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	<title>Sagradien - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Johann_III._von_Portugal&amp;diff=38234</id>
		<title>Johann III. von Portugal</title>
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		<updated>2017-12-01T18:56:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:JoaoIII.jpg|thumb|200px]]&lt;br /&gt;
'''Johann III.''' (port. ''Dom João III''), genannt „der Fromme“ (''O Piedoso'' oder ''O Pio'') (* 6. Juni 1502 in Allécapo; † 11. Juni 1557 in Lissabon) war der fünfzehnte König von Portugal (1543-1557) und der zweite aus dem [[Haus Santori]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Zeit als Prinz ===&lt;br /&gt;
Joán de Sántori wurde 1502 als vierter Sohn von [[Filipe de las Marcas]] und [[Catarina de Sántori]] in Allécapo geboren. Seine Mutter war kurz zuvor zur sagradischen Königin ausgerufen worden, unterlag im Kampf um die Krone jedoch ihrem Onkel [[Peter I.]] von Salua, der sich an ihrer Statt zum Monarchen erhob. Joán war zugleich ein Enkel der portugiesischen Prinzessin Beatrice d'Avis und jüngerer Bruder von [[David I.]], der 1509 als Nachfolger von Peter I. den sagradischen und 1521 schließlich als Ehemann von [[Luisa d'Avis]] und Erbe Manuels I. den portugiesischen Thron bestieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als sein Bruder David wuchs Johann nicht in den Niederlanden auf, sondern wurde von katholischen Mönchen erzogen, die ihn zu einem tiefgläubigen Mann machten. Längere Zeit lebte er bei seiner Tante Eleonore von Santori, der Ehefrau Manuels I., am portugiesischen Königshof. Als David I. dann 1521 den portugiesischen Thron beanspruche, kämpfte Johann an der Seite seines Bruders und wurde schließlich dessen Statthalter und Vizekönig in Portugal. Nach dem Tod seines Neffen [[Don Andrés Piero]] im Jahr 1534 folgte Johann seinem Bruder David als Präsumptiverbe der Krone nach und drängte in der Folge immer aktiver darauf, von David I. als Erbe eingesetzt zu werden. Härtester Konkurrent Johanns war sein Neffe [[Philipp von Valier|Philipp]], Sohn seines verstorbenen älteren Bruders [[Danadier von Valier]] und mit Davids ältester Tochter [[Johanna I.|Johanna]] verheiratet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erbteilungsplan aus dem Jahr 1540 wurde Johann schließlich als Nachfolger Davids auf dem portugiesischen Thron benannt. Als David I. 1543 starb, bestieg Johann dementsprechend den Thron in Lissabon als König von Portugal, während seine Nichte [[Johanna I.]] und sein Neffe [[Philipp von Valier|Philipp]] gemeinsam den sagradischen Thron erbten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Johann III. ging als der König in die portugiesische Geschichte ein, der die Inquisition ins Land holte. Bereits Manuel I. hatte 1496, dem Beispiel der Katholischen Könige in Spanien folgend, die Juden aus Portugal vertrieben, gleichzeitig aber erlaubt, dass Juden, die zum christlichen Glauben übertraten, bleiben durften. Vermutlich hingen viele dieser „Neuen Christen“ (Cristãos-Novos), die ja nicht freiwillig zum katholischen Glauben übergetreten waren, insgeheim aber weiterhin ihrer alten Religion an. Johann III. beauftragte deshalb die Inquisition mit der Untersuchung der Glaubenspraktiken der „Neuen Christen“. In den nächsten 200 Jahren wurden in Portugal 1454 Personen von der Inquisition zum Tode verurteilt. Johann III. erlaubte zudem auch den Jesuiten, sich im Lande niederzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch konzentrierte sich Johann III. in der Nachfolge seines Bruders auf den Erwerb von überseeischen Kolonien. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes. 1545 wurde Salvador da Bahia Hauptstadt Brasiliens. Unter Johann III. wurden Aden, Diu, Celebes, Maskat und Sur erobert. Er verzichtete auf die Philippinen und sicherte dafür die Molukken. 1557 wurde Macao, die erste portugiesische Handelssiedlung im Kaiserreich China, gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 1525 heiratete Johann in Lissabon Katharina von Kastilien (* 14. Januar 1507; † 12. Januar 1578), Tochter von Philipp dem Schönen und der Johanna der Wahnsinnigen. Sie war somit auch eine Schwester des römisch-deutschen Kaisers Karl V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Katharina hatte er folgende Kinder:&lt;br /&gt;
* Alfons (* 1526; † 1526)&lt;br /&gt;
* Maria (* 15. Oktober 1527; † 12. Juli 1545), durch Heirat Königin von Spanien ∞ 1543 Philipp II., König von Spanien&lt;br /&gt;
* Isabella (* 1529; † 1529)&lt;br /&gt;
* Beatriz (* 1530; † 1530)&lt;br /&gt;
* Emanuel (* 1531; † 1537)&lt;br /&gt;
* Philipp (* 1533; † 1539)&lt;br /&gt;
* Dionysos (Dinis) (* 1535; † 1537)&lt;br /&gt;
* [[Johann Manuel von Portugal|Johann Manuel]] (* 1537; † 1554), Kronprinz von Portugal, ∞ 1552 Johanna von Spanien (1535–1573)&lt;br /&gt;
* Anton (* 1539; † 1540)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Söhne von König Johann III. vor diesem starben, folgte ihm sein Enkelsohn [[Sebastian (Portugal)|Sebastian I.]] auf dem portugiesischen Thron nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Eleonore_von_Cuentez&amp;diff=38233</id>
		<title>Eleonore von Cuentez</title>
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		<updated>2017-12-01T10:56:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:IsabellaClaraEugenia.jpg|thumb|250px]]&lt;br /&gt;
'''Eleonore von Sántori, Fürstin von Cuentez''' (*1539, †1610), genannt ''Dona Leonor'' oder ''La Grande Pricipêsa'', war eine sagradische Prinzessin aus dem [[Haus Santori]] und als Frau [[Karl I.|Karls I. von Exeveste]] [[Fürst von Cuentez|Fürstin von Cuentez]]. Sie war die jüngste Tochter des sagradischen Königs [[David I.]] und Halbschwester von [[Johanna I.]], für die sie von 1585 bis zu ihrem Tod 1610 Statthalterin im [[Comitat Tulis]] war. Für ihre Tochter [[Maria Renata von Cuentez]] war sie von 1582 bis 1587 Fürstregentin. Sie war eine der großen Kunstmäzene ihrer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leonor de Sántori wurde 1539 als zweite Tochter des sagradischen Königs [[David I.]] aus dessen zweiter Ehe mit Marguerite de Valois, Prinzessin von Frankreich, geboren. Als Eleonore fünf Jahre alt war, starb ihr Vater und ihre ältere Halbschwester [[Johanna I.|Johanna Maria]] aus dessen erster Ehe folgte ihrem Vater auf dem sagradischen Thron nach. Eleonore wuchs daraufhin am Hof ihrer Schwester auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits mit 15 Jahren wurde Eleonore mit dem cuentesischen Prinzen [[Karl I. von Cuentez|Karl von Exeveste]], Graf von Asterre, verheiratet, der 1570 zum Statthalter Königin [[Johanna I.|Johannas I.]] in [[Tulis]] berufen und 1578 seinem Bruder als regierender [[Fürst von Cuentez]] nachfolgte. Nach seinem Tod 1582 übernahm Leonor selbst die Statthalterschaft in Tulis und führte für ihre minderjährige Tochter [[Maria Renata von Cuentez]] die Regentschaft im [[Fürstentum Cuentez]] aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Statthalterin residierte Eleonore insgesamt vierzig Jahre lang in Tulis und prägte eine ganze Epoche der Stadtgeschichte, in der sie ''de facto'' als Stadtherrin auftrat. Als große Kunstliebhaberin und Mäzenin gilt sie als wichtige Förderin [[Don Cabal]]s und als eine der wichtigsten Herrscherinnen der sagradischen [[Gran'Etá]]. Der tulinesische Architekturstil des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts wird nach Eleonore auch als ''Estilo Dona Leonor'' bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herrscherin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Statthalter in Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fürst von Cuentez]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_I.&amp;diff=38232</id>
		<title>David I.</title>
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		<updated>2017-12-01T10:55:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: /* Nachkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:FedericoGonzaga1.jpg|thumb|250px|David I. (Portrait von Tizian)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David I.''' (von Sagradien) (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. [[Herzog von Salua]] [[Herzog von Macedi|und Macedi]] (1534-1543) und Herr der [[Saloanische Lande|Saloanischen Lande]] und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] (1506-1543). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Seine Herrschaftszeit vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und gilt als Auftakt der sagradischen [[Gran'Etá]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
David Alexander Philipp Antoninus von Santori wurde im April 1491 im mikolinischen [[Plato]] geboren. Sein Vater war der [[Sántori]]-Prinz [[Filipe de las Marcas]], Sohn Joán Prudentes und Enkel [[David de Sántori]]s. Seine Mutter [[Catarina de Sántori]] war die älteste Tochter König [[Philipp VI.|Philipps VI.]] von Sagradien und Schwester König [[Philipp VII.|Philipps VII.]], der wenige Monate nach Davids Geburt den Thron bestieg. David war damit ein Enkel [[Philipp VI.|Philipps VI. von Sagradien]] und Urenkel Alfons' V. von Portugal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Davids Vater Filipe mit Philipp VI. und Philipp VII. zerstritten war, wurde David auf Fürsprache seiner Tante Katharina von Habsburg hin am Hof seines Onkels Philipp in Tulis erzogen, wo er eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]] erhielt. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Philipp VII. an den Folgen eines Reitunfalls. Da er kinderlos geblieben war, beanspruchte Davids Vater Filipe de las Marcas für seine Frau Catarina den sagradischen Thron, was von Teilen des sagradischen Hochadels aber zurückgewiesen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Katharina bildete sich daher eine schlagkräftige Opposition. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Piero]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Salua]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. In der entscheidenden Schlacht konnte Piero sich durchsetzen. Seinen zu dieser Zeit noch in Sagradien weilenden Neffen David ließ Piero gefangen nehmen und zusammen mit seiner Tante Katharina von Habsburg, der Witwe Philipps VII., in die Niederlande bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend im Exil und Rückkehr ===&lt;br /&gt;
David wuchs daher in der Folge in Gent auf, wo er vom ansässigen Humanisten [[Geert von Stael]] in die Ausbildung genommen wurde. In Sagradien entbrannte daraufhin ein [[Lilienkriege|Bürgerkrieg]] zwischen König Peter, den sogenannten ''Servetenses'' und den Anhängern Catarinas und Philipps, die von wenigen Adligen um den Grafen [[Carles de Biniar]] unterstützt wurden. Nach dem Tod von Philipp de las Marcas im Jahr 1506 kehrte David im Frühjahr 1507 nach Tulis zurück, um in Nachfolge seines verstorbenen Vaters sein Erbe als [[Conte von Tulis]] anzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es auch zu Versuchen einer Annäherung zwischen den Parteien, die aber zunächst scheiterten. Weil Peter selbst keine legitimen Nachkommen hatte, nahm David als Sohn Katharinas und Enkel [[Jakob III.|Jakobs III.]] eine Schlüsselstellung in den Auseinandersetzungen ein. Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Mikolinien und anschließend mit dem saloanischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Saloanischen Landen. Als Peter 1508 erneut nach Macedi ziehen musste, um dort einen Aufstand niederzuschlagen und seine Herrschaft in Mikolinien zu sichern, kam es zur Einigung der verfeindeten Parteien. Im [[Vertrag von Vérisa]] setzte Peter schließlich seinen Großneffen David als Erben sowohl in Sagradien als auch in Macedi ein und sicherte sich so die Unterstützung der katharinarischen Partei gegen Mikolinien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas um den Grafen von Biniar de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte uneheliche Tochter [[Antonia von Macedi]] festnahmen. David wiederum, der sich heimlich mit Piero in Verbindung gesetzt hatte, drängte auf eine Freilassung Antonias. Als Resultat musste Piero schließlich auf die Krone verzichten und dankte zugunsten Davids ab, der die beiden verfeindeten Linien des Hauses wieder zusammenführen sollte. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Macedi zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Salua“ die mikolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Ausrufung  wurde er im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Damit war er nun nicht nur zum König, sondern auch zum Oberhaupt des aufstrebenden Imperiums der Santori-Familie aufgestiegen. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten [[Carles de Biniar]] zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Biniar erkannte schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzte Biniar zunächst auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg. Es galt daher, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als einzige Kandidatin kam Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. 1511 nahm Sagradien an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teil.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach emanzipierte sich David endlich auch von der Bevormundung durch den Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Die heimliche Hochzeit Biniars mit Königin Katharina führte schließlich zum Bruch zwischen David und seinem Stiefvater. Nachdem diesem vorgeworfen worden war, eigene Ambitionen auf den Thron zu hegen und sich durch die Hochzeit mit Katharina zum König machen zu wollen, wurde er 1512 des Hochverrats angeklagt und schließlich hingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zu seiner Mutter litt darunter nachhaltig. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'' und erkannte sie als rechtmäßige Monarchin an. Auch wehrte er Versuche ab, seine Mutter des Ehebruchs zu beschuldigen. Er verbat ihr aber jede tatsächliche Teilhabe an der Regierung in Sagradien und hielt sie nach 1512 de facto als Gefangene. Erst Katharinas Tod im Jahr 1515 beendete die unklare dynastische Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Luisa d'Avís ===&lt;br /&gt;
Die Suche nach einer geeigneten Gattin endete 1512 mit der Hochzeit Davids I. mit seiner Cousine Luisa d'Avis, der ältesten Tochter von Davids Onkel Manuel I. von Portugal. Die Ehe war vor allem taktischer Natur und sollte die von seiner Großmutter Beatrice d'Avis stammenden Ansprüche Davids auf die portugiesische Krone stärken, sollte die Dynastie Avis aussterben. Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Piero]] ein Sohn und Thronfolger hervor. Mit Luísa (*1518, †1536), [[Johanna I.|Joána María]] (*1520) und Filipe (*1522, †1523) gesellten sich in den Folgejahren noch zwei Töchter und ein Sohn hinzu, der jedoch nur ein Jahr alt wurde. Nach dem Tod Peters I. 1515 erbte der neugeborene Andrés Piero dem [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] gemäß nominell die mikolinischen Besitztümer, sodass Andrés Piero als [[Herzog von Salua]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Mikolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1519 sein illegitimer Vetter [[Don Miquel de Sántori]], danach bis 1529 [[Antonia von Macedi]], und danach sein Schwager [[Joán de Biniar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg um Portugal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Flemish School Portrait of a Gentleman in Armour.jpg|thumb|200px|David I. (Gemälde von [[António Volero]])]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Dom Joãos, des einzigen noch lebenden Sohns Manuels I. von Portugal, im Jahr 1519 wurde der portugiesische Erbfall immer wahrscheinlicher. Als Urenkel Alfons' V. von Portugal und Ehemann Luisas d'Avis, die nun zur Erbin der portugiesischen Krone geworden war, besaß David die besten Aussichten auf eine Nachfolge Manuels. Verhandlungen zwischen beiden, die eine Nachfolgeregelung zugunsten Davids herbeiführen sollten, kamen aber zu keinem offiziellen Abschluss mehr, da Manuel I. schon 1521 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. von Sagradien erhob nun sofort für sich und seine Frau Anspruch auf das Erbe Manuels. Es folgte ein mehrere Jahre dauernder Thronfolgekrieg in Portugal, in dem Sagradien schließlich unter der Führung seines Kommandanten [[Joán de Biniar]] siegen konnte. Im Jahr 1524 war David endgültig als Herrscher in Portugal anerkannt. David war nun zu einem der wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Mikolinien. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt. Bis 1525 blieb er in Portugal und hielt dort Hof, ehe er seinen Schwager [[Joán de Biniar]] als Vizekönig zurückließ. Diesem folgte 1529 [[Alexandro Machiês, Conte de la Cordí]], der wiederum 1532 von Davids illegitimen Sohn [[Don Manuel]] (*1511, ϯ1536) abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg in Portugal hatte hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte. Diese Situation verhinderte auch, dass sich David 1532 gegen die Einverleibung des Herzogtums Bretagne ins Königreich Frankreich wehren konnte. Nach einem kurzen Krieg 1533/34 suchte David den Ausgleich mit Franz I. und einigte sich mit diesem schließlich auf die endgültige Teilung der Bretagne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de la Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David ließ als [[Conte von Tulis]] neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. Nachdem er schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat er sich zudem als Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte standen und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Niccolò Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das später als &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot; bezeichnet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glaube und Religionspolitik ===&lt;br /&gt;
Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur gingen einher mit einer insgesamt aufgeklärten Geisteshaltung und einer gewissen Offenheit in religiösen Dingen. Als Schüler der Humanisten Schiatti und van Stael galt er als Sympathisant der katholischen Reformbewegung des 15. Jahrhunderts. Zumal die verbreitete Kritik an der absoluten Autorität des Papstes kam Davids Interesse an Nicht-Einmischung Roms in inner-sagradische Angelegenheiten entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch suchte er politische Vorteile aus dem Bündnis mit dem Papsttum zu gewinnen. Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Damit legte er einen wichtigen Grundstein in der Ausbildung einer sagradischen Nationalkirche ([[Sagrikanismus]]). Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz anfänglichen Interesses an den Ideen der europäischen Humanisten und auch der frühen evangelischen Reformation sprach sich David deutlich gegen jede Form der &amp;quot;Häresie&amp;quot; aus und bekämpfte den aufkommenden Protestantismus in Sagradien, da er von diesem die dauerhafte Spaltung der Kirche und großes Übel für die Christenheit befürchtete. Zwar zeigte er anfänglich Verständnis für zentrale Anliegen wie die Kritik am Ablasswesen, die schlechte Ausbildung vieler Priester und die Verweltlichung der Kirche, doch lehnte er den Bruch der Protestanten mit der römischen Kirche ab. Mit der [[Reformatio Davidi]] (''Reformatio Sanctissimi Ecclesiae Nationis Sagradicae'') reagierte David 1529 auf die Missstände in der Kirche und die sich abzeichnende Glaubensspaltung in Europa. Darin reformierte er die Seelsorge grundlegend, ging gegen Simonie und Ämterhäufung vor, legte Regeln zur Verbesserung der Priesterausbildung fest und setzte eine stärkere Aufsicht und gegenseitige Kontrolle der Geistlichen durch regelmäßige Visitationen und Synoden fest. Damit gelang es David wesentliche Missstände, die als Auslöser der Reformationsbewegung gewirkt hatten, zu beseitigen, und wesentliche Neuerungen des Reformkonzils von Trient bereits vorwegzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite verpflichtete die Reformatio Davidi alle Untertanen auf die katholische Glaubenslehre und ließ keine abweichenden Formen mehr zu. Nachdem David zunächst noch gewillt war, den Protestanten im eigenen Herrschaftsgebiet weitgehende Toleranz entgegen zu bringen und sich für ein umfassendes Kirchenkonzil zur Beseitigung der Gegensätze einsetzte, zeigte er sich spätestens nach dem Erlass der Reformatio als heftiger Gegner der in seinen Augen zunehmend radikalisierten Reformationsbewegung und ging gegen Neugläubige hart vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Piero]] war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Mikolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Mikolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Philipp von Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Danadier de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Philipp und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 und dem Tod seines illegitimen Sohnes [[Don Manuel de Sántori|Don Manuel]] im Oktober des Jahres (man hatte versucht, ihn als legitim anerkennen zu lassen) musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es schließlich zur Hochzeit zwischen David und Margarete von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Margarete ihrem Mann bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Sein jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], Statthalter Davids in Portugal, hatte bereits seit längerem darauf gedrängt, von seinem Bruder als Erbe zumindest in einem Teil des Reichs eingesetzt zu werden. In seinem Erlass bestimmte David jedoch entgegen der Hoffnungen Johanns seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] und ihres Mannes [[Philipp von Valier]] zum Präsumptiverben der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Prinz David Filipe 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Philipp von Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den mikolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal dagegen sollte nun Johann der Fromme als König nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
David hatte mehrere ehelich geborene Kinder. Mit seiner ersten Frau Luísa d'Avis: &lt;br /&gt;
* [[Andrés Piero]] (*1515, †1534), [[Prinz von Sarmay]] und [[Herzog von Salua]] ∞ Marie d'Albret&lt;br /&gt;
* Luísa (*1518, †1536) ∞ [[Achim II. von Mikolinien]] &lt;br /&gt;
* [[Johanna I.|Joana]] (*1520, †1578), als ''Johanna I.'' [[Königin von Sagradien]] (1543-1568) ∞ [[Philipp von Valier]]&lt;br /&gt;
* Filipe (*1522, †1523), [[Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
* Isabel Catarina (*/†1525)&lt;br /&gt;
* Piero (*/†1527)&lt;br /&gt;
Außerdem mit seiner zweiten Frau Marguerite de Valois: &lt;br /&gt;
* María (*1538; †1577) ∞ Alessandro Farnese, Herzog von Parma und Piacenza&lt;br /&gt;
* [[Eleonore von Cuentez|Leonor]] (*1539, †1610) ∞ Fürst [[Karl I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* David Alexandre (*/†1540)&lt;br /&gt;
Dazu kommen zahlreiche unehelich geborene Kinder. Von diesen erkannte er als ''natürlichen Sohn'' an: &lt;br /&gt;
* [[Don Manuel de Sántori]] (*1512, †1536)&lt;br /&gt;
* António von Crato (*1531, †1595), Prätendent auf den portugiesischen Thron 1580/81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
David I. starb nach kürzerer Krankheit im Jahr 1543. Die von ihm erlassene Erbteilung wurde relativ problemlos vollzogen. [[Johanna I.]] und [[Philipp von Valier]] wurden gemeinsam als Könige von Sagradien anerkannt, [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], seit 1540 bereits König von Cuentez, folgte David auch als König von Portugal und als Conte von Tulis nach. Mit dem territorialen Zusammenhalt verlor das Reich der Sántori nun auch sein Zentrum, da Johann fortan in Lissabon, Johanna und Philipp in Vierna und danach in Semest residierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Herrschers und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als erste große kulturelle und politische Blütephase Sagradiens in der Neuzeit. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung in der späteren Geschichtswissenschaft nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_I.&amp;diff=38231</id>
		<title>David I.</title>
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		<updated>2017-12-01T10:38:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: /* Krieg um Portugal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:FedericoGonzaga1.jpg|thumb|250px|David I. (Portrait von Tizian)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David I.''' (von Sagradien) (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. [[Herzog von Salua]] [[Herzog von Macedi|und Macedi]] (1534-1543) und Herr der [[Saloanische Lande|Saloanischen Lande]] und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] (1506-1543). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Seine Herrschaftszeit vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und gilt als Auftakt der sagradischen [[Gran'Etá]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
David Alexander Philipp Antoninus von Santori wurde im April 1491 im mikolinischen [[Plato]] geboren. Sein Vater war der [[Sántori]]-Prinz [[Filipe de las Marcas]], Sohn Joán Prudentes und Enkel [[David de Sántori]]s. Seine Mutter [[Catarina de Sántori]] war die älteste Tochter König [[Philipp VI.|Philipps VI.]] von Sagradien und Schwester König [[Philipp VII.|Philipps VII.]], der wenige Monate nach Davids Geburt den Thron bestieg. David war damit ein Enkel [[Philipp VI.|Philipps VI. von Sagradien]] und Urenkel Alfons' V. von Portugal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Davids Vater Filipe mit Philipp VI. und Philipp VII. zerstritten war, wurde David auf Fürsprache seiner Tante Katharina von Habsburg hin am Hof seines Onkels Philipp in Tulis erzogen, wo er eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]] erhielt. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Philipp VII. an den Folgen eines Reitunfalls. Da er kinderlos geblieben war, beanspruchte Davids Vater Filipe de las Marcas für seine Frau Catarina den sagradischen Thron, was von Teilen des sagradischen Hochadels aber zurückgewiesen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Katharina bildete sich daher eine schlagkräftige Opposition. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Piero]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Salua]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. In der entscheidenden Schlacht konnte Piero sich durchsetzen. Seinen zu dieser Zeit noch in Sagradien weilenden Neffen David ließ Piero gefangen nehmen und zusammen mit seiner Tante Katharina von Habsburg, der Witwe Philipps VII., in die Niederlande bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend im Exil und Rückkehr ===&lt;br /&gt;
David wuchs daher in der Folge in Gent auf, wo er vom ansässigen Humanisten [[Geert von Stael]] in die Ausbildung genommen wurde. In Sagradien entbrannte daraufhin ein [[Lilienkriege|Bürgerkrieg]] zwischen König Peter, den sogenannten ''Servetenses'' und den Anhängern Catarinas und Philipps, die von wenigen Adligen um den Grafen [[Carles de Biniar]] unterstützt wurden. Nach dem Tod von Philipp de las Marcas im Jahr 1506 kehrte David im Frühjahr 1507 nach Tulis zurück, um in Nachfolge seines verstorbenen Vaters sein Erbe als [[Conte von Tulis]] anzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es auch zu Versuchen einer Annäherung zwischen den Parteien, die aber zunächst scheiterten. Weil Peter selbst keine legitimen Nachkommen hatte, nahm David als Sohn Katharinas und Enkel [[Jakob III.|Jakobs III.]] eine Schlüsselstellung in den Auseinandersetzungen ein. Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Mikolinien und anschließend mit dem saloanischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Saloanischen Landen. Als Peter 1508 erneut nach Macedi ziehen musste, um dort einen Aufstand niederzuschlagen und seine Herrschaft in Mikolinien zu sichern, kam es zur Einigung der verfeindeten Parteien. Im [[Vertrag von Vérisa]] setzte Peter schließlich seinen Großneffen David als Erben sowohl in Sagradien als auch in Macedi ein und sicherte sich so die Unterstützung der katharinarischen Partei gegen Mikolinien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas um den Grafen von Biniar de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte uneheliche Tochter [[Antonia von Macedi]] festnahmen. David wiederum, der sich heimlich mit Piero in Verbindung gesetzt hatte, drängte auf eine Freilassung Antonias. Als Resultat musste Piero schließlich auf die Krone verzichten und dankte zugunsten Davids ab, der die beiden verfeindeten Linien des Hauses wieder zusammenführen sollte. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Macedi zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Salua“ die mikolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Ausrufung  wurde er im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Damit war er nun nicht nur zum König, sondern auch zum Oberhaupt des aufstrebenden Imperiums der Santori-Familie aufgestiegen. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten [[Carles de Biniar]] zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Biniar erkannte schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzte Biniar zunächst auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg. Es galt daher, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als einzige Kandidatin kam Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. 1511 nahm Sagradien an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teil.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach emanzipierte sich David endlich auch von der Bevormundung durch den Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Die heimliche Hochzeit Biniars mit Königin Katharina führte schließlich zum Bruch zwischen David und seinem Stiefvater. Nachdem diesem vorgeworfen worden war, eigene Ambitionen auf den Thron zu hegen und sich durch die Hochzeit mit Katharina zum König machen zu wollen, wurde er 1512 des Hochverrats angeklagt und schließlich hingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zu seiner Mutter litt darunter nachhaltig. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'' und erkannte sie als rechtmäßige Monarchin an. Auch wehrte er Versuche ab, seine Mutter des Ehebruchs zu beschuldigen. Er verbat ihr aber jede tatsächliche Teilhabe an der Regierung in Sagradien und hielt sie nach 1512 de facto als Gefangene. Erst Katharinas Tod im Jahr 1515 beendete die unklare dynastische Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Luisa d'Avís ===&lt;br /&gt;
Die Suche nach einer geeigneten Gattin endete 1512 mit der Hochzeit Davids I. mit seiner Cousine Luisa d'Avis, der ältesten Tochter von Davids Onkel Manuel I. von Portugal. Die Ehe war vor allem taktischer Natur und sollte die von seiner Großmutter Beatrice d'Avis stammenden Ansprüche Davids auf die portugiesische Krone stärken, sollte die Dynastie Avis aussterben. Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Piero]] ein Sohn und Thronfolger hervor. Mit Luísa (*1518, †1536), [[Johanna I.|Joána María]] (*1520) und Filipe (*1522, †1523) gesellten sich in den Folgejahren noch zwei Töchter und ein Sohn hinzu, der jedoch nur ein Jahr alt wurde. Nach dem Tod Peters I. 1515 erbte der neugeborene Andrés Piero dem [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] gemäß nominell die mikolinischen Besitztümer, sodass Andrés Piero als [[Herzog von Salua]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Mikolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1519 sein illegitimer Vetter [[Don Miquel de Sántori]], danach bis 1529 [[Antonia von Macedi]], und danach sein Schwager [[Joán de Biniar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg um Portugal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Flemish School Portrait of a Gentleman in Armour.jpg|thumb|200px|David I. (Gemälde von [[António Volero]])]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Dom Joãos, des einzigen noch lebenden Sohns Manuels I. von Portugal, im Jahr 1519 wurde der portugiesische Erbfall immer wahrscheinlicher. Als Urenkel Alfons' V. von Portugal und Ehemann Luisas d'Avis, die nun zur Erbin der portugiesischen Krone geworden war, besaß David die besten Aussichten auf eine Nachfolge Manuels. Verhandlungen zwischen beiden, die eine Nachfolgeregelung zugunsten Davids herbeiführen sollten, kamen aber zu keinem offiziellen Abschluss mehr, da Manuel I. schon 1521 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. von Sagradien erhob nun sofort für sich und seine Frau Anspruch auf das Erbe Manuels. Es folgte ein mehrere Jahre dauernder Thronfolgekrieg in Portugal, in dem Sagradien schließlich unter der Führung seines Kommandanten [[Joán de Biniar]] siegen konnte. Im Jahr 1524 war David endgültig als Herrscher in Portugal anerkannt. David war nun zu einem der wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Mikolinien. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt. Bis 1525 blieb er in Portugal und hielt dort Hof, ehe er seinen Schwager [[Joán de Biniar]] als Vizekönig zurückließ. Diesem folgte 1529 [[Alexandro Machiês, Conte de la Cordí]], der wiederum 1532 von Davids illegitimen Sohn [[Don Manuel]] (*1511, ϯ1536) abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg in Portugal hatte hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte. Diese Situation verhinderte auch, dass sich David 1532 gegen die Einverleibung des Herzogtums Bretagne ins Königreich Frankreich wehren konnte. Nach einem kurzen Krieg 1533/34 suchte David den Ausgleich mit Franz I. und einigte sich mit diesem schließlich auf die endgültige Teilung der Bretagne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de la Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David ließ als [[Conte von Tulis]] neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. Nachdem er schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat er sich zudem als Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte standen und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Niccolò Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das später als &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot; bezeichnet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glaube und Religionspolitik ===&lt;br /&gt;
Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur gingen einher mit einer insgesamt aufgeklärten Geisteshaltung und einer gewissen Offenheit in religiösen Dingen. Als Schüler der Humanisten Schiatti und van Stael galt er als Sympathisant der katholischen Reformbewegung des 15. Jahrhunderts. Zumal die verbreitete Kritik an der absoluten Autorität des Papstes kam Davids Interesse an Nicht-Einmischung Roms in inner-sagradische Angelegenheiten entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch suchte er politische Vorteile aus dem Bündnis mit dem Papsttum zu gewinnen. Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Damit legte er einen wichtigen Grundstein in der Ausbildung einer sagradischen Nationalkirche ([[Sagrikanismus]]). Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz anfänglichen Interesses an den Ideen der europäischen Humanisten und auch der frühen evangelischen Reformation sprach sich David deutlich gegen jede Form der &amp;quot;Häresie&amp;quot; aus und bekämpfte den aufkommenden Protestantismus in Sagradien, da er von diesem die dauerhafte Spaltung der Kirche und großes Übel für die Christenheit befürchtete. Zwar zeigte er anfänglich Verständnis für zentrale Anliegen wie die Kritik am Ablasswesen, die schlechte Ausbildung vieler Priester und die Verweltlichung der Kirche, doch lehnte er den Bruch der Protestanten mit der römischen Kirche ab. Mit der [[Reformatio Davidi]] (''Reformatio Sanctissimi Ecclesiae Nationis Sagradicae'') reagierte David 1529 auf die Missstände in der Kirche und die sich abzeichnende Glaubensspaltung in Europa. Darin reformierte er die Seelsorge grundlegend, ging gegen Simonie und Ämterhäufung vor, legte Regeln zur Verbesserung der Priesterausbildung fest und setzte eine stärkere Aufsicht und gegenseitige Kontrolle der Geistlichen durch regelmäßige Visitationen und Synoden fest. Damit gelang es David wesentliche Missstände, die als Auslöser der Reformationsbewegung gewirkt hatten, zu beseitigen, und wesentliche Neuerungen des Reformkonzils von Trient bereits vorwegzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite verpflichtete die Reformatio Davidi alle Untertanen auf die katholische Glaubenslehre und ließ keine abweichenden Formen mehr zu. Nachdem David zunächst noch gewillt war, den Protestanten im eigenen Herrschaftsgebiet weitgehende Toleranz entgegen zu bringen und sich für ein umfassendes Kirchenkonzil zur Beseitigung der Gegensätze einsetzte, zeigte er sich spätestens nach dem Erlass der Reformatio als heftiger Gegner der in seinen Augen zunehmend radikalisierten Reformationsbewegung und ging gegen Neugläubige hart vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Piero]] war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Mikolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Mikolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Philipp von Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Danadier de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Philipp und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 und dem Tod seines illegitimen Sohnes [[Don Manuel de Sántori|Don Manuel]] im Oktober des Jahres (man hatte versucht, ihn als legitim anerkennen zu lassen) musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es schließlich zur Hochzeit zwischen David und Margarete von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Margarete ihrem Mann bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Sein jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], Statthalter Davids in Portugal, hatte bereits seit längerem darauf gedrängt, von seinem Bruder als Erbe zumindest in einem Teil des Reichs eingesetzt zu werden. In seinem Erlass bestimmte David jedoch entgegen der Hoffnungen Johanns seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] und ihres Mannes [[Philipp von Valier]] zum Präsumptiverben der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Prinz David Filipe 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Philipp von Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den mikolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal dagegen sollte nun Johann der Fromme als König nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
David hatte mehrere ehelich geborene Kinder. Mit seiner ersten Frau Luísa d'Avis: &lt;br /&gt;
* [[Andrés Piero]] (*1515, †1534), [[Prinz von Sarmay]] und [[Herzog von Salua]] ∞ Marie d'Albret&lt;br /&gt;
* Luísa (*1518, †1536) ∞ [[Achim II. von Mikolinien]] &lt;br /&gt;
* [[Johanna I.|Joana]] (*1520, †1578), als ''Johanna I.'' [[Königin von Sagradien]] (1543-1568) ∞ [[Philipp von Valier]]&lt;br /&gt;
* Filipe (*1522, †1523), [[Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
* Isabel Catarina (*/†1525)&lt;br /&gt;
* Piero (*/†1527)&lt;br /&gt;
Außerdem mit seiner zweiten Frau Marguerite de Valois: &lt;br /&gt;
* [[Eleonore von Cuentez|Leonor]] (*1538, †1610) ∞ Fürst [[Karl I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* David Alexandre (*/†1540)&lt;br /&gt;
Dazu kommen zahlreiche unehelich geborene Kinder. Von diesen erkannte er als ''natürlichen Sohn'' an: &lt;br /&gt;
* [[Don Manuel de Sántori]] (*1512, †1536)&lt;br /&gt;
* António von Crato (*1531, †1595), Prätendent auf den portugiesischen Thron 1580/81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
David I. starb nach kürzerer Krankheit im Jahr 1543. Die von ihm erlassene Erbteilung wurde relativ problemlos vollzogen. [[Johanna I.]] und [[Philipp von Valier]] wurden gemeinsam als Könige von Sagradien anerkannt, [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], seit 1540 bereits König von Cuentez, folgte David auch als König von Portugal und als Conte von Tulis nach. Mit dem territorialen Zusammenhalt verlor das Reich der Sántori nun auch sein Zentrum, da Johann fortan in Lissabon, Johanna und Philipp in Vierna und danach in Semest residierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Herrschers und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als erste große kulturelle und politische Blütephase Sagradiens in der Neuzeit. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung in der späteren Geschichtswissenschaft nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
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		<title>David I.</title>
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		<updated>2017-12-01T10:37:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: /* Krieg um Portugal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:FedericoGonzaga1.jpg|thumb|250px|David I. (Portrait von Tizian)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David I.''' (von Sagradien) (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. [[Herzog von Salua]] [[Herzog von Macedi|und Macedi]] (1534-1543) und Herr der [[Saloanische Lande|Saloanischen Lande]] und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] (1506-1543). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Seine Herrschaftszeit vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und gilt als Auftakt der sagradischen [[Gran'Etá]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
David Alexander Philipp Antoninus von Santori wurde im April 1491 im mikolinischen [[Plato]] geboren. Sein Vater war der [[Sántori]]-Prinz [[Filipe de las Marcas]], Sohn Joán Prudentes und Enkel [[David de Sántori]]s. Seine Mutter [[Catarina de Sántori]] war die älteste Tochter König [[Philipp VI.|Philipps VI.]] von Sagradien und Schwester König [[Philipp VII.|Philipps VII.]], der wenige Monate nach Davids Geburt den Thron bestieg. David war damit ein Enkel [[Philipp VI.|Philipps VI. von Sagradien]] und Urenkel Alfons' V. von Portugal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Davids Vater Filipe mit Philipp VI. und Philipp VII. zerstritten war, wurde David auf Fürsprache seiner Tante Katharina von Habsburg hin am Hof seines Onkels Philipp in Tulis erzogen, wo er eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]] erhielt. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Philipp VII. an den Folgen eines Reitunfalls. Da er kinderlos geblieben war, beanspruchte Davids Vater Filipe de las Marcas für seine Frau Catarina den sagradischen Thron, was von Teilen des sagradischen Hochadels aber zurückgewiesen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Katharina bildete sich daher eine schlagkräftige Opposition. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Piero]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Salua]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. In der entscheidenden Schlacht konnte Piero sich durchsetzen. Seinen zu dieser Zeit noch in Sagradien weilenden Neffen David ließ Piero gefangen nehmen und zusammen mit seiner Tante Katharina von Habsburg, der Witwe Philipps VII., in die Niederlande bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend im Exil und Rückkehr ===&lt;br /&gt;
David wuchs daher in der Folge in Gent auf, wo er vom ansässigen Humanisten [[Geert von Stael]] in die Ausbildung genommen wurde. In Sagradien entbrannte daraufhin ein [[Lilienkriege|Bürgerkrieg]] zwischen König Peter, den sogenannten ''Servetenses'' und den Anhängern Catarinas und Philipps, die von wenigen Adligen um den Grafen [[Carles de Biniar]] unterstützt wurden. Nach dem Tod von Philipp de las Marcas im Jahr 1506 kehrte David im Frühjahr 1507 nach Tulis zurück, um in Nachfolge seines verstorbenen Vaters sein Erbe als [[Conte von Tulis]] anzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es auch zu Versuchen einer Annäherung zwischen den Parteien, die aber zunächst scheiterten. Weil Peter selbst keine legitimen Nachkommen hatte, nahm David als Sohn Katharinas und Enkel [[Jakob III.|Jakobs III.]] eine Schlüsselstellung in den Auseinandersetzungen ein. Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Mikolinien und anschließend mit dem saloanischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Saloanischen Landen. Als Peter 1508 erneut nach Macedi ziehen musste, um dort einen Aufstand niederzuschlagen und seine Herrschaft in Mikolinien zu sichern, kam es zur Einigung der verfeindeten Parteien. Im [[Vertrag von Vérisa]] setzte Peter schließlich seinen Großneffen David als Erben sowohl in Sagradien als auch in Macedi ein und sicherte sich so die Unterstützung der katharinarischen Partei gegen Mikolinien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas um den Grafen von Biniar de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte uneheliche Tochter [[Antonia von Macedi]] festnahmen. David wiederum, der sich heimlich mit Piero in Verbindung gesetzt hatte, drängte auf eine Freilassung Antonias. Als Resultat musste Piero schließlich auf die Krone verzichten und dankte zugunsten Davids ab, der die beiden verfeindeten Linien des Hauses wieder zusammenführen sollte. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Macedi zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Salua“ die mikolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Ausrufung  wurde er im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Damit war er nun nicht nur zum König, sondern auch zum Oberhaupt des aufstrebenden Imperiums der Santori-Familie aufgestiegen. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten [[Carles de Biniar]] zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Biniar erkannte schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzte Biniar zunächst auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg. Es galt daher, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als einzige Kandidatin kam Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. 1511 nahm Sagradien an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teil.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach emanzipierte sich David endlich auch von der Bevormundung durch den Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Die heimliche Hochzeit Biniars mit Königin Katharina führte schließlich zum Bruch zwischen David und seinem Stiefvater. Nachdem diesem vorgeworfen worden war, eigene Ambitionen auf den Thron zu hegen und sich durch die Hochzeit mit Katharina zum König machen zu wollen, wurde er 1512 des Hochverrats angeklagt und schließlich hingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zu seiner Mutter litt darunter nachhaltig. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'' und erkannte sie als rechtmäßige Monarchin an. Auch wehrte er Versuche ab, seine Mutter des Ehebruchs zu beschuldigen. Er verbat ihr aber jede tatsächliche Teilhabe an der Regierung in Sagradien und hielt sie nach 1512 de facto als Gefangene. Erst Katharinas Tod im Jahr 1515 beendete die unklare dynastische Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Luisa d'Avís ===&lt;br /&gt;
Die Suche nach einer geeigneten Gattin endete 1512 mit der Hochzeit Davids I. mit seiner Cousine Luisa d'Avis, der ältesten Tochter von Davids Onkel Manuel I. von Portugal. Die Ehe war vor allem taktischer Natur und sollte die von seiner Großmutter Beatrice d'Avis stammenden Ansprüche Davids auf die portugiesische Krone stärken, sollte die Dynastie Avis aussterben. Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Piero]] ein Sohn und Thronfolger hervor. Mit Luísa (*1518, †1536), [[Johanna I.|Joána María]] (*1520) und Filipe (*1522, †1523) gesellten sich in den Folgejahren noch zwei Töchter und ein Sohn hinzu, der jedoch nur ein Jahr alt wurde. Nach dem Tod Peters I. 1515 erbte der neugeborene Andrés Piero dem [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] gemäß nominell die mikolinischen Besitztümer, sodass Andrés Piero als [[Herzog von Salua]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Mikolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1519 sein illegitimer Vetter [[Don Miquel de Sántori]], danach bis 1529 [[Antonia von Macedi]], und danach sein Schwager [[Joán de Biniar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg um Portugal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Flemish School Portrait of a Gentleman in Armour.jpg|thumb|200px|David I. (Gemälde von [[António Volero]])]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Dom Joãos, des einzigen noch lebenden Sohns Manuels I. von Portugal, im Jahr 1519 wurde der portugiesische Erbfall immer wahrscheinlicher. Als Urenkel Eduards I. von Portugal und Ehemann Luisas d'Avis, die nun zur Erbin der portugiesischen Krone geworden war, besaß David die besten Aussichten auf eine Nachfolge Manuels. Verhandlungen zwischen beiden, die eine Nachfolgeregelung zugunsten Davids herbeiführen sollten, kamen aber zu keinem offiziellen Abschluss mehr, da Manuel I. schon 1521 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. von Sagradien erhob nun sofort für sich und seine Frau Anspruch auf das Erbe Manuels. Es folgte ein mehrere Jahre dauernder Thronfolgekrieg in Portugal, in dem Sagradien schließlich unter der Führung seines Kommandanten [[Joán de Biniar]] siegen konnte. Im Jahr 1524 war David endgültig als Herrscher in Portugal anerkannt. David war nun zu einem der wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Mikolinien. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt. Bis 1525 blieb er in Portugal und hielt dort Hof, ehe er seinen Schwager [[Joán de Biniar]] als Vizekönig zurückließ. Diesem folgte 1529 [[Alexandro Machiês, Conte de la Cordí]], der wiederum 1532 von Davids illegitimen Sohn [[Don Manuel]] (*1511, ϯ1536) abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg in Portugal hatte hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte. Diese Situation verhinderte auch, dass sich David 1532 gegen die Einverleibung des Herzogtums Bretagne ins Königreich Frankreich wehren konnte. Nach einem kurzen Krieg 1533/34 suchte David den Ausgleich mit Franz I. und einigte sich mit diesem schließlich auf die endgültige Teilung der Bretagne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de la Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David ließ als [[Conte von Tulis]] neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. Nachdem er schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat er sich zudem als Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte standen und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Niccolò Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das später als &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot; bezeichnet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glaube und Religionspolitik ===&lt;br /&gt;
Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur gingen einher mit einer insgesamt aufgeklärten Geisteshaltung und einer gewissen Offenheit in religiösen Dingen. Als Schüler der Humanisten Schiatti und van Stael galt er als Sympathisant der katholischen Reformbewegung des 15. Jahrhunderts. Zumal die verbreitete Kritik an der absoluten Autorität des Papstes kam Davids Interesse an Nicht-Einmischung Roms in inner-sagradische Angelegenheiten entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch suchte er politische Vorteile aus dem Bündnis mit dem Papsttum zu gewinnen. Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Damit legte er einen wichtigen Grundstein in der Ausbildung einer sagradischen Nationalkirche ([[Sagrikanismus]]). Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz anfänglichen Interesses an den Ideen der europäischen Humanisten und auch der frühen evangelischen Reformation sprach sich David deutlich gegen jede Form der &amp;quot;Häresie&amp;quot; aus und bekämpfte den aufkommenden Protestantismus in Sagradien, da er von diesem die dauerhafte Spaltung der Kirche und großes Übel für die Christenheit befürchtete. Zwar zeigte er anfänglich Verständnis für zentrale Anliegen wie die Kritik am Ablasswesen, die schlechte Ausbildung vieler Priester und die Verweltlichung der Kirche, doch lehnte er den Bruch der Protestanten mit der römischen Kirche ab. Mit der [[Reformatio Davidi]] (''Reformatio Sanctissimi Ecclesiae Nationis Sagradicae'') reagierte David 1529 auf die Missstände in der Kirche und die sich abzeichnende Glaubensspaltung in Europa. Darin reformierte er die Seelsorge grundlegend, ging gegen Simonie und Ämterhäufung vor, legte Regeln zur Verbesserung der Priesterausbildung fest und setzte eine stärkere Aufsicht und gegenseitige Kontrolle der Geistlichen durch regelmäßige Visitationen und Synoden fest. Damit gelang es David wesentliche Missstände, die als Auslöser der Reformationsbewegung gewirkt hatten, zu beseitigen, und wesentliche Neuerungen des Reformkonzils von Trient bereits vorwegzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite verpflichtete die Reformatio Davidi alle Untertanen auf die katholische Glaubenslehre und ließ keine abweichenden Formen mehr zu. Nachdem David zunächst noch gewillt war, den Protestanten im eigenen Herrschaftsgebiet weitgehende Toleranz entgegen zu bringen und sich für ein umfassendes Kirchenkonzil zur Beseitigung der Gegensätze einsetzte, zeigte er sich spätestens nach dem Erlass der Reformatio als heftiger Gegner der in seinen Augen zunehmend radikalisierten Reformationsbewegung und ging gegen Neugläubige hart vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Piero]] war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Mikolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Mikolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Philipp von Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Danadier de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Philipp und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 und dem Tod seines illegitimen Sohnes [[Don Manuel de Sántori|Don Manuel]] im Oktober des Jahres (man hatte versucht, ihn als legitim anerkennen zu lassen) musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es schließlich zur Hochzeit zwischen David und Margarete von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Margarete ihrem Mann bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Sein jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], Statthalter Davids in Portugal, hatte bereits seit längerem darauf gedrängt, von seinem Bruder als Erbe zumindest in einem Teil des Reichs eingesetzt zu werden. In seinem Erlass bestimmte David jedoch entgegen der Hoffnungen Johanns seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] und ihres Mannes [[Philipp von Valier]] zum Präsumptiverben der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Prinz David Filipe 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Philipp von Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den mikolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal dagegen sollte nun Johann der Fromme als König nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
David hatte mehrere ehelich geborene Kinder. Mit seiner ersten Frau Luísa d'Avis: &lt;br /&gt;
* [[Andrés Piero]] (*1515, †1534), [[Prinz von Sarmay]] und [[Herzog von Salua]] ∞ Marie d'Albret&lt;br /&gt;
* Luísa (*1518, †1536) ∞ [[Achim II. von Mikolinien]] &lt;br /&gt;
* [[Johanna I.|Joana]] (*1520, †1578), als ''Johanna I.'' [[Königin von Sagradien]] (1543-1568) ∞ [[Philipp von Valier]]&lt;br /&gt;
* Filipe (*1522, †1523), [[Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
* Isabel Catarina (*/†1525)&lt;br /&gt;
* Piero (*/†1527)&lt;br /&gt;
Außerdem mit seiner zweiten Frau Marguerite de Valois: &lt;br /&gt;
* [[Eleonore von Cuentez|Leonor]] (*1538, †1610) ∞ Fürst [[Karl I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* David Alexandre (*/†1540)&lt;br /&gt;
Dazu kommen zahlreiche unehelich geborene Kinder. Von diesen erkannte er als ''natürlichen Sohn'' an: &lt;br /&gt;
* [[Don Manuel de Sántori]] (*1512, †1536)&lt;br /&gt;
* António von Crato (*1531, †1595), Prätendent auf den portugiesischen Thron 1580/81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
David I. starb nach kürzerer Krankheit im Jahr 1543. Die von ihm erlassene Erbteilung wurde relativ problemlos vollzogen. [[Johanna I.]] und [[Philipp von Valier]] wurden gemeinsam als Könige von Sagradien anerkannt, [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], seit 1540 bereits König von Cuentez, folgte David auch als König von Portugal und als Conte von Tulis nach. Mit dem territorialen Zusammenhalt verlor das Reich der Sántori nun auch sein Zentrum, da Johann fortan in Lissabon, Johanna und Philipp in Vierna und danach in Semest residierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Herrschers und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als erste große kulturelle und politische Blütephase Sagradiens in der Neuzeit. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung in der späteren Geschichtswissenschaft nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=David_I.&amp;diff=38229</id>
		<title>David I.</title>
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		<updated>2017-12-01T10:35:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: /* Herkunft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:FedericoGonzaga1.jpg|thumb|250px|David I. (Portrait von Tizian)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''David I.''' (von Sagradien) (*1491; †1543) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1509-1543) und [[König von Portugal|von Portugal]] (1521-1543), außerdem u.a. [[Herzog von Salua]] [[Herzog von Macedi|und Macedi]] (1534-1543) und Herr der [[Saloanische Lande|Saloanischen Lande]] und als ''David II.'' [[Conte von Tulis]] (1506-1543). Er führte das sagradische Renaissance-Königtum zur Hochblüte und herrschte über ein Weltreich. Seine Herrschaftszeit vereinte die sagradische mit der portugiesischen Krone und gilt als Auftakt der sagradischen [[Gran'Etá]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
David Alexander Philipp Antoninus von Santori wurde im April 1491 im mikolinischen [[Plato]] geboren. Sein Vater war der [[Sántori]]-Prinz [[Filipe de las Marcas]], Sohn Joán Prudentes und Enkel [[David de Sántori]]s. Seine Mutter [[Catarina de Sántori]] war die älteste Tochter König [[Philipp VI.|Philipps VI.]] von Sagradien und Schwester König [[Philipp VII.|Philipps VII.]], der wenige Monate nach Davids Geburt den Thron bestieg. David war damit ein Enkel [[Philipp VI.|Philipps VI. von Sagradien]] und Urenkel Alfons' V. von Portugal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Davids Vater Filipe mit Philipp VI. und Philipp VII. zerstritten war, wurde David auf Fürsprache seiner Tante Katharina von Habsburg hin am Hof seines Onkels Philipp in Tulis erzogen, wo er eine umfassende Ausbildung bei dem italienischen Humanisten [[Ercule Schiatti]] erhielt. Im Jahr 1502 starb sein Onkel Philipp VII. an den Folgen eines Reitunfalls. Da er kinderlos geblieben war, beanspruchte Davids Vater Filipe de las Marcas für seine Frau Catarina den sagradischen Thron, was von Teilen des sagradischen Hochadels aber zurückgewiesen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Katharina bildete sich daher eine schlagkräftige Opposition. Katharinas Onkel [[Peter I.|Don Piero]], [[Herzog von Corar]] und seit 1499 [[Herzog von Salua]], vereitelte schließlich die Regierungsübernahme Katharinas, indem er von einem Teil des Adels unterstützt mit einem Heer nach Sagradien zog und den Thron an sich riss. In der entscheidenden Schlacht konnte Piero sich durchsetzen. Seinen zu dieser Zeit noch in Sagradien weilenden Neffen David ließ Piero gefangen nehmen und zusammen mit seiner Tante Katharina von Habsburg, der Witwe Philipps VII., in die Niederlande bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend im Exil und Rückkehr ===&lt;br /&gt;
David wuchs daher in der Folge in Gent auf, wo er vom ansässigen Humanisten [[Geert von Stael]] in die Ausbildung genommen wurde. In Sagradien entbrannte daraufhin ein [[Lilienkriege|Bürgerkrieg]] zwischen König Peter, den sogenannten ''Servetenses'' und den Anhängern Catarinas und Philipps, die von wenigen Adligen um den Grafen [[Carles de Biniar]] unterstützt wurden. Nach dem Tod von Philipp de las Marcas im Jahr 1506 kehrte David im Frühjahr 1507 nach Tulis zurück, um in Nachfolge seines verstorbenen Vaters sein Erbe als [[Conte von Tulis]] anzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kam es auch zu Versuchen einer Annäherung zwischen den Parteien, die aber zunächst scheiterten. Weil Peter selbst keine legitimen Nachkommen hatte, nahm David als Sohn Katharinas und Enkel [[Jakob III.|Jakobs III.]] eine Schlüsselstellung in den Auseinandersetzungen ein. Zusätzlich geschwächt wurde Peter durch Auseinandersetzungen zunächst mit Mikolinien und anschließend mit dem saloanischen Adel und der Bauernschaft um die Herrschaft in den Saloanischen Landen. Als Peter 1508 erneut nach Macedi ziehen musste, um dort einen Aufstand niederzuschlagen und seine Herrschaft in Mikolinien zu sichern, kam es zur Einigung der verfeindeten Parteien. Im [[Vertrag von Vérisa]] setzte Peter schließlich seinen Großneffen David als Erben sowohl in Sagradien als auch in Macedi ein und sicherte sich so die Unterstützung der katharinarischen Partei gegen Mikolinien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit übernahmen die Anhänger Katharinas um den Grafen von Biniar de facto die Kontrolle über Sagradien, indem sie Peters als Regentin eingesetzte uneheliche Tochter [[Antonia von Macedi]] festnahmen. David wiederum, der sich heimlich mit Piero in Verbindung gesetzt hatte, drängte auf eine Freilassung Antonias. Als Resultat musste Piero schließlich auf die Krone verzichten und dankte zugunsten Davids ab, der die beiden verfeindeten Linien des Hauses wieder zusammenführen sollte. Peter selbst betrat Tulis nie mehr und zog sich wenig später nach Macedi zurück, wo er bis 1515 als „Seine königliche Hoheit der Herzog von Salua“ die mikolinischen Besitztümer regierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thronbesteigung und frühe Regierungsjahre ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Ausrufung  wurde er im [[Noyarenser Dom]] zum sagradischen König gekrönt. Damit war er nun nicht nur zum König, sondern auch zum Oberhaupt des aufstrebenden Imperiums der Santori-Familie aufgestiegen. Er machte sogleich seinen engen Vertrauten [[Carles de Biniar]] zu seinem leitenden Minister und übertrug ihm die wesentlichen Staatsgeschäfte. Biniar erkannte schnell, dass Sagradien und das Haus Santori sich mittelfristig nur würden behaupten können, wenn sie ihre Macht in Europa verteidigen konnten. In diesem sich herauskristallisierenden Dreikampf der Häuser Habsburg, Valois und Santori setzte Biniar zunächst auf ein Bündnis mit dem Haus Habsburg. Es galt daher, den König mit einer Habsburgerprinzessin zu verheiraten, jedoch gestaltete sich das schwieriger als angenommen. Als einzige Kandidatin kam Margarete, Tochter Maximilians I. in Frage. Diese jedoch war ganze elf Jahre älter als David und zudem in Verhandlungen mit Philibert II. von Savoyen. Die Verhandlungen zogen sich über mehrere Jahre hin und scheiterten schließlich. 1511 nahm Sagradien an der Heiligen Liga Julius’ II. gegen Ludwig XII. von Frankreich teil.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Danach emanzipierte sich David endlich auch von der Bevormundung durch den Grafen von Biniar und begann zunehmend eigenständig zu handeln. Die heimliche Hochzeit Biniars mit Königin Katharina führte schließlich zum Bruch zwischen David und seinem Stiefvater. Nachdem diesem vorgeworfen worden war, eigene Ambitionen auf den Thron zu hegen und sich durch die Hochzeit mit Katharina zum König machen zu wollen, wurde er 1512 des Hochverrats angeklagt und schließlich hingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis zu seiner Mutter litt darunter nachhaltig. David bezeichnete seine Mutter zwar weiterhin als ''Königin'' und erkannte sie als rechtmäßige Monarchin an. Auch wehrte er Versuche ab, seine Mutter des Ehebruchs zu beschuldigen. Er verbat ihr aber jede tatsächliche Teilhabe an der Regierung in Sagradien und hielt sie nach 1512 de facto als Gefangene. Erst Katharinas Tod im Jahr 1515 beendete die unklare dynastische Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe mit Luisa d'Avís ===&lt;br /&gt;
Die Suche nach einer geeigneten Gattin endete 1512 mit der Hochzeit Davids I. mit seiner Cousine Luisa d'Avis, der ältesten Tochter von Davids Onkel Manuel I. von Portugal. Die Ehe war vor allem taktischer Natur und sollte die von seiner Großmutter Beatrice d'Avis stammenden Ansprüche Davids auf die portugiesische Krone stärken, sollte die Dynastie Avis aussterben. Aus der Ehe mit Luísa ging 1515 mit [[Don Andrés Piero]] ein Sohn und Thronfolger hervor. Mit Luísa (*1518, †1536), [[Johanna I.|Joána María]] (*1520) und Filipe (*1522, †1523) gesellten sich in den Folgejahren noch zwei Töchter und ein Sohn hinzu, der jedoch nur ein Jahr alt wurde. Nach dem Tod Peters I. 1515 erbte der neugeborene Andrés Piero dem [[Vertrag von Alvat|Hausvertrag von Alvat]] gemäß nominell die mikolinischen Besitztümer, sodass Andrés Piero als [[Herzog von Salua]] aufwuchs. Die wahre Herrschaft in Mikolinien führten stattdessen Davids Statthalter aus, bis 1519 sein illegitimer Vetter [[Don Miquel de Sántori]], danach bis 1529 [[Antonia von Macedi]], und danach sein Schwager [[Joán de Biniar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg um Portugal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Flemish School Portrait of a Gentleman in Armour.jpg|thumb|200px|David I. (Gemälde von [[António Volero]])]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Dom Joaos, des einzigen noch lebenden Sohns Manuels I. von Portugal, im Jahr 1519 wurde der portugiesische Erbfall immer wahrscheinlicher. Als Urenkel Eduards I. von Portugal und Ehemann Luisas d'Avis, die nun zur Erbin der portugiesischen Krone geworden war, besaß David die besten Aussichten auf eine Nachfolge Manuels. Verhandlungen zwischen beiden, die eine Nachfolgeregelung zugunsten Davids herbeiführen sollten, kamen aber zu keinem offiziellen Abschluss mehr, da Manuel I. schon 1521 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David I. von Sagradien erhob nun sofort für sich und seine Frau Anspruch auf das Erbe Manuels. Es folgte ein mehrere Jahre dauernder Thronfolgekrieg in Portugal, in dem Sagradien schließlich unter der Führung seines Kommandanten [[Joán de Biniar]] siegen konnte. Im Jahr 1524 war David endgültig als Herrscher in Portugal anerkannt. David war nun zu einem der wichtigsten Monarchen Europas und zum Herrscher über ein aufblühendes Weltreich aufgestiegen. In seiner Hand vereinte er zwei Königskronen, ein sich im Aufbau befindliches System von übersseischen Kolonialbesitzungen in Südamerika und Indien sowie große Territorien in Mikolinien. Jedoch musste er zugestehen, die beiden Reichsteile in Sagradien und Portugal nicht miteinander zu vereinen, sondern lediglich in Personalunion zu regieren. Auch die im Entstehen befindlichen Kolonialgebiete der sagradischen und der portugiesischen Krone blieben nominell getrennt. Bis 1525 blieb er in Portugal und hielt dort Hof, ehe er seinen Schwager [[Joán de Biniar]] als Vizekönig zurückließ. Diesem folgte 1529 [[Alexandro Machiês, Conte de la Cordí]], der wiederum 1532 von Davids illegitimen Sohn [[Don Manuel]] (*1511, ϯ1536) abgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg in Portugal hatte hohe Summen an Geld gekostet, die David trotz der Handelseinnahnen aus den neuen Kolonien nur durch umfassende Finanzreformen sowie durch Anleihen bei seinen Vasallen aufbringen konnte. Diese Situation verhinderte auch, dass sich David 1532 gegen die Einverleibung des Herzogtums Bretagne ins Königreich Frankreich wehren konnte. Nach einem kurzen Krieg 1533/34 suchte David den Ausgleich mit Franz I. und einigte sich mit diesem schließlich auf die endgültige Teilung der Bretagne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagradisch-Portugiesische Union ===&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme der portugiesischen Krone wurde David auch zum Herr über ein aufstrebendes Kolonialreich und zum Dienstherr zahlreicher Seefahrer und Abenteurer. Bereits zuvor hatte sich David darum bemüht, die erfolgreiche Geschichte portugiesischer Seefahrer nachzuahmen und auch für Sagradien und Tulis Entdeckungen und Eroberungen zu fördern. Auch Davids Ehefrau Luísa begeisterte sich seit frühester Kindheit für die großen Entdeckungsfahrten und trat für neue Seefahrten unter sagradischer Flagge ein. Im Auftrag Davids und Luísas starteten die großen sagradischen Seefahrer [[Santo Aziz]], [[Nuno Guavo]], [[Selle Inoza]] und [[Carles Diaz de la Verra]] sowie der Genuese [[Giovanni Caballi]] (Joán Caballes) ihre Entdeckungsfahrten auf den Weltmeeren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als König von Portugal engagierte sich David für den Erwerb von überseeischen Kolonien. 1532 wurde die erste dauerhafte Siedlung in Brasilien gegründet, 1524 wurde auf dem Kongress von Badajoz der portugiesische Anspruch auf Brasilien anerkannt. Der König vergab große Landgebiete in Brasilien als Lehen (donatárias) und förderte so den Aufbau des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mäzenatentum ===&lt;br /&gt;
Doch Davids Hof in [[Tulis]], der [[Palâciu Sántori]], wurde nicht nur zum Ausgangspunkt von Entdeckungsfahrten. Die westsagradische Hafenstadt wurde vielmehr zu einem florierenden Handelszentrum. Der aufstrebende Überseehandel lief in den Folgejahren maßgeblich über Tulis, mehr noch als über Lissabon, und die Stadt häufte großen Reichtum an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
David ließ als [[Conte von Tulis]] neue Prachtbauten in der Stadt errichten und alte Bauwerke erneuern. Nachdem er schon als Knabe mit den Ideen und Idealen des Humanismus konfrontiert worden war, tat er sich zudem als Mäzen und Förderer der neuen Künste der Renaissance hervor, die in Italien schon in so großer Blüte standen und deren Errungenschaften er nun auch in Sagradien fördern wollte. Zahlreiche italienische Künstler wie [[Niccolò Vacheotti]] und [[Donato Celeste]] ließ er nach Tulis kommen und einheimische Talente förderte er durch persönliche Protektion. Tulis wurde zum „Florenz des Westens“, zu einem Zentrum von Handel, Wissenschaft, Kunst und den großen Errungenschaften der Renaissancekultur. Damit legte David den Grundstein für das Aufblühen der sagradischen Kunst und Literatur, das später als &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot; bezeichnet werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glaube und Religionspolitik ===&lt;br /&gt;
Davids Glaube an die Ideale des Humanismus und die Förderung der neuen Ideen in Kunst und Kultur gingen einher mit einer insgesamt aufgeklärten Geisteshaltung und einer gewissen Offenheit in religiösen Dingen. Als Schüler der Humanisten Schiatti und van Stael galt er als Sympathisant der katholischen Reformbewegung des 15. Jahrhunderts. Zumal die verbreitete Kritik an der absoluten Autorität des Papstes kam Davids Interesse an Nicht-Einmischung Roms in inner-sagradische Angelegenheiten entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch suchte er politische Vorteile aus dem Bündnis mit dem Papsttum zu gewinnen. Im Jahr 1518 schloss David mit dem Papst das [[Konkordat von Trient]], das ihm, gegen hohe finanzielle Zuwendungen an das Papsttum, das Recht gab, über die Besetzung aller bedeutender Ämter innerhalb der katholischen Kirche in Sagradien zu entscheiden. Damit legte er einen wichtigen Grundstein in der Ausbildung einer sagradischen Nationalkirche ([[Sagrikanismus]]). Außerdem erreichte er, dass [[Don Piero de Sántori]] als rechtmäßiger Sohn [[Gabriel I. Juvans|Gabriels I. Juvans]] und damit das Haus Santori als legitime Königsdynastie anerkannt wurden. Außerdem sprach der Papst den sagradischen König Gabriel Juvans heilig, auf den die Santori nun ihre Herrschaft zurückführen konnten. Bereits ein Jahr später machte er seinen Onkel [[Kardinal António de Santori|António]], bisher [[Fürst von Perín]], zum Kardinal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz anfänglichen Interesses an den Ideen der europäischen Humanisten und auch der frühen evangelischen Reformation sprach sich David deutlich gegen jede Form der &amp;quot;Häresie&amp;quot; aus und bekämpfte den aufkommenden Protestantismus in Sagradien, da er von diesem die dauerhafte Spaltung der Kirche und großes Übel für die Christenheit befürchtete. Zwar zeigte er anfänglich Verständnis für zentrale Anliegen wie die Kritik am Ablasswesen, die schlechte Ausbildung vieler Priester und die Verweltlichung der Kirche, doch lehnte er den Bruch der Protestanten mit der römischen Kirche ab. Mit der [[Reformatio Davidi]] (''Reformatio Sanctissimi Ecclesiae Nationis Sagradicae'') reagierte David 1529 auf die Missstände in der Kirche und die sich abzeichnende Glaubensspaltung in Europa. Darin reformierte er die Seelsorge grundlegend, ging gegen Simonie und Ämterhäufung vor, legte Regeln zur Verbesserung der Priesterausbildung fest und setzte eine stärkere Aufsicht und gegenseitige Kontrolle der Geistlichen durch regelmäßige Visitationen und Synoden fest. Damit gelang es David wesentliche Missstände, die als Auslöser der Reformationsbewegung gewirkt hatten, zu beseitigen, und wesentliche Neuerungen des Reformkonzils von Trient bereits vorwegzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite verpflichtete die Reformatio Davidi alle Untertanen auf die katholische Glaubenslehre und ließ keine abweichenden Formen mehr zu. Nachdem David zunächst noch gewillt war, den Protestanten im eigenen Herrschaftsgebiet weitgehende Toleranz entgegen zu bringen und sich für ein umfassendes Kirchenkonzil zur Beseitigung der Gegensätze einsetzte, zeigte er sich spätestens nach dem Erlass der Reformatio als heftiger Gegner der in seinen Augen zunehmend radikalisierten Reformationsbewegung und ging gegen Neugläubige hart vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiratspolitik und Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Herrscher über ein Weltreich musste es Davids größtes Anliegen sein, die Herrschaft seiner Nachkommen durch geschickte Heirats- und Bündnispolitik zu sichern. Sein einziger Sohn und Thronfolger [[Don Andrés Piero]] war ein äußerst schwächlicher Junge und war oft krank gewesen. Es musste befürchtet werden, dass er das Erbe seines Vaters nie würde antreten können. Er heiratete 1533 im Alter von achtzehn Jahren die navarresische Prinzessin Marie d'Albret, Tochter von Königin Katharina und ihrem Mann Jean d'Albret, und trat die Herrschaft über seine Herzogtümer in Mikolinien an. Jedoch konnte er kaum eigene Akzente setzen. In der Tat starb er bereits im Jahr 1534, wahrscheinlich an einer angeborenen Herzschwäche. Damit war David erneut ohne männlichen Erben. Die Herrschaft über die Gebiete seines Sohnes in Mikolinien übernahm er wieder selbst, übetrug die Verwaltung aber seinem Neffen [[Philipp von Valier]], Sohn von Davids Bruder [[Danadier de Valier]]. 1535 verheiratete David seine jüngste Tochter [[Johanna I.|Joana María]] (*1520) mit seinem Neffen Philipp und machte ihn zu seinem wichtigsten politischen Schützling. Zwar galt Johanna Maria nun als Erbtochter, doch war ihre Thronfolge als Frau umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher musste David dafür sorgen, dass er einen männlichen Erben in die Welt brachte. Nach dem Tod seiner ersten Frau Luísa im Februar 1536 und dem Tod seines illegitimen Sohnes [[Don Manuel de Sántori|Don Manuel]] im Oktober des Jahres (man hatte versucht, ihn als legitim anerkennen zu lassen) musste David alles dafür tun, einen neuen Erben zu zeugen, er musste also ein zweites mal heiraten. Seine kurzzeitigen Bemühungen um die englische Prinzessin Elisabeth (die spätere Königin) blieben ob des großen Altersunterschieds erfolglos. Im Mai 1537 kam es schließlich zur Hochzeit zwischen David und Margarete von Valois, einer Tochter des französischen Königs Franz I. Die Ehe sollte die seit Anfang der Dreißiger Jahre angespannten Verhältnisse zu Frankreich entschärfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolgefrage ===&lt;br /&gt;
Als Margarete ihrem Mann bis 1539 immernoch keinen Thronfolger geschenkt hatte, entschloss sich David, die Thronfolger in einem testamentarischen [[Pragmatische Sanktion Davids I.|Sukzessionserlass]] zu regeln. Sein jüngerer Bruder [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], Statthalter Davids in Portugal, hatte bereits seit längerem darauf gedrängt, von seinem Bruder als Erbe zumindest in einem Teil des Reichs eingesetzt zu werden. In seinem Erlass bestimmte David jedoch entgegen der Hoffnungen Johanns seinen eben geborenen Enkel David Filipe, den ältesten Sohn seiner Tochter [[Johanna I.|Johanna]] und ihres Mannes [[Philipp von Valier]] zum Präsumptiverben der Krone. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Prinz David Filipe 1540 starb, wurden Johanna und ihr Ehemann Philipp von Valier selbst zum Erbpaar in Sagradien und den mikolinischen Gebieten bestimmt. In Portugal dagegen sollte nun Johann der Fromme als König nachfolgen und das Reich Davids I. damit wieder geteilt werden. Mit seiner Erbregelung hoffte David die Differenzen mit seinen Brüdern ausgeräumt und die Thronfolge des Hauses Sántori auch in Portugal gesichert werden, wo man eine Frau auf dem Thron nicht akzeptierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
David hatte mehrere ehelich geborene Kinder. Mit seiner ersten Frau Luísa d'Avis: &lt;br /&gt;
* [[Andrés Piero]] (*1515, †1534), [[Prinz von Sarmay]] und [[Herzog von Salua]] ∞ Marie d'Albret&lt;br /&gt;
* Luísa (*1518, †1536) ∞ [[Achim II. von Mikolinien]] &lt;br /&gt;
* [[Johanna I.|Joana]] (*1520, †1578), als ''Johanna I.'' [[Königin von Sagradien]] (1543-1568) ∞ [[Philipp von Valier]]&lt;br /&gt;
* Filipe (*1522, †1523), [[Herzog von Sesin]]&lt;br /&gt;
* Isabel Catarina (*/†1525)&lt;br /&gt;
* Piero (*/†1527)&lt;br /&gt;
Außerdem mit seiner zweiten Frau Marguerite de Valois: &lt;br /&gt;
* [[Eleonore von Cuentez|Leonor]] (*1538, †1610) ∞ Fürst [[Karl I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
* David Alexandre (*/†1540)&lt;br /&gt;
Dazu kommen zahlreiche unehelich geborene Kinder. Von diesen erkannte er als ''natürlichen Sohn'' an: &lt;br /&gt;
* [[Don Manuel de Sántori]] (*1512, †1536)&lt;br /&gt;
* António von Crato (*1531, †1595), Prätendent auf den portugiesischen Thron 1580/81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
David I. starb nach kürzerer Krankheit im Jahr 1543. Die von ihm erlassene Erbteilung wurde relativ problemlos vollzogen. [[Johanna I.]] und [[Philipp von Valier]] wurden gemeinsam als Könige von Sagradien anerkannt, [[Johann III. von Portugal|Johann der Fromme]], seit 1540 bereits König von Cuentez, folgte David auch als König von Portugal und als Conte von Tulis nach. Mit dem territorialen Zusammenhalt verlor das Reich der Sántori nun auch sein Zentrum, da Johann fortan in Lissabon, Johanna und Philipp in Vierna und danach in Semest residierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
David I. gilt im Andenken der Sagradier als Inbegriff des Renaissance-Herrschers und als König, unter dem die Bedeutung Sagradiens in der Welt einen Höhepunkt erreichte. Das Zeitalter Davids gilt als erste große kulturelle und politische Blütephase Sagradiens in der Neuzeit. Mit David begann nicht nur das &amp;quot;[[Gran'Etá|Große Zeitalter]]&amp;quot; der sagradischen Kunst und Literatur, unter seiner Herrschaft erreichte Sagradien auch den Höhepunkt seiner politischen Macht in Europa und gehörte damit für fast ein halbes Jahrhundert zu den absoluten Weltmächten. In der sagradischen Geschichtsschreibung des 19. Jahrhundets wurde er daher häufig als ''David der Große'' bezeichnet, auch wenn sich diese Bezeichnung in der späteren Geschichtswissenschaft nicht durchgesetzt hat. Dennoch sprechen die Sagradier von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auch von der &amp;quot;Era Davidêsa&amp;quot; und der Begriff &amp;quot;[[Impêriu Davidês]]&amp;quot; ist zum Synonym für sagradische Großmachtträume geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Conte von Tulis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Heinrich_I._von_Portugal&amp;diff=38228</id>
		<title>Heinrich I. von Portugal</title>
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		<updated>2017-12-01T10:33:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Heinrich von Sántori''' (sagr. ''Don Enrico'', port.: ''Dom Henrique'') (*1507; †1580), genannt ''„der Kardinalkönig“'' (port.: ''Cardeal Dom Henrique''), war als ''Heinrich I.'' neunzehnter König von Portugal (1578-1580). Er war der vierte und letzte portugiesische Herrscher aus dem [[Haus Santori]] und folgte seinem Großneffen [[Sebastian I.]] nach, für den er von 1562 bis 1568 die Regentschaft innegehabt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Don Enrìc António de Sántori war der jüngste Sohn von Königin [[Katharina von Sagradien]]. &lt;br /&gt;
Seine älteren Brüder waren [[David I.]] von Sagradien und Portugal, [[Philipp von Valier]] und [[Johann III. von Portugal]]. Katharinas Ehemann [[Filipe de las Marcas]] war wenige Monate vor Heinrichs Geburt gestorben, weswegen vermutet wurde, dass Heinrich das Kind einer außerehelichen Affäre Katharinas mit ihrem Vertrauten und späteren Ehemann [[Carles de Biniar]] war. Jedoch wurde er später von seinem Bruder [[David I.]] als legitimer Sohn Philipps und Katharinas anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn als jüngstes Kind der königlichen Familie war von Beginn an die geistliche Laufbahn vorgesehen. Nachdem David I. 1521 portugiesischer König geworden war, machte er den jungen Bruder Heinrich zum Prior von Coimbra und danach mit erst 19 Jahren zum Erzbischof von Braga, ehe er 1545 Erzbischof von Évora wurde. 1557 folgte er als Abt der Königlichen Abtei von Alcobaça und wurde 1564 schließlich Erzbischof von Lissabon und Primas von Portugal. Als solcher war er der erste nicht im Land geborene. Bereits 1539 war er zum Generalinquisitor ernannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Bruders [[David I.]] 1543 wurde sein Bruder Johann als [[Johann III. von Portugal|Johann III.]] König von Portugal. Heinrich, der den Großteil seines Lebens in dem Land verbracht hatte, wurde nun Kardinal und 1561 päpstlicher Legat. Als Johann 1557 starb, war dessen Enkel und Nachfolger [[Sebastian I. von Cuentez|Sebastian]] gerade drei Jahre alt. Heinrich führte deshalb nach dem Tod von Sebastians Mutter von 1562 bis 1568 für seinen Großneffen die Regentschaft. Nachdem Sebastian 1578 ehe- und kinderlos in der [[Schlacht von Alcácer-Quibir]] gefallen war, bestieg Heinrich als letzter männlicher Angehöriger des Hauses Santori in Portugal selbst den portugiesischen Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Heinrichs Tod 1580 fiel Portugal an Spanien und errang erst 60 Jahre später unter König Johann IV. wieder seine Unabhängigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Portugal]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Joán dels Vigues, Conte de Biniar</title>
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		<updated>2017-11-30T23:03:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Joán António de las Vegas i Sancristo, Conte de Biniar''' (*1489, †1554) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Feldherr, Staatsmann, [[Graf von Biniar]] und [[Herzog von Bordez]] (1513-1554). Als Sohn von [[Carles de Biniar]] und enger Vertrauter König [[David I.|Davids I.]] war er unter anderem Feldherr im Krieg um Portugal (1521-1524), [[Vizekönig von Portugal]] (1525-1529) sowie Statthalter Davids in den [[Saloanischen Landen]] (1529-1536). Er gilt als einer der herausragenden militärischen und diplomatischen Diener der sagradischen Krone im 16. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herkunft und Jugend ====&lt;br /&gt;
Joán António de las Vegas war der Sohn von Graf [[Carles de Biniar]] und dessen erster Frau Isabel de Sancristo, einer Vertreterin der illegitimen Linie Sántori-Sancristo des sagradischen Königshauses. Seine ersten Lebensjahre verbrachte er gemeinsam mit [[David I.|Prinz David von Sántori]] am Hof des sagradischen Königs [[Philipp VII.]] und genoss dieselbe Ausbildung wie der Prinz. In den sogenannten Lilienkriegen um das Erbe Philipps VII. stand Joáns Vater auf Seite der legitimen Königin [[Katharina I.]] und unterstützte diese in ihrem Kampf gegen [[Peter von Sagradien]]. Spätestens seit 1507 unterhielt die Titularkönigin eine Affäre mit ihrem Günstling Carles von Biniar, 1510 kam es zur heimlichen Hochzeit der beiden, womit Joán und David Stiefbrüder wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Abdankung Peters von Sagradien im Jahr 1509 wurde Katharinas Sohn [[David I.|David]] neuer König und Joáns Vater [[Carles de Biniar]] stieg zum leitenden Minister auf. Auch der junge Joán António trat nun in den Dienst seines Jugendfreundes und nunmaligen Königs. Eine ernste Belastung erfuhr diese Beziehung 1512 nach der sogannten ''Biniar-Affäre'', die den Grafen stürzte und ihn des Hochverrats gegen den König beschuldigte. Trotz einem Vater-Sohn-ähnlichen Verhältnis zwischen Carles de Biniar und dem König und trotz dessen Freundschaft mit Carles' Sohn Joán António ließ David seinen Stiefvater zunächst verhaften und anschließend hinrichten. Dennoch blieb Joán António, der zeitweise selbst um sein Leben fürchten musste, im Dienst des Königs und wurde für seine Treue wenig später mit der Hand von Davids Schwester Eleonore von Sagradien belohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Statthalterschaften ====&lt;br /&gt;
Für seinen Stiefbruder und Schwager zog Joán António in mehrere Kriege und war nach dem Tod Manuels I. von Portugal 1521 als Generalleutnant der sagradischen Truppen an der Invasion Portugals durch sagradische Truppen beteiligt, die für David I. den verwaisten portugiesischen Thron erobern sollte. Nach der erfolgreichen Inbesitznahme Portugals wurde Joán António schließlich 1525 zum [[Vizekönig von Portugal|Vizekönig Davids in Portugal]] berufen. Dieses Amt übte er bis 1529 aus, ehe er anstelle von Davids minderjährigem Sohn [[Don Andrés Piero]] zum Statthalter in den [[Saloanischen Landen]] bestellt wurde. Auch nachdem Andrés Piero für mündig erklärt worden war und die Regentschaft in seinen Herzogtümern selbst übernahm, blieb Joán de Biniar zunächst als Berater in Macedi, ehe er nach dem Tod Andrés Pieros 1534 erneut das Amt übernahm.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Minister ====&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Sagradien 1536 wurde Joán de Biniar Mitglied des königlichen Rates und einer der wichtigsten Minister des Königs. In dieser Funktion verblieb er auch unter Davids Nachfolgerinn [[Johanna I.]] bis zu seinem eigenen Tod im Jahr 1554.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herzog von Ostino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Feldherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Statthalter der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Vizekönig von Portugal]]&lt;/div&gt;</summary>
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	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Liste_der_Leitenden_Minister_und_Kronkanzler_des_K%C3%B6nigreichs_Sagradien&amp;diff=38226</id>
		<title>Liste der Leitenden Minister und Kronkanzler des Königreichs Sagradien</title>
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		<updated>2017-11-30T23:01:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:5%&amp;quot;|Amtsbeginn&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:5%&amp;quot;|Amtsende&lt;br /&gt;
| &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#ffffff&amp;quot;&amp;gt; . &amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:40%&amp;quot;|Amtsinhaber&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot;|Partei&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:10%&amp;quot;|Kabinett&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;12&amp;quot; | Leitende Minister&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Carles de las Vegas, Conte de Biniar]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|153x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|15xx&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán de las Vegas, Conte de Biniar]] &lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Jacquel Conte de Nerval]] &lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán María de Belavís]] &lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán-Batista de Bernabêu]] &lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Ernesto de Gilán]] &lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán-Batista de Bernabêu]] &lt;br /&gt;
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| [[Santiago de Corvón Conte de Casterley]] &lt;br /&gt;
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| [[Carles de Granval]] &lt;br /&gt;
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| [[Santiago de Corvón Conte de Casterley]] &lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Generaldelegation der Stände&lt;br /&gt;
* [[Joseph August von Sesin]], ''de facto''&lt;br /&gt;
* [[Luis Ambrôsio de Bonavilla]], ''de facto''&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Generalvikar der Stände''&lt;br /&gt;
* ''Sekretär von [[Joseph-August von Sesin]]''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1748&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1753&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Regentschaftsrat&lt;br /&gt;
* [[Jâcque de Godolfín]], ''de facto'' &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;''Leitendes Mitglied im Regentschaftsrat''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1756&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| Staatsrat der Generalstände&lt;br /&gt;
* [[Olivério de Campas]], ''de facto'' &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;''Vorsitzender des Staatsrats der Generalstände''&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1756&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1757&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Francisco de Montxerent]] &lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Alphonse de Calogny]] &lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Jean-Antoine de Nivelli]] &lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Frédéric de Calzac]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1798&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|180x&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[León António de Vequia]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1807&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Joán Batista Colón Marquês de Lima]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Alexandre Lacomb]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EEEEFF&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;12&amp;quot; | Premierminister und Kronkanzler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1825&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|182x&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFFFFF&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Bernardo Conte de Dirán]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Conservador|Conservador]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Kabinett Dirán|Dirán]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1829&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|183x&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFFFFF&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Luis-Piero Abat de Francovil]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Conservador|Conservador]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Kabinett Francovil|Francovil]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1842&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1848&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFFFFF&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Fernando Conte de Lesta]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Conservador|Conservador]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Kabinett Lesta|Lesta]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|185x&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Domênco de Gaspart]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Kabinett Gaspart|Gaspart]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|185x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1855&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #DDDDDD&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Márcio Verra-Losa]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|parteilos&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Kabinett Verra-Losa|Verra-Losa]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1855&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1857&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #44aaee&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Jacquel de Montevil]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Kabinett Montevil|Montevil]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| [[Jacquel de Montevil]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Liberal|Liberal]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Kabinett Montevil|Montevil]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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! style=&amp;quot;background-color: #FFFFFF&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Olivério Joán Duca de Tesqué]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Conservador|Conservador]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Kabinett Olivério de Tesqué|Tesqué]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|188x&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1889&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFFFFF&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[José-Luis de Planxet]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Conservador|Conservador]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Kabinett Planxet|Planxet]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=EEEEEE&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1889&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1891&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color: #FFFFFF&amp;quot; | &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| [[Gustavo Conte de Montxerent]] &lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Partíu Conservador|Conservador]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;[[Kabinett Montxerent|Montxerent]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_VII.&amp;diff=38225</id>
		<title>Gabriel VII.</title>
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		<updated>2017-11-30T22:54:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: /* Ehe und Nachkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:PhilippWilhelmPfalz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel VII.''' (''Gabriel António'') (*1637; †1698) war [[König von Sagradien]] (1651-1698) sowie bis 1669 Herr der [[Saloanischen Lande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Regentschaft Katharinas von Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Gabriel Anton Philipp Michael von Sagradien wurde 1637 als ältester Sohn und zweites Kind von König [[Gabriel VI.]] von Sagradien und dessen zweiter Ehefrau [[Katharina von Mikolinien]] in [[Novil]] geboren. Als [[Prinz von Sarmay]] zum sagradischen Thronfolger erzogen, bestieg er nach dem Tod seines Vaters 1651 im Alter von erst 14 Jahren den sagradischen Thron und stand damit bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr unter der Regentschaft seiner Mutter Katharina von Mikolinien. Diese versuchte zunächst, eine eigene pro-mikolinische Politik zu steuern, geriet aber schnell in die Schusslinie verschiedener Machtklüngel am Hof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des [[Joán-Francès de Giraudo, Duca de Óstino|Herzogs von Ostino]], 1653 die Macht zu erlangen, führte zu seiner Verhaftung und Lehnsenthebung und zur weitgehenden Entmachtung Katharinas, die 1654 der Ernennung [[Kardinal Bernabêu]]s zum Ersten Minister zustimmen musste und damit faktisch ihre gesamte Macht an ihn abgab. Kurze Zeit später wurde Gabriel für mündig erklärt und übernahm selbst die Regentschaft, beließ Bernabêu als starken Mann am Hof aber zunächst in Amt und Würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik unter Führung des Kardinals Bernabêu ===&lt;br /&gt;
Bernabêu fuhr eine Linie der Konfrontation mit Mikolinien, die 1657 mit zum Ausbruch des [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Kriegs]] gegen das Nachbarland führte. Der Krieg um den Besitz [[Golen]]s und die Vorherrschaft im [[Blaumeerraum]] dauerte insgesamt 12 Jahre und gestaltete sich voller Wendungen. Der Erfolgsphase für Sagradien folgte seit 1664 eine Reihe von Niederlagen, infolge derer Bernabêu 1665 einen für Sagradien relativ günstigen Waffenstillstand aushandelte und Friedensverhandlungen eröffnete. Infolge einer Hofintrige der radikalen Kriegspartei musste Bernabêu 1667 zurücktreten. Sein Nachfolger als leitender Minister [[Ernesto Graf Gilán]] begann 1668 einen Seekrieg gegen Spanien und nahm zeitgleich die Konfrontation mit Mikolinien wieder auf. Beide Waffengänge blieben ohne Erfolg. Während der Status Quo in Mikolinien weitgehend gewahrt wurde, endete der Seekrieg gegen Spanien in einem Debakel für Sagradien, das schließlich die Friendesverhandlungen mit Mikolinien wieder aufnahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ins Amt zurückgekehrte Bernabêu schloss 1669 schließlich mit Mikolinien den [[Friede von Villágua]], in dem Bernabêu Golen für die sagradische Krone sichern konnte. Mikolinien musste endgültig die Souveränität der [[Saloanischen Lande]] im Süden der mikolinischen Halbinsel anerkennen. Der andauernde erfolglose Krieg gegen Spanien wurde 1670 im [[Friede von Bilbao]] beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Außenpolitik der Regierung Bernabêu eine eher gemischte Bilanz aufweist, konnte Bernabêu im Inneren Erfolge erzielen. Es gelang dem geschickten Politiker, durch die Einführung des so genannten Deputativsystems die Macht der Krone zu stärken, indem es dem König nun zustand, Adelige für bestimmte Zeit an seinen Hof zu beordern und ihre Amtsgeschäfte in den Provinzen durch königliche Deputierte ausüben zu lassen. Außerdem föderte er Kultur und Handel (endgültige Durchsetzung des Merkantilismus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König widmete sich in erster Linie einer höfischen Repräsentation, die dem Vorbild des französischen Absolutismus Ludwigs XIV. nacheiferte und ihr in wenig nachstand. 1656 heiratete Gabriel Louise von Savoyen, die ihm im Jahr 1657 mit dem Infanten [[Gabriel Augusto]] den erhofften Thronfolger schenkte, der sofort zum [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das persönliche Regiment Gabriels VII. ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Bernabêus 1675 übernahm Gabriel VII. schließlich allein das Regiment und führte die Politik seines Ministers fort, jedoch verfügte er weder über das finanzpolitische noch über das diplomatische Talent des Kardinals. Allein der Prunk am Hof und die ehrgeizigen Bauprojekte des Königs an seiner Sommerresidenz in Bernabêu ruinierten den Staatshaushalt und legten den Grundstein für die Finanzkrise, die Sagradien später in Aufstände und Bürgerkrieg führen sollten. In dieser Phase kam es auch immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem König und dem Adel, der vom absolutistischen Machtanspruch der Krone seine Unabhängigkeit und seine Macht gefährdet sah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch orientierte sich der König nach dem Frieden von Villágua von der früheren anti-spanischen Politik weg und war von 1688 bis 1692 am Pfälzischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich beteiligt, vornehmlich weil man sich Hoffungen auf Gebietsgewinne in der Bretagne machte. Mit dem Separatfrieden von Nantes 1692, der Sagradien einige wenige Gebietsgewinne in der Bretagne sicherte, schied Sagradien aber aus der Grande Alliance gegen Ludwig XIV. aus und erklärte sich fortan für neutral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Erbe ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. starb 1698 im Alter von 61 Jahren. Seinen 1695 verstorbenen Sohn [[Gabriel Augusto]] überlebte er damit um drei Jahre, sodass ihm sein Enkel Luis Danadier Gabriel als [[Danadier II.]] auf den Thron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. war dreimal verheiratet. Aus der 1656 geschlossenen Ehe mit Luise Emmanuela von Savoyen (*1638; †1663)  gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* [[Gabriel Augusto]], [[Fürst von Sarmay]] (*1657; †1695) &lt;br /&gt;
* Eleonore (*1658) ∞ [[Ludwig Philipp III. Herzog von Sessin]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Herzog von Viça]] (*1661; †1672)&lt;br /&gt;
* Teresa (*1662; †1663)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Gabriel in zweiter Ehe seine Cousine [[Isabella von Cuentez]] (*1646; *1672) , Tochter von [[Joseph Manuel Erbprinz von Cuentez]] und Prinzessin [[Isabel de Sántori]] und Schwester von Fürst [[Johann II. von Cuentez]]. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* Maria (*1667) ∞ [[Johann Albert von Mikolinien, Herzog von Kont]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Philipp, Kardinal von Sagradien]] (*1669)&lt;br /&gt;
* Johanna (*1671) ∞ [[Ludwig Philipp II. von Macedi|Ludwig Philipp II.]], [[Großherzog von Macedi]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der 1674 geschlossenen Ehe mit [[Eleonore von Cuentez, Königin von Sagradien|Eleonore von Cuentez]] (*1655; 1678), Tochter [[Manuel I. von Cuentez|Manuels I. von Cuentez]], gingen keine Kinder hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hatte Gabriel VII. mehrere uneheliche Kinder, darunter: &lt;br /&gt;
* [[Joán de Blâs|Johann]], Graf von Blâs, Bischof von Novil&lt;br /&gt;
* [[Josemaría Conte de La Franca|Joseph Maria]], Graf von La Franca, Begründer der Linie ''Sántori-La Franca''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_VII.&amp;diff=38224</id>
		<title>Gabriel VII.</title>
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		<updated>2017-11-30T22:53:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: /* Ehe und Nachkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:PhilippWilhelmPfalz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel VII.''' (''Gabriel António'') (*1637; †1698) war [[König von Sagradien]] (1651-1698) sowie bis 1669 Herr der [[Saloanischen Lande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Regentschaft Katharinas von Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Gabriel Anton Philipp Michael von Sagradien wurde 1637 als ältester Sohn und zweites Kind von König [[Gabriel VI.]] von Sagradien und dessen zweiter Ehefrau [[Katharina von Mikolinien]] in [[Novil]] geboren. Als [[Prinz von Sarmay]] zum sagradischen Thronfolger erzogen, bestieg er nach dem Tod seines Vaters 1651 im Alter von erst 14 Jahren den sagradischen Thron und stand damit bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr unter der Regentschaft seiner Mutter Katharina von Mikolinien. Diese versuchte zunächst, eine eigene pro-mikolinische Politik zu steuern, geriet aber schnell in die Schusslinie verschiedener Machtklüngel am Hof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des [[Joán-Francès de Giraudo, Duca de Óstino|Herzogs von Ostino]], 1653 die Macht zu erlangen, führte zu seiner Verhaftung und Lehnsenthebung und zur weitgehenden Entmachtung Katharinas, die 1654 der Ernennung [[Kardinal Bernabêu]]s zum Ersten Minister zustimmen musste und damit faktisch ihre gesamte Macht an ihn abgab. Kurze Zeit später wurde Gabriel für mündig erklärt und übernahm selbst die Regentschaft, beließ Bernabêu als starken Mann am Hof aber zunächst in Amt und Würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik unter Führung des Kardinals Bernabêu ===&lt;br /&gt;
Bernabêu fuhr eine Linie der Konfrontation mit Mikolinien, die 1657 mit zum Ausbruch des [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Kriegs]] gegen das Nachbarland führte. Der Krieg um den Besitz [[Golen]]s und die Vorherrschaft im [[Blaumeerraum]] dauerte insgesamt 12 Jahre und gestaltete sich voller Wendungen. Der Erfolgsphase für Sagradien folgte seit 1664 eine Reihe von Niederlagen, infolge derer Bernabêu 1665 einen für Sagradien relativ günstigen Waffenstillstand aushandelte und Friedensverhandlungen eröffnete. Infolge einer Hofintrige der radikalen Kriegspartei musste Bernabêu 1667 zurücktreten. Sein Nachfolger als leitender Minister [[Ernesto Graf Gilán]] begann 1668 einen Seekrieg gegen Spanien und nahm zeitgleich die Konfrontation mit Mikolinien wieder auf. Beide Waffengänge blieben ohne Erfolg. Während der Status Quo in Mikolinien weitgehend gewahrt wurde, endete der Seekrieg gegen Spanien in einem Debakel für Sagradien, das schließlich die Friendesverhandlungen mit Mikolinien wieder aufnahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ins Amt zurückgekehrte Bernabêu schloss 1669 schließlich mit Mikolinien den [[Friede von Villágua]], in dem Bernabêu Golen für die sagradische Krone sichern konnte. Mikolinien musste endgültig die Souveränität der [[Saloanischen Lande]] im Süden der mikolinischen Halbinsel anerkennen. Der andauernde erfolglose Krieg gegen Spanien wurde 1670 im [[Friede von Bilbao]] beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Außenpolitik der Regierung Bernabêu eine eher gemischte Bilanz aufweist, konnte Bernabêu im Inneren Erfolge erzielen. Es gelang dem geschickten Politiker, durch die Einführung des so genannten Deputativsystems die Macht der Krone zu stärken, indem es dem König nun zustand, Adelige für bestimmte Zeit an seinen Hof zu beordern und ihre Amtsgeschäfte in den Provinzen durch königliche Deputierte ausüben zu lassen. Außerdem föderte er Kultur und Handel (endgültige Durchsetzung des Merkantilismus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König widmete sich in erster Linie einer höfischen Repräsentation, die dem Vorbild des französischen Absolutismus Ludwigs XIV. nacheiferte und ihr in wenig nachstand. 1656 heiratete Gabriel Louise von Savoyen, die ihm im Jahr 1657 mit dem Infanten [[Gabriel Augusto]] den erhofften Thronfolger schenkte, der sofort zum [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das persönliche Regiment Gabriels VII. ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Bernabêus 1675 übernahm Gabriel VII. schließlich allein das Regiment und führte die Politik seines Ministers fort, jedoch verfügte er weder über das finanzpolitische noch über das diplomatische Talent des Kardinals. Allein der Prunk am Hof und die ehrgeizigen Bauprojekte des Königs an seiner Sommerresidenz in Bernabêu ruinierten den Staatshaushalt und legten den Grundstein für die Finanzkrise, die Sagradien später in Aufstände und Bürgerkrieg führen sollten. In dieser Phase kam es auch immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem König und dem Adel, der vom absolutistischen Machtanspruch der Krone seine Unabhängigkeit und seine Macht gefährdet sah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch orientierte sich der König nach dem Frieden von Villágua von der früheren anti-spanischen Politik weg und war von 1688 bis 1692 am Pfälzischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich beteiligt, vornehmlich weil man sich Hoffungen auf Gebietsgewinne in der Bretagne machte. Mit dem Separatfrieden von Nantes 1692, der Sagradien einige wenige Gebietsgewinne in der Bretagne sicherte, schied Sagradien aber aus der Grande Alliance gegen Ludwig XIV. aus und erklärte sich fortan für neutral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Erbe ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. starb 1698 im Alter von 61 Jahren. Seinen 1695 verstorbenen Sohn [[Gabriel Augusto]] überlebte er damit um drei Jahre, sodass ihm sein Enkel Luis Danadier Gabriel als [[Danadier II.]] auf den Thron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. war dreimal verheiratet. Aus der 1656 geschlossenen Ehe mit Luise Emmanuela von Savoyen (*1638; †1663)  gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* [[Gabriel Augusto]], [[Fürst von Sarmay]] (*1657; †1695) &lt;br /&gt;
* Eleonore (*1658) ∞ [[Ludwig Philipp III. Herzog von Sessin]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Herzog von Viça]] (*1661; †1672)&lt;br /&gt;
* Teresa (*1662; †1663)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Gabriel in zweiter Ehe seine Cousine [[Isabella von Cuentez]] (*1646; *1672) , Tochter von [[Joseph Manuel Erbprinz von Cuentez]] und Prinzessin [[Isabel de Sántori]] und Schwester von Fürst [[Johann II. von Cuentez]]. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* Maria (*1667) ∞ [[Johann Albert von Mikolinien, Herzog von Kont]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Philipp, Kardinal von Sagradien]] (*1669)&lt;br /&gt;
* Johanna (*1671) ∞ [[Ludwig Philipp II. von Macedi|Ludwig Philipp II.]], [[Großherzog von Macedi]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der 1674 geschlossenen Ehe mit [[Eleonore von Cuentez, Königin von Sagradien|Eleonore von Cuentez]] (*1655; 1678), Tochter [[Manuel I. von Cuentez|Manuels I. von Cuentez]], gingen keine Kinder hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hatte Gabriel VII. mehrere uneheliche Kinder, darunter: &lt;br /&gt;
* [[Joán de Blâs]], Graf von Blâs, Bischof von Novil&lt;br /&gt;
* [[Josemaría Conte de La Franca]], Begründer der Linie ''Sántori-La Franca''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_VII.&amp;diff=38223</id>
		<title>Gabriel VII.</title>
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		<updated>2017-11-30T22:49:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: /* Ehe und Nachkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:PhilippWilhelmPfalz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel VII.''' (''Gabriel António'') (*1637; †1698) war [[König von Sagradien]] (1651-1698) sowie bis 1669 Herr der [[Saloanischen Lande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Regentschaft Katharinas von Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Gabriel Anton Philipp Michael von Sagradien wurde 1637 als ältester Sohn und zweites Kind von König [[Gabriel VI.]] von Sagradien und dessen zweiter Ehefrau [[Katharina von Mikolinien]] in [[Novil]] geboren. Als [[Prinz von Sarmay]] zum sagradischen Thronfolger erzogen, bestieg er nach dem Tod seines Vaters 1651 im Alter von erst 14 Jahren den sagradischen Thron und stand damit bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr unter der Regentschaft seiner Mutter Katharina von Mikolinien. Diese versuchte zunächst, eine eigene pro-mikolinische Politik zu steuern, geriet aber schnell in die Schusslinie verschiedener Machtklüngel am Hof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des [[Joán-Francès de Giraudo, Duca de Óstino|Herzogs von Ostino]], 1653 die Macht zu erlangen, führte zu seiner Verhaftung und Lehnsenthebung und zur weitgehenden Entmachtung Katharinas, die 1654 der Ernennung [[Kardinal Bernabêu]]s zum Ersten Minister zustimmen musste und damit faktisch ihre gesamte Macht an ihn abgab. Kurze Zeit später wurde Gabriel für mündig erklärt und übernahm selbst die Regentschaft, beließ Bernabêu als starken Mann am Hof aber zunächst in Amt und Würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik unter Führung des Kardinals Bernabêu ===&lt;br /&gt;
Bernabêu fuhr eine Linie der Konfrontation mit Mikolinien, die 1657 mit zum Ausbruch des [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Kriegs]] gegen das Nachbarland führte. Der Krieg um den Besitz [[Golen]]s und die Vorherrschaft im [[Blaumeerraum]] dauerte insgesamt 12 Jahre und gestaltete sich voller Wendungen. Der Erfolgsphase für Sagradien folgte seit 1664 eine Reihe von Niederlagen, infolge derer Bernabêu 1665 einen für Sagradien relativ günstigen Waffenstillstand aushandelte und Friedensverhandlungen eröffnete. Infolge einer Hofintrige der radikalen Kriegspartei musste Bernabêu 1667 zurücktreten. Sein Nachfolger als leitender Minister [[Ernesto Graf Gilán]] begann 1668 einen Seekrieg gegen Spanien und nahm zeitgleich die Konfrontation mit Mikolinien wieder auf. Beide Waffengänge blieben ohne Erfolg. Während der Status Quo in Mikolinien weitgehend gewahrt wurde, endete der Seekrieg gegen Spanien in einem Debakel für Sagradien, das schließlich die Friendesverhandlungen mit Mikolinien wieder aufnahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ins Amt zurückgekehrte Bernabêu schloss 1669 schließlich mit Mikolinien den [[Friede von Villágua]], in dem Bernabêu Golen für die sagradische Krone sichern konnte. Mikolinien musste endgültig die Souveränität der [[Saloanischen Lande]] im Süden der mikolinischen Halbinsel anerkennen. Der andauernde erfolglose Krieg gegen Spanien wurde 1670 im [[Friede von Bilbao]] beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Außenpolitik der Regierung Bernabêu eine eher gemischte Bilanz aufweist, konnte Bernabêu im Inneren Erfolge erzielen. Es gelang dem geschickten Politiker, durch die Einführung des so genannten Deputativsystems die Macht der Krone zu stärken, indem es dem König nun zustand, Adelige für bestimmte Zeit an seinen Hof zu beordern und ihre Amtsgeschäfte in den Provinzen durch königliche Deputierte ausüben zu lassen. Außerdem föderte er Kultur und Handel (endgültige Durchsetzung des Merkantilismus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König widmete sich in erster Linie einer höfischen Repräsentation, die dem Vorbild des französischen Absolutismus Ludwigs XIV. nacheiferte und ihr in wenig nachstand. 1656 heiratete Gabriel Louise von Savoyen, die ihm im Jahr 1657 mit dem Infanten [[Gabriel Augusto]] den erhofften Thronfolger schenkte, der sofort zum [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das persönliche Regiment Gabriels VII. ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Bernabêus 1675 übernahm Gabriel VII. schließlich allein das Regiment und führte die Politik seines Ministers fort, jedoch verfügte er weder über das finanzpolitische noch über das diplomatische Talent des Kardinals. Allein der Prunk am Hof und die ehrgeizigen Bauprojekte des Königs an seiner Sommerresidenz in Bernabêu ruinierten den Staatshaushalt und legten den Grundstein für die Finanzkrise, die Sagradien später in Aufstände und Bürgerkrieg führen sollten. In dieser Phase kam es auch immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem König und dem Adel, der vom absolutistischen Machtanspruch der Krone seine Unabhängigkeit und seine Macht gefährdet sah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch orientierte sich der König nach dem Frieden von Villágua von der früheren anti-spanischen Politik weg und war von 1688 bis 1692 am Pfälzischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich beteiligt, vornehmlich weil man sich Hoffungen auf Gebietsgewinne in der Bretagne machte. Mit dem Separatfrieden von Nantes 1692, der Sagradien einige wenige Gebietsgewinne in der Bretagne sicherte, schied Sagradien aber aus der Grande Alliance gegen Ludwig XIV. aus und erklärte sich fortan für neutral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Erbe ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. starb 1698 im Alter von 61 Jahren. Seinen 1695 verstorbenen Sohn [[Gabriel Augusto]] überlebte er damit um drei Jahre, sodass ihm sein Enkel Luis Danadier Gabriel als [[Danadier II.]] auf den Thron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. war dreimal verheiratet. Aus der 1656 geschlossenen Ehe mit Luise Emmanuela von Savoyen (*1638; †1663)  gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* [[Gabriel Augusto]], [[Fürst von Sarmay]] (*1657; †1695) &lt;br /&gt;
* Eleonore (*1658) ∞ [[Ludwig Philipp III. Herzog von Sessin]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Herzog von Viça]] (*1661; †1672)&lt;br /&gt;
* Teresa (*1662; †1663)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Gabriel in zweiter Ehe seine Cousine [[Isabella von Cuentez]] (*1646; *1674) , Tochter von [[Joseph Manuel Erbprinz von Cuentez]] und Prinzessin [[Isabel de Sántori]] und Schwester von Fürst [[Johann II. von Cuentez]]. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* Maria (*1667) ∞ [[Johann Albert von Mikolinien, Herzog von Kont]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Philipp, Kardinal von Sagradien]] (*1670)&lt;br /&gt;
* Johanna (*1672) ∞ [[Ludwig Philipp II. von Macedi|Ludwig Philipp II.]], [[Großherzog von Macedi]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der  Ehe mit [[Eleonore von Cuentez, Königin von Sagradien|Eleonore von Cuentez]], Tochter [[Manuel I. von Cuentez|Manuels I. von Cuentez]], gingen keine Kinder hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_VII.&amp;diff=38222</id>
		<title>Gabriel VII.</title>
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		<updated>2017-11-30T22:46:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: /* Ehe und Nachkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:PhilippWilhelmPfalz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel VII.''' (''Gabriel António'') (*1637; †1698) war [[König von Sagradien]] (1651-1698) sowie bis 1669 Herr der [[Saloanischen Lande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Regentschaft Katharinas von Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Gabriel Anton Philipp Michael von Sagradien wurde 1637 als ältester Sohn und zweites Kind von König [[Gabriel VI.]] von Sagradien und dessen zweiter Ehefrau [[Katharina von Mikolinien]] in [[Novil]] geboren. Als [[Prinz von Sarmay]] zum sagradischen Thronfolger erzogen, bestieg er nach dem Tod seines Vaters 1651 im Alter von erst 14 Jahren den sagradischen Thron und stand damit bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr unter der Regentschaft seiner Mutter Katharina von Mikolinien. Diese versuchte zunächst, eine eigene pro-mikolinische Politik zu steuern, geriet aber schnell in die Schusslinie verschiedener Machtklüngel am Hof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des [[Joán-Francès de Giraudo, Duca de Óstino|Herzogs von Ostino]], 1653 die Macht zu erlangen, führte zu seiner Verhaftung und Lehnsenthebung und zur weitgehenden Entmachtung Katharinas, die 1654 der Ernennung [[Kardinal Bernabêu]]s zum Ersten Minister zustimmen musste und damit faktisch ihre gesamte Macht an ihn abgab. Kurze Zeit später wurde Gabriel für mündig erklärt und übernahm selbst die Regentschaft, beließ Bernabêu als starken Mann am Hof aber zunächst in Amt und Würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik unter Führung des Kardinals Bernabêu ===&lt;br /&gt;
Bernabêu fuhr eine Linie der Konfrontation mit Mikolinien, die 1657 mit zum Ausbruch des [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Kriegs]] gegen das Nachbarland führte. Der Krieg um den Besitz [[Golen]]s und die Vorherrschaft im [[Blaumeerraum]] dauerte insgesamt 12 Jahre und gestaltete sich voller Wendungen. Der Erfolgsphase für Sagradien folgte seit 1664 eine Reihe von Niederlagen, infolge derer Bernabêu 1665 einen für Sagradien relativ günstigen Waffenstillstand aushandelte und Friedensverhandlungen eröffnete. Infolge einer Hofintrige der radikalen Kriegspartei musste Bernabêu 1667 zurücktreten. Sein Nachfolger als leitender Minister [[Ernesto Graf Gilán]] begann 1668 einen Seekrieg gegen Spanien und nahm zeitgleich die Konfrontation mit Mikolinien wieder auf. Beide Waffengänge blieben ohne Erfolg. Während der Status Quo in Mikolinien weitgehend gewahrt wurde, endete der Seekrieg gegen Spanien in einem Debakel für Sagradien, das schließlich die Friendesverhandlungen mit Mikolinien wieder aufnahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ins Amt zurückgekehrte Bernabêu schloss 1669 schließlich mit Mikolinien den [[Friede von Villágua]], in dem Bernabêu Golen für die sagradische Krone sichern konnte. Mikolinien musste endgültig die Souveränität der [[Saloanischen Lande]] im Süden der mikolinischen Halbinsel anerkennen. Der andauernde erfolglose Krieg gegen Spanien wurde 1670 im [[Friede von Bilbao]] beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Außenpolitik der Regierung Bernabêu eine eher gemischte Bilanz aufweist, konnte Bernabêu im Inneren Erfolge erzielen. Es gelang dem geschickten Politiker, durch die Einführung des so genannten Deputativsystems die Macht der Krone zu stärken, indem es dem König nun zustand, Adelige für bestimmte Zeit an seinen Hof zu beordern und ihre Amtsgeschäfte in den Provinzen durch königliche Deputierte ausüben zu lassen. Außerdem föderte er Kultur und Handel (endgültige Durchsetzung des Merkantilismus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König widmete sich in erster Linie einer höfischen Repräsentation, die dem Vorbild des französischen Absolutismus Ludwigs XIV. nacheiferte und ihr in wenig nachstand. 1656 heiratete Gabriel Louise von Savoyen, die ihm im Jahr 1657 mit dem Infanten [[Gabriel Augusto]] den erhofften Thronfolger schenkte, der sofort zum [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das persönliche Regiment Gabriels VII. ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Bernabêus 1675 übernahm Gabriel VII. schließlich allein das Regiment und führte die Politik seines Ministers fort, jedoch verfügte er weder über das finanzpolitische noch über das diplomatische Talent des Kardinals. Allein der Prunk am Hof und die ehrgeizigen Bauprojekte des Königs an seiner Sommerresidenz in Bernabêu ruinierten den Staatshaushalt und legten den Grundstein für die Finanzkrise, die Sagradien später in Aufstände und Bürgerkrieg führen sollten. In dieser Phase kam es auch immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem König und dem Adel, der vom absolutistischen Machtanspruch der Krone seine Unabhängigkeit und seine Macht gefährdet sah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch orientierte sich der König nach dem Frieden von Villágua von der früheren anti-spanischen Politik weg und war von 1688 bis 1692 am Pfälzischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich beteiligt, vornehmlich weil man sich Hoffungen auf Gebietsgewinne in der Bretagne machte. Mit dem Separatfrieden von Nantes 1692, der Sagradien einige wenige Gebietsgewinne in der Bretagne sicherte, schied Sagradien aber aus der Grande Alliance gegen Ludwig XIV. aus und erklärte sich fortan für neutral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Erbe ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. starb 1698 im Alter von 61 Jahren. Seinen 1695 verstorbenen Sohn [[Gabriel Augusto]] überlebte er damit um drei Jahre, sodass ihm sein Enkel Luis Danadier Gabriel als [[Danadier II.]] auf den Thron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. war dreimal verheiratet. Aus der 1656 geschlossenen Ehe mit Luise Emmanuela von Savoyen (*1638; †1663)  gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* [[Gabriel Augusto]], [[Fürst von Sarmay]] (*1657; †1695) &lt;br /&gt;
* Eleonore (*1658) ∞ [[Ludwig Philipp III. Herzog von Sessin]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Herzog von Viça]] (*1661; †1672)&lt;br /&gt;
* Teresa (*1662; †1663)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Gabriel in zweiter Ehe seine Cousine [[Isabella von Cuentez]], Tochter von [[Joseph Manuel Erbprinz von Cuentez]] und Prinzessin [[Isabel de Sántori]] (*1646) und Schwester von Fürst [[Johann II. von Cuentez]]. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* Maria (*1667) ∞ [[Johann Albert von Mikolinien, Herzog von Kont]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Philipp, Kardinal von Sagradien]] (*1670)&lt;br /&gt;
* Johanna (*1672) ∞ [[Ludwig Philipp II. von Macedi|Ludwig Philipp II.]], [[Großherzog von Macedi]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Eleonore von Cuentez, Königin von Sagradien|Eleonore von Cuentez]], Tochter [[Manuel I. von Cuentez|Manuels I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_VII.&amp;diff=38221</id>
		<title>Gabriel VII.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_VII.&amp;diff=38221"/>
		<updated>2017-11-30T22:45:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: /* Ehe und Nachkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:PhilippWilhelmPfalz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel VII.''' (''Gabriel António'') (*1637; †1698) war [[König von Sagradien]] (1651-1698) sowie bis 1669 Herr der [[Saloanischen Lande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Regentschaft Katharinas von Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Gabriel Anton Philipp Michael von Sagradien wurde 1637 als ältester Sohn und zweites Kind von König [[Gabriel VI.]] von Sagradien und dessen zweiter Ehefrau [[Katharina von Mikolinien]] in [[Novil]] geboren. Als [[Prinz von Sarmay]] zum sagradischen Thronfolger erzogen, bestieg er nach dem Tod seines Vaters 1651 im Alter von erst 14 Jahren den sagradischen Thron und stand damit bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr unter der Regentschaft seiner Mutter Katharina von Mikolinien. Diese versuchte zunächst, eine eigene pro-mikolinische Politik zu steuern, geriet aber schnell in die Schusslinie verschiedener Machtklüngel am Hof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des [[Joán-Francès de Giraudo, Duca de Óstino|Herzogs von Ostino]], 1653 die Macht zu erlangen, führte zu seiner Verhaftung und Lehnsenthebung und zur weitgehenden Entmachtung Katharinas, die 1654 der Ernennung [[Kardinal Bernabêu]]s zum Ersten Minister zustimmen musste und damit faktisch ihre gesamte Macht an ihn abgab. Kurze Zeit später wurde Gabriel für mündig erklärt und übernahm selbst die Regentschaft, beließ Bernabêu als starken Mann am Hof aber zunächst in Amt und Würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik unter Führung des Kardinals Bernabêu ===&lt;br /&gt;
Bernabêu fuhr eine Linie der Konfrontation mit Mikolinien, die 1657 mit zum Ausbruch des [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Kriegs]] gegen das Nachbarland führte. Der Krieg um den Besitz [[Golen]]s und die Vorherrschaft im [[Blaumeerraum]] dauerte insgesamt 12 Jahre und gestaltete sich voller Wendungen. Der Erfolgsphase für Sagradien folgte seit 1664 eine Reihe von Niederlagen, infolge derer Bernabêu 1665 einen für Sagradien relativ günstigen Waffenstillstand aushandelte und Friedensverhandlungen eröffnete. Infolge einer Hofintrige der radikalen Kriegspartei musste Bernabêu 1667 zurücktreten. Sein Nachfolger als leitender Minister [[Ernesto Graf Gilán]] begann 1668 einen Seekrieg gegen Spanien und nahm zeitgleich die Konfrontation mit Mikolinien wieder auf. Beide Waffengänge blieben ohne Erfolg. Während der Status Quo in Mikolinien weitgehend gewahrt wurde, endete der Seekrieg gegen Spanien in einem Debakel für Sagradien, das schließlich die Friendesverhandlungen mit Mikolinien wieder aufnahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ins Amt zurückgekehrte Bernabêu schloss 1669 schließlich mit Mikolinien den [[Friede von Villágua]], in dem Bernabêu Golen für die sagradische Krone sichern konnte. Mikolinien musste endgültig die Souveränität der [[Saloanischen Lande]] im Süden der mikolinischen Halbinsel anerkennen. Der andauernde erfolglose Krieg gegen Spanien wurde 1670 im [[Friede von Bilbao]] beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Außenpolitik der Regierung Bernabêu eine eher gemischte Bilanz aufweist, konnte Bernabêu im Inneren Erfolge erzielen. Es gelang dem geschickten Politiker, durch die Einführung des so genannten Deputativsystems die Macht der Krone zu stärken, indem es dem König nun zustand, Adelige für bestimmte Zeit an seinen Hof zu beordern und ihre Amtsgeschäfte in den Provinzen durch königliche Deputierte ausüben zu lassen. Außerdem föderte er Kultur und Handel (endgültige Durchsetzung des Merkantilismus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König widmete sich in erster Linie einer höfischen Repräsentation, die dem Vorbild des französischen Absolutismus Ludwigs XIV. nacheiferte und ihr in wenig nachstand. 1656 heiratete Gabriel Louise von Savoyen, die ihm im Jahr 1657 mit dem Infanten [[Gabriel Augusto]] den erhofften Thronfolger schenkte, der sofort zum [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das persönliche Regiment Gabriels VII. ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Bernabêus 1675 übernahm Gabriel VII. schließlich allein das Regiment und führte die Politik seines Ministers fort, jedoch verfügte er weder über das finanzpolitische noch über das diplomatische Talent des Kardinals. Allein der Prunk am Hof und die ehrgeizigen Bauprojekte des Königs an seiner Sommerresidenz in Bernabêu ruinierten den Staatshaushalt und legten den Grundstein für die Finanzkrise, die Sagradien später in Aufstände und Bürgerkrieg führen sollten. In dieser Phase kam es auch immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem König und dem Adel, der vom absolutistischen Machtanspruch der Krone seine Unabhängigkeit und seine Macht gefährdet sah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch orientierte sich der König nach dem Frieden von Villágua von der früheren anti-spanischen Politik weg und war von 1688 bis 1692 am Pfälzischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich beteiligt, vornehmlich weil man sich Hoffungen auf Gebietsgewinne in der Bretagne machte. Mit dem Separatfrieden von Nantes 1692, der Sagradien einige wenige Gebietsgewinne in der Bretagne sicherte, schied Sagradien aber aus der Grande Alliance gegen Ludwig XIV. aus und erklärte sich fortan für neutral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Erbe ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. starb 1698 im Alter von 61 Jahren. Seinen 1695 verstorbenen Sohn [[Gabriel Augusto]] überlebte er damit um drei Jahre, sodass ihm sein Enkel Luis Danadier Gabriel als [[Danadier II.]] auf den Thron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. war dreimal verheiratet. Aus der 1656 geschlossenen Ehe mit Luise Emmanuela von Savoyen (*1638; †1663)  gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* [[Gabriel Augusto]], [[Fürst von Sarmay]] (*1657; †1695) &lt;br /&gt;
* Eleonore (*1658) ∞ [[Ludwig Philipp III. Herzog von Sessin]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Herzog von Viça]] (*1661; †1672)&lt;br /&gt;
* Teresa (*1662; †1663)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Gabriel in zweiter Ehe seine Cousine [[Isabella von Cuentez]], Tochter von [[Joseph Manuel Erbprinz von Cuentez]] und Prinzessin [[Isabel de Sántori]] (*1646) und Schwester von Fürst [[Johann II. von Cuentez]]. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* Maria ∞ [[Johann Albert von Mikolinien, Herzog von Kont]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Philipp, Kardinal von Sagradien]]&lt;br /&gt;
* Johanna ∞ [[Ludwig Philipp II. von Macedi|Ludwig Philipp II.]], [[Großherzog von Macedi]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Eleonore von Cuentez, Königin von Sagradien|Eleonore von Cuentez]], Tochter [[Manuel I. von Cuentez|Manuels I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_VII.&amp;diff=38220</id>
		<title>Gabriel VII.</title>
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		<updated>2017-11-30T22:44:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: /* Ehe und Nachkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:PhilippWilhelmPfalz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel VII.''' (''Gabriel António'') (*1637; †1698) war [[König von Sagradien]] (1651-1698) sowie bis 1669 Herr der [[Saloanischen Lande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Regentschaft Katharinas von Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Gabriel Anton Philipp Michael von Sagradien wurde 1637 als ältester Sohn und zweites Kind von König [[Gabriel VI.]] von Sagradien und dessen zweiter Ehefrau [[Katharina von Mikolinien]] in [[Novil]] geboren. Als [[Prinz von Sarmay]] zum sagradischen Thronfolger erzogen, bestieg er nach dem Tod seines Vaters 1651 im Alter von erst 14 Jahren den sagradischen Thron und stand damit bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr unter der Regentschaft seiner Mutter Katharina von Mikolinien. Diese versuchte zunächst, eine eigene pro-mikolinische Politik zu steuern, geriet aber schnell in die Schusslinie verschiedener Machtklüngel am Hof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des [[Joán-Francès de Giraudo, Duca de Óstino|Herzogs von Ostino]], 1653 die Macht zu erlangen, führte zu seiner Verhaftung und Lehnsenthebung und zur weitgehenden Entmachtung Katharinas, die 1654 der Ernennung [[Kardinal Bernabêu]]s zum Ersten Minister zustimmen musste und damit faktisch ihre gesamte Macht an ihn abgab. Kurze Zeit später wurde Gabriel für mündig erklärt und übernahm selbst die Regentschaft, beließ Bernabêu als starken Mann am Hof aber zunächst in Amt und Würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik unter Führung des Kardinals Bernabêu ===&lt;br /&gt;
Bernabêu fuhr eine Linie der Konfrontation mit Mikolinien, die 1657 mit zum Ausbruch des [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Kriegs]] gegen das Nachbarland führte. Der Krieg um den Besitz [[Golen]]s und die Vorherrschaft im [[Blaumeerraum]] dauerte insgesamt 12 Jahre und gestaltete sich voller Wendungen. Der Erfolgsphase für Sagradien folgte seit 1664 eine Reihe von Niederlagen, infolge derer Bernabêu 1665 einen für Sagradien relativ günstigen Waffenstillstand aushandelte und Friedensverhandlungen eröffnete. Infolge einer Hofintrige der radikalen Kriegspartei musste Bernabêu 1667 zurücktreten. Sein Nachfolger als leitender Minister [[Ernesto Graf Gilán]] begann 1668 einen Seekrieg gegen Spanien und nahm zeitgleich die Konfrontation mit Mikolinien wieder auf. Beide Waffengänge blieben ohne Erfolg. Während der Status Quo in Mikolinien weitgehend gewahrt wurde, endete der Seekrieg gegen Spanien in einem Debakel für Sagradien, das schließlich die Friendesverhandlungen mit Mikolinien wieder aufnahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ins Amt zurückgekehrte Bernabêu schloss 1669 schließlich mit Mikolinien den [[Friede von Villágua]], in dem Bernabêu Golen für die sagradische Krone sichern konnte. Mikolinien musste endgültig die Souveränität der [[Saloanischen Lande]] im Süden der mikolinischen Halbinsel anerkennen. Der andauernde erfolglose Krieg gegen Spanien wurde 1670 im [[Friede von Bilbao]] beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Außenpolitik der Regierung Bernabêu eine eher gemischte Bilanz aufweist, konnte Bernabêu im Inneren Erfolge erzielen. Es gelang dem geschickten Politiker, durch die Einführung des so genannten Deputativsystems die Macht der Krone zu stärken, indem es dem König nun zustand, Adelige für bestimmte Zeit an seinen Hof zu beordern und ihre Amtsgeschäfte in den Provinzen durch königliche Deputierte ausüben zu lassen. Außerdem föderte er Kultur und Handel (endgültige Durchsetzung des Merkantilismus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König widmete sich in erster Linie einer höfischen Repräsentation, die dem Vorbild des französischen Absolutismus Ludwigs XIV. nacheiferte und ihr in wenig nachstand. 1656 heiratete Gabriel Louise von Savoyen, die ihm im Jahr 1657 mit dem Infanten [[Gabriel Augusto]] den erhofften Thronfolger schenkte, der sofort zum [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das persönliche Regiment Gabriels VII. ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Bernabêus 1675 übernahm Gabriel VII. schließlich allein das Regiment und führte die Politik seines Ministers fort, jedoch verfügte er weder über das finanzpolitische noch über das diplomatische Talent des Kardinals. Allein der Prunk am Hof und die ehrgeizigen Bauprojekte des Königs an seiner Sommerresidenz in Bernabêu ruinierten den Staatshaushalt und legten den Grundstein für die Finanzkrise, die Sagradien später in Aufstände und Bürgerkrieg führen sollten. In dieser Phase kam es auch immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem König und dem Adel, der vom absolutistischen Machtanspruch der Krone seine Unabhängigkeit und seine Macht gefährdet sah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch orientierte sich der König nach dem Frieden von Villágua von der früheren anti-spanischen Politik weg und war von 1688 bis 1692 am Pfälzischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich beteiligt, vornehmlich weil man sich Hoffungen auf Gebietsgewinne in der Bretagne machte. Mit dem Separatfrieden von Nantes 1692, der Sagradien einige wenige Gebietsgewinne in der Bretagne sicherte, schied Sagradien aber aus der Grande Alliance gegen Ludwig XIV. aus und erklärte sich fortan für neutral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Erbe ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. starb 1698 im Alter von 61 Jahren. Seinen 1695 verstorbenen Sohn [[Gabriel Augusto]] überlebte er damit um drei Jahre, sodass ihm sein Enkel Luis Danadier Gabriel als [[Danadier II.]] auf den Thron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. war dreimal verheiratet. Aus der 1656 geschlossenen Ehe mit Luise Emmanuela von Savoyen (*1638; †1663)  gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* [[Gabriel Augusto]], [[Fürst von Sarmay]] (*1657; †1695) &lt;br /&gt;
* Eleonore (*1658) ∞ [[Ludwig Philipp III. Herzog von Sessin]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Herzog von Viça]] (*1661; †1672)&lt;br /&gt;
* Teresa (*1662; †1663)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Gabriel in zweiter Ehe seine Cousine [[Isabella von Cuentez]], Tochter von [[Joseph Manuel Erbprinz von Cuentez]] und Prinzessin [[Isabel de Sántori]] (*1646) und Schwester von Fürst [[Johann II. von Cuentez]]. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* Maria ∞ [[Johann Albert von Mikolinien, Herzog von Kont]]&lt;br /&gt;
* Ludwig Philipp, Kardinal&lt;br /&gt;
* Johanna ∞ [[Ludwig Philipp II. von Macedi|Ludwig Philipp II.]], [[Großherzog von Macedi]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Eleonore von Cuentez, Königin von Sagradien|Eleonore von Cuentez]], Tochter [[Manuel I. von Cuentez|Manuels I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
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		<title>Gabriel VII.</title>
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		<updated>2017-11-30T22:44:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: /* Ehe und Nachkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:PhilippWilhelmPfalz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel VII.''' (''Gabriel António'') (*1637; †1698) war [[König von Sagradien]] (1651-1698) sowie bis 1669 Herr der [[Saloanischen Lande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Regentschaft Katharinas von Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Gabriel Anton Philipp Michael von Sagradien wurde 1637 als ältester Sohn und zweites Kind von König [[Gabriel VI.]] von Sagradien und dessen zweiter Ehefrau [[Katharina von Mikolinien]] in [[Novil]] geboren. Als [[Prinz von Sarmay]] zum sagradischen Thronfolger erzogen, bestieg er nach dem Tod seines Vaters 1651 im Alter von erst 14 Jahren den sagradischen Thron und stand damit bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr unter der Regentschaft seiner Mutter Katharina von Mikolinien. Diese versuchte zunächst, eine eigene pro-mikolinische Politik zu steuern, geriet aber schnell in die Schusslinie verschiedener Machtklüngel am Hof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des [[Joán-Francès de Giraudo, Duca de Óstino|Herzogs von Ostino]], 1653 die Macht zu erlangen, führte zu seiner Verhaftung und Lehnsenthebung und zur weitgehenden Entmachtung Katharinas, die 1654 der Ernennung [[Kardinal Bernabêu]]s zum Ersten Minister zustimmen musste und damit faktisch ihre gesamte Macht an ihn abgab. Kurze Zeit später wurde Gabriel für mündig erklärt und übernahm selbst die Regentschaft, beließ Bernabêu als starken Mann am Hof aber zunächst in Amt und Würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik unter Führung des Kardinals Bernabêu ===&lt;br /&gt;
Bernabêu fuhr eine Linie der Konfrontation mit Mikolinien, die 1657 mit zum Ausbruch des [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Kriegs]] gegen das Nachbarland führte. Der Krieg um den Besitz [[Golen]]s und die Vorherrschaft im [[Blaumeerraum]] dauerte insgesamt 12 Jahre und gestaltete sich voller Wendungen. Der Erfolgsphase für Sagradien folgte seit 1664 eine Reihe von Niederlagen, infolge derer Bernabêu 1665 einen für Sagradien relativ günstigen Waffenstillstand aushandelte und Friedensverhandlungen eröffnete. Infolge einer Hofintrige der radikalen Kriegspartei musste Bernabêu 1667 zurücktreten. Sein Nachfolger als leitender Minister [[Ernesto Graf Gilán]] begann 1668 einen Seekrieg gegen Spanien und nahm zeitgleich die Konfrontation mit Mikolinien wieder auf. Beide Waffengänge blieben ohne Erfolg. Während der Status Quo in Mikolinien weitgehend gewahrt wurde, endete der Seekrieg gegen Spanien in einem Debakel für Sagradien, das schließlich die Friendesverhandlungen mit Mikolinien wieder aufnahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ins Amt zurückgekehrte Bernabêu schloss 1669 schließlich mit Mikolinien den [[Friede von Villágua]], in dem Bernabêu Golen für die sagradische Krone sichern konnte. Mikolinien musste endgültig die Souveränität der [[Saloanischen Lande]] im Süden der mikolinischen Halbinsel anerkennen. Der andauernde erfolglose Krieg gegen Spanien wurde 1670 im [[Friede von Bilbao]] beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Außenpolitik der Regierung Bernabêu eine eher gemischte Bilanz aufweist, konnte Bernabêu im Inneren Erfolge erzielen. Es gelang dem geschickten Politiker, durch die Einführung des so genannten Deputativsystems die Macht der Krone zu stärken, indem es dem König nun zustand, Adelige für bestimmte Zeit an seinen Hof zu beordern und ihre Amtsgeschäfte in den Provinzen durch königliche Deputierte ausüben zu lassen. Außerdem föderte er Kultur und Handel (endgültige Durchsetzung des Merkantilismus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König widmete sich in erster Linie einer höfischen Repräsentation, die dem Vorbild des französischen Absolutismus Ludwigs XIV. nacheiferte und ihr in wenig nachstand. 1656 heiratete Gabriel Louise von Savoyen, die ihm im Jahr 1657 mit dem Infanten [[Gabriel Augusto]] den erhofften Thronfolger schenkte, der sofort zum [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das persönliche Regiment Gabriels VII. ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Bernabêus 1675 übernahm Gabriel VII. schließlich allein das Regiment und führte die Politik seines Ministers fort, jedoch verfügte er weder über das finanzpolitische noch über das diplomatische Talent des Kardinals. Allein der Prunk am Hof und die ehrgeizigen Bauprojekte des Königs an seiner Sommerresidenz in Bernabêu ruinierten den Staatshaushalt und legten den Grundstein für die Finanzkrise, die Sagradien später in Aufstände und Bürgerkrieg führen sollten. In dieser Phase kam es auch immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem König und dem Adel, der vom absolutistischen Machtanspruch der Krone seine Unabhängigkeit und seine Macht gefährdet sah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch orientierte sich der König nach dem Frieden von Villágua von der früheren anti-spanischen Politik weg und war von 1688 bis 1692 am Pfälzischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich beteiligt, vornehmlich weil man sich Hoffungen auf Gebietsgewinne in der Bretagne machte. Mit dem Separatfrieden von Nantes 1692, der Sagradien einige wenige Gebietsgewinne in der Bretagne sicherte, schied Sagradien aber aus der Grande Alliance gegen Ludwig XIV. aus und erklärte sich fortan für neutral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Erbe ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. starb 1698 im Alter von 61 Jahren. Seinen 1695 verstorbenen Sohn [[Gabriel Augusto]] überlebte er damit um drei Jahre, sodass ihm sein Enkel Luis Danadier Gabriel als [[Danadier II.]] auf den Thron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. war dreimal verheiratet. Aus der 1656 geschlossenen Ehe mit Luise Emmanuela von Savoyen (*1638; †1663)  gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* [[Gabriel Augusto]], [[Fürst von Sarmay]] (*1657; †1695) &lt;br /&gt;
* Eleonore (*1658) ∞ [[Ludwig Philipp III. Herzog von Sessin]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Herzog von Viça]] (*1661; †1672)&lt;br /&gt;
* Teresa (*1662; †1663)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Gabriel in zweiter Ehe seine Cousine [[Isabella von Cuentez]], Tochter von [[Joseph Manuel Erbprinz von Cuentez]] und Prinzessin [[Isabel de Sántori]] (*1646) und Schwester von Fürst [[Johann II. von Cuentez]]. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* Maria ∞ [[Johann Albert von Mikolinien, Herzog von Kont]&lt;br /&gt;
* Ludwig Philipp, Kardinal&lt;br /&gt;
* Johanna ∞ [[Ludwig Philipp II. von Macedi|Ludwig Philipp II.]], [[Großherzog von Macedi]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Eleonore von Cuentez, Königin von Sagradien|Eleonore von Cuentez]], Tochter [[Manuel I. von Cuentez|Manuels I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
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		<title>Gabriel V.</title>
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		<updated>2017-11-30T22:42:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:HenryWotton.jpg|thumb|250px|Gabriel V. (Gemälde von [[Jofré de Gilard]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel V.''' (''Gabriel Filipe'') (*1585, †1640) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1591-1640) und als ''Gabriel I.'' Herr der [[Saloanischen Lande]]. Er gilt als letzter Monarch und einer der wichtigsten Exponenten des sagradischen &amp;quot;[[Gran'Etá|Großen Zeitalters]]&amp;quot; des 16. und 17. Jahrhunderts. Die von [[Joán María de Belavís]] bereits unter dem späten [[Danadier I.]] eingeleiteten Reformen zur Stärkung des Königtums wurden unter Gabriel V. zu einem Höhepunkt und vorläufigen Abschluss geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und frühe Regentschaft ===&lt;br /&gt;
''Gabriel Philipp David von Sántori'' wurde 1585 im [[Semest|Semestiner]] [[Plazarenya-Palast]] als Sohn von König [[Danadiers I.]] und dessen zweiter Ehefrau Anna von Österreich geboren. Als sagradischer Infant trug er nach seiner Geburt den Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. Nach dem Tod seines Vaters 1591 bestieg Gabriel als Sechsjähriger den sagradischen Thron und stand fortan unter der Regentschaft seiner Mutter Anna von Österreich. Die Staatsgeschäfte führte aber wie schon unter dem späteren Danadier I. der leitende Minister [[Joán María de Belavís]]. Dieser hatte bereits seit den Achtziger Jahren die Regierung geführt und religionspolitisch einen Kurs der zunehmenden Intoleranz gegenüber den im Land lebenden Protestanten geführt. In der Zeit der Regentschaft Annas von Österreich wurde die Gegenreformation auch mithilfe der Jesuiten mit Nachdruck durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod seiner Mutter 1602 und Belavís' 1603 übernahm Gabriel selbst die Regierungsgeschäfte. Im Jahr 1605 heiratete der Zwanzigjährige die ein Jahr jüngere Marie de Vienne, Tochter von [[Louis I. duc de Vienne]] und Großnichte Heinrichs IV. von Frankreich. Das erste Kind der beiden war Prinzessin [[Isabel de Sántori]] (*1607), die später den cuentesischen Erbprinzen [[José Manuel de Cuentez|José Manuel]] heiratete. 1610 folgte mit dem Prinzen [[Gabriel VI.|Gabriel]] ein Sohn und Thronfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
Gabriel V. setzte im Wesentlichen die vom Grafen von Belavís eingeleitete zentralistisch gesinnte Machtpolitik fort. Er stärkte die Macht des Königs gegenüber dem Hochadel und konsolidierte so seine Herrschaft. Zwar erreichte er keine vollständige Loslösung von den [[Generalständen]], was er wohl auch nicht intendierte, konnte dessen Funktion aber auf die Bestätigung königlicher Dekrete und Verordnungen reduzieren und die Macht des unter [[Danadier I.]] noch so mächtigen Hochadels weitgehend brechen. Die unter seinen Vorgängern eingeführten Räte, in denen auch Vertreter des Hochadels saßen, beließ er zwar im Amt, konzentrierte die Regierungsgewalt aber weitgehend bei einem kleineren Kronrat (''cosellu minor'') unter Kanzlerschaft des ersten Ministers. Auch die von Belavís eingeleitete Politik einer frühmerkantilistischen Wirtschaft führte Gabriel zu einem ersten Höhepunkt. Gabriel V. gilt als letzter Monarch des „Goldenen Jahrhunderts“ in Sagradien und als großer Förderer der Künste und der Philosophie. An seinem Hof kamen zahlreiche Denker der philosophischen [[Sagradische Klassik|Spätklassik]] zusammen, von denen [[Santiago Calles]] der bedeutendste war. Unter seiner Herrschaft wurde darüber hinaus der Bau der im 16. Jahrhundert begonnenen [[San Docién in Celu|Kathedrale von Semest]] vollendet. Gleichzeitig förderte Gabriel V. den jungen begabten Barockmaler [[Sebastián Bexente]] (1601-1680), den er in seinen letzten Lebensjahren zum Hofmaler machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Außenpolitisch schloss Gabriel nach Jahren der Entspannung mit den Habsburgern an die Tradition der antispanischen Politik an und schloss ein Bündnis mit Frankreich, das er in dessen anti-habsburgischer Politik unterstützte. Dem Bündnis entsprang schließlich auch die Hochzeit seines ältesten Sohnes [[Gabriel VI.|Gabriel]] mit Marie de Bourbon, Tochter Heinrichs IV. von Frankreich. Dennoch hielt Gabriel Sagradien erfolgreich aus dem Dreißigjährigen Krieg heraus. Stattdessen konzentrierte er sich auf einen Ausbau und eine Konsolidierung des Kolonialreichs in der neuen Welt, wo er 1599 als erste sagradische Besitzung in Nordamerika die Kolonie [[Nova Scantia]] entlang des Savannah River im heutigen Georgia gründete, die später an England fiel. Da Sagradien in der fast 50-jährigen Regierungszeit Gabriels in keinen größeren Krieg verwickelt war, gilt Gabriel als Friedensfürst. Ausnahme bildete der kurzlebige so genannte [[Ligrischer Krieg|Ligrische Krieg]] 1620-24 um den Besitz der [[Westligre]] gegen [[Mikolinien]], der für Sagradien erfolgreich endete. .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Aus der 1605 geschlossenen Ehe mit [[Marie de Vienne]], Tochter [[Louis I duc de Vienne]], gingen mehrere Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* Luisa Maria (1608-1646) ∞ Karl von Österreich, Infant von Spanien (Thronfolger 1621-1629)&lt;br /&gt;
* [[Gabriel VI.|Gabriel Maria Danadier]] (1610-1651), als ''Gabriel VI.'' [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
* [[Joán Emilio de Sántori-Tesqué|Johann Emil]], [[Herzog von Tesqué]] (1615-1644)&lt;br /&gt;
* [[Joana de Sántori|Johanna]] (1619-16xx) ∞ [[Ludwig Ferdinand von Mikolinien, Herzog von Kont]]&lt;br /&gt;
* [[Isabel de Sántori|Isabella]] (1621-1659), [[Fürstentum Cuentez|Regentin von Cuentez]] (1654-1659) ∞ José Manuel de Sántori-Cuentez (†1652) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der 1628 geschlossenen Ehe mit [[María Luísa de Sántori-Cuentez]] gingen mehrere Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* [[David Próspero de Sántori|David Prosper]] (1630-1656), Kardinal&lt;br /&gt;
* Anna Teresa (1632-1655) ∞ [[Karl III. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hatte Gabriel V. mehrere uneheliche Kinder, darunter: &lt;br /&gt;
* [[Marjolía de Sántori]] (1619-1661) ∞ [[Philipp I. von Sancristo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermächtnis ===&lt;br /&gt;
Gabriels mit 49 Jahren überaus lange Herrschaftszeit wird auch als &amp;quot;[[Era Gabrielina]]&amp;quot; bezeichnet und gilt als Abschluss der &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot; in Sagradien. An seinem Hof wirkten bedeutende Künstler wie [[Sebastian Bexente]], [[Tristán de Carreác]] und [[Pier-Laurenço de Gilán]], die die sagradische Barockmalerei auf einen Höhepunkt führten. Auch die sagradische Literatur und Dichtung befanden sich in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in ihrer Blüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_VII.&amp;diff=38217</id>
		<title>Gabriel VII.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_VII.&amp;diff=38217"/>
		<updated>2017-11-30T22:33:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: /* Ehe und Nachkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:PhilippWilhelmPfalz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel VII.''' (''Gabriel António'') (*1637; †1698) war [[König von Sagradien]] (1651-1698) sowie bis 1669 Herr der [[Saloanischen Lande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Regentschaft Katharinas von Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Gabriel Anton Philipp Michael von Sagradien wurde 1637 als ältester Sohn und zweites Kind von König [[Gabriel VI.]] von Sagradien und dessen zweiter Ehefrau [[Katharina von Mikolinien]] in [[Novil]] geboren. Als [[Prinz von Sarmay]] zum sagradischen Thronfolger erzogen, bestieg er nach dem Tod seines Vaters 1651 im Alter von erst 14 Jahren den sagradischen Thron und stand damit bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr unter der Regentschaft seiner Mutter Katharina von Mikolinien. Diese versuchte zunächst, eine eigene pro-mikolinische Politik zu steuern, geriet aber schnell in die Schusslinie verschiedener Machtklüngel am Hof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des [[Joán-Francès de Giraudo, Duca de Óstino|Herzogs von Ostino]], 1653 die Macht zu erlangen, führte zu seiner Verhaftung und Lehnsenthebung und zur weitgehenden Entmachtung Katharinas, die 1654 der Ernennung [[Kardinal Bernabêu]]s zum Ersten Minister zustimmen musste und damit faktisch ihre gesamte Macht an ihn abgab. Kurze Zeit später wurde Gabriel für mündig erklärt und übernahm selbst die Regentschaft, beließ Bernabêu als starken Mann am Hof aber zunächst in Amt und Würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik unter Führung des Kardinals Bernabêu ===&lt;br /&gt;
Bernabêu fuhr eine Linie der Konfrontation mit Mikolinien, die 1657 mit zum Ausbruch des [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Kriegs]] gegen das Nachbarland führte. Der Krieg um den Besitz [[Golen]]s und die Vorherrschaft im [[Blaumeerraum]] dauerte insgesamt 12 Jahre und gestaltete sich voller Wendungen. Der Erfolgsphase für Sagradien folgte seit 1664 eine Reihe von Niederlagen, infolge derer Bernabêu 1665 einen für Sagradien relativ günstigen Waffenstillstand aushandelte und Friedensverhandlungen eröffnete. Infolge einer Hofintrige der radikalen Kriegspartei musste Bernabêu 1667 zurücktreten. Sein Nachfolger als leitender Minister [[Ernesto Graf Gilán]] begann 1668 einen Seekrieg gegen Spanien und nahm zeitgleich die Konfrontation mit Mikolinien wieder auf. Beide Waffengänge blieben ohne Erfolg. Während der Status Quo in Mikolinien weitgehend gewahrt wurde, endete der Seekrieg gegen Spanien in einem Debakel für Sagradien, das schließlich die Friendesverhandlungen mit Mikolinien wieder aufnahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ins Amt zurückgekehrte Bernabêu schloss 1669 schließlich mit Mikolinien den [[Friede von Villágua]], in dem Bernabêu Golen für die sagradische Krone sichern konnte. Mikolinien musste endgültig die Souveränität der [[Saloanischen Lande]] im Süden der mikolinischen Halbinsel anerkennen. Der andauernde erfolglose Krieg gegen Spanien wurde 1670 im [[Friede von Bilbao]] beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Außenpolitik der Regierung Bernabêu eine eher gemischte Bilanz aufweist, konnte Bernabêu im Inneren Erfolge erzielen. Es gelang dem geschickten Politiker, durch die Einführung des so genannten Deputativsystems die Macht der Krone zu stärken, indem es dem König nun zustand, Adelige für bestimmte Zeit an seinen Hof zu beordern und ihre Amtsgeschäfte in den Provinzen durch königliche Deputierte ausüben zu lassen. Außerdem föderte er Kultur und Handel (endgültige Durchsetzung des Merkantilismus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König widmete sich in erster Linie einer höfischen Repräsentation, die dem Vorbild des französischen Absolutismus Ludwigs XIV. nacheiferte und ihr in wenig nachstand. 1656 heiratete Gabriel Louise von Savoyen, die ihm im Jahr 1657 mit dem Infanten [[Gabriel Augusto]] den erhofften Thronfolger schenkte, der sofort zum [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das persönliche Regiment Gabriels VII. ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Bernabêus 1675 übernahm Gabriel VII. schließlich allein das Regiment und führte die Politik seines Ministers fort, jedoch verfügte er weder über das finanzpolitische noch über das diplomatische Talent des Kardinals. Allein der Prunk am Hof und die ehrgeizigen Bauprojekte des Königs an seiner Sommerresidenz in Bernabêu ruinierten den Staatshaushalt und legten den Grundstein für die Finanzkrise, die Sagradien später in Aufstände und Bürgerkrieg führen sollten. In dieser Phase kam es auch immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem König und dem Adel, der vom absolutistischen Machtanspruch der Krone seine Unabhängigkeit und seine Macht gefährdet sah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch orientierte sich der König nach dem Frieden von Villágua von der früheren anti-spanischen Politik weg und war von 1688 bis 1692 am Pfälzischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich beteiligt, vornehmlich weil man sich Hoffungen auf Gebietsgewinne in der Bretagne machte. Mit dem Separatfrieden von Nantes 1692, der Sagradien einige wenige Gebietsgewinne in der Bretagne sicherte, schied Sagradien aber aus der Grande Alliance gegen Ludwig XIV. aus und erklärte sich fortan für neutral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Erbe ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. starb 1698 im Alter von 61 Jahren. Seinen 1695 verstorbenen Sohn [[Gabriel Augusto]] überlebte er damit um drei Jahre, sodass ihm sein Enkel Luis Danadier Gabriel als [[Danadier II.]] auf den Thron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. war dreimal verheiratet. Aus der 1656 geschlossenen Ehe mit Luise Emmanuela von Savoyen (*1638; †1663)  gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* [[Gabriel Augusto]], [[Fürst von Sarmay]] (*1657; †1695) &lt;br /&gt;
* Eleonore (*1658) ∞ [[Ludwig Philipp III. Herzog von Sessin]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Herzog von Viça]] (*1661; †1672)&lt;br /&gt;
* Teresa (*1662; †1663)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Isabella von Cuentez]], Tochter von [[Joseph Manuel Erbprinz von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Eleonore von Cuentez, Königin von Sagradien|Eleonore von Cuentez]], Tochter [[Manuel I. von Cuentez|Manuels I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
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		<title>Gabriel VII.</title>
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		<updated>2017-11-30T22:28:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: /* Ehe und Nachkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:PhilippWilhelmPfalz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel VII.''' (''Gabriel António'') (*1637; †1698) war [[König von Sagradien]] (1651-1698) sowie bis 1669 Herr der [[Saloanischen Lande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Regentschaft Katharinas von Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Gabriel Anton Philipp Michael von Sagradien wurde 1637 als ältester Sohn und zweites Kind von König [[Gabriel VI.]] von Sagradien und dessen zweiter Ehefrau [[Katharina von Mikolinien]] in [[Novil]] geboren. Als [[Prinz von Sarmay]] zum sagradischen Thronfolger erzogen, bestieg er nach dem Tod seines Vaters 1651 im Alter von erst 14 Jahren den sagradischen Thron und stand damit bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr unter der Regentschaft seiner Mutter Katharina von Mikolinien. Diese versuchte zunächst, eine eigene pro-mikolinische Politik zu steuern, geriet aber schnell in die Schusslinie verschiedener Machtklüngel am Hof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des [[Joán-Francès de Giraudo, Duca de Óstino|Herzogs von Ostino]], 1653 die Macht zu erlangen, führte zu seiner Verhaftung und Lehnsenthebung und zur weitgehenden Entmachtung Katharinas, die 1654 der Ernennung [[Kardinal Bernabêu]]s zum Ersten Minister zustimmen musste und damit faktisch ihre gesamte Macht an ihn abgab. Kurze Zeit später wurde Gabriel für mündig erklärt und übernahm selbst die Regentschaft, beließ Bernabêu als starken Mann am Hof aber zunächst in Amt und Würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik unter Führung des Kardinals Bernabêu ===&lt;br /&gt;
Bernabêu fuhr eine Linie der Konfrontation mit Mikolinien, die 1657 mit zum Ausbruch des [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Kriegs]] gegen das Nachbarland führte. Der Krieg um den Besitz [[Golen]]s und die Vorherrschaft im [[Blaumeerraum]] dauerte insgesamt 12 Jahre und gestaltete sich voller Wendungen. Der Erfolgsphase für Sagradien folgte seit 1664 eine Reihe von Niederlagen, infolge derer Bernabêu 1665 einen für Sagradien relativ günstigen Waffenstillstand aushandelte und Friedensverhandlungen eröffnete. Infolge einer Hofintrige der radikalen Kriegspartei musste Bernabêu 1667 zurücktreten. Sein Nachfolger als leitender Minister [[Ernesto Graf Gilán]] begann 1668 einen Seekrieg gegen Spanien und nahm zeitgleich die Konfrontation mit Mikolinien wieder auf. Beide Waffengänge blieben ohne Erfolg. Während der Status Quo in Mikolinien weitgehend gewahrt wurde, endete der Seekrieg gegen Spanien in einem Debakel für Sagradien, das schließlich die Friendesverhandlungen mit Mikolinien wieder aufnahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ins Amt zurückgekehrte Bernabêu schloss 1669 schließlich mit Mikolinien den [[Friede von Villágua]], in dem Bernabêu Golen für die sagradische Krone sichern konnte. Mikolinien musste endgültig die Souveränität der [[Saloanischen Lande]] im Süden der mikolinischen Halbinsel anerkennen. Der andauernde erfolglose Krieg gegen Spanien wurde 1670 im [[Friede von Bilbao]] beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Außenpolitik der Regierung Bernabêu eine eher gemischte Bilanz aufweist, konnte Bernabêu im Inneren Erfolge erzielen. Es gelang dem geschickten Politiker, durch die Einführung des so genannten Deputativsystems die Macht der Krone zu stärken, indem es dem König nun zustand, Adelige für bestimmte Zeit an seinen Hof zu beordern und ihre Amtsgeschäfte in den Provinzen durch königliche Deputierte ausüben zu lassen. Außerdem föderte er Kultur und Handel (endgültige Durchsetzung des Merkantilismus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König widmete sich in erster Linie einer höfischen Repräsentation, die dem Vorbild des französischen Absolutismus Ludwigs XIV. nacheiferte und ihr in wenig nachstand. 1656 heiratete Gabriel Louise von Savoyen, die ihm im Jahr 1657 mit dem Infanten [[Gabriel Augusto]] den erhofften Thronfolger schenkte, der sofort zum [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das persönliche Regiment Gabriels VII. ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Bernabêus 1675 übernahm Gabriel VII. schließlich allein das Regiment und führte die Politik seines Ministers fort, jedoch verfügte er weder über das finanzpolitische noch über das diplomatische Talent des Kardinals. Allein der Prunk am Hof und die ehrgeizigen Bauprojekte des Königs an seiner Sommerresidenz in Bernabêu ruinierten den Staatshaushalt und legten den Grundstein für die Finanzkrise, die Sagradien später in Aufstände und Bürgerkrieg führen sollten. In dieser Phase kam es auch immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem König und dem Adel, der vom absolutistischen Machtanspruch der Krone seine Unabhängigkeit und seine Macht gefährdet sah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch orientierte sich der König nach dem Frieden von Villágua von der früheren anti-spanischen Politik weg und war von 1688 bis 1692 am Pfälzischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich beteiligt, vornehmlich weil man sich Hoffungen auf Gebietsgewinne in der Bretagne machte. Mit dem Separatfrieden von Nantes 1692, der Sagradien einige wenige Gebietsgewinne in der Bretagne sicherte, schied Sagradien aber aus der Grande Alliance gegen Ludwig XIV. aus und erklärte sich fortan für neutral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Erbe ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. starb 1698 im Alter von 61 Jahren. Seinen 1695 verstorbenen Sohn [[Gabriel Augusto]] überlebte er damit um drei Jahre, sodass ihm sein Enkel Luis Danadier Gabriel als [[Danadier II.]] auf den Thron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. war dreimal verheiratet. Aus der 1656 geschlossenen Ehe mit Luise von Savoyen gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* [[Gabriel Augusto]], [[Fürst von Sarmay]] (*1657; †1695) &lt;br /&gt;
* Eleonore (*1658) ∞ [[Ludwig Philipp III. Herzog von Sessin]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Herzog von Viça]] (*1661; †1672)&lt;br /&gt;
* Teresa (*1662; †1663)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Isabel von Cuentez]], Enkelin von [[Maximilian I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Eleonore von Cuentez, Königin von Sagradien|Eleonore von Cuentez]], Tochter [[Manuel I. von Cuentez|Manuels I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
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		<title>Gabriel VII.</title>
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		<updated>2017-11-30T22:27:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:PhilippWilhelmPfalz.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel VII.''' (''Gabriel António'') (*1637; †1698) war [[König von Sagradien]] (1651-1698) sowie bis 1669 Herr der [[Saloanischen Lande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Regentschaft Katharinas von Mikolinien ===&lt;br /&gt;
Gabriel Anton Philipp Michael von Sagradien wurde 1637 als ältester Sohn und zweites Kind von König [[Gabriel VI.]] von Sagradien und dessen zweiter Ehefrau [[Katharina von Mikolinien]] in [[Novil]] geboren. Als [[Prinz von Sarmay]] zum sagradischen Thronfolger erzogen, bestieg er nach dem Tod seines Vaters 1651 im Alter von erst 14 Jahren den sagradischen Thron und stand damit bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr unter der Regentschaft seiner Mutter Katharina von Mikolinien. Diese versuchte zunächst, eine eigene pro-mikolinische Politik zu steuern, geriet aber schnell in die Schusslinie verschiedener Machtklüngel am Hof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch des [[Joán-Francès de Giraudo, Duca de Óstino|Herzogs von Ostino]], 1653 die Macht zu erlangen, führte zu seiner Verhaftung und Lehnsenthebung und zur weitgehenden Entmachtung Katharinas, die 1654 der Ernennung [[Kardinal Bernabêu]]s zum Ersten Minister zustimmen musste und damit faktisch ihre gesamte Macht an ihn abgab. Kurze Zeit später wurde Gabriel für mündig erklärt und übernahm selbst die Regentschaft, beließ Bernabêu als starken Mann am Hof aber zunächst in Amt und Würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik unter Führung des Kardinals Bernabêu ===&lt;br /&gt;
Bernabêu fuhr eine Linie der Konfrontation mit Mikolinien, die 1657 mit zum Ausbruch des [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Kriegs]] gegen das Nachbarland führte. Der Krieg um den Besitz [[Golen]]s und die Vorherrschaft im [[Blaumeerraum]] dauerte insgesamt 12 Jahre und gestaltete sich voller Wendungen. Der Erfolgsphase für Sagradien folgte seit 1664 eine Reihe von Niederlagen, infolge derer Bernabêu 1665 einen für Sagradien relativ günstigen Waffenstillstand aushandelte und Friedensverhandlungen eröffnete. Infolge einer Hofintrige der radikalen Kriegspartei musste Bernabêu 1667 zurücktreten. Sein Nachfolger als leitender Minister [[Ernesto Graf Gilán]] begann 1668 einen Seekrieg gegen Spanien und nahm zeitgleich die Konfrontation mit Mikolinien wieder auf. Beide Waffengänge blieben ohne Erfolg. Während der Status Quo in Mikolinien weitgehend gewahrt wurde, endete der Seekrieg gegen Spanien in einem Debakel für Sagradien, das schließlich die Friendesverhandlungen mit Mikolinien wieder aufnahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ins Amt zurückgekehrte Bernabêu schloss 1669 schließlich mit Mikolinien den [[Friede von Villágua]], in dem Bernabêu Golen für die sagradische Krone sichern konnte. Mikolinien musste endgültig die Souveränität der [[Saloanischen Lande]] im Süden der mikolinischen Halbinsel anerkennen. Der andauernde erfolglose Krieg gegen Spanien wurde 1670 im [[Friede von Bilbao]] beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Außenpolitik der Regierung Bernabêu eine eher gemischte Bilanz aufweist, konnte Bernabêu im Inneren Erfolge erzielen. Es gelang dem geschickten Politiker, durch die Einführung des so genannten Deputativsystems die Macht der Krone zu stärken, indem es dem König nun zustand, Adelige für bestimmte Zeit an seinen Hof zu beordern und ihre Amtsgeschäfte in den Provinzen durch königliche Deputierte ausüben zu lassen. Außerdem föderte er Kultur und Handel (endgültige Durchsetzung des Merkantilismus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König widmete sich in erster Linie einer höfischen Repräsentation, die dem Vorbild des französischen Absolutismus Ludwigs XIV. nacheiferte und ihr in wenig nachstand. 1656 heiratete Gabriel Louise von Savoyen, die ihm im Jahr 1657 mit dem Infanten [[Gabriel Augusto]] den erhofften Thronfolger schenkte, der sofort zum [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das persönliche Regiment Gabriels VII. ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Bernabêus 1675 übernahm Gabriel VII. schließlich allein das Regiment und führte die Politik seines Ministers fort, jedoch verfügte er weder über das finanzpolitische noch über das diplomatische Talent des Kardinals. Allein der Prunk am Hof und die ehrgeizigen Bauprojekte des Königs an seiner Sommerresidenz in Bernabêu ruinierten den Staatshaushalt und legten den Grundstein für die Finanzkrise, die Sagradien später in Aufstände und Bürgerkrieg führen sollten. In dieser Phase kam es auch immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem König und dem Adel, der vom absolutistischen Machtanspruch der Krone seine Unabhängigkeit und seine Macht gefährdet sah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außenpolitisch orientierte sich der König nach dem Frieden von Villágua von der früheren anti-spanischen Politik weg und war von 1688 bis 1692 am Pfälzischen Erbfolgekrieg gegen Frankreich beteiligt, vornehmlich weil man sich Hoffungen auf Gebietsgewinne in der Bretagne machte. Mit dem Separatfrieden von Nantes 1692, der Sagradien einige wenige Gebietsgewinne in der Bretagne sicherte, schied Sagradien aber aus der Grande Alliance gegen Ludwig XIV. aus und erklärte sich fortan für neutral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Erbe ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. starb 1698 im Alter von 61 Jahren. Seinen 1695 verstorbenen Sohn [[Gabriel Augusto]] überlebte er damit um drei Jahre, sodass ihm sein Enkel Luis Danadier Gabriel als [[Danadier II.]] auf den Thron folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehe und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Gabriel VII. war dreimal verheiratet. Aus der 1656 geschlossenen Ehe mit Luise von Savoyen gingen folgende Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* [[Gabriel Augusto]], [[Fürst von Sarmay]] (*1657; †1695) &lt;br /&gt;
* Eleonore (*1658) ∞ [[Ludwig Philipp III. Herzog von Sessin]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Herzog von Viça]] (*1661; †1672)&lt;br /&gt;
* Teresa (*1662; †1663)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Isabel von Cuentez]], Enkelin von [[Maximilian I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Eleonore von Cuentez]], Tochter [[Manuel I. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
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		<title>Gabriel V.</title>
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		<updated>2017-11-30T22:18:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: /* Nachkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:HenryWotton.jpg|thumb|250px|Gabriel V. (Gemälde von [[Jofré de Gilard]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel V.''' (''Gabriel Filipe'') (*1585, †1640) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1591-1640) und als ''Gabriel I.'' Herr der [[Saloanischen Lande]]. Er gilt als letzter Monarch und einer der wichtigsten Exponenten des sagradischen &amp;quot;[[Gran'Etá|Großen Zeitalters]]&amp;quot; des 16. und 17. Jahrhunderts. Die von [[Joán María de Belavís]] bereits unter dem späten [[Danadier I.]] eingeleiteten Reformen zur Stärkung des Königtums wurden unter Gabriel V. zu einem Höhepunkt und vorläufigen Abschluss geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und frühe Regentschaft ===&lt;br /&gt;
''Gabriel Philipp David von Sántori'' wurde 1585 im [[Semest|Semestiner]] [[Plazarenya-Palast]] als Sohn von König [[Danadiers I.]] und dessen zweiter Ehefrau Anna von Österreich geboren. Als sagradischer Infant trug er nach seiner Geburt den Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. Nach dem Tod seines Vaters 1591 bestieg Gabriel als Sechsjähriger den sagradischen Thron und stand fortan unter der Regentschaft seiner Mutter Anna von Österreich. Die Staatsgeschäfte führte aber wie schon unter dem späteren Danadier I. der leitende Minister [[Joán María de Belavís]]. Dieser hatte bereits seit den Achtziger Jahren die Regierung geführt und religionspolitisch einen Kurs der zunehmenden Intoleranz gegenüber den im Land lebenden Protestanten geführt. In der Zeit der Regentschaft Annas von Österreich wurde die Gegenreformation auch mithilfe der Jesuiten mit Nachdruck durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod seiner Mutter 1602 und Belavís' 1603 übernahm Gabriel selbst die Regierungsgeschäfte. Im Jahr 1605 heiratete der Zwanzigjährige die ein Jahr jüngere Marie de Vienne, Tochter von [[Louis I. duc de Vienne]] und Großnichte Heinrichs IV. von Frankreich. Das erste Kind der beiden war Prinzessin [[Isabel de Sántori]] (*1607), die später den cuentesischen Erbprinzen [[José Manuel de Cuentez|José Manuel]] heiratete. 1610 folgte mit dem Prinzen [[Gabriel VI.|Gabriel]] ein Sohn und Thronfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
Gabriel V. setzte im Wesentlichen die vom Grafen von Belavís eingeleitete zentralistisch gesinnte Machtpolitik fort. Er stärkte die Macht des Königs gegenüber dem Hochadel und konsolidierte so seine Herrschaft. Zwar erreichte er keine vollständige Loslösung von den [[Generalständen]], was er wohl auch nicht intendierte, konnte dessen Funktion aber auf die Bestätigung königlicher Dekrete und Verordnungen reduzieren und die Macht des unter [[Danadier I.]] noch so mächtigen Hochadels weitgehend brechen. Die unter seinen Vorgängern eingeführten Räte, in denen auch Vertreter des Hochadels saßen, beließ er zwar im Amt, konzentrierte die Regierungsgewalt aber weitgehend bei einem kleineren Kronrat (''cosellu minor'') unter Kanzlerschaft des ersten Ministers. Auch die von Belavís eingeleitete Politik einer frühmerkantilistischen Wirtschaft führte Gabriel zu einem ersten Höhepunkt. Gabriel V. gilt als letzter Monarch des „Goldenen Jahrhunderts“ in Sagradien und als großer Förderer der Künste und der Philosophie. An seinem Hof kamen zahlreiche Denker der philosophischen [[Sagradische Klassik|Spätklassik]] zusammen, von denen [[Santiago Calles]] der bedeutendste war. Unter seiner Herrschaft wurde darüber hinaus der Bau der im 16. Jahrhundert begonnenen [[San Docién in Celu|Kathedrale von Semest]] vollendet. Gleichzeitig förderte Gabriel V. den jungen begabten Barockmaler [[Sebastián Bexente]] (1601-1680), den er in seinen letzten Lebensjahren zum Hofmaler machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Außenpolitisch schloss Gabriel nach Jahren der Entspannung mit den Habsburgern an die Tradition der antispanischen Politik an und schloss ein Bündnis mit Frankreich, das er in dessen anti-habsburgischer Politik unterstützte. Dem Bündnis entsprang schließlich auch die Hochzeit seines ältesten Sohnes [[Gabriel VI.|Gabriel]] mit Marie de Bourbon, Tochter Heinrichs IV. von Frankreich. Dennoch hielt Gabriel Sagradien erfolgreich aus dem Dreißigjährigen Krieg heraus. Stattdessen konzentrierte er sich auf einen Ausbau und eine Konsolidierung des Kolonialreichs in der neuen Welt, wo er 1599 als erste sagradische Besitzung in Nordamerika die Kolonie [[Nova Scantia]] entlang des Savannah River im heutigen Georgia gründete, die später an England fiel. Da Sagradien in der fast 50-jährigen Regierungszeit Gabriels in keinen größeren Krieg verwickelt war, gilt Gabriel als Friedensfürst. Ausnahme bildete der kurzlebige so genannte [[Ligrischer Krieg|Ligrische Krieg]] 1620-24 um den Besitz der [[Westligre]] gegen [[Mikolinien]], der für Sagradien erfolgreich endete. .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Aus der 1605 geschlossenen Ehe mit [[Marie de Vienne]], Tochter [[Louis I duc de Vienne]], gingen mehrere Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* Luisa Maria (1608-1646) ∞ Karl von Österreich, Infant von Spanien (Thronfolger 1621-1629)&lt;br /&gt;
* [[Gabriel VI.|Gabriel Maria Danadier]] (1610-1651), als ''Gabriel VI.'' [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
* [[Joán Emilio de Sántori-Tesqué|Johann Emil]], [[Graf von Tesqué]] (1615-1644)&lt;br /&gt;
* [[Joana de Sántori|Johanna]] (1619-16xx) ∞ [[Ludwig Ferdinand von Mikolinien, Herzog von Kont]]&lt;br /&gt;
* [[Isabel de Sántori|Isabella]] (1621-1659), [[Fürstentum Cuentez|Regentin von Cuentez]] (1654-1659) ∞ José Manuel de Sántori-Cuentez (†1652) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der 1628 geschlossenen Ehe mit [[María Luísa de Sántori-Cuentez]] gingen mehrere Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* [[David Próspero de Sántori|David Prosper]] (1630-1656), Kardinal&lt;br /&gt;
* Anna Teresa (1632-1655) ∞ [[Karl III. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hatte Gabriel V. mehrere uneheliche Kinder, darunter: &lt;br /&gt;
* [[Marjolía de Sántori]] (1619-1661) ∞ [[Philipp I. von Sancristo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermächtnis ===&lt;br /&gt;
Gabriels mit 49 Jahren überaus lange Herrschaftszeit wird auch als &amp;quot;[[Era Gabrielina]]&amp;quot; bezeichnet und gilt als Abschluss der &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot; in Sagradien. An seinem Hof wirkten bedeutende Künstler wie [[Sebastian Bexente]], [[Tristán de Carreác]] und [[Pier-Laurenço de Gilán]], die die sagradische Barockmalerei auf einen Höhepunkt führten. Auch die sagradische Literatur und Dichtung befanden sich in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in ihrer Blüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_V.&amp;diff=38213</id>
		<title>Gabriel V.</title>
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		<updated>2017-11-30T22:16:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: /* Nachkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:HenryWotton.jpg|thumb|250px|Gabriel V. (Gemälde von [[Jofré de Gilard]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel V.''' (''Gabriel Filipe'') (*1585, †1640) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1591-1640) und als ''Gabriel I.'' Herr der [[Saloanischen Lande]]. Er gilt als letzter Monarch und einer der wichtigsten Exponenten des sagradischen &amp;quot;[[Gran'Etá|Großen Zeitalters]]&amp;quot; des 16. und 17. Jahrhunderts. Die von [[Joán María de Belavís]] bereits unter dem späten [[Danadier I.]] eingeleiteten Reformen zur Stärkung des Königtums wurden unter Gabriel V. zu einem Höhepunkt und vorläufigen Abschluss geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und frühe Regentschaft ===&lt;br /&gt;
''Gabriel Philipp David von Sántori'' wurde 1585 im [[Semest|Semestiner]] [[Plazarenya-Palast]] als Sohn von König [[Danadiers I.]] und dessen zweiter Ehefrau Anna von Österreich geboren. Als sagradischer Infant trug er nach seiner Geburt den Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. Nach dem Tod seines Vaters 1591 bestieg Gabriel als Sechsjähriger den sagradischen Thron und stand fortan unter der Regentschaft seiner Mutter Anna von Österreich. Die Staatsgeschäfte führte aber wie schon unter dem späteren Danadier I. der leitende Minister [[Joán María de Belavís]]. Dieser hatte bereits seit den Achtziger Jahren die Regierung geführt und religionspolitisch einen Kurs der zunehmenden Intoleranz gegenüber den im Land lebenden Protestanten geführt. In der Zeit der Regentschaft Annas von Österreich wurde die Gegenreformation auch mithilfe der Jesuiten mit Nachdruck durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod seiner Mutter 1602 und Belavís' 1603 übernahm Gabriel selbst die Regierungsgeschäfte. Im Jahr 1605 heiratete der Zwanzigjährige die ein Jahr jüngere Marie de Vienne, Tochter von [[Louis I. duc de Vienne]] und Großnichte Heinrichs IV. von Frankreich. Das erste Kind der beiden war Prinzessin [[Isabel de Sántori]] (*1607), die später den cuentesischen Erbprinzen [[José Manuel de Cuentez|José Manuel]] heiratete. 1610 folgte mit dem Prinzen [[Gabriel VI.|Gabriel]] ein Sohn und Thronfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
Gabriel V. setzte im Wesentlichen die vom Grafen von Belavís eingeleitete zentralistisch gesinnte Machtpolitik fort. Er stärkte die Macht des Königs gegenüber dem Hochadel und konsolidierte so seine Herrschaft. Zwar erreichte er keine vollständige Loslösung von den [[Generalständen]], was er wohl auch nicht intendierte, konnte dessen Funktion aber auf die Bestätigung königlicher Dekrete und Verordnungen reduzieren und die Macht des unter [[Danadier I.]] noch so mächtigen Hochadels weitgehend brechen. Die unter seinen Vorgängern eingeführten Räte, in denen auch Vertreter des Hochadels saßen, beließ er zwar im Amt, konzentrierte die Regierungsgewalt aber weitgehend bei einem kleineren Kronrat (''cosellu minor'') unter Kanzlerschaft des ersten Ministers. Auch die von Belavís eingeleitete Politik einer frühmerkantilistischen Wirtschaft führte Gabriel zu einem ersten Höhepunkt. Gabriel V. gilt als letzter Monarch des „Goldenen Jahrhunderts“ in Sagradien und als großer Förderer der Künste und der Philosophie. An seinem Hof kamen zahlreiche Denker der philosophischen [[Sagradische Klassik|Spätklassik]] zusammen, von denen [[Santiago Calles]] der bedeutendste war. Unter seiner Herrschaft wurde darüber hinaus der Bau der im 16. Jahrhundert begonnenen [[San Docién in Celu|Kathedrale von Semest]] vollendet. Gleichzeitig förderte Gabriel V. den jungen begabten Barockmaler [[Sebastián Bexente]] (1601-1680), den er in seinen letzten Lebensjahren zum Hofmaler machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Außenpolitisch schloss Gabriel nach Jahren der Entspannung mit den Habsburgern an die Tradition der antispanischen Politik an und schloss ein Bündnis mit Frankreich, das er in dessen anti-habsburgischer Politik unterstützte. Dem Bündnis entsprang schließlich auch die Hochzeit seines ältesten Sohnes [[Gabriel VI.|Gabriel]] mit Marie de Bourbon, Tochter Heinrichs IV. von Frankreich. Dennoch hielt Gabriel Sagradien erfolgreich aus dem Dreißigjährigen Krieg heraus. Stattdessen konzentrierte er sich auf einen Ausbau und eine Konsolidierung des Kolonialreichs in der neuen Welt, wo er 1599 als erste sagradische Besitzung in Nordamerika die Kolonie [[Nova Scantia]] entlang des Savannah River im heutigen Georgia gründete, die später an England fiel. Da Sagradien in der fast 50-jährigen Regierungszeit Gabriels in keinen größeren Krieg verwickelt war, gilt Gabriel als Friedensfürst. Ausnahme bildete der kurzlebige so genannte [[Ligrischer Krieg|Ligrische Krieg]] 1620-24 um den Besitz der [[Westligre]] gegen [[Mikolinien]], der für Sagradien erfolgreich endete. .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Aus der 1605 geschlossenen Ehe mit [[Marie de Vienne]], Tochter [[Louis I duc de Vienne]], gingen mehrere Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* Luisa Maria (1608-1646) ∞ Karl von Österreich, Infant von Spanien (Thronfolger 1621-1629)&lt;br /&gt;
* [[Gabriel VI.|Gabriel Maria Danadier]] (1610-1651), als ''Gabriel VI.'' [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
* [[Philipp von Santori, Herzog von Viça|Philipp]], [[Herzog von Viça]] (1613-1665)&lt;br /&gt;
* [[Joán Emilio de Sántori-Tesqué|Johann Emil]], [[Graf von Tesqué]] (1615-1644)&lt;br /&gt;
* [[Joana de Sántori|Johanna]] (1619-16xx) ∞ [[Ludwig Ferdinand von Mikolinien, Herzog von Kont]]&lt;br /&gt;
* [[Isabel de Sántori|Isabella]] (1621-1659), [[Fürstentum Cuentez|Regentin von Cuentez]] (1654-1659) ∞ José Manuel de Sántori-Cuentez (†1652) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der 1628 geschlossenen Ehe mit [[María Luísa de Sántori-Cuentez]] gingen mehrere Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* [[David Próspero de Sántori|David Prosper]] (1630-1656), Kardinal&lt;br /&gt;
* Anna Teresa (1632-1655) ∞ [[Karl III. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hatte Gabriel V. mehrere uneheliche Kinder, darunter: &lt;br /&gt;
* [[Marjolía de Sántori]] (1619-1661) ∞ [[Philipp I. von Sancristo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermächtnis ===&lt;br /&gt;
Gabriels mit 49 Jahren überaus lange Herrschaftszeit wird auch als &amp;quot;[[Era Gabrielina]]&amp;quot; bezeichnet und gilt als Abschluss der &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot; in Sagradien. An seinem Hof wirkten bedeutende Künstler wie [[Sebastian Bexente]], [[Tristán de Carreác]] und [[Pier-Laurenço de Gilán]], die die sagradische Barockmalerei auf einen Höhepunkt führten. Auch die sagradische Literatur und Dichtung befanden sich in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in ihrer Blüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Gabriel_V.&amp;diff=38212</id>
		<title>Gabriel V.</title>
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		<updated>2017-11-30T22:16:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: /* Nachkommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:HenryWotton.jpg|thumb|250px|Gabriel V. (Gemälde von [[Jofré de Gilard]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gabriel V.''' (''Gabriel Filipe'') (*1585, †1640) aus dem [[Haus Santori]] war [[König von Sagradien]] (1591-1640) und als ''Gabriel I.'' Herr der [[Saloanischen Lande]]. Er gilt als letzter Monarch und einer der wichtigsten Exponenten des sagradischen &amp;quot;[[Gran'Etá|Großen Zeitalters]]&amp;quot; des 16. und 17. Jahrhunderts. Die von [[Joán María de Belavís]] bereits unter dem späten [[Danadier I.]] eingeleiteten Reformen zur Stärkung des Königtums wurden unter Gabriel V. zu einem Höhepunkt und vorläufigen Abschluss geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und frühe Regentschaft ===&lt;br /&gt;
''Gabriel Philipp David von Sántori'' wurde 1585 im [[Semest|Semestiner]] [[Plazarenya-Palast]] als Sohn von König [[Danadiers I.]] und dessen zweiter Ehefrau Anna von Österreich geboren. Als sagradischer Infant trug er nach seiner Geburt den Titel eines [[Prinz von Sarmay|Prinzen von Sarmay]]. Nach dem Tod seines Vaters 1591 bestieg Gabriel als Sechsjähriger den sagradischen Thron und stand fortan unter der Regentschaft seiner Mutter Anna von Österreich. Die Staatsgeschäfte führte aber wie schon unter dem späteren Danadier I. der leitende Minister [[Joán María de Belavís]]. Dieser hatte bereits seit den Achtziger Jahren die Regierung geführt und religionspolitisch einen Kurs der zunehmenden Intoleranz gegenüber den im Land lebenden Protestanten geführt. In der Zeit der Regentschaft Annas von Österreich wurde die Gegenreformation auch mithilfe der Jesuiten mit Nachdruck durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod seiner Mutter 1602 und Belavís' 1603 übernahm Gabriel selbst die Regierungsgeschäfte. Im Jahr 1605 heiratete der Zwanzigjährige die ein Jahr jüngere Marie de Vienne, Tochter von [[Louis I. duc de Vienne]] und Großnichte Heinrichs IV. von Frankreich. Das erste Kind der beiden war Prinzessin [[Isabel de Sántori]] (*1607), die später den cuentesischen Erbprinzen [[José Manuel de Cuentez|José Manuel]] heiratete. 1610 folgte mit dem Prinzen [[Gabriel VI.|Gabriel]] ein Sohn und Thronfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenpolitik ===&lt;br /&gt;
Gabriel V. setzte im Wesentlichen die vom Grafen von Belavís eingeleitete zentralistisch gesinnte Machtpolitik fort. Er stärkte die Macht des Königs gegenüber dem Hochadel und konsolidierte so seine Herrschaft. Zwar erreichte er keine vollständige Loslösung von den [[Generalständen]], was er wohl auch nicht intendierte, konnte dessen Funktion aber auf die Bestätigung königlicher Dekrete und Verordnungen reduzieren und die Macht des unter [[Danadier I.]] noch so mächtigen Hochadels weitgehend brechen. Die unter seinen Vorgängern eingeführten Räte, in denen auch Vertreter des Hochadels saßen, beließ er zwar im Amt, konzentrierte die Regierungsgewalt aber weitgehend bei einem kleineren Kronrat (''cosellu minor'') unter Kanzlerschaft des ersten Ministers. Auch die von Belavís eingeleitete Politik einer frühmerkantilistischen Wirtschaft führte Gabriel zu einem ersten Höhepunkt. Gabriel V. gilt als letzter Monarch des „Goldenen Jahrhunderts“ in Sagradien und als großer Förderer der Künste und der Philosophie. An seinem Hof kamen zahlreiche Denker der philosophischen [[Sagradische Klassik|Spätklassik]] zusammen, von denen [[Santiago Calles]] der bedeutendste war. Unter seiner Herrschaft wurde darüber hinaus der Bau der im 16. Jahrhundert begonnenen [[San Docién in Celu|Kathedrale von Semest]] vollendet. Gleichzeitig förderte Gabriel V. den jungen begabten Barockmaler [[Sebastián Bexente]] (1601-1680), den er in seinen letzten Lebensjahren zum Hofmaler machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik ===&lt;br /&gt;
Außenpolitisch schloss Gabriel nach Jahren der Entspannung mit den Habsburgern an die Tradition der antispanischen Politik an und schloss ein Bündnis mit Frankreich, das er in dessen anti-habsburgischer Politik unterstützte. Dem Bündnis entsprang schließlich auch die Hochzeit seines ältesten Sohnes [[Gabriel VI.|Gabriel]] mit Marie de Bourbon, Tochter Heinrichs IV. von Frankreich. Dennoch hielt Gabriel Sagradien erfolgreich aus dem Dreißigjährigen Krieg heraus. Stattdessen konzentrierte er sich auf einen Ausbau und eine Konsolidierung des Kolonialreichs in der neuen Welt, wo er 1599 als erste sagradische Besitzung in Nordamerika die Kolonie [[Nova Scantia]] entlang des Savannah River im heutigen Georgia gründete, die später an England fiel. Da Sagradien in der fast 50-jährigen Regierungszeit Gabriels in keinen größeren Krieg verwickelt war, gilt Gabriel als Friedensfürst. Ausnahme bildete der kurzlebige so genannte [[Ligrischer Krieg|Ligrische Krieg]] 1620-24 um den Besitz der [[Westligre]] gegen [[Mikolinien]], der für Sagradien erfolgreich endete. .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Aus der 1605 geschlossenen Ehe mit [[Marie de Vienne]], Tochter [[Louis I duc de Vienne]], gingen mehrere Kinder hervor: &lt;br /&gt;
* Luisa Maria (1608-1646) ∞ Karl von Österreich, Infant von Spanien (Thronfolger 1621-1629)&lt;br /&gt;
* [[Gabriel VI.|Gabriel Maria Danadier]] (1610-1651), als ''Gabriel VI.'' [[König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
* [[Philipp von Santori, Herzog von Viça|Philipp von Santori]], [[Herzog von Viça]] (1613-1665)&lt;br /&gt;
* [[Joán Emilio de Sántori-Tesqué|Johann Emil]], [[Graf von Tesqué]] (1615-1644)&lt;br /&gt;
* [[Joana de Sántori|Johanna]] (1619-16xx) ∞ [[Ludwig Ferdinand von Mikolinien, Herzog von Kont]]&lt;br /&gt;
* [[Isabel de Sántori|Isabella]] (1621-1659), [[Fürstentum Cuentez|Regentin von Cuentez]] (1654-1659) ∞ José Manuel de Sántori-Cuentez (†1652) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der 1628 geschlossenen Ehe mit [[María Luísa de Sántori-Cuentez]] gingen mehrere Kinder hervor:&lt;br /&gt;
* [[David Próspero de Sántori|David Prosper]] (1630-1656), Kardinal&lt;br /&gt;
* Anna Teresa (1632-1655) ∞ [[Karl III. von Cuentez]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben hatte Gabriel V. mehrere uneheliche Kinder, darunter: &lt;br /&gt;
* [[Marjolía de Sántori]] (1619-1661) ∞ [[Philipp I. von Sancristo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermächtnis ===&lt;br /&gt;
Gabriels mit 49 Jahren überaus lange Herrschaftszeit wird auch als &amp;quot;[[Era Gabrielina]]&amp;quot; bezeichnet und gilt als Abschluss der &amp;quot;[[Gran'Etá]]&amp;quot; in Sagradien. An seinem Hof wirkten bedeutende Künstler wie [[Sebastian Bexente]], [[Tristán de Carreác]] und [[Pier-Laurenço de Gilán]], die die sagradische Barockmalerei auf einen Höhepunkt führten. Auch die sagradische Literatur und Dichtung befanden sich in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in ihrer Blüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: König von Sagradien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Herr der Saloanischen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Santori]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
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		<id>http://sagradien.michaelholzhauser.de/mediawiki/index.php?title=Herzog_von_Vi%C3%A7a&amp;diff=38211</id>
		<title>Herzog von Viça</title>
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		<updated>2017-11-30T22:12:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;109.152.213.19: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Von&lt;br /&gt;
| Bis&lt;br /&gt;
| Herzog (Lebenszeiten)&lt;br /&gt;
| Sagradischer Herrschername&lt;br /&gt;
| besonderes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori-Esqués]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1550&lt;br /&gt;
| 1576&lt;br /&gt;
| [[Heinrich von Santori-Esqués]]&lt;br /&gt;
| Enrico d'Esqués&lt;br /&gt;
| Bruder König [[Philipp von Valier|Philipps von Valier]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1576&lt;br /&gt;
| 1584&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Philipp von Santori-Esqués]]&lt;br /&gt;
| Luis-Filipe d'Esqués&lt;br /&gt;
| Sohn [[Heinrich von Santori-Esqués|Heinrichs]]&lt;br /&gt;
|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1584&lt;br /&gt;
| 1623&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Gabriel von Santori-Esqués]]&lt;br /&gt;
| Luis-Gabriel d'Esqués&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Santori]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
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|-bgcolor=FFB2B2&lt;br /&gt;
| 1661&lt;br /&gt;
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| [[Johann Philipp von Viça|Johann Philipp]] (1685-1740)&lt;br /&gt;
| Joán Filipe&lt;br /&gt;
| Sohn König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]]&lt;br /&gt;
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| 1698&lt;br /&gt;
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| [[Philipp Karl von Viça|Philipp Karl]] (1685-1740)&lt;br /&gt;
| Filipe Carles&lt;br /&gt;
| Enkel König [[Gabriel VII.|Gabriels VII.]]&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| '''[[Haus Vienne]]'''&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|-bgcolor=E5E5FF&lt;br /&gt;
| 1760&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
| [[Karl Johann von Vienne|Karl Johann]] (1745-xx)&lt;br /&gt;
| Carles Joán&lt;br /&gt;
| Sohn König [[Philipp IX. Ludwig|Philipps IX.]]&lt;br /&gt;
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||&lt;br /&gt;
| 1860&lt;br /&gt;
| [[Miquel Francès Herzog von Viça|Michael Franz]] (1811-1860)&lt;br /&gt;
| Miquel Francès&lt;br /&gt;
| Sohn König [[Gabriel X.|Gabriels X.]]&lt;br /&gt;
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| 1863&lt;br /&gt;
| 1939&lt;br /&gt;
| [[Joseph Philipp von Sagradien|Joseph Philipp]] (1863-1939)&lt;br /&gt;
| José-Filipe&lt;br /&gt;
| Sohn König [[Philipp X.|Philipps X.]], [[Prinz von Sarmay]]&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Historischer Adelstitel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>109.152.213.19</name></author>
		
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