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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_I.&amp;diff=38623</id>
		<title>David I.</title>
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		<updated>2017-12-14T21:20:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Sagradisch-Portugiesische Union */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:FedericoGonzaga1.jpg|thumb|250px|David I. (Portrait von Tizian)]][[Bild:MarinoGrimani.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David I.''' (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. [[Herzog von Salua]] [[Herzog von Macedi|und Macedi]] (1534-1543) und Herr der [[Saloanische Lande|Saloanischen Lande]] und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] (1508-1543). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Seine Herrschaftszeit vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und gilt als Auftakt der sagradischen [[Gran'Etá]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Jugend ===&lt;br /&gt;
David Alexander Johann Antoninus von Santori wurde im April 1491 im mikolinischen [[Plato]] geboren. Sein Vater war der [[Sántori]]-Prinz [[Manuel I. von Portugal|Manuel de Sántori]], dem [[Conte von Tulis]], Sohn [[Joán Prudente]]s und Beatrix' von Portugal. Seine Mutter [[Catarina de Sántori]] war die älteste Tochter König [[Philipp VI.|Philipps VI.]] von Sagradien und Schwester König [[Philipp VII.|Philipps VII.]], der wenige Monate nach Davids Geburt den Thron bestieg. David war damit u.a. ein Enkel [[Philipp VI.|Philipps VI. von Sagradien]] und ein Urenkel Eduards I. von Portugal und [[David de Sántori]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als David vier Jahre alt war, erbte sein Vater als Erbe des Hauses Avis die portugiesische Krone und setzte sich gegen seine Konkurrenten als König von Portugal durch. Philipp blieb zunächst in Tulis in der Obhut seiner Tante [[María de Sántori]]s, die zusammen mit ihrem Mann [[Filipe de las Marcas]] als Regentin im Tulinensischen Comitat fungierte. In Tulis erhielt David eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]]. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Philipp VII. an den Folgen eines Reitunfalls. Da er kinderlos geblieben war, beanspruchte Davids Vater Manuel von Portugal für seine Frau Catarina auch den sagradischen Thron, was von Teilen des sagradischen Hochadels aber zurückgewiesen wurde, die eine sagradisch-portugiesische Doppelmonarchie fürchteten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Katharina bildete sich daher eine schlagkräftige Opposition. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Piero]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Salua]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas und Manuels, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. Es folgte ein [[Lilienkriege|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern König Peters, den sogenannten ''Saloanœs'', und den Anhängern Catarinas und Manuels, den ''Portugués'' oder ''Catarinenses'', aus dem zunächst Peter von Sagradien erfolgreich hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem siebzehnten Geburtstag im Jahr 1508 wurde David von Manuel I. offiziell die Regierung im Comitat Tulis übertragen. In der Folge kam es auch zu Versuchen einer Annäherung zwischen den Parteien, die aber zunächst scheiterten. Weil Peter selbst keine legitimen Nachkommen hatte, nahm David als Sohn Katharinas und Enkel [[Philipp VI.|Philipps VI.]] eine Schlüsselstellung in den Auseinandersetzungen ein. Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Mikolinien und anschließend mit dem saloanischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Saloanischen Landen. Als Peter 1508 erneut nach Macedi ziehen musste, um dort einen Aufstand niederzuschlagen und seine Herrschaft in Mikolinien zu sichern, kam es zur Einigung der verfeindeten Parteien. Im [[Vertrag von Vérisa]] setzte Peter schließlich seinen Großneffen David als Erben sowohl in Sagradien als auch in Macedi ein und sicherte sich so die Unterstützung der katharinarischen Partei gegen Mikolinien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas um den [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]] de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte uneheliche Tochter [[Antonia von Macedi]] festnahmen. David wiederum, der sich heimlich mit Piero in Verbindung gesetzt hatte, drängte auf eine Freilassung Antonias. Als Resultat musste Piero schließlich auf die Krone verzichten und dankte zugunsten Davids ab, der die beiden verfeindeten Linien des Hauses wieder zusammenführen sollte. Diese Lösung wurde schließlich auch von den sagradischen Ständen akzeptiert, die weiterhin skeptisch gegenüber einer Doppelmonarchie waren, die Trennung der Kronen zwischen Vater und Sohn aber akzeptierten. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Macedi zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Salua“ die mikolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Ausrufung  wurde David im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten [[Carles de Biniar]] zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Unter der Anleitung Biniars versuchte David, sich von seinem Vater und seiner Mutter zu emanzipieren und eine eigenständige Politik zu betreiben, worunter das Verhältnis zu seinen Eltern nachhaltig litt. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'' und erkannte sie als rechtmäßige Monarchin an. Er verbat seinen Eltern aber jede tatsächliche Teilhabe an der Regierung in Sagradien. Erst Katharinas Tod im Jahr 1515 beendete die unklare dynastische Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carles de Biniar erkannte als leitender Minister schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzte Biniar zunächst auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg, an dessen Seite Sagradien 1511 an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teilnahm. Biniar versuchte zudem, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als Kandidatin kam zunächst Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. Stattdessen ehelichte David 1512 die spanische Infantin [[Margarete von Österreich]], genannt ''Margarita d'Austria'', die älteste Tochter Philipps des Schönen und Johannas der Wahnsinnigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Hochzeit mit Luísa emanzipierte sich David schließlich auch vom Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Die heimliche Hochzeit Biniars mit seiner Tante [[María de Sántori]] führte schließlich zum Bruch zwischen David und seinem leitenden Minister. Nachdem diesem Hochverrat vorgeworfen worden war, wurde er 1512 angeklagt und schließlich hingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Piero]] ein Sohn und Thronfolger hervor. Nach dem Tod Peters I. 1515 erbte der neugeborene Andrés Piero dem [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] gemäß nominell die mikolinischen Besitztümer, sodass Andrés Piero als [[Herzog von Salua]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Mikolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1529 [[Antonia von Macedi]], und danach sein Schwager [[Joán de Biniar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg um Portugal ===&lt;br /&gt;
1521 starb Davids Vaters [[Manuel I. von Portugal]] und David erbte als ältester Sohn den Thron. Damit wurden erstmals die sagradische und die portugiesische Krone in einer Hand vereint. Gegen diese Doppelmonarchie regte sich aber Widerstand in Portugal, wo der Adel fürchtete, ein Nebenland der Sántori-Monarchie mit Zentrum in Tulis zu werden. Es folgten mehrere Aufstände in Portugal, die Davids Truppen schließlich unter der Führung des Kommandanten [[Joán de Biniar]] niederschlagen konnten. Im Jahr 1524 war David endgültig als Herrscher in Portugal anerkannt. David war nun zu einem der wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Mikolinien. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt. Bis 1525 blieb er in Portugal und hielt dort Hof, ehe er seinen Schwager [[Joán de Biniar]] als Vizekönig zurückließ. Diesem folgte 1529 [[Alexandro Machiês, Conte de la Cordí]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg in Portugal hatte hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte. Diese Situation verhinderte auch, dass sich David 1532 gegen die Einverleibung des Herzogtums Bretagne ins Königreich Frankreich wehren konnte. Nach einem kurzen Krieg 1533/34 suchte David den Ausgleich mit Franz I. und einigte sich mit diesem schließlich auf die endgültige Teilung der Bretagne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
[[Bild:WappenDavidI.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Im Auftrag Davids starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de la Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David ließ als [[Conte von Tulis]] neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. Nachdem er schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat er sich zudem als Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte standen und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Niccolò Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das später als &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot; bezeichnet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glaube und Religionspolitik ===&lt;br /&gt;
Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur gingen einher mit einer insgesamt aufgeklärten Geisteshaltung und einer gewissen Offenheit in religiösen Dingen. Als Schüler der Humanisten Schiatti und van Stael galt er als Sympathisant der katholischen Reformbewegung des 15. Jahrhunderts. Zumal die verbreitete Kritik an der absoluten Autorität des Papstes kam Davids Interesse an Nicht-Einmischung Roms in inner-sagradische Angelegenheiten entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch suchte er politische Vorteile aus dem Bündnis mit dem Papsttum zu gewinnen. Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Damit legte er einen wichtigen Grundstein in der Ausbildung einer sagradischen Nationalkirche ([[Sagrikanismus]]). Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz anfänglichen Interesses an den Ideen der europäischen Humanisten und auch der frühen evangelischen Reformation sprach sich David deutlich gegen jede Form der &amp;quot;Häresie&amp;quot; aus und bekämpfte den aufkommenden Protestantismus in Sagradien, da er von diesem die dauerhafte Spaltung der Kirche und großes Übel für die Christenheit befürchtete. Zwar zeigte er anfänglich Verständnis für zentrale Anliegen wie die Kritik am Ablasswesen, die schlechte Ausbildung vieler Priester und die Verweltlichung der Kirche, doch lehnte er den Bruch der Protestanten mit der römischen Kirche ab. Mit der [[Reformatio Davidi]] (''Reformatio Sanctissimi Ecclesiae Nationis Sagradicae'') reagierte David 1529 auf die Missstände in der Kirche und die sich abzeichnende Glaubensspaltung in Europa. Darin reformierte er die Seelsorge grundlegend, ging gegen Simonie und Ämterhäufung vor, legte Regeln zur Verbesserung der Priesterausbildung fest und setzte eine stärkere Aufsicht und gegenseitige Kontrolle der Geistlichen durch regelmäßige Visitationen und Synoden fest. Damit gelang es David wesentliche Missstände, die als Auslöser der Reformationsbewegung gewirkt hatten, zu beseitigen, und wesentliche Neuerungen des Reformkonzils von Trient bereits vorwegzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite verpflichtete die Reformatio Davidi alle Untertanen auf die katholische Glaubenslehre und ließ keine abweichenden Formen mehr zu. Nachdem David zunächst noch gewillt war, den Protestanten im eigenen Herrschaftsgebiet weitgehende Toleranz entgegen zu bringen und sich für ein umfassendes Kirchenkonzil zur Beseitigung der Gegensätze einsetzte, zeigte er sich spätestens nach dem Erlass der Reformatio als heftiger Gegner der in seinen Augen zunehmend radikalisierten Reformationsbewegung und ging gegen Neugläubige hart vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Piero]] war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Mikolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Mikolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Philipp von Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Danadier de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Philipp und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es schließlich zur Hochzeit zwischen David und Isabelle von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Margarete ihrem Mann bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Sein jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], Statthalter Davids in Portugal, hatte bereits seit längerem darauf gedrängt, von seinem Bruder als Erbe zumindest in einem Teil des Reichs eingesetzt zu werden. In seinem Erlass bestimmte David jedoch entgegen der Hoffnungen Johanns seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] und ihres Mannes [[Philipp von Valier]] zum Präsumptiverben der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Prinz David Filipe 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Philipp von Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den mikolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal dagegen sollte nun Johann der Fromme als König nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
David hatte mehrere ehelich geborene Kinder. Mit seiner ersten Frau Margarete von Spanien: &lt;br /&gt;
* [[Andrés Piero]] (*1515, †1534), [[Prinz von Sarmay]] und [[Herzog von Salua]] ∞ Marie d'Albret&lt;br /&gt;
* Luísa (*1518, †1536) ∞ [[Achim II. von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
* Piero (*/†1520) &lt;br /&gt;
* Filipe (*1522, †1523), [[Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
* Isabel Catarina (*/†1525)&lt;br /&gt;
* [[Johanna I.|Joana]] (*1526, †1589), als ''Johanna I.'' [[Königin von Sagradien]] (1543-1579) ∞ [[Philipp von Valier]]&lt;br /&gt;
Außerdem mit seiner zweiten Frau Isabelle de Valois: &lt;br /&gt;
* María (*1538; †1577) ∞ Alessandro Farnese, Herzog von Parma und Piacenza&lt;br /&gt;
* [[Eleonore von Cuentez|Leonor]] (*1539, †1610) ∞ Fürst [[Karl I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* David Alexandre (*/†1540)&lt;br /&gt;
Dazu kommt ein unehelicher Sohn, den David als ''natürlichen Sohn'' anerkannte: &lt;br /&gt;
* António von Crato (*1531, †1595), Prätendent auf den portugiesischen Thron 1580/81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
David I. starb nach kürzerer Krankheit im Jahr 1543. Die von ihm erlassene Erbteilung wurde relativ problemlos vollzogen. [[Johanna I.]] und [[Philipp von Valier]] wurden gemeinsam als Könige von Sagradien anerkannt, [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], seit 1540 bereits König von Cuentez, folgte David auch als König von Portugal und als Conte von Tulis nach. Mit dem territorialen Zusammenhalt verlor das Reich der Sántori nun auch sein Zentrum, da Johann fortan in Lissabon, Johanna und Philipp in Vierna und danach in Semest residierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Herrschers und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als erste große kulturelle und politische Blütephase Sagradiens in der Neuzeit. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung in der späteren Geschichtswissenschaft nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
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		<title>David I.</title>
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		<updated>2017-12-14T21:18:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:FedericoGonzaga1.jpg|thumb|250px|David I. (Portrait von Tizian)]][[Bild:MarinoGrimani.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David I.''' (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. [[Herzog von Salua]] [[Herzog von Macedi|und Macedi]] (1534-1543) und Herr der [[Saloanische Lande|Saloanischen Lande]] und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] (1508-1543). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Seine Herrschaftszeit vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und gilt als Auftakt der sagradischen [[Gran'Etá]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Jugend ===&lt;br /&gt;
David Alexander Johann Antoninus von Santori wurde im April 1491 im mikolinischen [[Plato]] geboren. Sein Vater war der [[Sántori]]-Prinz [[Manuel I. von Portugal|Manuel de Sántori]], dem [[Conte von Tulis]], Sohn [[Joán Prudente]]s und Beatrix' von Portugal. Seine Mutter [[Catarina de Sántori]] war die älteste Tochter König [[Philipp VI.|Philipps VI.]] von Sagradien und Schwester König [[Philipp VII.|Philipps VII.]], der wenige Monate nach Davids Geburt den Thron bestieg. David war damit u.a. ein Enkel [[Philipp VI.|Philipps VI. von Sagradien]] und ein Urenkel Eduards I. von Portugal und [[David de Sántori]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als David vier Jahre alt war, erbte sein Vater als Erbe des Hauses Avis die portugiesische Krone und setzte sich gegen seine Konkurrenten als König von Portugal durch. Philipp blieb zunächst in Tulis in der Obhut seiner Tante [[María de Sántori]]s, die zusammen mit ihrem Mann [[Filipe de las Marcas]] als Regentin im Tulinensischen Comitat fungierte. In Tulis erhielt David eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]]. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Philipp VII. an den Folgen eines Reitunfalls. Da er kinderlos geblieben war, beanspruchte Davids Vater Manuel von Portugal für seine Frau Catarina auch den sagradischen Thron, was von Teilen des sagradischen Hochadels aber zurückgewiesen wurde, die eine sagradisch-portugiesische Doppelmonarchie fürchteten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Katharina bildete sich daher eine schlagkräftige Opposition. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Piero]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Salua]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas und Manuels, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. Es folgte ein [[Lilienkriege|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern König Peters, den sogenannten ''Saloanœs'', und den Anhängern Catarinas und Manuels, den ''Portugués'' oder ''Catarinenses'', aus dem zunächst Peter von Sagradien erfolgreich hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem siebzehnten Geburtstag im Jahr 1508 wurde David von Manuel I. offiziell die Regierung im Comitat Tulis übertragen. In der Folge kam es auch zu Versuchen einer Annäherung zwischen den Parteien, die aber zunächst scheiterten. Weil Peter selbst keine legitimen Nachkommen hatte, nahm David als Sohn Katharinas und Enkel [[Philipp VI.|Philipps VI.]] eine Schlüsselstellung in den Auseinandersetzungen ein. Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Mikolinien und anschließend mit dem saloanischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Saloanischen Landen. Als Peter 1508 erneut nach Macedi ziehen musste, um dort einen Aufstand niederzuschlagen und seine Herrschaft in Mikolinien zu sichern, kam es zur Einigung der verfeindeten Parteien. Im [[Vertrag von Vérisa]] setzte Peter schließlich seinen Großneffen David als Erben sowohl in Sagradien als auch in Macedi ein und sicherte sich so die Unterstützung der katharinarischen Partei gegen Mikolinien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas um den [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]] de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte uneheliche Tochter [[Antonia von Macedi]] festnahmen. David wiederum, der sich heimlich mit Piero in Verbindung gesetzt hatte, drängte auf eine Freilassung Antonias. Als Resultat musste Piero schließlich auf die Krone verzichten und dankte zugunsten Davids ab, der die beiden verfeindeten Linien des Hauses wieder zusammenführen sollte. Diese Lösung wurde schließlich auch von den sagradischen Ständen akzeptiert, die weiterhin skeptisch gegenüber einer Doppelmonarchie waren, die Trennung der Kronen zwischen Vater und Sohn aber akzeptierten. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Macedi zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Salua“ die mikolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Ausrufung  wurde David im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten [[Carles de Biniar]] zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Unter der Anleitung Biniars versuchte David, sich von seinem Vater und seiner Mutter zu emanzipieren und eine eigenständige Politik zu betreiben, worunter das Verhältnis zu seinen Eltern nachhaltig litt. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'' und erkannte sie als rechtmäßige Monarchin an. Er verbat seinen Eltern aber jede tatsächliche Teilhabe an der Regierung in Sagradien. Erst Katharinas Tod im Jahr 1515 beendete die unklare dynastische Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carles de Biniar erkannte als leitender Minister schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzte Biniar zunächst auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg, an dessen Seite Sagradien 1511 an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teilnahm. Biniar versuchte zudem, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als Kandidatin kam zunächst Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. Stattdessen ehelichte David 1512 die spanische Infantin [[Margarete von Österreich]], genannt ''Margarita d'Austria'', die älteste Tochter Philipps des Schönen und Johannas der Wahnsinnigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Hochzeit mit Luísa emanzipierte sich David schließlich auch vom Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Die heimliche Hochzeit Biniars mit seiner Tante [[María de Sántori]] führte schließlich zum Bruch zwischen David und seinem leitenden Minister. Nachdem diesem Hochverrat vorgeworfen worden war, wurde er 1512 angeklagt und schließlich hingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Piero]] ein Sohn und Thronfolger hervor. Nach dem Tod Peters I. 1515 erbte der neugeborene Andrés Piero dem [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] gemäß nominell die mikolinischen Besitztümer, sodass Andrés Piero als [[Herzog von Salua]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Mikolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1529 [[Antonia von Macedi]], und danach sein Schwager [[Joán de Biniar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg um Portugal ===&lt;br /&gt;
1521 starb Davids Vaters [[Manuel I. von Portugal]] und David erbte als ältester Sohn den Thron. Damit wurden erstmals die sagradische und die portugiesische Krone in einer Hand vereint. Gegen diese Doppelmonarchie regte sich aber Widerstand in Portugal, wo der Adel fürchtete, ein Nebenland der Sántori-Monarchie mit Zentrum in Tulis zu werden. Es folgten mehrere Aufstände in Portugal, die Davids Truppen schließlich unter der Führung des Kommandanten [[Joán de Biniar]] niederschlagen konnten. Im Jahr 1524 war David endgültig als Herrscher in Portugal anerkannt. David war nun zu einem der wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Mikolinien. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt. Bis 1525 blieb er in Portugal und hielt dort Hof, ehe er seinen Schwager [[Joán de Biniar]] als Vizekönig zurückließ. Diesem folgte 1529 [[Alexandro Machiês, Conte de la Cordí]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg in Portugal hatte hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte. Diese Situation verhinderte auch, dass sich David 1532 gegen die Einverleibung des Herzogtums Bretagne ins Königreich Frankreich wehren konnte. Nach einem kurzen Krieg 1533/34 suchte David den Ausgleich mit Franz I. und einigte sich mit diesem schließlich auf die endgültige Teilung der Bretagne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
[[Bild:WappenDavidI.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de la Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David ließ als [[Conte von Tulis]] neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. Nachdem er schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat er sich zudem als Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte standen und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Niccolò Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das später als &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot; bezeichnet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glaube und Religionspolitik ===&lt;br /&gt;
Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur gingen einher mit einer insgesamt aufgeklärten Geisteshaltung und einer gewissen Offenheit in religiösen Dingen. Als Schüler der Humanisten Schiatti und van Stael galt er als Sympathisant der katholischen Reformbewegung des 15. Jahrhunderts. Zumal die verbreitete Kritik an der absoluten Autorität des Papstes kam Davids Interesse an Nicht-Einmischung Roms in inner-sagradische Angelegenheiten entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch suchte er politische Vorteile aus dem Bündnis mit dem Papsttum zu gewinnen. Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Damit legte er einen wichtigen Grundstein in der Ausbildung einer sagradischen Nationalkirche ([[Sagrikanismus]]). Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz anfänglichen Interesses an den Ideen der europäischen Humanisten und auch der frühen evangelischen Reformation sprach sich David deutlich gegen jede Form der &amp;quot;Häresie&amp;quot; aus und bekämpfte den aufkommenden Protestantismus in Sagradien, da er von diesem die dauerhafte Spaltung der Kirche und großes Übel für die Christenheit befürchtete. Zwar zeigte er anfänglich Verständnis für zentrale Anliegen wie die Kritik am Ablasswesen, die schlechte Ausbildung vieler Priester und die Verweltlichung der Kirche, doch lehnte er den Bruch der Protestanten mit der römischen Kirche ab. Mit der [[Reformatio Davidi]] (''Reformatio Sanctissimi Ecclesiae Nationis Sagradicae'') reagierte David 1529 auf die Missstände in der Kirche und die sich abzeichnende Glaubensspaltung in Europa. Darin reformierte er die Seelsorge grundlegend, ging gegen Simonie und Ämterhäufung vor, legte Regeln zur Verbesserung der Priesterausbildung fest und setzte eine stärkere Aufsicht und gegenseitige Kontrolle der Geistlichen durch regelmäßige Visitationen und Synoden fest. Damit gelang es David wesentliche Missstände, die als Auslöser der Reformationsbewegung gewirkt hatten, zu beseitigen, und wesentliche Neuerungen des Reformkonzils von Trient bereits vorwegzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite verpflichtete die Reformatio Davidi alle Untertanen auf die katholische Glaubenslehre und ließ keine abweichenden Formen mehr zu. Nachdem David zunächst noch gewillt war, den Protestanten im eigenen Herrschaftsgebiet weitgehende Toleranz entgegen zu bringen und sich für ein umfassendes Kirchenkonzil zur Beseitigung der Gegensätze einsetzte, zeigte er sich spätestens nach dem Erlass der Reformatio als heftiger Gegner der in seinen Augen zunehmend radikalisierten Reformationsbewegung und ging gegen Neugläubige hart vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Piero]] war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Mikolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Mikolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Philipp von Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Danadier de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Philipp und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es schließlich zur Hochzeit zwischen David und Isabelle von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Margarete ihrem Mann bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Sein jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], Statthalter Davids in Portugal, hatte bereits seit längerem darauf gedrängt, von seinem Bruder als Erbe zumindest in einem Teil des Reichs eingesetzt zu werden. In seinem Erlass bestimmte David jedoch entgegen der Hoffnungen Johanns seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] und ihres Mannes [[Philipp von Valier]] zum Präsumptiverben der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Prinz David Filipe 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Philipp von Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den mikolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal dagegen sollte nun Johann der Fromme als König nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
David hatte mehrere ehelich geborene Kinder. Mit seiner ersten Frau Margarete von Spanien: &lt;br /&gt;
* [[Andrés Piero]] (*1515, †1534), [[Prinz von Sarmay]] und [[Herzog von Salua]] ∞ Marie d'Albret&lt;br /&gt;
* Luísa (*1518, †1536) ∞ [[Achim II. von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
* Piero (*/†1520) &lt;br /&gt;
* Filipe (*1522, †1523), [[Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
* Isabel Catarina (*/†1525)&lt;br /&gt;
* [[Johanna I.|Joana]] (*1526, †1589), als ''Johanna I.'' [[Königin von Sagradien]] (1543-1579) ∞ [[Philipp von Valier]]&lt;br /&gt;
Außerdem mit seiner zweiten Frau Isabelle de Valois: &lt;br /&gt;
* María (*1538; †1577) ∞ Alessandro Farnese, Herzog von Parma und Piacenza&lt;br /&gt;
* [[Eleonore von Cuentez|Leonor]] (*1539, †1610) ∞ Fürst [[Karl I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* David Alexandre (*/†1540)&lt;br /&gt;
Dazu kommt ein unehelicher Sohn, den David als ''natürlichen Sohn'' anerkannte: &lt;br /&gt;
* António von Crato (*1531, †1595), Prätendent auf den portugiesischen Thron 1580/81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
David I. starb nach kürzerer Krankheit im Jahr 1543. Die von ihm erlassene Erbteilung wurde relativ problemlos vollzogen. [[Johanna I.]] und [[Philipp von Valier]] wurden gemeinsam als Könige von Sagradien anerkannt, [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], seit 1540 bereits König von Cuentez, folgte David auch als König von Portugal und als Conte von Tulis nach. Mit dem territorialen Zusammenhalt verlor das Reich der Sántori nun auch sein Zentrum, da Johann fortan in Lissabon, Johanna und Philipp in Vierna und danach in Semest residierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Herrschers und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als erste große kulturelle und politische Blütephase Sagradiens in der Neuzeit. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung in der späteren Geschichtswissenschaft nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gran%27Et%C3%A1&amp;diff=38621</id>
		<title>Gran'Etá</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Periodisierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''La Gran'Etá''' (im Deutschen auch ''Goldenes Zeitalter Sagradiens'') bezeichnet man in [[Sagradien]] das Zeitalter wirtschaftlicher und v.a. kultureller Blüte im 16. und in der ersten Hälfte des 17. Jahrhundert, das von der sagradischen Renaissance bis zum Barock reicht und eine künstlerische Hochphase in Literatur, Malerei, Architektur, Bildhauerei und Musik umfasst. Als Eckdaten der Epochenbildung werden gerne der Amtsantritt [[David I.|Davids I.]] 1509 sowie der Tod [[Gabriel V.|Gabriels V.]] 1640 angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch und wirtschaftlich beschreibt das Goldene Zeitalter den bereits unter den [[Haus Santori|Santori]]-Königen im 15. Jahrhundert begonnenen Aufstieg Sagradiens von einer westeuropäischen Mittelmacht zur europäischen Großmacht und Weltmacht mit einem florierenden Handelsimperium und einem expandierenden Kolonialreich in Übersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Künstlern wie [[António Volero]], [[Don Cabal]], [[Francès Murán de Fosa|Murán]] und [[Sebastian Bexente|Sebastian]] erlebten die Bildenden Künste eine Blütephase. Auch die Literatur wurde durch ''Klassiker'' wie [[Celiano Nacoma]] und [[Plácido Cosança]] zu einem Höhepunkt geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Periodisierung ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa1560.jpg|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
Als Beginn des Goldenen Zeitalters in Sagradien werden unterschiedliche Daten genannt: Der Aufstieg der tulinesischen [[Santori]] zum sagradischen Königtum 1457, das Ende der [[Saloanische Kriege|Saloanischen Kriege]] 1506 oder die Krönung [[David I.|Davids I.]] zum sagradischen König 1509 markieren den politischen Beginn des Goldenen Zeitalters. Das Wirken [[Franciscus Aurelianus]]' in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts kann als geistiger Beginn der Gran'Etá angesehen werden. Als politische Schlusspunkte gelten der Tod [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] 1640 oder der Westfälische Friede 1648, künstlerisch kann das Ableben [[Sebastian Bexente]]s 1680 als spätester Endpunkt betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Binnenperiodisierung der ''Gran'Etá'' bestehen mehrere divergierende Möglichkeiten, von denen zwei besonders verbreitet sind. Einerseits wird das Goldene Zeitalter in etwa drei gleich lange Phasen eingeteilt, die sich grob an den Regierungszeiten der sagradischen Könige orientiert. Danach folgt der ersten Phase, der so genanten ''Era Davidêsa'' unter König [[David I.]] (1509-1543), eine mittlere Phase, der ''Era Joaniana'' unter [[Johanna I.]] (1543-1580) und ihrem Sohn [[Danadier I.]] (1580-1591), ehe unter [[Gabriel V.]] (1591-1640) die abschließende ''Era Gabrielina'' folgt. Allgemein kann man jedoch auch die erste Phase als ''Era Tulinêsa'' von der zweiten ''Era Semestina'' abgrenzen. Im Tulinesischen Comitat gilt die ''Era Dona Leonor'', die Regentschaftszeit der Fürstin [[Eleonore von Cuentez]] als Statthalterin (ca. 1580-1610) als eigene künstlerische Epoche parallel zur ''Era Joaniana'' und zur ''Era Gabrielina'' im übrigen Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Hintergründe ===   &lt;br /&gt;
Nach den Wirren des [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Kriegs]] zwischen den Kronen [[Sagradien]]s und [[Mikolinien]]s war 1457 mit dem [[Haus Santori]] eine neue Königsdynastie auf den sagradischen Thron gekommen, welche die Herrschaft über Sagradien und das [[Comitat Tulis|Tulinesische Comitat]] vereinte und unter den Königen [[Philipp VI.]], [[Philipp VII.]] und [[Peter I.]] zu einer gesamteuropäischen Macht heranwuchs. Wichtige Faktoren des Aufstiegs waren die militärischen Erfolge gegen [[Mikolinien]] in den [[Saloanische Kriege|Saloanischen Kriegen]] im späten 15. Jahrhundert, die zur Kontrolle des gesamten mikolinischen Südens durch die sagradischen Santori-Könige führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FedericoGonzaga1.jpg|thumb|[[David I.]] (Portrait von Tizian)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem von den bedeutenden Humanisten [[Ercule Schiatti]] und [[Geert van Stael]] erzogenen [[David I.]] (1509-1543), der 1521 auch die Herrschaft über Portugal antrat (bis 1524 im [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524|Krieg gegen Spanien]] verteidigt) und damit über ein Weltreich herrschte, erreichte das sagradisch-tulinesische Reich schließlich einen politischen Höhepunkt. Seefahrer und Entdecker wie [[Santo Aziz]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]], [[Nuno Guavo]] und [[Joán Caballes]] erkundeten in seinem Namen die Weltmeere und bauten ein erstes [[sagradisches Kolonialreich]] auf. Unter David I., seiner Tochter und Nachfolgerin [[Johanna I.]] (1543-1579) sowie deren Nachkommen [[Danadier I.]] (1579-1591) und [[Gabriel V.]] (1591-1640) gehörte Sagradien zu den internationalen Großmächten. Zwar verloren die sagradischen Santori 1580/83 die Herrschaft über Portugal an das habsburgische Spanien, ein großer Teil des Kolonialreichs konnte aber aufrechterhalten und Sagradiens Stellung als See- und Handelsmacht gefestigt werden. Unter dem leitenden Minister [[Joán María de Belavís]] (†1603) wurde zudem die Königsmacht im Inneren gestärkt und die in den Josephitenaufständen 1552-1556 in Frage gestellte sagradisch-tulinesische Union konsolidiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte große Sieg Sagradiens im Rahmen seiner Weltmachtstellung erfolgte 1620-1624 im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg]] gegen die anti-sagradische Allianz aus Mikolinien und England. Der an diese Auseinandersetzung anknüpfende [[Asumarische Krieg]] 1657-1669 endete zwar nicht in einer direkten Niederlage für Sagradien, markierte aber zusammen mit dem zeitgleichen Debakel im sagro-spanischen Seekrieg (1668/69) seinen Abstieg als Weltmacht, der sich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts maßgeblich ereignete und mit einem gleichzeitigen ökonomischen Niedergang Sagradiens koinzidiert. Die unglücklichen Beteiligungen am Pfälzischen und am Spanischen Erbfolgekrieg sowie der folgende [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradische Bürgerkrieg]] fallen bereits in die Endphase des machtpolitischen Abstiegs und machen die Schwäche der sagradischen Monarchie in Kontrast zu seiner Blütephase im Goldenen Jahrhundert deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistesgeschichtliche Hintergründe ===&lt;br /&gt;
Wichtige geistige Hintergründe der sagradischen Kunstrevolution der Jahrhundertwende vom 15. zum 16. Jahrhundert gehen vom sowohl italienisch als auch niederländisch und französisch beeinflussten sagradischen Renaissance-Humanismus aus. Wichtige Einflüsse kamen von dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]], der am Hof [[Philipp VI.|Philipps VI.]] lehrte. Unter den [[Santori]]-Königen etablierte sich die [[Tulis|tulinesische]] [[Celusanto-Universität]] nebst dem Königshof zu einem Zentrum des neuen abendländischen Denkens. Auch der Niederländer [[Geert van Stael]] lehrte hier zeitweise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Einfluss ging von den Lehren des sagradischen Humanisten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell, 1434-1498) aus, der sich u.a. für eine Reform der überkommenen und verweltlichten Kirche einsetzte, die unmittelbare Beziehung zwischen dem Gläubigen und Gott sowie die religiöse und philosophische Mündigkeit des Einzelnen als Ziel des Strebens und Denkens propagierte. Dazu sollte u.a. seine Übersetzung der lateinischen Vulgata in die [[Sagradische Sprache|sagradische Volkssprache]] dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach religiösen Auseinandersetzungen erließ Königin [[Johanna I.]] 1567 mit dem [[Toleranzedikt von Viça]] eine gesetzliche Grundlage religiöser Toleranz, die das geistige Klima das Landes nachhaltig prägte, auch wenn seit Ende des 16. Jahrhunderts die sagradische Gegenreformation entscheidende Durchbrüche feiern konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Goldene Jahrhundert in den Bildenden Künsten ===&lt;br /&gt;
==== Malerei ====&lt;br /&gt;
Bereits um 1500 hatte die sagradische Malerei einen starken Bedeutungszuwachs erhalten. Mit Meistern wie [[Pier de Moinet]] (''Moinet der Ältere'') und [[Luis de Moinet]] (''Moinet der Jüngere''), [[Jâcque de Blanxard]] und [[Xosé Corelj]] erreichte die noch stark gotisch inspirierte sagradische Malerei ein neues künstlerisches Niveau und ging in die Renaissance über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde schließlich der Hof [[David I.|Davids I.]] in [[Tulis]] zu einem kulturellen Zentrum der Renaissance. David betätigts sich auch als Förderer der Bildenden Künste und lud europäische Künstler wie die Italiener [[Niccolò Vaccheotti]] und [[Donato Celeste]] an seinen Hof. Auch Titian gehörte zu den Auftragnehmern des Königs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Königs entwickelte sich neben Tulis, das unter der Statthalterin [[Eleonore von Cuentez]] eine weitere Blütephase erlebte, der neue Königshof in [[Semest]] zu einem zweiten wichtigen Zentrum sagradischer Kunst. Unter dem Einfluss der Italiener entwickelte sich hier eine sagradische Renaissancekunst, deren hervorragender Vertreter [[António Volero]] (1521-1598) als Hofmaler Königin [[Johanna I.|Johannas I.]] wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Galileo.jpg|thumb|[[Francès Cabal de Sáfora]] (''Don Cabal'', 1560-1632)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Tulis|Tulinese]] [[Francès Cabal de Sáfora]] (1560-1632), genannt &amp;quot;Don Cabal&amp;quot;, entwickelte einen dynamischen, von Titian und vom Manierismus geprägten Stil und gilt als einer der Wegbereiter des Barock in Europa. Er übte wiederum starken Einfluss auf Künstler wie [[Pier-Laurenço de Gilán]] (1588-1632, auch &amp;quot;Tulinês&amp;quot; genannt), [[Jofré de Gilard]] (1602-1666), [[Francès Murán de Fosa]] (1599-1658) und [[Tristán de Carreác]] (1591-1644) aus, die zur Regierungszeit [[Gabriel V.|Gabriels V.]] (1591-1640) schließlich die sagradische Barockmalerei prägten. Zum wichtigsten Maler dieser Epoche wurde [[Sebastian Bexente]] (1602-1681), der besonders in seinen frühen Jahren wichtige Werke schuf und in der Tradition Caravaggios einen ausdrucksstarken Stil entwickelte. Mit seinem Tod 1681 endete die Blütephase sagradischer Malerei endgültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Die sagradische Architektur war zu Beginn des Goldenen Zeitalters noch stark gotisch geprägt. In [[Tulis]] und im [[Blaumeer]]gebiet erlebte die Spätgotik in Form der ''Gótic Azoumaresc'' im 15. Jahrhundert eine Blütephase, die noch bis weit ins 16. Jahrhundert hineinstrahlte. Gotische Elemente übten auch auf die sagradische Renaissance-Architektur noch Einfluss aus, deren wichtigste Vertreter [[Luis d'Ambrosián]], der [[Mikolinien|Mikolinier]] [[Oliver Fernandet]] und der Italiener [[Donato Celeste]] waren. Nach den jeweiligen Monarchen spricht man auch vom ''Estilo Rei David'', ''Estilo Reina Joana'', vom ''Estilo Rei Danadier'' und vom ''Estilo Rei Gabriel''. In Tulis entwickelte sich dagegen unter der Statthalterschaft von [[Eleonore von Cuentez]] ein spezifischer ''Estilo Dona Leonor''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Barockstil wurde unter König [[Gabriel V.]] mit dem Neubau der Kathedrale [[San Docién in Celu]] nach den Plänen von [[Lorenzo Desquiero]] begonnen. Weitere wichtige Barock-Architekten waren [[Francisco Fran]] und [[Mauro Calestín]], die den ''Baroque Azoumaresc'' prägten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Goldene Jahrhundert in Literatur und Dichtung ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Michelangelo.jpg|thumb|[[Celiano Nacoma]] (1535-1614)]]&lt;br /&gt;
Neben den bildenden Künsten der Renaissance und des frühen Barock ist das Goldene Zeitalter Sagradiens wesentlich von der Blütephase [[Sagradische Literatur|sagradischer Literatur]] geprägt. Bereits im 15. Jahrhundert entwickelte sich in Sagradien eine vom Humanismus geprägte Renaissance-Literatur, zu deren Vorreitern die mittelsagradischen Dichter [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Illiegues]] gerechnet werden können. Auch die [[Asumerische Sprache|asumerische]] Dichtung [[Josefe Borrard]]s, der durch seine Geschichtensammlung „[[la Fontana]]“ berühmt wurde, zeigte sich besonders einflussreich auf die spätere Literatur des 15. Jahrhunderts, ähnlich wie die epische [[Alconía|alkonische]] „[[Besangua]]“-Literatur von [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Mit [[Manuel Braga]] gelangte die Sonettform nach Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:VittoriaColonna.jpg|thumb|[[Sellesi de Narbona]]]]&lt;br /&gt;
Ihre große Blütephase erlebte die sagradische Literatur schließlich zur Mitte des 16. Jahrhunderts unter Königin [[Johanna I.]] und ihrem Sohn [[Danadier I.]]. Als Hauptvertreter von Weltrang der so genannten ''Era Clásica'' der sagradischen Dichtung gilt der bis heute bekannteste sagradische Dichter [[Celiano Nacoma]] (1535-1614), neben dem sein enger Freund [[Plácido Cosança]] (1540-1599) sowie die Dramen- und Komödiendichter [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]] zu nennen sind. Als bedeutende Lyrikerin dieser Epoche gilt [[Sellesi de Narbona]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Förderer der klassischen Dichtung Sagradiens war König [[Danadier I.]], genannt der ''Dichterkönig'', der selbst schrieb und zunächst als Prinz und später als König bekannte sagradische Literaten um sich sammelte. Der Philosoph, Literat und Naturwissenschaftler [[Santiago Calles]] gilt als Hauptvertreter der klassischen sagradischen Philosophie. Der Tod Cosanças 1599 und das Ableben Nacomas 1614 fallen bereits in die Barock-Epoche, die zum Ende des Goldenen Jahrhunderts überleitet. Die folgende, auch als „[[Decadença]]“ bezeichnete Literatur des sagradischen Spätbarock weist deutliche qualitative, thematische und formale Brüche mit der Litetatur des Goldenen Jahrhunderts auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gran%27Et%C3%A1&amp;diff=38620</id>
		<title>Gran'Etá</title>
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		<updated>2017-12-14T20:47:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Periodisierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als '''La Gran'Etá''' (im Deutschen auch ''Goldenes Zeitalter Sagradiens'') bezeichnet man in [[Sagradien]] das Zeitalter wirtschaftlicher und v.a. kultureller Blüte im 16. und in der ersten Hälfte des 17. Jahrhundert, das von der sagradischen Renaissance bis zum Barock reicht und eine künstlerische Hochphase in Literatur, Malerei, Architektur, Bildhauerei und Musik umfasst. Als Eckdaten der Epochenbildung werden gerne der Amtsantritt [[David I.|Davids I.]] 1509 sowie der Tod [[Gabriel V.|Gabriels V.]] 1640 angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch und wirtschaftlich beschreibt das Goldene Zeitalter den bereits unter den [[Haus Santori|Santori]]-Königen im 15. Jahrhundert begonnenen Aufstieg Sagradiens von einer westeuropäischen Mittelmacht zur europäischen Großmacht und Weltmacht mit einem florierenden Handelsimperium und einem expandierenden Kolonialreich in Übersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Künstlern wie [[António Volero]], [[Don Cabal]], [[Francès Murán de Fosa|Murán]] und [[Sebastian Bexente|Sebastian]] erlebten die Bildenden Künste eine Blütephase. Auch die Literatur wurde durch ''Klassiker'' wie [[Celiano Nacoma]] und [[Plácido Cosança]] zu einem Höhepunkt geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Periodisierung ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa1560.jpg|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
Als Beginn des Goldenen Zeitalters in Sagradien werden unterschiedliche Daten genannt: Der Aufstieg der tulinesischen [[Santori]] zum sagradischen Königtum 1457, das Ende der [[Saloanische Kriege|Saloanischen Kriege]] 1506 oder die Krönung [[David I.|Davids I.]] zum sagradischen König 1509 markieren den politischen Beginn des Goldenen Zeitalters. Das Wirken [[Franciscus Aurelianus]]' in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts kann als geistiger Beginn der Gran'Etá angesehen werden. Als politische Schlusspunkte gelten der Tod [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] 1640 oder der Westfälische Friede 1648, künstlerisch kann das Ableben [[Sebastian Bexente]]s 1680 als spätester Endpunkt betrachtet werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Binnenperiodisierung der ''Gran'Etá'' bestehen mehrere divergierende Möglichkeiten, von denen zwei besonders verbreitet sind. Einerseits wird das Goldene Zeitalter in etwa drei gleich lange Phasen eingeteilt, die sich grob an den Regierungszeiten der sagradischen Könige orientiert. Danach folgt der ersten Phase, der so genanten ''Era Davidêsa'' unter König [[David I.]] (1509-1543), eine mittlere Phase, der ''Era Joaniana'' unter [[Johanna I.]] (1543-1580) und ihrem Sohn [[Danadier I.]] (1580-1591), ehe unter [[Gabriel V.]] (1591-1640) die abschließende ''Era Gabrielina'' folgt. Allgemein kann man jedoch auch die erste Phase als ''Era Tulinêsa'' von der zweiten ''Era Semestina'' abgrenzen. Im Tulinesischen Comitat gilt die ''Era Dona Leonor'', die Regentschaftszeit der Fürstin [[Eleonore von Cuentez]] als Statthalterin König [[Danadiers I.|Danadiers I.]] und König [[Gabriel V.|Gabriels V.]] (ca. 1580-1610) als eigene künstlerische Epoche parallel zur ''Era Joaniana'' und zur ''Era Gabrielina'' im übrigen Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Hintergründe ===   &lt;br /&gt;
Nach den Wirren des [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Kriegs]] zwischen den Kronen [[Sagradien]]s und [[Mikolinien]]s war 1457 mit dem [[Haus Santori]] eine neue Königsdynastie auf den sagradischen Thron gekommen, welche die Herrschaft über Sagradien und das [[Comitat Tulis|Tulinesische Comitat]] vereinte und unter den Königen [[Philipp VI.]], [[Philipp VII.]] und [[Peter I.]] zu einer gesamteuropäischen Macht heranwuchs. Wichtige Faktoren des Aufstiegs waren die militärischen Erfolge gegen [[Mikolinien]] in den [[Saloanische Kriege|Saloanischen Kriegen]] im späten 15. Jahrhundert, die zur Kontrolle des gesamten mikolinischen Südens durch die sagradischen Santori-Könige führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:FedericoGonzaga1.jpg|thumb|[[David I.]] (Portrait von Tizian)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem von den bedeutenden Humanisten [[Ercule Schiatti]] und [[Geert van Stael]] erzogenen [[David I.]] (1509-1543), der 1521 auch die Herrschaft über Portugal antrat (bis 1524 im [[Portugiesischer Erbfolgekrieg 1521-1524|Krieg gegen Spanien]] verteidigt) und damit über ein Weltreich herrschte, erreichte das sagradisch-tulinesische Reich schließlich einen politischen Höhepunkt. Seefahrer und Entdecker wie [[Santo Aziz]], [[Selle Inoza]], [[Carles Diaz]], [[Nuno Guavo]] und [[Joán Caballes]] erkundeten in seinem Namen die Weltmeere und bauten ein erstes [[sagradisches Kolonialreich]] auf. Unter David I., seiner Tochter und Nachfolgerin [[Johanna I.]] (1543-1579) sowie deren Nachkommen [[Danadier I.]] (1579-1591) und [[Gabriel V.]] (1591-1640) gehörte Sagradien zu den internationalen Großmächten. Zwar verloren die sagradischen Santori 1580/83 die Herrschaft über Portugal an das habsburgische Spanien, ein großer Teil des Kolonialreichs konnte aber aufrechterhalten und Sagradiens Stellung als See- und Handelsmacht gefestigt werden. Unter dem leitenden Minister [[Joán María de Belavís]] (†1603) wurde zudem die Königsmacht im Inneren gestärkt und die in den Josephitenaufständen 1552-1556 in Frage gestellte sagradisch-tulinesische Union konsolidiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte große Sieg Sagradiens im Rahmen seiner Weltmachtstellung erfolgte 1620-1624 im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg]] gegen die anti-sagradische Allianz aus Mikolinien und England. Der an diese Auseinandersetzung anknüpfende [[Asumarische Krieg]] 1657-1669 endete zwar nicht in einer direkten Niederlage für Sagradien, markierte aber zusammen mit dem zeitgleichen Debakel im sagro-spanischen Seekrieg (1668/69) seinen Abstieg als Weltmacht, der sich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts maßgeblich ereignete und mit einem gleichzeitigen ökonomischen Niedergang Sagradiens koinzidiert. Die unglücklichen Beteiligungen am Pfälzischen und am Spanischen Erbfolgekrieg sowie der folgende [[Sagradischer Bürgerkrieg|Sagradische Bürgerkrieg]] fallen bereits in die Endphase des machtpolitischen Abstiegs und machen die Schwäche der sagradischen Monarchie in Kontrast zu seiner Blütephase im Goldenen Jahrhundert deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistesgeschichtliche Hintergründe ===&lt;br /&gt;
Wichtige geistige Hintergründe der sagradischen Kunstrevolution der Jahrhundertwende vom 15. zum 16. Jahrhundert gehen vom sowohl italienisch als auch niederländisch und französisch beeinflussten sagradischen Renaissance-Humanismus aus. Wichtige Einflüsse kamen von dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]], der am Hof [[Philipp VI.|Philipps VI.]] lehrte. Unter den [[Santori]]-Königen etablierte sich die [[Tulis|tulinesische]] [[Celusanto-Universität]] nebst dem Königshof zu einem Zentrum des neuen abendländischen Denkens. Auch der Niederländer [[Geert van Stael]] lehrte hier zeitweise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Einfluss ging von den Lehren des sagradischen Humanisten und Reformtheologen [[Franciscus Aurelianus]] (Francês d'Orell, 1434-1498) aus, der sich u.a. für eine Reform der überkommenen und verweltlichten Kirche einsetzte, die unmittelbare Beziehung zwischen dem Gläubigen und Gott sowie die religiöse und philosophische Mündigkeit des Einzelnen als Ziel des Strebens und Denkens propagierte. Dazu sollte u.a. seine Übersetzung der lateinischen Vulgata in die [[Sagradische Sprache|sagradische Volkssprache]] dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach religiösen Auseinandersetzungen erließ Königin [[Johanna I.]] 1567 mit dem [[Toleranzedikt von Viça]] eine gesetzliche Grundlage religiöser Toleranz, die das geistige Klima das Landes nachhaltig prägte, auch wenn seit Ende des 16. Jahrhunderts die sagradische Gegenreformation entscheidende Durchbrüche feiern konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Goldene Jahrhundert in den Bildenden Künsten ===&lt;br /&gt;
==== Malerei ====&lt;br /&gt;
Bereits um 1500 hatte die sagradische Malerei einen starken Bedeutungszuwachs erhalten. Mit Meistern wie [[Pier de Moinet]] (''Moinet der Ältere'') und [[Luis de Moinet]] (''Moinet der Jüngere''), [[Jâcque de Blanxard]] und [[Xosé Corelj]] erreichte die noch stark gotisch inspirierte sagradische Malerei ein neues künstlerisches Niveau und ging in die Renaissance über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde schließlich der Hof [[David I.|Davids I.]] in [[Tulis]] zu einem kulturellen Zentrum der Renaissance. David betätigts sich auch als Förderer der Bildenden Künste und lud europäische Künstler wie die Italiener [[Niccolò Vaccheotti]] und [[Donato Celeste]] an seinen Hof. Auch Titian gehörte zu den Auftragnehmern des Königs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Königs entwickelte sich neben Tulis, das unter der Statthalterin [[Eleonore von Cuentez]] eine weitere Blütephase erlebte, der neue Königshof in [[Semest]] zu einem zweiten wichtigen Zentrum sagradischer Kunst. Unter dem Einfluss der Italiener entwickelte sich hier eine sagradische Renaissancekunst, deren hervorragender Vertreter [[António Volero]] (1521-1598) als Hofmaler Königin [[Johanna I.|Johannas I.]] wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Galileo.jpg|thumb|[[Francès Cabal de Sáfora]] (''Don Cabal'', 1560-1632)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Tulis|Tulinese]] [[Francès Cabal de Sáfora]] (1560-1632), genannt &amp;quot;Don Cabal&amp;quot;, entwickelte einen dynamischen, von Titian und vom Manierismus geprägten Stil und gilt als einer der Wegbereiter des Barock in Europa. Er übte wiederum starken Einfluss auf Künstler wie [[Pier-Laurenço de Gilán]] (1588-1632, auch &amp;quot;Tulinês&amp;quot; genannt), [[Jofré de Gilard]] (1602-1666), [[Francès Murán de Fosa]] (1599-1658) und [[Tristán de Carreác]] (1591-1644) aus, die zur Regierungszeit [[Gabriel V.|Gabriels V.]] (1591-1640) schließlich die sagradische Barockmalerei prägten. Zum wichtigsten Maler dieser Epoche wurde [[Sebastian Bexente]] (1602-1681), der besonders in seinen frühen Jahren wichtige Werke schuf und in der Tradition Caravaggios einen ausdrucksstarken Stil entwickelte. Mit seinem Tod 1681 endete die Blütephase sagradischer Malerei endgültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur ====&lt;br /&gt;
Die sagradische Architektur war zu Beginn des Goldenen Zeitalters noch stark gotisch geprägt. In [[Tulis]] und im [[Blaumeer]]gebiet erlebte die Spätgotik in Form der ''Gótic Azoumaresc'' im 15. Jahrhundert eine Blütephase, die noch bis weit ins 16. Jahrhundert hineinstrahlte. Gotische Elemente übten auch auf die sagradische Renaissance-Architektur noch Einfluss aus, deren wichtigste Vertreter [[Luis d'Ambrosián]], der [[Mikolinien|Mikolinier]] [[Oliver Fernandet]] und der Italiener [[Donato Celeste]] waren. Nach den jeweiligen Monarchen spricht man auch vom ''Estilo Rei David'', ''Estilo Reina Joana'', vom ''Estilo Rei Danadier'' und vom ''Estilo Rei Gabriel''. In Tulis entwickelte sich dagegen unter der Statthalterschaft von [[Eleonore von Cuentez]] ein spezifischer ''Estilo Dona Leonor''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Barockstil wurde unter König [[Gabriel V.]] mit dem Neubau der Kathedrale [[San Docién in Celu]] nach den Plänen von [[Lorenzo Desquiero]] begonnen. Weitere wichtige Barock-Architekten waren [[Francisco Fran]] und [[Mauro Calestín]], die den ''Baroque Azoumaresc'' prägten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Goldene Jahrhundert in Literatur und Dichtung ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Michelangelo.jpg|thumb|[[Celiano Nacoma]] (1535-1614)]]&lt;br /&gt;
Neben den bildenden Künsten der Renaissance und des frühen Barock ist das Goldene Zeitalter Sagradiens wesentlich von der Blütephase [[Sagradische Literatur|sagradischer Literatur]] geprägt. Bereits im 15. Jahrhundert entwickelte sich in Sagradien eine vom Humanismus geprägte Renaissance-Literatur, zu deren Vorreitern die mittelsagradischen Dichter [[Georgo Frances de Herrera]] und [[Mariano Illiegues]] gerechnet werden können. Auch die [[Asumerische Sprache|asumerische]] Dichtung [[Josefe Borrard]]s, der durch seine Geschichtensammlung „[[la Fontana]]“ berühmt wurde, zeigte sich besonders einflussreich auf die spätere Literatur des 15. Jahrhunderts, ähnlich wie die epische [[Alconía|alkonische]] „[[Besangua]]“-Literatur von [[Rodrigo Mêrces]] und [[António Man]]. Mit [[Manuel Braga]] gelangte die Sonettform nach Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:VittoriaColonna.jpg|thumb|[[Sellesi de Narbona]]]]&lt;br /&gt;
Ihre große Blütephase erlebte die sagradische Literatur schließlich zur Mitte des 16. Jahrhunderts unter Königin [[Johanna I.]] und ihrem Sohn [[Danadier I.]]. Als Hauptvertreter von Weltrang der so genannten ''Era Clásica'' der sagradischen Dichtung gilt der bis heute bekannteste sagradische Dichter [[Celiano Nacoma]] (1535-1614), neben dem sein enger Freund [[Plácido Cosança]] (1540-1599) sowie die Dramen- und Komödiendichter [[Marcantónio Verosán]] und [[Erculo Danieles Scarça]] zu nennen sind. Als bedeutende Lyrikerin dieser Epoche gilt [[Sellesi de Narbona]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Förderer der klassischen Dichtung Sagradiens war König [[Danadier I.]], genannt der ''Dichterkönig'', der selbst schrieb und zunächst als Prinz und später als König bekannte sagradische Literaten um sich sammelte. Der Philosoph, Literat und Naturwissenschaftler [[Santiago Calles]] gilt als Hauptvertreter der klassischen sagradischen Philosophie. Der Tod Cosanças 1599 und das Ableben Nacomas 1614 fallen bereits in die Barock-Epoche, die zum Ende des Goldenen Jahrhunderts überleitet. Die folgende, auch als „[[Decadença]]“ bezeichnete Literatur des sagradischen Spätbarock weist deutliche qualitative, thematische und formale Brüche mit der Litetatur des Goldenen Jahrhunderts auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradische Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johanna_von_Sagradien&amp;diff=38606</id>
		<title>Johanna von Sagradien</title>
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		<updated>2017-12-13T22:30:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:CatalinaMicaela8.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela0.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela7.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela2.jpg|thumb|250px|Johanna I. (Gemälde von [[António Volero]])]]&lt;br /&gt;
[[Bild:EdwardClintonEarlLincoln.jpg|thumb|250px|Johannas Minister [[Jacquel Conte de Nerval]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela3.jpg|thumb|250px|Johanna I. (Gemälde von [[António Volero]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Johanna I.''' (von Sagradien, ''Reina Joana'') (*1526, †1590) war die erste selbst regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] (1543-1580) und gleichzeitig Herrin der [[Saloanischen Lande]] (1543-1575) und [[Conte von Tulis]] (1543-1579). Sie folgte 1543 als älteste lebende Tochter ihrem Vater [[David I.]] auf den Thron und regierte bis zu seinem Tod 1552 gemeinsam mit ihrem Vetter und Ehemann [[Philipp von Valier]]. 1579/80 dankte sie zugunsten ihres Sohnes [[Danadier I.]] ab. In ihre Regierungszeit fällt der Erlass des [[Toleranzedikt von Viça|Toleranzedikts von Viça 1567]], das den calvinistischen Protestanten im Land Glaubensfreiheit zusicherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erbfolgestreit ===&lt;br /&gt;
Johanna Maria von Sagradien wurde 1526 als jüngste Tochter Davids I. und dessen erster Frau Margarete von Habsburg geboren. Sie war damit Enkelin von König [[Manuel I. von Portugal]] und dessen Frau [[Katharina von Sagradien]] sowie von Philipp dem Schönen und Johanna der Wahnsinnigen von Kastilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihre älteren Geschwister [[Don Andrés Piero|Andrés Piero]] (†1534) und Luísa (†1536) binnen zwei Jahren gestorben waren, blieb Johanna als älteste und damit erbberechtigte Tochter Davids zurück. 1542 heiratete die damals erst fünfzehnjährige Prinzessin ihren sieben Jahre älteren Vetter [[Philipp von Valier]], Sohn ihres Onkels [[Danadier de Sántori]]. Beide gingen in der Folge nach Macedi, wo sie als Statthalter Davids I. fungierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch die zweite Ehe Davids mit Isabelle de Valois erbenlos geblieben war, setzte David kurz vor seinem Tod seine Tochter Johanna und ihren Ehemann Filipe als Erben der sagradischen Krone ein. In Portugal und Tulis-Cuentez sollte stattdessen ihr Onkel [[Johann III. von Portugal|Infante Dom João]] nachfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tod Davids I. wurden Johanna und Filipe dem Testament des Vaters gemäß zum Herrscherpaar Sagradiens ausgerufen. Sie sollten gleichberechtigt über Sagradien und über die Saloanischen Lande herrschen. Widerstände gab es lediglich von Johannas Onkel [[Joseph der Schöne|Joseph dem Schönen]], einem Halbbruder Davids I. und Johann des Frommen, der ebenfalls am Erbe beteiligt werden wollte, von David aber bewusst unberücksichtigt geblieben war. Gegen ihn konnten sich Johanna und Filipe jedoch schnell durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft, Abdankung und Verbannung ===&lt;br /&gt;
Bis 1552 regierte Johanna gemeinsam mit ihrem als Philipp VIII. geführten Ehemann das Königreich. Das Paar verlegte den Königssitz von [[Tulis]] nach [[Vierna]] und anschließend nach [[Semest]]. Da Johanna bei ihrem Regierungsantritt erst 16 Jahre alt war, stand sie lange im Schatten ihres Ehemannes, regierte nach dessen Tod 1552 aber alleine weiter und ging keine weitere Ehe mehr ein. Sie stand zeitweise unter dem Einfluss ihres wichtigsten Beraters und Vertrauten, des [[Jacquel Conte de Nerval|Grafen von Nerval]]. Großer Gegenspieler zu dieser Zeit war Johannas Schwager [[Heinrich von Esqués]], Bruder Filipe de Valiers und [[Herzog von Viça]], der nach seiner Heirat mit Madeleine de Bourbon zum calvinistischen Glauben übergetreten war und nun versuchte, an Stelle Johannas die Macht im Königreich zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der Hoffnungen Heinrichs und der mit ihm verbündeten Adligen erwies sich Johanna auch nach dem Tod ihres Ehemanns als starke Regentin. Nach dem zwischenzeitigen Friedensschluss mit Heinrich von Esqués im Jahr 1563 bemühte sich Johanna um ein entspannteres Verhältnis zu ihren protestantischen Untertanen, was sie in Gegensatz zur streng katholischen Hofpartei um den Grafen [[Roberto de Monteblanxard]] brachte. Gegen deren Willen setzte Johanna 1565 die Verlobung ihres Sohnes [[Danadier I.|Danadier]] mit [[Luise von Navarra]], der ältesten Tochter Jeanne d'Albrets und Antoine de Bourbons durch, die bis dahin im protestantischen Glauben erzogen worden war. Anderthalb Jahre später erließ sie schließlich gemeinsam mit ihrem Sohn [[Danadier I.|Danadier]], den sie zum Mitregenten gemacht hatte, das [[Toleranzedikt von Viça]], das als Aussöhnung mit der Protestantenpartei gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihr Sohn Danadier seine Verlobte Louise de Bourbon 1567 geheiratet hatte, verschlechterte sich das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn zunehmend und es kam zu heftigen Spannungen zwischen Johanna und ihrer ehrgeizigen Schwiegertochter. Außenpolitisch geriet Johanna unter Druck, als die [[Josephitenaufstände]] in Tulis auf den Rest des Landes überzuschwappen drohten. Unter dem Einfluss Luises von Bourbon drängte Johannas Sohn Danadier seit 1570 immer stärker auf eine Machtbeteiligung. Seit 1572 plante Johanna nachweislich ihre vorzeitige Abdankung zugunsten Danadiers, verschob diese aber mehrmals aufgrund der Spannungen zwischen den verschiedenen Hofparteien. Auf wiederholten Druck der protestantischen Hofpartei um ihre Schwiegertochter [[Luise von Bourbon]] hin dankte Johanna schließlich 1575 zunächst in den [[Saloanische Lande|Saloanischen Landen]] und 1579/80 auch im [[Comitat Tulis]] und auf dem sagradischen Thron ab und zog sich endgültig aus der Regierung zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur kurze Zeit später entzweite sich Johanna endgültig mit Louise, deren französische Berater schließlich erfolgreich darauf drängten, Johanna dauerhaft vom Hof zu verbannen. Sie lebte nun dauerhaft im lojandinischen [[Sagrera]], wo sie zusehends von der Außenwelt abgeschnitten wurde. 1581 kam es schließlich in Semest zu einer Hofintrige um den ebenfalls entmachteten [[Jacquel Conte der Nerval|Grafen von Nerval]], der ohne das Wissen Johannas diese wieder als Königin einzusetzen und seine eigene Machtstellung zu restaurieren suchte. Nachdem die Intrige aufgedeckt werden konnte, wurde Johanna in Sagrera faktisch zur Gefangenen ihres Sohnes und seiner Frau. Ihren Lebensabend verbrachte Johanna in der Folge in Sagrera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermächtnis ===&lt;br /&gt;
Johanna I. gilt als eine der wichtigsten Frauengestalten in der sagradischen Nationalgeschichte und als bedeutendste der drei aus eigenem Recht heraus regierenden Königinnen des Landes. Wie bereits ihr Vater war sie eine engagierte Förderin der Künste und Wissenschaften und gilt als eine der wichtigsten Mäzeninnen der sagradischen &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot;, deren mittlere Phase auch als ''Era Joannita'' bezeichnet wird. Als ihr bedeutendster Protegé gilt der Renaissance-Maler [[António Volero]], der als Hofmaler Johannas fungierte. Auch betätigte sich Johanna als bedeutende Bauherrin in der neuen Hauptstadt [[Semest]], wo der unter ihr gepflegte Baustil auch als ''Estilo Reina Joana'' bezeichnet wird. Unter ihr entstand auch die königliche Residenz in [[Novil]] nahe Semest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich war die beim Tod ihres Mannes 1552 erst 26 Jahre alte Königin eine verführerische Schönheit, die zu vielen ihrer Höflinge eine romantische Beziehung pflegte. So soll der Legende nach auch der berühmte Dichter [[Celiano Nacoma]] in seinen jungen Jahren eine innige Liebe zur Königin empfunden haben und ihr seine frühen Liebessonette gewidmet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten bleibt das religionspolitische Vermächtnis der Königin, die gegenüber den Protestanten im Land keine einheitliche Linie fuhr, sondern aus machtpolitischen Erwägungen heraus mal auf Konflikt und mal auf Annäherung setzte. Ziel dieser Politik war, das Land vor einem anhaltenden Bürgerkrieg zu bewahren. Als sie sah, dass ihre harte Oppressionspolitik gegenüber den Protestanten zu kriegerischen Auseinandersetzungen führte, scheute sie eine weitere Eskalation und ging auf Versöhnungskurs über, was aber wiederum zu Konflikten mit der erzkatholischen Hofpartei führte. Diese Konflikte plagten auch ihren Sohn und Nachfolger noch lange, ehe unter dem leitenden Minister [[Joán María Belavís]] nach 1582 die Gegenreformation in Sagradien gestärkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Aus ihrer Ehe mit ihrem Cousin und Mitregenten [[Philipp von Valier|Philipp von Sántori-Valier]] gingen folgende Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* [[Danadier I.|Danadier]] (*1545, †1591), als ''Danadier I.'' König von Sagradien (1579-1591)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich August von Sesin|Heinrich August]] (*1547, †1577), [[Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
* Katharina (*1549, †1585) ∞ Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* [[Karl II. von Cuentez|Karl Maria]] (*1550, †1585), Graf von Asterre und als ''Karl II.'' [[Fürst von Cuentez]] (1594-1617)&lt;br /&gt;
* Luisa (*/†1550), Zwilling von Karl (starb bei Geburt)&lt;br /&gt;
* Eleonore (*1552, †1595) ∞ Heinrich III. von Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herrscherin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johanna_von_Sagradien&amp;diff=38592</id>
		<title>Johanna von Sagradien</title>
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		<updated>2017-12-11T23:15:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:CatalinaMicaela0.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela9.jpg|thumb|250px]][[Bild:CatalinaMicaela7.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela2.jpg|thumb|250px|Johanna I. (Gemälde von [[António Volero]])]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela5.jpg|thumb|250px|Posthumes Portrait]]&lt;br /&gt;
[[Bild:EdwardClintonEarlLincoln.jpg|thumb|250px|Johannas Minister [[Jacquel Conte de Nerval]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela3.jpg|thumb|250px|Johanna I. (Gemälde von [[António Volero]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Johanna I.''' (von Sagradien, ''Reina Joana'') (*1526, †1590) war die erste selbst regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] (1543-1580) und gleichzeitig Herrin der [[Saloanischen Lande]] (1543-1575) und [[Conte von Tulis]] (1543-1579). Sie folgte 1543 als älteste lebende Tochter ihrem Vater [[David I.]] auf den Thron und regierte bis zu seinem Tod 1552 gemeinsam mit ihrem Vetter und Ehemann [[Philipp von Valier]]. 1579/80 dankte sie zugunsten ihres Sohnes [[Danadier I.]] ab. In ihre Regierungszeit fällt der Erlass des [[Toleranzedikt von Viça|Toleranzedikts von Viça 1567]], das den calvinistischen Protestanten im Land Glaubensfreiheit zusicherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erbfolgestreit ===&lt;br /&gt;
Johanna Maria von Sagradien wurde 1526 als jüngste Tochter Davids I. und dessen erster Frau Luisa von Habsburg geboren. Sie war damit Enkelin von König [[Manuel I. von Portugal]] und dessen Frau [[Katharina von Sagradien]] sowie von Philipp dem Schönen und Johanna der Wahnsinnigen von Kastilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihre älteren Geschwister [[Don Andrés Piero|Andrés Piero]] (†1534) und Luísa (†1536) binnen zwei Jahren gestorben waren, blieb Johanna als älteste und damit erbberechtigte Tochter Davids zurück. 1542 heiratete die damals erst fünfzehnjährige Prinzessin ihren sieben Jahre älteren Vetter [[Philipp von Valier]], Sohn ihres Onkels [[Danadier de Sántori]]. Beide gingen in der Folge nach Macedi, wo sie als Statthalter Davids I. fungierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch die zweite Ehe Davids mit Marguerite de Valois erbenlos geblieben war, setzte David kurz vor seinem Tod seine Tochter Johanna und ihren Ehemann Filipe als Erben der sagradischen Krone ein. In Portugal und Tulis-Cuentez sollte stattdessen ihr Onkel [[Johann III. von Portugal|Infante Dom João]] nachfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tod Davids I. wurden Johanna und Filipe dem Testament des Vaters gemäß zum Herrscherpaar Sagradiens ausgerufen. Sie sollten gleichberechtigt über Sagradien und über die Saloanischen Lande herrschen. Widerstände gab es lediglich von Johannas Onkel [[Joseph der Schöne|Joseph dem Schönen]], einem Halbbruder Davids I. und Johann des Frommen, der ebenfalls am Erbe beteiligt werden wollte, von David aber bewusst unberücksichtigt geblieben war. Gegen ihn konnten sich Johanna und Filipe jedoch schnell durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft, Abdankung und Verbannung ===&lt;br /&gt;
Bis 1552 regierte Johanna gemeinsam mit ihrem als Philipp VIII. geführten Ehemann das Königreich. Das Paar verlegte den Königssitz von [[Tulis]] nach [[Vierna]] und anschließend nach [[Semest]]. Da Johanna bei ihrem Regierungsantritt erst 16 Jahre alt war, stand sie lange im Schatten ihres Ehemannes, regierte nach dessen Tod 1552 aber alleine weiter und ging keine weitere Ehe mehr ein. Sie stand zeitweise unter dem Einfluss ihres wichtigsten Beraters und Vertrauten, des [[Jacquel Conte de Nerval|Grafen von Nerval]]. Großer Gegenspieler zu dieser Zeit war Johannas Schwager [[Heinrich von Esqués]], Bruder Filipe de Valiers und [[Herzog von Viça]], der nach seiner Heirat mit Madeleine de Bourbon zum calvinistischen Glauben übergetreten war und nun versuchte, an Stelle Johannas die Macht im Königreich zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der Hoffnungen Heinrichs und der mit ihm verbündeten Adligen erwies sich Johanna auch nach dem Tod ihres Ehemanns als starke Regentin. Nach dem zwischenzeitigen Friedensschluss mit Heinrich von Esqués im Jahr 1563 bemühte sich Johanna um ein entspannteres Verhältnis zu ihren protestantischen Untertanen, was sie in Gegensatz zur streng katholischen Hofpartei um den Grafen [[Roberto de Monteblanxard]] brachte. Gegen deren Willen setzte Johanna 1565 die Verlobung ihres Sohnes [[Danadier I.|Danadier]] mit [[Luise von Navarra]], der ältesten Tochter Jeanne d'Albrets und Antoine de Bourbons durch, die bis dahin im protestantischen Glauben erzogen worden war. Anderthalb Jahre später erließ sie schließlich gemeinsam mit ihrem Sohn [[Danadier I.|Danadier]], den sie zum Mitregenten gemacht hatte, das [[Toleranzedikt von Viça]], das als Aussöhnung mit der Protestantenpartei gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihr Sohn Danadier seine Verlobte Louise de Bourbon 1567 geheiratet hatte, verschlechterte sich das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn zunehmend und es kam zu heftigen Spannungen zwischen Johanna und ihrer ehrgeizigen Schwiegertochter. Außenpolitisch geriet Johanna unter Druck, als die [[Josephitenaufstände]] in Tulis auf den Rest des Landes überzuschwappen drohten. Unter dem Einfluss Luises von Bourbon drängte Johannas Sohn Danadier seit 1570 immer stärker auf eine Machtbeteiligung. Seit 1572 plante Johanna nachweislich ihre vorzeitige Abdankung zugunsten Danadiers, verschob diese aber mehrmals aufgrund der Spannungen zwischen den verschiedenen Hofparteien. Auf wiederholten Druck der protestantischen Hofpartei um ihre Schwiegertochter [[Luise von Bourbon]] hin dankte Johanna schließlich 1575 zunächst in den [[Saloanische Lande|Saloanischen Landen]] und 1579/80 auch im [[Comitat Tulis]] und auf dem sagradischen Thron ab und zog sich endgültig aus der Regierung zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur kurze Zeit später entzweite sich Johanna endgültig mit Louise, deren französische Berater schließlich erfolgreich darauf drängten, Johanna dauerhaft vom Hof zu verbannen. Sie lebte nun dauerhaft im lojandinischen [[Sagrera]], wo sie zusehends von der Außenwelt abgeschnitten wurde. 1581 kam es schließlich in Semest zu einer Hofintrige um den ebenfalls entmachteten [[Jacquel Conte der Nerval|Grafen von Nerval]], der ohne das Wissen Johannas diese wieder als Königin einzusetzen und seine eigene Machtstellung zu restaurieren suchte. Nachdem die Intrige aufgedeckt werden konnte, wurde Johanna in Sagrera faktisch zur Gefangenen ihres Sohnes und seiner Frau. Ihren Lebensabend verbrachte Johanna in der Folge in Sagrera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermächtnis ===&lt;br /&gt;
Johanna I. gilt als eine der wichtigsten Frauengestalten in der sagradischen Nationalgeschichte und als bedeutendste der drei aus eigenem Recht heraus regierenden Königinnen des Landes. Wie bereits ihr Vater war sie eine engagierte Förderin der Künste und Wissenschaften und gilt als eine der wichtigsten Mäzeninnen der sagradischen &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot;, deren mittlere Phase auch als ''Era Joannita'' bezeichnet wird. Als ihr bedeutendster Protegé gilt der Renaissance-Maler [[António Volero]], der als Hofmaler Johannas fungierte. Auch betätigte sich Johanna als bedeutende Bauherrin in der neuen Hauptstadt [[Semest]], wo der unter ihr gepflegte Baustil auch als ''Estilo Reina Joana'' bezeichnet wird. Unter ihr entstand auch die königliche Residenz in [[Novil]] nahe Semest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich war die beim Tod ihres Mannes 1552 erst 26 Jahre alte Königin eine verführerische Schönheit, die zu vielen ihrer Höflinge eine romantische Beziehung pflegte. So soll der Legende nach auch der berühmte Dichter [[Celiano Nacoma]] in seinen jungen Jahren eine innige Liebe zur Königin empfunden haben und ihr seine frühen Liebessonette gewidmet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten bleibt das religionspolitische Vermächtnis der Königin, die gegenüber den Protestanten im Land keine einheitliche Linie fuhr, sondern aus machtpolitischen Erwägungen heraus mal auf Konflikt und mal auf Annäherung setzte. Ziel dieser Politik war, das Land vor einem anhaltenden Bürgerkrieg zu bewahren. Als sie sah, dass ihre harte Oppressionspolitik gegenüber den Protestanten zu kriegerischen Auseinandersetzungen führte, scheute sie eine weitere Eskalation und ging auf Versöhnungskurs über, was aber wiederum zu Konflikten mit der erzkatholischen Hofpartei führte. Diese Konflikte plagten auch ihren Sohn und Nachfolger noch lange, ehe unter dem leitenden Minister [[Joán María Belavís]] nach 1582 die Gegenreformation in Sagradien gestärkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Aus ihrer Ehe mit ihrem Cousin und Mitregenten [[Philipp von Valier|Philipp von Sántori-Valier]] gingen folgende Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* [[Danadier I.|Danadier]] (*1545, †1591), als ''Danadier I.'' König von Sagradien (1579-1591)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich August von Sesin|Heinrich August]] (*1547, †1577), [[Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
* Katharina (*1549, †1585) ∞ Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* [[Karl II. von Cuentez|Karl Maria]] (*1550, †1585), Graf von Asterre und als ''Karl II.'' [[Fürst von Cuentez]] (1594-1617)&lt;br /&gt;
* Luisa (*/†1550), Zwilling von Karl (starb bei Geburt)&lt;br /&gt;
* Eleonore (*1552, †1595) ∞ Heinrich III. von Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herrscherin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_I.&amp;diff=38590</id>
		<title>David I.</title>
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		<updated>2017-12-10T22:02:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Sagradisch-Portugiesische Union */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:FedericoGonzaga1.jpg|thumb|250px|David I. (Portrait von Tizian)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David I.''' (von Sagradien) (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. [[Herzog von Salua]] [[Herzog von Macedi|und Macedi]] (1534-1543) und Herr der [[Saloanische Lande|Saloanischen Lande]] und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] (1508-1543). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Seine Herrschaftszeit vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und gilt als Auftakt der sagradischen [[Gran'Etá]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Jugend ===&lt;br /&gt;
David Alexander Johann Antoninus von Santori wurde im April 1491 im mikolinischen [[Plato]] geboren. Sein Vater war der [[Sántori]]-Prinz [[Manuel I. von Portugal|Manuel de Sántori]], dem [[Conte von Tulis]], Sohn [[Joán Prudente]]s und Beatrix' von Portugal. Seine Mutter [[Catarina de Sántori]] war die älteste Tochter König [[Philipp VI.|Philipps VI.]] von Sagradien und Schwester König [[Philipp VII.|Philipps VII.]], der wenige Monate nach Davids Geburt den Thron bestieg. David war damit u.a. ein Enkel [[Philipp VI.|Philipps VI. von Sagradien]] und ein Urenkel Eduards I. von Portugal und [[David de Sántori]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als David vier Jahre alt war, erbte sein Vater als Erbe des Hauses Avis die portugiesische Krone und setzte sich gegen seine Konkurrenten als König von Portugal durch. Philipp blieb zunächst in Tulis in der Obhut seiner Tante [[María de Sántori]]s, die zusammen mit ihrem Mann [[Filipe de las Marcas]] als Regentin im Tulinensischen Comitat fungierte. In Tulis erhielt David eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]]. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Philipp VII. an den Folgen eines Reitunfalls. Da er kinderlos geblieben war, beanspruchte Davids Vater Manuel von Portugal für seine Frau Catarina auch den sagradischen Thron, was von Teilen des sagradischen Hochadels aber zurückgewiesen wurde, die eine sagradisch-portugiesische Doppelmonarchie fürchteten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Katharina bildete sich daher eine schlagkräftige Opposition. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Piero]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Salua]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas und Manuels, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. Es folgte ein [[Lilienkriege|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern König Peters, den sogenannten ''Saloanœs'', und den Anhängern Catarinas und Manuels, den ''Portugués'' oder ''Catarinenses'', aus dem zunächst Peter von Sagradien erfolgreich hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem siebzehnten Geburtstag im Jahr 1508 wurde David von Manuel I. offiziell die Regierung im Comitat Tulis übertragen. In der Folge kam es auch zu Versuchen einer Annäherung zwischen den Parteien, die aber zunächst scheiterten. Weil Peter selbst keine legitimen Nachkommen hatte, nahm David als Sohn Katharinas und Enkel [[Philipp VI.|Philipps VI.]] eine Schlüsselstellung in den Auseinandersetzungen ein. Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Mikolinien und anschließend mit dem saloanischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Saloanischen Landen. Als Peter 1508 erneut nach Macedi ziehen musste, um dort einen Aufstand niederzuschlagen und seine Herrschaft in Mikolinien zu sichern, kam es zur Einigung der verfeindeten Parteien. Im [[Vertrag von Vérisa]] setzte Peter schließlich seinen Großneffen David als Erben sowohl in Sagradien als auch in Macedi ein und sicherte sich so die Unterstützung der katharinarischen Partei gegen Mikolinien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas um den [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]] de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte uneheliche Tochter [[Antonia von Macedi]] festnahmen. David wiederum, der sich heimlich mit Piero in Verbindung gesetzt hatte, drängte auf eine Freilassung Antonias. Als Resultat musste Piero schließlich auf die Krone verzichten und dankte zugunsten Davids ab, der die beiden verfeindeten Linien des Hauses wieder zusammenführen sollte. Diese Lösung wurde schließlich auch von den sagradischen Ständen akzeptiert, die weiterhin skeptisch gegenüber einer Doppelmonarchie waren, die Trennung der Kronen zwischen Vater und Sohn aber akzeptierten. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Macedi zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Salua“ die mikolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Ausrufung  wurde David im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten [[Carles de Biniar]] zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Unter der Anleitung Biniars versuchte David, sich von seinem Vater und seiner Mutter zu emanzipieren und eine eigenständige Politik zu betreiben, worunter das Verhältnis zu seinen Eltern nachhaltig litt. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'' und erkannte sie als rechtmäßige Monarchin an. Er verbat seinen Eltern aber jede tatsächliche Teilhabe an der Regierung in Sagradien. Erst Katharinas Tod im Jahr 1515 beendete die unklare dynastische Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carles de Biniar erkannte als leitender Minister schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzte Biniar zunächst auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg, an dessen Seite Sagradien 1511 an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teilnahm. Biniar versuchte zudem, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als Kandidatin kam zunächst Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. Stattdessen ehelichte David 1512 die spanische Infantin [[Luise von Österreich]], genannt ''Luísa d'Austria'', die älteste Tochter Philipps des Schönen und Johannas der Wahnsinnigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Hochzeit mit Luísa emanzipierte sich David schließlich auch vom Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Die heimliche Hochzeit Biniars mit seiner Tante [[María de Sántori]] führte schließlich zum Bruch zwischen David und seinem leitenden Minister. Nachdem diesem Hochverrat vorgeworfen worden war, wurde er 1512 angeklagt und schließlich hingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Piero]] ein Sohn und Thronfolger hervor. Nach dem Tod Peters I. 1515 erbte der neugeborene Andrés Piero dem [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] gemäß nominell die mikolinischen Besitztümer, sodass Andrés Piero als [[Herzog von Salua]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Mikolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1529 [[Antonia von Macedi]], und danach sein Schwager [[Joán de Biniar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg um Portugal ===&lt;br /&gt;
1521 starb Davids Vaters [[Manuel I. von Portugal]] und David erbte als ältester Sohn den Thron. Damit wurden erstmals die sagradische und die portugiesische Krone in einer Hand vereint. Gegen diese Doppelmonarchie regte sich aber Widerstand in Portugal, wo der Adel fürchtete, ein Nebenland der Sántori-Monarchie mit Zentrum in Tulis zu werden. Es folgten mehrere Aufstände in Portugal, die Davids Truppen schließlich unter der Führung des Kommandanten [[Joán de Biniar]] niederschlagen konnten. Im Jahr 1524 war David endgültig als Herrscher in Portugal anerkannt. David war nun zu einem der wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Mikolinien. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt. Bis 1525 blieb er in Portugal und hielt dort Hof, ehe er seinen Schwager [[Joán de Biniar]] als Vizekönig zurückließ. Diesem folgte 1529 [[Alexandro Machiês, Conte de la Cordí]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg in Portugal hatte hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte. Diese Situation verhinderte auch, dass sich David 1532 gegen die Einverleibung des Herzogtums Bretagne ins Königreich Frankreich wehren konnte. Nach einem kurzen Krieg 1533/34 suchte David den Ausgleich mit Franz I. und einigte sich mit diesem schließlich auf die endgültige Teilung der Bretagne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
[[Bild:WappenDavidI.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de la Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David ließ als [[Conte von Tulis]] neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. Nachdem er schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat er sich zudem als Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte standen und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Niccolò Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das später als &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot; bezeichnet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glaube und Religionspolitik ===&lt;br /&gt;
Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur gingen einher mit einer insgesamt aufgeklärten Geisteshaltung und einer gewissen Offenheit in religiösen Dingen. Als Schüler der Humanisten Schiatti und van Stael galt er als Sympathisant der katholischen Reformbewegung des 15. Jahrhunderts. Zumal die verbreitete Kritik an der absoluten Autorität des Papstes kam Davids Interesse an Nicht-Einmischung Roms in inner-sagradische Angelegenheiten entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch suchte er politische Vorteile aus dem Bündnis mit dem Papsttum zu gewinnen. Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Damit legte er einen wichtigen Grundstein in der Ausbildung einer sagradischen Nationalkirche ([[Sagrikanismus]]). Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz anfänglichen Interesses an den Ideen der europäischen Humanisten und auch der frühen evangelischen Reformation sprach sich David deutlich gegen jede Form der &amp;quot;Häresie&amp;quot; aus und bekämpfte den aufkommenden Protestantismus in Sagradien, da er von diesem die dauerhafte Spaltung der Kirche und großes Übel für die Christenheit befürchtete. Zwar zeigte er anfänglich Verständnis für zentrale Anliegen wie die Kritik am Ablasswesen, die schlechte Ausbildung vieler Priester und die Verweltlichung der Kirche, doch lehnte er den Bruch der Protestanten mit der römischen Kirche ab. Mit der [[Reformatio Davidi]] (''Reformatio Sanctissimi Ecclesiae Nationis Sagradicae'') reagierte David 1529 auf die Missstände in der Kirche und die sich abzeichnende Glaubensspaltung in Europa. Darin reformierte er die Seelsorge grundlegend, ging gegen Simonie und Ämterhäufung vor, legte Regeln zur Verbesserung der Priesterausbildung fest und setzte eine stärkere Aufsicht und gegenseitige Kontrolle der Geistlichen durch regelmäßige Visitationen und Synoden fest. Damit gelang es David wesentliche Missstände, die als Auslöser der Reformationsbewegung gewirkt hatten, zu beseitigen, und wesentliche Neuerungen des Reformkonzils von Trient bereits vorwegzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite verpflichtete die Reformatio Davidi alle Untertanen auf die katholische Glaubenslehre und ließ keine abweichenden Formen mehr zu. Nachdem David zunächst noch gewillt war, den Protestanten im eigenen Herrschaftsgebiet weitgehende Toleranz entgegen zu bringen und sich für ein umfassendes Kirchenkonzil zur Beseitigung der Gegensätze einsetzte, zeigte er sich spätestens nach dem Erlass der Reformatio als heftiger Gegner der in seinen Augen zunehmend radikalisierten Reformationsbewegung und ging gegen Neugläubige hart vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Piero]] war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Mikolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Mikolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Philipp von Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Danadier de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Philipp und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es schließlich zur Hochzeit zwischen David und Margarete von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Margarete ihrem Mann bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Sein jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], Statthalter Davids in Portugal, hatte bereits seit längerem darauf gedrängt, von seinem Bruder als Erbe zumindest in einem Teil des Reichs eingesetzt zu werden. In seinem Erlass bestimmte David jedoch entgegen der Hoffnungen Johanns seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] und ihres Mannes [[Philipp von Valier]] zum Präsumptiverben der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Prinz David Filipe 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Philipp von Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den mikolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal dagegen sollte nun Johann der Fromme als König nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
David hatte mehrere ehelich geborene Kinder. Mit seiner ersten Frau Luísa d'Avis: &lt;br /&gt;
* [[Andrés Piero]] (*1515, †1534), [[Prinz von Sarmay]] und [[Herzog von Salua]] ∞ Marie d'Albret&lt;br /&gt;
* Luísa (*1518, †1536) ∞ [[Achim II. von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
* Piero (*/†1520) &lt;br /&gt;
* Filipe (*1522, †1523), [[Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
* Isabel Catarina (*/†1525)&lt;br /&gt;
* [[Johanna I.|Joana]] (*1526, †1589), als ''Johanna I.'' [[Königin von Sagradien]] (1543-1579) ∞ [[Philipp von Valier]]&lt;br /&gt;
Außerdem mit seiner zweiten Frau Marguerite de Valois: &lt;br /&gt;
* María (*1538; †1577) ∞ Alessandro Farnese, Herzog von Parma und Piacenza&lt;br /&gt;
* [[Eleonore von Cuentez|Leonor]] (*1539, †1610) ∞ Fürst [[Karl I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* David Alexandre (*/†1540)&lt;br /&gt;
Dazu kommt ein unehelicher Sohn, den David als ''natürlichen Sohn'' anerkannte: &lt;br /&gt;
* António von Crato (*1531, †1595), Prätendent auf den portugiesischen Thron 1580/81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
David I. starb nach kürzerer Krankheit im Jahr 1543. Die von ihm erlassene Erbteilung wurde relativ problemlos vollzogen. [[Johanna I.]] und [[Philipp von Valier]] wurden gemeinsam als Könige von Sagradien anerkannt, [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], seit 1540 bereits König von Cuentez, folgte David auch als König von Portugal und als Conte von Tulis nach. Mit dem territorialen Zusammenhalt verlor das Reich der Sántori nun auch sein Zentrum, da Johann fortan in Lissabon, Johanna und Philipp in Vierna und danach in Semest residierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Herrschers und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als erste große kulturelle und politische Blütephase Sagradiens in der Neuzeit. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung in der späteren Geschichtswissenschaft nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
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		<title>Philipp VII.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:PhilipDeCroy.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Philipp VII.'''  (*1472, †1502) aus der Herrscherdynastie der [[Sántori]] war [[König von Sagradien]] (1491-1502). Als Sohn [[Philipp VI.|Philipps VI.]] war er der zweite Sántori auf dem sagradischen Thron. Sein kinderloser Unfalltod im Jahr 1502 stürzte das Land in einen mehrere Jahre andauernden Thronfolgestreit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Philipp Maria Alfons von Santori wurde 1472 in Tulis als Sohn von [[Philipp VI.]] und seiner Frau Margaret Stewart geboren. Er erhielt den Titel eines [[Herzog von Sesín|Herzogs von Sesín]] und eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] und wurde als Infant zum Thronfolger erzogen. Bereits im Alter von siebzehn Jahren heiratete Philipp die fünf Jahre ältere Habsburgerprinzessin Katharina, die Schwester Kaiser Maximilians I. Damit sollte ein gegen Frankreich gerichtetes Bündnis mit den Habsburgern besiegelt werden. Die Ehe gestaltete sich jedoch schwierig, schien der junge Prinz doch wenig von seiner deutlich älteren Frau angetan zu sein. So blieb die Ehe auch kinderlos. Als einziges überliefertes Kind Philipps VII. ist der illegitime Sohn [[Don Miquel de Sántori]] bekannt, der aus einer außerehelichen Verbindung mit Anastásia de Carbilard stammte. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1491 bestieg der Neunzehnjährige als Philipp VII. den sagradischen Thron. Bereits zuvor war er von seinem Vater auch als Nachfolger im [[Comitat Tulis]] designiert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saloanische Kriege ===&lt;br /&gt;
Von Beginn an stand Philipps Herrschaft unter dem Zeichen der antimikolinischen Allianz mit dem [[Haus Salua]] sowie des antifranzösischen Bündnisses mit den Habsburgern. 1492 nahm Philipp die [[Saloanische Kriege|Saloanischen Kriege]] seines Vaters wieder auf und fiel mit einem Heer in [[Kont]] ein, drang bis nach [[Macedi]] vor, verlor 1494 aber in [[Joçaléia]] und musste sich zurückziehen. Gleichzeitig drangen mikolinische Truppen auf sagradischen Boden vor und besetzten [[Golen]]. Nach der Einnahme Macedis durch mikolinische Truppen 1496 landete Philipp in Lukien und besiegte den mikolinischen König [[Heinrich II. von Mikolinien|Heinrich II.]] in zwei entscheidenden Schlachten bei [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Mit seiner Tante [[Isabel de Sántori]] als Regentin im Herzogtum konnte Philipp nach wie vor großen Einfluss auf die saloanischen Herrschaftsgebiete nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heilige Liga ===&lt;br /&gt;
1495 schloss Philipp mit Kastilien, Aragón, England, Venedig, Mailand, dem Papst und dem Haus Habsburg die Allianz der Heiligen Liga gegen Frankreich. Dadurch erhofften sich Philipp VII. und sein leitender Minister, der [[Joán Batista Marqués von Cavalla|Marqués de Cavalla]], die Eroberung von Teilen der [[Bretagne]]. Als Ergebnis des Krieges gewann Sagradien die Oberhoheit über die vorher zu Frankreich gehörenden Teile Flanderns, womit der Grundstein für das europäische Reich seines späteren Nachfolgers David I. gelegt wurde, konnte sich in der Bretagne aber nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Anders als sein Vater zeigte Philipp VII. wenig Interesse für die Künste und Wissenschaften und sah sich viel eher in der Tradition mittelalterlicher Könige. Er war ein begeisterter Reiter und veranstaltete des öfteren Ritterturniere, an denen er auch selbst teilnahm. Eines dieser Turniere sollte ihm schließlich zum Verhängnis werden. Als Philipp 1502 bei einem Turnier von Pferd fiel, war er so schwer verwundet, dass er den Leiden nach wenigen Tagen erlag und im Alter von 30 Jahren starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er ohne Kinder geblieben war, stürzte sein Tod das Imperium der Sántori in eine ernsthafte Krise. Es kam nun zu einem blutigen Machtkampf zwischen den verfeindeten Linien des Hauses. Als ältere Schwester Philipps meldete [[Catarina de Sántori]] Ansprüche auf die Krone an. Da sie jedoch mit [[Manuel I. von Portugal]], Anführer der verfeindeten tulinesischen Linie des Hauses, verheiratet war, die nicht vom Königshaus Vesaey stammte, wurden ihre Ansprüche von Teilen des Adels zurückgewiesen, der eine Doppelmonarchie fürchtete. Stattdessen schwang sich nun Philipps Onkel [[Peter I.|Piero]], [[Herzog von Corar]] und [[Herzog von Salua]] zum Widersacher Katharinas auf und sicherte sich mithilfe des Adels die Krone, die er jedoch 1509 wieder hergeben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Katharina von Sagradien</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Herkunft und Ehe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:MaryTudorFrance.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Catarina de Sántori''' (*1473, †1515) war eine Prinzessin des [[Sagradien|sagradischen]] Königshauses der [[Sántori]]. Als Ehefrau ihres Vetters [[Manuel I. von Portugal|Manuel I.]] war sie seit 1489 [[Conte|Audakgräfin von Tulis]] und seit 1495 Königin von Portugal. Seit 1502 bis zu ihrem Tod war sie als '''Katharina I.''' [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]] aus eigenem Recht. Nach dem Tod ihres Bruders [[Philipp VII.]] wurde sie als seine nächste lebende Verwandte zur Königin ausgerufen, konnte sich aber nicht gegen ihren Onkel [[Peter von Sagradien]] durchsetzen. Nach dessen Abdankung 1509 wurde ihr Sohn [[David I.]] König von Sagradien. Außerdem war sie Mutter der beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann III.]] und [[Heinrich I. von Portugal|Heinrich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ehe ===&lt;br /&gt;
Katharina von Santori war die älteste Tochter des sagradischen Königs [[Philipp VI.]] und seiner Frau Margaret Stewart. Ihr jüngerer Bruder war [[Philipp VII.]], der nach dem Tod des Vaters im Jahr 1491 [[König von Sagradien]] wurde, mit seiner Frau Katharina von Habsburg aber selbst keine ehelichen hatte. 1489 heiratete Katharina ihren 20-jährigen Vetter [[Manuel I.|Manuel de Sántori]], einen Sohn [[Joán Prudente]]s und Beatrix von Portugals. Dieser folgte 1495 seinem Großonkel und Schwager Johann II. auf dem portugiesischen Thron nach und begründete die Herrschaft des [[Haus Santori|Hauses Sántori]] auf der iberischen Halbinsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehe zwischen Katharina und Manuel war bereits in Kindertagen vereinbart worden, um die beiden Linien des Hauses zu vereinigen. Aus der Ehe der beiden Santori gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter der spätere sagradische und portugiesische König [[David I.]] und die beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann]] und [[Heinrich von Portugal|Heinrich]], allerdings ist die Legitimität des Letzteren unsicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die Krone ===&lt;br /&gt;
Nach der Thronbesteigung in Portugal residierten Manuel und Katharina in Lissabon und setzten Manuels Schwester [[María de Sántori]] und ihren Mann [[Filipe de las Marcas]] als Statthalter im [[Comitat Tulis]] ein. In Portugal war Katharina bald sehr beliebt und als Königin angesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem dramatischen Unfalltod ihres Bruders [[Philipp VII.]] im Jahr 1502 kam es schließlich auch in Sagradien zum Erbfall. Als älteste Tochter Philipps VII. und nächste erbberechtigte Verwandte des toten Monarchen wurde Katharina nun von vielen als legitime [[Königin von Sagradien]] angesehen. Gegen diese Ansprüche rebellierte aber ein Teil des Hochadels, der eine Doppelmonarchie mit Zentrum in Lissabon fürchtete. Stattdessen wurde Prinz [[Peter von Sagradien]], dem [[Herzog von Salua]] und letzten lebenden Bruder [[Philipp VI.|Philipps VI.]] die Krone angeboten. Was folgte, war ein Erbfolgekrieg innerhalb des Hauses Sántori zwischen der sagradischen und der portugiesischen Linie des Hauses. Noch im Jahr 1502 zog Peter von Macedi aus nach Sagradien und riss gewaltsam den Thron an sich. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Manuel und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge gelang es der Titularkönigin und ihrem Mann in mehreren Versuchen nicht, den sagradischen Thron zu erobern. Zeitweise musste das Paar auch ihre Bastion in [[Tulis]] aufgeben und sich nach Portugal zurückziehen. Allerdings konnte Peter von Sagradien von der Schwäche seiner Kontrahenten nicht dauerhaft profitieren, da er keinen Erben hatte und zudem wiederholt in Auseinandersetzungen in Mikolinien verwickelt war. Nachdem 1506 der [[Dritter Saloanischer Krieg|Dritte Saloanische Krieg]] ausgebrochen war und Manuel zu einem neuerlichen Feldzug rüstete, musste Peter geschwächt auf sein Königreich verzichten. Im [[Vertrag von Vérisa]] im Jahr 1508 einigte er sich mit Manuel und Katharina auf ein Bündnis gegen [[Mikolinien]] und eine Kompromisslösung in Sagradien, mit der auch die Stände einstweilen leben konnten: Anstelle Katharinas und Manuels sollte deren 17-jähriger Sohn [[David I.|David]] als König anerkannt werden, wodurch die Kronen Sagradiens und Portugals vorerst getrennt bleiben konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensabend ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1509 dankte [[Peter von Sagradien]] als König ab und übergab seine Herrschaft an Katharinas Sohn [[David I.|David]], der als 18-Jähriger den Thron bestieg. Dieser erkannte seine Mutter zwar als Königin und Mitregentin an, verweigerte ihr de facto aber jede Teilhabe an der Regentschaft. Nachhaltig beschädigt wurde das Verhältnis zwischen beiden, nachdem Manuel zeitweise den Vertrag von Vérisa widerrufen hatte, um die Mitregentschaft seiner Frau in Sagradien zu bewirken, was aber scheiterte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina betrat Sagradien nicht wieder und starb 1515 in Lissabon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Aus der 1489 geschlossenen Ehe Katharinas mit [[Manuel I. von Portugal]] gingen zahlreiche Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* [[David I.|David]] (*1491, †1543), als '''David I.''' [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal]] (1521-1543) &lt;br /&gt;
* Filipe (*1494, †1512), Herzog von Viseu &lt;br /&gt;
* [[Danadier de Valier|Danadier]] (*1495, †1516), Fürst von Valier, Graf von Sagonte ∞ Anna von Vierna&lt;br /&gt;
* Miquel de la Pace (*1498, †1500)&lt;br /&gt;
* [[Johann III. von Portugal|Joán]] (*1502, †1557), Herzog von Corar und als '''Johann III.''' König von Portugal (1543-1557) ∞ Katharina von Kastilien&lt;br /&gt;
* Isabel (*1503, †1539) ∞ Karl V./I. von Spanien&lt;br /&gt;
* Beatrice (*1504, †1538) ∞ Karl III. von Savoyen&lt;br /&gt;
* Leonor (*1506, †1530) ∞ [[Joán de Biniar]]&lt;br /&gt;
* Alfonso (*1509, †1540), Kardinal&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. von Portugal|Enrico]] (*1510, †1580), Kardinal, Regent und als '''Heinrich I.''' König von Portugal (1578-1580)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_VI.&amp;diff=38576</id>
		<title>Philipp VI.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:KarlIIISavoy.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Philipp VI.''' (*1449, †1491) war [[König von Sagradien]] (1457-1491). Als erster König aus dem [[Haus Santori]] und damit Begründer der Santori-Dynastie auf dem sagradischen Thron leitete seine Herrschaft eine knapp 100jährige relative Friedensphase in der sagradischen Geschichte ein, in der auf sagradischem Boden nur wenige Kämpfe stattfanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Philipp Anton Danadier de Santori i Vesaey wurde 1449 als Sohn von [[David de Santori]], Conte von Tulis und späterer [[Herzog von Golen]], und [[Isabel de Vesaey]], der Tochter König [[Philipp VI.|Philipps VI.]] und Erbin der sagradischen Krone, geboren. Im Alter von fünf Jahren wurde er von seinem Großvater dem sagradischen König, der selbst ohne männlichen Erben geblieben war, zum legitimen Thronerben des sagradischen Königreichs bestimmt und erhielt als Infant den Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. Nach dem Tod seiner Mutter Isabel im Jahr 1456 und dem König Philipps VI. im Jahr darauf wurde der kleine Philipp im Alter von erst elf Jahren als Philipp VI. zum König erhoben. Damit bestieg zum ersten Mal ein Mitglied des Hauses Santori den sagradischen Thron. Die Herrschaft der Santori wurde legitimiert, indem der Stammvater des Hauses als (freilich illegitimer) Sohn König [[Gabriel Juvans]]' bezeichnet wurde. Damit führte man Philipps Herrschaft wie bereits die der Vesaey-Könige vor ihm direkt auf das Königshaus der [[Dianniden]] zurück und stellte damit eine Kontinuität der mittelalterlichen Könige her, die freilich nicht mehr als Fiktion war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unter der Regentschaft seines Vaters ===&lt;br /&gt;
Für den elfjährigen Philipp übernahm sein Vater David de Sántori die Regentschaft, der sich daran machte, nach den Wirren des [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieges]] die Stärke der sagradischen Monarchie wiederherzustellen. &amp;quot;Sêinior il Duca&amp;quot; förderte und regulierte zugleich nach dem Vorbild der Wirtschaftspolitik in den italienischen Stadtstaaten sowie Frankreichs und im Sinne einer Frühform des Merkantilismus Handel und Gewerbe, band zudem die Handelsmacht von Tulis eng in die sagradische Wirtschaft ein. Die Förderung von Handel und Gewerbe waren die Voraussetzung für die Durchführung der umfangreichen Steuererhebungen, die David zur Finanzierung von Verwaltung und Heer vornahm, und sie brachte Städte und Bürgertum gegen den Adel auf die Seite des Königs. Mit seiner teilweise rigorosen persönlichen Herrschaft restaurierte David die in den Kriegen des Jahrhunderts geschröpfte Königsmacht und schuf die Grundlagen für die starke Machtstellung der sagradischen Monarchen des 16. und 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenes Regiment ===&lt;br /&gt;
1468 heiratete Philipp die Margaret Stewart, eine Tochter James' II von Schottland. Erst Davids Tod im selben Jahr erlaubte es dem nun neunzehnjährigen Philipp, seine eigene Herrschaft als König anzutreten. Im Jahr 1470 gebar Königin Margaret ihm die älteste Tochter Maria, zwei Jahre später folgte mit dem Prinzen [[Philipp VII.|Philipp]] ein männlicher Erbe. Unter dem Einfluss seines Onkels [[Luis Filipe de Santori]], des [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] und Conte von Tulis, und nach dessen Tod 1470 seines leitenden Ministers, des [[Joán María Conte de Bosa|Grafen von Bosa]], setzte Philipp die Wirtschafts- und Machtpolitik seines Vaters fort. Seit 1480 verfolgte er ein persönliches Regiment ohne fremde Einflussnahme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergeblich versuchte Philipp in einem letzten [[Bretagnekrieg]], das zu Frankreich gehörende Herzogtum unter die sagradische Krone zu zwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saloanische Kriege ===&lt;br /&gt;
Als tulinesische Adelsfamilie erbten die Sántori auch unter Philipp VI. die Auseinandersetzungen mit dem westlichen Nachbarn Mikolinien um die Vorherrschaft im Blaumeerraum. Da sich in den [[Saloanischen Landen]] nach dem Tod [[Philipp I. von Salua|Herzog Philipps I.]] 1572 und dem Herrschaftsantritt seines kinderlosen Bruders [[Anton III. von Salua|Anton III.]] eine dynastische Krise anbahnte, bemühte sich Philipp um ein Bündnis mit dem Herzog, auf dessen Erbe er hoffte. Nachdem Philipps Bruder José d'Óstino im Jahr 1476 die saloanische Prinzessin Johanna von Salua geheiratet hatte, griff Philipp nach dem Tod Antons III. 1477 in den [[Saloanische Kriege|Saloanisch-Mikolinischen Krieg]] ein und unterstützte den saloanischen Thronprätendenten [[Filip von Saséia]], ein illegitimer Sohn Philipps I., gegen den mikolinischen König [[Heinrich I. von Mikolinien|Heinrich I.]] Nach dem Sieg der saloanisch-sagradischen Allianz 1479 bei [[Tinágua]] wurde Filip als Herzog anerkannt. Er heiratete im Folgejahr Philipps jüngere Schwester [[Isabel de Sántori]]. Nach seinem Tod 1490 kam es erneut zum Krieg, indem Philipp seine Schwester Isabel als Regentin unterstützte. Doch ehe sagradische Truppen in Mikolinien landen konnten, verstarb Philipp 1491 im Alter von 52 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Aus der Ehe Philipps mit Margaret Stewart gingen mehrere Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* [[Philipp VII.|Philipp]] (*1472, †1502), als ''Philipp VII.'' [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
* [[Katharina von Sagradien|Katharina]] (*1473, †1515), [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]]&lt;br /&gt;
* [[Maria Antonia von Sagradien, Königin von Mikolinien|Maria Antonia]] (*1476) ∞ [[Michael II. von Mikolinien|Michael II.]] [[König von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
* [[Eleonore von Sagradien, Königin von Portugal|Eleonore]] (*1480) ∞ Manuel I. König von Portugal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbe ===&lt;br /&gt;
Nachfolger als König von Sagradien und Conte von Tulis wurde Philipps Sohn [[Philipp VII.]] (*1472), der jedoch 1502 starb, ohne einen Erben zu hinterlassen. In der Folge kam es zum Nachfolgestreit zwischen Philipps VI. ältester Tochter [[Catarina de Sántori]], Ehefrau Filipe de las Marcas' und Philipps Bruder [[Peter I.|Don Piero]], der schließlich den Thron an sich riss, 1509 jedoch zugunsten seines Neffen [[David I.]], Sohn Katharinas und Filipes und Enkel Philipps VI., abdanken musste. David war es schließlich, der tulinesische und die sagradische Linie in seiner Person wiedervereinigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_de_S%C3%A1ntori&amp;diff=38575</id>
		<title>David de Sántori</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Sagradische Regentschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:SigismondoMalatesta.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David de Sántori''' (*1399, †1468), genannt ''il Gran'Sántori'', war [[Fürst von Valier]] (1416-1468), [[Conte-Âudaço von Tulis]], Herr der Tulinesischen Gebiete (1423-1468) und [[Herzog von Golen]] (1449-1468). Durch sein Bündnis mit dem sagradischen König [[Philipp V.]] und seiner Ehe mit [[Isabel de Vesaey]] legte er den Grundstein für die bis 1757 andauernde Herrschaft des [[Haus Santori|Hauses Santori]] auf dem [[König von Sagradien|sagradischen Thron]]. Nach der Thronbesteigung seines Sohnes [[Philipp VI.]] im Jahr 1457 war er bis zu seinem Tod [[Regent von Sagradien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Exil ===&lt;br /&gt;
David wurde 1399 als ältester Sohn von [[António de Sántori]], seit 1390 Stadtgraf von Tulis und damit Herrscher der [[Tulinesische Republik|tulinesischen Republik]], in [[Tulis]] geboren. Seine Mutter war Isabella von Vesaey (d.Ä.), eine Tochter des sagradischen Königs [[Michael I.]] aus dem [[Haus Vesaey]], die 1396 im Rahmen eines Bündnisses zwischen dem König und dem tulinesischen Machthaber mit António von Sántori verheiratet worden war. Damit ist David auch der erste königliche Prinz aus dem Haus Santori. Gegenleistung der Hochzeit war die Hilfe Tulis' im so genannten [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]], dem schließlich 1398 der Eintritt Tulis’ in den [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] auf Seiten Sagradiens folgte. Bis zum Tod seines Vaters 1416 wurde David in Tulis erzogen, musste dann aber gemeinsam mit seiner Mutter Isabel und seinem jüngeren Bruder [[Luis Filipe de Santori, Graf von Perin|Luis Filipe]] (*1405) aus der Stadt fliehen, da die konkurrierenden Nachfolgekandidaten Antónios aus dem städtischen Adel nach dem Leben des Vierzehnjährigen trachteten, der nun in Nachfolge seines Vaters als Fürst von Valier betrachtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit wurde er am sagradischen Hof in [[Vesaey]] erzogen. In Tulis konnte sich derweil im Jahr 1417 der ansässige Kardinalerzbischof [[Kardinal Júlio de Santori|Júlio de Santori]], Bruder Antónios, gegen seine Konkurrenten durchsetzen und sein illegitimer Sohn [[Piero Símplice|Piero]], wegen seiner Einfältigkeit ''Símplice'' genannt, übernahm als neuer Stadtgraf das Regiment. Seine Herrschaft, die unter dem vollen Einfluss seines Vaters stand und besonders die ansässige Geistlichkeit privilegierte, führte 1422 zur Rebellion des Stadtadels und zur Ermordung Piero Símplices sowie zur Vertreibung Kardinal Júlios aus der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machtübernahme in Tulis ===&lt;br /&gt;
Seit 1421 kämpfte David im sagradischen Heer gegen Mikolinien. Bereits 1420 hatte er die sagradische Adlige [[Lara von Nonthí]] geheiratet. Auf energische Fürsprache seiner Mutter hin intervenierte der neue sagradische König [[Philipp V.]], Sohn [[Michael I.|Michaels I.]] und seit 1421 dessen Nachfolger, im Jahr 1423 in Tulis und stellte David ein Belagerungsheer zur Verfügung, mit dem er die Stadt Tulis einnehmen wollte. Nach bereits wenigen Stunden kam es zur Rebellion der Stadtbevölkerung gegen die ungeliebten Machthaber, die als die &amp;quot;vier Schrecklichen&amp;quot; (&amp;quot;[[Cuatro Terribles]]&amp;quot;) in die Stadtgeschichte eingingen. David konnte die Stadt kampflos einnehmen und wurde sofort per Akklamation von der Bevölkerung zum neuen Herrscher ausgerufen. Seine Stellung als Befreier des Volkes machte ihn zum fast unumschränkten Herrscher. Gegner bezeichneten ihn als Diktator und auch Wohlgesinnte sprachen ihm in der Folge ein monarchisches Auftreten zu. Unter David war die tulinesische Republik endgültig zur de-facto-Monarchie geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachträglich legitimierte der Senat die Akklamation Davids zum neuen Conte und stimmte damit faktisch seiner eigenen Entmachtung zu. Die vier Tyrannen ließ David mitsamt seiner wichtigsten Gegner hinrichten und machte sich so schnell einen Namen als entschlossener Machthaber. Er leitete den Wiedereintritt Tulis’ in den Sechzigjährigen Krieg ein und befehligte danach die schlagkräftige tulinesische Blaumeerflotte, mit der 1425 [[Tinágua]] und 1427 [[Plato]] wiedererobern konnte, die 1408 an Mikolinien verloren gegangen waren. Auch in der Folge konnte er einige wichtige Siege auf See feiern, ebenso wie sein Bruder [[Luis Filipe de Sántori, Graf von Perin]] als Oberbefehlshaber des kleineren Landheeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedensschluss und Heiratspolitik ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Kämpfe lange stagniert und 1439 de facto eingestellt worden waren, schloss David 1440 einen Separatfrieden mit Mikolinien, der ihm den Status ante quo und damit einigen territorialen Besitz an der mikolinischen Ostküste sicherte. Im Jahr 1441 starb Dona Lara. Aus der Ehe war mit [[Joán Prudente|Don Joán]] ein Sohn hervorgegangen, der später die tulinesische Hauptlinie der Sántori fortsetzen sollte. 1448 wurde die enge Allianz zwischen Tulis und dem sagradischen Königreich noch enger, als König Philipp V. seine älteste Tochter [[Isabel de Vesaey die Jüngere|Isabel]] mit dem verwitweten David de Sántori verheiratete. Da Philipp ohne männlichen Erben war, wurde der gemeinsame Sohn [[Philipp VI.|Filipe]] 1449 als Präsumptiverbe der sagradischen Krone geboren. David wurde - nach dem erbenlosen Tod [[Philipp von Golen|Philipps von Golen]] – als [[Herzog von Golen]] anerkannt, ein Titel, den er in Konkurrenz zum Golen-Machthaber schon seit den Zwanziger Jahren reklamiert hatte, und mit der früheren Markgrafschaft, nunmehr [[Herzogtum Golen]] belehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Der junge Filipe de Sántori wurde am Hof in Vesaey erzogen. Damit wurden die beiden Häuser immer enger miteinander verzahnt. Nachdem König Philipps 1452 geborener Sohn bereits im Folgejahr gestorben war, wurde zunächst Davids Frau Isabella die Jüngere und nach deren Tod 1453 der vierjährige Prinz Filipe zum Erben des Reichs bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit Lara von Nonthí (*1410; †1441) hatte David de Sántori zwei Kinder: &lt;br /&gt;
* [[Joán Prudente|Joán de Sántori]] (*1430; †1475), genannt ''Joán Prudente'', [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
* María de Sántori (*1433; †1488)∞ (1) [[Carles de Malesc]]; ∞ (2) [[Fernando d'Esquês]]]; ∞ (3) [[Julián de Conte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit [[Isabel de Vesaey die Jüngere|Isabella von Vesaey]] (*1427; †1456) gingen mehrere Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* [[Philipp VI.|Filipe de Sántori]] (*1449; †1491), als ''Philipp VI.'' [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
* [[José de Sántori, Duca d'Óstino|José de Sántori]] (*1451; †1500), [[Herzog von Ostino]] &lt;br /&gt;
* [[Isabel de Sántori, Herzogin von Salua|Isabel de Sántori]] (*1453; †1500) ∞ [[Philipp von Saseia]], [[Herzog von Salua]]&lt;br /&gt;
* [[Marguerita de Sántori]] (*1454) ∞ Ferdinand von Portugal, Herzog von Viseu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Regentschaft ===&lt;br /&gt;
Als Philipp 1457 ohne Sohn starb, war David am Ziel und sein Sohn Santiago wurde im Alter von acht Jahren als [[Philipp VI.]] zum sagradischen König gekrönt. Für den Knaben übernahm David, meistens nur als &amp;quot;Sêinior il Duca&amp;quot; bezeichnet, die Regentschaft. Damit wurden die sagradische Krone und das Tulinesische Comitat unter ein und derselben Herrschaft vereint. David richtete in dem einst republikanischen Tulis den neuen Königshof ein und baute eine straff organisierte Bürokratie auf. Die Stärken der Handelsrepublik und die des Königreiches sollten langfristig miteinander verbunden werden. Mit einer straffen Steuerordnung sanierte er die Finanzen des Reiches und reformierte das Heereswesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Herrschaft und Macht des Hauses Santori langfristig zu sichern, legte er viel Wert auf internationale Heiratsverbindungen. Seinen ältesten Sohn aus erster Ehe [[Joán Prudente]] verheiratete er mit der portugiesischen Prinzessin Beatrice von Avis, einer Tochter König Duartes, und seine Tochter Margarete mit Beatrix' Bruder Ferdinand von Portugal-Viseu. David selbst wiederum heiratete in dritter Ehe Philippa von Coimbra, eine Cousine seiner Schwiegertochter und seines Schwiegersohns. Dies sollte langfristig ein Bündnis zwischen den Seestaaten Tulis und Portugal schmieden und legte tatsächlich den Grundstein für die bis 1580 andauernde Herrschaft der Sántori in Portugal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der portugiesischen Verbindung wurde mit der Heirat seines Sohns José de Sántori mit einer Tochter des Herzogs [[Philipp I. von Salua]] ein Bündnis mit dem Haus Salua geschmiedet. Davids Sohn [[Philipp VI.]] wurde dagegen mit der schottischen Prinzessin Margaret Stewart verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als David de Sántori im Jahr 1468 starb, übergab er seinem mittlerweile volljährigen Sohn [[Philipp VI.]] eine gesicherte Herrschaft in Sagradien und legte damit den Grundstein für die in Seitenlinien (mit Unterbrechung 1721-1730) bis 1757 dauernde Herrschaft des Hauses Santori in Sagradien und den Aufstieg zur Weltmacht unter seinem nach ihm benannten Urenkel [[David I.]] ([[König von Sagradien]] 1509-1543, König von Portugal 1521-1543). Nachfolger Davids als Conte von Tulis wurde nicht sein Sohn Philipp, sondern dessen Halbbruder [[Joán Prudente]]. Dessen Ehe mit Beatrix von Portugal legte den Grundstein für die spätere Thronbesteigung von Davids Enkel [[Manuel I. von Portugal|Manuel]] als [[König von Portugal]]. Die sagradische und portugiesische Königswürde und das tulinesische Audakenamt wurden erst vier Jahrzehnte später unter Davids Urenkel [[David I.]] vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_de_S%C3%A1ntori&amp;diff=38574</id>
		<title>David de Sántori</title>
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		<updated>2017-12-10T01:03:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Sagradische Regentschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:SigismondoMalatesta.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David de Sántori''' (*1399, †1468), genannt ''il Gran'Sántori'', war [[Fürst von Valier]] (1416-1468), [[Conte-Âudaço von Tulis]], Herr der Tulinesischen Gebiete (1423-1468) und [[Herzog von Golen]] (1449-1468). Durch sein Bündnis mit dem sagradischen König [[Philipp V.]] und seiner Ehe mit [[Isabel de Vesaey]] legte er den Grundstein für die bis 1757 andauernde Herrschaft des [[Haus Santori|Hauses Santori]] auf dem [[König von Sagradien|sagradischen Thron]]. Nach der Thronbesteigung seines Sohnes [[Philipp VI.]] im Jahr 1457 war er bis zu seinem Tod [[Regent von Sagradien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Exil ===&lt;br /&gt;
David wurde 1399 als ältester Sohn von [[António de Sántori]], seit 1390 Stadtgraf von Tulis und damit Herrscher der [[Tulinesische Republik|tulinesischen Republik]], in [[Tulis]] geboren. Seine Mutter war Isabella von Vesaey (d.Ä.), eine Tochter des sagradischen Königs [[Michael I.]] aus dem [[Haus Vesaey]], die 1396 im Rahmen eines Bündnisses zwischen dem König und dem tulinesischen Machthaber mit António von Sántori verheiratet worden war. Damit ist David auch der erste königliche Prinz aus dem Haus Santori. Gegenleistung der Hochzeit war die Hilfe Tulis' im so genannten [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]], dem schließlich 1398 der Eintritt Tulis’ in den [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] auf Seiten Sagradiens folgte. Bis zum Tod seines Vaters 1416 wurde David in Tulis erzogen, musste dann aber gemeinsam mit seiner Mutter Isabel und seinem jüngeren Bruder [[Luis Filipe de Santori, Graf von Perin|Luis Filipe]] (*1405) aus der Stadt fliehen, da die konkurrierenden Nachfolgekandidaten Antónios aus dem städtischen Adel nach dem Leben des Vierzehnjährigen trachteten, der nun in Nachfolge seines Vaters als Fürst von Valier betrachtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit wurde er am sagradischen Hof in [[Vesaey]] erzogen. In Tulis konnte sich derweil im Jahr 1417 der ansässige Kardinalerzbischof [[Kardinal Júlio de Santori|Júlio de Santori]], Bruder Antónios, gegen seine Konkurrenten durchsetzen und sein illegitimer Sohn [[Piero Símplice|Piero]], wegen seiner Einfältigkeit ''Símplice'' genannt, übernahm als neuer Stadtgraf das Regiment. Seine Herrschaft, die unter dem vollen Einfluss seines Vaters stand und besonders die ansässige Geistlichkeit privilegierte, führte 1422 zur Rebellion des Stadtadels und zur Ermordung Piero Símplices sowie zur Vertreibung Kardinal Júlios aus der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machtübernahme in Tulis ===&lt;br /&gt;
Seit 1421 kämpfte David im sagradischen Heer gegen Mikolinien. Bereits 1420 hatte er die sagradische Adlige [[Lara von Nonthí]] geheiratet. Auf energische Fürsprache seiner Mutter hin intervenierte der neue sagradische König [[Philipp V.]], Sohn [[Michael I.|Michaels I.]] und seit 1421 dessen Nachfolger, im Jahr 1423 in Tulis und stellte David ein Belagerungsheer zur Verfügung, mit dem er die Stadt Tulis einnehmen wollte. Nach bereits wenigen Stunden kam es zur Rebellion der Stadtbevölkerung gegen die ungeliebten Machthaber, die als die &amp;quot;vier Schrecklichen&amp;quot; (&amp;quot;[[Cuatro Terribles]]&amp;quot;) in die Stadtgeschichte eingingen. David konnte die Stadt kampflos einnehmen und wurde sofort per Akklamation von der Bevölkerung zum neuen Herrscher ausgerufen. Seine Stellung als Befreier des Volkes machte ihn zum fast unumschränkten Herrscher. Gegner bezeichneten ihn als Diktator und auch Wohlgesinnte sprachen ihm in der Folge ein monarchisches Auftreten zu. Unter David war die tulinesische Republik endgültig zur de-facto-Monarchie geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachträglich legitimierte der Senat die Akklamation Davids zum neuen Conte und stimmte damit faktisch seiner eigenen Entmachtung zu. Die vier Tyrannen ließ David mitsamt seiner wichtigsten Gegner hinrichten und machte sich so schnell einen Namen als entschlossener Machthaber. Er leitete den Wiedereintritt Tulis’ in den Sechzigjährigen Krieg ein und befehligte danach die schlagkräftige tulinesische Blaumeerflotte, mit der 1425 [[Tinágua]] und 1427 [[Plato]] wiedererobern konnte, die 1408 an Mikolinien verloren gegangen waren. Auch in der Folge konnte er einige wichtige Siege auf See feiern, ebenso wie sein Bruder [[Luis Filipe de Sántori, Graf von Perin]] als Oberbefehlshaber des kleineren Landheeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedensschluss und Heiratspolitik ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Kämpfe lange stagniert und 1439 de facto eingestellt worden waren, schloss David 1440 einen Separatfrieden mit Mikolinien, der ihm den Status ante quo und damit einigen territorialen Besitz an der mikolinischen Ostküste sicherte. Im Jahr 1441 starb Dona Lara. Aus der Ehe war mit [[Joán Prudente|Don Joán]] ein Sohn hervorgegangen, der später die tulinesische Hauptlinie der Sántori fortsetzen sollte. 1448 wurde die enge Allianz zwischen Tulis und dem sagradischen Königreich noch enger, als König Philipp V. seine älteste Tochter [[Isabel de Vesaey die Jüngere|Isabel]] mit dem verwitweten David de Sántori verheiratete. Da Philipp ohne männlichen Erben war, wurde der gemeinsame Sohn [[Philipp VI.|Filipe]] 1449 als Präsumptiverbe der sagradischen Krone geboren. David wurde - nach dem erbenlosen Tod [[Philipp von Golen|Philipps von Golen]] – als [[Herzog von Golen]] anerkannt, ein Titel, den er in Konkurrenz zum Golen-Machthaber schon seit den Zwanziger Jahren reklamiert hatte, und mit der früheren Markgrafschaft, nunmehr [[Herzogtum Golen]] belehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Der junge Filipe de Sántori wurde am Hof in Vesaey erzogen. Damit wurden die beiden Häuser immer enger miteinander verzahnt. Nachdem König Philipps 1452 geborener Sohn bereits im Folgejahr gestorben war, wurde zunächst Davids Frau Isabella die Jüngere und nach deren Tod 1453 der vierjährige Prinz Filipe zum Erben des Reichs bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit Lara von Nonthí (*1410; †1441) hatte David de Sántori zwei Kinder: &lt;br /&gt;
* [[Joán Prudente|Joán de Sántori]] (*1430; †1475), genannt ''Joán Prudente'', [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
* María de Sántori (*1433; †1488)∞ (1) [[Carles de Malesc]]; ∞ (2) [[Fernando d'Esquês]]]; ∞ (3) [[Julián de Conte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit [[Isabel de Vesaey die Jüngere|Isabella von Vesaey]] (*1427; †1456) gingen mehrere Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* [[Philipp VI.|Filipe de Sántori]] (*1449; †1491), als ''Philipp VI.'' [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
* [[José de Sántori, Duca d'Óstino|José de Sántori]] (*1451; †1500), [[Herzog von Ostino]] &lt;br /&gt;
* [[Isabel de Sántori, Herzogin von Salua|Isabel de Sántori]] (*1453; †1500) ∞ [[Philipp von Saseia]], [[Herzog von Salua]]&lt;br /&gt;
* [[Marguerita de Sántori]] (*1454) ∞ Ferdinand von Portugal, Herzog von Viseu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Regentschaft ===&lt;br /&gt;
Als Philipp 1457 ohne Sohn starb, war David am Ziel und sein Sohn Santiago wurde im Alter von acht Jahren als [[Philipp VI.]] zum sagradischen König gekrönt. Für den Knaben übernahm David, meistens nur als &amp;quot;Sêinior il Duca&amp;quot; bezeichnet, die Regentschaft. Damit wurden die sagradische Krone und das Tulinesische Comitat unter ein und derselben Herrschaft vereint. David richtete in dem einst republikanischen Tulis den neuen Königshof ein und baute eine straff organisierte Bürokratie auf. Die Stärken der Handelsrepublik und die des Königreiches sollten langfristig miteinander verbunden werden. Mit einer straffen Steuerordnung sanierte er die Finanzen des Reiches und reformierte das Heereswesen. Um die Herrschaft und Macht des Hauses Santori langfristig zu sichern, legte er viel Wert auf internationale Heiratsverbindungen. Seinen königlichen Sohn Philipp verheiratete er mit der portugiesischen Prinzessin Beatrix von Avis, einer Tochter Alfons V., seine Tochter Margarete heiratete Ferdinand von Portugal-Viseu, einen Sohn Eduards I. Dies sollte langfristig ein Bündnis zwischen den Seestaaten Tulis und Portugal schmieden und legte tatsächlich den Grundstein für die bis 1580 andauernde Herrschaft der Sántori in Portugal. Neben der portugiesischen Verbindung wurde mit der Heirat seines Sohns José de Sántori mit einer Tochter des Herzogs [[Philipp I. von Salua]] ein Bündnis mit dem Haus Salua geschmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als David de Sántori im Jahr 1468 starb, übergab er seinem mittlerweile volljährigen Sohn [[Philipp VI.]] eine gesicherte Herrschaft in Sagradien und legte damit den Grundstein für die in Seitenlinien (mit Unterbrechung 1721-1730) bis 1757 dauernde Herrschaft des Hauses Santori in Sagradien und den Aufstieg zur Weltmacht unter seinem nach ihm benannten Urenkel [[David I.]] ([[König von Sagradien]] 1509-1543, König von Portugal 1521-1543). Nachfolger Davids als Conte von Tulis wurde nicht sein Sohn Philipp, sondern dessen Halbbruder [[Joán Prudente]]. Dessen Ehe mit Beatrix von Portugal legte den Grundstein für die spätere Thronbesteigung von Davids Enkel [[Manuel I. von Portugal|Manuel]] als [[König von Portugal]]. Die sagradische und portugiesische Königswürde und das tulinesische Audakenamt wurden erst vier Jahrzehnte später unter Davids Urenkel [[David I.]] vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johanna_von_Sagradien&amp;diff=38573</id>
		<title>Johanna von Sagradien</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:CatalinaMicaela0.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela7.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela2.jpg|thumb|250px|Johanna I. (Gemälde von [[António Volero]])]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela5.jpg|thumb|250px|Posthumes Portrait]]&lt;br /&gt;
[[Bild:EdwardClintonEarlLincoln.jpg|thumb|250px|Johannas Minister [[Jacquel Conte de Nerval]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:CatalinaMicaela3.jpg|thumb|250px|Johanna I. (Gemälde von [[António Volero]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Johanna I.''' (von Sagradien, ''Reina Joana'') (*1526, †1590) war die erste selbst regierende [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]] (1543-1580) und gleichzeitig Herrin der [[Saloanischen Lande]] (1543-1575) und [[Conte von Tulis]] (1543-1579). Sie folgte 1543 als älteste lebende Tochter ihrem Vater [[David I.]] auf den Thron und regierte bis zu seinem Tod 1552 gemeinsam mit ihrem Vetter und Ehemann [[Philipp von Valier]]. 1579/80 dankte sie zugunsten ihres Sohnes [[Danadier I.]] ab. In ihre Regierungszeit fällt der Erlass des [[Toleranzedikt von Viça|Toleranzedikts von Viça 1567]], das den calvinistischen Protestanten im Land Glaubensfreiheit zusicherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erbfolgestreit ===&lt;br /&gt;
Johanna Maria von Sagradien wurde 1526 als jüngste Tochter Davids I. und dessen erster Frau Luisa von Habsburg geboren. Sie war damit Enkelin von König [[Manuel I. von Portugal]] und dessen Frau [[Katharina von Sagradien]] sowie von Philipp dem Schönen und Johanna der Wahnsinnigen von Kastilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihre älteren Geschwister [[Don Andrés Piero|Andrés Piero]] (†1534) und Luísa (†1536) binnen zwei Jahren gestorben waren, blieb Johanna als älteste und damit erbberechtigte Tochter Davids zurück. 1542 heiratete die damals erst fünfzehnjährige Prinzessin ihren sieben Jahre älteren Vetter [[Philipp von Valier]], Sohn ihres Onkels [[Danadier de Sántori]]. Beide gingen in der Folge nach Macedi, wo sie als Statthalter Davids I. fungierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch die zweite Ehe Davids mit Marguerite de Valois erbenlos geblieben war, setzte David kurz vor seinem Tod seine Tochter Johanna und ihren Ehemann Filipe als Erben der sagradischen Krone ein. In Portugal und Tulis-Cuentez sollte stattdessen ihr Onkel [[Johann III. von Portugal|Infante Dom João]] nachfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Tod Davids I. wurden Johanna und Filipe dem Testament des Vaters gemäß zum Herrscherpaar Sagradiens ausgerufen. Sie sollten gleichberechtigt über Sagradien und über die Saloanischen Lande herrschen. Widerstände gab es lediglich von Johannas Onkel [[Joseph der Schöne|Joseph dem Schönen]], einem Halbbruder Davids I. und Johann des Frommen, der ebenfalls am Erbe beteiligt werden wollte, von David aber bewusst unberücksichtigt geblieben war. Gegen ihn konnten sich Johanna und Filipe jedoch schnell durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regentschaft, Abdankung und Verbannung ===&lt;br /&gt;
Bis 1552 regierte Johanna gemeinsam mit ihrem als Philipp VIII. geführten Ehemann das Königreich. Das Paar verlegte den Königssitz von [[Tulis]] nach [[Vierna]] und anschließend nach [[Semest]]. Da Johanna bei ihrem Regierungsantritt erst 16 Jahre alt war, stand sie lange im Schatten ihres Ehemannes, regierte nach dessen Tod 1552 aber alleine weiter und ging keine weitere Ehe mehr ein. Sie stand zeitweise unter dem Einfluss ihres wichtigsten Beraters und Vertrauten, des [[Jacquel Conte de Nerval|Grafen von Nerval]]. Großer Gegenspieler zu dieser Zeit war Johannas Schwager [[Heinrich von Esqués]], Bruder Filipe de Valiers und [[Herzog von Viça]], der nach seiner Heirat mit Madeleine de Bourbon zum calvinistischen Glauben übergetreten war und nun versuchte, an Stelle Johannas die Macht im Königreich zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen der Hoffnungen Heinrichs und der mit ihm verbündeten Adligen erwies sich Johanna auch nach dem Tod ihres Ehemanns als starke Regentin. Nach dem zwischenzeitigen Friedensschluss mit Heinrich von Esqués im Jahr 1563 bemühte sich Johanna um ein entspannteres Verhältnis zu ihren protestantischen Untertanen, was sie in Gegensatz zur streng katholischen Hofpartei um den Grafen [[Roberto de Monteblanxard]] brachte. Gegen deren Willen setzte Johanna 1565 die Verlobung ihres Sohnes [[Danadier I.|Danadier]] mit [[Luise von Navarra]], der ältesten Tochter Jeanne d'Albrets und Antoine de Bourbons durch, die bis dahin im protestantischen Glauben erzogen worden war. Anderthalb Jahre später erließ sie schließlich gemeinsam mit ihrem Sohn [[Danadier I.|Danadier]], den sie zum Mitregenten gemacht hatte, das [[Toleranzedikt von Viça]], das als Aussöhnung mit der Protestantenpartei gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihr Sohn Danadier seine Verlobte Louise de Bourbon 1567 geheiratet hatte, verschlechterte sich das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn zunehmend und es kam zu heftigen Spannungen zwischen Johanna und ihrer ehrgeizigen Schwiegertochter. Außenpolitisch geriet Johanna unter Druck, als die [[Josephitenaufstände]] in Tulis auf den Rest des Landes überzuschwappen drohten. Unter dem Einfluss Luises von Bourbon drängte Johannas Sohn Danadier seit 1570 immer stärker auf eine Machtbeteiligung. Seit 1572 plante Johanna nachweislich ihre vorzeitige Abdankung zugunsten Danadiers, verschob diese aber mehrmals aufgrund der Spannungen zwischen den verschiedenen Hofparteien. Auf wiederholten Druck der protestantischen Hofpartei um ihre Schwiegertochter [[Luise von Bourbon]] hin dankte Johanna schließlich 1575 zunächst in den [[Saloanische Lande|Saloanischen Landen]] und 1579/80 auch im [[Comitat Tulis]] und auf dem sagradischen Thron ab und zog sich endgültig aus der Regierung zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur kurze Zeit später entzweite sich Johanna endgültig mit Louise, deren französische Berater schließlich erfolgreich darauf drängten, Johanna dauerhaft vom Hof zu verbannen. Sie lebte nun dauerhaft im lojandinischen [[Sagrera]], wo sie zusehends von der Außenwelt abgeschnitten wurde. 1581 kam es schließlich in Semest zu einer Hofintrige um den ebenfalls entmachteten [[Jacquel Conte der Nerval|Grafen von Nerval]], der ohne das Wissen Johannas diese wieder als Königin einzusetzen und seine eigene Machtstellung zu restaurieren suchte. Nachdem die Intrige aufgedeckt werden konnte, wurde Johanna in Sagrera faktisch zur Gefangenen ihres Sohnes und seiner Frau. Ihren Lebensabend verbrachte Johanna in der Folge in Sagrera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermächtnis ===&lt;br /&gt;
Johanna I. gilt als eine der wichtigsten Frauengestalten in der sagradischen Nationalgeschichte und als bedeutendste der drei aus eigenem Recht heraus regierenden Königinnen des Landes. Wie bereits ihr Vater war sie eine engagierte Förderin der Künste und Wissenschaften und gilt als eine der wichtigsten Mäzeninnen der sagradischen &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot;, deren mittlere Phase auch als ''Era Joannita'' bezeichnet wird. Als ihr bedeutendster Protegé gilt der Renaissance-Maler [[António Volero]], der als Hofmaler Johannas fungierte. Auch betätigte sich Johanna als bedeutende Bauherrin in der neuen Hauptstadt [[Semest]], wo der unter ihr gepflegte Baustil auch als ''Estilo Reina Joana'' bezeichnet wird. Unter ihr entstand auch die königliche Residenz in [[Novil]] nahe Semest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich war die beim Tod ihres Mannes 1552 erst 26 Jahre alte Königin eine verführerische Schönheit, die zu vielen ihrer Höflinge eine romantische Beziehung pflegte. So soll der Legende nach auch der berühmte Dichter [[Celiano Nacoma]] in seinen jungen Jahren eine innige Liebe zur Königin empfunden haben und ihr seine frühen Liebessonette gewidmet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten bleibt das religionspolitische Vermächtnis der Königin, die gegenüber den Protestanten im Land keine einheitliche Linie fuhr, sondern aus machtpolitischen Erwägungen heraus mal auf Konflikt und mal auf Annäherung setzte. Ziel dieser Politik war, das Land vor einem anhaltenden Bürgerkrieg zu bewahren. Als sie sah, dass ihre harte Oppressionspolitik gegenüber den Protestanten zu kriegerischen Auseinandersetzungen führte, scheute sie eine weitere Eskalation und ging auf Versöhnungskurs über, was aber wiederum zu Konflikten mit der erzkatholischen Hofpartei führte. Diese Konflikte plagten auch ihren Sohn und Nachfolger noch lange, ehe unter dem leitenden Minister [[Joán María Belavís]] nach 1582 die Gegenreformation in Sagradien gestärkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Aus ihrer Ehe mit ihrem Cousin und Mitregenten [[Philipp von Valier|Philipp von Sántori-Valier]] gingen folgende Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* [[Danadier I.|Danadier]] (*1545, †1591), als ''Danadier I.'' König von Sagradien (1579-1591)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich August von Sesin|Heinrich August]] (*1547, †1577), [[Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
* Katharina (*1549, †1585) ∞ Philipp II. von Spanien&lt;br /&gt;
* [[Karl II. von Cuentez|Karl Maria]] (*1550, †1585), Graf von Asterre und als ''Karl II.'' [[Fürst von Cuentez]] (1594-1617)&lt;br /&gt;
* Luisa (*/†1550), Zwilling von Karl (starb bei Geburt)&lt;br /&gt;
* Eleonore (*1552, †1595) ∞ Heinrich III. von Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herrscherin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
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		<title>Andrés Piero, Prinz von Sarmay</title>
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		<updated>2017-12-10T00:59:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:AlessandroFarnese.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
'''Andrés Piero de Sántori''' (*1515; †1534) war der älteste und einzige das erste Lebensjahr überlebende Sohn des [[König von Sagradien|sagradischen Königs]] [[David I.]] und als Erprinz der sagradischen Monarchie [[Fürst von Sarmay]] sowie als Nachfolger seines Onkels [[Peter I.]] Herr der [[Saloanischen Lande]] (bis 1533 als Titularherzog von Salua und Macedi). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Sohn des sagradischen Königs [[David I.]] und dessen erster Ehefrau Luisa von Habsburg wurde am Andreastag (30. November) im Jahr 1515 in [[Tulis]] geboren und mit dem Tag seiner Geburt Kronprinz des Königreichs Sagradien und der mit ihr verbundenen Gebiete. Als solcher erhielt der Neugeborene den Titel eines [[Fürst von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. Zum Taufpaten des Jungen wurde sein Onkel [[Peter I.|Don Piero]], [[Herzog von Salua]] und bis zu seiner erzwungenen Abdankung 1509 als Peter I. selbst König von Sagradien, bestimmt. Dies war im kurz zuvor geschlossenen [[Vertrag von Alvat]] zwischen Peter und David I. vereinbart worden, in dem sich die beiden nach Jahren des Streits versöhnten und die Nachfolgefrage Peters klärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Peter selbst keine legitimen Nachkommen und aufgrund seiner Krankheit auch keine Aussicht auf weitere Kinder hatte, setzte er seinen Großneffen Andrés Piero als Erben in den Saloanischen Landen ein und dankte zu dessen Gunsten ab. Die Amtsgeschäfte übernahm nun [[Joán de Biniar]] als von David eingesetzter Statthalter, der jedoch auch weiterhin mit einem einheimischen Regentschaftsrat zusammenarbeiten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andrés Piero wurde derweil am Hof seines Vaters in Tulis erzogen. Er galt als zurückhaltender und schüchtern wirkender Junge, der sich oft in Phantasien stürzte und von eher kränklicher Natur war. Da er jedoch zum Thronfolger seines Vaters erzogen wurde, war er als Junge unglücklich. Lediglich für die Seefahrt konnte er sich begeistern. Nachdem sein Vater sich früh auf die Suche nach möglichen Schwiegertöchtern gemacht hatte, heiratete Andrés Piero schließlich im Frühjahr 1533 - im Alter von 17 Jahren - die zwei Jahre ältere navarresische Prinzessin [[Marie d'Albret]], Tochter Königin Katharinas von Navarra und ihres Mannes Jean d'Albret sowie Schwester König Heinrichs II. von Navarra. Die feierliche Hochzeit zwischen dem Kronprinz und der zukünftigen Königin, Bestandteil der anti-habsburgischen Allianz Davids I. mit Frankreich, fand in der [[Kathedrale von Tulis]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge reiste das junge Paar nach Macedi, wo Don Andrés Piero selbst die Herrschaft als Herzog antreten sollte, nachdem seine Cousine [[Antonia von Macedi]], uneheliche Tochter Peters I. und seit 1525 Statthalterin in Macedi, bereits im Dezember des Vorjahres gestorben war. In seiner kurzen Zeit als regierende Herzog konnte Andrés Piero keine positiven Akzente setzen. Stattdessen fand er bei seiner Ankunft in Macedi eine äußerst schwierige Situation vor, in der mehrere zerstrittene Parteien am Hof in Fehden gegeneinander verstrickt nach der Vormacht kämpften. Zwar gelang es dem jungen Herzog im Frühjahr 1534 einen Ausgleich zwischen den Streitparteien zu erreichen, jedoch begannen die Kämpfe schon im Spätsommer 1534 von neuem, sodass David I. gezwungen war, seinem unerfahrenen Sohn mehrere erfahrene Berater zukommen zu lassen. Ehe diese jedoch in Macedi eintrafen, starb Don Andrés Piero bereits im September 1534 an einem überraschenden Fieberanfall. David I. nahm nun selbst den Titel eines Herzogs von Salua und Macedi an und ernannte den einheimischen Grafen [[Luvis de Granval]] zum Statthalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Kronprinzen und seiner älteste Schwester Luisa im Jahr 1536 avancierte seine jüngere Schwester [[Johanna I.|Johanna]] zur Thronfolgerin, die ihre Herrschaft 1543 aber nur gegen Widerstände antreten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fürst von Sarmay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
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		<title>Haus Santori</title>
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		<updated>2017-12-10T00:41:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Legitime Linien des Hauses Santori */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:WappenHausSantori.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'') ist ein ursprünglich aus [[Perin]] stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Herren von Sántori herrschten seit dem 14. Jahrhundert neben ihren kleineren Stammgebieten im südlichen [[Perin]] über das [[Comitat Tulis]] und eroberten im [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg 1383-1443]] große Gebiete an der mikolinischen [[Blaues Meer|Blaumeerküste]], in [[Perin]], in der [[Eskada]] ([[Fürstentum Valier]]) und in [[Golen]] ([[Herzogtum Golen]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Santori stellten von 1457 bis 1757 die [[König von Sagradien|sagradischen Monarchen]], von 1495 bis 1580 die Könige von Portugal sowie von 1594 bis 1765 die [[Fürstentum Cuentez|Fürsten von Cuentez]]. In Südmikolinien regierten Linien des Hauses Santori von 1499 bis 1710 als Herren der [[Saloanischen Lande]]. Zudem gehörten umfangreiche Gebiete in Übersee zum Santori-Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem sagradischen Adel. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war [[Corrado de Sántori]], der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix'') Erwähnung findet, einer kleinen Herrschaft im nördlichen [[Fornat]]. Einer seiner Nachkommen Jofré de Sántori, Sohn eines Mafré de Sántori, trat als Heerführer des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] bei der Belagerung von [[Tulis]] in Erscheinung. Da Jofré nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Sántori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1150-1200), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Piero von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Auch wenn die Verbindung der Santori zum König nachgewiesen ist, so ist es dennoch möglich, dass die Abstammung von König selbst eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pieros wiederholt Ämter im Domkapitel der Stadt Tulis sowie höhere Priesterämter in Tulis und in [[San Vicente del Fornat]] und konnten ein gutes Netzwerk im tulinesischen Adel flechten. Das Hauptgebiet der Sántori blieb jedoch der Süden Perins, wo die Familie über mehrere Burgen verfügte. Einer der Nachkommen Pieros, [[Danadier de Sántori]], erreichte 1279 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen und sozialen Grundsteine für die Macht der Santori. Besonders seine Strategie, die Familie im Adel des Comitats zu etablieren und Heiratsverbindungen zum Grafengeschlecht der [[Callas]] zu knüpfen, sollte sich auszahlen. Aber auch militärisch gelangen den Santori Erfolge. Danadiers Neffe [[Alêsi-Danadier de Santori]] wurde Visconte von Escarpe und eroberte größere Gebiete in Perin, die er der Hausmacht der Santori im Süden Perins und im Gebiet nördlich von Tulis hinzufügen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Audakenwürde ===&lt;br /&gt;
Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], den [[Markgraf von Golen|Markgrafen von Golen]] und den [[Conte von Tulis|Contes von Tulis]] um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeergebiet, die das gesamte 13. und frühe 14. Jahrhundert durchzogen, sowie die inneren Machtkämpfe zwischen den Adelshäusern [[Cornell]] und [[Machiês]] bildeten den Boden für den Aufstieg der Santori zur Herrschaft in Tulis. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen dem alten tulinesischen Senatsadel (''Nobiltá del Senàu'') und den aufstrebenden Neuadligen und bürgerlichen Handelseliten, die mit ihrem Reichtum eine wichtige Rolle in der Machtstellung des Comitats spielten und sich die Repräsentation in den Ständen erkämpft hatten. Die Herren von Santori erreichten schließlich, durch geschickte Bündnisse mit diesen aufstrebenden Schichten, eine zentrale Rolle im Machtgeflecht der sich mitten im sozialen Umbruch befindlichen Führungselite der Republik einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Santori selbst mit ihren Besitzungen in ständigen Konflikten mit den [[Graf von Perin|Grafen von Perin]] standen, verbündeten sie sich schließlich mit den tulinesischen Contes aus dem Haus [[Callas]] im Krieg gegen Perin. Nach dessen Aussterben Ende des 12. Jahrhunderts übernahmen die Sántori einen Teil der Callas-Partei im tulinesischen Adel. Danadiers Neffe und Protegé [[Arcélio I de Sántori]] wurde 1309 als Ehemann [[Carlina de Callas]] als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis]] gewählt. Seine Wahl verdankte er neben seinen familiären Beziehungen dem Geld seines greisen Großonkels sowie den eingebrachten Ländereien, die nun nach dem Willen des Stadtadels in die Oberhoheit des Comitats übergehen sollte. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1324 inne. Es gelang ihm, die Politik enger Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien fortzuführen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines ''Defensor Civitatis''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich sein Sohn David gegen die [[Machiês]] vergeblich um das Amt des Audakgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur erfolgreichen Einnahme der Stadt durch Truppen des Grafen von Perin, der sich mithilfe der [[Machiês]] selbst zum ''Sêinior de Tùles'' machte, woraufhin die Brüder [[Arcélio de Sántori der Jüngere]], Graf von Barreste, und [[Júlio de Sántori]] die Stadt einnahmen. [[Júlio de Sántori]] wurde daraufhin Regent der Stadt, heiratete die Tochter des amtierenden Conte [[Arcélio Cornell]] und erhielt nach dessen Tod 1346 selbst Audakenwürde. In der Folge sicherte er sich die Herrschaft im Comitat auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die ihm auch die Nachfolge seiner Söhne im Audakenamt sicherte. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Sohn [[Arcélio II de Sántori]] per Akklamation durch die pro-santorische Adelspartei zum Nachfolger bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegegen musste sich dessen Neffe [[António I de Sántori]] das Amt erneut erkämpfen. Nachdem Arcélio II. ohne Sohn gestorben war, drängte die anti-santorische Partei auf eine formelle Wahl des neuen Conte. Die Entscheidung zugunsten António de Sántoris geschah daraufhin auf großen Druck der prosantorischen Partei hin und wurde von den Gegnern der Sántori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Cornell]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verfeindeten Machiês und Cornell nicht, sich einmütig auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Wochen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum ===&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er innenpolitische Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das so lange quasi-republikanisch regierte Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits Antónios Großonkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] war durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Lara heiratete später den [[Graf von Tesqué|Grafen von Tesqué]], Antónios eigene Mutter Johanna von Nonthí war eine Tochter des Grafen von Nonthí, der in zweiter Ehe mit einer Schwester des Herzogs [[Michael I.|Miquel de Vesaey]], dem späteren König von Sagradien, verheiratet war, und sein Onkel [[Arcélio II. de Sántori]] hatte eine Tochter des golischen Markgrafen aus dem [[Haus Alagua]] geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António de Sántori griff in der Folge in den sagradischen [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] auf Seite [[Michael I.|Miquel de Vesaeys]] ein, der ihm seine Tochter Isabella zur Frau gab. António wurde zum [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] erhoben, mit der [[Grafschaft Perin]] belehnt und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit António beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Mikolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer mikolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Vor allem in der seit längerem anhaltenden Auseinandersetzung mit [[Ludwig von Golen]] konnten die Santori nun profitieren. Im Namen des sagradischen Königs eroberten tulinesische Truppen große Teile Golens gegen den rebellierenden Markgrafen und brachten damit eines der wichtigsten Kronländer unter Kontrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antónios ältester Sohn [[David de Sántori]], 1416 erstmals erfolglos zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe [[Lara von Nonthí]], nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabella von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Philipp V.|Philipps V.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Philipps V. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Philipp VI.|Philipp]] aus der Ehe mit Isabel, der 1457 als König Philipp VI. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königlich-sagradische Linie der Santori gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I. ===&lt;br /&gt;
David de Sántori herrschte bis zu seinem Tod 1468 als Conte von Tulis und Regent von Sagradien, nach seinem Tod wurde sein ältester Sohn [[Joán Prudente]] in Tulis zum Conte erhoben. Die Santori waren damit in eine ältere fürstlich-tulinesische und eine jüngere königlich-sagradische Linie gespalten. In der Folge kam es zu Spannungen zwischen beiden Linien, die um die Führung des Hauses Sántori stritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heiratsbündnis David de Sántoris mit dem [[Haus Salua]] führte nach dem Aussterben der Saloaner in der legitimen Linie 1477 zu [[Saloanische Kriege|mehreren Kriegen zwischen Sagradien und Mikolinien]] um das Erbe der Saloaner in Südmikolinien, aus denen die Sántori schließlich siegreich hervorgehen konnten. [[Peter von Sagradien]], ein Sohn Davids und Bruder Philipps VI. konnte 1499 schließlich als erster Sántori-Herzog von Salua und Macedi den Thron übernehmen, nachdem bereits seine Schwester [[Isabel de Sántori]] als Regentin in Macedi geherrscht hatte. Mit dem Übernahme des saloanischen Erbes wurden die Sántori und das von ihnen regierte Sagradien de facto zu einer europäischen Großmacht, die jedoch noch durch innere Instabilitäten gekennzeichnet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen1700SG.jpg|thumb|170px|Wappen des [[Königreich Sagradien|Königreichs Sagradien]] nach der Union mit dem [[Comitat Tulis]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der tulinesischen Linie des Hauses gelang es in der Folge durch geschickte Heiratspolitik, enge Verbindungen zum portugiesischen Königshaus aufzubauen. Während David de Sántori in dritter Ehe Philippa von Coimbra geheiratet hatte, war vor allem die Ehe seines Sohnes [[Joán Prudente]] mit Beatrix von Portugal, einer Tochter König Duartes, folgenreich. Nach dem erbenlosen Tod König Johanns II. 1495 wurde Joán Prudentes und Beatrix' ältester Sohn [[Manuel I. von Portugal|Manuel]], Conte von Tulis, in Personalunion auch König von Portugal und verlegte den Königssitz nach Lissabon. Manuel war zudem mit [[Katharina von Sagradien]], einer Tochter [[Philipp VI.|Philipps VI.]] und Schwester [[Philipp VII.|Philipps VII.]] verheiratet. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Als Philipp VII. 1502 kinderlos an den Folgen eines Reitunfalls starb, folgte eine fast acht Jahre anhaltende blutige Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Sántori-Linien um die Herrschaft in Sagradien und in Tulis, die später als [[Lilienkrieg]] bezeichnet wurde. In der Auseinandersetzung standen sich [[Peter von Sagradien]] als Vertreter der sagradischen Linie und seine Nichte [[Catarina de Sántori]] und ihr Mann [[Manuel I. von Portugal]] als Vertreter der tulinesisch-portugiesischen Linie der Sántori gegenüber. In der Folge kam es zum Krieg zwischen beiden Blutslinien. Während Katharina und Filipe Tulis halten konnten, erhob sich Peter zum König von Sagradien, musste aber nach weiteren Kämpfen 1509 zugunsten der tulinesischen Linie des Hauses abdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa1560.jpg|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peters Großneffe und Catarinas und Manuels Sohn [[David I.]] führte damit als Erbe beide Linien des Hauses in seiner Person zusammen. Später fiel ihm auch das Erbe Peters I. in Südmikolinien und der Thron seines Vaters in Lissabon in die Hand, sodass David I. zum bedeutendsten Sántori-Herrscher überhaupt aufstieg. Er war in Personalunion König von Sagradien (inklusive Golen und Westligrien), Conte von Tulis und damit Regent der alten Comitatsgebiete in Sagradien (La Cordí, Tulinês, Perin), in Villagua sowie an der mikolinischen Küste (Südkont, Plato/Lukien) sowie Herr der Saloanischen Lande inklusive Salua und Feiroa, zudem als König von Portugal Herr über das Festland und das gesamte Überseereich. Unter seiner Herrschaft agierten die Sántori als europäische Großmacht mit Weltmachtambitionen. 1521 bestieg er als Erbe seines Vaters Manuel I. den portugiesischen Thron. Bereits 1518 hatte er in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König [[Gabriel I. Juvans]]' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn der [[Gran'Etá]] in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erneute Spaltung des Hauses ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Piero]] 1534 und nachdem aus seiner zweiten Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kein männlicher Erbe hervorgegangen war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] mit ihrem Mann [[Philipp von Valier]], und seinem Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]] vor. Johanna und Philipp erhielten Sagradien und die Besitzungen im Blaumeerraum und in Mikolinien, Johann der Fromme sollte über Portugal und sein Kolonialreich herrschen. Beide Linien - die sagradische und die portugiesische - sollten jedoch durch Heiratsverbindungen im Haus verbunden bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod König [[Sebastian I.|Sebastians]] 1578 und seines Großonkels [[Heinrich von Portugal]]s 1580 führte schließlich zum Aussterben der portugiesichen Santori-Linie und zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] gegen das habsburgische Spanien Philipps II., das von Mikolinien unterstützt wurde. Portugal ging schließlich für die Santori endgültig verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cuentesische Linie ===&lt;br /&gt;
König [[David I.|Davids]] jüngste Tochter [[Eleonore von Cuentez|Leonor]] wurde 1578 durch Heirat mit [[Karl I. von Cuentez]] aus dem [[Haus Exeveste]] [[Fürst von Cuentez|Fürstin von Cuentez]] und nach dessen Tod 1582 für ihre minderjährige Tochter [[Maria Renata von Cuentez|Maria Renata]] Fürstregentin. Maria Renata heiratete schließlich ihren Vetter [[Karl II. von Cuentez|Karl Maria von Sagradien]], einen Sohn [[Johanna I.|Johannas von Sagradien]]. Karl und sein Sohn [[Maximilian I. von Cuentez]] begründeten schließlich die fürstlich-cuentesische Nebenlinie des Hauses Santori, die aber trotz nomineller Souveränität faktisch in enger Abhängigkeit vom sagradischen Königtum blieb und durch enge Heiratsverbindungen mit dem Haus Sagradien verbunden blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Macedensische Linie ===&lt;br /&gt;
Seit 1669 wurden die Saloanischen Lande als [[Großherzogtum Macedi]] durch eine Seitenlinie der sagradischen Santori regiert, die auf [[Ludwig Philipp I. von Macedi|Ludwig Philipp]], einen Bruder [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] zurückging. Auf diesen folgten nacheinander seine beiden Söhne [[Ludwig Philipp II. von Macedi|Ludwig Philipp II.]] und [[Karl V. Philipp von Macedi|Karl V. Philipp]] als Großherzöge, die aber beide ohne männlichen Erben blieben. Mit dem Tod von Großherzog Karl Philipp im Jahr 1701 starb damit die saloanische Linie des Hauses in männlicher Linie aus und es kam zum erneuten [[Zweiter Asumarischer Krieg|Krieg]] mit [[Georg I. von Mikolinien]], der sich die Lande im [[Frieden von Cresq 1711]] sichern konnte, womit sie nach knapp zweihundertjähriger Santori-Herrschaft wieder an Mikolinien zurückfielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Santori als Königshaus ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen1750.jpg|thumb|170px|Wappen des [[Königreich Sagradien|Königreichs Sagradien]] nach der Union mit dem [[Fürstentum Cuentez]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sagradische Bürgerkrieg, der 1713 als Aufstand gegen das absolutistisch gesinnte Regime [[Danadier II.|Danadiers II.]] begann, spaltete das Haus Santori in zwei Fronten, da sich mit [[José de Sesín]] und [[Maximilian II. von Cuentez]] gleich zwei hohe Adlige aus den bedeutendsten Seitenlinien des Hauses zumindest zeitweise am Krieg gegen den König beteiligten. Nach dem Sturz Danadiers II. stieg zunächst José de Sesín, nach dessen Ermordung 1721 dann Maximilians Neffe und Nachfolger [[Johann III. Franz von Cuentez]] zum Führer der ständischen Res Publica auf, die sich gegen die Thronansprüche von Danadiers Bruder [[Philipp Karl von Viça|Philipp Karl von Santori, Herzog von Viça]] durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach siebenjähriger ''Prinzregentschaft'' [[Johann III.|Johanns]] wurde mit der Erhebung [[Maria I.|Marias I.]] zur Königin im Jahr 1730 die Santori-Monarchie wieder restauriert. Nach dem Tod Marias 1748 folgte mit ihrem Sohn [[David II.]], genannt ''der Kindkönig'', ein Minderjähriger auf den Thron, für den seine Tante [[Cristina de Santori]] die Regentschaft übernahm. David war der letzte männliche Santori auf dem Thron, nach seinem frühen Tod 1753 im Alter von acht Jahren wurde seine ältere Schwester [[Maria II. Franziska]] neue Königin. Auseinandersetzungen Marias mit ihrem Vetter [[David Jakob von Sesin]] endeten 1755 mit dessen Tod und dem Aussterben der sesinischen Linie des Hauses, mit der zugleich die letzte große Nebenlinie des Hauses Santori ausstarb. Die Herrschaft Marias II. blieb unglücklich und sie musste 1757 zugunsten ihres Großvetters [[Philipp IX. Ludwig]] aus dem [[Haus Vienne]] abdanken. Damit endete nach 300 Jahren die Herrschaft der Santori-Dynastie auf dem sagradischen Thron. Als Urenkel des Santori-Königs [[Gabriel VII.]] erhob der Vienne-König Philipp IX. den Status als Generalerbe der Santori-Monarchie, die er gegen Widerstände vor allem im tulinesischen [[Comitat]] auch durchsetzen konnte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden [[Fürst von Sancristo|Fürsten von Sancristo]], die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in Sancristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-Sancristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende [[Karl IV. Johann Viktor]] ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung ''Santori-Gerval'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Legitime Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der ''Herren von Sántori'', bis 1342&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der ''[[Visconte von Escarpe|Viscontes von Escarpe]]'', (seit 1346) ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'', (seit 1385/96) ''[[Graf von Perin|Grafen von Perin]]'' und (seit 1398) ''[[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]]''&lt;br /&gt;
** Ältere Sagradische Linie der ''[[König von Sagradien|Könige von Sagradien]]'' sowie (seit 1505) ''Herr der [[Saloanischen Lande]]'', bis 1515&lt;br /&gt;
** Tulinesisch-Portugiesische Linie der ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'', (seit 1521) ''Könige von Portugal'' und (seit 1509) ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
*** Jüngere Portugiesische Linie der ''Könige von Portugal'', bis 1578/1580&lt;br /&gt;
*** Jüngere Sagradische Linie der ''[[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]]'', (seit 1543) ''Könige von Sagradien'', (1543-1669) ''Herren der Saloanischen Lande'', bis 1710&lt;br /&gt;
**** Vizanische Linie der ''[[Graf von Esqués|Grafen von Esqués]]'' und ''[[Herzog von Viça|Herzoge von Viça]], bis 1653&lt;br /&gt;
**** Cuentesische Linie (Karliten-Manueliten) der ''Fürsten von Cuentez'', bis 1699&lt;br /&gt;
***** Cuentesische Nebenlinie der ''Herzoge von Allécapo'', bis 1687&lt;br /&gt;
***** Cuentesische Nebenlinie (Manueliten) der ''[[Graf von Nadal|Grafen von Nadal]]'', (seit 1699) ''Fürsten von Cuentez'' und (seit 1730/48) ''Könige von Sagradien'', bis 1754/65&lt;br /&gt;
**** Sesinische Linie der ''[[Herzog von Sesin|Herzoge von Sesin]]'', bis 1779&lt;br /&gt;
***** Sesinische Nebenlinie der ''Grafen von Belverde'', bis heute&lt;br /&gt;
**** Miquelitische Nebenlinie der ''[[Graf von Tesqué|Grafen]] und [[Herzog von Tesqué|Herzoge von Tesqué]]'', bis 1669&lt;br /&gt;
**** Macedensische Linie der ''[[Großherzog von Macedi|Großherzoge von Macedi]]'', bis 1701&lt;br /&gt;
**** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
*** Josefitische Linie ([[Josephiten]]), bis 1559&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige illegitime Linien ===&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Fürst von Sancristo|Fürsten von Sancristo]]'', in weiblicher Linie fortgeführt als ''Santori-La Franca'' und später beerbt durch das [[Haus Bosa-Gerval]] (auch als ''Haus Sancristo'' bekannt), bis heute regierend als Fürsten von Sancristo.&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Graf von La Franca|Grafen von La Franca]]'', (seit 1750) ''[[Herzog von Valier|Herzoge von Valier]]'' und ''Fürsten von Sancristo'', bis 1862.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Legitime Linien des Hauses Santori */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:WappenHausSantori.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'') ist ein ursprünglich aus [[Perin]] stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Herren von Sántori herrschten seit dem 14. Jahrhundert neben ihren kleineren Stammgebieten im südlichen [[Perin]] über das [[Comitat Tulis]] und eroberten im [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg 1383-1443]] große Gebiete an der mikolinischen [[Blaues Meer|Blaumeerküste]], in [[Perin]], in der [[Eskada]] ([[Fürstentum Valier]]) und in [[Golen]] ([[Herzogtum Golen]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Santori stellten von 1457 bis 1757 die [[König von Sagradien|sagradischen Monarchen]], von 1495 bis 1580 die Könige von Portugal sowie von 1594 bis 1765 die [[Fürstentum Cuentez|Fürsten von Cuentez]]. In Südmikolinien regierten Linien des Hauses Santori von 1499 bis 1710 als Herren der [[Saloanischen Lande]]. Zudem gehörten umfangreiche Gebiete in Übersee zum Santori-Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem sagradischen Adel. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war [[Corrado de Sántori]], der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix'') Erwähnung findet, einer kleinen Herrschaft im nördlichen [[Fornat]]. Einer seiner Nachkommen Jofré de Sántori, Sohn eines Mafré de Sántori, trat als Heerführer des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] bei der Belagerung von [[Tulis]] in Erscheinung. Da Jofré nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Sántori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1150-1200), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Piero von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Auch wenn die Verbindung der Santori zum König nachgewiesen ist, so ist es dennoch möglich, dass die Abstammung von König selbst eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pieros wiederholt Ämter im Domkapitel der Stadt Tulis sowie höhere Priesterämter in Tulis und in [[San Vicente del Fornat]] und konnten ein gutes Netzwerk im tulinesischen Adel flechten. Das Hauptgebiet der Sántori blieb jedoch der Süden Perins, wo die Familie über mehrere Burgen verfügte. Einer der Nachkommen Pieros, [[Danadier de Sántori]], erreichte 1279 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen und sozialen Grundsteine für die Macht der Santori. Besonders seine Strategie, die Familie im Adel des Comitats zu etablieren und Heiratsverbindungen zum Grafengeschlecht der [[Callas]] zu knüpfen, sollte sich auszahlen. Aber auch militärisch gelangen den Santori Erfolge. Danadiers Neffe [[Alêsi-Danadier de Santori]] wurde Visconte von Escarpe und eroberte größere Gebiete in Perin, die er der Hausmacht der Santori im Süden Perins und im Gebiet nördlich von Tulis hinzufügen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Audakenwürde ===&lt;br /&gt;
Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], den [[Markgraf von Golen|Markgrafen von Golen]] und den [[Conte von Tulis|Contes von Tulis]] um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeergebiet, die das gesamte 13. und frühe 14. Jahrhundert durchzogen, sowie die inneren Machtkämpfe zwischen den Adelshäusern [[Cornell]] und [[Machiês]] bildeten den Boden für den Aufstieg der Santori zur Herrschaft in Tulis. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen dem alten tulinesischen Senatsadel (''Nobiltá del Senàu'') und den aufstrebenden Neuadligen und bürgerlichen Handelseliten, die mit ihrem Reichtum eine wichtige Rolle in der Machtstellung des Comitats spielten und sich die Repräsentation in den Ständen erkämpft hatten. Die Herren von Santori erreichten schließlich, durch geschickte Bündnisse mit diesen aufstrebenden Schichten, eine zentrale Rolle im Machtgeflecht der sich mitten im sozialen Umbruch befindlichen Führungselite der Republik einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Santori selbst mit ihren Besitzungen in ständigen Konflikten mit den [[Graf von Perin|Grafen von Perin]] standen, verbündeten sie sich schließlich mit den tulinesischen Contes aus dem Haus [[Callas]] im Krieg gegen Perin. Nach dessen Aussterben Ende des 12. Jahrhunderts übernahmen die Sántori einen Teil der Callas-Partei im tulinesischen Adel. Danadiers Neffe und Protegé [[Arcélio I de Sántori]] wurde 1309 als Ehemann [[Carlina de Callas]] als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis]] gewählt. Seine Wahl verdankte er neben seinen familiären Beziehungen dem Geld seines greisen Großonkels sowie den eingebrachten Ländereien, die nun nach dem Willen des Stadtadels in die Oberhoheit des Comitats übergehen sollte. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1324 inne. Es gelang ihm, die Politik enger Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien fortzuführen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines ''Defensor Civitatis''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich sein Sohn David gegen die [[Machiês]] vergeblich um das Amt des Audakgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur erfolgreichen Einnahme der Stadt durch Truppen des Grafen von Perin, der sich mithilfe der [[Machiês]] selbst zum ''Sêinior de Tùles'' machte, woraufhin die Brüder [[Arcélio de Sántori der Jüngere]], Graf von Barreste, und [[Júlio de Sántori]] die Stadt einnahmen. [[Júlio de Sántori]] wurde daraufhin Regent der Stadt, heiratete die Tochter des amtierenden Conte [[Arcélio Cornell]] und erhielt nach dessen Tod 1346 selbst Audakenwürde. In der Folge sicherte er sich die Herrschaft im Comitat auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die ihm auch die Nachfolge seiner Söhne im Audakenamt sicherte. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Sohn [[Arcélio II de Sántori]] per Akklamation durch die pro-santorische Adelspartei zum Nachfolger bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegegen musste sich dessen Neffe [[António I de Sántori]] das Amt erneut erkämpfen. Nachdem Arcélio II. ohne Sohn gestorben war, drängte die anti-santorische Partei auf eine formelle Wahl des neuen Conte. Die Entscheidung zugunsten António de Sántoris geschah daraufhin auf großen Druck der prosantorischen Partei hin und wurde von den Gegnern der Sántori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Cornell]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verfeindeten Machiês und Cornell nicht, sich einmütig auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Wochen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum ===&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er innenpolitische Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das so lange quasi-republikanisch regierte Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits Antónios Großonkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] war durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Lara heiratete später den [[Graf von Tesqué|Grafen von Tesqué]], Antónios eigene Mutter Johanna von Nonthí war eine Tochter des Grafen von Nonthí, der in zweiter Ehe mit einer Schwester des Herzogs [[Michael I.|Miquel de Vesaey]], dem späteren König von Sagradien, verheiratet war, und sein Onkel [[Arcélio II. de Sántori]] hatte eine Tochter des golischen Markgrafen aus dem [[Haus Alagua]] geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António de Sántori griff in der Folge in den sagradischen [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] auf Seite [[Michael I.|Miquel de Vesaeys]] ein, der ihm seine Tochter Isabella zur Frau gab. António wurde zum [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] erhoben, mit der [[Grafschaft Perin]] belehnt und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit António beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Mikolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer mikolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Vor allem in der seit längerem anhaltenden Auseinandersetzung mit [[Ludwig von Golen]] konnten die Santori nun profitieren. Im Namen des sagradischen Königs eroberten tulinesische Truppen große Teile Golens gegen den rebellierenden Markgrafen und brachten damit eines der wichtigsten Kronländer unter Kontrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antónios ältester Sohn [[David de Sántori]], 1416 erstmals erfolglos zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe [[Lara von Nonthí]], nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabella von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Philipp V.|Philipps V.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Philipps V. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Philipp VI.|Philipp]] aus der Ehe mit Isabel, der 1457 als König Philipp VI. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königlich-sagradische Linie der Santori gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I. ===&lt;br /&gt;
David de Sántori herrschte bis zu seinem Tod 1468 als Conte von Tulis und Regent von Sagradien, nach seinem Tod wurde sein ältester Sohn [[Joán Prudente]] in Tulis zum Conte erhoben. Die Santori waren damit in eine ältere fürstlich-tulinesische und eine jüngere königlich-sagradische Linie gespalten. In der Folge kam es zu Spannungen zwischen beiden Linien, die um die Führung des Hauses Sántori stritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heiratsbündnis David de Sántoris mit dem [[Haus Salua]] führte nach dem Aussterben der Saloaner in der legitimen Linie 1477 zu [[Saloanische Kriege|mehreren Kriegen zwischen Sagradien und Mikolinien]] um das Erbe der Saloaner in Südmikolinien, aus denen die Sántori schließlich siegreich hervorgehen konnten. [[Peter von Sagradien]], ein Sohn Davids und Bruder Philipps VI. konnte 1499 schließlich als erster Sántori-Herzog von Salua und Macedi den Thron übernehmen, nachdem bereits seine Schwester [[Isabel de Sántori]] als Regentin in Macedi geherrscht hatte. Mit dem Übernahme des saloanischen Erbes wurden die Sántori und das von ihnen regierte Sagradien de facto zu einer europäischen Großmacht, die jedoch noch durch innere Instabilitäten gekennzeichnet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen1700SG.jpg|thumb|170px|Wappen des [[Königreich Sagradien|Königreichs Sagradien]] nach der Union mit dem [[Comitat Tulis]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der tulinesischen Linie des Hauses gelang es in der Folge durch geschickte Heiratspolitik, enge Verbindungen zum portugiesischen Königshaus aufzubauen. Während David de Sántori in dritter Ehe Philippa von Coimbra geheiratet hatte, war vor allem die Ehe seines Sohnes [[Joán Prudente]] mit Beatrix von Portugal, einer Tochter König Duartes, folgenreich. Nach dem erbenlosen Tod König Johanns II. 1495 wurde Joán Prudentes und Beatrix' ältester Sohn [[Manuel I. von Portugal|Manuel]], Conte von Tulis, in Personalunion auch König von Portugal und verlegte den Königssitz nach Lissabon. Manuel war zudem mit [[Katharina von Sagradien]], einer Tochter [[Philipp VI.|Philipps VI.]] und Schwester [[Philipp VII.|Philipps VII.]] verheiratet. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Als Philipp VII. 1502 kinderlos an den Folgen eines Reitunfalls starb, folgte eine fast acht Jahre anhaltende blutige Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Sántori-Linien um die Herrschaft in Sagradien und in Tulis, die später als [[Lilienkrieg]] bezeichnet wurde. In der Auseinandersetzung standen sich [[Peter von Sagradien]] als Vertreter der sagradischen Linie und seine Nichte [[Catarina de Sántori]] und ihr Mann [[Manuel I. von Portugal]] als Vertreter der tulinesisch-portugiesischen Linie der Sántori gegenüber. In der Folge kam es zum Krieg zwischen beiden Blutslinien. Während Katharina und Filipe Tulis halten konnten, erhob sich Peter zum König von Sagradien, musste aber nach weiteren Kämpfen 1509 zugunsten der tulinesischen Linie des Hauses abdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa1560.jpg|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peters Großneffe und Catarinas und Manuels Sohn [[David I.]] führte damit als Erbe beide Linien des Hauses in seiner Person zusammen. Später fiel ihm auch das Erbe Peters I. in Südmikolinien und der Thron seines Vaters in Lissabon in die Hand, sodass David I. zum bedeutendsten Sántori-Herrscher überhaupt aufstieg. Er war in Personalunion König von Sagradien (inklusive Golen und Westligrien), Conte von Tulis und damit Regent der alten Comitatsgebiete in Sagradien (La Cordí, Tulinês, Perin), in Villagua sowie an der mikolinischen Küste (Südkont, Plato/Lukien) sowie Herr der Saloanischen Lande inklusive Salua und Feiroa, zudem als König von Portugal Herr über das Festland und das gesamte Überseereich. Unter seiner Herrschaft agierten die Sántori als europäische Großmacht mit Weltmachtambitionen. 1521 bestieg er als Erbe seines Vaters Manuel I. den portugiesischen Thron. Bereits 1518 hatte er in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König [[Gabriel I. Juvans]]' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn der [[Gran'Etá]] in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erneute Spaltung des Hauses ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Piero]] 1534 und nachdem aus seiner zweiten Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kein männlicher Erbe hervorgegangen war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] mit ihrem Mann [[Philipp von Valier]], und seinem Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]] vor. Johanna und Philipp erhielten Sagradien und die Besitzungen im Blaumeerraum und in Mikolinien, Johann der Fromme sollte über Portugal und sein Kolonialreich herrschen. Beide Linien - die sagradische und die portugiesische - sollten jedoch durch Heiratsverbindungen im Haus verbunden bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod König [[Sebastian I.|Sebastians]] 1578 und seines Großonkels [[Heinrich von Portugal]]s 1580 führte schließlich zum Aussterben der portugiesichen Santori-Linie und zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] gegen das habsburgische Spanien Philipps II., das von Mikolinien unterstützt wurde. Portugal ging schließlich für die Santori endgültig verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cuentesische Linie ===&lt;br /&gt;
König [[David I.|Davids]] jüngste Tochter [[Eleonore von Cuentez|Leonor]] wurde 1578 durch Heirat mit [[Karl I. von Cuentez]] aus dem [[Haus Exeveste]] [[Fürst von Cuentez|Fürstin von Cuentez]] und nach dessen Tod 1582 für ihre minderjährige Tochter [[Maria Renata von Cuentez|Maria Renata]] Fürstregentin. Maria Renata heiratete schließlich ihren Vetter [[Karl II. von Cuentez|Karl Maria von Sagradien]], einen Sohn [[Johanna I.|Johannas von Sagradien]]. Karl und sein Sohn [[Maximilian I. von Cuentez]] begründeten schließlich die fürstlich-cuentesische Nebenlinie des Hauses Santori, die aber trotz nomineller Souveränität faktisch in enger Abhängigkeit vom sagradischen Königtum blieb und durch enge Heiratsverbindungen mit dem Haus Sagradien verbunden blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Macedensische Linie ===&lt;br /&gt;
Seit 1669 wurden die Saloanischen Lande als [[Großherzogtum Macedi]] durch eine Seitenlinie der sagradischen Santori regiert, die auf [[Ludwig Philipp I. von Macedi|Ludwig Philipp]], einen Bruder [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] zurückging. Auf diesen folgten nacheinander seine beiden Söhne [[Ludwig Philipp II. von Macedi|Ludwig Philipp II.]] und [[Karl V. Philipp von Macedi|Karl V. Philipp]] als Großherzöge, die aber beide ohne männlichen Erben blieben. Mit dem Tod von Großherzog Karl Philipp im Jahr 1701 starb damit die saloanische Linie des Hauses in männlicher Linie aus und es kam zum erneuten [[Zweiter Asumarischer Krieg|Krieg]] mit [[Georg I. von Mikolinien]], der sich die Lande im [[Frieden von Cresq 1711]] sichern konnte, womit sie nach knapp zweihundertjähriger Santori-Herrschaft wieder an Mikolinien zurückfielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Santori als Königshaus ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen1750.jpg|thumb|170px|Wappen des [[Königreich Sagradien|Königreichs Sagradien]] nach der Union mit dem [[Fürstentum Cuentez]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sagradische Bürgerkrieg, der 1713 als Aufstand gegen das absolutistisch gesinnte Regime [[Danadier II.|Danadiers II.]] begann, spaltete das Haus Santori in zwei Fronten, da sich mit [[José de Sesín]] und [[Maximilian II. von Cuentez]] gleich zwei hohe Adlige aus den bedeutendsten Seitenlinien des Hauses zumindest zeitweise am Krieg gegen den König beteiligten. Nach dem Sturz Danadiers II. stieg zunächst José de Sesín, nach dessen Ermordung 1721 dann Maximilians Neffe und Nachfolger [[Johann III. Franz von Cuentez]] zum Führer der ständischen Res Publica auf, die sich gegen die Thronansprüche von Danadiers Bruder [[Philipp Karl von Viça|Philipp Karl von Santori, Herzog von Viça]] durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach siebenjähriger ''Prinzregentschaft'' [[Johann III.|Johanns]] wurde mit der Erhebung [[Maria I.|Marias I.]] zur Königin im Jahr 1730 die Santori-Monarchie wieder restauriert. Nach dem Tod Marias 1748 folgte mit ihrem Sohn [[David II.]], genannt ''der Kindkönig'', ein Minderjähriger auf den Thron, für den seine Tante [[Cristina de Santori]] die Regentschaft übernahm. David war der letzte männliche Santori auf dem Thron, nach seinem frühen Tod 1753 im Alter von acht Jahren wurde seine ältere Schwester [[Maria II. Franziska]] neue Königin. Auseinandersetzungen Marias mit ihrem Vetter [[David Jakob von Sesin]] endeten 1755 mit dessen Tod und dem Aussterben der sesinischen Linie des Hauses, mit der zugleich die letzte große Nebenlinie des Hauses Santori ausstarb. Die Herrschaft Marias II. blieb unglücklich und sie musste 1757 zugunsten ihres Großvetters [[Philipp IX. Ludwig]] aus dem [[Haus Vienne]] abdanken. Damit endete nach 300 Jahren die Herrschaft der Santori-Dynastie auf dem sagradischen Thron. Als Urenkel des Santori-Königs [[Gabriel VII.]] erhob der Vienne-König Philipp IX. den Status als Generalerbe der Santori-Monarchie, die er gegen Widerstände vor allem im tulinesischen [[Comitat]] auch durchsetzen konnte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden [[Fürst von Sancristo|Fürsten von Sancristo]], die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in Sancristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-Sancristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende [[Karl IV. Johann Viktor]] ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung ''Santori-Gerval'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Legitime Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der ''Herren von Sántori'', bis 1342&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der ''[[Visconte von Escarpe|Viscontes von Escarpe]]'', (seit 1346) ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'', (seit 1385/96) ''[[Graf von Perin|Grafen von Perin]]'' und (seit 1398) ''[[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]]''&lt;br /&gt;
** Ältere Sagradische Linie der ''[[König von Sagradien|Könige von Sagradien]]'' sowie (seit 1505) ''Herr der [[Saloanischen Lande]]'', bis 1515&lt;br /&gt;
** Tulinesisch-Portugiesische Linie der ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'', (seit 1521) ''Könige von Portugal'' und (seit 1509) ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
*** Jüngere Portugiesische Linie der ''Könige von Portugal'', bis 1578&lt;br /&gt;
*** Jüngere Sagradische Linie der ''[[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]]'', (seit 1543) ''Könige von Sagradien'', (1543-1669) ''Herren der Saloanischen Lande'', bis 1710&lt;br /&gt;
**** Vizanische Linie der ''[[Graf von Esqués|Grafen von Esqués]]'' und ''[[Herzog von Viça|Herzoge von Viça]], bis 1653&lt;br /&gt;
**** Cuentesische Linie (Karliten-Manueliten) der ''Fürsten von Cuentez'', bis 1699&lt;br /&gt;
***** Cuentesische Nebenlinie der ''Herzoge von Allécapo'', bis 1687&lt;br /&gt;
***** Cuentesische Nebenlinie (Manueliten) der ''[[Graf von Nadal|Grafen von Nadal]]'', (seit 1699) ''Fürsten von Cuentez'' und (seit 1730/48) ''Könige von Sagradien'', bis 1754/65&lt;br /&gt;
**** Sesinische Linie der ''[[Herzog von Sesin|Herzoge von Sesin]]'', bis 1779&lt;br /&gt;
***** Sesinische Nebenlinie der ''Grafen von Belverde'', bis heute&lt;br /&gt;
**** Miquelitische Nebenlinie der ''[[Graf von Tesqué|Grafen]] und [[Herzog von Tesqué|Herzoge von Tesqué]]'', bis 1669&lt;br /&gt;
**** Macedensische Linie der ''[[Großherzog von Macedi|Großherzoge von Macedi]]'', bis 1701&lt;br /&gt;
**** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
*** Josefitische Linie ([[Josephiten]]), bis 1559&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige illegitime Linien ===&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Fürst von Sancristo|Fürsten von Sancristo]]'', in weiblicher Linie fortgeführt als ''Santori-La Franca'' und später beerbt durch das [[Haus Bosa-Gerval]] (auch als ''Haus Sancristo'' bekannt), bis heute regierend als Fürsten von Sancristo.&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Graf von La Franca|Grafen von La Franca]]'', (seit 1750) ''[[Herzog von Valier|Herzoge von Valier]]'' und ''Fürsten von Sancristo'', bis 1862.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Santori&amp;diff=38569</id>
		<title>Haus Santori</title>
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		<updated>2017-12-10T00:41:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:WappenHausSantori.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Haus Santori''' (sagr. ''Casa Sántori'') ist ein ursprünglich aus [[Perin]] stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Herren von Sántori herrschten seit dem 14. Jahrhundert neben ihren kleineren Stammgebieten im südlichen [[Perin]] über das [[Comitat Tulis]] und eroberten im [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg 1383-1443]] große Gebiete an der mikolinischen [[Blaues Meer|Blaumeerküste]], in [[Perin]], in der [[Eskada]] ([[Fürstentum Valier]]) und in [[Golen]] ([[Herzogtum Golen]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Santori stellten von 1457 bis 1757 die [[König von Sagradien|sagradischen Monarchen]], von 1495 bis 1580 die Könige von Portugal sowie von 1594 bis 1765 die [[Fürstentum Cuentez|Fürsten von Cuentez]]. In Südmikolinien regierten Linien des Hauses Santori von 1499 bis 1710 als Herren der [[Saloanischen Lande]]. Zudem gehörten umfangreiche Gebiete in Übersee zum Santori-Imperium.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem sagradischen Adel. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war [[Corrado de Sántori]], der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix'') Erwähnung findet, einer kleinen Herrschaft im nördlichen [[Fornat]]. Einer seiner Nachkommen Jofré de Sántori, Sohn eines Mafré de Sántori, trat als Heerführer des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] bei der Belagerung von [[Tulis]] in Erscheinung. Da Jofré nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Sántori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1150-1200), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Piero von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Auch wenn die Verbindung der Santori zum König nachgewiesen ist, so ist es dennoch möglich, dass die Abstammung von König selbst eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pieros wiederholt Ämter im Domkapitel der Stadt Tulis sowie höhere Priesterämter in Tulis und in [[San Vicente del Fornat]] und konnten ein gutes Netzwerk im tulinesischen Adel flechten. Das Hauptgebiet der Sántori blieb jedoch der Süden Perins, wo die Familie über mehrere Burgen verfügte. Einer der Nachkommen Pieros, [[Danadier de Sántori]], erreichte 1279 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen und sozialen Grundsteine für die Macht der Santori. Besonders seine Strategie, die Familie im Adel des Comitats zu etablieren und Heiratsverbindungen zum Grafengeschlecht der [[Callas]] zu knüpfen, sollte sich auszahlen. Aber auch militärisch gelangen den Santori Erfolge. Danadiers Neffe [[Alêsi-Danadier de Santori]] wurde Visconte von Escarpe und eroberte größere Gebiete in Perin, die er der Hausmacht der Santori im Süden Perins und im Gebiet nördlich von Tulis hinzufügen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg zur Audakenwürde ===&lt;br /&gt;
Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], den [[Markgraf von Golen|Markgrafen von Golen]] und den [[Conte von Tulis|Contes von Tulis]] um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeergebiet, die das gesamte 13. und frühe 14. Jahrhundert durchzogen, sowie die inneren Machtkämpfe zwischen den Adelshäusern [[Cornell]] und [[Machiês]] bildeten den Boden für den Aufstieg der Santori zur Herrschaft in Tulis. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen dem alten tulinesischen Senatsadel (''Nobiltá del Senàu'') und den aufstrebenden Neuadligen und bürgerlichen Handelseliten, die mit ihrem Reichtum eine wichtige Rolle in der Machtstellung des Comitats spielten und sich die Repräsentation in den Ständen erkämpft hatten. Die Herren von Santori erreichten schließlich, durch geschickte Bündnisse mit diesen aufstrebenden Schichten, eine zentrale Rolle im Machtgeflecht der sich mitten im sozialen Umbruch befindlichen Führungselite der Republik einzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Santori selbst mit ihren Besitzungen in ständigen Konflikten mit den [[Graf von Perin|Grafen von Perin]] standen, verbündeten sie sich schließlich mit den tulinesischen Contes aus dem Haus [[Callas]] im Krieg gegen Perin. Nach dessen Aussterben Ende des 12. Jahrhunderts übernahmen die Sántori einen Teil der Callas-Partei im tulinesischen Adel. Danadiers Neffe und Protegé [[Arcélio I de Sántori]] wurde 1309 als Ehemann [[Carlina de Callas]] als erstes Familienmitglied zum [[Conte von Tulis]] gewählt. Seine Wahl verdankte er neben seinen familiären Beziehungen dem Geld seines greisen Großonkels sowie den eingebrachten Ländereien, die nun nach dem Willen des Stadtadels in die Oberhoheit des Comitats übergehen sollte. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1324 inne. Es gelang ihm, die Politik enger Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien fortzuführen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines ''Defensor Civitatis''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich sein Sohn David gegen die [[Machiês]] vergeblich um das Amt des Audakgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur erfolgreichen Einnahme der Stadt durch Truppen des Grafen von Perin, der sich mithilfe der [[Machiês]] selbst zum ''Sêinior de Tùles'' machte, woraufhin die Brüder [[Arcélio de Sántori der Jüngere]], Graf von Barreste, und [[Júlio de Sántori]] die Stadt einnahmen. [[Júlio de Sántori]] wurde daraufhin Regent der Stadt, heiratete die Tochter des amtierenden Conte [[Arcélio Cornell]] und erhielt nach dessen Tod 1346 selbst Audakenwürde. In der Folge sicherte er sich die Herrschaft im Comitat auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die ihm auch die Nachfolge seiner Söhne im Audakenamt sicherte. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Sohn [[Arcélio II de Sántori]] per Akklamation durch die pro-santorische Adelspartei zum Nachfolger bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegegen musste sich dessen Neffe [[António I de Sántori]] das Amt erneut erkämpfen. Nachdem Arcélio II. ohne Sohn gestorben war, drängte die anti-santorische Partei auf eine formelle Wahl des neuen Conte. Die Entscheidung zugunsten António de Sántoris geschah daraufhin auf großen Druck der prosantorischen Partei hin und wurde von den Gegnern der Sántori in der Stadt um die Familien [[Machiês]] und [[Cornell]] angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verfeindeten Machiês und Cornell nicht, sich einmütig auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Wochen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum ===&lt;br /&gt;
Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er innenpolitische Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das so lange quasi-republikanisch regierte Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits Antónios Großonkel [[Arcélio de Santori der Jüngere]] war durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Lara heiratete später den [[Graf von Tesqué|Grafen von Tesqué]], Antónios eigene Mutter Johanna von Nonthí war eine Tochter des Grafen von Nonthí, der in zweiter Ehe mit einer Schwester des Herzogs [[Michael I.|Miquel de Vesaey]], dem späteren König von Sagradien, verheiratet war, und sein Onkel [[Arcélio II. de Sántori]] hatte eine Tochter des golischen Markgrafen aus dem [[Haus Alagua]] geheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
António de Sántori griff in der Folge in den sagradischen [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]] auf Seite [[Michael I.|Miquel de Vesaeys]] ein, der ihm seine Tochter Isabella zur Frau gab. António wurde zum [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] erhoben, mit der [[Grafschaft Perin]] belehnt und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit António beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Mikolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer mikolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Vor allem in der seit längerem anhaltenden Auseinandersetzung mit [[Ludwig von Golen]] konnten die Santori nun profitieren. Im Namen des sagradischen Königs eroberten tulinesische Truppen große Teile Golens gegen den rebellierenden Markgrafen und brachten damit eines der wichtigsten Kronländer unter Kontrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antónios ältester Sohn [[David de Sántori]], 1416 erstmals erfolglos zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe [[Lara von Nonthí]], nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses [[Isabella von Vesaey]], die einzige erbberechtigte Tochter König [[Philipp V.|Philipps V.]] aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Philipps V. fiel die Königskrone an Davids Sohn [[Philipp VI.|Philipp]] aus der Ehe mit Isabel, der 1457 als König Philipp VI. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königlich-sagradische Linie der Santori gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I. ===&lt;br /&gt;
David de Sántori herrschte bis zu seinem Tod 1468 als Conte von Tulis und Regent von Sagradien, nach seinem Tod wurde sein ältester Sohn [[Joán Prudente]] in Tulis zum Conte erhoben. Die Santori waren damit in eine ältere fürstlich-tulinesische und eine jüngere königlich-sagradische Linie gespalten. In der Folge kam es zu Spannungen zwischen beiden Linien, die um die Führung des Hauses Sántori stritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heiratsbündnis David de Sántoris mit dem [[Haus Salua]] führte nach dem Aussterben der Saloaner in der legitimen Linie 1477 zu [[Saloanische Kriege|mehreren Kriegen zwischen Sagradien und Mikolinien]] um das Erbe der Saloaner in Südmikolinien, aus denen die Sántori schließlich siegreich hervorgehen konnten. [[Peter von Sagradien]], ein Sohn Davids und Bruder Philipps VI. konnte 1499 schließlich als erster Sántori-Herzog von Salua und Macedi den Thron übernehmen, nachdem bereits seine Schwester [[Isabel de Sántori]] als Regentin in Macedi geherrscht hatte. Mit dem Übernahme des saloanischen Erbes wurden die Sántori und das von ihnen regierte Sagradien de facto zu einer europäischen Großmacht, die jedoch noch durch innere Instabilitäten gekennzeichnet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen1700SG.jpg|thumb|170px|Wappen des [[Königreich Sagradien|Königreichs Sagradien]] nach der Union mit dem [[Comitat Tulis]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der tulinesischen Linie des Hauses gelang es in der Folge durch geschickte Heiratspolitik, enge Verbindungen zum portugiesischen Königshaus aufzubauen. Während David de Sántori in dritter Ehe Philippa von Coimbra geheiratet hatte, war vor allem die Ehe seines Sohnes [[Joán Prudente]] mit Beatrix von Portugal, einer Tochter König Duartes, folgenreich. Nach dem erbenlosen Tod König Johanns II. 1495 wurde Joán Prudentes und Beatrix' ältester Sohn [[Manuel I. von Portugal|Manuel]], Conte von Tulis, in Personalunion auch König von Portugal und verlegte den Königssitz nach Lissabon. Manuel war zudem mit [[Katharina von Sagradien]], einer Tochter [[Philipp VI.|Philipps VI.]] und Schwester [[Philipp VII.|Philipps VII.]] verheiratet. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Als Philipp VII. 1502 kinderlos an den Folgen eines Reitunfalls starb, folgte eine fast acht Jahre anhaltende blutige Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Sántori-Linien um die Herrschaft in Sagradien und in Tulis, die später als [[Lilienkrieg]] bezeichnet wurde. In der Auseinandersetzung standen sich [[Peter von Sagradien]] als Vertreter der sagradischen Linie und seine Nichte [[Catarina de Sántori]] und ihr Mann [[Manuel I. von Portugal]] als Vertreter der tulinesisch-portugiesischen Linie der Sántori gegenüber. In der Folge kam es zum Krieg zwischen beiden Blutslinien. Während Katharina und Filipe Tulis halten konnten, erhob sich Peter zum König von Sagradien, musste aber nach weiteren Kämpfen 1509 zugunsten der tulinesischen Linie des Hauses abdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Europa1560.jpg|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peters Großneffe und Catarinas und Manuels Sohn [[David I.]] führte damit als Erbe beide Linien des Hauses in seiner Person zusammen. Später fiel ihm auch das Erbe Peters I. in Südmikolinien und der Thron seines Vaters in Lissabon in die Hand, sodass David I. zum bedeutendsten Sántori-Herrscher überhaupt aufstieg. Er war in Personalunion König von Sagradien (inklusive Golen und Westligrien), Conte von Tulis und damit Regent der alten Comitatsgebiete in Sagradien (La Cordí, Tulinês, Perin), in Villagua sowie an der mikolinischen Küste (Südkont, Plato/Lukien) sowie Herr der Saloanischen Lande inklusive Salua und Feiroa, zudem als König von Portugal Herr über das Festland und das gesamte Überseereich. Unter seiner Herrschaft agierten die Sántori als europäische Großmacht mit Weltmachtambitionen. 1521 bestieg er als Erbe seines Vaters Manuel I. den portugiesischen Thron. Bereits 1518 hatte er in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König [[Gabriel I. Juvans]]' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn der [[Gran'Etá]] in Sagradien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erneute Spaltung des Hauses ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines einzigen Sohnes [[Don Andrés Piero]] 1534 und nachdem aus seiner zweiten Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kein männlicher Erbe hervorgegangen war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] mit ihrem Mann [[Philipp von Valier]], und seinem Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann dem Frommen]] vor. Johanna und Philipp erhielten Sagradien und die Besitzungen im Blaumeerraum und in Mikolinien, Johann der Fromme sollte über Portugal und sein Kolonialreich herrschen. Beide Linien - die sagradische und die portugiesische - sollten jedoch durch Heiratsverbindungen im Haus verbunden bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod König [[Sebastian I.|Sebastians]] 1578 und seines Großonkels [[Heinrich von Portugal]]s 1580 führte schließlich zum Aussterben der portugiesichen Santori-Linie und zum [[Portugiesischer Erbfolgekrieg|Erbfolgekrieg]] gegen das habsburgische Spanien Philipps II., das von Mikolinien unterstützt wurde. Portugal ging schließlich für die Santori endgültig verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cuentesische Linie ===&lt;br /&gt;
König [[David I.|Davids]] jüngste Tochter [[Eleonore von Cuentez|Leonor]] wurde 1578 durch Heirat mit [[Karl I. von Cuentez]] aus dem [[Haus Exeveste]] [[Fürst von Cuentez|Fürstin von Cuentez]] und nach dessen Tod 1582 für ihre minderjährige Tochter [[Maria Renata von Cuentez|Maria Renata]] Fürstregentin. Maria Renata heiratete schließlich ihren Vetter [[Karl II. von Cuentez|Karl Maria von Sagradien]], einen Sohn [[Johanna I.|Johannas von Sagradien]]. Karl und sein Sohn [[Maximilian I. von Cuentez]] begründeten schließlich die fürstlich-cuentesische Nebenlinie des Hauses Santori, die aber trotz nomineller Souveränität faktisch in enger Abhängigkeit vom sagradischen Königtum blieb und durch enge Heiratsverbindungen mit dem Haus Sagradien verbunden blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Macedensische Linie ===&lt;br /&gt;
Seit 1669 wurden die Saloanischen Lande als [[Großherzogtum Macedi]] durch eine Seitenlinie der sagradischen Santori regiert, die auf [[Ludwig Philipp I. von Macedi|Ludwig Philipp]], einen Bruder [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]] zurückging. Auf diesen folgten nacheinander seine beiden Söhne [[Ludwig Philipp II. von Macedi|Ludwig Philipp II.]] und [[Karl V. Philipp von Macedi|Karl V. Philipp]] als Großherzöge, die aber beide ohne männlichen Erben blieben. Mit dem Tod von Großherzog Karl Philipp im Jahr 1701 starb damit die saloanische Linie des Hauses in männlicher Linie aus und es kam zum erneuten [[Zweiter Asumarischer Krieg|Krieg]] mit [[Georg I. von Mikolinien]], der sich die Lande im [[Frieden von Cresq 1711]] sichern konnte, womit sie nach knapp zweihundertjähriger Santori-Herrschaft wieder an Mikolinien zurückfielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ende der Santori als Königshaus ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen1750.jpg|thumb|170px|Wappen des [[Königreich Sagradien|Königreichs Sagradien]] nach der Union mit dem [[Fürstentum Cuentez]]]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sagradische Bürgerkrieg, der 1713 als Aufstand gegen das absolutistisch gesinnte Regime [[Danadier II.|Danadiers II.]] begann, spaltete das Haus Santori in zwei Fronten, da sich mit [[José de Sesín]] und [[Maximilian II. von Cuentez]] gleich zwei hohe Adlige aus den bedeutendsten Seitenlinien des Hauses zumindest zeitweise am Krieg gegen den König beteiligten. Nach dem Sturz Danadiers II. stieg zunächst José de Sesín, nach dessen Ermordung 1721 dann Maximilians Neffe und Nachfolger [[Johann III. Franz von Cuentez]] zum Führer der ständischen Res Publica auf, die sich gegen die Thronansprüche von Danadiers Bruder [[Philipp Karl von Viça|Philipp Karl von Santori, Herzog von Viça]] durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach siebenjähriger ''Prinzregentschaft'' [[Johann III.|Johanns]] wurde mit der Erhebung [[Maria I.|Marias I.]] zur Königin im Jahr 1730 die Santori-Monarchie wieder restauriert. Nach dem Tod Marias 1748 folgte mit ihrem Sohn [[David II.]], genannt ''der Kindkönig'', ein Minderjähriger auf den Thron, für den seine Tante [[Cristina de Santori]] die Regentschaft übernahm. David war der letzte männliche Santori auf dem Thron, nach seinem frühen Tod 1753 im Alter von acht Jahren wurde seine ältere Schwester [[Maria II. Franziska]] neue Königin. Auseinandersetzungen Marias mit ihrem Vetter [[David Jakob von Sesin]] endeten 1755 mit dessen Tod und dem Aussterben der sesinischen Linie des Hauses, mit der zugleich die letzte große Nebenlinie des Hauses Santori ausstarb. Die Herrschaft Marias II. blieb unglücklich und sie musste 1757 zugunsten ihres Großvetters [[Philipp IX. Ludwig]] aus dem [[Haus Vienne]] abdanken. Damit endete nach 300 Jahren die Herrschaft der Santori-Dynastie auf dem sagradischen Thron. Als Urenkel des Santori-Königs [[Gabriel VII.]] erhob der Vienne-König Philipp IX. den Status als Generalerbe der Santori-Monarchie, die er gegen Widerstände vor allem im tulinesischen [[Comitat]] auch durchsetzen konnte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden [[Fürst von Sancristo|Fürsten von Sancristo]], die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in Sancristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-Sancristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende [[Karl IV. Johann Viktor]] ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung ''Santori-Gerval'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Legitime Linien des Hauses Santori ===&lt;br /&gt;
* Ältere Linie der ''Herren von Sántori'', bis 1342&lt;br /&gt;
* Jüngere Linie der ''[[Visconte von Escarpe|Viscontes von Escarpe]]'', (seit 1346) ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'', (seit 1385/96) ''[[Graf von Perin|Grafen von Perin]]'' und (seit 1398) ''[[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]]''&lt;br /&gt;
** Ältere Sagradische Linie der ''[[König von Sagradien|Könige von Sagradien]]'' sowie (seit 1505) ''Herr der [[Saloanischen Lande]]'', bis 1515&lt;br /&gt;
** Tulinesisch-Portugiesische Linie der ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'', (seit 1521) ''Könige von Portugal'' und (seit 1509) ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
*** Portugiesische Linie der ''Könige von Portugal'', bis 1578&lt;br /&gt;
*** Jüngere Sagradische Linie der ''[[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]]'', (seit 1543) ''Könige von Sagradien'', (1543-1669) ''Herren der Saloanischen Lande'', bis 1710&lt;br /&gt;
**** Vizanische Linie der ''[[Graf von Esqués|Grafen von Esqués]]'' und ''[[Herzog von Viça|Herzoge von Viça]], bis 1653&lt;br /&gt;
**** Cuentesische Linie (Karliten-Manueliten) der ''Fürsten von Cuentez'', bis 1699&lt;br /&gt;
***** Cuentesische Nebenlinie der ''Herzoge von Allécapo'', bis 1687&lt;br /&gt;
***** Cuentesische Nebenlinie (Manueliten) der ''[[Graf von Nadal|Grafen von Nadal]]'', (seit 1699) ''Fürsten von Cuentez'' und (seit 1730/48) ''Könige von Sagradien'', bis 1754/65&lt;br /&gt;
**** Sesinische Linie der ''[[Herzog von Sesin|Herzoge von Sesin]]'', bis 1779&lt;br /&gt;
***** Sesinische Nebenlinie der ''Grafen von Belverde'', bis heute&lt;br /&gt;
**** Miquelitische Nebenlinie der ''[[Graf von Tesqué|Grafen]] und [[Herzog von Tesqué|Herzoge von Tesqué]]'', bis 1669&lt;br /&gt;
**** Macedensische Linie der ''[[Großherzog von Macedi|Großherzoge von Macedi]]'', bis 1701&lt;br /&gt;
**** Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch [[Don Filipe Carles]], jüngerer Bruder [[Danadier II.|Danadiers II.]], bis 1740&lt;br /&gt;
*** Josefitische Linie ([[Josephiten]]), bis 1559&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige illegitime Linien ===&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Fürst von Sancristo|Fürsten von Sancristo]]'', in weiblicher Linie fortgeführt als ''Santori-La Franca'' und später beerbt durch das [[Haus Bosa-Gerval]] (auch als ''Haus Sancristo'' bekannt), bis heute regierend als Fürsten von Sancristo.&lt;br /&gt;
* Linie der ''[[Graf von La Franca|Grafen von La Franca]]'', (seit 1750) ''[[Herzog von Valier|Herzoge von Valier]]'' und ''Fürsten von Sancristo'', bis 1862.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:WappenComitatTulis.jpg|thumb|100px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Comitat von Tulis''' (lat. ''Comitatus Audax Tulinensis'', [[Asumarische Sprache|asum.]] ''Comtàid de Tùles'', [[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Contàu de Tules'', seltener ''Grafschaft Tulis'') war ein mittelalterlicher Staat im Blaumeerraum mit dem Zentrum in der Stadt [[Tulis]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich im 8. Jahrhundert als [[Skanten|skantische]] [[Asumarische Markgrafschaften|Markgrafschaft]] entstanden, gelang es den Grafen aus dem Haus [[Gaulo]] im Bündnis mit dem sich herausbildenden Adel, sich im 10./11. Jahrhundert vom skantisch-sagradischen Königtum zu lösen und durch Expansionen und Koloniegründungen zur wichtigen Seemacht aufzusteigen. Nach dem legendären Grafen [[Corrado Gaulo]], genannt ''il Âudaço'', wurde der Inhaber der Grafenwürde auch als ''Comes Audax'' bezeichnet, die Grafschaft auch als '''Comitatus Audax'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machtkämpfe zwischen den Contes und dem Adel und Nachfolgekämpfe nach dem Aussterben der Gaulos im Jahr 1180 führten schließlich zur Etablierung einer Wahlmonarchie unter Vorherrschaft der ''Nobiltá'', die um 1201 faktisch ein Adelsregiment etablieren konnte. Für knapp anderthalb Jahrhunderte bildete das Comitat eine Adelsrepublik, die schon zeitgenössisch als '''Tulinesische Republik''' (lat. ''Res Publica Tulinensis'', [[Azumarische Sprache|azum.]] ''Repùblica Tulinêsa'') bezeichnet wurde. Nacheinander besetzten die konkurrierenden Adelshäuser der [[Callas]], [[Cornell]] und [[Machiês]] das Grafenamt, während die aristokratische ''Generalitaid de Bonhomes'' die eigentliche Regierung bildete.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mit dem Aussterben der Callas, anhaltenden bürgerkriegsähnlichen Machtkämpfen zwischen den verbliebenen Häusern und dem Machtaufstieg der Familie [[Santori]] wurde diese Ordnung im 14. und 15. Jahrhundert wieder über Bord geworfen und wich einem neuerlichen monarchischen Regime, das zum Kern der stetig expandierenen frühneuzeitlichen '''Santori-Monarchie''' werden sollte. Seit Fürst-Graf [[António de Sántori]] (Conte 1390-1416) waren die Contes von Tulis aus dem Haus Sántori zugleich ''Fürsten von Valier'' und ''Grafen von Perin'' und besaßen umfangreiche Besitztümer an der Blaumeerküste, die über die eigentlichen Herrschaftsgebiete des Comitats hinausreichten. Antónios Sohn [[David de Sántori]] (Conte 1421-1468) erwarb zudem den Titel eines [[Herzog von Golen|Herzogs von Golen]] und führte die tulinesische Macht auf einen vorläufigen Höhepunkt. Mit der Thronbesteigung seines Sohnes [[Philipp VI.]] als [[König von Sagrdien]] 1457 verbanden sich die Geschicke des Comitats de facto mit denen des Königreichs, auch wenn Audakwürde und Königswürde bis 1509 getrennt blieben. Mit der seit [[David I.]] 1509 bestehenden Personalunion der tulinesischen Contes mit den sagradischen Königen aus dem Haus Santori endete die Unabhängigkeit des Comitats. De jure blieb der Staat jedoch bis ins 18. Jahrhundert hinein als selbständige Einheit bestehen und bildete in den Anfangsjahrzehnten das Zentrum der neuen Gesamtmonarchie. Mit der Verlagerung der Hauptstadt nach [[Semest]] unter [[Johanna I.]] aber geriet das Comitat endgültig zum Nebenland der sagradischen Monarchie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''[[Conte von Tulis|Contes von Tulis]]'' waren seit dem späten 14. Jahrhundert zugleich ''Fürsten von Valier'', ''Grafen von Perin'', ''Contes'' (Markgrafen) von ''Belavís'', ''Cordês'', ''Barregat'' und ''Siedéa'', ''Grafen von Plato'' und ''Kont'' (Südkont) sowie ''Herren von Villagua'' und ''Sántori''. 1449 kam offiziell der Titel eines ''Herzogs von Golen'' dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprünge des Comitats und Entwicklung zur Republik ===&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Republik liegen in den so genannten [[Comtàides Azumarèsques]], ihreszeichens nominell vom [[Skantenreich]] im Norden Sagradiens abhängige Markgrafschaften, die vom Skantenkönig [[Roduich der Große|Roduich dem Großen]] nach der [[Schlacht von Tantallas]] 763 zum Schutz gegen die muslimischen [[Numerer]] im Süden der Halbinsel eingerichtet worden waren und als christliche Vorhut gegen die weitere Expansion der Numerer dienen sollten. Die ''Comitates'' standen unter der Führung eines vom skantischen König eingesetzten Militärführer (''comes''), der auch dafür zuständig war, dem Skantenkönig den ökonomisch wichtigen Zugang zum Blauen Meer zu sichern, der nicht nur von den Muslimen, sondern auch von einfallenden [[Golen]] bedroht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesen als ''Comitates'' bezeichneten Markgrafschaften setzte sich bald das Tulinesische Comitat als mächtigste und de facto unabhängige Macht durch und erreichte die Unterwerfung zahlreicher kleinerer Comitates. Da die schwachen Skantenkönige in der Nachfolge Roderichs des Großen ihrer Schutzfunktion gegenüber der Comitats-Bevölkerung immer weniger nachkommen konnten, wurden die Grafen aus dem Geschlecht der [[Gaulo]] im 10. und 11. Jahrhundert de facto zu unabhängigen Territorialherren. Sie belehnten eigenmächtig Untergebene und Günstlinge mit Ämtern und Ländereien und banden einen adligen Kreis um sich. Aus diesem adligen Beraterkreis des Conte begann sich ein ständiges Gremium von ''Maiores'' und ''Nobiles'' herauszubilden, das als ''Cosèllu'' bezeichnet wurde. Die im Cosèllu vertretenen Familien bildeten die Adelsschicht der so genannten ''Nobiltá'', die schon bald nach römischer Tradition von ihren Landsitzen in die Stadt zogen und dort einen ''Senat'' bildeten, der zunehmend nach politischer Mitsprache strebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Expansion und Imperiumsbildung ===&lt;br /&gt;
Außenpolitisch konnten die Grafen aus dem Geschlecht der Gaulo große territoriale Gewinne verzeichnen. Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln Nerva und Lerça im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen Aquae die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit Mikolinien und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua]] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der mikolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von Tulis und [[Comitat von Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. Das vom micolinischen Königtum abhängige [[Fürstentum Cuentez]] (micol. Principat de Cuentèse, cuentes. Principaid de Cüentìz) wurde 1048 teilweise erobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innere Entwicklungen hin zum republikanischen Adelsregime ===&lt;br /&gt;
Die absolute Herrschaft der Contes in der Stadt Tulis geriet bald in Konflikt mit der sich zunehmend emanzipierenden Nobiltá. Höhepunkt dieser Entwicklung waren die Auseinandersetzungen Mitte des 11. Jahrhunderts um die Nachfolge [[Erresi II. Gaulo]]s, der zwei minderjährige Söhne hinterlassen hatte. Die im Senat versammelten Nobiles wählten daraufhin gegen die Machtansprüche der Gaulo-Familie den Adligen [[Josefe Cornell]] zum Regenten und setzten die regelmäßige Einberufung der Senatsversammlung durch, was einen wichtigen Schritt hin zum Adelsdominat darstellte. Die anhaltenden Machtkämpfte zwischen den Adelsparteien und den zunehmend schwachen Gaulo-Contes führte 1167/68 zur Vertreibung des Grafen [[Erresi III. Gaulo]] aus der Stadt und zur Errichtung eines oligarchisch-patrizischen Regiments unter den so genannten ''Maleducas'', die eine Gewaltherrschaft errichteten. Vorausgegangen waren heftige Kämpfe zwischen verschiedenen Adelsparteien um das Verhältnis zur sagradischen Krone, die eine Wiedereinsetzung Erresi Gaulos forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feinde der Maleducas wurden aus der Stadt vertrieben, darunter die Mehrheit des städtischen Senatsadels sowie der Erzbischof Dianus. Dieser suchte beim sagradischen König Gabriel Juvans Hilfe, sodass dieser 1170 mit einem großen Heer die Stadt belagerte. Der Legende nach konnte er die Stadt nach drei Tagen einnehmen, nachdem die Bewohner gehört hatten, der vom Kreuzzug heimgekehrte König habe Teile des Kreuzes Jesu bei sich. Als er in die Stadt einzog, hätten sich die Maleducas ihm bereitwillig unterworfen und der König habe, von der Schönheit der Stadt überwältigt, auf alle Racheakte verzichtet. Stattdessen habe er dem heimgekehrten Erzbischof Dianus ein Stück des Kreuzes geschenkt, das heute im Altar der Gabrielskathedrale eingearbeitet sein soll. In Wahrheit kam es zu keinem größeren Widerstand, da die unbeliebten Maleducas wohl von der Bevölkerung gestürzt worden waren. Der Ort, an dem Gabriel sein Belagerungsheer stationiert hatte, wurde später als Barrí Juvante bezeichnet und ist heute ein Stadtteil von Tulis.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wiedereinsetzung Erresi Gaulos, die nach Streit mit dem königlichen Vikar erst 1173 erfolgte, brachte keine langfristige Befriedung der Lage. Mit Tod Erresis und dem Aussterben der Gaulo-Dynastie im Jahr 1180 folgte eine Reihe blutiger Auseinandersetzungen um die Nachfolge. Die Nobiles wählten mit [[Sergi Callas]] einen Schwiegersohn des letzten Conte aus der Nobiltá zum neuen Grafen, der aber nicht überall anerkannt wurde und sich gegen auswärtige Ansprüche wehren musste. [[Laurenç d'Elaque]], Markgraf von Golen aus dem [[Haus Alagua]] und vom sagradischen König mit der Herrschaft über Tulis belehnt, eroberte 1186 die Stadt und machte sich selbst zum Conte, konnte sich die Unterstützung des Adels aber nicht sichern. Die zweimalige Vertreibung [[Carle d'Elaque]]s aus der Stadt in den Jahren 1195 und 1199 führte schließlich zum Durchbruch des Adelsregiments. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft des Demagogen [[Zito del Varge]] in Tulis, der sich als Nachkomme der Gaulo ausgab, wurde vom Adel niedergeschlagen. Die Senatsnobilität erklärte das Comitat 1201 zur Republik (''Res Publica Tulinensis''), sich selbst zum wahlberechtigten Gremium und wählte [[Lorenzo Callas]], den Sohn Sergis, zum neuen Conte. Die Regierung sollte dieser gemeinsam mit einem vom Senat gewählten Gremium von Beamten, den so genannten ''Bonhomes'', ausüben. Nach Lorenzos Tod 1229 übernahm [[Jofré Cornell]] als Regent die Führung der Amtsgeschäfte für Lorenzos minderjährigen Neffen [[Marcaulo Callas]] und wurde 1240 schließlich selbst zum neuen Conte gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütezeit der Republik ===&lt;br /&gt;
Nach der Wahl Jofré Cornells zum Conte, die eine weitere Dynastiebildung der [[Callas]] verhinderte, konnte sich keine Familie dauerhaft an der Spitze des Comitats etablieren. Für etwa ein Jahrhundert bildete Tulis eine Wahlmonarchie mit stark republikanischen Elementen. Als potenzielle Familien mit Audakenwürde galten fortan die [[Cornell]], [[Callas]] und die [[Machiês]], die sich allesamt auf das Erbe der Gaulo beriefen und sich in den folgenden Jahrzehnten in unregelmäßigen Abständen im Amt des Conte abwechselten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Mikolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Mikoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Mikolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Celusanto-Universität]] 1232 durch [[Jofré Cornell]] stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 13. Jahrhunderts war die bis zum Ende der Republik gültige Verfassungsstruktur der Republik eingerichtet. Mächtigstes Organ blieb der ''Senat'', der sich aus den wichtigsten Adelsfamilien zusammensetzte und auf Lebenszeit den Conte wählte. Im Senat waren die wichtigsten Adelsfamilien der Grafschaft vertreten. Für das tägliche Regierungsgeschäft delegierte er jedoch die ''Generalitaid de Bonhomes'', die als Beratergremium des Conte und de facto als Mitregierung fungierte. Neben dem Senat als engerem Rat wurde in unregelmäßigen Abständen die größere Ständeversammlung der [[Cortes del Comtàid]] einberufen, in der auch Bürgerliche und Städtevertreter vertreten waren. Die Cortes bestimmten über Vertretung im Senat, konnten die Generalitaid austauschen, umbesetzen oder neu wählen und bestätigten den Conte, der den Ständen umfangreiche Privilegien zugestehen musste. Da sich sowohl der Adel als auch das Bürgertum in Tulis konzentrierten, trug die Republik wesentliche Züge eines Stadtstaates. Die Vorherrschaft der Adelsfamilien, die um das Amt des Conte und die Vertretung in der Generalitaid konkurrierten, machte die Republik zum Adelsstaat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg der Santori und Ende des republikanischen Regiments ===&lt;br /&gt;
Unter den schwachen Callas-Grafen [[Arcélio Callas]] und [[Lorenzo II. Callas]] dominierten die Cornell und die Machiês bereits das Geschehen und konkurrierten um die wichtisten Ämter in der Generalität. Das Aussterben der Callas 1280 und die sich radikalisierenden Machtkämpfe zwischen den Cornell und Machiês um die Audakenwürde führten Ende des 13. Jahrhunderts zu einer anhaltenden Krise. Die Doppelwahl von 1280 zwischen [[Selle Machiês]] und [[Francès Cornell]] stürzte die Republik in einen Bürgerkrieg, der fast 30 Jahre lang andauerte. Die politischen Kämpfe und die ständigen Umbesetzungen des Senats durch die Machthaber der verfeindeten Häuser schwächten das Ansehen des Senats als Leitungsgremium des Comitats deutlich. Hinzu kamen anhaltende Auseinandersetzungen mit den [[Markgraf von Golen|golischen Markgrafen]] und [[Fürst von Perin|perinischen Fürsten]] um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeer, die das gesamte 14. Jahrhundert prägten und die Stellung des Comitats als mächtigste de-facto unabhängige Macht im Blauen Meer gefährdeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das von den ausgestorbenen Callas hinterlassene Vakuum stieß die bis dahin vor allem in Perin ansässige Adelsfamilie der [[Haus Santori|Sántori]], die in der Folge zur mächtigsten Familie im Comitat wurde und vor allem durch ihre militärische Stärke im Kampf gegen Perin und Golen und die Unterstützung in Reihen der Geistlichkeit eine quasi-dynastische Herrschaft ausüben konnten. Angefangen mit der Wahl [[Arcélio I. de Sántori]]s, der die letzte Callas-Tochter geheiratet hatte, zum Audakengrafen im Jahr 1309, traten die aus Perin stammenden Santori das Erbe der Callas an. Seit [[Julio de Santori]] 1346 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte-Âudaço und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Machtstellung. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete Julio de Santori politische Gegner aus oder band sie an sich. Sein Enkel [[António de Santori]] benutzte zudem vor allem Gewalt, um seine Macht durchzusetzen. Sein Sohn [[David de Santori]] kann schließlich endgültig als monarchischer Machthaber in Tulis bezeichnet werden, der auch in seinem Auftreten den sagradischen und europäischen Monarchen nacheiferte und den Senat endgültig entmachtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Santori-Comitat als Blaumeer-Macht ===&lt;br /&gt;
Seit 1398 engagierte sich die Tulinesische Republik unter der Führung António de Santoris auf Seiten Sagradiens im [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] und schloss ein enges Bündnis mit dem sagradischen Königshaus [[Haus Vesaey|Vesaey]], zu dem die Ehe des Grafen, seit 1398 als sagradischer Lehnsträger [[Fürst von Valier]] und [[Graf von Perin]], mit der sagradischen Königstochter [[Isabel de Vesaey]] gehörte. Im Namen der sagradischen Krone eroberten tulinesische Truppen unter [[António de Santori]] große Teile Golens gegen den mit Micolinien verbündeten Markgrafen [[Ludwig von Golen]] und nahmen es in Besitz. Mit den Eroberungen des Sechzigjährigen Krieges wandelte sich die adlig-patrizisch dominierte Handelsrepublik endgültig zur feudalen Territorialmacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem letzten Aufbäumen der republikanischen Adelseliten gegen die Herrschaft der Santori kam es nach Antónios Tod im Jahr 1416. Die Unruhen nutzte schließlich Antónios Bruder [[Kardinalerzbischof Julio de Sántori]] zum Putsch gegen seinen jungen Neffen [[David de Sántori]], dessen Wahl zum Conte sabotiert wurde. An seiner Stelle machte der Kardinal seinen illegitimen Sohn [[Piero Símplice]] zum Audaken, blieb selbst aber der eigentliche Machthaber in der Stadt. Der nur knapp einem Mordanschlag entflohene David de Sántori organisierte dagegen die Militärmacht seines Vaters, wich aber einem Konflikt in Tulis aus und versuchte, die Santori-Erwerbungen in Golen zu sichern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kirchenfreundliche Herrschaft des Kardinals in Tulis führte 1421/22 schließlich zum Aufstand von Volk und Senat und zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen um die Vorherrschaft in der Stadt. Piero Simplice wurde ermordet und der Kardinal musste aus der Stadt fliehen. Nachdem das aus dem Bürgertum stammende Vierergremium der ''Cuatro Terribles'' in der Folge den Senat entmachtet und eine Schreckensherrschaft errichtet hatte, belagerte David de Sántori die Stadt 1423 mit sagradischer Hilfe und nahm sie ein. Das Volk feierte ihn als Befreier und akklamierte ihn zum neuen Conte, wodurch die Herrschaft der Santori restauriert werden konnte. Auch der Senat stimmte – wenngleich nachträglich – der Rückkehr der Santori in den Audakenpalast zu, da er vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den Cuatro Terribles eine hegemoniale Stellung der Santori der Ochlokratie der Volksmassen vorzog. David nahm nun wie sein Vater eine monarchische Stellung ein und entmachtete den Senat weitestgehend. Er erneuerte das Bündnis zwischen der sagradischen Krone und der Stadt Tulis durch die Ehe mit der Thronerbin [[Isabel de Vesaey die Jüngere|Isabel]], der einzigen Tochter [[Philipp V.|Philipps V.]], der sich noch immer im Krieg mit Mikolinien befand. Tulinesische Truppen und die starke Flotte der Tule-Metropole unter [[David de Santori|David I. de Santori]] errangen in der Folgezeit entscheidende Erfolge gegen den westlichen Nachbarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Sechzigjährigen Krieges erreichte David de Santori die Einsetzung seines Sohnes [[Philipp VI.|Filipe de Sántori]] als Erben des sagradischen Königtums und regierte ab 1457 nicht nur als Conte von Tulis, sondern auch als Regent von Sagradien. Nach seinem Tod folgte ihm sein ältester Sohn [[Joán Prudente|Joán de Sántori, genannt ''Joán Prudente'']], als Audakgraf in Tulis nach, womit Comitat und Königreich zunächst getrennt blieben. Dennoch geriet das Comitat in der Folge in den Sog des sagradischen Königtums, was zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Linien des Hauses führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende der Eigenstaatlichkeit ===&lt;br /&gt;
Der Tod Joán Prudentes 1489 führte zu einem der letzten Versuche des Adels, sich von der monarchischen Herrschaft der Santori zu lösen. Gegen die Akklamation von Joán Prudentes Sohn [[Manuel I. von Portugal|Manuel de Sántori]] regte sich Widerstand. Weil Manuel als Enkel von Eduard von Portugal auch aussichtsreichster Kandidat für die portugiesische Thronfolge war, fürchtete der Adel eine Fremdherrschaft. Der Versuch der Zavarri, die Sántori zu vertreiben, endete schließlich in der gewaltsamen Auflösung des Senats, womit die Republik de facto aufhörte zu bestehen und das Comitat nun in in dynastischer Folge von den Sántori regiert wurde. Manuel war damit erblicher Herrscher, auch wenn er die Regentschaft zunächst an seine Schwester [[María de Sántori]] und ihren Mann [[Filipe de las Marcas]] delegierte und 1508 schließlich an seinen Sohn [[David I.|David]] abgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod des sagradischen Königs [[Philipp VII.]] im Jahr 1502 geriet auch das tulinensische Comitat ins Zentrum der familiären Fehden innerhalb des Hauses Santori. In der Folge kämpfte das Comitat auf der Seite [[Katharina I.|Katharinas I.]], der Frau Conte-König Manuels, gegen ihren Onkel [[Peter von Sagradien|Peter von Salua]]. In der Folge war das Comitat einer der Hauptschauplätze der Auseinandersetzung und Tulis wechselte mehrmals den Besitzer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Phase endete erst 1508/09 mit der Erhebung David de Sántoris zum [[Conte von Tulis]] und [[König von Sagradien]]. Mit David, der als Sohn Manuels und Katharinas die beiden verfeindeten Linien des Hauses zusammenbrachte, endete die jahrhunderte lange Eigenständigkeit des Comitats, das nun zum Zentrum des Sántori-Weltreichs wurde. Zugleich ging das Comitat mit der beginnenden Personalunion zwischen Audaken- und Königtum allmählich im sagradischen Gesamtstaat auf, auch wenn die tulinesischen Cortes und die Regierungsämter zunächst als eigenständige Institutionen bestehen blieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Verlegung des Königssitzes nach [[Semest]] unter Königin [[Johanna I.]] geriet das Comitat zum Nebenland und wurde in der Folge von Statthaltern des Königs regiert. Nach dem Thronwechsel vom [[Haus Sántori]] zum [[Haus Vienne]] im Jahr 1757 rebellierten die Stände von Tulis und versuchten, ihre alte Unabhängigkeit wiederzuerlangen, wurden aber besiegt. Als Folge schaffte der neue König [[Gabriel VIII.]] nach 1762 die tulinesischen Institutionen ab und zentralisierte das Königreich endgültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Contes und Statthalter ==&lt;br /&gt;
=== Liste der Contes von Tulis ===&lt;br /&gt;
[[Conte von Tulis|Liste der Contes von Tulis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Statthalter in Tulis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| Statthalter (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| in Tulis bekannt als&lt;br /&gt;
| Haus&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| colspan=5|'''Statthalter [[Johanna I.|Johannas I.]] und [[Danadier I.|Danadiers I.]]'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1570&lt;br /&gt;
| 1585&lt;br /&gt;
| [[Karl I. von Cuentez|Karl I. von Exeveste, Fürst von Cuentez]] (1539-1585)&lt;br /&gt;
| Don Carles d'Exeveste&lt;br /&gt;
| [[Haus Exeveste]]&lt;br /&gt;
| Ehemann Eleonores von Santori&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1585&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| [[Eleonore von Cuentez|Eleonore von Santori, Fürstin von Cuentez]] (1538-1610)&lt;br /&gt;
| Dona Leonor de Cuentez&lt;br /&gt;
| [[Haus Santori]]&lt;br /&gt;
| Tochter [[David I.|Davids I.]], Halbschwester [[Johanna I.|Johannas I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=5|'''Statthalter [[Gabriel V.|Gabriels V.]] und [[Gabriel VI.|Gabriels VI.]]'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1610&lt;br /&gt;
| 1621&lt;br /&gt;
| [[Luise von Santori|Luise von Santori-Sessin]] (1572-1621)&lt;br /&gt;
| Dona Luísa de Santori&lt;br /&gt;
| [[Haus Santori]]&lt;br /&gt;
| Enkelin [[Johanna I.|Johannas I.]] und Tochter [[Heinrich August von Sessin|Heinrich Augusts von Sessin]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1621&lt;br /&gt;
| 1654&lt;br /&gt;
| [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian &amp;quot;der Prächtige&amp;quot; von Santori, Fürst von Cuentez]] (1597-1654)&lt;br /&gt;
| Don Maximilián il Magnífico&lt;br /&gt;
| [[Haus Santori|Haus Santori-Cuentez]]&lt;br /&gt;
| Enkel Karls und Eleonores von Cuentez sowie Johannas I. von Sagradien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=5|'''Statthalter [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]]'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp II. von Sesin|Ludwig Philipp II. &amp;quot;der Vielgeliebte&amp;quot;, Herzog von Sesin]] (1620-1698)&lt;br /&gt;
| Don Luis Filipe il Bê-Amàu&lt;br /&gt;
| [[Haus Santori|Haus Santori-Sesin]]&lt;br /&gt;
| Neffe [[Gabriel V. von Sagradien|Gabriels V. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Staat]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; font-size: 85%; margin-left: 10px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| colspan=3 style=&amp;quot;width: 17m&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| [[Bild:Logo-Tules.jpg|200px]]  &amp;lt;br&amp;gt;[[Bild:Tulis-Kathedrale.jpg|77px]] [[Bild:Tulis-Palast.jpg|97px]] [[Bild:GareOriente.jpg|80px]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| Erzengel Gabriel&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 12em&amp;quot; colspan=2| [[Bild:Karte-Tulis.jpg|150px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tulis''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]]/[[Azumarische Sprache|azum.]] ''Tùles'', das antike ''Tulisium'') ist eine [[Sagradien|sagradische]] Hafenstadt am [[Blaues Meer|Blauen Meer]], Hauptstadt der Region [[Comtàid-Perín]] und der Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] sowie kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der [[Blaumeerregion]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis ist am Mündungsdelta des [[Tule]] in den [[Golf von Tulis]] gelegen. Mit 897.000 Einwohnern im Stadtgebiet ist Tulis die drittgrößte Stadt Sagradiens nach [[Semest]] und [[Artir]]. Zusammen mit den Nachbarstädten [[Sacàu de Barregat]] und [[Ollar de Barregat]] sowie angrenzenden Gebieten rund um die Stadt bildet Tulis eine mehr als 3 Millionen Einwohner zählende Agglomeration, die zweitgrößte des Landes. Darüber hinaus bildet Tulis zusammen mit den 61 umliegenden Städten und Gemeinden die [[Kommunale Gemeinschaft]] ''[[Grande Tùles Comunitá Metropolitana]]'' (GTCM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Hauptstadt des sogenannten ''[[Comitat Tulis|Comtàid]]'' ist Erzbischofssitz und Sitz zweier Universitäten und weiterer Hochschulen. Als Mode-, Kunst- und Kulturstadt ist Tulis berühmt für zahlreiche Museen, darunter das weltbekannte [[Musêu Navale]], die [[Galería Renaixença]] sowie weitere Museen und Gemäldesammlungen, internationale Kunstfestivals, Opernhäuser und Theater, traditionelles Kunsthandwerk, grafisches Gewerbe. Die Stadt beherbergt ein Weltkulturerbe, historisch bedeutsame Bauwerke und vielfältige Kunstschätze, die mehrere Millionen Touristen pro Jahr anziehen. Tulis besitzt zudem einen Ruf als Weinmetropole mit dem südlich gelegenen Weingebiet der [[Cordêsa]] und den angrenzenden Weingebieten des [[Barregat]], des [[Aviz]] und des [[Fornat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbild ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Tulis-Kathedrale2.jpg|thumb|Kathedrale [[San Gabriel Arcangel]] und [[Gran'Plaça]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kern des antiken Stadtgebiets, der heutigen [[Citá Vella]], bilden die Ruine des römischen Amphitheaters und die [[Nestor-Basilika]] (2. Jh. n. Chr., heute Kirche ''Santa Sélena''), daneben die Überreste der römischen [[Porta Sagradia]] (4. Jh. n. Chr.) und andere römische Relikte. Auf dem Platz des römischen Forums steht noch heute der [[Triumphbogen des Tulinian]] sowie seit dem 16. Jahrhundert die Markthalle [[Fôro Duace]] von [[Donado Celeste]] (nach einem Brandt 1990 von [[Lorenzo Geroza]] renoviert). Durch ein Kanalsystem aus dem 8. Jahrhundert n. Chr. Entstehung von vier großen Inseln (''Islas Históricas''); die [[Isla de Gabriel]] bildet das kulturelle Zentrum rund um die [[Gran'Plaça]] mit dem [[Palâciu Âudaço]], der ehemaligen Residenz der [[Conte de Tules|Stadtconte]]s aus dem 14. Jahrhundert, der im tulinesisch-gotischen Stil erbaut wurde und im Innern bedeutende Fresken von [[António Volero]] trägt. Heute beherbergt der Palast das ''Musêu Municipal''. Auf der Insel befinden sich zudem der ''Palâciu Zavarri'', der die [[Galería de la Renascença Tulinêsa]] beherbergt, sowie als eines der Wahrzeichen der Stadt die gotische Kathedrale [[San Gabriel Arcangel]] aus dem 14. Jahrhundert, in deren Innern Fresken von Volero und [[Don Cabal]] zu sehen sind (u.a. „Genesis“ von Volero und „Adam und Eva im Paradies“ von Cabal). Die Kathedrale gilt als eines der imposantesten Kirchengebäude Westeuropas. Jahrhundertelang diente sie als Krönungskirche der tulinesischen Contes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tulis-Palast2.jpg|250px|thumb|[[Palâciu Âudaço]]]]&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Brücken von Tulis sind der große [[Ponte Beleiy]] (16. Jh.), der die [[Isla de Gabriel]] mit der [[Isla de Canones]] verbindet, sowie der kleinere [[Ponte Micú]] auf der [[Isla de Canones]]. Touristisches Zentrum ist der [[Barrí de Navale]] mit seinen engen geschäftigen Gassen sowie der weltberühmten [[Ópera Navale]] (1849-1861), dem [[Musêu Navale]] (15. Jahrhundert) sowie einigen sehenswürdigen Kirchen (u.a. [[Santa María]] von Don Cabal, [[San Docién]] von Volero). Außerdem stehen in Navale das Rathaus [[Palâciu Municipal]] aus dem 15. Jahrhundert, der Sitz der Provinzdeputation im [[Casa Ferrà]] sowie der [[Palâciu Machiês]], der heute die Regionalregierung von [[Comtàid-Perín]] beherbergt. Auf der [[Isla del Salute]] vor der alten [[Tule]]-Mündung befindet sich die Barock-Kirche [[Santa María Nascente]], die im späten 17. Jahrhundert von König [[Gabriel VII.]] aus Anlass der Bekämpfung der Pest gestiftet wurde, mit dem [[Obelisc d'Aziz]] und dem zur romanischen Vorgängerkirche gehörenden ''Campanile'' aus dem 11. Jahrhundert. Auf der [[Isla del Torre]] überragt die romanische Hafenburg [[Castello del Mar]] aus dem 9. Jahrhundert mit dem [[Torre de Natxaret]] auf einem Hügel die Stadt, daneben die [[Capilla del Rei]] aus dem 12. Jahrhundert. Als weitere architektonische Glanzstücke gelten der [[Palâciu Sántori]] und zahlreiche andere ''Palâcius'' des Statadels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtteil [[Les Granes]] befinden sich das [[Musêu dels Novœs Artes]] im avantgardistisch gestalteten [[Casa Iacovo Del Pérez]] sowie die im Art Déco-Stil gehaltene Kirche [[Nostre Sêiniora del Sacro Côr]]. [[Les Granes]] ist zudem der Ort zahlreicher kleiner Galerien und Arteliers und mit seinen Klubs und Bars zu einem der angesagtesten Szeneviertel Europas geworden. Auch das ehemalige Hafenarbeiterviertel [[Les Marines]] im Norden der [[Tulinola]] sowie das Studentenviertel [[Celusanto]] in [[Trástulo]] gelten als In-Viertel. Südlich ans Hafenviertel Tulinola grenzt der neue Industriehafen [[Albet]] an, wo sich zahlreiche Neubauten des tulinesischen Stararchitekten [[Selle Arriaga]] befinden wie das [[Musêu dels Mares]] und der [[Palâciu d’Europa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Tulis in Antike und frühem Mittelalter ====&lt;br /&gt;
Tulis wurde ursprünglich als ''Aeis'' im 5. Jahrhundert v. Chr. von den [[Sagrer|sagrischen]] [[Piyäer]]n gegründet und gehörte seit dem 4. Jahrhundert zum Machtbereich der [[Nikoläer]]. Um 18 v. Chr. machten die Römer die Stadt unter dem Namen ''Tulisium'' zur Hauptstadt der neu gegründeten [[Provincia Sisinia]] und ließen sie ausbauen. Unter Diokletian wurde Tulis zur Hauptstadt der [[Diözese Sagradia]] und zu einer der Hauptstädte des Reichs. Um 415 etwa wurde die Stadt von den germanischen [[Herkanden]] eingenommen und teilweise zerstört. Vom römischen Statthalter zur Hilfe gerufen fielen danach die [[Alkonen]] in die Stadt ein und integrierten sie in ihren Machtbereich. 462 wurde der letzte römische Provinzstatthalter in Tulis getötet. Danach gehörte Tulis zum Alkonenreich und war Sitz einheimischer Grafen. Tulis wurde bald zum Schutzort für verschiedene Flüchtlingsgruppen, die zunächst vor den Germanen und später vor den arabischen [[Numerer]]n flohen. Die sumpfigen Gebiete im südlichen Tuledelta wurden im 8. Jahrhundert durch ein Kanalsystem überbaut, sodass die charakteristischen vier Islas Históricas entstanden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 740 wurde die Stadt von den Numerern eingenommen und diente fortan als Ausgangspunkt numerischer Überfälle auf Städte im gesamten Blaumeerraum. Nach dem Sieg [[Skantenreich|Scantia]]s gegen die Numerer in der [[Schlacht von Taravillas]] 763 glückte eine skantische Gegenoffensive ab 770 und brachte großer Teile der sagradischen Blaumeerküste unter skantische Kontrolle. Tulis wurde Zentrum einer vom [[Skantenreich]] abhängigen Grafschaft, die Teil der [[Azumarische Mark|Azumarischen Mark]] (''Comtáides Azoumaresques'') war. Die Azumarischen Markgrafschaften nahmen für das Skantenreich eine Schlüsselstellung ein, da sie einerseits als Vorposten gegen die Mauren dienten, andererseits aber auch den wirtschaftlich wichtigen Zugang zum Blauen Meer sicherten, der in [[Perin]] und der [[Eskada]] von den plündernden [[Golen (Stamm)|Golen]] bedroht war. Die von den Skantenherrschern eingesetzten ''Comites'' waren daher zuerst einmal Heerführer und zuvorderst mit militärischen Dingen beschäftigt. Mit zunehmenden militärischen Erfolgen konnten sich die tulinesischen Grafen zunehmend von der skantischen Herrschaft lösen und eigene Machtbereiche aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Conte [[Dianus Margiste]] gelang es um 870, die Kontrolle über angrenzende Grafschaften in der [[Cordêsa]] und im südlichen Perin zu übernehmen, was wenig später auch von den Skantenkönigen anerkannt wurde. Dianus gelang es auch, mit skantischer Hilfe 873 eine alkonische Invasion durch [[Aerich der Große|Aerich den Großen]] abzuwehren, wodurch er in der Legende der Stadt zum siegreichen Helden stilisiert wurde. Einer seiner Nachfolger, [[Corrado Gaulo de Plasencia]], der Legende nach wegen seiner Kühnheit im Kampf ''il Âudaço'' genannt, konnte die Expansion auch in der Auseinandersetzung mit benachbarten Herrschaften fortführen und eine Dynastie gründen, die in den kommenden Jahrhunderten Tulis und das gesamte heute als ''Comtàid'' bezeichnete Gebiet beherrschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Tulinesische Comitat im Hochmittelalter ====&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung von Außenposten auf den Zwillingsinseln [[Nerva und Lerça]] im Jahr 814 hatte Tulis begonnen, auf das Blaumeergebiet auszugreifen. 881 wurde mit der Gründung der Stadt [[Villagua]] am alten verwaisten Römerhafen im golischen [[Aquae]] die erste Kolonie jenseits des Blaumeeres errichtet, 914 folgte mit [[Del Piey]] ein Stützpunkt auf der ansonsten zum [[Königreich Conte]] gehörigen Insel [[Cuentez]]. In den folgenden Jahrhunderten wurde ein reges Handelsnetz aufgebaut, das den Warenaustausch mit allen umliegenden Mächten, auch den Numerern in Südsagradien und den Mauren in Spanien, aber auch mit [[Micolinien]] und Golen organisierte und im 11. Jahrhundert  eine erste große Blütephase erlebte. Bald kamen mit [[Tinagua]] und [[Plato]] wichtige Stützpunkte an der micolinischen Küste hinzu, wo auch das Hinterland besiedelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Und frühen 11. Jahrhundert kam es immer wieder zu Kämpfen zwischen den beiden verbliebenen Comitate von [[Comtàid de Tùles|Tulis]] und [[Comtàid de Belavís|Belavís]], die schließlich zur Eroberung des Comtàids de Belavís durch die Tulinesen und zur Eingliederung in den tulinesischen Herrschaftsverband führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 12. Jahrhundert verzeichnete eine Krise für die Stadt Tulis. Die zunehmenden Spannungen zwischen den Grafen aus dem Haus Gaulo und der ansässigen Nobilität führten 1167 zur Vertreibung des Grafen [[Erresi III Gaulo]] aus der Stadt und zur Errichtung einer aristokratischen Gewaltherrschaft der so genannten ''Maleducas'', die 1170 durch ein Invasionsheer des sagradischen Königs [[Gabriel I. Juvans]] beendet wurde. Der Legende nach konnte er die Stadt nach drei Tagen Belagerung einnehmen, nachdem die Bewohner gehört hatten, der vom Kreuzzug heimgekehrte König habe Teile des Kreuzes Jesu bei sich. Als er in die Stadt einzog, hätten sich die Maleducas ihm bereitwillig unterworfen und der König habe, von der Schönheit der Stadt überwältigt, auf alle Racheakte verzichtet. Stattdessen habe er dem heimgekehrten Erzbischof Dianus ein Stück des Kreuzes geschenkt, das heute im Altar der Gabrielskathedrale eingearbeitet sein soll. In Wahrheit kam es zu keinem größeren Widerstand, da die unbeliebten Maleducas wohl von der Bevölkerung gestürzt worden waren. Der Ort, an dem Gabriel sein Belagerungsheer stationiert hatte, wurde später als [[Barrí Juvante]] bezeichnet und ist heute ein Stadtteil von Tulis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blütezeit der Tulinesischen Republik und Aufstieg der Santori ====&lt;br /&gt;
Nach der Einnahme Tulis' durch Gabriel Juvans stellte dieser die Oberhoheit der sagradischen Könige wieder her und hinterließ [[Stephan von Cuentra]] als Statthalter. Erresi Gaulo konnte er 1173 in die Stadt zurückkehren, nachdem er die Lehnshoheit des sagradischen Königs anerkannt hatte, ohne dass dies aber praktische Folgen hatte. Erresis Tod 1180 führte zu neuerlichen Kämpfen um die Thronfolge. Gabriel Juvans übertrug dem golischen Markgrafen [[Laurenç d'Elaque]] die Herrschaft, der jedoch sich aber gegen den Adligen [[Sergi Callas]] durchsetzen musste. Die gewaltsame Einnahme Tulis' durch das golische Heer im Jahr 1186 führte zu einer 14-jährigen als Fremdherrschaft empfundenen Regierung des golischen Statthalters [[Carle d'Elaque]], der schließlich selbst im Jahr 1199 aus der Stadt vertrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertreibung der Golen wurde zur Geburtsstunde der Republik. Der als Vertreter der Volksmassen zum Stadtführer avancierte [[Zito del Varge]] wurde vom Adel gestürzt, der wiederum seine alten Vorrechte wiederherstellte und mit [[Lorenzo I Callas]], dem Sohn Sergi Callas', das aristokratische Regiment wiederherstellte. Das Comitat konstituierte sich als Res Publica neu und gab sich eine wahlmonarchische Ordnung. Die Macht lag nun vor allem in Händen des adligen Senats und der von ihm gestellten optimatischen Regierung der ''Bonhomes''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Stützpunkte im galizischen La Coruña und im nordportugiesischen Viana kam es bereits im Mittelalter zu regem Technologie- und Güteraustausch mit der iberischen Halbinsel, auch mit deren muslimischen Teilen. Im Laufe des Spätmittelalters stieg Tulis allmählich durch regen Handel mit Micolinien, Spanien, Frankreich und Portugal und als wichtigste Zwischenhandelsstation Micoliniens zu den reichsten Städten Europas auf. Mit ihrem Besitz in Cuentez und in Micolinien, wo die Städte [[Plato]], [[Corell]] und [[Tinágua]] mit ihrem Umland kontrolliert wurden, sowie mit ihrer großen Handelsmacht mit besten Beziehungen nach Frankreich, Spanien und Portugal stieg die tulinische Grafschaft zu einer unabhängigen See- und Handelsmacht in Westeuropa auf und erreichte eine Hegemoniestellung im Blauen Meer. Mit der Gründung der [[Universität Celusanto]] 1293 stieg Tulis zudem zu einem bedeutenden Zentrum des spätmittelalterlichen Wissens auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Conte durch den patrizischen Senat verhinderte zunächst eine Dynastiebildung und sorgte für eine Herrschaft des seit dem 13. Jahrhundert gegenüber den unteren Schichten abgeschlossenen, in der Stadt ansässigen Adels. Die Herrschaft wurde unter den wichtigsten Häusern [[Callas]], [[Cornell]] und [[Machiês]] geteilt, die nacheinander den Conte stellten. Hinzu kamen wichtige Familien in der Generalitàid wie die [[Zavarri]] und die [[Delaurente]], die im Gegensatz zu den alteingesessenen Callas, Cornell und Machiês jedoch als nicht-grafenfähig galten. In der Praxis funktionierte die Machtteilung eine Zeit lang. Jedoch waren Adelsfehden an der Tagesordnung, sodass die traditionellen Familien sich gegenseitig schwächten und Volksaufstände provozierten. Das Aussterben der Callas-Dynastie im Jahr 1180, die im Normalfall das Anrecht auf den Conte-Titel besaß, führte zum offenen, gewaltsam ausgetragenen Machtkampf zwischen den Cornell und den Machiês, der die ganze Problematik des Adelsregiments offenlegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Machtvakuum stießen schließlich die adligen Herren von [[Santori]], die mit [[Maximilián de Sántori]] seit 1279 den [[Erzbischof von Tulis]] stellten und durch Heiratsverbindungen mit dem Haus Callas in dessen Fußstapfen zu treten suchte. Seit [[Julio de Santori]] 1366 stellten die Santori mit nur wenigen Unterbrechungen den Conte der Stadt und eroberten dadurch eine quasi-monarchische Macht. Als die alte Gabrielskirche Ende des 13. Jahrhundert niederbrannte, wurde die neue gotische Gabrielskathedrale errichtet, die schnell zum Wahrzeichen der Stadt wurde. Der bereits im 10. Jahrhundert errichtete Audakenpalast erhielt seine gotische Fassade im 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arcélio I de Sántori|Arcélio de Santori]] wurde 1309 als erstes Familienmitglied der Santori zum Conte gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngerem Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Arcélio, genannt ''der Alte'', hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1329 inne und konnte enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk. Posthum wurde ihm der Ehrentitel eines ''Pater Patriae'' zuerkannt. Nachdem sich Arcélios Sohn [[David de Santori|David]] um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur Einnahme der Stadt durch [[Francès de Perín]] und zur Befreiung durch [[Julio I de Sántori]], der daraufhin Regentschaft und Audakenwürder erhielt. Er errang schnell eine große Machtstellung innerhalb der Stadt. Mit Ränkespielen und geschickten Schachzügen schaltete er politische Gegner aus oder band sie an sich. Er gilt daher als eigentlicher Begründer des Hauses Santori. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1390 wählten die Großen in einer umstrittenen Wahl und unter starkem Druck der bewaffneten Santori-Partei in der Stadt [[António de Sántori]] zum Conte, der den Einflusskreis der Santori und damit auch der Stadt nochmals erweiterte. Eine Verschwörung gegen António durch die verbündeten Häuser Machiês und Callas führte unmittelbar nach seiner Wahl zur militärischen Einnahme der Stadt durch António, der in der Folge interne Gegner weitgehend auszuschalten vermochte. Unter seiner autoritären Regentschaft wurde die Stadt wesentlich zum quasi-monarchischen Herrschaftsbereich der Santori, die sich in der Folge bemühten, Verbindungen mit dem sagradischen und europäischen Adel aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ende der Republik und Zentrum Sagradiens ====&lt;br /&gt;
Durch die Vermählung Antónios mit [[Isabela de Vesaey die Ältere|Isabela de Vesaey]], der Tochter König [[Michael I.|Michaels I.]] zog Sagradien die Stadtrepublik im [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] auf seine Seite, nachdem die Erfolge Micoliniens die hegemoniale Stellung der Tulinesischen Republik im Blaumeer ernsthaft bedroht hatten. Gleichzeitig stieg die Familie der Santori in den sagradischen Hochadel auf und verknüpfte die Schicksale beider Mächte. Nach dem Tod Antónios setzte sich dessen Bruder [[Kardinal Julio de Santori]] durch und machte seinen illegitimen Sohn [[Piero Símplice]] zum Audaken, blieb selbst aber Machthaber. Seine kirchenfreundliche Herrschaft führte zum Aufstand von Volk und Senat und zu bürgerkriegsähnlichen Kämpfen um die Vorherrschaft in der Stadt. Piero Simplice wurde ermordet und der Kardinal musste aus der Stadt fliehen. Nachdem das aus dem Bürgertum stammende Vierergremium der ''Cuatro Terribles'' in der Folge den Senat entmachtet und eine Schreckensherrschaft errichtet hatte, belagerte Antónios Sohn [[David I. de Santori]], Fürst von Valier, die Stadt 1423 mit sagradischer Hilfe und nahm sie ein. Das Volk feierte ihn als Befreier und akklamierte ihn zum neuen Conte, wodurch die Herrschaft der Santori fortgesetzt werden konnte. Auch der Senat stimmte – wenngleich nachträglich – der Rückkehr der Santori in den Audakenpalast zu, da er vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit den Cuatro Terribles eine hegemoniale Stellung der Santori der Ochlokratie der Volksmassen vorzog. David nahm nun eine diktatorische und quasi-monarchische Stellung ein, gebahr sich als Monarch und entmachtete den Senat weitestgehend. Er erneuerte das Bündnis zwischen der sagradischen Krone und der Stadt Tulis durch die Ehe mit der Thronerbin [[Isabela de Vesaey die Jüngere|Isabela]], der einzigen Tochter [[Philipp V.|Philipps V.]], der sich noch immer im Krieg mit Mikolinien befand. Tulinesische Truppen und die starke Flotte der Tule-Metropole unter [[David de Santori|David I. de Santori]] errangen in der Folgezeit entscheidende Erfolge gegen den westlichen Nachbarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod König Philipps V. und der Erhebung seines elfjährigen Enkels [[Philipp VI.]] zum sagradischen König, wurden die Santori – sehr zum Missfallen des tulinesischen Adels - zur sagradischen Königsdynastie. Philipps Vater David, Conte von Tulis, übernahm die Regentschaft für seinen Sohn und vereinte damit bis zu seinem Tod 1468 die Regierung von Tulis und Sagradiens in einer Hand. Nach seinem Tod fiel Tulis an seinen ältesten Sohn aus erster Ehe [[Joán Prudente]], während dessen Halbbruder [[Philipp VI.]] in Sagradien selbst die Regierung übernahm. Unter Joán Prudente konnte Tulis seine Unabhängigkeit von Sagradien bewahren. Zudem gelang es Joán, enge Heiratsverbindungen nach Portugal aufzubauen, sodass sein Sohn [[Manuel I. von Portugal|Manuel]] 1495 zum portugiesischen König aufstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen diese Verbindungen wagte der tulinesische Adel nach dem Tod Joán Prudentes 1489 nochmals eine Rebellion. Die Wahl [[Carles Zavarri]]s zum Conte in Opposition zum Sántori-Kandidaten [[Manuel I. von Portugal]], der ebenfalls akklamiert wurde und sich schließlich durchsetzen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gran'Etá ====&lt;br /&gt;
In der Folge geriet Tulis ins Visier der [[Lilienkriege]] zwischen den verfeindeten Linien des Hauses Santori und wechselte mehrmals den Besitzer. Dies endete erst mit der Erhebung des tulinesischen Contes [[David I.]] zum [[König von Sagradien]] 1509 und zum [[König von Portugal]] 1521, wodurch Tulis zum Zentrum eines Weltreichs wurde. Damit endete zwar die politische Selbständigkeit der Stadtrepublik, unter dem Schutz der sagradischen Krone, der herausragenden Stellung der Stadt als Verwaltungszentrale des Königreichs sowie mit der Bündelung der wirtschaftlichen und politischen Potenziale von Stadt und Reich brach nun aber das [[Goldenes Jahrhundert|Goldene Jahrhundert]] der Stadt an. Das ''Comtàid de Tùles'' blieb als politische Einheit mit allen seinen Kolonialbesitzungen bestehen, jedoch stand an seiner Spitze in Personalunion der sagradische König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits unter der Regentschaft David de Santoris und Philipps VI. entwickelte sich in Tulis eine Form des Humanismus, aus der sich bald die die [[Sagradische Renaissance]] speisen sollte. Italienische Denker wie [[Ercule Schiatti]] und Künstler wie [[Nicola Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] kamen in der Folge an den Hof und befruchteten die Arbeit einheimischer Talente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobs Enkel [[David I.]] (1509-1543) – der 1521 auch die portugiesische Krone erwarb und damit ein Weltreich ungekannter Größe in Besitz nahm, führte die Phase des tulinesischen Königtums zu einem Höhepunkt. Nachdem Tulis bereits im 14. und 15. Jahrhundert ein intensives Handelsnetz mit Nordafrika aufgebaut hatte und Handelsstützpunkte in der arabischen Welt gegründet hatte, brachen in der Regierungszeit David I. von Tulis aus Seefahrer wie [[Selle Inoza]] und [[Santo Aziz]] zu ihren Entdeckungs- und Handelsfahrten auf den Weltmeeren auf und Tulis wurde neben Lissabon zum Hauptumschlagplatz für Waren aus der neuen Welt und damit zu einer der wichtigsten Städte Europas. Zudem wurde der Hof Davids im [[Palâciu Santori]] zu einem Zentrum der westeuropäischen Renaissance, an dem Künstler, Gelehrte und Philosophen ein- und ausgingen. Tulis wurde zur Renaissancestadt und für ein knappes halbes Jahrhundert – noch vor Lissabon und Madrid – zum kulturellen Zentrum Westeuropas. Die erste Phase der so genannten [[Gran'Etá]] in der sagradischen Kunst und Literatur (bis etwa 1550) wird daher auch als [[Tulinesische Phase]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ende des Sêglu Tulinês ====&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Davids I. 1543 begann der machtpolitische Abstieg der Stadt. Königin [[Johanna I.]] (1543-1579) verlegte den Regierungssitz ins Landesinnere nach [[Semest]].  An die Spitze der Stadt Tulis traten nun von Semest aus ernannte ''Capitanes Municipales''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1552 kam es zum so genannten [[Josephitenaufstand]], als [[Joseph der Schöne]], [[Fürst von Cuentez]] versuchte, unter seiner Führung die alte Republik zu restaurieren und die tulinesische Unabhängigkeit wiederherzustellen. Der Aufstand wurde bis 1556 endgültig niedergerungen. Tulis verlor zahlreich Privilegien und der Regierungssitz Semest wurde zur neuen Hauptstadt ausgebaut. Das alte Comitat Tulis blieb zwar formal bestehen, erhielt aber einen von Semest aus ernannten königlichen Statthalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch und wirtschaftlich vermochte Tulis danach nicht mehr an die alte Blütezeit anzuschließen, während [[Semest]] als neue sagradische Hauptstadt allmählich zum politischen Zentrum des Landes wurde. Mit dem Königshof ging auch eine Großzahl der sagradischen Künstler mit nach Semest, wo das neue Kunst- und Kulturzentrum des Landes heranwuchs. Die [[Semestinische Phase]] der sagradischen [[Gran'Etá]] begann, die Tulinesische ging allmählich zu Ende, auch wenn die Stadt mit [[Don Cabal]] den größten Künstler des Landes hervorbrachte. Außerdem verlor Tulis seinen Status als wichtigster Hafen im aufstrebenden Amerika-Handel an [[Ligre North]] und [[Óstino]], die allmählich zu den wichtigsten Handelshäfen Sagradiens wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch konnte Tulis auch in der später als [[Decadença Tulinêsa]] bezeichneten Phase kulturell noch etwa ein ganzes Jahrhundert vom Nachklang der Hochphase zehren. In dieser Epoche entstanden in Tulis zahlreiche bedeutende Kunstwerke des Manierismus wie die von [[Lorenzo Desquiero]] und [[Tulinês]], der später auch in Semest wirkte. Mit dem Ende des 16. Jahrhunderts wandelte sich die Renaissancemetropole Tulis allmählich im Schatten alter Stärke und Macht zur Barock-Stadt. Übergang war der [[Estilo Dona Leonor]], benannt nach der cuentesischen Fürstin [[Eleonore von Cuentez|Leonor]], die bis zu ihrem Tod 1610 als Statthalterin in Tulis residierte und als Kunstmäzenin wirkte und Künstler wie [[Don Cabal]] förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das 17. und 18. Jahrhundert ==== &lt;br /&gt;
Unter Fürst [[Maximilian I. von Cuentez|Maximilian I. dem Prächtigen]] von Cuentez als Statthalter in Tulis erlebte die Stadt noch einmal eine vorübergehende Glanzzeit. [[Maximilian II. von Cuentez]] (1701-1725) engagierte sich von Tulis aus im [[Sagradischer Bürgerkrieg|Koalitionskrieg]] von 1713-1718 und schloss sich der Opposition gegen König [[Danadier II.]] an, wodurch Tulis zu einem Zentrum der Koalition wurde. Sein Sohn [[Johann III.|Johann Franziskus]] wurde schließlich 1730 nach seiner Hochzeit mit der Kronprinzessin [[María I. Luísa]], einer Enkelin Danadiers von den sagradischen Generalständen zum sagradischen König gewählt. Er versprach die Beachtung der Rechte der Stände und beendete damit die [[Erste Republik|zweijährige republikanische Phase]] (''Biênio Republicano'') in [[Semest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Union und Inkorporierung ====&lt;br /&gt;
Nach der erzwungenen Abdankung [[Maria II.|Marias II.]] 1757, der letzten Sántori-Monarchin auf dem Thron, und der Erhebung [[Gabriel VIII.|Gabriels VIII.]] aus dem französischen [[Haus Vienne]] auf den Thron revoltierte Tulis gegen den Thronwechsel und suchte seine Eigenständig zu demonstrieren. Erst 1762 konnte der siegreiche König auch in Tulis seine Herrschaft durchsetzen. Die Renitenz der Tulinesen sollten jedoch zu deren Nachteil gereichen. Hatte Tulis mitsamt seinen alten Besitzungen unter den Santori-Königen noch eine relative Eigenständigkeit mit eigenen Organen, eigenen Rechten und Privilegien genossen, so leiteten die Könige aus dem nun regierenden [[Haus Vienne]] eine straffe Zentralisierung ein. Tulis verlor alle seine Sonderrechte und musste die Stadtherrschaft eines königlichen Generalkapitäns dulden. Die [[Asumarische Sprache|azumarisch-tulinesische Sprache]] wurde verboten und rigoros durch das [[Sagradische Sprache|Hochsagradische]] ersetzt. In der Folge war Tulis immer wieder Hochburg revolutionärer Erhebungen gegen das zentralistische Regime der Bourbonenkönige. Die [[Novemberrevolution 1817]], die zum Sturz [[Joseph Ludwig II.|José Luis’ II.]] geführt hatte, sowie die [[Aprilrevolution 1848]] gegen das ultrakonservative Regime [[Emil I. Johann|Emilios I.]] sahen in Tulis harte Auseinandersetzungen zwischen der Staatsmacht und den Aufständischen, in denen sich auch antizentralistische Tendenzen widerspiegelten. Die 1848 von radikalen Aufständischen in Tulis proklamierte [[Asumarische Republik]] (''Repùblica Azumaresca'') regierte mehrere Monate lang die Stadt, ehe die Stadt wieder unter sagradische Kontrolle kam und die Regenten festgenommen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die harte Unterdrückung der azumarischen Sprache und Kultur in Tulis führte in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der [[Sagradische Romantik|romantischen Bewegung]] in Literatur, bildender Kunst und Musik zu einer [[Renaixença Azumaresca]], welche die eigentümliche tulinesisch-azumarische Kultur wiederentdeckte und ihre Eigenständigkeit propagierte. In diesem Kontext entwickelte sich um 1900 auch eine spezifisch tulinesische Form des Jugendstils, zu deren herausragenden Bauwerken die [[Eglesia Nôstre Sêiniora del Sacro Côr]] in [[Les Granes]] zählt. Die im sagradischen [[Montevilismus]] der 1850er bis 1870er Jahre erreichte relative Entspannung im Sprachenstreit wurde nach der [[Januarrevolution 1891|Ausrufung der Republik 1891]] durch neuerliche heftige Auseinandersetzungen zwischen Zentralisten und Föderalisten abgelöst, in der die Befürworter des starken Zentralstaats die Oberhand behielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tulis im 20. Jahrhundert ====&lt;br /&gt;
In der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] wurde Tulis zur Hochburg des linksbürgerlichen radikal-republikanischen Lagers, das bald jedoch durch die sozialistische Linke als dominanter Kraft in der Stadt abgelöst wurde. Im Jahr 1922 wurde Tulis durch ein Hochwasser zu großen Teilen überflutet. In Zeiten der bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen linker [[Volksfront]] und der politischen Rechten in den Dreißiger Jahren galt die Stadt als ''Tules Rôiso''. Der sozialistische Bürgermeister [[Hugo Nacesta]] wurde 1936 durch Rechtsextremisten ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Zweiten Weltkrieg kam eine linke Regierung unter [[Dián Nacesta]], dem Sohn des ermordeten Ex-Bürgermeisters ins Amt. Von 1952 bis 1958 amtierte der Sozialdemokrat [[Iacovo Del Pérez]] als Bürgermeister der Stadt, der danach viele Jahre lang als sagradischer [[Ministerpräsident]] und später [[Präsident der Republik|Staatspräsident]] eine entscheidende Rolle in der sagradischen Politik spielte. Unter ihm wurde das Museum der neuen Künste gebaut und Tulis entwickelte sich zu einem beliebten touristischen Ziel. Zudem erhielt der [[Flughafen Sacâu]] einen ersten großen Ausbau zum internationalen Flughafen, um den zunehmenden Besucherzahlen gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Achtziger Jahren wurde Tulis zu einer der Hochburgen der grün-alternativen Bewegung in Sagradien. Unter dem sozialistischen Bürgermeister [[Joán Corell]] kam 1984 die erste [[Coalición Eco-Socialista|rot-grüne Stadtregierung]] in einer sagradischen Großstadt ins Amt. Eines der wichtigsten Vorhaben der Regierung war das vom jungen [[Verdes Celarcoes|grünen]] Beauftragten für Tourismus, Stadtplanung und Umwelt [[Julio de la Costa]] propagierte Ziel der ''Ökologischen Kulturstadt'', das sich Corell bald zueigen machte und als eigenes Vorhaben betrieb. Unter diesem Schlagwort wurde Tulis schließlich 1987 Kulturstadt Europas. Seither ist die Altstadt von Tulis auch UNESCO-Kulturerbe. Die südliche Hafenerweiterung in Albet wurde zeitgleich durch zahlreiche Kultureinrichtungen ergänzt. Dennoch blieb die Hafenerweiterung umstritten und führte im selben Jahr zum Bruch der Koalition. Unter Joán Corell, der die Stadt von 1980 bis 1996 als Bürgermeister führte, wurden zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen durchgesetzt, die den Standort Tulis’ als touristischer Metropole und Kulturstadt unterstützen sollten. Dazu gehört auch die erste U-Bahn-Erweiterung um die Linie 3, die die Stadt diagonal von Nordwesten nach Südosten durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
==== Kunst ====&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über zahlreiche Museen und Kunstsammlungen. Dazu gehören das weltbekannte [[Musêu Navale]], die [[Galería de la Renaixença Tulinêsa]], das [[Musêu Municipal de Tùles]], das [[Musêu dels Novœs Artes]] (MUNA) im [[Casa Iacovo Del Pérez]] sowie das [[Musêu dels Mares]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Festival de Tùles|Tulineser Filmfestival]] gilt als eine der weltweit renommiertesten Filmschauen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Salón de Tùles]] ist eine der weltweit führenden Designmessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hausbesetzerszene ====&lt;br /&gt;
In Tulis gibt es seit vielen Jahren eine der aktivsten Hausbesetzerszenen Europas. Vor allem in den letzten Jahrzehnten wurden Häuser besetzt, vor allem in den zentral gelegenen Stadtteilen. In den als Sozial-, Kultur- und Veranstaltungszentren geführten Häusern finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die auch in einem gemeinsam geführten, wöchentlich aktualisierten und öffentlich ausgehängten Terminkalender bekannt gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Schiene ====&lt;br /&gt;
Neben [[Semest]] und [[Óstino]] ist Tulis einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte [[Sagradien]]s. Der große Kopfbahnhof [[Estación Tules Central|Tules Central]] (früher ''Estación de Vernet'') fungiert als Hauptbahnhof der Stadt und ist an die Schnellbahnstrecken nach [[Duerez]] über [[Artir]] und nach [[Semest]] sowie an die U-Bahnlinien 2, 3 und 4 angebunden. Bedeutende Personenverkehrsbahnhöfe sind ferner [[Estación Tules Ostiniense|Tules Ostiniense]] im Osten, [[Estación Tules Norte|Tules Norte]] im Norden und [[Estación Tules Albet|Tules Albet]] am [[Porto de Tules Albet|neuen Hafen]] im Süden sowie der Flughafenbahnhof [[Estación Tules Aeroporto|Tulis Aeroporto]]. Außerdem existiert ein großer Güterbahnhof [[Estación Tules Este|Este]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autobahn ====&lt;br /&gt;
Tulis ist an die Westautobahn A2 Richtung [[Semest]], die Autobahn A6 Richtung [[Duerez]] sowie die A11 Richtung [[Sollar]] und [[Sancristo]] angebunden. Nördlich von Tulis verläuft zudem die Autobahn A14 von [[Marcan de Perin]] nach [[Nalcaz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugverkehr ====&lt;br /&gt;
Mit dem internationalen [[Tules Sacâu Aeroporto]] (TLS) verfügt die Stadt über den nach [[Semest]] und [[Ostino]] drittwichtigsten Luftverkehrsknoten Sagradiens. Der Flughafen befindet sich zum größten Teil auf dem Gebiet der Stadt [[Sacâu de Barregat]] südlich von Tulis sowie auf dem Gebiet kleinerer Gemeinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Billigfluglinien nutzen den kleineren [[Aeroporto de Tules Fornat]] (FNT) zwischen den Städten [[San Vicente del Fornat]] und der Stadt [[Freúte]] im Norden von Tulis. Auch der [[Aeroporto de La Cordí|Flughafen]] von [[La Cordí]] (LCD) ist von Tulis aus leicht zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nahverkehr ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Tulis-Metro.jpg|thumb|U-Bahn-Netz der [[Metropolitana Tulinêsa]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nahverkehrsnetz der Stadt besteht aus der [[Metro Tùles]], die bis vor kurzem aus drei Linien bestand, einem Busnetz, drei Straßenbahnlinien sowie einem S-Bahnnetz in die Vororte der Stadt. Zuletzt wurde eine vierte Metro-Linie gebaut, die den Bahnhof Ostiniense über die Neue Universität und Bernabêu mit dem Bahnhof Monteverde im Süden der Stadt verbindet und ihren Endpunkt schließlich am Flughafen Tulis-Sacâu hat. Zu den Metrolinien M3 und M4 bestehen zudem Zubringerlinien aus den Vororten, die als ''Intermetro''-Strecken bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Metrolinien in Tulis =====&lt;br /&gt;
* M1 (Linia Vertical)	Seza – Norte – Celusanto – Monte Círio – Sur – Albet	&lt;br /&gt;
* M2 (Linia Horizontal)	Natxaret / Porto – Bernabêu-Vernet – Estádiu de Illón – San León / Ostiniense &lt;br /&gt;
* M3 (Linia Diagonal)	Illária / Campo d. Cruce – Celusanto – Bernabéu-Vernet – Esplanat – Saniesta  &lt;br /&gt;
* M3 Intermetro		Laxón – Francovil – ... – Saniesta – Montera – Ollar &lt;br /&gt;
* M4 (Linia Nova)	Verón – Ostiniense – Universitá Metropolitana – Bernabéu – Monteverde&lt;br /&gt;
* M4 Intermetro		Santa Marguerita – Noveos Barries – ... – Cellar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Seefahrt ====&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über einen größten Seehäfen Sagradiens und der größte Hafen des Blaumeers. Der historische [[Porto Vellu]] im Norden des Hafengebiets wird heute fast ausschließlich als Yachthafen und für Freizeitschiffe genutzt. Der neuere Industriehafen in Tulinola ([[Porto Autónomo de Tules]]) wurde 1992 durch den [[Porto de Albet]] (Novo Porto) im Süden erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Tulis gliedert sich heute in sechs ''Stadtbezirke'' (''Distritōes Aministrativōes'') mit jeweils drei bis sieben (historischen) ''Stadtvierteln'' (''Barríes'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bezirke und Stadtviertel ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte-Tulis-Stadtplan.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I ([[Citá Vella]]):&lt;br /&gt;
* [[Navale]] (mit den ''Islas Históricas'')&lt;br /&gt;
* [[Monte Círio]]&lt;br /&gt;
* [[Trástulo]] &lt;br /&gt;
* [[Trêis Torres]]&lt;br /&gt;
* [[San Matêu]]&lt;br /&gt;
* [[Natxaret]]&lt;br /&gt;
* [[Campes]]&lt;br /&gt;
II (Gran'Cientro):&lt;br /&gt;
* [[Valéria]]&lt;br /&gt;
* [[Bernabêu i Santangel]] (mit [[Vernet]])&lt;br /&gt;
* [[Les Granes]]&lt;br /&gt;
* [[Tulinola]] (mit [[Les Marines]])&lt;br /&gt;
III (Norte):&lt;br /&gt;
* [[Norte-Samareste]]&lt;br /&gt;
* [[Francovil]]&lt;br /&gt;
* [[Illária]]&lt;br /&gt;
IV (Nort-Este):&lt;br /&gt;
* [[Seza]]&lt;br /&gt;
* [[Novoes Barries]]&lt;br /&gt;
* [[Santária]]&lt;br /&gt;
V (Este):&lt;br /&gt;
* [[Santa Marí]]&lt;br /&gt;
* [[Verón]]&lt;br /&gt;
* [[Illón]]&lt;br /&gt;
* [[Saniesta]]&lt;br /&gt;
VI (Sur):&lt;br /&gt;
* [[Juvante]] (mit [[Monte Esplanat]])&lt;br /&gt;
* [[Monteverde]]&lt;br /&gt;
* [[Albet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders beliebte Szeneviertel von Tulis gelten die Universitätsstadt im Barrí [[Trástulo]], der Nordteil des Bezirks [[Les Granes]], [[Les Marines]] im alten Arbeiterbezirk [[Tulinola]] und die historische Altstadt in [[Navale]]. Die Hafen- und Strandgebiete in [[Francovil]] und im Norden von [[Illária]] gelten dagegen als klassische Nobelviertel der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Tulis verfügt über vier wissenschaftliche Hochschulen. Die 1232 durch päpstliche Bulle gegründete [[Universitá de Tùles Celusanto]], benannt nach der ''Eglêsia Santa María del Celu Santo'', ist eine der ältesten Hochschulen Europas und ist heute eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Ihre Hauptgebäude hat die von ihren Mitgliedern als „la Sêiniora“ bezeichnete Celusanto-Universität am Rande des ''Parc Santori'' im tulinesischen Stadtteil [[Trástulo]]. Neben der Celusanto-Universität besteht die als „la Nova“ bezeichnete [[Universitá Metropolitana de Tùles]] auf der ''Isla Universitária'' im Süden des Stadtteils [[Santária]]. Außerdem verfügt Tulis über eine [[Polytechnische Universität Tulis|Polytechnische Universität]] sowie die [[Academía del Arte de Tules]], die als eine der traditionsreichsten Kunsthochschulen überhaupt gilt und bis zu den Meistern der tulinesischen Renaissance zurückreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Städte in Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Heinrich_I._von_Portugal&amp;diff=38566</id>
		<title>Heinrich I. von Portugal</title>
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		<updated>2017-12-10T00:06:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:DomHenrique.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
'''Heinrich von Sántori''' (sagr. ''Don Enrico'', port.: ''Dom Henrique'') (*1510; †1580), genannt ''„der Kardinalkönig“'' (port.: ''Cardeal Dom Henrique''), war als '''Heinrich I.''' neunzehnter König von Portugal (1578-1580). Er war der fünfte und letzte portugiesische Herrscher aus dem [[Haus Santori]] und folgte seinem Großneffen [[Sebastian I.]] nach, für den er von 1562 bis 1568 die Regentschaft innegehabt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Enrìc António de Sántori war der jüngste Sohn von König [[Manuel I. von Portugal]] und dessen Frau [[Katharina von Sagradien]], [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]]. Seine älteren Brüder waren [[David I.]], der 1509 selbst [[König von Sagradien]] und 1521 von Portugal wurde, [[Danadier de Sántori, Fürst von Valier]] und [[Johann III. von Portugal|Johann]], der 1543 als König von Portugal nachfolgte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn als jüngstes Kind der königlichen Familie war von Beginn an die geistliche Laufbahn vorgesehen. Nachdem David I. 1521 portugiesischer König geworden war, machte er den jungen Bruder Heinrich zum Prior von Coimbra und danach mit erst 19 Jahren zum Erzbischof von Braga, ehe er 1545 Erzbischof von Évora wurde. 1557 folgte er als Abt der Königlichen Abtei von Alcobaça und wurde 1564 schließlich Erzbischof von Lissabon und Primas von Portugal. Als solcher war er der erste nicht im Land geborene. Bereits 1539 war er zum Generalinquisitor ernannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Bruders [[David I.]] 1543 wurde sein Bruder Johann als [[Johann III. von Portugal|Johann III.]] König von Portugal. Heinrich wurde nun Kardinal und 1561 päpstlicher Legat. Als Johann 1557 starb, war dessen Enkel und Nachfolger [[Sebastian I. von Cuentez|Sebastian]] gerade drei Jahre alt. Heinrich führte deshalb nach dem Tod von Sebastians Mutter von 1562 bis 1568 für seinen Großneffen die Regentschaft. Nachdem Sebastian 1578 ehe- und kinderlos in der [[Schlacht von Alcácer-Quibir]] gefallen war, bestieg Heinrich als letzter männlicher Angehöriger des Hauses Santori in Portugal selbst den portugiesischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Heinrichs Tod 1580 fiel Portugal an Spanien und errang erst 60 Jahre später unter König Johann IV. wieder seine Unabhängigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johann_III._von_Portugal&amp;diff=38565</id>
		<title>Johann III. von Portugal</title>
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		<updated>2017-12-10T00:03:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:JoaoIII.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
'''Johann III.''' (port. ''Dom João III''), genannt „der Fromme“ (''O Piedoso'' oder ''O Pio'') (* 6. Juni 1502 in Allécapo; † 11. Juni 1557 in Lissabon) war der fünfzehnte König von Portugal (1543-1557) und der zweite aus dem [[Haus Santori]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Zeit als Prinz ===&lt;br /&gt;
Joán de Sántori wurde 1502 als vierter Sohn von König [[Manuel I. von Portugal]] aus dem [[Haus Santori]] und dessen Frau [[Catarina de Sántori]] aus der sagradischen Linie des Hauses in Lissabon geboren. Seine Mutter war kurz zuvor zur sagradischen Königin ausgerufen worden, unterlag im Kampf um die Krone jedoch ihrem Onkel [[Peter I.]] von Salua, der sich an ihrer Statt zum sagradischen Monarchen erhob. Joán war zugleich ein Enkel der portugiesischen Prinzessin Beatrice d'Avis und jüngerer Bruder von [[David I.]], der 1509 als Nachfolger von Peter I. den sagradischen und 1521 schließlich als Thronfolger Manuels I. den portugiesischen Thron bestieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als sein Bruder David wuchs Johann nicht im liberalen Tulis auf, sondern wurde von katholischen Mönchen in Portugal erzogen, die ihn zu einem tiefgläubigen Mann machten. Als David I. dann 1521 den portugiesischen Thron beanspruche, kämpfte Johann an der Seite seines Bruders und wurde schließlich dessen Statthalter und Vizekönig in Portugal. Nach dem Tod seines Neffen [[Don Andrés Piero]] im Jahr 1534 folgte Johann seinem Bruder David als Präsumptiverbe der Krone nach und drängte in der Folge immer aktiver darauf, von David I. als Erbe eingesetzt zu werden. Härtester Konkurrent Johanns war sein Neffe [[Philipp von Valier|Philipp]], Sohn seines verstorbenen älteren Bruders [[Danadier von Valier]] und mit Davids ältester Tochter [[Johanna I.|Johanna]] verheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erbteilungsplan aus dem Jahr 1540 wurde Johann schließlich als Nachfolger Davids auf dem portugiesischen Thron benannt. Als David I. 1543 starb, bestieg Johann dementsprechend den Thron in Lissabon als König von Portugal, während seine Nichte [[Johanna I.]] und sein Neffe [[Philipp von Valier|Philipp]] gemeinsam den sagradischen Thron erbten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Johann III. ging als der König in die portugiesische Geschichte ein, der die Inquisition ins Land holte. Bereits Manuel I. hatte 1496, dem Beispiel der Katholischen Könige in Spanien folgend, die Juden aus Portugal vertrieben, gleichzeitig aber erlaubt, dass Juden, die zum christlichen Glauben übertraten, bleiben durften. Vermutlich hingen viele dieser „Neuen Christen“ (Cristãos-Novos), die ja nicht freiwillig zum katholischen Glauben übergetreten waren, insgeheim aber weiterhin ihrer alten Religion an. Johann III. beauftragte deshalb die Inquisition mit der Untersuchung der Glaubenspraktiken der „Neuen Christen“. In den nächsten 200 Jahren wurden in Portugal 1454 Personen von der Inquisition zum Tode verurteilt. Johann III. erlaubte zudem auch den Jesuiten, sich im Lande niederzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch konzentrierte sich Johann III. in der Nachfolge seines Bruders auf den Erwerb von überseeischen Kolonien. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes. 1545 wurde Salvador da Bahia Hauptstadt Brasiliens. Unter Johann III. wurden Aden, Diu, Celebes, Maskat und Sur erobert. Er verzichtete auf die Philippinen und sicherte dafür die Molukken. 1557 wurde Macao, die erste portugiesische Handelssiedlung im Kaiserreich China, gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 1525 heiratete Johann daher in Lissabon Katharina von Kastilien (* 14. Januar 1507; † 12. Januar 1578), Tochter von Philipp dem Schönen und der Johanna der Wahnsinnigen. Sie war somit auch eine Schwester des römisch-deutschen Kaisers Karl V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Katharina hatte er folgende Kinder:&lt;br /&gt;
* Alfons (* 1526; † 1526)&lt;br /&gt;
* Maria (* 15. Oktober 1527; † 12. Juli 1545), durch Heirat Königin von Spanien ∞ 1543 Philipp II., König von Spanien&lt;br /&gt;
* Isabella (* 1529; † 1529)&lt;br /&gt;
* Beatriz (* 1530; † 1530)&lt;br /&gt;
* Emanuel (* 1531; † 1537)&lt;br /&gt;
* Philipp (* 1533; † 1539)&lt;br /&gt;
* Dionysos (Dinis) (* 1535; † 1537)&lt;br /&gt;
* [[Johann Manuel von Portugal|Johann Manuel]] (* 1537; † 1554), Kronprinz von Portugal, ∞ 1552 Johanna von Spanien (1535–1573)&lt;br /&gt;
* Anton (* 1539; † 1540)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Söhne von König Johann III. vor diesem starben, folgte ihm sein Enkelsohn [[Sebastian (Portugal)|Sebastian I.]] auf dem portugiesischen Thron nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Peter_von_Sagradien&amp;diff=38564</id>
		<title>Peter von Sagradien</title>
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		<updated>2017-12-09T23:59:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Ercole dEste.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Peter von Sagradien''' (*1456; †1515) war der jüngere Bruder von König [[Philipp VI.]], [[Herzog von Corar]] (1471-1502) und als Ehemann von [[Antonia von Salua]] seit 1498 Herr der [[Saloanischen Lande]] (bis 1515, bis 1499 Mitregent) und damit Begründer der [[Haus Santori|Santori-Dynastie]] im Süden Mikoliniens. Nach dem Tod seines Bruders und danach seines kinderlosen Neffen [[Philipp VII.]] riss er 1502 anstelle seiner Nichte [[Catarina de Sántori|Katharina]] den sagradischen Thron an sich und war bis zu seiner Abdankung im Jahr 1509 [[König von Sagradien]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Don Piero Andrés Alexandro de Sántori wurde 1456 als jüngster gemeinsamer Sohn des tulinesischen Regenten [[David de Sántori]] und der sagradischen Prinzessin [[Isabel de Vesaey]] in [[La Cordí]] geboren. Er war damit ein Enkel sowohl [[António de Sántori]]s, als auch des sagradischen Königs [[Philipp V.|Philipps V.]] aus dem [[Haus Vesaey]]. Peters älterer Bruder war Filipe, der nach dem Tod [[Philipp V.|Philipps V.]] 1457 als [[Philipp VI.]] zum sagradischen König proklamiert wurde und nach dem Tod des Vaters 1568 die Regentschaft antrat. Wenige Stunden nach Peters Geburt war seine Mutter Isabel im Kindbett gestorben. Die Erziehung des Knaben übernahm daher seine Tante Joana. Piero wurde nach seiner Geburt zum [[Herzog von Corar]] bestimmt und wuchs am Hof seines Bruders auf. Im Jahr 1480 heiratete Prinz Peter Johanna von Golen, die Tochter des Markgrafen [[Ludwig von Golen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konflikte mit seinem Bruder ===&lt;br /&gt;
In den [[Saloanische Kriege|Saloanischen Kriegen]] Philipps VII. übernahm Peter mehrere Kommandos, stellte sich in Friedenszeiten aber immer wieder gegen seinen Bruder. Als sich Peter im Jahr 1485 einem Adelsaufstand gegen seinen Bruder, der [[Schwurbruderschaft der Barone]] anschloss, die sich gegen die Machtpolitik des Königs richtete, kam es zum offenen Bruch, Piero wurde zeitweise als Gefangener seines Bruders festgesetzt und erst 1489 kam es zur Versöhnung. Zwischenzeitig kollaborierte Peter auch mit seinem Vetter [[Joán Prudente]], dem Oberhaupt der verfeindeten tulinesischen Linie des Hauses, die 1495 mit Joáns Sohn [[Manuel I. von Portugal|Manuel]] den portugiesischen Königsthron bestieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Saloanischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Bruder blieb bis zu dessen Tod 1491 angespannt. Als Philipp VI. starb, wurde dessen neunzehnjähriger Sohn [[Philipp VII.]] König von Sagradien. Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Philipp ein gutes Verhältnis zu seinem Onkel Piero, der bald zu einem wichtigen Berater des noch jungen Königs wurde. Piero war es auch, der Philipp schon rasch nach dessen Thronbesteigung dazu riet, die Kriege seines Vaters gegen Mikolinien wieder aufzunehmen. Nach dem Tod [[Philipp von Saséia|Herzog Philipps II. von Salua]] 1490 hatte Mikolinien einen neuerlichen Krieg gegen Macedi begonnen und die Herrschaft [[Isabel de Sántori]]s, der Schwester Peters I. und Witwe Philipps in Frage gestellt, die für ihren minderjährigen Sohn regierte. Nachdem Isabel zwischenzeitig durch mikolinische Truppen aus Macedi vertrieben worden war, konnten sagradische Truppen die Herrschaft Isabels wiederherstellen, verloren bis 1496 aber die Oberhand. Die Einnahme Macedis 1496 beendete das Regime Isabels und brachte die Stadt unter unmittelbare mikolinische Verwaltung. Erst 1497 konnte ein sagradisches Heer unter Führung Don Pieros die Stadt zurückerobern. Piero setzte eigenmächtig Isabels minderjährige Tochter [[Antonia von Salua]] als neue Herzogin ein, jedoch musste Isabel zustimmen, die Regentschaft an Piero abzutreten und ihm die Hand der noch minderjährigen Tochter zu geben. Die Hochzeit zwischen dem 42-jährigen Piero und der erst sechzehnjährigen Antonia fand 1498 statt. Als es im Folgejahr zu einem neuen Krieg zwischen Sagradien und Mikolinien um das mikolinisch besetzte Golen kam, nahm Piero keine Rücksicht mehr auf Mikolinien und übernahm auch offiziell von Antonia die Herrschaft und den Herzogstitel. Die Saloanischen Lande gehörten seither zum Imperium der Sántori.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung in Sagradien ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1502 starb Peters Neffe König [[Philipp VII.]] im Alter von 30 Jahren nach einem Reitunfall und hinterließ keine Kinder, die ihm hätten nachfolgen können. Seine Schwester [[Catarina de Sántori]] beanspruchte die Nachfolge. Der Hochadel aber stellte sich gegen Katharina, die mit [[Manuel I. von Portugal]] verheiratet war, und schloss ein Bündnis mit Piero, der schließlich ein Heer rüstete und noch im Jahr 1502 nach Sagradien zog und gewaltsam den Thron an sich riss. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen die portugiesischen Truppen durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. Doch hatte er mit ständigen Rebellionen und Aufständen des Adels in der Provinz des Reiches, u.a. gegen den [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]] zu kämpfen, der sich als Anführer der Rebellion etablierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Saloanischer Krieg ===&lt;br /&gt;
Nach Peters Krönung zum sagradischen König übernahm Peters Cousine Fürstin [[Johanna von Santori]] die Regentschaft in Macedi, während Piero in Kriege in Sagradien verwickelt war. Die Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern Pieros, auch ''Saloanœs'' genannt, und den Getreuen Katharinas in Sagradien, die später als [[Lilienkriege]] bekannt wurden, versuchte Mikolinien zu nutzen, das 1503 erneut Krieg um die Saloanischen Lande führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führte die Wende herbei. Nach erneuten Kämpfen schloss Peter mit [[Aquim II. von Mikolinien]] schließlich den [[Friede von Sáloa|Friedensvertrag von Salua]], der die seit 1477 andauernden [[Saloanische Kriege|Saloanischen Kriege]] um die Herrschaft im Süden der mikolinischen Halbinsel beendete. Damit konnte sich das Haus Santori offiziell und dauerhaft die Herrschaft über die Saloanischen Lande sichern, musste die Pfandschaften in [[Lukien]] und [[Pirania|Südpiranien]] aber an die mikolinische Krone zurückgeben. Auch [[Féiroa]] wurde abgetreten, kam aber bereits zwanzig Jahre später wieder unter santorische Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abdankung und Rückzug nach Macedi ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Antonia von Saluas heiratete Peter, der selbst noch immer ohne ehelich geborene Kinder war, 1507 in dritter Ehe Marie de Lorraine, die Tochter Herzog Renés II. von Lothringen aus dem Haus Vaudémont, die aber nur wenige Monate nach der Hochzeit bereits starb, sodass Peter ohne Erben blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Resultat dieser Situation und aufgrund neuerlicher Aufstände in Mikolinien entschloss sich Peter im Jahr 1508/09 schließlich zu einem Frieden mit der portugiesischen Linie des Hauses Santori. Im [[Vertrag von Vérisa]] erkannte er Katharinas 17-jährigen Sohn [[David I.|David]] als Thronfolger an. Wenig später wurde er schließlich durch eine neuerliche Rebellion zur Abdankung zugunsten Davids gezwungen. Peter selbst kehrte nie wieder nach Sagradien zurück, sondern residierte fortan in [[Macedi]] und war als [[Herzog von Salua]] bekannt. Hier überließ er die Regierungsgeschäfte weitgehend einem Rat von saloanischen Adligen und lebte ein zurückgezogenes Leben. 1514 erkrankte er schwer und zog sich nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten [[Maria von Arvelate]] wenige Monate später ganz aus der Regierung zurück. Nach der Emanzipation König Davids I. von seinen Eltern kam es 1514 zur endgültigen Versöhnung zwischen David und Peter. Beide schlossen schließlich 1515 den [[Vetrag von Alvat]], in dem die Aussöhnung auch offiziell wurde und Peter seine Nachfolgerechte in Macedi an die Nachkommen seines Großneffen David und seiner Tochter Luísa übertrug. 1515 schließlich wurde David und Luísas Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Piero|Andreas Peter]] geboren und Peter wurde als Taufpate bestimmt. Da er selbst keine Aussicht mehr auf eigene Kinder hatte, bestimmte Peter gemäß dem Vertrag von Alvat sein neues Enkelkind, den Infanten von Sagradien, zum Nachfolger in den Saloanischen Landen. Im Gegenzug legitimierte David I. Peters uneheliche Kinder [[Philipp von Veracrucia]] und [[Antonia von Macedi]]. Letztere wurde später selbst Statthalterin des Königs in Macedi. Peter zog sich auf sein Landgut ''Vil-de-Mer'' an der südmikolinischen Atlantikküste zurück, wo er wenige Wochen später bereits im Alter von 59 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_VII.&amp;diff=38563</id>
		<title>Philipp VII.</title>
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		<updated>2017-12-09T23:52:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:PhilipDeCroy.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Philipp VII.'''  (*1472, †1502) aus der Herrscherdynastie der [[Sántori]] war [[König von Sagradien]] (1491-1502). Als Sohn [[Philipp VI.|Philipps VI.]] war er der zweite Sántori auf dem sagradischen Thron. Sein kinderloser Unfalltod im Jahr 1502 stürzte das Land in einen mehrere Jahre andauernden Thronfolgestreit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Philipp Maria Alfons von Santori wurde 1472 in Tulis als Sohn von [[Philipp VI.]] und seiner Frau Beatrix von Portugal geboren. Er erhielt den Titel eines [[Herzog von Sesín|Herzogs von Sesín]] und eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] und wurde als Infant zum Thronfolger erzogen. Bereits im Alter von siebzehn Jahren heiratete Philipp die fünf Jahre ältere Habsburgerprinzessin Katharina, die Schwester Kaiser Maximilians I. Damit sollte ein gegen Frankreich gerichtetes Bündnis mit den Habsburgern besiegelt werden. Die Ehe gestaltete sich jedoch schwierig, schien der junge Prinz doch wenig von seiner deutlich älteren Frau angetan zu sein. So blieb die Ehe auch kinderlos. Als einziges überliefertes Kind Philipps VII. ist der illegitime Sohn [[Don Miquel de Sántori]] bekannt, der aus einer außerehelichen Verbindung mit Anastásia de Carbilard stammte. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1491 bestieg der Neunzehnjährige als Philipp VII. den sagradischen Thron. Bereits zuvor war er von seinem Vater auch als Nachfolger im [[Comitat Tulis]] designiert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saloanische Kriege ===&lt;br /&gt;
Von Beginn an stand Philipps Herrschaft unter dem Zeichen der antimikolinischen Allianz mit dem [[Haus Salua]] sowie des antifranzösischen Bündnisses mit den Habsburgern. 1492 nahm Philipp die [[Saloanische Kriege|Saloanischen Kriege]] seines Vaters wieder auf und fiel mit einem Heer in [[Kont]] ein, drang bis nach [[Macedi]] vor, verlor 1494 aber in [[Joçaléia]] und musste sich zurückziehen. Gleichzeitig drangen mikolinische Truppen auf sagradischen Boden vor und besetzten [[Golen]]. Nach der Einnahme Macedis durch mikolinische Truppen 1496 landete Philipp in Lukien und besiegte den mikolinischen König [[Heinrich II. von Mikolinien|Heinrich II.]] in zwei entscheidenden Schlachten bei [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Mit seiner Tante [[Isabel de Sántori]] als Regentin im Herzogtum konnte Philipp nach wie vor großen Einfluss auf die saloanischen Herrschaftsgebiete nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heilige Liga ===&lt;br /&gt;
1495 schloss Philipp mit Kastilien, Aragón, England, Venedig, Mailand, dem Papst und dem Haus Habsburg die Allianz der Heiligen Liga gegen Frankreich. Dadurch erhofften sich Philipp VII. und sein leitender Minister, der [[Joán Batista Marqués von Cavalla|Marqués de Cavalla]], die Eroberung von Teilen der [[Bretagne]]. Als Ergebnis des Krieges gewann Sagradien die Oberhoheit über die vorher zu Frankreich gehörenden Teile Flanderns, womit der Grundstein für das europäische Reich seines späteren Nachfolgers David I. gelegt wurde, konnte sich in der Bretagne aber nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolge ===&lt;br /&gt;
Anders als sein Vater zeigte Philipp VII. wenig Interesse für die Künste und Wissenschaften und sah sich viel eher in der Tradition mittelalterlicher Könige. Er war ein begeisterter Reiter und veranstaltete des öfteren Ritterturniere, an denen er auch selbst teilnahm. Eines dieser Turniere sollte ihm schließlich zum Verhängnis werden. Als Philipp 1502 bei einem Turnier von Pferd fiel, war er so schwer verwundet, dass er den Leiden nach wenigen Tagen erlag und im Alter von 30 Jahren starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er ohne Kinder geblieben war, stürzte sein Tod das Imperium der Sántori in eine ernsthafte Krise. Es kam nun zu einem blutigen Machtkampf zwischen den verfeindeten Linien des Hauses. Als ältere Schwester Philipps meldete [[Catarina de Sántori]] Ansprüche auf die Krone an. Da sie jedoch mit [[Manuel I. von Portugal]], Anführer der verfeindeten tulinesischen Linie des Hauses, verheiratet war, die nicht vom Königshaus Vesaey stammte, wurden ihre Ansprüche von Teilen des Adels zurückgewiesen, der eine Doppelmonarchie fürchtete. Stattdessen schwang sich nun Philipps Onkel [[Peter I.|Piero]], [[Herzog von Corar]] und [[Herzog von Salua]] zum Widersacher Katharinas auf und sicherte sich mithilfe des Adels die Krone, die er jedoch 1509 wieder hergeben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Carles_dels_Vigues,_Conte_de_Biniar&amp;diff=38562</id>
		<title>Carles dels Vigues, Conte de Biniar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Carles_dels_Vigues,_Conte_de_Biniar&amp;diff=38562"/>
		<updated>2017-12-09T23:51:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:WilhelmRoggendorf.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
'''Carles Octávio de las Vegas i Monferrat, Conte de Biniar''' (*1458, †1513) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Adliger, Feldherr und Staatsmann. Er war [[Graf von Biniar]] (1478-1513) und [[Herzog von Bordez]] (1510-1513), zweiter Ehemann von [[María de Sántori]] sowie führender Staatsmann in den ersten Jahren der Regentschaft von [[David I.]]. Nach der sogenannten ''Biniar-Affäre'', einer angeblichen Verschwörung Biniars gegen den König, wurde er festgenommen, des Hochverrats angeklagt und schließlich hingerichtet. Er war der Vater von [[Joán de las Vegas, Conte de Biniar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herkunft ====&lt;br /&gt;
Carles Octávio de las Vegas wurde im Jahr 1458 als einziger Sohn von [[Luis de las Vegas, Conte de Biniar]] und seiner Frau Orella de Monferrat geboren. Obwohl seine Eltern zum Zeitpunkt seiner Geburt nicht verheiratet waren, wurde Carles de Biniar von seinem Vater als legitim anerkannt, da dieser über keine weiteren Erben verfügte. Die Legitimität Carles de Biniars wurde daraufhin auch durch ein königliches Edikt anerkannt, nachdem Luis de Biniar sich für das neue [[Sántori]]-Königtum eingesetzt hatte. Auf Vermittlung seines Onkels, des [[Bischof von Guillard]] hin, heiratete Jakob 1485 Antónia de Monblanquet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufstieg und Sturz ====&lt;br /&gt;
Carles de Biniar stand zunächst in Diensten des sagradischen Königs [[Philipp VII.]], nach dessen frühem Tod im Jahr 1502 und dem Kampf zwischen seiner Schwester [[Katharina von Sagradien]] und seinem Onkel [[Peter von Sagradien]] um den Thron, zögerte Carles de Biniar zunächst und schloss sich keiner der beiden Seiten an. Nach dem Erfolg Peters aber in der [[Schlacht von Munir]] im Jahr 1503 wurde Biniars zögerliche Haltung vom neuen König als Gegnerschaft interpretiert und Biniar verlor seine Ämter am Hof. Als Reaktion darauf schloss sich Biniar der Opposition gegen Peter von Sagradien an und schwor Katharina von Sagradien und ihrem Ehemann [[Manuel I. von Portugal]] seine Treue. Er stand in der Folge in Diensten von Manuels Statthalterin in Tulis, [[María de Sántori]], mit der er auch eine enge persönliche Verbindung aufbaute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1508 wurde er schließlich leitender Berater des neuen Audakgrafen [[David I.|David de Sántori]]. Als dieser 1509 [[König von Sagradien]] wurde, stieg Biniar mit ihm zum führenden Mann im Königreich auf. Das Verhältnis zwischen dem König und seinem wichtigsten Minister blieb aber nicht spannungsfrei und wurde vor allem durch Biniars Beziehung zu Davids Tante [[María de Sántori]] beeinflusst. Als Biniar Maria im Jahr 1510 heiratete, ohne sich zuvor die Erlaubnis des Königs einzuholen, beeinträchtigte dies das Verhältnis zwischen beiden nachhaltig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später kam es zur sogenannten ''Biniar-Affäre'', in der der Graf beschuldigt wurde, an einer Konspiration gegn den König mitgewirkt zu haben. König David nutzte die Gelegenheit, um sich von seinem Stiefvater zu emanzipieren und ließ diesen fallen. Biniar wurde des Hochverrats angeklagt und schließlich für schuldig befunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tod ====&lt;br /&gt;
Gegen den Protest seiner Tante Maria ließ David deren Mann 1513 hinrichten. Biniars einziger Sohn [[Joán de Biniar]] wiederum, der ein enger Freund Davids war, blieb dem König treu und trat später in die Fußstapfen seines Vaters als wichtiger Staatsmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Bordez]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Feldherr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Jo%C3%A1n_dels_Vigues,_Conte_de_Biniar&amp;diff=38561</id>
		<title>Joán dels Vigues, Conte de Biniar</title>
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		<updated>2017-12-09T23:41:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:VespasianoGonzaga.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Joán António de las Vegas i Sancristo, Conte de Biniar''' (*1489, †1554) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Feldherr, Staatsmann, [[Graf von Biniar]] und [[Herzog von Bordez]] (1513-1554). Als Sohn von [[Carles de Biniar]] und enger Vertrauter König [[David I.|Davids I.]] war er unter anderem Feldherr im Krieg um Portugal (1521-1524), [[Vizekönig von Portugal]] (1525-1529) sowie Statthalter Davids in den [[Saloanischen Landen]] (1529-1536). Er gilt als einer der herausragenden militärischen und diplomatischen Diener der sagradischen Krone im 16. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herkunft und Jugend ====&lt;br /&gt;
Joán António de las Vegas war der Sohn von Graf [[Carles de Biniar]] aus dessen erster Ehe mit Antónia de Monblanquet. Seine ersten Lebensjahre verbrachte er gemeinsam mit [[David I.|Prinz David von Sántori]] am Hof von Regentin [[María de Sántori]] in Tulis und genoss dieselbe Ausbildung wie der Prinz. In den sogenannten [[Lilienkriege]]n um das Erbe Philipps VII. stand Joáns Vater auf Seite der legitimen Königin [[Katharina I.]] und ihrem Mann [[Manuel I. von Portugal]] unterstützte diese in ihrem Kampf gegen [[Peter von Sagradien]]. Spätestens seit 1507 unterhielt Carles von Biniar eine Affäre mit [[María de Sántori]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Abdankung Peters von Sagradien im Jahr 1509 wurde Katharinas Sohn [[David I.|David]] neuer König und Joáns Vater [[Carles de Biniar]] stieg zum leitenden Minister auf. Auch der junge Joán António trat nun in den Dienst seines Jugendfreundes und nunmaligen Königs. Eine ernste Belastung erfuhr diese Beziehung 1512 nach der sogannten ''Biniar-Affäre'', die den Grafen stürzte und ihn des Hochverrats gegen den König beschuldigte. Trotz einem Vater-Sohn-ähnlichen Verhältnis zwischen Carles de Biniar und dem König und trotz dessen Freundschaft mit Carles' Sohn Joán António ließ David seinen Minister zunächst verhaften und anschließend hinrichten. Dennoch blieb Joán António, der zeitweise selbst um sein Leben fürchten musste, im Dienst des Königs und wurde für seine Treue wenig später mit der Hand von Davids Schwester Eleonore von Sagradien belohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Statthalterschaften ====&lt;br /&gt;
Für seinen Schwager zog Joán António in mehrere Kriege und war nach dem Tod Manuels I. von Portugal 1521 als Generalleutnant der sagradischen Truppen an der Invasion Portugals durch sagradische Truppen beteiligt, die für David I. den portugiesischen Thron sichern sollte. Nach der erfolgreichen Inbesitznahme Portugals wurde Joán António schließlich 1525 zum [[Vizekönig von Portugal|Vizekönig Davids in Portugal]] berufen. Dieses Amt übte er bis 1529 aus, ehe er anstelle von Davids minderjährigem Sohn [[Don Andrés Piero]] zum Statthalter in den [[Saloanischen Landen]] bestellt wurde. Auch nachdem Andrés Piero für mündig erklärt worden war und die Regentschaft in seinen Herzogtümern selbst übernahm, blieb Joán de Biniar zunächst als Berater in Macedi, ehe er nach dem Tod Andrés Pieros 1534 erneut das Amt übernahm.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Minister ====&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Sagradien 1536 wurde Joán de Biniar Mitglied des königlichen Rates und einer der wichtigsten Minister des Königs. In dieser Funktion verblieb er auch unter Davids Nachfolgerinn [[Johanna I.]] bis zu seinem eigenen Tod im Jahr 1554.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Ostino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Feldherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Statthalter der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Vizekönig von Portugal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Katharina_von_Sagradien&amp;diff=38560</id>
		<title>Katharina von Sagradien</title>
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		<updated>2017-12-09T23:35:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Nachkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:MaryTudorFrance.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Catarina de Sántori''' (*1473, †1515) war eine Prinzessin des [[Sagradien|sagradischen]] Königshauses der [[Sántori]]. Als Ehefrau ihres Vetters [[Manuel I. von Portugal|Manuel I.]] war sie seit 1489 [[Conte|Audakgräfin von Tulis]] und seit 1495 Königin von Portugal. Seit 1502 bis zu ihrem Tod war sie als '''Katharina I.''' [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]] aus eigenem Recht. Nach dem Tod ihres Bruders [[Philipp VII.]] wurde sie als seine nächste lebende Verwandte zur Königin ausgerufen, konnte sich aber nicht gegen ihren Onkel [[Peter von Sagradien]] durchsetzen. Nach dessen Abdankung 1509 wurde ihr Sohn [[David I.]] König von Sagradien. Außerdem war sie Mutter der beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann III.]] und [[Heinrich I. von Portugal|Heinrich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ehe ===&lt;br /&gt;
Katharina von Santori war die älteste Tochter des sagradischen Königs [[Philipp VI.]] und seiner Frau Beatrice von Portugal. Ihr jüngerer Bruder war [[Philipp VII.]], der nach dem Tod des Vaters im Jahr 1491 [[König von Sagradien]] wurde, mit seiner Frau Katharina von Habsburg aber selbst keine ehelichen hatte. 1489 heiratete Katharina ihren 20-jährigen Vetter [[Manuel I.|Manuel de Sántori]], einen Sohn [[Joán Prudente]]s und Beatrix von Portugals. Dieser folgte 1495 seinem Großonkel und Schwager Johann II. auf dem portugiesischen Thron nach und begründete die Herrschaft des [[Haus Santori|Hauses Sántori]] auf der iberischen Halbinsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehe zwischen Katharina und Manuel war bereits in Kindertagen vereinbart worden, um die beiden Linien des Hauses zu vereinigen. Aus der Ehe der beiden Santori gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter der spätere sagradische und portugiesische König [[David I.]] und die beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann]] und [[Heinrich von Portugal|Heinrich]], allerdings ist die Legitimität des Letzteren unsicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die Krone ===&lt;br /&gt;
Nach der Thronbesteigung in Portugal residierten Manuel und Katharina in Lissabon und setzten Manuels Schwester [[María de Sántori]] und ihren Mann [[Filipe de las Marcas]] als Statthalter im [[Comitat Tulis]] ein. In Portugal war Katharina bald sehr beliebt und als Königin angesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem dramatischen Unfalltod ihres Bruders [[Philipp VII.]] im Jahr 1502 kam es schließlich auch in Sagradien zum Erbfall. Als älteste Tochter Philipps VII. und nächste erbberechtigte Verwandte des toten Monarchen wurde Katharina nun von vielen als legitime [[Königin von Sagradien]] angesehen. Gegen diese Ansprüche rebellierte aber ein Teil des Hochadels, der eine Doppelmonarchie mit Zentrum in Lissabon fürchtete. Stattdessen wurde Prinz [[Peter von Sagradien]], dem [[Herzog von Salua]] und letzten lebenden Bruder [[Philipp VI.|Philipps VI.]] die Krone angeboten. Was folgte, war ein Erbfolgekrieg innerhalb des Hauses Sántori zwischen der sagradischen und der portugiesischen Linie des Hauses. Noch im Jahr 1502 zog Peter von Macedi aus nach Sagradien und riss gewaltsam den Thron an sich. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Manuel und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge gelang es der Titularkönigin und ihrem Mann in mehreren Versuchen nicht, den sagradischen Thron zu erobern. Zeitweise musste das Paar auch ihre Bastion in [[Tulis]] aufgeben und sich nach Portugal zurückziehen. Allerdings konnte Peter von Sagradien von der Schwäche seiner Kontrahenten nicht dauerhaft profitieren, da er keinen Erben hatte und zudem wiederholt in Auseinandersetzungen in Mikolinien verwickelt war. Nachdem 1506 der [[Dritter Saloanischer Krieg|Dritte Saloanische Krieg]] ausgebrochen war und Manuel zu einem neuerlichen Feldzug rüstete, musste Peter geschwächt auf sein Königreich verzichten. Im [[Vertrag von Vérisa]] im Jahr 1508 einigte er sich mit Manuel und Katharina auf ein Bündnis gegen [[Mikolinien]] und eine Kompromisslösung in Sagradien, mit der auch die Stände einstweilen leben konnten: Anstelle Katharinas und Manuels sollte deren 17-jähriger Sohn [[David I.|David]] als König anerkannt werden, wodurch die Kronen Sagradiens und Portugals vorerst getrennt bleiben konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensabend ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1509 dankte [[Peter von Sagradien]] als König ab und übergab seine Herrschaft an Katharinas Sohn [[David I.|David]], der als 18-Jähriger den Thron bestieg. Dieser erkannte seine Mutter zwar als Königin und Mitregentin an, verweigerte ihr de facto aber jede Teilhabe an der Regentschaft. Nachhaltig beschädigt wurde das Verhältnis zwischen beiden, nachdem Manuel zeitweise den Vertrag von Vérisa widerrufen hatte, um die Mitregentschaft seiner Frau in Sagradien zu bewirken, was aber scheiterte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina betrat Sagradien nicht wieder und starb 1515 in Lissabon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Aus der 1489 geschlossenen Ehe Katharinas mit [[Manuel I. von Portugal]] gingen zahlreiche Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* [[David I.|David]] (*1491, †1543), als '''David I.''' [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal]] (1521-1543) &lt;br /&gt;
* Filipe (*1494, †1512), Herzog von Viseu &lt;br /&gt;
* [[Danadier de Valier|Danadier]] (*1495, †1516), Fürst von Valier, Graf von Sagonte ∞ Anna von Vierna&lt;br /&gt;
* Miquel de la Pace (*1498, †1500)&lt;br /&gt;
* [[Johann III. von Portugal|Joán]] (*1502, †1557), Herzog von Corar und als '''Johann III.''' König von Portugal (1543-1557) ∞ Katharina von Kastilien&lt;br /&gt;
* Isabel (*1503, †1539) ∞ Karl V./I. von Spanien&lt;br /&gt;
* Beatrice (*1504, †1538) ∞ Karl III. von Savoyen&lt;br /&gt;
* Leonor (*1506, †1530) ∞ [[Joán de Biniar]]&lt;br /&gt;
* Alfonso (*1509, †1540), Kardinal&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. von Portugal|Enrico]] (*1510, †1580), Kardinal, Regent und als '''Heinrich I.''' König von Portugal (1578-1580)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Katharina_von_Sagradien&amp;diff=38559</id>
		<title>Katharina von Sagradien</title>
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		<updated>2017-12-09T23:34:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:MaryTudorFrance.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Catarina de Sántori''' (*1473, †1515) war eine Prinzessin des [[Sagradien|sagradischen]] Königshauses der [[Sántori]]. Als Ehefrau ihres Vetters [[Manuel I. von Portugal|Manuel I.]] war sie seit 1489 [[Conte|Audakgräfin von Tulis]] und seit 1495 Königin von Portugal. Seit 1502 bis zu ihrem Tod war sie als '''Katharina I.''' [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]] aus eigenem Recht. Nach dem Tod ihres Bruders [[Philipp VII.]] wurde sie als seine nächste lebende Verwandte zur Königin ausgerufen, konnte sich aber nicht gegen ihren Onkel [[Peter von Sagradien]] durchsetzen. Nach dessen Abdankung 1509 wurde ihr Sohn [[David I.]] König von Sagradien. Außerdem war sie Mutter der beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann III.]] und [[Heinrich I. von Portugal|Heinrich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ehe ===&lt;br /&gt;
Katharina von Santori war die älteste Tochter des sagradischen Königs [[Philipp VI.]] und seiner Frau Beatrice von Portugal. Ihr jüngerer Bruder war [[Philipp VII.]], der nach dem Tod des Vaters im Jahr 1491 [[König von Sagradien]] wurde, mit seiner Frau Katharina von Habsburg aber selbst keine ehelichen hatte. 1489 heiratete Katharina ihren 20-jährigen Vetter [[Manuel I.|Manuel de Sántori]], einen Sohn [[Joán Prudente]]s und Beatrix von Portugals. Dieser folgte 1495 seinem Großonkel und Schwager Johann II. auf dem portugiesischen Thron nach und begründete die Herrschaft des [[Haus Santori|Hauses Sántori]] auf der iberischen Halbinsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehe zwischen Katharina und Manuel war bereits in Kindertagen vereinbart worden, um die beiden Linien des Hauses zu vereinigen. Aus der Ehe der beiden Santori gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter der spätere sagradische und portugiesische König [[David I.]] und die beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann]] und [[Heinrich von Portugal|Heinrich]], allerdings ist die Legitimität des Letzteren unsicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf um die Krone ===&lt;br /&gt;
Nach der Thronbesteigung in Portugal residierten Manuel und Katharina in Lissabon und setzten Manuels Schwester [[María de Sántori]] und ihren Mann [[Filipe de las Marcas]] als Statthalter im [[Comitat Tulis]] ein. In Portugal war Katharina bald sehr beliebt und als Königin angesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem dramatischen Unfalltod ihres Bruders [[Philipp VII.]] im Jahr 1502 kam es schließlich auch in Sagradien zum Erbfall. Als älteste Tochter Philipps VII. und nächste erbberechtigte Verwandte des toten Monarchen wurde Katharina nun von vielen als legitime [[Königin von Sagradien]] angesehen. Gegen diese Ansprüche rebellierte aber ein Teil des Hochadels, der eine Doppelmonarchie mit Zentrum in Lissabon fürchtete. Stattdessen wurde Prinz [[Peter von Sagradien]], dem [[Herzog von Salua]] und letzten lebenden Bruder [[Philipp VI.|Philipps VI.]] die Krone angeboten. Was folgte, war ein Erbfolgekrieg innerhalb des Hauses Sántori zwischen der sagradischen und der portugiesischen Linie des Hauses. Noch im Jahr 1502 zog Peter von Macedi aus nach Sagradien und riss gewaltsam den Thron an sich. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Manuel und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge gelang es der Titularkönigin und ihrem Mann in mehreren Versuchen nicht, den sagradischen Thron zu erobern. Zeitweise musste das Paar auch ihre Bastion in [[Tulis]] aufgeben und sich nach Portugal zurückziehen. Allerdings konnte Peter von Sagradien von der Schwäche seiner Kontrahenten nicht dauerhaft profitieren, da er keinen Erben hatte und zudem wiederholt in Auseinandersetzungen in Mikolinien verwickelt war. Nachdem 1506 der [[Dritter Saloanischer Krieg|Dritte Saloanische Krieg]] ausgebrochen war und Manuel zu einem neuerlichen Feldzug rüstete, musste Peter geschwächt auf sein Königreich verzichten. Im [[Vertrag von Vérisa]] im Jahr 1508 einigte er sich mit Manuel und Katharina auf ein Bündnis gegen [[Mikolinien]] und eine Kompromisslösung in Sagradien, mit der auch die Stände einstweilen leben konnten: Anstelle Katharinas und Manuels sollte deren 17-jähriger Sohn [[David I.|David]] als König anerkannt werden, wodurch die Kronen Sagradiens und Portugals vorerst getrennt bleiben konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensabend ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1509 dankte [[Peter von Sagradien]] als König ab und übergab seine Herrschaft an Katharinas Sohn [[David I.|David]], der als 18-Jähriger den Thron bestieg. Dieser erkannte seine Mutter zwar als Königin und Mitregentin an, verweigerte ihr de facto aber jede Teilhabe an der Regentschaft. Nachhaltig beschädigt wurde das Verhältnis zwischen beiden, nachdem Manuel zeitweise den Vertrag von Vérisa widerrufen hatte, um die Mitregentschaft seiner Frau in Sagradien zu bewirken, was aber scheiterte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katharina betrat Sagradien nicht wieder und starb 1515 in Lissabon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Aus der 1489 geschlossenen Ehe Katharinas mit [[Manuel I. von Portugal]] gingen zahlreiche Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* [[David I.|David]] (*1491, †1543), als '''David I.''' [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal]] (1521-1543) &lt;br /&gt;
* Filipe (*1494, †1512), Herzog von Viseu &lt;br /&gt;
* [[Danadier de Valier|Danadier]] (*1495, †1516), Fürst von Valier, Graf von Sagonte ∞ Anna von Vierna&lt;br /&gt;
* Miquel de la Pace (*1498, †1500)&lt;br /&gt;
* Leonor (*1499, †1530) ∞ [[Joán de Biniar]]&lt;br /&gt;
* [[Johann III. von Portugal|Joán]] (*1502, †1557), Herzog von Corar und als '''Johann III.''' König von Portugal (1543-1557) ∞ Katharina von Kastilien&lt;br /&gt;
* Isabel (*1503, †1539) ∞ Karl V./I. von Spanien&lt;br /&gt;
* Beatrice (*1504, †1538) ∞ Karl III. von Savoyen&lt;br /&gt;
* Alfonso (*1509, †1540), Kardinal&lt;br /&gt;
* [[Heinrich I. von Portugal|Enrico]] (*1510, †1580), Kardinal, Regent und als '''Heinrich I.''' König von Portugal (1578-1580)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_I.&amp;diff=38558</id>
		<title>David I.</title>
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		<updated>2017-12-09T23:09:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:FedericoGonzaga1.jpg|thumb|250px|David I. (Portrait von Tizian)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David I.''' (von Sagradien) (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. [[Herzog von Salua]] [[Herzog von Macedi|und Macedi]] (1534-1543) und Herr der [[Saloanische Lande|Saloanischen Lande]] und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] (1508-1543). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Seine Herrschaftszeit vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und gilt als Auftakt der sagradischen [[Gran'Etá]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Jugend ===&lt;br /&gt;
David Alexander Johann Antoninus von Santori wurde im April 1491 im mikolinischen [[Plato]] geboren. Sein Vater war der [[Sántori]]-Prinz [[Manuel I. von Portugal|Manuel de Sántori]], dem [[Conte von Tulis]], Sohn [[Joán Prudente]]s und Beatrix' von Portugal. Seine Mutter [[Catarina de Sántori]] war die älteste Tochter König [[Philipp VI.|Philipps VI.]] von Sagradien und Schwester König [[Philipp VII.|Philipps VII.]], der wenige Monate nach Davids Geburt den Thron bestieg. David war damit u.a. ein Enkel [[Philipp VI.|Philipps VI. von Sagradien]] und ein Urenkel Eduards I. von Portugal und [[David de Sántori]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als David vier Jahre alt war, erbte sein Vater als Erbe des Hauses Avis die portugiesische Krone und setzte sich gegen seine Konkurrenten als König von Portugal durch. Philipp blieb zunächst in Tulis in der Obhut seiner Tante [[María de Sántori]]s, die zusammen mit ihrem Mann [[Filipe de las Marcas]] als Regentin im Tulinensischen Comitat fungierte. In Tulis erhielt David eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]]. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Philipp VII. an den Folgen eines Reitunfalls. Da er kinderlos geblieben war, beanspruchte Davids Vater Manuel von Portugal für seine Frau Catarina auch den sagradischen Thron, was von Teilen des sagradischen Hochadels aber zurückgewiesen wurde, die eine sagradisch-portugiesische Doppelmonarchie fürchteten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Katharina bildete sich daher eine schlagkräftige Opposition. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Piero]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Salua]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas und Manuels, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. Es folgte ein [[Lilienkriege|Erbfolgekrieg]] zwischen den Anhängern König Peters, den sogenannten ''Saloanœs'', und den Anhängern Catarinas und Manuels, den ''Portugués'' oder ''Catarinenses'', aus dem zunächst Peter von Sagradien erfolgreich hervorging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem siebzehnten Geburtstag im Jahr 1508 wurde David von Manuel I. offiziell die Regierung im Comitat Tulis übertragen. In der Folge kam es auch zu Versuchen einer Annäherung zwischen den Parteien, die aber zunächst scheiterten. Weil Peter selbst keine legitimen Nachkommen hatte, nahm David als Sohn Katharinas und Enkel [[Philipp VI.|Philipps VI.]] eine Schlüsselstellung in den Auseinandersetzungen ein. Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Mikolinien und anschließend mit dem saloanischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Saloanischen Landen. Als Peter 1508 erneut nach Macedi ziehen musste, um dort einen Aufstand niederzuschlagen und seine Herrschaft in Mikolinien zu sichern, kam es zur Einigung der verfeindeten Parteien. Im [[Vertrag von Vérisa]] setzte Peter schließlich seinen Großneffen David als Erben sowohl in Sagradien als auch in Macedi ein und sicherte sich so die Unterstützung der katharinarischen Partei gegen Mikolinien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas um den [[Carles de Biniar|Grafen von Biniar]] de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte uneheliche Tochter [[Antonia von Macedi]] festnahmen. David wiederum, der sich heimlich mit Piero in Verbindung gesetzt hatte, drängte auf eine Freilassung Antonias. Als Resultat musste Piero schließlich auf die Krone verzichten und dankte zugunsten Davids ab, der die beiden verfeindeten Linien des Hauses wieder zusammenführen sollte. Diese Lösung wurde schließlich auch von den sagradischen Ständen akzeptiert, die weiterhin skeptisch gegenüber einer Doppelmonarchie waren, die Trennung der Kronen zwischen Vater und Sohn aber akzeptierten. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Macedi zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Salua“ die mikolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Ausrufung  wurde David im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten [[Carles de Biniar]] zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Unter der Anleitung Biniars versuchte David, sich von seinem Vater und seiner Mutter zu emanzipieren und eine eigenständige Politik zu betreiben, worunter das Verhältnis zu seinen Eltern nachhaltig litt. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'' und erkannte sie als rechtmäßige Monarchin an. Er verbat seinen Eltern aber jede tatsächliche Teilhabe an der Regierung in Sagradien. Erst Katharinas Tod im Jahr 1515 beendete die unklare dynastische Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carles de Biniar erkannte als leitender Minister schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzte Biniar zunächst auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg, an dessen Seite Sagradien 1511 an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teilnahm. Biniar versuchte zudem, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als Kandidatin kam zunächst Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. Stattdessen ehelichte David 1512 die spanische Infantin [[Luise von Österreich]], genannt ''Luísa d'Austria'', die älteste Tochter Philipps des Schönen und Johannas der Wahnsinnigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Hochzeit mit Luísa emanzipierte sich David schließlich auch vom Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Die heimliche Hochzeit Biniars mit seiner Tante [[María de Sántori]] führte schließlich zum Bruch zwischen David und seinem leitenden Minister. Nachdem diesem Hochverrat vorgeworfen worden war, wurde er 1512 angeklagt und schließlich hingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Piero]] ein Sohn und Thronfolger hervor. Nach dem Tod Peters I. 1515 erbte der neugeborene Andrés Piero dem [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] gemäß nominell die mikolinischen Besitztümer, sodass Andrés Piero als [[Herzog von Salua]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Mikolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1529 [[Antonia von Macedi]], und danach sein Schwager [[Joán de Biniar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg um Portugal ===&lt;br /&gt;
1521 starb Davids Vaters [[Manuel I. von Portugal]] und David erbte als ältester Sohn den Thron. Damit wurden erstmals die sagradische und die portugiesische Krone in einer Hand vereint. Gegen diese Doppelmonarchie regte sich aber Widerstand in Portugal, wo der Adel fürchtete, ein Nebenland der Sántori-Monarchie mit Zentrum in Tulis zu werden. Es folgten mehrere Aufstände in Portugal, die Davids Truppen schließlich unter der Führung des Kommandanten [[Joán de Biniar]] niederschlagen konnten. Im Jahr 1524 war David endgültig als Herrscher in Portugal anerkannt. David war nun zu einem der wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Mikolinien. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt. Bis 1525 blieb er in Portugal und hielt dort Hof, ehe er seinen Schwager [[Joán de Biniar]] als Vizekönig zurückließ. Diesem folgte 1529 [[Alexandro Machiês, Conte de la Cordí]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg in Portugal hatte hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte. Diese Situation verhinderte auch, dass sich David 1532 gegen die Einverleibung des Herzogtums Bretagne ins Königreich Frankreich wehren konnte. Nach einem kurzen Krieg 1533/34 suchte David den Ausgleich mit Franz I. und einigte sich mit diesem schließlich auf die endgültige Teilung der Bretagne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de la Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David ließ als [[Conte von Tulis]] neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. Nachdem er schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat er sich zudem als Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte standen und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Niccolò Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das später als &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot; bezeichnet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glaube und Religionspolitik ===&lt;br /&gt;
Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur gingen einher mit einer insgesamt aufgeklärten Geisteshaltung und einer gewissen Offenheit in religiösen Dingen. Als Schüler der Humanisten Schiatti und van Stael galt er als Sympathisant der katholischen Reformbewegung des 15. Jahrhunderts. Zumal die verbreitete Kritik an der absoluten Autorität des Papstes kam Davids Interesse an Nicht-Einmischung Roms in inner-sagradische Angelegenheiten entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch suchte er politische Vorteile aus dem Bündnis mit dem Papsttum zu gewinnen. Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Damit legte er einen wichtigen Grundstein in der Ausbildung einer sagradischen Nationalkirche ([[Sagrikanismus]]). Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz anfänglichen Interesses an den Ideen der europäischen Humanisten und auch der frühen evangelischen Reformation sprach sich David deutlich gegen jede Form der &amp;quot;Häresie&amp;quot; aus und bekämpfte den aufkommenden Protestantismus in Sagradien, da er von diesem die dauerhafte Spaltung der Kirche und großes Übel für die Christenheit befürchtete. Zwar zeigte er anfänglich Verständnis für zentrale Anliegen wie die Kritik am Ablasswesen, die schlechte Ausbildung vieler Priester und die Verweltlichung der Kirche, doch lehnte er den Bruch der Protestanten mit der römischen Kirche ab. Mit der [[Reformatio Davidi]] (''Reformatio Sanctissimi Ecclesiae Nationis Sagradicae'') reagierte David 1529 auf die Missstände in der Kirche und die sich abzeichnende Glaubensspaltung in Europa. Darin reformierte er die Seelsorge grundlegend, ging gegen Simonie und Ämterhäufung vor, legte Regeln zur Verbesserung der Priesterausbildung fest und setzte eine stärkere Aufsicht und gegenseitige Kontrolle der Geistlichen durch regelmäßige Visitationen und Synoden fest. Damit gelang es David wesentliche Missstände, die als Auslöser der Reformationsbewegung gewirkt hatten, zu beseitigen, und wesentliche Neuerungen des Reformkonzils von Trient bereits vorwegzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite verpflichtete die Reformatio Davidi alle Untertanen auf die katholische Glaubenslehre und ließ keine abweichenden Formen mehr zu. Nachdem David zunächst noch gewillt war, den Protestanten im eigenen Herrschaftsgebiet weitgehende Toleranz entgegen zu bringen und sich für ein umfassendes Kirchenkonzil zur Beseitigung der Gegensätze einsetzte, zeigte er sich spätestens nach dem Erlass der Reformatio als heftiger Gegner der in seinen Augen zunehmend radikalisierten Reformationsbewegung und ging gegen Neugläubige hart vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Piero]] war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Mikolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Mikolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Philipp von Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Danadier de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Philipp und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es schließlich zur Hochzeit zwischen David und Margarete von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Margarete ihrem Mann bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Sein jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], Statthalter Davids in Portugal, hatte bereits seit längerem darauf gedrängt, von seinem Bruder als Erbe zumindest in einem Teil des Reichs eingesetzt zu werden. In seinem Erlass bestimmte David jedoch entgegen der Hoffnungen Johanns seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] und ihres Mannes [[Philipp von Valier]] zum Präsumptiverben der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Prinz David Filipe 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Philipp von Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den mikolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal dagegen sollte nun Johann der Fromme als König nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
David hatte mehrere ehelich geborene Kinder. Mit seiner ersten Frau Luísa d'Avis: &lt;br /&gt;
* [[Andrés Piero]] (*1515, †1534), [[Prinz von Sarmay]] und [[Herzog von Salua]] ∞ Marie d'Albret&lt;br /&gt;
* Luísa (*1518, †1536) ∞ [[Achim II. von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
* Piero (*/†1520) &lt;br /&gt;
* Filipe (*1522, †1523), [[Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
* Isabel Catarina (*/†1525)&lt;br /&gt;
* [[Johanna I.|Joana]] (*1526, †1589), als ''Johanna I.'' [[Königin von Sagradien]] (1543-1579) ∞ [[Philipp von Valier]]&lt;br /&gt;
Außerdem mit seiner zweiten Frau Marguerite de Valois: &lt;br /&gt;
* María (*1538; †1577) ∞ Alessandro Farnese, Herzog von Parma und Piacenza&lt;br /&gt;
* [[Eleonore von Cuentez|Leonor]] (*1539, †1610) ∞ Fürst [[Karl I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* David Alexandre (*/†1540)&lt;br /&gt;
Dazu kommt ein unehelicher Sohn, den David als ''natürlichen Sohn'' anerkannte: &lt;br /&gt;
* António von Crato (*1531, †1595), Prätendent auf den portugiesischen Thron 1580/81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
David I. starb nach kürzerer Krankheit im Jahr 1543. Die von ihm erlassene Erbteilung wurde relativ problemlos vollzogen. [[Johanna I.]] und [[Philipp von Valier]] wurden gemeinsam als Könige von Sagradien anerkannt, [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], seit 1540 bereits König von Cuentez, folgte David auch als König von Portugal und als Conte von Tulis nach. Mit dem territorialen Zusammenhalt verlor das Reich der Sántori nun auch sein Zentrum, da Johann fortan in Lissabon, Johanna und Philipp in Vierna und danach in Semest residierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Herrschers und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als erste große kulturelle und politische Blütephase Sagradiens in der Neuzeit. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung in der späteren Geschichtswissenschaft nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
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		<title>Michael von Vesaey</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:JohnOfGhaunt.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
'''Michael von Vesaey''' (von Sagradien) (*1355; †1421) war [[König von Sagradien]] (1396-1421) und erster Herrscher aus dem [[Haus Vesaey]]. Er setzte sich nach dem Tod [[Jakob IV.|Jakobs IV.]] gegen [[Joseph von Óstino]] durch, musste seine Herrschaft aber im [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] gegen den mikolinischen König [[Karl VI. von Mikolinien|Karl VI.]] verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Miquel de Vesaey wurde 1355 in [[Vesaey]] als zweiter Sohn des Herzogs [[Jakob II. von Vesaey|Jakob von Sessin]] und der sagradischen Prinzessin Isabel von Gerón, der Schwester Königs [[Martin VII.|Martins VII.]] geboren. Als Neffe König Martins VII. und Enkel König [[Martin der Gute|Martins VI. des Guten]] gehörte Miquel de Vesaey, aus einer Seitenlinie der [[Dianniden]]dynastie stammend, zu den vornehmsten Prinzen des Landes. Sein Großvater [[Philipp II. von Vesaey]], hatte sich im Thronkampf von 1320/1321 gegen seinen Schwager [[António von Scola]] gestellt und als Belohnung vom siegreichen Martin VI. das [[Herzogtum Sessin]] erhalten, das er später Michaels Vater Jakob von Vesaey vererbt hatte. Nach der Hochzeit dessen mit Isabel von Gerón war zudem die [[Grafschaft Oller]] hinzugekommen, sodass die Vesaey bald einen Großteil Südwestsagradiens als Hausmacht vorzuweisen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1384 heiratete Miquel die Saloanerprinzessin Lara von Salua, älteste Tochter Herzog [[Heinrich IV. von Salua|Heinrichs IV. von Salua]]. Seine ältere Schwester Luísa hatte bereits 1370 König [[Jakob IV.]] geheiratet. Als Schwager des Königs gehörte Miquel lange zu den einflussreichsten Fürsten des Landes. Er war auch am [[Mikolinischer Revolutionskrieg|verlorenen Krieg]] Jakobs gegen [[Karl V. von Mikolinien|Karl von Interea]] beteiligt, der Jakob zwang, 1390 auf die mikolinische Krone zu verzichten. Sein älterer Bruder [[Philipp III. von Vesaey]] fiel in der entscheidenen [[Schlacht von Salazia]] im Jahr 1387. Von ihm erbte Miquel die [[Grafschaft Sagonte]], 1389 folgte er seinem Vater als Herzog von Sessin nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Guerra de Ducas und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
1392 kam es zum Krieg zwischen Miquel und José von Óstino, da beide sich als potenzielle Thronfolger des kinderlosen Jakob ansahen. Miquel konnte in der so genannten &amp;quot;[[Guerra de Ducas]]&amp;quot; (Bürgerkrieg der zwei Herzöge) einen Sieg davon tragen und erzwang von Jakob, ihn als Nachfolger zu nominieren. Gegen diesen Schritt verbündete sich José von Óstino mit [[Karl VI. von Mikolinien]] und zog mit einem Heer gegen König Jakob IV. Dieser forderte Michael zur Unterstützung an, der aber seine Hilfe verweigerte. Jakob verlor gegen Óstino und wurde gefangen genommen, sodass Miquel nun doch zur Schlacht rüstete. Noch bevor es dazu kommen konnte, starb König Jakob in der Gefangenschaft und José von Óstino erhob sich als Joseph I. zum König. Michael ließ sich zum Gegenkönig proklamieren und zog mit seinen Heeren gegen José, der von mikolinischen Truppen unterstützt wurde. Nach zwei verlorenen Schlachten musste Miquel nach [[Cuentez]] flüchten, wo er den Winter verbrachte, um im Frühjahr aufs Neue ein Heer gegen Joseph zu führen. Dieses Mal konnte er bei [[Xenópolis]] im Mai 1396 siegen und José gefangen nehmen. Er zwang ihn zur Abdankung und bestieg selbst den Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbfolgkrieg ===&lt;br /&gt;
Jedoch erkannte Karl VI. die Abdankung nicht an und begann im Namen Josephs, nach dessen Tod 1398 im Namen seines minderjährigen Sohnes [[Johann das Kind]] mit dem Einfall in [[Perucía]] den Sechzigjährigen Krieg. Nach Johanns Tod 1402 erklärte Karl VI. selbst seinen Anspruch auf den sagradischen Thron, womit er den [[Vertrag von Álbero]] seines Vaters Karl V. und Jakobs IV. für nichtig erklärte, in dem die Trennung der Kronen von Sagradien und Mikolinien beschlossen worden war. Michael ließ sich 1397 in [[Noyar]] zum König krönen. Zunächst konnte Miquel einige Siege davontragen. 1398 schloss er eine Allianz mit der unabhängigen [[Tulinesische Republik|Tulinesischen Republik]], in deren Rahmen er seine Tochter Isabela mit [[António de Santori]], dem gewählten [[Conte von Tulis]], vermählte. Damit wurde das folgenschwere Bündnis zwischen den [[Haus Santori|Santori]] und dem Haus Vesaey begründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tulis griff aufseiten Sagradiens in den Krieg ein, da es eine übermächtige Doppelmonarchie wie seit 1321 im eigenen Interesse zu verhindern suchte. Während die tulinische Flotte die [[Straße von Scola]] lahmlegte, den mikolinischen Handel damit empfindlich störte und schließlich Angriffe auf den Süden des Landes begann, konnte Michael sich den gesamten Norden Mikoliniens sichern. &lt;br /&gt;
1409 aber kam mit dem Abfall der Stände [[Niederperucía]]s und [[Montana]]s in der [[Alberenser Union]] die Wende. Der Tod António de Santoris 1416 führte in Tulis zu inneren Streitigkeiten um die Nachfolgerwahl, in der sich 1417 [[Kardinal Julio de Santori|Kardinal Julio]], der Bruder Antónios und [[Erzbischof von Tulis]] durchsetzen konnte und seinen illegitimen Sohn [[Piero Símplice]] zum Conte machte. Dieser setzte sich an die Spitze der tulinesischen Gegner einer zu engen Bindung an das sagradische Königshaus, die die Preisgabe der eigenen Unabhängigkeit und ein Übergewicht Sagradiens befürchteten. Noch im Jahr 1418 schloss Tulis Frieden mit Mikolinien und fiel damit als Bündnispartner Miquels I. aus, der immer stärker in die Defensive geriet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein offener Aufstand in [[Westligre]] 1417 gegen die sagradische Herrschaft führte unmittelbar zum Verlust großer Teile Perucías. Seit 1418 befanden sich die mikolinischen Heere auf dem Vormarsch in [[Scantia]] und belagerten 1420 [[Gerón]]. Zwar konnte Miquels Sohn [[Don António]] die Stadt halten, jedoch konnte er keine Wende zugunsten Sagradiens herbeiführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod in der Schlacht ===&lt;br /&gt;
Im Juli 1421 starb Michael I. in der [[Schlacht von Porto Valés]]. Auf dem Thron folgte ihm sein Sohn [[Philipp V.]], unter dem nach dem Wiedereintritt Tulis' in den Krieg die Geschicke Sagradiens in den Kriegshandlungen wieder eine positive Wende nehmen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Johann III. von Portugal</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:JoaoIII.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
'''Johann III.''' (port. ''Dom João III''), genannt „der Fromme“ (''O Piedoso'' oder ''O Pio'') (* 6. Juni 1502 in Allécapo; † 11. Juni 1557 in Lissabon) war der fünfzehnte König von Portugal (1543-1557) und der zweite aus dem [[Haus Santori]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Zeit als Prinz ===&lt;br /&gt;
Joán de Sántori wurde 1502 als vierter Sohn von [[Filipe de las Marcas]] und [[Catarina de Sántori]] in Allécapo geboren. Seine Mutter war kurz zuvor zur sagradischen Königin ausgerufen worden, unterlag im Kampf um die Krone jedoch ihrem Onkel [[Peter I.]] von Salua, der sich an ihrer Statt zum Monarchen erhob. Joán war zugleich ein Enkel der portugiesischen Prinzessin Beatrice d'Avis und jüngerer Bruder von [[David I.]], der 1509 als Nachfolger von Peter I. den sagradischen und 1521 schließlich als Ehemann von [[Luisa d'Avis]] und Erbe Manuels I. den portugiesischen Thron bestieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als sein Bruder David wuchs Johann nicht in den Niederlanden auf, sondern wurde von katholischen Mönchen erzogen, die ihn zu einem tiefgläubigen Mann machten. Längere Zeit lebte er bei seiner Tante Eleonore von Santori, der Ehefrau Manuels I., am portugiesischen Königshof. Als David I. dann 1521 den portugiesischen Thron beanspruche, kämpfte Johann an der Seite seines Bruders und wurde schließlich dessen Statthalter und Vizekönig in Portugal. Nach dem Tod seines Neffen [[Don Andrés Piero]] im Jahr 1534 folgte Johann seinem Bruder David als Präsumptiverbe der Krone nach und drängte in der Folge immer aktiver darauf, von David I. als Erbe eingesetzt zu werden. Härtester Konkurrent Johanns war sein Neffe [[Philipp von Valier|Philipp]], Sohn seines verstorbenen älteren Bruders [[Danadier von Valier]] und mit Davids ältester Tochter [[Johanna I.|Johanna]] verheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erbteilungsplan aus dem Jahr 1540 wurde Johann schließlich als Nachfolger Davids auf dem portugiesischen Thron benannt. Als David I. 1543 starb, bestieg Johann dementsprechend den Thron in Lissabon als König von Portugal, während seine Nichte [[Johanna I.]] und sein Neffe [[Philipp von Valier|Philipp]] gemeinsam den sagradischen Thron erbten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Johann III. ging als der König in die portugiesische Geschichte ein, der die Inquisition ins Land holte. Bereits Manuel I. hatte 1496, dem Beispiel der Katholischen Könige in Spanien folgend, die Juden aus Portugal vertrieben, gleichzeitig aber erlaubt, dass Juden, die zum christlichen Glauben übertraten, bleiben durften. Vermutlich hingen viele dieser „Neuen Christen“ (Cristãos-Novos), die ja nicht freiwillig zum katholischen Glauben übergetreten waren, insgeheim aber weiterhin ihrer alten Religion an. Johann III. beauftragte deshalb die Inquisition mit der Untersuchung der Glaubenspraktiken der „Neuen Christen“. In den nächsten 200 Jahren wurden in Portugal 1454 Personen von der Inquisition zum Tode verurteilt. Johann III. erlaubte zudem auch den Jesuiten, sich im Lande niederzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch konzentrierte sich Johann III. in der Nachfolge seines Bruders auf den Erwerb von überseeischen Kolonien. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes. 1545 wurde Salvador da Bahia Hauptstadt Brasiliens. Unter Johann III. wurden Aden, Diu, Celebes, Maskat und Sur erobert. Er verzichtete auf die Philippinen und sicherte dafür die Molukken. 1557 wurde Macao, die erste portugiesische Handelssiedlung im Kaiserreich China, gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Antritt seines Bruders in Portugal heiratete Johann 1522 seine Cousine Maria von Portugal, eine Tochter Manuels I. und [[Eleonore von Santori]]s und jüngere Schwester seiner Schwägerin Luisa von Avis. Die Ehe war aber nur von kurzer Dauer, da Maria schon 1523 verstarb. Am 15. Februar 1525 heiratete Johann daher in Lissabon Katharina von Kastilien (* 14. Januar 1507; † 12. Januar 1578), Tochter von Philipp dem Schönen und der Johanna der Wahnsinnigen. Sie war somit auch eine Schwester des römisch-deutschen Kaisers Karl V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Katharina hatte er folgende Kinder:&lt;br /&gt;
* Alfons (* 1526; † 1526)&lt;br /&gt;
* Maria (* 15. Oktober 1527; † 12. Juli 1545), durch Heirat Königin von Spanien ∞ 1543 Philipp II., König von Spanien&lt;br /&gt;
* Isabella (* 1529; † 1529)&lt;br /&gt;
* Beatriz (* 1530; † 1530)&lt;br /&gt;
* Emanuel (* 1531; † 1537)&lt;br /&gt;
* Philipp (* 1533; † 1539)&lt;br /&gt;
* Dionysos (Dinis) (* 1535; † 1537)&lt;br /&gt;
* [[Johann Manuel von Portugal|Johann Manuel]] (* 1537; † 1554), Kronprinz von Portugal, ∞ 1552 Johanna von Spanien (1535–1573)&lt;br /&gt;
* Anton (* 1539; † 1540)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Söhne von König Johann III. vor diesem starben, folgte ihm sein Enkelsohn [[Sebastian (Portugal)|Sebastian I.]] auf dem portugiesischen Thron nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_VI.&amp;diff=38551</id>
		<title>Philipp VI.</title>
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		<updated>2017-12-08T15:32:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Ehe und Nachkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:KarlIIISavoy.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Philipp VI.''' (*1449, †1491) war [[König von Sagradien]] (1457-1491). Als erster König aus dem [[Haus Santori]] und damit Begründer der Santori-Dynastie auf dem sagradischen Thron leitete seine Herrschaft eine knapp 100jährige relative Friedensphase in der sagradischen Geschichte ein, in der auf sagradischem Boden nur wenige Kämpfe stattfanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Philipp Anton Danadier de Santori i Vesaey wurde 1449 als Sohn von [[David de Santori]], Conte von Tulis und späterer [[Herzog von Golen]], und [[Isabel de Vesaey]], der Tochter König [[Philipp VI.|Philipps VI.]] und Erbin der sagradischen Krone, geboren. Im Alter von fünf Jahren wurde er von seinem Großvater dem sagradischen König, der selbst ohne männlichen Erben geblieben war, zum legitimen Thronerben des sagradischen Königreichs bestimmt und erhielt als Infant den Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. Nach dem Tod seiner Mutter Isabel im Jahr 1456 und dem König Philipps VI. im Jahr darauf wurde der kleine Philipp im Alter von erst elf Jahren als Philipp VI. zum König erhoben. Damit bestieg zum ersten Mal ein Mitglied des Hauses Santori den sagradischen Thron. Die Herrschaft der Santori wurde legitimiert, indem der Stammvater des Hauses als (freilich illegitimer) Sohn König [[Gabriel Juvans]]' bezeichnet wurde. Damit führte man Philipps Herrschaft wie bereits die der Vesaey-Könige vor ihm direkt auf das Königshaus der [[Dianniden]] zurück und stellte damit eine Kontinuität der mittelalterlichen Könige her, die freilich nicht mehr als Fiktion war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unter der Regentschaft seines Vaters ===&lt;br /&gt;
Für den elfjährigen Philipp übernahm sein Vater David de Sántori die Regentschaft, der sich daran machte, nach den Wirren des [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieges]] die Stärke der sagradischen Monarchie wiederherzustellen. &amp;quot;Sêinior il Duca&amp;quot; förderte und regulierte zugleich nach dem Vorbild der Wirtschaftspolitik in den italienischen Stadtstaaten sowie Frankreichs und im Sinne einer Frühform des Merkantilismus Handel und Gewerbe, band zudem die Handelsmacht von Tulis eng in die sagradische Wirtschaft ein. Die Förderung von Handel und Gewerbe waren die Voraussetzung für die Durchführung der umfangreichen Steuererhebungen, die David zur Finanzierung von Verwaltung und Heer vornahm, und sie brachte Städte und Bürgertum gegen den Adel auf die Seite des Königs. Mit seiner teilweise rigorosen persönlichen Herrschaft restaurierte David die in den Kriegen des Jahrhunderts geschröpfte Königsmacht und schuf die Grundlagen für die starke Machtstellung der sagradischen Monarchen des 16. und 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenes Regiment ===&lt;br /&gt;
1468 heiratete Philipp die portugiesische Prinzessin Beatrice von Avis, eine Tochter Alfons V. von Portugal. Erst Davids Tod im selben Jahr erlaubte es dem nun neunzehnjährigen Philipp, seine eigene Herrschaft als König anzutreten. Im Jahr 1470 gebar Beatrice ihm die älteste Tochter Maria, zwei Jahre später folgte mit dem Prinzen [[Philipp VII.|Philipp]] ein männlicher Erbe. Unter dem Einfluss seines Onkels [[Luis Filipe de Santori]], des [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] und Conte von Tulis, und nach dessen Tod 1470 seines leitenden Ministers, des [[Joán María Conte de Bosa|Grafen von Bosa]], setzte Philipp die Wirtschafts- und Machtpolitik seines Vaters fort. Seit 1480 verfolgte er ein persönliches Regiment ohne fremde Einflussnahme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergeblich versuchte Philipp entgegen des Heiratsbündnisses mit Frankreich in einem letzten [[Bretagnekrieg]], das zu Frankreich gehörende Herzogtum unter die sagradische Krone zu zwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hofkultur ===&lt;br /&gt;
Nachdem Philipp VI. die ersten Jahre seiner Herrschaft in Vesaey Hof gehalten hatte, verlegte er den Sitz seiner Regentschaft im Jahr 1479 dauerhaft nach Tulis, u.a. auch um seine Herrschaft in der Stadt zu festigen. Am Hof Philipps VI. wurde auch ein Grundstein für die sagradische Tradition des Humanismus und damit des ein halbes Jahrhundert später blühenden &amp;quot;[[Goldenes Jahrhundert|Goldenen Jahrhunderts]]&amp;quot; gelegt.  Bedeutende Denker des Humanismus wie [[Ercule Schiatti]] und [[Franciscus Aurelianus]] kamen nach Tulis und lehrten an der florierenden [[Celusanto-Universität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saloanische Kriege ===&lt;br /&gt;
Als tulinesische Adelsfamilie erbten die Sántori auch unter Philipp VI. die Auseinandersetzungen mit dem westlichen Nachbarn Mikolinien um die Vorherrschaft im Blaumeerraum. Da sich in den [[Saloanischen Landen]] nach dem Tod [[Philipp I. von Salua|Herzog Philipps I.]] 1572 und dem Herrschaftsantritt seines kinderlosen Bruders [[Anton III. von Salua|Anton III.]] eine dynastische Krise anbahnte, bemühte sich Philipp um ein Bündnis mit dem Herzog, auf dessen Erbe er hoffte. Nachdem Philipps Bruder José d'Óstino im Jahr 1476 die saloanische Prinzessin Johanna von Salua geheiratet hatte, griff Philipp nach dem Tod Antons III. 1477 in den [[Saloanische Kriege|Saloanisch-Mikolinischen Krieg]] ein und unterstützte den saloanischen Thronprätendenten [[Filip von Saséia]], ein illegitimer Sohn Philipps I., gegen den mikolinischen König [[Heinrich I. von Mikolinien|Heinrich I.]] Nach dem Sieg der saloanisch-sagradischen Allianz 1479 bei [[Tinágua]] wurde Filip als Herzog anerkannt. Er heiratete im Folgejahr Philipps jüngere Schwester [[Isabel de Sántori]]. Nach seinem Tod 1490 kam es erneut zum Krieg, indem Philipp seine Schwester Isabel als Regentin unterstützte. Doch ehe sagradische Truppen in Mikolinien landen konnten, verstarb Philipp 1491 im Alter von 52 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Aus der Ehe Philipps mit Beatrice von Portugal gingen mehrere Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* [[Philipp VII.|Philipp]] (*1472, †1502), als ''Philipp VII.'' [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
* [[Katharina von Sagradien|Katharina]] (*1473, †1515), [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]]&lt;br /&gt;
* [[Maria Antonia von Sagradien, Königin von Mikolinien|Maria Antonia]] (*1476) ∞ [[Michael II. von Mikolinien|Michael II.]] [[König von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
* [[Eleonore von Sagradien, Königin von Portugal|Eleonore]] (*1480) ∞ Manuel I. König von Portugal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbe ===&lt;br /&gt;
Nachfolger als König von Sagradien und Conte von Tulis wurde Philipps Sohn [[Philipp VII.]] (*1472), der jedoch 1502 starb, ohne einen Erben zu hinterlassen. In der Folge kam es zum Nachfolgestreit zwischen Philipps VI. ältester Tochter [[Catarina de Sántori]], Ehefrau Filipe de las Marcas' und Philipps Bruder [[Peter I.|Don Piero]], der schließlich den Thron an sich riss, 1509 jedoch zugunsten seines Neffen [[David I.]], Sohn Katharinas und Filipes und Enkel Philipps VI., abdanken musste. David war es schließlich, der tulinesische und die sagradische Linie in seiner Person wiedervereinigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_VI.&amp;diff=38550</id>
		<title>Philipp VI.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Erbe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:KarlIIISavoy.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Philipp VI.''' (*1449, †1491) war [[König von Sagradien]] (1457-1491). Als erster König aus dem [[Haus Santori]] und damit Begründer der Santori-Dynastie auf dem sagradischen Thron leitete seine Herrschaft eine knapp 100jährige relative Friedensphase in der sagradischen Geschichte ein, in der auf sagradischem Boden nur wenige Kämpfe stattfanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Philipp Anton Danadier de Santori i Vesaey wurde 1449 als Sohn von [[David de Santori]], Conte von Tulis und späterer [[Herzog von Golen]], und [[Isabel de Vesaey]], der Tochter König [[Philipp VI.|Philipps VI.]] und Erbin der sagradischen Krone, geboren. Im Alter von fünf Jahren wurde er von seinem Großvater dem sagradischen König, der selbst ohne männlichen Erben geblieben war, zum legitimen Thronerben des sagradischen Königreichs bestimmt und erhielt als Infant den Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. Nach dem Tod seiner Mutter Isabel im Jahr 1456 und dem König Philipps VI. im Jahr darauf wurde der kleine Philipp im Alter von erst elf Jahren als Philipp VI. zum König erhoben. Damit bestieg zum ersten Mal ein Mitglied des Hauses Santori den sagradischen Thron. Die Herrschaft der Santori wurde legitimiert, indem der Stammvater des Hauses als (freilich illegitimer) Sohn König [[Gabriel Juvans]]' bezeichnet wurde. Damit führte man Philipps Herrschaft wie bereits die der Vesaey-Könige vor ihm direkt auf das Königshaus der [[Dianniden]] zurück und stellte damit eine Kontinuität der mittelalterlichen Könige her, die freilich nicht mehr als Fiktion war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unter der Regentschaft seines Vaters ===&lt;br /&gt;
Für den elfjährigen Philipp übernahm sein Vater David de Sántori die Regentschaft, der sich daran machte, nach den Wirren des [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieges]] die Stärke der sagradischen Monarchie wiederherzustellen. &amp;quot;Sêinior il Duca&amp;quot; förderte und regulierte zugleich nach dem Vorbild der Wirtschaftspolitik in den italienischen Stadtstaaten sowie Frankreichs und im Sinne einer Frühform des Merkantilismus Handel und Gewerbe, band zudem die Handelsmacht von Tulis eng in die sagradische Wirtschaft ein. Die Förderung von Handel und Gewerbe waren die Voraussetzung für die Durchführung der umfangreichen Steuererhebungen, die David zur Finanzierung von Verwaltung und Heer vornahm, und sie brachte Städte und Bürgertum gegen den Adel auf die Seite des Königs. Mit seiner teilweise rigorosen persönlichen Herrschaft restaurierte David die in den Kriegen des Jahrhunderts geschröpfte Königsmacht und schuf die Grundlagen für die starke Machtstellung der sagradischen Monarchen des 16. und 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenes Regiment ===&lt;br /&gt;
1468 heiratete Philipp die portugiesische Prinzessin Beatrice von Avis, eine Tochter Alfons V. von Portugal. Erst Davids Tod im selben Jahr erlaubte es dem nun neunzehnjährigen Philipp, seine eigene Herrschaft als König anzutreten. Im Jahr 1470 gebar Beatrice ihm die älteste Tochter Maria, zwei Jahre später folgte mit dem Prinzen [[Philipp VII.|Philipp]] ein männlicher Erbe. Unter dem Einfluss seines Onkels [[Luis Filipe de Santori]], des [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]] und Conte von Tulis, und nach dessen Tod 1470 seines leitenden Ministers, des [[Joán María Conte de Bosa|Grafen von Bosa]], setzte Philipp die Wirtschafts- und Machtpolitik seines Vaters fort. Seit 1480 verfolgte er ein persönliches Regiment ohne fremde Einflussnahme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergeblich versuchte Philipp entgegen des Heiratsbündnisses mit Frankreich in einem letzten [[Bretagnekrieg]], das zu Frankreich gehörende Herzogtum unter die sagradische Krone zu zwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hofkultur ===&lt;br /&gt;
Nachdem Philipp VI. die ersten Jahre seiner Herrschaft in Vesaey Hof gehalten hatte, verlegte er den Sitz seiner Regentschaft im Jahr 1479 dauerhaft nach Tulis, u.a. auch um seine Herrschaft in der Stadt zu festigen. Am Hof Philipps VI. wurde auch ein Grundstein für die sagradische Tradition des Humanismus und damit des ein halbes Jahrhundert später blühenden &amp;quot;[[Goldenes Jahrhundert|Goldenen Jahrhunderts]]&amp;quot; gelegt.  Bedeutende Denker des Humanismus wie [[Ercule Schiatti]] und [[Franciscus Aurelianus]] kamen nach Tulis und lehrten an der florierenden [[Celusanto-Universität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saloanische Kriege ===&lt;br /&gt;
Als tulinesische Adelsfamilie erbten die Sántori auch unter Philipp VI. die Auseinandersetzungen mit dem westlichen Nachbarn Mikolinien um die Vorherrschaft im Blaumeerraum. Da sich in den [[Saloanischen Landen]] nach dem Tod [[Philipp I. von Salua|Herzog Philipps I.]] 1572 und dem Herrschaftsantritt seines kinderlosen Bruders [[Anton III. von Salua|Anton III.]] eine dynastische Krise anbahnte, bemühte sich Philipp um ein Bündnis mit dem Herzog, auf dessen Erbe er hoffte. Nachdem Philipps Bruder José d'Óstino im Jahr 1476 die saloanische Prinzessin Johanna von Salua geheiratet hatte, griff Philipp nach dem Tod Antons III. 1477 in den [[Saloanische Kriege|Saloanisch-Mikolinischen Krieg]] ein und unterstützte den saloanischen Thronprätendenten [[Filip von Saséia]], ein illegitimer Sohn Philipps I., gegen den mikolinischen König [[Heinrich I. von Mikolinien|Heinrich I.]] Nach dem Sieg der saloanisch-sagradischen Allianz 1479 bei [[Tinágua]] wurde Filip als Herzog anerkannt. Er heiratete im Folgejahr Philipps jüngere Schwester [[Isabel de Sántori]]. Nach seinem Tod 1490 kam es erneut zum Krieg, indem Philipp seine Schwester Isabel als Regentin unterstützte. Doch ehe sagradische Truppen in Mikolinien landen konnten, verstarb Philipp 1491 im Alter von 52 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Aus der Ehe Philipps mit Beatrice von Portugal gingen mehrere Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* [[Philipp VII.|Philipp]] (*1472, †1502), als ''Philipp VII.'' [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
* [[Katharina von Sagradien|Katharina]] (*1473, †1515), [[König von Sagradien|Titularkönigin von Sagradien]]&lt;br /&gt;
* [[Maria Antonia von Sagradien, Königin von Mikolinien]] (*1476) ∞ [[Michael II. von Mikolinien|Michael II.]] [[König von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
* [[Eleonore von Sagradien, Königin von Portugal|Eleonore]] (*1480) ∞ Manuel I. König von Portugal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erbe ===&lt;br /&gt;
Nachfolger als König von Sagradien und Conte von Tulis wurde Philipps Sohn [[Philipp VII.]] (*1472), der jedoch 1502 starb, ohne einen Erben zu hinterlassen. In der Folge kam es zum Nachfolgestreit zwischen Philipps VI. ältester Tochter [[Catarina de Sántori]], Ehefrau Filipe de las Marcas' und Philipps Bruder [[Peter I.|Don Piero]], der schließlich den Thron an sich riss, 1509 jedoch zugunsten seines Neffen [[David I.]], Sohn Katharinas und Filipes und Enkel Philipps VI., abdanken musste. David war es schließlich, der tulinesische und die sagradische Linie in seiner Person wiedervereinigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Prinz_von_Sarmay&amp;diff=38549</id>
		<title>Prinz von Sarmay</title>
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		<updated>2017-12-08T14:53:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Fürsten von Sarmay aus dem Haus Santori */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Prícipe de Sarmay''' (deutsch ''Fürst von Sarmay'') war im [[Königreich Sagradien]] der traditionelle Titel des Thronfolgers des [[König von Sagradien|sagradischen Monarchen]]. Der Titel wurde 1399 von König [[Michael I.]] geschaffen, um für seinen Sohn [[Philipp V.|Filipe]] eine materielle Versorgung zu schaffen. Der Titel Fürst von Sarmay wurde gewählt, um an das historische [[Fürstentum Sarmay]] zu erinnern, das 923 zu den Gründungsreichen des Königreichs Sagradien gehört hatte. Michael verfügte, dass die Thronfolger des Königs innerhalb des zu diesem Zeitpunkt noch alles andere als etablierten Königshauses [[Haus Vesaey|Vesaey]] den Titel eines Fürsten von Sarmay tragen sollten. Damit unterstrich Michael zudem seinen Anspruch auf das sagradische Königtum mitsamt seinen Traditionen sowie den Anspruch seines Hauses, in der Tradition der [[Dianniden]]-Dynastie zu stehen, auf die sich das Haus Vesaey berief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel wurde traditionell dem ältesten Sohn des amtierenden Königs verliehen, sofern dieser auch sein Präsumptiverbe war. Thronfolger, die nicht gleichzeitig Söhne des amtierenden Königs waren, erhielten den Titel nicht automatisch, genauso wie (theoretisch) erbberechtige Töchter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert waren die Fürsten von Sarmay zugleich [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], [[Herzog von Golen|Herzöge von Golen]] und [[Marquis von Diegue]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Fürsten von Sarmay seit 1399 ==&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Vesaey]] ===&lt;br /&gt;
* 1399-1421: '''[[Philipp V.|Filipe]]''', späterer König Philipp V., Sohn [[Michael I.|Michaels I. von Vesaey]]&lt;br /&gt;
* 1452: '''Miquel António''', einziger Sohn König Philipps V., verstarb nach wenigen Tagen&lt;br /&gt;
* ''1456-1457: '''[[Isabel de Vesaey die Jüngere|Isabel]]''', Tochter [[Philipp V.|Philipps V.]], war als [[Herzog von Golen|Herzogin von Golen]] (Duquesa de Gólica) bekannt''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Santori]] ===&lt;br /&gt;
* 1456-1457: '''[[Philipp VI.|Filipe]]''', späterer Philipp VI., Enkel Philipps V.&lt;br /&gt;
* 1468-1491: '''[[Philipp VII.|Filipe]]''', späterer König Philipp VII., Sohn Philipps VI.&lt;br /&gt;
* 1515-1534: '''[[Andrés Piero]]''': Der älteste Sohn König [[David I.|Davids I.]] war zugleich [[Herzog von Salua]]. Er starb 1534 im Alter von 19 Jahren.&lt;br /&gt;
* 1539-1540: '''David Filipe''': Der älteste Sohn [[Johanna I.|Johannas I.]] und [[Philipp von Valier]]s, Enkel Davids I., verstarb mit drei Jahren.&lt;br /&gt;
* 1540-1543: '''[[Johanna I.|Joana]]''', spätere Königin Johanna I., Tochter [[David I.|Davids I.]], trug den Titel seit 1542 gemeinsam mit ihrem Mann '''[[Philipp von Valier]]'''&lt;br /&gt;
* 1545-1579: '''[[Danadier I.|Danadier]]''', späterer König Danadier I., Sohn Johannas I. und Philipps&lt;br /&gt;
* 1580: '''Filipe David''', ältester Sohn Danadiers I. und dessen erster Ehefrau [[Luise von Bourbon]], 1580 gestorben&lt;br /&gt;
* 1580-1585: '''[[Luis Filipe I. Herzog von Sesín|Luis Filipe]]''', Neffe König Danadiers I., Sohn [[Heinrich August von Sesin|Heinrich Augusts von Sesin]]&lt;br /&gt;
* 1585-1591: '''[[Gabriel V.|Gabriel Filipe]]''', späterer König Gabriel V., ältester Sohn Danadiers I. aus dessen zweiter Ehe mit Anna von Österreich&lt;br /&gt;
* 1610-1640: '''[[Gabriel VI.|Gabriel María]]''', späterer König Gabriel VI., ältester Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
* 1640-1651: '''[[Gabriel VII.|Gabriel António]]''', späterer König Gabriel VII., ältester Sohn Gabriels VI.&lt;br /&gt;
* 1657-1695: '''[[Gabriel Augusto]]''', Sohn Gabriels VII., Vater König [[Danadier II.|Danadiers II.]]&lt;br /&gt;
* 1695-1698: '''[[Danadier II.|Luis Danadier]]''', späterer König Danadier II., Sohn Don Gabriel Agostos&lt;br /&gt;
* 1710-1719: '''[[Joán Danadier]]''', Sohn Danadiers II., 1719 gestorben&lt;br /&gt;
* 1723-1728: Nach der Abdankung König [[Danadier II.|Danadiers II.]] 1721 nannte sich dessen Bruder [[Philipp Karl von Viça]] ''König von Sagradien'' und machte seinen Sohn ''Luis Gabriel'' zum ''Fürsten von Sarmay''. Der Titel wurde aber nicht allgemein anerkannt.&lt;br /&gt;
* 1735-1738: '''Joán Manuel''', Sohn [[Maria I. Luise|Marias I.]] und [[Johann III.|Johanns III.]], zugleich [[Erbprinz von Cuentez]], 1738 gestorben&lt;br /&gt;
* 1738-1745: '''[[Maria II. Franziska|María Francisca]]''', spätere Königin Maria II., zugleich [[Prinz von Cuentez|Prinzessin von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* 1745-1748: '''[[David II.|David Joán]]''', späterer König David II., zugleich [[Erbprinz von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Vienne]] ===&lt;br /&gt;
* 1757-1792: '''[[Gabriel VIII.|Luis Gabriel]]''' (*1740, †1792), späterer König Gabriel VIII., Sohn [[Philipp IX. Ludwig|Philipp Ludwigs von Vienne]]&lt;br /&gt;
* 1792-1795: '''[[Philipp Maria, Prinz von Sarmay|Filipe María]]''' (*1767, †1795), ältester Sohn Philipp Ludwigs&lt;br /&gt;
* 1795-1797: '''[[Gabriel IX.|Luis Gabriel]]''' (*1790, †1812), späterer König Gabriel IX., Sohn Philipp Marias&lt;br /&gt;
* 1813-1829: '''[[Philipp Albert von Sagradien|Filipe Alberto]]''' (*1795, †1829), genannt '''Filiberto''', ältester Sohn [[Gabriel X. Emil Johann|Gabriels X.]]&lt;br /&gt;
* 1829-1849: '''[[Lucien I.|Carles Lucién]]''' (1805-1873), späterer König Lucien I., zweitältester Sohn [[Gabriel X.|Gabriels X.]]&lt;br /&gt;
* 1849-1860: '''[[David Alexander|David Alejandro]]''' (1839-1860), Sohn Luciens, 1860 erschossen&lt;br /&gt;
* 1871-1873: '''[[Philipp X.|Luis Filipe]]''' (1837-1919), späterer Philipp X., Neffe Luciens, Prinzregent seit 1871&lt;br /&gt;
* 1873-1885: '''[[Gabriel Manuel Graf von Casigón|Gabriel Manuel]]''', ältester Sohn Philipps X., Thronverzicht 1885&lt;br /&gt;
* 1885-1891: '''[[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]]''', zweitältester Sohn Philipps X., 1891 Abschaffung der Monarchie&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_de_S%C3%A1ntori&amp;diff=38548</id>
		<title>David de Sántori</title>
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		<updated>2017-12-08T14:52:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Friedensschluss und Heiratspolitik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:SigismondoMalatesta.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David de Sántori''' (*1399, †1468), genannt ''il Gran'Sántori'', war [[Fürst von Valier]] (1416-1468), [[Conte-Âudaço von Tulis]], Herr der Tulinesischen Gebiete (1423-1468) und [[Herzog von Golen]] (1449-1468). Durch sein Bündnis mit dem sagradischen König [[Philipp V.]] und seiner Ehe mit [[Isabel de Vesaey]] legte er den Grundstein für die bis 1757 andauernde Herrschaft des [[Haus Santori|Hauses Santori]] auf dem [[König von Sagradien|sagradischen Thron]]. Nach der Thronbesteigung seines Sohnes [[Philipp VI.]] im Jahr 1457 war er bis zu seinem Tod [[Regent von Sagradien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Exil ===&lt;br /&gt;
David wurde 1399 als ältester Sohn von [[António de Sántori]], seit 1390 Stadtgraf von Tulis und damit Herrscher der [[Tulinesische Republik|tulinesischen Republik]], in [[Tulis]] geboren. Seine Mutter war Isabella von Vesaey (d.Ä.), eine Tochter des sagradischen Königs [[Michael I.]] aus dem [[Haus Vesaey]], die 1396 im Rahmen eines Bündnisses zwischen dem König und dem tulinesischen Machthaber mit António von Sántori verheiratet worden war. Damit ist David auch der erste königliche Prinz aus dem Haus Santori. Gegenleistung der Hochzeit war die Hilfe Tulis' im so genannten [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]], dem schließlich 1398 der Eintritt Tulis’ in den [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] auf Seiten Sagradiens folgte. Bis zum Tod seines Vaters 1416 wurde David in Tulis erzogen, musste dann aber gemeinsam mit seiner Mutter Isabel und seinem jüngeren Bruder [[Luis Filipe de Santori, Graf von Perin|Luis Filipe]] (*1405) aus der Stadt fliehen, da die konkurrierenden Nachfolgekandidaten Antónios aus dem städtischen Adel nach dem Leben des Vierzehnjährigen trachteten, der nun in Nachfolge seines Vaters als Fürst von Valier betrachtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit wurde er am sagradischen Hof in [[Vesaey]] erzogen. In Tulis konnte sich derweil im Jahr 1417 der ansässige Kardinalerzbischof [[Kardinal Júlio de Santori|Júlio de Santori]], Bruder Antónios, gegen seine Konkurrenten durchsetzen und sein illegitimer Sohn [[Piero Símplice|Piero]], wegen seiner Einfältigkeit ''Símplice'' genannt, übernahm als neuer Stadtgraf das Regiment. Seine Herrschaft, die unter dem vollen Einfluss seines Vaters stand und besonders die ansässige Geistlichkeit privilegierte, führte 1422 zur Rebellion des Stadtadels und zur Ermordung Piero Símplices sowie zur Vertreibung Kardinal Júlios aus der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machtübernahme in Tulis ===&lt;br /&gt;
Seit 1421 kämpfte David im sagradischen Heer gegen Mikolinien. Bereits 1420 hatte er die sagradische Adlige [[Lara von Nonthí]] geheiratet. Auf energische Fürsprache seiner Mutter hin intervenierte der neue sagradische König [[Philipp V.]], Sohn [[Michael I.|Michaels I.]] und seit 1421 dessen Nachfolger, im Jahr 1423 in Tulis und stellte David ein Belagerungsheer zur Verfügung, mit dem er die Stadt Tulis einnehmen wollte. Nach bereits wenigen Stunden kam es zur Rebellion der Stadtbevölkerung gegen die ungeliebten Machthaber, die als die &amp;quot;vier Schrecklichen&amp;quot; (&amp;quot;[[Cuatro Terribles]]&amp;quot;) in die Stadtgeschichte eingingen. David konnte die Stadt kampflos einnehmen und wurde sofort per Akklamation von der Bevölkerung zum neuen Herrscher ausgerufen. Seine Stellung als Befreier des Volkes machte ihn zum fast unumschränkten Herrscher. Gegner bezeichneten ihn als Diktator und auch Wohlgesinnte sprachen ihm in der Folge ein monarchisches Auftreten zu. Unter David war die tulinesische Republik endgültig zur de-facto-Monarchie geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachträglich legitimierte der Senat die Akklamation Davids zum neuen Conte und stimmte damit faktisch seiner eigenen Entmachtung zu. Die vier Tyrannen ließ David mitsamt seiner wichtigsten Gegner hinrichten und machte sich so schnell einen Namen als entschlossener Machthaber. Er leitete den Wiedereintritt Tulis’ in den Sechzigjährigen Krieg ein und befehligte danach die schlagkräftige tulinesische Blaumeerflotte, mit der 1425 [[Tinágua]] und 1427 [[Plato]] wiedererobern konnte, die 1408 an Mikolinien verloren gegangen waren. Auch in der Folge konnte er einige wichtige Siege auf See feiern, ebenso wie sein Bruder [[Luis Filipe de Sántori, Graf von Perin]] als Oberbefehlshaber des kleineren Landheeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedensschluss und Heiratspolitik ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Kämpfe lange stagniert und 1439 de facto eingestellt worden waren, schloss David 1440 einen Separatfrieden mit Mikolinien, der ihm den Status ante quo und damit einigen territorialen Besitz an der mikolinischen Ostküste sicherte. Im Jahr 1441 starb Dona Lara. Aus der Ehe war mit [[Joán Prudente|Don Joán]] ein Sohn hervorgegangen, der später die tulinesische Hauptlinie der Sántori fortsetzen sollte. 1448 wurde die enge Allianz zwischen Tulis und dem sagradischen Königreich noch enger, als König Philipp V. seine älteste Tochter [[Isabel de Vesaey die Jüngere|Isabel]] mit dem verwitweten David de Sántori verheiratete. Da Philipp ohne männlichen Erben war, wurde der gemeinsame Sohn [[Philipp VI.|Filipe]] 1449 als Präsumptiverbe der sagradischen Krone geboren. David wurde - nach dem erbenlosen Tod [[Philipp von Golen|Philipps von Golen]] – als [[Herzog von Golen]] anerkannt, ein Titel, den er in Konkurrenz zum Golen-Machthaber schon seit den Zwanziger Jahren reklamiert hatte, und mit der früheren Markgrafschaft, nunmehr [[Herzogtum Golen]] belehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Der junge Filipe de Sántori wurde am Hof in Vesaey erzogen. Damit wurden die beiden Häuser immer enger miteinander verzahnt. Nachdem König Philipps 1452 geborener Sohn bereits im Folgejahr gestorben war, wurde zunächst Davids Frau Isabella die Jüngere und nach deren Tod 1453 der vierjährige Prinz Filipe zum Erben des Reichs bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit Lara von Nonthí (*1410; †1441) hatte David de Sántori zwei Kinder: &lt;br /&gt;
* [[Joán Prudente|Joán de Sántori]] (*1430; †1475), genannt ''Joán Prudente'', [[Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
* María de Sántori (*1433; †1488)∞ (1) [[Carles de Malesc]]; ∞ (2) [[Fernando d'Esquês]]]; ∞ (3) [[Julián de Conte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit [[Isabel de Vesaey die Jüngere|Isabella von Vesaey]] (*1427; †1456) gingen mehrere Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* [[Philipp VI.|Filipe de Sántori]] (*1449; †1491), als ''Philipp VI.'' [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
* [[José de Sántori, Duca d'Óstino|José de Sántori]] (*1451; †1500), [[Herzog von Ostino]] &lt;br /&gt;
* [[Isabel de Sántori, Herzogin von Salua|Isabel de Sántori]] (*1453; †1500) ∞ [[Philipp von Saseia]], [[Herzog von Salua]]&lt;br /&gt;
* [[Marguerita de Sántori]] (*1454) ∞ Ferdinand von Portugal, Herzog von Viseu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Regentschaft ===&lt;br /&gt;
Als Philipp 1457 ohne Sohn starb, war David am Ziel und sein Sohn Santiago wurde im Alter von acht Jahren als [[Philipp VI.]] zum sagradischen König gekrönt. Für den Knaben übernahm David, meistens nur als &amp;quot;Sêinior il Duca&amp;quot; bezeichnet, die Regentschaft. Damit wurden die sagradische Krone und das Tulinesische Comitat unter ein und derselben Herrschaft vereint. David richtete in dem einst republikanischen Tulis den neuen Königshof ein und baute eine straff organisierte Bürokratie auf. Die Stärken der Handelsrepublik und die des Königreiches sollten langfristig miteinander verbunden werden. Mit einer straffen Steuerordnung sanierte er die Finanzen des Reiches und reformierte das Heereswesen. Um die Herrschaft und Macht des Hauses Santori langfristig zu sichern, legte er viel Wert auf internationale Heiratsverbindungen. Seinen königlichen Sohn Philipp verheiratete er mit der portugiesischen Prinzessin Beatrix von Avis, einer Tochter Alfons V., seine Tochter Margarete heiratete Ferdinand von Portugal-Viseu, einen Sohn Eduards I. Dies sollte langfristig ein Bündnis zwischen den Seestaaten Tulis und Portugal schmieden und legte tatsächlich den Grundstein für die bis 1580 andauernde Herrschaft der Sántori in Portugal. Neben der portugiesischen Verbindung wurde mit der Heirat seines Sohns José de Sántori mit einer Tochter des Herzogs [[Philipp I. von Salua]] ein Bündnis mit dem Haus Salua geschmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als David de Sántori im Jahr 1468 starb, übergab er seinem mittlerweile volljährigen Sohn [[Philipp VI.]] eine gesicherte Herrschaft in Sagradien und legte damit den Grundstein für die in Seitenlinien (mit Unterbrechung 1721-1730) bis 1757 dauernde Herrschaft des Hauses Santori in Sagradien und den Aufstieg zur Weltmacht unter seinem nach ihm benannten Urenkel [[David I.]] ([[König von Sagradien]] 1509-1543, König von Portugal 1521-1543). Nachfolger Davids als Conte von Tulis wurde nicht sein Sohn Philipp, sondern dessen Halbbruder [[Joán Prudente]]. Die sagradische Königs- und die tulinesische Audakenwürde wurden erst vier Jahrzehnte später unter Davids Urenkel [[David I.]] vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Prinz_von_Sarmay&amp;diff=38547</id>
		<title>Prinz von Sarmay</title>
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		<updated>2017-12-08T12:21:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Fürsten von Sarmay aus dem Haus Vesaey */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Prícipe de Sarmay''' (deutsch ''Fürst von Sarmay'') war im [[Königreich Sagradien]] der traditionelle Titel des Thronfolgers des [[König von Sagradien|sagradischen Monarchen]]. Der Titel wurde 1399 von König [[Michael I.]] geschaffen, um für seinen Sohn [[Philipp V.|Filipe]] eine materielle Versorgung zu schaffen. Der Titel Fürst von Sarmay wurde gewählt, um an das historische [[Fürstentum Sarmay]] zu erinnern, das 923 zu den Gründungsreichen des Königreichs Sagradien gehört hatte. Michael verfügte, dass die Thronfolger des Königs innerhalb des zu diesem Zeitpunkt noch alles andere als etablierten Königshauses [[Haus Vesaey|Vesaey]] den Titel eines Fürsten von Sarmay tragen sollten. Damit unterstrich Michael zudem seinen Anspruch auf das sagradische Königtum mitsamt seinen Traditionen sowie den Anspruch seines Hauses, in der Tradition der [[Dianniden]]-Dynastie zu stehen, auf die sich das Haus Vesaey berief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel wurde traditionell dem ältesten Sohn des amtierenden Königs verliehen, sofern dieser auch sein Präsumptiverbe war. Thronfolger, die nicht gleichzeitig Söhne des amtierenden Königs waren, erhielten den Titel nicht automatisch, genauso wie (theoretisch) erbberechtige Töchter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert waren die Fürsten von Sarmay zugleich [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], [[Herzog von Golen|Herzöge von Golen]] und [[Marquis von Diegue]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Fürsten von Sarmay seit 1399 ==&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Vesaey]] ===&lt;br /&gt;
* 1399-1421: '''[[Philipp V.|Filipe]]''', späterer König Philipp V., Sohn [[Michael I.|Michaels I. von Vesaey]]&lt;br /&gt;
* 1452: '''Miquel António''', einziger Sohn König Philipps V., verstarb nach wenigen Tagen&lt;br /&gt;
* ''1456-1457: '''[[Isabel de Vesaey die Jüngere|Isabel]]''', Tochter [[Philipp V.|Philipps V.]], war als [[Herzog von Golen|Herzogin von Golen]] (Duquesa de Gólica) bekannt''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Santori]] ===&lt;br /&gt;
* 1456-1457: '''[[Philipp VI.|Filipe]]''', späterer Philipp VI., Enkel Philipps V.&lt;br /&gt;
* 1468-1491: '''[[Philipp VII.|Filipe]]''', späterer König Philipp VII., Sohn Philipps VI.&lt;br /&gt;
* 1515-1534: '''[[Andrés Piero]]''': Der älteste Sohn König [[David I.|Davids I.]] war zugleich [[Herzog von Salua]]. Er starb 1534 im Alter von 19 Jahren.&lt;br /&gt;
* 1539-1540: '''David Filipe''': Der älteste Sohn [[Johanna I.|Johannas I.]] und [[Philipp von Valier]]s, Enkel Davids I., verstarb mit drei Jahren.&lt;br /&gt;
* 1540-1543: '''[[Johanna I.|Joana]]''', spätere Königin Johanna I., Tochter [[David I.|Davids I.]], trug den Titel seit 1542 gemeinsam mit ihrem Mann '''[[Philipp von Valier]]'''&lt;br /&gt;
* 1545-1579: '''[[Danadier I.|Danadier]]''', späterer König Danadier I., Sohn Johannas I. und Philipps&lt;br /&gt;
* 1579-1580: '''Filipe David''', ältester Sohn Danadiers I. und dessen erster Ehefrau [[Luise von Bourbon]], 1580 gestorben&lt;br /&gt;
* 1580-1585: '''[[Luis Filipe I. Herzog von Sesín|Luis Filipe]]''', Neffe König Danadiers I., Sohn [[Heinrich August von Sesin|Heinrich Augusts von Sesin]]&lt;br /&gt;
* 1585-1591: '''[[Gabriel V.|Gabriel Filipe]]''', späterer König Gabriel V., ältester Sohn Danadiers I. aus dessen zweiter Ehe mit Anna von Österreich&lt;br /&gt;
* 1610-1640: '''[[Gabriel VI.|Gabriel María]]''', späterer König Gabriel VI., ältester Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
* 1640-1651: '''[[Gabriel VII.|Gabriel António]]''', späterer König Gabriel VII., ältester Sohn Gabriels VI.&lt;br /&gt;
* 1657-1695: '''[[Gabriel Augusto]]''', Sohn Gabriels VII., Vater König [[Danadier II.|Danadiers II.]]&lt;br /&gt;
* 1695-1698: '''[[Danadier II.|Luis Danadier]]''', späterer König Danadier II., Sohn Don Gabriel Agostos&lt;br /&gt;
* 1710-1719: '''[[Joán Danadier]]''', Sohn Danadiers II., 1719 gestorben&lt;br /&gt;
* 1723-1728: Nach der Abdankung König [[Danadier II.|Danadiers II.]] 1721 nannte sich dessen Bruder [[Philipp Karl von Viça]] ''König von Sagradien'' und machte seinen Sohn ''Luis Gabriel'' zum ''Fürsten von Sarmay''. Der Titel wurde aber nicht allgemein anerkannt.&lt;br /&gt;
* 1735-1738: '''Joán Manuel''', Sohn [[Maria I. Luise|Marias I.]] und [[Johann III.|Johanns III.]], zugleich [[Erbprinz von Cuentez]], 1738 gestorben&lt;br /&gt;
* 1738-1745: '''[[Maria II. Franziska|María Francisca]]''', spätere Königin Maria II., zugleich [[Prinz von Cuentez|Prinzessin von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* 1745-1748: '''[[David II.|David Joán]]''', späterer König David II., zugleich [[Erbprinz von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Vienne]] ===&lt;br /&gt;
* 1757-1792: '''[[Gabriel VIII.|Luis Gabriel]]''' (*1740, †1792), späterer König Gabriel VIII., Sohn [[Philipp IX. Ludwig|Philipp Ludwigs von Vienne]]&lt;br /&gt;
* 1792-1795: '''[[Philipp Maria, Prinz von Sarmay|Filipe María]]''' (*1767, †1795), ältester Sohn Philipp Ludwigs&lt;br /&gt;
* 1795-1797: '''[[Gabriel IX.|Luis Gabriel]]''' (*1790, †1812), späterer König Gabriel IX., Sohn Philipp Marias&lt;br /&gt;
* 1813-1829: '''[[Philipp Albert von Sagradien|Filipe Alberto]]''' (*1795, †1829), genannt '''Filiberto''', ältester Sohn [[Gabriel X. Emil Johann|Gabriels X.]]&lt;br /&gt;
* 1829-1849: '''[[Lucien I.|Carles Lucién]]''' (1805-1873), späterer König Lucien I., zweitältester Sohn [[Gabriel X.|Gabriels X.]]&lt;br /&gt;
* 1849-1860: '''[[David Alexander|David Alejandro]]''' (1839-1860), Sohn Luciens, 1860 erschossen&lt;br /&gt;
* 1871-1873: '''[[Philipp X.|Luis Filipe]]''' (1837-1919), späterer Philipp X., Neffe Luciens, Prinzregent seit 1871&lt;br /&gt;
* 1873-1885: '''[[Gabriel Manuel Graf von Casigón|Gabriel Manuel]]''', ältester Sohn Philipps X., Thronverzicht 1885&lt;br /&gt;
* 1885-1891: '''[[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]]''', zweitältester Sohn Philipps X., 1891 Abschaffung der Monarchie&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
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		<title>Prinz von Sarmay</title>
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		<updated>2017-12-08T12:19:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Fürsten von Sarmay aus dem Haus Santori */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Prícipe de Sarmay''' (deutsch ''Fürst von Sarmay'') war im [[Königreich Sagradien]] der traditionelle Titel des Thronfolgers des [[König von Sagradien|sagradischen Monarchen]]. Der Titel wurde 1399 von König [[Michael I.]] geschaffen, um für seinen Sohn [[Philipp V.|Filipe]] eine materielle Versorgung zu schaffen. Der Titel Fürst von Sarmay wurde gewählt, um an das historische [[Fürstentum Sarmay]] zu erinnern, das 923 zu den Gründungsreichen des Königreichs Sagradien gehört hatte. Michael verfügte, dass die Thronfolger des Königs innerhalb des zu diesem Zeitpunkt noch alles andere als etablierten Königshauses [[Haus Vesaey|Vesaey]] den Titel eines Fürsten von Sarmay tragen sollten. Damit unterstrich Michael zudem seinen Anspruch auf das sagradische Königtum mitsamt seinen Traditionen sowie den Anspruch seines Hauses, in der Tradition der [[Dianniden]]-Dynastie zu stehen, auf die sich das Haus Vesaey berief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel wurde traditionell dem ältesten Sohn des amtierenden Königs verliehen, sofern dieser auch sein Präsumptiverbe war. Thronfolger, die nicht gleichzeitig Söhne des amtierenden Königs waren, erhielten den Titel nicht automatisch, genauso wie (theoretisch) erbberechtige Töchter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert waren die Fürsten von Sarmay zugleich [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], [[Herzog von Golen|Herzöge von Golen]] und [[Marquis von Diegue]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Fürsten von Sarmay seit 1399 ==&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Vesaey]] ===&lt;br /&gt;
* 1399-1421: '''[[Philipp V.|Filipe]]''', späterer König Philipp V., Sohn [[Michael I.|Michaels I. von Vesaey]]&lt;br /&gt;
* 1452: '''Miquel António''', einziger Sohn König Philipps V., verstarb nach wenigen Tagen&lt;br /&gt;
* ''1456-1457: '''[[Isabel de Vesaey die Jüngere|Isabel]]''', Tochter [[Philipp V.|Philipps V.]], war als Prinzessin von Vesaey (Pricipêsa de Vesaey) bekannt''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Santori]] ===&lt;br /&gt;
* 1456-1457: '''[[Philipp VI.|Filipe]]''', späterer Philipp VI., Enkel Philipps V.&lt;br /&gt;
* 1468-1491: '''[[Philipp VII.|Filipe]]''', späterer König Philipp VII., Sohn Philipps VI.&lt;br /&gt;
* 1515-1534: '''[[Andrés Piero]]''': Der älteste Sohn König [[David I.|Davids I.]] war zugleich [[Herzog von Salua]]. Er starb 1534 im Alter von 19 Jahren.&lt;br /&gt;
* 1539-1540: '''David Filipe''': Der älteste Sohn [[Johanna I.|Johannas I.]] und [[Philipp von Valier]]s, Enkel Davids I., verstarb mit drei Jahren.&lt;br /&gt;
* 1540-1543: '''[[Johanna I.|Joana]]''', spätere Königin Johanna I., Tochter [[David I.|Davids I.]], trug den Titel seit 1542 gemeinsam mit ihrem Mann '''[[Philipp von Valier]]'''&lt;br /&gt;
* 1545-1579: '''[[Danadier I.|Danadier]]''', späterer König Danadier I., Sohn Johannas I. und Philipps&lt;br /&gt;
* 1579-1580: '''Filipe David''', ältester Sohn Danadiers I. und dessen erster Ehefrau [[Luise von Bourbon]], 1580 gestorben&lt;br /&gt;
* 1580-1585: '''[[Luis Filipe I. Herzog von Sesín|Luis Filipe]]''', Neffe König Danadiers I., Sohn [[Heinrich August von Sesin|Heinrich Augusts von Sesin]]&lt;br /&gt;
* 1585-1591: '''[[Gabriel V.|Gabriel Filipe]]''', späterer König Gabriel V., ältester Sohn Danadiers I. aus dessen zweiter Ehe mit Anna von Österreich&lt;br /&gt;
* 1610-1640: '''[[Gabriel VI.|Gabriel María]]''', späterer König Gabriel VI., ältester Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
* 1640-1651: '''[[Gabriel VII.|Gabriel António]]''', späterer König Gabriel VII., ältester Sohn Gabriels VI.&lt;br /&gt;
* 1657-1695: '''[[Gabriel Augusto]]''', Sohn Gabriels VII., Vater König [[Danadier II.|Danadiers II.]]&lt;br /&gt;
* 1695-1698: '''[[Danadier II.|Luis Danadier]]''', späterer König Danadier II., Sohn Don Gabriel Agostos&lt;br /&gt;
* 1710-1719: '''[[Joán Danadier]]''', Sohn Danadiers II., 1719 gestorben&lt;br /&gt;
* 1723-1728: Nach der Abdankung König [[Danadier II.|Danadiers II.]] 1721 nannte sich dessen Bruder [[Philipp Karl von Viça]] ''König von Sagradien'' und machte seinen Sohn ''Luis Gabriel'' zum ''Fürsten von Sarmay''. Der Titel wurde aber nicht allgemein anerkannt.&lt;br /&gt;
* 1735-1738: '''Joán Manuel''', Sohn [[Maria I. Luise|Marias I.]] und [[Johann III.|Johanns III.]], zugleich [[Erbprinz von Cuentez]], 1738 gestorben&lt;br /&gt;
* 1738-1745: '''[[Maria II. Franziska|María Francisca]]''', spätere Königin Maria II., zugleich [[Prinz von Cuentez|Prinzessin von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* 1745-1748: '''[[David II.|David Joán]]''', späterer König David II., zugleich [[Erbprinz von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Vienne]] ===&lt;br /&gt;
* 1757-1792: '''[[Gabriel VIII.|Luis Gabriel]]''' (*1740, †1792), späterer König Gabriel VIII., Sohn [[Philipp IX. Ludwig|Philipp Ludwigs von Vienne]]&lt;br /&gt;
* 1792-1795: '''[[Philipp Maria, Prinz von Sarmay|Filipe María]]''' (*1767, †1795), ältester Sohn Philipp Ludwigs&lt;br /&gt;
* 1795-1797: '''[[Gabriel IX.|Luis Gabriel]]''' (*1790, †1812), späterer König Gabriel IX., Sohn Philipp Marias&lt;br /&gt;
* 1813-1829: '''[[Philipp Albert von Sagradien|Filipe Alberto]]''' (*1795, †1829), genannt '''Filiberto''', ältester Sohn [[Gabriel X. Emil Johann|Gabriels X.]]&lt;br /&gt;
* 1829-1849: '''[[Lucien I.|Carles Lucién]]''' (1805-1873), späterer König Lucien I., zweitältester Sohn [[Gabriel X.|Gabriels X.]]&lt;br /&gt;
* 1849-1860: '''[[David Alexander|David Alejandro]]''' (1839-1860), Sohn Luciens, 1860 erschossen&lt;br /&gt;
* 1871-1873: '''[[Philipp X.|Luis Filipe]]''' (1837-1919), späterer Philipp X., Neffe Luciens, Prinzregent seit 1871&lt;br /&gt;
* 1873-1885: '''[[Gabriel Manuel Graf von Casigón|Gabriel Manuel]]''', ältester Sohn Philipps X., Thronverzicht 1885&lt;br /&gt;
* 1885-1891: '''[[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]]''', zweitältester Sohn Philipps X., 1891 Abschaffung der Monarchie&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Prinz_von_Sarmay&amp;diff=38545</id>
		<title>Prinz von Sarmay</title>
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		<updated>2017-12-08T12:19:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Fürsten von Sarmay aus dem Haus Vesaey */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Prícipe de Sarmay''' (deutsch ''Fürst von Sarmay'') war im [[Königreich Sagradien]] der traditionelle Titel des Thronfolgers des [[König von Sagradien|sagradischen Monarchen]]. Der Titel wurde 1399 von König [[Michael I.]] geschaffen, um für seinen Sohn [[Philipp V.|Filipe]] eine materielle Versorgung zu schaffen. Der Titel Fürst von Sarmay wurde gewählt, um an das historische [[Fürstentum Sarmay]] zu erinnern, das 923 zu den Gründungsreichen des Königreichs Sagradien gehört hatte. Michael verfügte, dass die Thronfolger des Königs innerhalb des zu diesem Zeitpunkt noch alles andere als etablierten Königshauses [[Haus Vesaey|Vesaey]] den Titel eines Fürsten von Sarmay tragen sollten. Damit unterstrich Michael zudem seinen Anspruch auf das sagradische Königtum mitsamt seinen Traditionen sowie den Anspruch seines Hauses, in der Tradition der [[Dianniden]]-Dynastie zu stehen, auf die sich das Haus Vesaey berief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel wurde traditionell dem ältesten Sohn des amtierenden Königs verliehen, sofern dieser auch sein Präsumptiverbe war. Thronfolger, die nicht gleichzeitig Söhne des amtierenden Königs waren, erhielten den Titel nicht automatisch, genauso wie (theoretisch) erbberechtige Töchter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert waren die Fürsten von Sarmay zugleich [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], [[Herzog von Golen|Herzöge von Golen]] und [[Marquis von Diegue]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Fürsten von Sarmay seit 1399 ==&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Vesaey]] ===&lt;br /&gt;
* 1399-1421: '''[[Philipp V.|Filipe]]''', späterer König Philipp V., Sohn [[Michael I.|Michaels I. von Vesaey]]&lt;br /&gt;
* 1452: '''Miquel António''', einziger Sohn König Philipps V., verstarb nach wenigen Tagen&lt;br /&gt;
* ''1456-1457: '''[[Isabel de Vesaey die Jüngere|Isabel]]''', Tochter [[Philipp V.|Philipps V.]], war als Prinzessin von Vesaey (Pricipêsa de Vesaey) bekannt''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Santori]] ===&lt;br /&gt;
* 1456-1457: '''[[Philipp VI.|Filipe]]''', späterer Philipp VI., Enkel Philipps V.&lt;br /&gt;
* 1468-1491: '''[[Philipp VII.|Filipe]]''', späterer König Philipp VII., Sohn Philipps VI.&lt;br /&gt;
* 1515-1534: '''[[Andrés Piero]]''': Der älteste Sohn König [[David I.|Davids I.]] war zugleich [[Herzog von Salua]]. Er starb 1534 im Alter von 19 Jahren.&lt;br /&gt;
* 1539-1540: '''David Filipe''': Der älteste Sohn [[Johanna I.|Johannas I.]] und [[Philipp von Valier]]s, Enkel Davids I., verstarb mit drei Jahren.&lt;br /&gt;
* 1540-1543: '''[[Johanna I.|Joana]]''', spätere Königin Johanna I., Tochter [[David I.|Davids I.]], trug den Titel seit 1542 gemeinsam mit ihrem Mann '''[[Philip von Valier]]'''&lt;br /&gt;
* 1545-1579: '''[[Danadier I.|Danadier]]''', späterer König Danadier I., Sohn Johannas I. und Philipps&lt;br /&gt;
* 1579-1580: '''Filipe David''', ältester Sohn Danadiers I. und dessen erster Ehefrau [[Luise von Bourbon]], 1580 gestorben&lt;br /&gt;
* 1580-1585: '''[[Luis Filipe I. Herzog von Sesín|Luis Filipe]]''', Neffe König Danadiers I., Sohn [[Heinrich August von Sesin|Heinrich Augusts von Sesin]]&lt;br /&gt;
* 1585-1591: '''[[Gabriel V.|Gabriel Filipe]]''', späterer König Gabriel V., ältester Sohn Danadiers I. aus dessen zweiter Ehe mit Anna von Österreich&lt;br /&gt;
* 1610-1640: '''[[Gabriel VI.|Gabriel María]]''', späterer König Gabriel VI., ältester Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
* 1640-1651: '''[[Gabriel VII.|Gabriel António]]''', späterer König Gabriel VII., ältester Sohn Gabriels VI.&lt;br /&gt;
* 1657-1695: '''[[Gabriel Augusto]]''', Sohn Gabriels VII., Vater König [[Danadier II.|Danadiers II.]]&lt;br /&gt;
* 1695-1698: '''[[Danadier II.|Luis Danadier]]''', späterer König Danadier II., Sohn Don Gabriel Agostos&lt;br /&gt;
* 1710-1719: '''[[Joán Danadier]]''', Sohn Danadiers II., 1719 gestorben&lt;br /&gt;
* 1723-1728: Nach der Abdankung König [[Danadier II.|Danadiers II.]] 1721 nannte sich dessen Bruder [[Philipp Karl von Viça]] ''König von Sagradien'' und machte seinen Sohn ''Luis Gabriel'' zum ''Fürsten von Sarmay''. Der Titel wurde aber nicht allgemein anerkannt.&lt;br /&gt;
* 1735-1738: '''Joán Manuel''', Sohn [[Maria I. Luise|Marias I.]] und [[Johann III.|Johanns III.]], zugleich [[Erbprinz von Cuentez]], 1738 gestorben&lt;br /&gt;
* 1738-1745: '''[[Maria II. Franziska|María Francisca]]''', spätere Königin Maria II., zugleich [[Prinz von Cuentez|Prinzessin von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* 1745-1748: '''[[David II.|David Joán]]''', späterer König David II., zugleich [[Erbprinz von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Vienne]] ===&lt;br /&gt;
* 1757-1792: '''[[Gabriel VIII.|Luis Gabriel]]''' (*1740, †1792), späterer König Gabriel VIII., Sohn [[Philipp IX. Ludwig|Philipp Ludwigs von Vienne]]&lt;br /&gt;
* 1792-1795: '''[[Philipp Maria, Prinz von Sarmay|Filipe María]]''' (*1767, †1795), ältester Sohn Philipp Ludwigs&lt;br /&gt;
* 1795-1797: '''[[Gabriel IX.|Luis Gabriel]]''' (*1790, †1812), späterer König Gabriel IX., Sohn Philipp Marias&lt;br /&gt;
* 1813-1829: '''[[Philipp Albert von Sagradien|Filipe Alberto]]''' (*1795, †1829), genannt '''Filiberto''', ältester Sohn [[Gabriel X. Emil Johann|Gabriels X.]]&lt;br /&gt;
* 1829-1849: '''[[Lucien I.|Carles Lucién]]''' (1805-1873), späterer König Lucien I., zweitältester Sohn [[Gabriel X.|Gabriels X.]]&lt;br /&gt;
* 1849-1860: '''[[David Alexander|David Alejandro]]''' (1839-1860), Sohn Luciens, 1860 erschossen&lt;br /&gt;
* 1871-1873: '''[[Philipp X.|Luis Filipe]]''' (1837-1919), späterer Philipp X., Neffe Luciens, Prinzregent seit 1871&lt;br /&gt;
* 1873-1885: '''[[Gabriel Manuel Graf von Casigón|Gabriel Manuel]]''', ältester Sohn Philipps X., Thronverzicht 1885&lt;br /&gt;
* 1885-1891: '''[[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]]''', zweitältester Sohn Philipps X., 1891 Abschaffung der Monarchie&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
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		<title>Prinz von Sarmay</title>
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		<updated>2017-12-08T12:17:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Fürsten von Sarmay aus dem Haus Santori */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Prícipe de Sarmay''' (deutsch ''Fürst von Sarmay'') war im [[Königreich Sagradien]] der traditionelle Titel des Thronfolgers des [[König von Sagradien|sagradischen Monarchen]]. Der Titel wurde 1399 von König [[Michael I.]] geschaffen, um für seinen Sohn [[Philipp V.|Filipe]] eine materielle Versorgung zu schaffen. Der Titel Fürst von Sarmay wurde gewählt, um an das historische [[Fürstentum Sarmay]] zu erinnern, das 923 zu den Gründungsreichen des Königreichs Sagradien gehört hatte. Michael verfügte, dass die Thronfolger des Königs innerhalb des zu diesem Zeitpunkt noch alles andere als etablierten Königshauses [[Haus Vesaey|Vesaey]] den Titel eines Fürsten von Sarmay tragen sollten. Damit unterstrich Michael zudem seinen Anspruch auf das sagradische Königtum mitsamt seinen Traditionen sowie den Anspruch seines Hauses, in der Tradition der [[Dianniden]]-Dynastie zu stehen, auf die sich das Haus Vesaey berief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel wurde traditionell dem ältesten Sohn des amtierenden Königs verliehen, sofern dieser auch sein Präsumptiverbe war. Thronfolger, die nicht gleichzeitig Söhne des amtierenden Königs waren, erhielten den Titel nicht automatisch, genauso wie (theoretisch) erbberechtige Töchter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert waren die Fürsten von Sarmay zugleich [[Fürst von Perin|Fürsten von Perin]], [[Herzog von Golen|Herzöge von Golen]] und [[Marquis von Diegue]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Fürsten von Sarmay seit 1399 ==&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Vesaey]] ===&lt;br /&gt;
* 1399-1421: '''[[Philipp V.|Filipe]]''', späterer König Philipp V., Sohn [[Michael I.|Michaels I. von Vesaey]]&lt;br /&gt;
* 1452: '''Miquel António''', einziger Sohn König Philipps V., verstarb nach wenigen Tagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Santori]] ===&lt;br /&gt;
* 1456-1457: '''[[Philipp VI.|Filipe]]''', späterer Philipp VI., Enkel Philipps V.&lt;br /&gt;
* 1468-1491: '''[[Philipp VII.|Filipe]]''', späterer König Philipp VII., Sohn Philipps VI.&lt;br /&gt;
* 1515-1534: '''[[Andrés Piero]]''': Der älteste Sohn König [[David I.|Davids I.]] war zugleich [[Herzog von Salua]]. Er starb 1534 im Alter von 19 Jahren.&lt;br /&gt;
* 1539-1540: '''David Filipe''': Der älteste Sohn [[Johanna I.|Johannas I.]] und [[Philipp von Valier]]s, Enkel Davids I., verstarb mit drei Jahren.&lt;br /&gt;
* 1540-1543: '''[[Johanna I.|Joana]]''', spätere Königin Johanna I., Tochter [[David I.|Davids I.]], trug den Titel seit 1542 gemeinsam mit ihrem Mann '''[[Philip von Valier]]'''&lt;br /&gt;
* 1545-1579: '''[[Danadier I.|Danadier]]''', späterer König Danadier I., Sohn Johannas I. und Philipps&lt;br /&gt;
* 1579-1580: '''Filipe David''', ältester Sohn Danadiers I. und dessen erster Ehefrau [[Luise von Bourbon]], 1580 gestorben&lt;br /&gt;
* 1580-1585: '''[[Luis Filipe I. Herzog von Sesín|Luis Filipe]]''', Neffe König Danadiers I., Sohn [[Heinrich August von Sesin|Heinrich Augusts von Sesin]]&lt;br /&gt;
* 1585-1591: '''[[Gabriel V.|Gabriel Filipe]]''', späterer König Gabriel V., ältester Sohn Danadiers I. aus dessen zweiter Ehe mit Anna von Österreich&lt;br /&gt;
* 1610-1640: '''[[Gabriel VI.|Gabriel María]]''', späterer König Gabriel VI., ältester Sohn Gabriels V.&lt;br /&gt;
* 1640-1651: '''[[Gabriel VII.|Gabriel António]]''', späterer König Gabriel VII., ältester Sohn Gabriels VI.&lt;br /&gt;
* 1657-1695: '''[[Gabriel Augusto]]''', Sohn Gabriels VII., Vater König [[Danadier II.|Danadiers II.]]&lt;br /&gt;
* 1695-1698: '''[[Danadier II.|Luis Danadier]]''', späterer König Danadier II., Sohn Don Gabriel Agostos&lt;br /&gt;
* 1710-1719: '''[[Joán Danadier]]''', Sohn Danadiers II., 1719 gestorben&lt;br /&gt;
* 1723-1728: Nach der Abdankung König [[Danadier II.|Danadiers II.]] 1721 nannte sich dessen Bruder [[Philipp Karl von Viça]] ''König von Sagradien'' und machte seinen Sohn ''Luis Gabriel'' zum ''Fürsten von Sarmay''. Der Titel wurde aber nicht allgemein anerkannt.&lt;br /&gt;
* 1735-1738: '''Joán Manuel''', Sohn [[Maria I. Luise|Marias I.]] und [[Johann III.|Johanns III.]], zugleich [[Erbprinz von Cuentez]], 1738 gestorben&lt;br /&gt;
* 1738-1745: '''[[Maria II. Franziska|María Francisca]]''', spätere Königin Maria II., zugleich [[Prinz von Cuentez|Prinzessin von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* 1745-1748: '''[[David II.|David Joán]]''', späterer König David II., zugleich [[Erbprinz von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fürsten von Sarmay aus dem [[Haus Vienne]] ===&lt;br /&gt;
* 1757-1792: '''[[Gabriel VIII.|Luis Gabriel]]''' (*1740, †1792), späterer König Gabriel VIII., Sohn [[Philipp IX. Ludwig|Philipp Ludwigs von Vienne]]&lt;br /&gt;
* 1792-1795: '''[[Philipp Maria, Prinz von Sarmay|Filipe María]]''' (*1767, †1795), ältester Sohn Philipp Ludwigs&lt;br /&gt;
* 1795-1797: '''[[Gabriel IX.|Luis Gabriel]]''' (*1790, †1812), späterer König Gabriel IX., Sohn Philipp Marias&lt;br /&gt;
* 1813-1829: '''[[Philipp Albert von Sagradien|Filipe Alberto]]''' (*1795, †1829), genannt '''Filiberto''', ältester Sohn [[Gabriel X. Emil Johann|Gabriels X.]]&lt;br /&gt;
* 1829-1849: '''[[Lucien I.|Carles Lucién]]''' (1805-1873), späterer König Lucien I., zweitältester Sohn [[Gabriel X.|Gabriels X.]]&lt;br /&gt;
* 1849-1860: '''[[David Alexander|David Alejandro]]''' (1839-1860), Sohn Luciens, 1860 erschossen&lt;br /&gt;
* 1871-1873: '''[[Philipp X.|Luis Filipe]]''' (1837-1919), späterer Philipp X., Neffe Luciens, Prinzregent seit 1871&lt;br /&gt;
* 1873-1885: '''[[Gabriel Manuel Graf von Casigón|Gabriel Manuel]]''', ältester Sohn Philipps X., Thronverzicht 1885&lt;br /&gt;
* 1885-1891: '''[[José Filipe (Thronfolger)|José Filipe]]''', zweitältester Sohn Philipps X., 1891 Abschaffung der Monarchie&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Philipp_V.&amp;diff=38543</id>
		<title>Philipp V.</title>
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		<updated>2017-12-08T12:17:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Innenpolitik und Nachfolgefrage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Philipp V.''' (von Sagradien), (*1387; †1457) war als [[König von Sagradien]] (1421-1457) der zweite und letzte König aus dem [[Haus Vesaey]]. Er schloss 1443 den [[Friede von Tesqué|Frieden von Tesqué]], der den unter seinem Vater [[Michael von Vesaey]] begonnenen [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] beendete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Thronbesteigung ===&lt;br /&gt;
Don Filipe Miquel de Vesaey wurde 1387 in [[Vesaey]] als Sohn Miquel de Vesaeys, des [[Herzog von Sesin|Herzogs von Sesín]], und seiner Frau Lara von Salua geboren. Im Alter von neun Jahren erlebte der junge Filipe, wie sein Vater nach Jahren des Krieges als Michael I. den sagradischen Thron bestieg und damit den Sechzigjährigen Krieg gegen den mikolinischen König [[Karl VI. von Mikolinien|Karl VI.]] auslöste. Damit wurde der junge Philipp plötzlich sagradischer Infant, [[Fürst von Sarmay]] sowie [[Herzog von Sesín]]. 1410 heiratete er Lorentina de Soler, mit der er insgesamt dreizehn Jahre lang verheiratet war, ohne dass ihm seine Frau einen Thronfolger gebären konnte. 1405/06 war er für kürzere Zeit in Gefangenschaft des [[Graf von Esqués|Grafen von Esqués]], der sich gegen seinen Vater wandt und den Thronfolger als Geisel nehmen wollte, doch konnte sich Philipp wenig später wieder befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1407 war Philipp immer wieder an Schlachten im Krieg gegen Mikolinien beteiligt. Sein erstes Kommando hatte er 1411 bei der Belagerung von [[Cania]] inne. 1421 starb sein Vater der König in der [[Schlacht von Porto Valés]] und Philipp bestieg als Philipp V. den sagradischen Thron. Er bestätigte seinen Bruder [[Don António]] als Oberbefehlshaber der Truppen, der 1420 die belagerte Stadt [[Gerón]] halten konnte, und zog sich selbst aus den Kämpfen zurück. Don António konnte bei Gerón, [[Sancristo]] und [[Alágua]] große Siege feiern und Sagradien damit aus der Umklammerung befreien, bis er 1424 an einer Lungenentzündung starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sechzigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Im Mai 1422 kam es in Tulis zu einer Revolte gegen den Conte [[Piero Símplice]], in der dieser vertrieben wurde. Nach fünf Monaten des Chaos und der Unsicherheit, in denen sich insgesamt vier Männer zum Machthaber erklärten, übernahmen mit [[David de Santori]], dem Sohn [[António de Santori]]s, wieder die Sántori die Macht. Als Sohn von Isabela von Vesaey war er ein Vetter Philipps V. und ein Anhänger der sagradischen Allianz, die er als geeignetes Mittel ansah, die Stellung Tulis’ als entscheidendes Glied zwischen zwei großen Königreichen und als Handelsmacht zu wahren und gleichzeitig Einfluss auf die Politik des Königreichs nehmen zu können. Zudem erhoffte er sich, die verlorenen Gebiete an der mikolinischen [[Blaues Meer|Blaumeer]]küste sowie in Golen wiederzugewinnen. Dennoch ließ er sich seinen Wiedereinstieg in den Krieg teuer erkaufen. Philipp V. verheiratete David mit Lara von Nonthí, einer Großnichte des Königs, führte ihn damit immer näher an den sagradischen Hochadel heran und übergab ihm das bereits tulinesisch besetzte [[Golen]] als Pfandschaft, nachdem Markgraf [[Philipp von Golen-Alagua]], seit 1419 Herzog, geächtet worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1423 griff die tulinesische Flotte wieder in den Krieg ein, David de Santori konnte 1425 [[Tinágua]] zurückerobern und 1427 [[Plato]], die beide bereits vor dem Krieg tulinische Stützpunkte gewesen waren. Zudem war es 1420 zum Aufstand des [[Herzog von Salua|Herzogs von Salua]] gegen die Krone ([[Saloanisch-Lonensischer Krieg]]) gekommen, der bis 1429 andauerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Don Antónios 1424 und dem Wiederaufflammen der Kämpfe im Jahr 1427 machte Philipp V. [[Carles von Tesqué]] zum neuen Oberbefehlshaber der sagradischen Truppen. Zusammen mit [[Luis Filipe de Santori]], dem Bruder Davids und Oberbefehlshaber des kleinen tulinischen Landheeres, konnte Tesqué 1427 Cania erobern und 1431 [[Bosa]] verteidigen. Nach dem Abfall [[Conte]]s stagnierten die Kämpfe weitgehend, bis sie 1439 de facto eingestellt wurden. Tulis schloss 1440 einen Separatfrieden mit Mikolinien, in dem es seine mikolinischen Stützpunkte samt größerer Gebiete im Binnenland zurückerhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch erst im Mai 1443 kam es zu einem formellen Friedensschluss zwischen den beiden Kronen Sagradiens und Mikoliniens. Im Frieden von Tesqué erklärten Karl VI. und Philipp V. die beiden Kronen für auf ewig getrennt und erkannten sich gegenseitig als Könige an. Als neue Grenze zwischen beiden Königreichen wurde die so genannte [[Medéo-Linie]] (sie verläuft durch den Ort [[Porto Medéo]]) errichtet, die sich ungefähr an der Grenze der alten römischen Provinzen orientierte und mit Ausnahme [[Golen]]s, das bei Sagradien verblieb und heute zu Mikolinien gehört, im wesentlichen noch heute gültig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenpolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Im Innern gelang es Philipp in den Jahren nach dem Krieg die Macht des Königs zu konsolidieren. Nach dem Tod seiner Frau Lorentina von Soler 1423 hatte er zwei Jahre später María von Sollar, die Witwe seines Bruders António, geheiratet. Diese schenkte ihm 1427 die Tochter [[Isabel de Vesaey|Isabel]], jedoch keinen männlichen Thronfolger. Auch seine dritte Ehe mit Elisabeth von Böhmen seit 1440 blieb zunächst kinderlos. Vor dem Hintergrund seiner Kinderlosigkeit sah sich Philipp nach anderen Erben um. Um die Allianz mit Tulis zu erneuern, verheiratete er 1448 seine Tochter Isabel mit [[David von Santori]], der damit ins königliche Haus aufstieg und im Gegenzug Zugang auf den von ihm kontrollierten Blaumeermarkt versprach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser Ehe ging 1449 ein Sohn namens [[Philipp VI.|Philipp]] hervor. Philipp wurde Taufpate und machte seinen Schwiegersohn David zum [[Herzog von Golen]], wodurch das [[Haus Santori]] erstmals zur Herzogswürde aufstieg. Philipp von Golen war bereits 1446 erbenlos gestorben. Die Geschicke Sagradiens waren nun unteilbar mit denen der [[Tulinesische Republik|Republik Tulis]] verbunden, die unter David immer mehr monarchische Züge annahm. Nachdem Philipps dritte Frau Elisabeth von Böhmen 1452 einen Sohn geboren hatte, schien die Nachfolge plötzlich geklärt, doch starb dieser nach nur drei Tagen, sodass Philipps letzte Hoffnung auf einen Thronfolger gestorben war. 1453 schließlich bestimmte Philipp seine Tochter Isabella und ihre Nachkommen zu Erbin der Krone. Sollte Isabella vorzeitig sterben, würden nacheinander ihre Söhne aus der Ehe mit David de Sántori folgen und David als Regent fungieren. Davids Kinder aus erster Ehe mit Lara von Nonthí aber wurden von der Thronfolge ausgeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1457 starb Philipp V. schließlich im hohen Alter von siebzig Jahren in Vesaey. Er hatte den Krieg mit Mikolinien nach fast fünfzig Jahren beendet und seine Königsherrschaft im Innern konsolidiert. Da seine Tochter Isabella bereits im Vorjahr verstorben war, fiel die Krone an den  achtjährigen Filipe aus dem [[Haus Santori]], der als Philipp VI. zum sagradischen König erhoben wurde. David von Santori, Herzog von Óstino und seit 1457 nun auch [[Herzog von Corar]], führte bis 1468 die Regentschaft für seinen minderjährigen Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Saloanische_Lande&amp;diff=38542</id>
		<title>Saloanische Lande</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Saloanische_Lande&amp;diff=38542"/>
		<updated>2017-12-08T12:11:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Liste der Herren der Saloanischen Lande, Grafen, Herzöge und Großherzöge von Macedi */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:WappenSalua.jpg|thumb|140px]]&lt;br /&gt;
Die '''Saloanischen Lande''' (''Paeses Saloanes''; ''Paises Saloanœs'') waren ein spätmittelalterliches und frühneuzeitliches Herrschaftskonglomerat im Süden der [[Mikolinische Halbinsel|mikolinischen Halbinsel]]. Ursprünglich ein Sammelbegriff für die [[Mikolinien|mikolnischen]] Lehen im Besitz der [[Haus Salua|Herzöge von Salua]], konnte das Gebiet im Zuge des [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Kriegs]] (1383-1443) und der folgenden [[Saloanische Kriege|Saloanischen Kriege]] zwischen Sagradien und Mikolinien seine Unabhängigkeit vom [[Königreich Mikolinien|mikolinischen Königtum]] erreichen. Zu den Landen gehörten das [[Herzogtum Salua]], das [[Fürstentum Màrbore]], die [[Grafschaft Feiroa]] sowie das [[Herzogtum Macedi]], das 1669 zum '''Großherzogtum Macedi''' erhoben wurde. Hauptstadt und Regierungssitz der Lande war die südmikolinische Hafenstadt [[Macedi]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben des ursprünglichen Herzogsgeschlechts des [[Haus Salua|Hauses Salua]] im Jahr 1505 gingen die Lande mehrheitlich in den Besitz der sagradisch-tulinesischen Herrscherdynastie [[Santori]] über und blieben bis 1669 im Besitz der sagradischen Könige, die meist auch zugleich als Herzöge von Salua und Macedi sowie Fürsten von Marbore und Grafen von Feiroa regierten und in den Saloanischen Landen von Statthaltern vertreten wurden. Erst im [[Frieden von Villágua]] 1669, der den [[Asumarischer Krieg|Großen Asumarischen Krieg]] beendete, erkannte König [[Karl IX. von Mikolinien]] auch offiziell die staatsrechtliche Souveränität der Lande an, erreichte jedoch die Trennung der Herzogswürde von der sagradischen Königskrone. Der sagradische König [[Gabriel VII.]], der bis dahin nominell auch Herzog von Salua und Macedi gewesen war, gab die Herzogtümer in Mikolinien daraufhin seinem jüngeren Sohn Luis Filipe, der daraufhin als [[Ludwig Philipp I. von Macedi]] den Titel eines ''Großherzogs von Macedi'' annahm und die santorische Sekundogenitur Santori-Macedi begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod [[Karl V. Philipp von Macedi|Karls V.]] im Jahr 1701 starb die salaonisch-macedensische Linie der Santori in männlicher Linie aus, woraufhin König [[Georg I. von Mikolinien]] erneut Anspruch auf die südlichen Lande erhob. Im [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] (1703-1710) gelang es ihm, seine Ansprüche durchzusetzen. Mit der Union von 1711 kehrten die Saloanischen Lande endgültig wieder in den mikolinischen Staatsverbund zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Lande unter den Herzögen aus dem [[Haus Salua]] === &lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Saloanischen Lande liegen im weitläufigen Herrschaftskonglomerat im Süden der Halbinsel, das den [[Haus Salua|Herzögen von Salua]] als Hausmacht diente. Seit 1055 trugen die Herzöge von Salua auch den Titel der Grafen von Macedi und konnten ihrem Besitz durch Heiratsverbindungen und Pfandschaften große Teile [[Lukien]]s, der [[Fanata]] und [[Correra]]s hinzufügen. Der Tod König [[Michael III. von Mikolinien|Michaels III.]] 1064 eröffnete eine Reihe von blutigen Bürgerkriegen zwischen den Saloanern und dem [[Haus Lonea]] um die Krone Mikoliniens, die als [[Temp de Sang]] bekannt wurden. Der saloanische König [[Karl I. von Mikolinien|Karl I.]] erhob seinen jüngeren Sohn [[Karl II. von Mikolinien|Karl Graf von Macedi]] 1198 zum Herzog. Nach dem Tod seines älteren Bruders [[Joseph III. von Mikolinien]] bestieg Karl 1214 selbst den mikolinischen Thron und gab das Herzogtum an seinen jüngeren Sohn [[Richard I. von Mikolinien|Richard]]. Nachdem dieser als Richard I. selbst den Thron bestiegen hatte, gab er das Herzogtum 1227 an seinen jüngeren Bruder [[Heinrich I. von Salua|Heinrich]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrichs Urenkel [[Anton I. von Salua]] versuchte nach dem Aussterben der Hauptlinie des Hauses Salua 1313 vergeblich, den mikolinischen Thron zu übernehmen und unterstützte schließlich seinen Schwiegersohn [[Martin der Gute|Martin von Gerón]], der sich nach geglückter Übernahme des Throns mit umfangreichen Privilegien erkenntlich zeigte. Zu Zeiten der [[Union von Alagua]] gehörten die Saloanischen Herzöge zu den mächtigsten Herren des Reichs, standen aber in Konkurrenz zum Haus der [[Haus Interea|Grafen von Interea]], einer jüngeren illegitimen Nebenlinie der [[Salua]]-Könige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Revolution|Revolution von 1386]] unterstützten die Saloaner nur zögerlich [[Karl V. von Mikolinien|Karl von Interea]] und ließen sich ihre militärische Hilfe im folgenden Krieg gegen Sagradien teuer erkaufen. Herzog [[Karl IV. von Salua|Karl IV.]] erreichte schließlich durch geschicktes Taktieren im [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] eine weitreichende Unabhängigkeit von der nun beim [[Haus Interea]] liegenden mikolinischen Krone. Während er anfänglich [[Karl VI. von Mikolinien|Karl VI. von Interea]] unterstützt hatte, wechselte er bald die Seiten und verheiratete seinen Neffen [[Anton II. von Salua|Anton]] mit der sagradischen Prinzessin Maria von Vesaey. 1420 begann er einen [[Saloanisch-Lonensischer Krieg|Krieg gegen die Herzöge von Lonea]] und erklärte sich in dessen Verlauf 1425 zum ''legitimen König von Mikolinien''. Da er zwei Jahre später jedoch starb, ohne einen Erben zu hinterlassen, blieben seine Ansprüche folgenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sein potenzieller Nachfolger, sein Neffe Anton sich in lonensischer Gefangenschaft befand, übernahm seine Schwester [[Margarete von Salua]] die Herrschaft. Sie erreichte schließlich die Freilassung Antons und schloss 1429 Frieden mit Lonea, der den Bürgekrieg der ''Saloanes'' und ''Lonenses'' schließlich beendete. Anton II. übernahm die Herzogswürde 1432 von seiner Tante, die wenig später starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Nachfolgewirren gingen die Saloanes aus dem Sechzigjährigen Krieg gestärkt hervor und bildeten nach dem [[Frieden von Tesqué]] 1443 eine de facto unabhängige Macht im Süden der Halbinsel. Wichtige Machtquelle war die finanzielle und wirtschaftliche Stärke des Reichs. Besonders in der Endphase des Sechzigjährigen Krieges hatten die Herzöge von Salua und Macedi als potente Geldgeber des mikolinischen Königs auftreten können und brachten über den Weg der Pfandschaft den gesamten Süden des Königreichs inklusive mehrerer Herrschaften in Lukien und Südpiranien unter ihre Kontrolle. Die Lehnsabhängigkeit vom mikolinischen König bestand seither nur noch formal, der als ''Saloanische Lande'' bezeichnete Herrschaftskomplex der südlichen Herzöge bildete ein eigenständiges Reich im Süden der mikolinischen Halbinsel, während sich die Macht der mikolinischen Könige auf die mittelmikolinischen Provinzen [[Piranien]] und [[Lonea]] sowie das südöstliche Gebiet um [[Servette]] konzentrierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saloanische Kriege ===&lt;br /&gt;
Auf Herzog Anton II. folgten nacheinander seine beiden Söhne [[Philipp I. von Salua|Philipp]] und [[Anton III. von Salua|Anton III.]], die jedoch beide keinen legitimen männlichen Erben hinterließen. Es kam schließlich nach dem Tod Antons III. 1477 zum [[Erster Saloanischer Krieg|Erbfolgekrieg]] zwischen [[Filip von Saséia]], dem unehelichen Sohn Philipps I., und dem mikolinischen König [[Heinrich I. von Mikolinien|Heinrich I.]] Während Heinrich den Herrschaftskomplex der Saloanischen Lande als anheimgefallenes Lehen wieder unter die Krone zwingen wollte, wählten die saloanischen Stände Filip von Saséia zum neuen Herzog. Es kam zum Einmarsch mikolinischer Truppen, gegen die sich Filip mit dem sagradischen König [[Philipp VI.]] aus dem [[Haus Sántori]] verbündete. Mit sagradischer Hilfe konnte sich Filip von Saséia schließlich durchsetzen. Bei Tinágua siegte 1479 das vereinigte Heer der Saloaner und Sagradier gegen Mikolinien und erreichte die Anerkennung der Herrschaft Filips. Dieser heiratete danach Philipps Schwester [[Isabel de Sántori]] und intensivierte das sagro-saloanische Bündnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Filips im Jahr 1490, dem nominell sein einjähriger Sohn [[Baltasar von Salua|Baltasar]] unter der Vormundschaft Isabel de Sántoris folgte, nahm Mikolinien den [[Zweiter Saloanischer Krieg|Kampf um die Saloanischen Lande]] wieder auf. Erneut wurde Sagradien zu Hilfe gerufen, jedoch konnte König [[Philipp VII.]] erst 1492 mit einem Heer nach Südmikolinien ziehen. Auf dem Weg kam es zu mehreren Schlachten. 1494 siegten die Mikolinier bei [[Joçaleia]] und zwangen Sagradien zum Rückzug, gleichzeitig besetzten die Mikolinier das sagradische [[Golen]] als Faustpfand. Jedoch konnte Isabel ihre Stellung in Salua und Macedi zunächst halten. Erst 1496 nahmen mikolinische Truppen die Stadt Macedi ein und setzten sowohl die Regentin als auch den jungen Herzog ab. Im Folgejahr fiel Sagradien in Lukien ein und schritt rasch voran. Im Herbst 1497 endete der Feldzug mit der Niederlage Mikoliniens in zwei Schlachten bei [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Die Sagradier setzten [[Antonia von Salua]], eine Tochter Philipps von Saseia, als Herzogin ein und arrangierten ihre Hochzeit mit [[Peter I.|Piero de Sántori]], Bruder König [[Philipp VI.|Philipps VI.]], der in der Folge de facto regierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Golen blieb zunächst weiterhin mikolinisch besetzt. Nach dem Tod des golischen Markgrafen [[Ludwig von Golen|Ludwig]] im Jahr 1499 kam es zum erneuten Waffengang zwischen Mikolinien und Sagradien, den wiederum Sagradien für sich entscheiden konnte. Im Zuge des Krieges dankte die junge Herzogin Antonia 1499 auf Drängen der Sagradier hin offiziell zugunsten ihres Mannes ab, womit das Herzogtum endgültig an die Sántori fiel. Die saloanischen Stände stimmten der Rechtsübertragung an die sagradische Dynastie nur unter großen Zugeständnissen zu, welche die Macht des einheimischen Adels deutlich vermehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Herzog Peter 1502 den sagradischen Thron an sich riss und das Herzogtum damit an Sagradien fiel, nutzte Mikolinien innere Unruhen in Sagradien im Zuge der [[Lilienkriege]], um im [[Dritter Saloanischer Krieg|Dritten Saloanischen Krieg]] einen letzlich vergeblichen Versuch zu unternehmen, die Lande zu erobern. Im [[Frieden von Salua]] wurden die Saloanischen Kriege 1506 endgültig beendet. Die Saloanischen Lande, namentlich das [[Herzogtum Macedi]], das [[Herzogtum Salua]], [[Fürstenum Marbore|Marbore]] sowie die Grafschaft [[Feiroa]] fielen geschlossen an das Haus Santori, wohingegen die Pfandschaften im lukischen Raum und in Südpiranien wie die [[Grafschaft Drouvel|Grafschaften Drouvel]] oder [[Grafschaft Carata|Carata]] wieder an die mikolinische Krone zurückfielen. Diese Teilung entsprach in etwa den realen Machtverhältnissen des Jahres 1506.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saloanische Lande unter den [[Santori]] ===&lt;br /&gt;
Als Haupstadt etablierte sich in der Folge [[Macedi]], an dem die Herren der Saloanischen Lande Hof hielten und das zunehmend metonymisch für die Lande benutzt wurde. Auch nach seiner Abdankung als sagradischer König blieb [[Peter I.]] Herzog von Salua und wurde als „Sêinior il Duca“ bezeichnet. 1515 gab er seine untermikolinischen Besitzungen an den neugeborenen sagradischen Infanten [[Don Andrés Piero]] ab, nach dessen Tod 1534 sie an den sagradischen König [[David I.]] fielen, der sie in seiner Erbteilung seiner Tochter [[Johanna I.]] und ihrem Mann [[Philipp von Valier]] zusprach. Für das kommende Jahrhundert blieben die Saloanischen Lande und die sagradische Krone unter den Königen [[Danadier I.]], [[Gabriel V.]] und [[Gabriel VI.]] in der selben Hand, wurden aber im Einvernehmen mit den mächtigen Ständten weitgehend unabhängig vom sagradischen Hauptland von einem sagradischen Statthalter verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als im Norden der mikolinischen Halbinsel fand die reformatorische [[Uleistenbewegung]] im saloanischen Süden keine große Anhängerschaft. Im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg 1620/21]] kämpfte Macedi auf Seiten der sagradischen Krone gegen Mikolinien, konnte sich aber gegen den Feind im Norden behaupten. Nachdem die sagradische Königinmutter und Regentin [[Katharina von Mikolinien]] bis zu ihrer Entmachtung 1653/54 eine Politik des sagro-mikolinischen Ausgleichs betrieben hatte, versuchte das erstarkte Mikolinien im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg 1657-1669]] gewaltsam das alte Ziel der Rückeroberung des Südens und der Inkorporation der Lande in die mikolinische Krone durchzusetzen. Der Krieg endete 1669 im [[Friede von Villagua]] mit einem Kompromiss: Die de facto längst erreichte Unabhängigkeit der Lande von der mikolinischen Krone wurde auch offiziell anerkannt, im Gegenzug musste der sagradische König [[Gabriel VII.]] aber den Herzogtitel an seinen jüngeren Bruder [[Ludwig Philipp I. von Macedi|Ludwig Philipp]] abgeben, der die Nebenlinie [[Haus Santori|Santori-Macedi]] begründete und als Herrscher des nunmehr souveränen Staates den Titel eines ''Großherzogs von Macedi'' annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückfall an Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Der Tod des Großherzogs [[Karl V. Philipp von Macedi|Karl V. Philipp]] 1701 führte schließlich zur erneuten militärischen Auseinandersetzung und führte das Ende der saloanischen Eigenstaatlichkeit herbei. Da Karl ohne männlichen Erben starb, erhob der mikolinische König [[Georg I. von Mikolinien|Georg I.]] erneut Anspruch auf die Lande und begann einen Krieg gegen die erst 15-jährige Großherzogin [[Maria I. von Salua|Maria]], die Tochter Karls V., die von Sagradien unterstützt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg Mikoliniens im folgenden [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Blaumeerkrieg]] 1703-1710 führte schließlich dazu, dass Sagradien im [[Frieden von Cresq 1711]] alle Ansprüche auf die Saloanischen Lande aufgeben und der Wiedereingliederung der Lande in die mikolinische Monarchie zustimmen musste. Neuer Grogherzog wurde nun in Peronalunion der mikolinische König [[Georg I. von Mikolinien|Georg I.]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinigung der saloanischen und mikolinischen Stände am 1. November 1718 markierten schließlich das staatsrechtliche Aufgehen des Großherzogtums Macedi im mikolinischen Staatsverband. Nach rund dreihundertjähriger De-facto-Unabhängigkeit hörte der südmikolinische Staat damit auf zu bestehen. Der Titel eines Großherzogs von Salua ging in die Titulatur der mikolinischen Könige über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Herren der Saloanischen Lande, Grafen, Herzöge und Großherzöge von Macedi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Mikolinischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Salua]] (Herzöge bis 1501)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Salua&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Mikolinien|Karl I.]] (1167-1216)&lt;br /&gt;
| Charl I&lt;br /&gt;
| Sohn [[Karl I. von Mikolinien|Karls I. von Mikolinien]], seit 1214 als Karl II. König von Mikolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| [[Richard I. von Mikolinien|Richard I.]] (1185-1259)&lt;br /&gt;
| Richard I&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., seit 1217 König von Mikolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Salua-Macedi]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| 1252&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Salua|Heinrich I.]] (1192-1252)&lt;br /&gt;
| Henrique&lt;br /&gt;
| Bruder Richards I., Sohn Karls I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1252&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| [[Heinrich II. von Salua|Heinrich II.]] (1220-1266)&lt;br /&gt;
| Henrique II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Salua|Karl II.]] (1245-1292)&lt;br /&gt;
| Charl II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Salua|Karl III.]] (1267-1304)&lt;br /&gt;
| Charl III&lt;br /&gt;
| Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| [[Anton I. von Salua|Anton I.]] (1269-1330)&lt;br /&gt;
| Antone I&lt;br /&gt;
| Bruder Karls III., Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| [[Heinrich III. von Salua|Heinrich III.]] (1321-1380)&lt;br /&gt;
| Henrique III&lt;br /&gt;
| Enkel Antons I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| [[Heinrich IV. von Salua|Heinrich IV.]] (1341-1384)&lt;br /&gt;
| Henrique IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| 1427&lt;br /&gt;
| [[Karl IV. von Salua|Karl IV.]] (1368-1427)&lt;br /&gt;
| Charl IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1427&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| [[Margarete von Salua]] (1379-1433)&lt;br /&gt;
| Margareta de Sáloa&lt;br /&gt;
| Schwester Karls IV., Abdankung zugunsten ihres Neffen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| [[Anton II. von Salua|Anton II.]] (1393-1448)&lt;br /&gt;
| Antone II&lt;br /&gt;
| Neffe Karls IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. von Salua|Philipp I.]] (1418-1472)&lt;br /&gt;
| Filip I&lt;br /&gt;
| Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| [[Anton III. von Salua|Anton III.]] (1423-1477)&lt;br /&gt;
| Antone III&lt;br /&gt;
| Bruder Philipps I., Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. von Salua|Philipp II. von Saséia]] (1445-1490)&lt;br /&gt;
| Filip II de Saséia&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| 1496&lt;br /&gt;
| [[Baltasar von Salua|Baltasar]] (1489-1499)&lt;br /&gt;
| Baltasar&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps von Saseia, unter der Regentschaft seiner Mutter [[Isabel de Sántori]], 1496 abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| ''1490''&lt;br /&gt;
| ''1496''&lt;br /&gt;
| ''[[Isabel de Sántori, Herzogin von Salua|Isabella von Santori]] (1453-1500)''&lt;br /&gt;
| ''Isabel de Sántori''&lt;br /&gt;
| ''Mutter Baltasars und Antonias, Regentin''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| ''1496''&lt;br /&gt;
| ''1497''&lt;br /&gt;
| ''mikolinische Besetzung''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1497&lt;br /&gt;
| 1510&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Salua]] (1482-1510)&lt;br /&gt;
| Antonia&lt;br /&gt;
| Tochter Philipps von Saseia&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori]] (1501-1745)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1498&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Peter von Sagradien|Peter]] (1456-1526)&lt;br /&gt;
| Pier I&lt;br /&gt;
| Ehemann Antonias, 1502-1509 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| [[Don Andrés Piero|Andreas Peter]] (1515-1534)&lt;br /&gt;
| Andries Pier I&lt;br /&gt;
| Großneffe Peters I., Sohn [[David I.|Davids I. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.|David]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| David&lt;br /&gt;
| Neffe Peters I., [[König von Sagradien]] [[König von Portugal|und Portugal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.|Johanna]] (1520-1585)&lt;br /&gt;
| Joanna I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]], Tochter Davids I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Valier&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Danadier I.]] (1545-1591)&lt;br /&gt;
| Filip I Jacque&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I., [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.|Gabriel I.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Gabriel I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.|Gabriel II.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Gabriel II&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.|Gabriel III.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Gabriel III&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Macedi (Großherzoge)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp I. von Macedi|Ludwig Philipp I.]] (1640-1678)&lt;br /&gt;
| Luvis Filip I&lt;br /&gt;
| Bruder Gabriels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| 1680&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp II. von Macedi|Ludwig Philipp  II.]] (1661-1680)&lt;br /&gt;
| Henrique I&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1680&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Karl V. Philipp von Macedi|Karl V. Philipp]] (1665-1701)&lt;br /&gt;
| Charl V Filip&lt;br /&gt;
| Bruder Ludwig Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1710&lt;br /&gt;
| [[Maria I. von Macedi|Maria I.]] (1686-1725)&lt;br /&gt;
| Maria I&lt;br /&gt;
| Tochter Karl Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Albero]]''' (''Union mit [[Mikolinien]]'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1710&lt;br /&gt;
| 1714&lt;br /&gt;
| [[Georg I. von Mikolinien|Georg I.]] (1650-1714)&lt;br /&gt;
| George I&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Statthalter in Macedi ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| in Mikolinien bekannt als&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| '''Statthalter [[Peter I.|Peters I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Johanna von Santori, Gräfin von Sagonte]]&lt;br /&gt;
| Joanna de Sagont&lt;br /&gt;
| Tochter von [[Luis Filipe de Santori-Perín]], Witwe von [[Miquel de Sagonte]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1509''&lt;br /&gt;
| ''1515''&lt;br /&gt;
| ''keine Statthalterschaft''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| '''Statthalter [[David I.|Davids I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| [[Don Miquel de Santori]]&lt;br /&gt;
| Mikael de Santori&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Philipp VII.|Philipps VII.]], Vetter [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| 1529&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Macedi|Antonia von Santori, Vizegräfin von Macedi]]&lt;br /&gt;
| Antonia de Macedi &lt;br /&gt;
| uneheliche Tochter [[Peter I.|Peters I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1529&lt;br /&gt;
| 1532&lt;br /&gt;
| [[Joán de Biniar|Joán António de las Vegas, Conte de Biniar]]&lt;br /&gt;
| Joann de Biniar&lt;br /&gt;
| Sohn von [[Carles de Biniar]] und Schwager von [[David I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1532''&lt;br /&gt;
| ''1534''&lt;br /&gt;
| ''keine Statthalterschaft''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1536&lt;br /&gt;
| [[Joán de Biniar|Joán António de las Vegas, Conte de Biniar]]&lt;br /&gt;
| Joann de Biniar&lt;br /&gt;
| Sohn von [[Carles de Biniar]] und Schwager von [[David I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1536&lt;br /&gt;
| 1542&lt;br /&gt;
| [[Philipp von Valier|Filipe de Santori, Fürst von Valier]] (1515-1552)&lt;br /&gt;
| Mikael de Valier&lt;br /&gt;
| Neffe und Schwiegersohn [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Johanna I.|Johannas I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1542&lt;br /&gt;
| 1548&lt;br /&gt;
| [[Luvis de Granval, Graf von Varealet]]&lt;br /&gt;
| Luvis de Granval&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1548&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| [[Don Júlio Cesar]], Graf von Sagonte&lt;br /&gt;
| Jule Cesar&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Philipp von Valier]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Carles d'Escriva Conte de Barxet]]&lt;br /&gt;
| Charl d'Escriva&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| [[Carles de Monteblanxard-Vallador|Carles de Monteblanxard, Graf Vallador]]&lt;br /&gt;
| Charl de Vallador&lt;br /&gt;
| Ehemann von Francisca María de Valier, Bruder [[Roberto de Monteblanxard]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| [[José María del Carnis, Graf Fidelfe]]&lt;br /&gt;
| Josep de Fidelfe&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Danadier I.|Danadiers I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| 1582&lt;br /&gt;
| [[Miquel d'Esqués|Miquel de Santori-Esqués, Conte de Napar]] (1542-1582)&lt;br /&gt;
| Mikael d'Esqués&lt;br /&gt;
| Neffe Philipp von Valiers&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Gabriel V.|Gabriels V.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1621&lt;br /&gt;
| 1642&lt;br /&gt;
| [[Johann Michael von Sesin|Joán Miquel de Sántori, Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
| Joann Mikael de Sesin&lt;br /&gt;
| Schwager Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1650&lt;br /&gt;
| 1662&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel de Sántori, Fürst von Cuentez]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Manuel de Cuentiz&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Adelstitel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
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		<title>Saloanische Lande</title>
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		<updated>2017-12-08T12:10:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Liste der Herren der Saloanischen Lande, Grafen, Herzöge und Großherzöge von Macedi */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:WappenSalua.jpg|thumb|140px]]&lt;br /&gt;
Die '''Saloanischen Lande''' (''Paeses Saloanes''; ''Paises Saloanœs'') waren ein spätmittelalterliches und frühneuzeitliches Herrschaftskonglomerat im Süden der [[Mikolinische Halbinsel|mikolinischen Halbinsel]]. Ursprünglich ein Sammelbegriff für die [[Mikolinien|mikolnischen]] Lehen im Besitz der [[Haus Salua|Herzöge von Salua]], konnte das Gebiet im Zuge des [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Kriegs]] (1383-1443) und der folgenden [[Saloanische Kriege|Saloanischen Kriege]] zwischen Sagradien und Mikolinien seine Unabhängigkeit vom [[Königreich Mikolinien|mikolinischen Königtum]] erreichen. Zu den Landen gehörten das [[Herzogtum Salua]], das [[Fürstentum Màrbore]], die [[Grafschaft Feiroa]] sowie das [[Herzogtum Macedi]], das 1669 zum '''Großherzogtum Macedi''' erhoben wurde. Hauptstadt und Regierungssitz der Lande war die südmikolinische Hafenstadt [[Macedi]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben des ursprünglichen Herzogsgeschlechts des [[Haus Salua|Hauses Salua]] im Jahr 1505 gingen die Lande mehrheitlich in den Besitz der sagradisch-tulinesischen Herrscherdynastie [[Santori]] über und blieben bis 1669 im Besitz der sagradischen Könige, die meist auch zugleich als Herzöge von Salua und Macedi sowie Fürsten von Marbore und Grafen von Feiroa regierten und in den Saloanischen Landen von Statthaltern vertreten wurden. Erst im [[Frieden von Villágua]] 1669, der den [[Asumarischer Krieg|Großen Asumarischen Krieg]] beendete, erkannte König [[Karl IX. von Mikolinien]] auch offiziell die staatsrechtliche Souveränität der Lande an, erreichte jedoch die Trennung der Herzogswürde von der sagradischen Königskrone. Der sagradische König [[Gabriel VII.]], der bis dahin nominell auch Herzog von Salua und Macedi gewesen war, gab die Herzogtümer in Mikolinien daraufhin seinem jüngeren Sohn Luis Filipe, der daraufhin als [[Ludwig Philipp I. von Macedi]] den Titel eines ''Großherzogs von Macedi'' annahm und die santorische Sekundogenitur Santori-Macedi begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod [[Karl V. Philipp von Macedi|Karls V.]] im Jahr 1701 starb die salaonisch-macedensische Linie der Santori in männlicher Linie aus, woraufhin König [[Georg I. von Mikolinien]] erneut Anspruch auf die südlichen Lande erhob. Im [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] (1703-1710) gelang es ihm, seine Ansprüche durchzusetzen. Mit der Union von 1711 kehrten die Saloanischen Lande endgültig wieder in den mikolinischen Staatsverbund zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Lande unter den Herzögen aus dem [[Haus Salua]] === &lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Saloanischen Lande liegen im weitläufigen Herrschaftskonglomerat im Süden der Halbinsel, das den [[Haus Salua|Herzögen von Salua]] als Hausmacht diente. Seit 1055 trugen die Herzöge von Salua auch den Titel der Grafen von Macedi und konnten ihrem Besitz durch Heiratsverbindungen und Pfandschaften große Teile [[Lukien]]s, der [[Fanata]] und [[Correra]]s hinzufügen. Der Tod König [[Michael III. von Mikolinien|Michaels III.]] 1064 eröffnete eine Reihe von blutigen Bürgerkriegen zwischen den Saloanern und dem [[Haus Lonea]] um die Krone Mikoliniens, die als [[Temp de Sang]] bekannt wurden. Der saloanische König [[Karl I. von Mikolinien|Karl I.]] erhob seinen jüngeren Sohn [[Karl II. von Mikolinien|Karl Graf von Macedi]] 1198 zum Herzog. Nach dem Tod seines älteren Bruders [[Joseph III. von Mikolinien]] bestieg Karl 1214 selbst den mikolinischen Thron und gab das Herzogtum an seinen jüngeren Sohn [[Richard I. von Mikolinien|Richard]]. Nachdem dieser als Richard I. selbst den Thron bestiegen hatte, gab er das Herzogtum 1227 an seinen jüngeren Bruder [[Heinrich I. von Salua|Heinrich]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrichs Urenkel [[Anton I. von Salua]] versuchte nach dem Aussterben der Hauptlinie des Hauses Salua 1313 vergeblich, den mikolinischen Thron zu übernehmen und unterstützte schließlich seinen Schwiegersohn [[Martin der Gute|Martin von Gerón]], der sich nach geglückter Übernahme des Throns mit umfangreichen Privilegien erkenntlich zeigte. Zu Zeiten der [[Union von Alagua]] gehörten die Saloanischen Herzöge zu den mächtigsten Herren des Reichs, standen aber in Konkurrenz zum Haus der [[Haus Interea|Grafen von Interea]], einer jüngeren illegitimen Nebenlinie der [[Salua]]-Könige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Revolution|Revolution von 1386]] unterstützten die Saloaner nur zögerlich [[Karl V. von Mikolinien|Karl von Interea]] und ließen sich ihre militärische Hilfe im folgenden Krieg gegen Sagradien teuer erkaufen. Herzog [[Karl IV. von Salua|Karl IV.]] erreichte schließlich durch geschicktes Taktieren im [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] eine weitreichende Unabhängigkeit von der nun beim [[Haus Interea]] liegenden mikolinischen Krone. Während er anfänglich [[Karl VI. von Mikolinien|Karl VI. von Interea]] unterstützt hatte, wechselte er bald die Seiten und verheiratete seinen Neffen [[Anton II. von Salua|Anton]] mit der sagradischen Prinzessin Maria von Vesaey. 1420 begann er einen [[Saloanisch-Lonensischer Krieg|Krieg gegen die Herzöge von Lonea]] und erklärte sich in dessen Verlauf 1425 zum ''legitimen König von Mikolinien''. Da er zwei Jahre später jedoch starb, ohne einen Erben zu hinterlassen, blieben seine Ansprüche folgenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sein potenzieller Nachfolger, sein Neffe Anton sich in lonensischer Gefangenschaft befand, übernahm seine Schwester [[Margarete von Salua]] die Herrschaft. Sie erreichte schließlich die Freilassung Antons und schloss 1429 Frieden mit Lonea, der den Bürgekrieg der ''Saloanes'' und ''Lonenses'' schließlich beendete. Anton II. übernahm die Herzogswürde 1432 von seiner Tante, die wenig später starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Nachfolgewirren gingen die Saloanes aus dem Sechzigjährigen Krieg gestärkt hervor und bildeten nach dem [[Frieden von Tesqué]] 1443 eine de facto unabhängige Macht im Süden der Halbinsel. Wichtige Machtquelle war die finanzielle und wirtschaftliche Stärke des Reichs. Besonders in der Endphase des Sechzigjährigen Krieges hatten die Herzöge von Salua und Macedi als potente Geldgeber des mikolinischen Königs auftreten können und brachten über den Weg der Pfandschaft den gesamten Süden des Königreichs inklusive mehrerer Herrschaften in Lukien und Südpiranien unter ihre Kontrolle. Die Lehnsabhängigkeit vom mikolinischen König bestand seither nur noch formal, der als ''Saloanische Lande'' bezeichnete Herrschaftskomplex der südlichen Herzöge bildete ein eigenständiges Reich im Süden der mikolinischen Halbinsel, während sich die Macht der mikolinischen Könige auf die mittelmikolinischen Provinzen [[Piranien]] und [[Lonea]] sowie das südöstliche Gebiet um [[Servette]] konzentrierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saloanische Kriege ===&lt;br /&gt;
Auf Herzog Anton II. folgten nacheinander seine beiden Söhne [[Philipp I. von Salua|Philipp]] und [[Anton III. von Salua|Anton III.]], die jedoch beide keinen legitimen männlichen Erben hinterließen. Es kam schließlich nach dem Tod Antons III. 1477 zum [[Erster Saloanischer Krieg|Erbfolgekrieg]] zwischen [[Filip von Saséia]], dem unehelichen Sohn Philipps I., und dem mikolinischen König [[Heinrich I. von Mikolinien|Heinrich I.]] Während Heinrich den Herrschaftskomplex der Saloanischen Lande als anheimgefallenes Lehen wieder unter die Krone zwingen wollte, wählten die saloanischen Stände Filip von Saséia zum neuen Herzog. Es kam zum Einmarsch mikolinischer Truppen, gegen die sich Filip mit dem sagradischen König [[Philipp VI.]] aus dem [[Haus Sántori]] verbündete. Mit sagradischer Hilfe konnte sich Filip von Saséia schließlich durchsetzen. Bei Tinágua siegte 1479 das vereinigte Heer der Saloaner und Sagradier gegen Mikolinien und erreichte die Anerkennung der Herrschaft Filips. Dieser heiratete danach Philipps Schwester [[Isabel de Sántori]] und intensivierte das sagro-saloanische Bündnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Filips im Jahr 1490, dem nominell sein einjähriger Sohn [[Baltasar von Salua|Baltasar]] unter der Vormundschaft Isabel de Sántoris folgte, nahm Mikolinien den [[Zweiter Saloanischer Krieg|Kampf um die Saloanischen Lande]] wieder auf. Erneut wurde Sagradien zu Hilfe gerufen, jedoch konnte König [[Philipp VII.]] erst 1492 mit einem Heer nach Südmikolinien ziehen. Auf dem Weg kam es zu mehreren Schlachten. 1494 siegten die Mikolinier bei [[Joçaleia]] und zwangen Sagradien zum Rückzug, gleichzeitig besetzten die Mikolinier das sagradische [[Golen]] als Faustpfand. Jedoch konnte Isabel ihre Stellung in Salua und Macedi zunächst halten. Erst 1496 nahmen mikolinische Truppen die Stadt Macedi ein und setzten sowohl die Regentin als auch den jungen Herzog ab. Im Folgejahr fiel Sagradien in Lukien ein und schritt rasch voran. Im Herbst 1497 endete der Feldzug mit der Niederlage Mikoliniens in zwei Schlachten bei [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Die Sagradier setzten [[Antonia von Salua]], eine Tochter Philipps von Saseia, als Herzogin ein und arrangierten ihre Hochzeit mit [[Peter I.|Piero de Sántori]], Bruder König [[Philipp VI.|Philipps VI.]], der in der Folge de facto regierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Golen blieb zunächst weiterhin mikolinisch besetzt. Nach dem Tod des golischen Markgrafen [[Ludwig von Golen|Ludwig]] im Jahr 1499 kam es zum erneuten Waffengang zwischen Mikolinien und Sagradien, den wiederum Sagradien für sich entscheiden konnte. Im Zuge des Krieges dankte die junge Herzogin Antonia 1499 auf Drängen der Sagradier hin offiziell zugunsten ihres Mannes ab, womit das Herzogtum endgültig an die Sántori fiel. Die saloanischen Stände stimmten der Rechtsübertragung an die sagradische Dynastie nur unter großen Zugeständnissen zu, welche die Macht des einheimischen Adels deutlich vermehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Herzog Peter 1502 den sagradischen Thron an sich riss und das Herzogtum damit an Sagradien fiel, nutzte Mikolinien innere Unruhen in Sagradien im Zuge der [[Lilienkriege]], um im [[Dritter Saloanischer Krieg|Dritten Saloanischen Krieg]] einen letzlich vergeblichen Versuch zu unternehmen, die Lande zu erobern. Im [[Frieden von Salua]] wurden die Saloanischen Kriege 1506 endgültig beendet. Die Saloanischen Lande, namentlich das [[Herzogtum Macedi]], das [[Herzogtum Salua]], [[Fürstenum Marbore|Marbore]] sowie die Grafschaft [[Feiroa]] fielen geschlossen an das Haus Santori, wohingegen die Pfandschaften im lukischen Raum und in Südpiranien wie die [[Grafschaft Drouvel|Grafschaften Drouvel]] oder [[Grafschaft Carata|Carata]] wieder an die mikolinische Krone zurückfielen. Diese Teilung entsprach in etwa den realen Machtverhältnissen des Jahres 1506.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saloanische Lande unter den [[Santori]] ===&lt;br /&gt;
Als Haupstadt etablierte sich in der Folge [[Macedi]], an dem die Herren der Saloanischen Lande Hof hielten und das zunehmend metonymisch für die Lande benutzt wurde. Auch nach seiner Abdankung als sagradischer König blieb [[Peter I.]] Herzog von Salua und wurde als „Sêinior il Duca“ bezeichnet. 1515 gab er seine untermikolinischen Besitzungen an den neugeborenen sagradischen Infanten [[Don Andrés Piero]] ab, nach dessen Tod 1534 sie an den sagradischen König [[David I.]] fielen, der sie in seiner Erbteilung seiner Tochter [[Johanna I.]] und ihrem Mann [[Philipp von Valier]] zusprach. Für das kommende Jahrhundert blieben die Saloanischen Lande und die sagradische Krone unter den Königen [[Danadier I.]], [[Gabriel V.]] und [[Gabriel VI.]] in der selben Hand, wurden aber im Einvernehmen mit den mächtigen Ständten weitgehend unabhängig vom sagradischen Hauptland von einem sagradischen Statthalter verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als im Norden der mikolinischen Halbinsel fand die reformatorische [[Uleistenbewegung]] im saloanischen Süden keine große Anhängerschaft. Im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg 1620/21]] kämpfte Macedi auf Seiten der sagradischen Krone gegen Mikolinien, konnte sich aber gegen den Feind im Norden behaupten. Nachdem die sagradische Königinmutter und Regentin [[Katharina von Mikolinien]] bis zu ihrer Entmachtung 1653/54 eine Politik des sagro-mikolinischen Ausgleichs betrieben hatte, versuchte das erstarkte Mikolinien im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg 1657-1669]] gewaltsam das alte Ziel der Rückeroberung des Südens und der Inkorporation der Lande in die mikolinische Krone durchzusetzen. Der Krieg endete 1669 im [[Friede von Villagua]] mit einem Kompromiss: Die de facto längst erreichte Unabhängigkeit der Lande von der mikolinischen Krone wurde auch offiziell anerkannt, im Gegenzug musste der sagradische König [[Gabriel VII.]] aber den Herzogtitel an seinen jüngeren Bruder [[Ludwig Philipp I. von Macedi|Ludwig Philipp]] abgeben, der die Nebenlinie [[Haus Santori|Santori-Macedi]] begründete und als Herrscher des nunmehr souveränen Staates den Titel eines ''Großherzogs von Macedi'' annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückfall an Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Der Tod des Großherzogs [[Karl V. Philipp von Macedi|Karl V. Philipp]] 1701 führte schließlich zur erneuten militärischen Auseinandersetzung und führte das Ende der saloanischen Eigenstaatlichkeit herbei. Da Karl ohne männlichen Erben starb, erhob der mikolinische König [[Georg I. von Mikolinien|Georg I.]] erneut Anspruch auf die Lande und begann einen Krieg gegen die erst 15-jährige Großherzogin [[Maria I. von Salua|Maria]], die Tochter Karls V., die von Sagradien unterstützt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg Mikoliniens im folgenden [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Blaumeerkrieg]] 1703-1710 führte schließlich dazu, dass Sagradien im [[Frieden von Cresq 1711]] alle Ansprüche auf die Saloanischen Lande aufgeben und der Wiedereingliederung der Lande in die mikolinische Monarchie zustimmen musste. Neuer Grogherzog wurde nun in Peronalunion der mikolinische König [[Georg I. von Mikolinien|Georg I.]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinigung der saloanischen und mikolinischen Stände am 1. November 1718 markierten schließlich das staatsrechtliche Aufgehen des Großherzogtums Macedi im mikolinischen Staatsverband. Nach rund dreihundertjähriger De-facto-Unabhängigkeit hörte der südmikolinische Staat damit auf zu bestehen. Der Titel eines Großherzogs von Salua ging in die Titulatur der mikolinischen Könige über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Herren der Saloanischen Lande, Grafen, Herzöge und Großherzöge von Macedi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Mikolinischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Salua]] (Herzöge bis 1501)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Salua&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Mikolinien|Karl I.]] (1167-1216)&lt;br /&gt;
| Charl I&lt;br /&gt;
| Sohn [[Karl I. von Mikolinien|Karls I. von Mikolinien]], seit 1214 als Karl II. König von Mikolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| [[Richard I. von Mikolinien|Richard I.]] (1185-1259)&lt;br /&gt;
| Richard I&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., seit 1217 König von Mikolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Salua-Macedi]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| 1252&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Salua|Heinrich I.]] (1192-1252)&lt;br /&gt;
| Henrique&lt;br /&gt;
| Bruder Richards I., Sohn Karls I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1252&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| [[Heinrich II. von Salua|Heinrich II.]] (1220-1266)&lt;br /&gt;
| Henrique II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Salua|Karl II.]] (1245-1292)&lt;br /&gt;
| Charl II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Salua|Karl III.]] (1267-1304)&lt;br /&gt;
| Charl III&lt;br /&gt;
| Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| [[Anton I. von Salua|Anton I.]] (1269-1330)&lt;br /&gt;
| Antone I&lt;br /&gt;
| Bruder Karls III., Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| [[Heinrich III. von Salua|Heinrich III.]] (1321-1380)&lt;br /&gt;
| Henrique III&lt;br /&gt;
| Enkel Antons I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| [[Heinrich IV. von Salua|Heinrich IV.]] (1341-1384)&lt;br /&gt;
| Henrique IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| 1427&lt;br /&gt;
| [[Karl IV. von Salua|Karl IV.]] (1368-1427)&lt;br /&gt;
| Charl IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1427&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| [[Margarete von Salua]] (1379-1433)&lt;br /&gt;
| Margareta de Sáloa&lt;br /&gt;
| Schwester Karls IV., Abdankung zugunsten ihres Neffen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| [[Anton II. von Salua|Anton II.]] (1393-1448)&lt;br /&gt;
| Antone II&lt;br /&gt;
| Neffe Karls IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. von Salua|Philipp I.]] (1418-1472)&lt;br /&gt;
| Filip I&lt;br /&gt;
| Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| [[Anton III. von Salua|Anton III.]] (1423-1477)&lt;br /&gt;
| Antone III&lt;br /&gt;
| Bruder Philipps I., Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. von Salua|Philipp II. von Saséia]] (1445-1490)&lt;br /&gt;
| Filip II de Saséia&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| 1496&lt;br /&gt;
| [[Baltasar von Salua|Baltasar]] (1489-1499)&lt;br /&gt;
| Baltasar&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps von Saseia, unter der Regentschaft seiner Mutter [[Isabel de Sántori]], 1496 abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| ''1490''&lt;br /&gt;
| ''1496''&lt;br /&gt;
| ''[[Isabel de Sántori, Herzogin von Salua|Isabella von Santori]]''&lt;br /&gt;
| ''Isabel de Sántori''&lt;br /&gt;
| ''Mutter Baltasars und Antonias, Regentin''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| ''1496''&lt;br /&gt;
| ''1497''&lt;br /&gt;
| ''mikolinische Besetzung''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1497&lt;br /&gt;
| 1510&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Salua]] (1482-1510)&lt;br /&gt;
| Antonia&lt;br /&gt;
| Tochter Philipps von Saseia&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori]] (1501-1745)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1498&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Peter von Sagradien|Peter]] (1456-1526)&lt;br /&gt;
| Pier I&lt;br /&gt;
| Ehemann Antonias, 1502-1509 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| [[Don Andrés Piero|Andreas Peter]] (1515-1534)&lt;br /&gt;
| Andries Pier I&lt;br /&gt;
| Großneffe Peters I., Sohn [[David I.|Davids I. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.|David]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| David&lt;br /&gt;
| Neffe Peters I., [[König von Sagradien]] [[König von Portugal|und Portugal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.|Johanna]] (1520-1585)&lt;br /&gt;
| Joanna I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]], Tochter Davids I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Valier&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Danadier I.]] (1545-1591)&lt;br /&gt;
| Filip I Jacque&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I., [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.|Gabriel I.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Gabriel I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.|Gabriel II.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Gabriel II&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.|Gabriel III.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Gabriel III&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Macedi (Großherzoge)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp I. von Macedi|Ludwig Philipp I.]] (1640-1678)&lt;br /&gt;
| Luvis Filip I&lt;br /&gt;
| Bruder Gabriels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| 1680&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp II. von Macedi|Ludwig Philipp  II.]] (1661-1680)&lt;br /&gt;
| Henrique I&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1680&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Karl V. Philipp von Macedi|Karl V. Philipp]] (1665-1701)&lt;br /&gt;
| Charl V Filip&lt;br /&gt;
| Bruder Ludwig Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1710&lt;br /&gt;
| [[Maria I. von Macedi|Maria I.]] (1686-1725)&lt;br /&gt;
| Maria I&lt;br /&gt;
| Tochter Karl Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Albero]]''' (''Union mit [[Mikolinien]]'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1710&lt;br /&gt;
| 1714&lt;br /&gt;
| [[Georg I. von Mikolinien|Georg I.]] (1650-1714)&lt;br /&gt;
| George I&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Statthalter in Macedi ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| in Mikolinien bekannt als&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Peter I.|Peters I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Johanna von Santori, Gräfin von Sagonte]]&lt;br /&gt;
| Joanna de Sagont&lt;br /&gt;
| Tochter von [[Luis Filipe de Santori-Perín]], Witwe von [[Miquel de Sagonte]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1509''&lt;br /&gt;
| ''1515''&lt;br /&gt;
| ''keine Statthalterschaft''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[David I.|Davids I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| [[Don Miquel de Santori]]&lt;br /&gt;
| Mikael de Santori&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Philipp VII.|Philipps VII.]], Vetter [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| 1529&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Macedi|Antonia von Santori, Vizegräfin von Macedi]]&lt;br /&gt;
| Antonia de Macedi &lt;br /&gt;
| uneheliche Tochter [[Peter I.|Peters I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1529&lt;br /&gt;
| 1532&lt;br /&gt;
| [[Joán de Biniar|Joán António de las Vegas, Conte de Biniar]]&lt;br /&gt;
| Joann de Biniar&lt;br /&gt;
| Sohn von [[Carles de Biniar]] und Schwager von [[David I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1532''&lt;br /&gt;
| ''1534''&lt;br /&gt;
| ''keine Statthalterschaft''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1536&lt;br /&gt;
| [[Joán de Biniar|Joán António de las Vegas, Conte de Biniar]]&lt;br /&gt;
| Joann de Biniar&lt;br /&gt;
| Sohn von [[Carles de Biniar]] und Schwager von [[David I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1536&lt;br /&gt;
| 1542&lt;br /&gt;
| [[Philipp von Valier|Filipe de Santori, Fürst von Valier]] (1515-1552)&lt;br /&gt;
| Mikael de Valier&lt;br /&gt;
| Neffe und Schwiegersohn [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Johanna I.|Johannas I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1542&lt;br /&gt;
| 1548&lt;br /&gt;
| [[Luvis de Granval, Graf von Varealet]]&lt;br /&gt;
| Luvis de Granval&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1548&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| [[Don Júlio Cesar]], Graf von Sagonte&lt;br /&gt;
| Jule Cesar&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Philipp von Valier]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Carles d'Escriva Conte de Barxet]]&lt;br /&gt;
| Charl d'Escriva&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| [[Carles de Monteblanxard-Vallador|Carles de Monteblanxard, Graf Vallador]]&lt;br /&gt;
| Charl de Vallador&lt;br /&gt;
| Ehemann von Francisca María de Valier, Bruder [[Roberto de Monteblanxard]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| [[José María del Carnis, Graf Fidelfe]]&lt;br /&gt;
| Josep de Fidelfe&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Danadier I.|Danadiers I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| 1582&lt;br /&gt;
| [[Miquel d'Esqués|Miquel de Santori-Esqués, Conte de Napar]] (1542-1582)&lt;br /&gt;
| Mikael d'Esqués&lt;br /&gt;
| Neffe Philipp von Valiers&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Gabriel V.|Gabriels V.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1621&lt;br /&gt;
| 1642&lt;br /&gt;
| [[Johann Michael von Sesin|Joán Miquel de Sántori, Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
| Joann Mikael de Sesin&lt;br /&gt;
| Schwager Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1650&lt;br /&gt;
| 1662&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel de Sántori, Fürst von Cuentez]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Manuel de Cuentiz&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Adelstitel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Saloanische_Lande&amp;diff=38540</id>
		<title>Saloanische Lande</title>
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		<updated>2017-12-08T12:07:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Liste der Herren der Saloanischen Lande, Grafen, Herzöge und Großherzöge von Macedi */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:WappenSalua.jpg|thumb|140px]]&lt;br /&gt;
Die '''Saloanischen Lande''' (''Paeses Saloanes''; ''Paises Saloanœs'') waren ein spätmittelalterliches und frühneuzeitliches Herrschaftskonglomerat im Süden der [[Mikolinische Halbinsel|mikolinischen Halbinsel]]. Ursprünglich ein Sammelbegriff für die [[Mikolinien|mikolnischen]] Lehen im Besitz der [[Haus Salua|Herzöge von Salua]], konnte das Gebiet im Zuge des [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Kriegs]] (1383-1443) und der folgenden [[Saloanische Kriege|Saloanischen Kriege]] zwischen Sagradien und Mikolinien seine Unabhängigkeit vom [[Königreich Mikolinien|mikolinischen Königtum]] erreichen. Zu den Landen gehörten das [[Herzogtum Salua]], das [[Fürstentum Màrbore]], die [[Grafschaft Feiroa]] sowie das [[Herzogtum Macedi]], das 1669 zum '''Großherzogtum Macedi''' erhoben wurde. Hauptstadt und Regierungssitz der Lande war die südmikolinische Hafenstadt [[Macedi]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben des ursprünglichen Herzogsgeschlechts des [[Haus Salua|Hauses Salua]] im Jahr 1505 gingen die Lande mehrheitlich in den Besitz der sagradisch-tulinesischen Herrscherdynastie [[Santori]] über und blieben bis 1669 im Besitz der sagradischen Könige, die meist auch zugleich als Herzöge von Salua und Macedi sowie Fürsten von Marbore und Grafen von Feiroa regierten und in den Saloanischen Landen von Statthaltern vertreten wurden. Erst im [[Frieden von Villágua]] 1669, der den [[Asumarischer Krieg|Großen Asumarischen Krieg]] beendete, erkannte König [[Karl IX. von Mikolinien]] auch offiziell die staatsrechtliche Souveränität der Lande an, erreichte jedoch die Trennung der Herzogswürde von der sagradischen Königskrone. Der sagradische König [[Gabriel VII.]], der bis dahin nominell auch Herzog von Salua und Macedi gewesen war, gab die Herzogtümer in Mikolinien daraufhin seinem jüngeren Sohn Luis Filipe, der daraufhin als [[Ludwig Philipp I. von Macedi]] den Titel eines ''Großherzogs von Macedi'' annahm und die santorische Sekundogenitur Santori-Macedi begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod [[Karl V. Philipp von Macedi|Karls V.]] im Jahr 1701 starb die salaonisch-macedensische Linie der Santori in männlicher Linie aus, woraufhin König [[Georg I. von Mikolinien]] erneut Anspruch auf die südlichen Lande erhob. Im [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] (1703-1710) gelang es ihm, seine Ansprüche durchzusetzen. Mit der Union von 1711 kehrten die Saloanischen Lande endgültig wieder in den mikolinischen Staatsverbund zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Lande unter den Herzögen aus dem [[Haus Salua]] === &lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Saloanischen Lande liegen im weitläufigen Herrschaftskonglomerat im Süden der Halbinsel, das den [[Haus Salua|Herzögen von Salua]] als Hausmacht diente. Seit 1055 trugen die Herzöge von Salua auch den Titel der Grafen von Macedi und konnten ihrem Besitz durch Heiratsverbindungen und Pfandschaften große Teile [[Lukien]]s, der [[Fanata]] und [[Correra]]s hinzufügen. Der Tod König [[Michael III. von Mikolinien|Michaels III.]] 1064 eröffnete eine Reihe von blutigen Bürgerkriegen zwischen den Saloanern und dem [[Haus Lonea]] um die Krone Mikoliniens, die als [[Temp de Sang]] bekannt wurden. Der saloanische König [[Karl I. von Mikolinien|Karl I.]] erhob seinen jüngeren Sohn [[Karl II. von Mikolinien|Karl Graf von Macedi]] 1198 zum Herzog. Nach dem Tod seines älteren Bruders [[Joseph III. von Mikolinien]] bestieg Karl 1214 selbst den mikolinischen Thron und gab das Herzogtum an seinen jüngeren Sohn [[Richard I. von Mikolinien|Richard]]. Nachdem dieser als Richard I. selbst den Thron bestiegen hatte, gab er das Herzogtum 1227 an seinen jüngeren Bruder [[Heinrich I. von Salua|Heinrich]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrichs Urenkel [[Anton I. von Salua]] versuchte nach dem Aussterben der Hauptlinie des Hauses Salua 1313 vergeblich, den mikolinischen Thron zu übernehmen und unterstützte schließlich seinen Schwiegersohn [[Martin der Gute|Martin von Gerón]], der sich nach geglückter Übernahme des Throns mit umfangreichen Privilegien erkenntlich zeigte. Zu Zeiten der [[Union von Alagua]] gehörten die Saloanischen Herzöge zu den mächtigsten Herren des Reichs, standen aber in Konkurrenz zum Haus der [[Haus Interea|Grafen von Interea]], einer jüngeren illegitimen Nebenlinie der [[Salua]]-Könige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Revolution|Revolution von 1386]] unterstützten die Saloaner nur zögerlich [[Karl V. von Mikolinien|Karl von Interea]] und ließen sich ihre militärische Hilfe im folgenden Krieg gegen Sagradien teuer erkaufen. Herzog [[Karl IV. von Salua|Karl IV.]] erreichte schließlich durch geschicktes Taktieren im [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] eine weitreichende Unabhängigkeit von der nun beim [[Haus Interea]] liegenden mikolinischen Krone. Während er anfänglich [[Karl VI. von Mikolinien|Karl VI. von Interea]] unterstützt hatte, wechselte er bald die Seiten und verheiratete seinen Neffen [[Anton II. von Salua|Anton]] mit der sagradischen Prinzessin Maria von Vesaey. 1420 begann er einen [[Saloanisch-Lonensischer Krieg|Krieg gegen die Herzöge von Lonea]] und erklärte sich in dessen Verlauf 1425 zum ''legitimen König von Mikolinien''. Da er zwei Jahre später jedoch starb, ohne einen Erben zu hinterlassen, blieben seine Ansprüche folgenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sein potenzieller Nachfolger, sein Neffe Anton sich in lonensischer Gefangenschaft befand, übernahm seine Schwester [[Margarete von Salua]] die Herrschaft. Sie erreichte schließlich die Freilassung Antons und schloss 1429 Frieden mit Lonea, der den Bürgekrieg der ''Saloanes'' und ''Lonenses'' schließlich beendete. Anton II. übernahm die Herzogswürde 1432 von seiner Tante, die wenig später starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Nachfolgewirren gingen die Saloanes aus dem Sechzigjährigen Krieg gestärkt hervor und bildeten nach dem [[Frieden von Tesqué]] 1443 eine de facto unabhängige Macht im Süden der Halbinsel. Wichtige Machtquelle war die finanzielle und wirtschaftliche Stärke des Reichs. Besonders in der Endphase des Sechzigjährigen Krieges hatten die Herzöge von Salua und Macedi als potente Geldgeber des mikolinischen Königs auftreten können und brachten über den Weg der Pfandschaft den gesamten Süden des Königreichs inklusive mehrerer Herrschaften in Lukien und Südpiranien unter ihre Kontrolle. Die Lehnsabhängigkeit vom mikolinischen König bestand seither nur noch formal, der als ''Saloanische Lande'' bezeichnete Herrschaftskomplex der südlichen Herzöge bildete ein eigenständiges Reich im Süden der mikolinischen Halbinsel, während sich die Macht der mikolinischen Könige auf die mittelmikolinischen Provinzen [[Piranien]] und [[Lonea]] sowie das südöstliche Gebiet um [[Servette]] konzentrierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saloanische Kriege ===&lt;br /&gt;
Auf Herzog Anton II. folgten nacheinander seine beiden Söhne [[Philipp I. von Salua|Philipp]] und [[Anton III. von Salua|Anton III.]], die jedoch beide keinen legitimen männlichen Erben hinterließen. Es kam schließlich nach dem Tod Antons III. 1477 zum [[Erster Saloanischer Krieg|Erbfolgekrieg]] zwischen [[Filip von Saséia]], dem unehelichen Sohn Philipps I., und dem mikolinischen König [[Heinrich I. von Mikolinien|Heinrich I.]] Während Heinrich den Herrschaftskomplex der Saloanischen Lande als anheimgefallenes Lehen wieder unter die Krone zwingen wollte, wählten die saloanischen Stände Filip von Saséia zum neuen Herzog. Es kam zum Einmarsch mikolinischer Truppen, gegen die sich Filip mit dem sagradischen König [[Philipp VI.]] aus dem [[Haus Sántori]] verbündete. Mit sagradischer Hilfe konnte sich Filip von Saséia schließlich durchsetzen. Bei Tinágua siegte 1479 das vereinigte Heer der Saloaner und Sagradier gegen Mikolinien und erreichte die Anerkennung der Herrschaft Filips. Dieser heiratete danach Philipps Schwester [[Isabel de Sántori]] und intensivierte das sagro-saloanische Bündnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Filips im Jahr 1490, dem nominell sein einjähriger Sohn [[Baltasar von Salua|Baltasar]] unter der Vormundschaft Isabel de Sántoris folgte, nahm Mikolinien den [[Zweiter Saloanischer Krieg|Kampf um die Saloanischen Lande]] wieder auf. Erneut wurde Sagradien zu Hilfe gerufen, jedoch konnte König [[Philipp VII.]] erst 1492 mit einem Heer nach Südmikolinien ziehen. Auf dem Weg kam es zu mehreren Schlachten. 1494 siegten die Mikolinier bei [[Joçaleia]] und zwangen Sagradien zum Rückzug, gleichzeitig besetzten die Mikolinier das sagradische [[Golen]] als Faustpfand. Jedoch konnte Isabel ihre Stellung in Salua und Macedi zunächst halten. Erst 1496 nahmen mikolinische Truppen die Stadt Macedi ein und setzten sowohl die Regentin als auch den jungen Herzog ab. Im Folgejahr fiel Sagradien in Lukien ein und schritt rasch voran. Im Herbst 1497 endete der Feldzug mit der Niederlage Mikoliniens in zwei Schlachten bei [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Die Sagradier setzten [[Antonia von Salua]], eine Tochter Philipps von Saseia, als Herzogin ein und arrangierten ihre Hochzeit mit [[Peter I.|Piero de Sántori]], Bruder König [[Philipp VI.|Philipps VI.]], der in der Folge de facto regierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Golen blieb zunächst weiterhin mikolinisch besetzt. Nach dem Tod des golischen Markgrafen [[Ludwig von Golen|Ludwig]] im Jahr 1499 kam es zum erneuten Waffengang zwischen Mikolinien und Sagradien, den wiederum Sagradien für sich entscheiden konnte. Im Zuge des Krieges dankte die junge Herzogin Antonia 1499 auf Drängen der Sagradier hin offiziell zugunsten ihres Mannes ab, womit das Herzogtum endgültig an die Sántori fiel. Die saloanischen Stände stimmten der Rechtsübertragung an die sagradische Dynastie nur unter großen Zugeständnissen zu, welche die Macht des einheimischen Adels deutlich vermehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Herzog Peter 1502 den sagradischen Thron an sich riss und das Herzogtum damit an Sagradien fiel, nutzte Mikolinien innere Unruhen in Sagradien im Zuge der [[Lilienkriege]], um im [[Dritter Saloanischer Krieg|Dritten Saloanischen Krieg]] einen letzlich vergeblichen Versuch zu unternehmen, die Lande zu erobern. Im [[Frieden von Salua]] wurden die Saloanischen Kriege 1506 endgültig beendet. Die Saloanischen Lande, namentlich das [[Herzogtum Macedi]], das [[Herzogtum Salua]], [[Fürstenum Marbore|Marbore]] sowie die Grafschaft [[Feiroa]] fielen geschlossen an das Haus Santori, wohingegen die Pfandschaften im lukischen Raum und in Südpiranien wie die [[Grafschaft Drouvel|Grafschaften Drouvel]] oder [[Grafschaft Carata|Carata]] wieder an die mikolinische Krone zurückfielen. Diese Teilung entsprach in etwa den realen Machtverhältnissen des Jahres 1506.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saloanische Lande unter den [[Santori]] ===&lt;br /&gt;
Als Haupstadt etablierte sich in der Folge [[Macedi]], an dem die Herren der Saloanischen Lande Hof hielten und das zunehmend metonymisch für die Lande benutzt wurde. Auch nach seiner Abdankung als sagradischer König blieb [[Peter I.]] Herzog von Salua und wurde als „Sêinior il Duca“ bezeichnet. 1515 gab er seine untermikolinischen Besitzungen an den neugeborenen sagradischen Infanten [[Don Andrés Piero]] ab, nach dessen Tod 1534 sie an den sagradischen König [[David I.]] fielen, der sie in seiner Erbteilung seiner Tochter [[Johanna I.]] und ihrem Mann [[Philipp von Valier]] zusprach. Für das kommende Jahrhundert blieben die Saloanischen Lande und die sagradische Krone unter den Königen [[Danadier I.]], [[Gabriel V.]] und [[Gabriel VI.]] in der selben Hand, wurden aber im Einvernehmen mit den mächtigen Ständten weitgehend unabhängig vom sagradischen Hauptland von einem sagradischen Statthalter verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als im Norden der mikolinischen Halbinsel fand die reformatorische [[Uleistenbewegung]] im saloanischen Süden keine große Anhängerschaft. Im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg 1620/21]] kämpfte Macedi auf Seiten der sagradischen Krone gegen Mikolinien, konnte sich aber gegen den Feind im Norden behaupten. Nachdem die sagradische Königinmutter und Regentin [[Katharina von Mikolinien]] bis zu ihrer Entmachtung 1653/54 eine Politik des sagro-mikolinischen Ausgleichs betrieben hatte, versuchte das erstarkte Mikolinien im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg 1657-1669]] gewaltsam das alte Ziel der Rückeroberung des Südens und der Inkorporation der Lande in die mikolinische Krone durchzusetzen. Der Krieg endete 1669 im [[Friede von Villagua]] mit einem Kompromiss: Die de facto längst erreichte Unabhängigkeit der Lande von der mikolinischen Krone wurde auch offiziell anerkannt, im Gegenzug musste der sagradische König [[Gabriel VII.]] aber den Herzogtitel an seinen jüngeren Bruder [[Ludwig Philipp I. von Macedi|Ludwig Philipp]] abgeben, der die Nebenlinie [[Haus Santori|Santori-Macedi]] begründete und als Herrscher des nunmehr souveränen Staates den Titel eines ''Großherzogs von Macedi'' annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückfall an Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Der Tod des Großherzogs [[Karl V. Philipp von Macedi|Karl V. Philipp]] 1701 führte schließlich zur erneuten militärischen Auseinandersetzung und führte das Ende der saloanischen Eigenstaatlichkeit herbei. Da Karl ohne männlichen Erben starb, erhob der mikolinische König [[Georg I. von Mikolinien|Georg I.]] erneut Anspruch auf die Lande und begann einen Krieg gegen die erst 15-jährige Großherzogin [[Maria I. von Salua|Maria]], die Tochter Karls V., die von Sagradien unterstützt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg Mikoliniens im folgenden [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Blaumeerkrieg]] 1703-1710 führte schließlich dazu, dass Sagradien im [[Frieden von Cresq 1711]] alle Ansprüche auf die Saloanischen Lande aufgeben und der Wiedereingliederung der Lande in die mikolinische Monarchie zustimmen musste. Neuer Grogherzog wurde nun in Peronalunion der mikolinische König [[Georg I. von Mikolinien|Georg I.]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinigung der saloanischen und mikolinischen Stände am 1. November 1718 markierten schließlich das staatsrechtliche Aufgehen des Großherzogtums Macedi im mikolinischen Staatsverband. Nach rund dreihundertjähriger De-facto-Unabhängigkeit hörte der südmikolinische Staat damit auf zu bestehen. Der Titel eines Großherzogs von Salua ging in die Titulatur der mikolinischen Könige über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Herren der Saloanischen Lande, Grafen, Herzöge und Großherzöge von Macedi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Mikolinischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Salua]] (Herzöge bis 1501)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Salua&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Mikolinien|Karl I.]] (1167-1216)&lt;br /&gt;
| Charl I&lt;br /&gt;
| Sohn [[Karl I. von Mikolinien|Karls I. von Mikolinien]], seit 1214 als Karl II. König von Mikolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| [[Richard I. von Mikolinien|Richard I.]] (1185-1259)&lt;br /&gt;
| Richard I&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., seit 1217 König von Mikolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Salua-Macedi]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| 1252&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Salua|Heinrich I.]] (1192-1252)&lt;br /&gt;
| Henrique&lt;br /&gt;
| Bruder Richards I., Sohn Karls I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1252&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| [[Heinrich II. von Salua|Heinrich II.]] (1220-1266)&lt;br /&gt;
| Henrique II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Salua|Karl II.]] (1245-1292)&lt;br /&gt;
| Charl II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Salua|Karl III.]] (1267-1304)&lt;br /&gt;
| Charl III&lt;br /&gt;
| Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| [[Anton I. von Salua|Anton I.]] (1269-1330)&lt;br /&gt;
| Antone I&lt;br /&gt;
| Bruder Karls III., Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| [[Heinrich III. von Salua|Heinrich III.]] (1321-1380)&lt;br /&gt;
| Henrique III&lt;br /&gt;
| Enkel Antons I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| [[Heinrich IV. von Salua|Heinrich IV.]] (1341-1384)&lt;br /&gt;
| Henrique IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| 1427&lt;br /&gt;
| [[Karl IV. von Salua|Karl IV.]] (1368-1427)&lt;br /&gt;
| Charl IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1427&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| [[Margarete von Salua]] (1379-1433)&lt;br /&gt;
| Margareta de Sáloa&lt;br /&gt;
| Schwester Karls IV., Abdankung zugunsten ihres Neffen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| [[Anton II. von Salua|Anton II.]] (1393-1448)&lt;br /&gt;
| Antone II&lt;br /&gt;
| Neffe Karls IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. von Salua|Philipp I.]] (1418-1472)&lt;br /&gt;
| Filip I&lt;br /&gt;
| Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| [[Anton III. von Salua|Anton III.]] (1423-1477)&lt;br /&gt;
| Antone III&lt;br /&gt;
| Bruder Philipps I., Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. von Salua|Philipp II. von Saséia]] (1445-1490)&lt;br /&gt;
| Filip II de Saséia&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| 1496&lt;br /&gt;
| [[Baltasar von Salua|Baltasar]] (1489-1499)&lt;br /&gt;
| Baltasar&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps von Saseia, unter der Regentschaft seiner Mutter [[Isabel de Sántori]], 1496 abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| ''1496''&lt;br /&gt;
| ''1497''&lt;br /&gt;
| ''mikolinische Besetzung''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1497&lt;br /&gt;
| 1510&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Salua]] (1482-1510)&lt;br /&gt;
| Antonia&lt;br /&gt;
| Tochter Philipps von Saseia&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori]] (1501-1745)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1498&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Peter von Sagradien|Peter]] (1456-1526)&lt;br /&gt;
| Pier I&lt;br /&gt;
| Ehemann Antonias, 1502-1509 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| [[Don Andrés Piero|Andreas Peter]] (1515-1534)&lt;br /&gt;
| Andries Pier I&lt;br /&gt;
| Großneffe Peters I., Sohn [[David I.|Davids I. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.|David]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| David&lt;br /&gt;
| Neffe Peters I., [[König von Sagradien]] [[König von Portugal|und Portugal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.|Johanna]] (1520-1585)&lt;br /&gt;
| Joanna I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]], Tochter Davids I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Valier&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Danadier I.]] (1545-1591)&lt;br /&gt;
| Filip I Jacque&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I., [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.|Gabriel I.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Gabriel I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.|Gabriel II.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Gabriel II&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.|Gabriel III.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Gabriel III&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Macedi (Großherzoge)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp I. von Macedi|Ludwig Philipp I.]] (1640-1678)&lt;br /&gt;
| Luvis Filip I&lt;br /&gt;
| Bruder Gabriels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| 1680&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp II. von Macedi|Ludwig Philipp  II.]] (1661-1680)&lt;br /&gt;
| Henrique I&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1680&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Karl V. Philipp von Macedi|Karl V. Philipp]] (1665-1701)&lt;br /&gt;
| Charl V Filip&lt;br /&gt;
| Bruder Ludwig Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1710&lt;br /&gt;
| [[Maria I. von Macedi|Maria I.]] (1686-1725)&lt;br /&gt;
| Maria I&lt;br /&gt;
| Tochter Karl Philipps&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Albero]]''' (''Union mit [[Mikolinien]]'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1710&lt;br /&gt;
| 1714&lt;br /&gt;
| [[Georg I. von Mikolinien|Georg I.]] (1650-1714)&lt;br /&gt;
| George I&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Statthalter in Macedi ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| in Mikolinien bekannt als&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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| '''Statthalter [[Peter I.|Peters I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Johanna von Santori, Gräfin von Sagonte]]&lt;br /&gt;
| Joanna de Sagont&lt;br /&gt;
| Tochter von [[Luis Filipe de Santori-Perín]], Witwe von [[Miquel de Sagonte]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1509''&lt;br /&gt;
| ''1515''&lt;br /&gt;
| ''keine Statthalterschaft''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[David I.|Davids I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| [[Don Miquel de Santori]]&lt;br /&gt;
| Mikael de Santori&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Philipp VII.|Philipps VII.]], Vetter [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| 1529&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Macedi|Antonia von Santori, Vizegräfin von Macedi]]&lt;br /&gt;
| Antonia de Macedi &lt;br /&gt;
| uneheliche Tochter [[Peter I.|Peters I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1529&lt;br /&gt;
| 1532&lt;br /&gt;
| [[Joán de Biniar|Joán António de las Vegas, Conte de Biniar]]&lt;br /&gt;
| Joann de Biniar&lt;br /&gt;
| Sohn von [[Carles de Biniar]] und Schwager von [[David I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1532''&lt;br /&gt;
| ''1534''&lt;br /&gt;
| ''keine Statthalterschaft''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1536&lt;br /&gt;
| [[Joán de Biniar|Joán António de las Vegas, Conte de Biniar]]&lt;br /&gt;
| Joann de Biniar&lt;br /&gt;
| Sohn von [[Carles de Biniar]] und Schwager von [[David I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1536&lt;br /&gt;
| 1542&lt;br /&gt;
| [[Philipp von Valier|Filipe de Santori, Fürst von Valier]] (1515-1552)&lt;br /&gt;
| Mikael de Valier&lt;br /&gt;
| Neffe und Schwiegersohn [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Johanna I.|Johannas I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1542&lt;br /&gt;
| 1548&lt;br /&gt;
| [[Luvis de Granval, Graf von Varealet]]&lt;br /&gt;
| Luvis de Granval&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1548&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| [[Don Júlio Cesar]], Graf von Sagonte&lt;br /&gt;
| Jule Cesar&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Philipp von Valier]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Carles d'Escriva Conte de Barxet]]&lt;br /&gt;
| Charl d'Escriva&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| [[Carles de Monteblanxard-Vallador|Carles de Monteblanxard, Graf Vallador]]&lt;br /&gt;
| Charl de Vallador&lt;br /&gt;
| Ehemann von Francisca María de Valier, Bruder [[Roberto de Monteblanxard]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| [[José María del Carnis, Graf Fidelfe]]&lt;br /&gt;
| Josep de Fidelfe&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Danadier I.|Danadiers I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| 1582&lt;br /&gt;
| [[Miquel d'Esqués|Miquel de Santori-Esqués, Conte de Napar]] (1542-1582)&lt;br /&gt;
| Mikael d'Esqués&lt;br /&gt;
| Neffe Philipp von Valiers&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Gabriel V.|Gabriels V.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1621&lt;br /&gt;
| 1642&lt;br /&gt;
| [[Johann Michael von Sesin|Joán Miquel de Sántori, Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
| Joann Mikael de Sesin&lt;br /&gt;
| Schwager Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1650&lt;br /&gt;
| 1662&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel de Sántori, Fürst von Cuentez]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Manuel de Cuentiz&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Adelstitel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Saloanische_Lande&amp;diff=38539</id>
		<title>Saloanische Lande</title>
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		<updated>2017-12-08T12:07:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Liste der Herren der Saloanischen Lande, Grafen, Herzöge und Großherzöge von Macedi */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:WappenSalua.jpg|thumb|140px]]&lt;br /&gt;
Die '''Saloanischen Lande''' (''Paeses Saloanes''; ''Paises Saloanœs'') waren ein spätmittelalterliches und frühneuzeitliches Herrschaftskonglomerat im Süden der [[Mikolinische Halbinsel|mikolinischen Halbinsel]]. Ursprünglich ein Sammelbegriff für die [[Mikolinien|mikolnischen]] Lehen im Besitz der [[Haus Salua|Herzöge von Salua]], konnte das Gebiet im Zuge des [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Kriegs]] (1383-1443) und der folgenden [[Saloanische Kriege|Saloanischen Kriege]] zwischen Sagradien und Mikolinien seine Unabhängigkeit vom [[Königreich Mikolinien|mikolinischen Königtum]] erreichen. Zu den Landen gehörten das [[Herzogtum Salua]], das [[Fürstentum Màrbore]], die [[Grafschaft Feiroa]] sowie das [[Herzogtum Macedi]], das 1669 zum '''Großherzogtum Macedi''' erhoben wurde. Hauptstadt und Regierungssitz der Lande war die südmikolinische Hafenstadt [[Macedi]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben des ursprünglichen Herzogsgeschlechts des [[Haus Salua|Hauses Salua]] im Jahr 1505 gingen die Lande mehrheitlich in den Besitz der sagradisch-tulinesischen Herrscherdynastie [[Santori]] über und blieben bis 1669 im Besitz der sagradischen Könige, die meist auch zugleich als Herzöge von Salua und Macedi sowie Fürsten von Marbore und Grafen von Feiroa regierten und in den Saloanischen Landen von Statthaltern vertreten wurden. Erst im [[Frieden von Villágua]] 1669, der den [[Asumarischer Krieg|Großen Asumarischen Krieg]] beendete, erkannte König [[Karl IX. von Mikolinien]] auch offiziell die staatsrechtliche Souveränität der Lande an, erreichte jedoch die Trennung der Herzogswürde von der sagradischen Königskrone. Der sagradische König [[Gabriel VII.]], der bis dahin nominell auch Herzog von Salua und Macedi gewesen war, gab die Herzogtümer in Mikolinien daraufhin seinem jüngeren Sohn Luis Filipe, der daraufhin als [[Ludwig Philipp I. von Macedi]] den Titel eines ''Großherzogs von Macedi'' annahm und die santorische Sekundogenitur Santori-Macedi begründete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod [[Karl V. Philipp von Macedi|Karls V.]] im Jahr 1701 starb die salaonisch-macedensische Linie der Santori in männlicher Linie aus, woraufhin König [[Georg I. von Mikolinien]] erneut Anspruch auf die südlichen Lande erhob. Im [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Asumarischen Krieg]] (1703-1710) gelang es ihm, seine Ansprüche durchzusetzen. Mit der Union von 1711 kehrten die Saloanischen Lande endgültig wieder in den mikolinischen Staatsverbund zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Lande unter den Herzögen aus dem [[Haus Salua]] === &lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Saloanischen Lande liegen im weitläufigen Herrschaftskonglomerat im Süden der Halbinsel, das den [[Haus Salua|Herzögen von Salua]] als Hausmacht diente. Seit 1055 trugen die Herzöge von Salua auch den Titel der Grafen von Macedi und konnten ihrem Besitz durch Heiratsverbindungen und Pfandschaften große Teile [[Lukien]]s, der [[Fanata]] und [[Correra]]s hinzufügen. Der Tod König [[Michael III. von Mikolinien|Michaels III.]] 1064 eröffnete eine Reihe von blutigen Bürgerkriegen zwischen den Saloanern und dem [[Haus Lonea]] um die Krone Mikoliniens, die als [[Temp de Sang]] bekannt wurden. Der saloanische König [[Karl I. von Mikolinien|Karl I.]] erhob seinen jüngeren Sohn [[Karl II. von Mikolinien|Karl Graf von Macedi]] 1198 zum Herzog. Nach dem Tod seines älteren Bruders [[Joseph III. von Mikolinien]] bestieg Karl 1214 selbst den mikolinischen Thron und gab das Herzogtum an seinen jüngeren Sohn [[Richard I. von Mikolinien|Richard]]. Nachdem dieser als Richard I. selbst den Thron bestiegen hatte, gab er das Herzogtum 1227 an seinen jüngeren Bruder [[Heinrich I. von Salua|Heinrich]] ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrichs Urenkel [[Anton I. von Salua]] versuchte nach dem Aussterben der Hauptlinie des Hauses Salua 1313 vergeblich, den mikolinischen Thron zu übernehmen und unterstützte schließlich seinen Schwiegersohn [[Martin der Gute|Martin von Gerón]], der sich nach geglückter Übernahme des Throns mit umfangreichen Privilegien erkenntlich zeigte. Zu Zeiten der [[Union von Alagua]] gehörten die Saloanischen Herzöge zu den mächtigsten Herren des Reichs, standen aber in Konkurrenz zum Haus der [[Haus Interea|Grafen von Interea]], einer jüngeren illegitimen Nebenlinie der [[Salua]]-Könige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Mikolinische Revolution|Revolution von 1386]] unterstützten die Saloaner nur zögerlich [[Karl V. von Mikolinien|Karl von Interea]] und ließen sich ihre militärische Hilfe im folgenden Krieg gegen Sagradien teuer erkaufen. Herzog [[Karl IV. von Salua|Karl IV.]] erreichte schließlich durch geschicktes Taktieren im [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] eine weitreichende Unabhängigkeit von der nun beim [[Haus Interea]] liegenden mikolinischen Krone. Während er anfänglich [[Karl VI. von Mikolinien|Karl VI. von Interea]] unterstützt hatte, wechselte er bald die Seiten und verheiratete seinen Neffen [[Anton II. von Salua|Anton]] mit der sagradischen Prinzessin Maria von Vesaey. 1420 begann er einen [[Saloanisch-Lonensischer Krieg|Krieg gegen die Herzöge von Lonea]] und erklärte sich in dessen Verlauf 1425 zum ''legitimen König von Mikolinien''. Da er zwei Jahre später jedoch starb, ohne einen Erben zu hinterlassen, blieben seine Ansprüche folgenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sein potenzieller Nachfolger, sein Neffe Anton sich in lonensischer Gefangenschaft befand, übernahm seine Schwester [[Margarete von Salua]] die Herrschaft. Sie erreichte schließlich die Freilassung Antons und schloss 1429 Frieden mit Lonea, der den Bürgekrieg der ''Saloanes'' und ''Lonenses'' schließlich beendete. Anton II. übernahm die Herzogswürde 1432 von seiner Tante, die wenig später starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Nachfolgewirren gingen die Saloanes aus dem Sechzigjährigen Krieg gestärkt hervor und bildeten nach dem [[Frieden von Tesqué]] 1443 eine de facto unabhängige Macht im Süden der Halbinsel. Wichtige Machtquelle war die finanzielle und wirtschaftliche Stärke des Reichs. Besonders in der Endphase des Sechzigjährigen Krieges hatten die Herzöge von Salua und Macedi als potente Geldgeber des mikolinischen Königs auftreten können und brachten über den Weg der Pfandschaft den gesamten Süden des Königreichs inklusive mehrerer Herrschaften in Lukien und Südpiranien unter ihre Kontrolle. Die Lehnsabhängigkeit vom mikolinischen König bestand seither nur noch formal, der als ''Saloanische Lande'' bezeichnete Herrschaftskomplex der südlichen Herzöge bildete ein eigenständiges Reich im Süden der mikolinischen Halbinsel, während sich die Macht der mikolinischen Könige auf die mittelmikolinischen Provinzen [[Piranien]] und [[Lonea]] sowie das südöstliche Gebiet um [[Servette]] konzentrierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saloanische Kriege ===&lt;br /&gt;
Auf Herzog Anton II. folgten nacheinander seine beiden Söhne [[Philipp I. von Salua|Philipp]] und [[Anton III. von Salua|Anton III.]], die jedoch beide keinen legitimen männlichen Erben hinterließen. Es kam schließlich nach dem Tod Antons III. 1477 zum [[Erster Saloanischer Krieg|Erbfolgekrieg]] zwischen [[Filip von Saséia]], dem unehelichen Sohn Philipps I., und dem mikolinischen König [[Heinrich I. von Mikolinien|Heinrich I.]] Während Heinrich den Herrschaftskomplex der Saloanischen Lande als anheimgefallenes Lehen wieder unter die Krone zwingen wollte, wählten die saloanischen Stände Filip von Saséia zum neuen Herzog. Es kam zum Einmarsch mikolinischer Truppen, gegen die sich Filip mit dem sagradischen König [[Philipp VI.]] aus dem [[Haus Sántori]] verbündete. Mit sagradischer Hilfe konnte sich Filip von Saséia schließlich durchsetzen. Bei Tinágua siegte 1479 das vereinigte Heer der Saloaner und Sagradier gegen Mikolinien und erreichte die Anerkennung der Herrschaft Filips. Dieser heiratete danach Philipps Schwester [[Isabel de Sántori]] und intensivierte das sagro-saloanische Bündnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Filips im Jahr 1490, dem nominell sein einjähriger Sohn [[Baltasar von Salua|Baltasar]] unter der Vormundschaft Isabel de Sántoris folgte, nahm Mikolinien den [[Zweiter Saloanischer Krieg|Kampf um die Saloanischen Lande]] wieder auf. Erneut wurde Sagradien zu Hilfe gerufen, jedoch konnte König [[Philipp VII.]] erst 1492 mit einem Heer nach Südmikolinien ziehen. Auf dem Weg kam es zu mehreren Schlachten. 1494 siegten die Mikolinier bei [[Joçaleia]] und zwangen Sagradien zum Rückzug, gleichzeitig besetzten die Mikolinier das sagradische [[Golen]] als Faustpfand. Jedoch konnte Isabel ihre Stellung in Salua und Macedi zunächst halten. Erst 1496 nahmen mikolinische Truppen die Stadt Macedi ein und setzten sowohl die Regentin als auch den jungen Herzog ab. Im Folgejahr fiel Sagradien in Lukien ein und schritt rasch voran. Im Herbst 1497 endete der Feldzug mit der Niederlage Mikoliniens in zwei Schlachten bei [[Sant Filip]] und [[Cosqol]]. Die Sagradier setzten [[Antonia von Salua]], eine Tochter Philipps von Saseia, als Herzogin ein und arrangierten ihre Hochzeit mit [[Peter I.|Piero de Sántori]], Bruder König [[Philipp VI.|Philipps VI.]], der in der Folge de facto regierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Golen blieb zunächst weiterhin mikolinisch besetzt. Nach dem Tod des golischen Markgrafen [[Ludwig von Golen|Ludwig]] im Jahr 1499 kam es zum erneuten Waffengang zwischen Mikolinien und Sagradien, den wiederum Sagradien für sich entscheiden konnte. Im Zuge des Krieges dankte die junge Herzogin Antonia 1499 auf Drängen der Sagradier hin offiziell zugunsten ihres Mannes ab, womit das Herzogtum endgültig an die Sántori fiel. Die saloanischen Stände stimmten der Rechtsübertragung an die sagradische Dynastie nur unter großen Zugeständnissen zu, welche die Macht des einheimischen Adels deutlich vermehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Herzog Peter 1502 den sagradischen Thron an sich riss und das Herzogtum damit an Sagradien fiel, nutzte Mikolinien innere Unruhen in Sagradien im Zuge der [[Lilienkriege]], um im [[Dritter Saloanischer Krieg|Dritten Saloanischen Krieg]] einen letzlich vergeblichen Versuch zu unternehmen, die Lande zu erobern. Im [[Frieden von Salua]] wurden die Saloanischen Kriege 1506 endgültig beendet. Die Saloanischen Lande, namentlich das [[Herzogtum Macedi]], das [[Herzogtum Salua]], [[Fürstenum Marbore|Marbore]] sowie die Grafschaft [[Feiroa]] fielen geschlossen an das Haus Santori, wohingegen die Pfandschaften im lukischen Raum und in Südpiranien wie die [[Grafschaft Drouvel|Grafschaften Drouvel]] oder [[Grafschaft Carata|Carata]] wieder an die mikolinische Krone zurückfielen. Diese Teilung entsprach in etwa den realen Machtverhältnissen des Jahres 1506.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saloanische Lande unter den [[Santori]] ===&lt;br /&gt;
Als Haupstadt etablierte sich in der Folge [[Macedi]], an dem die Herren der Saloanischen Lande Hof hielten und das zunehmend metonymisch für die Lande benutzt wurde. Auch nach seiner Abdankung als sagradischer König blieb [[Peter I.]] Herzog von Salua und wurde als „Sêinior il Duca“ bezeichnet. 1515 gab er seine untermikolinischen Besitzungen an den neugeborenen sagradischen Infanten [[Don Andrés Piero]] ab, nach dessen Tod 1534 sie an den sagradischen König [[David I.]] fielen, der sie in seiner Erbteilung seiner Tochter [[Johanna I.]] und ihrem Mann [[Philipp von Valier]] zusprach. Für das kommende Jahrhundert blieben die Saloanischen Lande und die sagradische Krone unter den Königen [[Danadier I.]], [[Gabriel V.]] und [[Gabriel VI.]] in der selben Hand, wurden aber im Einvernehmen mit den mächtigen Ständten weitgehend unabhängig vom sagradischen Hauptland von einem sagradischen Statthalter verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als im Norden der mikolinischen Halbinsel fand die reformatorische [[Uleistenbewegung]] im saloanischen Süden keine große Anhängerschaft. Im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg 1620/21]] kämpfte Macedi auf Seiten der sagradischen Krone gegen Mikolinien, konnte sich aber gegen den Feind im Norden behaupten. Nachdem die sagradische Königinmutter und Regentin [[Katharina von Mikolinien]] bis zu ihrer Entmachtung 1653/54 eine Politik des sagro-mikolinischen Ausgleichs betrieben hatte, versuchte das erstarkte Mikolinien im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg 1657-1669]] gewaltsam das alte Ziel der Rückeroberung des Südens und der Inkorporation der Lande in die mikolinische Krone durchzusetzen. Der Krieg endete 1669 im [[Friede von Villagua]] mit einem Kompromiss: Die de facto längst erreichte Unabhängigkeit der Lande von der mikolinischen Krone wurde auch offiziell anerkannt, im Gegenzug musste der sagradische König [[Gabriel VII.]] aber den Herzogtitel an seinen jüngeren Bruder [[Ludwig Philipp I. von Macedi|Ludwig Philipp]] abgeben, der die Nebenlinie [[Haus Santori|Santori-Macedi]] begründete und als Herrscher des nunmehr souveränen Staates den Titel eines ''Großherzogs von Macedi'' annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückfall an Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Der Tod des Großherzogs [[Karl V. Philipp von Macedi|Karl V. Philipp]] 1701 führte schließlich zur erneuten militärischen Auseinandersetzung und führte das Ende der saloanischen Eigenstaatlichkeit herbei. Da Karl ohne männlichen Erben starb, erhob der mikolinische König [[Georg I. von Mikolinien|Georg I.]] erneut Anspruch auf die Lande und begann einen Krieg gegen die erst 15-jährige Großherzogin [[Maria I. von Salua|Maria]], die Tochter Karls V., die von Sagradien unterstützt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sieg Mikoliniens im folgenden [[Zweiter Asumarischer Krieg|Zweiten Blaumeerkrieg]] 1703-1710 führte schließlich dazu, dass Sagradien im [[Frieden von Cresq 1711]] alle Ansprüche auf die Saloanischen Lande aufgeben und der Wiedereingliederung der Lande in die mikolinische Monarchie zustimmen musste. Neuer Grogherzog wurde nun in Peronalunion der mikolinische König [[Georg I. von Mikolinien|Georg I.]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinigung der saloanischen und mikolinischen Stände am 1. November 1718 markierten schließlich das staatsrechtliche Aufgehen des Großherzogtums Macedi im mikolinischen Staatsverband. Nach rund dreihundertjähriger De-facto-Unabhängigkeit hörte der südmikolinische Staat damit auf zu bestehen. Der Titel eines Großherzogs von Salua ging in die Titulatur der mikolinischen Könige über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Herren der Saloanischen Lande, Grafen, Herzöge und Großherzöge von Macedi ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Mikolinischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Salua]] (Herzöge bis 1501)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Salua&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Mikolinien|Karl I.]] (1167-1216)&lt;br /&gt;
| Charl I&lt;br /&gt;
| Sohn [[Karl I. von Mikolinien|Karls I. von Mikolinien]], seit 1214 als Karl II. König von Mikolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| [[Richard I. von Mikolinien|Richard I.]] (1185-1259)&lt;br /&gt;
| Richard I&lt;br /&gt;
| Sohn Karls I., seit 1217 König von Mikolinien&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Salua-Macedi]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1227&lt;br /&gt;
| 1252&lt;br /&gt;
| [[Heinrich I. von Salua|Heinrich I.]] (1192-1252)&lt;br /&gt;
| Henrique&lt;br /&gt;
| Bruder Richards I., Sohn Karls I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1252&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| [[Heinrich II. von Salua|Heinrich II.]] (1220-1266)&lt;br /&gt;
| Henrique II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1266&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| [[Karl II. von Salua|Karl II.]] (1245-1292)&lt;br /&gt;
| Charl II&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| [[Karl III. von Salua|Karl III.]] (1267-1304)&lt;br /&gt;
| Charl III&lt;br /&gt;
| Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1304&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| [[Anton I. von Salua|Anton I.]] (1269-1330)&lt;br /&gt;
| Antone I&lt;br /&gt;
| Bruder Karls III., Sohn Karls II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| [[Heinrich III. von Salua|Heinrich III.]] (1321-1380)&lt;br /&gt;
| Henrique III&lt;br /&gt;
| Enkel Antons I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| [[Heinrich IV. von Salua|Heinrich IV.]] (1341-1384)&lt;br /&gt;
| Henrique IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1387&lt;br /&gt;
| 1427&lt;br /&gt;
| [[Karl IV. von Salua|Karl IV.]] (1368-1427)&lt;br /&gt;
| Charl IV&lt;br /&gt;
| Sohn Heinrichs IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1427&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| [[Margarete von Salua]] (1379-1433)&lt;br /&gt;
| Margareta de Sáloa&lt;br /&gt;
| Schwester Karls IV., Abdankung zugunsten ihres Neffen&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1432&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| [[Anton II. von Salua|Anton II.]] (1393-1448)&lt;br /&gt;
| Antone II&lt;br /&gt;
| Neffe Karls IV.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1448&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| [[Philipp I. von Salua|Philipp I.]] (1418-1472)&lt;br /&gt;
| Filip I&lt;br /&gt;
| Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1472&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| [[Anton III. von Salua|Anton III.]] (1423-1477)&lt;br /&gt;
| Antone III&lt;br /&gt;
| Bruder Philipps I., Sohn Antons II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1477&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| [[Philipp II. von Salua|Philipp II. von Saséia]] (1445-1490)&lt;br /&gt;
| Filip II de Saséia&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1490&lt;br /&gt;
| 1496&lt;br /&gt;
| [[Baltasar von Salua|Baltasar]] (1489-1499)&lt;br /&gt;
| Baltasar&lt;br /&gt;
| Sohn Philipps von Saseia, unter der Regentschaft seiner Mutter [[Isabel de Sántori]], 1496 abgesetzt&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| ''1496''&lt;br /&gt;
| ''1497''&lt;br /&gt;
| ''mikolinische Besetzung''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1497&lt;br /&gt;
| 1498&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Salua]] (1482-1510)&lt;br /&gt;
| Antonia&lt;br /&gt;
| Tochter Philipps von Saseia&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori]] (1501-1745)'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1498&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Peter von Sagradien|Peter]] (1456-1526)&lt;br /&gt;
| Pier I&lt;br /&gt;
| Ehemann Antonias, 1502-1509 [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| [[Don Andrés Piero|Andreas Peter]] (1515-1534)&lt;br /&gt;
| Andries Pier I&lt;br /&gt;
| Großneffe Peters I., Sohn [[David I.|Davids I. von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| [[David I.|David]] (1491-1543)&lt;br /&gt;
| David&lt;br /&gt;
| Neffe Peters I., [[König von Sagradien]] [[König von Portugal|und Portugal]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| [[Johanna I.|Johanna]] (1520-1585)&lt;br /&gt;
| Joanna I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]], Tochter Davids I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Valier&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1575&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| [[Danadier I.]] (1545-1591)&lt;br /&gt;
| Filip I Jacque&lt;br /&gt;
| Sohn Johannas I., [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| [[Gabriel V.|Gabriel I.]] (1585-1640)&lt;br /&gt;
| Gabriel I&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VI.|Gabriel II.]] (1610-1651)&lt;br /&gt;
| Gabriel II&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| [[Gabriel VII.|Gabriel III.]] (1637-1698)&lt;br /&gt;
| Gabriel III&lt;br /&gt;
| [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Linie Santori-Macedi (Großherzoge)&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1669&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp I. von Macedi|Ludwig Philipp I.]] (1640-1678)&lt;br /&gt;
| Luvis Filip I&lt;br /&gt;
| Bruder Gabriels III.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1678&lt;br /&gt;
| 1680&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp II. von Macedi|Ludwig Philipp  II.]] (1661-1680)&lt;br /&gt;
| Henrique I&lt;br /&gt;
| Sohn Ludwig Philipps I.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1680&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| [[Karl V. Philipp von Macedi|Karl V. Philipp]] (1665-1701)&lt;br /&gt;
| Charl V Filip&lt;br /&gt;
| Bruder Ludwig Philipps II.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1701&lt;br /&gt;
| 1710&lt;br /&gt;
| [[Maria I. von Macedi|Maria I.]] (1686-1725)&lt;br /&gt;
| Maria I&lt;br /&gt;
| Tochter Karl Philipps&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Albero]]''' (''Union mit [[Mikolinien]]'')&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EDEDED&lt;br /&gt;
| 1710&lt;br /&gt;
| 1714&lt;br /&gt;
| [[Georg I. von Mikolinien|Georg I.]] (1650-1714)&lt;br /&gt;
| George I&lt;br /&gt;
| [[König von Mikolinien]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der sagradischen Statthalter in Macedi ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| in Mikolinien bekannt als&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Peter I.|Peters I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| [[Johanna von Santori, Gräfin von Sagonte]]&lt;br /&gt;
| Joanna de Sagont&lt;br /&gt;
| Tochter von [[Luis Filipe de Santori-Perín]], Witwe von [[Miquel de Sagonte]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1509''&lt;br /&gt;
| ''1515''&lt;br /&gt;
| ''keine Statthalterschaft''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[David I.|Davids I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| [[Don Miquel de Santori]]&lt;br /&gt;
| Mikael de Santori&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Philipp VII.|Philipps VII.]], Vetter [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1519&lt;br /&gt;
| 1529&lt;br /&gt;
| [[Antonia von Macedi|Antonia von Santori, Vizegräfin von Macedi]]&lt;br /&gt;
| Antonia de Macedi &lt;br /&gt;
| uneheliche Tochter [[Peter I.|Peters I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1529&lt;br /&gt;
| 1532&lt;br /&gt;
| [[Joán de Biniar|Joán António de las Vegas, Conte de Biniar]]&lt;br /&gt;
| Joann de Biniar&lt;br /&gt;
| Sohn von [[Carles de Biniar]] und Schwager von [[David I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| ''1532''&lt;br /&gt;
| ''1534''&lt;br /&gt;
| ''keine Statthalterschaft''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1534&lt;br /&gt;
| 1536&lt;br /&gt;
| [[Joán de Biniar|Joán António de las Vegas, Conte de Biniar]]&lt;br /&gt;
| Joann de Biniar&lt;br /&gt;
| Sohn von [[Carles de Biniar]] und Schwager von [[David I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1536&lt;br /&gt;
| 1542&lt;br /&gt;
| [[Philipp von Valier|Filipe de Santori, Fürst von Valier]] (1515-1552)&lt;br /&gt;
| Mikael de Valier&lt;br /&gt;
| Neffe und Schwiegersohn [[David I.|Davids I.]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Johanna I.|Johannas I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1542&lt;br /&gt;
| 1548&lt;br /&gt;
| [[Luvis de Granval, Graf von Varealet]]&lt;br /&gt;
| Luvis de Granval&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1548&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| [[Don Júlio Cesar]], Graf von Sagonte&lt;br /&gt;
| Jule Cesar&lt;br /&gt;
| unehelicher Sohn [[Philipp von Valier]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1555&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| [[Carles d'Escriva Conte de Barxet]]&lt;br /&gt;
| Charl d'Escriva&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1559&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| [[Carles de Monteblanxard-Vallador|Carles de Monteblanxard, Graf Vallador]]&lt;br /&gt;
| Charl de Vallador&lt;br /&gt;
| Ehemann von Francisca María de Valier, Bruder [[Roberto de Monteblanxard]]s&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1568&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| [[José María del Carnis, Graf Fidelfe]]&lt;br /&gt;
| Josep de Fidelfe&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Danadier I.|Danadiers I.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1574&lt;br /&gt;
| 1582&lt;br /&gt;
| [[Miquel d'Esqués|Miquel de Santori-Esqués, Conte de Napar]] (1542-1582)&lt;br /&gt;
| Mikael d'Esqués&lt;br /&gt;
| Neffe Philipp von Valiers&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Gabriel V.|Gabriels V.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1621&lt;br /&gt;
| 1642&lt;br /&gt;
| [[Johann Michael von Sesin|Joán Miquel de Sántori, Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
| Joann Mikael de Sesin&lt;br /&gt;
| Schwager Gabriels V.&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''Statthalter [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1650&lt;br /&gt;
| 1662&lt;br /&gt;
| [[Manuel I. von Cuentez|Manuel de Sántori, Fürst von Cuentez]] (1621-1701)&lt;br /&gt;
| Manuel de Cuentiz&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Adelstitel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_de_S%C3%A1ntori&amp;diff=38538</id>
		<title>David de Sántori</title>
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		<updated>2017-12-08T11:52:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Friedensschluss und Heiratspolitik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:SigismondoMalatesta.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David de Sántori''' (*1399, †1468), genannt ''il Gran'Sántori'', war [[Fürst von Valier]] (1416-1468), [[Conte-Âudaço von Tulis]], Herr der Tulinesischen Gebiete (1423-1468) und [[Herzog von Golen]] (1449-1468). Durch sein Bündnis mit dem sagradischen König [[Philipp V.]] und seiner Ehe mit [[Isabel de Vesaey]] legte er den Grundstein für die bis 1757 andauernde Herrschaft des [[Haus Santori|Hauses Santori]] auf dem [[König von Sagradien|sagradischen Thron]]. Nach der Thronbesteigung seines Sohnes [[Philipp VI.]] im Jahr 1457 war er bis zu seinem Tod [[Regent von Sagradien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Exil ===&lt;br /&gt;
David wurde 1399 als ältester Sohn von [[António de Sántori]], seit 1390 Stadtgraf von Tulis und damit Herrscher der [[Tulinesische Republik|tulinesischen Republik]], in [[Tulis]] geboren. Seine Mutter war Isabella von Vesaey (d.Ä.), eine Tochter des sagradischen Königs [[Michael I.]] aus dem [[Haus Vesaey]], die 1396 im Rahmen eines Bündnisses zwischen dem König und dem tulinesischen Machthaber mit António von Sántori verheiratet worden war. Damit ist David auch der erste königliche Prinz aus dem Haus Santori. Gegenleistung der Hochzeit war die Hilfe Tulis' im so genannten [[Bürgerkrieg der zwei Herzöge]], dem schließlich 1398 der Eintritt Tulis’ in den [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] auf Seiten Sagradiens folgte. Bis zum Tod seines Vaters 1416 wurde David in Tulis erzogen, musste dann aber gemeinsam mit seiner Mutter Isabel und seinem jüngeren Bruder [[Luis Filipe de Santori, Graf von Perin|Luis Filipe]] (*1405) aus der Stadt fliehen, da die konkurrierenden Nachfolgekandidaten Antónios aus dem städtischen Adel nach dem Leben des Vierzehnjährigen trachteten, der nun in Nachfolge seines Vaters als Fürst von Valier betrachtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit wurde er am sagradischen Hof in [[Vesaey]] erzogen. In Tulis konnte sich derweil im Jahr 1417 der ansässige Kardinalerzbischof [[Kardinal Júlio de Santori|Júlio de Santori]], Bruder Antónios, gegen seine Konkurrenten durchsetzen und sein illegitimer Sohn [[Piero Símplice|Piero]], wegen seiner Einfältigkeit ''Símplice'' genannt, übernahm als neuer Stadtgraf das Regiment. Seine Herrschaft, die unter dem vollen Einfluss seines Vaters stand und besonders die ansässige Geistlichkeit privilegierte, führte 1422 zur Rebellion des Stadtadels und zur Ermordung Piero Símplices sowie zur Vertreibung Kardinal Júlios aus der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Machtübernahme in Tulis ===&lt;br /&gt;
Seit 1421 kämpfte David im sagradischen Heer gegen Mikolinien. Bereits 1420 hatte er die sagradische Adlige [[Lara von Nonthí]] geheiratet. Auf energische Fürsprache seiner Mutter hin intervenierte der neue sagradische König [[Philipp V.]], Sohn [[Michael I.|Michaels I.]] und seit 1421 dessen Nachfolger, im Jahr 1423 in Tulis und stellte David ein Belagerungsheer zur Verfügung, mit dem er die Stadt Tulis einnehmen wollte. Nach bereits wenigen Stunden kam es zur Rebellion der Stadtbevölkerung gegen die ungeliebten Machthaber, die als die &amp;quot;vier Schrecklichen&amp;quot; (&amp;quot;[[Cuatro Terribles]]&amp;quot;) in die Stadtgeschichte eingingen. David konnte die Stadt kampflos einnehmen und wurde sofort per Akklamation von der Bevölkerung zum neuen Herrscher ausgerufen. Seine Stellung als Befreier des Volkes machte ihn zum fast unumschränkten Herrscher. Gegner bezeichneten ihn als Diktator und auch Wohlgesinnte sprachen ihm in der Folge ein monarchisches Auftreten zu. Unter David war die tulinesische Republik endgültig zur de-facto-Monarchie geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachträglich legitimierte der Senat die Akklamation Davids zum neuen Conte und stimmte damit faktisch seiner eigenen Entmachtung zu. Die vier Tyrannen ließ David mitsamt seiner wichtigsten Gegner hinrichten und machte sich so schnell einen Namen als entschlossener Machthaber. Er leitete den Wiedereintritt Tulis’ in den Sechzigjährigen Krieg ein und befehligte danach die schlagkräftige tulinesische Blaumeerflotte, mit der 1425 [[Tinágua]] und 1427 [[Plato]] wiedererobern konnte, die 1408 an Mikolinien verloren gegangen waren. Auch in der Folge konnte er einige wichtige Siege auf See feiern, ebenso wie sein Bruder [[Luis Filipe de Sántori, Graf von Perin]] als Oberbefehlshaber des kleineren Landheeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedensschluss und Heiratspolitik ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Kämpfe lange stagniert und 1439 de facto eingestellt worden waren, schloss David 1440 einen Separatfrieden mit Mikolinien, der ihm den Status ante quo und damit einigen territorialen Besitz an der mikolinischen Ostküste sicherte. Im Jahr 1441 starb Dona Lara. Aus der Ehe war mit [[Joán Prudente|Don Joán]] ein Sohn hervorgegangen, der später die tulinesische Hauptlinie der Sántori fortsetzen sollte. 1448 wurde die enge Allianz zwischen Tulis und dem sagradischen Königreich noch enger, als König Philipp V. seine älteste Tochter [[Isabel de Vesaey die Jüngere|Isabel]] mit dem verwitweten David de Sántori verheiratete. Da Philipp ohne männlichen Erben war, wurde der gemeinsame Sohn [[Philipp VI.|Filipe]] 1449 als Präsumptiverbe der sagradischen Krone geboren. David wurde - nach dem erbenlosen Tod [[Philipp von Golen|Philipps von Golen]] – als [[Herzog von Golen]] anerkannt, ein Titel, den er in Konkurrenz zum Golen-Machthaber schon seit den Zwanziger Jahren reklamiert hatte, und mit der früheren Markgrafschaft, nunmehr [[Herzogtum Golen]] belehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge Filipe de Sántori wurde am Hof in Vesaey erzogen. Damit wurden die beiden Häuser immer enger miteinander verzahnt. Nachdem König Philipps 1452 geborener Sohn bereits im Folgejahr gestorben war, wurde der dreijährige Prinz Filipe zum Erben des Reichs bestimmt. Bis zum Tod Isabels im Jahr 1456 hatte sie David mit [[José de Sántori, Duca d'Óstino|Don José]] (*1451), [[Miquel de Sántori, Conte de Sagonte|Don Miquel]] (*1453) und  [[Peter I.|Don Piero]] (*1456) drei weitere Söhne sowie zwei Töchter geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradische Regentschaft ===&lt;br /&gt;
Als Philipp 1457 ohne Sohn starb, war David am Ziel und sein Sohn Santiago wurde im Alter von acht Jahren als [[Philipp VI.]] zum sagradischen König gekrönt. Für den Knaben übernahm David, meistens nur als &amp;quot;Sêinior il Duca&amp;quot; bezeichnet, die Regentschaft. Damit wurden die sagradische Krone und das Tulinesische Comitat unter ein und derselben Herrschaft vereint. David richtete in dem einst republikanischen Tulis den neuen Königshof ein und baute eine straff organisierte Bürokratie auf. Die Stärken der Handelsrepublik und die des Königreiches sollten langfristig miteinander verbunden werden. Mit einer straffen Steuerordnung sanierte er die Finanzen des Reiches und reformierte das Heereswesen. Um die Herrschaft und Macht des Hauses Santori langfristig zu sichern, legte er viel Wert auf internationale Heiratsverbindungen. Seinen königlichen Sohn Philipp verheiratete er mit der portugiesischen Prinzessin Beatrix von Avis, einer Tochter Alfons V., seine Tochter Margarete heiratete Ferdinand von Portugal-Viseu, einen Sohn Eduards I. Dies sollte langfristig ein Bündnis zwischen den Seestaaten Tulis und Portugal schmieden und legte tatsächlich den Grundstein für die bis 1580 andauernde Herrschaft der Sántori in Portugal. Neben der portugiesischen Verbindung wurde mit der Heirat seines Sohns José de Sántori mit einer Tochter des Herzogs [[Philipp I. von Salua]] ein Bündnis mit dem Haus Salua geschmiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als David de Sántori im Jahr 1468 starb, übergab er seinem mittlerweile volljährigen Sohn [[Philipp VI.]] eine gesicherte Herrschaft in Sagradien und legte damit den Grundstein für die in Seitenlinien (mit Unterbrechung 1721-1730) bis 1757 dauernde Herrschaft des Hauses Santori in Sagradien und den Aufstieg zur Weltmacht unter seinem nach ihm benannten Urenkel [[David I.]] ([[König von Sagradien]] 1509-1543, König von Portugal 1521-1543). Nachfolger Davids als Conte von Tulis wurde nicht sein Sohn Philipp, sondern dessen Halbbruder [[Joán Prudente]]. Die sagradische Königs- und die tulinesische Audakenwürde wurden erst vier Jahrzehnte später unter Davids Urenkel [[David I.]] vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Regent von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vesaey&amp;diff=38537</id>
		<title>Haus Vesaey</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Haus_Vesaey&amp;diff=38537"/>
		<updated>2017-12-08T11:45:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Männliche Vertreter des Hauses Vesaey */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Haus Vesaey''' ist ein [[Sagradien|sagradisches]] Adelsgeschlecht, das mit [[Michael I.]] (1396-1421) und [[Philipp V.]] (1421-1457) zwei [[König von Sagradien|sagradische Könige]] stellte. Das Haus Vesaey war eine Nebenlinie der jüngeren [[Dianniden]]dynastie, die bereits von 1078 bis 1264 regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründer des Hauses Vesaey war [[Philipp I. von Vesaey|Philipp von Vesaey]] (1216-1260), jüngster Sohn König [[Gabriel II.|Gabriels II.]] aus dessen Verbindung mit [[Josefa von Liez]]. Dieser war Zeit seines Lebens ein Rivale seiner Halbbrüder, der Könige [[Gabriel III.]] und [[Philipp IV. Hermes]] um den sagradischen Thron. Da die Ehe seines Vaters mit Josefa von Liez umstritten war und von der Kirche lange Zeit nicht anerkannt wurde, galt Philipp in den Augen seiner Brüder als unehelich geboren und wurde von diesen als Bastard behandelt. Dagegen versuchte er in mehreren Aufständen, seine Stellung zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Philipp von Vesaey heiratete seine Cousine Maria von Liez und begründete das Haus Vesaey als Nebenlinie des regierenden [[Haus Cliêce|Hauses Cliêce-Sacâu]]. Die erstgeborenen Vertreter des Hauses trugen den Titel eines ''Fürsten von Vesaey'', den König Gabriel II. seinem jüngsten Sohn verliehen hatte. 1263 versuchte Philipps Sohn [[Jakob I. von Vesaey|Jakob von Vesaey]] (1242-1302) vergeblich, seine Thronansprüche als nächster Verwandter König [[Philipp V.|Philipps V.]] in männlicher Linie geltend zu machen und dessen von den [[Cortes von Belaçón]] bestätigte Nachfolgeregelung zugunsten des [[Haus Redanior|Hauses Redanior]] anzufechten, konnte sich aber nicht durchsetzen. Er musste schließlich der Nachfolgeregelung Philipps, welche den Besitz des [[Königreich Perucía|Königreichs Perucía]] versprach, zustimmen. Im Gegenzug erkannte König Philipp die Legitimität des Hauses Vesaey an, zahlte Jakob eine hohe Geldsumme und gab ihm die [[Grafschaft Sagonte]] zum Lehen. Jakobs Bruder [[Michael I. von Vesaey|Michael]] hatte die Nachfolgeregelung bereits vorher anerkannt und die Vizegrafschaft Blaste als Lehen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob überlebte seinen Sohn Miquel um zwei Jahre. Ihm folgte sein minderjähriger Enkel [[Philipp II. von Vesaey|Philipp]] nach, der 1318 Katharina von Scola, eine Nichte der sagradischen Königin [[Maria von Scola]] und Schwester [[António von Scola|Antónios von Scola]], heiratete. Als António 1320 gegen den mikolinischen König [[Martin der Gute|Martin den Guten]] den Thron usurpierte, stellte sich Philipp überraschend gegen seinen Schwager und stand im Lager Martins, der den Skolaner 1321 schlagen konnte. Als Belohnung für seine Unterstützung wurde Philipp mit dem [[Herzogtum Sesin]] entlohnt, wodurch das Haus Vesaey zu einer der mächtigsten Familien des Landes wurde. Als Philipps Sohn [[Jakob II. von Vesaey]] 1349 König Martins Tochter Isabel heiratete, erhielt er zudem die [[Grafschaft Oller]]. Jakob und seine Söhne unterstützten König [[Gabriel IV.]] im Krieg gegen das abtrünnige [[Mikolinien]], das 1390 jedoch verloren ging. Sein ältester Sohn [[Philipp III. von Vesaey|Philipp]] kam in dem Krieg 1387 ums Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakobs jüngerer Sohn und Nachfolger [[Michael I.|Michael]] wiederum versuchte danach Einfluss auf König Gabriel zu gewinnen und sich die Nachfolge des kinderlosen Königs zu sichern. Auf dem Weg zu diesem Ziel stürzte er Sagradien in einen Bürgerkrieg ([[Krieg der zwei Herzöge]]), indem sich die Anhänger des Hauses Vesaey gegen die Anhänger Herzog [[Joseph von Ostino|Josephs von Ostino]] behaupten mussten. Nach Gabriels Tod übernahm zunächst der Ostinenser den Thron, wurde 1396 aber von Michael von Vesaey geschlagen, der als [[Michael I.]] König von Sagradien wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weitaus größte Teil des Vesaey-Königtums war geprägt vom danach ausgebrochenen [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] zwischen Sagradien und Mikolinien, der erst 1443 im [[Friede von Tesqué]] endete. Teil des Krieges war auch die Allianz zwischen dem Haus Vesaey und dem [[Haus Santori]], das die [[Conte von Tulis|Grafen von Tulis]] stellte. So heiratete bereits Michaels Tochter Isabel den tulinesischen Conte [[António de Sántori]]. Durch die Ehe seiner [[Isabel de Vesaey|ebenfalls Isabel genannten Enkelin]] mit Antónios Sohn [[David de Sántori]] wurde die Allianz zwischen beiden Häusern schließlich erneuert. Als [[Philipp V.]], seit 1421 Nachfolger seines Vaters auf dem Thron, 1457 ohne männlichen Thronfolger starb, wurde gemäß der Thronfolgeregelung Philipps sein Enkel [[Philipp VI.|Philipp von Sántori]], Sohn Davids und Isabels, als ''Philipp VI.'' neuer [[König von Sagradien]]. Mit Philipps Tod starb auch das Haus Vesaey in männlicher Linie aus. Philipp V. war damit auch der letzte Vertreter der Diannidendynastie in Sagradien, auch wenn das Haus Sántori sich - in der Fiktion einer Abstammung von [[Gabriel Juvans]] - selbst als Nebenlinie der Dianniden betrachtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Männliche Vertreter des Hauses Vesaey === &lt;br /&gt;
* [[Philipp I. von Vesaey]] (1216-1260), Fürst von Vesaey&lt;br /&gt;
* [[Jakob I. von Vesaey]] (1242-1302) (ältester Sohn Philipps), Fürst von Vesaey und [[Graf von Sagonte]] (1263-1302)&lt;br /&gt;
* [[Michael I. von Vesaey]] (1246-1313) (jüngerer Sohn Philipps), [[Vizegraf von Blaste]] (1263-1313)&lt;br /&gt;
* [[Michael II. Fürst von Vesaey|Michael II. von Vesaey]] (1270-1300) (Sohn Jakobs)&lt;br /&gt;
* [[Philipp II. von Vesaey]] (1297-1359), (Sohn Michaels II.), Fürst von Vesaey, [[Graf von Sagonte]] (1302-1359) und [[Herzog von Sesin]] (1321-1359)&lt;br /&gt;
* [[Jakob II. von Vesaey]] (1322-1389) (Sohn Philipps II.), Fürst von Vesaey, [[Graf von Oller]] (1349-1389) und [[Herzog von Sesin]] (1359-1389)&lt;br /&gt;
* [[Philipp III. von Vesaey]] (1351-1387) (älterer Sohn Jakobs II.), Fürst von Vesaey und [[Graf von Sagonte]] (1359-1387)&lt;br /&gt;
* [[Michael I.|Michael III. von Vesaey]] (1355-1421) (jüngerer Sohn Jakobs II.), Fürst von Vesaey, [[Graf von Sagonte]] (1387-1421), [[Graf von Oller]] (1389-1396), [[Herzog von Sesin]] (1389-1421) sowie als ''Michael I.'' [[König von Sagradien]] (1396-1421)&lt;br /&gt;
* [[Philipp V.|Philipp IV. von Vesaey]] (1387-1457) (älterer Sohn Michaels I.), Fürst von Vesaey, [[Graf von Sagonte]] (1396-1421), [[Fürst von Sarmay]] (1397-1421) und als ''Philipp V.'' [[König von Sagradien]] (1421-1457)&lt;br /&gt;
* [[Don António de Vesaey|Antonio von Vesaey]] (1390-1424) (jüngerer Sohn Michaels I.), [[Graf von Oller]] (1396-1424) und [[Herzog von Sesin]] (1421-1424)&lt;br /&gt;
* Michael V. von Vesaey (''Don Miquel António'') (1352) (Sohn Philipps V.) [[Fürst von Sarmay]] (1352)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_VII.&amp;diff=38529</id>
		<title>Gabriel VII.</title>
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		<updated>2017-12-08T00:44:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:GideonDeWildt.jpg|thumb|280px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:GideonDeWildt4.jpg|thumb|280px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel VII.''' (''Gabriel António'') (*1637; †1698) war [[König von Sagradien]] (1651-1698) sowie bis 1669 Herr der [[Saloanischen Lande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Regentschaft Katharinas von Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Gabriel Anton Philipp Michael von Sagradien wurde 1637 als ältester Sohn und zweites Kind von König [[Gabriel VI.]] von Sagradien und dessen zweiter Ehefrau [[Katharina von Mikolinien]] in [[Novil]] geboren. Als [[Prinz von Sarmay]] zum sagradischen Thronfolger erzogen, bestieg er nach dem Tod seines Vaters 1651 im Alter von erst 14 Jahren den sagradischen Thron und stand damit bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr unter der Regentschaft seiner Mutter Katharina von Mikolinien. Diese versuchte zunächst, eine eigene pro-mikolinische Politik zu steuern, geriet aber schnell in die Schusslinie verschiedener Machtklüngel am Hof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des [[Joán-Francès de Giraudo, Duca de Óstino|Herzogs von Ostino]], 1653 die Macht zu erlangen, führte zu seiner Verhaftung und Lehnsenthebung und zur weitgehenden Entmachtung Katharinas, die 1654 der Ernennung [[Kardinal Bernabêu]]s zum Ersten Minister zustimmen musste und damit faktisch ihre gesamte Macht an ihn abgab. Kurze Zeit später wurde Gabriel für mündig erklärt und übernahm selbst die Regentschaft, beließ Bernabêu als starken Mann am Hof aber zunächst in Amt und Würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik unter Führung des Kardinals Bernabêu ===&lt;br /&gt;
Bernabêu fuhr eine Linie der Konfrontation mit Mikolinien, die 1657 mit zum Ausbruch des [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Kriegs]] gegen das Nachbarland führte. Der Krieg um den Besitz [[Golen]]s und die Vorherrschaft im [[Blaumeerraum]] dauerte insgesamt 12 Jahre und gestaltete sich voller Wendungen. Der Erfolgsphase für Sagradien folgte seit 1664 eine Reihe von Niederlagen, infolge derer Bernabêu 1665 einen für Sagradien relativ günstigen Waffenstillstand aushandelte und Friedensverhandlungen eröffnete. Infolge einer Hofintrige der radikalen Kriegspartei musste Bernabêu 1667 zurücktreten. Sein Nachfolger als leitender Minister [[Ernesto Graf Gilán]] begann 1668 einen Seekrieg gegen Spanien und nahm zeitgleich die Konfrontation mit Mikolinien wieder auf. Beide Waffengänge blieben ohne Erfolg. Während der Status Quo in Mikolinien weitgehend gewahrt wurde, endete der Seekrieg gegen Spanien in einem Debakel für Sagradien, das schließlich die Friendesverhandlungen mit Mikolinien wieder aufnahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ins Amt zurückgekehrte Bernabêu schloss 1669 schließlich mit Mikolinien den [[Friede von Villágua]], in dem Bernabêu Golen für die sagradische Krone sichern konnte. Mikolinien musste endgültig die Souveränität der [[Saloanischen Lande]] im Süden der mikolinischen Halbinsel anerkennen. Der andauernde erfolglose Krieg gegen Spanien wurde 1670 im [[Friede von Bilbao]] beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Außenpolitik der Regierung Bernabêu eine eher gemischte Bilanz aufweist, konnte Bernabêu im Inneren Erfolge erzielen. Es gelang dem geschickten Politiker, durch die Einführung des so genannten Deputativsystems die Macht der Krone zu stärken, indem es dem König nun zustand, Adelige für bestimmte Zeit an seinen Hof zu beordern und ihre Amtsgeschäfte in den Provinzen durch königliche Deputierte ausüben zu lassen. Außerdem föderte er Kultur und Handel (endgültige Durchsetzung des Merkantilismus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König widmete sich in erster Linie einer höfischen Repräsentation, die dem Vorbild des französischen Absolutismus Ludwigs XIV. nacheiferte und ihr in wenig nachstand. 1656 heiratete Gabriel Louise von Savoyen, die ihm im Jahr 1657 mit dem Infanten [[Gabriel Augusto]] den erhofften Thronfolger schenkte, der sofort zum [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das persönliche Regiment Gabriels VII. ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Bernabêus 1675 übernahm Gabriel VII. schließlich allein das Regiment und führte die Politik seines Ministers fort, jedoch verfügte er weder über das finanzpolitische noch über das diplomatische Talent des Kardinals. Allein der Prunk am Hof und die ehrgeizigen Bauprojekte des Königs an seiner Sommerresidenz in Bernabêu ruinierten den Staatshaushalt und legten den Grundstein für die Finanzkrise, die Sagradien später in Aufstände und Bürgerkrieg führen sollten. In dieser Phase kam es auch immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem König und dem Adel, der vom absolutistischen Machtanspruch der Krone seine Unabhängigkeit und seine Macht gefährdet sah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch orientierte sich der König nach dem Frieden von Villágua von der früheren anti-spanischen Politik weg und war von 1688 bis 1692 am Pfälzischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich beteiligt, vornehmlich weil man sich Hoffungen auf Gebietsgewinne in der Bretagne machte. Mit dem Separatfrieden von Nantes 1692, der Sagradien einige wenige Gebietsgewinne in der Bretagne sicherte, schied Sagradien aber aus der Grande Alliance gegen Ludwig XIV. aus und erklärte sich fortan für neutral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Erbe ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. starb 1698 im Alter von 61 Jahren. Seinen 1695 verstorbenen Sohn [[Gabriel Augusto]] überlebte er damit um drei Jahre, sodass ihm sein Enkel Luis Danadier Gabriel als [[Danadier II.]] auf den Thron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. war dreimal verheiratet. Aus der 1656 geschlossenen Ehe mit Luise Emmanuela von Savoyen (*1638; †1663), einer Tochter Herzog Karl Emmanuels I., gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* [[Gabriel Augusto]], [[Fürst von Sarmay]] (*1657; †1695) &lt;br /&gt;
* Eleonore (*1658) ∞ [[Ludwig Philipp III. Herzog von Sessin]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Herzog von Viça]] (*1661; †1672)&lt;br /&gt;
* Teresa (*1662; †1663)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Gabriel in zweiter Ehe seine Cousine [[Isabella von Cuentez]] (*1646; *1672) , Tochter von [[Joseph Manuel Erbprinz von Cuentez]] und Prinzessin [[Isabel de Sántori]] und Schwester von Fürst [[Johann II. von Cuentez]]. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* Maria (*1667) ∞ [[Johann Albert von Mikolinien, Herzog von Kont]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Philipp, Kardinal von Sagradien]] (*1669)&lt;br /&gt;
* Johanna (*1671) ∞ [[Ludwig Philipp II. von Macedi|Ludwig Philipp II.]], [[Großherzog von Macedi]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der 1674 geschlossenen Ehe mit [[Eleonore von Cuentez, Königin von Sagradien|Eleonore von Cuentez]] (*1655; 1678), Tochter [[Manuel I. von Cuentez|Manuels I. von Cuentez]], gingen keine Kinder hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hatte Gabriel VII. mehrere uneheliche Kinder, darunter: &lt;br /&gt;
* [[Joán de Blâs|Johann]], Graf von Blâs, Bischof von Novil&lt;br /&gt;
* [[Josemaría Conte de La Franca|Joseph Maria]], Graf von La Franca ∞ [[Klara Johanna von Cuentez]], Tochter [[Manuel I. von Cuentez|Manuels I. von Cuentez]], Begründer der Linie ''Sántori-La Franca'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=38528</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
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		<updated>2017-12-07T22:58:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: /* Liste der Könige von Sagradien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Wappen1870SG.jpg|thumb|100px|Wappen des [[Königreich Sagradien|Königreichs Sagradien]] im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''Könige von Sagradien''' ''(Rêis de Sagradia, Reges Sagradiæ)'' wurden seit dem 10. Jahrhundert die Herrscher im Gebiet des heutigen [[Sagradien]] bezeichnet. Bis zur endgültigen Abschaffung des Königtums im Jahr 1893 regierten nacheinander die Häuser der [[Helgariden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer als erster König der Sagradien angesehen wird, ist in der Forschung umstritten. Traditionell werden der [[König der Skanten|skantische König]] [[Helgar]] oder sein Sohn [[Roduich der Große]] als erste in den Königslisten Sagradiens geführt, weil sie das Haus der Könige von Skanten begründeten, das in den folgenden Jahrhunderten Sagradien eroberten. Entsprechend geht die Zählweise der nachfolgenden sagradischen Könige auf sie zurück. Allerdings erstreckten sich ihre Herrschaftsgebiete über den nördlichen Teil der sagro-mikolinischen Halbinsel und waren damit nur in Teilen identisch mit dem späteren Königreich Sagradien. Zudem trugen sie zu keiner Zeit den Titel eines Königs von Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster ''Rex Sagradiæ'' wird in Quellen regelmäßig [[Martin der Eroberer]] bezeichnet, der fast ganz Sagradien eroberte, auch von den Alkonen im Süden Sagradiens anerkannt wurde und sich entsprechend als ''König der Skanten und Alkonen'' bezeichnete. Martins Sohn [[Philipp der Große]] und dessen Nachfolger konsolidierten das neue Reich und begründeten damit gemeinsam das Königreich von Sagradien in seiner Jahrhunderte währenden Gestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Hugo Dianus]] aus dem Geschlecht der fränkisch-sarmayischen Geschlecht der [[Dianniden]] wurden die ''Skantischen Könige'' durch die ''Sarmayischen Könige'' abgelöst, die den Schwerpunkt des Reichs vom Norden nach Zentralsagradien rund um das heutige [[Sarmay]] verlegten und sich nur noch als ''Reges Sagradiæ'' stilisierten. Unter dem Dianniden-König [[Gabriel Juvans]] wurde Golen dem Reich einverleibt. Zudem beanspruchte die sagradische Krone auch die Oberhoheit über das [[Königreich Peruzien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des 13. Jahrhunderts erfolgte schließlich der Thronwechsel vom Haus der Dianniden auf das [[Haus Redanior]]. Die Redanior-Herrscher, die auch als ''Peruzinische Könige'' bezeichnet werden, vereinten die Kronen Sagradiens, [[König von Peruzien|Peruziens]] und seit 1321 auch [[König von Mikolinien|Mikoliniens]] in einer Hand ([[Union von Alagua]]). Mit den mikolinisch-sagradischen Kriegen des späten 14. und frühen 15. Jahrhunderts wurde die Union von Alagua aufgelöst und die Redanior-Könige wurden zunächst durch das diannidische [[Haus Vesaey]], 1457 schließlich durch das [[Perin|perinisch]]-[[Comitat Tulis|tulinesische]] [[Haus Sántori]] abgelöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sántori-Könige verschmolzen ihre Besitztümer am Blauen Meer rund um das [[Comitat Tulis]] mit der sagradischen Krone und schufen ein europäisches Großreich, das zeitweise auch die Kronen Portugals sowie umfangreiche Gebiete im Norden und Süden der mikolinischen Halbinsel umfassten. Nach einem blutigen Bürgerkrieg folgte 1721 ein neunjähriges Interregnum, ehe das Sántori-Königtum 1730 unter [[Maria I.]] restauriert und in der Folge mit dem [[Fürstentum Cuentez]] vereint wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer neuerlichen dynastischen Krise zur Mitte des 18. Jahrhunderts gelangte die Krone 1757 mit [[Philipp IX.]] an das französisch-stämmige [[Haus Vienne]], das bis zum Ende der Monarchie in Sagradien am Ende des 19. Jahrhunderts regierte. Auch nach Ausrufung der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] 1893 beanspruchten die Oberhäupter Vienne weiterhin den Titel eines ''Königs von Sagradien'', ehe [[Karl Lucien von Sagradien]] 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron verzichtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel ===&lt;br /&gt;
Dei Gratia Sagradiæ, Hiscantiorum Halconumque, Golicorum, Micolinarum et Perutinum [[Allergläubigster König|Piissimus Rex]], [[Defensor Sacramentorum]]&lt;br /&gt;
''(Von Gottes Gnaden, [[allergläubigster König]] von Sagradien, der Skanten und Alkonen, der Golen, der Mikolinien und Perutiner, Verteidiger der Sakramente)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige von Sagradien ===&lt;br /&gt;
Für die Skantenkönige vor [[Helgar]] und [[Roduich der Große|Roduich]] siehe den Artikel: [[Liste der Könige der Skanten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Bis&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:38%&amp;quot;|König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:50%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#B3D4FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Helgariden]] (753-1078)''' ''(Skantische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| '''[[Helgar]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Helguer&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca. 735-797)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Ruis il Gran', Rodovicus Magnus&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Helgars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| '''[[Rodoald]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca.775-822)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rodoal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(778/79-845)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Aliureto il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| '''[[Gaudfred]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(um 790-817)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Gaufré&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Süden&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(818-858)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths des Klugen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| '''[[Rangulf von Ultramontes]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rangolfo, Rángulo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Barungars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874, erneut)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth III.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(849/50-892)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto III&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(846-890)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| '''[[Segila II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(868-898)&amp;lt;br&amp;gt;Selle II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| '''[[Martin I. der Eroberer]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(873-933)&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Conquistador&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;illegitimer Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp I. der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(890-969)&amp;lt;br&amp;gt;Philippus Magnus, Filipe il Gran'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 939&lt;br /&gt;
| [[Martin der Jüngere]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth IV. der Barmherzige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(922-980)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto IV il Misericordioso&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps des Großen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| '''[[Martin II. der Einfältige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(926-994)&amp;lt;br&amp;gt;Martín II il Símplice&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps des Großen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(949-996)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp II. der Katholische]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(973-1019)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe II il Católico&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp III. der Weise]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(997-1042)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe III il Sábio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich III. der Kurze]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1033-1069)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis III il Corto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Johann von Tesqué]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| '''[[Martin III. der Fromme]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1038-1078)&amp;lt;br&amp;gt;Martín III il Píu&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn [[Johann von Tesqué|Johanns von Tesqué]], illegitimer Enkel Philipps III.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5ECCE&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Dián Berel]]'' &amp;lt;small&amp;gt;''(1021-1070) &amp;lt;br&amp;gt;Dián Berel''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Enkel Albreths V., [[Dianniden|Diannidischer]] Gegenkönig''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Bereca von Sagradien|Bereca]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1042-1080)&amp;lt;br&amp;gt;Bereca&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Philipps III., abgedankt zugunsten [[Hugo Dianus]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FFDD97&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Hugoniden, 1078-1269''') ''(Sarmayische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| '''[[Hugo Dianus von Clièce]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1037-1094)&amp;lt;br&amp;gt;Hugo-Dián de Cliêce&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Urenkel Albreths V., Ehemann Berecas&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roduich der Lange]] &amp;lt;small&amp;gt;(1030-1079)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis il Largo'' &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''[[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| '''[[Johann der Löwe]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1070-1121)&amp;lt;br&amp;gt;Joán il León&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Hugo Dianus', Regentschaft 1096-1099 unter seinem Bruder [[Philipp von Sacâu]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| '''[[Johann II. der Starke]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1091-1132)&amp;lt;br&amp;gt;Joán II il Forte&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johanns des Löwen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1159&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob I. der Kühne]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1096-1159)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque I il Bravo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Hugo Dianus', Regentschaft 1145-1147 unter Marita von Sacâu und [[Guillé de Laval]]&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1159&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel I. Juvans]]''', der Heilige &amp;lt;small&amp;gt;(1125-1198)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel Juvante, San Gabriel&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Jakobs I.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1187&lt;br /&gt;
| 1193&lt;br /&gt;
| [[Jakob von Sagradien|Jakob]] &amp;lt;small&amp;gt;(1155-1193)&amp;lt;br&amp;gt; Jâcque&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Sohn Gabriel Juvans', Mitkönig, Regent während des 3. Kreuzzuges 1189-1192''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| '''[[Arzelius]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1165-1201)&amp;lt;br&amp;gt;Arcélio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriel Juvans'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel II. der Stolze]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1185-1220)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel II il Fiero&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Arzelius'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel III. der Jüngere]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1208-1233)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel III il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft von [[Josefa von Liez]] und [[Gottfried von Bosa]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp IV. Hermes]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1210-1261)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe IV Hermés&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel IV. der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1237-1264)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel IV il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| '''[[Isabella I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1257-1269)&amp;lt;br&amp;gt;Isabel&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Gabriels IV., gemeinsam mit ihrem Mann Martin Felix von Redanior unter Regentschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#A3E7FD&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Redanior]] (1264-1395)''' ''(Peruzinische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| '''[[Martin IV. Felix]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1253-1289)&amp;lt;br&amp;gt;Martín IV Félix&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes', verheiratet mit Isabella, bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]], seit 1275 [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| '''[[Robert von Skanten]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1255-1292)&amp;lt;br&amp;gt;Roberto de Scantia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes', zugleich [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob II. der Gerechte]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1280-1301)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque II il Justo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]], zugleich [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Martin V. der Wahnsinnige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1282-1312)&amp;lt;br&amp;gt;Martín V il Follo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roberts, abgedankt, zugleich [[König von Peruzien|(Titular)-König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob III. der Bischof]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1261-1320)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque III il Bispo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| ''[[Anton von Scola]] &amp;lt;small&amp;gt;(1292-1321)&amp;lt;br&amp;gt;António de Scola&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;&amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| '''[[Martin VI. der Gute]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1287-1354)&amp;lt;br&amp;gt;Martín VI il Bô&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| '''[[Martin VII. der Jüngere]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1324-1378)&amp;lt;br&amp;gt;Martín VII il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Martins VI., seit 1348 Mitregent&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob IV. der Hochmütige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1348-1395)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque IV il Altivo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]] (bis 1386), [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Martins VII., seit 1370 Regent&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| '''[[Joseph von Óstino]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1345-1398)&amp;lt;br&amp;gt;José de Óstino&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Martins VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Mikolinien|Karl von Interea]] &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Carles de Interea''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''König von Mikolinien, erfolglos, Schwiegersohn Martins VII.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FDFDAC&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| '''[[Michael I.|Michael]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1355-1421)&amp;lt;br&amp;gt;Miquel de Vesaey&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Martins VI.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1387-1457)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Michaels&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FE9F9F&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1730-1757)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp VI.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1449-1491)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VI&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipps V., bis 1468 unter Regentschaft seines Vaters [[David de Sántori]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp VII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1472-1502)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Catarina de Sántori|Katharina]] (1473-1515) &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Catarina&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Tochter Philipps VI., Schwester Philipps VII., Titularkönigin, 1509 als Mitkönigin anerkannt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| '''[[Peter I.|Peter]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1456-1515)&amp;lt;br&amp;gt;Piero&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp V., Bruder Philipps VI., abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| '''[[David I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1491-1543)&amp;lt;br&amp;gt;David I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipps VII., Sohn Katharinas, seit 1521 König von Portugal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| '''[[Johanna I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1526-1590)&amp;lt;br&amp;gt;Joana&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.|Philipp (VIII.) von Valier]] &amp;lt;small&amp;gt;(1515-1552), iure uxoris''&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VIII de Valier&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Urenkel Philipps VI., Ehemann und Mitregent Johannas''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| '''[[Danadier I.]]''' der Dichterkönig &amp;lt;small&amp;gt;(1545-1591)&amp;lt;br&amp;gt;Danadier il Rei-Poeta&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johannas I. und Philipps VIII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1585-1640)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Danadiers, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter [[Eleonore von Österreich]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VI.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1610-1651)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VI&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1637-1698)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels VI., bis 1654 Regentschaft seiner Mutter [[Katharina von Mikolinien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| '''[[Danadier II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1682-1732)&amp;lt;br&amp;gt;Danadier II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels VII., durch [[Generalstände]] abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] &amp;lt;small&amp;gt;(1685-1740)''&amp;lt;br&amp;gt;'' Filipe Carles de Viça''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., erfolglos''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum'' und ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]'' &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;''República Vella''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Absolute Herrschaft der [[Generalstände]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann III. Franz]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1745)&amp;lt;br&amp;gt;Joán III Francês de Cuentez''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''[[Fürst von Cuentez]], Prinzregent der Republik''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| '''[[Maria I. Luise]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1708-1748)&amp;lt;br&amp;gt;María I Luísa&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Danadiers II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1745&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1745), iure uxoris&amp;lt;br&amp;gt;Joán III Francês de Cuentez&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Fürst von Cuentez]], Mitregent Marias I.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| '''[[David II.]]''' der Kind-König &amp;lt;small&amp;gt;(1745-1753)&amp;lt;br&amp;gt;David II il Rei-Infante&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johann Franz', Regentschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| '''[[Maria II. Franziska]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1729-1765)&amp;lt;br&amp;gt;María II Francisca&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| 1756&lt;br /&gt;
| ''[[Anton Piakónski]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1770)&amp;lt;br&amp;gt;António de Piacón&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Ehemann und Mitregent Marias II., 1756 abgesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#D8D8FE&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Vienne]] (1757-1891)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp IX. Ludwig]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1715-1792)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe IX Luis&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Urenkel Gabriels VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VIII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1740-1797)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VIII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipp Ludwigs&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel IX.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1790-1812)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel IX&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels VIII., bis 1805 Regentschaft [[Gabriel X.|Emil Johann Gabriels]], ermordet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1812''&lt;br /&gt;
| ''1813''&lt;br /&gt;
| ''[[Julie Bonaparte]] &amp;lt;small&amp;gt;(1795-1842)&amp;lt;br&amp;gt;Julia Bonaparte''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Regentin während der [[Winterkrise 1812/13]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel X. Emil]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1772-1849)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel X Emilio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels VIII., bis 1805 Regent Gabriels IX.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| '''[[Lucien I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1805-1873)&amp;lt;br&amp;gt;Lucién I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels X., 1865-1871 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]], seit 1871 seines Neffen [[Philipp X.|Luis Filipe]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp X.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1837-1919)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe X&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels X., abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp XI.]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;José Filipe''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Sohn Philipps X., erfolglos''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Adelstitel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=38527</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=38527"/>
		<updated>2017-12-07T22:55:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Wappen1870SG.jpg|thumb|100px|Wappen des [[Königreich Sagradien|Königreichs Sagradien]] im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''Könige von Sagradien''' ''(Rêis de Sagradia, Reges Sagradiæ)'' wurden seit dem 10. Jahrhundert die Herrscher im Gebiet des heutigen [[Sagradien]] bezeichnet. Bis zur endgültigen Abschaffung des Königtums im Jahr 1893 regierten nacheinander die Häuser der [[Helgariden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer als erster König der Sagradien angesehen wird, ist in der Forschung umstritten. Traditionell werden der [[König der Skanten|skantische König]] [[Helgar]] oder sein Sohn [[Roduich der Große]] als erste in den Königslisten Sagradiens geführt, weil sie das Haus der Könige von Skanten begründeten, das in den folgenden Jahrhunderten Sagradien eroberten. Entsprechend geht die Zählweise der nachfolgenden sagradischen Könige auf sie zurück. Allerdings erstreckten sich ihre Herrschaftsgebiete über den nördlichen Teil der sagro-mikolinischen Halbinsel und waren damit nur in Teilen identisch mit dem späteren Königreich Sagradien. Zudem trugen sie zu keiner Zeit den Titel eines Königs von Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster ''Rex Sagradiæ'' wird in Quellen regelmäßig [[Martin der Eroberer]] bezeichnet, der fast ganz Sagradien eroberte, auch von den Alkonen im Süden Sagradiens anerkannt wurde und sich entsprechend als ''König der Skanten und Alkonen'' bezeichnete. Martins Sohn [[Philipp der Große]] und dessen Nachfolger konsolidierten das neue Reich und begründeten damit gemeinsam das Königreich von Sagradien in seiner Jahrhunderte währenden Gestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Hugo Dianus]] aus dem Geschlecht der fränkisch-sarmayischen Geschlecht der [[Dianniden]] wurden die ''Skantischen Könige'' durch die ''Sarmayischen Könige'' abgelöst, die den Schwerpunkt des Reichs vom Norden nach Zentralsagradien rund um das heutige [[Sarmay]] verlegten und sich nur noch als ''Reges Sagradiæ'' stilisierten. Unter dem Dianniden-König [[Gabriel Juvans]] wurde Golen dem Reich einverleibt. Zudem beanspruchte die sagradische Krone auch die Oberhoheit über das [[Königreich Peruzien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des 13. Jahrhunderts erfolgte schließlich der Thronwechsel vom Haus der Dianniden auf das [[Haus Redanior]]. Die Redanior-Herrscher, die auch als ''Peruzinische Könige'' bezeichnet werden, vereinten die Kronen Sagradiens, [[König von Peruzien|Peruziens]] und seit 1321 auch [[König von Mikolinien|Mikoliniens]] in einer Hand ([[Union von Alagua]]). Mit den mikolinisch-sagradischen Kriegen des späten 14. und frühen 15. Jahrhunderts wurde die Union von Alagua aufgelöst und die Redanior-Könige wurden zunächst durch das diannidische [[Haus Vesaey]], 1457 schließlich durch das [[Perin|perinisch]]-[[Comitat Tulis|tulinesische]] [[Haus Sántori]] abgelöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sántori-Könige verschmolzen ihre Besitztümer am Blauen Meer rund um das [[Comitat Tulis]] mit der sagradischen Krone und schufen ein europäisches Großreich, das zeitweise auch die Kronen Portugals sowie umfangreiche Gebiete im Norden und Süden der mikolinischen Halbinsel umfassten. Nach einem blutigen Bürgerkrieg folgte 1721 ein neunjähriges Interregnum, ehe das Sántori-Königtum 1730 unter [[Maria I.]] restauriert und in der Folge mit dem [[Fürstentum Cuentez]] vereint wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer neuerlichen dynastischen Krise zur Mitte des 18. Jahrhunderts gelangte die Krone 1757 mit [[Philipp IX.]] an das französisch-stämmige [[Haus Vienne]], das bis zum Ende der Monarchie in Sagradien am Ende des 19. Jahrhunderts regierte. Auch nach Ausrufung der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] 1893 beanspruchten die Oberhäupter Vienne weiterhin den Titel eines ''Königs von Sagradien'', ehe [[Karl Lucien von Sagradien]] 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron verzichtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel ===&lt;br /&gt;
Dei Gratia Sagradiæ, Hiscantiorum Halconumque, Golicorum, Micolinarum et Perutinum [[Allergläubigster König|Piissimus Rex]], [[Defensor Sacramentorum]]&lt;br /&gt;
''(Von Gottes Gnaden, [[allergläubigster König]] von Sagradien, der Skanten und Alkonen, der Golen, der Mikolinien und Perutiner, Verteidiger der Sakramente)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige von Sagradien ===&lt;br /&gt;
Für die Skantenkönige vor [[Helgar]] und [[Roduich der Große|Roduich]] siehe den Artikel: [[Liste der Könige der Skanten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Bis&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:38%&amp;quot;|König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:50%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#B3D4FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Helgariden]] (753-1078)''' ''(Skantische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| '''[[Helgar]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Helguer&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca. 735-797)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Ruis il Gran', Rodovicus Magnus&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Helgars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| '''[[Rodoald]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca.775-822)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rodoal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(778/79-845)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Aliureto il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| '''[[Gaudfred]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(um 790-817)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Gaufré&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Süden&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(818-858)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths des Klugen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| '''[[Rangulf von Ultramontes]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rangolfo, Rángulo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Barungars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874, erneut)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth III.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(849/50-892)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto III&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(846-890)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| '''[[Segila II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(868-898)&amp;lt;br&amp;gt;Selle II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| '''[[Martin I. der Eroberer]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(873-933)&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Conquistador&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;illegitimer Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp I. der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(890-969)&amp;lt;br&amp;gt;Philippus Magnus, Filipe il Gran'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 939&lt;br /&gt;
| [[Martin der Jüngere]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth IV. der Barmherzige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(922-980)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto IV il Misericordioso&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps des Großen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| '''[[Martin II. der Einfältige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(926-994)&amp;lt;br&amp;gt;Martín II il Símplice&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps des Großen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(949-996)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp II. der Katholische]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(973-1019)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe II il Católico&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp III. der Weise]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(997-1042)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe III il Sábio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich III. der Kurze]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1033-1069)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis III il Corto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Johann von Tesqué]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| '''[[Martin III. der Fromme]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1038-1078)&amp;lt;br&amp;gt;Martín III il Píu&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn [[Johann von Tesqué|Johanns von Tesqué]], illegitimer Enkel Philipps III.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5ECCE&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Dián Berel]]'' &amp;lt;small&amp;gt;''(1021-1070) &amp;lt;br&amp;gt;Dián Berel''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Enkel Albreths V., [[Dianniden|Diannidischer]] Gegenkönig''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Bereca von Sagradien|Bereca]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1042-1080)&amp;lt;br&amp;gt;Bereca&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Philipps III., abgedankt zugunsten [[Hugo Dianus]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FFDD97&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Hugoniden, 1078-1269''') ''(Sarmayische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| '''[[Hugo Dianus von Clièce]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1037-1094)&amp;lt;br&amp;gt;Hugo-Dián de Cliêce&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Urenkel Albreths V., Ehemann Berecas&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roduich der Lange]] &amp;lt;small&amp;gt;(1030-1079)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis il Largo'' &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''[[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| '''[[Johann der Löwe]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1070-1121)&amp;lt;br&amp;gt;Joán il León&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Hugo Dianus', Regentschaft 1096-1099 unter seinem Bruder [[Philipp von Sacâu]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| '''[[Johann II. der Starke]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1091-1132)&amp;lt;br&amp;gt;Joán II il Forte&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johanns des Löwen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1159&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob I. der Kühne]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1096-1159)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque I il Bravo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Hugo Dianus', Regentschaft 1145-1147 unter Marita von Sacâu und [[Guillé de Laval]]&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1159&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel I. Juvans]]''', der Heilige &amp;lt;small&amp;gt;(1125-1198)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel Juvante, San Gabriel&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Jakobs I.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1187&lt;br /&gt;
| 1193&lt;br /&gt;
| [[Jakob von Sagradien|Jakob]] &amp;lt;small&amp;gt;(1155-1193)&amp;lt;br&amp;gt; Jâcque&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Sohn Gabriel Juvans', Mitkönig, Regent während des 3. Kreuzzuges 1189-1192''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| '''[[Arzelius]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1165-1201)&amp;lt;br&amp;gt;Arcélio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriel Juvans'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel II. der Stolze]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1185-1220)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel II il Fiero&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Arzelius'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel III. der Jüngere]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1208-1233)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel III il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft von [[Josefa von Liez]] und [[Gottfried von Bosa]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp IV. Hermes]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1210-1261)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe IV Hermés&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel IV. der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1237-1264)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel IV il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| '''[[Isabella I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1257-1269)&amp;lt;br&amp;gt;Isabel&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Gabriels IV., gemeinsam mit ihrem Mann Martin Felix von Redanior unter Regentschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#A3E7FD&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Redanior]] (1264-1395)''' ''(Peruzinische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| '''[[Martin IV. Felix]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1253-1289)&amp;lt;br&amp;gt;Martín IV Félix&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes', verheiratet mit Isabella, bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]], seit 1275 [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| '''[[Robert von Skanten]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1255-1292)&amp;lt;br&amp;gt;Roberto de Scantia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes', zugleich [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob II. der Gerechte]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1280-1301)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque II il Justo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]], zugleich [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Martin V. der Wahnsinnige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1282-1312)&amp;lt;br&amp;gt;Martín V il Follo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roberts, abgedankt, zugleich [[König von Peruzien|(Titular)-König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob III. der Bischof]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1261-1320)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque III il Bispo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| ''[[Anton von Scola]] &amp;lt;small&amp;gt;(1292-1321)&amp;lt;br&amp;gt;António de Scola&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;&amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| '''[[Martin VI. der Gute]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1287-1354)&amp;lt;br&amp;gt;Martín VI il Bô&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| '''[[Martin VII. der Jüngere]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1324-1378)&amp;lt;br&amp;gt;Martín VII il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Martins VI., seit 1348 Mitregent&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob IV. der Hochmütige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1348-1395)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque IV il Altivo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]] (bis 1386), [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Martins VII., seit 1370 Regent&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| '''[[Joseph von Óstino]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1345-1398)&amp;lt;br&amp;gt;José de Óstino&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Martins VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Mikolinien|Karl von Interea]] &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Carles de Interea''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''König von Mikolinien, erfolglos, Schwiegersohn Martins VII.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FDFDAC&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| '''[[Michael I.|Michael]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1355-1421)&amp;lt;br&amp;gt;Miquel de Vesaey&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Martins VI.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1387-1457)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Michaels&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FE9F9F&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1730-1757)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp VI.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1449-1491)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VI&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipps V., bis 1468 unter Regentschaft seines Vaters [[David de Sántori]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp VII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1472-1502)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Catarina de Sántori|Katharina]] (1473-1515) &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Catarina&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Tochter Philipps VI., Schwester Philipps VII., Titularkönigin, 1509 als Mitkönigin anerkannt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| '''[[Peter I.|Peter]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1456-1515)&amp;lt;br&amp;gt;Piero&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp V., Bruder Philipps VI., abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| '''[[David I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1491-1543)&amp;lt;br&amp;gt;David I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipps VII., Sohn Katharinas, seit 1521 König von Portugal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| '''[[Johanna I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1526-1590)&amp;lt;br&amp;gt;Joana&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.|Philipp von Valier]] &amp;lt;small&amp;gt;(1515-1552), iure uxoris''&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VIII de Valier&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Urenkel Philipps VI., Ehemann und Mitregent Johannas''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| '''[[Danadier I.]]''' der Dichterkönig &amp;lt;small&amp;gt;(1545-1591)&amp;lt;br&amp;gt;Danadier il Rei-Poeta&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johannas I. und Philipps VIII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1585-1640)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Danadiers, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter [[Eleonore von Österreich]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VI.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1610-1651)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VI&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1637-1698)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels VI., bis 1654 Regentschaft seiner Mutter [[Katharina von Mikolinien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| '''[[Danadier II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1682-1732)&amp;lt;br&amp;gt;Danadier II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels VII., durch [[Generalstände]] abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] &amp;lt;small&amp;gt;(1685-1740)''&amp;lt;br&amp;gt;'' Filipe Carles de Viça''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., erfolglos''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum'' und ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]'' &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;''República Vella''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Absolute Herrschaft der [[Generalstände]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann III. Franz]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1745)&amp;lt;br&amp;gt;Joán III Francês de Cuentez''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''[[Fürst von Cuentez]], Prinzregent der Republik''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| '''[[Maria I. Luise]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1708-1748)&amp;lt;br&amp;gt;María I Luísa&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Danadiers II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1745&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1745), iure uxoris&amp;lt;br&amp;gt;Joán III Francês de Cuentez&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Fürst von Cuentez]], Mitregent Marias I.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| '''[[David II.]]''' der Kind-König &amp;lt;small&amp;gt;(1745-1753)&amp;lt;br&amp;gt;David II il Rei-Infante&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johann Franz', Regentschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| '''[[Maria II. Franziska]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1729-1765)&amp;lt;br&amp;gt;María II Francisca&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| 1756&lt;br /&gt;
| ''[[Anton Piakónski]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1770)&amp;lt;br&amp;gt;António de Piacón&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Ehemann und Mitregent Marias II., 1756 abgesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#D8D8FE&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Vienne]] (1757-1891)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp IX. Ludwig]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1715-1792)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe IX Luis&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Urenkel Gabriels VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VIII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1740-1797)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VIII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipp Ludwigs&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel IX.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1790-1812)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel IX&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels VIII., bis 1805 Regentschaft [[Gabriel X.|Emil Johann Gabriels]], ermordet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1812''&lt;br /&gt;
| ''1813''&lt;br /&gt;
| ''[[Julie Bonaparte]] &amp;lt;small&amp;gt;(1795-1842)&amp;lt;br&amp;gt;Julia Bonaparte''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Regentin während der [[Winterkrise 1812/13]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel X. Emil]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1772-1849)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel X Emilio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels VIII., bis 1805 Regent Gabriels IX.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| '''[[Lucien I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1805-1873)&amp;lt;br&amp;gt;Lucién I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels X., 1865-1871 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]], seit 1871 seines Neffen [[Philipp X.|Luis Filipe]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp X.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1837-1919)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe X&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels X., abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp XI.]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;José Filipe''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Sohn Philipps X., erfolglos''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Adelstitel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=38526</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=38526"/>
		<updated>2017-12-07T22:55:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Wappen1870SG.jpg|thumb|100px|Wappen des [[Königreich Sagradien|Königreichs Sagradien]] im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''Könige von Sagradien''' ''(Rêis de Sagradia)'' wurden seit dem 10. Jahrhundert die Herrscher im Gebiet des heutigen [[Sagradien]] bezeichnet. Bis zur endgültigen Abschaffung des Königtums im Jahr 1893 regierten nacheinander die Häuser der [[Helgariden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer als erster König der Sagradien angesehen wird, ist in der Forschung umstritten. Traditionell werden der [[König der Skanten|skantische König]] [[Helgar]] oder sein Sohn [[Roduich der Große]] als erste in den Königslisten Sagradiens geführt, weil sie das Haus der Könige von Skanten begründeten, das in den folgenden Jahrhunderten Sagradien eroberten. Entsprechend geht die Zählweise der nachfolgenden sagradischen Könige auf sie zurück. Allerdings erstreckten sich ihre Herrschaftsgebiete über den nördlichen Teil der sagro-mikolinischen Halbinsel und waren damit nur in Teilen identisch mit dem späteren Königreich Sagradien. Zudem trugen sie zu keiner Zeit den Titel eines Königs von Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster ''Rex Sagradiæ'' wird in Quellen regelmäßig [[Martin der Eroberer]] bezeichnet, der fast ganz Sagradien eroberte, auch von den Alkonen im Süden Sagradiens anerkannt wurde und sich entsprechend als ''König der Skanten und Alkonen'' bezeichnete. Martins Sohn [[Philipp der Große]] und dessen Nachfolger konsolidierten das neue Reich und begründeten damit gemeinsam das Königreich von Sagradien in seiner Jahrhunderte währenden Gestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Hugo Dianus]] aus dem Geschlecht der fränkisch-sarmayischen Geschlecht der [[Dianniden]] wurden die ''Skantischen Könige'' durch die ''Sarmayischen Könige'' abgelöst, die den Schwerpunkt des Reichs vom Norden nach Zentralsagradien rund um das heutige [[Sarmay]] verlegten und sich nur noch als ''Reges Sagradiæ'' stilisierten. Unter dem Dianniden-König [[Gabriel Juvans]] wurde Golen dem Reich einverleibt. Zudem beanspruchte die sagradische Krone auch die Oberhoheit über das [[Königreich Peruzien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des 13. Jahrhunderts erfolgte schließlich der Thronwechsel vom Haus der Dianniden auf das [[Haus Redanior]]. Die Redanior-Herrscher, die auch als ''Peruzinische Könige'' bezeichnet werden, vereinten die Kronen Sagradiens, [[König von Peruzien|Peruziens]] und seit 1321 auch [[König von Mikolinien|Mikoliniens]] in einer Hand ([[Union von Alagua]]). Mit den mikolinisch-sagradischen Kriegen des späten 14. und frühen 15. Jahrhunderts wurde die Union von Alagua aufgelöst und die Redanior-Könige wurden zunächst durch das diannidische [[Haus Vesaey]], 1457 schließlich durch das [[Perin|perinisch]]-[[Comitat Tulis|tulinesische]] [[Haus Sántori]] abgelöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sántori-Könige verschmolzen ihre Besitztümer am Blauen Meer rund um das [[Comitat Tulis]] mit der sagradischen Krone und schufen ein europäisches Großreich, das zeitweise auch die Kronen Portugals sowie umfangreiche Gebiete im Norden und Süden der mikolinischen Halbinsel umfassten. Nach einem blutigen Bürgerkrieg folgte 1721 ein neunjähriges Interregnum, ehe das Sántori-Königtum 1730 unter [[Maria I.]] restauriert und in der Folge mit dem [[Fürstentum Cuentez]] vereint wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer neuerlichen dynastischen Krise zur Mitte des 18. Jahrhunderts gelangte die Krone 1757 mit [[Philipp IX.]] an das französisch-stämmige [[Haus Vienne]], das bis zum Ende der Monarchie in Sagradien am Ende des 19. Jahrhunderts regierte. Auch nach Ausrufung der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] 1893 beanspruchten die Oberhäupter Vienne weiterhin den Titel eines ''Königs von Sagradien'', ehe [[Karl Lucien von Sagradien]] 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron verzichtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel ===&lt;br /&gt;
Dei Gratia Sagradiæ, Hiscantiorum Halconumque, Golicorum, Micolinarum et Perutinum [[Allergläubigster König|Piissimus Rex]], [[Defensor Sacramentorum]]&lt;br /&gt;
''(Von Gottes Gnaden, [[allergläubigster König]] von Sagradien, der Skanten und Alkonen, der Golen, der Mikolinien und Perutiner, Verteidiger der Sakramente)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige von Sagradien ===&lt;br /&gt;
Für die Skantenkönige vor [[Helgar]] und [[Roduich der Große|Roduich]] siehe den Artikel: [[Liste der Könige der Skanten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Bis&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:38%&amp;quot;|König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:50%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#B3D4FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Helgariden]] (753-1078)''' ''(Skantische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| '''[[Helgar]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Helguer&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca. 735-797)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Ruis il Gran', Rodovicus Magnus&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Helgars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| '''[[Rodoald]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca.775-822)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rodoal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(778/79-845)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Aliureto il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| '''[[Gaudfred]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(um 790-817)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Gaufré&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Süden&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(818-858)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths des Klugen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| '''[[Rangulf von Ultramontes]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rangolfo, Rángulo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Barungars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874, erneut)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth III.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(849/50-892)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto III&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(846-890)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| '''[[Segila II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(868-898)&amp;lt;br&amp;gt;Selle II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| '''[[Martin I. der Eroberer]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(873-933)&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Conquistador&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;illegitimer Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp I. der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(890-969)&amp;lt;br&amp;gt;Philippus Magnus, Filipe il Gran'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 939&lt;br /&gt;
| [[Martin der Jüngere]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth IV. der Barmherzige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(922-980)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto IV il Misericordioso&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps des Großen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| '''[[Martin II. der Einfältige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(926-994)&amp;lt;br&amp;gt;Martín II il Símplice&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps des Großen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(949-996)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp II. der Katholische]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(973-1019)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe II il Católico&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp III. der Weise]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(997-1042)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe III il Sábio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich III. der Kurze]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1033-1069)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis III il Corto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Johann von Tesqué]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| '''[[Martin III. der Fromme]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1038-1078)&amp;lt;br&amp;gt;Martín III il Píu&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn [[Johann von Tesqué|Johanns von Tesqué]], illegitimer Enkel Philipps III.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5ECCE&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Dián Berel]]'' &amp;lt;small&amp;gt;''(1021-1070) &amp;lt;br&amp;gt;Dián Berel''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Enkel Albreths V., [[Dianniden|Diannidischer]] Gegenkönig''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Bereca von Sagradien|Bereca]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1042-1080)&amp;lt;br&amp;gt;Bereca&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Philipps III., abgedankt zugunsten [[Hugo Dianus]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FFDD97&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Hugoniden, 1078-1269''') ''(Sarmayische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| '''[[Hugo Dianus von Clièce]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1037-1094)&amp;lt;br&amp;gt;Hugo-Dián de Cliêce&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Urenkel Albreths V., Ehemann Berecas&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roduich der Lange]] &amp;lt;small&amp;gt;(1030-1079)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis il Largo'' &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''[[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| '''[[Johann der Löwe]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1070-1121)&amp;lt;br&amp;gt;Joán il León&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Hugo Dianus', Regentschaft 1096-1099 unter seinem Bruder [[Philipp von Sacâu]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| '''[[Johann II. der Starke]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1091-1132)&amp;lt;br&amp;gt;Joán II il Forte&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johanns des Löwen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1159&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob I. der Kühne]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1096-1159)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque I il Bravo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Hugo Dianus', Regentschaft 1145-1147 unter Marita von Sacâu und [[Guillé de Laval]]&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1159&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel I. Juvans]]''', der Heilige &amp;lt;small&amp;gt;(1125-1198)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel Juvante, San Gabriel&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Jakobs I.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1187&lt;br /&gt;
| 1193&lt;br /&gt;
| [[Jakob von Sagradien|Jakob]] &amp;lt;small&amp;gt;(1155-1193)&amp;lt;br&amp;gt; Jâcque&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Sohn Gabriel Juvans', Mitkönig, Regent während des 3. Kreuzzuges 1189-1192''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| '''[[Arzelius]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1165-1201)&amp;lt;br&amp;gt;Arcélio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriel Juvans'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel II. der Stolze]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1185-1220)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel II il Fiero&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Arzelius'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel III. der Jüngere]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1208-1233)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel III il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft von [[Josefa von Liez]] und [[Gottfried von Bosa]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp IV. Hermes]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1210-1261)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe IV Hermés&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel IV. der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1237-1264)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel IV il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| '''[[Isabella I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1257-1269)&amp;lt;br&amp;gt;Isabel&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Gabriels IV., gemeinsam mit ihrem Mann Martin Felix von Redanior unter Regentschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#A3E7FD&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Redanior]] (1264-1395)''' ''(Peruzinische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| '''[[Martin IV. Felix]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1253-1289)&amp;lt;br&amp;gt;Martín IV Félix&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes', verheiratet mit Isabella, bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]], seit 1275 [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| '''[[Robert von Skanten]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1255-1292)&amp;lt;br&amp;gt;Roberto de Scantia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes', zugleich [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob II. der Gerechte]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1280-1301)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque II il Justo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]], zugleich [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Martin V. der Wahnsinnige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1282-1312)&amp;lt;br&amp;gt;Martín V il Follo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roberts, abgedankt, zugleich [[König von Peruzien|(Titular)-König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob III. der Bischof]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1261-1320)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque III il Bispo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| ''[[Anton von Scola]] &amp;lt;small&amp;gt;(1292-1321)&amp;lt;br&amp;gt;António de Scola&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;&amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| '''[[Martin VI. der Gute]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1287-1354)&amp;lt;br&amp;gt;Martín VI il Bô&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| '''[[Martin VII. der Jüngere]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1324-1378)&amp;lt;br&amp;gt;Martín VII il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Martins VI., seit 1348 Mitregent&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob IV. der Hochmütige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1348-1395)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque IV il Altivo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]] (bis 1386), [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Martins VII., seit 1370 Regent&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| '''[[Joseph von Óstino]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1345-1398)&amp;lt;br&amp;gt;José de Óstino&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Martins VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Mikolinien|Karl von Interea]] &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Carles de Interea''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''König von Mikolinien, erfolglos, Schwiegersohn Martins VII.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FDFDAC&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| '''[[Michael I.|Michael]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1355-1421)&amp;lt;br&amp;gt;Miquel de Vesaey&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Martins VI.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1387-1457)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Michaels&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FE9F9F&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1730-1757)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp VI.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1449-1491)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VI&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipps V., bis 1468 unter Regentschaft seines Vaters [[David de Sántori]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp VII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1472-1502)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Catarina de Sántori|Katharina]] (1473-1515) &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Catarina&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Tochter Philipps VI., Schwester Philipps VII., Titularkönigin, 1509 als Mitkönigin anerkannt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| '''[[Peter I.|Peter]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1456-1515)&amp;lt;br&amp;gt;Piero&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp V., Bruder Philipps VI., abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| '''[[David I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1491-1543)&amp;lt;br&amp;gt;David I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipps VII., Sohn Katharinas, seit 1521 König von Portugal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| '''[[Johanna I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1526-1590)&amp;lt;br&amp;gt;Joana&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.|Philipp von Valier]] &amp;lt;small&amp;gt;(1515-1552), iure uxoris''&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VIII de Valier&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Urenkel Philipps VI., Ehemann und Mitregent Johannas''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| '''[[Danadier I.]]''' der Dichterkönig &amp;lt;small&amp;gt;(1545-1591)&amp;lt;br&amp;gt;Danadier il Rei-Poeta&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johannas I. und Philipps VIII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1585-1640)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Danadiers, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter [[Eleonore von Österreich]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VI.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1610-1651)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VI&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1637-1698)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels VI., bis 1654 Regentschaft seiner Mutter [[Katharina von Mikolinien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| '''[[Danadier II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1682-1732)&amp;lt;br&amp;gt;Danadier II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels VII., durch [[Generalstände]] abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] &amp;lt;small&amp;gt;(1685-1740)''&amp;lt;br&amp;gt;'' Filipe Carles de Viça''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., erfolglos''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum'' und ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]'' &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;''República Vella''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Absolute Herrschaft der [[Generalstände]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann III. Franz]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1745)&amp;lt;br&amp;gt;Joán III Francês de Cuentez''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''[[Fürst von Cuentez]], Prinzregent der Republik''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| '''[[Maria I. Luise]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1708-1748)&amp;lt;br&amp;gt;María I Luísa&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Danadiers II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1745&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1745), iure uxoris&amp;lt;br&amp;gt;Joán III Francês de Cuentez&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Fürst von Cuentez]], Mitregent Marias I.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| '''[[David II.]]''' der Kind-König &amp;lt;small&amp;gt;(1745-1753)&amp;lt;br&amp;gt;David II il Rei-Infante&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johann Franz', Regentschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| '''[[Maria II. Franziska]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1729-1765)&amp;lt;br&amp;gt;María II Francisca&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| 1756&lt;br /&gt;
| ''[[Anton Piakónski]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1770)&amp;lt;br&amp;gt;António de Piacón&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Ehemann und Mitregent Marias II., 1756 abgesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#D8D8FE&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Vienne]] (1757-1891)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp IX. Ludwig]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1715-1792)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe IX Luis&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Urenkel Gabriels VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VIII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1740-1797)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VIII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipp Ludwigs&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel IX.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1790-1812)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel IX&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels VIII., bis 1805 Regentschaft [[Gabriel X.|Emil Johann Gabriels]], ermordet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1812''&lt;br /&gt;
| ''1813''&lt;br /&gt;
| ''[[Julie Bonaparte]] &amp;lt;small&amp;gt;(1795-1842)&amp;lt;br&amp;gt;Julia Bonaparte''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Regentin während der [[Winterkrise 1812/13]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel X. Emil]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1772-1849)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel X Emilio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels VIII., bis 1805 Regent Gabriels IX.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| '''[[Lucien I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1805-1873)&amp;lt;br&amp;gt;Lucién I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels X., 1865-1871 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]], seit 1871 seines Neffen [[Philipp X.|Luis Filipe]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp X.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1837-1919)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe X&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels X., abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp XI.]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;José Filipe''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Sohn Philipps X., erfolglos''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Adelstitel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.154.95.127</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=38525</id>
		<title>Liste der sagradischen Monarchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_sagradischen_Monarchen&amp;diff=38525"/>
		<updated>2017-12-07T22:55:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.154.95.127: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Wappen1870SG.jpg|thumb|100px|Wappen des [[Königreich Sagradien|Königreichs Sagradien]] im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''Könige von Sagradien''' ''(Rêis de Sagradia'') wurden seit dem 10. Jahrhundert die Herrscher im Gebiet des heutigen [[Sagradien]] bezeichnet. Bis zur endgültigen Abschaffung des Königtums im Jahr 1893 regierten nacheinander die Häuser der [[Helgariden]], [[Dianniden]], [[Haus Redanior|Redanior]], [[Haus Vesaey|Vesaey]], [[Haus Santori|Santori]] und [[Haus Vienne|Vienne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer als erster König der Sagradien angesehen wird, ist in der Forschung umstritten. Traditionell werden der [[König der Skanten|skantische König]] [[Helgar]] oder sein Sohn [[Roduich der Große]] als erste in den Königslisten Sagradiens geführt, weil sie das Haus der Könige von Skanten begründeten, das in den folgenden Jahrhunderten Sagradien eroberten. Entsprechend geht die Zählweise der nachfolgenden sagradischen Könige auf sie zurück. Allerdings erstreckten sich ihre Herrschaftsgebiete über den nördlichen Teil der sagro-mikolinischen Halbinsel und waren damit nur in Teilen identisch mit dem späteren Königreich Sagradien. Zudem trugen sie zu keiner Zeit den Titel eines Königs von Sagradien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster ''Rex Sagradiæ'' wird in Quellen regelmäßig [[Martin der Eroberer]] bezeichnet, der fast ganz Sagradien eroberte, auch von den Alkonen im Süden Sagradiens anerkannt wurde und sich entsprechend als ''König der Skanten und Alkonen'' bezeichnete. Martins Sohn [[Philipp der Große]] und dessen Nachfolger konsolidierten das neue Reich und begründeten damit gemeinsam das Königreich von Sagradien in seiner Jahrhunderte währenden Gestalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Hugo Dianus]] aus dem Geschlecht der fränkisch-sarmayischen Geschlecht der [[Dianniden]] wurden die ''Skantischen Könige'' durch die ''Sarmayischen Könige'' abgelöst, die den Schwerpunkt des Reichs vom Norden nach Zentralsagradien rund um das heutige [[Sarmay]] verlegten und sich nur noch als ''Reges Sagradiæ'' stilisierten. Unter dem Dianniden-König [[Gabriel Juvans]] wurde Golen dem Reich einverleibt. Zudem beanspruchte die sagradische Krone auch die Oberhoheit über das [[Königreich Peruzien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des 13. Jahrhunderts erfolgte schließlich der Thronwechsel vom Haus der Dianniden auf das [[Haus Redanior]]. Die Redanior-Herrscher, die auch als ''Peruzinische Könige'' bezeichnet werden, vereinten die Kronen Sagradiens, [[König von Peruzien|Peruziens]] und seit 1321 auch [[König von Mikolinien|Mikoliniens]] in einer Hand ([[Union von Alagua]]). Mit den mikolinisch-sagradischen Kriegen des späten 14. und frühen 15. Jahrhunderts wurde die Union von Alagua aufgelöst und die Redanior-Könige wurden zunächst durch das diannidische [[Haus Vesaey]], 1457 schließlich durch das [[Perin|perinisch]]-[[Comitat Tulis|tulinesische]] [[Haus Sántori]] abgelöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sántori-Könige verschmolzen ihre Besitztümer am Blauen Meer rund um das [[Comitat Tulis]] mit der sagradischen Krone und schufen ein europäisches Großreich, das zeitweise auch die Kronen Portugals sowie umfangreiche Gebiete im Norden und Süden der mikolinischen Halbinsel umfassten. Nach einem blutigen Bürgerkrieg folgte 1721 ein neunjähriges Interregnum, ehe das Sántori-Königtum 1730 unter [[Maria I.]] restauriert und in der Folge mit dem [[Fürstentum Cuentez]] vereint wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer neuerlichen dynastischen Krise zur Mitte des 18. Jahrhunderts gelangte die Krone 1757 mit [[Philipp IX.]] an das französisch-stämmige [[Haus Vienne]], das bis zum Ende der Monarchie in Sagradien am Ende des 19. Jahrhunderts regierte. Auch nach Ausrufung der [[Zweite Sagradische Republik|Zweiten Republik]] 1893 beanspruchten die Oberhäupter Vienne weiterhin den Titel eines ''Königs von Sagradien'', ehe [[Karl Lucien von Sagradien]] 1964 im Namen der gesamten Familie offiziell auf den sagradischen Thron verzichtete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel ===&lt;br /&gt;
Dei Gratia Sagradiæ, Hiscantiorum Halconumque, Golicorum, Micolinarum et Perutinum [[Allergläubigster König|Piissimus Rex]], [[Defensor Sacramentorum]]&lt;br /&gt;
''(Von Gottes Gnaden, [[allergläubigster König]] von Sagradien, der Skanten und Alkonen, der Golen, der Mikolinien und Perutiner, Verteidiger der Sakramente)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Könige von Sagradien ===&lt;br /&gt;
Für die Skantenkönige vor [[Helgar]] und [[Roduich der Große|Roduich]] siehe den Artikel: [[Liste der Könige der Skanten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Von&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:6%&amp;quot;|Bis&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:38%&amp;quot;|König (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:50%&amp;quot;|besonderes&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#B3D4FF&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Helgariden]] (753-1078)''' ''(Skantische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige der Skanten''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 753&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| '''[[Helgar]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Helguer&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 761&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca. 735-797)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Ruis il Gran', Rodovicus Magnus&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Helgars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 822&lt;br /&gt;
| '''[[Rodoald]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(ca.775-822)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rodoal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, 794-797 Mitkönig seines Vaters, Herrscher im Westen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 797&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(778/79-845)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Aliureto il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Osten, seit 822 Alleinherrscher&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 812&lt;br /&gt;
| 817&lt;br /&gt;
| '''[[Gaudfred]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(um 790-817)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Gaufré&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roduichs, Herrscher im Süden&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 845&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(818-858)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths des Klugen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., nach wenigen Monaten abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 858&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| '''[[Rangulf von Ultramontes]]''' &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rangolfo, Rángulo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Barungars&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 872&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| '''[[Segila I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(843-874, erneut)&amp;lt;br&amp;gt;Selle I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth III.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(849/50-892)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto III&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 874&lt;br /&gt;
| 876&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(846-890)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths II., als Mitkönig abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 897&lt;br /&gt;
| '''[[Segila II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(868-898)&amp;lt;br&amp;gt;Selle II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths III., zur Abdankung gezwungen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''Könige von Sagradien''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 892&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| '''[[Martin I. der Eroberer]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(873-933)&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Conquistador&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;illegitimer Sohn Albreths III., seit 898 Alleinherrscher, seit 923 König von Sagradien&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp I. der Große]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(890-969)&amp;lt;br&amp;gt;Philippus Magnus, Filipe il Gran'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins I., seit 930 Mitkönig seines Vaters&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 933&lt;br /&gt;
| 939&lt;br /&gt;
| [[Martin der Jüngere]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Martín il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Mitkönig seines Bruders Philipp I.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 969&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth IV. der Barmherzige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(922-980)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto IV il Misericordioso&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps des Großen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 980&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| '''[[Martin II. der Einfältige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(926-994)&amp;lt;br&amp;gt;Martín II il Símplice&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps des Großen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 994&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| '''[[Albreth V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(949-996)&amp;lt;br&amp;gt;Aliureto V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Martins II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 996&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp II. der Katholische]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(973-1019)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe II il Católico&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Albreths V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1019&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp III. der Weise]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(997-1042)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe III il Sábio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1042&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| '''[[Roduich III. der Kurze]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1033-1069)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis III il Corto&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps III., bis 1052 unter Regentschaft seines Onkels [[Johann von Tesqué]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1069&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| '''[[Martin III. der Fromme]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1038-1078)&amp;lt;br&amp;gt;Martín III il Píu&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn [[Johann von Tesqué|Johanns von Tesqué]], illegitimer Enkel Philipps III.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=#F5ECCE&lt;br /&gt;
| ''1069''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Dián Berel]]'' &amp;lt;small&amp;gt;''(1021-1070) &amp;lt;br&amp;gt;Dián Berel''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Enkel Albreths V., [[Dianniden|Diannidischer]] Gegenkönig''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=CAE1FF&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Bereca von Sagradien|Bereca]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1042-1080)&amp;lt;br&amp;gt;Bereca&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Philipps III., abgedankt zugunsten [[Hugo Dianus]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FFDD97&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Cliêce]] (Dianniden-Hugoniden, 1078-1269''') ''(Sarmayische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1078&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| '''[[Hugo Dianus von Clièce]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1037-1094)&amp;lt;br&amp;gt;Hugo-Dián de Cliêce&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Urenkel Albreths V., Ehemann Berecas&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1078''&lt;br /&gt;
| ''1079''&lt;br /&gt;
| ''[[Roduich der Lange]] &amp;lt;small&amp;gt;(1030-1079)&amp;lt;br&amp;gt;Ruis il Largo'' &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''[[Lusoniden|Lusonidischer Gegenkönig]], [[Herzog von Scantia]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1094&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| '''[[Johann der Löwe]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1070-1121)&amp;lt;br&amp;gt;Joán il León&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Hugo Dianus', Regentschaft 1096-1099 unter seinem Bruder [[Philipp von Sacâu]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1121&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| '''[[Johann II. der Starke]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1091-1132)&amp;lt;br&amp;gt;Joán II il Forte&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johanns des Löwen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1132&lt;br /&gt;
| 1159&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob I. der Kühne]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1096-1159)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque I il Bravo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Hugo Dianus', Regentschaft 1145-1147 unter Marita von Sacâu und [[Guillé de Laval]]&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1159&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel I. Juvans]]''', der Heilige &amp;lt;small&amp;gt;(1125-1198)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel Juvante, San Gabriel&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Jakobs I.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1187&lt;br /&gt;
| 1193&lt;br /&gt;
| [[Jakob von Sagradien|Jakob]] &amp;lt;small&amp;gt;(1155-1193)&amp;lt;br&amp;gt; Jâcque&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Sohn Gabriel Juvans', Mitkönig, Regent während des 3. Kreuzzuges 1189-1192''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1198&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| '''[[Arzelius]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1165-1201)&amp;lt;br&amp;gt;Arcélio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriel Juvans'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1201&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel II. der Stolze]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1185-1220)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel II il Fiero&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Arzelius'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1220&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel III. der Jüngere]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1208-1233)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel III il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels II., bis 1225 unter Vormundschaft von [[Josefa von Liez]] und [[Gottfried von Bosa]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1233&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp IV. Hermes]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1210-1261)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe IV Hermés&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1261&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel IV. der Kluge]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1237-1264)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel IV il Prudente&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFE5B2&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1269&lt;br /&gt;
| '''[[Isabella I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1257-1269)&amp;lt;br&amp;gt;Isabel&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Gabriels IV., gemeinsam mit ihrem Mann Martin Felix von Redanior unter Regentschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigsamen]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#A3E7FD&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Redanior]] (1264-1395)''' ''(Peruzinische Könige)''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1264&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| '''[[Martin IV. Felix]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1253-1289)&amp;lt;br&amp;gt;Martín IV Félix&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes', verheiratet mit Isabella, bis 1270 unter Vormundschaft [[Philipp der Schweigsame|Philipps des Schweigers]], seit 1275 [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1289&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| '''[[Robert von Skanten]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1255-1292)&amp;lt;br&amp;gt;Roberto de Scantia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes', zugleich [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1292&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob II. der Gerechte]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1280-1301)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque II il Justo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roberts, unter Vormundschaft von [[Maria von Scola]], zugleich [[König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Martin V. der Wahnsinnige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1282-1312)&amp;lt;br&amp;gt;Martín V il Follo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Roberts, abgedankt, zugleich [[König von Peruzien|(Titular)-König von Peruzien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1301&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob III. der Bischof]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1261-1320)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque III il Bispo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1320&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| ''[[Anton von Scola]] &amp;lt;small&amp;gt;(1292-1321)&amp;lt;br&amp;gt;António de Scola&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;&amp;quot;Usurpator&amp;quot;, Schwiegersohn Roberts&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1321&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| '''[[Martin VI. der Gute]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1287-1354)&amp;lt;br&amp;gt;Martín VI il Bô&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Urenkel Philipp Hermes'&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1354&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| '''[[Martin VII. der Jüngere]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1324-1378)&amp;lt;br&amp;gt;Martín VII il Jovén&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]], [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Martins VI., seit 1348 Mitregent&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=BFEFFF&lt;br /&gt;
| 1378&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| '''[[Jakob IV. der Hochmütige]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1348-1395)&amp;lt;br&amp;gt;Jâcque IV il Altivo&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[König von Mikolinien]] (bis 1386), [[König von Peruzien|Peruzien]] und Sagradien, Sohn Martins VII., seit 1370 Regent&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1395&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| '''[[Joseph von Óstino]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1345-1398)&amp;lt;br&amp;gt;José de Óstino&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;bis 1398 Gegenkönig, Schwiegersohn Martins VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1398''&lt;br /&gt;
| ''1443''&lt;br /&gt;
| ''[[Karl VI. von Mikolinien|Karl von Interea]] &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Carles de Interea''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''König von Mikolinien, erfolglos, Schwiegersohn Martins VII.''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FDFDAC&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Vesaey]] (1396-1457)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1396&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| '''[[Michael I.|Michael]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1355-1421)&amp;lt;br&amp;gt;Miquel de Vesaey&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Martins VI.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFFFCC&lt;br /&gt;
| 1421&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1387-1457)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Michaels&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FE9F9F&amp;quot; colspan=&amp;quot;9&amp;quot; |'''[[Haus Santori]] (1457-1721, 1730-1757)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1457&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp VI.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1449-1491)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VI&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipps V., bis 1468 unter Regentschaft seines Vaters [[David de Sántori]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1491&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp VII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1472-1502)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipps VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1515&lt;br /&gt;
| [[Catarina de Sántori|Katharina]] (1473-1515) &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Catarina&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Tochter Philipps VI., Schwester Philipps VII., Titularkönigin, 1509 als Mitkönigin anerkannt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1502&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| '''[[Peter I.|Peter]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1456-1515)&amp;lt;br&amp;gt;Piero&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipp V., Bruder Philipps VI., abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1509&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| '''[[David I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1491-1543)&amp;lt;br&amp;gt;David I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Philipps VII., Sohn Katharinas, seit 1521 König von Portugal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| '''[[Johanna I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1526-1590)&amp;lt;br&amp;gt;Joana&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Davids I., zugunsten ihres Sohnes Philipp VII. Jakob abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1543&lt;br /&gt;
| 1552&lt;br /&gt;
| [[Philipp VIII.|Philipp von Valier]] &amp;lt;small&amp;gt;(1515-1552), iure uxoris''&amp;lt;br&amp;gt;Filipe VIII de Valier&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Urenkel Philipps VI., Ehemann und Mitregent Johannas''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1580&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| '''[[Danadier I.]]''' der Dichterkönig &amp;lt;small&amp;gt;(1545-1591)&amp;lt;br&amp;gt;Danadier il Rei-Poeta&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johannas I. und Philipps VIII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1591&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel V.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1585-1640)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel V&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Danadiers, bis 1602 Regentschaft seiner Mutter [[Eleonore von Österreich]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1640&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VI.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1610-1651)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VI&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1651&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1637-1698)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels VI., bis 1654 Regentschaft seiner Mutter [[Katharina von Mikolinien]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1698&lt;br /&gt;
| 1721&lt;br /&gt;
| '''[[Danadier II.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1682-1732)&amp;lt;br&amp;gt;Danadier II&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels VII., durch [[Generalstände]] abgesetzt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[Philipp Karl von Viça]] &amp;lt;small&amp;gt;(1685-1740)''&amp;lt;br&amp;gt;'' Filipe Carles de Viça''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Enkel Gabriels VII., Bruder Danadiers II., erfolglos''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&lt;br /&gt;
| ''1721''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''Interregnum'' und ''[[Erste Sagradische Republik|Erste Republik]]'' &amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;''República Vella''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Absolute Herrschaft der [[Generalstände]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| ''1723''&lt;br /&gt;
| ''1730''&lt;br /&gt;
| ''[[Johann III. Franz]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1745)&amp;lt;br&amp;gt;Joán III Francês de Cuentez''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''[[Fürst von Cuentez]], Prinzregent der Republik''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| '''[[Maria I. Luise]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1708-1748)&amp;lt;br&amp;gt;María I Luísa&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Danadiers II.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1730&lt;br /&gt;
| 1745&lt;br /&gt;
| [[Johann III. Franz]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1745), iure uxoris&amp;lt;br&amp;gt;Joán III Francês de Cuentez&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Fürst von Cuentez]], Mitregent Marias I.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1748&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| '''[[David II.]]''' der Kind-König &amp;lt;small&amp;gt;(1745-1753)&amp;lt;br&amp;gt;David II il Rei-Infante&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Johann Franz', Regentschaft seiner Tante [[Cristina de Sántori]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1753&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| '''[[Maria II. Franziska]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1729-1765)&amp;lt;br&amp;gt;María II Francisca&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Tochter Maria Luises und Johann Franz', abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| 1754&lt;br /&gt;
| 1756&lt;br /&gt;
| ''[[Anton Piakónski]] &amp;lt;small&amp;gt;(1698-1770)&amp;lt;br&amp;gt;António de Piacón&amp;lt;/small&amp;gt;''&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Ehemann und Mitregent Marias II., 1756 abgesetzt''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#D8D8FE&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot; |'''[[Haus Vienne]] (1757-1891)'''&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1757&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp IX. Ludwig]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1715-1792)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe IX Luis&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Urenkel Gabriels VII.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1792&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel VIII.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1740-1797)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel VIII&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Philipp Ludwigs&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1797&lt;br /&gt;
| 1812&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel IX.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1790-1812)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel IX&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels VIII., bis 1805 Regentschaft [[Gabriel X.|Emil Johann Gabriels]], ermordet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
| ''1812''&lt;br /&gt;
| ''1813''&lt;br /&gt;
| ''[[Julie Bonaparte]] &amp;lt;small&amp;gt;(1795-1842)&amp;lt;br&amp;gt;Julia Bonaparte''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Regentin während der [[Winterkrise 1812/13]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1813&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| '''[[Gabriel X. Emil]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1772-1849)&amp;lt;br&amp;gt;Gabriel X Emilio&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels VIII., bis 1805 Regent Gabriels IX.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1849&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| '''[[Lucien I.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1805-1873)&amp;lt;br&amp;gt;Lucién I&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Sohn Gabriels X., 1865-1871 unter Regentschaft seines Bruders [[Philipp Emilian]], seit 1871 seines Neffen [[Philipp X.|Luis Filipe]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1873&lt;br /&gt;
| 1891&lt;br /&gt;
| '''[[Philipp X.]]''' &amp;lt;small&amp;gt;(1837-1919)&amp;lt;br&amp;gt;Filipe X&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Enkel Gabriels X., abgedankt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| ''1891''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| ''[[José Filipe (Thronfolger)|Philipp XI.]] &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;José Filipe''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;''Sohn Philipps X., erfolglos''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Adelstitel]]&lt;/div&gt;</summary>
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