivorstand in die pragmatischeren Führungsspitzen in den verschiedenen parlamentarischen Vertretungen. Erwägungen über Regierungsbeteiligungen und konkreten Einflussmöglichkeiten stärkten jene, die eine Kooperation mit den &amp;quot;etablierten&amp;quot; Parteien gegenüber einer Basisopposition befürworteten. Der radikal-ökologische Flügel geriet damit ins Hintertreffen. Parteisprecher [[Carles Vergil]] verließ die Partei 1991 bereits wieder und gründete die eher linksliberal orientierte [[Acción Cívica Ecologista]] (ACE), die jedoch weitgehend einflusslos blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Stelle Vergils rückte [[David Osqar Letard]] neben Maier Serrán an die Spitze der Partei. Die Wahl des pragmatischen Realpolitikers Letard markierte aber zugleich einen Durchbruch der auf eine zumindest indirekte Regierungsbeteiligung ausgerichteten Strategie der Partei, die vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] als potenzieller Regierungspartner der sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] gehandelt wurde. Nach den [[Regionalwahlen 1993]] regierten die Grünen in sechs Regionen mit und waren in den weitaus meisten Regionalparlamenten vertreten. Seit 1991 regierte zudem auch in der Hauptstadt [[Semess]] wieder eine rot-grüne Koalition, in der [[Javier Carles Etxeberría]] das Amt des Vizebürgermeisters ausübte. 1993 kam es zur Fusion der Grünen mit der ''Alternativa Ecologista'', einer Gruppe ökologisch motivierter Dissidenten des Linksbündnisses [[Unitá de la Sinistra|l'Unitá]], welche der kommunistisch geprägten Linken den Rücken zugekehrt hatten. Die Grüne Partei nahm daraufhin den Namen ''Ils Verdes - Alternativa Ecologista'' an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Unfalltod [[Isabel Maier Serrán]]s im November 1993 verlor die Partei ihr langjähriges Aushängeschild und die Identifikationsfigur für einen Großteil der Parteiaktivisten. In der Folge verzichtete die Partei auf die Wahl einer unmittelbaren Nachfolgerin als Sprecherin und Spitzenkandidatin und zog mit Letard als alleiniger Nummer Eins in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]]. Obwohl die Grünen bei den [[Parlamentswahl 1994|Kammerwahlen 1994]] unter der Führung von [[David Osqar Letard]] mit 4,2 Prozent der Stimmen ihre parlamentarische Basis erweitern konnte, scheiterte die geplante linke Mehrheit. Der konservativ-liberalen Regierungskoalition Otero war es gelungen, der Linken mithilfe eines Anti-Grünen-Wahlkampfes wichtige Wählersparten in der Mitte abzujagen. Zur neuen Sprecherin der Partei an der Seite Letards wurde schließlich [[Franca Ferrero Benítez]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Regierungsbeteiligung 1998-2006 ===&lt;br /&gt;
Nach dem überraschenden Rückzug Letards aus der nationalen Politik im Jahr 1996 aus gesundheitlichen Gründen rückte der frühere Semestiner Vizebürgermeister [[Javier Carles Etxeberría]] neben Franca Ferrero an die Spitze der Partei. Die enge Zusammenarbeit mit der [[ASUL]] in der Opposition zur [[PPC]]/[[UDS]]-Führung wurde danach weiter ausgebaut. Mit dem neuen Führungsduo strebte die Partei erstmals offen unmittelbare Regierungsverantwortung an. Nach dem Wahlerfolg des Jahres 1998, der den Grünen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl]] infolge eines pragmatisch geführten Wahlkampfes 6,2 Prozent der Stimmen einbrachte, traten die Grünen in die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne]] Regierung der Republik unter Ministerpräsident [[Ramón Julio De la Costa]] ein, wo sie die Verantwortung über vier Ministerämter übernahmen: [[Franca Ferrero Benítez]] wurde [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Ministerin für Umwelt und Energie]] und als erste Frau stellvertretende Ministerpräsidentin. Auch Etxeberría trat als neuer [[Außenminister]] ins Kabinett ein. Daneben gehörten für die Grünen [[Francisca Abelardo Jimenez]] als [[Ministerium für Familie, Jugend und Gleichstellung|Ministerin für Familie, Jugend und Gleichstellung]] und die von der Partei nominierte parteilose [[Cristina Nacil]] als Ministerin für Regionen, Kommunen und Tourismus der neuen Regierung an.   &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da mit Ferrero und Etxeberría beide Sprecher der Partei ins Kabinett gerückt waren, musste ein neues Führungsduo der Partei gewählt werden. Die schließlich gewählten [[Daniela Mercé Carret]] und [[Arrigo Usantís]] standen aber von Beginn an im Schatten ihrer Vorgänger, die inoffiziell weiterhin als Parteiführer agierten, was in der Partei jedoch auch zu Problemen und Widerständen führte, zumal  Javier Carles Etxeberría als Außenminister schnell zu einem der beliebtesten Politiker des Landes aufstieg und die offizielle Parteiführung in den Schatten stellte. Franca Ferrero Benítez ging schließlich auf die Reibungsverluste zwischen Regierungs- und Parteiarbeit ein und verzichtete im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] auf eine erneute Spitzenkandidatur und auf ein Ministeramt und kehrte wieder auf ihren Posten an der Spitze der Partei zurück. Mit Etxeberría als Spitzenkandidaten etablierten sich die Grünen mit dem [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Wahlerfolg des Jahres 2002]] (8,0% der Stimmen) als zweite Kraft der Linken und konnten weitere vier Jahre in einer rot-grünen Minderheitskoalition weiterregieren. Etxeberría wurde nun auch Vizepremierminister, mit [[María Nabarro Laval]] zog die bisherige Parteisprecherin als neue Umweltministerin ins Kabinett ein und tauschte mit Franca Ferrero die Rollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den acht Jahren der Regierungsbeteiligung mussten die Grünen zahlreiche Kompromisse eingehen, konnten aber auch eigene Vorhaben wie den Ausstieg aus der Atomenergie und die Einführung der so genannten „Homoehe“ verwirklichen. Besonders um die Beteiligung Sagradiens im Kosovo-Krieg 1999 und in Afghanistan im Jahr 2001 kam es innerhalb der Partei zu harten Auseinandersetzungen, die schließlich durch die pragmatische Parteiführung zugunsten der NATO entschieden wurden, Teile der Basis aber verunsicherten. Den Irak-Krieg des Jahres 2003 lehnten die Grünen genauso ab wie der sozialdemokratische Koalitionspartner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Oppositionsjahre 2006-2012 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahlen 2006]] traten die Grünen in einem Wahlbündnis mit Sozialisten und linksliberalen Gruppen (Kirschbaumbündnis) an, rutschten aber auf 6,9 Prozent der Stimmen ab und mussten zusammen mit den sozialistischen Bündnispartnern in die Opposition gehen. Nach dem Wechsel Franca Ferreros nach Brüssel und dem Rückzug [[Carles Etxeberría]]s aus der ersten Reihe musste eine neue Führungsriege gefunden werden. Mit der Wahl [[María Nabarro Laval]]s zur Parteisprecherin und damit zur faktischen Nachfolgerin Etxeberrías in der Parteiführung suchte die Partei nun in der Opposition einen Neuanfang mit jüngerem Personal und neuen Ansätzen. Unter Nabarro Laval profilierte sich die Partei als entschlossene Gegnerin der rechtspopulistisch beeinflussten Politik der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] und suchte eine Wiederannäherung an außerparlamentarische Protestgruppen wie Attac oder Greenpeace. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Spannungen mit der unter ihrem Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] in die Mitte gerückten [[ASUL]] traten die sagradischen Grünen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahlen 2008]] erneut im Bündnis mit den Sozialisten an, schafften den Machtwechsel aber nicht. Stattdessen verlor die Partei leicht an Stimmen und stellte mit 29 Abgeordneten nur noch die drittgrößte Oppositionsfraktion. Seither konnten sich die Grünen aber unter der Führung Nabarro Lavals, mittlerweile beliebteste Politikerin des Landes, regelmäßig steigern und sich besonders in der energischen Frontstellung gegen die indirekt an der Regierung beteiligten Rechtspopulisten des [[PSP]] als glaubwürdige Alternative präsentieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Nabarro Laval versuchten die Grünen, ihre Verbindungen zu den außerparlamentarischen sozialen Bewegungen zu stärken und beteiligten sich am Projekt [[Entesa Progresista]], einem Diskussionsforum ökologischer, regionalistischer und anderer politischer Gruppierungen und NGOs, das Verbindungen zwischen der grün-linken politischen Bewegung, der Grünen Partei und Organisationen wie Green Peace oder attac. Beteiligt wurden zudem regionalistische Parteien, die mit den Grünen das Ziel einer föderalistisch organisierten ''Republik der Völker, Ethnien und Regionen'' teilen.  Bei den [[Europawahlen 2009]] traten die Grünen als führende Kraft der grün-progressiven Gemeinschaftsliste [[Europa Progresista i Verde]] (EPV) an, der auch unabhängige Kandidaten sowie mehrere regionalistische Parteien wie die [[Escada|eskadische]] [[Acción Regionalista d'Escada|ARE]] oder die [[Aziz|azizische]] [[Entesa de la Sinistra Regionalista|Entesa]] angehörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spitzenkandidatin war [[Franca Ferrero Benítez]]. Mit einem Stimmenanteil von 11,2 Prozent der Stimmen konnte die EPV-Liste einen großen Erfolg verbuchen. Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Februar und Oktober 2009]] erhielten die Grünen im landesweiten Schnitt 9 Prozent der Stimmen. Mit Ausnahme von [[Alto Scantia]] und [[Oller]] schafften die Grünen den Einzug in jeden [[Regionalrat]]. In den einwohnerstarken Regionen [[Comtàid-Perín]], [[Bordez]] und [[Lojandía]] trugen starke Ergebnisse der Grünen zu Siegen der bisher oppositionellen Linken bei, die Partei ist dort jeweils in der [[Regionale Junta|regionalen Junta]] vertreten. Bei den [[Regionalwahlen 2010]] in [[Sarmay]] und der [[Region Semestina]] (mit Nabarro Laval als Spitzenkandidatin) hielt die positive Tendenz an und die Grünen erreichten mit 15 bzw. 19 Sitzen Rekordergebnisse und Regierungsbeteiligungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Regierungsbeteiligung seit 2012 ===&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012]] gaben die Grünen ein Bündnis mit der [[Iniciativa Plural]] bekannt, einer politischen Initiative aus verschiedenen Umweltschutzgruppen, Bürgerrechts- und Regionalbewegungen, die sich für eine offene und pluralistische Gesellschaft, für Minderheitenschutz und gegen den Einfluss xenophober, nationalistischer und reaktionärer Gruppen wie der [[PSP]] auf die sagradische Politik ausspricht. Das Bündnis umfasste auch eine Kooperation mit der in [[Aziz]] tätigen [[Entesa de la Sinistra Regional|Entesa-Partei]] und anderer linksregionalistischer Gruppierungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Jahren in der Opposition gelang den Grünen 2012 unter [[María Nabarro Laval]] die Rückkehr in die Regierung. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012]] wurden die Grünen drittstärkste Kraft im Land und erreichten erstmals bei Wahlen zum Nationalparlament ein zweistelliges Ergebnis. Gemeinsam mit den [[ASUL|Sozialisten]] lösten die Grünen daraufhin die seit 2006 amtierende Rechtsregierung unter [[Ánibal Luisanto]] ab und übernahmen in der rot-grünen [[Kabinett Serrat Cabarell|Minderheitsregierung]] von [[Mercé Serrat Cabarell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Orientierung ==&lt;br /&gt;
Als grüne Partei vertreten die Grünen seit ihrer Gründung ökologische, soziale, basisdemokratische und pazifistische Ziele. Sie haben damit ein stark linkslibertäres Profil und bilden in dieser Hinsicht den Gegenpart zur rechtspopulistischen [[PSP]]. Wirtschaftspolitisch positionieren sich die Grünen heute in der linken Mitte. Seit Gründung der Partei sehen sich die Grünen als Teil des linken Lagers, auch wenn die Partei unter der Führung María Nabarro Lavals ihre Eigenständigkeit von den Sozialisten betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition zur Mitte-Rechts-Koalition Luisanto etablierten sich die sagradischen Grünen als progressive und bürgerrechtsliberale Kraft der linken Mitte und werden von Politikwissenschaftlern teilweise als „linksbürgerlich“ oder sogar „linksliberal“ eingeschätzt, was vor allem mit dem hohen ökonomischen Status der überdurchschnittlich gebildeten  Grünen-Wählerschaft zusammenhängt. Auch die Verabschiedung eines deutlich linksgerichteten Sozialprogramms sowie die Konkurrenz der linksliberalen [[Ils Radicales|Radikalen Partei Demokratie und Solidarität]] änderten wenig an dieser Einschätzung, genauso wie die Tatsache, dass María Laval sich vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Parlamentswahlen 2008]] für eine engere Zusammenarbeit mit der äußeren Linken aussprach, um die rechtsgerichtete Regierung von [[Miguel Ánibal Luisanto]] zu stürzen. Die Grünen bezeichnen sich selbst nicht als linksliberal, sondern bevorzugen die Bezeichnung linkslibertär (''sinistra-libertário'') oder linksradikal (''sinistra-radical'', im Sinne von freiheitlich, linksbürgerlich, bürgerrechtsliberal und laizistisch). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sagradischen Parteienspektrum werden die Grünen meist als progressive Kraft der Linken zwischen den Sozialdemokraten (ASUL) und dem linken Parteienbündnis SDU eingeordnet. Dafür spricht auch das Bemühen der Grünen, die bisherige Mitte-Links-Allianz aus Sozialisten, Grünen und Linksliberalen um die linke [[SDU]] zu erweitern, um eine ernstzunehmende Alternative zum bürgerlichen Regierungsblock zu bilden. Vorbild einer solchen Allianz ist die Zusammenarbeit der Linken in zahlreichen Regionalparlamenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren verfolgen die Grünen einen antizentralistischen Kurs, der die sagradischen Regionen in ihrer Bedeutung stärken und Sagradien in föderalistischem Sinn umgestalten möchte. Bereits die rot-grüne Regionalreform aus dem Jahr 2001 diente diesem Ziel, doch gehen die grünen Vorstellungen teilweise noch weiter. Auf dieser Grundlage kam es auch immer wieder zur Zusammenarbeit zwischen den Grünen und kleineren Regionalparteien, die seit 2009 intensiviert wurde und zur Gründung einer &amp;quot;Coordinadora de Progresistas&amp;quot; als Diskursplattform ökologischer, regionalistischer und progressiver Gruppen und Bewegungen geführt hat. Aus dieser Zusammenarbeit ging 2012 das Wahlbündnis der Grünen mit der öko-progressiven Bürgerbewegung [[Iniciativa Plural]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochburgen und Diasporagebiete ==&lt;br /&gt;
Ihre Hochburgen hat die Partei vor allem in [[Alconía]], wo die Partei in [[Duerez]] bereits den Bürgermeister stellen konnte, dies aktuell u.a. in [[Malesc]] tut und bei Regionalwahlen regelmäßig deutlich über 10 Prozent der Stimmen erringt. Auch in Großstädten wie [[Tulis]] oder [[Semess]] sowie in der Stammprovinz [[Escada]] sind die sagradischen Grünen stark vertreten, wohingegen die ländlichen Regionen [[Oberscantia]] und [[Oller]] als gründe Diaspora gelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die 1993 gegründete Jugendorganisation der ''Jungen Grünen – Alternative Jugend'' ([[Jovenes Verdes – Juventú Alternativa]]) steht der Grünen Partei ebenso nahe wie die ''Stiftung Umwelt und Demokratie'' ([[Fundación Ecología i Democracía]] / EcoDem) oder die [[Confederación Sagradêsa de Estudiantes Verdes Alternativas]] (EVA). Die sagradischen Grünen sind Gründungsmitglied in der Europäischen Grünen Partei und gehören im Europäischen Parlament mehrheitlich der „Fraktion der Grünen – Freie Europäische Allianz“ an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteistruktur ==&lt;br /&gt;
Die sagradischen Grünen sind eine föderalistisch aufgebaute Partei mit starken Regionalverbänden. Als Führungsgremium auf nationaler Ebene besteht die ''Delegación Federal Administrativa'', an deren Spitze zwei gleichberechtigte Parteisprecher stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führungspersönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Parteisprecher/Sekretäre ===&lt;br /&gt;
* 1989-1991: [[Isabel Maier Serrán]] und [[Carles Vergil]]&lt;br /&gt;
* 1991-1993: [[Isabel Maier Serrán]] und [[Névito Lima]]&lt;br /&gt;
* 1993-1994: [[Isabel Maier Serrán]] (†Nov. 1993) und [[David Osqar Letard]]&lt;br /&gt;
* 1994-1996: [[Franca Ferrero Benítez]] und [[David Osqar Letard]] &lt;br /&gt;
* 1996-1998: [[Franca Ferrero Benítez]] und [[Javier Carles Etxeberría]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Daniela Mercé Carret]] und [[Arrigo Usantís]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[María Nabarro Laval]] und [[Domênco Leal Orezar]]&lt;br /&gt;
* 2002-2004: [[Franca Ferrero Benítez]] und [[Domênco Leal Orezar]]&lt;br /&gt;
* 2004-2006: [[Francisca Abelardo Jimenez]] und [[Daniel Gris Joel]]&lt;br /&gt;
* 2006-2012: [[María Nabarro Laval]] und [[Domênco Leal Orezar]]&lt;br /&gt;
* seit 2012: [[Sofía Odell Iribarne]] und [[Mariano Rubial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Grünen bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahl 1986]]: 3,6 Prozent, 16 Sitze (kollektive Führung, [[Verdes Celarcoes]], zusammen mit [[Democrâcia Crítica]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahl 1990]]: 5,2 Prozent, 22 Sitze (Spitzenkandidaten: [[Isabel Maier Serrán]] und [[Carles Vergil]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahl 1994]]: 4,6 Prozent, 20 Sitze (Spitzenkandidat: [[David Osqar Letard]]) &lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl 1998]]: 6,2 Prozent, 26 Sitze (Spitzenkandidaten: [[Franca Ferrero Benítez]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahl 2002]]: 8,0 Prozent, 34 Sitze (Spitzenkandidat: [[Javier Carles Etxeberría]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahl 2006]]: 6,9 Prozent, 29 Sitze (Spitzenkandidat: [[Javier Carles Etxeberría]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahl 2008]]: 6,7 Prozent, 29 Sitze (Spitzenkandidatin: [[María Nabarro Laval]]) &lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012|Kammerwahl 2012]]: 10,7 Prozent, 47 Sitze (Spitzenkandidatin: [[María Nabarro Laval]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.38.52</name></author>
		
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		<title>Les Verdes</title>
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		<updated>2013-01-14T10:47:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.93.38.52: /* Die Oppositionsjahre 1990-1998 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Ils Verdes – Alternativa Ecologista''' (deutsch ''Die Grünen - Ökologische Alternative'', kurz '''Verdes''') ist eine grüne Partei in Sagradien. Gegründet wurde die Partei 1989 unter dem Namen ''Ils Verdes'', ihren vollständigen heutigen Namen erhielt sie 1994. Ihre Wurzeln hat die sagradische Grüne Partei jedoch in der sagradischen Umwelt- und Antiatomkraftbewegung der Siebziger Jahre, im Wahlbündnis [[Ecología 77]] sowie in den beiden grünen Vorläuferparteien [[Verdes Celarcoes]] (''Regenbogen-Grüne'') und [[Democrâcia Ecologista]] (''Ökologische Demokratie''). Die Grünen regierten von 1998 bis 2006 in Koalition mit den sagradischen [[ASUL|Sozialisten]], seither sind sie in der Opposition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Wurzeln ==&lt;br /&gt;
=== Ecología 77 ===&lt;br /&gt;
Die Grüne Bewegung in Sagradien hat ihre Ursprünge in den Bürgerrechts- und Friedensbewegungen der Siebziger Jahre und integrierte von Beginn an sowohl extreme linke, als auch dezidiert bürgerliche Weltanschauungen. Wichtige Strömungen, die im grünen Lager ihre Heimat fanden, waren alternative linksradikale und ökosozialistische Gruppen aus dem kommunistischen und sozialistischen Lager, eher linksliberal und linksbürgerlich gesinnte ehemalige Radikale sowie eher zentristisch oder konservativ ausgerichtete Umweltschützer. &lt;br /&gt;
Der organisatorische Ursprung der sagradischen Grünen liegt in der Gründung des Verbandes [[Confederación Ecología 77]] (ECO77), eines in Form einer NGO gegründeten Dachverbandes sagradischer Umweltschutzgruppen und Anti-Atomkraft-Bewegungen, der sich im Herbst 1977 bildete und als Koordinationsverband der entstehenden Bewegung in Sagradien operierte. Auslöser der Organisationsbildung waren die Proteste gegen den Bau des Atomkraftwerks im [[Alconía|niederalkonischen]] [[Bergüel]], die im Sommer 1977 stattfanden.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Ihren ersten großen politischen Erfolg konnte die grüne Bewegung in Sagradien bei den [[Regionalwahl 1978 in Escada-Bosanês|eskadischen Regionalwahlen 1978]] feiern, bei denen die grüne [[Lutte Ecologist – Lista Verde]] von [[David Osqar Letard]] ins Regionalparlament einziehen konnte. Bei den [[Europawahlen 1979|Europa-]] und [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979|Kammerwahlen des Jahres 1979]] konnten die grünen Listen jedoch keine durchschlagenden Erfolge feiern. Erst bei den folgenden [[Kommunalwahlen 1980]] reüssierten grüne Listen in einigen Großstädten und gehörten seither zum gewohnten Parteieninventar in den Rathäusern, in gesamtsagradischer Sicht kann von einem Durchbruch für die Grünen aber noch keine Rede sein, zumal die dezentrale Organisationsstruktur und das Vorherrschen linksalternativer Mitglieder im Sprecherkreis der Eco77 bald Widerspruch in der Ökologie-Bewegung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der Democrâcia Ecologista 1980 ===&lt;br /&gt;
Gegen die organisatorische Zerstreuung der Partei gründete eine Gruppe Grüner um [[António Gacher]], [[Carles Vergil]] und [[Antónia Marker]] im Jahr 1980 die Partei [[Democrâcia Ecologista]] (DE), die sich als erste gesamtsagradische Partei der Umweltbewegung organisierte und eng an den Umweltschutzverein [[Liga Ambientalista]] anlehnte. Der Partei gelang es jedoch nicht, die zahlreichen grün-alternativen Organisationen des Landes zu vereinen, zumal sich der Sprecherkreis der Eco77 gegen die Parteigründung wandte. Ingesamt entwickelte sich in der Folge ein Gegensatz zwischen der DE, die stärkeres Gewicht auf die ökologischen und Umweltschutzthemen setzte und als Single-Issue-Partei gezählt werden kann, und der Ecología 77, die als Dachverband von Umweltbewegungen und Bürgerrechtsbewegungen auch linkslibertäre und ökosozialistische Ziele vertrat und einen gesamtgesellschaftlichen Umbruch anstrebte. Während sich die DE als weder linke, noch rechte Umweltpartei verstand, dominierten in der Eco77 die Kräfte, die sich als dezidiert linke Bewegung ansahen, dazu zählten auch kommunistische Organisationen wie die [[Democrâcia Crítica]] oder der [[Grupo Comunista Scantês]]. Jedoch kam es auch nach Gründung der DE 1980 immer wieder zu gemeinsamen Aktionen und Wahlbündnissen sowie vereinzelt auch zur Mitwirkung von DE-Mitgliedern in den Gremien der Eco77.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Tendenzwende innerhalb der [[Partido Comunista Sagradês|sagradischen Kommunistischen Partei]] Anfang der Achtziger Jahre, welche das Ende der eurokommunistischen Erfolgsphase innerhalb des PCS markierte, strömten zahlreiche ehemalige Kommunisten in die Grün-Alternative Bewegung, vornehmlich in die Ecología 77. Dazu kamen frühere [[ASUL|Sozialisten]], welche die Beteiligung ihrer Partei an der [[Große Koalition|Großen Koalition]] 1979-1982 ablehnten, sowie Mitglieder des [[Partido Socialista Sagradês|PSS]] und kleinerer linker Splittergruppen, aber auch ökologisch orientierte Vertreter des liberalen und konservativen Bürgertums. Große Aufmerksamkeit erhielten die grün-alternativen Gruppen im Zusammenhang mit der Debatte um den NATO-Doppelbeschluss und ihr Engagement für Frieden und Abrüstung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kammerwahlen 1981 schaffte die ''Alternativ-Linke Liste'' in [[Alconía]] den Einzug in den Regionalrat. Seither galt die Region als Vorposten grüner Erfolge. Auch in der [[Region Semestina]] waren seither Grüne vertreten. Der Erfolg in der [[Eskada]] wurde 1982 wiederholt, bei den [[Kommunalwahlen 1984]] schafften grüne Listen in [[Duerez]], [[Tulis]] und [[Semess]] beeindruckende Ergebnisse. Der damalige tulinesische Grünen-Stadtrat [[Ramón Julio de la Costa]] wurde 1984 erster grüner Beigeordneter und Vizebürgermeister einer sagradischen Großstadt, noch im Herbst 1984 folgten weitere rot-grüne Stadtratskoalitionen in [[Duerez]] und [[Malesc]], 1985 auch in [[Semess]] unter der Führung von [[Flávio Osório Jimenez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verdes Celarcoes (1984-1989) ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982|Kammerwahlen 1982]] trat die ECO77 mit der ''Grünen Liste Regenbogen'' (''Lista Verde „il Celarco“'') an, die 2 Prozent der stimmen auf sich vereinen konnte. Aus dieser Zusammenarbeit ging 1984 die Partei [[Verdes Celarcoes]] hervor, an deren Gründung auch Mitglieder linksradikaler und reformkommunistischer Gruppen beteiligt waren. Bei den [[Europawahlen 1984]] bildeten die Regenbogen-Grünen eine ''Grün-Alternative Liste'' (LVA) mit der [[Democrâcia Crítica]] und erreichten mit 3,2 Prozent den direkten Einzug ins Parlament, damit den ersten großen Erfolg einer sagradischen grünen Liste bei einer landesweiten Wahl, während die Democrâcia Ecologista erfolglos blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld der [[Regionalwahlen 1985]] kam es in den meisten Regionen zu einem Bündnis zwischen Regenbogen-Grünen und Democrâcia Ecologista und zur Bildung eines Wahlbündnisses. Die Wahlen brachten einen großen Erfolg und den Einzug in mehrere Regionalparlamente. Da die Mehrheit der Grünen zu dieser Zeit unmittelbare Beteiligungen an Regionalregierungen ablehnte, auf direkte politische Einflussnahme aber nicht verzichten wollte, kam es nach Vorbild der Kommunisten zum Modell sozialistischer Minderheitsregierungen auf regionaler Ebene, die sich auf die Unterstützung der Grünen stützen konnten. Unter der Führung von [[Nícola Zamorra]] wurde dieses Modell 1985 als erstes in [[Alconía]] verwirklicht, wenige Wochen folgten [[Lorenzo Lacostas]] in [[Perín-Tulinesa]], [[Miguel Valente]] in [[Sarmay]] und [[Carles Espinosa]] in [[Sesín]]. Mit Ausnahme von Sarmay überlebte keines dieser Modelle die vollen vier Jahre, meist führten sie zur Bildung von [[Großen Koalitionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Streit zwischen Ökosozialisten, Linksalternativen und reformorientierten Grünen in der Partei der Regenbogengrünen führte zu parteiinternen Spannungen, während die [[Democrâcia Ecologista]] sich um ein Bündnis mit den sagradischen Radikalen bemühte und dadurch in Widerspruch mit den linkssozialistisch orientierten VERCEL-Mitgliedern geriet. Vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahlen 1986]] scheiterten daher die Verhandlungen um eine Neuauflage des Bündnisses. Schließlich traten beide Parteien getrennt voneinander an. Die Regenbogen-Grünen unter Führung von [[Isabel Maier Serrán]] kandidierten erneut im Bündnis mit der [[Democrâcia Crítica]], die Democrâcia Ecologista unter Führung von Carles Vergil stellte eine eigene Liste auf. Die Spaltung schwächte die grüne Bewegung. Dennoch gelang es den Regenbogen-Grünen nun, mit 3,6 Prozent der Stimmen erstmals in die Abgeordnetenkammer einzuziehen, während Vergils DE nur ein Prozent der Stimmen erhielt und damit einen Einzug ins Parlament verpasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Verdes ==&lt;br /&gt;
=== Gründung der &amp;quot;Verdes&amp;quot; 1989 ===&lt;br /&gt;
Das Scheitern der DE bei den Kammerwahlen 1986 trotz der erhöhten Sensibilisierung der Bevölkerung für Umweltthemen durch die Katastrophe von Tschernobyl sowie das reihenweise Scheitern der rot-grünen Kooperationsmodelle in den beiden Folgejahren führte die grüne Bewegung in eine ernste Krise und zu einem Umdenken. Ein realpolitisch-pragmatischer Kurs setzte sich innerhalb der nun im Parlament vertretenen Regenbogen-Grünen durch, der die radikalen Ökosozialisten in die Defensive drängte und sich für eine aktive politische Beeinflussung einsetzte. Die Regenbogen-Grünen trennten sich in der Folge von ihren linksextremen Partnern und näherten sich der linken Mitte an, während die Democrâcia Ecologista ein Stück weit auf die linken Grünen zuging. Nachdem beide Parteien bei den [[Senatswahl 1988|Senats-]] und [[Kommunalwahlen 1988]] erfolgreich kooperiert hatten, kam es im Januar 1989 zur Gründung der Partei ''Ils Verdes'' aus der Fusion der ''Verdes Celarcoes'' mit einem Teil der ''Democrâcia Crítica'' und der ''Democrâcia Ecologista''. Parteisprecher wurden gleichberechtigt [[Isabel Maier Serrán]] und [[Carles Vergil]]. Ein Teil der DE ging den Weg nicht mit und gründete später den konservativ-ökologischen [[Partido Democrático Ecologista]] (PDE), Mitglieder vom linksfundamentalistischen Flügel der Regenbogen-Grünen fanden wenig später den Weg in die linksalternative [[PSAP]], die aus dem fundamentalistischen Flügel der [[Democrâcia Crítica]] hervorgegangen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Europawahl 1989|Europa-]] und [[Regionalwahlen 1989]] kam es zu einer Neuformulierung grüner Wahlziele und zum offenen Anstreben direkter grüner Regierungsbeteiligungen in den Regionen. Außerdem wurde eine zentrale Wahlkampforganisation eingeführt, welche die Kampagnen der Partei koordinieren sollte. Die neue Strategie führte zu offensichtlichen Erfolgen. Bei den Europawahlen im Sommer 1989 wiederholten die Grünen ihren Erfolg von 1984 und steigerten sich auf 4,5 Prozent der Stimmen. Bei den Regionalwahlen wenige Monate später wurde der positive Trend bestätigt. In fast allen sagradischen Regionalparlamenten saßen nach den Wahlen grüne Abgeordnete, in [[Alconía]], [[Bordez]], [[Lojandía]] und der [[Region Semestina]] wurden die Grünen erstmals direkt an Regierungskoalitionen mit den Sozialisten beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Oppositionsjahre 1990-1998 ===&lt;br /&gt;
Im [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahljahr 1990]] etablierte sich die neue Partei auf der nationalen Ebene. Mit einem Wähleranteil von 5,2 Prozent zog zum zweiten Mal in Folge eine grüne Formation in die Abgeordnetenkammer ein. Mit dem Erfolg verlagerte sich das Machtzentrum in der Partei zunehmend von den regionalen Parteiorganisationen und dem Parteivorstand in die pragmatischeren Führungsspitzen in den verschiedenen parlamentarischen Vertretungen. Erwägungen über Regierungsbeteiligungen und konkreten Einflussmöglichkeiten stärkten jene, die eine Kooperation mit den &amp;quot;etablierten&amp;quot; Parteien gegenüber einer Basisopposition befürworteten. Der radikal-ökologische Flügel geriet damit ins Hintertreffen. Parteisprecher [[Carles Vergil]] verließ die Partei 1991 bereits wieder und gründete die eher linksliberal orientierte [[Acción Cívica Ecologista]] (ACE), die jedoch weitgehend einflusslos blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Stelle Vergils rückte [[David Osqar Letard]] neben Maier Serrán an die Spitze der Partei. Die Wahl des pragmatischen Realpolitikers Letard markierte aber zugleich einen Durchbruch der auf eine zumindest indirekte Regierungsbeteiligung ausgerichteten Strategie der Partei, die vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] als potenzieller Regierungspartner der sagradischen [[ASUL|Sozialisten]] gehandelt wurde. Nach den [[Regionalwahlen 1993]] regierten die Grünen in sechs Regionen mit und waren in den weitaus meisten Regionalparlamenten vertreten. Seit 1991 regierte zudem auch in der Hauptstadt [[Semess]] wieder eine rot-grüne Koalition, in der [[Javier Carles Etxeberría]] das Amt des Vizebürgermeisters ausübte. 1993 kam es zur Fusion der Grünen mit der ''Alternativa Ecologista'', einer Gruppe ökologisch motivierter Dissidenten des Linksbündnisses [[Unitá de la Sinistra|l'Unitá]], welche der kommunistisch geprägten Linken den Rücken zugekehrt hatten. Die Grüne Partei nahm daraufhin den Namen ''Ils Verdes - Alternativa Ecologista'' an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Unfalltod [[Isabel Maier Serrán]]s im November 1993 verlor die Partei ihr langjähriges Aushängeschild und die Identifikationsfigur für einen Großteil der Parteiaktivisten. In der Folge verzichtete die Partei auf die Wahl einer unmittelbaren Nachfolgerin als Sprecherin und Spitzenkandidatin und zog mit Letard als alleiniger Nummer Eins in die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]]. Obwohl die Grünen bei den [[Parlamentswahl 1994|Kammerwahlen 1994]] unter der Führung von [[David Osqar Letard]] mit 4,2 Prozent der Stimmen ihre parlamentarische Basis erweitern konnte, scheiterte die geplante linke Mehrheit. Der konservativ-liberalen Regierungskoalition Otero war es gelungen, der Linken mithilfe eines Anti-Grünen-Wahlkampfes wichtige Wählersparten in der Mitte abzujagen. Zur neuen Sprecherin der Partei an der Seite Letards wurde schließlich [[Franca Ferrero Benítez]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Regierungsbeteiligung 1998-2006 ===&lt;br /&gt;
Nach dem Rückzug Letards aus der nationalen Politik im Jahr 1996 aus gesundheitlichen Gründen rückte der frühere Semestiner Vizebürgermeister [[Javier Carles Etxeberría]] neben Franca Ferrero an die Spitze der Partei. Mit diesem Führungsduo strebte die Partei erstmals offen unmittelbare Regierungsverantwortung an. Nach dem Wahlerfolg des Jahres 1998, der den Grünen bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl]] infolge eines pragmatisch geführten Wahlkampfes 7,2 Prozent der Stimmen einbrachte, traten die Grünen in die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne]] Regierung der Republik unter Ministerpräsident [[Ramón Julio De la Costa]] ein, wo sie die Verantwortung über vier Ministerämter übernahmen: [[Franca Ferrero Benítez]] wurde [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Ministerin für Umwelt und Energie]] und als erste Frau stellvertretende Ministerpräsidentin. Auch Etxeberría trat als neuer [[Außenminister]] ins Kabinett ein. Daneben gehörten für die Grünen [[Francisca Abelardo Jimenez]] als [[Ministerium für Familie, Jugend und Gleichstellung|Ministerin für Familie, Jugend und Gleichstellung]] und die von der Partei nominierte parteilose [[Cristina Nacil]] als Ministerin für Regionen, Kommunen und Tourismus der neuen Regierung an.   &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da mit Ferrero und Etxeberría beide Sprecher der Partei ins Kabinett gerückt waren, musste ein neues Führungsduo der Partei gewählt werden. Die schließlich gewählten [[Daniela Mercé Carret]] und [[Arrigo Usantís]] standen aber von Beginn an im Schatten ihrer Vorgänger, die inoffiziell weiterhin als Parteiführer agierten, was in der Partei jedoch auch zu Problemen und Widerständen führte, zumal  Javier Carles Etxeberría als Außenminister schnell zu einem der beliebtesten Politiker des Landes aufstieg und die offizielle Parteiführung in den Schatten stellte. Franca Ferrero Benítez ging schließlich auf die Reibungsverluste zwischen Regierungs- und Parteiarbeit ein und verzichtete im Vorfeld der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] auf eine erneute Spitzenkandidatur und auf ein Ministeramt und kehrte wieder auf ihren Posten an der Spitze der Partei zurück. Mit Etxeberría als Spitzenkandidaten etablierten sich die Grünen mit dem [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Wahlerfolg des Jahres 2002]] (8,7% der Stimmen) als zweite Kraft der Linken und konnten weitere vier Jahre in einer rot-grünen Minderheitskoalition weiterregieren. Etxeberría wurde nun auch Vizepremierminister, mit [[María Nabarro Laval]] zog die bisherige Parteisprecherin als neue Umweltministerin ins Kabinett ein und tauschte mit Franca Ferrero die Rollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den acht Jahren der Regierungsbeteiligung mussten die Grünen zahlreiche Kompromisse eingehen, konnten aber auch eigene Vorhaben wie den Ausstieg aus der Atomenergie und die Einführung der so genannten „Homoehe“ verwirklichen. Besonders um die Beteiligung Sagradiens im Kosovo-Krieg 1999 und in Afghanistan im Jahr 2001 kam es innerhalb der Partei zu harten Auseinandersetzungen, die schließlich durch die pragmatische Parteiführung zugunsten der NATO entschieden wurden, Teile der Basis aber verunsicherten. Den Irak-Krieg des Jahres 2003 lehnten die Grünen genauso ab wie der sozialdemokratische Koalitionspartner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Oppositionsjahre 2006-2012 ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahlen 2006]] traten die Grünen in einem Wahlbündnis mit Sozialisten und linksliberalen Gruppen (Kirschbaumbündnis) an, rutschten aber auf 6,9 Prozent der Stimmen ab und mussten zusammen mit den sozialistischen Bündnispartnern in die Opposition gehen. Nach dem Wechsel Franca Ferreros nach Brüssel und dem Rückzug [[Carles Etxeberría]]s aus der ersten Reihe musste eine neue Führungsriege gefunden werden. Mit der Wahl [[María Nabarro Laval]]s zur Parteisprecherin und damit zur faktischen Nachfolgerin Etxeberrías in der Parteiführung suchte die Partei nun in der Opposition einen Neuanfang mit jüngerem Personal und neuen Ansätzen. Unter Nabarro Laval profilierte sich die Partei als entschlossene Gegnerin der rechtspopulistisch beeinflussten Politik der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] und suchte eine Wiederannäherung an außerparlamentarische Protestgruppen wie Attac oder Greenpeace. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Spannungen mit der unter ihrem Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] in die Mitte gerückten [[ASUL]] traten die sagradischen Grünen bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahlen 2008]] erneut im Bündnis mit den Sozialisten an, schafften den Machtwechsel aber nicht. Stattdessen verlor die Partei leicht an Stimmen und stellte mit 29 Abgeordneten nur noch die drittgrößte Oppositionsfraktion. Seither konnten sich die Grünen aber unter der Führung Nabarro Lavals, mittlerweile beliebteste Politikerin des Landes, regelmäßig steigern und sich besonders in der energischen Frontstellung gegen die indirekt an der Regierung beteiligten Rechtspopulisten des [[PSP]] als glaubwürdige Alternative präsentieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Nabarro Laval versuchten die Grünen, ihre Verbindungen zu den außerparlamentarischen sozialen Bewegungen zu stärken und beteiligten sich am Projekt [[Entesa Progresista]], einem Diskussionsforum ökologischer, regionalistischer und anderer politischer Gruppierungen und NGOs, das Verbindungen zwischen der grün-linken politischen Bewegung, der Grünen Partei und Organisationen wie Green Peace oder attac. Beteiligt wurden zudem regionalistische Parteien, die mit den Grünen das Ziel einer föderalistisch organisierten ''Republik der Völker, Ethnien und Regionen'' teilen.  Bei den [[Europawahlen 2009]] traten die Grünen als führende Kraft der grün-progressiven Gemeinschaftsliste [[Europa Progresista i Verde]] (EPV) an, der auch unabhängige Kandidaten sowie mehrere regionalistische Parteien wie die [[Escada|eskadische]] [[Acción Regionalista d'Escada|ARE]] oder die [[Aziz|azizische]] [[Entesa de la Sinistra Regionalista|Entesa]] angehörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spitzenkandidatin war [[Franca Ferrero Benítez]]. Mit einem Stimmenanteil von 11,2 Prozent der Stimmen konnte die EPV-Liste einen großen Erfolg verbuchen. Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Februar und Oktober 2009]] erhielten die Grünen im landesweiten Schnitt 9 Prozent der Stimmen. Mit Ausnahme von [[Alto Scantia]] und [[Oller]] schafften die Grünen den Einzug in jeden [[Regionalrat]]. In den einwohnerstarken Regionen [[Comtàid-Perín]], [[Bordez]] und [[Lojandía]] trugen starke Ergebnisse der Grünen zu Siegen der bisher oppositionellen Linken bei, die Partei ist dort jeweils in der [[Regionale Junta|regionalen Junta]] vertreten. Bei den [[Regionalwahlen 2010]] in [[Sarmay]] und der [[Region Semestina]] (mit Nabarro Laval als Spitzenkandidatin) hielt die positive Tendenz an und die Grünen erreichten mit 15 bzw. 19 Sitzen Rekordergebnisse und Regierungsbeteiligungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Regierungsbeteiligung seit 2012 ===&lt;br /&gt;
Vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012]] gaben die Grünen ein Bündnis mit der [[Iniciativa Plural]] bekannt, einer politischen Initiative aus verschiedenen Umweltschutzgruppen, Bürgerrechts- und Regionalbewegungen, die sich für eine offene und pluralistische Gesellschaft, für Minderheitenschutz und gegen den Einfluss xenophober, nationalistischer und reaktionärer Gruppen wie der [[PSP]] auf die sagradische Politik ausspricht. Das Bündnis umfasste auch eine Kooperation mit der in [[Aziz]] tätigen [[Entesa de la Sinistra Regional|Entesa-Partei]] und anderer linksregionalistischer Gruppierungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sechs Jahren in der Opposition gelang den Grünen 2012 unter [[María Nabarro Laval]] die Rückkehr in die Regierung. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012]] wurden die Grünen drittstärkste Kraft im Land und erreichten erstmals bei Wahlen zum Nationalparlament ein zweistelliges Ergebnis. Gemeinsam mit den [[ASUL|Sozialisten]] lösten die Grünen daraufhin die seit 2006 amtierende Rechtsregierung unter [[Ánibal Luisanto]] ab und übernahmen in der rot-grünen [[Kabinett Serrat Cabarell|Minderheitsregierung]] von [[Mercé Serrat Cabarell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Orientierung ==&lt;br /&gt;
Als grüne Partei vertreten die Grünen seit ihrer Gründung ökologische, soziale, basisdemokratische und pazifistische Ziele. Sie haben damit ein stark linkslibertäres Profil und bilden in dieser Hinsicht den Gegenpart zur rechtspopulistischen [[PSP]]. Wirtschaftspolitisch positionieren sich die Grünen heute in der linken Mitte. Seit Gründung der Partei sehen sich die Grünen als Teil des linken Lagers, auch wenn die Partei unter der Führung María Nabarro Lavals ihre Eigenständigkeit von den Sozialisten betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Opposition zur Mitte-Rechts-Koalition Luisanto etablierten sich die sagradischen Grünen als progressive und bürgerrechtsliberale Kraft der linken Mitte und werden von Politikwissenschaftlern teilweise als „linksbürgerlich“ oder sogar „linksliberal“ eingeschätzt, was vor allem mit dem hohen ökonomischen Status der überdurchschnittlich gebildeten  Grünen-Wählerschaft zusammenhängt. Auch die Verabschiedung eines deutlich linksgerichteten Sozialprogramms sowie die Konkurrenz der linksliberalen [[Ils Radicales|Radikalen Partei Demokratie und Solidarität]] änderten wenig an dieser Einschätzung, genauso wie die Tatsache, dass María Laval sich vor den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Parlamentswahlen 2008]] für eine engere Zusammenarbeit mit der äußeren Linken aussprach, um die rechtsgerichtete Regierung von [[Miguel Ánibal Luisanto]] zu stürzen. Die Grünen bezeichnen sich selbst nicht als linksliberal, sondern bevorzugen die Bezeichnung linkslibertär (''sinistra-libertário'') oder linksradikal (''sinistra-radical'', im Sinne von freiheitlich, linksbürgerlich, bürgerrechtsliberal und laizistisch). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sagradischen Parteienspektrum werden die Grünen meist als progressive Kraft der Linken zwischen den Sozialdemokraten (ASUL) und dem linken Parteienbündnis SDU eingeordnet. Dafür spricht auch das Bemühen der Grünen, die bisherige Mitte-Links-Allianz aus Sozialisten, Grünen und Linksliberalen um die linke [[SDU]] zu erweitern, um eine ernstzunehmende Alternative zum bürgerlichen Regierungsblock zu bilden. Vorbild einer solchen Allianz ist die Zusammenarbeit der Linken in zahlreichen Regionalparlamenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren verfolgen die Grünen einen antizentralistischen Kurs, der die sagradischen Regionen in ihrer Bedeutung stärken und Sagradien in föderalistischem Sinn umgestalten möchte. Bereits die rot-grüne Regionalreform aus dem Jahr 2001 diente diesem Ziel, doch gehen die grünen Vorstellungen teilweise noch weiter. Auf dieser Grundlage kam es auch immer wieder zur Zusammenarbeit zwischen den Grünen und kleineren Regionalparteien, die seit 2009 intensiviert wurde und zur Gründung einer &amp;quot;Coordinadora de Progresistas&amp;quot; als Diskursplattform ökologischer, regionalistischer und progressiver Gruppen und Bewegungen geführt hat. Aus dieser Zusammenarbeit ging 2012 das Wahlbündnis der Grünen mit der öko-progressiven Bürgerbewegung [[Iniciativa Plural]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochburgen und Diasporagebiete ==&lt;br /&gt;
Ihre Hochburgen hat die Partei vor allem in [[Alconía]], wo die Partei in [[Duerez]] bereits den Bürgermeister stellen konnte, dies aktuell u.a. in [[Malesc]] tut und bei Regionalwahlen regelmäßig deutlich über 10 Prozent der Stimmen erringt. Auch in Großstädten wie [[Tulis]] oder [[Semess]] sowie in der Stammprovinz [[Escada]] sind die sagradischen Grünen stark vertreten, wohingegen die ländlichen Regionen [[Oberscantia]] und [[Oller]] als gründe Diaspora gelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorfeldorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die 1993 gegründete Jugendorganisation der ''Jungen Grünen – Alternative Jugend'' ([[Jovenes Verdes – Juventú Alternativa]]) steht der Grünen Partei ebenso nahe wie die ''Stiftung Umwelt und Demokratie'' ([[Fundación Ecología i Democracía]] / EcoDem) oder die [[Confederación Sagradêsa de Estudiantes Verdes Alternativas]] (EVA). Die sagradischen Grünen sind Gründungsmitglied in der Europäischen Grünen Partei und gehören im Europäischen Parlament mehrheitlich der „Fraktion der Grünen – Freie Europäische Allianz“ an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteistruktur ==&lt;br /&gt;
Die sagradischen Grünen sind eine föderalistisch aufgebaute Partei mit starken Regionalverbänden. Als Führungsgremium auf nationaler Ebene besteht die ''Delegación Federal Administrativa'', an deren Spitze zwei gleichberechtigte Parteisprecher stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führungspersönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Parteisprecher/Sekretäre ===&lt;br /&gt;
* 1989-1991: [[Isabel Maier Serrán]] und [[Carles Vergil]]&lt;br /&gt;
* 1991-1993: [[Isabel Maier Serrán]] und [[Névito Lima]]&lt;br /&gt;
* 1993-1994: [[Isabel Maier Serrán]] (†Nov. 1993) und [[David Osqar Letard]]&lt;br /&gt;
* 1994-1996: [[Franca Ferrero Benítez]] und [[David Osqar Letard]] &lt;br /&gt;
* 1996-1998: [[Franca Ferrero Benítez]] und [[Javier Carles Etxeberría]]&lt;br /&gt;
* 1998-2000: [[Daniela Mercé Carret]] und [[Arrigo Usantís]]&lt;br /&gt;
* 2000-2002: [[María Nabarro Laval]] und [[Domênco Leal Orezar]]&lt;br /&gt;
* 2002-2004: [[Franca Ferrero Benítez]] und [[Domênco Leal Orezar]]&lt;br /&gt;
* 2004-2006: [[Francisca Abelardo Jimenez]] und [[Daniel Gris Joel]]&lt;br /&gt;
* 2006-2012: [[María Nabarro Laval]] und [[Domênco Leal Orezar]]&lt;br /&gt;
* seit 2012: [[Sofía Odell Iribarne]] und [[Mariano Rubial]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Grünen bei Wahlen ==&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986|Kammerwahl 1986]]: 3,6 Prozent, 16 Sitze (kollektive Führung, [[Verdes Celarcoes]], zusammen mit [[Democrâcia Crítica]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990|Kammerwahl 1990]]: 5,2 Prozent, 22 Sitze (Spitzenkandidaten: [[Isabel Maier Serrán]] und [[Carles Vergil]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994|Kammerwahl 1994]]: 4,6 Prozent, 20 Sitze (Spitzenkandidat: [[David Osqar Letard]]) &lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl 1998]]: 6,2 Prozent, 26 Sitze (Spitzenkandidaten: [[Franca Ferrero Benítez]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahl 2002]]: 8,0 Prozent, 34 Sitze (Spitzenkandidat: [[Javier Carles Etxeberría]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahl 2006]]: 6,9 Prozent, 29 Sitze (Spitzenkandidat: [[Javier Carles Etxeberría]])&lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahl 2008]]: 6,7 Prozent, 29 Sitze (Spitzenkandidatin: [[María Nabarro Laval]]) &lt;br /&gt;
* [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012|Kammerwahl 2012]]: 10,7 Prozent, 47 Sitze (Spitzenkandidatin: [[María Nabarro Laval]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Partei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.93.38.52</name></author>
		
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