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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johanna_von_Sagradien&amp;diff=38480</id>
		<title>Johanna von Sagradien</title>
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		<updated>2017-12-07T15:46:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;130.209.157.48: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:CatalinaMicaela0.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela7.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela2.jpg|thumb|250px|Johanna I. (Gemälde von [[António Volero]])]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela5.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Johanna I.''' (von Sagradien, ''Reina Joana'') (*1520, †1585) war die erste selbst regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] (1543-1579) und gleichzeitig Herrin der [[Saloanischen Lande]] (1543-1575). Sie folgte 1543 als älteste lebende Tochter ihrem Vater [[David I.]] auf den Thron und regierte bis zu seinem Tod 1552 gemeinsam mit ihrem Vetter und Ehemann [[Philipp von Valier]]. 1574/75 dankte sie zugunsten ihres Sohnes [[Danadier I.]] ab. In ihre Regierungszeit fällt der Erlass des [[Toleranzedikt von Viça|Toleranzedikts von Viça 1567]], das den calvinistischen Protestanten im Land Glaubensfreiheit zusicherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erbfolgestreit ===&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela3.jpg|thumb|200px|Johanna I. (Gemälde von [[António Volero]])]]&lt;br /&gt;
Johanna Maria von Sagradien wurde 1520 als drittes Kind und zweitälteste Tochter Davids I. und dessen erster Frau Luisa von Portugal geboren. Nachdem ihre beiden älteren Geschwister [[Don Andrés Piero|Andrés Piero]] (†1534) und Luísa (†1536) binnen zwei Jahren gestorben waren, blieb Johanna als älteste und damit erbberechtigte Tochter Davids zurück. 1535 heiratete die damals erst fünfzehnjährige Prinzessin ihren fünf Jahre älteren Vetter [[Philipp von Valier]], Sohn ihres Onkels [[Danadier de Sántori]]. Beide gingen in der Folge nach Macedi, wo sie als Statthalter Davids I. fungierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch die zweite Ehe Davids mit Marguerite de Valois erbenlos geblieben war, setzte David seine Tochter Johanna und ihren Ehemann Filipe 1539 als Erben der sagradischen Krone ein. Deren gemeinsamer Sohn Don ''David Filipe'' (*1539) sollte seinem Großvater als König unter der Vormundschaft seiner Eltern nachfolgen, doch starb der Knabe bereits 1540 im Alter von dreizehn Monaten. Für diesen Fall waren Johanna und Philipp selbst als Königin und König vorgesehen. In Portugal und Tulis-Cuentez sollte stattdessen ihr Onkel [[Johann III. von Portugal|Infante Dom Joao]] nachfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tod Davids I. wurden Johanna und Filipe dem Testament des Vaters gemäß zum Herrscherpaar Sagradiens ausgerufen. Sie sollten gleichberechtigt über Sagradien und über die Saloanischen Lande herrschen. Widerstände gab es lediglich von Johannas Onkel [[Joseph der Schöne|Joseph dem Schönen]], einem Halbbruder Davids I. und Johann des Frommen, der ebenfalls am Erbe beteiligt werden wollte, von David aber bewusst unberücksichtigt geblieben war. Gegen ihn konnten sich Johanna und Filipe jedoch schnell durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft, Abdankung und Verbannung ===&lt;br /&gt;
Bis 1552 regierte Johanna gemeinsam mit ihrem als Philipp VIII. geführten Ehemann das Königreich. Das Paar verlegte den Königssitz von [[Tulis]] nach [[Vierna]] und anschließend nach [[Semest]]. Da Johanna bei ihrem Regierungsantritt erst 23 Jahre alt war, stand sie lange im Schatten ihres Ehemannes. Nach dem Tod Philipps 1552 regierte Johanna alleine weiter. Sie stand zeitweise unter dem Einfluss ihres wichtigsten Beraters und Vertrauten, des [[Jacquel Conte de Nerval|Grafen von Nerval]]. Großer Gegenspieler zu dieser Zeit war Johannas Schwager [[Heinrich von Esqués]], Bruder Filipe de Valiers und [[Herzog von Viça]], der nach seiner Heirat mit Madeleine de Bourbon zum calvinistischen Glauben übergetreten war und nun versuchte, an Stelle Johannas die Macht im Königreich zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der Hoffnungen Heinrichs und der mit ihm verbündeten Adligen erwies sich Johanna auch nach dem Tod ihres Ehemanns als starke Regentin. Nach dem zwischenzeitigen Friedensschluss mit Heinrich von Esqués im Jahr 1563 bemühte sich Johanna um ein entspannteres Verhältnis zu ihren protestantischen Untertanen, was sie in Gegensatz zur streng katholischen Hofpartei um den Grafen [[Roberto de Monteblanxard]] brachte. Gegen deren Willen setzte Johanna 1565 die Verlobung ihres Sohnes [[Danadier I.|Danadier]] mit [[Luise von Navarra]], der ältesten Tochter Jeanne d'Albrets und Antoine de Bourbons durch, die bis dahin im protestantischen Glauben erzogen worden war. Anderthalb Jahre später erließ sie schließlich gemeinsam mit ihrem Sohn [[Danadier I.|Danadier]], den sie zum Mitregenten gemacht hatte, das [[Toleranzedikt von Viça]], das als Aussöhnung mit der Protestantenpartei gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihr Sohn Danadier seine Verlobte Louise de Bourbon 1567 geheiratet hatte, verschlechterte sich das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn zunehmend und es kam zu heftigen Spannungen zwischen Johanna und ihrer ehrgeizigen Schwiegertochter. Außenpolitisch geriet Johanna unter Druck, als die [[Josephitenaufstände]] in Tulis auf den Rest des Landes überzuschwappen drohten. Unter dem Einfluss Luises von Bourbon drängte Johannas Sohn Danadier seit 1570 immer stärker auf eine stärkere Machtbeteiligung, seit 1572 plante Johanna nachweislich ihre vorzeitige Abdankung zugunsten Danadiers, dem sie 1575 schließlich die gesamte Herrschaft außerhalb Sagradiens übergab, ehe sie sich infolge ihrer offiziellen Abdankung 1579 endgültig aus der Regierung zurückzog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur kurze Zeit später entzweite sich Johanna endgültig mit Louise, deren französische Berater schließlich erfolgreich darauf drängten, Johanna dauerhaft vom Hof zu verbannen. Sie lebte nun dauerhaft im lojandinischen [[Sagrera]], wo sie zusehends von der Außenwelt abgeschnitten wurde. 1580 kam es schließlich in Semest zu einer Hofintrige um den ebenfalls entmachteten [[Jacquel Conte der Nerval|Grafen von Nerval]], der ohne das Wissen Johannas diese wieder als Königin einzusetzen und seine eigene Machtstellung zu restaurieren suchte. Nachdem die Intrige aufgedeckt werden konnte, wurde Johanna in Sagrera faktisch zur Gefangenen ihres Sohnes und seiner Frau. Ihren Lebensabend verbrachte Johanna in der Folge in Sagrera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermächtnis ===&lt;br /&gt;
Johanna I. gilt als eine der wichtigsten Frauengestalten in der sagradischen Nationalgeschichte und als bedeutendste der drei aus eigenem Recht heraus regierenden Königinnen des Landes. Wie bereits ihr Vater war sie eine engagierte Förderin der Künste und Wissenschaften und gilt als eine der wichtigsten Mäzeninnen der sagradischen &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot;, deren mittlere Phase auch als ''Era Joannita'' bezeichnet wird. Als ihr bedeutendster Protegé gilt der Renaissance-Maler [[António Volero]], der als Hofmaler Johannas fungierte. Auch betätigte sich Johanna als bedeutende Bauherrin in der neuen Hauptstadt [[Semest]], wo der unter ihr gepflegte Baustil auch als ''Estilo Reina Joana'' bezeichnet wird. Unter ihr entstand auch die königliche Residenz in [[Novil]] nahe Semest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich war die beim Tod ihres Mannes 1552 erst 32 Jahre alte Königin eine verführerische Schönheit, die zu vielen ihrer Höflinge eine romantische Beziehung pflegte. So soll der Legende nach auch der berühmte Dichter [[Celiano Nacoma]] in seinen jungen Jahren eine innige Liebe zur Königin empfunden haben und ihr seine frühen Liebessonette gewidmet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten bleibt das religionspolitische Vermächtnis der Königin, die gegenüber den Protestanten im Land keine einheitliche Linie fuhr, sondern aus machtpolitischen Erwägungen heraus mal auf Konflikt und mal auf Annäherung setzte. Ziel dieser Politik war, das Land vor einem anhaltenden Bürgerkrieg zu bewahren. Als sie sah, dass ihre harte Oppressionspolitik gegenüber den Protestanten zu kriegerischen Auseinandersetzungen führte, scheute sie eine weitere Eskalation und ging auf Versöhnungskurs über, was aber wiederum zu Konflikten mit der erzkatholischen Hofpartei führte. Diese Konflikte plagten auch ihren Sohn und Nachfolger noch lange, ehe unter dem leitenden Minister [[Joán María Belavís]] nach 1580 die Gegenreformation in Sagradien gestärkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Aus ihrer Ehe mit ihrem Cousin und Mitregenten [[Philipp von Valier|Philipp von Sántori-Valier]] gingen folgende Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* Maria (*1537, †1550) ∞ [[Johann Manuel von Portugal]]&lt;br /&gt;
* David Philipp (*1539, †1540)&lt;br /&gt;
* ''Tochter'' (*/†1540)&lt;br /&gt;
* Katharina (*1542, †1585) ∞ Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* David Andreas (*1543, †1546)&lt;br /&gt;
* [[Danadier I.|Danadier]] (*1545, †1591), als ''Danadier I.'' König von Sagradien (1579-1591)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich August von Sesin|Heinrich August]] (*1547, †1577), [[Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
* Luisa (*/†1549)&lt;br /&gt;
* [[Karl II. von Cuentez|Karl Maria]] (*1550, †1585), Graf von Asterre und als ''Karl II.'' [[Fürst von Cuentez]] (1594-1617)&lt;br /&gt;
* Eleonore (*1552, †1595) ∞ Heinrich III. von Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herrscherin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>130.209.157.48</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johanna_von_Sagradien&amp;diff=38473</id>
		<title>Johanna von Sagradien</title>
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		<updated>2017-12-07T14:43:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;130.209.157.48: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:CatalinaMicaela6.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela5.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela2.jpg|thumb|200px|Johanna I. (Gemälde von [[António Volero]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Johanna I.''' (von Sagradien, ''Reina Joana'') (*1520, †1585) war die erste selbst regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] (1543-1579) und gleichzeitig Herrin der [[Saloanischen Lande]] (1543-1575). Sie folgte 1543 als älteste lebende Tochter ihrem Vater [[David I.]] auf den Thron und regierte bis zu seinem Tod 1552 gemeinsam mit ihrem Vetter und Ehemann [[Philipp von Valier]]. 1574/75 dankte sie zugunsten ihres Sohnes [[Danadier I.]] ab. In ihre Regierungszeit fällt der Erlass des [[Toleranzedikt von Viça|Toleranzedikts von Viça 1567]], das den calvinistischen Protestanten im Land Glaubensfreiheit zusicherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erbfolgestreit ===&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela3.jpg|thumb|200px|Johanna I. (Gemälde von [[António Volero]])]]&lt;br /&gt;
Johanna Maria von Sagradien wurde 1520 als drittes Kind und zweitälteste Tochter Davids I. und dessen erster Frau Luisa von Portugal geboren. Nachdem ihre beiden älteren Geschwister [[Don Andrés Piero|Andrés Piero]] (†1534) und Luísa (†1536) binnen zwei Jahren gestorben waren, blieb Johanna als älteste und damit erbberechtigte Tochter Davids zurück. 1535 heiratete die damals erst fünfzehnjährige Prinzessin ihren fünf Jahre älteren Vetter [[Philipp von Valier]], Sohn ihres Onkels [[Danadier de Sántori]]. Beide gingen in der Folge nach Macedi, wo sie als Statthalter Davids I. fungierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch die zweite Ehe Davids mit Marguerite de Valois erbenlos geblieben war, setzte David seine Tochter Johanna und ihren Ehemann Filipe 1539 als Erben der sagradischen Krone ein. Deren gemeinsamer Sohn Don ''David Filipe'' (*1539) sollte seinem Großvater als König unter der Vormundschaft seiner Eltern nachfolgen, doch starb der Knabe bereits 1540 im Alter von dreizehn Monaten. Für diesen Fall waren Johanna und Philipp selbst als Königin und König vorgesehen. In Portugal und Tulis-Cuentez sollte stattdessen ihr Onkel [[Johann III. von Portugal|Infante Dom Joao]] nachfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tod Davids I. wurden Johanna und Filipe dem Testament des Vaters gemäß zum Herrscherpaar Sagradiens ausgerufen. Sie sollten gleichberechtigt über Sagradien und über die Saloanischen Lande herrschen. Widerstände gab es lediglich von Johannas Onkel [[Joseph der Schöne|Joseph dem Schönen]], einem Halbbruder Davids I. und Johann des Frommen, der ebenfalls am Erbe beteiligt werden wollte, von David aber bewusst unberücksichtigt geblieben war. Gegen ihn konnten sich Johanna und Filipe jedoch schnell durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft, Abdankung und Verbannung ===&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela1.jpg|thumb|200px|Johanna I. (Gemälde von [[António Volero]])]]&lt;br /&gt;
Bis 1552 regierte Johanna gemeinsam mit ihrem als Philipp VIII. geführten Ehemann das Königreich. Das Paar verlegte den Königssitz von [[Tulis]] nach [[Vierna]] und anschließend nach [[Semest]]. Da Johanna bei ihrem Regierungsantritt erst 23 Jahre alt war, stand sie lange im Schatten ihres Ehemannes. Nach dem Tod Philipps 1552 regierte Johanna alleine weiter. Sie stand zeitweise unter dem Einfluss ihres wichtigsten Beraters und Vertrauten, des [[Jacquel Conte de Nerval|Grafen von Nerval]]. Großer Gegenspieler zu dieser Zeit war Johannas Schwager [[Heinrich von Esqués]], Bruder Filipe de Valiers und [[Herzog von Viça]], der nach seiner Heirat mit Madeleine de Bourbon zum calvinistischen Glauben übergetreten war und nun versuchte, an Stelle Johannas die Macht im Königreich zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der Hoffnungen Heinrichs und der mit ihm verbündeten Adligen erwies sich Johanna auch nach dem Tod ihres Ehemanns als starke Regentin. Nach dem zwischenzeitigen Friedensschluss mit Heinrich von Esqués im Jahr 1563 bemühte sich Johanna um ein entspannteres Verhältnis zu ihren protestantischen Untertanen, was sie in Gegensatz zur streng katholischen Hofpartei um den Grafen [[Roberto de Monteblanxard]] brachte. Gegen deren Willen setzte Johanna 1565 die Verlobung ihres Sohnes [[Danadier I.|Danadier]] mit [[Luise von Navarra]], der ältesten Tochter Jeanne d'Albrets und Antoine de Bourbons durch, die bis dahin im protestantischen Glauben erzogen worden war. Anderthalb Jahre später erließ sie schließlich gemeinsam mit ihrem Sohn [[Danadier I.|Danadier]], den sie zum Mitregenten gemacht hatte, das [[Toleranzedikt von Viça]], das als Aussöhnung mit der Protestantenpartei gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihr Sohn Danadier seine Verlobte Louise de Bourbon 1567 geheiratet hatte, verschlechterte sich das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn zunehmend und es kam zu heftigen Spannungen zwischen Johanna und ihrer ehrgeizigen Schwiegertochter. Außenpolitisch geriet Johanna unter Druck, als die [[Josephitenaufstände]] in Tulis auf den Rest des Landes überzuschwappen drohten. Unter dem Einfluss Luises von Bourbon drängte Johannas Sohn Danadier seit 1570 immer stärker auf eine stärkere Machtbeteiligung, seit 1572 plante Johanna nachweislich ihre vorzeitige Abdankung zugunsten Danadiers, dem sie 1575 schließlich die gesamte Herrschaft außerhalb Sagradiens übergab, ehe sie sich infolge ihrer offiziellen Abdankung 1579 endgültig aus der Regierung zurückzog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur kurze Zeit später entzweite sich Johanna endgültig mit Louise, deren französische Berater schließlich erfolgreich darauf drängten, Johanna dauerhaft vom Hof zu verbannen. Sie lebte nun dauerhaft im lojandinischen [[Sagrera]], wo sie zusehends von der Außenwelt abgeschnitten wurde. 1580 kam es schließlich in Semest zu einer Hofintrige um den ebenfalls entmachteten [[Jacquel Conte der Nerval|Grafen von Nerval]], der ohne das Wissen Johannas diese wieder als Königin einzusetzen und seine eigene Machtstellung zu restaurieren suchte. Nachdem die Intrige aufgedeckt werden konnte, wurde Johanna in Sagrera faktisch zur Gefangenen ihres Sohnes und seiner Frau. Ihren Lebensabend verbrachte Johanna in der Folge in Sagrera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermächtnis ===&lt;br /&gt;
Johanna I. gilt als eine der wichtigsten Frauengestalten in der sagradischen Nationalgeschichte und als bedeutendste der drei aus eigenem Recht heraus regierenden Königinnen des Landes. Wie bereits ihr Vater war sie eine engagierte Förderin der Künste und Wissenschaften und gilt als eine der wichtigsten Mäzeninnen der sagradischen &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot;, deren mittlere Phase auch als ''Era Joannita'' bezeichnet wird. Als ihr bedeutendster Protegé gilt der Renaissance-Maler [[António Volero]], der als Hofmaler Johannas fungierte. Auch betätigte sich Johanna als bedeutende Bauherrin in der neuen Hauptstadt [[Semest]], wo der unter ihr gepflegte Baustil auch als ''Estilo Reina Joana'' bezeichnet wird. Unter ihr entstand auch die königliche Residenz in [[Novil]] nahe Semest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich war die beim Tod ihres Mannes 1552 erst 32 Jahre alte Königin eine verführerische Schönheit, die zu vielen ihrer Höflinge eine romantische Beziehung pflegte. So soll der Legende nach auch der berühmte Dichter [[Celiano Nacoma]] in seinen jungen Jahren eine innige Liebe zur Königin empfunden haben und ihr seine frühen Liebessonette gewidmet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten bleibt das religionspolitische Vermächtnis der Königin, die gegenüber den Protestanten im Land keine einheitliche Linie fuhr, sondern aus machtpolitischen Erwägungen heraus mal auf Konflikt und mal auf Annäherung setzte. Ziel dieser Politik war, das Land vor einem anhaltenden Bürgerkrieg zu bewahren. Als sie sah, dass ihre harte Oppressionspolitik gegenüber den Protestanten zu kriegerischen Auseinandersetzungen führte, scheute sie eine weitere Eskalation und ging auf Versöhnungskurs über, was aber wiederum zu Konflikten mit der erzkatholischen Hofpartei führte. Diese Konflikte plagten auch ihren Sohn und Nachfolger noch lange, ehe unter dem leitenden Minister [[Joán María Belavís]] nach 1580 die Gegenreformation in Sagradien gestärkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Aus ihrer Ehe mit ihrem Cousin und Mitregenten [[Philipp von Valier|Philipp von Sántori-Valier]] gingen folgende Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* Maria (*1537, †1550) ∞ [[Johann Manuel von Portugal]]&lt;br /&gt;
* David Philipp (*1539, †1540)&lt;br /&gt;
* ''Tochter'' (*/†1540)&lt;br /&gt;
* Katharina (*1542, †1585) ∞ Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* David Andreas (*1543, †1546)&lt;br /&gt;
* [[Danadier I.|Danadier]] (*1545, †1591), als ''Danadier I.'' König von Sagradien (1579-1591)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich August von Sesin|Heinrich August]] (*1547, †1577), [[Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
* Luisa (*/†1549)&lt;br /&gt;
* [[Karl II. von Cuentez|Karl Maria]] (*1550, †1585), Graf von Asterre und als ''Karl II.'' [[Fürst von Cuentez]] (1594-1617)&lt;br /&gt;
* Eleonore (*1552, †1595) ∞ Heinrich III. von Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herrscherin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>130.209.157.48</name></author>
		
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		<title>Gabriel VII.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;130.209.157.48: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:GideonDeWildt.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:GideonDeWildt4.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel VII.''' (''Gabriel António'') (*1637; †1698) war [[König von Sagradien]] (1651-1698) sowie bis 1669 Herr der [[Saloanischen Lande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Regentschaft Katharinas von Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Gabriel Anton Philipp Michael von Sagradien wurde 1637 als ältester Sohn und zweites Kind von König [[Gabriel VI.]] von Sagradien und dessen zweiter Ehefrau [[Katharina von Mikolinien]] in [[Novil]] geboren. Als [[Prinz von Sarmay]] zum sagradischen Thronfolger erzogen, bestieg er nach dem Tod seines Vaters 1651 im Alter von erst 14 Jahren den sagradischen Thron und stand damit bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr unter der Regentschaft seiner Mutter Katharina von Mikolinien. Diese versuchte zunächst, eine eigene pro-mikolinische Politik zu steuern, geriet aber schnell in die Schusslinie verschiedener Machtklüngel am Hof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des [[Joán-Francès de Giraudo, Duca de Óstino|Herzogs von Ostino]], 1653 die Macht zu erlangen, führte zu seiner Verhaftung und Lehnsenthebung und zur weitgehenden Entmachtung Katharinas, die 1654 der Ernennung [[Kardinal Bernabêu]]s zum Ersten Minister zustimmen musste und damit faktisch ihre gesamte Macht an ihn abgab. Kurze Zeit später wurde Gabriel für mündig erklärt und übernahm selbst die Regentschaft, beließ Bernabêu als starken Mann am Hof aber zunächst in Amt und Würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik unter Führung des Kardinals Bernabêu ===&lt;br /&gt;
Bernabêu fuhr eine Linie der Konfrontation mit Mikolinien, die 1657 mit zum Ausbruch des [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Kriegs]] gegen das Nachbarland führte. Der Krieg um den Besitz [[Golen]]s und die Vorherrschaft im [[Blaumeerraum]] dauerte insgesamt 12 Jahre und gestaltete sich voller Wendungen. Der Erfolgsphase für Sagradien folgte seit 1664 eine Reihe von Niederlagen, infolge derer Bernabêu 1665 einen für Sagradien relativ günstigen Waffenstillstand aushandelte und Friedensverhandlungen eröffnete. Infolge einer Hofintrige der radikalen Kriegspartei musste Bernabêu 1667 zurücktreten. Sein Nachfolger als leitender Minister [[Ernesto Graf Gilán]] begann 1668 einen Seekrieg gegen Spanien und nahm zeitgleich die Konfrontation mit Mikolinien wieder auf. Beide Waffengänge blieben ohne Erfolg. Während der Status Quo in Mikolinien weitgehend gewahrt wurde, endete der Seekrieg gegen Spanien in einem Debakel für Sagradien, das schließlich die Friendesverhandlungen mit Mikolinien wieder aufnahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ins Amt zurückgekehrte Bernabêu schloss 1669 schließlich mit Mikolinien den [[Friede von Villágua]], in dem Bernabêu Golen für die sagradische Krone sichern konnte. Mikolinien musste endgültig die Souveränität der [[Saloanischen Lande]] im Süden der mikolinischen Halbinsel anerkennen. Der andauernde erfolglose Krieg gegen Spanien wurde 1670 im [[Friede von Bilbao]] beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Außenpolitik der Regierung Bernabêu eine eher gemischte Bilanz aufweist, konnte Bernabêu im Inneren Erfolge erzielen. Es gelang dem geschickten Politiker, durch die Einführung des so genannten Deputativsystems die Macht der Krone zu stärken, indem es dem König nun zustand, Adelige für bestimmte Zeit an seinen Hof zu beordern und ihre Amtsgeschäfte in den Provinzen durch königliche Deputierte ausüben zu lassen. Außerdem föderte er Kultur und Handel (endgültige Durchsetzung des Merkantilismus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König widmete sich in erster Linie einer höfischen Repräsentation, die dem Vorbild des französischen Absolutismus Ludwigs XIV. nacheiferte und ihr in wenig nachstand. 1656 heiratete Gabriel Louise von Savoyen, die ihm im Jahr 1657 mit dem Infanten [[Gabriel Augusto]] den erhofften Thronfolger schenkte, der sofort zum [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das persönliche Regiment Gabriels VII. ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Bernabêus 1675 übernahm Gabriel VII. schließlich allein das Regiment und führte die Politik seines Ministers fort, jedoch verfügte er weder über das finanzpolitische noch über das diplomatische Talent des Kardinals. Allein der Prunk am Hof und die ehrgeizigen Bauprojekte des Königs an seiner Sommerresidenz in Bernabêu ruinierten den Staatshaushalt und legten den Grundstein für die Finanzkrise, die Sagradien später in Aufstände und Bürgerkrieg führen sollten. In dieser Phase kam es auch immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem König und dem Adel, der vom absolutistischen Machtanspruch der Krone seine Unabhängigkeit und seine Macht gefährdet sah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch orientierte sich der König nach dem Frieden von Villágua von der früheren anti-spanischen Politik weg und war von 1688 bis 1692 am Pfälzischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich beteiligt, vornehmlich weil man sich Hoffungen auf Gebietsgewinne in der Bretagne machte. Mit dem Separatfrieden von Nantes 1692, der Sagradien einige wenige Gebietsgewinne in der Bretagne sicherte, schied Sagradien aber aus der Grande Alliance gegen Ludwig XIV. aus und erklärte sich fortan für neutral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Erbe ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. starb 1698 im Alter von 61 Jahren. Seinen 1695 verstorbenen Sohn [[Gabriel Augusto]] überlebte er damit um drei Jahre, sodass ihm sein Enkel Luis Danadier Gabriel als [[Danadier II.]] auf den Thron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. war dreimal verheiratet. Aus der 1656 geschlossenen Ehe mit Luise Emmanuela von Savoyen (*1638; †1663), einer Tochter Herzog Karl Emmanuels I., gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* [[Gabriel Augusto]], [[Fürst von Sarmay]] (*1657; †1695) &lt;br /&gt;
* Eleonore (*1658) ∞ [[Ludwig Philipp III. Herzog von Sessin]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Herzog von Viça]] (*1661; †1672)&lt;br /&gt;
* Teresa (*1662; †1663)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Gabriel in zweiter Ehe seine Cousine [[Isabella von Cuentez]] (*1646; *1672) , Tochter von [[Joseph Manuel Erbprinz von Cuentez]] und Prinzessin [[Isabel de Sántori]] und Schwester von Fürst [[Johann II. von Cuentez]]. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* Maria (*1667) ∞ [[Johann Albert von Mikolinien, Herzog von Kont]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Philipp, Kardinal von Sagradien]] (*1669)&lt;br /&gt;
* Johanna (*1671) ∞ [[Ludwig Philipp II. von Macedi|Ludwig Philipp II.]], [[Großherzog von Macedi]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der 1674 geschlossenen Ehe mit [[Eleonore von Cuentez, Königin von Sagradien|Eleonore von Cuentez]] (*1655; 1678), Tochter [[Manuel I. von Cuentez|Manuels I. von Cuentez]], gingen keine Kinder hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hatte Gabriel VII. mehrere uneheliche Kinder, darunter: &lt;br /&gt;
* [[Joán de Blâs|Johann]], Graf von Blâs, Bischof von Novil&lt;br /&gt;
* [[Josemaría Conte de La Franca|Joseph Maria]], Graf von La Franca ∞ [[Klara Johanna von Cuentez]], Tochter [[Manuel I. von Cuentez|Manuels I. von Cuentez]], Begründer der Linie ''Sántori-La Franca'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Gabriel August</title>
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		<updated>2017-12-07T12:22:06Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Gabriel August, Prinz von Sarmay]]&lt;/div&gt;</summary>
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